terminic GmbH
Europaallee 15, 28309 Bremen, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Huschke Rolla du Rosey since 12/20/2019 | Managing Director |
Malte Karl-Heinz Jaskosch since 2/6/2012 | Procura |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Beneficial owner data is only accessible to registered users.
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
terminic GmbHBremenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Inhalt Anlagen 1. Bilanz zum 31. Dezember 2023 2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 3. Anhang für das Geschäftsjahr 2023 4. Lagebericht zum 31. Dezember 2023 Bestätigungsvermerk Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktivseite
Passivseite
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die terminic GmbH mit Sitz in Bremen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter der Nummer HRB 24660 eingetragen. B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S. des § 267 Abs. 2 HGB auf. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr das Gesamtkostenverfahren gewählt. Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit weist die Gesellschaft in Erweiterung der Posten der Bilanz nach § 266 HGB die Positionen "stille Beteiligung" und "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" aus. Für Zwecke der Offenlegung wurden weitere Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungsvorschriften des HGB in Anspruch genommen. C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit sich aus dem Gesetz nichts anderes ergibt. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Abschreibungen auf Software werden über drei Jahre nach der linearen Methode verrechnet, die des ERP- und CRM-Systems über fünf Jahre. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen ermittelt. Die Bauten auf fremden Grundstücken werden über einen Zeitraum von 33 Jahren abgeschrieben. Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bilanziert worden. Die Bewertung der Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten oder zu dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Unfertige Erzeugnisse werden mit ihren Fertigungs- und Materialeinzelkosten zuzüglich angemessener Teile an Fertigungs-, Material- und Verwaltungsgemeinkosten sowie dem Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, bewertet. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelwertberichtigungen in angemessenen Umfang gebildet worden; sie wurden aktivisch vom Nominalbestand gekürzt. Die liquiden Mittel (Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten) werden zu Nennwerten bilanziert. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen geleistete Vorauszahlungen für künftige Zeiträume. Sie sind zeitanteilig abgegrenzt worden. Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Für die Pensionsrückstellung wurde als Bewertungsverfahren die "Projected Unit Credit Method" angewandt. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:
Der Erfüllungsbetrag der Schulden beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 522. Der Unterschiedsbetrag i.S.d. § 253 Abs. 6 HGB (ausschüttungsgesperrt) aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 10 Jahre im Vergleich zu den vergangenen 7 Jahren beträgt TEUR 5. Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt. Die Gesellschaft macht von ihrem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch und verzichtet auf die Aktivierung eines latenten Steuerüberhangs. Das von der Gesellschaft mietweise genutzte Grundstück Europaallee 15, Bremen, ist Eigentum der RdR / Ilg GbR. Steuerrechtlich besteht insoweit eine Betriebsaufspaltung zwischen der terminic GmbH als Betriebsunternehmen und der RdR / Ilg GbR als Besitzunternehmen. D. Angaben zur Bilanz 1. Anlagevermögen Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist gesondert im Anlagespiegel wiedergegeben. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen geleistete Vorauszahlungen für künftige Zeiträume. Sie sind zeitanteilig abgegrenzt worden. 4. Verbindlichkeiten Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. F. Sonstige Angaben 1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestanden Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen i.S. von § 285 Nr. 3a HGB. Die Verpflichtungen aus Mietverträgen betreffen das Dauerschuldverhältnis für das Betriebsgrundstück in Bremen (Betriebsaufspaltung). Die Dauer der Verpflichtung besteht auf unbestimmte Zeit. Die jährlich zu zahlende Miete beträgt TEUR 72. Weiterhin ergeben sich finanzielle Verpflichtungen aus Kfz- und BGA-Leasingverträgen sowie aus sonstigen Service- und Wartungsverträgen in Höhe von TEUR 274 (Vorjahr: TEUR 306) für die Jahre 2024 bis 2026. Davon sind im Geschäftsjahr 2024 TEUR 198 (Vorjahr: TEUR 199) fällig. 2. Mitarbeiter Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer inklusive zweier Geschäftsführer betrug im Berichtsjahr 81 (Vorjahr: 80).
3. Angaben zu Organmitgliedern Die Geschäfte der terminic GmbH werden durch ihre Geschäftsführer Herrn Wolfgang Rolla du Rosey, kfm. Geschäftsführer, Bremen und Herrn Huschke Rolla du Rosey, kfm. Geschäftsführer, Bremen geführt. Die Herren Rolla du Rosey sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Nennung der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. 4. Unternehmen, an denen ein Anteilsbesitz von mindestens 20 v.H. besteht Die terminic GmbH ist mit 80,00 % am Kapital der terminic U.K. Ltd. beteiligt. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 der terminic U.K. Ltd. betrug £ -5.735 (EUR -6.599,16; Vorjahr: EUR -11.964,87). Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug am 31. Dezember 2023 £ 75.861 (EUR 87.291,87; Vorjahr: EUR 91.997,11). Darüber hinaus besteht eine 100%ige Beteiligung an der Rolla du Rosey/Ilg Beteiligungs-GmbH mit einem Stammkapital von EUR 25.564,59. Die Rolla du Rosey/Ilg Beteiligungs-GmbH fungiert als Vorratsgesellschaft und ist operativ nicht tätig. 5. Sonstiges Von den Erleichterungsvorschriften des § 286 Abs. 3 und § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.
Bremen, den 10. Juni 2024 gez. Wolfgang Rolla du Rosey gez. Huschke Rolla du Rosey Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) zum 31. Dezember 2023
Lagebericht zum 31. Dezember 2023I. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die terminic GmbH (im Folgenden "terminic") wurde 1927 in Bremen unter dem Namen B. C. Heye gegründet und war zunächst als Buchdruckerei tätig. Bereits 1937 wurde der weltweit erste 3-Monatswandkalender entwickelt und auf den Markt gebracht. Nachdem terminic 1972 in das Bremer Umland nach Brinkum gezogen war, ist das Unternehmen 2008 nach Bremen an die Europaallee zurück gesiedelt. Als einer der führenden Kalenderhersteller Europas trägt terminic seinen neuen Namen ("terminic GmbH") seit dem Jahr 2000 und fertigt an dem neuen Standort mit derzeit rund 80 Mitarbeitern Wandkalender mit 3-/4-/5-/6- und 8-Monatsübersicht. In 2015 hat terminic erstmals den Zeltkalender "Focus", in 2017 den Tischplaner Quadro, in 2020 den Super 1 HiFive und in 2022 den "Sixpack" auf den Markt gebracht. Sonstige wesentliche Veränderung im Geschäftsmodell hat es nicht gegeben. terminic hat sich in 2009 als erster reiner Kalenderhersteller nach dem in der ISO-Norm ISO 12647 definierten, weltweit gültigen Prozess Standard Offsetdruck (PSO) und seit 2016 PSO aktiv zertifizieren lassen, für den besonders anspruchsvollen Druck. terminic setzt bei den technischen und kaufmännischen Prozessen auf eine IT-gestützte Automatisierung und damit auf eine konsequente Digitalisierung unseres Geschäftsablaufes. Weiterhin hat terminic ab Anfang 2011 komplett auf Herstellung und Vertrieb FSC-zertifizierter Wandkalender umgestellt, um auch hier der steigenden Nachfrage nach Produkten aus nachhaltiger Wald- und Forstwirtschaft nachzukommen. Weiter hat sich terminic als klimaneutral produzierendes Unternehmen zertifizieren lassen. 2. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. 3. Forschung und Entwicklung Unsere Entwicklungsaktivitäten erstrecken sich auf zwei Bereiche: zum einen die Entwicklung innovativer Produkte bzw. Produkt-Merkmale, zum anderen die Entwicklung im laufenden Produktionsprozess von Verfahren, diese Produkte im eigenen Betrieb qualitativ hochwertig und effizient herstellen zu können. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Werbeindustrie ist abhängig von Werbebudgets, die heutzutage immer knapper bemessen werden. Deshalb sind insbesondere die zu erzielenden Margen rückläufig. Durch die konjunkturellen Schwankungen, die sich verändernden wirtschaftlichen Verhältnisse, sind Umsatz- und Kostenplanung schwerer möglich als bisher. Die Roh- und Zellstoffkosten sowie deren extreme Verknappung beeinflussen ebenso weiterhin sehr stark den Markt. Für 2024 sind weiter hohe Preise bei Papier und Karton angekündigt und bereits durchgesetzt worden. Insgesamt ist die Marksituation in den letzten Jahren durch Konzentration des Einkaufs unserer Kunden gekennzeichnet. Gerade der Kalendermarkt ist durch Überkapazitäten einem starken Preiswettbewerb ausgesetzt. Wir begegnen dieser Entwicklung mit einem hohen Maß an Qualität und Verlässlichkeit. Die Lage der Werbemittelindustrie in Deutschland hat sich mittlerweile - allerdings auf niedrigem Niveau - stabilisiert. 2. Geschäftsverlauf terminic konnte das Geschäftsjahr 2023 mit einem guten Geschäftsergebnis abschließen. Der Geschäftsverlauf 2023 war zufriedenstellend, es wurden um ca. 2,95 % höhere Umsatzerlöse erzielt. Das Niveau der Umsätze vor der Corona-Pandemie wurde auch durch die zwingend notwendigen Preiserhöhungen deutlich überschritten. Der Jahresüberschuss von TEUR 1.249 (i.Vj. TEUR 1.437) ist somit als der Situation angemessen zu betrachten. Der Personalaufwand 2023 ist bedingt durch Erhöhung der Löhne und Gehälter gestiegen. Die Erhöhung des Materialaufwandes entstand durch deutliche Preiserhöhungen der Papier- und Kartonlieferanten. 3. Lage a) Ertragslage Unsere Auftrags- und Beschäftigungslage ist als zufriedenstellend zu bezeichnen. Der Umsatz wurde zu 90 % mit dem Verkauf von Wandkalendern erzielt. Knapp 10 % wurden mit anderen Kalendern und sonstigen Dienstleistungen erzielt. Im Bereich der Personalaufwendungen konnten durch die Flexibilisierung der Arbeitszeit (Zeitkonten) die konjunkturellen und saisonalen Schwankungen nur teilweise aufgefangen werden. Die Personalaufwandsquote (in Relation zu den Umsatzerlösen) ist mit 34,95 % (Vorjahr 33,57 %) leicht erhöht. Entstanden ist dies in erster Linie durch Lohn- und Gehaltsteigerungen, sowie durch den Aufbau von qualifiziertem Personal. Die sonstigen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöhten sich um TEUR 195 auf TEUR 1.815. Besonders die Energiekosten sind hier deutlich gestiegen. Die Abschreibungen haben sich kaum verändert auf TEUR 220 (Vorjahr TEUR 221). Die Eigenkapitalrentabilität (Jahresüberschuss in Relation zum Eigenkapital) ist mit 14,36 % (Vorjahr 15,35 %) gefallen. Der Zinsaufwand ist mit TEUR 61 (Vorjahr TEUR 77) gefallen. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist unverändert als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen und unter Ausnutzung der Skontierungsmöglichkeiten zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Zum Stichtag betrug die Eigenkapitalquote unter Einbeziehung der stillen Beteiligung 85,58 % (i.Vj. 74,50 %). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 2,41 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen werden. Geplant sind in den kommenden Jahren weitere erhebliche Investitionen in Druck- und Weiterverarbeitungsmaschinen, in energetische Maßnahmen sowie in ein ERP-System. Aus diesem Grunde wird es zu Liquiditätsabflüssen kommen. Die Liquiditätslage hat sich im abgelaufenen Jahr, durch Darlehensrückzahlungen, etwas verschlechtert. Die Gesellschaft verfügt über ausreichende Liquidität.
c) Vermögenslage Die Vermögenslage der terminic GmbH wurde im Vergleich zum Vorjahr stabil gehalten. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut anzusehen. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Unsere Eigenkapitalrentabilität (ohne Einbeziehung der stillen Beteiligung) nach Steuern beträgt 14,36 % (i.Vj. 15,35 %). Die Umsatzrendite nach Steuern fiel auf 10,00 % (i.Vj. 11,84 %). Beide Kennzahlen sind als zufriedenstellend zu bezeichnen. 5. Gesamtaussage Unsere wirtschaftliche Lage ist in jeder Hinsicht als gut zu bezeichnen. III. Prognosebericht Um unsere führende Marktposition auch weiterhin aufrecht zu erhalten, werden wir weiterhin in Zukunft die Kundenakquise durch Verstärkung unseres Vertriebs forcieren. Weitere neue Vertriebsaktivitäten sind in die Wege geleitet. Die derzeitige Auftragslage sagt aus, dass die zu erwartenden Umsätze im nächsten Jahr in etwa gleichbleibend sein werden. Durch die Investition in neuste EDV-Technik erfüllen wir weiterhin den höchsten Qualitätsstandard und optimierte Workflows, die unseren Kunden entgegenkommen. Die Aufwendungen werden in den nächsten Jahren steigen, insbesondere ist eine Steigerung der Abschreibungen aufgrund kostenintensiver Ersatzinvestitionen zu erwarten. Die Prognose für 2023 wurde übertroffen einerseits durch nicht durchgeführte Investitionen, anderseits durch ein stabileres Einkaufsverhalten unserer Kunden als geplant. Deshalb erwarten wir im nächsten Geschäftsjahr ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 800 - TEUR 950 und entsprechend eine leicht niedrigere Eigenkapitalrentabilität und Umsatzrendite. Aufgrund der aktuellen Auftragslage halten wir es für wahrscheinlich, dass das Umsatzniveau in 2024 in etwa dem von 2023 entspricht. Weiterhin ist die wirtschaftliche Lage, insbesondere die Verfügbarkeit von Rohstoffen, aktuell beeinträchtigt. Es gibt ebenfalls Preiserhöhungen in einigen Bereichen des Einkaufs. Hier werden wir durch Weitergabe der erhöhten Kosten an unsere Kunden gegensteuern müssen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Angaben zum Risikomanagementsystem Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Branchenspezifische Risiken Sollte sich die weltweite Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns dann erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Die extrem volatilen Roh- und Zellstoffkosten sowie deren Verknappung sind auch weiterhin als sehr hohes Risiko einzuschätzen. Compliance-Regeln und Werbebeschränkungen einzelner Branchen können sich bei Großunternehmen negativ auf die Nachfrage nach Kalendern auswirken. Ertragsorientierte Risiken Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der schlechten Lage in der Druckbranche zugenommen. Wir gehen davon aus, dass wir unsere Marktanteile mittelfristig halten können. Möglicherweise sind jedoch im Zuge weiterer Organisationsoptimierungen außerordentliche Zusatzkosten in nicht unerheblicher Höhe damit verbunden. Die ertragsorientierten Risiken liegen erfahrungsgemäß fast ausschließlich im Umsatzbereich. Finanzwirtschaftliche Risiken Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. 2. Chancenbericht Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen und Zuverlässigkeit begegnen. Zusätzlich verbunden mit einem Höchstmaß an Qualitätssicherung, werden wir dem Wettbewerb am Markt standhalten. Dabei zählt terminic zu den größten und innovativsten Anbietern für den Bereich der Wandkalender. 3. Gesamtaussage Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen und dem stagnierenden Preisniveau. Auch wird es schwieriger, Personal für die Saison zu finden, hier muss vermehrt auf Personaldienstleister zurückgegriffen werden. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, mit dem es zum großen Teil eine langjährige Zusammenarbeit gibt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft über Guthaben bei verschiedenen Banken. Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken wird ein Liquiditätsplan erstellt. Derivative Finanzinstrumente werden nicht angewandt.
Bremen im Juni 2024 BESTÄTIGUNSVERMERK Der vorstehende, verkürzte Jahresabschluss ist zur Offenlegung bestimmt. Dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die terminic GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der terminic GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der terminic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Bremen, den 10. Juni 2024 WSG
Hanseatische Treuhandgesellschaft mbH
gez. Schmidt, Wirtschaftsprüfer gez. Gerstmayr, Wirtschaftsprüfer |
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