Master Data

Registry
Register court Stuttgart HRB 240301
Previous
MOOG Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Registered
8/9/1965
Industry
Manufacture of power-driven hand toolsManufacture of multiple use industrial robotsManufacture of irradiation, electromedical and electrotherapeutic equipment
Purpose
der Handel mit, die Produktion von und jegliche Dienstleistungen in bezug auf automatische Kontrollgeräte, Röhren, Maschinen, Instrumente, elektronische Geräte, Radargeräte, Zubehör und in bezug auf ähnliche Produkte, einschließlich aller anderen hierzu wesentlicher oder nötiger Teile, gleichviel, ob sie aus Metall, Holz, Chemikalien, Edelmetallen, Plastik oder ähnlichen Produkten bestehen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Uwe Dr. Klossowski
since 11/22/2023
Procura
Harald Franz Kurz
since 5/12/2023
Managing Director
Thomas Hans Czeppel
since 7/6/2020
Managing Director
Robert Bizal
since 6/6/2017
Procura
Stefan Hellstern
since 6/6/2017
Procura
Matthias Richter
since 8/10/2006
Procura

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Germany
DEM 11,040,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Moog GmbH

Böblingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2023 bis zum 30.09.2024

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die MOOG GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der MOOG GmbH, Böblingen, - bestehend aus der Bilanz zum 30. September 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MOOG GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 geprüft. Die in Abschnitt "Beschäftigte" des Lageberichts enthaltene Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote) haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 30. September 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2023 bis zum 30. September 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Sonstige Informationen

Die gesetzlichen Vertreter sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen die oben genannte Erklärung zur Unternehmensführung nach § 289f Abs. 4 HGB (Angaben zur Frauenquote).

Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab.

Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen

wesentliche Unstimmigkeiten zum Jahresabschluss, Lagebericht oder unseren bei der Prüfung erlangten Kenntnissen aufweisen oder

anderweitig wesentlich falsch dargestellt erscheinen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 2. Juni 2025

EY GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

llg, Wirtschaftsprüfer

Bilanz zum 30. September 2024

Aktiva

EUR EUR 30.9.2023
TEUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 65.359,58 108
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.861.977,94 7.789
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.944.048,30 5.396
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.359.792,49 1.101
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.127.142,96 826
18.292.961,69 15.112
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.072.668,60 5.073
2. Beteiligungen 1.517.209,26 1.517
3. Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0
6.589.877,86 6.590
24.948.199,13 21.810
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 1.848.272,15 3.671
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 25.864.265,37 20.507
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 2.082.129,71 3.612
4. Geleistete Anzahlungen 902.427,88 373
30.697.095,11 28.163
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17.849.595,89 11.967
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 50.939.682,76 67.363
3. Sonstige Vermögensgegenstände 309.108,05 1.104
69.098.386,70 80.434
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 816.396,72 1.471
100.611.878,53 110.068
C. Rechnungsabgrenzungsposten 576.487,37 462
126.136.565,03 132.340

Passiva

EUR EUR 30.9.2023
TEUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 5.644.662,37 5.645
II. Kapitalrücklage 20.080.856,81 20.081
III. Gewinnrücklagen 32.966,00 33
IV. Gewinnvortrag 8.467.150,74 8.467
34.225.635,92 34.226
B. Rückstellungen
1. Rückstellungen für Pensionen 49.064.025,90 54.284
2. Steuerrückstellungen 0,00 61
3. Sonstige Rückstellungen 14.426.700,92 12.055
63.490.726,82 66.400
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 404.493,23 509
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.518.472,65 4.802
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 20.373.705,69 25.179
4. Sonstige Verbindlichkeiten 3.123.530,72 1.224
28.420.202,29 31.714
126.136.565,03 132.340

Gewinn- und Verlustrechnung für 2023/2024

EUR EUR 2022/2023
TEUR
1. Umsatzerlöse 149.267.371 164.375
2. Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 100.916.178 110.001
3. Bruttoergebnis vom Umsatz 48.351.194 54.374
4. Vertriebskosten 13.815.324 13.888
5. Allgemeine Verwaltungskosten 6.910.127 7.803
6. Forschungs- und Entwicklungskosten 10.822.846 9.497
7. Sonstige betriebliche Erträge 654.972 1.839
- davon Erträge aus der Währungsumrechnung EUR 150.163 (Vj. TEUR 771) -
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.608.097 5.869
- davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung EUR 0 (Vj. TEUR 620) -
34.501.422 35.218
9. Betriebsergebnis 13.849.772 19.156
10. Erträge aus Beteiligungen 407.602 2.915
11. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2.629.868 1.737
- davon Aufwendungen aus der Aufzinsung EUR 677.741 (Vj TEUR 0) -
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 17.894 317
- davon Aufwendungen aus der Aufzinsung EUR 0 (Vj. TEUR 270) -
3.019.576 4.335
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -8 268
14. Ergebnis nach Steuern 16.869.357 23.223
15. Aufgrund eines Gewinnabführungsvertrags abgeführter Gewinn -16.869.357 -23.223
16. Jahresüberschuss 0 0

Anhang für 2023/2024

Allgemeine Hinweise

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Umsatzkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und daher in diesem Anhang gesondert aufgegliedert und erläutert. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zu Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls an dieser Stelle gemacht.

Von dem Gliederungsschema des § 275 Abs. 3 HGB wurde gemäß § 265 Abs. 5 HGB hinsichtlich des Ausweises der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung abgewichen. Da die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung einen wesentlichen Umfang annehmen, werden sie gesondert ausgewiesen. Diese Aufwendungen dienen im Wesentlichen der Entwicklung neuer Anwendungsbereiche und Produktgenerationen und werden demnach nicht dem Herstellungsbereich zugeordnet.

Registerinformationen gemäß § 264 Abs. 1a HGB

Die Gesellschaft ist unter der Firma MOOG GmbH mit Sitz in Böblingen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter der Nummer HRB 240301 eingetragen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Anlagevermögen

Erworbene und selbstgeschaffene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800,00 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt.

Technische Anlagen und Maschinen werden überwiegend in fünf bis zehn Jahren, andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen drei und 20 Jahren abgeschrieben.

Für die Basiswerkzeuge wurde ein Festwert gebildet.

Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte zu Anschaffungskosten angesetzt und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Ausleihungen sind auf den Barwert abgezinst.

Umlaufvermögen

Die Bestände an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sind zu Einstandspreisen oder zu niedrigeren Tagespreisen am Bilanzstichtag aktiviert.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie unfertige Leistungen sind auf der Basis von Einzelkalkulationen, die auf Standardkosten beruhen, zu Herstellungskosten bewertet, wobei neben den direkt zurechenbaren Materialeinzelkosten, Fertigungslöhnen und Sondereinzelkosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen berücksichtigt werden. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung wurden nicht aktiviert.

Soweit erforderlich wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen.

Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert.

Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst.

Passiva

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Für die Abzinsung wurde pauschal der durchschnittliche Marktzinssatz bei einer restlichen Laufzeit von 10 Jahren von 1,87 % (Vj. 1,81%) p. a. gemäß der Rückstellungsabzinsungsverordnung verwendet. Erwartete Gehaltssteigerungen wurden mit 3,00 % (Vj. 3,00 %) und erwartete Rentensteigerungen mit 2,0 % (Vj. 2,1 %) berücksichtigt. Die Fluktuation wurde mit einer Rate von 3,0 % (Vj. 3,0 %) berücksichtigt.

Unter Inanspruchnahme des Wahlrechts nach Art. 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB wird der sich aus der Änderung der Rückstellungsbilanzierung nach §§ 249 Abs. 1 Satz 1 und 253 Abs. 1 Satz 2 und Abs. 2 HGB durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) ergebende Zuführungsbetrag über den Höchstzeitraum von 15 Jahren gleichmäßig verteilt.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i.S.d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst.

Soweit die zugrundeliegende Verpflichtung einen Zinsanteil enthält, wurde die Rückstellung zum Barwert mit einem Zinsfuß von 1,39 % (Vj. 0,84 %) für Altersteilzeit bzw. 1,91 % (Vj. 1,66 %) für Jubiläumsrückstellung angesetzt.

Die ausschließlich der Erfüllung der Altersteilzeitverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Beim Deckungsvermögen handelt es sich um den Aktivwert (Zeitwert) einer Rückdeckungsversicherung.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet.

Die Davon-Vermerke Währungsumrechnung in der Gewinn- und Verlustrechnung enthalten sowohl realisierte als auch unrealisierte Währungsdifferenzen.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt.

Finanzanlagen

Angaben zum Anteilsbesitz

Währung Beteiligung
%
Eigenkapital Ergebnis
MOOG Italiana S.r.l., Malnate, Italien TEUR 100 57.4791) 7.6851)
MOOG SARL, Frankreich TEUR 5 7.3281) 1.1281)
MOOG Control Equipment (Shanghai) Co., Ltd (China) TRMB 100 3.0971) 3981)
HMS - Hybrid Motion Solution GmbH, Rutesheim TEUR 50 02) -6592)

1) Jahresabschluss zum 30. September 2024 nach US-GAAP
2) Jahresabschluss zum 30. September 2024 nach HGB

Die Ausleihungen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis bestehen, beinhalten eine langfristige Ausleihung an ein Joint Venture an dem MOOG beteiligt ist. Im Berichtsjahr erfolgte eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe von TEUR 220 (Vorjahr 2,4 Mio. EUR) auf die langfristige Ausleihung.

Umlaufvermögen

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

30.9.2024
TEUR
30.9.2023
TEUR
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17.850 11.967
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 50.940 67.363
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (22.000) (35.000)
Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0 0
Sonstige Vermögensgegenstände 308 1.104
davon Restlaufzeit von mehr als einem Jahr (192) (1.008)
69.098 80.434

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 23.909 (Vj. TEUR 17.548) aus den Einlagen liquider Mittel im Cash-Pool bei der konzerninternen Finanzgesellschaft sowie Verbunddarlehen in Höhe von insgesamt TEUR 22.000 (Vj. TEUR 46.000) mit einem langfristigen Anteil von TEUR 22.000. Sie enthalten des Weiteren Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von insgesamt TEUR 5.031 (Vj. TEUR 3.815). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten Forderungen gegen die Gesellschafter in Höhe von TEUR 72 (Vj. TEUR 90).

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Der Unterschiedsbetrag nach § 253 Abs. 6 HGB beträgt TEUR -305 und unterliegt einer Ausschüttungssperre. Das Vorliegen einer solchen Ausschüttungssperre hat mangels ausdrücklicher Regelung jedoch keine Auswirkung auf die Höhe des abzuführenden Ergebnisses aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags.

Der noch in künftigen Perioden anzusammelnde Fehlbetrag gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB beträgt TEUR 618.

Angaben zur Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

TEUR
Erfüllungsbetrag Pensionsverpflichtung 63.340
Zeitwert des Deckungsvermögens 14.276
(Anschaffungskosten des Deckungsvermögens) (10.360)
Netto-Verpflichtung 49.064

Die zugehörigen Aufwendungen und Erträge stellen sich wie folgt dar und wurden ebenso verrechnet:

TEUR
Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung 1.205
Aufwendungen/ Erträge und Zeitwertänderungen des Deckungsvermögens (-1.882)

Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Organmitgliedern und ihren Hinterbliebenen sind insgesamt TEUR 596 zurückgestellt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten neben den Rückstellungen aus Altersteilzeitverpflichtungen im Wesentlichen Rückstellungen für Restrukturierung sowie für Weihnachtsgeld, Gewinnbeteiligung, Gleitzeit und nicht genommenen Urlaub.

Angaben zur Verrechnung der Altersteilzeitverpflichtungen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB:

TEUR
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 273
Beizulegender Zeitwert der Vermögensgegenstände 210
(Anschaffungskosten der Vermögensgegenstände) (210)
Netto-Verpflichtung (63)

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen solche gegenüber der Gesellschafterin MOOG Holding GmbH & Co. KG, Böblingen, in Höhe von TEUR 17.709 (Vj. TEUR 23.650) und resultieren im Wesentlichen aus Gewinnabführung.

Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen TEUR 725 (Vj. TEUR 605) auf Steuern. Wie im Vorjahr sind in den sonstigen Verbindlichkeiten keine Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit enthalten.

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Leasingverpflichtungen in Höhe von TEUR 1.824 enthalten, deren Laufzeit größer als ein Jahr ist, sämtliche weiteren Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen und geographischen Märkten wie folgt auf:

2023/2024 2022/2023
TEUR % TEUR %
Produktbereiche
HMS (Hydraulic Motion Systems) 72.874 50,3 86.067 53,7
RPP (Radial Piston Pumps) 15.323 10,6 16.912 10,6
DE (Defence Europe) 34.841 24,0 22.441 14,0
EMS (Electric Motion Systems) 10.735 7,4 9.665 6,0
EMMC (MMG & VSM) 11.215 7,7 25.082 15,7
144.988 100,0 160.167 100,0
Geographische Märkte
Inland 52.820 36,4 56.600 35,3
Europäisches Ausland 59.586 41,1 61.368 38,3
Sonstiges Ausland 32.581 22,5 42.199 26,3
144.988 100,0 160.167 100,0

Die Aufgliederung in vorstehender Tabelle betrifft nur die Umsatzerlöse aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Seit dem Geschäftsjahr 2016/2017 sind entsprechend der Neudefinition des § 277 Abs.1 HGB in der Fassung des BilRUG auch die Erlöse aus sonstigen Lieferungen und Leistungen in den Umsatzerlösen zu erfassen. Diese beliefen sich im Geschäftsjahr 2023/2024 auf TEUR 4.280 (Vj. TEUR 4.209) und resultieren im Wesentlichen aus Lizenzerträgen und Kostenumlagen.

Sonstige betriebliche Erträge

Sonstige betriebliche Erträge von TEUR 655 beinhalten in wesentlichen Skontoerträge von Lieferanten TEUR 320, Kursgewinne aus der Fremdwährungsumrechnung TEUR 150 und periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 100.

Materialaufwand

Der Materialaufwand des Geschäftsjahres betrug TEUR 54.269 und unterteilt sich wie folgt:

2023/2024
TEUR
2022/2023
TEUR
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 49.442 55.824
Aufwendungen für bezogene Leistungen 4.827 4.827
54.269 60.651

Personalaufwand

2023/2024
TEUR
2022/2023
TEUR
Löhne und Gehälter 44.891 43.593
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 6.431 8.146
davon für Altersversorgung (-869) (1.181)
51.232 51.739

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind außerordentliche Aufwendungen aus der Anwendung der Art. 66 und 67 Abs. 1 bis 5 EGHGB (Übergangsvorschrift zum BilMoG) in Höhe von TEUR 619 (Vj. TEUR 619) enthalten. Weitere periodenfremde Aufwendungen sind wie im Vorjahr nicht angefallen.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Die ausgewiesenen Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten Ertragsteuern für die südafrikanische Betriebsstätte sowie Steuern auf eine ausländische Dividendenzahlung.

Haftungsverhältnisse

Die Gesellschaft hat eine Bürgschaft für ein Konzernunternehmen in Höhe von TEUR 100 zugunsten der MOOG Ltd., Ringaskiddy (County York), Irland, übernommen. Aufgrund der guten finanziellen Lage der Schwestergesellschaft besteht kein Risiko einer Inanspruchnahme.

Darüber hinaus bestehen Bürgschaften in Höhe von TEUR 182 (Vj. TEUR 137) im Wesentlichen für Mietkautionen. Die Bürgschaftsverpflichtung endet jeweils mit Rückgabe der Bürgschaftsurkunde. Zum Stichtag erfolgte keine Inanspruchnahme.

Des Weiteren verfügt die Gesellschaft über Avalkredite in Höhe von TEUR 2.636 (Vj. TEUR 281).

Gemäß § 73 AO haftet die Gesellschaft als Organgesellschaft für die im Rahmen der Organschaft bestehenden Steuerverbindlichkeiten des Organträgers. Das Risiko der Inanspruchnahme wird infolge der guten Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Organträgers als gering eingeschätzt.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen betreffen folgende Sachverhalte:

TEUR
Kumulierte Zahlungsverpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen 5.984
Bestellobligo aus erteilten Investitionsaufträgen 540
Bestellobligo für Produktionsmaterial und Sonstiges 55.942
davon verbundene Unternehmen (33.687)
62.466

Die Miet- und Leasingverträge sowie die Logistikverträge enden im Wesentlichen zwischen 2025 und 2028.

Sonstige Angaben

Abschlussprüferhonorar

Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für:

TEUR
a) Abschlussprüfungsleistungen 245
c) Steuerberatungsleistungen 33
278

Geschäftsführung

Zu kaufmännischen Geschäftsführern der Gesellschaft waren im Geschäftsjahr bestellt:

Herr Thomas Hans Czeppel, Sindelfingen

Herr Harald Franz Kurz, Sindelfingen

Bezüglich der Angabe der Bezüge der Geschäftsführung wird von der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Mitarbeiter

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter:

Produktion 371
Verwaltung, Vertrieb, Engineering 183
Auszubildende 35
589

Konzernverhältnisse

Bezüglich der Aufstellungspflicht eines Teilkonzernabschlusses wird von der Befreiung gemäß § 292 HGB Gebrauch gemacht.

Die MOOG GmbH sowie ihr Tochterunternehmen werden in den Konzernabschluss der MOOG Inc., East Aurora, NY/USA, als höchster Konzernspitze einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird nach US Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) aufgestellt. Er wird in englischer Sprache im Unternehmensregister veröffentlicht.

Die wesentlichen Unterschiede zwischen US-amerikanischer (US-GAAP) und deutscher (HGB) Rechnungslegung in Bezug auf den Konzernabschluss der MOOG GmbH sind nachfolgend ausgeführt.

Hinter der deutschen und der US-amerikanischen Rechnungslegung stehen grundsätzlich unterschiedliche Betrachtungsweisen. Während die Rechnungslegung nach HGB das Vorsichtsprinzip und den Gläubigerschutz in den Vordergrund stellt, ist die Bereitstellung entscheidungsrelevanter Informationen für den Kapitalgeber das vorrangige Ziel der US-amerikanischen Rechnungslegung. Daher wird auch der Vergleichbarkeit der Jahresabschlüsse - sowohl über verschiedene Geschäftsjahre hinweg als auch von unterschiedlichen Unternehmen - sowie der periodengerechten Erfolgsermittlung nach US-GAAP ein höherer Stellenwert eingeräumt als nach HGB.

Geschäfts- oder Firmenwerte

Nach ASC 805 und ASC 350 bestehen für immaterielle Vermögenswerte, die im Rahmen eines Unternehmenserwerbs erworben werden, umfangreiche Aktivierungsvorschriften. Dies gilt auch für solche Werte, die das handelsrechtliche Kriterium des Vermögensgegenstands nicht erfüllen. Nach US-GAAP ist ein Geschäfts- oder Firmenwert aus Unternehmenserwerb nicht planmäßig abzuschreiben, sondern mindestens einmal jährlich einem Werthaltigkeitstest zu unterziehen und gegebenenfalls außerplanmäßig abzuschreiben. Nach HGB ist dagegen eine Aktivierung mit nachfolgend planmäßiger Abschreibung möglich.

Latente Steuern

Durch die Vorschriften des BilMoG wurde eine weitgehende Harmonisierung in der Berechnungssystematik und Bewertung der latenten Steuern erzielt. Nach § 274 HGB sind steuerliche Verlustvorträge nur dann zu berücksichtigen, wenn in den kommenden fünf Jahren eine Verlustverrechnung zu erwarten ist. Nach HGB besteht für einen aktiven latenten Steuerüberhang ein Ansatzwahlrecht, nach US-GAAP müssen aktive latente Steuern angesetzt werden.

Rückstellungen

Die Möglichkeiten zur Bildung von Rückstellungen sind in der US-amerikanischen Rechnungslegung erheblich restriktiver geregelt als nach HGB. Rückstellungen sind nach US-GAAP zu bilden, wenn eine Verpflichtung gegenüber einem Dritten besteht, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ("more likely than not") und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrags zuverlässig schätzbar ist. Rückstellungen nach HGB sind mit dem erwarteten Erfüllungsbetrag zu bewerten und bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr abzuzinsen. Der Diskontierungszins orientiert sich nach US-GAAP an Renditen, die am Bilanzstichtag für erstrangige, festverzinsliche Unternehmensanleihen erzielt werden. Nach HGB ist dieser Zins grundsätzlich ein der Laufzeit entsprechender durchschnittlicher Marktzins der vergangenen zehn Geschäftsjahre. Bei Pensionen kann vereinfachend eine Restlaufzeit von 15 Jahren angenommen werden.

Umsatzerlöse

Nach ASC 606 muss bei der Umsatzrealisierung zwischen einer Realisierung zu einem Zeitpunkt und über einen Zeitraum unterschieden werden. Nach HGB erfolgt die Umsatzrealisierung auf Basis des Realisationsprinzips d.h. grundsätzlich nach dem Gefahrenübergang. Folglich kann es vorkommen, dass nach US-amerikanischer Rechnungslegung die Umsatzerlösrealisierung früher als nach dem HGB erfolgt. Insbesondere bei kundenspezifischen Projekten ist dies der Fall.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche finanzielle Auswirkungen haben.

 

Böblingen, 2. Juni 2025

Die Geschäftsführung

Thomas Czeppel

Harald Kurz

Entwicklung des Anlagevermögens 2023/2024

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.10.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
30.09.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.538.187,39 6.950,00 411,60 0,00 1.544.725,79
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.035.643,17 0,00 0,00 0,00 2.035.643,17
3.573.830,56 6.950,00 411,60 0,00 3.580.368,96
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.652.519,86 412.824,17 0,00 66.000,00 18.131.344,03
2. Technische Anlagen und Maschinen 29.634.655,85 2.697.569,97 87.251,51 579.306,25 32.824.280,56
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.984.369,90 528.958,19 132.331,84 17.072,00 7.398.068,25
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 826.174,70 963.346,51 0,00 -662.378,25 1.127.142,96
55.097.720,31 4.602.698,84 219.583,35 0,00 59.480.835,80
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.072.668,60 0,00 0,00 0,00 5.072.668,60
2. Beteiligungen 1.517.209,26 0,00 0,00 0,00 1.517.209,26
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.400.000,00 220.000,00 0,00 0,00 2.620.000,00
8.989.877,86 220.000,00 0,00 0,00 9.209.877,86
67.661.428,73 4.829.648,84 219.994,95 0,00 72.271.082,62
Kumulierte Abschreibungen
01.10.2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
30.09.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.430.120,65 49.657,16 411,60 0,00 1.479.366,21
2. Geschäfts- oder Firmenwert 2.035.643,17 0,00 0,00 0,00 2.035.643,17
3.465.763,82 49.657,16 411,60 0,00 3.515.009,38
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.863.699,01 405.667,08 0,00 0,00 10.269.366,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 24.238.451,39 724.130,06 82.349,19 0,00 24.880.232,26
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.883.098,44 275.967,17 120.789,85 0,00 6.038.275,76
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
39.985.248,84 1.405.764,31 203.139,04 0,00 41.187.874,11
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.400.000,00 220.000,00 0,00 0,00 2.620.000,00
2.400.000,00 220.000,00 0,00 0,00 2.620.000,00
45.851.012,66 1.675.421,47 203.550,64 0,00 47.322.883,49
Buchwerte
30.09.2024
EUR
30.9.2023
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 65.359,58 108
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0
65.359,58 108
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 7.861.977,94 7.789
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.944.048,30 5.396
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.359.792,49 1.101
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.127.142,96 826
18.292.961,69 15.112,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.072.668,60 5.073
2. Beteiligungen 1.517.209,26 1.517
3. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0
6.589.877,86 6.590
24.948.199,13 21.810

Lagebericht für 2023/2024

GESCHÄFTSVERLAUF IN 2023/2024

Umsatz

Das vergangene Geschäftsjahr war, nach dem Rekordjahr 2022/2023, von einer Marktkonsolidierung bzw. -abkühlung geprägt. Der Umsatz reduzierte sich von 164,4 Mio. EUR auf 149,3 Mio. Der hohe Auftragsbestand des Vorjahres, der im vergangenen Jahr in unserem Kernsegment Hydraulik zu dem signifikanten Umsatzwachstum geführt hat, konnte nicht entsprechend aufgefüllt werden. Den Effekt im Kernsegment Hydraulik konnte das Segment Sondertechnik deutlich abmildern, da aufgrund der aktuellen geopolitischen Situation, diese ihren Umsatz deutlich (+12,4 Mio. EUR) ausbauen konnte. Das Wachstum im Segment Sondertechnik war über 50% über dem Branchentrend. Das Segment der Industriemotoren entwickelten sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ebenfalls positiv und konnten seinen Umsatz um 1,1 Mio. EUR steigern, das Segment der Smart- und Linearmotoren verringerte sich um 13,9 Mio. EUR.

Der Gesamtumsatz hat sich dadurch im abgelaufenen Geschäftsjahr um 15,1 Mio. EUR oder 9,2 % reduziert.

Die sonstigen Erlöse sind mit 4,2 Mio. EUR auf Vorjahresniveau und betreffen im Wesentlichen Kostenweiterbelastungen an die Muttergesellschaft (Moog Inc.).

Auftragseingang und -bestand

Der Auftragseingang betrug 198,6 Mio. EUR nach 153,2 Mio. EUR im Vorjahr.

Im Bereich Industriehydraulik erhöhte sich der Auftragseingang um 5,0 Mio. EUR +6%) auf 88,2 Mio. EUR und ist, im Gegensatz zum Branchentrend (VDMA Fluidtechnik, -8% im Zeitraum Januar bis September), leicht positiv. Grund dafür ist die stärkere Abhängigkeit von der Kunststoffbranche, die sensitiver und frühzeitiger auf Markttrends reagiert und bereits im Vorjahr diese deutliche Abschwächung realisierte. Der Auftragseingang im Bereich der elektrischen Antriebstechnik erhöhte sich im Bereich der Industriehydraulik auf 7,1 Mio. EUR was einen Zuwachs von +2,4 Mio. EUR ausmacht), der Bereich Smart- und Linearmotoren reduzierte sich um 13,3 Mio. EUR auf 3,4 Mio. EUR. Im Gegensatz dazu entwickelte sich der Auftragseingang im Bereich Sondertechnik, aufgrund der geopolitischen Einflüsse, deutlich und erhöhte den Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr um 51,2 Mio. EUR auf 99,9 Mio. EUR und kompensierte die Reduktionen in den anderen Bereichen über.

Der Auftragseingang mit Schwestergesellschaften (in oben genannten Zahlen bereits enthalten) erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr leicht um 2,2 Mio. EUR auf 41,7 Mio. EUR, der im Wesentlichen aus dem Bereich Industriehydraulik sowie Smart-/ Linearmotoren besteht.

Der Auftragsbestand der MOOG GmbH zum Jahresende beträgt 153,8 Mio. EUR (Vorjahr: 111,7 Mio. EUR) und geht einher mit der Entwicklung in Bereich Sondertechnik.

Forschung und Entwicklung

Die Aufwendungen im Bereich Forschung und Entwicklung in Höhe von 10,8 Mio. EUR bestehen im Wesentlichen aus höheren Projektkosten sowie Abfindungszahlungen.

Wesentliche Forschungs- und Entwicklungsprojekte, die im abgelaufenen Geschäftsjahr im Segment Industriehydraulik vorangetrieben wurden, erweitern das Ventilproduktportfolio im Bereich der Servo-Proportionaltechnik sowie das Pumpenportfolio. Im Bereich der Verdränger Steuerungen entwickelt Moog elektrohydrostatische Systemlösungen im gegründeten Joint Venture HMS Hybrid Motion Solutions GmbH. Neben Variantenentwicklungen und kundenspezifischen Lösungen finden Grundlagenentwicklungen zu den Themen Servo-Pumpen, digitale Plattformen, energieeffiziente Antriebe und Power Management statt.

Im Bereich Forschung und Entwicklung waren im Geschäftsjahr 2023/2024 insgesamt 62 Mitarbeiter (Vorjahr: 60 Mitarbeiter) beschäftigt.

Investitionen

Die Investitionen im Geschäftsjahr 2023/2024 in Höhe von 2,7 Mio. EUR liegen auf dem Vorjahresniveau von 2,8 Mio. EUR.

Schwerpunkt bei den Investitionen war der Erwerb von Betriebs- und Geschäftsausstattung, Betriebsvorrichtungen und Maschinen aufgrund der Umbaumaßnahmen sowie Erweiterung der Produktion und Montage.

Zum Stichtag sind Verpflichtungen für bestellte Investitionen in Höhe von 0,5 Mio. EUR zu verzeichnen.

Beschäftigte

Im Jahresendvergleich ist die Mitarbeiterzahl mit 589 (Vorjahr 587) stabil geblieben.

Die Frauenquote beträgt für die erste Führungsebene (Geschäftsführung und Geschäftsleitung) 0% und für die zweite Führungsebene 27% und ist bereits leicht über dem Ziel von 25%, welches sich an dem Verhältnis des Frauenanteils an der Gesamtbelegschaft orientiert.

Generell streben wir für beide Führungsebenen einen Frauenanteil an, der mindestens den Anteil der Frauen in der Gesamtbelegschaft widerspiegelt.

Die Geschäftsführung hat sich im Vorjahr das Ziel gesetzt, den Frauenanteil der zweiten Führungsebene bis zum Ende des Jahres 2028 auf mindestens 25% anzuheben und hat dies im laufenden Geschäftsjahr erreicht.

Als Ziel für die erste Führungsebene ist aktuell keine Quote definiert, da die erste Führungsebene nur aus 6 Personen besteht und hier mittelfristig, d.h. in den nächsten 5 Jahren keine Änderungen zu erwarten sind.

LAGE DER GESELLSCHAFT IN 2023/2024

Ertragslage

Das Bruttoergebnis, d. h. Umsatzerlöse vermindert um Herstellungskosten, hat sich in diesem Geschäftsjahr um 6 Mio. EUR auf 48,4 Mio. EUR verringert. Die Bruttomarge hat sich aufgrund des geringeren Umsatzvolumens rückläufig entwickelt und sank 0,7 %-Punkte auf 32,4 % (Vorjahr: 33,1 %).

Die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung, Vertriebskosten und allgemeine Verwaltung haben sich in Summe gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Mio. EUR von 31,2 Mio. EUR auf 31,5 Mio. EUR erhöht, insbesondere durch höhere Aufwendungen in Forschung und Entwicklung sowie Abfindungszahlungen, kompensiert durch geringere Aufwendungen für Beratung sowie Konzerneinbelastungen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge (0,7 Mio. EUR) haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,1 Mio. EUR reduziert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich um 2,2 Mio. EUR auf 3,6 Mio. EUR verringert. Im Vorjahr beinhalten sie eine Darlehenswertberichtigung in der Höhe von 2,4 Mio. EUR. Die Erträge aus Beteiligungen in Höhe von 0,4 Mio. EUR (Vorjahr: 2,9 Mio. EUR) beinhalten im Vorjahr eine Dividendenzahlung der Moog Control Equipment (Shanghai) Co. Ltd., China.

Das Zinsergebnis von 2,6 Mio. EUR (Vorjahr: 1,7 Mio. EUR) resultiert im Wesentlichen aus der Aufzinsung der Rückstellung von Pensionen.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden 0,6 Mio. EUR (Vorjahr: 0,6 Mio. EUR) außergewöhnliche Aufwendungen ausgewiesen. Hierbei handelt es sich ausschließlich um erfolgswirksame Anpassungen aus der Anwendung der Übergangsvorschriften zum Bilanzmodernisierungsgesetz (BilMoG).

Im Zusammenhang mit der Holdingstruktur und dem bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag hat sich für deutsche Ertragsteuern keine Belastung ergeben, jedoch ist für eine ausländische Betriebsstätte, die nicht Teil des Organkreises ist, insgesamt ein Ertragsteuereaufwand in Höhe von ca. 20 TEUR (Vorjahr 0,3 Mio. EUR) entstanden. Der verbleibende Jahresüberschuss in Höhe von 16,9 Mio. EUR wurde an die MOOG Holding GmbH & Co. KG abgeführt.

Vermögens- und Finanzlage

Das Sachanlagevermögen hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 15,1 Mio. EUR auf 18,3 Mio. EUR erhöht. Wesentliche Aktivitäten des Geschäftsjahres waren von den Maßnahmen im Rahmen der Umbaumaßnahmen und Erweiterung der Produktion und Montage geprägt.

Die Forderungen aus Lieferungen aus Leistungen erhöhten sich zum Stichtag um 5,9 Mio. EUR auf 17,9 Mio. EUR, gegenüber verbundenen Unternehmen verringerte sie sich um 16,4 Mio. EUR auf 50,9 Mio. EUR und beinhalten eine Darlehensforderung gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 22 Mio. EUR (Vorjahr 35 Mio. EUR)

Das Vorratsvermögen, insbesondere unfertige Erzeugnisse, erhöhten sich um 2,5 Mio. EUR auf 30,7 Mio. EUR.

Die Finanzierung der laufenden Geschäftsaktivitäten läuft über die konzerneigene Bank der Moog Inc. (Moog Inhouse Bank, Vorjahr: MOOG International Financial Services Center S.a.r.l. (Luxembourg)) mit Sitz in East Aurora/USA, bei dem auch frei verfügbaren Mittel der MOOG GmbH angelegt werden. Weitere Refinanzierungsmöglichkeiten bestehen durch die Nutzung von Kreditlinien bei mehreren Hausbanken. Die Forderung gegen die Moog Inc. (Moog Inhouse Bank), die in den Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten ist, beträgt zum Stichtag 23,9 Mio. EUR (Vorjahr: 17,5 Mio. EUR).

Das Deckungsvermögen, welches ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dient, hatte zum Stichtag einen beizulegenden Zeitwert von 14,3 Mio. EUR (Vorjahr: 12,4 Mio. EUR).

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 4,5 Mio. EUR haben sich stichtagsbedingt leicht verringert (-0,3 Mio. EUR). Des Weiteren haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 25,2 Mio. EUR auf 20,4 Mio. EUR reduziert und ist insbesondere auf die geringeren Verbindlichkeiten gegenüber der Gesellschafterin zurückzuführen.

Darüber hinaus haben sich die Rückstellung für Pensionen um 5,2 Mio. EUR auf 49,1 Mio. EUR verringert, was im Wesentlichen auf versicherungsmathematische Einflüsse zurückzuführen ist. Die sonstigen Rückstellungen sind um 2,4 Mio. EUR angestiegen und betragen 14,4 Mio. EUR (Vorjahr: 12,1 Mio. EUR).

Zusammenfassend war die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der MOOG GmbH stark durch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen im Kernsegment Hydraulik, insbesondere der Konsolidierung im Markt sowie die geopolitischen Rahmenbedingungen und das dadurch resultierende signifikante Wachstum im Segment Sondertechnik geprägt und somit über den Erwartungen der Geschäftsführung.

Vergleich der Vorjahresprognosen mit dem Geschäftsverlauf

Die Umsätze des abgelaufenen Geschäftsjahrs in Höhe von 149,3 Mio. EUR war leicht über den Erwartungen (+4%-Punkte). Hauptgrund war, dass obwohl das Kernsegment der Industriehydraulik stärker hinter den Erwartungen blieb, dieses durch die positive Entwicklung im Sondertechnikbereich überkompensiert wurde. Das Ergebnis vor Gewinnabführung mit 16,7 Mio. EUR blieb hinter den Erwartungen zurück, insbesondere aufgrund geringerer Auslastung im Segment der Industriehydraulik durch den wirtschaftlichen Abschwung und ausbleibender Erholung der Märkte, insbesondere in Europa.

PROGNOSE-, CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Ausblick, Risiken und Chancen

Der Ausblick auf das kommende Geschäftsjahr ist wie im vergangenen Geschäftsjahr weiterhin von Unsicherheit geprägt. Einerseits die anhaltende Rezession in Europa, andererseits aufgrund der aufkeimenden (wirtschafts-)politischen Spannungen die Auswirkungen auf unsere Märkte und Lieferketten haben könnte. Strukturwandel und Unsicherheit lähmen die Industrie- und Konsumkonjunktur. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt wird - laut IFO-Konjunkturprognose - im Jahr 2025 voraussichtlich nur leicht um 0,2% gegenüber dem Vorjahr zulegen. Für den Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland im Jahr 2025 werden ein Produktions- sowie Umsatzrückgang und steigende Personalkosten prognostiziert.

Wir erwarten für das kommende Geschäftsjahr 2024/2025 gegenüber dem abgelaufenen Geschäftsjahr eine Umsatzreduktion von etwa 10% in unserem Kernsegment Hydraulik. Dementgegen erwarten wir im Sondertechniksegment, in dem wir durch die Auswirkungen der aktuellen geopolitischen Situationen deutliche Wachstumspotentiale sehen, einen Umsatzanstieg von > 50%.

Wesentliche Risiken für unsere Segmente können wie folgt zusammengefasst werden:

Die wesentlichen Risiken, die wir für das kommende Geschäftsjahr sehen, umfassen die Rezession in Europa und eine ausbleibende Erholung der Märkte in unserem Kernsegment, das Risiko eines weltweiten Handelskrieges (z.B. durch Zölle) sowie weiterhin Ausfallrisiken in der Lieferkette (z.B. Teileverfügbarkeit aufgrund von Lieferschwierigkeiten bei Lieferanten, geschlossene Produktionsstätten, Insolvenz von Single-Source-Lieferanten). Zudem sehen wir einen ansteigenden Preisdruck in unseren Märkten sowie neue Markteintritte aufgrund neuer Technologien. Um diesen Risiken entgegenzuwirken, setzen wir auf geeignete Maßnahmen, wie z.B. den Aufbau neuer Lieferanten. Weitere Maßnahmen umfassen die Diversifizierung unserer Lieferketten, die Erhöhung unserer Lagerbestände kritischer Komponenten, die Investition in Forschung und Entwicklung zur Stärkung unserer Innovationskraft sowie die Implementierung von flexiblen Produktionsprozessen, um schneller auf Marktveränderungen reagieren zu können.

Die aktuelle politische Lage, insbesondere der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine sowie die Spannungen im Nahen Osten, zusammen mit der wirtschaftspolitischen Situation zwischen den USA, Europa und China, stellen weiterhin erhebliche Risiken dar, die das Investitionsklima in unseren Märkten negativ beeinflussen können. Positiv könnte sich der Beschluss der Bundesregierung hinsichtlich des Sondervermögens für Militär- und Infrastrukturausgaben auswirken.

Im Bereich der Personalbeschaffung bestehen weiterhin Risiken bezüglich der Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte. Diese Risiken minimieren wir durch verstärkte Ausbildung und Förderung unseres eigenen Nachwuchses.

Die Risiko-Strategie der Gesellschaft orientiert sich an der strategischen Ausrichtung der obersten Muttergesellschaft, der MOOG Inc.

Zusammenfassend gehen wir im aktuellen Geschäftsjahr 2024/2025 von einem moderaten Umsatz- sowie Ergebnisanstieg für die Gesellschaft aus. In den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie Vertrieb und allgemeine Verwaltung erwarten wir weiterhin ein Anstieg des Kostenniveaus.

Unter Berücksichtigung der genannten Effekte und der aktuellen Erkenntnisse bis zum zweiten Quartal erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024/2025 ein leicht steigendes Ergebnis vor Steuern sowie Gewinnabführung an die MOOG Holding GmbH & Co. KG wie im abgelaufenen Geschäftsjahr. Für das kommende Geschäftsjahr erwarten wir keine wesentlichen strukturellen Veränderungen unserer Geschäftstätigkeit.

Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023/2024 eine Zweigniederlassung in Südafrika unterhalten.

 

Böblingen, 2. Juni 2025

Die Geschäftsführung

gez. Thomas Czeppel

gez. Harald Kurz

Der Jahresabschluss zum 30. September 2024 der MOOG GmbH, Böblingen, wurde in der Gesellschafterversammlung am 25. Juni 2025 festgestellt.

 

MOOG GmbH, Böblingen

Die Geschäftsführung

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