Master Data

Registry
Register court Aurich HRB 202090
Registered
4/21/2011
Industry
Retail sale of furnitureManufacture of shop furniture and other special furnitureAgents involved in the sale of furniture
Purpose
Entwicklung, der Handel und die Montage von Möbeln, Einrichtungsgegenständen und Innenausbauten aller Art

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Thomas Hebbelmann
since 10/20/2025
Procura
Oscar Ortega Ermisch
since 10/20/2025
Procura
Dimitri Kisser
since 10/20/2025
Procura
Heiko Sandersfeld
since 9/2/2025
Managing Director
Jörg Heidelberg
since 9/2/2025
Managing Director

Beneficial Owners

Beneficial owner data is only accessible to registered users.

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Germany
€1,000,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

RE Interior GmbH

Aurich

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen

I.1 Geschäftsmodell

Die Aktivität der RE Interior GmbH umfasste im Geschäftsjahr die Entwicklung, den Handel und die Montage von Möbeln, Einrichtungsgegenständen und Innenausbau aller Art. Im Wesentlichen erfolgten diese Arbeiten für die MEYER WERFT GmbH.

I.2 Forschung und Entwicklung

Die Gesellschaft profitiert von den innerhalb der MEYER WERFT Gruppe betriebenen Tätigkeiten im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E).

II. Wirtschaftsbericht

II.1 Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen und Marktentwicklung

Zu Beginn der COVID 19 Pandemie hatte der Hauptkunde MEYER WERFT GmbH mit seinen Kunden eine zeitliche Streckung der Auslieferungen im Auftragsbestand vereinbart, die zu einer Unterauslastung führte. Dadurch kam es auch bei der Gesellschaft zu einer Streckung der Aufträge und einer Unterauslastung.

Durch den seit Februar 2022 andauernden Ukraine-Krieg besteht ein längerfristiges Risiko insbesondere aufgrund der durch den Krieg hervorgerufenen Steigerungen der Energiepreise sowie in der Rohstoffverfügbarkeit und deren Preisen. Auch unsere Gesellschaft ist von diesen Entwicklungen betroffen.

II.2 Geschäftsverlauf

Die Gesellschaft tätigte in 2023 Ersatzinvestitionen in Höhe von TEUR 13. Im Vorjahr betrugen die Investitionen TEUR 11.

II.3 Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Die Unternehmensstrategie der Gesellschaft zielt auf einen langfristigen und erfolgreichen Fortbestand des Unternehmens ab. Um den mittel- und langfristigen finanziellen Erfolg zu messen, verwendet das Unternehmen das Jahresergebnis vor Steuern als zentrale Steuerungsgröße. In Ergänzung hierzu nutzt die Gesellschaft zur Führung des operativen Geschäfts den Auftragseingang. Der Auftragseingang und Auftragsbestand sind wesentliche Indikatoren der zukünftigen Geschäftsentwicklung der Gesellschaft. Im Berichtsjahr konnte die Gesellschaft neue Aufträge über den Innenausbau von Kreuzfahrtschiffen der MEYER WERFT GmbH akquirieren, durch die die Auslastung der Gesellschaft für das Geschäftsjahr 2024 gesichert ist.

II.4 Ertragslage

Der Umsatz der Gesellschaft ist im Berichtsjahr von TEUR 24.000 auf TEUR 8.474 gesunken; dies entspricht einem Rückgang von 64,7 %.

Die Gesamtleistung ist von TEUR 20.292 auf TEUR 9.117 gesunken. Dies entspricht einem Rückgang von 55,1 %.

Im Berichtsjahr ergab sich ein Jahresüberschuss von TEUR 478 (Vorjahr.: Jahresfehlbetrag TEUR 1.602). Die positive Entwicklung im Vergleich zum Vorjahr resultiert im Wesentlichen aus einer Bestandserhöhung und dem Rückgang der Material- und Personalkosten.

II.5 Finanzlage

Der Bestand an liquiden Mitteln betrug zum Bilanzstichtag TEUR 43 (Vorjahr: TEUR 33). Die Zahlungsfähigkeit der Gesellschaft war im Berichtsjahr jederzeit gewährleistet.

II.6 Vermögenslage

Das im Eigentum der Gesellschaft befindliche Sachanlagevermögen umfasst im Wesentlichen andere Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung. Der Buchwert des Sachanlagevermögens beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 32) und ist vollständig durch eine langfristige Mietkauffinanzierung und Eigenkapital finanziert.

Der Bestand an unfertigen Erzeugnissen vor aktivischer Absetzung erhaltener Anzahlungen stieg im Berichtsjahr von TEUR 655 im Vorjahr auf TEUR 1.298 zum Bilanzstichtag an.

Die Eigenkapitalquote der RE Interior GmbH betrug zum 31. Dezember 2023 bei einer Bilanzsumme von TEUR 4.050 (Vorjahr: TEUR 5.407) 31,0 % (Vorjahr: 14,4 %).

Die wirtschaftliche Lage (Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage) der Gesellschaft wird zusammenfassend weiterhin als positiv beurteilt.

III. Prognose- , Chancen- und Risikobericht

III.1 Prognosebericht

Vor dem Hintergrund der beschrieben Rahmenbedingungen rechnet die Gesellschaft für das Jahr 2024 mit einem positiven Jahresergebnis von rd. TEUR 30.

Insgesamt geht die Geschäftsführung davon aus, auch in den nächsten Jahren eine ausreichende Anzahl an Aufträgen hereinnehmen zu können, die durch das Erwirtschaften entsprechender Erträge zur nachhaltigen Sicherung der Gesellschaft beitragen.

III.2 Risikobericht

Durch die Erbringung von unternehmerischen Lieferungen und Leistungen für andere Unternehmen ist die RE Interior GmbH unternehmerischen Risiken ausgesetzt.

Wesentliches Ziel des Risikomanagements ist die Erfassung, Kommunikation, Überwachung und Bewältigung der Risiken, die sich aus der Auftragsfertigung und deren Umfeld ergeben können.

Die zukünftige Entwicklung und die sich daraus für das Unternehmen ergebenden wesentlichen Risiken werden hauptsächlich durch die zukünftige Auftragslage des Hauptkunden MEYER WERFT GmbH bestimmt. Aufgrund der Tatsache, dass die MEYER WERFT GmbH Aufträge mit einer Reichweite bis ins Jahr 2031 vorweisen kann, ist davon auszugehen, dass die Gesellschaft auch in den kommenden Jahren von diesen Aufträgen in ihrer Entwicklung partizipieren kann.

Neben einer kontinuierlichen Auslastung ist eine permanente Verbesserung der organisatorischen Abläufe und Prozesse zur Optimierung der Kostenstrukturen zur Anpassung an das Weltmarktpreisniveau von entscheidender Bedeutung. Damit ergibt sich die Chance, den aktuellen Hauptkunden langfristig zu binden und weitere Kunden mit höchsten Anforderungen an die Auftragsabwicklung akquirieren zu können. Größte Aufmerksamkeit erfordert die Abwicklung der einzelnen Aufträge. Aus den technischen und kalkulatorischen Anforderungen können Risiken entstehen, die permanent zu verfolgen sind.

Bezüglich der zukünftigen Entwicklung und bestandsgefährdender Risiken verweisen wir auf den Abschnitt F. zu den "Vorgängen von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind" im Anhang.

III.3 Chancenbericht

Die Chancen der RE Interior GmbH werden aktuell im Wesentlichen durch die Entwicklung des Hauptkunden MEYER WERFT GmbH bestimmt.

Wesentliche Chancen der zukünftigen Entwicklung sieht die Geschäftsführung in dem Wachstumspotential beim Passagieraufkommen im europäischen und asiatischen Markt sowie dem steigenden Ersatzbedarf der Kreuzfahrtreedereien. Nach Beendigung der Corona-Pandemie wird erwartet, dass die Reedereien im Kreuzfahrtbereich ihre Flottenkapazitäten weiter ausbauen und die Gesellschaft daran trotz fernöstlicher Konkurrenz aufgrund von Produkt- und Prozessinnovationen deutlich partizipieren kann.

Insgesamt geht die Geschäftsführung davon aus, auch in den nächsten Jahren eine ausreichende Anzahl an Aufträgen hereinnehmen zu können, die durch das Erwirtschaften entsprechender Erträge zur nachhaltigen Sicherung der Gesellschaft beitragen.

 

Aurich, 30. September 2024

RE Interior GmbH

gez. Patrick Houghton, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 28.007,00 32.568,00
I. Sachanlagen 28.007,00 32.568,00
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 28.007,00 32.568,00
B. Umlaufvermögen 4.016.014,11 5.368.476,97
I. Vorräte 0,00 0,00
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen, offen abgesetzt 1.355.405,87 667.392,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.972.984,93 5.335.816,19
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 43.029,18 32.660,78
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.725,13 6.504,50
Bilanzsumme, Summe Aktiva 4.049.746,24 5.407.549,47

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 1.256.440,51 778.666,73
I. gezeichnetes Kapital 1.000.000,00 1.000.000,00
II. Verlustvortrag 221.333,27 -1.380.356,18
III. Jahresüberschuss 477.773,78 -1.601.689,45
B. Rückstellungen 113.555,00 270.130,00
C. Verbindlichkeiten 2.679.750,73 4.358.752,74
Bilanzsumme, Summe Passiva 4.049.746,24 5.407.549,47

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 3.483.424,80 1.976.984,29
2. Personalaufwand 2.334.267,87 2.738.340,21
a) Löhne und Gehälter 1.964.580,55 2.262.771,10
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 369.687,32 475.569,11
3. Abschreibungen 17.732,42 19.940,81
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 17.732,42 19.940,81
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 638.282,78 805.810,49
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 828,65 213,00
6. Ergebnis nach Steuern 492.313,08 -1.587.320,22
7. sonstige Steuern 14.539,30 14.369,23
Jahresüberschuss 477.773,78 -1.601.689,45

Anhang

A. Allgemeines

Die RE Interior GmbH, Aurich, ist im Handelsregister des Amtsgerichts Aurich unter HRB 202090 eingetragen.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die Vorschriften für Kapitalgesellschaften des HGB über Gliederung und Ausweis der Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung beachtet worden.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet (§ 275 Absatz 2 HGB).

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Absatz 2 HGB. Sie ist prüfungspflichtig nach § 316 Absatz 1 HGB.

B. Aufstellung des Jahresabschlusses unter der Annahme der Unternehmensfortführung

Der Jahresabschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Gesellschaft erbringt überwiegend Leistungen im Konzernverbund der MEYER WERFT GmbH. Die MEYER WERFT GmbH hatte mit ihren Kunden zu Beginn der COVID 19 Pandemie eine zeitliche Streckung der Auslieferungen im Auftragsbestand vereinbart, die zu einer Unterauslastung führte.

Im Jahr 2024 führten unprofitable Schiffsablieferungen und Unterauslastung dazu, dass bei der MEYER WERFT GmbH zum 15. September 2024 eine Insolvenz drohte. Die drohende Insolvenz der MEYER WERFT GmbH ist durch die Vereinbarung eines Finanzierungskonzeptes, das neue Kreditlinien und eine Beteiligung der öffentlichen Hand am Eigenkapital der MEYER WERFT GmbH vorsieht, abgewendet worden. Das Sanierungskonzept für die MEYER WERFT GmbH sieht die Umsetzung von Maßnahmen zur Erhöhung der Profitabilität und Beseitigung der Unterauslastung vor, die der Unternehmensplanung im Sanierungszeitraum bis zum Jahr 2028 zugrunde liegen. Die dem Sanierungskonzept zugrunde liegende Unternehmensplanung weist noch bis in das Geschäftsjahr 2026 Jahresfehlbeträge aus. Unsere Gesellschaft ist von der MEYER WERFT GmbH wirtschaftlich abhängig. Aufgrund der im Rahmen des Sanierungskonzeptes umgesetzten und geplanten Maßnahmen und des vereinbarten Finanzierungskonzeptes gehen wir davon aus, dass die Unternehmensfortführung überwiegend wahrscheinlich ist.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung nach den Vorschriften der §§ 242 bis 256a und der §§ 264 bis 288 HGB sowie den Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die Nutzungsdauer der technischen Anlagen und Maschinen wird mit 5-10 Jahren, bei den anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung in der Regel zwischen 3 und 11 Jahren angesetzt. Für die geringwertigen Wirtschaftsgüter wird ein Sammelpool eingerichtet, der über fünf Jahre abgeschrieben wird.

Die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen werden mit Einzelkosten unter Einbeziehung angemessener Gemeinkostenbestandteile bewertet. Die Bewertung erfolgt nach dem Fertigungsfortschritt. Falls erforderlich, wird verlustfrei bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennwert oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert bewertet.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages.

Erhaltene Anzahlungen werden aktivisch bis zur Höhe der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen dort abgesetzt.

Die Verbindlichkeiten sind gemäß § 253 Abs. 1 HGB mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

D. Angaben zur Bilanz

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem als Anlage beigefügten Anlagengitter dargestellt.

Zum Bilanzstichtag bestehen Verbindlichkeiten mit folgenden Restlaufzeiten

(Vorjahresbeträge in Klammern):

bis zu einem Jahr
EUR
zwischen einem und fünf Jahren
EUR
über fünf Jahre
EUR
gesamt
EUR
Verbindlichkeiten 2.679.750,73 0,00 0,00 2.679.750,73
(4.358.752,74) (0,00) (0,00) (4.358.752,74)

E. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

2024
TEUR
2025
TEUR
2026
TEUR
Mietverträge 59 15 0
Leasingverträge 25 24 1
84 39 1

Das Unternehmen beschäftigte 2023 im Durchschnitt ohne Geschäftsführer 50 Arbeitnehmer (Vorjahr 57), davon 2 Auszubildende (Vorjahr 4). Zum Bilanzstichtag beschäftigte die Gesellschaft ohne Geschäftsführer 48 Arbeitnehmer (Vorjahr 55), davon 2 Auszubildende (Vorjahr 5).

Alleinvertretungsberechtigte, von den Beschränkungen des § 181 BGB befreite, Geschäftsführer sind bzw. waren:

Herr Patrick Houghton, Aurich (ab dem 23. September 2024),

Herr Ralf Schulte, Esens (bis zum 23. September 2024).

Die Geschäftsführung wird der Gesellschafterversammlung vorschlagen, das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

F. Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind / Entwicklungsbeeinträchtigende Maßnahmen

Die Gesellschaft ist vom Hauptauftraggeber, der MEYER WERFT GmbH, beauftragt, für den Neubau von Kreuzfahrtschiffen am Standort Papenburg Inneneinrichtungen zu liefern. Deren Fortbestand ist für die Gesellschaft von existentieller Bedeutung. Die MEYER WERFT GmbH einschließlich ihrer verbundenen Unternehmen befindet sich nach der Erstellung eines Sanierungskonzeptes in einer bis zum Ende des Geschäftsjahres 2028 geplanten Sanierungsphase. Das Sanierungskonzept basiert auf einer integrierten Unternehmensplanung, aus der sich der Finanzierungsbedarf zur Durchfinanzierung im Planungszeitraum bis 2028 ergibt. Dieser Finanzierungsbedarf ist durch kontrahierte Eigen- und Fremdkapitalmittel gedeckt. Sollten sich entgegen den Erwartungen der gesetzlichen Vertreter negative Abweichungen von den dem Sanierungskonzept zugrunde liegenden Prämissen ergeben oder geplante Sanierungsmaßnahmen nicht umgesetzt werden können, ist der Fortbestand der MEYER WERFT GmbH und somit auch der RE Interior GmbH gefährdet, da weitere Liquiditätsbedarfe entstehen könnten, die durch den mit den Finanzierern vereinbarten Finanzierungsrahmen nicht gedeckt sind.

 

Aurich, 30. September 2024

RE Interior GmbH

gez. Patrick Houghton, Geschäftsführer

Anlagespiegel

Anschaffungskosten/Herstellungskosten
Stand 01.01.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.202,00 0,00 0,00 40.202,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 40.202,00 0,00 0,00 40.202,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 122.551,44 13.171,42 23.617,85 112.105,01
Summe Sachanlagen 122.551,44 13.171,42 23.617,85 112.105,01
Summe Anlagevermögen 162.753,44 13.171,42 23.617,85 152.307,01
Abschreibungen
Stand 01.01.2023
EUR
Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 40.202,00 0,00 0,00 40.202,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 40.202,00 0,00 0,00 40.202,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 89.983,44 17.732,42 23.617,85 84.098,01
Summe Sachanlagen 89.983,44 17.732,42 23.617,85 84.098,01
Summe Anlagevermögen 130.185,44 17.732,42 23.617,85 124.300,01
Zuschreibungen Buchwerte
Geschäftsjahr
EUR
Stand 31.12.2023
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 28.007,00 32.568,00
Summe Sachanlagen 0,00 28.007,00 32.568,00
Summe Anlagevermögen 0,00 28.007,00 32.568,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 13.05.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die RE Interior GmbH

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der RE Interior GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der RE Interior GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit

Ich verweise auf die Ausführungen im Anhang zu den Vorgängen nach Abschluss des Geschäftsjahres, in dem die gesetzlichen Vertreter beschreiben, dass die Gesellschaft hauptsächlich Leistungen für die MEYER WERFT GmbH erbringt. Deren Fortbestand ist für die Gesellschaft von existentieller Bedeutung. Die MEYER WERFT GmbH einschließlich ihrer verbundenen Unternehmen befindet sich nach Erstellung eines Sanierungskonzeptes in einer bis zum Ende des Geschäftsjahres 2028 geplanten Sanierungsphase. Das Sanierungskonzept basiert auf einer integrierten Unternehmensplanung, aus der sich der Finanzierungsbedarf zur Durchfinanzierung im Planungszeitraum bis 2028 ergibt. Dieser Finanzierungsbedarf ist durch kontrahierte Eigen- und Fremdkapitalmittel gedeckt. Sollten sich entgegen den Erwartungen der gesetzlichen Vertreter negative Abweichungen von den dem Sanierungskonzept zugrunde liegenden Prämissen ergeben oder geplante Sanierungsmaßnahmen nicht umgesetzt werden können, ist der Fortbestand der MEYER WERFT GmbH und somit auch der RE Interior GmbH gefährdet, da weitere Liquiditätsbedarfe entstehen könnten, die durch den mit den Finanzierern vereinbarten Finanzierungsrahmen nicht gedeckt sind.

Damit wird auf das Bestehen einer wesentlichen Unsicherheit hingewiesen, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen kann und ein bestandsgefährdendes Risiko im Sinne des § 322 Absatz 2 Satz 3 HGB darstellt.

Mein Prüfungsurteil ist bezüglich dieses Sachverhaltes nicht modifiziert.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Die Website des Instituts der Wirtschaftsprüfer (IDW) enthält unter https://www.idw.de/idw/verlautbarungen/bestaetigungsvermerk/hgb-ja-non-pie eine weitergehende Beschreibung der Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Diese Beschreibung ist Bestandteil meines Bestätigungsvermerks.

 

Oldenburg, 30. September 2024

Günter Kocks, Wirtschaftsprüfer

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