PRIMUS developments Verwaltungs GmbH
Same addressManagement of non-residential real estate on a fee or contract basis
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Michael Müller since 2/25/2019 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Official financial statements and annual reports
Compass Logistics International AGHamburgKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2018 bis zum 31.12.2018KonzernlageberichtI. Grundlagen des Konzerns Angesichts weiterer Rückschläge im 2012 übernommenen Transportgeschäft und durch die, durch eigene bauliche Aktivitäten motivierte, Kündigung des das Geschäft prägenden Hauptkunden einerseits, sowie dem erheblich gestiegenen Investitionsbedarf in Digitalisierungs- und Automatisierungstechnik und dem damit verbundenen Fusionsdruck andererseits, hat sich der Vorstand der AG entschlossen, mit Wirkung vom 1.1.2018 das inländische Straßentransport-, Lagerhaltungs-, Personaldienstleistungs-, Kontraktlogistik- und das Luft- und Seefrachtgeschäft an die Logistikgruppe L.I.T. zu veräußern. Durch die Zusammenführung der veräußerten Unternehmensteile mit dem umfangreichen L.I.T.-Geschäft entstehen wesentliche economies-of-scale-Effekte, die die bisherigen Standorte und Belegschaften absichern und helfen die vorhandenen Geschäftsfelder zukunftsfähig weiterzuentwickeln. Dies gilt auch für die Auslastung der mitveräußerten Beteiligung an der KLC und der von ihr betriebenen Immobilie Franz-Stickan-Straße, Bremen. Nicht in die neue Struktur passten u.a. die internationalen Aktivitäten, diese verblieben im Konzern. Das gleiche gilt für den Geschäftsbereich Projektentwicklung betreffend Geschäfts- und Wohnimmobilien. Die Abspaltung und Weiterveräußerung vorstehender wesentlicher Teile des inländischen Logistikgeschäftes des Konzerns erfolgte unter Einstand. Nach der Neuordnung in 2018 ruht das Geschäft des Konzerns auf drei Säulen: Intelligente, maßgeschneiderte Sonderlösungen im Bereich der Distributionslogistik, internationale Projektlogistik und Projektierung, Realisierung und Verwaltung von Gewerbe- und Wohnimmobilien. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Lage Im Geschäftsjahr 2018 war die Entwicklung der Weltwirtschaft durch eine weitere Verbesserung gekennzeichnet. Das Wirtschaftswachstum betrug 2018 3,5 % (Vorjahr 3,8 %)[1]. In Deutschland betrug das Wachstum des Bruttoinlandsproduktes im Jahr 2018 1,5 % (Vorjahr 2,2 %) [2]. Für das Jahr 2019 wird nach Schätzung des DIW im Jahresdurchschnitt von einer Steigerung der Wirtschaftsleistung in Deutschland von nur noch etwa 0,5 % ausgegangen[3]. Branchenentwicklung Die Logistikbranche ist als wichtige Verbindung zwischen Produzenten, Handel und Konsumenten stark konjunkturabhängig. Infolge der Vernetzung logistischer Prozesse können lokale Störungen zu globalen Auswirkungen führen. Nach Einschätzung der Bundesvereinigung Logistik BVL e.V. sind in Deutschland im Bereich der Logistik im Jahr 2018 Umsatzerlöse in Höhe von 274 Mrd. Euro (Vorjahr 267 Mrd. Euro) erwirtschaftet worden. Die Zahl der Beschäftigten ist im Jahr 2018 mit rund 3,2 Mio. relativ konstant geblieben[4]. 2. Ertragslage Im Geschäftsjahr 2018 erzielte der Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 61.407,8 TEUR. Zusätzlich gab es Bestandsverminderungen in Höhe von 27,9 TEUR, so dass die Gesamtleistung des Konzerns im Berichtsjahr 61.379,9 TEUR (Vorjahr 110.135,6 TEUR) beträgt. Der Materialaufwand beläuft sich auf 50.491,1 TEUR und macht somit ca. 82,3 % der Gesamtleistung aus. In Folge ergibt sich ein Rohertrag von 10.888,8 TEUR (Vorjahr 33.173,4 TEUR) bei einer Rohertragsquote von ca. 17,7 % (Vorjahr 30,1 %). Die betrieblichen Aufwendungen ohne Materialaufwendungen liegen bei 6.785,1 TEUR, wobei 3.388,0 TEUR Personalaufwand, 195,6 TEUR sonstige Steuern und 5.852,5 TEUR sonstiger betrieblicher Aufwand darstellen. Daneben wurden sonstige betriebliche Erträge in Höhe von 5.434,8 TEUR (Vorjahr 1.852,2 TEUR) erzielt. Die sonstigen betrieblichen Erträgen sind mit 4.052,9 TEUR durch die Neuordnung des Konsolidierungskreises bedingt. Daraus ergibt sich ein Betriebsergebnis vor Abschreibungen von 6.887,5 TEUR (Vorjahr 4.212,4 TEUR). Die Abschreibungen belaufen sich im Berichtsjahr auf 2.783,8 TEUR, so dass das Betriebsergebnis 4.103,7 TEUR (Vorjahr 40,8 TEUR) beträgt. Das Finanzergebnis ist mit 542,0 TEUR negativ. Die Ertragssteuern belaufen sich im Jahr 2018 auf 405,0 TEUR. Insgesamt beträgt das Konzernergebnis nach Steuern demnach 3.156,8 TEUR (Vorjahr - 1.609,4 TEUR). 3. Finanzlage Der Cash-Flow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug 6.175,7 TEUR (Vorjahr 10.630,5 TEUR). Aus Investitionstätigkeit / Desinvestitionstätigkeit ergibt sich ein Saldo zugunsten des Finanzmittelfonds der Gesellschaft in Höhe von -10.788,2 TEUR (Vorjahr - 4.446,8 TEUR). Durch die Finanzierungstätigkeit verminderte sich der Finanzmittelbestand um 11.889,5 TEUR. Per Saldo verminderte sich der Finanzmittelfonds, bestehend aus liquiden Mitteln und kurzfristigen Bankverbindlichkeiten, am Ende der Periode von - 455,8 TEUR auf - 9.145,0 TEUR. Darin haben sich auch wesentliche konsolidierungskreis bedingte Veränderungen ausgewirkt. 4. Vermögenslage Die Bilanzsumme beträgt per Stichtag 31. Dezember 2018 rund 54,4 Mio. Euro (Vorjahr 63,8 Mio. Euro). Die langfristig gebundenen Mittel des Konzerns betragen 38.394,5 TEUR (Vorjahr 37.942,1 TEUR). Dies entspricht etwa 70,5 % (Vorjahr 59,5 %) der Bilanzsumme. Größter Posten sind dabei die Grundstücke und Immobilien mit einem Buchwert von 19.698,5 TEUR (Vorjahr 23.169,7 TEUR). Die kurzfristig gebundenen Mittel betragen insgesamt 16.046,9 TEUR (Vorjahr 25.825,7 TEUR) entsprechend 29,5 % (Vorjahr 40,5 %) der Bilanzsumme) und sind geprägt durch die Posten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und geleistete Anzahlungen. Die langfristig verfügbaren Mittel betragen insgesamt 28.707,1 TEUR (Vorjahr 37.921,7 TEUR), das sind 52,8 % (Vorjahr 59,5 %) der Bilanzsumme. Diese setzen sich zusammen aus dem Konzerneigenkapital in Höhe von 17.503,2 TEUR (Vorjahr 16.309,7 TEUR), dem langfristigen Fremdkapital in Höhe von 11.203,9 TEUR (Vorjahr 21.384,6 TEUR) und den Rückstellungen für Pensionen in Höhe von 0,0 TEUR (Vorjahr 227,4 TEUR). Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ergibt sich aus dem Konzern-Eigenkapitalspiegel in Anlage 4. Die Konzerneigenkapitalquote beträgt 32,2 % (Vorjahr 25,6 %). Durch die langfristig verfügbaren Mittel zum Bilanzstichtag mit 52,8 % der Bilanzsumme sind die langfristig gebundenen Mittel zu rund 75 % gedeckt. Insgesamt kann die Lage des Konzerns in der Entwicklung als zufriedenstellend eingestuft werden. III. Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1. Prognosebericht Die Prognose des Vorjahres, mit einem deutlich reduzierten Geschäftsvolumen ein ausgeglichenes Ergebnis zu erwirtschaften, hat sich erfüllt. Das Betriebsergebnis ohne Sondereffekte aus der Entkonsolidierung beträgt 50,8 TEUR. Nach der in 2018 vollzogenen Konsolidierung, nach dem Weiterverkauf der wesentlichen in 2012 erworbenen Unternehmensbestandteile, beabsichtigt das Management, die freigewordenen Kapazitäten in die Weiterentwicklung der in den vergangenen Jahren neu aufgebauten Geschäftsbereiche Distributionslogistik und damit verbundener IT-Dienstleistungen, internationale Projektlogistik und Real Estate (Projektierung, Realisierung und Verwaltung von Gewerbe- und Wohnimmobilien) zu konzentrieren. Operativ wird für alle drei Bereiche in 2019 ein positives Ergebnis erwartet, wobei der internationale Bereich traditionell die größten Unwägbarkeiten aufweist. 2. Chancen- und Risikobericht Risikomanagement Das Risikomanagement wird permanent weiter ausgebaut und verbessert. In diesem Zusammenhang dient ein regelmäßiges (Risiko-)Controlling der frühzeitigen Identifikation von Risiken. Insbesondere unterliegen Risiken aus Marktentwicklungen, operativen Risiken, Finanzrisiken und Risikopotentiale aus strategischen Entscheidungen, die bestandsgefährdend wirken können, der besonderen Beobachtung. Zum Umgang mit steuerlichen, kartell- und wettbewerbsrechtlichen Risiken und Umweltrisiken wird auf das im Konzern vorhandene Fachwissen zurückgegriffen und bei Bedarf rechtliche Beratung und Expertenwissen eingeholt. Währungsrisiken Die Internationalität der Geschäftstätigkeit bedingt neben Zahlungsströmen in Euro auch Zahlungsströme in USD, CAD und ZAR. Aus den Entwicklungen Fremdwährungskurse im Verhältnis zum Euro ergeben sich für den Konzern sowohl Chancen als auch Risiken. Absatz- und Beschaffungsrisiken Risiken die sich auf die typischen Risiken des Transportgewerbes beziehen, wird durch gezielte Prüfung der Bonität der Kunden begegnet. Die wirtschaftliche Lage des Konzerns wird im Wesentlichen durch die Auslastung und Entwicklung der Konzerneinheiten bestimmt. Durch die hohe Personal- und Kapitalintensität in der Logistikbranche existiert das permanente Risiko, dass Fixkosten aufgrund ungenügender Nachfrage und Auslastung das Ergebnis des Konzerns belasten. Ferner ist der Konzern dem allgemeinem Risiko steigernder Beschaffungspreise ausgesetzt. Preissteigerungen auf den internationalen Rohölmärkten, Charterraten oder fiskalische Mehrbelastungen können die wirtschaftliche Situation beeinträchtigen, sofern eine Weiterbelastung an die Auftraggeber nicht oder nicht zeitnah umsetzbar ist. Kredit- und Liquiditätsrisiken Kundenforderungen sind grundsätzlich einem Ausfallrisiko ausgesetzt. Daher wird im Konzernverbund ein striktes Debitorenmanagement eingesetzt, um Liquiditätszuflüsse zeitnah zu gewährleisten. Ein Liquiditätsrisiko resultiert aus einer Nichterfüllung von Zahlungsverpflichtungen oder aufgrund unzureichender flüssiger Mittel. Durch regelmäßige Finanzpläne wird dieses Risiko gesteuert. Sonstige Risiken Sonstige Risiken, die die Konzernentwicklung nachhaltig negativ beeinträchtigen können, sind derzeit nicht zu identifizieren. Zahlungsunfähigkeit, eine Überschuldung oder sonstige den Bestand gefährdende Risiken liegen nicht vor.
Bremen, 5. Juni 2019 gez. Michael Müller, Geschäftsführer [1] 2018: https://www.oecd.org/berlin/presse/weltwirtschaft-bleibt-schwach-gedaempfter-handel-drueckt-aufs-wachstum-21052019.htm 2017: https://de.statista.com/statistik/daten/studie/197039/umfrage/veraenderung-des-weltweiten-bruttoinlandsprodukts/ [2] https://www.destatis.de/DE/Presse/Pressemitteilungen/2019/01/PD19_018_811.html [3] https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/nachrichten/konjunktur-von-1-8-auf-1-0-auf-0-5-prozent-berlin-senkt-wachstumsprognose-erneut/24211794.html?ticket=ST-3533261-F6hgE3KsdgBDN7PfGTCm-ap3 [4] https://www.bvl.de/service/zahlen-daten-fakten/umsatz-und-beschaeftigung KonzernbilanzAktiva
Konzern - Gewinn- und Verlustrechnung
KonzernanhangAllgemeine Hinweise Die Compass Logistics International AG hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 130047 eingetragen. Der vorliegende Konzernabschluss wurde gemäß der §§ 290 ff. HGB aufgestellt. Zur Klarheit und Übersichtlichkeit des Konzernabschlusses haben wir einzelne Posten der Konzernbilanz und Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst. Diese Posten sind im Anhang gesondert erläutert. Die für einzelne Positionen geforderten Zusatzangaben haben wir ebenfalls in den Anhang übernommen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung stellten wir nach dem Gesamtkostenverfahren auf. Konsolidierungskreis Der Konzernabschluss umfasst die Muttergesellschaft Compass Logistics International AG sowie zwölf inländische und acht ausländische Tochterunternehmen. Die RSB International Freight Forwarding Inc., Montreal, Kanada, wurde im Berichtsjahr neu gegründet. Die Anteile werden zu 100 % von der RSB Logistic Projektspedition GmbH, Köln, gehalten. Die Gesellschaft wird im vorliegenden Konzernabschluss erstmals konsolidiert. Zu Jahresbeginn 2018 wurden die Anteile diverser bisher einbezogener Unternehmen veräußert. In diesem Zusammenhang wurden folgende Unternehmen im vorliegenden Konzernabschluss entkonsolidiert: - Kieserling Spedition + Logistik GmbH, Bremen - CLI Contract GmbH, Bremen - CLI Contract Nord GmbH, Bremen - CLI Luft und Seefracht GmbH, Bremen - Kieserling Personallogistik GmbH, Bremen - Kieserling Werkvertrag GmbH, Bremen - Kieserling Personalmanagement GmbH, Bremen (früher: Bremer Zeitpersonal GmbH) - KL Holding GmbH, Bremen Die Anteile an der Kieserling Logistik Center GmbH, Bremen, die bisher gemäß § 310 HGB quotal konsolidiert wurde, wurden ebenfalls veräußert. Die Gesellschaft wurde deshalb ebenfalls entkonsolidiert. Anteilsbesitz der Muttergesellschaft Folgende Gesellschaften wurden in die Konsolidierung einbezogen, da die Muttergesellschaft Compass Logistics International AG die Voraussetzungen des § 290 Abs. 2 HGB im Bezug auf diese Gesellschaften erfüllt.
Der hier gezeigte Anteil am Stammkapital zeigt sowohl direkte Beteiligungsquoten an Tochtergesellschaften als auch indirekte Beteiligungsquoten an Enkelgesellschaften. Die RSB Logistic Inc., Saskatoon / Kanada, hat ein gezeichnetes Kapital von CAD 1.300.000. Die Umrechnung des gezeichneten Kapitals erfolgte mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung von CAD 1,3138 für € 1,00. Die RSB Logistic Services Inc., Paducah / USA, hat ein gezeichnetes Kapital von USD 50.000. Die Umrechnung des gezeichneten Kapitals erfolgte mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung von USD 1,3204 für € 1,00. Die RSB International Freight Forwarding Inc., Montreal / Kanada, hat ein gezeichnetes Kapital von CAD 100. Die Umrechnung des gezeichneten Kapitals erfolgte mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung von CAD 1,559 für € 1,00. Der Teilkonzernabschluss der Compass Logistics International Holdings S.A. (Pty) Ltd., Alberton / Südafrika, wird in vorliegendem Konzernabschluss auf Grundlage des Teilkonzernabschlusses konsolidiert. Die Umrechnung des gezeichneten Kapitals in Höhe von ZAR 4.843.631 erfolgte mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung von ZAR 16,7903 für € 1,00. In den Konzernabschluss aufgrund eines Wahlrechts nicht einbezogene Tochterunternehmen Ein Tochterunternehmen braucht gemäß § 296 Abs. 2 HGB in den Konzernabschluss nicht einbezogen zu werden, wenn das Tochterunternehmen für die Verpflichtung, ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns zu vermitteln, von untergeordneter Bedeutung ist. Von diesem Wahlrecht wird im Berichtsjahr teilweise Gebrauch gemacht. Die folgende Gesellschaft wurde aufgrund untergeordneter Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen: - Kieserling Cleaning Center GmbH, Bremen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Abschlüsse der in den Konzernabschluss der Compass Logistics International AG einbezogenen Unternehmen wurden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen erstellt. Realisations- und Imparitätsprinzip wurden beachtet; Vermögensgegenstände bewerteten wir höchstens zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten. Die in den Konzernabschluss einbezogene ausländische Tochtergesellschaft aus Kanada bilanziert in kanadischen Dollar. Der Jahresabschluss der Tochtergesellschaft aus den USA wurde in US-Dollar aufgestellt. Die Jahresabschlüsse der südafrikanischen Konzerngesellschaften wurden in südafrikanischen Rand aufgestellt. Die Währungsumrechnungen erfolgten gemäß § 308a HGB. Die entstandenen Währungsdifferenzen wurden in den Posten "Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechnung" eingestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände einschließlich des Geschäftswertes aus der Kapitalkonsolidierung von Anteilen sowie Sach- und Finanzanlagen wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Abschreibungen bewertet. Planmäßige Abschreibungen nahmen wir linear vor. Die Geschäftswerte aus der Erstkonsolidierung werden über eine planmäßige Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibung erfolgt grundsätzlich über einen Zeitraum von fünf Jahren (gemäß § 253 Abs. 3 i. V. m. § 285 Nr. 13 HGB in der Fassung des BilMoG zum Zeitpunkt der Erstkonsolidierung der Geschäftswerte). Diese Abschreibungsdauer wurde auch für die Zugänge von untergeordneter Bedeutung beibehalten. Lediglich der Firmenwert aus der Kieserling Logistik Center GmbH wurde bis zum Abgang über eine Nutzungsdauer von zwölf Jahren abgeschrieben. Der Grund dafür lag in der langfristig an ein Konzernunternehmen vermieteten Immobilie. Aufgrund der Abgänge des Berichtsjahres ergaben sich Abgänge von Geschäftswerten aus der Kapitalkonsolidierung in Höhe von T€ 807. Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Vorräte bewerteten wir zu durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten abzüglich der Wertabschläge für Einzelrisiken und für das allgemeine Kreditrisiko bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr lagen nicht vor. Bei der Bemessung der Rückstellungen wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Rückzahlungsbeträgen angesetzt. Konsolidierungsgrundsätze Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Satz 1 HGB. Die zu aktivierenden Beträge ordneten wir soweit wie möglich den betreffenden Aktivposten zu, der Restbetrag wurde als Geschäftswert aus der Kapitalkonsolidierung ausgewiesen. Passivische Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung erfassten wir im Sonderposten "Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung". Soweit dieser Posten aus Gewinnthesaurierungen von Tochtergesellschaften aus der Zeit vor der Erstkonsolidierung resultiert, hat er Eigenkapitalcharakter. Der Betrag wurde insoweit gem. DRS 23 Tz. 148 in die Konzerngewinnrücklagen eingestellt. Dieser Posten umfasst im Berichtsjahr einen Wert von T€ 2.141 (Vorjahr T€ 3.273). Die Veränderung resultiert aus der Entkonsolidierung dreier Beteiligungen. Forderungen und Verbindlichkeiten, Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Zwischenergebnisse innerhalb des Konsolidierungskreises wurden eliminiert. Alle Abschlüsse der Gesellschaften, die eine von der Berichtswährung abweichende funktionale Währung haben, werden in die Berichtswährung der Compass Logistics International AG umgerechnet. Dabei werden Vermögenswerte und Schulden der einbezogenen Unternehmen, mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum historischen Kurs in EUR umzurechnen ist, mit den Devisenkassamittelkursen am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Umrechnung der Gewinn- und Verlustrechnung dieser Unternehmen erfolgt mit dem Jahresdurchschnittskurs. Entstehende Umrechnungsdifferenzen werden in den Posten "Eigenkapitaldifferenz aus der Währungsumrechung" eingestellt und fortgeführt. Zum 31. Dezember 2018 beliefen sich diese Differenzen auf - 233,7 T€ (Vorjahr: - 154,2 T€). Erläuterungen zur Konzernbilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist hier dargestellt. Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens:
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen haben sämtlich eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital von T€ 100,0 und die gesetzliche Rücklage von T€ 10,0 entsprechen den im Einzelabschluss der Compass Logistics International AG ausgewiesenen Bilanzposten. Entwicklung des Gewinnvortrages
Steuerrückstellungen / Passive latente Steuern Die Steuerrückstellungen sind nahezu ausschließlich für Ertragsteuern des Berichtsjahres gebildet. Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden ermittelt. Sich ergebende Steuerbe- und -entlastungen sind unsaldiert angesetzt. Im Berichtsjahr ergibt sich kein solcher Posten. Die latenten Steuern resultierten im Vorjahr aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil auf Ebene des Konzernabschlusses. Der bei der Berechnung angewandte unternehmensindividuelle Steuersatz betrug im Vorjahr 38,83 %. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Personalkosten, Urlaubsansprüche und ausstehende Lieferantenrechnungen gebildet. Verbindlichkeitenspiegel
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind mit T€ 12.937,1 durch Grundpfandrechte besichert. Daneben bestehen Sicherungsübereignungen und Forderungsabtretungen. Die CLI Holding GmbH hat außerdem der Kreissparkasse Syke gegenüber Grundpfandrechte in Höhe von T€ 4.372 für Verbindlichkeiten Dritter abgegeben. Daneben bestehen Patronatserklärungen zur Absicherung von Mietverträgen zugunsten Dritter. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Konzern hat diverse Miet- und Leasingverträge mit Dritten abgeschlossen. Die daraus resultierenden Restverpflichtungen belaufen sich auf T€ 924,2 (Vorjahr T€ 43.270,4). Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Ertragsteuern betreffen mit T€ 148,6 (davon T€ 0,0 latente Steuern) das Inland sowie mit T€ 256,3 das Ausland. Sonstige Angaben Vorstand Michael Müller, Hamburg, Kaufmann Aufsichtsrat Gerd zur Mühlen, Euskirchen (Vorsitzender) Wolfgang Müller, Bremen (stellvertretender Vorsitzender) Christa Müller, Bremerhaven Gesamtbezüge des Vorstands Bezüglich der Bezüge des Geschäftsführers wird die Erleichterungsregelung gemäß § 314 Abs. 3 Satz 2 i. V. m. § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen. Gesamtbezüge des Aufsichtsrats Der Aufsichtsrat der Compass Logistics International AG erhielt für 2018 T€ 8,0 (Vorjahr: T€ 6,0) an Aufwandsentschädigungen. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter (ohne Geschäftsleitung und Auszubildende) belief sich auf 139 (Vorjahr 1.781). Davon waren 88 (Vorjahr 1.609) gewerbliche und 51 (Vorjahr 172) kaufmännische Mitarbeiter. Angabe gemäß § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB Der Konzernabschlussprüfer hat für Abschlussprüfungsleistungen im Konzern insgesamt T€ 52,8 abgerechnet. Weitere Abrechnungen gab es nicht. Mitteilung gemäß § 264 Abs. 3 HGB Die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochtergesellschaften - CLI Real Estate II GmbH, Bremen - CLI Real Estate IV GmbH, Bremen - RSB Logistic Projektspedition GmbH, Köln - EKB Leasing GmbH, Bremen - CLI Holding GmbH, Hamburg - CLI Services GmbH, Köln - CLI Transport GmbH, Köln - CLI Asset Management GmbH, Köln - Kurzenberger Logistik GmbH, Köln nehmen die Erleichterungsmöglichkeiten gemäß § 264 Abs. 3 HGB in Anspruch. Nachtragsbericht Im Geschäftsjahr 2019 wurden die CLI Real Estate I GmbH und die CLI Real Estate III GmbH veräußert. Gewinnverwendungsvorschlag des MutterunternehmensDer Bilanzgewinn der Compass Logistics International AG soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Hamburg, 5. Juni 2019 Compass Logistics International AG gez. Michael Müller, Vorstand Bestätigungsvermerk des unabhängigen Konzernabschlussprüfers"An die Compass Logistics International AG, HamburgPrüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der Compass Logistics International AG, Hamburg, und ihrer Tochtergesellschaften (Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2018, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 sowie dem Konzernanhang 2018, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der Compass Logistics International AG, Hamburg für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse · entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31. Dezember 2018 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2018 und · vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus · identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. · gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme abzugeben. · beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. · ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass der Konzern seine Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. · beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. · holen wir ausreichende geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile. · beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Konzerns. · führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen."
Oyten, 21. Juni 2019 EPG
Treuhand Aktiengesellschaft
gez. Ralf Hegewald, Wirtschaftsprüfer gez. Malte Ehrichs, Wirtschaftsprüfer Konzerneigenkapitalspiegel
Konzernkapitalflussrechnung nach DRS 21
Bericht des AufsichtsratesWährend der Berichtszeit hat der Vorstand über die Lage der Compass Logistics International AG (nachfolgend: Gesellschaft) und die wesentlichen Geschäftsvorgänge regelmäßig unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstandes in seinen Sitzungen behandelt. Die Entwicklung des Unternehmens wurde gemeinsam mit dem Vorstand laufend erörtert. Im Berichtsjahr fand so eine Sitzung des Aufsichtsrats gemeinsam mit dem Vorstand statt. Den Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2018 der Gesellschaft hat Herr Wirtschaftsprüfer und Steuerberater Jörg-Udo Bahrmann, Bremen, erstellt und mit einer berufsüblichen Bescheinigung versehen. Der Bericht über den Jahresabschluss lag allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurde in unserer Bilanzsitzung am 14. Oktober 2019 ausführlich behandelt. Wir hatten keine Einwendungen und stimmen dem Bericht über den Jahresabschluss zu. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss gebilligt; der Jahresabschluss ist damit festgestellt. Der Konzernabschluss der Compass Logistics International AG wurde vom Vorstand der Gesellschaft aufgestellt und von der EPG Treuhand AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Oyten, geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Prüfungsbericht über den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 lag allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor und wurde in unserer Sitzung am 14. Oktober 2019 ausführlich behandelt. Wir haben keine Einwendungen und stimmen dem Bericht über den Konzernabschluss zu. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Konzernabschluss gebilligt. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand der Compass Logistics International AG für seinen Einsatz und seine Leistung im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Hamburg, den 14. Oktober 2019 Compass Logistics International AG gez. Gerd zur Mühlen, Aufsichtsratsvorsitzender Angaben zur Billigung des KonzernabschlussesDer Konzernabschluss ist durch Beschluss des Aufsichtsrates vom 14. Oktober 2019 gebilligt worden. Damit ist der Konzernabschluss nach § 172 AktG festgestellt. |
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