Master Data

Registry
Register court Bremen HRB 24660 HB
Registered
1/23/2008
Industry
Wholesale of leather goods, luggage, gifts and giveawaysManufacture of plastic packing goodsAgents involved in the sale of tools
Purpose
Herstellung und Vertrieb von Werbeartikeln für den gewerblichen Bedarf, Handel mit Werbegeschenken einschließlich des Im- und Exports.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Huschke Rolla du Rosey
since 12/20/2019
Managing Director
Procura

Beneficial Owners

Beneficial owner data is only accessible to registered users.

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Rolla du Huschke
Bremen
€89,900
89.90%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

terminic GmbH

Bremen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Inhalt

Anlagen

1. Bilanz zum 31. Dezember 2023

2. Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

3. Anhang für das Geschäftsjahr 2023

4. Lagebericht zum 31. Dezember 2023

Bestätigungsvermerk

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
geleistete Anzahlungen 779.063,21 686
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.026.261,00 2.149
2. technische Anlagen und Maschinen 49.393,00 59
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 299.939,00 284
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.435,57 0
2.391.028,57 2.492
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 26.879,60 27
2. Genossenschaftsanteile 50.100,00 50
76.979,60 77
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.170.929,28 1.915
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.340.167,16 989
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 5.078.353,21 7.191
C. Rechnungsabgrenzungsposten 33.287,55 24
10.869.808,58 13.374

Passivseite

31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 100.000,00 100
II. Gewinnrücklagen
andere Gewinnrücklagen 7.353.474,07 7.826
III. Jahresüberschuss 1.249.398,30 1.437
8.702.872,37 9.363
B. Stille Beteiligung 600.000,00 600
C. Rückstellungen 929.421,36 1.046
D. Verbindlichkeiten 637.514,85 2.365
--davon aus Steuern: EUR 318.678,52 (i.Vj. TEUR 322)--
--davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 11.520,00 (i.Vj. TEUR 12)--
10.869.808,58 13.374

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

1.1. - 31.12.2023 Vorjahr
EUR EUR EUR TEUR
1. Rohergebnis 8.303.188,50 8.213
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 3.670.821,90 3.422
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 697.475,24 654
4.368.297,14
3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 220.390,52 221
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.815.475,79 1.620
6.404.163,45 5.917
5. Erträge aus Beteiligungen 660,30 0
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 103.647,43 3
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 60.943,00 77
--davon aus Aufzinsung EUR 9.328,00 (i.Vj. TEUR 9)--
8. Gewinnanteil stille Gesellschafter 75.000,00 75
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 578.250,90 669
10. Ergebnis nach Steuern 1.289.138,88 1.478
11. sonstige Steuern 39.740,58 41
12. Jahresüberschuss 1.249.398,30 1.437

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

A. Allgemeine Angaben zum Unternehmen

Die terminic GmbH mit Sitz in Bremen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bremen unter der Nummer HRB 24660 eingetragen.

B. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes sowie den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i.S. des § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätze nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde wie im Vorjahr das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit weist die Gesellschaft in Erweiterung der Posten der Bilanz nach § 266 HGB die Positionen "stille Beteiligung" und "Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern" aus.

Für Zwecke der Offenlegung wurden weitere Aufstellungs- und Offenlegungserleichterungsvorschriften des HGB in Anspruch genommen.

C. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden, soweit sich aus dem Gesetz nichts anderes ergibt.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bilanziert. Die Abschreibungen auf Software werden über drei Jahre nach der linearen Methode verrechnet, die des ERP- und CRM-Systems über fünf Jahre.

Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt. Die planmäßigen Abschreibungen werden auf der Grundlage der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer mit den steuerlich zulässigen Höchstsätzen ermittelt. Die Bauten auf fremden Grundstücken werden über einen Zeitraum von 33 Jahren abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind mit ihren Anschaffungskosten bilanziert worden.

Die Bewertung der Vorräte an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen erfolgte grundsätzlich zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten oder zu dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag. Unfertige Erzeugnisse werden mit ihren Fertigungs- und Materialeinzelkosten zuzüglich angemessener Teile an Fertigungs-, Material- und Verwaltungsgemeinkosten sowie dem Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, bewertet.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennwerten angesetzt. Auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelwertberichtigungen in angemessenen Umfang gebildet worden; sie wurden aktivisch vom Nominalbestand gekürzt.

Die liquiden Mittel (Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten) werden zu Nennwerten bilanziert.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen geleistete Vorauszahlungen für künftige Zeiträume. Sie sind zeitanteilig abgegrenzt worden.

Die Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Für die Pensionsrückstellung wurde als Bewertungsverfahren die "Projected Unit Credit Method" angewandt. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

durchschnittlicher Marktzins von 1,82 %

Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0 % nach den Erfahrungswerten aus der Vergangenheit

Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Der Erfüllungsbetrag der Schulden beträgt zum 31. Dezember 2023 TEUR 522. Der Unterschiedsbetrag i.S.d. § 253 Abs. 6 HGB (ausschüttungsgesperrt) aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzins der vergangenen 10 Jahre im Vergleich zu den vergangenen 7 Jahren beträgt TEUR 5.

Die Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen bilanziert. Sofern die Tageswerte über den Rückzahlungsbeträgen lagen, wurden die Verbindlichkeiten zum höheren Tageswert angesetzt.

Die Gesellschaft macht von ihrem Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch und verzichtet auf die Aktivierung eines latenten Steuerüberhangs.

Das von der Gesellschaft mietweise genutzte Grundstück Europaallee 15, Bremen, ist Eigentum der RdR / Ilg GbR. Steuerrechtlich besteht insoweit eine Betriebsaufspaltung zwischen der terminic GmbH als Betriebsunternehmen und der RdR / Ilg GbR als Besitzunternehmen.

D. Angaben zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Eine von den gesamten Anschaffungskosten ausgehende Darstellung der Entwicklung der Posten des Anlagevermögens ist gesondert im Anlagespiegel wiedergegeben.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

3. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen geleistete Vorauszahlungen für künftige Zeiträume. Sie sind zeitanteilig abgegrenzt worden.

4. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

F. Sonstige Angaben

1. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Am Bilanzstichtag bestanden Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen i.S. von § 285 Nr. 3a HGB. Die Verpflichtungen aus Mietverträgen betreffen das Dauerschuldverhältnis für das Betriebsgrundstück in Bremen (Betriebsaufspaltung). Die Dauer der Verpflichtung besteht auf unbestimmte Zeit. Die jährlich zu zahlende Miete beträgt TEUR 72. Weiterhin ergeben sich finanzielle Verpflichtungen aus Kfz- und BGA-Leasingverträgen sowie aus sonstigen Service- und Wartungsverträgen in Höhe von TEUR 274 (Vorjahr: TEUR 306) für die Jahre 2024 bis 2026. Davon sind im Geschäftsjahr 2024 TEUR 198 (Vorjahr: TEUR 199) fällig.

2. Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der Arbeitnehmer inklusive zweier Geschäftsführer betrug im Berichtsjahr 81 (Vorjahr: 80).

2023 2022
Angestellte 23 22
gewerbliche Arbeitnehmer 52 53
Geringverdiener 6 5
81 80

3. Angaben zu Organmitgliedern

Die Geschäfte der terminic GmbH werden durch ihre Geschäftsführer

Herrn Wolfgang Rolla du Rosey, kfm. Geschäftsführer, Bremen und

Herrn Huschke Rolla du Rosey, kfm. Geschäftsführer, Bremen

geführt.

Die Herren Rolla du Rosey sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Auf die Nennung der Gesamtbezüge des Geschäftsführers wird nach § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

4. Unternehmen, an denen ein Anteilsbesitz von mindestens 20 v.H. besteht

Die terminic GmbH ist mit 80,00 % am Kapital der terminic U.K. Ltd. beteiligt. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2023 der terminic U.K. Ltd. betrug £ -5.735 (EUR -6.599,16; Vorjahr: EUR -11.964,87). Das Eigenkapital der Gesellschaft betrug am 31. Dezember 2023 £ 75.861 (EUR 87.291,87; Vorjahr: EUR 91.997,11).

Darüber hinaus besteht eine 100%ige Beteiligung an der Rolla du Rosey/Ilg Beteiligungs-GmbH mit einem Stammkapital von EUR 25.564,59. Die Rolla du Rosey/Ilg Beteiligungs-GmbH fungiert als Vorratsgesellschaft und ist operativ nicht tätig.

5. Sonstiges

Von den Erleichterungsvorschriften des § 286 Abs. 3 und § 288 HGB wurde Gebrauch gemacht.

 

Bremen, den 10. Juni 2024

gez. Wolfgang Rolla du Rosey

gez. Huschke Rolla du Rosey

Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) zum 31. Dezember 2023

Anschaffungskosten
Bilanzposten 1.1.2023 Zugang Abgang 31.12.2023
EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände geleistete Anzahlungen 685.872,14 93.191,07 0,00 779.063,21
685.872,14 93.191,07 0,00 779.063,21
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 4.041.820,08 8.163,73 0,00 4.049.983,81
2. technische Anlagen und Maschinen 6.707.550,83 1.000,00 0,00 6.708.550,83
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.097.052,47 94.870,79 52.814,66 1.139.108,60
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 15.435,57 0,00 15.435,57
11.846.423,38 119.470,09 52.814,66 11.913.078,81
III. Finanzanlagen
1. Anteile verbundene Unternehmen 26.879,60 0,00 0,00 26.879,60
2. Genossenschaftsanteile 50.100,00 0,00 0,00 50.100,00
76.979,60 0,00 0,00 76.979,60
12.609.275,12 212.661,16 52.814,66 12.769.121,62
Abschreibungen
Bilanzposten 1.1.2023 Zugang Abgang 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 1.892.436,08 131.286,73 0,00 2.023.722,81
2. technische Anlagen und Maschinen 6.648.913,83 10.244,00 0,00 6.659.157,83
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 813.124,47 78.859,79 52.814,66 839.169,60
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
9.354.474,38 220.390,52 52.814,66 9.522.050,24
III. Finanzanlagen
1. Anteile verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
9.354.474,38 220.390,52 52.814,66 9.522.050,24
Nettobuchwerte
Bilanzposten 31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände geleistete Anzahlungen 779.063,21 685.872,14
779.063,21 685.872,14
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 2.026.261,00 2.149.384,00
2. technische Anlagen und Maschinen 49.393,00 58.637,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 299.939,00 283.928,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15.435,57 0,00
2.391.028,57 2.491.949,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile verbundene Unternehmen 26.879,60 26.879,60
2. Genossenschaftsanteile 50.100,00 50.100,00
76.979,60 76.979,60
3.247.071,38 3.254.800,74

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die terminic GmbH (im Folgenden "terminic") wurde 1927 in Bremen unter dem Namen B. C. Heye gegründet und war zunächst als Buchdruckerei tätig. Bereits 1937 wurde der weltweit erste 3-Monatswandkalender entwickelt und auf den Markt gebracht. Nachdem terminic 1972 in das Bremer Umland nach Brinkum gezogen war, ist das Unternehmen 2008 nach Bremen an die Europaallee zurück gesiedelt. Als einer der führenden Kalenderhersteller Europas trägt terminic seinen neuen Namen ("terminic GmbH") seit dem Jahr 2000 und fertigt an dem neuen Standort mit derzeit rund 80 Mitarbeitern Wandkalender mit 3-/4-/5-/6- und 8-Monatsübersicht. In 2015 hat terminic erstmals den Zeltkalender "Focus", in 2017 den Tischplaner Quadro, in 2020 den Super 1 HiFive und in 2022 den "Sixpack" auf den Markt gebracht. Sonstige wesentliche Veränderung im Geschäftsmodell hat es nicht gegeben. terminic hat sich in 2009 als erster reiner Kalenderhersteller nach dem in der ISO-Norm ISO 12647 definierten, weltweit gültigen Prozess Standard Offsetdruck (PSO) und seit 2016 PSO aktiv zertifizieren lassen, für den besonders anspruchsvollen Druck. terminic setzt bei den technischen und kaufmännischen Prozessen auf eine IT-gestützte Automatisierung und damit auf eine konsequente Digitalisierung unseres Geschäftsablaufes.

Weiterhin hat terminic ab Anfang 2011 komplett auf Herstellung und Vertrieb FSC-zertifizierter Wandkalender umgestellt, um auch hier der steigenden Nachfrage nach Produkten aus nachhaltiger Wald- und Forstwirtschaft nachzukommen. Weiter hat sich terminic als klimaneutral produzierendes Unternehmen zertifizieren lassen.

2. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

3. Forschung und Entwicklung

Unsere Entwicklungsaktivitäten erstrecken sich auf zwei Bereiche: zum einen die Entwicklung innovativer Produkte bzw. Produkt-Merkmale, zum anderen die Entwicklung im laufenden Produktionsprozess von Verfahren, diese Produkte im eigenen Betrieb qualitativ hochwertig und effizient herstellen zu können.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Werbeindustrie ist abhängig von Werbebudgets, die heutzutage immer knapper bemessen werden. Deshalb sind insbesondere die zu erzielenden Margen rückläufig. Durch die konjunkturellen Schwankungen, die sich verändernden wirtschaftlichen Verhältnisse, sind Umsatz- und Kostenplanung schwerer möglich als bisher. Die Roh- und Zellstoffkosten sowie deren extreme Verknappung beeinflussen ebenso weiterhin sehr stark den Markt. Für 2024 sind weiter hohe Preise bei Papier und Karton angekündigt und bereits durchgesetzt worden. Insgesamt ist die Marksituation in den letzten Jahren durch Konzentration des Einkaufs unserer Kunden gekennzeichnet. Gerade der Kalendermarkt ist durch Überkapazitäten einem starken Preiswettbewerb ausgesetzt. Wir begegnen dieser Entwicklung mit einem hohen Maß an Qualität und Verlässlichkeit. Die Lage der Werbemittelindustrie in Deutschland hat sich mittlerweile - allerdings auf niedrigem Niveau - stabilisiert.

2. Geschäftsverlauf

terminic konnte das Geschäftsjahr 2023 mit einem guten Geschäftsergebnis abschließen. Der Geschäftsverlauf 2023 war zufriedenstellend, es wurden um ca. 2,95 % höhere Umsatzerlöse erzielt. Das Niveau der Umsätze vor der Corona-Pandemie wurde auch durch die zwingend notwendigen Preiserhöhungen deutlich überschritten. Der Jahresüberschuss von TEUR 1.249 (i.Vj. TEUR 1.437) ist somit als der Situation angemessen zu betrachten. Der Personalaufwand 2023 ist bedingt durch Erhöhung der Löhne und Gehälter gestiegen. Die Erhöhung des Materialaufwandes entstand durch deutliche Preiserhöhungen der Papier- und Kartonlieferanten.

3. Lage

a) Ertragslage

Unsere Auftrags- und Beschäftigungslage ist als zufriedenstellend zu bezeichnen. Der Umsatz wurde zu 90 % mit dem Verkauf von Wandkalendern erzielt. Knapp 10 % wurden mit anderen Kalendern und sonstigen Dienstleistungen erzielt. Im Bereich der Personalaufwendungen konnten durch die Flexibilisierung der Arbeitszeit (Zeitkonten) die konjunkturellen und saisonalen Schwankungen nur teilweise aufgefangen werden. Die Personalaufwandsquote (in Relation zu den Umsatzerlösen) ist mit 34,95 % (Vorjahr 33,57 %) leicht erhöht. Entstanden ist dies in erster Linie durch Lohn- und Gehaltsteigerungen, sowie durch den Aufbau von qualifiziertem Personal. Die sonstigen Aufwendungen im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit erhöhten sich um TEUR 195 auf TEUR 1.815. Besonders die Energiekosten sind hier deutlich gestiegen. Die Abschreibungen haben sich kaum verändert auf TEUR 220 (Vorjahr TEUR 221). Die Eigenkapitalrentabilität (Jahresüberschuss in Relation zum Eigenkapital) ist mit 14,36 % (Vorjahr 15,35 %) gefallen. Der Zinsaufwand ist mit TEUR 61 (Vorjahr TEUR 77) gefallen.

b) Finanzlage

Unsere Finanzlage ist unverändert als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfristen und unter Ausnutzung der Skontierungsmöglichkeiten zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Zum Stichtag betrug die Eigenkapitalquote unter Einbeziehung der stillen Beteiligung 85,58 % (i.Vj. 74,50 %). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 2,41 % der Bilanzsumme. Sämtliche Verbindlichkeiten können innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele beglichen werden. Geplant sind in den kommenden Jahren weitere erhebliche Investitionen in Druck- und Weiterverarbeitungsmaschinen, in energetische Maßnahmen sowie in ein ERP-System. Aus diesem Grunde wird es zu Liquiditätsabflüssen kommen. Die Liquiditätslage hat sich im abgelaufenen Jahr, durch Darlehensrückzahlungen, etwas verschlechtert. Die Gesellschaft verfügt über ausreichende Liquidität.

Kapitalflussrechnung 2023
EUR
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit
Jahresgewinn (+) bzw. Jahresfehlbetrag (-) 1.249.398
Abschreibungen (+) / Zuschreibungen (-) Anlagevermögen 220.391
Zu- / Abnahme Rückstellungen -116.268
Zu- / Abnahme Verbindlichkeiten L. u. L. -199.222
Zu- / Abnahme sonstige Passiva -1.528.363
Ab- und Zunahme Vorräte 744.094
Ab- und Zunahme Forderungen und sonstige VG -350.886
Ab- und Zunahme sonstige Aktiva -9.153
Mittelzu(ab)fluss aus laufender Geschäftstätigkeit 9.991
Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit
Ausgabewirksame Invenstitionen -212.661
Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit -212.661
Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit
Ausschüttung -1.910.000
Mittelzu(ab)fluss aus Finanzierungstätigkeit 0
Zahlungswirks. Veränd. des Finanzmittelbestandes -2.112.670
Finanzmittelbestand am Anfang des Jahres 7.191.023
Finanzmittelbestand am Ende des Jahres 5.078.353

c) Vermögenslage

Die Vermögenslage der terminic GmbH wurde im Vergleich zum Vorjahr stabil gehalten. Unsere wirtschaftliche Lage ist insgesamt als gut anzusehen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Unsere Eigenkapitalrentabilität (ohne Einbeziehung der stillen Beteiligung) nach Steuern beträgt 14,36 % (i.Vj. 15,35 %). Die Umsatzrendite nach Steuern fiel auf 10,00 % (i.Vj. 11,84 %). Beide Kennzahlen sind als zufriedenstellend zu bezeichnen.

5. Gesamtaussage

Unsere wirtschaftliche Lage ist in jeder Hinsicht als gut zu bezeichnen.

III. Prognosebericht

Um unsere führende Marktposition auch weiterhin aufrecht zu erhalten, werden wir weiterhin in Zukunft die Kundenakquise durch Verstärkung unseres Vertriebs forcieren. Weitere neue Vertriebsaktivitäten sind in die Wege geleitet. Die derzeitige Auftragslage sagt aus, dass die zu erwartenden Umsätze im nächsten Jahr in etwa gleichbleibend sein werden. Durch die Investition in neuste EDV-Technik erfüllen wir weiterhin den höchsten Qualitätsstandard und optimierte Workflows, die unseren Kunden entgegenkommen. Die Aufwendungen werden in den nächsten Jahren steigen, insbesondere ist eine Steigerung der Abschreibungen aufgrund kostenintensiver Ersatzinvestitionen zu erwarten. Die Prognose für 2023 wurde übertroffen einerseits durch nicht durchgeführte Investitionen, anderseits durch ein stabileres Einkaufsverhalten unserer Kunden als geplant. Deshalb erwarten wir im nächsten Geschäftsjahr ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von TEUR 800 - TEUR 950 und entsprechend eine leicht niedrigere Eigenkapitalrentabilität und Umsatzrendite.

Aufgrund der aktuellen Auftragslage halten wir es für wahrscheinlich, dass das Umsatzniveau in 2024 in etwa dem von 2023 entspricht.

Weiterhin ist die wirtschaftliche Lage, insbesondere die Verfügbarkeit von Rohstoffen, aktuell beeinträchtigt. Es gibt ebenfalls Preiserhöhungen in einigen Bereichen des Einkaufs. Hier werden wir durch Weitergabe der erhöhten Kosten an unsere Kunden gegensteuern müssen.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Angaben zum Risikomanagementsystem

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art.

Branchenspezifische Risiken

Sollte sich die weltweite Konjunktur abschwächen, kann dies die wirtschaftliche Situation unserer Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten negativ beeinflussen. Daraus können für uns dann erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Die extrem volatilen Roh- und Zellstoffkosten sowie deren Verknappung sind auch weiterhin als sehr hohes Risiko einzuschätzen. Compliance-Regeln und Werbebeschränkungen einzelner Branchen können sich bei Großunternehmen negativ auf die Nachfrage nach Kalendern auswirken.

Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbsrisiken haben aufgrund der schlechten Lage in der Druckbranche zugenommen. Wir gehen davon aus, dass wir unsere Marktanteile mittelfristig halten können. Möglicherweise sind jedoch im Zuge weiterer Organisationsoptimierungen außerordentliche Zusatzkosten in nicht unerheblicher Höhe damit verbunden. Die ertragsorientierten Risiken liegen erfahrungsgemäß fast ausschließlich im Umsatzbereich.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

2. Chancenbericht

Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter in unserem Segment, werden wir weiterhin durch Erfahrung, Innovationen und Zuverlässigkeit begegnen. Zusätzlich verbunden mit einem Höchstmaß an Qualitätssicherung, werden wir dem Wettbewerb am Markt standhalten. Dabei zählt terminic zu den größten und innovativsten Anbietern für den Bereich der Wandkalender.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Rohstoffpreisen und dem stagnierenden Preisniveau. Auch wird es schwieriger, Personal für die Saison zu finden, hier muss vermehrt auf Personaldienstleister zurückgegriffen werden. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm, mit dem es zum großen Teil eine langjährige Zusammenarbeit gibt. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt.

Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft über Guthaben bei verschiedenen Banken. Zur Absicherung gegen Liquiditätsrisiken wird ein Liquiditätsplan erstellt. Derivative Finanzinstrumente werden nicht angewandt.

 

Bremen im Juni 2024

BESTÄTIGUNSVERMERK

Der vorstehende, verkürzte Jahresabschluss ist zur Offenlegung bestimmt. Dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde der folgende Bestätigungsvermerk erteilt:

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die terminic GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der terminic GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der terminic GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Bremen, den 10. Juni 2024

WSG Hanseatische Treuhandgesellschaft mbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Schmidt, Wirtschaftsprüfer

gez. Gerstmayr, Wirtschaftsprüfer

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