Master Data

Registry
Register court Stuttgart HRB 244900
Registered
3/21/2000
Industry
Engineering activities for technical building equipmentAgents involved in the sale of audio and video equipmentActivities of agents involved in the wholesale of motor vehicles
Purpose
die Planung, der Handel, der Vertrieb und der Verleih von Medientechnik, femer Ingenieurdienstleistungen im Bereich Automobil- und Medientechnik, sowie alle damit jeweils verbundenen Tätigkeiten

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Catrin Sorge
since 4/7/2022
Managing Director
Peter Dr. Bührle
since 10/19/2021
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Holdings

NameOwnership
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Xtronic GmbH

Böblingen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

1. Grundlagen der Gesellschaft

Die XTRONIC GmbH, Böblingen (XTRONIC) ist ein Engineering Partner der Automobilindustrie vor allem mit speziellem Know-how im Bereich Software- und Elektronikentwicklung. Die Gesellschaft gehört seit Juli 2019 zur Schaeffler Gruppe. Die Schaeffler Technologies AG & Co. KG in Herzogenaurach, ist 100 %ige Eigentümerin der XTRONIC GmbH, Böblingen.

Die Gesellschaft betreibt den Hauptstandort in Böblingen und eine weitere Niederlassung in Wolfsburg. An beiden Standorten sind die Räumlichkeiten von einem externen Vermieter angemietet. Die Gesellschaft konzentriert sich auf die Bearbeitung von Kundenprojekten in den Bereichen OEM Engineering sowie Software- und Elektronikentwicklung. Kunden der XTRONIC GmbH sind hierbei vor allem deutsche Automobilhersteller, Zulieferer sowie Gesellschaften der Schaeffler Gruppe. Der Anteil des Intercompany Geschäfts lag im Geschäftsjahr 2022 mit 20,0 % (i. Vj. 20,7 %) auf vergleichbarem Niveau wie im Vorjahr. Nach Regionen entfallen im Geschäftsjahr 95,6 % (i. Vj. 94,1 %) der Umsatzerlöse auf das Inland und 4,4 % (i. Vj. 5,9 %) auf restliche Länder der Europäischen Union. Neben einem ausgeprägtem Engineering Know-how, vor allem im Bereich System Engineering und Testing von Anzeigesystemen, Telematik-Multimedia und Komfortelektronik, verfügt die Gesellschaft auch über große Systemkompetenzen beim Vernetzen verschiedener Systeme im Fahrzeug (Connectivity) und im Zukunftsfeld des autonomen Fahrens. Zudem wird seit 2020 ein Steuergerät an einen OEM Kunden in Serie geliefert.

Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter hat sich gegenüber dem Vorjahr von 156 auf 144 reduziert. Zum 31. Dezember 2022 beschäftigt die XTRONIC GmbH 140 (i. Vj. 145) Mitarbeiter. Die Steuerung der Gesellschaft erfolgt auf Basis des wesentlichen Leistungsindikators EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern 1 ) sowie über den Leistungsindikator Umsatzerlöse.

1 Das EBIT errechnet sich auf Basis des Ergebnisses nach Steuern zzgl. der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen und abzgl. der Zinsen und ähnlichen Erträge.

Forschung und Entwicklung

Forschung und Entwicklung definiert per se die Geschäftstätigkeit der XTRONIC. Die Gesellschaft befindet sich hier weiterhin in einer sehr forschungs- und entwicklungsintensiven Phase, allerdings wurden diese Tätigkeiten im Berichtsjahr wieder reduziert. Eine Trennung der reinen Forschungstätigkeiten zu der Bearbeitung der operativen Kundenprojekte ist nur schwer möglich, da hier häufig von denselben Mitarbeitern parallel gearbeitet wird. Der gesamte Entwicklungsbereich umfasst zum Stichtag 121 Arbeitnehmer (i. Vj. 132 Arbeitnehmer).

Im Berichtsjahr stand, wie im Vorjahr, die strategische Weiterentwicklung von marktrelevanten Technologiethemen und der kontinuierliche Ausbau der vorwettbewerblichen Kompetenzen und Engineering Aktivitäten in den Segmenten Vehicle Engineering, Electrics/Electronics/Software Development im Fokus der Unternehmensführung.

Wichtige Themen der vorwettbewerblichen und dienstleistungsunabhängigen Forschung und Entwicklung stellen die Themen Fahrerassistenzsysteme, automatisiertes Fahren, Elektromobilität und Connectivity dar.

Weiterhin erfolgt die schrittweise Integration der Methoden und Tools der Schaeffler Gruppe sowie die Vernetzung mit den Know-how Trägern mit dem Ziel hier noch weitere Entwicklungstätigkeiten innerhalb der Gruppe übernehmen zu können. Durch neue Entwicklungsprojekte konnten hier weitere Erfolge verzeichnet werden.

2. Wirtschaftsbericht

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Getrieben durch die gesamtwirtschaftlichen Auswirkungen der weltweiten Covid-19 Pandemie und die schwierige Versorgungssituation mit Halbleitern, war das Jahr 2022 auch für die Automobilbranche ein sehr schwieriges Jahr. Die weltweiten Produktions- und Zulassungszahlen bewegen sich weiterhin auf niedrigem Niveau.

Die globalen Trends zur Elektrifizierung des Antriebsstrangs und zur weiteren Automatisierung des Fahrzeuges hat sich auch im Berichtsjahr weiter fortgesetzt. Der Bedarf an E/E- und Softwareentwicklung steigt weiterhin deutlich an.

Ertragslage

Die Umsatzerlöse betrugen im Jahr 2022 TEUR 16.828 (i. Vj. TEUR 16.049) und lagen damit um ca. 4,8 % über dem Vorjahr. Trotz des Wachstums konnte die prognostizierte Umsatzsteigerung nicht ganz erreicht werden. Die Hauptgründe hierfür liegen an einem geringeren Volumen an Schaeffler internen Projekten, dem Rückgang in der Serienbetreuung für Mercedes und einem schwierigen Marktumfeld bei Neueinstellungen.

Die Serienbelieferung mit Steuergeräten für einen OEM Kunden ist auf gleichbleibendem Niveau geblieben.

Die Auftragslage ist stabil, mit wesentlichen Kunden bestehen Liefervereinbarungen bis mindestens zum Ende des Folgejahres, teilweise auch länger bzw. werden in Kürze neue Rahmenvereinbarungen getroffen. Zudem besteht ein erhöhter Bedarf an Projektunterstützung innerhalb der Schaeffler Gruppe, der sich aktuell in zahlreichen Anfragen widerspiegelt.

Der Jahresüberschuss beträgt TEUR 121 und liegt damit deutlich verbessert gegenüber dem Ergebnis des Vorjahres von TEUR -412. Die Steuerung des operativen Geschäfts erfolgt auf Basis des bedeutsamen Key Perfomance Indicators EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern 2 ). Insofern wird fortan diese Kennzahl der Analyse zugrunde gelegt. Das EBIT in Höhe von TEUR 178 (i. Vj. TEUR -309) erreichte ca.1,1 % (i. Vj. -1,9 %) vom Nettoumsatz (EBIT-Marge) und lag deutlich besser als im Vorjahr.

Hierfür waren folgende Gründe maßgebend:

Personalkosten: Die operativen Personalkosten konnten trotz Gehaltserhöhungen im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der durchschnittlich geringeren Anzahl an Mitarbeitern reduziert werden.

In den sonstigen betrieblichen Kosten gab es im Vergleich zum Vorjahr in einzelnen Bereichen, wie den KFZ-Kosten, Kostensteigerungen aufgrund der Rückgabe von Leasingfahrzeugen Zwei Sondereffekte gab es in 2022. Zum einen nahm die Gesellschaft, anders als im Vorjahr, keine Forderungsabschreibung vor. Daraus ergibt sich ein positiver Ergebniseffekt i.H.v. TEUR 189. Zum anderen geht ein negativer Ergebniseffekt i.H.v. TEUR 1.271 von der Bildung einer Drohverlustrückstellung für das Steuergeschäft mit einem OEM Kunden aus.

2 Das EBIT errechnet sich auf Basis des Ergebnisses vor Steuern zzgl. der Zinsen und ähnlichen Aufwendungen und abzgl. der Zinsen und ähnlichen Erträge.

Finanzlage

Die Finanzierung der Gesellschaft erfolgt seit Juli 2019 über ein Darlehen der Schaeffler AG. Zum 31. Dezember 2022 besteht eine Intercompany-Darlehensverbindlichkeit in Höhe von TEUR 5.000 (i. Vj. TEUR 6.000). Seit Dezember 2021 ist die Gesellschaft an das Cash Pooling der Schaeffler Gruppe angeschlossen, sodass hierdurch Zinsaufwendungen reduziert werden können. Das ursprünglich zum 30.03.2023 fällige Darlehen der Schaeffler AG wurde zwischenzeitlich bis zum 30.06.2024 verlängert. Die Höhe des verlängerten Darlehens beläuft sich auf TEUR 3.000, da TEUR 2.000 bereits im Januar 2022 getilgt wurden. Basierend auf einer detaillierten Liquiditätsplanung ist die Gesellschaft in der Lage ihren Zahlungsverpflichtungen zu jeder Zeit nachzukommen.

Das Eigenkapital weist zum 31. Dezember 2022 einen Saldo in Höhe von TEUR 869 auf. Die Eigenkapitalquote beträgt 7,7% (i. Vj. 7,3%)

Investitionen erfolgten im Berichtsjahr vor allem in Betriebsausstattung sowie in Software-Lizenzen, allerdings nur im geringen Umfang. Das Wahlrecht zur Aktivierung von selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenständen wurde in 2022 nicht angewendet. Es bestehen zum Abschlussstichtag keine wesentlichen Investitionsverpflichtungen.

Vermögenslage

Das Anlagevermögen hat sich im Berichtszeitraum abschreibungsbedingt reduziert und beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 1.201 (i. Vj. TEUR 1.545).

Die Vorräte sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 791 auf TEUR 2.323 (i. Vj. TEUR 3.113) gesunken Der Abbau ist im Wesentlichen durch die Abwertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (Vorkomponenten für die Serienlieferung mit Steuergeräten) und die korrigierte Anzahlung für Vorräte zu begründen

Die Kundenforderungen gegen Dritte sind gegenüber dem Vorjahr leicht reduziert. Dies liegt an den unterschiedlichen Projektabrechnungszeiträumen, die je nach Projekt abweichen können

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind ebenfalls angestiegen. Dies betrifft im Wesentlichen die Forderung aufgrund der Cash Pooling Vereinbarung in Höhe von TEUR 3.810. Die restlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind gesunken

Die Rückstellungen wurden zum Stichtag um TEUR 755 auf TEUR 1.349 (i. Vj. TEUR 594) erhöht. Diese Erhöhung ergibt sich vor allem durch die Bildung der Drohverlustrückstellung in Höhe von TEUR 763.

Die Verbindlichkeiten haben sich um TEUR 188 auf TEUR 9.050 (i. Vj. TEUR 8.862) erhöht. Der Aufbau ist im Wesentlichen durch noch zu leistende Aufwände an Kunden begründet.

Die Umsatzerlöse 2022 haben sich im Vergleich zum Vorjahr erhöht. Das EBIT liegt deutlich besser als im Vorjahr und damit auch auf den ursprünglichen Erwartungen. Die geplanten Umsatzsteigerungen konnten nicht im vollen Umfang realisiert werden, während weiterhin die technologischen und personellen Voraussetzungen geschaffen werden mussten, um in einem sich schnell ändernden technologischen Umfeld zu bestehen.

Die aktuelle Vermögens-, Finanz- und Ertragslage ist weiterhin herausfordernd, aber deutlich verbessert zum Vorjahr. Durch die verstärkten Aktivitäten in den Zukunftsfeldern autonomes Fahren sowie der operativen und finanztechnischen Einbindung des Unternehmens in die Schaeffler Gruppe, ist die Geschäftsführung überzeugt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der XTRONIC GmbH weiter zu verbessern. Das Unternehmen wird seine Strategie zur agilen technologischen Entwicklung als Systempartner der Automobilindustrie weiterverfolgen und ist damit sehr zukunftsorientiert ausgerichtet. Zusätzliche Sicherheit bietet hier die Einbindung in die Schaeffler Gruppe, für die die XTRONIC GmbH ein wichtiger strategischer Partner in den Kompetenzfeldern Elektronik- und Softwareentwicklung ist. Insgesamt ist die Geschäftsentwicklung der XTRONIC GmbH im Jahr 2022 aus Sicht der Geschäftsführung recht zufriedenstellend.

3. Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Die weltweite PKW-Produktion wird sich 2023 auf einem vergleichbaren niedrigen Niveau wie in den beiden Vorjahren bewegen. Gleichzeitig setzt sich aber der Umstieg zur Elektromobilität mit steigender Geschwindigkeit fort, ebenso die Vorbereitungen auf das autonome Fahren. Damit steigt der Entwicklungsbedarf bzgl. Steuergeräteentwicklung und zugehöriger Software weiter an. Die Anfragen der internen (Schaeffler) und externen Kunden zu entsprechenden Entwicklungsumfängen übersteigen die vorhandenen Kapazitäten. Gleichzeitig bleiben die Umfänge bei den Entwicklungsdienstleistungen auf dem Gebiet der Anzeigesysteme, Telematik-Multimedia und Komfortelektronik auf vergleichbarem Niveau gegenüber den Vorjahren.

Die Umsatzerlöse im Jahr 2023 werden sich mindestens auf gleichbleibendes Niveau wie im Jahr 2022 bewegen. Durch Aufbau weiterer Ressourcen und Akquirierung neuer Kunden und Projekte sehen wir hier gute Chancen nachhaltig auch weitere Steigerungen zu generieren. Insgesamt gehen wir von einem leichten Anstieg der Umsatzerlöse aus.

Durch ein auf der anderen Seite weiterhin konsequentes Kostenmanagement und die weiter intensivierte Nutzung von Synergien innerhalb der Schaeffler Gruppe führen zu unserer Einschätzung auch in Jahr 2023 wieder einen leicht positiven EBIT (Gewinn vor Zinsen und Steuern) erwirtschaften zu können.

Investitionen sind für das Jahr 2023 wieder auf einem etwas höheren Niveau geplant, vor allem in Software-Lizenzen, IT-Infrastruktur, Prüfanlagen und Betriebsausstattung. Ebenso werden im Jahr 2023 Schulungen und Weiterbildungen verstärkt stattfinden, um die Wettbewerbsfähigkeit zu erhöhen.

Die Weiterentwicklung und Verfolgung technischer Trends ist für die XTRONIC GmbH weiterhin essenziell, um am Markt bestehen zu können. Die Schwerpunkte werden hier gemeinsam mit der Schaeffler Gruppe vor allem im Bereich des autonomen Fahrens, elektronischer Antriebe und elektronischer Steuergeräte gelegt. Hierdurch können im starken Verbund gemeinsam anspruchsvolle Projekte realisiert werden.

Unverzichtbarer Pfeiler unseres Unternehmens bleibt die direkte Entwicklungsdienstleistung für die Kunden aufgrund unserer großen Erfahrung und Kompetenz in den Bereichen Telematik-Multimedia und Komfortelektronik. Auch hier sehen wir als verlässlicher und agiler Partner unserer Kunden kontinuierliche Wachstumspotentiale auch in einem schwierigen Marktumfeld.

Die Zertifizierungsarbeit für Qualitäts- und Umweltmanagement wird auch zukünftig unverändert fortgeführt, um damit die Lieferbefähigung langfristig sicherzustellen. Wir verfügen über ein mehrfach geprüftes und zertifiziertes Managementsystem, das ständig weiterentwickelt wird.

Risikomanagement wird in der Gesellschaft konsequent betrieben vor allem durch die regelmäßige Analyse der finanziellen Risiken einzelner Projekte, die fester Bestandteil der regelmäßigen Projektreviews sind. Die weiteren Risiken werden vom Leitungsteam und der Geschäftsführung kontinuierlich betrachtet. Zudem ist die Gesellschaft zusätzlich in das vom Schaeffler-Konzern etablierte Risikomanagementsystem zur Identifizierung von Risiken, deren Beurteilung und Eingruppierung (Risk Matrix), eingebunden. Somit ist gewährleistet, dass im Zuge eines Frühwarnsystems die Risiken im Fokus der Geschäftsführung und des Konzerns sind. Maßnahmen werden daher im Vorfeld bestimmt und folgen nicht im Nachgang als Reaktion auf ein Risikoereignis. Die Wahrscheinlichkeit des Eintritts und die Vermeidung des Schadenseintrittes kann somit minimiert werden.

Die Gesellschaft ist durch die Zugehörigkeit zur Schaeffler Gruppe in der Lage sämtliche Finanzierungsbedarfe durch die Muttergesellschaft als Inhouse Bank abzuwickeln. Insoweit stehen aus unserer Sicht ausreichende Finanzierungsmöglichkeiten zur Verfügung, die durch die erfolgreiche Refinanzierung der Schaeffler Gruppe gesichert sind.

Größtes Risiko hierbei ist, dass die Kunden zahlungsunfähig werden und unseren Forderungen nicht Folge leisten. Der Großteil unserer Kunden sind große OEM, so dass wir hier das Risiko als sehr gering einschätzen.

Generelle Risiken bestehen vor allem im Bereich der Gewinnung neuer qualifizierter Mitarbeiter aufgrund des steigenden Fachkräftemangels. Hier wird durch ein konsequentes Personalmarketing, Möglichkeiten des Mobilen Arbeitens und schnelle Entscheidungen dazu beigetragen, dieses Risiko zu minimieren. Zusätzlich werden Möglichkeiten zum Aufbau von Entwicklungskapazitäten in Südeuropa geprüft. Weiterhin wurde ein Mitarbeiterbindungsprogramm mit diversen Anreizen etabliert, dieses wird weiter ausgebaut. Durch die neuerdings explizite Kommunikation der Verknüpfung zur Schaeffler Gruppe und den sich hieraus ergebenden Möglichkeiten sehen wir unsere Attraktivität als Arbeitgeber nochmals verbessert.

Sollte es uns nicht gelingen den Aufbau in dem Maße voranzutreiben wird nur die Wachstumsrate verlangsamt. Ein finanzielles Risiko besteht hierdurch nicht direkt. Für uns ist es wichtig das Unternehmen auf eine gute und stabile finanzielle Basis zu stellen, um somit handlungsfähig und für die Zukunft gerüstet zu sein.

Dem Vertriebsrisiko beispielsweise aufgrund kurzfristiger Stornierung von Kundenprojekten wird durch eine sehr vertrauensvolle und wertschätzende Zusammenarbeit mit allen unseren Kunden sowie einem engen Austausch mit diesen entgegengewirkt. Die Einbindung und die Möglichkeiten in der Schaeffler Gruppe reduzieren dieses Risiko zusätzlich.

Das Ausfallrisiko von Forderungen ist durch die langfristige vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den meisten unseren Kunden minimiert. Es werden hierzu auch möglichst kurzfristige Abrechnungszyklen vereinbart, um große Ausfälle zu vermeiden.

Zur Vermeidung von Rechtsstreitigkeiten in den Beziehungen zu Kunden und Lieferanten stehen wir in engem Austausch mit der Schaeffler Rechtsabteilung sowie bei Bedarf mit externen Anwaltskanzleien, um potenzielle Risiken rechtzeitig zu erkennen und zu bewerten.

Auf Grund einer vertraglichen Verpflichtung mit einem Lieferanten könnte aktuell noch das Risiko eines Rechtstreites entstehen. In Einbindung der Rechtsabteilung des Konzerns sehen wir die Gefahr des Eintritts eines solchen aber als moderat an, da die Sachlage zu Gunsten der XTRONIC GmbH sehr eindeutig ist.

Zur Reduzierung des Qualitätsrisikos in der Projektbearbeitung werden die Bearbeitungsstände (Meilensteinen) in regelmäßigen Abstimmungen mit dem Kunden abgestimmt, um frühzeitig auf Abweichungen reagieren zu können und stets ein gemeinsames Verständnis über das Projektergebnis zu haben.

Der technologische Wandel selbst und die sich hieraus ergebenden Veränderungen sehen wir durch unser agiles Arbeits- und vor allem Entwicklungsumfeld eher als Chance, denn als Risiko, da wir durch unsere intensiven Entwicklungstätigkeiten neue Trends frühzeitig erkennen und dann unsere Organisation flexibel anpassen können.

Weiterhin als Risiko zu betrachten ist die Entwicklung der weltweiten Rohstoffkosten vor allem im Bereich der elektronischen Bauteile und Halbleiter und die daraus resultierende Verknappung von integrierten Schaltungen. Diesem Risiko begegnen wir durch eine offene und transparente Abstimmung unserer Bedarfe mit unseren Lieferanten sowie kontinuierlichem Austausch mit unseren Kunden zu Veränderungen im Markt. Wertvolle Unterstützung erhalten wir hierbei von der Einkaufsorganisation der Schaeffler Gruppe, die aufgrund ihrer Marktstellung und Expertise eine bessere Bearbeitung der Einkaufsmärkte ermöglicht.

 

Böblingen, den 30. März 2023

XTRONIC GmbH

Dr. Peter Bührle, Geschäftsführer

Catrin Sorgem, Geschäftsführerin

Bilanz zum 31. Dezember 2022

Aktiva

31.12.2022 31.12.2021
EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 587.666,04 657.487,68
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 194.811,67 782.477,71 351.202,06 1.008.689,74
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 418.581,36 507.395,81
2. Geleistete Anzahlungen 0,00 418.581,36 28.500,00 535.895,81
1.201.059,07 1.544.585,55
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.455,60 424.235,63
2. Unfertige Leistungen 2.320.282,15 2.211.082,95
3. Fertige Erzeugnisse 0,00 6.078,90
4. Geleistete Anzahlungen 0,00 2.322.737,75 471.955,00 3.113.352,48
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.937.595,51 3.403.758,95
2. Forderungen gegen Gesellschafter 22.428,17 10.544,00
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.497.696,35 2.005.389,81
4. Sonstige Vermögensgegenstände 173.913,00 7.631.633,03 1.852,25 5.421.545,01
9.954.370,78 8.534.897,49
C. Rechnungsabgrenzungsposten 113.314,29 124.356,06
11.268.744,14 10.203.839,10

Passiva

31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 30.000,00 30.000,00
II. Kapitalrücklage 2.000.000,00 2.000.000,00
III. Verlustvortrag -1.282.076,37 -869.879,99
IV. Jahresüberschuss (i. Vj. Jahresfehlbertrag) 121.011,19 -412.196,38
868.934,82 747.923,63
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 1.349.383,88 593.864,21
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 57.708,20 109.839,41
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.878.500,00 1.878.500,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.272.259,38 109.044,81
4. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 0,00 7.108,94
5. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.051.488,17 6.013.896,67
6. Sonstige Verbindlichkeiten 790.469,69 743.661,43
- davon aus Steuern EUR 150.979,86 (i. Vj. EUR 161.922,96) -
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit EUR 3.228,94 (i. Vj. EUR 5.271,23) -
9.050.425,44 8.862.051,26
11.268.744,14 10.203.839,10

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2022

2022 2021
EUR EUR EUR EUR
1. Umsatzerlöse 16.827.857,94 16.048.622,83
2. Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen -318.659,73 -160.084,52
3. Sonstige betriebliche Erträge 285.000,08 47.158,31
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -1.678.503,50 -1.187.977,75
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -64.097,84 -1.742.601,34 -183.158,03 -1.371.135,78
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -9.703.063,96 -10.340.361,15
b) Soziale Abgaben -1.803.245,07 -11.506.309,03 -1.874.004,69 -12.214.365,84
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagenvermögens und Sachanlagen -466.309,41 -521.040,66
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.901.312,67 -2.138.358,92
8. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -52.440,13 -102.144,69
- davon an verbundene Unternehmen EUR -36.825,46 (i. Vj. EUR -99.283,76) -
9. Steuern (i. Vj. Steuererträge) vom Einkommen und vom Ertrag -2.434,60 1.533,79
10. Ergebnis nach Steuern 122.791,11 -409.815,48
11. Sonstige Steuern -1.779,92 -2.380,90
12. Jahresüberschuss (i. Vj. Jahresfehlbetrag) 121.011,19 -412.196,38

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

A. Angaben zum Unternehmen

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB Nr. 244900 eingetragen.

B. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB aufgestellt.

Für die Gesellschaft gelten gemäß § 267 Abs. 2 HGB die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

C. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände beinhalten Entwicklungskosten, die über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 12 Jahren abgeschrieben werden. Seit dem Erwerb der Gesellschaft durch die Schaeffler Technologies AG & Co. KG, Herzogenaurach, wird das Wahlrecht zur Aktivierung der selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände gemäß § 248 Abs 2 Satz 1 HGB nicht mehr ausgeübt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten angesetzt. Sie werden planmäßig über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer zwischen 3 und 5 Jahren linear abgeschrieben.

Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet und entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern:

andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung zwischen 3 und 10 Jahren,

Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis einschließlich EUR 800,00 (GWG) werden in der Regel unabhängig von deren wirtschaftlicher Nutzungsdauer im Jahr der Anschaffung zu 100 % abgeschrieben.

Außerplanmäßige Abschreibungen werden vorgenommen, wenn eine durch planmäßige Abschreibungen nicht gedeckte Wertminderung eingetreten und voraussichtlich von Dauer ist.

In den Vorräten werden Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe (hier Kaufteile) zu durchschnittlichen Einstandspreisen angesetzt. Die unfertigen Leistungen (nicht abgeschlossene Projekte) werden zu Herstellungskosten bewertet. Bestandteile der Herstellungskosten sind neben den Personalaufwendungen und externen Dienstleistungen die durch die Projekte veranlassten Material, Verwaltungs- und sonstigen Gemeinkosten sowie Abschreibungen. Fremdkapitalzinsen werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen.

Im Rahmen der verlustfreien Bewertung werden noch anfallende Aufwendungen von den erwarteten Erlösen abgesetzt.

Forderungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Pauschale Wertberichtigungen wurden keine vorgenommen, da alle Forderungen zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung bereits beglichen wurden.

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt.

Die Berechnung der Höhe der sonstigen aktiven Rechnungsabgrenzungsposten erfolgt mit dem Betrag, der der Zeit nach dem Bilanzstichtag wirtschaftlich zuzurechnen ist.

Latente Steuern resultieren aus dem ausgeübten Wahlrecht zur Aktivierung selbsterstellter immaterieller Vermögensgegenstände und aus der Berücksichtigung der Verlustvorträge auf die Gewerbesteuer und Körperschaftsteuer.

Sonstige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten. Die Bewertung der Rückstellungen erfolgt in Höhe des Erfüllungsbetrags, der sich nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ergibt, um die zu erwartenden Ausgaben der ungewissen Verbindlichkeiten zu begleichen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert.

D. Erläuterungen zur Bilanz

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Berichtszeitraum ergibt sich aus dem als Anlage zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel.

Bei den selbstgeschaffenen immateriellen Vermögengegenständen handelt es sich um Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 588 (i. Vj. TEUR 657). Im Berichtsjahr wurden wie im Vorjahr keine Kosten aktiviert.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Es besteht eine Forderung ggü. Mitarbeiter in Höhe von TEUR 2, weitere Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen nicht.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren in Höhe von TEUR 688 (i. Vj. TEUR 633) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Es besteht eine Forderung ggü. anderen EU-Ländern für eine Steuererstattung in Höhe von TEUR 162.

Eine weitere Forderung in Höhe von TEUR 22 besteht ggü. den Gesellschaftern.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Bei den Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich wie im Vorjahr um Lizenz- und Wartungsverträge mit Laufzeiten über den Jahresabschluss hinaus.

4. Eigenkapital

Das Eigenkapital hat sich im Berichtsjahr durch den positiven Ergebniseffekt um TEUR 121 auf TEUR 869 erhöht.

5. Rückstellungen

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen setzen sich folgendermaßen zusammen:

31.12.2022
TEUR
31.12.2021
TEUR
Personalrückstellungen 478 528
davon:
Gleitzeitguthaben 135 133
Variable Lohnbestandteile 96 70
Sonstige Personal- und Sozialrückstellungen 81 104
Ausstehender Urlaub 166 221
Ausstehende Rechnungen 81 42
Jahresabschlusskosten 26 26
Drohverlustrückstellung 763 0
Gewerbesteuerrückstellung 2 0
Sonstiges 0 0
Summe 1.349 594

6. Verbindlichkeiten

31.12.2022
TEUR
31.12.2021
TEUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 58 110
davon Restlaufzeit bis 1 Jahr: 58 0
davon Restlaufzeit bis 1 bis 5 Jahre: 0 110
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 1.879 1.879
davon Restlaufzeit bis 1 Jahr: 1.879 1.879
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.272 109
davon Restlaufzeit bis 1 Jahr: 1.272 109
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter 0 7
davon Restlaufzeit bis 1 Jahr: 0 7
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 5.051 6.014
davon Restlaufzeit bis 1 Jahr: 5.051 6.014
Sonstige Verbindlichkeiten 790 744
davon Restlaufzeit bis 1 Jahr: 790 744
davon Restlaufzeit bis 1 bis 5 Jahre: 0 0
Summe 9.050 8.862

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter enthalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 0 (i. Vj. TEUR 7).

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Finanzverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5.000 (i. Vj. TEUR 6.000) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 51 (i. Vj. TEUR 14).

7. Latente Steuern

Passive latente Steuern resultieren aus temporären Differenzen bei selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen, aktive latente Steuern aus temporären Differenzen auf Sonstige Rückstellungen und Verlustvorträge. Im Berichtsjahr werden wie im Vorjahr im Saldo latente Steuern in Höhe von TEUR 0 angesetzt.

E. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Personalaufwand

Die dem Unternehmen gewährten Erstattungen der Energiepreispauschale in Höhe von TEUR 43 wurden im Personalaufwand verrechnet.

F. Sonstige Angaben

1. Angaben zu ausschüttungsgesperrten Beträgen im Sinne § 268 Abs. 8 HGB

Der ausschüttungsgesperrte Betrag in Höhe von TEUR 418 (i. Vj. TEUR 466) entfällt vollständig auf die Aktivierung von selbst erstellten immateriellen Vermögensgegenständen des Anlagevermögens TEUR 588 (i. Vj. TEUR 657) abzgl. der darauf gebildeten passiven latenten Steuern in Höhe von TEUR 170 (i. Vj. TEUR 191).

2. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer

2022 2021
Angestellte Arbeitnehmer (ohne Geschäftsführung) 139 154
Mitarbeiter 141 156

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet- und Pachtverträgen sowie aus Leasing belaufen sich für die Folgejahre auf TEUR 3.679.

4. Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Jahresüberschuss des Berichtsjahres 2022 wird im nächsten Geschäftsjahr fortgeschrieben.

5. Gesellschaftsorgane

Geschäftsführung

Geschäftsführer der XTRONIC GmbH sind:

Herr Dr. Peter Bührle, Geschäftsführer operatives Geschäft

Herr Mathias Mungenast, Geschäftsführer Finanzen und Einkauf (bis 31.03.2022)

Frau Catrin Sorge, Geschäftsführerin Finanzen und Einkauf (seit 01.04.2022)

Hinsichtlich der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird von dem Wahlrecht nach § 286 Abs. 4 HGB Gebrauch gemacht.

Beirat

Mit dem Gesellschafterbeschluss vom 2. September 2019 wurde ein Beirat errichtet und folgende Mitglieder bestellt:

Herr Uwe Wagner (Beiratsvorsitzender)

Herr Matthias Zink (bis 31.03.2022)

Herr Jürgen Mayer

Herr Dr. Florian Schupp

Herr Clement Feltz (seit 01.04.2022)

Der Beirat hat beratende Funktion und dient als Entscheidungsgremium für zustimmungspflichtige Geschäfte.

6. Konzernzugehörigkeit

Die Gesellschaft wird in den Teilkonzernabschluss der Schaeffler AG, Herzogenaurach, einbezogen. Dieser wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers (Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Köln) eingereicht und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Die oberste Muttergesellschaft (Konzernspitze) der XTRONIC GmbH ist die INA-Holding Schaeffler GmbH & Co. KG, Herzogenaurach. Der Konzernabschluss der INA-Holding Schaeffler GmbH & Co. KG wird beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers eingereicht und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht.

Auf die Angabe des von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechneten Gesamthonorars nach § 285 Nr. 17 HGB wird verzichtet, da die Angabe in einem das Unternehmen einbeziehenden Konzernabschluss enthalten ist.

G. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Zum 31.01.2023 wurde das bisher zum 30.03.2023 befristete Darlehen der Schaeffler AG bis zum 30.06.2024 verlängert und das Volumen auf TEUR 3.000 reduziert.

 

Böblingen, den 30. März 2023

XTRONIC GmbH

Dr. Peter Bührle, Geschäftsführer

Catrin Sorgem, Geschäftsführerin

Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2022

Anschaffungs- und Herstellungskosten
1.1.2022
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 940.560,28 0,00 0,00 0,00 940.560,28
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.704.884,17 33.156,97 0,00 28.500,00 1.766.541,14
2.645.444,45 33.156,97 0,00 28.500,00 2.707.101,42
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.420.210,97 92.027,98 44.321,86 0,00 1.467.917,09
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 28.500,00 0,00 0,00 -28.500,00 0,00
1.448.710,97 92.027,98 44.321,86 -28.500,00 1.467.917,09
4.094.155,42 125.184,95 44.321,86 0,00 4.175.018,51
Kumulierte Abschreibungen
1.1.2022
EUR
Abschreibungen des Geschäftsjahres
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 283.072,60 69.821,64 0,00 0,00 352.894,24
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.353.682,11 218.047,36 0,00 0,00 1.571.729,47
1.636.754,71 287.869,00 0,00 0,00 1.924.623,71
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 912.815,16 178.440,41 41.919,84 0,00 1.049.335,73
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
912.815,16 178.440,41 41.919,84 0,00 1.049.335,73
2.549.569,87 466.309,41 41.919,84 0,00 2.973.959,44
Buchwerte
31.12.2022
EUR
31.12.2021
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 587.666,04 657.487,68
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 194.811,67 351.202,06
782.477,71 1.008.689,74
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 418.581,36 507.395,81
2. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 28.500,00
418.581,36 535.895,81
1.201.059,07 1.544.585,55

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die XTRONIC GmbH, Böblingen

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der XTRONIC GmbH, Böblingen‌, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der XTRONIC GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022‌ geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB‌‌ erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB‌‌ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌‌‌ durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter‌‌ für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften‌‌ in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB‌‌ unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung‌ durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Nürnberg, den 31. März 2023

KPMG AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Behrendt, Wirtschaftsprüferin

Arndt, Wirtschaftsprüfer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss der XTRONIC GmbH zum 31. Dezember 2022 wurde am 25. August 2023 festgestellt.

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