BIKAR Metals Holding GmbH
Same addressManagement activities of other holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Claudia Bikar since 8/28/2019 | Managing Director |
Pascal Bikar since 8/28/2019 | Managing Director |
Aleksandar Bikar since 1/22/2013 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 50.00% |
| Name | Ownership |
|---|---|
| 50.00% |
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Bikar Plate Production GmbHKorbußenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.09.2021 bis zum 31.08.2022InhaltsverzeichnisBilanz zum 31.08.2022 Gewinn- und Verlustrechnung zum 31.08.2022 Anhang zum 31.08.2022 Lagebericht zum 31.08.2022 Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Bilanz zum 31. August 2022Bikar Plate Production GmbH, KorbußenAKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung zum 31. August 2021Bikar Plate Production GmbH, Korbußen
Anhang zum 31. August 2022Bikar Plate Production GmbH, KorbußenAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der vorliegende Jahresabschluss wurde unter Anwendung des Handelsgesetzbuches in der Fassung des BilRUG und den Vorschriften des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung (GmbHG) erstellt. Die Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung sind gemäß der §§ 266, 275 HGB gegliedert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft hat ein abweichendes Geschäftsjahr mit Geschäftsjahresbeginn am 1. September und Geschäftsjahresende am 31. August. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. Angaben zur Bilanz Anlagevermögen Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (Nutzungsdauern zwischen einem und 20 Jahren) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800,- wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Anlagenspiegel
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind zudem kurzfristige Forderungen gegenüber zwei Gesellschaften aus der Bikar-Gruppe, die keine verbundenen Unternehmen im Sinne des § 271 Abs, 1 HGB sind, in Höhe von TEUR 15.161 enthalten, die im Wesentlichen den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zuzurechnen sind. Angabe zu Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände
Eigenkapital Gewinn-/Verlustvortrag bei teilweiser Ergebnisverwendung Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von 8.963 TEUR einbezogen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen die noch nicht veranlagten Ertragssteuern des vorliegenden Geschäftsjahres. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Der Ansatz erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags. Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten der Größe nach absteigend enthalten: Rückstellung für Personalkosten einschließlich der Urlaubstage und Beiträge, für Gewährleistungskosten, für Beratungs-, Abschluss- und Prüfungskosten, für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen und sonstige ausstehende Beiträge, Abgaben und Rechnungen. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten, die erst nach dem Bilanzstichtag entstehen In den Verbindlichkeiten sind größere Beträge enthalten, die erst nach dem Bilanzstichtag rechtlich entstehen. Dabei handelt es sich um Beträge, die erst nach dem Bilanzstichtag zu Ausgaben führen, aber zum Zweck der periodengerechten Gewinnermittlung bereits zum Bilanzstichtag als Aufwand erfasst wurden. Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten
Aufgliederung der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre Die nachfolgende Darstellung zeigt Restlaufzeiten und Sicherungsrechte der in der Bilanz aufgeführten Verbindlichkeiten.
Die Nummern der Sicherungsvermerke bedeuten: 1 = Pfandrecht an unbeweglichen Sachen 2 = Pfandrecht an beweglichen Sachen 3 = Pfandrecht an übertragbaren Rechten 4 = Sicherungsübereignung Vorräte 5 = Sicherheitsabtretung Forderungen 6 = Eigentumsvorbehalt Latente Steuern Der sich nach der Steuerbilanz ergebende Steueraufwand entspricht nicht dem Ergebnis der Handelsbilanz aufgrund abweichender Bewertung von Wirtschaftsgütern im Anlagevermögen durch Ausübung steuerlicher Wahlrechte, die nicht in der handelsrechtlichen Bewertung übernommen werden können mit gegenläufiger Latenz. Die Steuerlatenzberechnung führt zu einem passivischen Überhang latenter Steuern in Höhe von TEUR 236. Passive latente Steuern wurden gemäß § 274 HGB gebildet. Der Bewertungssteuersatz beträgt 27,375%. Entwicklung der Passivlatenzen Entwicklung der passiven latenten Steuern
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten sonstigen finanziellen Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von insgesamt TEUR 222 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus bestehenden Pacht-, Miet- und Leasingverträgen für einen Zeitraum von 12 Jahren davon TEUR 76 binnen eines Jahres gemäß § 285 Nr. 3a HGB. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Die Firma hat auf die Aufgliederung der Umsatzerlöse gemäß § 285 Nr. 4 HGB verzichtet, weil aufgrund der Deckungsgleichheit der Wertschöpfungsprozesse und der Organisation des Verkaufs, sowohl hinsichtlich der Tätigkeitsbereiche als auch der Absatzregionen eine Angabe nicht erforderlich ist. Steuern vom Einkommen und Ertrag Der Steueraufwand betrifft im Wesentlichen die Ertragssteuerzahlungen für vorliegendes Geschäftsjahr. Darin saldierte Erträge aus Ertragssteuern betreffen in Höhe von TEUR 86 Erträge aus der Auflösung passiver latenter Steuern sowie in Höhe von TEUR 77 Aufwendungen aus Ertragssteuern der Vorjahre. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen durchschnittlich gemäß § 267 Abs. 5 HGB beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte bei Dipl. Kauffrau Claudia Bikar, Dipl. Kaufmann Pascal Bikar, Kaufmann Aleksandar Bikar und Kaufmann Konstantin Bikar (bis 28.10.2022), alle wohnhaft in Bad Berleburg. Im Laufe des Geschäftsjahres ergaben sich keine Änderungen in der Geschäftsleitung. Vergütungen der Geschäftsführer Vergütungen wurden nur für zwei angestellte Geschäftsführer geleistet. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird nach Maßgabe des § 286 Absatz 4 HGB verzichtet. Soweit dieser Anhang keine Angaben über sonstige, nach den §§ 264 ff, 284 ff HGB angabepflichtigen Sachverhalte enthält, haben diese im Geschäftsjahr nicht vorgelegen. Unterschrift der Geschäftsführung
Korbußen, 30. November 2022 gez. Claudia Bikar, Geschäftsführerin und Pascal Bikar, Geschäftsführer Lagebericht zum 31.08.2022Bikar Plate Production GmbH, Korbußen1.1. Allgemeine wirtschaftliche Lage Das vorliegende Wirtschaftsjahr 2021/2022 war geprägt von einer stark zunehmenden Inflation insbesondere im gesamten westlichen Wirtschaftsraum. Unter diesem Einfluss haben die Notenbanken in den Vereinigten Staaten und Großbritannien und im Nachgang auch die EZB für den Euroraum in mehreren teils großen Schritten begonnen, die Leitzinsen zu erhöhen. Erstmals seit vielen Jahren hat sich damit in Europa die Zinspolitik um 180 Grad gedreht. Die Einflüsse auf die Realwirtschaft durch die Finanzierung sind seitdem zunehmend spürbar: Die Refinanzierung im gewerblichen wie auch privaten Sektor hat sich erheblich verteuert. Die Konjunktur zeigte sich dabei im Jahr 2022 weiterhin robust. Prognostizierte Konjunktureinbrüche blieben bisher weitestgehend aus. Lediglich in der Bauindustrie zeigten sich erste Rückgänge, Projekte wurden auf unbestimmte Zeit verschoben und die Nachfrage nach Neubauprojekten ging spürbar zurück. Im Zuge des Angriffskriegs Russlands gegen die Ukraine begann im ersten Quartal die Energiekrise, durch welche die Energiepreise in Europa und Deutschland im Speziellen sprunghaft gestiegen sind. Dies führte zu starken Verunsicherungen im Markt und hohen Risiken in Bezug auf die Wettbewerbsfähigkeit und Konjunktur der europäischen Wirtschaft. Wie im Vorjahr waren zudem die Frachtkosten international noch auf sehr hohem Niveau, bedingt durch fehlende Frachtkapazitäten und Verzögerungen bei der Entladung von Schiffen. Dies in Verbindung mit einem Mangel an Vorprodukten aus Importen und Lieferengpässen, führte bei steigender Nachfrage weiterhin in vielen Bereichen zu erheblichen Preissteigerungen und so zur Beschleunigung der inflationären Tendenzen. Für das gesamte Kalenderjahr 2022 wird seitens des IWF ein Wachstum der Weltwirtschaft von 3,2 % erwartet. Das Wachstum in der Eurozone wird dabei mit rund 3,1 % prognostiziert. Dabei bilden Deutschland wie auch die Vereinigten Staaten mit nur 1,5% und 1,6% Schlusslichter und liegen damit erheblich unter dem internationalen Durchschnitt. Der Arbeitsmarkt in Deutschland hat sich im Jahr 2022 durch einen soliden Zuwachs nochmals sehr gut entwickelt. Die Pandemie hatte damit erstmals keine negativen Auswirkungen mehr auf die Beschäftigung. Die Zahl der Erwerbstätigen ist um 1,3% bzw. 589.000 gestiegen und hat mit 45,6 Mio. das höchste Niveau aller Zeiten erreicht. Die Arbeitslosenzahl sank dabei gegenüber dem Vorjahr deutlich um durchschnittlich 195.000 auf 2,4 Millionen Menschen entsprechend einer Quote von 5,3% im Bundesdurchschnitt. 1.2. Branchenwirtschaftliche Rahmenbedingungen NE-Metallindustrie in Deutschland Die NE-Metallindustrie in Deutschland wird von wenigen großen Gesellschaften dominiert - darunter Alcoa Inc., Rio Tinto Alcan, Trimet AG, Thyssen-Krupp Schulte GmbH. Daneben bestehen viele kleine bis mittelständische - oft familiengeführte Unternehmen, darunter auch unsere Gesellschaft. Wettbewerbsstruktur, Beschaffungsmarkt und Absatzmarkt haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht wesentlich verändert. 1.3. Entwicklung der Rohstoffmärkte Aluminium: Nach einer signifikanten Erholung der Aluminiumindustrie im Vorjahr mit welcher zuletzt annähernd das Niveau vor der Pandemie erreicht worden war, hat sich die Situation im Wirtschaftsjahr 2021/2022 grundlegend verändert. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine hat schlagartig den gesamten Markt verändert. Bei einer zunächst weiter steigenden Nachfrage aus den Abnehmerindustrien und gleichzeitigen Angebotsengpässen und Lieferengpässen in China führten die westlichen Sanktionen zum vollständigen Wegfall Russlands als Aluminiumlieferant. Dabei gehörte Russland weltweit stets zu den wichtigen Aluminiumproduzenten und Rohstofflieferanten. Zugleich haben sich im Zuge des Kriegs und der Sanktionen zeitgleich Gas und Strom in Europa und ganz besonders in Deutschland explosionsartig verteuert. Dies hatte zur Folge, dass Hersteller in Europa und in Deutschland massiv die Aluminiumproduktion herunterfahren mussten, weil zu den Energiepreisen in vielen Bereichen nicht länger wirtschaftlich produziert werden konnte. Die Produktion von Rohaluminium in Deutschland ging im Zeitraum von Januar bis September um rund 25% gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf nur noch rund 653.000 Tonnen zurück. Dabei hat sich der Rückgang im Jahresverlauf verstärkt. Während der Pandemie wurden vielfach Mienen geschlossen, die gegen neue Umweltauflagen verstießen. Aluminiumwerke hatten aufgrund fehlender Aufträge und erhöhtem Krankenstand Produktionsschichten reduziert und Elektrolysen heruntergefahren. Mit dem schnellen Anstieg der Nachfrage nach der Pandemie konnten die Produktionskapazitäten nicht schnell genug wieder erhöht werden - das Wiederhochfahren einer Elektrolyse benötigt z.B. ein Zeitraum von rund 6 Monaten. Zusätzlich setzte sich die in 2021 begonnene massive Verteuerung einzelner Legierungselemente von Aluminium fort. Ursache hierfür waren ebenfalls erhebliche Produktionskürzungen in China aufgrund von staatlich regulierten Energieverbräuchen und staatlich vorgeschriebenen Emissionsreduktionen. Besonders stark war davon das Element Magnesium als eines der wichtigsten Legierungselemente für Aluminiumplatten betroffen. Der Weltmarkt für Magnesium wird von chinesischen Firmen dominiert, die ca. 95% des europäischen Magnesiumbedarfs decken. So ergaben sich durch die Produktionskürzungen in China weiterhin prekäre Engpässe in Europa mit der Folge eines massiven Preisanstiegs von Magnesium von über 100% im Jahresverlauf 2021 bezogen auf den Jahresdurchschnitt. Sowie in der Spitze teils um bis zu 400%. Die Teuerung setzte sich im Jahr 2022 noch fort mit weiteren rund 16% bezogen auf den Jahresdurchschnitt. In der Kumulation dieser Effekte führte dies zu abverkauften Lagerbeständen, langen Lieferzeiten und massiven Preissteigerungen in historischen Dimensionen: Der Aluminiumpreis ist durch die skizierten Entwicklungen im Geschäftsjahr 2021/2022 explosionsartig von einem hohen Ausgangswert von über 2.700 $/t auf zeitweise bis zu 4.000 $/t gestiegen. Zum Ende des Geschäftsjahres ist der Preis angesichts eines erwarteten Konjunkturrückgangs und einbrechender Nachfrage im Zuge der massiven Zinserhöhungen wieder erheblich auf rund 2.400 $/t und damit gegenüber dem Höchststand um 40% gefallen: 2. Grundlagen des Unternehmens 2.1. Geschäftsmodell und Aufbau Die Gesellschaft ist Produzent von gesägten und plangefrästen Aluminiumplatten. Die Geschäftstätigkeit erfolgt am Sitz der Gesellschaft in Korbußen im Landkreis Greiz. Das wesentliche Betriebsvermögen beinhaltet die Produktions- und Verwaltungsgebäude am Sitz der Gesellschaft sowie die maschinellen Anlagen der Produktion. Das Betriebsgrundstück wurde langfristig gepachtet. Die Gesellschaft arbeitet mit einem abweichenden Geschäftsjahr, welches am 31. August endet. Der primäre Absatzmarkt ist das gesamte Inlandsgebiet. Externe Einflussfaktoren sind neben der konjunkturellen Entwicklung der Abnehmerindustrien vor allem strukturelle Marktveränderungen im Bereich der Lieferanten, der Wettbewerber und Kunden. Wesentliche Veränderungen der Grundlagen gegenüber dem Vorjahr sind nicht festzustellen. 2.2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft beschäftigt sich damit, neue Herstellungsverfahren für ihre Produkte und optimierte Prozesse für die gesamte Wertschöpfungskette zu entwickeln. Zudem forscht sie an neuen Einsatzmöglichkeiten ihrer Produkte, um neue Marktsegmente zu erschließen. Wesentliche Ergebnisse mit nennenswertem Einfluss auf das Unternehmen sind zum aktuellen Zeitpunkt nicht zu berichten. 3. Wirtschaftsbericht 3.1. Entwicklung und Ereignisse Die Entwicklung der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr stellt sich besser dar als die branchenwirtschaftlichen Rahmenbedingungen der NE-Metallindustrie. Die Rahmenbedingungen haben sich im Laufe des Wirtschaftsjahres stark eingetrübt und weisen hohe Risiken auf, bedingt durch den Ukraine-Krieg, die Energiekrise und die massiven Zinserhöhungen der Notenbanken. Ein konjunktureller Einbruch wird immer wahrscheinlicher. In diesem Umfeld konnte die Gesellschaft sich durch ihre breit gefächerte Aufstellung am Markt und Synergienutzung gut behaupten, sodass die Ergebnisse deutlich über dem Vorjahresniveau liegen. 3.2. Vermögenslage und Kapitalstruktur Im Geschäftsjahr 2021/2022 ist die Bilanzsumme der Bikar Plate Production GmbH gegenüber dem 31. August 2021 von 26,6 Mio. EUR auf 23,9 Mio. EUR um 10,2% gesunken. Dabei ergaben sich im Aktivvermögen der Gesellschaft die wesentlichen Änderungen durch die abschreibungsbedingte Reduktion des Anlagevermögens um 1,8 Mio. EUR bei gleichzeitiger Abnahme der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände um 0,7 Mio. EUR. Im Bereich der Mittelherkunft haben sich primär die Verbindlichkeiten um insgesamt 4,3 Mio. EUR reduziert. Die Bankverbindlichkeiten haben sich dabei durch die Tilgung bestehender Darlehen um 2,6 Mio. EUR vermindert, während zeitgleich die sonstigen Verbindlichkeiten um 1,6 Mio. EUR reduziert werden konnten. Daneben stieg das Eigenkapital durch das thesaurierte Ergebnis auf 10,8 Mio. EUR und die Rückstellungen haben sich gleichzeitig um 0,2 Mio. EUR erhöht - hierbei waren die Steuerrückstellungen maßgeblich. Das Umlaufvermögen (Anlagevermögen) beträgt 68,2% (31,8%) des Vermögens der Gesellschaft. Das Eigenkapital in Höhe von 10,8 Mio. EUR beträgt 45,4% der Bilanzsumme. 3.3. Ertragslage Der Rohertrag betrug im Geschäftsjahr 11,6 Mio. EUR und lag somit um 1,7 Mio. EUR (17,2%) leicht über dem Vorjahr, indem 9,9 Mio. EUR erzielt wurden. Er ist angesichts der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und marktspezifischen Risiken als gut zu beurteilen. Die betrieblichen Aufwendungen ohne Materialaufwand beliefen sich im Geschäftsjahr 2021/2022 auf 9,5 Mio. EUR gegenüber 9,3 Mio. EUR im Vorjahr. Der Anstieg der betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Energiekosten - Strom und Gas - sowie die umsatzabhängigen Kosten im Bereich Verpackung und Versand. Von den betrieblichen Aufwendungen entfielen insgesamt 5,6 Mio. EUR auf die Personalkosten. Die Anzahl der festangestellten Mitarbeiter gemäß §267 Abs. 5 HGB betrug dabei im Durchschnitt 92 gegenüber 104 im Vorjahreszeitraum. Die Abschreibungen betrugen im Geschäftsjahr 1,8 Mio. EUR und auf die sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfielen 2,2 Mio. EUR. Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit 2,1 Mio. EUR über dem Vorjahresniveau. Auf Basis des Betriebsergebnisses in Verbindung mit einem negativen Finanzergebnis von 0,1 Mio. EUR und Ertragsteuern in Höhe von 0,6 Mio. EUR, erzielte die Gesellschaft im Geschäftsjahr 2021/2022 insgesamt ein gutes Ergebnis nach Steuern. 3.4. Finanzlage und Liquidität Die Finanzlage im Geschäftsjahr 2021/2022 stellt sich wie folgt dar: Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt 2,4 Mio. EUR. Das ist im Wesentlichen auf die Abschreibungen von 1,8 Mio. EUR und die Zunahme im Eigenkapital, bei gleichzeitigem Zufluss aus der Abnahme der Vorräte, Forderungen und Vermögensgegenstände mit 0,7 Mio. EUR, sowie gegenläufigem Effekt aus der Reduzierung der Verbindlichkeiten um 1,7 Mio. EUR zurückzuführen. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit beträgt 0 Mio. EUR. Zu- und Abgänge im Bereich des Anlagevermögens erfolgten im laufenden Geschäftsjahr nicht. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt -2,6 Mio. EUR durch die Tilgung bestehender Investitionsdarlehen bei den Hausbanken. Daraus resultiert per Saldo eine geringfügige Abnahme der Finanzmittel um 0,2 Mio. EUR auf 0,3 Mio. EUR zum 31. August 2022. Die Gesellschaft war jeder Zeit in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Im Einzelnen stellt sich der Cashflow wie folgt dar:
3.5. Investitionen Im Folgejahr werden Investitionen zur Substanzerhaltung des Maschinenparks vorgenommen. Weitere Investitionen in Anlagen zur Stromerzeugung im Bereich erneuerbarer Energie sind derweil in Planung. Deren Umsetzungszeitpunkt ist aufgrund der herausfordernden Marktsituation in dem Segment noch ungewiss. 3.6. Leistungsindikatoren Folgende Indikatoren sind maßgebliche Steuerungsgrößen für die Gesellschaft. Die Wertangaben der Indikatoren betreffen das vorliegende Berichtsjahr:
Veränderungen der Steuerungsgrößen gegenüber dem Vorjahr bestehen nicht. Unter den externen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie der internen Prognosen betrachtet, ist der Geschäftsverlauf als zufriedenstellend zu beurteilen. 4. Prognosebericht In Anbetracht der erheblichen Risken im Bereich der NE-Metallindustrie durch Sanktionen im Zuge des Ukraine-Kriegs, erheblich gestiegene Energiepreise und signifikante Zinserhöhungen der Notenbanken ist ein Rückgang der Wirtschaftsleistung der NE-Metallindustrie in Deutschland und Europa zu erwarten. Durch die gute Positionierung der Gesellschaft und Diversifizierung der Gesellschaft wird grundsätzlich mit auskömmlichen Erträgen gerechnet. Aufgrund der enormen Risiken deren kurzfristige Auswirkungen nicht zuverlässig planbar sind, wird bei realistischer Betrachtung mit Ergebnissen unter dem Niveau des abgelaufenen Geschäftsjahres geplant - insbesondere hinsichtlich des EBIT und der Gesamtrendite der Gesellschaft. 5. Chancen- und Risikobericht Das Risikomanagement der Bikar Plate Production GmbH umfasst die Identifikation, Steuerung und Überwachung der mit der Produktion von Aluminiumprodukten verbundenen Risiken. Dabei erfolgt eine permanente Überwachung der erfolgskritischen Key Performance Indikatoren, um jederzeit rechtzeitig und zielorientiert auf wesentliche Veränderungen ökonomischer Grundlagen reagieren zu können. Risiken: Das Unternehmen befindet sich im Wettbewerb mit anderen europäischen wie auch internationalen Gesellschaften. Die Angebote des Wettbewerbs, insbesondere aus dem außereuropäischen Ausland, werden durch geringere Bezugskosten im Bereich der Ausgangsstoffe, zum Teil bedingt durch Größenvorteile begünstigt. Ein weiteres Risiko liegt unverändert im Personalbereich durch den Mangel an qualifizierten Fachkräften am Arbeitsmarkt. Diesem Risiko wird durch eine permanent hohe eigene Ausbildungsquote entgegengewirkt sowie durch die Förderung der Weiterbildung der Arbeitnehmer unter anderem mit berufsbegleitenden Studiengängen. Das Risiko hat jedoch keine unmittelbare Auswirkung auf die Gesellschaft. Ein weiteres Risiko der Gesellschaft ist das Marktrisiko. In vielen Produktgruppen herrscht ein spürbarer Verdrängungswettbewerb, welcher sich in reduzierten Marktpreisen und daraus resultierenden Margen niederschlägt. Ein neu hinzugetretenes Risiko stellt die hohe Änderungsgeschwindigkeit im Bereich der ökologischen Regulierungsmaßnahmen dar. Durch europäische und nationale Klimaschutzvorgaben steigen die Preise für CO 2 -Zertifikate exorbitant mit der Folge, das Energiekosten explodieren und Abnehmerindustrien CO 2 -reduzierte Produkte fordern. Dem Risiko begegnet die Gesellschaft durch Investitionen in Anlagen im Bereich erneuerbarer Energie und eigene Forschungsleistungen zur Steigerung der Nachhaltigkeit. Als weiteres Risiko sind strukturelle Risiken in Teilen der Abnehmerindustrien - insbesondere der Automobilindustrie zu nennen. Das Ausmaß der Risiken, unter anderem durch Verwerfungen am PKW-Markt und deren Auswirkung auf die Ertragslage der Gesellschaft, sind schwer zu kalkulieren. Die Gesellschaft begegnet dem mit einer stärkeren Diversifikation d.h. der Verschiebung der Geschäftsschwerpunkte zu anderen Abnehmerindustrien. Neu hinzugetreten ist das signifikante Risiko aus der Energiekrise. Die explosionsartige Steigerung der Energiekosten insbesondere für Strom und Gas in Deutschland bedrohen die Produktion in Deutschland erheblich. Dem Risiko wird durch die Prüfung von Investitionen in erneuerbare Energien einerseits und Prüfung von Produktionsstandorten im Ausland andererseits begegnet. Chancen: Die hervorragenden Eigenschaften des Werkstoffs Aluminium, welcher den maßgeblichen Anteil an den Produkten der Gesellschaft ausmacht, werden auch zukünftig einen signifikanten Anstieg des Gebrauchs garantieren. Insbesondere die Notwendigkeit, die CO 2 -Emissionen im Verkehrsbereich zu reduzieren, führen nebst anderen aufwendigeren und daher teuren Materialien wie Kohlefasern zu immer umfangreicheren Aluminiumanwendungen im Transportbereich. Weitere Chancen der Gesellschaft liegen in der Gewinnung weiterer Marktanteile und den daraus realisierbaren Synergieeffekten. Die Prognosen für den Aluminiummarkt mit stetem Wachstum, steigender Zahl der Anwendungen für den Werkstoff Aluminium, wie auch die positiven Entwicklungen der Abnehmerindustrien im Inland mit sowie die positive konjunkturelle Entwicklung der europäischen und nordamerikanischen Märkte sind als weitere Chance für die Gesellschaft zu werten. Gesamtaussage: Aufgrund unserer soliden Aufstellung und Positionierung und gesunden Kapitalstruktur sehen wir uns für die Bewältigung zukünftiger Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. 6. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Forderungsausfälle sind die Ausnahme. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit den Kunden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend mittels Lieferantenkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Vor dem Eingehen neuer Geschäftsbeziehungen werden stets Bonitätseinkünfte über die neuen Geschäftspartner eingeholt. 7. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. Unterschrift der Geschäftsführung
Korbußen, 30. November 2022 gez. Claudia Bikar, Geschäftsführerin und Pascal Bikar, Geschäftsführer Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers zum 31.08.2022Bikar Plate Production GmbH, KorbußenDer Bestätigungsvermerk bezieht sich auf den geprüften Jahresabschluss und den Lagebericht der Bikar Plate Production GmbH in der aufgestellten Form. Zu dem geprüften Jahresabschluss und dem Lagebericht der Bikar Plate Production GmbH haben wir den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS An die Bikar Plate Production GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Bikar Plate Production GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. August 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. September 2021 bis zum 31. August 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Bikar Plate Production GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. September 2021 bis zum 31. August 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Biedenkopf, 5. Juni 2023 JPLH
Treuhand AG
Lenz, Wirtschaftsprüfer Heß, Wirtschaftsprüfer |
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