URB-Unser-Roter-Bus GmbH
Ziegeleistraße 6, 17373 Ueckermünde, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
René Riechert since 8/19/2014 | Managing Director |
Beneficial OwnersBeta
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Identified persons (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
ShareholdersBeta
Company ownership structure and capital distribution
HoldingsBeta
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
URB-Unser-Roter-Bus GmbHUeckermündeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtA. Grundlagen des Unternehmens und Wirtschaftsbericht I. Geschäftsmodell des Unternehmens Die URB Unser-Roter Bus GmbH (kurz: URB) mit Sitz in Ueckermünde wurde im Jahr 2014 gegründet. Gegenstand der Gesellschaft ist die Erbringung von Dienstleistungen im Bereich der Personenbeförderung. Der Schwerpunkt des Geschäftsmodells unserer Gesellschaft basiert auf der Durchführung von Fahrten im öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und im Schienenersatzverkehr (SEV) sowie die Kooperation mit international agierenden Reiseveranstaltern. Die URB hat Betriebsteile in Ueckermünde und Königsbrück. Die Rahmenbedingungen der Branche sind u. a. gekennzeichnet durch neue Mobilitätsanforderungen der Menschen in den Städten und ländlichen Gebieten in Deutschland. Die Verkehrsunternehmen sind gefordert den Einsatz umweltfreundlicher Fahrzeuge voranzutreiben. Sie müssen sich auch den Anforderungen der zunehmenden Digitalisierung des ÖPNV sowohl auf der betrieblichen Ebene als auch auf der Ebene des Fahrgastes stellen und die erforderlichen Investitionen in eine Digitalisierung der Infrastruktur und der betrieblichen Prozesse vorzunehmen. II. Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Rahmenbedingungen sowie Geschäftsverlauf Die allgemeinen Rahmenbedingungen für den ÖPNV im Geschäftsjahr 2023 waren sehr herausfordernd. Neben dem deutlichen Anstieg des Dieselpreises hatte das Deutschlandticket die größten Auswirkungen auf die Ergebnisentwicklung der Verkehrsunternehmen. Primäre Auswirkungen durch die Coronavirus-Pandemie waren dagegen nur noch in einem deutlich geringeren Umfang spürbar als in den Jahren 2021/2022. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. [Statistisches Bundesamt (Destatis), 2025] Im Jahr 2023 haben rund 10,7 Milliarden Personen die Busse und Bahnen des Liniennahverkehrs in Deutschland genutzt. Das sind 7,2 Prozent mehr als im Vorjahr, aber noch 6,6 Prozent weniger als im Jahr 2019, dem letzten Jahr vor den Reiseeinschränkungen aufgrund der Pandemie. Ein Grund für den deutlichen Anstieg zum Vorjahr ist auch das im Mai 2023 gestartete Deutschlandticket. [Statista Research Department, 2024] III. Lage des Unternehmens Auch im Geschäftsjahr 2023 verzeichnet der ÖPNV weitere Zuwächse, Taktverdichtungen sowie zusätzliche Angebote von den Aufgabenträgern. Bereits seit 2018 bauen wir unseren Leistungsanteil im ÖPNV aus. So konnten wir Leistungen in Ostsachsen und Brandenburg übernehmen und somit den Geschäftsbereich stärken. In Anerkennung unserer Leistungen bei der Erbringung der Linienverkehre haben wir unseren Leistungsbestand kontinuierlich erweitern können. Damit wurde eine positive Geschäftsbasis für die Ertragslage der Gesellschaft geschaffen. III.1 Ertragslage Im Geschäftsjahr 2023 wird ein Jahresergebnis der URB in Höhe von 3.391 TEUR (Vorjahr: 123 TEUR) ausgewiesen. Die Entwicklung wesentlicher Posten der ERtragslage im Vergleich zum Vorjahr wird nachfolgend dargestellt und erläutert:
Das Rohergebnis stieg im Vergleich zum Vorjahr um 10.381 TEUR. Diese Entwicklung ist vor allem auf den Schienenersatzverkehr sowie die zusätzliche Akquise von Fahraufträgen im Linienverkehr zurückzuführen. Zudem konnten im Berichtsjahr sowohl die Vermietung von Bussen als auch der Verkauf von bussen weiter ausgebaut werden. Die betrieblichen Leistungen im Geschäftsjahr 2023 umfassen 77 % Fahraufträge, 7 % Reiseleistungen sowie 13% übrige Leistungen. Der Anteil der Materialaufwendungen am Umsatz betrug 15,36 % (Vorjahr: 15,18 %) und ist im Vergleich zum Vorjahr um 1.594 TEUR gestiegen. In den Aufwendungen für bezogene Leistungen wurden erhöhte Aufwendungen für Fremdleistungen in Höhe von 903 TEUR verzeichnet. Resultierend aus einem durchschnittlich gestiegenen Personalbestand, hat der Personalaufwand im Vergleich zum Vorjahr um 2.400 TEUR zugenommen. Die Gesellschaft beschäftigt zum 31. Dezember 2023 127 Mitarbeiter, darunter 117 Busfahrer, 7 Mitarbeiter in der Verwaltung und 2 Werkstattmitarbeiter. Das Personalkonzept wird unter Berücksichtigung der demografischen Entwicklung fortentwickelt. Mit der weiteren Umsetzung des Personalkonzepts wird die Grundlage für die Sicherung der Leistungsfähigkeit der URB geschaffen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 1.035 TEUR gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Relevante Veränderungen gibt es bei den Fahrzeugkosten (451 TEUR) sowie Werbe- und Reisekosten (329 TEUR). III.2 Vermögens- und Finanzlage Im Jahr 2023 führte die Gesellschaft Investitionen in Höhe von insgesamt 13.577 TEUR durch. Zum Bilanzstichtag 2023 verfügt die URB über einen Fuhrpark von 104 Linienbussen (Vorjahr: 75) und 22 Reisebussen (Vorjahr: 12). Der weitere Verkauf von Reisebussen und Zukauf von Linienbussen ist in den Geschäftsjahren 2024 und 2025 geplant. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Bankguthaben von 852 TEUR auf 1.650 TEUR entwickelt. Die Bilanzsumme 2023 beträgt 19.816 TEUR (Vorjahr: 15.520 TEUR). Die bilanzielle Eigenkapitalausstattung beträgt 25,58 % der Bilanzsumme (Vorjahr: 10,81 %). Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. ZUr künftigen Entwicklung wird auf die Darstellung in den folgenden Abschnitten verwiesen. B. Chancen- und Riskobericht Die URB ist unmittelbar vielfältigen Risiken ausgesetzt, die aus der Änderung steuerlicher, aber auch anderer, wirtschaftlicher sowie politischer Rahmenvorgaben resultieren. Wesentliche Risiken der künftigen Entwicklung könnten sich aus Änderungen und Umsetzungsregelungen des EU-Rechts, des Personenbeförderungsgesetztes, der Steuergesetzgebung und Steuerrechtsprechung, der nationalen Gesetzgebung und aktuellen Rechtsprechung im Energie- und Verkehrsbereich ergeben. Weitere Beeinflussungen könnten sich aus branchenspezifischen Rahmenbedingungen ergeben und bedürfen einer kontinuierlichen Überwachung und Beobachtung. Erklärtes Ziel der Gesellschaft ist es, Risiken zu vermeiden bzw. zu verringern. Aufgrund des demographischen Wandels und eines angespannten Arbeitsmarktes ist es dringend erforderlich, eine vorausschauende Personalrekrutierung, inbesondere im Bereich des Fahrpersonals, zu betreiben, um Personalrisiken rechtzeitig zu begegnen. Hierbei wird der Erhöhung der Arbeitgeberattraktivität der Gesellschaft, in Form einer übertariflichen Bezahlung, eine besondere Bedeutung beigemessen. Eine optimale Beschaffungspolitik für den Dieselkraftstoff sowie die Dynamisierung der Verträge wird in der nächsten Zeit eine weitere Herausforderung für die Gesellschaft sein. Der URB bieten sich neben allen Herausforderungen aus der aktuellen Lage auch Chancen. Insbesondere ergeben sich Chancen aus der Nutzung unserer jahrelangen Geschäftsbeziehungen zu den Kunden. Hierbei hilft die öffentliche Wahrnehmung der URB als zuverlässiger und qualitativer Partner im Bereich der Personenbeförderung. Es besteht die Chance weitere Geschäftspartner bzw. Aufträge im Bereich des Warenverkehrs und des Schienenersatzverkehrs sowie im Linienverkehr zu akquirieren. Weitere Chancen ergeben sich aus den laufenden Verkäufen von gebrauchten Bussen sowie aus der Optimierung des Fuhrparks. C. Ausblick Aufgrund der erfolgreichen Geschäftsverbindungen im Linienverkehr werden wir unseren Leistungsbestand kontinuierlich erweitern können. Zum Anfang des Geschäftsjahres 2024 werden wir ca. 100 Busse im Einsatz beim ÖPNV haben. Weitere Investitionen in Linienbusse sind geplant. Der erforderliche Finanzmittelbedarf ist grundsätzlich gesichert. Für das Geschäftsjahr 2024 wird, aufgrund erweiterter Geschäftsbeziehungen, eine Umsatzausweitung von ca. 25 % erwartet. Damit verbunden ist eine deutliche Verbesserung der Liquidität. Die künftige Zahlungsfähigkeit der URB ist gesichert. Unter Berücksichtigung der dargestellten Parameter geht die Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2024 von einem positiven Jahresergebnis von ca. 2,0 Mio. EUR aus.
Ueckermünde, den 08. Januar 2025 gez. René Riechert BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangAnlagespiegel BruttoAllgemeine Angaben zu Bilanzierung, Bewertung, Währungsumrechnung und KonsolidierungDie URB-Unser-Roter-Bus GmbH hat ihren Sitz in Ueckermünde und ist eingetragen in das Handelsregister/Genossenschaftsregister beim:
Die Erstellung des Jahresabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG). Die Gesellschaft ist zum Abschlussstichtag als mittelgroße Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB einzustufen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG/AktG und des Gesellschaftsvertrags/der Satzung aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Die dem Vorjahresabschluss zum 31. Dezember 2022 zugrunde liegenden Ansatz-, Bewertungs- und Ausweismethoden werden unverändert fortgeführt. Die Geschäftsleitung geht von der Fortführung des Unternehmens aus (going concern). Gründe, die gegen die Fortführung sprechen, sind nicht erkennbar. Informationen zur BilanzDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Die Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet worden. Bei abnutzbaren Vermögensgegenständen sind planmäßige Abschreibungen vorgenommen worden. Die Nutzungsdauer wurde anhand der von der Finanzverwaltung veröffentlichten Abschreibungstabellen ermittelt. Soweit erforderlich sind die niedrigeren beizulegenden Werte angesetzt worden. Für geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bis 800,00 EUR wurde auch in der Handelsbilanz vom Wahlrecht gemäß § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht und im Jahr der Anschaffung zugleich ein Abgang unterstellt. Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu durchschnittlichen Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 128.946,24 EUR wurden einzelwertberichtigt. Für die übrigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1% des Nettobetrages vorgenommen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben alle eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des Betrages angesetzt worden, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um alle zum Bilanzstichtag drohenden Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten abzudecken. Dies sind:
Die Verbindlichkeiten wurden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt und setzen sich wie folgt zusammen:
Als Sicherheiten dienen die finanzierten Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens und eine selbstschuldnerische Bürgschaft. Informationen zur GuVDie Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Die in § 275 Abs. 2 HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen. Die Abschreibungen des Anlagevermögens erfolgten linear und betragen 5.886.947,63 EUR. Bei den sonstigen Erträgen in Höhe von 2.793.839,26 EUR handelt es sich im Wesentlichen um Erträge aus Anlageabgängen (2.566.532,85 EUR), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (13.880,00 EUR) sowie um Versicherungsentschädigungen (142.311,75 EUR). Die sonstigen Aufwendungen betragen 5.886.947,63 EUR und betreffen überwiegend Fahrzeugkosten (3.871.114,00 EUR) sowie Reisekosten von Arbeitnehmern (556.442,00 EUR). Sonstige AngabenZum Abschlussstichtag bestanden keine in der Bilanz nicht ausgewiesene Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB. Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen i.S.d. § 285 Nr. 3a HGB beträgt 80.300,00 EUR / Jahr (Mietverträge). Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigen Mitarbeiter:
Als Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr bestellt: René Riechert, Geschäftsführer Unterschrift der Geschäftsleitung
Ueckermünde, den 23. Januar 2025 gez. René Riechert sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung Der Jahresabschluss wurde am 23.01.2025 von der Gesellschafterversammlung festgestellt. BerichtsprüfungBestätigungsvermerk des AbschlussprüfersPrüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der URB-Unser-Roter-Bus GmbH, Ueckermpnde, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 ud der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der URB-Unser-Roter-Bus GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in alles wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitaleselslchaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie Ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschuss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschlitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermeks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der Geschäftsführung für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die Geschäftsführung ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen ensprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die internen Kontrollen, die sich in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögenschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist die Geschäftsführung dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat sie die Verantwortung, Sachverhalte un Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rectliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschuss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist die Geschäftsführung verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichend geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriftsen entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebreicht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives ZUsammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieses Systems der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von der Geschäftsführung dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängende Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von der Geschäftsführung angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsichereit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermeks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihr UNternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von der Geschäftsführung dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebreicht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von der Geschäftsführung zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentliich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Schwerin, den 16. Januar 2025 BRB
Revision und Beratung PartG mbB
M. Napierski, Wirtschaftsprüfer G. Matlok, Wirtschaftsprüfer Anlagenspiegel (brutto)
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
News & Media Coverage
Latest news articles and media mentions
Insolvency Notices
Real-time check for insolvency notices from register courts
Current insolvency proceedings
Check if there are any insolvency proceedings for this company
Commercial Register Documents
Real-time document download from the commercial register
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
Commercial Register Documents
Real-time document download from the commercial register
Insolvency Notices
Real-time check for insolvency notices from register courts
Current insolvency proceedings
Check if there are any insolvency proceedings for this company