Master Data

Registry
Register court Montabaur HRB 2793
Registered
1/23/1984
Industry
Development of building projects for residential buildingsDevelopment of building projects for other buildings and constructionsRenting and operating of own or leased non-residential real estate
Purpose
Die Entwicklung, Planung und Errichtung von Gebäuden, insbesondere in Modulbauweise, einschließlich Erbringung zugehöriger Bauleistungen aller Art, weiterhin die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Raumzellen und Containern sowie die Vermietung und Verpachtung beweglicher und unbeweglicher Vermögensgegenstände.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Procura
Moritz Montnacher
since 1/19/2026
Managing Director
Procura
Aaron Weber
since 9/30/2025
Procura
Felix Füllgraff
since 7/2/2024
Procura
Pascal Schalles
since 3/12/2024
Procura
Frank Bruno Sonza-Reorda
since 12/23/2021
Procura
Gabriele Vorwerk
since 12/23/2021
Procura
Procura
Christoph Zielinski
since 8/21/2019
Procura
Daniel Maag
since 2/8/2019
Procura
Markus Quast
since 2/8/2019
Procura
Michael Würbel
since 2/8/2019
Procura
Guido Weber
since 5/24/2016
Procura
Peter Orthen
since 1/18/2013
Managing Director
Marko Grisse
since 4/7/2011
Managing Director

Beneficial Owners

Beneficial owner data is only accessible to registered users.

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Germany
€5,000,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

ALHO Systembau GmbH

Friesenhagen-Hammer

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

ALHO SYSTEMBAU GMBH, FRIESENHAGEN-HAMMER

Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die ALHO Systembau GmbH ist eine Gesellschaft der ALHO-Gruppe, die sich seit über 50 Jahren mit der Herstellung und dem Vertrieb von unter industriellen Bedingungen vorgefertigten Modulgebäuden befasst. Die Modulgebäude werden oft als Alternative zum Massivbau eingesetzt.

Die Schwerpunkte liegen in dem Bau von Gebäuden für den Bildungssektor, den Gesundheitssektor sowie den Geschosswohnungsbau und den Bau von Büroimmobilien.

Die Produkte werden hauptsächlich in Deutschland, aber auch im europäischen Ausland, verkauft.

Bei der Muttergesellschaft ALHO Holding GmbH ist ein Beirat eingerichtet, dessen beratende Funktion auch die ALHO Systembau GmbH einschließt.

2. Forschung und Entwicklung

Gegenstand unserer Entwicklungstätigkeit ist die technische Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie die Neuentwicklung von Produkten. Wir betreiben die Entwicklungen, um den sich laufend ändernden Marktbedingungen zu entsprechen. Hierbei spielt insbesondere die Erfüllung der geltenden baurechtlichen Vorschriften eine wichtige Rolle.

Unterstützt werden wir im Bereich Forschung und Entwicklung durch die technische Abteilung unserer Schwestergesellschaft ALHO Group Services GmbH.

In diesem Kurs bestätigen uns zahlreiche erfolgreich abgewickelte Projekte sowie die Entwicklung verschiedener Details für die optimale Erfüllung der baurechtlichen Bestimmungen.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Im Dezember nahm die weltweite Industrieproduktion gegenüber dem Vormonat um +0,5 % zu, im Vorjahresvergleich lag sie damit um 2,5 % im Plus. Die weltweite Industriekonjunktur, die sich infolge der erhöhten Unsicherheit durch geopolitische Konflikte, der nachwirkenden Zinserhöhungen und der auslaufenden pandemiebedingten Stützungsmaßnahmen im vergangenen Jahr schwach entwickelte, scheint sich damit langsam zu stabilisieren. Auch die Einkaufsmanagerindizes in wichtigen Handelspartnerländern Deutschlands haben sich etwas aufgehellt, z.B. in den USA und im Euroraum. Sie signalisieren aber vielerorts noch keine nachhaltige konjunkturelle Belebung. Der Stimmungsindikator von S&P Global hat im Februar seinen Aufwärtstrend fortgesetzt und liegt nun mit 52,1 Punkten über der Wachstumsschwelle von 50 Punkten. Dabei verbesserte sich die Stimmung im Verarbeitenden Gewerbe (von 50,0 auf 50,3 Punkte) und auch die Dienstleister blicken etwas optimistischer in die Zukunft (+0,1 Punkte auf 52,4 Punkte). Die Normalisierung der globalen Nachfrage scheint damit weiter voranzuschreiten.1

Nach dem schwachen Jahresausklang 2023 mit einem Rückgang des realen BIP um 0,3 Prozent deuten aktuelle Frühindikatoren noch keine Belebung zu Jahresbeginn an. Die Stimmung der Verbraucher*innen und in den Unternehmen hat sich zuletzt wieder eingetrübt. Belastende Faktoren wie die außenwirtschaftliche Nachfrageschwäche, Streiks im öffentlichen Verkehr, hohe Krankenstände bei den Erwerbstätigen sowie geopolitische Spannungen mit Verzögerungen bei Lieferketten können in der Summe dazu führen, dass sich die erwartete konjunkturelle Erholung nochmals verzögert.

Die Produktion im Produzierenden Gewerbe ging im Dezember gegenüber dem Vormonat um 1,6 % zurück, womit es zum Jahresende nochmal zu einem merklichen Dämpfer kam. Sowohl Industrie als auch Baugewerbe verringerten ihren Ausstoß (-1,5 % bzw. -3,4 %). Der Bereich Energie hingegen meldete erneut ein deutliches Plus (+4,1 %). Die Auftragseingänge sind im Dezember gegenüber dem Vormonat deutlich gestiegen (+8,9 %), nachdem sie im November unverändert geblieben (0,0 %) und im Oktober merklich zurückgegangen waren (-3,8 %). Allerdings waren die Ordereingänge im Dezember im Vormonatsvergleich wieder stark durch Schwankungen bei Großaufträgen geprägt; ohne diese ergab sich ein Minus von 2,2 %.

Die realen Umsätze im Einzelhandel ohne Kfz sind im Dezember gegenüber dem Vormonat um -1,6 % gesunken, nachdem sie bereits im November um 0,8 % rückläufig waren. Im Vergleich zum Vorjahresmonat meldete der Einzelhandel im Dezember ein reales Umsatzminus von 1,8 %. Die Frühindikatoren für die Entwicklung des privaten Konsums geben aktuell ein eher pessimistisches Bild.

Die Inflationsrate belief sich im Januar auf 2,9 %; das ist der niedrigste Wert seit Juni 2021. Im Dezember hatte die Rate mit 3,7 % spürbar höher gelegen, was maßgeblich auf einen Basiseffekt durch die sog. Soforthilfe im Dezember 2022 zurückzuführen war. Dieser Basiseffekt schlug nun im Januar nicht mehr zu Buche, so dass sich die Vorjahresrate - trotz wegfallender Energiepreisbremsen sowie der wirksam gewordenen CO 2 -Preiserhöhung - merklich verringerte.

Der Arbeitsmarkt entwickelte sich zum Jahresanfang angesichts milder Witterung etwas günstiger. Die Arbeitslosigkeit verringerte sich im Januar saisonbereinigt um 2.000 Personen, die Erwerbstätigkeit legte im Dezember zu und auch die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung stieg im November leicht. Die Frühindikatoren zeichnen im Januar ein gemischtes Bild: Während die Zahl der offiziell gemeldeten Stellen stagnierte, verbesserte sich das IAB-Arbeitsmarktbarometer und deutet auf günstigere Beschäftigungsaussichten hin.

Der Frühindikator IWH-Insolvenztrend weist für Januar 2024 einen nahezu unveränderten Wert gegenüber dem Vormonat aus. Das IWH geht davon aus, dass die Zahl der Unternehmensinsolvenzen in den kommenden Monaten weiter steigen wird.2

2. Geschäftsverlauf

Im Geschäftsjahr 2023 weisen wir Umsatzerlöse in Höhe von T€ 205.529,5 aus. Die Gesamtleistung lag bei T€ 205.361,3. Gründe für die höheren Umsätze sind der gute Auftragseingang im Geschäftsjahr 2022 sowie zu Beginn des Geschäftsjahres 2023.

Aufgrund der guten Auslastung in der Produktion im Jahr 2023 in Verbindung mit einer verbesserten Projektabwicklung sowie der Absicherung gegen unkalkulierbare Preiserhöhungen über die Einbindung einer Preisgleitklausel liegt das Jahresergebnis deutlich über dem Ergebnis des Vorjahres. Die im Vorjahr prognostizierten Leistungsindikatoren Umsatzrendite und Cashflow wurden dadurch deutlich übertroffen. Insgesamt ist der Geschäftsverlauf als sehr positiv zu beurteilen.

3. Lage

a) Ertragslage

Unsere wesentlichen Ergebnisquellen setzen sich aus dem Verkauf von Modulgebäuden sowie zugehörigen Serviceleistungen an Kunden aus den Bereichen Industrie/Dienstleistung, öffentliche Auftraggeber, Träger medizinischer Einrichtungen und Wohnungsbaugesellschaften zusammen.

Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber dem Vorjahr um T€ 60.066,2 erhöht. In Verbindung mit dem Bestandsaufbau im Bereich der fertigen und unfertigen Erzeugnisse und der aktivierten Eigenleistungen wurde eine Gesamtleistung in Höhe von T€ 205.361,3 (Plan T€ 190.000,0 - T€ 210.000,0) erreicht.

Der Materialaufwand hat bedingt durch die höhere Gesamtleistung sowie höhere Einkaufspreise gegenüber dem Vorjahr um 5,6 % zugenommen. Der sich aus Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie bezogenen Leistungen zusammensetzende Materialaufwand ist auf T€ 131.058,2 gestiegen.

Die Personalkosten liegen im abgelaufenen Geschäftsjahr bei T€ 29.528,8 und damit um T€ 4.034,1 höher als im Vorjahr. Gründe hierfür sind Lohnerhöhungen sowie Neueinstellungen.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen liegen mit T€ 22.202,5 um 24,7 % über dem Vorjahreswert. Ursache hierfür sind im Wesentlichen die Umlagen von der Schwestergesellschaft ALHO Group Services GmbH und von der Muttergesellschaft ALHO Holding GmbH für verschiedene Dienstleistungen im kaufmännischen und technischen Bereich.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern liegt im abgelaufenen Geschäftsjahr bei T€ 22.210,6.

b) Finanzlage

Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfrist, möglichst unter Skontoausnutzung, zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen.

Das Fremdkapital besteht mit Ausnahme langfristiger Bankfinanzierungen überwiegend aus kurzfristigen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen in Höhe von T€ 2.932,5 hauptsächlich in Form von fristenkongruenten Finanzierungen des Anlagevermögens.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen der ALHO Systembau GmbH betragen zum Stichtag 34,5 % der Bilanzsumme und werden regelmäßig - meist unter Skontoausnutzung - beglichen.

Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit des Jahres 2023 hat sich durch den Jahresüberschuss verbessert. Die Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben den Cashflow positiv beeinflusst. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen liegen in etwa auf dem Vorjahresniveau.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit wird im Wesentlichen durch Investitionen in das Sachanlagevermögen beeinflusst. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden erhebliche Investitionen in Grundstücken und Gebäude getätigt. Ein Großteil der bisher angemieteten Betriebsliegenschaften wurden käuflich übernommen.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beinhaltet neben der Tilgung der Darlehen in Höhe von T€ 1.110,0 auch gezahlte Zinsen in Höhe von T€ 451,8. Dem gegenüber wirken sich Zinserträge in Höhe von T€ 672,2 Cashflow verbessernd aus.

Die Finanzmittel liegen insgesamt bei T€ 59.710,6.

c) Vermögenslage

Das Gesamtvermögen der Gesellschaft hat sich gegenüber dem vergangenen Geschäftsjahr um T€ 51.001,8 erhöht.

Wesentlichen Anteil daran haben die Guthaben bei Kreditinstituten und die Erhöhung des Anlagevermögens durch den Kauf von Grundstücken und Gebäuden. Ein Teil des Immobilienerwerbs soll im Jahr 2024 durch ein Darlehen finanziert werden.

Das Eigenkapital beträgt T€ 40.627,0. Die Eigenkapitalquote beträgt 34,6 %.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um T€ 27.331,4 erhöht. Dieser Wert beinhaltet im Wesentlichen die Verbindlichkeiten, die aus dem Kauf von Grundstücken und Gebäuden entstanden sind.

4. Finanzielle und nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung verschiedene Kennzahlen heran. Bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren bilden hierbei die Kennzahlen Umsatzrendite, Cashflow und der Deckungsbeitrag pro Projekt.

Die Umsatzrendite berechnen wir, indem das Ergebnis vor Ertragsteuern und Zinsaufwand ins Verhältnis zu den Umsatzerlösen gesetzt wird.

Für die Ermittlung des Cashflows bilden wir die Summe aus Jahresergebnis und Abschreibung.

Die Deckungsbeiträge pro Projekt erhalten wir über ein selbst entwickeltes Bewertungsinstrument für das Projektcontrolling.

Die Umsatzrendite liegt mit 11,1 % (Vorjahr: 4,3 %) deutlich über dem derzeitigen Zinsniveau am Kapitalmarkt. Der Cashflow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) liegt im abgelaufenen Geschäftsjahr bei T€ 18.033,3 (Vorjahr: T€ 6.555,5). Bei den Deckungsbeiträgen pro Projekt gab es keine gravierenden Abweichungen zu den Projektzielen.

Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung sind integraler Bestandteil der Unternehmensstrategie. Vor diesem Hintergrund haben wir ein Energiemanagementsystem etabliert und daraus Leitlinien zur Energieeffizienz und Ressourcenschonung definiert, die auch an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommuniziert werden. Das Energiemanagementsystem wird im Rahmen der Zertifizierung nach DIN EN ISO 50001:2018 durch externe Experten überwacht.

Wesentliche grundlegende Ziele sind für unser Unternehmen sowohl die Ressourcenschonung als auch der Klimaschutz und die Kostensenkungen, bei Sicherstellung des Energiebedarfs.

Dabei setzen wir strukturiert Energieeffizienzmaßnahmen im Rahmen des Energiemanagements um. Durch die systematische Bewertung der Energieverbräuche in allen Bereichen werden Potentiale zur Energieeinsparung ermittelt und hinsichtlich Umsetzbarkeit, Einsparung sowie Wirtschaftlichkeit bewertet.

Wir verwenden bevorzugt schadstoffarme und wiederaufbereitete Baustoffe, verzichten möglichst auf den Einsatz von Chemikalien und achten darauf, sparsame Maschinen und Fahrzeuge einzusetzen - zum Beispiel durch Anschaffung moderner, rein elektrisch betriebener Gabelstapler in unseren Werkhallen oder den Ersatz von lösemittelbasierten Lacken durch wasserbasierte. Die Einhaltung aller umweltrechtlichen Vorschriften ist für uns selbstverständlich.

Für die Umsetzung von Nachhaltigkeitsthemen wurde in der Unternehmensgruppe eine Arbeitsgruppe "Nachhaltigkeit" installiert, in die auch Mitarbeiter der ALHO Systembau GmbH integriert sind.

Ein wichtiges Instrument zur Unternehmenssteuerung ist für uns das Managementsystem. Dieses integrierte Managementsystem vereinbart die Schwerpunkte Qualität und Arbeitsschutz und ist durch die TÜV Rheinland Cert GmbH nach DIN 9001:2015 zertifiziert. Die Aspekte des Arbeits- und Gesundheitsschutzes wurden durch das Verfahren der BGHM "Sicher mit System" begutachtet und das Gütesiegel entsprechend erteilt.

Unsere Unternehmensleitlinien sind durch das Leitbild "Verantwortung für Kunden, Mitarbeiter und die Region" definiert. Die Geschäftsleitung legt in Abstimmung mit den Gesellschaftern die Managementziele fest, die integraler Bestandteil des Managementsystems sind.

Unser etabliertes, prozessorientiertes Managementsystem unterliegt kontinuierlicher Verbesserung. Dabei sind die internen Audits ein wichtiges Instrument. In regelmäßigen Abständen werden die Prozesse hinsichtlich Verbesserungen gemeinsam mit den Prozessbeteiligten bewertet und eventuell notwendige erforderlichen Maßnahmen abgeleitet.

Auf Prozessebene sind die Standards vom Kundenkontakt und Vertragsabschluss, für die Planungsphase, zur Herstellung der Raummodule, zur Baustellenabwicklung bis zur Übergabe des Gebäudes festgelegt und etabliert. Ein Kernelement ist dabei der gesamte Projektabwicklungsprozess. Somit stellen wir eine transparente und nachhaltige Projektabwicklung sicher. Im Rahmen des kontinuierlichen Verbesserungsprozesses optimieren wir ständig die Prozesse und Abläufe.

Die Geschäftsleitung bewertet die Aktivitäten zum Managementsystem kontinuierlich und fasst die Ergebnisse und notwendigen Maßnahmen zur Weiterentwicklung im jährlichen Managementbericht zusammen.

Die Basis für jedes erfolgreiche Unternehmen ist unter anderem eine motivierte und gesunde Belegschaft. Das Betriebliche Gesundheitsmanagement (BGM) beinhaltet das "systematische und nachhaltige Bemühen um die gesundheitsförderliche Gestaltung von Strukturen und Prozessen sowie die gesundheitsförderliche Befähigung der Beschäftigten". Ziel ist es, die Organisation am Arbeitsplatz gesundheitsförderlich zu gestalten.

Wir investieren mit dem BGM in die Zukunftssicherheit unseres Unternehmens, indem wir gute Arbeitsbedingungen und Lebensqualität am Arbeitsplatz schaffen wollen. Gleichzeitig werden Belastungen der Beschäftigten minimiert und die persönlichen Ressourcen gestärkt. Dadurch sollen Gesundheit und Motivation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachhaltig gefördert werden.

Als eines der größten Unternehmen der regionalen Baubranche leisten wir unseren Beitrag zur Ausbildung junger Menschen. So haben in 2023 14 Auszubildende ihre Ausbildung bei der Gesellschaft begonnen.

Das eingerichtete Ausbildungszentrum bietet optimale Bedingungen für angehende Konstruktionsmechaniker. Hier können die Fähigkeiten erlernt werden, die später für den Einsatz in der Produktion benötigt werden. Besonderen Wert legen wir auf eine persönliche Begleitung, Flexibilität und individuelle Förderung der Auszubildenden.

Arbeits und Gesundheitsschutz steht bei uns an erster Stelle. Wir investieren in die fachliche und persönliche Weiterbildung unserer Mitarbeiter.

III. Prognosebericht

Nach dem schwachen Jahresendquartal ist auch zu Jahresbeginn 2024 keine spürbare konjunkturelle Belebung der deutschen Wirtschaft erkennbar. Zwar haben die Industrieproduktion und - infolge der günstigen Witterung - der Bau zu Jahresbeginn positiv tendiert. Auch der deutsche Warenhandel, insbesondere der Export, startete mit deutlichen Zuwächsen in das neue Jahr. Diese Entwicklungen stellen aber zum Teil eine Gegenbewegung zu den deutlichen Rückgängen zum Jahresende 2023 dar.

Gleichzeitig waren die Auftragseingänge im Verarbeitenden Gewerbe - ohne Berücksichtigung der hohen monatlichen Schwankungen durch Großaufträge - im Januar in der Tendenz weiter abwärtsgerichtet und auch die Einzelhandelsumsätze entwickelten sich zu Jahresbeginn erneut rückläufig. Stimmungsbasierte Frühindikatoren zeigen aktuell noch keine nachhaltige Trendumkehr an: Die Stimmung in den Unternehmen hat sich laut ifo Geschäftsklima im Februar zwar leicht aufgehellt. Dabei bewerten die Unternehmen den Ausblick auf die kommenden Monate positiver, die Beurteilung der Lage verharrt aber weiter auf niedrigem Niveau. Vor dem Hintergrund verlängerter Lieferzeiten infolge der Angriffe auf Schiffe im Roten Meer und den Streik bei der Bahn haben laut ifo Institut auch die Materialengpässe wieder etwas zugenommen.

Bei der Stimmung der privaten Haushalte in Deutschland, abgebildet im GfK-Konsumklima und dem HDE-Konsumbarometer, deutet sich zuletzt eine Bodenbildung an. Allerdings bleibt die Anschaffungsneigung trotz der gestiegenen Einkommenserwartungen auf einem niedrigen Niveau, während die Sparneigung den höchsten Stand seit Juni 2008 erreicht.

Angesichts der insgesamt noch schwachen Indikatorenlage und der weiter hohen Unsicherheit der privaten Haushalte sowie der Unternehmer*innen gehen die meisten Wirtschaftsforschungsinstitute in ihren jüngsten Konjunkturprognosen für das erste Quartal 2024 von einem erneuten, leichten Rückgang des Bruttoinlandsprodukts aus. Erst im weiteren Jahresverlauf ist im Zuge weiter rückläufiger Inflationsraten, steigender Löhne und Einkommen, einer anhaltend stabilen Arbeitsmarktentwicklung und zunehmenden Impulsen von der Außenwirtschaft mit einer spürbaren konjunkturellen Belebung zu rechnen.3

Zurzeit ist für uns nicht absehbar, in welcher Form und in welchem Umfang wir bei der Materialbeschaffung, der Ausführung von Nachunternehmerleistungen, der Bezahlung von Ausgangsrechnungen von der weiteren Entwicklung der vielfältigen weltweiten Krisen betroffen sein werden. Um die wirtschaftliche Entwicklung der Gesellschaft frühzeitig erkennen zu können, wird regelmäßig ein detaillierter Forecast erstellt. Die Umsatzrendite, den Cashflow und den Deckungsbeitrag pro Projekt erwarten wir im Jahr 2024 leicht rückläufig im Vergleich zu 2023.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Die zu erwartenden massiven weltweiten wirtschaftlichen Auswirkungen, die durch die Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten verursacht werden, können eine starke Bedrohung für unsere Kunden und die Nachfrage nach unseren Produkten darstellen. Gleichzeitig können sich für uns Schwierigkeiten bei der Materialbeschaffung sowie der Vergabe von Nachunternehmerarbeiten ergeben. Daraus können für uns erhebliche Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen.

Operative Risiken

Auch in unserer Branche wird es zunehmend schwieriger eine ausreichende Anzahl an qualifizierten Mitarbeitern zu gewinnen. Um dem entgegenzuwirken, werden Maßnahmen umgesetzt, um ein attraktiver Arbeitgeber zu bleiben.

Produktions- und Gewährleistungsrisiken werden, unterstützt durch unser seit Jahren bewährtes und zertifiziertes Qualitätskontrollsystem, entgegengewirkt.

Generell besteht im Baubereich das Risiko, dass Verzögerungen von Aufträgen zu Konventionalstrafen führen können. Aufgrund unserer besonderen Bauweise in Verbindung mit der über Jahre aufgebauten Erfahrung im Projektmanagement stufen wir dieses Risiko als gering ein.

Da weder der russische noch der ukrainische Markt Absatzmärkte von uns sind und von uns keine Investitionen im Krisengebiet getätigt wurden, besteht für uns kein direktes Risiko aus dem russisch-ukrainischen Konflikt. Gleiches gilt für den Konflikt im Nahen Osten.

Ertragsorientierte Risiken

Beschaffungsrisiken können in Form von steigenden Material- und Nachunternehmerpreisen entstehen. Auf der Beschaffungsseite greifen wir auf solide, qualitätsbewusste Produktionsfirmen und Handwerksunternehmen zurück, mit denen wir eine langfristige Zusammenarbeit anstreben, die mit dem Abschluss von Rahmenverträgen gefestigt werden.

Aufgrund des russisch-ukrainischen Krieges sowie des Konflikts im Nahen Osten besteht das Risiko, dass benötigte Materialien nicht oder nur zu einem deutlich höheren Preis beschafft werden können. Das gilt auch für Subunternehmerleistungen, die wiederum von der Beschaffung bestimmter Materialien abhängig sind. Lieferengpässe bei Standardmaterialien begegnen wir daher momentan mit einer größtmöglichen Vorratshaltung.

Durch die Konzentration auf mehrere, voneinander unabhängige Zielgruppen auf Kundenseite, wird dafür gesorgt, dass im Absatzbereich keine Abhängigkeit von einer bestimmten Wirtschaftsbranche entsteht. Das bestehende Kundennetz wird kontinuierlich weiter ausgebaut.

Es besteht das Risiko, dass die, durch die weltweiten Kriege und Konflikte bedingten Preissteigerungen in den bestehenden Aufträgen nicht an die Kunden weitergegeben werden können. Dies gilt besonders für Aufträge aus dem öffentlichen Bereich.

Wir begegnen dem Risiko, indem wir nur Aufträge annehmen, bei denen Preisgleitklauseln vereinbart werden können.

Generell besteht das Risiko, dass sich der Markt für modulare Gebäude insgesamt durch die weltweiten Kriege und Konflikte rückläufig entwickelt. Dies ist aktuell nicht absehbar, da die Nachfrage nach modularen Gebäuden nach wie vor gut ist.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Die Abrechnung mit unseren Kunden erfolgt ausschließlich auf Euro-Basis und somit sind wir keinem Währungsrisiko ausgesetzt.

Die von Banken und Versicherungen der ALHO-Unternehmensgruppe eingeräumten Avallinien betrugen zum 31.12.2023 112,5 Mio.€ und boten noch ausreichend freie Linien.

Rechtliche Risiken

Alle erkennbaren rechtlichen Risiken werden laufend abgewogen und sind in den Jahresabschluss und in unsere Unternehmensplanung eingeflossen. Die Geschäftsführung schätzt die Risiken als überschaubar ein und geht davon aus, dass sie keinen nennenswerten negativen Einfluss auf die Entwicklung der Gesellschaft haben werden.

Risiken aus der Informationstechnologie

Informationstechnologien bilden die Basis nahezu aller Geschäfts- und Kommunikationsprozesse der ALHO Systembau GmbH. Auf Ausfälle oder Störungen von IT-Systemen können weitreichende Beeinträchtigungen in allen Wertschöpfungsstufen der Gesellschaft folgen, die wesentliche Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung haben können (IT-Risiken). Hinzu kommen mögliche Risiken aus dem Verlust von Daten oder der Entwendung von Geschäftsgeheimnissen. Der reibungslosen Zurverfügungstellung von IT-Anwendungen und IT-Services wird bei der ALHO Systembau GmbH eine hohe Bedeutung beigemessen. Um dies zu gewährleisten, sind entsprechende Prozesse und Organisationsstrukturen etabliert. Für den Fall von wesentlichen Störungen oder Datenverlusten existieren Notfallpläne.

2. Chancenbericht

In der Produktion wurden die Prozessabläufe optimiert, damit ein schnellerer Durchlauf der Module erfolgen kann.

Die ständige Weiterentwicklung des Projektgeschäftes bietet auch zukünftig die Chance unabhängiger von konjunkturellen Schwankungen in einzelnen Branchen zu werden.

Durch eine Verbesserung und Intensivierung des kaufmännischen und operativen Projektcontrollings werden zukünftig kritische Projekte noch früher erkannt, so dass entsprechend gegengesteuert werden kann.

Der Ausbau der Niederlassungen über ganz Deutschland führt dazu, dass unsere Angebote an die lokalen Bedürfnisse der Kunden angepasst werden können, um auf diese Weise Marktanteile zu gewinnen.

3. Gesamtaussage

Risiken der künftigen Entwicklung sehen wir weiterhin in einem schwierigen Wettbewerbsumfeld, steigenden Materialpreisen und in den weiteren Auswirkungen, die sich aus dem Krieg in der Ukraine sowie inflationären Entwicklungen ergeben. Aufgrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet und vertrauen darauf, dass die von den für uns bedeutenden europäischen Staaten und der EU umfangreichen wirtschaftspolitischen beschlossenen Hilfsmaßnahmen die erwarteten wirtschaftlichen Folgen abmildern werden. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden kurzfristigen Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten.

Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen. Trotzdem besteht auch für die ALHO Systembau GmbH das latente Risiko, dass Forderungen ausfallen können.

Um das Risiko einzuschränken, wird auch weiterhin für alle Kunden eine Debitorenversicherung abgeschlossen. Hiermit wird das Forderungsausfallrisiko auf 10 % begrenzt.

Bei größeren Anfragen erfolgt bereits vor Angebotsabgabe eine Bonitätsprüfung der Kunden. Bei Nichtversicherung eines Kunden durch die Kreditversicherung wird nur gegen Vorkasse geliefert.

Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko und zur Aufrechterhaltung der jederzeitigen Zahlungsfähigkeit wird ein fortlaufender Liquiditätsplan erstellt, der permanent an aktuelle Änderungen angepasst wird und als Basis für die Geldmitteldisposition dient.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen.

Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist, meist unter Skontoausnutzung, gezahlt.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Finanzmanagement verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Die Gesellschaft unterhält Niederlassungen und Vertriebsbüros in Hamburg, Hannover, Coswig, Heidelberg, Neuss und München sowie in Belgien.

Über Schwestergesellschaften sind wir auch in den Ländern Frankreich, Schweiz und Luxemburg vertreten.

Die Geschäftsführung spricht an dieser Stelle den Mitarbeitern Dank und Anerkennung für die im abgelaufenen Geschäftsjahr geleistete, hervorragende Arbeit aus.

 

Friesenhagen, den 04. April 2024

ALHO SYSTEMBAU GMBH

Geschäftsführung

1https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/konjunktur-und-wachstum.html

2https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/Wirtschaftliche-Lage/2024/20240214-die-wirtschaftliche-lage-in-deutschland-im-februar-2024.html

3https://www.bmwk.de/Redaktion/DE/Dossier/konjunktur-und-wachstum.html

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2023

ALHO SYSTEMBAU GMBH, FRIESENHAGEN-HAMMER

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 38.909.078,31 15.158.081,09
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 35.831,00 67.391,00
1. Software 35.831,00 67.391,00
II. Sachanlagen 36.373.247,31 12.590.690,09
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 32.763.099,37 9.026.671,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 384.057,00 476.418,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.099.086,00 3.087.601,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 127.004,94 0,00
III. Finanzanlagen 2.500.000,00 2.500.000,00
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.500.000,00 2.500.000,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 78.336.974,50 51.157.369,06
I. Vorräte 0,00 0,00
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.996.000,00 4.096.500,00
2. In Ausführung befindliche Bauaufträge 69.514.040,00 69.685.700,00
3. Geleistete Anzahlungen 320.943,33 70.000,00
4. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen -72.830.983,33 -73.852.200,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 18.626.412,99 15.453.117,86
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 12.100.335,38 13.294.041,61
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 686.110,83 117.916,59
3. Forderungen gegen Gesellschafter 126.445,95 18.789,59
4. Sonstige Vermögensgegenstände 5.713.520,83 2.022.370,07
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 59.710.561,51 35.704.251,20
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 266.685,57 131.078,59
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 31.947,00 96.336,00
117.544.685,38 66.542.864,74

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. EIGENKAPITAL 40.627.004,10 27.103.002,66
I. Gezeichnetes Kapital 5.000.000,00 5.000.000,00
II. Gewinnrücklagen 511.291,88 511.291,88
1. Andere Gewinnrücklagen 511.291,88 511.291,88
III. Gewinnvortrag 19.591.710,78 17.518.839,13
IV. Jahresüberschuss 15.524.001,44 4.072.871,65
B. RÜCKSTELLUNGEN 17.487.255,00 6.279.545,00
1. Steuerrückstellungen 4.901.323,00 702.480,00
2. Sonstige Rückstellungen 12.585.932,00 5.577.065,00
C. VERBINDLICHKEITEN 58.883.958,28 32.613.802,08
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.932.510,04 4.042.521,36
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 1.110.010,04 (Vorjahr: EUR 1.110.021,36)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 1.822.500,00 (Vorjahr: EUR 2.932.500,00)
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 7.193.688,81 10.952.059,76
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 40.518.930,33 13.187.576,76
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 39.926.273,83 (Vorjahr: EUR 11.869.842,84)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: EUR 592.656,50 (Vorjahr: EUR 1.317.733,92)
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 85.550,01 142.505,20
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 85.550,01 (Vorjahr: EUR 142.505,20)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 8.153.279,09 4.289.139,00
- davon mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr: EUR 8.153.279,09 (Vorjahr: EUR 4.289.139,00)
D. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 2.675,00 3.145,00
E. PASSIVE LATENTE STEUERN 543.793,00 543.370,00
117.544.685,38 66.542.864,74

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

2023
EUR
2022
EUR
1. Umsatzerlöse 205.529.462,58 145.463.216,70
2. Verminderung/Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -171.660,00 26.832.329,44
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 3.448,29 720.579,75
4. Gesamtleistung 205.361.250,87 173.016.125,89
5. Sonstige betriebliche Erträge 2.148.118,20 3.202.633,62
- davon Erträge aus Währungsumrechnung: EUR 73.799,48 (Vorjahr: EUR 43.566,92)
6. Materialaufwand -131.058.166,68 -124.128.409,15
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -26.478.680,28 -28.938.825,20
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -104.579.486,40 -95.189.583,95
7. Personalaufwand -29.528.754,36 -25.494.667,71
a) Löhne und Gehälter -25.270.221,52 -21.237.579,39
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -4.258.532,84 -4.257.088,32
8. Abschreibungen -2.509.313,96 -2.482.650,84
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.509.313,96 -2.482.650,84
9. Sonstige betriebliche Aufwendungen -22.202.496,25 -17.806.908,98
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 672.203,14 43.623,27
- davon Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 47,52 (Vorjahr: EUR 140,00)
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -451.770,57 -419.088,49
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -6.818.013,80 -1.763.772,37
- davon Aufwendungen aus der Zuführung und Auflösung latenter Steuern: EUR 64.812,00(Vorjahr: EUR 108.720,00)
13. Ergebnis nach Steuern 15.613.056,59 4.166.885,24
14. Sonstige Steuern -89.055,15 -94.013,59
15. Jahresüberschuss 15.524.001,44 4.072.871,65

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2023

ALHO SYSTEMBAU GMBH, FRIESENHAGEN-HAMMER

I. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Die ALHO Systembau GmbH hat ihren Sitz in 51598 Friesenhagen-Hammer und ist in das Handelsregister beim Amtsgericht Montabaur unter der Registernummer HR B 2793 eingetragen.

II. ANGABEN ZU DEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches sowie ab 2016 in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften sind die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten.

III. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZE

Im Einzelnen sind dies folgende Grundsätze und Methoden:

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibung auf Zugänge beweglicher Gegenstände des Anlagevermögens erfolgt soweit handelsrechtlich zulässig entsprechend den Regelungen des Steuerrechts. Soweit notwendig, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Selbständig nutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten von über EUR 250,00 bis EUR 1.000,00 werden in einen wirtschaftsjahresbezogenen steuerlichen Sammelposten eingestellt, der im Jahr der Bildung und über die folgenden Wirtschaftsjahre mit jeweils 1/5 gewinnmindernd aufzulösen ist.

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet.

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden zu Anschaffungskosten bewertet, soweit nicht ein Ansatz zu niedrigeren Marktpreisen erforderlich ist.

Die unfertigen und fertigen Erzeugnisse sowie die in Ausführung befindlichen Bauaufträge werden zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Bei der Berechnung der Herstellungskosten werden Einzelkosten, angemessene Teile der notwendigen Materialgemeinkosten, der notwendigen Fertigungsgemeinkosten, der Wertverzehr des Anlagevermögens, soweit er durch die Fertigung veranlasst ist, und angemessene Teile der allgemeinen Verwaltungskosten eingerechnet. Die Grundsätze der verlustfreien Bewertung werden beachtet, indem die Herstellungskosten um die erwarteten Verluste gemindert, beziehungsweise Rückstellungen gebildet werden. Dabei werden die voraussichtlich noch anfallenden Lieferungs- und Leistungsverpflichtungen der Gesellschaft zu Vollkosten angesetzt.

Geleistete Anzahlungen werden mit dem Nennbetrag bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert angesetzt. Bei Forderungen, deren Einbringlichkeit mit erkennbaren Risiken behaftet ist, werden angemessene Einzel- und Pauschalwertberichtigungen vorgenommen.

Flüssige Mittel werden mit den Nennwerten bilanziert.

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält mit dem Nominalwert angesetzte Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert angesetzt.

Die Rückstellungen berücksichtigen alle am Bilanzstichtag erkennbaren Risiken. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen von im Durchschnitt 1%) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden auf der Grundlage des durchschnittlichen Marktzinssatzes der vergangenen sieben Geschäftsjahre unter Berücksichtigung der Restlaufzeit abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält mit dem Nominalwert angesetzte Einnahmen vor dem Bilanzstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die latenten Steuern werden auf zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen (Rückstellungen) gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Eine sich ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Fall einer sich ergebenden Steuerentlastung wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB Gebrauch gemacht. Der Steuersatz beträgt 30 %.

Die Umrechnung von Forderungen/Verbindlichkeiten in Fremdwährung erfolgt unter Beachtung der Regelungen in § 256a HGB zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

IV. ANGABEN ZU BESTIMMTEN BILANZPOSTEN SOWIE ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Die Aufgliederung und die Entwicklung des Anlagevermögens ergeben sich aus dem als Sonderanlage beigefügten Anlagespiegel. Die Wertpapiere des Anlagevermögens, deren beizulegender Wert sich auf TEUR 2.325 beläuft, werden aufgrund der Rückzahlung zum Nennbetrag von 100 % nicht außerplanmäßig abgeschrieben.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen von TEUR 686 (Vorjahr TEUR 118) enthalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 686 (Vorjahr TEUR 118).

Restlaufzeiten von über einem Jahr belaufen sich bei den sonstigen Vermögensgegenständen auf TEUR 67 (Vorjahr TEUR 73).

Die sonstigen Rückstellungen umfassen:

TEUR
Personalansprüche 4.361
Gewährleistung/Mängelbeseitigung 2.297
noch abzurechnende Fremdleistungen, Materialbezüge 3.089
Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten 937
Sonstiges 1.902
12.586

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 2.933 (Vorjahr TEUR 4.043) sind mit TEUR 2.933 (Vorjahr TEUR 4.043) durch die Abtretung von Mietforderungen und der Sicherungsübereignung von Mietcontaineranlagen gesichert.

Bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gelten die üblichen Eigentumsvorbehalte.

Die Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren betragen TEUR 0 (Vorjahr TEUR 801) und betreffen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit TEUR 0 (Vorjahr TEUR 143) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen mit TEUR 0 (Vorjahr TEUR 658).

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach folgenden Tätigkeitsbereichen auf:

TEUR
Modulbau 200.492
Vermietung 2.011
Verschiedenes 3.026
205.529

Die im Inland erzielten Umsatzerlöse betragen TEUR 201.194 (Vorjahr TEUR 134.122), auf das Ausland entfallen TEUR 4.335 (Vorjahr TEUR 11.341).

V. SONSTIGE ANGABEN

Es bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen in Höhe von TEUR 3.238 (Vorjahr: TEUR 25.113).

Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB bestehen in folgendem Umfang:

TEUR
Verbindlichkeiten aus Bürgschaften 1.000
Davon für verbundene Unternehmen 1.000
Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen 2.723
Davon für verbundene Unternehmen 2.721

Die Inanspruchnahmewahrscheinlichkeit der Verbindlichkeiten aus Haftungsverhältnissen schätzen wir aufgrund der gegenwärtigen Bonität und des bisherigen Zahlungsverhaltens der Begünstigten als gering ein. Erkennbare Anhaltspunkte, die eine andere Beurteilung erforderlich machen würden, liegen uns nicht vor. Ebenso bestehen derzeit keine Anhaltspunkte für Risiken, uns aus den Gewährleistungsverträgen in Anspruch zu nehmen.

Die Gesellschaft wird in einen Konzernabschluss einbezogen. Mutterunternehmen ist die ALHO Holding GmbH mit Sitz in Friesenhagen-Hammer. Die Offenlegung des Konzernabschlusses erfolgt durch Einreichung und Bekanntmachung im elektronischen Bundesanzeiger. Der Konzernabschluss stellt sowohl den kleinsten als auch den größten Kreis von Unternehmen gem. § 285 Nr. 14, 14a HGB dar.

Gemeinsam vertretungsberechtigte Geschäftsführer waren im Geschäftsjahr:

Herr Torsten Prauser, Dipl.-Ing., 57223 Kreuztal

Herr Marko Grisse, Dipl.-Ing., 57299 Burbach

Herr Peter Orthen, Dipl.-Ing., 51597 Morsbach

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt:

2023
Angestellte 202
Arbeiter 206
408

Die Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers erfolgen im Konzernanhang des Mutterunternehmens.

Die Geschäftsführung schlägt vor, dass der Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorgetragen wird.

 

Friesenhagen-Hammer, den 27. März 2024

Die Geschäftsführung

gez. Torsten Prauser

gez. Marko Grisse

gez. Peter Orthen

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 30.08.2024 festgestellt.

Gewinnverwendungsbeschluss vom 30.08.2024

Die Gesellschafter beschließen den Bilanzgewinn in Höhe von EUR 35.115.712,22 auf neue Rechnung vorzutragen.

ANSCHAFFUNGS- UND HERSTELLUNGSKOSTEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Software 786.800,36 31.010,00 0,00 0,00 817.810,36
786.800,36 31.010,00 0,00 0,00 817.810,36
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 19.525.976,99 25.333.714,59 0,00 69.381,97 44.790.309,61
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.207.027,02 0,00 0,00 15.194,31 2.191.832,71
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.346.803,25 854.714,65 0,00 471.763,38 10.729.754,52
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 127.004,94 0,00 0,00 127.004,94
32.079.807,26 26.315.434,18 0,00 556.339,66 57.838.901,78
III. FINANZANLAGEN
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.500.000,00 0,00 0,00 0,00 2.500.000,00
2.500.000,00 0,00 0,00 0,00 2.500.000,00
35.366.607,62 26.346.444,18 0,00 556.339,66 61.156.712,14
KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN
1. Jan. 2023
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
31. Dez. 2023
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Software 719.409,36 62.570,00 0,00 781.979,36
719.409,36 62.570,00 0,00 781.979,36
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.499.305,90 1.547.279,31 19.374,97 12.027.210,24
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.730.609,02 92.359,00 15.192,31 1.807.775,71
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.259.202,25 807.105,65 435.639,38 7.630.668,52
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
19.489.117,17 2.446.743,96 470.206,66 21.465.654,47
III. FINANZANLAGEN
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
20.208.526,53 2.509.313,96 470.206,66 22.247.633,83
NETTOBUCHWERTE
31. Dez. 2023
EUR
31. Dez. 2022
EUR
I. IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE
1. Software 35.831,00 67.391,00
35.831,00 67.391,00
II. SACHANLAGEN
1. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 32.763.099,37 9.026.671,09
2. Technische Anlagen und Maschinen 384.057,00 476.418,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.099.086,00 3.087.601,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 127.004,94 0,00
36.373.247,31 12.590.690,09
III. FINANZANLAGEN
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.500.000,00 2.500.000,00
2.500.000,00 2.500.000,00
38.909.078,31 15.158.081,09

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die ALHO Systembau GmbH, Friesenhagen-Hammer

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der ALHO Systembau GmbH, Friesenhagen-Hammer, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der ALHO Systembau GmbH, Friesenhagen-Hammer, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Freudenberg, 5. Juni 2024

BERGZWEI Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Schäfer, Wirtschaftsprüfer

Partmann, Wirtschaftsprüfer

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