Waggonbau Graaff GmbH
Heinrich-Nagel-Straße 1, 31008 Elze, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Jan Marschollek since 3/6/2026 | Procura |
Yvonne Marion Liebe since 3/6/2026 | Procura |
Klaus Bernard since 5/28/2020 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
Thomas Bidco S.à.r.l. | 100.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Waggonbau Graaff GmbHElzeJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Rechnungslegung Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Hinweis: Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß § 325 HGB verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. der diesbezüglich erteilte Vermerk bestimmt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Waggonbau Graaff GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Waggonbau Graaff GmbH, Elze - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Waggonbau Graaff GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Hamburg, 29. August 2025 EY GmbH & Co. KG Eva-Marie Fröhlich, Wirtschaftsprüferin Emma Hirsch, Wirtschaftsprüferin Bilanz zum 31. Dezember 2024Aktiva scroll
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Gewinn- und Verlustrechnung für 2024scroll
Anhang für das Geschäftsjahr 2024A. Allgemeine Angaben Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB und den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB) aufgestellt. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, wurden die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und Davon-Vermerken teilweise an dieser Stelle gemacht. Die Waggonbau Graaff GmbH, (WBG), ist eine Tochtergesellschaft der VTG GmbH, Hamburg. Sie hat ihren Sitz in Elze und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hildesheim unter der Registernummer HRB 201298 eingetragen. B. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet worden. Die Abschreibungen wurden linear, im Jahr des Zugangs zeitanteilig, entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen. Die Nutzungsdauern liegen im Rahmen der handelsrechtlich zulässigen Nutzungsdauern. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten über € 800,00 werden entsprechend ihrer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 800,00 werden aufwandswirksam gebucht. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die unfertigen Erzeugnisse und Leistungen wurden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bewertet. Zur Verbesserung des Einblicks in die Vermögens- und Ertragslage wurden wie in den Vorjahren für auftragsbezogen beschaffte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe die durchschnittlichen auftragsbezogenen Anschaffungskosten herangezogen. Nicht auftragsbezogene Bestände wurden unverändert unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet. In den Herstellungskosten sind Material- und Fertigungseinzelkosten und angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist, verrechnet. Angemessene Teile der Kosten der allgemeinen Verwaltung sind eingerechnet. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Bestandsrisiken infolge langer Lagerdauer und geminderter Verwendbarkeit sind durch entsprechende Abwertungen bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen berücksichtigt. Bei den unfertigen Erzeugnissen und Leistungen wurde verlustfrei bewertet, d. h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führen, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Zur Verbesserung des Einblicks in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft werden Waggons, die eine behördliche Zulassung erhalten haben, in den fertigen Erzeugnissen und Waren ausgewiesen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden mit den Nominalwerten angesetzt. Einzelwertberichtigungen aufgrund erkennbarer Einzelrisiken und Pauschalwertberichtigungen wurden im Berichtszeitraum nicht vorgenommen. Die übrigen Aktiva werden zu Nominalwerten angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohende Verluste aus schwebenden Geschäften und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Rückstellungen für Verpflichtungen aus Altersteilzeitverträgen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem Rechnungszinssatz von 1,49% p. a. (Vorjahr: 0,52% p. a.) nach den „Richttafeln 2018 G“ von Prof. Dr. Klaus Heubeck ermittelt. Erwartete Entgeltsteigerungen wurden mit 3,00% p. a. (Vorjahr: 3,00% p. a.) berücksichtigt. Die Verbindlichkeiten sind mit dem jeweiligen Erfüllungsbetrag bilanziert worden. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen und Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertsätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und Entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden unsaldiert ausgewiesen. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. C. Erläuterungen zur Bilanz (01) Anlagevermögen Die Aufgliederung und Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. (02) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 3.968 (Vorjahr: T€ 9.319). Alle Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind, wie im Vorjahr, innerhalb eines Jahres fällig. (03) Gezeichnetes Kapital und Kapitalrücklage Die alleinige Gesellschafterin ist die VTG GmbH. Die Kapitalrücklage beinhaltet andere Zuzahlungen gemäß § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB. Der Jahresüberschuss des Vorjahres in Höhe von T€ 1.852 wurde auf neue Rechnung vorgetragen. (04) Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen Die Rückstellungen für Ertragsteuern vermindern sich auf T€ 200 (Vorjahr: T€ 293). Es gibt keine Veränderung der Rückstellung für die Grunderwerbssteuer T€ 773 (Vorjahr: T€ 773). Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Gewährleistungsverpflichtungen (T€ 2.673, Vorjahr: T€ 2.417), ausstehende Rechnungen (T€ 1.054, Vorjahr: T€ 540), Sanierungsverpflichtungen der Infrastruktur (T€ 414, Vorjahr: T€ 411), Verpflichtungen des Personalbereichs (T€ 636, Vorjahr: T€ 1.003), Altersteilzeit-Rückstellungen (T€ 311, Vorjahr: T€ 300) sowie Umweltschadenrückstellungen (T€ 115, Vorjahr: T€ 177). (05) Verbindlichkeiten Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen ergeben T€ 10.914 (Vorjahr: T€ 10.968) und betreffen ausschließlich die Fertigung von Kesselwagen für verbundene Unternehmen. Erhaltene Anzahlungen Dritter für die Fertigung von Kessel- und Güterwagen lagen zum Stichtag nicht vor. Die erhaltenen Anzahlungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen von Rohstoffen und Fertigmaterialien und sind durch branchenübliche Eigentumsvorbehalte gesichert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 25.680 (Vorjahr: T€ 23.984) betreffen mit T€ 24.016 (Vorjahr: T€ 24.005) sonstige Verbindlichkeiten und mit T€ 1.664 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: T€ -20 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen). Von den sonstigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen haben T€ 2.180 (Vorjahr: T€ 484) eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Daneben bestand zum Stichtag 31.12.2024 ein konzerninternes Darlehen über einen Betrag von T€ 23.500 (Vorjahr: T€ 23.500) mit einer Laufzeit von über einem Jahr (bis zum 31. Dezember 2025). Zum 28. Februar 2025 wurden T€ 3.500 des konzerninternen Darlehens zurückgezahlt, so dass sich der Darlehensbetrag per 28. Februar 2025 auf T€ 20.000 reduziert hat. Der Rest der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen hat eine Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr. Der Gesamtbetrag aller Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beläuft sich auf T€ 14.844 (Vorjahr: T€ 12.406). (06) Latente Steuern Aus Bewertungsunterschieden bei den sonstigen Rückstellungen und Sachanlagen ergibt sich ein Überhang der aktiven über die passiven latenten Steuern. Der Berechnung liegt ein Steuersatz von 33% zu Grunde. Von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird kein Gebrauch gemacht. (07) Sonstige finanzielle Verpflichtungen Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden am Abschlussstichtag nahezu ausschließlich aus dem Bestellobligo aus dem laufenden Geschäft in Höhe von T€ 28.409 (Vorjahr: T€ 36.660), davon gegenüber verbundenen Unternehmen T€ 0 (Vorjahr: T€ 0). D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung (01) Umsatzerlöse Im Berichtszeitraum wurden insgesamt Umsatzerlöse in Höhe von T€ 69.210 (Vorjahr: T€ 68.729) erwirtschaftet. Im Tätigkeitsbereich Neubau Güterwagen wurden Umsatzerlöse in Höhe von T€ 64.253 (Vorjahr: T€ 64.871) erwirtschaftet, welche aus dem Verkauf von 395 Kesselwagen (Vorjahr: 388 Einheiten) resultieren. Im Tätigkeitsbereich Armaturenfertigung konnten T€ 2.922 (Vorjahr: T€ 2.824) erzielt werden. Im Bereich Komponenten und sonstige Umsätze ergaben sich 2024 Umsätze in Höhe von T€ 2.035 (Vorjahr: T€ 1.035). Von den Umsätzen 2024 entfallen mit T€ 61.473 (Vorjahr: T€ 66.908) oder 88,82% (Vorjahr: 97,58%) auf Kunden im Inland. Auf Kunden in EU-Ländern entfallen 9,61% (Vorjahr: 0,08%) bzw. T€ 6.650 (Vorjahr: T€ 51). Umsätze mit Drittländern außerhalb Europas betrafen T€ 1.087 (Vorjahr T€ 1.610) oder 1,57% (Vorjahr: 2,34%). Von den Umsatzerlösen entfallen auf Dritte T€ 7.974 (Vorjahr: T€ 1.955) sowie auf Konzernunternehmen T€ 61.236 (Vorjahr: T€ 66.774). (02) Sonstige betriebliche Erträge Sonstige betriebliche Erträge von T€ 397 (Vorjahr: T€ 928) resultieren im Wesentlichen aus periodenfremden Erträgen von T€ 60 (Vorjahr: T€ 437), der Auflösung von Rückstellungen (T€ 215, Vorjahr: T€ 151) und aus Kantinenbetrieb (T€ 28, Vorjahr: T€ 29). Die periodenfremden Erträge sind im Vergleich zum Vorjahr um T€ -377 zurückgegangen. Im Geschäftsjahr 2023 wurde eine Korrektur der Herstellungskosten von T€ 437 gebucht. Weitere Erträge ergeben sich unter anderem aus Weiterbelastungen von Kosten (T€ 11, Vorjahr: T€ 26). Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und aus Energiesteuererstattungen sind periodenfremd. (03) Materialaufwand Zum Zwecke einer transparenteren Darstellung prägender Bestandteile der Leistung des Unternehmens werden die Aufwendungen für Fremdpersonal (T€ 341, Vorjahr: T€ 163) im Bereich Materialaufwand ausgewiesen. (04) Abschreibungen Die Abschreibungen betreffen planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen (T€ 959, Vorjahr: T€ 872) ohne außerplanmäßige Abschreibungen (T€ 0, Vorjahr: T€ 0). (05) Sonstige betriebliche Aufwendungen Als wesentliche Posten sind Instandhaltungsaufwendungen (T€ 1.141, Vorjahr: T€ 1.049), Sondereinzelkosten des Vertriebs (T€ 735, Vorjahr: T€ 705) sowie Beratungsaufwand (T€ 231, Vorjahr: T€ 233) zu nennen. Weitere betriebliche Aufwendungen betrafen Aufwendungen im Rahmen der Anpassung von Gewährleistungsrückstellungen (T€ 429, Vorjahr T€ 538) sowie Entsorgung und Reinigung (T€ 372, Vorjahr: T€ 380). Es sind Aufwendungen für den Bereich EDV (T€ 397, Vorjahr: T€ 243) angefallen. Es ergaben sich im Berichtszeitraum Aufwendungen für Miete und Leasing (T€ 331, Vorjahr: T€ 407) und aus Abgaben und Gebühren (T€ 117, Vorjahr: T€ 94). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen von T€ 46 (Vorjahr: T€ 629) enthalten. (06) Besonderheiten des Geschäftsjahres Im Geschäftsjahr 2024 liegen keine Besonderheiten vor. E. Sonstige Angaben (01) Personal Bei der Waggonbau Graaff GmbH wurden im Jahresdurchschnitt 255 Mitarbeiter (Vorjahr: 252) beschäftigt, davon 187 (Vorjahr: 186) gewerbliche Arbeitnehmer, 47 (Vorjahr: 46) Angestellte ohne Geschäftsführer sowie 21 (Vorjahr: 20) Auszubildende. (02) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Die Steuerlast liegt basierend auf dem Jahresergebnis bei T€ 255 (Vorjahr: T€ 207). (03) Nachtragsbericht Vorgänge von besonderer Bedeutung, die wesentliche finanzielle Auswirkungen auf den vorliegenden Jahresabschluss haben könnten, haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ergeben. (04) Abschlussprüferhonorar Das Prüfungshonorar ist im Konzernanhang der VTG GmbH, Hamburg, enthalten. (05) Konzernzugehörigkeit Die Gesellschaft wird zum 31. Dezember 2024 in den Konzernabschluss der VTG GmbH, Hamburg, einbezogen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von verbundenen Unternehmen aufstellt sowie in den Konzernabschluss der Thomas Midco S.à.r.l., Luxemburg, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von verbundenen Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der VTG GmbH wird nach IFRS aufgestellt und im Unternehmensregister eingestellt. (06) Bezüge der Geschäftsführung Da nur ein Geschäftsführer im Geschäftsjahr Bezüge von der Gesellschaft erhalten hat, wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe verzichtet. (07) Geschäftsführung Herr Klaus Bernard, Hannover (08) Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.
Elze, den 15. August 2025 Geschäftsführung der Waggonbau Graaff GmbH Klaus Bernard Entwicklung des Anlagevermögens 2024scroll
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Lagebericht für das Geschäftsjahr 20241. Grundlagen Die Hauptgeschäftstätigkeit der Waggonbau Graaff GmbH, Elze (WBG), liegt in der Entwicklung und Fertigung von Eisenbahngüterwagen und deren Komponenten mit Fokus auf der Fertigung von Chemie- und Druckgaskesselwagen sowie der Lieferung von Kesselwagen-Armaturen für unterschiedliche Anwendungsgebiete. Die Entwicklungsschwerpunkte lagen im abgelaufenen Geschäftsjahr gleichermaßen auf Entwicklungsleistungen in den Bereichen Armaturenfertigung wie auch Kesselwagen. Patentanmeldungen oder Gebrauchsmusteranmeldungen sind im Berichtszeitraum nicht erfolgt. WBG ist eine 100%-ige Tochtergesellschaft der VTG GmbH, Hamburg. 2. Wirtschaftsbericht Allgemeine Rahmenbedingungen Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen Nach Einschätzung des IWF aus April 2025 ist das Bruttoinlandsprodukt Deutschlands im Jahr 2024 um -0,2 % geschrumpft, nachdem es im Vorjahr bereits um -0,3 % zurückgegangen war. Ursächlich waren neben der fehlenden Unterstützung durch eine restriktive Fiskalpolitik auch die sinkenden Immobilienpreise. Ein positiveres Bild zeigt sich für den gesamten Euroraum, wobei das Wachstum in 2024 0,9 % und in 2025 0,8 % betragen soll, nachdem es im Vorjahr noch bei 0,4 % gelegen hat. Zu dieser Entwicklung haben insbesondere anziehende Exporte beigetragen. Das globale Wirtschaftswachstum wird für das Jahr 2024 mit 3,3 % auf ähnlichem Niveau wie im Vorjahr mit 3,3 % erwartet und zeigt sich vor dem Hintergrund einer kontraktiven Geldpolitik zur Bekämpfung der Inflation ungewöhnlich robust. Gemäß der Einschätzung des IWF ist der weltweite Handel im Geschäftsjahr 2024 mit 3,8 % stärker gewachsen als noch im Vorjahr 2023 mit 0,8 %. Für die Bundesrepublik Deutschland prognostiziert die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie in Auftrag gegebene „Gemeinschaftsdiagnose #1-2025“ von fünf Wirtschaftsinstituten eine Steigerung des Bruttoinlandsproduktes in 2025 von 0,1 %. Branchenbezogene Rahmenbedingungen Nachdem im Jahr 2023 das Transportaufkommen im gesamten Güterverkehr in der Bundesrepublik noch aufgrund der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und insbesondere dem Rückgang der transportintensiven Bauindustrie um -6,1 % gesunken war, rechnet man in der Gleitenden Mittelfristprognose für den Güter- und Personenverkehr Winter 2024/2025, herausgegeben vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr, nur noch mit einem leichten Rückgang von -1,6 % für das gesamtmodale Güterverkehrsaufkommen im Jahr 2024. Für den Schienengüterverkehr wird für das Geschäftsjahr 2024 erwartet, dass das Transportaufkommen leicht um 0,1 % auf 367,3 Mio. t. und die Transportleistung um 1,3 % im Vergleich zum Vorjahr auf 136,2 Mrd. tkm ansteigt. Maßgeblich trägt hierzu der Kombinierte Verkehr bei. Geschäftsverlauf und Vergleich der Ertragslage mit der Prognose für das Geschäftsjahr 2024 Die wesentlichen finanziellen sowie nicht finanziellen Leistungsindikatoren sind für die WBG das Ergebnis vor Steuern (nachfolgend EBT) und die Auslastung der Produktion. Die Auslastung der Produktion lag im Geschäftsjahr 2024 über dem Vorjahresniveau. Bedingt durch einen vollständigen Auftragsbestand zu Beginn des Geschäftsjahres 2024 konnte eine stabile Materialversorgung sichergestellt und ein optimaler Produktionsplan erarbeitet werden. Die für das Geschäftsjahr geplanten Ergebnisziele wurden 2024 übertroffen. Während das Umsatzniveau 2024 leicht über dem des Vorjahres lag, konnte der Output erneut deutlich gesteigert werden. Aus Sicht der Geschäftsführung verlief das Geschäftsjahr 2024 gut, wobei ein positives handelsrechtliches EBT von T€ 2.250 (Vorjahr: T€ 2.021) erzielt werden konnte. Das Ergebnis lag oberhalb der prognostizierten Werte. Die Fertigung wurde durchgängig auf einer teilautomatisierten Fertigungslinie betrieben. Vermögens- und Finanzlage Die Bilanzsumme betrug zum Bilanzstichtag T€ 48.770 (Vorjahr: T€ 44.028). Auf der Aktivseite betrug der Anteil des Anlagevermögens 23,4 % (Vorjahr: 21,8 %), der Anteil der Vorräte 66,8 % (Vorjahr: 55,8 %) und der Anteil des übrigen Umlaufvermögens 9,8 % (Vorjahr: 22,4 %) der Bilanzsumme. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Bestand an Vorräten zum Stichtag um 32,6 % bzw. T€ 8.015. Unter Berücksichtigung des Jahresergebnisses erhöhte sich die Eigenkapitalquote auf 8,5 % (Vorjahr: 4,9 %). Die erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen verminderten sich um -0,5 % auf T€ 10.914 (Vorjahr: T€ 10.968). Diese wurden ausschließlich von der VTG Cargo geleistet. Die Summe der übrigen Verbindlichkeiten ist um 10,0 % auf T€ 27.430 (Vorjahr: T€ 23.984) gestiegen. Den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 25.680 standen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 3.968 entgegen. Das langfristig gebundene Vermögen (T€ 11.413) war mit langfristigen Mitteln in Form zweier Darlehen der VTG GmbH über zusammen T€ 23.500 (Vorjahr: T€ 23.500) sowie durch das Eigenkapital (T€ 4.133) anteilig abgedeckt. Der Anlagendeckungsgrad betrug zum Stichtag 242,1 % (Vorjahr: 267,2 %). Im Geschäftsjahr 2024 investierte WBG insgesamt T€ 2.786 in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen. Davon entfielen:
Die Investitionsmittel wurden im Wesentlichen für die Neuerstellung von Gleisanlagen / Erneuerung Weichen 90, 91, 92 (T€ 1.186), eine Erneuerung der Heizzentrale (T€ 350), dem Kauf von 2 Stutzeneinschweißautomaten (T€ 261), sowie einer Anzahl kleinerer Anlagenzugänge eingesetzt. Ertragslage Die Ertragslage 2024 war aus Sicht der Geschäftsführung wie im Vorjahr geprägt durch eine im kurz- bis mittelfristigen Zeitraum auskömmliche Nachfrage und Auslastung. Es wurden Umsatzerlöse von insgesamt T€ 69.210 (Vorjahr: T€ 68.729) erzielt, was einer Steigerung von 0,7 % entsprach. Der Anteil hochwertiger und hochpreisiger Edelstahlkesselwagen an den verkauften Stückzahlen war 2024 (195 Einheiten) gegenüber dem Vorjahr (353 Einheiten) gesunken. Von den Umsatzerlösen wurden 11,5 % (Vorjahr: 2,9 %) mit Dritten generiert. Bei 423 neu gebauten Kesselwagen (Vorjahr: 386 Stück) ergaben sich Umsätze aus Neubau in Höhe von T€ 64.253 (Vorjahr: T€ 64.871). Die Schwankungen generierten sich wie in den Vorjahren aus der Variation im Produktportfolio, in Produktpreisen, der Produktionsauslastung sowie dem Produktionsfortschritt der verschiedenen Wagentypen. Weitere Umsätze konnten im Bereich Armaturenfertigung mit T€ 2.922 (Vorjahr: T€ 2.824) sowie durch den Verkauf von Komponenten und sonstigen Umsätzen von T€ 2.035 (Vorjahr: T€ 1.035) erzielt werden. Dem Umsatz, sowie dem Bestandsaufbau fertiger und unfertiger Erzeugnisse von T€ 4.743 (Vorjahr: Bestandsminderung von T€ 1.458) und periodenzugehörigen, sonstigen betrieblichen Erträgen von T€ 337 (Vorjahr: T€ 491) standen Materialaufwendungen von T€ 48.811 (Vorjahr: T€ 43.308) gegenüber. Es ergibt sich ein Rohertrag von T€ 25.479 (Vorjahr: T€ 24.512). Die Auftragsentwicklung im Jahr 2024 hielt sich auf Vorjahresniveau. Die Entwicklung der Aufwendungen für Personal wurde im Wesentlichen durch tarifliche Vorgaben beeinflusst. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Personalaufwand um 6,1 %. Im Jahr 2024 wurden im Rahmen der Verpflichtungen aus Altersteilzeit weitere Rückstellungen in Höhe von T€ 122 zugeführt und laufende passive Verträge mit T€ 111 bedient. Die planmäßigen Abschreibungen lagen bei T€ 959 (Vorjahr: T€ 872). Dies ist eine Veränderung von T€ 87 gegenüber dem Vorjahr. Die Investitionstätigkeit des Berichtszeitraums und das Abschreibungsniveau waren hinsichtlich ihres Volumens mit denen der Vorjahre vergleichbar. Es fielen keine außerplanmäßigen Abschreibungen an. Die sonstigen betrieblichen Erträge befanden sich mit T€ 397 (Vorjahr: T€ 928) um T€ 531 unter dem Betrag des Vorjahres, bedingt im Wesentlichen durch die Auflösung von Rückstellungen von T€ 215. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen (T€ 5.395) erhöhten sich um 0,7 % gegenüber dem Vorjahr (T€ 5.356). Diese setzen sich im Wesentlichen aus den Instandhaltungsaufwendungen (T€ 1.141), Rückstellung für Gewährleistungsaufwendungen (T€ 429) sowie Entsorgungs- und Reinigungsaufwendungen (T€ 372) zusammen. Das Finanzergebnis von T€ -393 entwickelte sich positiv gegenüber Vorjahr (T€ -1.030). Zinsaufwendungen von T€ 712 stehen Zinserträge von T€ 319 gegenüber. Die sonstigen Steuer von T€ 39 blieben auf Vorjahresniveau (Vorjahr: T€ 38). Das Betriebsergebnis (EBIT) verminderte sich mit T€ 2.643 im Vergleich zum Vorjahr (T€ 3.242). Auch für die Zukunft sind weiterhin strukturelle Maßnahmen, geringere Krankenstände, die Anhebung der Produktivität und die damit verbundene Zielsetzung eines auskömmlichen Gesamtleistungsniveaus im Fokus. Nach Berücksichtigung des Finanzergebnisses ergab sich ein positives EBT von T€ 2.250 (Vorjahr: T€ 2.097). Nach Abzug der Steuern verblieb ein Jahresüberschuss von T€ 1.956 (Vorjahr: Jahresüberschuss von T€ 1.852). 3. Mitarbeiter Zum Bilanzstichtag waren mit Auszubildenden und Geschäftsführer 256 Mitarbeiter (Vorjahr: 252 Mitarbeiter) beschäftigt. Die Fluktuationsrate war weiterhin gering. Sie lag im Rahmen der Erwartungen. Ein Risiko bezüglich der Mitarbeiterstruktur und -fluktuation war Ende 2024 nicht gegeben. Die Entgelte wurden auf Grundlage tariflicher Abschlüsse gezahlt. 4. Chancen- und Risikobericht Die Fähigkeit, durch kontinuierliche Weiterentwicklung bestehender Konstruktionen und Wagentypen, vor allem jedoch durch gefragte Neuentwicklungen im Bereich Kesselwagen und Armaturen, die Stellung im Markt zu behaupten, stellt aus Sicht der Geschäftsführung weiterhin eine der wesentlichen Chancen des Unternehmens dar. Darüber hinaus wurde und wird die Wettbewerbsfähigkeit durch die Ausweitung der Beschaffungsmärkte und weiteren Outsourcing Aktivitäten weiter gestärkt. Aufgrund der Einbeziehung in den VTG-Konzern ergeben sich aus Sicht der Geschäftsführung für WBG Vorteile in vielen Funktionsbereichen:
Risiken resultieren zunehmend aus konjunkturellen und politischen weltweiten Entwicklungen. Anhaltend in den Markt für Spezialgüterwagen drängende konkurrierende Waggonhersteller sorgen neben allgemeinen Trends für erhöhten Preisdruck. Um diesem Risiko entgegenzuwirken, sollen neben der Schaffung zeitgemäßer Fertigungstechnik und der Einrichtung optimierter Fertigungsabläufe die Kostenstrukturen forciert werden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als mittel und die potenziellen Auswirkungen aufgrund der genannten Maßnahmen als gering eingestuft. Die bestehenden Risiken durch die unsicheren Marktentwicklungen im Bereich der Beschaffung bedingt durch die konjunkturellen und politischen Krisenfaktoren, soll durch frühzeitige Beschaffung relevanter Teile und Materialien für vorliegende Aufträge, möglichst mit Preisbindung und bei räumlich sicheren Lieferanten begegnet werden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als mittel und die potenziellen Auswirkungen aufgrund der genannten Maßnahmen als gering eingestuft. Risiken aus dem Ausfall von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen soll durch Kreditversicherungen begegnet werden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als mittel und die potenziellen Auswirkungen aufgrund der genannten Maßnahmen als gering eingestuft. Aus den Geschäftsjahren 2017/18 und 2020 liegen wesentliche Gewährleistungssachverhalte vor, für die zum Stichtag Einzelrückstellungen in Höhe von T€ 109 ausgewiesen werden. Für allgemeine Gewährleistungsrisiken sind pauschale Rückstellungen gebildet worden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als hoch und die potenziellen Auswirkungen als mittel eingestuft. Über die in der Bilanz zum Bilanzstichtag berücksichtigten Rückstellungen hinaus sind keine Haftungsrisiken bekannt. Risiken aus technischen Auflagen sind aktuell nicht bekannt. In 2012 wurden im Rahmen der Ziehung von Boden- und Grundwasserproben umweltschädliche Belastungen durch Lösungsmittel festgestellt. Weitere Umweltschäden wurden 2015 im Bereich der Beize festgestellt. Für die Folgejahre wurde in Zusammenarbeit mit Behörden ein kontinuierliches Monitoring der Belastungen vereinbart. Zum Stichtag sind entsprechende Rückstellungen über insgesamt T€ 115 berücksichtigt. Im Rahmen gesetzlicher Verpflichtungen wurden 2017 zudem für Sanierungen im Abwassersystem Rückstellungen gebildet, die Ende 2024 in Höhe von T€ 414 vorliegen. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als hoch und die potenziellen Auswirkungen als mittel eingestuft. Möglichen weiteren Umweltrisiken, die im Zusammenhang mit der Produktionstätigkeit entstehen könnten, soll im Rahmen des Risikomanagements durch geeignete Maßnahmen, wie regelmäßige Begehungen und Entnahme von Proben, zum Teil durch beauftragte Dritte, begegnet werden. Die Eintrittswahrscheinlichkeit wird als hoch und die potenziellen Auswirkungen aufgrund der genannten Maßnahmen als gering eingestuft. Die Gesellschaft ist in das Risikofrüherkennungssystem der VTG GmbH eingebunden. Für darin quantifizierte Risiken sind Rückstellungen im Jahresabschluss bilanziert. Risiken, die zu bestandsgefährdenden Entwicklungen für die Gesellschaft führen können, sind aus Sicht der Geschäftsführung zurzeit nicht ersichtlich. 5. Prognosebericht Die Waggonbau Graaff GmbH konnte mit einem vollständigen Auftragsbestand in das Geschäftsjahr 2025 starten. So konnte der Produktions- und Lieferplan für 2025 bereits erstellt und die notwendigen Ressourcen eingeplant werden. Um einen reibungslosen Materialfluss zu gewährleisten und bessere Einkaufskonditionen am Markt zu erzielen, wurden Bestellungen bereits am Markt platziert. Entsprechend wird für die Beschaffung der Produktionsmaterialien eine verlässliche und preisstabile Materialversorgung erwartet. Auch liegen für die Beschaffung von Strom und Erdgas vertraglich fixierte Preise vor. Neben der Beobachtung der Beschaffungspreise für die Folgejahre ist auch in 2025 das Bestreben der Waggonbau Graaff GmbH Energie und somit CO2 - Emissionen einzusparen. Dies erfolgt durch bereits konkretisierte Vorhaben hinsichtlich der Gebäudehülle als auch durch Investition in energiesparende Anlagen und Maschinen. Die Konsolidierung der Wettbewerbsfähigkeit, die Sicherstellung einer ergebnisgerechten Produktivität mit geeigneten Steuerungsmaßnahmen und optimiertem Produktportfolio sind auch im Geschäftsjahr 2025 Zielsetzung für die mittelfristige Entwicklung. Fortgesetzte zielgerichtete Investitionen bilden den notwendigen Rahmen. Der Erhalt und Ausbau der eigenen Positionierung am Markt mit vorhandenen und neuen Produkten ist ein Schlüsselfaktor. Der Produktionsplan der Waggonbau Graaff GmbH sieht für 2025 die Fertigung eines neuen Prototypen vor. Es wird bei einem stark variierenden Marktumfeld mit einem positiven EBT für 2025 gerechnet. Aufgrund steigender Kosten wird erwartet, dass das EBT im Vergleich zu 2024 leicht sinkt. Die Planung berücksichtigt bei einer sicheren Auftragslage und steigenden Umsatzerlösen im niedrigen zweistelligen Prozentbereich weiterhin ein erhöhtes Investitionsvolumen im Bereich Umwelttechnik und Produktion. Im Personalwesen wird von einer in der Stammbelegschaft auf produktionsbedingt leicht steigendem Niveau liegenden Mitarbeiterzahl bei unverändert geringer Fluktuation ausgegangen. Bei Auftragseingängen auf hinreichendem Niveau, auskömmlicher Auslastung sowie weiterhin optimierbarer Produktivitätsraten des Unternehmens erwarten wir für die Folgejahre eine zusätzliche positive Entwicklung.
Elze, den 15. August 2025 Geschäftsführung der Waggonbau Graaff GmbH Klaus Bernard Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Wir, die EY GmbH & Co. KG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, haben unsere Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung im Auftrag der Gesellschaft vorgenommen. Neben der gesetzlichen Funktion der Offenlegung (§ 325 HGB) in den Fällen gesetzlicher Abschlussprüfungen richtet sich der Bestätigungsvermerk ausschließlich an die Gesellschaft und wurde zu deren interner Verwendung erteilt, ohne dass er weiteren Zwecken Dritter oder diesen als Entscheidungsgrundlage dienen soll. Das in dem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis von freiwilligen Abschlussprüfungen ist somit nicht dazu bestimmt, Grundlage von Entscheidungen Dritter zu sein, und nicht für andere als bestimmungsgemäße Zwecke zu verwenden. Unserer Tätigkeit liegt unser Auftragsbestätigungsschreiben zur Prüfung der vorliegenden Rechnungslegung einschließlich der "Allgemeinen Auftragsbedingungen für Wirtschaftsprüferinnen, Wirtschaftsprüfer und Wirtschaftsprüfungsgesellschaften" in der vom Institut der Wirtschaftsprüfer herausgegebenen Fassung vom 1. Januar 2024 zugrunde. Klarstellend weisen wir darauf hin, dass wir Dritten gegenüber keine Verantwortung, Haftung oder anderweitige Pflichten übernehmen, es sei denn, dass wir mit dem Dritten eine anders lautende schriftliche Vereinbarung geschlossen hätten oder ein solcher Haftungsausschluss unwirksam wäre. Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass wir keine Aktualisierung des Bestätigungsvermerks hinsichtlich nach seiner Erteilung eintretender Ereignisse oder Umstände vornehmen, sofern hierzu keine rechtliche Verpflichtung besteht. Wer auch immer das in vorstehendem Bestätigungsvermerk zusammengefasste Ergebnis unserer Tätigkeit zur Kenntnis nimmt, hat eigenverantwortlich zu entscheiden, ob und in welcher Form er dieses Ergebnis für seine Zwecke nützlich und tauglich erachtet und durch eigene Untersuchungshandlungen erweitert, verifiziert oder aktualisiert. |
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