Master Data

Registry
Register court Hannover HRB 120110
Previous
CARE-FULL COLOURS Kosmetik Produktions GmbH
Registered
5/16/2006
Industry
Wholesale of perfume and cosmeticsAgents involved in the sale of perfume, cosmetics and cleaning materialsManufacture of perfumes and toilet preparations
Purpose
die Herstellung und der Vertrieb von Kosmetik-Produkten aller Art sowie der Betrieb aller mit dem Geschäftszweck zusammenhängender oder dem Geschäftszweck förderlicher Geschäfte.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Martin Lee
since 6/28/2022
Procura
Philippe Cohen
since 8/17/2020
Managing Director
Stefano Castelletti
since 7/7/2015
Managing Director

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Oxygen Development GmbH

Burgwedel

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht 2022

1. Allgemein

Die Oxygen Development GmbH ist ein führender Spezialist in der Entwicklung und Produktion von dekorativer Kosmetik.

Dabei bieten wir unseren Kunden die gesamte Bandbreite von der Produktentwicklung über die Herstellung und Abfüllung bis hin zur Konfektionierung. Bei Bedarf beschaffen wir auch die entsprechenden Packmittel und bieten dann damit den vollen Service.

Wir arbeiten ausnahmslos im Auftrag unserer Kunden und nahezu ausschließlich mit eigenen Rezepturen. Wir vertreiben keine Eigenmarke.

2. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung

Laut IKW ist der deutsche Markt für dekorative Kosmetik im Jahr 2022 stark gewachsen. Die statistischen Analysen zeigen, dass eine Umsatzsteigerung von 16,0 % gegenüber 2021 zu verzeichnen war. Dies liegt deutlich über dem Marktdurchschnitt für Schönheitsprodukte, der immerhin auch um 9,2 % zum Vorjahr gewachsen ist. Eine ebenso erfreuliche Entwicklung nahmen die Exporte von Schönheitsprodukte; die gegenüber dem Vorjahr um 18,7 % gewachsen sind. Der Wert der im In- und Ausland verkauften Schönheits- und Hauspflegeprodukte stieg in 2022 um 7,9 % auf 30,1 Milliarden Euro - ein neuer Höchststand.

Quelle: Pressemappe_IKW-Wirtschaftspressekonferenz_2022.pdf

3. Umsatz - und Ergebnisentwicklung

Das Jahr 2022 war ein wirtschaftlich sehr positives Jahr für die Oxygen Development GmbH. Die Umsatzentwicklung zeigte eine Erhöhung von rund 29,0 % gegenüber dem Vorjahr. Der Umsatz des Geschäftsjahres 2022 belief sich auf TEUR 39.346.

Ein wesentlicher Teil des Umsatzes wurde mit bestehenden, internationalen Kunden erwirtschaftet, die nach dem Abschwellen der COVID-19 Pandemie im Jahr 2022 stark gewachsen sind. Weiterhin konnte mit bestehenden Kunden in allen Segmenten eine erfreuliche Geschäftsentwicklung erreicht werden.

Das Betriebsergebnis des Vorjahres konnte weit übertroffen werden. Mit einem Jahresüberschuss von TEUR 1.735 nach TEUR 333 im Vorjahr wurde ein sehr positives Jahresergebnis erreicht; die Umsatzrentabilität ist von 1,1 % in 2021 auf 4,4 % in 2022 gestiegen.

Wesentliche Gründe für die Ergebniserhöhung war die mit MioEUR 11,4 stark gestiegene Betriebsleistung, bestehend aus Umsatzerlösen und Bestandsveränderungen der fertigen und unfertigen Erzeugnisse (2022: Mio EUR 41,1, 2021: Mio EUR 29,7). Die um Mio. EUR 7,5 proportional, gestiegenen Material und Logistikkosten sowie die um Mio. EUR 0,3 höheren Personalaufwendungen wurden mehr als kompensiert.

4. Investitionen

Im Geschäftsjahr 2022 wurden insgesamt TEUR 154 in das Sachanlagevermögen investiert.

Hierzu gehörten neben geleisteten Anzahlungen von TEUR 89 unter anderem folgende Investitionen (in TEUR):

• Grundstücke 0
• Technische Anlagen und Maschinen 38
• Betriebs- und Geschäftsausstattung 27

Die Investitionen waren erforderlich, um Engpässe im Bereich der Herstellung und Konfektionierung weiter abzubauen. Durch die Investitionen können die verfügbaren Kapazitäten und die Produktvielfalt weiter gesteigert werden.

5. Personal

Durchschnittlich waren 133 Arbeitnehmer im Geschäftsjahr beschäftigt. Zusätzlich werden durchschnittlich 21 Leiharbeitnehmer beschäftigt, um Auftragsspitzen auffangen zu können.

Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies eine Reduzierung um 7 Arbeitnehmern und einer Erhöhung von 2 Leiharbeitnehmer.

6. Kapital und Finanzen

Durch das positive Ergebnis erhöhte sich das Eigenkapital weiter und beträgt zum Wirtschaftsjahresende TEUR 2.840.

Für die Finanzierung der laufenden Geschäfte und der Investitionen standen im Wesentlichen Eigenmittel zur Verfügung. Des Weiteren wurden von Kunden verstärkt Anzahlungen geleistet, um die Vorfinanzierungen der Produktherstellung tätigen zu können, da sich der Zeitrahmen der Vorfinanzierung aufgrund verspäteter Kundenbeistellungen von Packmittel verlängert hat. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden planmäßig getilgt.

Der Erhalt und die Verbesserung der Liquidität stellen einen wichtigen Schwerpunkt in der Flexibilität der Geschäftsführung der Gesellschaft dar.

Die Fremdfinanzierung des Unternehmens erfolgt im Wesentlichen durch langfristige Finanzierungen. Zum anderen stellt die Gesellschaft zur Vermeidung von Eigenkapitalbindung durch Investitionen im Anlagevermögen immer mehr auf Leasingverträge bei Investitionen um.

Des Weiteren hat die Gesellschafterin im Dezember 2019 eine Patronatserklärung abgegeben, deren Kündigung frühestens zum 31. Dezember 2025 möglich ist. Die Erklärung der Gesellschafterin sieht die Ausstattung der Oxygen Development GmbH mit erforderlicher Liquidität als auch einen Rangrücktritt hinter sämtliche anderen Gläubiger vor.

Ferner ist das Unternehmen bestrebt, das Working Capital zu optimieren.

Im Rahmen der Unternehmensplanung werden Aufwands- und Ertrags- sowie Bilanz- und Liquiditätspläne erstellt. Diese werden laufend angepasst.

7. Ausblick

Bezüglich der weiteren Marktentwicklung für 2023 prognostiziert der IKW Ende 2022 noch ein Umsatzwachstum von 2,5 %, Mit Blick auf die weiter steigenden Kosten und die möglichen Auswirkungen einer für 2023 vorhergesagten Rezession fällt eine präzise Prognose zur Geschäftsentwicklung schwer. Eine Entspannung der Rohstoff- und Energiemärkte ist derzeit nicht absehbar.

Quelle: Pressemappe_IKW-Wirtschaftspressekonferenz_2022.pdf

Die Entwicklung im Jahr 2023 bleibt vor dem Hintergrund einer möglichen wirtschaftlichen Rezession einerseits und der weiterhin steigenden Inflation andererseits, sowie den damit verbundenen wirtschaftlichen Entwicklungen auf unser Unternehmen zum aktuellen Zeitpunkt weiterhin positiv.

Für das Geschäftsjahr 2023 wird ein Umsatz von Mio EUR 51 budgetiert. Neben der anhaltenden, allgemeinen Erholung der Nachfrage für Kosmetikartikel nach der COVID-19-Pandemie, bleibt die wirtschaftliche Entwicklung in 2023 durch Kosten-/ Preiserhöhungen und anhaltenden Schwierigkeiten im Logistik- und Beschaffungsmarkt geprägt. Produktentwicklungen aus den konzernzugehörigen Innovationszentren in Italien und Korea sowie die Erhöhung von Vertriebs- und Marketingaktivitäten sollen mittel- und langfristig zu nachhaltig steigenden Umsätzen führen.

Aufgrund des steigenden Geschäftsvolumens und der damit verbundenen zunehmenden Komplexität wurde in 2021 mit dem Aufbau von Organisationsstrukturen und Arbeitsabläufen in Anlehnung an die der Muttergesellschaft Oxygen Development LLC sowie die Einführung des ERP-Systems der Muttergesellschaft begonnen. In 2022 und 2023 umfasst dies im Wesentlichen die Zentralisierung der Einkaufs- und Beschaffungsfunktionen in die Organisation der Muttergesellschaft, sowie die Schaffung neuer Funktionen im Bereich Supply Chain Steuerung in Deutschland und in Polen. Ebenso werden die Aufgaben in den Bereichen Sales, Account und Projektmanagement an die Geschäftsprozesse angepasst. Durch die Zentralisierung sollen signifikante Synergieeffekte und eine Verbesserung der Durchlaufzeiten und der Lieferperformance erzielt werden. . Die weitere Optimierung und Customizing des ERP-Systems werden auch in 2023 im Vordergrund stehen.

Aufgrund gestiegener Markt- und Kundenanforderungen wurden die Bereiche Regulatory und Quality für die gesamte Unternehmensgruppe in Oxygen Italien zentralisiert und die Funktionen EHS und Energiemanagement in den Produktionswerken in Deutschland und in Polen verstärkt. Dies auch zur Unterstützung von Maßnahmen zur Erfüllung von ESG Kriterien, die auch trotz gestiegener Energiekosten zu einer Verbesserung der Effizienz beitragen sollen.

Der Energieverbrauch ist 2022 im Vergleich zum Vorjahr um absolut 11,8 % gestiegen, wobei der Stromverbrauch je 1000 produzierter Einheiten um knapp 6 % gesunken ist. Im Jahr 2022 konnte die Oxygen Development GmbH für das ganze Jahr eine 100%ige Ökostrombilanz erreichen.Weiterhin werden die Angebotsvielfalt und Wettbewerbsfähigkeit durch Anpassungen des Produktionssystems der polnischen Schwestergesellschaft in den Bereichen Abfüllung und Konfektionierung wesentlich verbessert.

Wesentliche Risiken infolge der gestiegenen Nachfrage liegen sowohl auf der Lieferanten- als auch auf der Nachfrageseite. Während den internen Risiken durch entsprechende Maßnahmen umfassend vorgebeugt werden kann, ist zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes wegen der vorherrschenden extern verursachten Unsicherheiten, insbesondere in der Materialverfügbarkeit und der Entwicklung der Nachfrage keine belastbare Schätzung einer künftigen Marktentwicklung möglich.

Bilanz

Aktiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Anlagevermögen 1.647.044,00 1.938.471,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 718,00 11.376,00
II. Sachanlagen 1.646.326,00 1.927.095,00
B. Umlaufvermögen 18.077.973,89 10.886.634,05
I. Vorräte 13.493.365,11 7.347.221,63
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.544.422,86 3.392.594,40
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 40.185,92 146.818,02
C. Rechnungsabgrenzungsposten 50.761,20 51.904,59
Bilanzsumme, Summe Aktiva 19.775.779,09 12.877.009,64

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital 2.840.257,06 1.104.786,76
I. gezeichnetes Kapital 253.261,00 253.261,00
1. Eigene Anteile - offen vom Gezeichneten Kapital abgesetzt -173.767,00 -173.767,00
2. eingefordertes Kapital 79.494,00 79.494,00
II. Gewinnvortrag 1.025.292,76 691.930,21
III. Jahresüberschuss 1.735.470,30 333.362,55
B. Rückstellungen 1.039.403,55 236.146,08
C. Verbindlichkeiten 15.896.118,48 11.536.076,80
Bilanzsumme, Summe Passiva 19.775.779,09 12.877.009,64

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1.1.2021 - 31.12.2021
EUR
1. Rohergebnis 17.389.585,92 13.394.647,72
2. Personalaufwand 7.221.025,89 6.957.228,76
a) Löhne und Gehälter 5.949.717,48 5.767.093,62
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.271.308,41 1.190.135,14
3. Abschreibungen 441.197,65 502.035,11
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 441.197,65 502.035,11
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 7.213.513,00 5.369.157,12
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 113,00 5,87
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 240.170,11 222.823,47
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 537.785,03 315,28
8. Ergebnis nach Steuern 1.736.007,24 343.093,85
9. sonstige Steuern 536,94 9.731,30
Jahresüberschuss 1.735.470,30 333.362,55

Anhang

1. Allgemeine Angaben

Die Oxygen Development GmbH mit Sitz in Burgwedel/Fuhrberg, Mühlenfelde 7, ist in das Handelsregister des Amtsgerichts Hannover in Abteilung B unter HRB 120110 eingetragen.

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2022 wird in entsprechender Anwendung der Vorschriften des Dritten Buchs des HGB für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Von den größenabhängigen Erleichterungen der §§ 276 und 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht.

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 265 bis 278 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Prinzip der Darstellungsstetigkeit wurde beachtet.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenmerkmalen handelt es sich bei der Gesellschaft um eine mittelgroße Kapitalgesellschaft.

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt unter Beachtung der generellen Ansatz- und Bewertungsvorschriften der §§ 246 bis 256a HGB und der für Kapitalgesellschaften geltenden besonderen Ansatz- und Bewertungsbestimmungen der §§ 268 bis 274 HGB. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden unverändert gegenüber dem Vorjahr beibehalten und entsprechen dem Grundsatz der Unternehmensfortführung, dem Vorsichts- und Realisationsprinzip sowie den Grundsätzen der Bewertungsstetigkeit, Einzelbewertung und Periodenabgrenzung.

2. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ergibt sich aus dem als Anlage 1 zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel.

Im Rahmen der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze werden erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige lineare nutzungsbedingte Abschreibungen, angesetzt.

Auf Zugänge von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens werden wie im Vorjahr der anteilig auf den Zeitraum der betrieblichen Nutzung im Zugangsjahr entfallende lineare Jahresabschreibungsbetrag verrechnet. Abschreibungen auf Abgänge erfolgen ebenfalls zeitanteilig für den Zeitraum der Nutzung im Geschäftsjahr bis zum Abgangszeitpunkt.

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen wird als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer i.d.R. ein Zeitraum von 3 bis 5 Jahren zugrunde gelegt.

Die Abschreibungen werden bei Gebäuden linear über eine Nutzungsdauer von 33 Jahren und bei Außenanlagen linear über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von maximal 19 Jahren vorgenommen.

Die Abschreibungen werden beim beweglichen Sachanlagevermögen nach der linearen Methode vorgenommen. Die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern betragen 2 bis 20 Jahre bei technischen Anlagen und Maschinen und 2 bis 15 Jahre bei anderen Anlagen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Für Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 wird in analoger Anwendung der steuerlichen Regelung in § 6 Abs. 2 EStG die Sofortabschreibung gewählt. Vermögensgegenstände, deren Anschaffungskosten EUR 800,00 übersteigen, werden angesetzt und über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer abgeschrieben.

Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten oder, soweit geboten, zu niedrigeren Tageswerten angesetzt. In die Herstellungskosten wurden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nennwert unter Abzug erforderlicher Wertberichtigungen angesetzt; dabei werden erkennbare Einzelrisiken durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Das allgemeine Kreditrisiko ist durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend erfasst.

Die Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten sind in Höhe des Nominalbetrages angesetzt.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten die Ausgaben, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen.

Das Eigenkapital der Gesellschaft wird zum Nennwert bilanziert.

Das als gezeichnetes Kapital zum Nominalbetrag ausgewiesene Stammkapital der Gesellschaft beträgt unverändert zum Vorjahr EUR 253.261,00

Die in der Bilanz ausgewiesenen eigenen Anteile werden unverändert als Korrekturposten zum gezeichneten Kapital in Höhe des Nennbetrags ausgewiesen.

Die Rückstellungen werden mit dem jeweiligen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet und sichern alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten in ausreichender Höhe ab.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die noch nicht veranlagten Ertragsteuern nebst Solidaritätszuschlag für den Veranlagungs- bzw. Erhebungszeitraum 2022 - entsprechend aktuellen Berechnungen; Vorauszahlungen auf die Steuerlast waren nicht erforderlich, da bis 2022 noch steuerliche Verlustvorträge bestanden, deren Restbeträge aber vollständig durch das Jahresergebnis 2022 verbraucht sind. Die Steuerrückstellungen des Vorjahres wurden bestimmungsgemäß verbraucht.

Unter den sonstigen Rückstellungen sind als wesentliche Posten zu nennen (in Klammern Vorjahr)

Tantieme, Boni: TEUR 264 (TEUR 63)
Urlaubsansprüche: TEUR 93 (TEUR 71)
Abschlusskosten: TEUR 55 (TEUR 42)
Schadenersatz: TEUR 15 (TEUR 0)
Aufbewahrung: TEUR 51 (TEUR 15)
Überstundenausgleich: TEUR 19 (TEUR 28)

Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

Die Werte für Verbindlichkeiten in fremder Währung wurden mit dem Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bewertet. Kursänderungen zum Bilanzstichtag wurden bei Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von unter einem Jahr immer durch Bewertung zum Stichtagskurs berücksichtigt. Bei Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden nur Kursverluste aufgrund von Höherbewertungen zum Stichtag berücksichtigt.

Vermerke zu den Verbindlichkeiten (Vorjahr in Klammern):

Verbindlichkeiten gegenüber
- Kreditinstituten TEUR 3.929 (TEUR 4.633)
- Gesellschaftern TEUR 1.603 (TEUR 1.438)
- verbundenen Unternehmen: TEUR 1.754 (TEUR 1.987)

Restlaufzeiten

- bis ein Jahr: TEUR 15.240 (TEUR 10.505)
- mehr als ein Jahr: TEUR 656 (TEUR 1.031)
- davon mehr als fünf Jahre: keine (keine)

Besicherung durch

- Grundschulden, Sicherungsübereignungen und Verpfändungen: TEUR 3.929 (TEUR 4.633)
Davon-Vermerke
- aus Steuern: TEUR 739 (TEUR 92)
- im Rahmen der sozialen Sicherheit: TEUR 5 (TEUR 7)

3. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen werden TEUR 7 Erträge aus Weiterberechnungen (2021: TEUR 39) erfasst, denen TEUR 13 Aufwendungen für Weiterberechnungen (2021: 71) gegenüberstehen.

Aus der Währungsumrechnung resultieren Erträge in Höhe EUR 171 (2021: EUR: 33) und Aufwendungen in Höhe von TEUR 109 (2021: TEUR 105).

Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind außergewöhnliche Posten aus Schadenersatz in Höhe von TEUR 2 (2021: TEUR 1) sowie Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 2 (2021: TEUR 10) enthalten. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind TEUR 104 (2021: TEUR 45) aus Forderungsverlusten und Wertberichtigungen zu Forderungen zu verzeichnen.

Periodenfremde Erträge und Aufwendungen waren nur insgesamt in einem Umfang vorhanden, der für die Beurteilung der Ertragslage von untergeordneter Bedeutung ist (Saldiert TEUR 141 Aufwand nach TEUR 20 Ertrag in 2021).

Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung entfallen TEUR 29 (2021: TEUR 28) auf Aufwendungen für Altersversorgung.

4. Sonstige Angaben

Zum Bilanzstichtag bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen:

- Mieten TEUR 1.439, davon TEUR 491 innerhalb eines Jahres

- Leasing TEUR 148 , davon TEUR 79 innerhalb eines Jahres

Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gesellschaft 133 (2021: 140) Mitarbeiter (inklusive 1 Geschäftsführer).

davon

- Geschäftsführer: 1 (2021: 1)
- Angestellte: 77 (2021: 86)
- Arbeiter: 55 (2021: 53)

Die Geschäftsführung schlägt für die Ergebnisverwendung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 1.735.470,30 mit dem Gewinnvortrag in Höhe von EUR 1.025.292,76 zum Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.760.763,06 zusammenzufassen und auf neue Rechnung vorzutragen.

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer der Gesellschaft sind:

• Herr Kaufmann Stefano Castelletti, Isernhagen

• Herr Philippe Cohen, Lantana/USA

Hinsichtlich der Bezüge wird auf § 286 Abs. 4 HGB verwiesen.

Das Gesamthonorar der bestellten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft für Abschlussprüfungsleistungen für das Geschäftsjahr 2022 beträgt TEUR 36.

Die Oxygen Development GmbH wird in den Konzernabschluss der Oxygen Development L.L.C., Palm Springs, USA einbezogen. Die Oxygen Development L.L.C. stellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Konzernkreis auf.

5. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft haben sich seit dem Bilanzstichtag bis heute nicht ergeben.

Die Entwicklung im Jahr 2023 bleibt vor dem Hintergrund einer möglichen wirtschaftlichen Rezession einerseits und der weiterhin steigenden Inflation andererseits, sowie den damit verbundenen wirtschaftlichen Entwicklungen auf unser Unternehmen zum aktuellen Zeitpunkt weiterhin positiv.

Wesentliche Risiken infolge der gestiegenen Nachfrage liegen sowohl auf der Lieferanten- als auch auf der Nachfrageseite. Während den internen Risiken durch entsprechende Maßnahmen umfassend vorgebeugt werden kann, ist zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichtes wegen der vorherrschenden extern verursachten Unsicherheiten, insbesondere in der Materialverfügbarkeit und der Entwicklung der Nachfrage keine belastbare Schätzung einer künftigen Marktentwicklung möglich.

Anlagespiegel

kumulierte Anschaffungs- und Herstellungskosten
01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 446.127,09 0,00 13.160,00 0,00 432.967,09
2. Geschäfts- oder Firmenwert 40.903,35 0,00 0,00 0,00 40.903,35
487.030,44 0,00 13.160,00 0,00 473.870,44
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 1.054.591,25 0,00 0,00 0,00 1.054.591,25
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.771.837,44 37.807,58 0,00 26.835,00 7.836.480,02
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.044.322,17 26.789,07 3.450,67 1.067.660,57
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 26.835,00 89.560,00 -26.835,00 89.560,00
9.897.585,86 154.156,65 3.450,67 0,00 10.048.291,84
10.384.616,30 154.156,65 16.610,67 0,00 10.522.162,28
Kumulierte Abschreibungen
01.01.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 434.751,09 6.272,00 8.774,00 0,00 432.249,09
2. Geschäfts- oder Firmenwert 40.903,35 0,00 0,00 0,00 40.903,35
475.654,44 6.272,00 8.774,00 0,00 473.152,44
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 517.584,25 27.347,00 0,00 0,00 544.931,25
2. Technische Anlagen und Maschinen 6.486.515,44 375.577,58 0,00 0,00 6.862.093,02
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 966.391,17 32.001,07 3.450,67 0,00 994.941,57
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7.970.490,86 434.925,65 3.450,67 0,00 8.401.965,84
8.446.145,30 441.197,65 12.224,67 0,00 8.875.118,28
Restbuchwerte
31.12.2022
EUR
31.12.2021
TEUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 718,00 11,4
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
718,00 11,4
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 509.660,00 537,0
2. Technische Anlagen und Maschinen 974.387,00 1.285,3
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 72.719,00 77,9
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 89.560,00 26,8
1.646.326,00 1.927,0
1.647.044,00 1.938,4

sonstige Berichtsbestandteile

 

Burgrwedel/Fuhrberg 27.11.2023

gez. Stefano Castelletti

gez. Philippe Cohen

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 29.11.2023 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der Jahresabschluss wurde zum Zwecke der Offenlegung nach § 327 HGB verkürzt. Der nachstehende Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers bezieht sich auf den ungekürzten Jahresabschluss.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Oxygen Development GmbH, Burgwedel/Fuhrberg

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Oxygen Development GmbH, Burgwedel/Fuhrberg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022, der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Oxygen Development GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Jena, den 27. November 2023

BANSBACH GmbH
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gez. Schnase, Wirtschaftsprüfer

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