Vogel GmbH
Sayner Landstraße 29, 56566 Neuwied, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Jochem Vogel since 9/27/2021 | Procura |
Dietmar Bohnenstengel since 9/27/2021 | Managing Director |
Cornelia, geb. Vogel Bohnenstengel since 9/27/2021 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Beneficial owner data is only accessible to registered users.
Shareholders
Company ownership and partner structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Vogel GmbHNeuwiedJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Schwerpunkt unseres Geschäftes ist der Handel mit Nutzfahrzeugen der Marke IVECO sowie der Handel mit Gebrauchtfahrzeugen aller Marken. Die Durchführung von Wartungen und Reparaturen an Nutzfahrzeugen und Wohnmobilen sowie die Versorgung mit Ersatzteilen gehören zu unseren Kernkompetenzen. Mit drei Betrieben in 56566 Neuwied, Sayner Landstr. 29-37 65582 Diez, Robert-Bosch-Str. 5 56727 Mayen, Robert-Bosch-Str. 7 sind wir in unserem Marktverantwortungsgebiet gut aufgestellt. Die Betriebe befinden sich in einem geographischen Abstand von ca. 30 km in den Zentren der jeweiligen Wirtschaftsregion. Damit trägt die gute Serviceabdeckung zu einer hohen Kundenzufriedenheit bei. 2. Forschung und Entwicklung Forschung und Entwicklung im klassischen Sinne werden in unserem Unternehmen nicht betrieben. Bezieht man diesen Punkt auch auf die Entwicklung und Optimierung innerbetrieblicher Abläufe, so unterliegt dieser Punkt einer regelmäßigen Kontrolle im Rahmen der ISO 9001:2015 Auditierung. Entwicklungen im Bereich der erweiterten Wertschöpfung finden insofern statt, dass den Kunden nach dem Kauf eines Fahrzeuges Dienstleistungen im Rahmen des Fuhrparkmanagements angeboten werden, welche über die üblichen Wartungen und Reparaturen hinausgehen. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen waren geprägt von strukturellen Problemen, hohen Energiepreisen und einem höheren Zinsniveau im Vergleich zu anderen europäischen Ländern. Die preisbereinigte Bruttowertschöpfung nahm gegenüber dem Vorjahr deutlich um 3,0 % ab. Die nach wie vor hohen Baupreise und Zinsen führten dazu, dass die Bruttowertschöpfung im Bauhaupt- und Baunebengewerbe ein weiteres Minus von 3,8 % verzeichnen musste. Auch der KFZ-Handel erwirtschaftete weniger als im Vorjahr. Insgesamt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung in Deutschland 0,2 %. 1, 2 Der Nutzfahrzeugabsatz in der EU ist gestiegen. Insgesamt wurden knapp 4 % mehr Transporter, LKW und Busse zugelassen, als im Vorjahr. Das Wachstum wurde im Bereich der Transporter erzielt. Diese haben um 8 % auf 1,59 Millionen Einheiten zugelegt. Ähnliche Wachstumsraten konnten auch im Bereich der mittelschweren LKW erzielt werden. Der Markt der schweren Nutzfahrzeuge verringerte sich hingegen deutlich um 9 % auf nur noch 268.952 Einheiten. Dieser Rückgang im Bereich der schweren Nutzfahrzeuge spiegelt sich im deutschen Markt: Ein Rückgang um 9 % auf 80.500 Einheiten. Der Markt für leichte Nutzfahrzeuge verzeichnete auch in Deutschland ein deutliches Wachstum. Der Anstieg betrug 9 %, d. h. 22.800 Fahrzeuge mehr als in 2023. 3, 4 Der Bestand an LKW ab 7,5 to ist um 22 % gewachsen, wobei das Durchschnittsalter der LKW auf nunmehr 8,7 Jahre gestiegen ist. Das erhöht den Wartungsbedarf und wirkt sich positiv auf die Geschäftsentwicklung in den Werkstätten aus. 5, 6 2. Geschäftsverlauf Die positive Entwicklung in den Werkstätten bedingt durch ein erhöhtes Auftragsvolumen und die Einstellung weiterer Monteure hat wesentlich zum Unternehmenserfolg beigetragen. Dies führte in der Konsequenz auch zu einem Ertragszuwachs im Ersatzteil-Bereich. Die Umsatzerlöse insgesamt konnten um rund 3 % gesteigert werden. 3. Lage a) Ertragslage scroll
b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist weiterhin als sehr stabil zu bezeichnen. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten unter Ausnutzung von Skonti innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der gesetzten Zahlungsziele zu realisieren. Die Eigenkapitalquote ist im Berichtsjahr von 21,5 % auf 32,2 % deutlich gestiegen. Für geplante Investitionen und außergewöhnliche Ereignisse stehen ausreichende Finanzmittel zur Verfügung. c) Vermögenslage scroll
4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus im Bereich Vertrieb auf der Analyse der Anzahl der verkauften Fahrzeuge und bezogen auf das Gesamtunternehmen auf dem Rohergebnis. Die im Vorjahr verwendete Margenbetrachtung wird nicht mehr herangezogen, da der Schwerpunkt unserer internen Steuerung künftig primär auf der Erreichung der Ziele und der Einhaltung der Kosten liegt. Somit ist die Marge zukünftig ein indirektes Steuerungsmerkmal. Der Fahrzeugverkauf konnte um 31,7 % gesteigert werden. Unser Rohergebnis hat sich um 3,1 % verbessert. Im Rahmen der kurzfristigen Erfolgsrechnung werden alle Bereiche im Unternehmen einzeln und je Standort ausgewertet. Dadurch findet eine permanente Erfolgskontrolle statt und ermöglicht, kurzfristig ergebnisverbessernde Maßnahmen einzuleiten. III. Prognosebericht 2024 spiegelte sich im Neufahrzeugvertrieb der Rückgang der Investitionen in Deutschland wider. Unsere Prognose von 120 Einheiten konnten wir deutlich übertreffen. Es ist uns mit einer klugen Preisstrategie gelungen, die hohen Bestände abzubauen und Neukunden für das Unternehmen zu gewinnen. Trotz der insgesamt hohen Bestände aller Marktteilnehmer bei gleichzeitig gesunkener Nachfrage konnten wir unsere Umsatzerlöse im Neuwagenbereich um ca. 5,7 % steigern. Die gesamtwirtschaftliche Prognose erwartet einen geringen Anstieg des BIP um 0,6 % im Jahresdurchschnitt. 2 Die Handwerksbetriebe sind weiterhin vom Fachkräfte- und Nachfolgemangel belastet. Daher planen wir auch für 2025 weiterhin mit einem geringeren Auftragseingang - 120 Einheiten. Wir gehen davon aus, dass das Werkstatt- und Ersatzteilgeschäft weiter verbessert werden kann. Die Voraussetzung hierfür ist mit einer soliden personellen Basis geschaffen. Der prognostizierte Auftragsrückgang im Neufahrzeuggeschäft korreliert mit einer längeren Haltedauer des Fuhrparks und damit einem erhöhten Reparaturaufkommen 5. Dies wird sich weiterhin positiv auf den Ersatzteilumsatz und -ertrag auswirken. Daraus folgt unsere Prognose, dass die Umsatzerlöse stabil bleiben werden. Unser Fokus liegt weiterhin auf der Effizienzsteigerung im Gesamtunternehmen. IV. Chancen- und Risikobericht Der Erfolg im Nutzfahrzeugbereich hängt sehr stark von der Lieferfähigkeit ab. Wir haben hier mit einer guten Lagerplanung vorgesorgt. Somit werden wir Fahrzeuge auch zeitnah ausliefern und fakturieren können. Unser Kundenstamm setzt sich aus kleinen und mittelständischen Unternehmen in den unterschiedlichsten Branchen zusammen, sodass das Wegbrechen einzelner Kunden sowohl im Vertrieb als auch im Service leichter abgefedert werden kann. Als Risiko betrachten wir weiterhin den Fachkräftemangel, der alle Branchen betrifft und auch die Schließung kleiner und mittelständischer Handwerksbetriebe mangels Nachfolge mit sich bringt. Unsere Kundenstruktur wird sich verändern. Dem müssen wir insbesondere mit einer veränderten Vertriebsstrategie Rechnung tragen. Unkalkulierbar ist für uns die derzeitige politische Situation in Deutschland und die wirtschaftspolitische Ausrichtung nach der Neuwahl der Bundesregierung. Verschärfte CO2 Standards, die kommende Abgasnorm Euro 7 und die Erhöhung der LKW Maut verschärfen die wirtschaftliche Situation in der Transportbranche und belasten die Investitionsmöglichkeiten der Unternehmen. Unsere Chancen sehen wir in unserem stabilen Mitarbeiterstamm mit geringer Personalfluktuation, der Kundentreue sowohl im Service als auch im Wiederkauf neuer Fahrzeuge und der strategischen Ausrichtung auf ein breit gefächertes Kundenportfolio. In der Planung mit Iveco steht die Übernahme eines weiteren Vertriebsgebietes mit angeschlossenen Bus-Regiewerkstätten zum 01.07.2025. Das führt zu einer Erhöhung unseres Ersatzteilumsatzes mit Iveco und damit einer verbesserten Bonusausschöpfung.
Neuwied, 12. März 2026 Cornelia Bohnenstengel, Geschäftsführerin Dietmar Bohnenstengel, Geschäftsführer Quellenangaben: 1) Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019 vom 15.01.2025 2) RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung, Jahrgang 75 (2024), Heft 4 3) Autohaus: EU Nutzfahrzeugmarkt 2024, 28.01.2025 4) VDA, Automobil Insight 2024 „Nutzfahrzeugmarkt für schwere und leichte Nutzfahrzeuge in Deutschland“ 5) kfz betrieb, 18.09.2025 „Technische Mängeln an Nutzfahrzeugen“ 6) Eurotransport, 28.01.2025, LKW Neuzulassungen in der EU im Jahr 2024 BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
AnhangI. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss 1. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft scroll
2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie des GmbH-Gesetzes und der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung (GoB) aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt, das der Struktur des Unternehmens angemessen ist. 3. Größenklasse Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 2 HGB auf. II. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Ansatz- und Bewertungsmethoden werden stetig angewendet. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten vermindert um lineare Abschreibungen bewertet. Bei den Abschreibungen werden die steuerlich zulässigen Nutzungsdauern nach den von der Finanzverwaltung veröffentlichten AfA-Tabellen angesetzt, da diese als sachgerechte Schätzung der handelsrechtlichen Nutzungsdauer angesehen werden. Bei den geringwertigen Wirtschaftsgütern wird die Vereinfachungsregel des § 6 Absatz 2 EStG analog angewandt. Sie werden im Zugangsjahr jeweils voll abgeschrieben. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich eventuell erforderlicher Wertberichtigungen, unter Beachtung des Niederstwertprinzips, bewertet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden erkennbare Einzelrisiken durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung von 1,0 % auf die Netto-Forderungen ausreichend Rechnung getragen. Der Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten wurden zum Nennwert bewertet. Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten wurde zum Nennwert angesetzt. Er beinhaltet Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen. Die Posten des Eigenkapitals wurden zum Nennwert bewertet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) gebildet. Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt: durchschnittlicher 10-Jahres-Marktzins von 1,90 % (Vorjahr: 1,82 %) für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde, Lohn- und Gehaltssteigerungen wurden nicht berücksichtigt, da es sich ausschließlich um nicht gehaltsabhängige Festzusagen handelt, Rententrend 1,5 % jährlich, Sterbetafeln nach Klaus Heubeck „Richttafeln 2018 G“ Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. III. Angaben zur Bilanz AKTIVA 1. Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Entwicklung der in der Bilanz erfassten Anlagegegenstände ist in einer Anlage zum Anhang dargestellt (Anlagespiegel). Dort werden auch die Abschreibungen des Geschäftsjahrs vermerkt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgenstände haben eine Restlaufzeit kleiner ein Jahr. PASSIVA 1. Ausschüttungssperre aufgrund Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt zum Bilanzstichtag 1 TEUR. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre. 2. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
3. Verbindlichkeiten scroll
Von den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind 2.290 TEUR durch Sicherungsübereignungen von Anlagevermögen und Vorratsvermögen gesichert. Darüber hinaus bestehen für die Verbindlichkeiten im üblichen Umfang branchenübliche bzw. kraft Gesetzes entstehende Sicherheiten. 4. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der wesentlichen sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt 354 TEUR und beinhaltet kündbare Immobilien-Mietverträge mit einer Restlaufzeit von einem Jahr. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung 1. Aufwendungen von außergewöhnlicher Größenordnung Im Geschäftsjahr wurden Abschreibungen auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens vorgenommen, die den üblichen Umfang der Abschreibungen überschreiten. Hierbei handelt es sich um Abschreibungen auf bezogene Waren von 137 TEUR. Diese wurden vorgenommen, um die Waren mit dem niedrigeren beizulegenden Wert anzusetzen. Aufgrund zwischenzeitlicher Modellwechsel können die Waren teilweise nur noch mit erheblichen Preisnachlässen verkauft werden. V. Sonstige Angaben 1. Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt: scroll
2. Geschäftsführungsorgane Geschäftsführer des abgelaufenen Geschäftsjahres waren Cornelia Bohnenstengel, geb. Vogel, Diplom-Kauffrau Dietmar Bohnenstengel, Diplom-Kaufmann 3. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss in voller Höhe auf neue Rechnung vorzutragen.
Neuwied, 12. März 2026 Cornelia Bohnenstengel, Geschäftsführerin Dietmar Bohnenstengel, Geschäftsführer ANLAGESPIEGEL VOM 01. JANUAR 2024 BIS 31. DEZEMBER 2024scroll
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BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Vogel GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Vogel GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Vogel GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Großmaischeid, den 12. März 2026 Marx & Jansen Olaf Werner, Wirtschaftsprüfer Die Feststellung bzw. Billigung des Jahresabschlusses erfolgte am 16.3.2026. |
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