Master Data

Registry
Register court Köln HRB 20818
Previous
LM Accessoires Werbemittel und Exclusivanfertigungen GmbH
Registered
5/4/1990
Industry
Manufacture of imitation jewellery and related articlesWholesale of watches and jewelleryAgents involved in the sale of precision, photographic, optical equipment, watches, clocks, precious metal products and jewellery
Purpose
die Herstellung, der Groß- und Einzelhandel von und mit Modeschmuck, Schmuckaccessoires, Werbemitteln und Exclusivanfertigungen;

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Procura
Dirk Haynberg
since 2/25/2011
Procura
Meinhard Mombauer
since 10/19/2001
Managing Director

Beneficial Owners
Beta

100.00% identified0.00% unresolved

Identified persons (1)

NameOwnership
100.00%

Shareholders
Beta

Name
Location
Share
Meinhard Mombauer
Köln
100.00%

Holdings
Beta

NameOwnership
No data available

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

REFLECTS GmbH

Köln

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht

A. Darstellung des Geschäftsverlaufs

Darstellung der Gesellschaft

Wir sind ein in Köln ansässiger Multispezialist für haptische Werbeartikel. Seit der Gründung im Jahr 1988 machen wir als Hersteller und Importeur von Werbemitteln Botschaften greifbar und Unternehmen sichtbar. Das Sortiment umfasst Produkte aus den Bereichen Elektronik, Metallartikel, Drinkware, Büroaccessoires und Uhren. Mehr als 80 Beschäftigte sorgen mithilfe von Veredelungstechniken wie Lasergravur, Tampondruck, UV-Druck und Doming für die optimale Inszenierung der Werbebotschaften.

Bereits im Jahr 2019 haben wir auf Basis umfangreicher Analysen mit der Neupositionierung der Marke "REFLECTS" und der damit einhergehenden Umstrukturierung der Prozesse begonnen. Auch in den von der Corona-Pandemie geprägten Jahren 2020 bis 2022 haben wir mit gestraffter Personalausstattung konsequent die Neustrukturierung der REFLECTS GmbH fortgesetzt. Mit den umgesetzten Maßnahmen befinden wir uns auf einem guten Weg, der auch von unseren Kunden und dem Markt angenommen wird.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die wirtschaftliche Entwicklung im Jahr 2022 war zum einen weiterhin von den Auswirkungen der Corona-Pandemie beeinträchtigt. Darüber hinaus haben sich aus dem im Februar 2022 ausgebrochenen Ukraine-Krieg mit stark gestiegenen Energiepreisen, einer hohen Inflation sowie gestörten Lieferketten weitere schwerwiegende wirtschaftliche Folgen ergeben. Trotz dieser negativen Beeinträchtigungen konnte im Jahr 2022 in Deutschland ein Bruttoinlandsprodukt in Höhe von rund 3,88 Billionen Euro - was im Vergleich zum Vorjahr einem preisbereinigten Wachstum in Höhe von 1,8 % entspricht - erzielt werden.

Die Werbemittelbranche ist überdurchschnittlich stark von der Corona-Pandemie betroffen. Wurde in Deutschland im Jahr 2019 - vor Ausbruch der Corona-Pandemie - ein Rekordumsatz mit Werbemitteln in Höhe von 3,65 Mrd. € erzielt, betrugen die Umsätze im Jahr 2022 lediglich 2,9 Mrd. €, was nach wie vor einem Rückgang in Höhe von 20,6 % entspricht.

Umsatz- und Ergebnisentwicklung

Im Geschäftsjahr 2022 konnten wir eine Umsatzsteigerung in Höhe von 26,1 % verzeichnen. Sowohl gestiegene Material- und Personalaufwendungen als auch die verstärkte Inanspruchnahme von Fremdarbeiten haben jedoch dazu geführt, dass sich das Umsatzwachstum nicht in einem verbesserten Jahresergebnis niederschlägt. Zum positiven Jahresergebnis in Höhe von 322 T€ haben wie im Vorjahr staatliche Unterstützungsleistungen (Kurzarbeitergeld und Corona-Überbrückungshilfen) beigetragen.

Der ergebnisbedingte Rückgang des Eigenkapitals im Jahr 2020 konnte mittels des erzielten Jahresüberschusses im Geschäftsjahr 2022 weiter kompensiert werden. Obwohl sich das Eigenkapital ergebnisbedingt um 322 T€ auf 1.629 T€ erhöht - und damit deutlich über dem Branchendurchschnitt liegt - führt der Anstieg der Bilanzsumme auf 6.285 T€ zu einem Rückgang der Eigenkapitalquote um 0,7 %-Punkte auf 25,9 %.

Neben dem planmäßigen Aufbau des Lagerbestandes haben sich keinen nennenswerten Veränderungen unserer stabilen Vermögens- und Kapitalstruktur ergeben. Wesentliche Veränderungen sind diesbezüglich in naher Zukunft nicht zu erwarten.

Vergleich mit der Vorjahresprognose

Unter Berücksichtigung der erheblichen Prognoseunsicherheiten in Folge der andauernden Corona-Pandemie und des Ukraine-Krieges entsprechen sowohl die im Geschäftsjahr 2022 zu verzeichnende Umsatzsteigerung in Höhe von 26,1 % als auch der erzielte Jahresüberschuss in Höhe von 322 T€ im Wesentlichen den Prognosen der Geschäftsleitung.

Investitionen und Finanzierungsmaßnahmen

Unabhängig von den schwierigen Rahmenbedingungen haben wir im Geschäftsjahr 2022 weiter in die digitalen Prozesse investiert. Wesentliche Investitionen in das Anlagevermögen betreffen ein Upgrade unserer ERP-Software sowie Ersatzinvestitionen in unseren Fuhrpark.

Bedingt durch die erfolgte Aufstockung des Lagerbestands ist zum Bilanzstichtag sowohl ein Anstieg der Bankverbindlichkeiten in Höhe von 342 T€ als auch der Lieferantenverbindlichkeiten in Höhe von 734 T€ zu verzeichnen.

B. Lage des Unternehmens

Zum 31. Dezember 2022 beträgt das Gesamtvermögen unseres Unternehmens rund 6,3 Mio.€. Mit einem Anteil am Gesamtvermögen in Höhe von 80,0 % stellen das Vorratsvermögen und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weiterhin die zentralen Vermögenspositionen dar. Das Ausfallrisiko der Leistungsforderungen ist aufgrund der Vielzahl der Kunden sowie dem bewährten Forderungsmanagement zu vernachlässigen.

Unser Unternehmen verfügt mit einem Eigenkapital in Höhe von 1.629 T€ und einer Eigenkapitalquote von 25,9 % über eine gute Eigenkapitalausstattung sowie über eine solide Vermögens- und Kapitalstruktur. Langjährige Lieferantenbeziehungen sowie eine breite und treue Kundenbasis sind wichtige Bestandteile unserer Unternehmensidentität und ein tragfähiges Fundament für unsere weitere Entwicklung.

C. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Prognosebericht

Auch wenn die großen Verwerfungen in Folge der Corona-Pandemie überwunden scheinen, erschwert das unveränderte Kriegsgeschehen in der Ukraine und die daraus resultierenden Auswirkungen auf die Weltwirtschaft (insbesondere die weitere Entwicklung der Energiekosten) jegliche Prognose.

Nach derzeitigen Kenntnisstand und unter Berücksichtigung der aktuellen Entwicklung der allgemeinen Wirtschaftslage gehen wir für das Geschäftsjahr 2023 von leicht steigenden Umsatzerlösen und einem positiven Jahresergebnis aus.

Durch die umgesetzten Restrukturierungs- und Finanzierungsmaßnahmen ist das Unternehmen solide durchfinanziert und für die Widrigkeiten des Marktes gewappnet.

Risikobericht

Die Unternehmensentwicklung hängt maßgeblich von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung ab. Darüber hinaus stellen die Entwicklungen auf dem Beschaffungs- und am Devisenmarkt existenzielle Grundlagen unseres Geschäfts dar.

Auf Basis der Konjunkturprognose des ifo-Instituts vom 21. Juni 2023 wird für die deutsche Wirtschaft für das Jahr 2023 ein Rückgang des Bruttoinlandsprodukts um 0,4 % und für das Jahr 2024 ein Anstieg um 1,5 % erwartet. Hinsichtlich der Inflationsrate zeichnet sich eine Entspannung ab. Lag die Gesamtinflationsrate im Jahr 2022 noch bei 6,9 % wird für die Jahre 2023 und 2024 ein Rückgang auf 5,8 % bzw. 2,1 % prognostiziert.

Das Liquiditätsrisiko, d.h. unseren Zahlungsverpflichtungen im Zeitpunkt der Fälligkeit nicht nachkommen zu können, ist sehr gering. Die Finanzierunglage der Gesellschaft ist über die Jahre 2023 und 2024 hinaus gesichert.

Eventuelle Risiken bestehen aufgrund langer Produktionszeiten sowie der in Folge des weiten Transportweges mehrere Wochen betragenden Lieferzeit, die kurzfristige Dispositionen auf Grund aktueller Entwicklungen nahezu ausschließt. In Folge der langjährigen Geschäftsbeziehung mit unseren Hauptlieferanten, die sich in der Vergangenheit stets als verlässliche Partner erwiesen haben, sehen wir keine Anzeichen für eine negative Entwicklung. Dem Risiko des zeitlichen Vorlaufs für die Warendisposition aufgrund der verringerten Transportkapazitäten durch die Corona-Verwerfungen haben wir mit einer Aufstockung des Lagerbestandes bei unseren Artikeln mit hoher Umschlagshäufigkeit frühzeitig gegengesteuert. Somit war unsere Lieferfähigkeit stets gesichert

Bedingt durch den fast ausschließlich auf US-Dollar-Basis erfolgenden Wareneinkauf besteht ein permanentes Währungsrisiko, das wir durch entsprechende Sicherungsgeschäfte begrenzen.

Unser Risikomanagement ist nach der erfolgten Umstrukturierung in den Jahren 2020 bis 2022 weiter geschärft und verbessert worden. Neben dem zeitnahen internen Berichtswesen werden zusätzlich quartalsweise Berichte zur aktuellen wirtschaftlichen Lage und zur geplanten Entwicklung zur Verfügung gestellt. Plan- und Ist-Zahlen werden dabei abgeglichen; wenn erforderlich erfolgt eine Anpassung der Plan-Zahlen.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Grundlage für die Finanzmitteldisposition dient.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- oder Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügen wir über ein Debitorenmanagement mit einem adäquaten Mahnwesen. Abhängigkeiten von Großkunden ergeben sich in Folge unserer breit gefächerten Kundenstruktur mit einer Vielzahl kleinerer Kunden nicht.

Diese bewährten Maßnahmen haben uns im Wirtschaftsjahr 2022 gezeigt, dass wir weiterhin auf einem guten Weg sind.

Chancenbericht

Wir gehen davon aus, dass sich die Werbemittelbranche im Hinblick auf das vorhandene Aufholpotential positiver als die Gesamtwirtschaft entwickelt und in den Jahren 2023 und 2024 ein Umsatzwachstum erzielen kann.

Aufgrund der erfolgten Neuausrichtung des Geschäftsbetriebes, der konsequent durchgeführten Kostenoptimierung sowie der anhaltenden Optimierung unserer Vertriebs- und Produktionskapazitäten sehen wir gute Voraussetzungen für eine stärkere Marktpräsenz und eine positive Unternehmensentwicklung.

Die konsequente Weiterentwicklung unserer Sortimentsstrukturen und Verbesserungen in der Infrastruktur unserer Veredlungskonzepte stärken unser Unternehmen in der aktuellen Entwicklung der Werbemittelbranche.

 

Köln, im September 2023

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 553.910,35 408.322,35
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 153.820,00 146.015,00
II. Sachanlagen 265.911,00 128.128,00
III. Finanzanlagen 134.179,35 134.179,35
B. Umlaufvermögen 5.690.768,97 4.489.056,53
I. Vorräte 4.212.830,20 2.771.935,83
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.474.301,24 1.423.113,93
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 3.637,53 294.006,77
C. Rechnungsabgrenzungsposten 40.089,21 21.409,43
Aktiva 6.284.768,53 4.918.788,31

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 1.628.584,10 1.306.306,76
I. Gezeichnetes Kapital 180.000,00 180.000,00
II. Gewinnvortrag 1.126.306,76 739.639,03
III. Jahresüberschuss 322.277,34 386.667,73
B. Rückstellungen 137.684,00 143.795,00
C. Verbindlichkeiten 4.518.500,43 3.468.686,55
Passiva 6.284.768,53 4.918.788,31

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 6.463.646,76 5.368.405,30
2. Personalaufwand 3.609.293,79 2.977.904,77
a) Löhne und Gehälter 2.932.136,58 2.321.421,87
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 677.157,21 656.482,90
davon für Altersversorgung 71.305,95 89.025,80
3. Abschreibungen 122.010,95 129.428,68
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 122.010,95 129.428,68
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 2.339.349,21 1.826.899,22
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.249,86 20.337,62
davon aus verbundenen Unternehmen 5.565,80 12.011,10
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 76.772,05 63.764,20
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 4.400,00 4.305,00
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.729,00
8. Ergebnis nach Steuern 322.470,62 389.017,05
9. sonstige Steuern 193,28 2.349,32
10. Jahresüberschuss 322.277,34 386.667,73

Anhang

A. Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Die REFLECTS GmbH mit Sitz in Köln, die beim Amtsgericht Köln unter der Registernummer HRB 20818 eingetragen ist, ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte unter Beachtung der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere der §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbHG, wobei für die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung das Gesamtkostenverfahren Anwendung findet.

Im Rahmen der Offenlegung wurden die für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Erleichterungsvorschriften in Anspruch genommen.

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert beibehalten.

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Bilanz noch in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt sind, sind nicht bekannt geworden (Nachtragsbericht).

B. Angaben und Erläuterungen zu Posten der Bilanz

und der Gewinn- und Verlustrechnung

I. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Ansatz und Bewertung der in der Bilanz ausgewiesenen Posten erfolgen nach folgenden Grundsätzen:

Zugänge zum Anlagevermögen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Abschreibungen bei den immateriellen Gegenständen des Anlagevermögens und den Sachanlagen erfolgen planmäßig auf der Grundlage der steuerlichen Abschreibungssätze nach der linearen Abschreibungsmethode. Sachanlagenzugänge werden entsprechend der steuerlichen Regelung gem. § 7 Abs. 1 Satz 4 EStG nach der Pro-Rata-Temporis-Regelung abgeschrieben. Bewegliche Anlagegüter des Anlagevermögens mit Einzelanschaffungskosten bis zu € 1.000,00 werden über die Laufzeit von 5 Jahren abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten aktiviert.

Die unter den Vorräten ausgewiesenen Waren werden zu Anschaffungskosten oder den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten bewertet. Erkennbaren Risiken, die sich zum Beispiel aus fehlender Nachfrage oder geminderter Verwendbarkeit ergeben, werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit dem Nennbetrag bewertet. Auf Grund des Ausfallrisikos waren Wertberichtigungen in Höhe von € 14.300,00 (Vorjahr: € 16.000,00) zu berücksichtigen.

Der Kassenbestand wird zum Nominalwert bewertet.

Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben gebildet, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag sind.

Pensionsrückstellungen werden nach einem versicherungsmathematischen Grundsatz entsprechenden Gutachten gebildet. Der Teilwert wurde unter Anwendung der "Richttafeln 2018 G" von Prof. Dr. Klaus Heubeck und einem Rechnungszinsfuß von 1,78 % ermittelt. Anpassungen für zukünftige Gehalts- und Rententrends sind im Hinblick auf die fixen Zusagen nicht erforderlich.

Aus der Abzinsung der Pensionsverpflichtung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre (1,78 %) ergibt sich zum 31. Dezember 2022 im Vergleich zur Abzinsung der Pensionsverpflichtung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre (1,44 %) eine Verminderung der Pensionsverpflichtung in Höhe von € 16.035,00 (Unterschiedsbetrag). Dieser ist nach § 253 Abs. 6 S. 2 HGB ausschüttungsgesperrt.

Der auf Basis einer kongruenten Bewertung ermittelte Aktivwert der Rückdeckungsversicherung in Höhe von € 189.312,00 wurde mit den Pensionsverpflichtungen saldiert.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

II. Angaben zu Posten der Bilanz

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist in dem beigefügten Anlagespiegel dargestellt.

Die Gesellschaft hat am 09. August 2011 als alleinige Gesellschafterin die ADITAN Werbe- und Organisationsmittel GmbH mit Sitz in Köln gegründet. Das Stammkapital der ADITAN Werbe- und Organisationsmittel GmbH beträgt € 25.000,00. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 weist einen Jahresüberschuss in Höhe von € 4.545,29 und ein Eigenkapital in Höhe von € 80.865,89 aus. Gegenstand des Unternehmens ist die Produktion von und der Handel mit Werbe- und Organisationsmitteln sowie Sonderanfertigungen. Geschäftsführer dieser Gesellschaft ist Herr Dirk Haynberg.

Die Gesellschaft hat am 23. Juni 2014 als alleinige Gesellschafterin die Geschenke STAR GmbH mit Sitz in Köln gegründet. Das Stammkapital der Geschenke STAR GmbH beträgt € 25.000,00. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 weist einen Jahresüberschuss in Höhe von € 909,95 und ein Eigenkapital in Höhe von € 47.538,62 aus. Gegenstand des Unternehmens ist der Im- und Export sowie der Groß- und Einzelhandel mit Geschenkartikeln aller Art. Geschäftsführer dieser Gesellschaft ist Herr Marc Mombauer.

Mit Vertrag vom 09. Februar 2017 hat die Gesellschaft 100,0 % der Anteile an der Reflects B.V. (Niederlande) erworben. Das Stammkapital der Reflects B.V. beträgt € 18.000,00. Der Jahresabschluss per 31. Dezember 2022 weist einen Jahresfehlbetrag in Höhe von € 11.262,00 und ein Eigenkapital in Höhe von € 20.692,00 aus. Gegenstand des Unternehmens ist der Großhandel mit Verbrauchsgütern. Geschäftsführer dieser Gesellschaft ist Herr Meinhard Mombauer.

Die Pensionsrückstellungen beinhalten die nach Saldierung der Pensionsverpflichtungen (€ 251.596,00) mit dem Aktivwert der Rückdeckungsversicherung (€ 189.312,00) verbleibende Unterdeckung in Höhe von € 62.284,00.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt € 250.000,00 (Vorjahr: € 350.000,00).

In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von € 295.109,66 (Vorjahr: € 413.612,94) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von € 945,26 (Vorjahr: 940,42) enthalten.

III. Angaben zu Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Im Rohergebnis sind periodenfremde Erträge in Höhe von € 38.867,93 (Vorjahr: € 10.577,55) enthalten.

Die Aufwendungen für Altersversorgung im Posten 2. b) betragen € 71.305,95 (Vorjahr: € 89.025,80).

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 2.600,80 (Vorjahr: € 0,00) enthalten.

Der Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen enthält Zinsen an Gesellschafter in Höhe von € 10.766,26 (Vorjahr: € 10.672,57).

C. Ergänzende Angaben

1. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse im Sinne von §§ 251, 268 Abs. 7 HGB liegen nicht vor.

Wesentliche finanzielle Verpflichtungen im Sinne von § 285 Nr. 3 HGB ergeben sich aus dem Mietvertrag für die angemietete Immobilie. Bei einer Mindestlaufzeit bis 31. Mai 2028 beträgt die aus dem Mietvertrag resultierende finanzielle Verpflichtung rd. T€ 1.795,0 (inkl. 19 % Umsatzsteuer).

2. Arbeitnehmer

Die Gesellschaft beschäftigte im Jahresdurchschnitt einschließlich Teilzeitbeschäftigten 81 Arbeitnehmer.

3. Geschäftsführer

Die Gesellschaft wurde im Geschäftsjahr 2022 durch den einzelvertretungsberechtigten und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreiten Geschäftsführer

Herr Meinhard Mombauer, Köln

vertreten.

Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Köln, im September 2023

Anschaffungs-/Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2022 Zugänge Umbuchungen Abgänge Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten Werten 232.747,70 49.620,00 0,00 0,00 282.367,70
2. Geschäfts- oder Firmenwert 60.000,00 0,00 0,00 0,00 60.000,00
292.747,70 49.620,00 0,00 0,00 342.367,70
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 35.152,06 0,00 0,00 0,00 35.152,06
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.687.662,92 286.552,74 0,00 186.300,49 1.787.915,17
1.722.814,98 286.552,74 0,00 186.300,49 1.823.067,23
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 134.179,35 0,00 0,00 0,00 134.179,35
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
134.179,35 0,00 0,00 0,00 134.179,35
2.149.742,03 336.172,74 0,00 186.300,49 2.299.614,28
Abschreibungen
Vortrag 01.01.2022 Zugänge Abgänge Zuschreibungen Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten Werten 139.065,70 37.815,00 0,00 0,00 176.880,70
2. Geschäfts- oder Firmenwert 7.667,00 4.000,00 0,00 0,00 11.667,00
146.732,70 41.815,00 0,00 0,00 188.547,70
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 35.098,06 31,00 0,00 0,00 35.129,06
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.559.588,92 80.164,95 117.726,70 0,00 1.522.027,17
1.594.686,98 80.195,95 117.726,70 0,00 1.557.156,23
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
1.741.419,68 122.010,95 117.726,70 0,00 1.745.703,93
Buchwerte
Stand 31.12.2021 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten Werten 93.682,00 105.487,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 52.333,00 48.333,00
146.015,00 153.820,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 54,00 23,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 128.074,00 265.888,00
128.128,00 265.911,00
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 134.179,35 134.179,35
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
134.179,35 134.179,35
408.322,35 553.910,35

sonstige Berichtsbestandteile

 

gezeichnet Meinhard Mombauer

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 17.11.2023 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die REFLECTS GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der REFLECTS GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der REFLECTS GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ergebnisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

 

Köln, 18. September 2023

O F M Oebel Fröhlich Michels GmbH
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