Prime Force Wolfsburg GmbH
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Management data for GmbH & Co. OHG is only accessible to registered users.
Company ownership and partner structure
2 shareholders
Kommanditgesellschaft (KG)
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
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| 100.00% | |
| 1.96% |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
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Official financial statements and annual reports
AutoVision - Der Personaldienstleister GmbH & Co. OHGWolfsburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022A. Grundlagen der GesellschaftSeit dem 01.01.2018 sind die Wolfsburg AG zu 95 % und die Innovations- und Beteiligungsgesellschaft Wolfsburg mbH zu 5 % an der AutoVision - Der Personaldienstleister - beteiligt. Organisatorische Struktur des Unternehmens Die operative Geschäftsleitung erfolgt durch zwei Prokuristen. Zur Unterstützung der Prokuristen und Wahrung der gesellschaftlichen Interessen ist ein Gremium (Steuerkreis) installiert. In diesem Steuerkreis vertritt der Mehrheitsgesellschafter den Gesellschafterkreis und die betriebliche Mitbestimmung ist mit Gastrecht vertreten. Der Steuerkreis tagt begleitend zu den gesetzmäßigen Gesellschafterversammlungen regelmäßig, die Geschäftsleitersitzung tagt einmal in der Woche. Die Sitzungen werden protokolliert. Im Geschäftsjahr 2022 sind Herr Manfred Günterberg (bis 31.12.2022) und Frau Michaela Link (bis 31.03.2022) als Prokuristen berufen. Ab dem 01.04.2022 ist Herr Sebastian Patta neben Herrn Günterberg als Nachfolger von Frau Link zum Prokuristen berufen worden. Sebastian Patta ist für die Bereiche Personal, Operations, Recht & Compliance & Labour Relations, Qualitätsmanagement & Arbeitssicherheit, sowie für Kommunikation & Marketing zuständig. Herr Günterberg verantwortet den Bereich Finanz & IT. Standorte Das Unternehmen hat zurzeit 12 Geschäftsstellen. Das folgende Schaubild zeigt die Standorte auf
Produkte und Dienstleistungen Die AutoVision - Der Personaldienstleister - hat ihr Portfolio erweitert, um den veränderten Anforderungen des Marktes gerecht werden zu können. Wie in den vergangenen Jahren wird der weitaus überwiegende Teil der Umsätze durch klassische Arbeitnehmerüberlassung erzielt. Die Personalvermittlung ist nur von untergeordneter Bedeutung. Bei mehreren namhaften Kunden ist die AutoVision - Der Personaldienstleister - als Managed Service Provider (MSP) tätig. Mit der Dienstleistung des MSP bietet die AutoVision - Der Personaldienstleister - den Arbeitgebern eine effiziente Lösung im Management ihrer Zeitarbeitskräfte an. Der MSP funktioniert im Kundenunternehmen als integraler Bestandteil des Personal- und/oder Beschaffungswesens und deckt sämtliche Aspekte ab, die sich im Einsatz von Zeitarbeitskräften ergeben: von der Rekrutierung über die Rechnungstellung bis zur Fakturierung. Durch die Bereitstellung eines Vendor Management Systems (VMS) gewährleistet der MSP dem Auftraggeber vollständige Transparenz über den Status eines jeden Zeitarbeitnehmers im System. Darüber hinaus sorgt der MSP dank eines sorgfältig entwickelten und durchgängigen Prozesses auch dafür, dass der Arbeitgeber sämtliche arbeitsrechtlichen Bestimmungen und gesetzlichen Anforderungen erfüllt. Die Arbeitnehmerüberlassung untergliedert sich in verschiedene Produkte. Im Wesentlichen unterscheidet das Unternehmen nach der Art der Zeitarbeitnehmer (in der Folge ZAN genannt). In den abgelaufenen Geschäftsjahren lag der Fokus auf der Überlassung von Produktionshelfern und Facharbeitern. Insbesondere gewinnt die Gruppe der Akademiker im Bereich der klassischen Arbeitnehmerüberlassung zunehmend an Bedeutung. Geschäftsprozesse Die Unternehmensprozesse der AutoVision - Der Personaldienstleister - orientieren sich neben dem Volumengeschäft auf weitere Bereiche eines modernen, vollumfänglichen Personaldienstleisters. Diese Prozesse werden ständig optimiert. Das Bewerbungsmanagement nutzt alle modernen Kommunikationswege, um alle potenziellen Zeitarbeitskräfte anzusprechen. Absatzmärkte Im Jahr 2022 wurden die Gesamtumsätze vollständig im Inland realisiert. Hauptkunden sind neben dem VOLKSWAGEN Konzern international tätige Unternehmen in der Automobil- und Zulieferindustrie. Die Nachfrage im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2022 war weiterhin beeinflusst von der seit Oktober 2021 andauernden eingeschränkten Teileverfügbarkeit (Halbleiter). Hierdurch verzeichnete die AutoVision - Der Personaldienstleister - für das Geschäftsjahr 2022 gegenüber 2021 einen Umsatzrückgang von -12,2 Mio.€ bzw. -7,1 %. Erst ab Beginn des zweiten Halbjahrs wurden vermehrt ZAN durch die Volkswagen AG für die Folgemonate bestellt. Das Tochterunternehmen, die jobilities GmbH, konnte den Ende 2021 erhaltenen Auftrag der Porsche AG im Geschäftsjahr 2022 erfolgreich vollständig erfüllen. Die geplante Erschließung weiterer Absatzmärkte konnte allerdings nicht wie geplant vorangetrieben werden. Die durch die eingeschränkten Teileverfügbarkeit verursachten negative Auswirkungen auf die Automobilzuliefererbranche behinderten stark den Erfolg von durchgeführten Vertriebsaktivitäten der jobilities GmbH. Das Alleinstellungsmerkmal der "Guten Zeitarbeit" der AutoVision - Der Personaldienstleister - erweist sich nach wie vor als vorteilhaft bei der Rekrutierung von Mitarbeitern. Die AutoVision - Der Personaldienstleister - steht für qualitative Arbeitnehmerüberlassung mit hohen betrieblichen und tariflichen Standards. Im Haustarifvertrag der AutoVision - Der Personaldienstleister - gibt es keine Unterscheidung zwischen Ost- und Westentlohnung und das Grundentgelt liegt über dem Entgelt des IGZ/BAP-Flächentarifvertrages. Mit 30 Jahresurlaubstagen haben die Beschäftigten der AutoVision - Der Personaldienstleister- bereits ab dem ersten Beschäftigungsjahr wesentliche Vorteile gegenüber anderen Marktteilnehmer aus der Zeitarbeitnehmerbranche, denen nach dem IGZ/BAP-Flächentarifvertrag im ersten Jahr in der Regel nur ein Jahresurlaub von 24 Tagen zusteht. Ebenso konnten im Geschäftsjahr 2022 langjährige Kundenbeziehungen erfolgreich - u.a. mit einem namhaften Zulieferer der Automobilindustrie sowie der Finanzsparte - im VOLKSWAGEN Konzernumfeld fortgeführt werden. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen a. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Das Bruttoinlandsprodukt wuchs nach amtlichen Angaben preisbereinigt um 1,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr. (2021 +2,6%). 1 Die Wirtschaftsleistung wurde im Jahresdurchschnitt 2022 von 45,6 Millionen Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland erbracht. Das waren 1,3 Prozent mehr als im Vorjahr.1 b. Branchenspezifische Rahmenbedingungen Die gesamtwirtschaftliche Lage im Jahr 2022 war geprägt von den Folgen des Angriffskriegs Russlands auf die Ukraine. Neben den extremen Energiepreiserhöhungen kam es zu Material- und Lieferengpässen. Gleichzeitig bestand der Fachkräftemangel fort. Die, wenn auch im Jahresverlauf nachlassende Corona-Pandemie, bestimmte ebenfalls das Geschäftsjahr 2022 bei den Kunden der AutoVision - Der Personaldienstleister. Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf a. Strategische Ausrichtung Die strategische Ausrichtung der AutoVision - Der Personaldienstleister - sieht im ersten Schritt eine Ausweitung der Geschäftsaktivitäten auf den VOLKSWAGEN Konzern und die VOLKSWAGEN Financial Services AG, (kurz: FS AG), vor. Als zweiter Schritt folgt die Ausweitung des Portfolios in der Arbeitnehmerüberlassung auf den indirekten Bereich sowie der Ausweitung der Dienstleistung Personalvermittlung. Die veränderte Gesetzeslage und die tariflichen Rahmenbedingungen führen dazu, dass die Geschäfte mit den VOLKSWAGEN Konzernmarken sowie die Ausweitung des Geschäfts auf den Drittmarkt durch die jobilities GmbH realisiert werden. Die Kernmitarbeiter der AutoVision - Der Personaldienstleister - übernehmen administrative Tätigkeiten für die jobilities GmbH per Dienstleistungsvereinbarung. Die Ausrichtung der AutoVision - Der Personaldienstleister - und ihrer Tochter, der jobilities GmbH, stellt das folgende Schaubild dar:
Die Strategie für das Tochterunternehmen jobilities GmbH beinhaltet die Ausrichtung auf die Volkswagen Konzern Tochterunternehmen sowie externe Dritte. Nach signifikanten Anlaufinvestitionen zeigt sich im Geschäftsjahr 2022 eine positive Entwicklung in Bezug auf die Geschäftstätigkeit der Personalvermittlung am Beispiel der Porsche AG. Weiterhin deuten sich zusätzliche Aufträge bei anderen Konzerngesellschaften an, so dass für 2022 der Turnaround zu erwarten ist. Trotz allem bestehen nicht quantifizierbare Risiken durch die eventuelle weiter andauernde Halbleiterkrise. Geschäftsverlauf Für das Jahr 2022 wurde in der Budgetplanung eine durchschnittliche Zeitarbeitnehmeranzahl von 1.843 prognostiziert. Dieser Wert wurde mit durchschnittlich 2.922 Mitarbeitern um ca. 64 % überschritten. Der Umsatz liegt mit 172,4 Mio. € um ca. 70 % über der Planung für 2022 von 101,0 Mio. € sowie mit 7,1 % unter dem Vorjahr von 184,6 Mio. €. Gegenüber der Budgetplanung erhöhten sich die Fixkosten um 4,7 Mio. €. Die Personalkosten der Mitarbeiter im internen Bereich sind gegenüber der Planung um 1,4 Mio. € höher, was im Wesentlichen auf den Aufbau von Mitarbeitenden zurückzuführen ist. Die Sachkosten sind gegenüber der Planung um 3,2 Mio. € gestiegen. Das Ergebnis vor Steuern in Höhe von -4,4 Mio. € liegt unter der Planung für 2022 von -0,7 Mio. €. Gegenüber dem Jahr 2021 ist ein Umsatzrückgang von 184,6 Mio. € auf 172,4 Mio. € zu verzeichnen. Im Jahr 2022 waren im Jahresdurchschnitt 2.936 ZAN (Vorjahr 3.470 ZAN) bei der AutoVision - Der Personaldienstleister - beschäftigt. Im Bereich des MSP (Managed Service Provider) konnte ein Umsatz von 0,8 Mio. € erreicht werden. Der Bereich Recruiting Personal Outsourcing (RPO) erzielte einen Umsatz von 1,7 Mio.€. Der Bereich der Personalvermittlungen ist mit einem Umsatz von 0,1 Mio. € zu vernachlässigen. Erstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage a. Vermögens- und Kapitalstruktur
Die Bilanzsumme hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,16 Mio. € auf 59.2 Mio. € verringert. Ursächlich hierfür ist die Abnahme der Forderungen und Verbindlichkeiten. Auf der Aktivseite sind im Anlagevermögen Büro- und Geschäftsausstattung sowie Finanzanlagen enthalten. In den Finanzanlagen werden im Wesentlichen die Anteile an der jobilities GmbH ausgewiesen. Das Umlaufvermögen mit einem Anteil von 91,4 % an der Bilanzsumme, hat sich gegenüber dem Vorjahr gering verändert um 0,1 Mio. € auf 54,1 Mio. €. Auf der Passivseite veränderte sich die Höhe des Eigenkapitals um den Jahresfehlbetrag von 3,1 Mio.€. Die Eigenkapitalquote verringert sich auf 11,5 %. Zum Bilanzstichtag bestehen langfristige und kurzfristige Rückstellungen in Höhe von 13,0 Mio. €. Zu den langfristigen Rückstellungen gehören Pensionen, Altersteilzeitverträge, Langzeitüberstunden, Jubiläumsaufwendungen und Archivierungskosten. Die kurzfristigen Rückstellungen in Höhe von 10,5 Mio. € begründen sich aus Verpflichtungen gegenüber Arbeitnehmern, im Wesentlichen für Urlaubs- und Überstundenansprüche sowie Zielvereinbarungsboni. Darüber hinaus sind u.a. auch Rückstellungen für Schwerbehindertenabgabe, ausstehende Eingangsrechnungen sowie Jahresabschlusskosten gebildet worden. Finanzlage Zur Analyse der Finanzlage haben wir nachstehende Kapitalflussrechnung aufgestellt, in der die Veränderung durch die Mittelzu- bzw. -abflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitions-, sowie Finanzierungstätigkeit dargestellt werden:
Ertragslage
b. Gesamtaussage zur wirtschaftlichen Lage Das prognostizierte Ergebnis vor Steuern -0,7 Mio. € wurde mit -3,2 Mio. € deutlich unterschritten. Die VOLKSWAGEN AG als umsatzstärkster Kunde hat aufgrund der eingeschränkten Teileverfügbarkeit und der daraus resultierenden Kurzarbeit, nur noch in deutlich verringertem Umfang Zeitarbeit beauftragt. Das führte zu einem Umsatzrückgang. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind - analog des Vorjahres - im Wesentlichen die Auflösungen von Rückstellungen enthalten. Auf der Aufwandseite reduzierte sich der Personalaufwand aufgrund einer geringeren durchschnittlichen Anzahl der beschäftigten ZAN. Die Steuern vom Ertrag sind durch Steueraufwendungen für Vorjahre in Höhe von 1,1 Mio. € beeinflusst. Insgesamt ergibt sich ein Jahresfehlbetrag nach Steuern von -3,2 Mio. €. 2. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Zusammenfassend stellen sich die finanziellen und nicht-finanziellen Leistungsindikatoren des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2022 wie folgt dar:
Erläuterung zu den nicht finanziellen Leistungsindikatoren Die Anzahl der ZAN ohne Einsatz ist maßgeblich für die Bewertung von Marktregionen (verantwortet von den Niederlassungen). Kommt es bei einem Kunden zu einem vorzeitigen Abmelden der Zeitarbeitnehmer, steigt die Anzahl der ZAN ohne Einsatz, da eine Überlassung an andere Kunden im Regelfall in der Kurzfristigkeit der Abmeldungen nicht möglich ist. Bei einem Personaldienstleister stellen die Personalkosten der Kernmitarbeiter den größten Kostenfaktor dar. Die Anzahl der Kernmitarbeiter bei der AutoVision - der Personaldienstleister - steht in einer günstigen Relation zu der Anzahl der ZAN im Branchenvergleich. Die Relation ist grundsätzlich abhängig von den Kundenwünschen und von der Qualifikation der ZAN. Ein weiteres Indiz für die Qualität der Arbeit sind die eingeführten Arbeitsprozesse. Für optimal funktionierende Geschäftsprozesse werden Arbeitsabläufe beständig evaluiert. Prozesse werden beständig den gestiegenen Anforderungen angepasst. B. AusblickAufgrund des deutlichen Anstiegs der Nachfrage nach Zeitarbeitnehmern beim Hauptkunden Volkswagen AG ab dem zweitem Halbjahr 2022 hat die AutoVision - Der Personaldienstleister - eine verhaltende positive Budget- und Finanzplanung vorgenommen. Das Unternehmen geht von einer deutlichen Umsatzsteigerung in der klassischen Arbeitnehmerüberlassung im Jahr 2023 gegenüber 2022 von 46,7 Mio. € aus, da der Umsatz mit der VOLKSWAGEN AG sich in den letzten zwei Quartal 2022 positiv entwickelt hat und von einer weiteren Produktionsaufholung seitens der VOLKSWAGEN AG in 2023 auszugehen ist. Die Anzahl der ZAN bei der VOLKSWAGEN AG wird sich in 2023 gegenüber 2022 voraussichtlich mit einem Zuwachs von +728 bei einem Jahresdurchschnitt von 3,255 einpendeln. Die Marke VOLKSWAGEN wird weiterhin durch die AutoVision - Der Personaldienstleister betreut. Auf die anderen Marken im VOLKSWAGEN Konzern und die Kunden außerhalb der Marke fokussiert sich die jobilities GmbH. Die Prognose für das Jahr 2023 geht insgesamt von 3,677 ZAN (2.936 IST-ZAN für 2022) im Jahresdurchschnitt aus. Die Umsetzung des "Zukunftspakt" bei der VOLKSWAGEN AG sieht Zeitarbeit nur noch als Abdeckung von Produktionsspitzen vor. Ebenfalls wird es zukünftig keine automatischen und mehrheitlichen Übernahmen mehr geben. Daraus ergibt sich für das Unternehmen die Anforderung auf die steigende Flexibilität reagieren zu können. Bis zum 3ten Quartal 2023 zeigt sich ein nicht unerheblicher Erholungseffekt im Zeitarbeitsgeschäft, welcher sich entsprechend positiv auf das Ergebnis im Vergleich zur ursprünglichen Budgetplanung auswirken. Mit 4,464 ZAN im Jahresdurchschnitt liegen die aktuellen mit +787 deutlich über der Budgetplanung. Der Transformationsprozess bei der AutoVision - Der Personaldienstleister wird im Jahr 2023 weiter vorangetrieben. Der Fokus liegt hier auf der Erweiterung unseres Portfolios und der Verschlankung unserer Prozesse. Auch der Aufbau des Tax Compliance Systems wird vorangetrieben. Das Geschäftsergebnis wird aktuell mit 4,0 Mio. € nach Steuern für das Geschäftsjahr 2023 geschätzt, wobei sich die Planung für die verbleibenden 3 Monate in 2023 aufgrund herausfordernder Veränderungen beim Hauptkunden deutlich schwieriger gestalten. Das Geschäft der jobilities GmbH bei den VOLKSWAGEN-Konzernmarken und auf dem externen Markt soll weiter beständig ausgebaut und die Marktpräzens der jobilities GmbH erhöht werden. Gleichwohl zeigen die Entwicklungen in den ersten neun Monaten 2023, dass Konzernmarken und externer Markt deutlich verhaltener in den Erholungseffekten im Zeitarbeitsgeschäft sind. Die Geschäftsleitung geht davon aus, dass die Budgetwerte von 0,4 Mio.€ nach Steuern nicht gehalten werden können. Die im Jahr 2019 gegründete Gesellschaft in den USA, die AutoVision Chattanooga Inc. über die AutoVision - Der Personaldienstleister Beteiligungsgesellschaft mbH, Wolfsburg, soll im Geschäftsjahr 2023 liquidiert werden. C. Chancen und Risiken1. Risikomanagementsystem Die Aufbauorganisation der AutoVision - Der Personaldienstleister ist festgelegt, dokumentiert über das Intranet abrufbar. Die Ablauforganisation ist in Form von organisatorischen Regelungen und festgelegten Prozessen dokumentiert und im Intranet verfügbar. Regelmäßig werden Vorausschauen erstellt. Diese werden mit der Finanzleitung und den Prokuristen besprochen und sind Bestandteil der regelmäßigen Steuerkreisrunden. Wesentliche Arbeitsanweisungen, die der internen Risikosteuerung dienen, sind für die Bereiche Arbeitssicherheit, Rechnungswesen und Vertragsmanagement erlassen. Diese Anweisungen dienen der Minimierung der Risiken und definieren klare Verantwortlichkeiten. 2. Chancen und Risiken Der russisch Überfall auf die Ukraine sowie der Halbleitermangel wirkt sich negativ auf die gesamtwirtschaftliche Lage des Wirtschaftsstandortes Deutschland aus. Die Kunden der AutoVision - Der Personaldienstleister - werden damit in hohem Maß belastet. Gleichzeitig verzeichnet die AutoVision - Der Personaldienstleister - für das Geschäftsjahr 2023 einen gegenüber 2022 starken Anstieg der Beauftragungen, welcher zumindest zum Teil aus Nachholeffekten zu resultieren scheint. Die Automobilwirtschaft steht vor großen Veränderungen; Herausforderungen sind u.a. die E-Mobilität und das autonome Fahren. Im Rahmen dieses Strukturwandels ändert sich auch der Personalbedarf. Das wiederum wirkt auf die AutoVision - Der Personaldienstleister - ein. Um auf diese Veränderungen am Markt eingehen zu können, benötigt das Unternehmen ein steigendes Maß an Flexibilität. Aufgrund des Fachkräftemangels wird auch das Recruiting von Mitarbeitern tendenziell ressoucenintensiver. Gleichzeitig scheint es einen partiellen Aufholeffekt aus den Vorjahren zu geben, von welchen die Gesellschaft im Jahr 2023 profitieren zu scheint. Weiterhin erwarten wir höhere Umsätze im Bereich der Personalvermittlung und aus dem MSP. Die Volatilität des Zeitarbeitsgeschäfts macht eine sorgsame Ressourcenplanung umso herausfordernder, zumal der Hauptkunde VOLKSWAGEN AG eine hohe Flexibilität erwartet. Insofern stellt die Geschäftsleitung bei den Vorausschauen jeweils eine sachgerechte Risikoeinschätzung auf, um den Unwägbarkeiten entsprechend Rechnung zu tragen. Angestrebte Potenziale im Drittmarkt und bei anderen VOLKSWAGEN-Konzernmarken, wie z.B. bei der Porsche AG, MAN Truck & Bus SE, AUDI AG usw. sollen über die jobilities GmbH erschlossen werden. Nach erfolgreicher Bearbeitung des Auftrages der Porsche AG zum Thema Personalvermittlung in 2022 liegen Anfragen weiterer Konzerngesellschaften vor, so dass die Geschäftsleitung auch für 2023 von einem positiven Ergebnis ausgeht. Das Geschäftsjahr 2023 wird die AutoVision - Der Personaldienstleister - wieder vor große Herausforderungen stellen, sowohl bei der Bedienung bestehender Kunden wie auch bei der Erschließung neuer Kunden. Die Geschäftsleitung wird alle unternehmerischen Maßnahmen ergreifen, um die Ertragskraft der AutoVision - Der Personaldienstleister - zu steigern. An dieser Stelle wird auf die politische Unterstützung des Konzernmanagements und des Konzernbetriebsrates der VOLKSWAGEN AG gesetzt.
Wolfsburg, den 20. November 2023 AutoVision
- Der Personaldienstleister GmbH & Co. OHG
Thomas Krause, Sprecher des Vorstandes Toni Guggemoos Mulfinger, Mitglied des Vorstandes
Innovations-
und Beteiligungsgesellschaft Wolfsburg mbH
Stephan Böddeker, Geschäftsführer Dominik Ossada, Geschäftsführer Sebastian Patta, Geschäftsführer Josef Schulze Sutthoff, Geschäftsführer Bilanz zum 31. Dezember 2022Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022
Anhang für das Geschäftsjahr 2022Allgemeine AngabenDie AutoVision - Der Personaldienstleister GmbH & Co. OHG - erfüllt als Personenhandelsgesellschaft die Kriterien des § 264a HGB und ist zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2022 eine große Personenhandelsgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Die AutoVision - Der Personaldienstleister GmbH & Co. OHG (kurz: AutoVision - Der Personaldienstleister -), Wolfsburg, ist beim Registergericht Braunschweig unter der Handelsregisternummer 201405 gemeldet. Der Jahresabschluss wird nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit werden die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung anzubringen sind, weitestgehend im Anhang aufgeführt. Alle Ansatz- und Bewertungsmethoden aus dem Vorjahr wurden beibehalten. Der Grundsatz der Darstellungsstetigkeit wurde eingehalten. Die Gesellschaft ist als Personaldienstleister tätig. Angaben zu den Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweis-MethodenAllgemeine Angaben Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Der Jahresabschluss wurde unter Annahme der Unternehmensfortführung (Going-Concern) aufgestellt. Bilanzierung und Bewertung Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird um die planmäßigen linearen Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach ihrer voraussichtlichen wirtschaftlichen Nutzungsdauer linear (pro rata temporis) abgeschrieben. Für Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis zu netto € 800,00 werden handelsrechtlich die steuerrechtliche Regelung des § 6 Abs. 2 EStG angewendet. Anschaffungs- oder Herstellungskosten von abnutzbaren beweglichen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens, die einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Geschäftsjahr der Anschaffung in voller Höhe als Aufwand erfasst, wenn die Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um einen darin enthaltenen Vorsteuerbetrag, für den einzelnen Vermögensgegenstand zwischen netto € 250,01 und € 800,00 betragen. Die selbständige Nutzung eines Wirtschaftsgutes wird gemäß § 4 Absatz 3, Satz 3 EStG geprüft. Das Anlagevermögen hat nur eine untergeordnete Bedeutung für die Gesellschaft. Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bewertet. Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. mit dem sich am Abschlussstichtag ergebenden niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Der Bestand an Wertpapieren, die Bankguthaben sowie die Kassenbestände sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, die zu Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag führen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages nach § 253 Abs. 1 S. 2 HGB angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich im Falle von Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und im Falle sonstiger Rückstellungen aus den vergangenen sieben Geschäftsjahre ergibt, abzuzinsen (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB). Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nur für Kern-Mitarbeiter gebildet, da die Betriebsvereinbarung hinsichtlich der betrieblichen Altersversorgung nur diese umfasst. Die Rückstellung wird auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnung nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Berücksichtigung der aktualisierten Richttafeln 2018 G von Prof. Dr. Heubeck für leistungsorientierte Zusagen (Projected Unit Credit Method) bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden pauschal mit dem von der Deutschen Bundesbank im Monat Dezember 2022 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 0,92 % (Vorjahr 1,35 %) für sieben Jahre und 1,44 % (Vorjahr 1,87 %) für zehn Jahre. Bei der Ermittlung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden jährliche Gehaltssteigerungen von 3,28 % (Vorjahr 3,30 %) zugrunde gelegt und eine Fluktuation in Höhe von 1,1 % (Vorjahr 1,10 %) p.a. unterstellt. Die Rentensteigerung gemäß § 16 Abs. 3 BetrAVG betrug - wie im Vorjahr - 1,00 %. Als Zeitpunkt des Eintritts des Versorgungsfalles wird der Zeitpunkt der frühestmöglichen Inanspruchnahme der vorzeitigen Altersrente aus der gesetzlichen Rentenversicherung gemäß RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz vom 20.04.2007 angenommen. Die Bewertung erfolgt gemäß § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB zum beizulegenden Zeitwert. Die Verpflichtungen aus Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind (sog. Deckungsvermögen), verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen, verpfändeten und insolvenzgesicherten Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Rückstellungen für Ansprüche von Mitarbeitern. Die Rückstellung für bestehende Ansprüche (§ 249 Abs. 1 HGB) auf bezahlte Freistellung, infolge freiwilligen Umwandlungen von Entgelten durch anspruchsberechtigte Mitarbeiter, zur individuellen Verkürzung der Lebensarbeitszeit (das sog. Zeitwertpapier) wird unter den sonstigen Rückstellungen ausgewiesen. Das hierzu vorhandene und zweckgebundene Deckungsvermögen wird, analog zu den Pensionsrückstellungen, mit der Rückstellung für Zeitwertpapiere gem. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag nach § 253 Abs. 1 S. 2 HGB angesetzt. Erläuterungen zu BilanzpostenAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Der Anlagenspiegel ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Finanzanlagen Die Finanzanlagen beinhalten zwei 100 %-ige Beteiligungen.
Die im Dezember 2017 gegründete Gesellschaft dient als Holdinggesellschaft für ausländische Tochterunternehmen. Das Stammkapital beträgt € 25.000,00. Die Gesellschaft weist zum 31. Dezember 2022 ein Eigenkapital von € 8.507,94 aus. Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2022 beläuft sich auf € -369,43 (Vorjahr € -12.444,48)
Zum 01. Januar 2018 wurden sämtliche Anteile an der jobilities GmbH, Stuttgart erworben. Das Stammkapital beträgt unverändert € 25.500,00. Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2022 beläuft sich auf € 2.156.404,32 (Vorjahr T€ -1.128). Die Gesellschaft weist somit zum 31. Dezember 2022 ein Eigenkapital von € 1.227.207,49 aus. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. Abweichend vom Vorjahr werden Forderungen aus Umsatzsteuer (T€ 5.571) und Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer (T€ 5.232) in 2023 nicht saldiert ausgewiesen. Die Posten sind somit nur eingeschränkt zum Vorjahr vergleichbar. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Die Forderungen resultieren in Höhe von T€ 2.273 (Vorjahr T€ 221) aus dem Liefer- und Leistungsverkehr. Forderungen gegen Gesellschafter Die Forderungen gegen die Gesellschafter betreffen ausschließlich kurzfristige Darlehensforderungen (Wolfsburg AG: T€ 4.325; IBG: T€ 56). Wertpapiere Bei den Wertpapieren der Commerz-Trust GmbH, Wolfsburg, handelt es sich um zur Sicherung des Wertguthabens von Mitarbeiterverbindlichkeiten gehaltene Wertpapiere, die nach § 253 Abs. 1 Satz 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert angesetzt werden. Festkapital der Gesellschaft Das Festkapital der Gesellschaft beträgt € 10.000.000,00 und ist voll eingezahlt. Die Pflichteinlage setzt sich zusammen aus der Einlage der Wolfsburg AG, Wolfsburg, in Höhe von € 9.500.000,00 und der Einlage der IBG GmbH, Wolfsburg, in Höhe von € 500.000,00. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen werden zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 888 (Vorjahr T€ 514) ausgewiesen. Dies ergibt sich aus der Verrechnung gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB der bestehenden Pensionsverpflichtungen zum Erfüllungsbetrag vom 31. Dezember 2022 in Höhe von T€ 1.888(Vorjahr T€ 1.605) mit dem zum Zeitwert bewertetem Planvermögen zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 1.000 (Vorjahr T€ 1.091). Im Einzelnen ist folgendes anzumerken: Als Deckungsvermögen wurden folgende zweckgebundene, verpfändete und insolvenzgeschützte Vereinbarungen klassifiziert: Verwaltungs- und Sicherungstreuhandvertrag mit dem Volkswagen Pension Trust e.V.
Die Pensionsrückstellungen werden in der Bilanz wie folgt erfasst:
Die Erträge aus Deckungsvermögen T€ 158 (Vorjahr T€ 60) wurden mit den Zinsaufwendungen von T€ 30 (Vorjahr T€ 31) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB, der sich aus der Anwendung des 10-jährigen und 7-jährigen durchschnittlichen Zinssatzes ergibt beträgt T€ 189 (Vorjahr T€ 261). Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände wurde anhand von Marktpreisen auf einem aktiven Markt bestimmt. Sonstige Rückstellungen Bei den sonstigen Rückstellungen handelt es sich im Wesentlichen um Rückstellungen für Kosten der Belegschaft von T€ 9.243 (Vorjahr T€ 8.711), darunter T€ 467 (Vorjahr T€ 530) für Altersteilzeitverpflichtungen sowie T€ 465 (Vorjahr T€ 546) für Jubiläumszuwendungen. Des Weiteren bestehen kurzfristige Rückstellungen für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von T€ 478 (Vorjahr T€ 328) sowie Rückstellungen für Aufbewahrungsverpflichtungen T€ 72 (Vorjahr T€ 60). Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten sind - wie im Vorjahr - innerhalb eines Jahres fällig. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundene Unternehmen bestehen im Geschäftsjahr in Höhe von T€ 76 (Vorjahr T€ 0) aus Verbindlichkeiten aus Dienstleistungsverträgen gegenüber der jobilities GmbH Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Die Verbindlichkeiten gegenüber den Gesellschaftern bestehen im Geschäftsjahr in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 1.629). Sonstige Verbindlichkeiten Die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen mit T€ 23.408 (Vorjahr T€ 15.019) auf Verbindlichkeiten aus Lohn und Gehalt. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Verbindlichkeiten aus der Entgeltabrechnung Dezember, die im Januar ausgezahlt wurde. Darin enthalten sind Nettozahlungen von T€ 7.322 (Vorjahr T€ 5.608), einbehaltene Lohnsteuern von T€ 4.056 (Vorjahr T€ 2.875) und Arbeitgeberanteile der Sozialkassen von T€ 857 (Vorjahr T€ 18). Die Verbindlichkeiten aus den MSP-Projekten belaufen sich auf T€ 2.021 (Vorjahr T€ 3.052). Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöse Mit T€ 172.435 (Vorjahr T€ 184.612) sind die Umsatzerlöse vollständig im Inland getätigt. Die Umsätze untergliedern sich in Arbeitnehmerüberlassungen (T€ 167.883; Vorjahr T€ 181.770), Master Fees im Rahmen der MSP Projekte (T€ 764; Vorjahr T€ 566), Personalvermittlungen (T€ 88; Vorjahr T€ 25), sowie Recruiting personal outsourcing (RPO; T€ 1.651; Vorjahr T€ 1.234) Sonstige betriebliche Erträge / Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von insgesamt T€ 1.008 (Vorjahr T€ 12.113) beinhalten im Wesentlichen aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung (T€ 248; Vorjahr T€ 194) sowie Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen (T€ 569; Vorjahr T€ 630). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 9.122; Vorjahr T€ 9.714) beinhalten insbesondere Fremdleistungen im Rahmen von Dienstleistungsvereinbarungen von T€ 1.516, Rechts- und Beratungskosten von T€ 843 sowie Mietaufwendungen T€ 1.120. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind weitere aperiodische Aufwendungen von T€ 15 enthalten. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuern betreffen die Gewerbesteuerbelastungen für Vorjahre (T€ 743) Sonstige AngabenLatente Steuern Die latenten Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen ermittelt. Zusätzlich zu zeitlichen Bilanzierungsunterschieden werden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Im Geschäftsjahr ergab sich wie im Vorjahr eine aktive latente Steuer, die gem. dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB nicht angesetzt wurde. Arbeitnehmer Der durchschnittliche auf Monatsbasis ermittelte Personalbestand im Jahr 2022 beträgt 3.062 Mitarbeiter (Vorjahr 3.598 Mitarbeiter).
Abschlussprüferhonorar Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2022 berechnete Gesamthonorar beträgt T€ 350 (Vorjahr T€ 348). Folgende Leistungen wurden von den Wirtschaftsprüfern erbracht: Jahresabschlussprüfung 2022 T€ 130; Steuerberatung T€ 220. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen bestehen in Höhe von insgesamt T€ 778 im Wesentlichen aus längerfristigen Mietverhältnissen. Für bestehende Mietverträge, mit Kündigungsfristen von ein bis zwölf Monaten bestehen finanzielle Verpflichtungen von insgesamt T€ 703. Für Mietverpflichtungen mit einer Laufzeit zwischen einem und fünf Jahren belaufen sich die sonstigen Verpflichtungen auf T€ 2.466. Mietverpflichtungen mit einer Laufzeit von über fünf Jahren sind nicht vorhanden. In den vorstehend dargestellten sonstigen finanziellen Verpflichtungen sind auch Verpflichtungen gegenüber den Gesellschaftern in Höhe von T€ 192 für 2023 enthalten. Des Weiteren bestehen für angemietete IT-Hardware, im Rahmen von Leasingverhältnissen jährliche Aufwendungen in Höhe von T€ 99 (Vorjahr T€ 68). Neben den dargelegten sonstigen finanziellen Verpflichtungen existieren keine außerbilanziellen Geschäfte, die für die Finanzlage der Gesellschaft von Bedeutung wären. Gesellschafter, Anteile und Geschäftsführung Persönlich haftende Gesellschafter sind
Zur Geschäftsführung der Gesellschaft sind die Gesellschafter gemeinsam berechtigt und verpflichtet. Die Gesellschaft wird durch beide Gesellschafter gemeinsam vertreten (Gesamtvertretung). Darüber hinaus wird die Gesellschaft durch einen Gesellschafter gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten (Unechte Gesamtvertretung). Prokuristen sind
Konzernverhältnisse Die AutoVision - Der Personaldienstleister GmbH & Co. OHG, Wolfsburg, ist ein verbundenes Unternehmen der Wolfsburg AG, Wolfsburg (HRB 100405 beim Amtsgericht Braunschweig). Der Konzernabschluss der Wolfsburg AG (größter und kleinster Konsolidierungskreis) wird beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht. Die AutoVision - Der Personaldienstleister wird in den Konzernabschluss der Wolfsburg AG einbezogen. Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten. Gewinnverwendung Die Gesellschafter sind am Gewinn und Verlust der Gesellschaft stets nach dem Verhältnis ihrer Beteiligung beteiligt. Zugewiesene Gewinne oder Verluste dürfen von den Gesellschaftern frei entnommen bzw. ausgeglichen werden.
Wolfsburg, den 20. November 2023 AutoVision
- Der Personaldienstleister GmbH & Co. OHG
Thomas Krause, Sprecher des Vorstandes Toni Guggemoos Mulfinger, Mitglied des Vorstandes
Innovations-
und Beteiligungsgesellschaft Wolfsburg mbH
Stephan Böddeker, Geschäftsführer Dominik Ossada, Geschäftsführer Sebastian Patta, Geschäftsführer Josef Schulze Sutthoff, Geschäftsführer Anlagenspiegel Januar - Dezember 2022
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die AutoVision - Der Personaldienstleister GmbH & Co. OHG, Wolfsburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der AutoVision - Der Personaldienstleister GmbH & Co. OHG, Wolfsburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der AutoVision - Der Personaldienstleister GmbH & Co. OHG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hannover, den 20. November 2023 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Moritz Meyer, Wirtschaftsprüfer ppa. Martin Kyeremateng, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wurde am 4. Dezember 2023 festgestellt. |
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