Activities of holding companies
Master Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Uwe Dr. Klossowski since 11/22/2023 | Procura |
Harald Franz Kurz since 5/12/2023 | Managing Director |
Thomas Hans Czeppel since 7/6/2020 | Managing Director |
Robert Bizal since 6/6/2017 | Procura |
Stefan Hellstern since 6/6/2017 | Procura |
Matthias Richter since 8/10/2006 | Procura |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Moog GmbHBöblingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die MOOG GmbH PrüfungsurteileWir haben den Jahresabschluss der MOOG GmbH, Böblingen, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MOOG GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft. Die in Abschnitt "Beschäftigte" des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige InformationenDie gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die oben genannte Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote). Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, 2. Juni 2025 EY GmbH & Co. KG llg, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 30. September 2024Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023/2024
Anhang für 2023/2024Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zu Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht. Von dem Gliederungsschema des § 275 Abs. 3 HGB wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB hinsichtlich des Ausweises der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung abgewichen. Da die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung einen wesentlichen Umfang annehmen, werden sie gesondert ausgewiesen. Diese Aufwendungen dienen im Wesentlichen der Entwicklung neuer Anwendungsbereiche und Produktgenerationen und werden demnach nicht dem Herstellungsbereich zugeordnet. Registerinformationen gemäß § 264 Abs. 1a HGBDie Gesellschaft ist unter der Firma MOOG GmbH mit Sitz in Böblingen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 240301 eingetragen. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. AnlagevermögenErworbene und selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Technische Anlagen und Maschinen werden überwiegend in fünf bis zehn Jahren, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen drei und 20 Jahren abgeschrieben. Für die Basiswerkzeuge wurde ein Festwert gebildet. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst. UmlaufvermögenDie Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie unfertige Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf Standardkosten beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert. Soweit erforderlich wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. PassivaDie Rückstellungen für Pensionen werden nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 10 Jahren von 1,87 % (Vj. 1,81%) p. a. gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,00 % (Vj. 3,00 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,0 % (Vj. 2,1 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 3,0 % (Vj. 3,0 %) berücksichtigt. Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1 und 253 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Soweit die zugrundeliegende Verpflichtung einen Zinsanteil enthält, wurde die Rückstellung zum Barwert mit einem Zinsfuß von 1,39 % (Vj. 0,84 %) für Altersteilzeit bzw. 1,91 % (Vj. 1,66 %) für Jubiläumsrückstellung angesetzt. Die ausschließlich der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Beim Deckungsvermögen handelt es sich um den Aktivwert (Zeitwert) einer Rückdeckungsversicherung. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die Davon-Vermerke Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sowohl realisierte als auch unrealisierte Währungsdifferenzen. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. FinanzanlagenAngaben zum Anteilsbesitz
1)
Jahresabschluss zum 30. September 2024 nach US-GAAP Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis bestehen, beinhalten eine langfristige Ausleihung an ein Joint Venture an dem MOOG beteiligt ist. Im Berichtsjahr erfolgte eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 220 (Vorjahr 2,4 Mio. EUR) auf die langfristige Ausleihung. UmlaufvermögenForderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 23.909 (Vj. TEUR 17.548) aus den Einlagen liquider Mittel im Cash-Pool bei der konzerninternen Finanzgesellschaft sowie Verbunddarlehen in Höhe von insgesamt TEUR 22.000 (Vj. TEUR 46.000) mit einem langfristigen Anteil von TEUR 22.000. Sie enthalten des Weiteren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von insgesamt TEUR 5.031 (Vj. TEUR 3.815). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen die Gesellschafter in Höhe von TEUR 72 (Vj. TEUR 90). Rückstellungen für Pensionen und ähnliche VerpflichtungenDer Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR -305 und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Das Vorliegen einer solchen Ausschüttungssperre hat mangels ausdrücklicher Regelung jedoch keine Auswirkung auf die Höhe des abzuführenden Ergebnisses aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags. Der noch in künftigen Perioden anzusammelnde Fehlbetrag gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt TEUR 618. Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
Die zugehörigen Aufwendungen und Erträge stellen sich wie folgt dar und wurden ebenso verrechnet:
Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Organmitgliedern und ihren Hinterbliebenen sind insgesamt TEUR 596 zurückgestellt. Sonstige RückstellungenDie sonstigen Rückstellungen enthalten neben den Rückstellungen aus Altersteilzeitverpflichtungen im Wesentlichen Rückstellungen für Restrukturierung sowie für Weihnachtsgeld, Gewinnbeteiligung, Gleitzeit und nicht genommenen Urlaub. Angaben zur Verrechnung der Altersteilzeitverpflichtungen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:
VerbindlichkeitenDie Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen solche gegenüber der Gesellschafterin MOOG Holding GmbH & Co. KG, Böblingen, in Höhe von TEUR 17.709 (Vj. TEUR 23.650) und resultieren im Wesentlichen aus Gewinnabführung. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen TEUR 725 (Vj. TEUR 605) auf Steuern. Wie im Vorjahr sind in den sonstigen Verbindlichkeiten keine Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit enthalten. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Leasingverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.824 enthalten, deren Laufzeit größer als ein Jahr ist, sämtliche weiteren Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. Erläuterung zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseDie Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen und geographischen Märkten wie folgt auf:
Die Aufgliederung in vorstehender Tabelle betrifft nur die Umsatzerlöse aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Seit dem Geschäftsjahr 2016/2017 sind entsprechend der Neudefinition des § 277 Abs.1 HGB in der Fassung des BilRUG auch die Erlöse aus sonstigen Lieferungen und Leistungen in den Umsatzerlösen zu erfassen. Diese beliefen sich im Geschäftsjahr 2023/2024 auf TEUR 4.280 (Vj. TEUR 4.209) und resultieren im Wesentlichen aus Lizenzerträgen und Kostenumlagen. Sonstige betriebliche ErträgeSonstige betriebliche Erträge von TEUR 655 beinhalten in wesentlichen Skontoerträge von Lieferanten TEUR 320, Kursgewinne aus der Fremdwährungsumrechnung TEUR 150 und periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 100. MaterialaufwandDer Materialaufwand des Geschäftsjahres betrug TEUR 54.269 und unterteilt sich wie folgt:
Personalaufwand
Sonstige betriebliche AufwendungenIn den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außerordentliche Aufwendungen aus der Anwendung der Art. 66 und 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschrift zum BilMoG) in Höhe von TEUR 619 (Vj. TEUR 619) enthalten. Weitere periodenfremde Aufwendungen sind wie im Vorjahr nicht angefallen. Steuern vom Einkommen und vom ErtragDie ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Ertragsteuern für die südafrikanische Betriebsstätte sowie Steuern auf eine ausländische Dividendenzahlung. HaftungsverhältnisseDie Gesellschaft hat eine Bürgschaft für ein Konzernunternehmen in Höhe von TEUR 100 zugunsten der MOOG Ltd., Ringaskiddy (County York), Irland, übernommen. Aufgrund der guten finanziellen Lage der Schwestergesellschaft besteht kein Risiko einer Inanspruchnahme. Darüber hinaus bestehen Bürgschaften in Höhe von TEUR 182 (Vj. TEUR 137) im Wesentlichen für Mietkautionen. Die Bürgschaftsverpflichtung endet jeweils mit Rückgabe der Bürgschaftsurkunde. Zum Stichtag erfolgte keine Inanspruchnahme. Des Weiteren verfügt die Gesellschaft über Avalkredite in Höhe von TEUR 2.636 (Vj. TEUR 281). Gemäß § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für die im Rahmen der Organschaft bestehenden Steuerverbindlichkeiten des Organträgers. Das Risiko der Inanspruchnahme wird infolge der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Organträgers als gering eingeschätzt. Sonstige finanzielle VerpflichtungenSonstige finanzielle Verpflichtungen betreffen folgende Sachverhalte:
Die Miet- und Leasingverträge sowie die Logistikverträge enden im Wesentlichen zwischen 2025 und 2028. Sonstige AngabenAbschlussprüferhonorarDas für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für:
GeschäftsführungZu kaufmännischen Geschäftsführern der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr bestellt:
Bezüglich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht. MitarbeiterDurchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:
KonzernverhältnisseBezüglich der Aufstellungspflicht eines Teilkonzernabschlusses wird von der Befreiung gemäß § 292 HGB Gebrauch gemacht. Die MOOG GmbH sowie ihr Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss der MOOG Inc., East Aurora, NY/USA, als höchster Konzernspitze einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird nach US Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) aufgestellt. Er wird in englischer Sprache im Unternehmensregister veröffentlicht. Die wesentlichen Unterschiede zwischen US-amerikanischer (US-GAAP) und deutscher (HGB) Rechnungslegung in Bezug auf den Konzernabschluss der MOOG GmbH sind nachfolgend ausgeführt. Hinter der deutschen und der US-amerikanischen Rechnungslegung stehen grundsätzlich unterschiedliche Betrachtungsweisen. Während die Rechnungslegung nach HGB das Vorsichtsprinzip und den Gläubigerschutz in den Vordergrund stellt, ist die Bereitstellung entscheidungsrelevanter Informationen für den Kapitalgeber das vorrangige Ziel der US-amerikanischen Rechnungslegung. Daher wird auch der Vergleichbarkeit der Jahresabschlüsse - sowohl über verschiedene Geschäftsjahre hinweg als auch von unterschiedlichen Unternehmen - sowie der periodengerechten Erfolgsermittlung nach US-GAAP ein höherer Stellenwert eingeräumt als nach HGB. Geschäfts- oder FirmenwerteNach ASC 805 und ASC 350 bestehen für immaterielle Vermögenswerte, die im Rahmen eines Unternehmenserwerbs erworben werden, umfangreiche Aktivierungsvorschriften. Dies gilt auch für solche Werte, die das handelsrechtliche Kriterium des Vermögensgegenstands nicht erfüllen. Nach US-GAAP ist ein Geschäfts- oder Firmenwert aus Unternehmenserwerb nicht planmäßig abzuschreiben, sondern mindestens einmal jährlich einem Werthaltigkeitstest zu unterziehen und gegebenenfalls außerplanmäßig abzuschreiben. Nach HGB ist dagegen eine Aktivierung mit nachfolgend planmäßiger Abschreibung möglich. Latente SteuernDurch die Vorschriften des BilMoG wurde eine weitgehende Harmonisierung in der Berechnungssystematik und Bewertung der latenten Steuern erzielt. Nach § 274 HGB sind steuerliche Verlustvorträge nur dann zu berücksichtigen, wenn in den kommenden fünf Jahren eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Nach HGB besteht für einen aktiven latenten Steuerüberhang ein Ansatzwahlrecht, nach US-GAAP müssen aktive latente Steuern angesetzt werden. RückstellungenDie Möglichkeiten zur Bildung von Rückstellungen sind in der US-amerikanischen Rechnungslegung erheblich restriktiver geregelt als nach HGB. Rückstellungen sind nach US-GAAP zu bilden, wenn eine Verpflichtung gegenüber einem Dritten besteht, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ("more likely than not") und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrags zuverlässig schätzbar ist. Rückstellungen nach HGB sind mit dem erwarteten Erfüllungsbetrag zu bewerten und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abzuzinsen. Der Diskontierungszins orientiert sich nach US-GAAP an Renditen, die am Bilanzstichtag für erstrangige, festverzinsliche Unternehmensanleihen erzielt werden. Nach HGB ist dieser Zins grundsätzlich ein der Laufzeit entsprechender durchschnittlicher Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre. Bei Pensionen kann vereinfachend eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen werden. UmsatzerlöseNach ASC 606 muss bei der Umsatzrealisierung zwischen einer Realisierung zu einem Zeitpunkt und über einen Zeitraum unterschieden werden. Nach HGB erfolgt die Umsatzrealisierung auf Basis des Realisationsprinzips d.h. grundsätzlich nach dem Gefahrenübergang. Folglich kann es vorkommen, dass nach US-amerikanischer Rechnungslegung die Umsatzerlösrealisierung früher als nach dem HGB erfolgt. Insbesondere bei kundenspezifischen Projekten ist dies der Fall. NachtragsberichtNach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.
Böblingen, 2. Juni 2025 Die Geschäftsführung Thomas Czeppel Harald Kurz Entwicklung des Anlagevermögens 2023/2024
Lagebericht für 2023/2024GESCHÄFTSVERLAUF IN 2023/2024UmsatzDas vergangene Geschäftsjahr war, nach dem Rekordjahr 2022/2023, von einer Marktkonsolidierung bzw. -abkühlung geprägt. Der Umsatz reduzierte sich von 164,4 Mio. EUR auf 149,3 Mio. Der hohe Auftragsbestand des Vorjahres, der im vergangenen Jahr in unserem Kernsegment Hydraulik zu dem signifikanten Umsatzwachstum geführt hat, konnte nicht entsprechend aufgefüllt werden. Den Effekt im Kernsegment Hydraulik konnte das Segment Sondertechnik deutlich abmildern, da aufgrund der aktuellen geopolitischen Situation, diese ihren Umsatz deutlich (+12,4 Mio. EUR) ausbauen konnte. Das Wachstum im Segment Sondertechnik war über 50% über dem Branchentrend. Das Segment der Industriemotoren entwickelten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ebenfalls positiv und konnten seinen Umsatz um 1,1 Mio. EUR steigern, das Segment der Smart- und Linearmotoren verringerte sich um 13,9 Mio. EUR. Der Gesamtumsatz hat sich dadurch im abgelaufenen Geschäftsjahr um 15,1 Mio. EUR oder 9,2 % reduziert. Die sonstigen Erlöse sind mit 4,2 Mio. EUR auf Vorjahresniveau und betreffen im Wesentlichen Kostenweiterbelastungen an die Muttergesellschaft (Moog Inc.). Auftragseingang und -bestandDer Auftragseingang betrug 198,6 Mio. EUR nach 153,2 Mio. EUR im Vorjahr. Im Bereich Industriehydraulik erhöhte sich der Auftragseingang um 5,0 Mio. EUR +6%) auf 88,2 Mio. EUR und ist, im Gegensatz zum Branchentrend (VDMA Fluidtechnik, -8% im Zeitraum Januar bis September), leicht positiv. Grund dafür ist die stärkere Abhängigkeit von der Kunststoffbranche, die sensitiver und frühzeitiger auf Markttrends reagiert und bereits im Vorjahr diese deutliche Abschwächung realisierte. Der Auftragseingang im Bereich der elektrischen Antriebstechnik erhöhte sich im Bereich der Industriehydraulik auf 7,1 Mio. EUR was einen Zuwachs von +2,4 Mio. EUR ausmacht), der Bereich Smart- und Linearmotoren reduzierte sich um 13,3 Mio. EUR auf 3,4 Mio. EUR. Im Gegensatz dazu entwickelte sich der Auftragseingang im Bereich Sondertechnik, aufgrund der geopolitischen Einflüsse, deutlich und erhöhte den Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr um 51,2 Mio. EUR auf 99,9 Mio. EUR und kompensierte die Reduktionen in den anderen Bereichen über. Der Auftragseingang mit Schwestergesellschaften (in oben genannten Zahlen bereits enthalten) erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht um 2,2 Mio. EUR auf 41,7 Mio. EUR, der im Wesentlichen aus dem Bereich Industriehydraulik sowie Smart-/ Linearmotoren besteht. Der Auftragsbestand der MOOG GmbH zum Jahresende beträgt 153,8 Mio. EUR (Vorjahr: 111,7 Mio. EUR) und geht einher mit der Entwicklung in Bereich Sondertechnik. Forschung und EntwicklungDie Aufwendungen im Bereich Forschung und Entwicklung in Höhe von 10,8 Mio. EUR bestehen im Wesentlichen aus höheren Projektkosten sowie Abfindungszahlungen. Wesentliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die im abgelaufenen Geschäftsjahr im Segment Industriehydraulik vorangetrieben wurden, erweitern das Ventilproduktportfolio im Bereich der Servo-Proportionaltechnik sowie das Pumpenportfolio. Im Bereich der Verdränger Steuerungen entwickelt Moog elektrohydrostatische Systemlösungen im gegründeten Joint Venture HMS Hybrid Motion Solutions GmbH. Neben Variantenentwicklungen und kundenspezifischen Lösungen finden Grundlagenentwicklungen zu den Themen Servo-Pumpen, digitale Plattformen, energieeffiziente Antriebe und Power Management statt. Im Bereich Forschung und Entwicklung waren im Geschäftsjahr 2023/2024 insgesamt 62 Mitarbeiter (Vorjahr: 60 Mitarbeiter) beschäftigt. InvestitionenDie Investitionen im Geschäftsjahr 2023/2024 in Höhe von 2,7 Mio. EUR liegen auf dem Vorjahresniveau von 2,8 Mio. EUR. Schwerpunkt bei den Investitionen war der Erwerb von Betriebs- und Geschäftsausstattung, Betriebsvorrichtungen und Maschinen aufgrund der Umbaumaßnahmen sowie Erweiterung der Produktion und Montage. Zum Stichtag sind Verpflichtungen für bestellte Investitionen in Höhe von 0,5 Mio. EUR zu verzeichnen. BeschäftigteIm Jahresendvergleich ist die Mitarbeiterzahl mit 589 (Vorjahr 587) stabil geblieben. Die Frauenquote beträgt für die erste Führungsebene (Geschäftsführung und Geschäftsleitung) 0% und für die zweite Führungsebene 27% und ist bereits leicht über dem Ziel von 25%, welches sich an dem Verhältnis des Frauenanteils an der Gesamtbelegschaft orientiert. Generell streben wir für beide Führungsebenen einen Frauenanteil an, der mindestens den Anteil der Frauen in der Gesamtbelegschaft widerspiegelt. Die Geschäftsführung hat sich im Vorjahr das Ziel gesetzt, den Frauenanteil der zweiten Führungsebene bis zum Ende des Jahres 2028 auf mindestens 25% anzuheben und hat dies im laufenden Geschäftsjahr erreicht. Als Ziel für die erste Führungsebene ist aktuell keine Quote definiert, da die erste Führungsebene nur aus 6 Personen besteht und hier mittelfristig, d.h. in den nächsten 5 Jahren keine Änderungen zu erwarten sind. LAGE DER GESELLSCHAFT IN 2023/2024ErtragslageDas Bruttoergebnis, d. h. Umsatzerlöse vermindert um Herstellungskosten, hat sich in diesem Geschäftsjahr um 6 Mio. EUR auf 48,4 Mio. EUR verringert. Die Bruttomarge hat sich aufgrund des geringeren Umsatzvolumens rückläufig entwickelt und sank 0,7 %-Punkte auf 32,4 % (Vorjahr: 33,1 %). Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, Vertriebskosten und allgemeine Verwaltung haben sich in Summe gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Mio. EUR von 31,2 Mio. EUR auf 31,5 Mio. EUR erhöht, insbesondere durch höhere Aufwendungen in Forschung und Entwicklung sowie Abfindungszahlungen, kompensiert durch geringere Aufwendungen für Beratung sowie Konzerneinbelastungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge (0,7 Mio. EUR) haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Mio. EUR reduziert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 2,2 Mio. EUR auf 3,6 Mio. EUR verringert. Im Vorjahr beinhalten sie eine Darlehenswertberichtigung in der Höhe von 2,4 Mio. EUR. Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 0,4 Mio. EUR (Vorjahr: 2,9 Mio. EUR) beinhalten im Vorjahr eine Dividendenzahlung der Moog Control Equipment (Shanghai) Co. Ltd., China. Das Zinsergebnis von 2,6 Mio. EUR (Vorjahr: 1,7 Mio. EUR) resultiert im Wesentlichen aus der Aufzinsung der Rückstellung von Pensionen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden 0,6 Mio. EUR (Vorjahr: 0,6 Mio. EUR) außergewöhnliche Aufwendungen ausgewiesen. Hierbei handelt es sich ausschließlich um erfolgswirksame Anpassungen aus der Anwendung der Übergangsvorschriften zum Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMoG). Im Zusammenhang mit der Holdingstruktur und dem bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag hat sich für deutsche Ertragsteuern keine Belastung ergeben, jedoch ist für eine ausländische Betriebsstätte, die nicht Teil des Organkreises ist, insgesamt ein Ertragsteuereaufwand in Höhe von ca. 20 TEUR (Vorjahr 0,3 Mio. EUR) entstanden. Der verbleibende Jahresüberschuss in Höhe von 16,9 Mio. EUR wurde an die MOOG Holding GmbH & Co. KG abgeführt. Vermögens- und FinanzlageDas Sachanlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 15,1 Mio. EUR auf 18,3 Mio. EUR erhöht. Wesentliche Aktivitäten des Geschäftsjahres waren von den Maßnahmen im Rahmen der Umbaumaßnahmen und Erweiterung der Produktion und Montage geprägt. Die Forderungen aus Lieferungen aus Leistungen erhöhten sich zum Stichtag um 5,9 Mio. EUR auf 17,9 Mio. EUR, gegenüber verbundenen Unternehmen verringerte sie sich um 16,4 Mio. EUR auf 50,9 Mio. EUR und beinhalten eine Darlehensforderung gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 22 Mio. EUR (Vorjahr 35 Mio. EUR) Das Vorratsvermögen, insbesondere unfertige Erzeugnisse, erhöhten sich um 2,5 Mio. EUR auf 30,7 Mio. EUR. Die Finanzierung der laufenden Geschäftsaktivitäten läuft über die konzerneigene Bank der Moog Inc. (Moog Inhouse Bank, Vorjahr: MOOG International Financial Services Center S.a.r.l. (Luxembourg)) mit Sitz in East Aurora/USA, bei dem auch frei verfügbaren Mittel der MOOG GmbH angelegt werden. Weitere Refinanzierungsmöglichkeiten bestehen durch die Nutzung von Kreditlinien bei mehreren Hausbanken. Die Forderung gegen die Moog Inc. (Moog Inhouse Bank), die in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten ist, beträgt zum Stichtag 23,9 Mio. EUR (Vorjahr: 17,5 Mio. EUR). Das Deckungsvermögen, welches ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dient, hatte zum Stichtag einen beizulegenden Zeitwert von 14,3 Mio. EUR (Vorjahr: 12,4 Mio. EUR). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 4,5 Mio. EUR haben sich stichtagsbedingt leicht verringert (-0,3 Mio. EUR). Des Weiteren haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 25,2 Mio. EUR auf 20,4 Mio. EUR reduziert und ist insbesondere auf die geringeren Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin zurückzuführen. Darüber hinaus haben sich die Rückstellung für Pensionen um 5,2 Mio. EUR auf 49,1 Mio. EUR verringert, was im Wesentlichen auf versicherungsmathematische Einflüsse zurückzuführen ist. Die sonstigen Rückstellungen sind um 2,4 Mio. EUR angestiegen und betragen 14,4 Mio. EUR (Vorjahr: 12,1 Mio. EUR). Zusammenfassend war die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der MOOG GmbH stark durch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Kernsegment Hydraulik, insbesondere der Konsolidierung im Markt sowie die geopolitischen Rahmenbedingungen und das dadurch resultierende signifikante Wachstum im Segment Sondertechnik geprägt und somit über den Erwartungen der Geschäftsführung. Vergleich der Vorjahresprognosen mit dem GeschäftsverlaufDie Umsätze des abgelaufenen Geschäftsjahrs in Höhe von 149,3 Mio. EUR war leicht über den Erwartungen (+4%-Punkte). Hauptgrund war, dass obwohl das Kernsegment der Industriehydraulik stärker hinter den Erwartungen blieb, dieses durch die positive Entwicklung im Sondertechnikbereich überkompensiert wurde. Das Ergebnis vor Gewinnabführung mit 16,7 Mio. EUR blieb hinter den Erwartungen zurück, insbesondere aufgrund geringerer Auslastung im Segment der Industriehydraulik durch den wirtschaftlichen Abschwung und ausbleibender Erholung der Märkte, insbesondere in Europa. PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHTAusblick, Risiken und ChancenDer Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr ist wie im vergangenen Geschäftsjahr weiterhin von Unsicherheit geprägt. Einerseits die anhaltende Rezession in Europa, andererseits aufgrund der aufkeimenden (wirtschafts-)politischen Spannungen die Auswirkungen auf unsere Märkte und Lieferketten haben könnte. Strukturwandel und Unsicherheit lähmen die Industrie- und Konsumkonjunktur. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird - laut IFO-Konjunkturprognose - im Jahr 2025 voraussichtlich nur leicht um 0,2% gegenüber dem Vorjahr zulegen. Für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland im Jahr 2025 werden ein Produktions- sowie Umsatzrückgang und steigende Personalkosten prognostiziert. Wir erwarten für das kommende Geschäftsjahr 2024/2025 gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr eine Umsatzreduktion von etwa 10% in unserem Kernsegment Hydraulik. Dementgegen erwarten wir im Sondertechniksegment, in dem wir durch die Auswirkungen der aktuellen geopolitischen Situationen deutliche Wachstumspotentiale sehen, einen Umsatzanstieg von > 50%. Wesentliche Risiken für unsere Segmente können wie folgt zusammengefasst werden: Die wesentlichen Risiken, die wir für das kommende Geschäftsjahr sehen, umfassen die Rezession in Europa und eine ausbleibende Erholung der Märkte in unserem Kernsegment, das Risiko eines weltweiten Handelskrieges (z.B. durch Zölle) sowie weiterhin Ausfallrisiken in der Lieferkette (z.B. Teileverfügbarkeit aufgrund von Lieferschwierigkeiten bei Lieferanten, geschlossene Produktionsstätten, Insolvenz von Single-Source-Lieferanten). Zudem sehen wir einen ansteigenden Preisdruck in unseren Märkten sowie neue Markteintritte aufgrund neuer Technologien. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, setzen wir auf geeignete Maßnahmen, wie z.B. den Aufbau neuer Lieferanten. Weitere Maßnahmen umfassen die Diversifizierung unserer Lieferketten, die Erhöhung unserer Lagerbestände kritischer Komponenten, die Investition in Forschung und Entwicklung zur Stärkung unserer Innovationskraft sowie die Implementierung von flexiblen Produktionsprozessen, um schneller auf Marktveränderungen reagieren zu können. Die aktuelle politische Lage, insbesondere der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sowie die Spannungen im Nahen Osten, zusammen mit der wirtschaftspolitischen Situation zwischen den USA, Europa und China, stellen weiterhin erhebliche Risiken dar, die das Investitionsklima in unseren Märkten negativ beeinflussen können. Positiv könnte sich der Beschluss der Bundesregierung hinsichtlich des Sondervermögens für Militär- und Infrastrukturausgaben auswirken. Im Bereich der Personalbeschaffung bestehen weiterhin Risiken bezüglich der Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte. Diese Risiken minimieren wir durch verstärkte Ausbildung und Förderung unseres eigenen Nachwuchses. Die Risiko-Strategie der Gesellschaft orientiert sich an der strategischen Ausrichtung der obersten Muttergesellschaft, der MOOG Inc. Zusammenfassend gehen wir im aktuellen Geschäftsjahr 2024/2025 von einem moderaten Umsatz- sowie Ergebnisanstieg für die Gesellschaft aus. In den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie Vertrieb und allgemeine Verwaltung erwarten wir weiterhin ein Anstieg des Kostenniveaus. Unter Berücksichtigung der genannten Effekte und der aktuellen Erkenntnisse bis zum zweiten Quartal erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024/2025 ein leicht steigendes Ergebnis vor Steuern sowie Gewinnabführung an die MOOG Holding GmbH & Co. KG wie im abgelaufenen Geschäftsjahr. Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir keine wesentlichen strukturellen Veränderungen unserer Geschäftstätigkeit. ZweigniederlassungenDie Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023/2024 eine Zweigniederlassung in Südafrika unterhalten.
Böblingen, 2. Juni 2025 Die Geschäftsführung gez. Thomas Czeppel gez. Harald Kurz Der Jahresabschluss zum 30. September 2024 der MOOG GmbH, Böblingen, wurde in der Gesellschafterversammlung am 25. Juni 2025 festgestellt.
MOOG GmbH, Böblingen Die Geschäftsführung |
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