Computer consultancy activities
Microchip Frequency Technology GmbH
Potsdamer Straße 18, 14513 Teltow, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Harvinder Singh since 7/11/2023 | Procura |
Mohammed Nawaz Sharif since 11/2/2018 | Managing Director |
James Eric Bjornholt since 11/2/2018 | Managing Director |
Michael Zemke since 2/26/2013 | Procura |
André du Hamél since 9/30/2011 | Managing Director |
Marco Peter since 9/30/2011 | Procura |
Beneficial OwnersBeta
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
Microsemi Corp. | 100.00% |
ShareholdersBeta
Company ownership structure and capital distribution
HoldingsBeta
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Microchip Frequency Technology GmbHTeltowJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 20241. Grundlagen des UnternehmensDie Microchip Frequency Technology GmbH (vormals: Vectron International GmbH) (im Folgenden "Microchip Frequency Technology" oder "Gesellschaft" genannt) entwickelt, produziert und vertreibt elektronische Bauelemente, die zur Erzeugung, Detektierung, Wandlung und Filterung elektrischer Signale in unterschiedlichen Frequenzbereichen dienen und in elektronischen Systemen verschiedenster Anwendungen eingesetzt werden. Dabei werden Quarze, Oszillatoren, Filter und Sensoren einzeln oder in Systemen in der Regel auf Anforderungen von Kunden entwickelt und in einer breiten Vielfalt am Markt angeboten. Die Gesellschaft hat neben dem Standort in Teltow eine Zweigniederlassung in Neckarbischofsheim (im Folgenden NBH). 2. WirtschaftsberichtDie Gesellschaft ist sowohl in der Kommunikationselektronik als auch in den Bereichen der Industrieelektronik und der Militär- und Raumfahrttechnik tätig. In allen Bereichen war im Geschäftsjahr 2024 ein hoher Bedarf sowohl an frequenzbestimmenden als auch frequenzselektiven Bauelementen zu verzeichnen. Die Bedarfssituation war geprägt sowohl durch eine stabile Nachfrage bei Systemen für die Netzwerkinfrastruktur als auch durch eine steigende Nachfrage in den Marktsegmenten Medizin, Militär- und Raumfahrt und der Industrieelektronik. Die höhere Nachfrage basierte auf der allgemein gestiegenen Nachfrage nach elektronischen Bauelementen durch einen gestiegenen Bedarf an elektronischen Geräten und Systemen. Andererseits sind gestiegene Umsätze auch zurückzuführen auf durch Kunden eingegangene Abnahmeverpflichtungen in Folge von Lieferengpässen bei kritischen Komponenten. Die sehr hohen Lagerbestände bei einer Reihe von Kunden als Reaktion auf Knappheiten und gerissenen Lieferketten hauptsächlich verursacht durch die Corona-Pandemie, haben im abgelaufenen Geschäftsjahr gepaart mit einer Verunsicherung durch den Krieg in der Ukraine und eine hohe Inflation zu einem starken Rückgang des Auftragseingangs über viele Märkte hinweg geführt. Der Fokus lag bei den meisten Kunden im gesamten Geschäftsjahr auf dem Abbau von Lagerbeständen. Der hohe Auftragsbestand war allerdings die Basis für eine stabile Geschäftsentwicklung über das Geschäftsjahr. Es ist der Gesellschaft gelungen, weiterhin neue Entwicklungsprojekte in die Fertigung zu überführen, somit konnte die Basis für die Nachfrage nach Produkten in neuen Anwendungen gelegt werden. Der Bedarf nach neuen und besseren Produkten wirkte sich insgesamt positiv auf die Auslastung in den Entwicklungs- und Fertigungsbereichen der Microchip Frequency Technology aus. Der Markttrend erfordert nach wie vor eine zügige Entwicklung neuer und innovativer (insbesondere kleinerer und leistungsfähiger, d. h. auch komplexerer) Produkte. Hier lag der wesentliche Fokus bei der Microchip Frequency Technology auch im Geschäftsjahr 2024. Wesentliche KPI (Key Performance Indikator) für die Microchip Frequency Technology GmbH sind der Umsatz und das Ergebnis vor Steuern. Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr T€ 50.679 Umsätze erzielt. Die Umsätze steigerten sich um T€ 2.748 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Die im Vorjahr geplanten Umsätze für das Geschäftsjahr von T€ 51.600 wurden aufgrund der aktuellen Marktentwicklung nicht erreicht. Der Umsatz gliedert sich in die folgenden Produktbereiche (in T€): Standort Neckarbischofheim (NBH):
Standort Teltow:
Es ergeben sich insofern folgende Entwicklungen (in T€):
Das Geschäftsjahresergebnis der Microchip Frequency Technology GmbH ist von T€ 6.660 im Geschäftsjahr 2023 auf T€ 7.077 im Jahr 2024 angestiegen. Das höhere Jahresergebnis lässt sich auf die höhere Nachfrage in allen Bereichen der schnurlosen Signalübertragung zurückführen. Vermögens- und Finanzlage Die Eigenkapitalquote beträgt zum 31. März 2024 67,23% (VJ 70,82%). Das Anlagevermögen ist vollständig durch Eigenkapital finanziert. Es besteht ein Nettoumlaufvermögen von € 9,6 Mio. Es bestehen keine Finanzierungsprobleme. Produktion Insbesondere in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres hat sich aufgrund der durch Bestandsüberhänge bei den Kunden nachlassenden Bedarfssituation der Fokus von langfristiger Auftragsplatzierung verschoben hin zu einer kurzfristigen Platzierung von Aufträgen. Dadurch war es notwendig, die Fertigungsplanung flexibler zu gestalten, um auch die Nachfrage von Kunden nach kürzeren Lieferzeiten entsprechen zu können. Parallel zu einer stabilen Nachfrage nach einer Reihe von Produkten ist ein deutlicher Rückgang im Auftragseingang bei anderen Produkten zu verzeichnen, was mit höheren Anforderungen an eine flexible Produktion einhergeht. Präzisionsoszillatoren stehen nach wie vor unter Preisdruck. Diesem Preisdruck wurde weitgehend durch interne Rationalisierung der Fertigungsabläufe, die Vermarktung neuer, höherwertiger Produkte, aber auch durch Optimierungen der Produktionsabläufe begegnet. Der strategischen Ausrichtung in der Produktentwicklung und Produktvermarktung hin zu Nischenapplikationen wurde sowohl durch eine Optimierung der Fertigungssteuerung und -Planung als auch durch eine größere Fertigungsnähe der Produktentwicklung Rechnung getragen. Beschaffung Sowohl die Rohmaterialpreise als auch die Preise für Strom, Energie und Medien sind im Laufe des Geschäftsjahres 2024 in einigen Bereichen weiter gestiegen. Es ist der Gesellschaft gelungen, die höheren Preise teilweise auch an die Kunden weiterzugeben. Insgesamt ist die Beschaffungssituation bei Rohmaterial von einer gewissen Instabilität geprägt, Liefertermine wurden und werden von einer Reihe von Zulieferern nicht eingehalten, der Fokus wurde deshalb auf die Freigabe von Alternativzulieferern gerichtet. Investitionen Die Investitionen in Sachanlagen beliefen sich im Geschäftsjahr 2024 auf T€ 1.742 (Vorjahr T€ 1.882) in Teltow und T€ 201 (Vorjahr T€ 862) in Neckarbischofsheim. Personal Im Berichtszeitraum lag die durchschnittliche Mitarbeiterzahl bei 132 Mitarbeitern (Vorjahr: 122) und 3 Auszubildenden (Vorjahr: 2) in Teltow und 142 Mitarbeitern (Vorjahr: 135) und 0 Auszubildenden (Vorjahr: 0) in Neckarbischofsheim. Sonstiges Die Gesellschaft bewegte sich im Geschäftsjahr 2024 in einem volatilen Marktumfeld. Forschung und Entwicklung Microchip Frequency Technology stellt sich permanent auf die Bedürfnisse des Marktes ein und nutzt dafür eigene als auch ausgelagerte Kapazitäten. Die Gesellschaft strebt stets die Entwicklung und Bemusterung neuer hochqualitativer Produkte und Produktplattformen an, um den Qualitätsanspruch der Kunden gerecht zu werden. Parallel wird an der Zukunftsfähigkeit gearbeitet, indem im Bereich Technologieentwicklung innovative Ansätze verfolgt werden. Innerhalb des Konzerns wird auf einen hohen Kundennutzen Wert gelegt, indem ein möglichst breites Produkt- und Lösungsportfolio angeboten wird. In dieses Konzept fügt sich die Gesellschaft sehr gut ein. Geschäftsentwicklung 2024 Die hohe Nachfrage nach Konsumgüterelektronik und entsprechenden Geräten und System insbesondere bei schnurlosen Anwendungen hat sich positiv auf den Geschäftsverlauf der Gesellschaft ausgewirkt. Der Bedarf an frequenzbestimmenden Bauelementen führte zu einer Steigerung der Umsätze. Die Gesellschaft hat für das Geschäftsjahr 2024 € 50,7 Mio. Umsätze erzielt. Die Umsätze erhöhten sich um € 2,7 Mio. im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023. Die geplanten Umsätze für das Geschäftsjahr von € 51,6 Mio. wurden nicht erreicht. Entsprechend wurde auch das Ziel im Ergebnis vor Steuern von € 10,3 Mio. verfehlt. 3. Prognose-, Chancen und RisikoberichtAufgrund eines anhaltenden Bedarfs nach elektronischen Bauelementen beurteilt das Management die Finanzlage sowie die Geschäftsentwicklung im kommenden Jahr vorerst als stabil. Allerdings ist aufgrund gestiegener Volatilität in den Zulieferketten und einer steigenden Inflation mit zunehmender Unsicherheit in den Märkten zu rechnen, die sich bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr durch einen deutlichen Rückgang im Auftragseingang bemerkbar machte. Obwohl sich ein Trend zur weiteren Nachfrageentwicklung nach Komponenten und Modulen zeigt, wie sie die Microchip Frequency Technology herstellt, besteht auch ein gewisses Risiko, dass andere Technologien, die die Microchip Frequency Technology nicht zur Verfügung hat, einen stärkeren Marktanteil übernehmen können. Der massive Preisdruck seitens der Kunden wird zukünftig weiterhin ein Risiko für die Gesellschaft darstellen. Gleichzeitig ist Microchip Frequency Technology dem Risiko weiterer Kostensteigerungen, vor allem bei den Energie-, Transport- sowie Rohstoffkosten als auch den Wechselkursrisiken, insbesondere aus dem Euro-Dollar-Kurs aber auch dem Euro-Yen Kurs ausgesetzt. In einer stetigen Diversifizierung, Kostenoptimierung, Standardisierung und weiteren Automatisierung sehen wir die Chance, dieser Herausforderung zu begegnen. Weiterhin wird ein starkes Augenmerk auf die zügige Entwicklung neuer und innovativer Produkte gelegt, mit denen die Basis für die weitere Geschäftsentwicklung gelegt wird. Einer Absicherung der Rohmaterialversorgung und somit einer sensiblen Lagerwirtschaft kommt nach wie vor ein besonderer Stellenwert zu. Besondere Ausfallrisiken im Absatzmarkt sowie Insolvenzen von Kunden zeichnen sich derzeit nicht ab. Die Geschäftsführung geht für das Geschäftsjahr 2025 davon aus, dass sich die Nachfrage stabilisiert und durch neue Produktentwicklungen eine weitere Marktdurchdringung erreicht wird. Weiterhin eröffnen sich durch die weitere Einbeziehung der Produkte und Technologien des Mutterkonzerns neue Geschäftspotenziale durch eine Erweiterung des Produktportfolios hin zu völlig neuen Anwendungsbereichen der vorhandenen Technologien. Die Geschäftsführung der Microchip Frequency Technology hat die potenziellen Herausforderungen, die die Volatilität in den Zulieferketten, die steigende Inflation, und mögliche Auswirkungen des Ukrainekrieges auf das Geschäftsjahr 2025 sowie der sich daraus ergebenen Chancen und Risiken, sorgfältig geprüft. Obwohl die weitere Entwicklung ungewiss ist, konnte die Geschäftsführung zum Datum des Abschlusses keine wesentlichen Änderungen feststellen, die an den Geschäftsplänen vorgenommen werden müssen. Die Geschäftsführung plant für das Geschäftsjahr 2025 einen Umsatz von € 38,1 Mio. und ein Ergebnis vor Steuern von ca. € 3,6 Mio. Die Gesellschaft legt im Geschäftsjahr 2025 weiterhin den Schwerpunkt auf die Entwicklung kundenspezifischer Bauelemente und komplexer Module mit höheren Frequenzen und geringen Abmessungen für Spezialanwendungen. Dieses Produktsegment wird weiter ausgebaut. Dabei wird die Kapazität für eine Volumenfertigung aufrechterhalten, um flexibel auf entsprechende Nachfrage reagieren zu können.
Teltow, den 30. Juli 2024 J. Eric Bjornholt, Geschäftsführer Mohammed, Nawaz Sharif, Geschäftsführer André du Hamél, Geschäftsführer Bilanz zum 31. März 2024Aktiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024I. Allgemeine AngabenAngaben zur Identifikation der Gesellschaft
Jahresabschluss Der Jahresabschluss der Microchip Frequency Technology GmbH, Teltow, wurde gemäß §267 Abs. 3 HGB nach den Vorschriften für große Kapitalgesellschaften aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung kommt das Gesamtkostenverfahren zur Anwendung. Soweit Angaben wahlweise in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang vorgenommen werden können, wurden diese zur besseren Klarheit insgesamt im Anhang aufgeführt. Der Abschluss wurde in Euro aufgestellt. II. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Das Sachanlagevermögen wird mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Gegenstände mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von 250 bis 1.000 Euro (geringwertige Wirtschaftsgüter, GWG) werden als Sammelposition aktiviert und linear über 5 Jahre abgeschrieben. Das Bürogebäude wird linear über einen Zeitraum von 50 Jahren abgeschrieben. Die Nutzungsdauer der technischen Anlagen und Maschinen beträgt 7 Jahre. Die Finanzanlagen werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Investitionen, die auf Fremdwährungen beruhen, werden mit dem Briefkurs zum Zeitpunkt der Anschaffung umgerechnet und aktiviert. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden zu Anschaffungskosten und unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. Für nicht mehr verwertbare Materialien bzw. Materialien mit langer Nutzungsdauer wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse wurden entsprechend dem Fertigstellungsgrad mit den Herstellungskosten unter Einbeziehung der Materialkosten, Lohnkosten, Fertigungs- und Materialgemeinkosten, des Werteverzehrs des Anlagevermögens sowie der angemessenen Teile der Verwaltungskosten bewertet. Für unverkäufliche Erzeugnisse wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Zinsen auf Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Angeschaffte Vorräte in Fremdwährung werden zum Briefkurs zum Zeitpunkt der Anschaffung umgerechnet und aktiviert. Beim Umlaufvermögen werden bis zur Bilanzaufstellung bekannt gewordene Wertminderungen durch Abschreibungen berücksichtigt. Das strenge Niederstwertprinzip wurde beachtet. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zu Nennwerten angesetzt und unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Es wurden Pauschalwertberichtigungen in Höhe von 1 % des Netto-Forderungsbestandes gebildet. Kurzfristige Forderungen in Fremdwährungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Flüssige Mittel werden zum Nennwert bilanziert. Der Konto-Bestand in US-$ wird zum Bilanzstichtag mit dem konzernseitig vorgegebenen Umrechnungskurs bewertet, der dem Devisenkassamittelkurs zum 31.03.2024 weitgehend entspricht. Latente Steuern werden auf die Unterschiede in den Bilanzansätzen der Handelsbilanz und der Steuerbilanz angesetzt, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Im Falle eines Aktivüberhangs der latenten Steuern zum Bilanzstichtag wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Der Aufwand und Ertrag aus der Veränderung der bilanzierten latenten Steuern wird in der Gewinn- und Verlustrechnung gesondert unter dem Posten "Steuern vom Einkommen und vom Ertrag" als sog. davon-Vermerk ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Bewertung der Steuerrückstellungen erfolgt in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Langfristige Rückstellungen werden mit dem ihrer Laufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst. Verbindlichkeiten sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt. Kurzfristige Verbindlichkeiten in Fremdwährungen werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Erfassung der Umsatzerlöse erfolgt mit Auslieferung der Ware an den Kunden bzw. Empfang durch den Kunden in Abhängigkeit der Liefer- und Leistungsbedingungen. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem Kurs zum Zeitpunkt der Entstehung erfasst. Zum Abschlussstichtag werden gem. § 256a HGB auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden dabei das Vorsichtsprinzip und das Anschaffungskostenprinzip beachtet. III. Erläuterungen zu einzelnen BilanzpostenZusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens sind aus der Anlage zum Anhang ersichtlich. Die Zugänge betreffen im Wesentlichen Büroausstattung und Maschinen. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden wie im Vorjahr zum Bilanzstichtag nicht. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen setzten sich im Wesentlichen wie folgt zusammen:
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 5.947 (Vorjahr T€ 4.098). Sonstige Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Aus Unterschieden zwischen den handelsrechtlichen und den steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen und Schulden (im Wesentlichen Firmenwert, gewerbliche Schutzrechte, Gebäude, technische Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung) wurde ein Posten für aktive latente Steuern in Höhe von T€ 260 zum 31.03.2024 gebildet. Die Berechnung wurde mit einem Steuersatz von 29 % vorgenommen. In dieser Höhe besteht grundsätzlich eine Ausschüttungssperre, jedoch übersteigen die frei verfügbaren Rücklagen und Gewinnvorträge diesen Betrag. Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestanden zum Bilanzstichtag wie im Vorjahr nicht. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen setzen sich wie folgt zusammen:
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen Verbindlichkeiten aus Verbindlichkeiten Lieferungen und Leistungen T€ 625 (Vorjahr T€ 95). Davon bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 0). IV. Erläuterungen zu einzelnen GuV-PostenDie Umsatzerlöse entfallen auf folgende geografische Märkte:
Der Umsatz gliedert sich in die folgenden Produktbereiche (in T€): Standort Neckarbischofsheim (NBH):
Standort Teltow:
Steuern Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten in Höhe von T€ 33 Aufwendungen aus latenten Steuern. Die Steuererstattungen für die vergangenen Geschäftsjahre betragen T€ 37 (Vorjahr T€ 15). Die Microchip Frequency Technology GmbH als Kapitalgesellschaft hat im Geschäftsjahr vom 01. April 2023 bis zum 31. März 2024 der deutschen Körperschaft- und Gewerbesteuer unterlegen. Für das Berichtsjahr lag der durchschnittliche Steuersatz im Inland bei ca. 31 %. Dieser Steuersatz beinhaltet die Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag mit ca. 16 % sowie die durchschnittliche Gewerbesteuer mit ca. 15 %. Der tatsächliche Steueraufwand beträgt für das Berichtsjahr T€ 2.577. Das Gesetz zur Umsetzung der Richtlinie (EU) 2022/2523 des Rates zur Gewährleistung einer globalen Mindestbesteuerung für Unternehmensgruppen (Mindeststeuergesetz) und weiterer Begleitmaßnahmen wurde am 27. Dezember 2023 im Bundesgesetzblatt verkündet und ist am 28. Dezember 2023 in Kraft getreten. Die Regelungen sind entsprechend zum Bilanzstichtag anwendbar. Die Microchip Frequency Technology GmbH hat für sich eine Analyse durchgeführt, um die Betroffenheit und die möglichen Effekte zu ermitteln, die sich in Zusammenhang mit den Regelungen zur Mindestbesteuerung ergeben könnten. Die Analyse hat ergeben, dass die Gesellschaft keine Auswirkungen aus den Regelungen zur Mindestbesteuerung erwartet. V. Ergänzende AngabenKonzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der Microchip Technology Incorporated, Chandler, AZ USA als oberstes Mutterunternehmen einbezogen. Ferner wird die Microchip Frequency Technology GmbH in den Konzernabschluss der Microsemi Corp. High Performance Timing mit Sitz in 251 Little Falls Drive, Wilmington DE 19808 USA, als Mutterunternehmen des kleinsten Konsolidierungskreises mit einbezogen. Der Jahresabschluss der Microchip Frequency Technology GmbH wird beim elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht und ist unter www.ebundesanzeiger.de einsehbar. Der Konzernabschluss und das SEC-Filing der Microchip Technology Incorporated USA ist unter https://www.microchip.com/documentlisting/investors-home einsehbar. Unternehmensorgane Namen der Geschäftsführer Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind:
Die Bezüge der Geschäftsführer Herr J. Eric Bjornholt und Herr Sharif Mohammed Nawaz werden von der Microchip Technology Incorporated. getragen. Die Gesellschaft verzichtet unter Bezugnahme auf § 286 Abs.4 HGB auf die Angabe der restlichen Geschäftsführungsbezüge. Anteilsbesitz Die Gesellschaft ist mit nominal 9,92% an der Simek GmbH, Am Vogelherd 22, 98693 Ilmenau beteiligt. Im Jahr 2022 betrug das Eigenkapital der Simek GmbH, EUR 1.135.942,54 (davon hält die Gesellschaft eigene Anteile von EUR 16.575) und der Jahresüberschuss EUR 103.267,50. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Aus bestehenden Miet- und Leasingverträgen resultieren bis Ende der Vertragslaufzeiten sonstige finanzielle Verpflichtungen von insgesamt T€ 1.105 davon < 1 Jahr T€ 341 sowie 1-5 Jahre T€ 764. Weitere wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen sowie ein wesentliches Bestellobligo bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Beschäftigte Im Geschäftsjahr ergab sich folgender durchschnittlicher Beschäftigungsbestand (exkl. der Geschäftsführer):
Sonstige AngabenNicht zu marktüblichen Bedingungen abgeschlossene Geschäfte mit nahestehenden Personen und / oder Unternehmen sind nicht zu verzeichnen. Das Honorar des Abschlussprüfers für Abschlussprüfungsleistungen für das Geschäftsjahr 2024 der Microchip Frequency Technology GmbH beläuft sich auf T€ 77. Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Weitere Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB sind nicht eingetreten.
Teltow, den 30. Juli 2024 J. Eric Bjornholt, Geschäftsführer Mohammed, Nawaz Sharif, Geschäftsführer André du Hamél, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis 31. März 2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Microchip Frequency Technology GmbH, Teltow Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Microchip Frequency Technology GmbH, Teltow, - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Microchip Frequency Technology GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 30. Juli 2024 PricewaterhouseCoopers
GmbH
Philipp Medrow, Wirtschaftsprüfer ppa. Frank Horschke, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.04.2024 wurde am 14.08.2024 festgestellt. |
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