Bachem GmbH & Co. KG
Same addressManufacture of basic pharmaceutical products
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Patrick Bachem since 3/1/2018 | Managing Director |
Andreas Bachem since 9/9/2003 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Auto-Bachem GmbHSalzkottenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LAGEBERICHT für das Geschäftsjahr 2023Auto-Bachem GmbHI. Grundlagen des Unternehmens Die Auto-Bachem GmbH mit Sitz in Salzkotten ist ein Busunternehmen mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Linien- und Schülerspezialverkehr im Raum Ostwestfalen-Lippe. Unsere Aufgabe ist die werktägliche Beförderung von Menschen mit Behinderung von den jeweiligen Wohnadressen zu den verschiedenen Einrichtungen der Behindertenhilfe. Wir bedienen Werkstätten für Menschen mit einer Behinderung, den Bereich der Förderschulen sowie integrative Kindertagesstätten. Die Sachkostenträger sind öffentliche Kommunen sowie Verbände als Leistungsträger der Behindertenhilfe. Weiterhin sind wir im europaweiten Gelegenheitsverkehr mit Klein- und Reisebussen tätig. Darüber hinaus betreiben wir eine Autovermietung für Pkw, Kleinbusse, Transporter und Reisemobile sowie Anhänger. Gepflegt werden die Fahrzeuge in unserer eigenen Waschanlage, welche wir auch als Dienstleistung für unsere Kundschaft anbieten. II. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche Lage Die gesamtwirtschaftliche Lage in Deutschland war im Jahr 2023 weiterhin von Unsicherheiten geprägt. Der anhaltende Ukraine-Krieg, hohe Energiepreise und gestiegene Zinsen führten zu einer allgemeinen wirtschaftlichen Abschwächung. Nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) sank das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) um 0,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Gleichzeitig ging die Inflationsrate im Jahresdurchschnitt auf 5,9 % zurück, blieb jedoch auf einem hohen Niveau. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Die Marktsituation ist in den letzten Jahren als stabil zu bezeichnen. Da seit dem Wegfall der Wehrpflicht bzw. der Verpflichtung der Leistung des Zivildienstes die Behindertentransporte weniger von Organisationen durchgeführt werden, die ihre Beförderungsleistungen mit Hilfe von Zivildienstleistenden erbracht haben, eröffnen sich für den privaten Anbieter neue Wachstumsmöglichkeiten. Auf der anderen Seite verstärkt der Wegfall der Wehrpflicht den Fachkräftemangel, da deutlich weniger Busfahrer ausgebildet werden und die Ausbildungskosten durch höhere gesetzliche Mindestanforderungen stetig steigen. Geschäftsverlauf Im Jahr 2023 konnten wir bestehende Beförderungsverträge bei Neuausschreibung erneut gewinnen sowie neue Aufträge generieren, den Reiseverkehr ohne Einschränkungen durchführen und die Dienstleistungen der Waschanlage sowie der Autovermietung weiter ausbauen. Der Mindestlohn wurde im Jahr 2023 nicht erhöht und der Dieselpreis ist im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken, blieb aber weiterhin auf einem hohen Niveau. a. Ertragslage Für das Jahr 2023 hatte das Unternehmen eine starke Umsatzsteigerung erwartet. Konkret sind die Umsatzerlöse von 18.900 T€ um 13,4 % auf 21.434 T€ gestiegen. Der Personalaufwand ist von 11.860 T€ um 15,4 % auf 13.692 T€ gestiegen, die Fahrzeugkosten sind von 5.657 T€ um 6,2 % auf 6.006 T€ gestiegen, was insbesondere auf das erhöhte Auftragsvolumen zurückzuführen ist. Das Jahresergebnis ist von 590 T€ im Vorjahr auf 737 T€ gestiegen. b. Finanzlage Unsere Finanzlage ist als gut zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Unsere Kapitalstruktur ist im Wesentlichen unverändert auf hohem Niveau. Verantwortlich dafür ist unsere Firmenpolitik, aufgrund derer wir erwirtschaftete Ergebnisse im Wesentlichen im Unternehmen belassen. Die Eigenkapitalquote ist von 73,9 % um 1,4 %-Punkte auf 75,3 % gestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten konnten um 14,3 % weiter abgebaut werden. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 3,7 % der Bilanzsumme und konnten innerhalb der Zahlungsziele beglichen werden. Die Investitionen beziehen sich im Wesentlichen auf den Um- und Ausbau der Fahrzeuge für die Rollstuhlbeförderung nach DIN 75078-1 und -2 bzw. auf Anzahlungen für Investitionen im Bereich der EDV-Software. Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat sich die Liquiditätslage um 76,5 % sukzessive verbessert. Sie beträgt am Ende des Geschäftsjahres 28,2 % der Bilanzsumme. c. Vermögenslage Die Auswirkungen der internen Neuausrichtung der Unternehmensstruktur wurden im Jahr 2023 deutlich. Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt 19,1 %. Finanzielle Leistungsindikatoren Für die Unternehmenssteuerung ziehen wir die Kennzahlen Umsatz (Eigenumsatz) pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und Cash-Flow heran. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem EBIT im Verhältnis zu dem Eigenumsatz, den Cash-Flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierungen (bzw. Auflösung) längerfristiger Rückstellungen.
Gesamtaussage Die im Vorjahr gesetzten Umsatzziele wurden im Berichtsjahr erreicht. Trotz des erheblichen Anstiegs der Personal- und Fahrzeugkosten entwickelte sich das Jahresergebnis besser als zu Jahresbeginn erwartet. Wir bewerten unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als solide. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten fristgerecht zu begleichen und Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele einzuziehen. III. Chancen- und Risikobericht Unser Geschäftsrisiko bezieht sich derzeit auf allgemeinen Kostensteigerungen, welche auch durch den Krieg in der Ukraine beeinflusst werden, wie z. B. im Bereich der Kraftstoffkosten oder ansteigenden Fahrzeugmieten sowie Personalkostensteigerungen. Um die Leistungsfähigkeit bei der Auftragserfüllung weiterhin sicherzustellen, begegnen wir den Lieferengpässen mit frühzeitigeren Bestellungen neuer Fahrzeuge. Kursschwankungen des Kraftstoffpreises nutzen wir mit Lagermöglichkeiten an unserer betriebseigenen Tankstelle zu unserem Vorteil. Durch Preisanpassungen ist es uns gelungen, auf die gestiegenen Fahrzeug- und Personalkosten zu reagieren und unsere Liquiditätslage zu stabilisieren und erfolgreich abzusichern. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Europäische Richtlinien, explizit im Bereich der Mobilitätswende, könnten zu deutlich steigenden Kosten im Bereich der Beförderung von Menschen mit Behinderung führen, was die angespannten Kassenlagen der öffentlichen Träger überlasten könnte. Jedoch ist das Recht auf Teilhabe und Mobilität von Menschen mit Beeinträchtigungen in UN-Konventionen, europäischen Vorschriften und nationalen Regelungen verbrieft. Die Vergabe von Beförderungsleistungen wird im europaweiten Wettbewerb über Ausschreibungen vergeben, was den Wettbewerb deutlich verstärkt. Wir können auf eine jahrelange Erfahrung bei der Teilnahme am Ausschreibungswettbewerb zurückblicken, weshalb wir durch unsere Expertise den gestellten Anforderungen gerecht werden und betrachten dies als unseren Wettbewerbsvorteil. Vorhandene Strukturen aufgrund unserer Betriebsgröße erleichtern uns die Übernahme von Beförderungsleistungen. Dem Wettbewerb am Markt, vor allem durch die zunehmende Konkurrenz der Anbieter, werden wir weiterhin durch Erfahrung, regelmäßige Kommunikation, Sicherheit und Zuverlässigkeit und durch ein hohes Maß an Qualität begegnen. Es besteht kein besonderes Risiko des Forderungsausfalls, da unsere Auftraggeber rechtzeitig und regelmäßig zahlen. Durch unsere Expertise und unser qualitativ hochwertiges Angebot sind wir in der Lage, unsere Marktposition auszuweiten und weiterhin zu verbessern. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. IV. Prognosebericht Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Um den Anforderungen am Markt gerecht zu werden, setzen wir auf die Beibehaltung unseres Qualitätskonzepts in Verbindung mit dem Einsatz modernster Technologien. Der Technologieeinsatz ermöglicht eine weitgehende Automatisierung der Arbeitszeiterfassung sowie die Kontrolle der einzuhaltenden Fahrpläne. Zur Risikominimierung werden wir uns stetig um weitere Aufträge bemühen. In unserer Planung gehen wir für 2024 weiter von leicht steigenden Umsätzen aus und erwarten ein leicht sinkendes Ergebnis. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens weiterhin positiv.
Salzkotten, 28. Februar 2025 Auto-Bachem GmbH gez. Andreas Bachem, Geschäftsführer gez. Patrick Bachem, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben Die Auto-Bachem GmbH hat ihren Sitz in Salzkotten. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Paderborn unter HRB 1473 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Die Gesellschaft hat als mittelgroße Gesellschaft (§ 267 Abs. 2 HGB) die für sie geltenden Vorschriften angewendet. Größenabhängige Erleichterungen (§ 288 HGB) bei der Erstellung des Jahresabschlusses werden in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewandten Gliederungsgrundsätze aufgestellt. Der Grundsatz der Bewertungsstetigkeit ist beachtet. Die im Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind beibehalten worden. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und - sofern sie der Abnutzung unterliegen - um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände beträgt 3 bis 5 Jahre. Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen erfolgen unter Berücksichtigung der voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig nach der linearen Methode. Die Nutzungsdauer der Mietereinbauten beträgt 10 Jahre, der technischen Anlagen und Maschinen 2 bis 25 Jahre, des Fuhrparks 2 bis 11 Jahre und der anderen Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2 bis 23 Jahre. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Netto-Anschaffungskosten bis Euro 800,00 i.S.d. § 6 Abs. 2 EStG werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. bei dauerhafter Wertminderung mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert. Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen bewertet. Forderungen, sonstige Vermögensgegenstände und liquide Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Einzelwertberichtigungen werden zur Erfassung drohender Ausfälle vorgenommen. Dem allgemeinen Ausfallrisiko wird durch Bildung einer Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Vorauszahlungen für künftige Zeiträume werden über den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten zeitanteilig abgegrenzt. Bei Bildung und Bemessung der Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten ausreichend berücksichtigt. Sie werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgt mit ihren Erfüllungsbeträgen. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Aus unterschiedlichen Abschreibungen zwischen der Handels- und Steuerbilanz ergeben sich aktive latente Steuern, die unter Ausnutzung des Wahlrechts nach § 274 Abs.1 Satz 2 HGB nicht angesetzt werden. 3. Angaben zur Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Entwicklung der Abschreibungen geht aus der folgenden Aufstellung hervor:
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände enthalten Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von TEuro 914 (Vorjahr: TEuro 900). Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaubsansprüche/ Überstunden, Tantiemen sowie Abschluss- und Prüfungskosten. Die Restlaufzeiten der ausgewiesenen Verbindlichkeiten betragen:
4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 13,59). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus Währungsdifferenzen in Höhe von Euro 94,82 (Vorjahr: Euro 26,48). In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinsen aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von Euro 73,00 (Vorjahr: Euro 51,00) enthalten. Im Finanzergebnis sind außerplanmäßige Abschreibungen auf Wertpapiere des Anlagevermögens wegen dauerhafter Wertminderung in Höhe von TEuro 0 (Vorjahr: TEuro 22) enthalten. 5. Sonstige Angaben Die Gesellschaft hat im Geschäftsjahr 2023 folgenden durchschnittlichen Mitarbeiterbestand:
Haftungsverhältnisse i.S.d. § 251 HGB bestehen am Abschlussstichtag nicht. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen betragen zum 31. Dezember 2023 TEuro 7.473 (Vorjahr: TEuro 7.513).
Salzkotten, 28. Februar 2025 gez. Andreas Bachem, Geschäftsführer gez. Patrick Bachem, Geschäftsführer Ergebnisverwendung: Die Gesellschafter haben am 13.03.2025 beschlossen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 13.03.2025 festgestellt. BestätigungsvermerkIn dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Auto-Bachem GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Auto-Bachem GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Auto-Bachem GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kassel, 28. Februar 2025 GBZ
Revisions und Treuhand AG
gez. Ralf Ostmann, Wirtschaftsprüfer gez. Dr. Andreas Schmidt, Wirtschaftsprüfer |
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