DIAMOS AGLiquidated

Master Data

Registry
Register court Frankfurt am Main HRB 56088
Registered
12/16/2002
Industry
Computer consultancy activitiesComputer facilities management activitiesOther information technology and computer service activities
Purpose
Die Unternehmensberatung und das Projektmanagement im EDV-Bereich, die Realisierung und die Wartung und der Support von Softwareprojekten und produkten, der Betrieb eines Rechenzentrums und der Vertrieb von Softund Hardware sowie die Schulung im EDV-Bereich.

History

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Financial Report

DIAMOS AG

Sulzbach

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2007 bis zum 31.12.2007

Lagebericht

DIAMOS AG

Sulzbach / Taunus

Lagebericht zum 31. Dezember 2007

1. Wirtschaftliche Lage und Geschäftsverlauf

1.1 Das Unternehmen - Produkte und Services

Seit 1984 ist die DIAMOS AG (DIAMOS) Anbieter von Standardsoftware-Lösungen für die Investmentbranche.

Zur Kernzielgruppe des Softwarehauses zählen Kapitalanlagegesellschaften, Fondsplattformen, (Depot-)Banken sowie sonstige Finanzdienstleister.

Auf Basis einer modernen Systemplattform bietet DIAMOS modulare Produktlösungen für die Depot- und die Fondsverwaltung. Rund um die Hauptproduktlinien DIAMOS-D (Depotbuchhaltung / Anlagekontenverwaltung) und DIAMOS-F (Fondsverwaltung) stehen eine Vielzahl von Modulen und Komponenten zur Verfügung, die alle im Rahmen einer integrierten DIAMOS Plattformlösung nutzbar sind, teilweise aber auch separat in Kombination mit anderen Kernsystemen eingesetzt werden können.

Ergänzt wird das DIAMOS Produktportfolio durch ein auf die DIAMOS Produktlinien spezialisiertes Serviceangebot, das von Beratungs- und Schulungsservices bis hin zum Application Service Providing (ASP) reicht.

1.2 Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Die Investmentbranche, wesentliche Kundenbasis der DIAMOS, ist im Hinblick auf das verwaltete Anlagevolumen weiter deutlich gewachsen. So stieg z. B. das angelegte Fondsvermögen der BVI Publikums- und Spezialfonds, Luxemburger und sonstiger ausländischer Publikumsfonds deutscher Provenienz von ca. 1.230 Mrd. € (Stand: 30.09.2006) auf ca. 1.713 Mrd. € (Stand: 30.09.2007).

Die IT-Investitionsbereitschaft unterlag verschiedenen Einflussfaktoren. Entscheidende Auswirkungen hatte der weiterhin steigende Kostendruck, der die Investmentbranche auch im Geschäftsjahr 2007 dazu anhielt, kostenoptimierte Lösungen zu evaluieren. Outsourcingüberlegungen und Konsolidierungstendenzen waren in diesem Zusammenhang nach wie vor zentrale Themen. Der daraus resultierende steigende Bedarf an Automatisierungsmöglichkeiten für komplexe (Abstimmungs-) Prozesse rief gleichzeitig aber auch neuen IT-Investitionsbedarf hervor.

Neben gesteigerten gesetzlichen Anforderungen (unter anderem aufgrund der Umsetzung der "Markets in Financial Instruments Directive" (MiFID) in nationales Recht) führten auch kundenspezifische Anforderungen nach individuellen Produkten und Funktionalitäten zu einer gesteigerten Investitionsbereitschaft.

Die Anzahl der relevanten Mitbewerber der DIAMOS auf dem Gebiet der Softwareanbieter für die Investmentbranche ist auch in 2007 unverändert geblieben. Die DIAMOS konnte ihre Marktführerstellung bezogen auf das Produkt DIAMOS-D bei Standardsystem-Lösungen für die Investmentdepotverwaltung im Hinblick auf die verwalteten Depots weiterhin behaupten.

1.3 Auftragsentwicklung und Rohergebnis

Der bisherige Auftragsbestand , der sich im Jahr 2008 im Rohergebnis niederschlagen soll, ist mit über 50% des veranschlagten Rohergebnisses dank der Nachhaltigkeit der Lizenz- und Wartungsverträge als sehr positiv anzusehen.

Der in 2007 zu verzeichnende leichte Rückgang des Rohergebnisses (im Vergleich zum Vorjahr ist das Rohergebnis um 5,6% auf 6.773 T€ gesunken) resultiert im Wesentlichen aus der Umstellung des DIAMOS Lizenzmodells von Einmallizenzzahlungen auf wiederkehrende Lizenzvergütungen zugunsten einer nachhaltig gesicherten Finanzlage.

Auch in 2007 konnten weitere Mandanten, Bestands- sowie Neukunden auf die neue DIAMOS-Plattform überführt werden.

Mitte 2007 wurde bei der Fondsdepot Bank GmbH (FodB) zunächst DIAMOS-D NEU für die offene Fondsplattform ihrer Vertriebspartner planmäßig in Betrieb genommen. Im Rahmen eines juristischen Depotführerwechsels konnte zum Jahreswechsel 2007 / 2008 dann die Integration der bisherigen Depots des DEUTSCHEN INVESTMENT TRUST (dit) in die FodB Fondsplattform systemseitig erfolgreich durchgeführt werden.

Für die Frankfurter Fondsbank GmbH (FFB) wurde bereits im 2. Quartal 2007 ebenfalls die Vermittlerplattform auf das neue DIAMOS-D System umgestellt. Des Weiteren erfolgte die Migration des Mandanten FRANKFURT-TRUST Investment-Gesellschaft mbH sowie ein Depotführerwechsel des Mandanten ALTE LEIPZIGER Investment Gesellschaft mbH zur FFB Plattform zum Ende des Jahres 2007.

Bei dem Kunden Hanseatische Investment-GmbH (HANSAINVEST) wurde das neu entwickelte Modul DIAMOS-R produktiv genommen und damit das noch auf der alten Technologie basierende Vorgängersystem abgelöst. DIAMOS-R dient der Verwaltung von Riester-Fondssparplänen im Rahmen der privaten Altersvorsorge.

Mit der Deutschen Postbank International S.A. in Luxemburg konnte der letzte Bestandskunde des alten Depotverwaltungssystems als Kunde für DIAMOS-D NEU gewonnen werden.

Alle systemseitig relevanten Vorgaben der MiFID wurden für die DIAMOS-D Kunden / Mandanten im Jahr 2007 erfolgreich umgesetzt.

Mit der Berliner Volksbank eG (BVB) konnte für die Produktlinie DIAMOS-F eine Depotbank als wichtiger nächster Kunde neben dem Pilotkunden HANSAINVEST gewonnen und noch in 2007 produktiv genommen werden.

Mit der Union IT- Services GmbH (UIT), einer Tochtergesellschaft der Union Asset Management Holding AG (Union Investment), ist es im Rahmen einer erfolgreichen Machbarkeitsstudie gelungen, das zunächst prototypisch entwickelte Modul DIAMOS-Reconciliation zur Marktreife zu bringen. DIAMOS-Reconciliation ermöglicht die automatisierte Durchführung eines Konten- und Bestandsabgleichs.

Zu dem Portfolio Management System (PMS) von COPS / Muchnet wurde für die HANSAINVEST eine PMS-Schnittstelle realisiert, die eine STP-orientierte Verbindung zwischen dem DIAMOS-F System im Hause der HANSAINVEST und dem Portfolio Management System im Hause der SIGNAL IDUNA Asset Management GmbH ermöglicht.

Verstärkt wurde in 2007 auch die modulare Einsetzbarkeit der Software vorangetrieben, wodurch zahlreiche Speziallösungen (z.B. für die Riester-Fondsverwaltung oder die automatisierte Depotbankenabstimmung) nicht nur im Rahmen der integrierten DIAMOS Plattform, sondern auch als Stand-Alone-Lösung bzw. in Kombination mit anderen Kernsystemen einsetzbar sind. Weitere Komponenten, wie unter anderem DIAMOS-SWIFT und DIAMOS-WM, wurden auf Basis der neuen Technologien überarbeitet und zur Marktreife geführt.

Im Zuge der geplanten Erweiterung des Serviceangebots übernahm DIAMOS für die Commerz Grundbesitz-Investmentgesellschaft mbH (ab 2008 Commerz Real AG) bereits Mitte 2007 den Betrieb des Depotbuchhaltungssystems im hauseigenen Rechenzentrum sowie den Betrieb eines ergänzenden Backup-Rechenzentrums in einer zweiten Lokation. Die damit verbundenen Leistungen ermöglichen neben einer infrastrukturellen IT-Auslagerung auch das Outsourcing des Systembetriebs im Sinne eines Application Service Providings (ASP).

Das Thema Partnering wurde von DIAMOS im Jahr 2007 insbesondere im Hinblick auf Reseller-/ OEM-/ und sonstige Vereinbarungen mit SUN, Oracle und BEA erweitert.

1.4 Investitionen, Kosten und Beschaffungsbereich

Wesentliche Investitionen erfolgten hauptsächlich in die Weiterentwicklung der neuen Produkte DIAMOS-D und DIAMOS-F sowie in die nachhaltige Optimierung der internen Prozesse und der Qualitätssicherung.

Ein weiterer Fokus lag im Ausbau des eigenen Rechenzentrums, insbesondere im Rahmen des Anbietens der ASP Leistungen. Die Finanzierung eines Teils der Hardwareausstattung erfolgte dabei durch Leasing, da regelmäßige Aktualisierungen der Hardware geplant sind.

Die Kosten (betrieblicher Aufwand, ohne externe Dienstleister) sind im Jahr 2007 gegenüber dem Vorjahr um 6,4% auf 5.963 T€ gestiegen. Dieser Kostenanstieg resultierte fast ausschließlich aus dem Ausbau des Mitarbeiterstabs und der damit verbundenen Erhöhung der Personalkosten um 8,3% auf 4.940 T€.

Die sonstigen betrieblichen Kosten konnten hingegen nahezu unverändert gehalten werden. Der Umfang der Kosten für externe Dienstleister wurde im Jahr 2007 gegenüber dem Vorjahr planmäßig erheblich gesenkt (-71,7%).

1.5 Finanz- und Steuerergebnis

Zum 31. Dezember 2007 betrug das Finanzergebnis -191 T€. Der negative Betrag resultierte ausschließlich aus der notwendig gewordenen Abschreibung der strategischen Beteiligung an der Whitestein Technology Group AG, Schweiz, in Höhe von 218 T€ auf den Nominalwert der Aktienbeteiligung. Bereinigt um diese Abschreibung verblieb im Berichtsjahr weiterhin ein positives Finanzergebnis in Höhe von 27 T€.

Für die Finanzierung der Investitionen war auch im Jahr 2007 keine Aufnahme von Fremdkapital erforderlich. Alle Investitionen wurden aus dem vorhandenen Cash-Flow getätigt.

Die Steuerbelastung beträgt 243 T€, damit sind die Verlustvorträge aus den Vorjahren vollständig abgebaut.

1.6 Personal- und Sozialbereich

Der qualifizierte Mitarbeiterstab, der für DIAMOS einen wesentlichen Erfolgsgaranten darstellt, wurde kontinuierlich ausgebaut und lag zum Jahresende bei 60 Mitarbeitern.

Wie schon in den Vorjahren partizipieren die Mitarbeiter über Zielvereinbarungen, die unternehmensbezogene Zielsetzungen und individuelle Erfolgsbeurteilungen verbinden, am Erfolg der DIAMOS AG. Die darauf basierende leistungsgerechte Vergütung wird um verschiedene Angebote zur Altersvorsorge ergänzt. Zur nachhaltigen Förderung der Identifikation mit dem Unternehmen werden alle Mitarbeiter außerdem zeitnah und regelmäßig über die Unternehmensentwicklungen informiert.

1.7 Organisation der Leitung und Kontrolle

Der Vorstand als Leitungsorgan der DIAMOS berichtet dem Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle relevanten Fragen der Unternehmensplanung und der strategischen Weiterentwicklung, über den Gang der Geschäfte und die Lage der DIAMOS.

Der Aufsichtsrat der DIAMOS besteht aus drei Mitgliedern. Aufgabe des Aufsichtsrates ist es, den Vorstand bei der Führung der Geschäfte zu überwachen und zu beraten.

Neben einer zeitnahen Finanzbuchhaltung, Kostenrechnung und monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen verfügt DIAMOS über weitere Systeme und organisatorische Maßnahmen, um Risiken mit wesentlichem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage frühzeitig zu erkennen und geeignete Maßnahmen ergreifen zu können.

Wesentliche Eckpfeiler zur Früherkennung von Chancen und Risiken ist die Erstellung eines Jahresplans. Dieser wird unter kritischer Betrachtung der Vergangenheitswerte sowie unter Einbeziehung der Fachabteilungen erstellt und kontinuierlich mit der tatsächlichen Geschäftsentwicklung abgeglichen.

Der Vorstand ist der Überzeugung, mit den getroffenen Maßnahmen wesentliche und bestandsgefährdende Risiken systematisch, strukturiert und flächendeckend identifizieren, bewerten und steuern zu können.

2. Darstellung der Lage

2.1 Vermögenslage

Die Bilanzsumme stieg um 45,8% auf 3.696 T€. Diese Steigerung ergab sich im Wesentlichen aus der Erhöhung der Bestände für unfertige Leistungen aus den noch laufenden Einführungsprojekten DIAMOS-D NEU sowie der Erhöhung des Forderungsbestands. Die Eigenkapitalquote für das Jahr 2007 lag bei 17,9%. Dies entspricht einer Steigerungsrate um 58,4% im Vergleich zum Vorjahr.

2.2 Finanzlage

Zum 31. Dezember 2007 betrugen die liquiden Mittel 550 T€. Die liquiden Mittel gelten als Stichtagsbetrachtung. Ende Januar 2008 stellten sich die liquiden Mittel in Höhe von über 800 T€ dar. Die Liquidität ist nach Planungen für 2008 ausreichend gesichert. Es wird erwartet, dass sich die DIAMOS auch in 2008 ausschließlich durch eigenen Cash-flow finanzieren kann.

2.3 Ertragslage

Das Geschäftsergebnis des Unternehmens stellte sich im Jahr 2007 wiederum positiv dar, das geplante operative Ergebnis wurde erreicht. Der Jahresüberschuss betrug 375 T€.

Dieses Geschäftsergebnis setzt sich zusammen aus dem:

Betriebsergebnis + 809 T€

Finanzergebnis - 191 T€

Steuerbelastung - 243 T€

Gewinnrücklage - 154 T€

Gesetzl. Rücklage - 15 T€

Gewinnvortrag + 201 T€

Bilanzgewinn + 407 T€.

Die Rohergebnisrentabilität lag im Jahr 2007 bei 5,5%.

3. Hinweise auf Chancen und Risiken, insbesondere bei der künftigen Entwicklung

Durch die Migration weiterer Kunden und Mandanten auf die neu entwickelten DIAMOS Systeme haben sich das DIAMOS Plattformkonzept und seine Marktreife erneut bestätigt. Gerade die Modularität ermöglicht es, neben integrierten Gesamtlösungen individuelle Speziallösungen bereitzustellen.

Die Konsolidierungstendenzen in der Investmentbranche sowie die fortgeführten Überlegungen zum Business Process Outsourcing (BPO) werden auch das Jahr 2008 erheblich prägen. Als führender Systemanbieter für die Investmentdepotplattformen ist DIAMOS hier gut positioniert und kann so neben den Plattformen selbst an den wachsenden Einnahmen aus dem Mandantengeschäft partizipieren. Die Depotzahlen - insbesondere auf den Vermittlerplattformen - werden voraussichtlich auch in den folgenden Jahren eine steigende Tendenz aufweisen, was sich aufgrund des erfolgsabhängigen Lizenzierungsmodells und der Nachfrage nach individuellen Produkt- und Schnittstellenanpassungen auch für DIAMOS positiv auswirken sollte. Das aus dem Modell resultierende mögliche Verlustrisiko sichert DIAMOS über eine vordefinierte Mindest-Lizenzvergütung ab.

Weitere Marktchancen eröffnen die für die wachsenden Abstimmungsanforderungen konzipierten Module (z.B. DIAMOS-Reconciliation, DIAMOS-ABU). Aus den Überlegungen zum technischen Outsourcing kann DIAMOS dank der erfolgreich realisierten ASP Lösung ebenfalls neue Potentiale generieren.

In der seit 1. November 2007 bestehenden Mehrheitsbeteiligung des Outsourcers Xchanging plc. an der FodB sieht DIAMOS eher Chancen als Risiken. So bleibt DIAMOS im Zuge der von Xchanging verfolgten Strategie auch zukünftig zentraler Systempartner.

Möglichen Risiken durch die intensive produktspezifische Konzentration auf die Fondsplattformen begegnet DIAMOS durch verstärkte Vertriebsaktivitäten in Richtung erweiterter Zielgruppen und Zielmärkte. In der Fondverwaltung fördert der wachsende Aufgabenbereich der Depotbanken durch die Novellierung des Investmentgesetzes durch das Investmentänderungsgesetz 2007 das Interesse an standardisierten professionellen Softwarelösungen. Nach der Gewinnung und dem Produktivgang der BVB wurde im Depotbankenumfeld bereits die Praxistauglichkeit des DIAMOS-F Systems erwiesen.

Im Rahmen der Neukundenakquisition wurden außerdem bereits Vertriebserfolge im angrenzenden deutschsprachigen Ausland erzielt.

Durch die Entscheidung der Deutschen Postbank International S.A. für die neue DIAMOS-D Lösung und die damit einhergehenden System-Erweiterungen um luxemburgische Besonderheiten steht DIAMOS dem Finanzplatz Luxemburg künftig mit einer marktgerechten Produktlösung zur Verfügung. Auch in Liechtenstein hat sich das Vertriebsengagement aus 2007 bereits Anfang 2008 bezahlt gemacht. Nach der Gewinnung einer dort sitzenden Fondsleitung für DIAMOS-F arbeitet DIAMOS daran, sich mittelfristig weiter in diesen Finanzmärkten zu etablieren.

Auch aufgrund gesetzlicher Änderungen ergibt sich für DIAMOS neuer Anpassungsbedarf. Zunächst macht die Einführung der Abgeltungssteuer, die ab dem 1. Januar 2009 in Kraft tritt, im Jahr 2008 umfangreiche Anpassungen der steuerspezifischen Systemfunktionalitäten erforderlich. Außerdem werden die Erweiterungen im europäischen Zahlungsverkehr (SEPA) voraussichtlich zu einigen Produktanpassungen im Bereich der Depotverwaltung führen.

4. Sonstige Angaben

Der Schwerpunkt der DIAMOS Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten liegt auf einer marktgerechten Pflege und Weiterentwicklung der Hauptproduktlinien DIAMOS-D und DIAMOS-F unter Einbeziehung sämtlicher damit verbundener Module, Komponenten und Schnittstellen. DIAMOS nimmt eine kontinuierliche Erweiterung des Funktionalitätenumfangs vor und arbeitet konsequent an der Performanceoptimierung ihrer Standardsoftware.

Die DIAMOS AG betreibt eine unselbständige Zweigniederlassung in Hof / Saale mit 10 Mitarbeitern.

Im Rahmen einer Betriebsprüfung wurden die Veranlagungszeiträume bis einschließlich 2004 ohne wesentliche Beanstandung steuerlich geprüft.

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Geschäftsjahresschluss, die an dieser Stelle zu erwähnen wären, haben sich nicht ereignet.

DIAMOS hat bei den Rechtsgeschäften mit dem verbundenen Unternehmen ConQor AG, Zürich, Schweiz, eine angemessene Gegenleistung erhalten und wurde durch Maßnahmen ohne rechtsgeschäftlichen Charakter nicht benachteiligt.

Sulzbach

Wilhelm Velten, Vorstandsvorsitzender

Alexander Möller, Vorstand

Bilanz

Aktiva

  31.12.2007
EUR
31.12.2006
EUR
A. Anlagevermögen 488.010,00 751.112,91
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.470,00 7.261,00
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 2.470,00 7.261,00
II. Sachanlagen 218.540,00 258.069,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 57.460,00 70.059,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 161.080,00 188.010,00
III. Finanzanlagen 267.000,00 485.782,91
1. Beteiligungen 267.000,00 485.782,91
B. Umlaufvermögen 3.192.523,11 1.778.234,38
I. Vorräte 1.954.103,00 1.260.838,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 688.905,61 350.849,61
1. sonstige Vermögensgegenstände 688.905,61 350.849,61
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 549.514,50 166.546,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 15.797,89 6.189,17
Bilanzsumme, Summe Aktiva 3.696.331,00 2.535.536,46

Passiva

  31.12.2007
EUR
31.12.2006
EUR
A. Eigenkapital 660.832,54 286.082,99
I. gezeichnetes Kapital 231.000,00 77.000,00
II. Gewinnrücklagen 23.100,00 7.700,00
III. Bilanzgewinn 406.732,54 201.382,99
B. Rückstellungen 1.356.922,40 1.009.791,04
C. Verbindlichkeiten 1.670.956,06 1.239.662,43
I. sonstige Verbindlichkeiten 1.670.956,06 1.239.662,43
D. Rechnungsabgrenzungsposten 7.620,00 0,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 3.696.331,00 2.535.536,46

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2007 - 31.12.2007
EUR
1.1.2006 - 31.12.2006
EUR
1. Rohergebnis 6.772.900,12 7.177.048,15
2. Personalaufwand 4.940.156,68 4.560.063,23
a) Löhne und Gehälter 4.341.412,79 3.932.189,87
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 598.743,89 627.873,36
davon für Altersversorgung 94.308,70 101.282,68
3. Abschreibungen 100.254,71 114.008,61
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 100.254,71 114.008,61
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 923.014,20 928.125,37
5. Erträge aus Beteiligungen 18.406,51 18.406,51
6. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 3.137,58 2.714,10
7. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.221,43 13.216,58
8. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens 218.782,91 0,00
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.420,78 69,54
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 618.036,36 1.609.118,59
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 237.536,02 97.816,41
12. sonstige Steuern 5.750,79 3.786,00
13. Jahresüberschuss 374.749,55 1.507.516,18

Ergebnisverwendung

  1.1.2007 - 31.12.2007
EUR
1.1.2006 - 31.12.2006
EUR
13. Jahresüberschuss 374.749,55 1.507.516,18
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 201.382,99  
15. Verlustvortrag aus dem Vorjahr   1.306.133,19
16. Einstellungen in Gewinnrücklagen 169.400,00 0,00
a) in die gesetzlichen Rücklage 15.400,00 0,00
b) in andere Gewinnrücklagen 154.000,00 0,00
17. Bilanzgewinn 406.732,54 201.382,99

Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der Geschäftsleitung

Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns der DIAMOS AG für das Geschäftsjahr 2007

Der Vorstand schlägt der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn für das Geschäftsjahr 2007 wie folgt zu verwenden:

1. Verteilung an die Aktionäre in Höhe von EUR 1,73 je Stückaktie EUR 399.630,00

2. Einstellung in die Gewinnrücklagen EUR 0,00

3. Gewinnvortrag EUR 7.102,54

4. Bilanzgewinn EUR 406.732,54

Sulzbach (Taunus), den 18. Februar 2008

Wilhelm Velten Alexander Möller
Vorstandsvorsitzender Vorstand

Beschluss über die Ergebnisverwendung

Verwendung des Bilanzgewinns: EURO 406.732,54:

Verteilung an die Aktionäre durch Ausschüttung einer Dividende von EUR 1,73 je Stückaktie (insgesamt EUR 399.630,00),

Vortrag des verbleibenden Betrags in Höhe von EUR 7.102,54 auf neue Rechnung.

Der Beschluss wurde einstimmig durch Handaufheben mit 196.350 Stimmen ohne Gegenstimmen und ohne Enthaltungen gefasst und vom Vorsitzenden entsprechend festgestellt und verkündet.

Anhang

Allgemeine Angaben

Die Gliederung des Jahresabschlusses erfolgte nach den handelsrechtlichen Vorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß §§ 266, 267 und 275 Abs. 2 HGB.

Die Bewertung entspricht den gesetzlichen Bestimmungen des HGB.

Die Gesellschaft ist nach § 267 Abs. 2 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft . Die gemäß § 288 HGB bestehenden Erleichterungsvorschriften sowie die Möglichkeiten zur Unterlassung von Angaben entsprechend § 286 HGB wurden in Anspruch genommen.

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Das Anlagevermögen ist zu Anschaffungskosten, vermindert um die handels- und steuerrechtlich zulässigen linearen Abschreibungen, angesetzt. Geringwertige Wirtschaftsgüter werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt.

Die Entwicklung des Anlagevermögens geht aus dem nachfolgenden Anlagespiegel hervor.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Die Forderungen und übrigen Aktiva wurden zum Nennbetrag aktiviert.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Sonstige Rückstellungen Stand Verbrauch Zuführungen Auflösung Stand
  01.01.2007       31.12.2007
Bonus 611.888,00 -611.888,00 676.960,00 0,00 676.960,00
Urlaub 87.992,00 -87.992,00 162.367,00 0,00 162.367,00
Gewährleistungen 41.000,00 -41.000,00 24.000,00 0,00 24.000,00
Abschluss- und Prüfungskosten 20.000,00 -20.000,00 20.000,00 0,00 20.000,00
Berufsgenossenschaft 16.300,00 -14.468,56 16.100,00 -1.831,04 16.100,40
Schwerbehindertenabgabe 3.780,00 -3.780,00 3.240,00 0,00 3.240,00
IHK-Beitrag 215,04 0,00 0,00 -215,04 0,00
Aufsichtsrat-Vergütung 45.000,00 -45.000,00 45.000,00 0,00 45.000,00
Interne Jahresabschlusskosten 10.000,00 -10.000,00 10.000,00 0,00 10.000,00
Rückbauverpflichtung 8.797,00 -8.797,00 0,00 0,00 0,00
Archivierungskosten 6.000,00 0,00 0,00 0,00 6.000,00
           
           
  850.972,04 -842.925,56 957.667,00 -2.046,08 963.667,40

Die Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Am Bilanzstichtag vorhandene Ansprüche bzw. Verpflichtungen, die auf fremde Währung lauten, wurden - soweit nach Niederstwertprinzip erforderlich - zum amtlichen Mittelkurs in Euro umgerechnet.

Angaben zur Bilanz

Die Verbindlichkeiten gliedern sich nach Ihrer zeitlichen Struktur wie folgt:

Art der Verbindlichkeit Gesamtbetrag davon mit einer RLZ von gesicherte Beträge Art der Sicherheit
    <1 J. 1-5 J. >5 J.    
  TEuro TEuro TEuro TEuro TEuro Vermerk
erhaltene Anzahlungen 1.270 1.270 0 0 0 keine
aus Lieferungen und Leistungen 61 61 0 0 0 keine
sonstige Verbindlichkeiten 340 340 0 0 0 keine
Summe 1.671 1.671 0 0 0  

Von den ausgewiesenen Verbindlichkeiten hat kein Posten eine Restlaufzeit von über 5 Jahren.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse

Aus Miet- und Leasingverhältnissen bestehen Verpflichtungen in Höhe von insgesamt 986 TEUR

Sonstige Pflichtangaben

Im Jahresdurchschnitt wurden 55 Mitarbeiter (ohne Geschäftsführung) beschäftigt, davon 52 Angestellte und 3 Aushilfen.

Der Vorstand bestand im Geschäftsjahr 2007 aus den Herren

Wilhelm Velten, Wirtschaftsinformatiker (Vorsitzender)

Alexander Möller, Jurist

Auf die Angabe der Gesamtbezüge des Vorstands wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Die Mitglieder des Aufsichtsrates setzten sich in Geschäftsjahr 2007 wie folgt zusammen:

Prof. Dr. Ralf Krüger, Unternehmensberater - Vorsitzender

Sebastian Briegleb, Unternehmensberater(bis März 2007)

Alfons W. Henseler, Kaufmann (ab März 2007)

Alfons Florian, Wirtschaftsprüfer

Die Vergütungen an den Aufsichtsrat betrugen im Geschäftsjahr 48 TEuro.

Das Grundkapital in Höhe von 231.000,00 Euro entfällt in voller Höhe auf 231.000 Stückaktien ohne Nennbetrag.

Davonvermerke

Sonstige Vermögensgegenstände:

davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 100.406,36 (Euro 97.558,24)

davon gegen Gesellschafter Euro 54.145,00 (Euro 54.168,83).

Rückstellungen:

Der Betrag der Rückstellungen für latente Steuern beträgt 46.500,00 Euro.

Gewinnrücklagen:

Einstellung in die Gewinnrücklagen: Euro 154.000,00 (Euro 0,00)

Entnahme aus den Gewinnrücklagen zu Erhöhung des gezeichneten Kapitals: Euro 154.000,00 (Euro 0,00)

Bilanzgewinn:

davon Gewinnvortrag Euro 201.382,99 (Euro -1.306.133,19)

Sulzbach

Wilhelm Velten Alexander Möller
Vorstandsvorsitzender Vorstand

Anlagespiegel

  Anschaffungs- Zugänge Umbuchungen kumulierte Abschreibungen Buchwert Buchwert
  Herstellungs- Abgänge   Abschreibungen Zuschreibungen    
  kosten       vom 01.01.2007    
  01.01.2007     31.12.2007 bis 31.12.2007 31.12.2007 31.12.2006
  Euro Euro Euro Euro Euro Euro Euro
übrige immaterielle Vermögensgegenstände 85.286,52 1.647,00   84.463,52 6.438,00 2.470,00 7.261,00
Immaterielle Vermögens- gegenstände 85.286,52 1.647,00   84.463,52 6.438,00 2.470,00 7.261,00
Grundstücke, grundstücks gleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 121.241,43     63.781,43 12.599,00 57.460,00 70.059,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 792.659,98 54.287,71 -3.729,40 682.138,29 81.217,71 161.080,00 188.010,00
Sachanlagen 913.904,41 54.287,71 3.729,40 745.919,72 93.816,71 218.540,00 258.069,00
Beteiligungen 592.782,91     325.782,91 218.782,91 267.000,00 485.782,91
Finanzanlagen 592.782,91     325.782,91 218.782,91 267.000,00 485.782,91
Anlagevermögen 1.591.970,84 55.934,71 3.729,40 1.156.166,15 319.037.62 488.010,00 751.112,91

Andere Berichtsbestandteile

Bericht des Aufsichtsrats

BERICHT DES AUFSICHTSRATES FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2007

Der Aufsichtsrat hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und die Geschäftsführung der Gesellschaft insbesondere auf Grundlage schriftlicher und mündlicher Berichterstattung überwacht. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle relevanten Fragen der Unternehmensplanung, der strategischen Weiterentwicklung, über den Gang der Geschäfte, die Unternehmens- und die Risikolage. Zusätzlich stand der Vorstand in den Sitzungen zur Erörterung und zur Beantwortung der vom Aufsichtsrat gestellten Fragen zur Verfügung. Es bestand keine Veranlassung, vom Einsichtsrecht des Aufsichtsrates in die Bücher, Schriften etc. der Gesellschaft gemäß § 111 Abs. 2 AktG Gebrauch zu machen.

PERSONELLE VERÄNDERUNGEN IM AUFSICHTSRAT

In der ordentlichen Hauptversammlung am 30. März 2007 wurden die Aufsichtsratsmitglieder Prof. Dr. Ralf F. Krüger, Alfons Georg Florian und Sebastian Briegleb abberufen und die Herren Prof. Dr. Ralf F. Krüger, Alfons Georg Florian und Alfons W. Henseler bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2011 beschließt, in den Aufsichtsrat gewählt. In der Aufsichtsratssitzung im Anschluss an die ordentliche Hauptversammlung wurde Herr Prof. Dr. Ralf F. Krüger zum Vorsitzenden des Aufsichtsrates und Herr Alfons Georg Florian zum stellvertretenden Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewählt.

Der Aufsichtsrat dankt Herrn Briegleb für seine stets konstruktive Mitarbeit.

SCHWERPUNKTE DER AUFSICHTSRATSTÄTIGKEIT IM GESCHÄFTSJAHR 2007

Im Geschäftsjahr 2007 haben insgesamt 5 Sitzungen des Aufsichtsrates stattgefunden.

Gegenstand der Beratungen des Aufsichtsrats waren neben der Unternehmensstrategie vor allem die Umsatz-, Ergebnisentwicklung der DIAMOS AG, die insgesamt weiter positiv verlief. Nach der vollständigen Rückführung der buchmäßigen Überschuldung im Jahr 2006, konnte im Geschäftsjahr 2007 ein Bilanzgewinn von über € 400.000,- erzielt werden.

Der Aufsichtsrat hat sich auch mit der von einem Aktionär erhobenen Anfechtungsklage gegen Beschlüsse der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft vom 30. März 2007 eingehend auseinandergesetzt. Er nimmt zustimmend zur Kenntnis, dass das Landgericht Frankfurt die Rechtsauffassung des Aufsichtsrats bestätigt hat und die Klage rechtskräftig abgewiesen wurde.

In seiner Sitzung am 18. Februar 2008 prüfte der Aufsichtsrat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Abhängigkeitsbericht der DIAMOS AG für das Geschäftsjahr 2007 sowie den Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinns. In dieser Sitzung war auch der Abschlussprüfer, Herr Peter Göswein, anwesend, der seine Prüfung des Jahresabschlusses erläuterte und Fragen des Aufsichtsrates beantwortete. Der Aufsichtsrat nahm das Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zustimmend zur Kenntnis. Da nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung Einwendungen nicht zu erheben waren, billigte er den Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2007 und schloss sich dem Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns an.

Der Aufsichtsrat hat sich über die Behandlung des Jahresabschlusses und die Tätigkeit der Abschlussprüfer hinaus über den Einsatz des Projektcontrollings sowie die Aktivitäten der internen Revision eingehend informiert. Der Aufsichtsrat ist der Auffassung, dass das derzeit bestehende Risikomanagement den gesetzlichen Anforderungen vollumfänglich entspricht.

PRÜFUNG UND BILLIGUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES ABHÄNGIGKEITSBERICHTS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2007

Der Jahresabschluss, der Lagebericht sowie der Abhängigkeitsbericht der DIAMOS AG für das Geschäftsjahr 2007 sind von dem durch die Hauptversammlung gewählten und vom Aufsichtsrat beauftragten Abschlussprüfer, Herrn Peter Göswein, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Die genannten Abschlussunterlagen einschließlich des Abhängigkeitsberichts, der Prüfungsbericht des Abschlussprüfers und der Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinns wurden den Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig ausgehändigt.

Der Aufsichtsrat hat in seiner Sitzung am 18. Februar 2008 den Jahresabschluss, den Lagebericht und auch den Abhängigkeitsbericht der DIAMOS AG für das Geschäftsjahr 2007 sowie den Vorschlag des Vorstandes für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft und die Unterlagen mit dem Vorstand in Anwesenheit des Abschlussprüfers, Herr Peter Göswein, im Einzelnen besprochen. Der Abschlussprüfer hat über die Ergebnisse seiner Prüfung insgesamt und über die einzelnen Prüfungsschwerpunkte berichtet und beantwortete eingehend die Fragen der Mitglieder des Aufsichtsrats. Auch nach eigener, eingehender Prüfung durch den Aufsichtsrat haben sich keine Beanstandungen ergeben.

Der Abschlussprüfer hat hinsichtlich des Abhängigkeitsberichts folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

"Nach meiner pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätige ich, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war."

Der Aufsichtsrat hat von dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zustimmend Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis der auf dieser Grundlage vom Aufsichtsrat vorgenommenen eigenen Prüfung sind Einwendungen nicht zu erheben. Der vom Vorstand für die Gesellschaft vorgelegte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2007 wurde vom Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 18. Februar 2008 gebilligt. Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns schloss sich der Aufsichtsrat an.

Der Abhängigkeitsbericht wurde nach eingehender Prüfung ebenfalls gebilligt. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung des Aufsichtsrates sind gegen die Erklärung des Vorstandes am Schluss des Abhängigkeitsberichts keine Einwendungen zu erheben.

Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und allen Mitarbeitern herzlichen Dank für die erfolgreiche Arbeit im Berichtsjahr aus.

Sulzbach/Taunus, den 18. Februar 2008

Der Aufsichtsrat

Prof. Dr. Ralf F. Krüger

1. Vorsitzender

Berichtsprüfung

Bestätigungs-/Versagungsvermerk/Bescheinigungstext

BESTÄTIGUNGSVERMERK

Im Rahmen der Offenlegung wurde von den Erleichterungsvorschriften der §§ 326 ff. HGB Gebrauch gemacht. Es wird darauf hingewiesen, dass der nachfolgende Bestätigungsvermerk sich auf den vollständigen Jahresabschluss bezieht.

Ich habe den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der DIAMOS AG, Sulzbach, für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Meine Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von mir durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Ich habe meine Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Ich bin der Auffassung, dass meine Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für meine Beurteilung bildet.

Meine Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

Wiesbaden, 14. Februar 2008

Göswein

Wirtschaftsprüfer

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