Master Data

Registry
Register court Marburg HRB 1201
Previous
Finger Baustoffe Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Registered
1/11/1977
Industry
Manufacture of plaster products for construction purposesWholesale of other construction materials and elementsManufacture of builders’ ware of plastic
Purpose
Der Betrieb eines Betonwerkes sowie der Handel und Vertrieb mit Baustoffen, Eisen und artverwandten Artikeln.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Mario Bodenbender
since 1/5/2021
Procura
Andre Gombert
since 8/8/2016
Procura
Procura
Thilo Finger
since 1/12/2009
Managing Director
Procura

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Finger Baustoffe GmbH

Fronhausen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht zum 31. Dezember 2023

I. Grundlagen des Unternehmens

Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Firma Finger Baustoffe GmbH betreibt in Fronhausen ein Betonfertigteilwerk und einen Baustoffhandel für Hoch- und Tiefbau sowie einen Baufachmarkt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Bereich Tiefbau der deutschen Bauindustrie, in dem das Unternehmen vorwiegend als Zulieferer tätig ist, befand sich der Absatz im Berichtsjahr 2023 dank zahlreicher Altaufträge nach wie vor auf einem zufriedenstellenden Niveau, wenngleich die Nachfrage gerade bei Standardprodukten merklich nachgelassen hat. Der damit einhergehende Preisverfall im Standardbereich wird sich auch auf die künftige Ertragslage auswirken. Mit einer nach wie vor zufriedenstellenden Auftragslage im Bereich der Sonderanfertigungen können Auslastung und Ertrag auch in 2024 gestützt, aber aller Voraussicht nach nicht auf dem Niveau der Vorjahre gehalten werden. Die mittelfristigen Aussichten für die Folgejahre 2024-26 sind aufgrund des aktuellen Konjunkturrückgangs eher verhalten.

Im Geschäftsjahr sind die Preise an den Beschaffungsmärkten bei Roh-, Hilfs- und Zuschlagsstoffen, z.B. Splitt und Sand stark gestiegen, der Zementpreis ist erheblich gestiegen. Die Preise für Stahl, Diesel und Heizöl sind in Vergleich zum Vorjahr gesunken.

2. Geschäftsverlauf

Gegenüber dem Vorjahr ist in dem Berichtsjahr ein Umsatzrückgang zu verzeichnen. Die Umsätze entfallen im Wesentlichen auf eigene Betonerzeugnisse sowie auf Handelsumsätze von Tiefbauerzeugnissen und Baumarktartikel.

Im Geschäftsjahr 2023 ergab sich ein Jahresüberschuss in Höhe von T€ 1.211.

Der Personalstand zum Jahresende ist mit 81 Mitarbeitern (einschließlich 3 Auszubildenden)

gegen über dem Vorjahr (84 Mitarbeiter einschließlich 5 Auszubildenden) leicht gesunken.

3. Lage

a) Ertragslage

Die folgende Aufstellung zeigt die Ertragslage im Vorjahresvergleich:

2023 2022 Ergebnisveränderung
T€ T€ T€
Rohergebnis 8.866 8.908 ./. 42
Ergebnis vor Steuern 1.705 1.267 438
Sonstige Steuern ./. 14 ./. 15 1
Jahresergebnis 1.211 834 377

b) Die Finanzlage

Die durchgeführten Investitionen wurden aus dem Cashflow finanziert

c) Vermögenslage

Die Veränderung der Vermögens- und Kapitalstruktur sowie entsprechende Kennzahlen im Vergleich zum Vorjahr zeigt die folgende Übersicht:

31.12.23 31.12.22
T€ % T€ %
Anlagevermögen 1.698 16,5 1.444 16,3
Umlaufvermögen (incl. RAP) 8.563 83,5 7.436 83,7
Aktiva 10.261 100,0 8.880 100,0
31.12.23 31.12.22
T€ % T€ %
Eigenkapital 5.240 51,1 4.028 45,4
Fremdkapital 5.021 48,9 4.852 54,6
Passiva 10.261 100,0 8.880 100,0

Die Gesellschaft verfügt über einen Liquiditätsbestand, der es ihr ermöglicht, die laufende Geschäftstätigkeit ohne Zugriff auf fremde Finanzmittel zu finanzieren.

Zugriffsbeschränkungen auf liquide Mittel sind nicht vorhanden.

Das langfristige Fremdkapital entfällt überwiegend auf Pensionsrückstellungen.

d) Zusammenfassende Aussage über die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Dank der in den Vorjahren durchsetzbaren Verkaufspreisanpassungen konnte im Berichtszeitraum die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage weiter stabilisiert werden.

III. Prognose, Chancen und Risikobericht

1. Prognose

Die Einkaufspreise haben sich nach der Hausse in den Vorjahren im Geschäftsjahr 2023 wieder stabilisiert und wurden in üblicher Weise angepasst, nur vereinzelt sind sie gesunken. Im Geschäftsjahr 2024 ist aufgrund der nachlassenden Nachfrage mit einem Geschäftsverlauf zu rechnen, bei dem Umsatz und Ertrag die Vorjahreswerte nicht mehr erreichen werden. Wir rechnen mit einem leicht verminderten Jahresergebnis Die voraussichtliche Entwicklung für die Geschäftsjahre 2024-26 ist aufgrund der zurückgehenden Mengen und der damit einhergehenden Intensivierung des Preiswettbewerbs von Unsicherheit geprägt.

Die Aufgaben für die Jahre 2024 bis 2026 sind

die Stabilisierung der Verkaufspreise und

die Kontrolle und vereinzelt eine Senkung der Kosten sowie die Durchführung der notwendigen Investitionen.

Wir gehen davon aus, dass die derzeitigen Mitarbeiter weiter beschäftigt werden können.

Die Aussichten für den weiteren Geschäftsverlauf in 2024-26 sind wegen der bestehenden Unsicherheiten gedämpft.

2. Chancen

Mittelfristig sehen wir für unser Unternehmen Chancen in der Markteinführung neuer Produkte und in der intensiveren Bearbeitung bestehender Märkte.

3. Bestandsgefährdende Risiken

Bestandsgefährdende Risiken sind derzeit nicht bekannt.

4. Marktrisiken

Das im Vergleich zu den Vorjahren nach wie vor erhöhte und nur allmählich nachgebende Zinsniveau führt dazu, dass die Wirtschaftlichkeit von Bauprojekten hinterfragt wird mit Folgen für unseren Absatz und die Ertragslage. Mittelfristig sehen wir nach wie vor einen grundsätzlichen und ausreichenden Bedarf an Bauleistungen, dem aber möglicherweise nicht in erforderlichem Maße Rechnung getragen werden kann, da auch in unserer Branche immer mehr Fachkräfte wegfallen als qualifiziertes Personal hinzugewonnen werden kann.

5. Finanzinstrumente

Währungsrisiken

Währungsrisiken bestehen nicht, da die Gesellschaft weder Forderungen noch Verbindlichkeiten in Fremdwährung hat.

Zinsrisiken

Zinsänderungsrisiken von wesentlicher Bedeutung sind derzeit nicht bekannt. Im Wesentlichen haben die Forderungen und Verbindlichkeiten eine Restlaufzeit von unter einem Jahr.

Liquiditätsrisiko

Die vorhandene Liquidität sowie der erwartete Cashflow stellen derzeit den Liquiditätsbedarf der Gesellschaft sicher.

Risiken beim Ausfall von Forderungen

Es wurden Kreditlimits für Kunden bei Kundenforderungen festgelegt.

Im Rahmen des Jahresabschlusses wurden für mögliche Ausfallrisiken Einzel- und Pauschalwertberichtigungen von Forderungen gebildet.

 

Fronhausen, den 30.10.2024

Finger Baustoffe GmbH

gez. Thilo Finger

Bilanz zum 31. Dezember 2023

- unter Gegenüberstellung der Vorjahreszahlen -

Aktivseite

31. Dezember 2023 31. Dezember 2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.492,00 11.539,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.253,00 2,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 527.004,58 514.526,57
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 532.303,41 307.936,82
1.062.560,99 822.465,39
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 143.392,31 143.289,75
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 487.684,53 466.883,57
631.076,84 610.173,32
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 1.749.201,45 1.765.378,68
II. Forderungen und sonstige Vermögenstände 2.081.313,44 1.666.124,77
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: € 27.348,30 (€ 26.583,59 )
- davon Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht € 107.091,17 (€ 227.154,38)
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 4.712.456,38 3.994.439,23
C. Rechnungsabgrenzungsposten 20.344,40 10.119,81
10.261.445,50 8.880.240,20

Passivseite

31. Dezember 2023 31. Dezember 2022
A. Eigenkapital 5.239.688,66 4.028.472,11
B. Rückstellungen 3.041.742,89 2.941.903,22
C. Verbindlichkeiten 1.980.013,95 1.909.864,87
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: € 1.980.013,95 (€ 1.909.864,87)
- davon Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen: € 48.522,35 ( € 0,00)
10.261.445,50 8.880.240,20

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

- unter Gegenüberstellung der Vorjahreszahlen -

2023 2022
1. Rohergebnis 8.865.937,04 8.907.774,75
2. Aufwand 7.640.858,13 8.058.580,96
3. Ergebnis nach Steuern 1.225.078,91 849.193,79
4. Sonstige Steuern 13.862,36 14.724,76
5. Jahresergebnis 1.211.216,55 834.469,03

Anhang

1. Allgemeine Grundsätze

1.1 Anwendung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches

Die Finger Baustoffe GmbH hat ihren Sitz in 35112 Fronhausen, Deutschland. Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Marburg unter der Handelsregisternummer 1201 eingetragen. Der Jahresabschluss der Finger Baustoffe GmbH, Fronhausen, ist für das Geschäftsjahr 2023 nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt worden. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gliederungsschema des § 275 Abs. 2 HGB erstellt.

1.2 Anlagevermögen

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und so weit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Bei geringwertigen Wirtschaftsgütern wird bei Anschaffungskosten bis 250 Euro die Sofortabschreibung vorgenommen. Für Anschaffungskosten zwischen 250 Euro und 1.000 Euro gilt die "Poolbewertung", d.h. alle Anschaffungen eines Jahres werden zusammengefasst und einheitlich über 5 Jahre abgeschrieben.

Die Finanzanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde bei den Finanzanlagen der am Bilanzstichtag niedrigere beizulegende Wert angesetzt.

1.3 Umlaufvermögen

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und der Handelswaren erfolgt zu Anschaffungskosten. Die fertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie des Werteverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. Für Gängigkeit und zur Sicherstellung der verlustfreien Bewertung werden entsprechende Abschläge vorgenommen.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Für nicht werthaltige Forderungen werden entsprechende Abwertungen vorgenommen.

1.4 Rückstellungen

Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 16. Dieser Unterschiedsbetrag ist nach § 253 Abs. 6 HGB für die Ausschüttung gesperrt.

Bei der Rückstellung für Pensionen wird als versicherungsmathematische Bewertungsmethode die projected unit credit method i.S.d. IAS 19.64 angewandt. Der Rechnungszins beruht auf dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten Abzinsungssatz von 1,82 % zum 31.12.2023. In Bezug auf künftige Gehalts- und Rentensteigerungen wurde mit 1,5 % p.a. gerechnet. Die biometrischen Wahrscheinlichkeiten stammen aus den "Richttafeln 2018 G" von Klaus Heubeck.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit den von der Deutschen Bundesbank ermittelten und bekannt gegebenen durchschnittlichen Marktzinssätzen abgezinst.

1.5 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

2. Bilanzerläuterungen

2.1 Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2023 ist im Anlagenspiegel dargestellt.

2.2 Vorräte

Als fertige Erzeugnisse werden die im Rahmen der Produktion erstellten Betonwaren erfasst.

2.3 Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen wurden mit den Aktivwerten der verpfändeten Rückdeckungsversicherung verrechnet. Hierdurch verringerte sich der Bilanzausweis um T€ 314.

Der beizulegende Zeitwert des Rückdeckungsguthabens entspricht den fortgeführten Anschaffungskosten und dem Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden. Es handelt sich um eine Rückdeckungsversicherung mit festem Garantiezins.

Die sonstigen Rückstellungen entfallen im Wesentlichen auf Abbruchkosten (T€ 486), Resturlaubstage und Zeitguthaben (T€ 390) und die Gewinnbeteiligung für Mitarbeiter (T€ 308).

2.4 Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten sind mit einer Restlaufzeit von einem Jahr fällig.

3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

3.1 Grundsätze

Die bisherige Darstellung der Ergebnisrechnung anhand des Gesamtkostenverfahrens wurde beibehalten.

3.2 Sonstige betriebliche Erträge

Diese betreffen im Wesentlichen Erträge aus geldwertem Vorteil, Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen und Rückstellungen und Erträge aus Zuschreibungen des Finanzanlagevermögens.

3.3 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Diese betreffen im Wesentlichen Mieten und Pachten, Kraftfahrzeugkosten, Instandhaltungskosten, Werbekosten und Beiträge.

4. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Ziffer 3 HGB

Der Gesamtbetrag der sonstigen Verpflichtungen ergibt sich teilweise aus Pacht- und Leasingverträgen mit variablen Entgelten. Der dafür im Jahr 2023 aufgewendete Betrag betrug T€ 1.168.

Zahl der Arbeitnehmer

Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl im Jahr 2023 betrug:

Gewerbliche Arbeitnehmer 38
Angestellte 35
Aushilfen 7
Auszubildende 3

83

Angaben zum Anteilsbesitz

Die Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB i.V. m. § 16 Abs. 4 AktG unterbleiben für mehrere Gesellschaften gem. § 286 Abs. 3 Satz 1 Nr. 2 HGB.

Gewinnverwendung

Der Jahresüberschuss wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Geschäftsführer

Im Geschäftsjahr 2023 war Herr Dipl. Ing. Thilo Finger, Marburg, zum Geschäftsführer bestellt.

Auf die Angaben nach § 285 Nr. 9 HGB wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Fronhausen, den 30.10.2024

Finger Baustoffe GmbH

gez. Thilo Finger

Anschaffungs- oder Herstellungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge Umbuchungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 427.638,69 0,00 0,00 0,00 427.638,69
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.824,14 3.902,37 0,00 0,00 18.726,51
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.372.567,82 198.301,53 -14.854,22 0,00 3.556.015,13
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 307.936,82 224.366,59 0,00 0,00 532.303,41
3.695.328,78 426.570,49 -14.854,22 0,00 4.107.045,05
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 143.289,75 102,56 0,00 0,00 143.392,31
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 499.846,66 82,78 -9,00 0,00 499.920,44
643.136,41 185,34 -9,00 0,00 643.312,75
Summe 4.766.103,88 426.755,83 -14.863,22 0,00 5.177.996,49
Abschreibungen
01.01.2023 Zugänge Abgänge Zuschreibungen 31.12.2023
EUR EUR EUR EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 416.099,69 7.047,00 0,00 0,00 423.146,69
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 14.822,14 651,37 0,00 0,00 15.473,51
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.858.041,25 185.821,52 -14.852,22 0,00 3.029.010,55
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2.872.863,39 186.472,89 -14.852,22 0,00 3.044.484,06
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 32.963,09 331,32 0,00 -21.058,50 12.235,91
32.963,09 331,32 0,00 -21.058,50 12.235,91
Summe 3.321.926,17 193.851,21 -14.852,22 -21.058,50 3.479.866,66
Buchwert
31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 4.492,00 11.539,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.253,00 2,00
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 527.004,58 514.526,57
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen in Bau 532.303,41 307.936,82
1.062.560,99 822.465,39
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 143.392,31 143.289,75
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 487.684,53 466.883,57
631.076,84 610.173,32
Summe 1.698.129,83 1.444.177,71

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 6. November 2024 festgestellt.

Ergebnisverwendung:

In der Gesellschafterversammlung vom 6. November 2024 wurde beschlossen, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Bestätigungsvermerk

Der Jahresabschluss wird wegen der Inanspruchnahme von Erleichterungen nur teilweise offengelegt.

Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den vollständigen Jahresabschluss.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Finger Baustoffe GmbH, Fronhausen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Finger Baustoffe GmbH, Fronhausen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Finger Baustoffe GmbH, Fronhausen, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und des Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unsere Prüfungsurteile zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Gießen, den 30. Oktober 2024

Westprüfung GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

gez. Becker, Wirtschaftsprüfer

gez. Benecke, Wirtschaftsprüfer

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