Master Data

Registry
Register court Köln HRB 71318
Registered
2/9/2004
Industry
Agents involved in the sale of toolsWholesale of tools, metal locks, screws, nails etc.Wholesale of machine tools
Purpose
ist der Vertrieb von und der Handel mit Heimwerkerbedarf, insbesondere elektrischen und elektronischen Werkzeugen und Werkzeugzubehör im Inund Ausland sowie die Erbringung von Dienstleistungen aller Art, die damit in Zusammenhang stehen, insbesondere die Herstellung und Aufrechterhaltung von Kundenkontakten sowie die Erbringung und der Ausbau von Kundendienstleistungen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Frank Albert Winterwerb
since 10/18/2024
Procura
Don Zhendong Gao
since 1/13/2011
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (2)

NameOwnership
Welvast Enterprises Limited
100.00%
Positec Group LimitedHKG
0.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Welvast Enterprises Limited
VGB
€25,000
100.00%

Holdings

NameOwnership
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

POSITEC Germany GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Bilanz zum 31.12.2024

AKTIVA

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.600,00 19.200,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 540.000,00 620.000,00
557.600,00 639.200,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.903.657,31 2.293.466,55
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.978.985,87 2.978.985,87
5.440.243,18 5.911.652,42
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
Fertige Erzeugnisse und Waren 88.067.291,87 111.207.014,74
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 15.234.533,00 19.100.075,82
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 36.108.755,15 26.376.266,57
3. Sonstige Vermögensgegenstände 1.896.212,60 2.705.391,06
53.239.500,75 48.181.733,45
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 2.947.757,43 2.630.807,85
144.254.550,05 162.019.556,04
149.694.793,23 167.931.208,46

PASSIVA

31.12.2024 31.12.2023
EUR EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 14.232.884,32 12.753.858,80
III. Jahresüberschuss 4.317.064,02 1.479.025,52
18.574.948,34 14.257.884,32
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 938.907,74 392.028,20
2. Sonstige Rückstellungen 14.741.743,99 14.397.724,69
15.680.651,73 14.789.752,89
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.591.747,34 2.161.651,71
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 111.160.480,05 136.404.487,34
3. Sonstige Verbindlichkeiten 686.965,77 317.432,20
- davon aus Steuern: EUR 644.229,02 (31.12.2023: EUR 242.249,00)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 17.319,75 (31.12.2023: EUR 50.183,20)
115.439.193,16 138.883.571,25
149.694.793,23 167.931.208,46

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024

01.01.2024 - 31.12.2024 01.01.2023 - 31.12.2023
EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 172.179.934,00 158.781.841,79
2. Sonstige betriebliche Erträge 522.292,53 466.887,33
- davon aus der Währungsumrechnung: EUR 4,37 (01.01.2023 - 31.12.2023: EUR 0,00)
3. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Ware ./. 111.835.981,05 ./. 100.074.632,21
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen ./. 507.256,43 ./. 246.833,01
./. 112.343.237,48 ./. 100.321.465,22
4. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter ./. 12.410.347,85 ./. 11.862.900,45
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung ./. 2.041.170,98 ./. 1.887.535,92
./. 14.451.518,83 ./. 13.750.436,37
5. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen ./. 504.329,58 ./. 242.946,25
6. Sonstige betriebliche Aufwendungen ./. 39.061.665,27 ./. 43.040.443,52
- davon aus der Währungsumrechnung: EUR 46.258,66 (01.01.2023 - 31.12.2023: EUR 43.379,93)
7. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 15.794,39 41.015,57
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0,00 ./. 57.229,30
9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ./. 2.040.205,74 ./. 398.198,51
10. Ergebnis nach Steuern 4.317.064,02 1.479.025,52
11. Sonstige Steuern 0,00 0,00
12. Jahresüberschuss 4.317.064,02 1.479.025,52

Anhang zum 31. Dezember 2024

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Firmenname: POSITEC Germany GmbH
Firmensitz: Köln
Registergericht: Köln
Handelsregister-Nr.: HRB 71318

Der Jahresabschluss der POSITEC Germany GmbH wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie unter Beachtung der ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB.

Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB für große Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die vorjährigen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden beibehalten.

Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Unsere Schätzung basiert auf der voraussichtlichen Länge des Lebenszyklus der Produkte des erworbenen Unternehmens.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden, in Anlehnung an die in den steuerrechtlichen AfA-Tabellen genannten Nutzungsdauern, nach der voraussichtlichen, betriebsindividuellen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände von 3 bis 13 Jahren linear vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis Euro 800,00 werden sofort abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt.

Die Waren wurden mit dem gleitenden gewogenen Durchschnitt der Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Ergab sich aus dem Absatzmarkt zum Abschlussstichtag ein niedrigerer beizulegender Wert, so wurde dieser angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit Anschaffungskosten oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das allgemeine Ausfallrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit ihren Anschaffungskosten bilanziert.

Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Verbindlichkeiten und Forderungen in fremder Währung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs unter Beachtung des Realisations- und Anschaffungskostenprinzips bewertet.

Im Geschäftsjahr erfolgte eine Nacherfassung von konzerninternen Vergütungen des Vorjahres mit einem Ergebniseffekt in Höhe von 1.558 T€. Die Anpassung wurde in laufender Rechnung im Wesentlichen in den Umsatzerlösen berücksichtigt.

Angaben zur Bilanz

Brutto-Anlagenspiegel

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Im Geschäftsjahr gab es keine Zugänge und Abgänge zu den geringwertigen Wirtschaftsgütern.

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen betreffen die Gewerbesteuer in Höhe von 580 T€ (Vorjahr: 392 T€) und die Körperschaftsteuer in Höhe von 359 T€ (Vorjahr: 0 T€).

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen (14.742 T€; Vorjahr: 14.398 T€) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Kundenrabatte (5.517 T€; Vorjahr: 5.139 T€) und Gewährleistungen (4.509 T€; Vorjahr: 3.420 T€). Der Anstieg zum Vorjahr betrifft im Wesentlichen Rückstellungen im Bereich der Gewährleistungskosten (4.509 T€; Vorjahr 3.420 T€) sowie der Kundenrabatte (5.517 T€; Vorjahr 5.139 T€). Gegenläufig hierzu nahmen die Rückstellungen für Marketing (1.185 T€; Vorjahr 2.550 T€) im selben Wirtschaftsjahr ab.

Verbindlichkeitenspiegel

Gesamt davon mit einer Restlaufzeit von
< 1 Jahr 1-5 Jahren > 5 Jahren
T€ T€ T€ T€
Verbindlichkeiten a. L. u. L. 3.592 3.592 0,00 0,00
Vorjahr 2.162 2.162 0,00 0,00
Verbindl. gegenüber verbundenen Untern. 111.160 111.160 0,00 0,00
Vorjahr 136.404 136.404 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 687 687 0,00 0,00
Vorjahr 317 317 0,00 0,00

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 T€.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken und zur Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzpositionen

In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind keine mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von 227 T€ (Vorjahr: 0 €).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren, wie im Vorjahr, aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr.

Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen

Haftungsverhältnisse bestehen nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen Verpflichtungen in folgender Höhe:

fällig 2025: TEUR 1.413
fällig 2026 und später: TEUR 4.495

Die Miet- und Leasingverhältnisse bieten den Vorteil einer geringeren Liquiditätsbelastung. Nachteile könnten daraus entstehen, dass der jeweilige Miet- oder Leasinggegenstand nach Ende der Miet- oder Leasingdauer nicht mehr zur Verfügung steht. Bedeutende Chancen und Risiken sind darüber hinaus nicht ersichtlich.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Geschäftsjahr 2024
T €
Umsatzerlöse nach Tätigkeitsbereichen
Rasenmähroboter
93.868
Elektrowerkzeuge 44.529
Sonstige 33.783
172.180
Umsatzerlöse nach Regionen
Inland 83.361
Übrige EU-Länder 59.279
Drittländer 0.914
Dienstleistungen an verbundene Unternehmen 28.626
172.180

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren aus verrechneten sonstigen Sachbezügen Kfz in Höhe von 407 T€ (Vorjahr 377 T€).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Werbekosten in Höhe von 11.382 T€ (Vorjahr: 15.829 T€), Lagerkosten in Höhe von 6.818 T€ (Vorjahr: 6.650 T€), Ausgangsfrachten in Höhe 4.285 T€ (Vorjahr: 4.528 T€) und Gewährleistungen in Höhe von 6.787 T€ (Vorjahr: 5.644 T€).

Sonstige Angaben

Beteiligungsverhältnisse

Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen eine Beteiligung im Sinne von § 271 Abs. HGB:

Name Beteiligungsquote Währung Eigenkapital Jahresergebnis
Positec Nordic ApS, Dänemark * 100 % TDKK 1.816 43
Positec Nordic AB, Schweden * 100 % TSEK 5.645 -573
Positec Eurasia LLC, Russland ** 100 % TRUB k. A. k. A.
Kress GmbH ** 100 % TEUR k. A. k. A.
Positec Switzerland AG, Schweiz ** 100 % CHF k. A. k. A.

Fremdwährungskurse 31.12.2024: EUR:DKK 7,4581; EUR:SEK 11,4684

* Jahresabschluss 2024

** Es liegt kein Jahresabschluss vor.

Konzernverhältnisse

Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Positec Group Limited, Macao, China einbezogen, der den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig den kleinsten Konsolidierungskreis darstellt.

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 162 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon im Außendienst 72 und 90 im Innendienst, bei der Gesellschaft beschäftigt.

Geschäftsführer

Don Zhengdong Gao (nach Namensänderung, vormals: Ko Yan), Suzhou Industrial Park, China, CEO der Positec Enterprises Limited, Hong Kong, China

Torsten Bollweg, Hamburg, hauptamtlicher Geschäftsführer der Positec Germany GmbH ist zum 30.09.2024 ausgeschieden.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB.

Gesamthonorar des Abschlussprüfers

Im Jahresabschluss sind insgesamt Honorare des Abschlussprüfers in Höhe von 105 T€

Enthalten, welche ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen entfallen.

Vorschlag zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss in Höhe von 4.317.064,02 € soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.

 

Köln, den 28. Mai 2025

Don Zhendong Gao, Geschäftsführer

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
Stand 1.1.2024 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 24.000,00 0,00 0,00 24.000,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.200.000,00 0,00 0,00 1.200.000,00
1.224.000,00 0,00 0,00 1.224.000,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.099.665,38 120.894,98 87.794,64 6.132.765,72
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.978.985,87 0,00 0,00 2.978.985,87
10.302.651,25 120.894,98 87.794,64 10.335.751,59
Abschreibungen
Stand 1.1.2024 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2024
EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 4.800,00 1.600,00 0,00 6.400,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 580.000,00 80.000,00 0,00 660.000,00
584.800,00 81.600,00 0,00 666.400,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.806.198,83 422.729,58 0,00 4.228.928,41
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
4.390.998,83 504.329,58 0,00 4.895.328,41
Buchwerte
Stand 31.12.2024 Stand 31.12.2023
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 17.600,00 19.200,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 540.000,00 620.000,00
557.600,00 639.200,00
II. Sachanlagen
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.903.837,31 2.293.466,55
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 2.978.985,87 2.978.985,87
5.440.423,18 5.911.652,42

Lagebericht 2024

der Firma Positec Germany GmbH

Köln

1. Grundlagen des Unternehmens

1.1. Geschäftsmodell

Die Positec Germany GmbH ist eine Tochtergesellschaft der in China ansässigen Positec Unternehmensgruppe. Sie vertreibt die am Stammsitz der Unternehmensgruppe in Suzhou (China) sowie in Vietnam unter den Produktnamen WORX und KRESS hergestellten Elektrowerkzeuge vorwiegend in Europa und in den USA.

Hauptabsatzgebiete der Gesellschaft in Europa sind Deutschland, Belgien, Polen, Österreich, Niederlande und Tschechien.

Zum Gesamtsortiment der Gesellschaft gehören die Marken WORX und KRESS. Die Marke WORX umfasst Elektrowerkzeuge für die Do-It-Yourself-Anwendung, Elektrowerkzeuge für die Nutzung im Gartenbereich sowie Rasenmähroboter. Unter der Marke KRESS werden Rasenmähroboter, Elektrowerkzeuge und Gartengeräte für die gewerbliche Nutzung über Fachhandelspartner vertrieben.

Die Gesellschaft hat Betriebsstätten in Belgien, Tschechien, Polen, Rumänien und Österreich. Ein Großteil dieser Umsätze wird lediglich vermittelt und unmittelbar durch die Muttergesellschaft geliefert und fakturiert. Die entsprechenden Umsatzerlöse und Deckungsbeiträge werden über die Cost-Plus-Regelung reflektiert.

Hauptkunden des Unternehmens sind Heimwerker- und Gartenfachmärkte sowie Fachhändler der Forst- und Gartentechnikbranche.

Neben dem Vertrieb von Elektrowerkzeugen als Hauptzweck der Unternehmung bietet die Positec Germany GmbH seinen Endkunden flächendeckende After-Sales-Dienstleistungen im Bereich Reparatur und Wartung der WORX-Produkte an. Für die Produkte der Marke KRESS übernehmen die Fachhandelspartner den After-Sales-Service und werden dabei durch den unternehmensinternen technischen Support beraten und unterstützt.

1.2. Forschung und Entwicklung

Es finden keine Tätigkeiten im Bereich Forschung und Entwicklung statt.

2. Wirtschaftsbericht

2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die zunehmende Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft auf wichtigen Absatzmärkten, hohe Energiekosten, ein weiterhin erhöhtes Zinsniveau und unsichere wirtschaftliche Aussichten führten dazu, dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) laut Statistischem Bundesamt auch im Jahresdurchschnitt 2024 um -0,2% gegenüber dem Vorjahr gesunken ist. 1

1 Quelle: Pressemitteilung v. 15. Januar 2025 - 019 des Statistischen Bundesamts: Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2024 um 0,2 % gesunken

2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Der für die Gesellschaft bedeutende Markt für Rasenmähroboter entwickelte sich im Jahr 2024 nach zwei rückläufigen Jahren mengenmäßig im Vergleich zum Vorjahr sehr positiv (+22,4%). Auch wertmäßig konnte erneut ein deutlicher Zuwachs von +17,5% verzeichnet werden (+7,0% im Vorjahr). Der mengenmäßige Marktanteil der Positec Marken betrug im Jahr 2024 32,0% und war damit im Vergleich zum Vorjahr (37,9%) rückläufig. Wertmäßig lag der Marktanteil bei 30,5% und damit über dem Vorjahr (27,4%). 2

2 Quelle: GfK 2024: Powered Lawnmower, Robot Mowers

3. Ertragslage

3.1. Finanzielle Leistungsindikatoren

Die finanziellen Leistungsindikatoren mit der größten Relevanz sind für die Gesellschaft Umsatz und Jahresergebnis.

Das Geschäftsjahr 2024 schloss mit einem Umsatz in Höhe von 172.180 T€ (Vorjahr: 158.782 T€) ab, wovon 143.778 T€ (Vorjahr: 130.107 T€) aus Produktverkäufen resultieren. Damit liegt das Umsatzvolumen aus Produktverkäufen um +13.671 T€ oder um +10,5% über dem Vorjahreswert. Die Prognose in Höhe von 180 Mio. EUR wurde um -7,8 Mio. EUR (-4,5%) verfehlt, weil der Markteintritt im Bereich der gewerblichen Landschafts- und Gartenprodukte langsamer als erwartet verlief.

Das Umsatzvolumen im Kernabsatzgebiet Deutschland ist im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 9,4% gestiegen (Umsatzerlöse aus Produktverkäufen ohne Erlösschmälerungen 2024: 107.901 T€, Umsatzerlöse aus Produktverkäufen ohne Erlösschmälerungen 2023: 98.642 T€).

In den anderen Absatzgebieten stieg der Umsatz um 20,2%. Haupttreiber ist der außerordentliche Anstieg der Umsatzerlöse der Marke KRESS in den Niederlanden und in Belgien.

Die Aufwendungen für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren in 2024 betrugen 111.836 T€ gegenüber 100.075 T€ im Vergleichszeitraum 2023. Der relative Anstieg gegenüber 2023 betrug damit +11,8% und ist proportional zu den Umsatzerlösen gestiegen.

Die Personalaufwendungen erhöhten sich aufgrund eines Anstiegs der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl von 156 Mitarbeitern im Vorjahr auf 162 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2024 (+3,8%). Der Anstieg der Personalaufwendungen lag bei +5,1%, was auch mit höheren Sozialabgaben zu begründen ist (+8,1% im Vergleich zum Vorjahr).

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 43.040 T€ im Geschäftsjahr 2023 auf 39.062 T€ im Berichtsjahr 2024 gefallen.

Der Rückgang liegt im Wesentlichen in geringeren Werbekosten (4.447 T€) begründet, der auf einen Verzicht auf TV-Werbung zurückzuführen ist.

Der Jahresüberschuss erhöhte sich von 1.479 T€ im Vorjahr auf 4.317 T€ im Berichtsjahr. Die Geschäftsentwicklung ist positiv verlaufen. Der Anstieg ist unter anderem auf eine Nacherfassung von 1.558 T€ konzerninterner Vergütung des Vorjahres zurückzuführen. Die Anpassung wurde in laufender Rechnung berücksichtigt und begründet unter anderem den deutlich höheren Jahresüberschuss 2024.

3.2. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Neben den dargestellten finanziellen Leistungsindikatoren überwachen wir regelmäßig nichtfinanzielle Leistungsindikatoren der Bereiche Operations und Personal.

Im Bereich Operations werden sowohl logistische Kennzahlen wie Prognosegenauigkeit, Lagerreichweite, Retourenquote und On Time Delivery als auch Kundendienstkennzahlen wie Anrufannahmerate, Kundenzufriedenheit und durchschnittliche Reparaturdurchlaufzeiten gemessen und bei Abweichungen zum Plan entsprechende kurzfristige Gegenmaßnahmen eingeleitet.

Im Bereich Personal betrachten wir Kennzahlen wie Mitarbeiterfluktuation, Krankheitsrate, Mitarbeiterzufriedenheit, Time To Hire, durchschnittliche Bewerberanzahl und Kandidatenzufriedenheit. Auch hier werden bei eventuellen Abweichungen zum Plan kurzfristige Gegenmaßnahmen angestoßen.

Es ist festzustellen, dass die aufgeführten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren keinen wesentlichen Einfluss auf die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft haben.

4. Vermögens- und Finanzlage

Die Vorräte sind vor allem durch den Abverkauf der Erstbevorratung im Bereich Kress um 23.140 T€ von 111.207 T€ im Vorjahr auf 88.067 T€ im Berichtsjahr gesunken.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen zum Ende des Geschäftsjahres 2024 mit 15.235 T€ deutlich unter dem Vorjahr (19.100 T€). Dies ist mit einem Umsatzrückgang im Dezember 2024 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum begründet (-70,4%).

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen waren zum Ende des Geschäftsjahres 2024 mit 36.109 T€ um 9.733 T€ höher als im Vorjahr (26.376 T€), was hauptsächlich auf die die Berechnung von Warenlieferungen an Positec Gesellschaften in der Schweiz, in Frankreich und in Italien zurückzuführen ist.

Das Stammkapital betrug im Geschäftsjahr unverändert 25 T€.

Das Eigenkapital der Positec Germany GmbH erhöhte sich um den Jahresüberschuss von 14.258 T€ im Vorjahr auf 18.575 T€. Die Eigenkapitalquote stieg von 8,5% im Vorjahr auf 12,4% im Berichtsjahr.

Die sonstigen Rückstellungen sind im Geschäftsjahr 2024 um 335 T€ von 14.398 T€ im Vorjahr auf 14.742 T€ im Berichtsjahr gestiegen. Die Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Kundenrabatte 5.517 T€ (Vorjahr 5.139 T€) und für Gewährleistungen 4.509 T€ (Vorjahr 3.420 T€) gebildet.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 1.430 T€ an (2024: 3.592 T€, 2023: 2.162 T€). Zu den wesentlichen Treibern gehören die Verbindlichkeiten aus Dienstleistungen, wie Daten-Service der RTK-Antennen, Rework und Lagerhaltungskosten, aus denen sich zum Bilanzstichtag keine Fälligkeit ergab.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gingen im Geschäftsjahr 2024 um 25.244 T€ von 136.404 T€ im Vorjahr auf 111.160 T€ im Berichtsjahr zurück, was auf den hohen Wareneingang der neuen hochpreisigen Produktkategorien im vierten Quartal 2023 und den daraus resultierenden geringeren Warenzugängen im Geschäftsjahr 2024 zurückzuführen ist.

Die Bankguthaben sind mit 2.948 T€ im Vergleich zum Vorjahr gestiegen (Vorjahr 2.631 T€).

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 2024 319 T€ und lag damit 5.120 T€ unter dem Vorjahr. Trotz einer deutlichen Verbesserung der Ertragslage blieb der operative Cashflow im Geschäftsjahr hinter dem Vorjahresniveau zurück. Dies ist im Wesentlichen auf bilanzielle Verschiebungen und den weiteren Abbau von Verbindlichkeiten zurückzuführen. Die Investitionstätigkeit wurde erheblich reduziert, wodurch zusätzliche Liquidität erhalten blieb. Insgesamt konnte die Liquiditätslage des Unternehmens stabil gehalten werden.

Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

5. Risikobericht

5.1. Risikomanagement

Im Rahmen der Geschäftstätigkeit ist die Gesellschaft einer Reihe von Risiken ausgesetzt. Die Gesellschaft unterhält ein monatliches Berichtswesen, um risikobehaftete Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und ihnen entgegenwirken zu können.

Für neue und geänderte Prozess- und Problembereiche erlässt die Geschäftsführung in unregelmäßigen Abständen Organisationsmitteilungen und Richtlinien, die unternehmensinterne Regelungen enthalten.

5.2. Geschäftsrisiken

Wesentliche Risiken für die Unternehmensentwicklung werden für die nächsten Geschäftsjahre nicht gesehen.

Die Gesellschaft erwartet weiterhin positive Umsatz- und Ergebnisentwicklungen, die durch die relativ stabile Wirtschaftslage sowie durch das stetige und solide Wirtschaftswachstum in den Absatzgebieten gestützt werden.

Dem grundsätzlichen Geschäftsrisiko einer starken Abhängigkeit von wenigen Kunden im Bereich WORX soll durch die Ausweitung des Geschäftsbereichs KRESS mit vielen kleineren Fachhandelspartnern entgegengewirkt werden. Darüber hinaus betreibt die Gesellschaft eine intensive Pflege bestehender Kundenbeziehungen und versucht, zusätzliche Marketing-Programme bei bestehenden Kunden zu initiieren (s. Prognosebericht).

5.3. Personalrisiken

Der Bereich Human Resources ist für die Personalpolitik, -beschaffung, -einsatz sowie für die Personaldatenpflege und -statistik verantwortlich.

Der Personalaufwand der Gesellschaft beträgt ca. 27% des gesamten betrieblichen Aufwands (ausgenommen Materialaufwand).

Im Rahmen der Quartalsplanungen wird eine ausführliche Umsatz- und Ergebnisvorausschau erstellt, anhand der die Steuerung einer angemessenen Personalbeschaffung und eines effektiven Personaleinsatzes erfolgt.

Den in Deutschland viel diskutierten Fachkräftemangel spürt auch die Gesellschaft im Rahmen ihrer Personalbeschaffungsaktivitäten. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, wird an Employer Branding Maßnahmen in den sozialen Medien gearbeitet. Darüber hinaus wurden Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit implementiert. Dazu gehören auch der Umzug an einen attraktiven Bürostandort im September 2023 als auch die Einführung eines hybriden Arbeitsmodells.

5.4. IT-Risiken

Die Gesellschaft bedient sich im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien des Know-Hows eines Dienstleisters, unterhält entsprechende Wartungsverträge und stellt durch die regelmäßige Ersatzinvestition sicher, dass die eingesetzten Systeme auf einem technisch zeitgemäßen Stand sind.

Dadurch wird den IT-Risiken hinsichtlich der IT-Infrastruktur und den Bedrohungen durch Cyberkriminalität angemessen begegnet. Darüber hinaus werden alle Mitarbeiter regelmäßig zu einem Online-Training zum Thema Cyber Security verpflichtet.

5.5. Währungsrisiken

Die in der Bilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente unterliegen grundsätzlich Ausfallrisiken und Währungsrisiken. Das Währungsrisiko ist aufgrund der überwiegenden Fakturierung und Beschaffung in Euro als sehr gering einzustufen, weshalb auch keine Kurssicherungsinstrumente eingesetzt werden.

5.6. Ausfallrisiken

Das Ausfallrisiko der Forderungen wird durch ein zentrales Forderungsmanagement sowie durch eine Kreditversicherung minimiert. Im Rahmen des Forderungsmanagements werden unter anderem Bonitätsprüfungen durchgeführt sowie Zahlungseingänge und Fälligkeiten regelmäßig überprüft und fällige Posten gemahnt.

5.7. Liquiditätsrisiken

Aufgrund des Cash-Poolingprozesses mit der Muttergesellschaft verfügte die Gesellschaft im Berichtszeitraum stets über eine ausreichende Liquidität.

5.8. Zusammenfassende Würdigung

Nach derzeitigem Erkenntnisstand wurde gegen alle der Gesellschaft bekannten Risiken ausreichend Vorsorge getroffen. Aufgrund der starken Marktposition, der technologischen Innovationskraft und des vorhandenen kennzahlenbasierten Frühwarnungssystems geht die Geschäftsführung davon aus, allen Herausforderungen erfolgreich begegnen zu können.

6. Prognosebericht

Die Geschäftsführung geht davon aus, dass sich die positive Tendenz in der Umsatzentwicklung durch die Erschließung neuer Produktkategorien auch in den nächsten Jahren fortsetzen wird. Für das Geschäftsjahr 2025 wird ein Umsatz von ca. EUR 185 Mio. erwartet. Der geplante Anstieg resultiert insbesondere aus der Erweiterung der Produktpalette mit Rasenmährobotern und Gartengeräten für den professionellen Bereich.

Aufgrund der kontinuierlichen Ausweitung des Geschäftsvolumens und der mit dem Mutterunternehmen bestehenden Cost-Plus-Vereinbarung geht die Geschäftsführung von einem weiter leicht steigenden Jahresüberschuss im Vergleich zum aktuellen Jahresüberschuss (bereinigt um die Nacherfassung durch konzerninterne Vergütung) aus.

6.1. Chancen der künftigen Entwicklung / Ausblick

Die Positec Unternehmensgruppe ist seit vielen Jahren fokussiert auf die Entwicklung umweltfreundlicher Konsumgüter im Bereich Elektrowerkzeuge. Dieser Fokus wird konsequent weitergeführt und um den Bereich emissionsfreier Produkte für die gewerbliche Gartengestaltung erweitert.

Der Kauf der Marke KRESS im Oktober 2016 steht für die Strategie des Unternehmens, sich mit einer weiteren weltweit bekannten Marke im Portfolio neue Vertriebskanäle zu erschließen.

Seit dem Sommer 2018 wurden zunächst in Deutschland und Frankreich Rasenmähroboter unter dem Markennamen KRESS MISSION eingeführt. Im Jahr 2021 folgten Elektrowerkzeuge und Gartengeräte für professionelle Anwendungen.

Durch die im Jahr 2023 eingeführte innovative Akkutechnologie wird das Sortiment um gewerbliche Produkte zur emissionsfreien Gartengestaltung erweitert. Darüber hinaus sind die autonomen RTKn Rasenmähroboter von KRESS für sehr große Rasenflächen geeignet und weisen die gleiche Genauigkeit und Effizienz auf wie von Personen betriebene Rasenmäher.

Darüber hinaus wird das Produktportfolio der Marke WORX erweitert. Im Jahr 2023 wurde das Rasenmährobotersortiment WORX LANDROID mit dem Model VISION um ein Produkt ergänzt, das ohne zu verlegenden Begrenzungsdraht die zu mähende Rasenfläche und mögliche Hindernisse per Kamera und mit Sensoren erfasst.

Weiterhin investiert das Unternehmen in die POWER SHARE Plattform, bei der verschiedene Elektrowerkzeuge mit dem gleichen Akku versorgt werden können.

Aufgrund der Chancen, die aus diesen innovativen Produktentwicklungen entstehen, erwartet die Geschäftsführung für die Folgejahre eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung.

 

Köln, den 28. Mai 2025

Don Zhendong Gao, Geschäftsführer

Feststellung Jahresabschlusses 2024

Der geprüfte Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 mit einer Bilanzsumme in Höhe von EUR 149.694.793,23 und einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 4.317.064,02 wurde durch den Gesellschafterbeschluss am 30.05.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die POSITEC Germany GmbH, Köln

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der POSITEC Germany GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der POSITEC Germany GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Düsseldorf, den 28. Mai 2025

Grant Thornton AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Jens Brinkhoff, Wirtschaftsprüfer

Désirée Wegmann, Wirtschaftsprüferin

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