Retail sale of pharmaceutical products
LemonAid Beverages GmbHLiquidated
20359 Hamburg, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Cornelis Marinus Johannes de Vries since 8/30/2024 | Managing Director |
Felix Martin Langguth since 3/30/2011 | Managing Director |
Jan Paul Bethke since 3/23/2009 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Identified persons (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Holdings
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
LemonAid Beverages GmbHHamburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022A. Grundlagen des Unternehmens Die LemonAid Beverages GmbH ist ein Social Business Unternehmen und vertreibt Softdrinks und Säfte der Marken Lemonaid und ChariTea sowie Heißtees (Teebeutel) unter derselben Marke. Neben den Umsätzen im Heimatmarkt Deutschland gewinnen eine Vielzahl ausländischer Märkte wie Frankreich, Großbritannien, Benelux-Union, oder Südkorea, teilweise über Tochtergesellschaften, einen zunehmenden Anteil am Gesamtumsatz der Gesellschaft. Alle Produkte sind fair gehandelt, biologisch angebaut und unterstützen zusätzlich über einen fixen Betrag pro verkaufter Flasche Sozialprojekte in den Anbauregionen der Zutaten. Die finanziellen Leistungsindikatoren bestehen - analog zu den Vorjahren - aus den Umsatzerlösen, dem Rohertrag und dem Jahresergebnis. B. Wirtschaftsbericht 1. Wirtschaftliches Umfeld Die wirtschaftliche Entwicklung war im Jahr 2022 zusätzlich zu der Covid-19 Pandemie und den damit verbundenen Einschränkungen in der Veranstaltungsbranche und den Material- und Lieferengpässen durch die Auswirkungen des Krieges in der Ukraine und die dadurch ausgelöste Energiekrise sowie von einer stark erhöhten Inflation geprägt. Die Inflation stieg im Jahr 2022 auf 7,9 %. 1 Im Vergleich zu 2021 konnte die Wirtschaft in Deutschland dennoch ein leichtes Wachstum verzeichnen. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg im Vergleich zum Vorjahr preisbereinigt um 1,8 %. 2 Der Bioumsatz ist 2022 gegenüber dem Vorjahr um 3,5 % zurückgegangen, liegt aber trotz des leichten Rückgangs noch deutlich über dem Vor-Corona-Niveau. 3 Verantwortlich hierfür sind vor allem zwei Ursachen: Zum einen blieben die Corona-bedingten Mehrumsätze weitestgehend aus, von denen insbesondere auch der Bio-Handel stark profitiert hat. Zum anderen war bzw. ist eine inflationsbedingte Kaufzurückhaltung und gesteigerte Preissensitivität vieler Konsument:innen festzustellen. 4 Der Konsum von Erfrischungsgetränken insgesamt ist jedoch auch in 2022 gegenüber 2021 erneut leicht angestiegen. Mit 120,1 Liter ist der Pro-Kopf-Konsum in 2022 um 1,44% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. 5
1 Quelle: Statistisches Bundesamt: Inflation
rate at +7,9% in 2022.
2. Lage der Gesellschaft 2.1. Ertragslage Obwohl auch das erste Quartal 2022 noch erheblich von Corona Beschränkungen betroffen war und trotz gestiegener Inflation und der damit verbundenen Kaufzurückhaltung konnten wir unseren Wachstumskurs der Vorjahre fortsetzen. Die Umsatzerlöse sind im Berichtsjahr im Vergleich zum Vorjahr wie prognostiziert stark angestiegen. Der Rohertrag ist um 33,8 % im Vergleich zu 2021, auf EUR 16,4 Mio. ebenfalls wie prognostiziert gestiegen. Der Jahresüberschuss fällt - anders als prognostiziert - aufgrund von erhöhten Kosten (insb. bei den Materialaufwendungen und sonstigen betrieblichen Aufwendungen) mit EUR 0,2 Mio. gegenüber dem Vorjahr leicht gemindert aus. 2.2. Finanzlage Bestehende Bankdarlehen wurden im Berichtszeitraum planmäßig zurückgeführt. Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft langfristige Bankverbindlichkeiten in Höhe von insgesamt EUR 0,6 Mio. aus. Die Liquidität der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2022 durchgehend gesichert. 2.3. Vermögenslage Aktiva Das Sachanlagevermögen erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr aufgrund von höheren Investitionen in Glasflaschen und Kisten um 54,5 % auf insgesamt EUR 7,6 Mio. Unter dem Finanzanlagevermögen werden neben den 100%igen Beteiligungen an der Lemonaid Beverages Ltd. (UK), der ChariTea & Lemonaid International GmbH (DE) sowie der neu gegründeten Lemonaid & ChariTea SAS (FR), insbesondere auch Darlehen an das englische Tochterunternehmen in Höhe von insgesamt EUR 0,6 Mio., ausgewiesen. Das Vorratsvermögen ist durch erhöhte Bestände an Fertigprodukten und an Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen aufgrund von geplanten Bevorratungen zum Bilanzstichtag auf EUR 3,1 Mio. angestiegen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betrugen zum Bilanzstichtag EUR 2,7 Mio. Passiva Das gezeichnete Kapital blieb mit TEUR 34,2 unverändert zum Vorjahr. Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft einen Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 595,7 aus. Die Rückstellungen sind im abgelaufenen Geschäftsjahr um 29,1 % auf EUR 8,3 Mio. gestiegen. Ursächlich hierfür sind erhöhte Pfandrückstellungen sowie erhöhte Rückstellungen für Sponsoring gegenüber dem LemonAid & ChariTea e.V. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind aufgrund der planmäßigen Darlehenstilgungen auf insgesamt EUR 0,6 Mio. gesunken. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind zum Bilanzstichtag auf EUR 3,4 Mio. gestiegen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten überwiegend Nachrangdarlehen in Höhe von EUR 3,4 Mio., welche in 2021 durch ein Crowdfunding eingeworben wurden und auf fünf Jahre angelegt sind. 2.4. Gesamtbeurteilung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Die Aufhebung der meisten Corona Schutzmaßnahmen mit Ende des ersten Quartals haben es ermöglicht neben dem Lebensmitteleinzelhandel auch wieder in der Gastronomie stark zu wachsen. Die inflations- und verunsicherungsbedingte Kaufzurückhaltung vieler Konsument:innen konnte diesen Trend nicht nachhaltig umkehren. Sowohl national wie international sind deutliche Zuwächse zu verzeichnen. Die Geschäftsführung ist mit der Entwicklung der Vermögens-, Finanz-, und Ertragslage insbesondere mit Blick auf die schwierigen gesamtwirtschaftlichen Marktbedingungen im Geschäftsjahr 2022 zufrieden. C. Risikobericht Der Krieg in der Ukraine hat zeitweise große Verunsicherung und Instabilität in weiten Teilen der Lieferketten bewirkt. Zudem sind die Kosten für einzelne Komponenten stark gestiegen. Diese Entwicklung hatte für unser Geschäftsumfeld seinen Höhepunkt Ende des dritten und Anfang des vierten Quartals erreicht. Seit dem vierten Quartal entspannte sich die Beschaffungslage bereits wieder deutlich und die Gaspreise sind gesunken. Letztere haben sich zu dem Jahresbeginn 2023 merklich entspannt. Dies schlägt sich in vielen energieintensiven Bereichen häufig nicht in gleicher Höhe unmittelbar auf die aktuellen Herstellungskosten nieder. Ursächlich dafür sind langfristig geschlossene Rahmenverträge auf höherem Energiekostenniveau. Sollten die Energiekosten weiterhin verhältnismäßig niedrig bleiben, ist mit einer deutlichen Entspannung um den Jahreswechsel 2023/2024 zu rechnen. Aufgrund der deutlichen Kostensteigerungen mussten wir, wie die meisten unserer Mitbewerber, unsere Preise in der zweiten Jahreshälfte den Umständen entsprechend erhöhen. 6 Um die Warenverfügbarkeit trotz erschwerter wirtschaftlicher Rahmenbedingungen sicherzustellen und dem Risiko steigender Rohstoffpreise zu begegnen, setzen wir auf eine vorausschauende Planung und eine langjährige und partnerschaftliche Zusammenarbeit mit unseren Geschäftspartnern. So können Preisschwankungen zumindest temporär reduziert beziehungsweise kalkulierbar gemacht werden. Darüber hinaus findet unternehmerisches Handeln generell im Spannungsfeld zwischen maximaler Chancenwahrnehmung bei gleichzeitiger Risikominimierung statt. Wir sind fortwährend bemüht, potenzielle Risiken rechtzeitig zu identifizieren, zu bewerten und adäquate Maßnahmen einzuleiten, um diese zu minimieren. Gleichzeitig ist es unser Ziel, sich auftuende Chancen möglichst umfangreich wahrzunehmen, um den unternehmerischen Erfolg sicherzustellen und weiter voranzutreiben. Im Rahmen der Geschäftstätigkeit ist die Gesellschaft verschiedenen Risiken, wie beispielsweise Liquiditäts- und Preisrisiken, ausgesetzt. Diese können sich unterschiedlich stark auf die Geschäftsentwicklung der Gesellschaft auswirken. Um diesen Risiken angemessen begegnen zu können, haben wir verschiedene Maßnahmen und Prozesse implementiert. Durch fest integrierte Planungs- und Controllingprozesse werden alle Entscheidungsträger über periodische Reportings regelmäßig über die Geschäftsentwicklung und den Grad der Zielerreichung informiert. Darüber hinaus wird die Geschäftsleitung bei Bedarf ad hoc durch das operative Management über sich ergebene Chancen oder potenzielle Risiken informiert. In ausgewählten Fällen werden für potenzielle Haftungsrisiken und Schadensfälle Versicherungen abgeschlossen. Durch ein aktives Forderungsmanagement sind wir bestrebt, das Risiko potenzieller Forderungsverluste laufend zu minimieren. Zum Bilanzstichtag wurden keine wesentlichen Ausfallrisiken der bestehenden Forderungen identifiziert. Die Gesellschaft geht davon aus, dass durch Wertberichtigungen für Forderungsausfälle das tatsächliche Risiko aus Forderungsverlusten abgedeckt ist. Mit der Herstellung von Lebensmitteln gehen immer auch gewisse Produkt- und Gesundheitsrisiken einher. Diesen begegnen wir und vor allem auch unsere Co-Packer mit einem effizienten und umfangreichen Qualitätsmanagementsystem. Wesentliche Geschäftsabläufe sind von einer reibungslos funktionierenden IT-Struktur abhängig. Eine gravierende Störung der IT-Systeme könnte zu Datenverlusten und/ oder erheblichen Störungen der Geschäftsabläufe führen. Aus diesem Grund werden im Rahmen der Risikominimierung regelmäßige Datensicherungen und Wartungsarbeiten durchgeführt. Die eingesetzte Hard- und Software wird regelmäßig modernisiert und die eingesetzten Maßnahmen zur IT-Sicherheit fortlaufend überprüft. Das Risiko einer Gefährdung der Informationssysteme und Datenbestände wird daher als gering eingeschätzt. Darüber hinaus besteht insbesondere aufgrund der Erkenntnisse aus der Betriebsprüfung für die Jahre 2015 bis 2017 ein steuerliches Risiko hinsichtlich einer möglichen Versagung, unsere seit 2015 angefallenen Sponsoringaufwendungen als steuerlich abziehbare Betriebsausgaben zu berücksichtigen. Wir messen diesem Risiko eine eher niedrige Eintrittswahrscheinlichkeit bei, da wir die Rechtsauffassung der Betriebsprüfung nicht teilen und ein entsprechender Rechtsbehelf anhängig ist, welchem wir eine gute Erfolgschance beimessen. D. Chancenbericht Weiterhin zählt ein wachsendes Bewusstsein der Verbraucher:innen für nachhaltige, natürliche und gesunde Produkte zu den marktbestimmenden Trends der Getränkeindustrie und darüber hinaus. LemonAid gilt zu Recht als Pionier im Bereich der Social Businesses in Deutschland und konnte sich in den letzten Jahren eine hohe Glaubwürdigkeit bei seinen Kund:innen erarbeiten. Mit unseren ausschließlich biologisch hergestellten und fair gehandelten Produkten bedienen wir die (auch international) wachsende Nachfrage nach natürlichen und gesunden Produkten und sehen in dieser gesellschaftlich erfreulichen Entwicklung auch eine große Chance für unser Unternehmen. E. Prognosebericht Obwohl gesamtwirtschaftlich in Deutschland für das Jahr 2023 eine stagnierende Wirtschaft und eine weiterhin hohe Inflationsrate (6,2%) prognostiziert wird, 7 verlief das erste Quartal 2023 für uns sehr positiv, so dass deutliche Umsatzzuwächse gegenüber 2022 verzeichnet werden konnten. Inwiefern sich im Laufe des Jahres der Krieg in der Ukraine entwickeln wird und welche weiteren wirtschaftlichen Folgen sich hieraus möglicherweise ergeben können lässt sich nicht abschließend vorhersagen. Wir haben die Entwicklungen laufend im Blick und ergreifen dort, wo wir potenzielle Risiken für unser Geschäft identifizieren, die erforderlichen und realisierbaren Gegenmaßnahmen. Insgesamt rechnen wir für 2023 mit einem deutlichen Umsatzanstieg, einem deutlichen Anstieg des Rohertrags und einer deutlichen Ergebnisverbesserung gegenüber 2022.
Hamburg, den 4. Juli 2023 LemonAid Beverages GmbH Jan Paul Bethke Felix Langguth
7 Quelle: ifo: Konjunkturprognose Frühjahr
2023 Deutsche Wirtschaft stagniert.
Anhang für das Geschäftsjahr Vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022I. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Die LemonAid Beverages GmbH hat ihren Sitz in Hamburg. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 108900 eingetragen. II. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) sowie der rechtsformspezifischen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§ 288 HGB) des Jahresabschlusses wurden teilweise in Anspruch genommen. Der vorliegende Jahresabschluss ist, soweit nachfolgend nicht anderslautend, unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für mittelgroße Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 I 2, 266 ff. HGB). Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Geschäftsführung der LemonAid Beverages GmbH ist der Auffassung, dass die Voraussetzungen zur Bewertung unter der Annahme der Unternehmensfortführung gemäß § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB gegeben sind. III. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Dabei wird die Nutzungsdauer des jeweiligen immateriellen Vermögensgegenstands nach dessen Produktlebenszyklus oder dessen erwarteten Synergieeffekten angesetzt, soweit diese verlässlich geschätzt werden können. Ansonsten wird die Nutzungsdauer gem. § 253 III HGB mit zehn Jahren angenommen. Sachanlagen werden mit den Anschaffungs- und Herstellungskosten abzüglich der planmäßigen linearen Abschreibung bilanziert (§§ 253, 255 I HGB). Die Gegenstände des Sachanlagevermögens werden entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer wie folgt abgeschrieben:
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit dem gewogenen Durchschnittswert angesetzt (§ 240 IV HGB). Die fertigen Erzeugnisse und Waren wurden zu Herstellungskosten (Einzelkosten, angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Werteverzehr des Anlagevermögens, soweit durch die Fertigung veranlasst, § 255 II 2 HGB) bewertet. In die Herstellungskosten der Erzeugnisse wurden Fremdkapitalzinsen, die im Herstellungszeitraum auf deren Finanzierung entfallen, nicht einbezogen (§ 255 III HGB, § 284 II Nr. 4 HGB n.F.). Die verlustfreie Bewertung im Rahmen des Niederstwertprinzips wurde beachtet. Die geleisteten Anzahlungen auf Vorräte werden zum Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum jeweiligen Nennwert oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Allen erkennbaren Risiken wird durch angemessene, einzeln vorgenommene Abwertungen Rechnung getragen. Unter den Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Stichtag sind, ausgewiesen. Auf der Passivseite werden Rechnungsabgrenzungsposten für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit sie Ertrag für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Stichtag darstellen. Das Eigenkapital wurde zum Nennwert angesetzt Rückstellungen wurden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei der Bewertung von Rückstellungen werden erwartete Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und Verpflichtungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr mit dem laufzeitadäquaten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 II HGB). Die Preis- und Kostensteigerungen orientieren sich an der Teuerungsrate und wurden über die jeweilige Laufzeit der Rückstellung mit Sätzen zwischen 1% und 2% berücksichtigt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung, deren Restlaufzeit nicht mehr als ein Jahr beträgt, wurden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Beträgt die Restlaufzeit mehr als ein Jahr, wurden (nur) eventuelle Kursverluste am Bilanzstichtag berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Bestehen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, so ist eine sich daraus insgesamt ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuern anzusetzen. Eine sich daraus insgesamt ergebende Steuerentlastung kann als aktive latente Steuern angesetzt werden. Die Bewertung der latenten Steuern erfolgt mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz in Höhe von 32 %. IV. Erläuterungen zur Bilanz 1. Anlagevermögen
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Sämtliche Forderungen weisen wie im Vorjahr eine Laufzeit von bis zu einem Jahr auf. Von den sonstigen Vermögensgegenständen weisen T€ 967 (Vj. T€ 635) eine Laufzeit von mehr als einem Jahr auf. Mitzugehörigkeitsvermerk: Unter den Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 293.573,90 (Vj. T€ 91) ausgewiesen. Angabe nach § 42 III GmbHG: Gegen Gesellschaftern bestehen nachfolgende Forderungen:
3, Aktive Rechnungsabgrenzungsposten In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio gem. § 250 III HGB in Höhe von € 819,75 (Vj. T€ 0,8) enthalten. 4. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen:
5. Verbindlichkeiten
6. Passive latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergaben sich passive latente Steuern in Höhe von T€ 1.679 aus den Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und den steuerlichen Wertansätzen von den geringwertigen Wirtschaftsgütern sowie aktive latente Steuern in Höhe von T€ 923 aus den werthaltigen steuerlichen Verlustvorträgen. Die sich insgesamt ergebende Steuerbelastung in Höhe von T€ 756 (Vj. T€ 618) wurde als passive latente Steuern angesetzt. 7. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
V. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Der GuV-Posten "sonstige betriebliche Erträge" enthält periodenfremde Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von € 710.739,40 (Vj. T€ 58,22) sowie Erträge in Höhe von € 31.801,45 (Vj. T€ 24,17) aus Versicherungsentschädigungen und in Höhe von € 39.020,08 andere periodenfremde Erträge. Erträge aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von € 19.682,55 (Vj.T€ 20,25) enthalten. Der Posten "sonstige betriebliche Aufwendungen" enthält Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von € 27.196,00 (Vj. T€ 12,56). VI. Sonstige Pflichtangaben Angabe der beschäftigten Arbeitnehmer im Jahresdurchschnitt:
Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte der Gesellschaft durch
geführt. Die Tätigkeit wurde jeweils hauptberuflich ausgeführt. Ergebnisverwendungsvorschlag:Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 230.257,99 (Vorjahr: T€ 789,9) auf neue Rechnung vorzutragen.
Hamburg, den 4. Juli 2023 Jan Paul Bethke Felix Langguth III. Wiedergabe des Bestätigungsvermerks 8. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir mit Datum vom 10. Juli 2023 den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt: "BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die LemonAid Beverages GmbH, Hamburg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der LemonAid Beverages GmbH, Hamburg, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der LemonAid Beverages GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen." Bilanz
Gewinn- und Verlustrechnung
Anlagespiegel per 31.12.2022
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