SCIO Automation Intrasolutions GmbH

Donau-Gewerbepark 30, 94486 Osterhofen, DEU

Master Data

Registry
Register court Deggendorf HRB 1157
Previous
Ewald Schiller Elektroanlagen GmbHSchiller Automatisierungstechnik GmbH
Registered
1/9/1991
Industry
Manufacture of wiring devicesManufacture of irradiation, electromedical and electrotherapeutic equipmentManufacture of electricity distribution and control apparatus
Purpose
Entwicklung, Planung, Installation, Herstellung und Vertrieb von Elektroanlagen, Elektrogeräten und Produkten aus der Elektrotechnik und des Maschinenbaus jeder Art, ferner Planungsleistungen auch im Bereich der Gebäudetechnik sowie Erstellung und Vertrieb von Software sowie auch Ausführung von Reparaturen an Maschinen, Elektrogeräten, Elektroanlagen und Steuerungen. Darüber hinaus Entwicklung und Herstellung von Sondermaschinen, Förderanlagen, Lagersystemen, autonomen Fahrsystemen, sowie Sonderproduktionen jeglicher Art.

History

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Management

NameRole
Managing Director
Managing Director
Procura
Thomas Thalhammer
since 3/14/2019
Managing Director

Beneficial Owners
Beta

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
SCIO Automation GmbH
100.00%

Shareholders
Beta

Name
Location
Share
SCIO Automation GmbH
Germany
100.00%

Financial Report

Schiller Automatisierungstechnik GmbH

Osterhofen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017

Schiller Automatisierungstechnik GmbH, Osterhofen

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftstätigkeit

Die Schiller Automatisierungstechnik GmbH ist ein in der Entwicklung und Fertigung von Gesamtlösungen international tätiges Unternehmen in den Bereichen Automatisierung, Logistik und Reinraum. Hierbei wird das gesamte Spektrum der Automatisierungstechnik (Elektrik, Mechanik und IT) in kompletten Lösungen angeboten und ausgeführt. Dies umfasst die Planung, Konstruktion, Softwareentwicklung, Fertigung, Montage, Installation sowie Inbetriebnahme der Anlagen und Maschinen beim Kunden.

Die Schiller Industrial Automation (Shenyang) Co., Ltd. mit Sitz in Shenyang, Volksrepublik China, erfüllt als hundertprozentige Tochtergesellschaft der Schiller Automatisierungstechnik GmbH seit 2011 die Funktion, den chinesischen Markt zu bedienen.

2. Forschung

Die Gesellschaft betreibt keine Forschung. Hinsichtlich der stark ausgeprägten Entwicklungsaktivitäten wird auf die Ausführungen in Abschnitt V. 2. verwiesen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft verzeichnete im Jahr 2017 ein Wachstum von 3,2 (2,5) %. Sowohl die Industrie- als auch die Schwellenländer wiesen dabei eine höhere wirtschaftliche Dynamik im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf. Die globale Inflationsrate erhöhte sich trotz einer insgesamt weiterhin expansiven Geldpolitik bei überwiegend niedrigem Zinsniveau und gestiegenen Rohstoffpreisen weniger deutlich als noch ein Jahr zuvor.

Die westeuropäische Wirtschaft expandierte im Berichtszeitraum um 2,3 (1,8) %. Dabei konnten fast alle Länder von weiterhin niedrigen Zinsen profitieren und einen stärkeren Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts (BIP) als im Vorjahr aufweisen, was sich auch in rückläufigen Arbeitslosenzahlen widerspiegelte. Politische Unsicherheiten bestanden aufgrund von Parlamentswahlen in mehreren Ländern sowie der begonnenen Verhandlungen über den Austritt Großbritanniens aus der Europäischen Union. In Deutschland, der größten Volkswirtschaft der Region, konnte die Wirtschaftsleistung infolge der optimistischen Konsumentenstimmung sowie der guten Lage am Arbeitsmarkt um 2,5 (1,9) % gesteigert werden. Die Arbeitslosenquote reduzierte sich in Westeuropa auf 8,5 (9,3) %, wobei sie in Griechenland und Spanien erneut mehr als doppelt so hoch war.

Die weltweite Nachfrage nach Automobilen erhöhte sich im Jahr 2017 um 2,9 % und erreichte mit 83,5 (81,2) Mio. Fahrzeugen ein neues Rekordniveau. Dabei verzeichneten Westeuropa, Zentral- und Osteuropa, Südamerika sowie die Region Asien-Pazifik jeweils Zuwächse bei den Neuzulassungen, wohingegen die Verkaufszahlen in Nordamerika rückläufig waren. In Westeuropa setzte sich die positive Entwicklung der Pkw-Nachfrage fort - vor allem gestützt durch die gute gesamtwirtschaftliche Entwicklung. So wurde hier mit einem Wachstum von 2,5 % auf 14,3 (14,0) Mio. Neuzulassungen der höchste Wert der letzten zehn Jahre erzielt. Der deutsche Pkw-Markt entwickelte sich bei gestiegener Nachfrage sowohl privater als auch gewerblicher Kunden erfreulich und konnte das Volumen um 2,7 % auf 3,4 (3,4) Mio. Automobile steigern.

2. Geschäftsverlauf

Das Jahr 2017 war geprägt von Maßnahmen, um das Unternehmen auf eine erfolgreiche Zukunft vorzubereiten. Darunter fielen insbesondere hohe Investitionen in die (Weiter-)Entwicklung von Produkten in den Bereichen Reinraumtechnik und autonome Logistikfahrzeuge, die Neukonzeption der gesamten Corporate Identity sowie diverse organisatorische Verbesserungen. Der für die Umsetzung der Maßnahmen notwendige Personaleinsatz führte in Verbindung mit einigen negativen Einmaleffekten aus dem Projektgeschäft zu einer Minderung der Gesamtleistung.

Bereits in den ersten Monaten des Jahres 2018 trugen die verstärkten Entwicklungsaktivitäten zu einigen vielversprechenden Auftragseingängen in den wichtigen Zukunftsbereichen Reinraumtechnik und autonome Logistikfahrzeuge bei. Die im Laufe des Jahres 2017 erzielten entscheidenden Fortschritte in der Produktentwicklung werden von wesentlicher Bedeutung für die Zukunft von Schiller sein und für das Jahr 2018 zu einer voraussichtlichen Rekordgesamtleistung beitragen. Der Auftragsbestand zum 17. April 2018 betrug 34.400 TEUR.

Der Anteil der Projekte, bei denen Schiller als Generalunternehmer auftrat, betrug im Jahr 2017 ca. 41 % (Vj. ca. 80 %). Im Folgejahr 2018 wird der Anteil voraussichtlich wieder signifikant steigen. Im Jahr 2017 wurden 79 % des Umsatzes in Deutschland und 21 % im Ausland erwirtschaftet. Davon entfielen 10 % auf Projekte in China, 6 % auf die Niederlande und 3 % auf Österreich.

Das Überwachungsaudit für das Qualitätsmanagementsystem (DIN EN ISO 9001:2015) der Schiller Automatisierungstechnik GmbH wurde im Jahr 2017 erfolgreich absolviert. Die Erstzertifizierung für das Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001:2015 hat im Jahr 2017 nach aufwändigen Vorbereitungen ebenfalls erfolgreich stattgefunden.

Im Bereich Arbeitssicherheit wurden die ersten Schritte für die Einführung einer effizienteren und noch mehr Sicherheit garantierenden Organisation veranlasst, mit dem Ziel die Verantwortung auf mehrere Schultern zu verteilen. Die endgültige Umsetzung dieser Maßnahme findet 2018 statt. Den Bereichen Datensicherheit und Datenschutz wird nach wie vor hohe Bedeutung beigemessen und die Belegschaft regelmäßig über Vorschriften und Entwicklungen informiert.

3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

a) Ertragslage

Das Rohergebnis fiel um 253 TEUR auf 12.046 TEUR (Vj. 12.299 TEUR).

Die Personalkosten haben sich im Berichtsjahr um 1.391 TEUR auf 8.805 TEUR erhöht (Vj. 7.414 TEUR). Die Erhöhung resultiert aus dem Aufbau von Resturlaubs- und Überstundenansprüchen, der weiter gestiegenen Anzahl von Mitarbeitern und Auszubildenden sowie einer sehr geringen Mitarbeiterfluktuation.

Die Abschreibungen haben sich um 43 TEUR auf 436 TEUR erhöht.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen fielen um 15 TEUR von 1.958 TEUR in 2016 auf TEUR 1.943 in 2017.

Das Jahresergebnis hat sich um 1.218 TEUR auf 604 TEUR vermindert (Vj. 1.822 TEUR). Die unter Punkt 2. bereits erwähnten diversen Maßnahmen und Einmaleffekte wirkten sich negativ auf Umsatz und Ertrag aus. Für das Jahr 2018 wird mit einem deutlich höheren Ergebnis gerechnet.

b) Finanzlage

Das Eigenkapital der Gesellschaft konnte von 8.211 TEUR im Vorjahr auf 8.816 TEUR erhöht werden, was einer Eigenkapitalquote von 48,3 % (Vj. 62,6 %) entspricht. Die Minderung der Eigenkapitalquote trotz eines positiven Jahresergebnisses resultiert aus einer Bilanzverlängerung die unter Punkt 3. c) näher erläutert wird. Die absolute Eigenkapitalausstattung bietet weiterhin eine hervorragende Basis für eine erfolgreiche Entwicklung des Unternehmens.

Das Fremdkapital beläuft sich auf 9.419 TEUR (Vj. 4.899 TEUR) was einer Steigerung um 4.520 TEUR entspricht. Auch hier wird auf die Ausführungen unter Punkt 3. c) verwiesen.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöht sich gegenüber dem Vorjahr um 5.124 TEUR auf 18.234 TEUR (Vj. 13.110 TEUR). Die Erhöhung ergibt sich im Wesentlichen aus der Tatsache, dass die erhaltenen Anzahlungen (10.217 TEUR statt 13.016 TEUR im Vorjahr) die geringeren unfertigen Erzeugnisse (6.242 TEUR statt 12.646 TEUR im Vorjahr) deutlich übersteigen und der saldierte Betrag auf der Passivseite ausgewiesen wird (3.975 TEUR statt 369 TEUR im Vorjahr).

Der Buchwert des Anlagevermögens ist um 287 TEUR auf 1.682 TEUR gestiegen. Ein Großteil der Investitionen entfiel auf Firmenwägen, außergewöhnliche Einzelinvestitionen fanden nicht statt.

Das Umlaufvermögen steigt um 4.777 TEUR auf 16.098 TEUR (Vj. 11.321 TEUR). Hauptursächlich dafür sind der Anstieg der geleisteten Anzahlungen um 2.295 TEUR auf 3.065 TEUR (Vj. 770 TEUR), der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 903 TEUR auf 2.778 TEUR (Vj. 1.875 TEUR) und der sonstigen Wertpapiere um 1.398 TEUR.

Die aktive Rechnungsabgrenzung steigt gegenüber dem Vorjahr um 39 TEUR auf 122 TEUR (Vj. 83 TEUR).

Insgesamt ist festzustellen, dass die Vermögenslage des Unternehmens weiterhin sehr zufriedenstellend ist.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Das EBIT - Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern - beträgt 862 TEUR (Vorjahr 2.534 TEUR).

Die wirtschaftliche Lage kann insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden.

III. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung sind nach Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

IV. Prognosebericht

Das Wachstum der Weltwirtschaft wird sich 2018 voraussichtlich leicht abschwächen. Risiken können aus protektionistischen Tendenzen, Turbulenzen auf den Finanzmärkten sowie strukturellen Defiziten in einzelnen Ländern erwachsen. Zudem werden die Wachstumsaussichten weiterhin von geopolitischen Spannungen und Konflikten belastet. Sowohl für fortgeschrittene Volkswirtschaften als auch für Schwellenländer kann eine etwas schwächere Dynamik als 2017 angenommen werden. Hohe Zuwachsraten können in den aufstrebenden Wirtschaftsnationen Asiens entstehen.

Die Automobilindustrie als Hauptabsatzmarkt der Schiller Automatisierungstechnik GmbH steht in den kommenden Jahren voraussichtlich vor grundlegenden Veränderungen. Alternative Antriebe, Elektromobilität, autonomes Fahren und die Dieselproblematik werden das Automobil der Zukunft wesentlich beeinflussen. Auch die Vernetzung von Logistik- und Produktionsanlagen (Industrie 4.0) wird zu einer maßgeblichen Veränderung der Automobilfertigung beitragen. Dennoch werden weltweit bestehende Produktionskapazitäten voraussichtlich auch 2018 hoch ausgelastet und regelmäßige Modellwechsel weiterhin notwendig sein. Vor diesem Hintergrund wird die Automobilindustrie weiterhin auf hohem Niveau in Fertigungsanlagen, speziell aber auch in die Entwicklung und Integration von Zukunftstechnologien investieren.

Im Bereich der Reinraumtechnik stellen sich die Rahmenbedingungen hervorragend dar. Insbesondere in der Halbleiterindustrie darf in den nächsten Jahren ein erheblicher Anstieg der Menge an produzierten Mikrochips erwartet werden. Durch das sogenannte "Internet of Things" werden künftig noch mehr Alltagsgegenstände mit Mikrochips ausgestattet und untereinander vernetzt sein. In der Volksrepublik China wurde die Halbleiterindustrie von der Regierung als Schlüsselindustrie für die kommenden Jahre festgelegt und der Auf- und Ausbau von Produktionsanlagen massiv forciert.

V. Risiko- und Chancenbericht

1. Risikobericht

Die Erkennung und Minimierung von sowohl gesamtwirtschaftlichen als auch branchenspezifischen Risiken ist eine wesentliche Aufgabe, um wirtschaftlichen Erfolg zu erreichen und Arbeitsplätze zu erhalten. Risiken, die auf globaler oder nationaler Ebene entstehen, wie Konjunkturschwankungen oder veränderte Rahmenbedingungen, können zwar nicht oder kaum beeinflusst, wohl aber deren Auswirkungen auf die Schiller Automatisierungstechnik GmbH auf ein Mindestmaß reduziert werden. Von besonderer Bedeutung für die größtmögliche Unabhängigkeit von den vorgenannten Risiken erachten wir die Entwicklung von Produkten in zukunftsfähigen Bereichen wie Logistik und Reinraumtechnik. Dadurch heben wir uns von Wettbewerbern ab und dringen gleichzeitig in wichtige Zukunftsmärkte vor.

Branchenspezifische Risiken bestehen in erster Linie in komplexen technologischen Problemen der Entwicklung, Planung, Fertigung und Inbetriebnahme unserer Anlagen. Diesen Risiken treten wir u.a. durch eine möglichst starke und langfristige Bindung unserer Mitarbeiter an unser Unternehmen entgegen. Darunter fallen verschiedene Maßnahmen wie eine leistungsgerechte Vergütung, die Möglichkeit der flexiblen Gestaltung von Arbeitszeit und -ort, Entwicklungs- und Fortbildungsmöglichkeiten, usw. Die Kombination aus Spezialwissen und entsprechendem Wissenstransfer in der Belegschaft ist von grundlegender Bedeutung für die erfolgreiche Abarbeitung von Projekten. Weiterhin arbeiten wir ständig an der Standardisierung und nachhaltigen Verbesserung unserer internen Prozesse.

Das Risiko von Forderungsausfällen durch Insolvenzen sehen wir nur bei Nicht-OEM-Kunden realistisch gegeben. Diesen Risiken begegnen wir durch die in Punkt VI. angeführten Maßnahmen.

Insgesamt erkennen wir in der derzeitigen Geschäftslage keine, nicht beherrschbare Risiken.

2. Chancenbericht

Schiller sieht sich insbesondere in den zukunftsweisenden Bereichen Logistik und Reinraumtechnik sehr gut aufgestellt. In den vergangenen Jahren wurden hohe Investitionen in die Entwicklung getätigt, wodurch mittlerweile eine breite Palette an technologisch ausgereiften und serienreifen automatisierten Produkten angeboten werden kann. Ein Großteil der Produkte ist bereits auf dem Markt etabliert; die Resonanz auf die letzten Neuentwicklungen ist durchweg positiv.

Von besonderer Bedeutung ist die Tatsache, dass die entwickelten Produkte und Technologien sowohl in der Automobilindustrie, als auch vielen anderen Bereichen, eingesetzt werden können. Nahezu jede Industrie ist auf logistische Lösungen angewiesen und hat potenziell Bedarf für unsere automatisierten Transportsysteme. Reinräume und entsprechende Logistik werden nicht nur in der Halbleiterindustrie, sondern z.B. auch in der Pharma-, Lebensmittel-, Kfz- und vielen weiteren Industrien benötigt. Dennoch werden wir auch künftig die Automobilindustrie als Basis unserer Geschäftstätigkeit und wichtigsten Endkunden nicht aus den Augen verlieren.

Für eine erfolgreiche Zukunft sind einige wichtige Grundlagen unseres Geschäfts nach wie vor von größter Bedeutung: unsere Unternehmensideale die auf Fairness, Partnerschaftlichkeit und Effizienz gründen, sind aktueller denn je und weiterhin entsprechend umzusetzen; unsere Mitarbeiter und deren Knowhow sind unsere wichtigste Ressource; wir richten unser Handeln stets nach den Bedürfnissen unserer Kunden.

VI. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Einzelnen, nicht nur branchentypischen Risiken wie Forderungsausfällen und Wechselkursverlusten begegnet die Schiller Automatisierungstechnik GmbH soweit notwendig mit geeigneten Sicherungsmaßnahmen, wie z.B. der regelmäßigen Einholung von Daten über Wirtschaftsauskunfteien, dem Abschluss von Investitionsgüterkreditversicherungen oder der Wechselkurssicherung durch Finanzderivate. Um der Gefahr von Negativzinsen vorzubeugen, werden freie liquide Mittel in sichere, verzinsliche und kurzfristig kündbare Anlageformen investiert.

VII. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Osterhofen, den 14. Mai 2018

DIE GESCHÄFTSLEITUNG

Bilanz

Aktiva

31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Anlagevermögen 1.683.252,71 1.394.928,47
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 144.398,31 87.500,24
1. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 144.398,31 87.500,24
II. Sachanlagen 1.369.420,12 1.137.993,95
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00
2. technische Anlagen und Maschinen 204.047,51 119.961,65
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.165.371,61 1.018.031,30
III. Finanzanlagen 169.434,28 169.434,28
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 169.434,28 169.434,28
B. Umlaufvermögen 16.096.661,69 11.321.506,51
I. Vorräte 3.609.734,53 1.281.531,34
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.525.705,73 3.583.056,80
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.778.293,40 1.875.437,06
2. Forderungen gegen nahestehende Unternehmen 604.243,80 0,00
3. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 595.027,11
4. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 38.613,85 55.423,99
5. sonstige Vermögensgegenstände 2.104.554,68 1.057.168,64
III. Wertpapiere 1.397.649,29 0,00
1. sonstige Wertpapiere 1.397.649,29 0,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 5.563.572,14 6.456.918,37
C. Rechnungsabgrenzungsposten 122.456,61 83.070,05
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 331.416,50 310.551,84
Bilanzsumme, Summe Aktiva 18.233.787,51 13.110.056,87

Passiva

   
  31.12.2017
EUR
31.12.2016
EUR
A. Eigenkapital 8.815.239,75 8.211.171,27
I. gezeichnetes Kapital 25.564,59 25.564,59
II. Gewinnvortrag 8.185.606,68 0,00
III. Jahresüberschuss 604.068,48 0,00
IV. Bilanzgewinn / Bilanzverlust 0,00 8.185.606,68
B. Rückstellungen 2.924.524,24 2.683.170,72
C. Verbindlichkeiten 6.494.023,52 2.215.499,88
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.975.171,70 369.320,95
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 907.505,11 1.022.727,29
3. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 1.080.880,02 412.362,06
4. sonstige Verbindlichkeiten 530.466,69 411.089,58
D. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 215,00
Bilanzsumme, Summe Passiva 18.233.787,51 13.110.056,87

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2017 - 31.12.2017
EUR
1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1. Rohergebnis 12.045.464,07 12.298.462,62
2. Personalaufwand 8.804.932,88 7.413.663,42
a) Löhne und Gehälter 6.527.796,67 6.238.387,74
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 2.277.136,21 1.175.275,68
davon für Altersversorgung 1.046.076,41 3.005,00
3. Abschreibungen 436.243,27 393.496,04
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 436.243,27 393.496,04
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.942.640,60 1.957.607,16
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 43.914,81 19.765,95
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 51.373,66 69.894,52
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 234.321,09 646.333,52
8. Ergebnis nach Steuern 619.867,38 1.837.233,91
9. sonstige Steuern 15.798,90 15.036,88
10. Jahresüberschuss 604.068,48 1.822.197,03

Anhang für das Geschäftsjahr 2017

der Schiller Automatisierungstechnik GmbH, Osterhofen

I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Firma Schiller Automatisierungstechnik GmbH hat ihren Sitz in Osterhofen und ist im Registergericht Deggendorf unter der Nummer HRB 1157 erfasst.

Der vorliegende Jahresabschluss ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB.

Die Bilanz wird nach § 327 Nr. 1 HGB in der Form für kleine Kapitalgesellschaften offengelegt. Die zusätzlichen Angaben für bestimmte Posten in der Bilanz nach § 266 Abs. 2 HGB erfolgen in diesem Abschnitt des Anhangs.

Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen werden nach § 268 Abs. 5 Satz 2 HGB unter dem Posten Vorräte offen abgesetzt.

Für Forderungen gegen Unternehmen, die nicht unter die Definition des § 271 HGB fallen, wurde eine eigenen Bilanzposition Forderungen gegen nahestehende Unternehmen gewählt. Die nahestehenden Unternehmen betreffen Unternehmen, die vom Familienkreis Schiller privat gehalten werden.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten bewertet und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

2. Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten einschließlich Erwerbsnebenkosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt- Die planmäßigen Abschreibungen werden entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Abschreibung erfolgt nach der linearen Methode. Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Zugang ab 1. Januar 2010 werden im Jahr des Zugangs gemäß § 6 Abs. 2 EStG voll abgeschrieben.

3. Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind mit Ihren Anschaffungskosten ausgewiesen.

4. Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind mit den Anschaffungskosten bzw. unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit dem niedrigeren am Abschlussstichtag beizulegenden Wert angesetzt.

Die in Arbeit befindlichen Aufträge sind zu Herstellungskosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Herstellungskosten setzen sich aus den Einzelkosten sowie angemessenen Teilen der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie der Verwaltungsgemeinkosten zusammen. Fremdkapitalzinsen sind nicht berücksichtigt.

5. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind Einzelrisiken durch Einzelwertberichtigungen, das allgemeine Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung berücksichtigt.

6. Wertpapiere

Die sonstigen Wertpapiere sind zu Anschaffungskosten aktiviert.

7. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel sind zum Nennwert angesetzt. Liquide Mittel in Fremdwährung werden zum Stichtag mit dem Devisenkassamittelkurs angesetzt.

8. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Stichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

9. Latente Steuern

Auf den Ansatz der aktiven latenten Steuern wird nach § 274 HGB verzichtet.

10. Rückstellungen

Steuerrückstellungen sind mit den voraussichtlich zu erwartenden Steuerzahlungen angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erscheint.

11. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungs- bzw. Erfüllungsbeträgen angesetzt.

12. Fremdwährungsumrechnung

Auf fremde Währung lautende Forderungen und Verbindlichkeiten werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet und unter Beachtung des Anschaffungskostenprinzips sowie des Vorstichtagsprinzips bewertet. Kurzfristige Posten mit einer Restlaufzeit unter einem Jahr werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

13. Bewertungsstetigkeit

Von den im Vorjahr angewandten Bewertungsgrundlagen wurde nicht abgewichen.

III. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Zusammensetzung und Entwicklung des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben mit Ausnahme von 568.036,86 Euro (Vj. 608.844,29 Euro) eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

3. Eigenkapital

Der Jahresabschluss wurde vor Ergebnisverwendung aufgestellt. Der Bilanzgewinn des Vorjahres enthält einen Gewinnvortrag in Höhe von 6.563.409,65 Euro.

4. Pensionsrückstellungen

Mit Wirkung zum 1. Mai 2017 wurde das Dienstverhältnis des Geschäftsführers Herrn Ewald Schiller auf die Schiller Holding GmbH übertragen. Mit übertragen wurde auch die Versorgungszusage des Geschäftsführers. Die zugehörige Pensionsverpflichtung wurde mit Wirkung zum 30. April 2017 ausgebucht.

5. Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten folgende Rückstellungen mit einem Betrag größer 100 TEUR:

Rückstellung für Nachlaufkosten 809 TEUR (Vj. 79 TEUR)
Rückstellung für Urlaubsansprüche 637 TEUR (Vj. 535 TEUR)
Rückstellung für Überstunden 555 TEUR (Vj. 532 TEUR)
Rückstellung für Gewährleistung 101 TEUR (Vj. 109 TEUR)

6. Verrechnung von Planvermögen (§ 285 Satz 1 Nr. 25 HGB)

Der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung des Vorjahres in Höhe von 821.569,00 Euro wird mit dem Rückdeckungsversicherungsanspruch des Vorjahres im Wert von 1.132.120,84 Euro nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Der übersteigende Anspruch des Vorjahres aus den Rückdeckungsversicherungen wird unter der Position Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung auf der Aktivseite in Höhe von 310.551,84 Euro ausgewiesen.

Im Zuge der Übernahme der Versorgungszusage des Geschäftsführers durch die Holding wurde auch ein zugehöriger Rückdeckungsversicherungsanspruch mit Wirkung zum 30. April 2017 ausgebucht. Der verbleibende Rückdeckungsversicherungswert in Höhe von 331.416,50 Euro wird als aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung weiterhin ausgewiesen, auch wenn keine Pensionsverpflichtung mehr als Gegenposition besteht.

Für den Erfüllungsbetrag der Rückstellung für das Arbeitszeitkonto in Höhe von 266.809,51 Euro wurde eine Saldierung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB durchgeführt.

7. Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten in Höhe von 6.494.023,52 Euro (Vj. 2.215.499,88 Euro) sind innerhalb eines Jahres fällig. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 26.858,22 Euro (Vj. 30.567,35 Euro) enthalten.

8. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

Haftungsverhältnisse, die nach § 251 und § 268 Abs. 7 HGB angegeben werden müssen, bestanden zum 31. Dezember 2017 nicht.

Zum 31. Dezember 2017 bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen deren Angabe für die Beurteilung der Finanzanlage von Bedeutung ist (§ 285 Nr. 3a HGB):

Leasingerträge Kfz 34.322,81 Euro befristet Laufzeit 2018/19
Miete Immobilien 288.000,00 Euro jährlich Laufzeit bis 31.12.2018

IV. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Wechselkursgewinne in Höhe von 713,37 Euro (Vj. 239,89 Euro).

2. Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Wechselkursverluste in Höhe von 6.154,75 Euro (Vj. 2.214,77 Euro) enthalten.

3. Personalaufwand

Seit 1. Mai 2017 wird der Geschäftsführer von der Holding angestellt. Die zugehörigen Personalaufwendungen werden von der Holding als Geschäftsbesorgung an die Gesellschaft verrechnet. Die Aufwendungen für Geschäftsbesorgung werden weiterhin im Personalaufwand abgebildet um die Vergleichbarkeit mit dem Vorjahr sicherzustellen.

V. Sonstige Angaben

1. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Im Geschäftsjahr waren durchschnittlich 127 Mitarbeiter, aufgeteilt in 33 gewerbliche Arbeitnehmer und 94 Angestellte, beschäftigt (ohne Geschäftsführer und Auszubildende; Teilzeitkräfte sind wie Vollzeitkräfte ausgewiesen). Die Berechnung erfolgte methodisch nach § 267 Abs. 5 HGB

2. Anteilsbesitz

Zum 31. Dezember 2017 hält die Schiller Automatisierungstechnik GmbH an der Schiller Industrial Automation (Shenyang) Co., Ltd., 100 % der Geschäftsanteile. Die Gesellschaft wurde 2011 gegründet. Das Eigenkapital der Schiller Industrial Automation (Shenyang) Co., Ltd., beträgt zum 31. Dezember 2017 1.015.648,34 RMB. Im Geschäftsjahr 2017 wurde ein Jahresergebnis von 89.504,58 RMB erzielt.

3. Organe

Während des abgelaufenen Geschäftsjahres lag die Führung der Geschäfte unverändert bei Herrn Ewald Schiller, Elektromeister.

4. Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Die Angabe der Bezüge für die Geschäftsführung unterbleibt, da anhand dieser Angabe die Bezüge des Geschäftsführers gemäß § 286 Abs. 4 HGB feststellbar wären.

 

Osterhofen, den 14. Mai 2018

DIE GESCHÄFTSLEITUNG

Anschaffungs-, Herstellungskosten
01.01.2017
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
31.12.2017
Euro
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände            
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 675.130,17 109.791,66 0,00 0,00 0,00 784.921,83
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 675.130,17 109.791,66 0,00 0,00 0,00 784.921,83
Sachanlagen            
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 985,24 0,00 0,00 0,00 0,00 985,24
technische Anlagen und Maschinen 771.785,52 154.014,40 0,00 0,00 0,00 925.799,92
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.238.421,49 461.571,45 0,00 47.689,00 0,00 2.652.303,94
Summe Sachanlagen 3.011.192,25 615.585,85 0,00 47.689,00 0,00 3.579.089,10
Finanzanlagen            
Anteile an verbundenen Unternehmen 169.434,28 0,00 0,00 0,00 0,00 169.434,28
Summe Finanzanlagen 169.434,28 0,00 0,00 0,00 0,00 169.434,28
Summe Anlagevermögen 3.855.756,70 725.377,51 0,00 47.689,00 0,00 4.533.445,21
Abschreibungen
kumulierte 01.01.2017
Euro
Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
kumulierte 31.12.2017
Euro
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände            
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 587.629,93 52.893,59 0,00 0,00 0,00 640.523,52
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 587.629,93 52.893,59 0,00 0,00 0,00 640.523,52
Sachanlagen            
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 984,24 0,00 0,00 0,00 0,00 984,24
technische Anlagen und Maschinen 651.823,87 69.928,54 0,00 0,00 0,00 721.752,41
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.220.390,19 313.421,14 0,00 46.879,00 0,00 1.486.932,33
Summe Sachanlagen 1.873.198,30 383.349,68 0,00 46.879,00 0,00 2.209.668,98
Finanzanlagen            
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 2.460.828,23 436.243,27 0,00 46.879,00 0,00 2.850.192,50
Zuschreibungen Buchwert
Geschäftsjahr
Euro
31.12.2017
Euro
Anlagevermögen    
Immaterielle Vermögensgegenstände    
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 144.398,31
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 144.398,31
Sachanlagen    
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 204.047,51
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.165.371,61
Summe Sachanlagen 0,00 1.369.420,12
Finanzanlagen    
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 169.434,28
Summe Finanzanlagen 0,00 169.434,28
Summe Anlagevermögen 0,00 1.683.252,71

sonstige Berichtsbestandteile

 

gez. Die Geschäftsführung

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 30.05.2018 festgestellt.

2. Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Schiller Automatisierungstechnik GmbH, Osterhofen, für den Zeitraum vom 1. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen der Satzung liegen in der Verantwortung der Geschäftsführung der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer in Deutschland e.V. (IDW) festgestellten Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden.

Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Wir gewinnen ein Verständnis von dem für die Abschlussprüfung relevanten internen Kontrollsystem, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit des internen Kontrollsystems der Gesellschaft abzugeben.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführung sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Passau, den 16. Mai 2018

KPWT Kirschner Wirtschaftstreuhand Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft, Messestraße 3, 94036 Passau

Harald Fröschl, Wirtschaftsprüfer

Anton Stockinger, Wirtschaftsprüfer

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