Master Data

Registry
Register court Traunstein HRB 25917
Previous
LCTECH Gesellschaft für Chromatographie und Automatisierung mbH
Registered
2/3/1998
Industry
Research and experimental development on biotechnologyWholesale of chemical productsManufacture of testing machines
Purpose
Entwicklung von und Handel mit Produkten für chromatographische Prozesse sowie der Automatisierungstechnik im Labor und Technikum.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Managing Director
Oliver Bartonneck
since 8/5/2025
Procura
Amod Ashok Kher
since 9/19/2023
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
Skalar Analytical B.V.NLD
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

84405 Dorfen, Georg-von-Dillis-Siedlung 32
€350,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

LCTech GmbH

Obertaufkirchen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis 31.12.2022

der LCTech GmbH, Obertaufkirchen

A. Grundlagen der Gesellschaft

Die LCTech GmbH ist auf dem Gebiet der Entwicklung von und Handel mit Produkten für chromatographische Prozesse sowie der Automatisierungstechnik im Labor und Technikum tätig.

Das Unternehmen wurde im Jahr 1997 gegründet und hat ihren Sitz im oberbayerischen Obertaufkirchen.

B. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft ist in 2022 durch ein verlangsamtes Wirtschaftswachstum infolge des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine gekennzeichnet.

Nach Angaben des Internationalen Währungsfonds (IWF) lag das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2022 zwar um 3,4% über dem Vorjahreswert; dies ist jedoch ein deutlicher Rückgang im Vergleich zum Wirtschaftswachstum nach der Corona-Pandemie.

Laut einer Statistik zur Entwicklung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in 2022 stagnierte dieses im 2.Quartal 2022, da die Produktion sowohl in der Ukraine als auch in Russland aufgrund des Krieges stark zurückging. Aber auch in China schrumpfte die Wirtschaft infolge von Produktionsstops im Zusammenhang mit der Null-Covid-Politik im Land. Im weiteren Jahresverlauf erholten sich diese Länder und somit die Weltwirtschaft in einem moderaten Umfang. Viele Länder, insbesondere auch Europa waren durch die gestiegenen Energiepreise in Ihrem Wachstum gebremst.

Zu Beginn des Jahres 2023 herrscht immer noch der russische Angriffskrieg in der Ukraine, der weiterhin in einigen Bereichen der Wirtschaft zu Einschränkungen führt. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) weist in seinem Jahreswirtschaftsbericht für 2023 allerdings darauf hin, dass die daraus entstandene Krise beherrschbar war und ist und Deutschland seine Widerstandsfähigkeit bewiesen und sich wirtschaftlich gut geschlagen hat.

Die Bundesregierung geht von einer Wachstumsrate des realen Bruttoinlandsprodukts von 0,2% für 2023 aus und nicht mehr von einer Rezession. Von einer guten Ausgangsposition für die deutsche Wirtschaft kann trotzdem nicht die Rede sein. Vorsichtig optimistisch stimmt jedoch, dass sowohl die Industrieproduktion als auch die Auftragseingänge im verarbeitenden Gewerbe zu Jahresbeginn zugelegt haben.

Der Arbeitsmarkt in 2022 zeigte sich trotz der weltwirtschaftlichen Situation stabil. Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung sind 2022 jahresdurchschnittlich gesunken. Die Erwerbstätigkeit legte im Jahresverlauf kräftig zu. Nach Auskunft der Bundesagentur für Arbeit im Jahresrückblick 2022 sank die Zahl der Erwerbslosen im Berichtsjahr auf einen Jahresdurchschnitt von 2.418.000.

Dies bedeutet einen Rückgang der Arbeitslosenquote um 0,4% auf 5,3%. Der Arbeitsmarkt wurde auch in 2022 durch den Einsatz von Kurzarbeit gestützt. Nach Auskunft der Bundesagentur für Arbeit konnten durch den Einsatz von Kurzarbeit rechnerisch Arbeitsplätze für rund 160.000 Beschäftigte gesichert und deren (vorübergehende) Arbeitslosigkeit verhindert werden. Das ist im Vergleich zu den von der Corona-Krise stark beeinträchtigen Jahren 2020 und 2021 deutlich weniger. Wegen der Folgen der Energiekriese im zweiten Halbjahr 2022 jedoch höher als im Vor-Coronajahr 2019.

Die Analysen-, Bio- und Labortechnik setzt ihren Erfolgskurs auch 2022 fort. Nach Angaben des deutschen Industrieverbandes SPECTARIS erwirtschaftete die Branche im Jahr 2022 erstmals einen Umsatz von über elf Milliarden Euro (exakt: 11,68 Milliarden Euro). Das entspricht einem Wachstum von 7,4 Prozent. 5,3 Milliarden Euro konnten durch das Inlandsgeschäft erzielt werden (plus neun Prozent). Im Ausland wurden 6,4 Milliarden Euro erwirtschaftet (plus sechs Prozent). Die wichtigsten Exportmärkte sind China, die USA, Frankreich, Großbritannien und Italien. Während die drei erstgenannten Länder Exportzuwächse verzeichneten, die USA sogar im zweistelligen Bereich, mussten Großbritannien und Italien leichte Rückgänge hinnehmen. Die Zahl der Beschäftigten in den rund 330 Betrieben stieg auf rund 53.000, ein Plus von fünf Prozent.

Auch die Aussichten für das Jahr 2023 sind überwiegend positiv. So rechnet SPECTARIS für das laufende Jahr mit einem Umsatzplus von knapp 7 Prozent auf dann rund 12,5 Milliarden Euro. Allerdings gibt es auch geopolitische und finanztechnische Faktoren, die sich negativ auf das Geschäft und die Wettbewerbsfähigkeit der Branche auswirken. An erster Stelle sind hier der Fachkräftemangel und die allgemeinen Kostensteigerungen zu nennen.

Das drohende PFAS-Verbot wird von der Branche als Risiko gesehen, bietet LCTech jedoch sehr große Wachstumschancen.

2. Geschäftsverlauf

a) Umsatz- und Auftragsentwicklung

Das betriebliche Rohergebnis, bestehend aus den Umsatzerlösen, den Bestandsveränderungen von unfertigen und fertigen Erzeugnissen, den sonstigen betrieblichen Erträgen und dem Materialeinsatz hat sich im Geschäftsjahr im Vergleich zum Vorjahr mit 5,1 Millionen Euro (Vorjahr 4,4 Millionen Euro) positiv entwickelt. Trotz der weiterhin anhaltenden Auswirkungen der Corona-Pandemie und des Ukraine Krieges konnte ein Umsatzzuwachs verzeichnet werden.

b) Produktion

LCTech entwickelt, produziert und vertreibt Systeme für die Probenvorbereitung im Bereich der Lebensmittel- und Umweltlaboratorien. Hier werden drei Anwendungsbereiche abgedeckt:

Robotik-Lösungen mit automatisierten Prozessen insbesondere für die Pestizid-Analytik

Probenvorbereitung für die Dioxin-Analytik und

Probenvorbereitung für die Mykotoxin-Analytik.

c) Beschaffung

Hier sind unserer Firma stabile Lieferketten und langfristige Materialbevorratung, auch in global unsicheren Zeiten, sehr wichtig. Durch eine sorgfältige Lieferantenauswahl sollen langfristige Partnerschaften auf- und ausgebaut werden.

Die Schwierigkeiten bei der Beschaffung haben sich etwas gelegt; zudem hat sich LCTech auf die schwierigeren Verhältnisse zwischenzeitlich, z.B. durch Erhöhung des Lagerbestandes eingestellt.

d) Investitionen

Im Berichtsjahr sind Investitionen in einem Gesamtumfang von TEuro 255,3 getätigt worden. Dem gegenüber standen Abschreibungen in Höhe von TEuro 318,4, die u. a. auf die oben genannten Investitionen entfallen. Die Anlageintensität lag bei 54,00% (Vorjahr 59,00%).

e) Personal- und Sozialbereich

Die LCTech GmbH setzt insbesondere auf eine hohe Motivation der Mitarbeiter in einem familiären Umfeld. Ein hoher Grad an Vertrauen und Offenheit fördert die Zusammenarbeit und das angenehme Arbeitsklima. Dass die Firma LCTech GmbH ein immer bedeutsamerer Arbeitgeber in der Region wird, spiegelt sich in den Zahlen wieder.

Die Mitarbeiterzahl ist im Vergleich zum Vorjahr annähernd konstant geblieben. Ende des Geschäftsjahres belief sich die Anzahl der Arbeitnehmer einschließlich der Auszubildenden auf 58,5. Im Vorjahresvergleich bedeutet dies eine Erhöhung um 2,5 Arbeitnehmer.

f) Umweltschutz

Nachhaltigkeit stellt für LCTech GmbH ein zentrales Thema dar und ist fester Bestandteil der Geschäftstätigkeit. Hierzu wurde u.a. in 2017 das neue Firmengebäude im Stil eines Passivhauses bezogen.

Dank innovativer Technik wird extrem wenig Energie für den laufenden Geschäftsbetrieb benötigt. Die Energieversorgung erfolgt über eine Wärmepumpe mit außenliegenden Erdwärmetauscher sowie über eine PV-Anlage.

In 2019 wurde das Batteriemanagement der PV-Anlage mit Hilfe von Solarstrom weiter ausgebaut und die Nutzung von selbsterzeugter Energie weiter erhöht. In 2022 wird die Parkplatzüberdachung mit einer weiteren PV-Anlage ausgestattet.

Damit werden Ressourcen geschont und ein wichtiger Beitrag zum Klimaschutz erbracht.

C. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Finanzielle Leistungsindikatoren:

Unseren Betrieb steuern wir im Wesentlichen anhand der Systemumsätze, des Betriebsergebnisses vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) und des Jahresergebnisses.

1. Vermögenslage

Im Vergleich zum Berichtsjahr 2021 erhöhte sich die Bilanzsumme um TEuro 724,2 auf TEuro 9.453,5.

Im Wesentlichen nahmen geleistete Anzahlungen auf immaterielle Vermögensgegenstände um TEuro 130 und geleistete Anzahlungen auf Anlagen im Bau um TEuro 75,9 zu.

Das Umlaufvermögen erhöhte sich um TEuro 805,5 auf TEuro 4.358,0. Das Vorratsvermögen erhöhte sich im Berichtsjahr um TEuro 652,2 auf TEuro 3.104,6. Bei den Forderungen wurde ein Anstieg von TEuro 167,8 auf TEuro 1.213,8 verzeichnet. Die sonstigen Vermögensgegenstände entwickelten sich rückläufig. Diese reduzierten sich um TEuro 21,0 auf TEuro 28,6. Die liquiden Mittel erhöhten sich um TEuro 6,5 auf TEuro 11,0.

Das Verhältnis von langfristigem Vermögen zur Bilanzsumme (= Anlagenintensität) reduzierte sich von 59,0% auf 54,0%.

Auf der Passivseite wurde das gezeichnete Kapital mit TEuro 350,0 konstant gehalten. Der Bilanzgewinn erhöhte sich um TEuro 197,2 auf TEuro 2.749,6.

Bei einem Eigenkapital von TEuro 3.099,6 (Vorjahr TEuro 2.902,4) errechnet sich eine Eigenkapitalquote von 33% (Vorjahr 33%). Die Eigenkapitalrendite liegt im Berichtsjahr bei 6,36% (Vorjahr 6,10%).

Die Steuerrückstellungen belaufen sich im Geschäftsjahr auf TEuro 53,9 (Vj. TEuro 16,3). Die sonstigen Rückstellungen, wie für Personal, Gewährleistung, etc. erfuhren einen Anstieg auf TEuro 310,4 (Vorjahr TEuro 183,8). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten reduzierten sich um TEuro 23,8 und wurden planmäßig getilgt. Die übrigen Verbindlichkeiten erhöhten sich erwartungsgemäß um TEuro 42,7.

2. Finanzlage

Im Vordergrund der Geschäftstätigkeit der LCTech GmbH steht bei allen Finanz- und Investitionsentscheidungen weiterhin das Ziel die Finanzkraft des Unternehmens auf lange Zeit sicherzustellen. Dies erfordert ein zielgerichtetes und situationsbezogenes Planen sowie eine sorgfältige Steuerung und Kontrolle der Zahlungsströme.

Das Liquiditätsmanagement befasst sich damit, dass sichergestellt werden kann, dass allen vorhandenen Zahlungsverpflichtungen durch liquide Mittel nachgekommen wird. Um Finanzengpässen entgegenzuwirken, wird eine tägliche Überprüfung der Liquidität durchgeführt.

Der Cashflow aus gewöhnlicher Geschäftstätigkeit beträgt im Geschäftsjahr TEuro 515,6.

Es wird damit gerechnet, dass auch künftig die finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllt werden können.

3. Ertragslage

Mehr als die Hälfte des Gesamtumsatzes wurde außerhalb Deutschlands erwirtschaftet. Der ursprünglich dominante Umsatzanteil von China hat sich drastisch reduziert und konnte durch Entwicklungen in anderen Märkten aufgefangen werden.

Das Ergebnis der Gesellschaft weist einen EBIT von TEuro 384,6 und ist um TEuro 68,9 im Vergleich zum Vorjahr (TEuro 315,7) gestiegen.

Die Rohergebnis-Rendite lag bei 3,89%. Dies bedeutet eine Minderung im Vergleich zum Vorjahr um 0,09 Prozentpunkte. Währungsumrechnungen spielen in diesem Zusammenhang keine Rolle.

Die Personalkosten erfuhren im Berichtsjahr eine Steigerung um TEuro 629,7 auf TEuro 3.494,6. Dies entspricht einer Personalaufwandsquote von 44,97 % im Vergleich zum Vorjahr mit 38,85%. Die sozialen Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung und für die Unterstützung sind im Berichtsjahr 2022 auf TEuro 498,2 (Vorjahr TEuro 444,5) gestiegen.

Das Finanzergebnis, bestehend aus den Zinsaufwendungen ist gegenüber dem Vorjahr leicht gestiegen und lieg bei TEuro 115,5 (Vj. TEuro 98,2).

Zum 31. Dezember 2022 weist die Gesellschaft ein im Vergleich zum Vorjahr verbessertes Jahresergebnis in Höhe von TEuro 197,2 (Vj. TEuro 177,1) aus.

Die Gesamtkapitalrendite lag im Geschäftsjahr bei 3,31% und erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,16 Prozentpunkte.

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Die Geschäftsführung ist aufgrund des Umsatz- und Ertragsanstiegs mit der Geschäftsentwicklung insgesamt zufrieden. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2022 stabil und wird als eine wesentliche Voraussetzung angesehen um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können.

D. Risiko- und Chancenbericht

1. Risikobericht

a) Risikomanagement

Als international tätiges Unternehmen beobachtet die LCTech GmbH das Weltmarktgeschehen sehr genau. Ein darauf angepasstes Risiko- und Compliance-Management unterstützt die Unternehmensführung bei ihren Entscheidungen. Im Vordergrund steht stets die Abwägung von Chancen und Risiken sowie das notwendige Gegensteuern durch geeignete Maßnahmen. Das bestehende Risikomanagement wird stetig an die aktuellen wirtschaftlichen Entwicklungen angepasst und fortentwickelt. Hierbei ist die Geschäftsführung direkt involviert. Bei komplexen Fragestellungen wird zusätzlich auf den Rat erfahrener Mitarbeiter vertraut.

Flache Hierarchiestufen, präzise Rollenbeschreibungen für alle Arbeitsplätze mit genauer Aufgabenidentifikation einzelner Personen und eine fließende Kommunikation ermöglichen ein effektives Risikomanagement.

Die erste Verteidigungslinie liegt in der Obhut des operativen Managements. Aufgabe ist es die Risiken des Alltagsgeschäftes zu erfassen, zu bewerten und ggf. abzuwehren. Interne Kontrollsysteme bilden hierfür die Grundlage.

Die zweite Verteidigungslinie das sogenannte Compliance-Management, überwacht und unterstützt das operative Management. Es wird dafür gesorgt, dass die Unternehmensziele eingehalten werden und die Unternehmenskultur im Einklang mit den gesetzlichen Anforderungen und den unternehmensinternen Regeln steht. Das regelmäßige Financial Reporting dient zusätzlich zur Kontrolle. Mitarbeiter werden durch Compliance-Fortbildungen von Neuerungen mit Auswirkungen auf ihre Arbeit geschult. Planrechnungen helfen dabei Ressourcen optimal zu nutzen.

b) Zentrale Risikofelder

Nicht von LCTech beeinflussbare Faktoren wie z.B. die Nachwirkungen der Pandemie mit erhöhtem Krankenstand, dem russischen Angriffskrieg in der Ukraine seit 24.02.2022 und der damit verbundenen Konjunkturabschwächung führen zu einer noch intensiveren Beobachtung der zentralen Risikofelder.

Das Beschaffungsrisiko stellt ein wesentliches leistungswirtschaftliches Risiko dar, hier speziell die Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten. Die LCTech GmbH bezieht nach wie vor einen Teil der Leistungen von langjährigen, zuverlässigen Partnern. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass ein Lieferantenwechsel zu schlechteren Bezugskonditionen führen könnte oder mit Verzögerungen bei der Herstellung von Produkten verbunden ist. Maßnahmen gegen eine allzu große Abhängigkeit sind bei zentralen Produkten bereits eingeleitet.

IT-Risiken wird unter anderem durch kontinuierlich überwachte Sicherheitstechnik und -prozesse besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Währungsrisiken und Risiken durch den Anstieg der Rohstoffpreise werden nach derzeitiger Einschätzung den Umsatz und den Gewinn nur wenig beeinflussen. Der Hauptumsatz wird in Euro fakturiert. Auf eine Absicherung der in US$ getätigten Verkäufe durch Kurssicherungsgeschäfte wurde deshalb im laufenden Jahr verzichtet.

Die Gesellschaft unterliegt bei der Neuaufnahme von Krediten bzw. Mietkaufverträgen einem Zinsänderungsrisiko, das sich z.B. bei einer Anhebung des Leitzinses der EZB auswirken könnte. Höhere Finanzierungen sind in der Regel lang- bis mittelfristig angelegt, so dass wir von kurzfristigen Zinsänderungen nicht stark betroffen sind.

Um die finanzwirtschaftlichen Risiken gering zu halten, wird beim Forderungsmanagement auf ein aktives Monitoring gesetzt. Es gab keine Forderungsausfälle in nennenswertem Umfang. Rechtsstreitigkeiten konnten vermieden werden.

Rechtliche Risiken können sich aus unterschiedlichen Bereichen ergeben, wie marken-, patent-, arbeits- oder steuerrechtlichen Pflichtverletzungen. Dies könnte der Reputation der Firma schaden oder hohe Kosten verursachen. Um dem vorzubeugen, werden vorab anwaltliche Einschätzungen eingeholt, Marken bzw. Patente werden geschützt und steuerliche Pflichten durch einen Steuerberater abgeklärt. Risiken, die durch den weltweiten Handel gegeben sind, werden von uns als mittelhoch eingestuft.

Die Personalrisiken könnten im demographischen Wandel und dem damit verbundenen Fachkräftemangel liegen. Unser Team ist im Durchschnitt mittleren Alters, somit besteht auch ein mittleres Risiko. Durch die Beschäftigung eigener Auszubildender kann ein optimaler Einsatz im Unternehmen gewährleistet werden.

Weitere Aussagen bezüglich der Risikofelder können aufgrund der unsicheren Entwicklung auf den nationalen wie internationalen Märkten wegen der Sars-CoV-2 Krise und des Ukrainekrieges nicht seriös vorhergesagt werden.

2. Chancenbericht

Ziel des Chancenmanagements ist es mögliche Chancen frühzeitig zu erkennen und diese durch geeignete Maßnahmen möglichst optimal für unser Unternehmen zu nutzen. Nach sorgfältiger Analyse werden diese in der Geschäftsführung detailliert besprochen und analysiert.

Die Begrenzung des Absatzmarktes durch Mitbewerber stufen wir sehr gering ein. Durch die strengen gesetzlichen Vorgaben und Zertifizierungen wird es Mitbewerbern erschwert Preisdruck auf uns auszuüben (Ausnahme in der besonderen Situation in China). Wir sehen uns, auch vor dem Hintergrund der Qualität Made in Deutschland sowie kurzer Lieferzeiten, in einer sehr guten Marktposition. Unser Ziel ist es Kunden durch Qualität, Zuverlässigkeit und schnelle Lieferungen an unser Unternehmen zu binden.

Wir schätzen das Marktpotential für unsere Produkte auch künftig als hoch ein. Durch unsere innovative Produktentwicklung, unsere vorausschauende Personalpolitik und der starken Vertriebsabteilung sehen wir zumindest mittelfristig die Möglichkeit gegeben, unser Wachstum der Vorjahre fortzuführen.

Die Geschäftsstruktur der Gesellschaft wird im Wesentlichen unverändert bleiben.

Seit der militärischen Invasion in der Ukraine hat es extreme Preissteigerungen bei Energie und Rohstoffen gegeben. Auch Handelsströme und Lieferkettenbeziehungen werden dadurch beeinträchtigt.

Wie sich die künftige Entwicklung in den Bereichen, insbesondere bei den Energiepreisen darstellt, ist nicht seriös vorhersehbar.

E. Prognosebericht

Das Wachstum der Weltwirtschaft 2023 wird laut Frühjahrstagung des Internationalen Währungsfonds (IWF) auf absehbare Zeit gering bleiben. Belastet von der hohen Inflation und den Folgen des russischen Angriffskrieges in der Ukraine hatte der IWF Ende Januar 2023 der Weltwirtschaft lediglich ein Wachstum von 2,9% zugetraut. Die Aussichten für die weltwirtschaftliche Entwicklung bleiben somit gedämpft. Gegenläufig zu diesem Trend haben sich jedoch viele Volkswirtschaften vorwiegend im zweiten Halbjahr 2022 als resilient gezeigt. Hierzu trugen laut IWF vor allem der private Konsum, Ausrüstungsinvestitionen und staatliche Unterstützungsmaßnahmen bei. Unternehmen investierten, um die hohe Nachfrage bedienen zu können, was durch zurückgehende Lieferkettenengpässe erleichtert worden sei. Positiv wirkt sich auch aus, dass die Energiemärkte schneller als erwartet auf die angespannte Situation nach dem Beginn des Krieges in der Ukraine eingestellt haben und dank eines milden Winters und Gaseinsparbemühungen in Europa die Energiepreise seit dem Spätsommer 2022 wieder sinken. In der Folge haben sich die Aussichten für die Weltwirtschaft trotz Leitzinsanhebungen leicht aufgehellt und der IWF erwartet nunmehr für 2024 eine Wachstumsrate von 3,1%. Das Wachstum bleibt unterhalb des langjährigen Durchschnitts von 3,8% der Jahre 2000 bis 2019. Allerdings ist die Weltwirtschaft damit auch weit entfernt von einer Rezession auf globaler Ebene.

Für das Jahr 2023 rechnete die Bundesregierung in ihrer Frühjahrsprojektion (Schlaglichter der Wirtschaftspolitik - Monatsbericht Februar 2023) mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um preisbereinigt 0,2%. Gleichzeitig ist zu erwarten, dass die Inflation zurück geht. Die Bundesregierung erwartet, dass die Inflation in 2023 mit 6,0% weiterhin hoch sein wird, aber die Trendwende eingeleitet ist (Vorjahr 7,9%).

Die Auftragslage kann in den ersten fünf Monaten dieses Jahres als sehr gut bezeichnet werden. Wir können eine Umsatzentwicklung von 20 % verbuchen. Wir rechnen mit einer weiter sehr positiven Entwicklung im zweiten Halbjahr 2023 gerechnet.

Die komplette Branche ist nach wie vor durch Lieferengpässe und Preisexplosionen bei den Rohstoffen und elektronischen Bauelementen drastischen Einschränkungen in Produktions- und Lieferfähigkeit ausgesetzt. Allerdings zeichnet sich hier auch ein Umkehrtrend ab. Laut der Stellungnahme der Bundesregierung im Monatsbericht Februar 2023 zur Lage der Weltwirtschaft wird darauf hingewiesen, dass der Global Supply Chain Pressure Index der Federal Reserve Bank of New York in den letzten Monaten gesunken ist und in etwa aus diesem Niveau verharrt.

Unwägbarkeiten ergeben sich vor allem aus der weiteren Entwicklung der Investitionstätigkeit der Kunden. Freie Kapazitäten der Mitarbeiter werden für die Weiterentwicklung der automatisierten Probenaufbereitung verwendet, um auch zukünftig innovative Produkte anbieten zu können.

Wir sind zuversichtlich, dass unsere Firma, durch die Digitalisierung von Fertigungsprozessen und Lagerlogistik in vielen Unternehmensbereichen und die in den vergangenen Jahren geschaffenen hohen technischen Standards auch diese Phase gut überstehen wird.

Für das Geschäftsjahr 2023 planen wir mit einer deutlichen Umsatzsteigerung zwischen 15 bis 20% und einer Verdoppelung des EBIT Ergebnisses. Bei den Mitarbeiterzahlen planen wir mit einem leicht erhöhten Stand gegenüber dem Jahresende 2022.

Zusammenfassend schätzen wir, trotz der anhaltenden Krisensituation die künftige Entwicklung unseres Unternehmens weiterhin positiv ein.

 

Obertaufkirchen, den 17. April 2023

gez. im Original

Michael Baumann, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2022

der Firma LCTech GmbH, Obertaufkirchen

AKTIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 158.922,63 43.402,50
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 3.345.184,13 3.447.427,13
2. Technische Anlagen und Maschinen 949.121,50 1.053.546,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 263.113,00 308.089,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 349.340,47 273.392,66
4.906.759,10 5.082.455,29
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte 3.104.625,35 2.452.422,99
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.242.421,28 1.095.560,06
III. Kassenbestand, Postbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 10.966,94 4.487,71
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 29.778,81 50.937,21
Bilanzsumme 9.453.474,11 8.729.265,76

PASSIVA

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 350.000,00 350.000,00
II. Gewinnvortrag 2.552.411,29 2.375.360,87
III. Jahresüberschuss 197.222,76 177.050,42
3.099.634,05 2.902.411,29
B. RÜCKSTELLUNGEN 364.313,50 200.159,66
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.667.778,28 3.691.624,16
2. übrige Verbindlichkeiten 2.238.273,28 1.836.550,65
5.906.051,56 5.528.174,81
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 7.475,00 22.520,00
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 76.000,00 76.000,00
Bilanzsumme 9.453.474,11 8.729.265,76

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2022 bis 31.12.2022

der Firma LCTech GmbH, Obertaufkirchen

01.01.-31.12.2022 01.01.-31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
1. Rohergebnis 5.069.319,37 4.448.289,93
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 2.996.408,86 2.421.948,80
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung 498.210,91 3.494.619,77 444.467,23 2.866.416,03
3. Abschreibungen 318.353,35 293.675,12
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen 866.626,85 964.444,46
5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 115.490,49 98.162,33
6. Steuern vom Einkommen und Ertrag 71.929,46 40.443,98
7. Ergebnis nach Steuern 202.299,45 185.148,01
8. Sonstige Steuern 5.076,69 8.097,59
9. Jahresüberschuss 197.222,76 177.050,42

Anhang für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis 31.12.2022

I. Allgemeine Angaben und Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

(1) Allgemeine Angaben

Firmenname: LCTech GmbH
Firmensitz lt. Registergericht: Obertaufkirchen
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Traunstein
Nummer der Firma: HRB 25917

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne der §§ 264, 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Jahresabschluss 2022 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) und den ergänzenden Vorschriften des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Für die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung wurden die gesetzlichen Gliederungsschematas der §§ 266 bzw. 275 HGB angewandt.

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens und die darauf entfallenden Abschreibungen des Geschäftsjahres werden gemäß § 268 Abs. 2 HGB im nachfolgenden Anlagespiegel dargestellt.

Die Davon-Vermerke zu den Restlaufzeiten der Forderungen und Verbindlichkeiten sind im Anhang angegeben.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

(2) Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Erworbene immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zzgl. Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungskostenminderungen angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen.

Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgt in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Jahresabschreibung führt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt; erkennbaren Ausfallrisiken wird im Einzelfall durch Wertberichtigung Rechnung getragen.

Das Stammkapital wird mit dem Nennbetrag angesetzt.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und sind mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig war (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

II. Angaben zur Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in der folgenden Anlage beigefügt.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr:

Gesamt davon mit einer Restlaufzeit über 1 Jahr
TEUR in TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Vermögensgegenstände 1.242,4 0,00
(davon Vorjahr) (1.095,6) (0,00)
(davon aus Steuern: TEUR 7,8; Vorjahr TEUR 39,7)
1.242,4 0,00

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten mit insgesamt 29,8 TEuro betreffen die im Geschäftsjahr verauslagten Ausgaben, welche im Folgejahr zu Aufwendungen führen und beinhalten u.a. Messekosten, Lizenzkosten, Wartungskosten und Versicherungsbeiträge sowie einen Disagio Betrag von 4,5 TEuro.

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen:

Die Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:

01.01.2022 Verbrauch Auflösung Zuführung 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
Rückstellungen 200.160 73.338 1.400 238.891 364.313

Verbindlichkeiten

Die Angaben zur Fristigkeit und Sicherung der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel:

Art der Verbindlichkeiten zum 31.12.2022 Gesamtbetrag Restlaufzeit bis zu einem Jahr Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren davon durch Pfandrechte und ähnliche Rechte gesichert
TEuro TEuro TEuro TEuro TEuro
gegenüber Kreditinstituten 3.667,8 1.170,3 1.070,6 1.426,9 3.638,7
übrige Verbindlichkeiten 2.238,3 1.301,1 937,2 0,0 0,0
(davon Gesellschafter: T€ 1.148,1: Vj. T€ 1.010,1)
(davon Steuern: T€ 106.9; Vj. T€ 92,4)
(davon soziale Sicherheit: T€ 53,8; Vj. 46,1)
Summe 5.906,1 2.471,4 2.007,8 1.426,9 3.638,7

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt TEuro 2.471,4 (Vorjahr: TEuro 1.722,8).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEuro 3.805,4 (Vorjahr: TEuro 3.434,7).

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer 5 Jahre beträgt TEuro 1.426,9 (Vorjahr: TEuro 1.608,3).

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt TEuro 3.638,7 (Vorjahr TEuro 3.605,5).

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten mit insgesamt 7,5 TEuro entfallen in voller Höhe auf einen im Jahr 2023 noch abzuschließenden Auftrag.

Passive latente Steuern

Der Saldo der latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt 76.000 Euro.

III. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Sonstige betriebliche Erträge:

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus Währungsumrechnung von € 26.315,36 (Vorjahr: € 15.365,50) enthalten.

Personalaufwand

Der Personalaufwand gliedert sich nach § 275 Abs. 2 Nr. 6 HGB wie folgt:

a) Löhne und Gehälter € 2.996.408,86
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für die Altersversorgung und für Unterstützung € 498.210,91
davon Altersversorgung: € 37.228,15 (Vj. TEUR 69,8) € 3.494.619,77

Sonstige betriebliche Aufwendungen:

Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen von € 866.626,85 sind Aufwendungen aus Währungsumrechnung von € 55.162,11 (Vorjahr: 20.753,38) enthalten.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag belasten in voller Höhe das Ergebnis des Berichtsjahres.

IV. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Angabepflichtige Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

Zum 31.12.2022 bestanden neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB):

Höhe der Verpflichtung Jahresbetrag
TEURO TEURO
Leasingverträge 168,6 134,7

V. Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden im Durchschnitt ohne Geschäftsführer und Auszubildende 55,5 Mitarbeiter beschäftigt, davon 3,5 geringfügig oder kurzfristig Beschäftigte.

Geschäftsführung

Seit dem 07.01.2020 ist neben dem bisherigen Geschäftsführer Herrn Michael Baumann, kfm. Geschäftsführer auch Herr Dr. Uwe Aulwurm als Geschäftsführer bestellt.

Die Geschäftsführer sind alleinvertretungsberechtigt und befugt, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte vorzunehmen.

Bei der Verpflichtung zur Angabe der Geschäftsführerbezüge wird von der Schutzklausel gemäß § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Vorgänge von besonderer Bedeutung:

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind bis zum Aufstellungszeitpunkt des Jahresabschlusses am 17.04.2023 keine Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt 197.222,76 Euro. Auf neue Rechnung werden 197.222,76 Euro vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Obertaufkirchen, den 17. April 2023

LCTech GmbH

gezeichnet Michael Baumann, Geschäftsführer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde am 01. August 2023 festgestellt.

Anlagenspiegel gem. § 268 HGB zum 31. Dezember 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 134.400,54 129.702,63 0,00 0,00 264.103,17
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.957.571,10 4.644,75 0,00 0,00 3.962.215,85
Technische Anlagen und Maschinen 1.362.226,51 23.847,55 32.778,28 0,00 1.353.295,78
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 843.165,55 24.050,05 61.719,12 0,00 805.496,48
Anzahlungen auf Anlagen und Anlagen im Bau 273.392,66 75.947,81 0,00 0,00 349.340,47
Summe Sachanlagen 6.436.355,82 128.490,16 94.497,40 0,00 6.470.348,58
Summe Anlagevermögen 6.570.756,36 258.192,79 94.497,40 0,00 6.734.451,75
kumulierte Abschreibungen
Stand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Umbuchungen Stand 31.12.2022
EUR EUR EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 90.998,04 14.182,50 0,00 0,00 105.180,54
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 510.143,97 106.887,75 0,00 0,00 617.031,72
Technische Anlagen und Maschinen 308.680,01 128.272,05 32.777,78 0,00 404.174,28
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 535.076,55 69.011,05 61.704,12 0,00 542.383,48
Anzahlungen auf Anlagen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 1.353.900,53 304.170,85 94.481,90 0,00 1.563.589,48
Summe Anlagevermögen 1.444.898,57 318.353,35 94.481,90 0,00 1.668.770,02
Zuschreibung Buchwert Buchwert
im Geschäftsjahr Stand 31.12.2022 Stand 01.01.2022
EUR EUR EUR
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 158.922,63 43.402,50
Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 3.345.184,13 3.447.427,13
Technische Anlagen und Maschinen 0,00 949.121,50 1.053.546,50
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 263.113,00 308.089,00
Anzahlungen auf Anlagen und Anlagen im Bau 0,00 349.340,47 273.392,66
Summe Sachanlagen 0,00 4.906.759,10 5.082.455,29
Summe Anlagevermögen 0,00 5.065.681,73 5.125.857,79

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die LCTech GmbH, Obertaufkirchen

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der LCTech GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LCTech GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für das Prüfungsurteil

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Ampfing, den 12. Juni 2023

LoK Wirtschaftstreuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Klaus Loschek, Wirtschaftsprüfer

Aufgrund der größenabhängigen Erleichterungen des § 327 HBG wird der Jahresabschluss nur teilweise offengelegt.

Der vorstehende Bestätigungsvermerk bezieht sich jedoch auf den vollständigen Jahresabschluss.

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