Good Humor GmbH
Same addressManufacture of ice cream
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Frank Albert Winterwerb since 10/18/2024 | Procura |
Don Zhendong Gao since 1/13/2011 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
Welvast Enterprises Limited | 100.00% |
Positec Group Limited | 0.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
POSITEC Germany GmbHKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Bilanz zum 31.12.2024AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024
Anhang zum 31. Dezember 2024Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss der POSITEC Germany GmbH wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie unter Beachtung der ergänzenden Regelungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Bei der Gesellschaft handelt es sich um eine große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Die Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den Bestimmungen der §§ 266 und 275 HGB für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die vorjährigen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze wurden beibehalten. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Der aktivierte Geschäfts- oder Firmenwert wird planmäßig über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren abgeschrieben. Unsere Schätzung basiert auf der voraussichtlichen Länge des Lebenszyklus der Produkte des erworbenen Unternehmens. Die planmäßigen Abschreibungen wurden, in Anlehnung an die in den steuerrechtlichen AfA-Tabellen genannten Nutzungsdauern, nach der voraussichtlichen, betriebsindividuellen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände von 3 bis 13 Jahren linear vorgenommen. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis Euro 800,00 werden sofort abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Waren wurden mit dem gleitenden gewogenen Durchschnitt der Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Ergab sich aus dem Absatzmarkt zum Abschlussstichtag ein niedrigerer beizulegender Wert, so wurde dieser angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit Anschaffungskosten oder mit dem am Bilanzstichtag niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Das allgemeine Ausfallrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten wurden mit ihren Anschaffungskosten bilanziert. Das Gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren ungewissen Verbindlichkeiten. Sie wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten und Forderungen in fremder Währung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Alle übrigen Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs unter Beachtung des Realisations- und Anschaffungskostenprinzips bewertet. Im Geschäftsjahr erfolgte eine Nacherfassung von konzerninternen Vergütungen des Vorjahres mit einem Ergebniseffekt in Höhe von 1.558 T€. Die Anpassung wurde in laufender Rechnung im Wesentlichen in den Umsatzerlösen berücksichtigt. Angaben zur Bilanz Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Im Geschäftsjahr gab es keine Zugänge und Abgänge zu den geringwertigen Wirtschaftsgütern. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen betreffen die Gewerbesteuer in Höhe von 580 T€ (Vorjahr: 392 T€) und die Körperschaftsteuer in Höhe von 359 T€ (Vorjahr: 0 T€). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen (14.742 T€; Vorjahr: 14.398 T€) betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Kundenrabatte (5.517 T€; Vorjahr: 5.139 T€) und Gewährleistungen (4.509 T€; Vorjahr: 3.420 T€). Der Anstieg zum Vorjahr betrifft im Wesentlichen Rückstellungen im Bereich der Gewährleistungskosten (4.509 T€; Vorjahr 3.420 T€) sowie der Kundenrabatte (5.517 T€; Vorjahr 5.139 T€). Gegenläufig hierzu nahmen die Rückstellungen für Marketing (1.185 T€; Vorjahr 2.550 T€) im selben Wirtschaftsjahr ab. Verbindlichkeitenspiegel
Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt 0,00 T€. Angabe zu Restlaufzeitvermerken und zur Mitzugehörigkeit zu anderen Bilanzpositionen In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind keine mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von 227 T€ (Vorjahr: 0 €). Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen und die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren, wie im Vorjahr, aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen Haftungsverhältnisse bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus Miet- und Leasingverträgen bestehen Verpflichtungen in folgender Höhe:
Die Miet- und Leasingverhältnisse bieten den Vorteil einer geringeren Liquiditätsbelastung. Nachteile könnten daraus entstehen, dass der jeweilige Miet- oder Leasinggegenstand nach Ende der Miet- oder Leasingdauer nicht mehr zur Verfügung steht. Bedeutende Chancen und Risiken sind darüber hinaus nicht ersichtlich. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse
Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge resultieren aus verrechneten sonstigen Sachbezügen Kfz in Höhe von 407 T€ (Vorjahr 377 T€). Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen Werbekosten in Höhe von 11.382 T€ (Vorjahr: 15.829 T€), Lagerkosten in Höhe von 6.818 T€ (Vorjahr: 6.650 T€), Ausgangsfrachten in Höhe 4.285 T€ (Vorjahr: 4.528 T€) und Gewährleistungen in Höhe von 6.787 T€ (Vorjahr: 5.644 T€). Sonstige Angaben Beteiligungsverhältnisse Die Gesellschaft hält am Bilanzstichtag an folgenden Unternehmen eine Beteiligung im Sinne von § 271 Abs. HGB:
Fremdwährungskurse 31.12.2024: EUR:DKK 7,4581; EUR:SEK 11,4684
** Es liegt kein Jahresabschluss vor.
Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Positec Group Limited, Macao, China einbezogen, der den Konzernabschluss für den größten und gleichzeitig den kleinsten Konsolidierungskreis darstellt. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer Im Geschäftsjahr wurden durchschnittlich 162 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, davon im Außendienst 72 und 90 im Innendienst, bei der Gesellschaft beschäftigt. Geschäftsführer Don Zhengdong Gao (nach Namensänderung, vormals: Ko Yan), Suzhou Industrial Park, China, CEO der Positec Enterprises Limited, Hong Kong, China Torsten Bollweg, Hamburg, hauptamtlicher Geschäftsführer der Positec Germany GmbH ist zum 30.09.2024 ausgeschieden. Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer unterbleibt gem. § 286 Abs. 4 HGB. Gesamthonorar des Abschlussprüfers Im Jahresabschluss sind insgesamt Honorare des Abschlussprüfers in Höhe von 105 T€ Enthalten, welche ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen entfallen. Vorschlag zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss in Höhe von 4.317.064,02 € soll auf neue Rechnung vorgetragen werden.
Köln, den 28. Mai 2025 Don Zhendong Gao, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024
Lagebericht 2024der Firma Positec Germany GmbHKöln1. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell Die Positec Germany GmbH ist eine Tochtergesellschaft der in China ansässigen Positec Unternehmensgruppe. Sie vertreibt die am Stammsitz der Unternehmensgruppe in Suzhou (China) sowie in Vietnam unter den Produktnamen WORX und KRESS hergestellten Elektrowerkzeuge vorwiegend in Europa und in den USA. Hauptabsatzgebiete der Gesellschaft in Europa sind Deutschland, Belgien, Polen, Österreich, Niederlande und Tschechien. Zum Gesamtsortiment der Gesellschaft gehören die Marken WORX und KRESS. Die Marke WORX umfasst Elektrowerkzeuge für die Do-It-Yourself-Anwendung, Elektrowerkzeuge für die Nutzung im Gartenbereich sowie Rasenmähroboter. Unter der Marke KRESS werden Rasenmähroboter, Elektrowerkzeuge und Gartengeräte für die gewerbliche Nutzung über Fachhandelspartner vertrieben. Die Gesellschaft hat Betriebsstätten in Belgien, Tschechien, Polen, Rumänien und Österreich. Ein Großteil dieser Umsätze wird lediglich vermittelt und unmittelbar durch die Muttergesellschaft geliefert und fakturiert. Die entsprechenden Umsatzerlöse und Deckungsbeiträge werden über die Cost-Plus-Regelung reflektiert. Hauptkunden des Unternehmens sind Heimwerker- und Gartenfachmärkte sowie Fachhändler der Forst- und Gartentechnikbranche. Neben dem Vertrieb von Elektrowerkzeugen als Hauptzweck der Unternehmung bietet die Positec Germany GmbH seinen Endkunden flächendeckende After-Sales-Dienstleistungen im Bereich Reparatur und Wartung der WORX-Produkte an. Für die Produkte der Marke KRESS übernehmen die Fachhandelspartner den After-Sales-Service und werden dabei durch den unternehmensinternen technischen Support beraten und unterstützt. 1.2. Forschung und Entwicklung Es finden keine Tätigkeiten im Bereich Forschung und Entwicklung statt. 2. Wirtschaftsbericht 2.1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Die zunehmende Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft auf wichtigen Absatzmärkten, hohe Energiekosten, ein weiterhin erhöhtes Zinsniveau und unsichere wirtschaftliche Aussichten führten dazu, dass das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) laut Statistischem Bundesamt auch im Jahresdurchschnitt 2024 um -0,2% gegenüber dem Vorjahr gesunken ist. 1 2.2. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Der für die Gesellschaft bedeutende Markt für Rasenmähroboter entwickelte sich im Jahr 2024 nach zwei rückläufigen Jahren mengenmäßig im Vergleich zum Vorjahr sehr positiv (+22,4%). Auch wertmäßig konnte erneut ein deutlicher Zuwachs von +17,5% verzeichnet werden (+7,0% im Vorjahr). Der mengenmäßige Marktanteil der Positec Marken betrug im Jahr 2024 32,0% und war damit im Vergleich zum Vorjahr (37,9%) rückläufig. Wertmäßig lag der Marktanteil bei 30,5% und damit über dem Vorjahr (27,4%). 2
2 Quelle: GfK 2024: Powered Lawnmower, Robot
Mowers
3. Ertragslage 3.1. Finanzielle Leistungsindikatoren Die finanziellen Leistungsindikatoren mit der größten Relevanz sind für die Gesellschaft Umsatz und Jahresergebnis. Das Geschäftsjahr 2024 schloss mit einem Umsatz in Höhe von 172.180 T€ (Vorjahr: 158.782 T€) ab, wovon 143.778 T€ (Vorjahr: 130.107 T€) aus Produktverkäufen resultieren. Damit liegt das Umsatzvolumen aus Produktverkäufen um +13.671 T€ oder um +10,5% über dem Vorjahreswert. Die Prognose in Höhe von 180 Mio. EUR wurde um -7,8 Mio. EUR (-4,5%) verfehlt, weil der Markteintritt im Bereich der gewerblichen Landschafts- und Gartenprodukte langsamer als erwartet verlief. Das Umsatzvolumen im Kernabsatzgebiet Deutschland ist im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr um 9,4% gestiegen (Umsatzerlöse aus Produktverkäufen ohne Erlösschmälerungen 2024: 107.901 T€, Umsatzerlöse aus Produktverkäufen ohne Erlösschmälerungen 2023: 98.642 T€). In den anderen Absatzgebieten stieg der Umsatz um 20,2%. Haupttreiber ist der außerordentliche Anstieg der Umsatzerlöse der Marke KRESS in den Niederlanden und in Belgien. Die Aufwendungen für Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren in 2024 betrugen 111.836 T€ gegenüber 100.075 T€ im Vergleichszeitraum 2023. Der relative Anstieg gegenüber 2023 betrug damit +11,8% und ist proportional zu den Umsatzerlösen gestiegen. Die Personalaufwendungen erhöhten sich aufgrund eines Anstiegs der durchschnittlichen Mitarbeiteranzahl von 156 Mitarbeitern im Vorjahr auf 162 Mitarbeiter im Geschäftsjahr 2024 (+3,8%). Der Anstieg der Personalaufwendungen lag bei +5,1%, was auch mit höheren Sozialabgaben zu begründen ist (+8,1% im Vergleich zum Vorjahr). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind von 43.040 T€ im Geschäftsjahr 2023 auf 39.062 T€ im Berichtsjahr 2024 gefallen. Der Rückgang liegt im Wesentlichen in geringeren Werbekosten (4.447 T€) begründet, der auf einen Verzicht auf TV-Werbung zurückzuführen ist. Der Jahresüberschuss erhöhte sich von 1.479 T€ im Vorjahr auf 4.317 T€ im Berichtsjahr. Die Geschäftsentwicklung ist positiv verlaufen. Der Anstieg ist unter anderem auf eine Nacherfassung von 1.558 T€ konzerninterner Vergütung des Vorjahres zurückzuführen. Die Anpassung wurde in laufender Rechnung berücksichtigt und begründet unter anderem den deutlich höheren Jahresüberschuss 2024. 3.2. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Neben den dargestellten finanziellen Leistungsindikatoren überwachen wir regelmäßig nichtfinanzielle Leistungsindikatoren der Bereiche Operations und Personal. Im Bereich Operations werden sowohl logistische Kennzahlen wie Prognosegenauigkeit, Lagerreichweite, Retourenquote und On Time Delivery als auch Kundendienstkennzahlen wie Anrufannahmerate, Kundenzufriedenheit und durchschnittliche Reparaturdurchlaufzeiten gemessen und bei Abweichungen zum Plan entsprechende kurzfristige Gegenmaßnahmen eingeleitet. Im Bereich Personal betrachten wir Kennzahlen wie Mitarbeiterfluktuation, Krankheitsrate, Mitarbeiterzufriedenheit, Time To Hire, durchschnittliche Bewerberanzahl und Kandidatenzufriedenheit. Auch hier werden bei eventuellen Abweichungen zum Plan kurzfristige Gegenmaßnahmen angestoßen. Es ist festzustellen, dass die aufgeführten nichtfinanziellen Leistungsindikatoren keinen wesentlichen Einfluss auf die zukünftige Entwicklung der Gesellschaft haben. 4. Vermögens- und Finanzlage Die Vorräte sind vor allem durch den Abverkauf der Erstbevorratung im Bereich Kress um 23.140 T€ von 111.207 T€ im Vorjahr auf 88.067 T€ im Berichtsjahr gesunken. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen zum Ende des Geschäftsjahres 2024 mit 15.235 T€ deutlich unter dem Vorjahr (19.100 T€). Dies ist mit einem Umsatzrückgang im Dezember 2024 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum begründet (-70,4%). Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen waren zum Ende des Geschäftsjahres 2024 mit 36.109 T€ um 9.733 T€ höher als im Vorjahr (26.376 T€), was hauptsächlich auf die die Berechnung von Warenlieferungen an Positec Gesellschaften in der Schweiz, in Frankreich und in Italien zurückzuführen ist. Das Stammkapital betrug im Geschäftsjahr unverändert 25 T€. Das Eigenkapital der Positec Germany GmbH erhöhte sich um den Jahresüberschuss von 14.258 T€ im Vorjahr auf 18.575 T€. Die Eigenkapitalquote stieg von 8,5% im Vorjahr auf 12,4% im Berichtsjahr. Die sonstigen Rückstellungen sind im Geschäftsjahr 2024 um 335 T€ von 14.398 T€ im Vorjahr auf 14.742 T€ im Berichtsjahr gestiegen. Die Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Kundenrabatte 5.517 T€ (Vorjahr 5.139 T€) und für Gewährleistungen 4.509 T€ (Vorjahr 3.420 T€) gebildet. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen gegenüber dem Vorjahr um 1.430 T€ an (2024: 3.592 T€, 2023: 2.162 T€). Zu den wesentlichen Treibern gehören die Verbindlichkeiten aus Dienstleistungen, wie Daten-Service der RTK-Antennen, Rework und Lagerhaltungskosten, aus denen sich zum Bilanzstichtag keine Fälligkeit ergab. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen gingen im Geschäftsjahr 2024 um 25.244 T€ von 136.404 T€ im Vorjahr auf 111.160 T€ im Berichtsjahr zurück, was auf den hohen Wareneingang der neuen hochpreisigen Produktkategorien im vierten Quartal 2023 und den daraus resultierenden geringeren Warenzugängen im Geschäftsjahr 2024 zurückzuführen ist. Die Bankguthaben sind mit 2.948 T€ im Vergleich zum Vorjahr gestiegen (Vorjahr 2.631 T€). Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit betrug im Geschäftsjahr 2024 319 T€ und lag damit 5.120 T€ unter dem Vorjahr. Trotz einer deutlichen Verbesserung der Ertragslage blieb der operative Cashflow im Geschäftsjahr hinter dem Vorjahresniveau zurück. Dies ist im Wesentlichen auf bilanzielle Verschiebungen und den weiteren Abbau von Verbindlichkeiten zurückzuführen. Die Investitionstätigkeit wurde erheblich reduziert, wodurch zusätzliche Liquidität erhalten blieb. Insgesamt konnte die Liquiditätslage des Unternehmens stabil gehalten werden. Die Gesellschaft war im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit in der Lage, ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. 5. Risikobericht 5.1. Risikomanagement Im Rahmen der Geschäftstätigkeit ist die Gesellschaft einer Reihe von Risiken ausgesetzt. Die Gesellschaft unterhält ein monatliches Berichtswesen, um risikobehaftete Entwicklungen frühzeitig zu erkennen und ihnen entgegenwirken zu können. Für neue und geänderte Prozess- und Problembereiche erlässt die Geschäftsführung in unregelmäßigen Abständen Organisationsmitteilungen und Richtlinien, die unternehmensinterne Regelungen enthalten. 5.2. Geschäftsrisiken Wesentliche Risiken für die Unternehmensentwicklung werden für die nächsten Geschäftsjahre nicht gesehen. Die Gesellschaft erwartet weiterhin positive Umsatz- und Ergebnisentwicklungen, die durch die relativ stabile Wirtschaftslage sowie durch das stetige und solide Wirtschaftswachstum in den Absatzgebieten gestützt werden. Dem grundsätzlichen Geschäftsrisiko einer starken Abhängigkeit von wenigen Kunden im Bereich WORX soll durch die Ausweitung des Geschäftsbereichs KRESS mit vielen kleineren Fachhandelspartnern entgegengewirkt werden. Darüber hinaus betreibt die Gesellschaft eine intensive Pflege bestehender Kundenbeziehungen und versucht, zusätzliche Marketing-Programme bei bestehenden Kunden zu initiieren (s. Prognosebericht). 5.3. Personalrisiken Der Bereich Human Resources ist für die Personalpolitik, -beschaffung, -einsatz sowie für die Personaldatenpflege und -statistik verantwortlich. Der Personalaufwand der Gesellschaft beträgt ca. 27% des gesamten betrieblichen Aufwands (ausgenommen Materialaufwand). Im Rahmen der Quartalsplanungen wird eine ausführliche Umsatz- und Ergebnisvorausschau erstellt, anhand der die Steuerung einer angemessenen Personalbeschaffung und eines effektiven Personaleinsatzes erfolgt. Den in Deutschland viel diskutierten Fachkräftemangel spürt auch die Gesellschaft im Rahmen ihrer Personalbeschaffungsaktivitäten. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, wird an Employer Branding Maßnahmen in den sozialen Medien gearbeitet. Darüber hinaus wurden Maßnahmen zur Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit implementiert. Dazu gehören auch der Umzug an einen attraktiven Bürostandort im September 2023 als auch die Einführung eines hybriden Arbeitsmodells. 5.4. IT-Risiken Die Gesellschaft bedient sich im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologien des Know-Hows eines Dienstleisters, unterhält entsprechende Wartungsverträge und stellt durch die regelmäßige Ersatzinvestition sicher, dass die eingesetzten Systeme auf einem technisch zeitgemäßen Stand sind. Dadurch wird den IT-Risiken hinsichtlich der IT-Infrastruktur und den Bedrohungen durch Cyberkriminalität angemessen begegnet. Darüber hinaus werden alle Mitarbeiter regelmäßig zu einem Online-Training zum Thema Cyber Security verpflichtet. 5.5. Währungsrisiken Die in der Bilanz ausgewiesenen Finanzinstrumente unterliegen grundsätzlich Ausfallrisiken und Währungsrisiken. Das Währungsrisiko ist aufgrund der überwiegenden Fakturierung und Beschaffung in Euro als sehr gering einzustufen, weshalb auch keine Kurssicherungsinstrumente eingesetzt werden. 5.6. Ausfallrisiken Das Ausfallrisiko der Forderungen wird durch ein zentrales Forderungsmanagement sowie durch eine Kreditversicherung minimiert. Im Rahmen des Forderungsmanagements werden unter anderem Bonitätsprüfungen durchgeführt sowie Zahlungseingänge und Fälligkeiten regelmäßig überprüft und fällige Posten gemahnt. 5.7. Liquiditätsrisiken Aufgrund des Cash-Poolingprozesses mit der Muttergesellschaft verfügte die Gesellschaft im Berichtszeitraum stets über eine ausreichende Liquidität. 5.8. Zusammenfassende Würdigung Nach derzeitigem Erkenntnisstand wurde gegen alle der Gesellschaft bekannten Risiken ausreichend Vorsorge getroffen. Aufgrund der starken Marktposition, der technologischen Innovationskraft und des vorhandenen kennzahlenbasierten Frühwarnungssystems geht die Geschäftsführung davon aus, allen Herausforderungen erfolgreich begegnen zu können. 6. Prognosebericht Die Geschäftsführung geht davon aus, dass sich die positive Tendenz in der Umsatzentwicklung durch die Erschließung neuer Produktkategorien auch in den nächsten Jahren fortsetzen wird. Für das Geschäftsjahr 2025 wird ein Umsatz von ca. EUR 185 Mio. erwartet. Der geplante Anstieg resultiert insbesondere aus der Erweiterung der Produktpalette mit Rasenmährobotern und Gartengeräten für den professionellen Bereich. Aufgrund der kontinuierlichen Ausweitung des Geschäftsvolumens und der mit dem Mutterunternehmen bestehenden Cost-Plus-Vereinbarung geht die Geschäftsführung von einem weiter leicht steigenden Jahresüberschuss im Vergleich zum aktuellen Jahresüberschuss (bereinigt um die Nacherfassung durch konzerninterne Vergütung) aus. 6.1. Chancen der künftigen Entwicklung / Ausblick Die Positec Unternehmensgruppe ist seit vielen Jahren fokussiert auf die Entwicklung umweltfreundlicher Konsumgüter im Bereich Elektrowerkzeuge. Dieser Fokus wird konsequent weitergeführt und um den Bereich emissionsfreier Produkte für die gewerbliche Gartengestaltung erweitert. Der Kauf der Marke KRESS im Oktober 2016 steht für die Strategie des Unternehmens, sich mit einer weiteren weltweit bekannten Marke im Portfolio neue Vertriebskanäle zu erschließen. Seit dem Sommer 2018 wurden zunächst in Deutschland und Frankreich Rasenmähroboter unter dem Markennamen KRESS MISSION eingeführt. Im Jahr 2021 folgten Elektrowerkzeuge und Gartengeräte für professionelle Anwendungen. Durch die im Jahr 2023 eingeführte innovative Akkutechnologie wird das Sortiment um gewerbliche Produkte zur emissionsfreien Gartengestaltung erweitert. Darüber hinaus sind die autonomen RTKn Rasenmähroboter von KRESS für sehr große Rasenflächen geeignet und weisen die gleiche Genauigkeit und Effizienz auf wie von Personen betriebene Rasenmäher. Darüber hinaus wird das Produktportfolio der Marke WORX erweitert. Im Jahr 2023 wurde das Rasenmährobotersortiment WORX LANDROID mit dem Model VISION um ein Produkt ergänzt, das ohne zu verlegenden Begrenzungsdraht die zu mähende Rasenfläche und mögliche Hindernisse per Kamera und mit Sensoren erfasst. Weiterhin investiert das Unternehmen in die POWER SHARE Plattform, bei der verschiedene Elektrowerkzeuge mit dem gleichen Akku versorgt werden können. Aufgrund der Chancen, die aus diesen innovativen Produktentwicklungen entstehen, erwartet die Geschäftsführung für die Folgejahre eine weiterhin positive Geschäftsentwicklung.
Köln, den 28. Mai 2025 Don Zhendong Gao, Geschäftsführer Feststellung Jahresabschlusses 2024 Der geprüfte Jahresabschluss der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 mit einer Bilanzsumme in Höhe von EUR 149.694.793,23 und einem Jahresüberschuss in Höhe von EUR 4.317.064,02 wurde durch den Gesellschafterbeschluss am 30.05.2025 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die POSITEC Germany GmbH, Köln Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der POSITEC Germany GmbH, Köln, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der POSITEC Germany GmbH, Köln, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2024 bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 28. Mai 2025 Grant
Thornton AG
Jens Brinkhoff, Wirtschaftsprüfer Désirée Wegmann, Wirtschaftsprüferin |
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