Annaberger Backwaren GmbH
Alte Königswalder Straße 1, 09456 Annaberg-Buchholz, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Ingrid Wiebke Augustin since 10/16/2024 | Procura |
Martin Hübner since 11/11/2003 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Identified persons (2)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 75.00% | |
| 25.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
4 shareholders
GmbH structure
1 of 4 shown
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Annaberger Backwaren GmbHAnnaberg-BuchholzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die Annaberger Backwaren GmbH hat ihren Sitz in Annaberg-Buchholz, Ortsteil Geyersdorf. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter HRB 470 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Die Gesellschaft erfüllt am Bilanzstichtag die Größenmerkmale für eine kleine Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das bisher angewendete Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB beibehalten. Größenabhängige Erleichterungen wurden bei der Aufstellung des Jahresabschlusses in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätze nach den für kleine Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I S. 2, 266 ff. HGB). III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Erstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden, im Wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Es wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, in analoger Anwendung ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vermindert. Die bisher in den Finanzanlagen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen wurden im Berichtsjahr wegen der erfolgten Verschmelzung mit den Beteiligungsgesellschaften ausgebucht. Die übrigen Beteiligungen betreffen Genossenschaftsanteile. Auf einen Anteil war im Berichtsjahr eine Abschreibung wegen dauerhafter Wertminderung vorzunehmen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von Euro 250,- wurden im Jahr des Zugangs in voller Höhe als Aufwand erfasst. Für bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens, deren Wert über Euro 250,- liegt, aber Euro 1.000,- nicht übersteigt, wurde in analoger Anwendung der steuerlichen Regelung im Jahr des Zugangs ein Sammelposten gebildet, der in den Folgejahren um ein Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wurde. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der Waren erfolgt zu Anschaffungskosten. Notwendige Abwertungen aufgrund des Niederstwertprinzips werden vorgenommen. Die Bewertung der fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten zuzüglich angemessener Anteile an Gemeinkosten. Alle Bestandsrisiken im Vorratsvermögen, die sich aus der Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Wertberichtigungen waren nicht erforderlich. Die Berechnung der vorhandenen latenten Steuern beruht auf temporären Differenzen zwischen Bilanzposten aus handelsrechtlicher und steuerrechtlicher Betrachtungsweise sowie steuerlichen Verlustvorträgen gem. § 274 HGB. Der sich daraus ergebende Überhang der aktiven latenten Steuern wird wahlrechtlich nicht in der Bilanz ausgewiesen. Die Rückstellungen für Pensionen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 II 2 HGB). Preis- bzw. Kostensteigerungen waren hierbei nicht zu berücksichtigen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in der nach kaufmännischer Beurteilung notwendigen Höhe ausgewiesen. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Eine Abzinsung auf den Barwert am Bilanzstichtag war nicht erforderlich. IV. Erläuterung zur Bilanz Anlagevermögen Die Anlagepositionen und ihre Entwicklung sind im gesonderten Anlagenspiegel zum 31. Dezember 2023 (Anlage zum Anhang) dargestellt. Forderungen Die Forderungen haben eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Sonstige Vermögensgegenstände Die Sonstigen Vermögensgegenstände haben sämtlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Aktive Rechnungsabgrenzung In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind keine Disagio-Beträge enthalten. Ausgewiesen werden im Wesentlichen abgegrenzte Zinsen aus Finanzierungen sowie sonstige bereits geleistete Ausgaben, die erst im folgenden Geschäftsjahr Aufwand darstellen. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital beträgt EUR 255.645,94 (DM 500.000,00) und ist in voller Höhe eingezahlt. Entwicklung des Gewinnvortrags:
Rückstellungen Für die Ermittlung der bei der Gesellschaft verbliebenen Pensionsrückstellung nach Handelsrecht wurde das versicherungsmathematische Bewertungsverfahren nach der PUC- Methode angewandt. Der Berechnung liegt ein Rechnungszinssatz i.H.v. 1,82% p.a. zu Grunde. Dies ist der durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre. Lohn- und Gehaltssteigerungen sind von der Gesellschaft nicht vorgesehen und somit als Trend nicht berücksichtigt. Für die Berücksichtigung der biometrischen Wahrscheinlichkeiten im Zuge der Bewertung der Pensionsverpflichtungen sind die Richttafeln 2018 G von Klaus Heubeck angewandt worden. Die verrechneten Aufwendungen (Verzinsung Pensionsrückstellung) betrugen EUR 2.369,00. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 10 Jahre ergibt sich ein Unterschiedsbetrag im Vergleich zur Abzinsung mit dem Durchschnittsatz der vergangenen 7 Jahre in Höhe von EUR 661,00. Dieser Betrag ist für Ausschüttungen gesperrt. Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für: - Prüfungs- und Beratungskosten, extern - Jahresabschlusskosten intern - Steuerberatungskosten - Urlaubsansprüche - Überstunden - Rückstellungen für ausstehende Rechnungen - Aufbewahrungspflicht von Buchhaltungsunterlagen Verbindlichkeiten Die vom Gesetz geforderten Angaben zu den Verbindlichkeiten lassen sich aus der folgenden Übersicht entnehmen:
Von den ausgewiesenen Verbindlichkeiten sind TEUR 200 besichert durch Grundschuldeintragungen auf das Betriebsgrundstück der Gesellschaft. Außerdem hat die Gesellschaft eine Globalzession an den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen begeben. An den im Rahmen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bezogenen Waren und Gütern bestehen Eigentumsvorbehalte bzw. Sicherungsübereignungen und die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind teilweise durch Sicherungsübereignungen der finanzierten Vermögensgegenstände sowie durch Abtretung von Mieteinnahmen und von Auszahlungsansprüchen aus der Einspeisevergütung einer Photovoltaikanlage besichert. Unter den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden sowohl Bankverbindlichkeiten wie auch Ratendarlehen aus Mietkäufen und Objektfinanzierungen ausgewiesen. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3 HGB, die weder nach § 251 HGB als Haftungsverhältnisse noch als Verbindlichkeiten oder Rückstellungen in der Bilanz ausgewiesen sind, belaufen sich anhand von zukünftigen Miet- und Leasingaufwendungen aufgrund der zum Bilanzstichtag bestehenden Verträge bis zum jeweiligen Vertragsende: EUR
854.966,84 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern lagen am Bilanzstichtag nicht vor. V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Die in der Gewinn- und Verlustrechnung enthaltenen periodenfremden Aufwendungen und Erträge setzen sich wie folgt zusammen: EUR
In den Vorjahren sowie im Berichtsjahr vereinnahmte öffentliche Investitionszuschüsse werden unter dem Sonderposten für Investitionszuschüsse ausgewiesen, der entsprechend der Nutzungsdauer für die bezuschussten Vermögensgegenstände in Höhe der jeweiligen Abschreibungsbeträge anteilig aufgelöst wird. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von insgesamt EUR 466.885,65 stellen einen einmaligen Aufwand im Berichtsjahr dar. VI. Sonstige Angaben Zum 1. Januar 2023 wurde die Annaberger Modellbahn GmbH & Co KG durch Anwachsung auf die Gesellschaft verschmolzen. Die Modellbahnen Beteiligungsgesellschaft mbH wurde ebenfalls im Berichtsjahr im Wege der Aufnahme mit der Gesellschaft verschmolzen. Beteiligungen größer 20% liegen zum Bilanzstichtag nicht vor. Nach § 267 Abs. 5 HGB waren im Berichtsjahr durchschnittlich beschäftigt:
Teilzeitbeschäftigte einschließlich
Am Bilanzstichtag bestehen keine Haftungsverhältnisse oder sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht schon im Jahresabschluss ausgewiesen sind. Die Geschäftsführung wurde im Berichtsjahr von Frau Martina Hübner und Herrn Martin Hübner ausgeübt. Beide Geschäftsführer waren alleinvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Die Angabe der Organbezüge ist gemäß § 286 Abs. 4 HGB unterblieben. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ereignet. Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 723 auf neue Rechnung vorzutragen.
Annaberg-Buchholz, den 22. Januar 2025 Annaberger Backwaren GmbH
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