Master Data

Registry
Register court Montabaur HRB 1412
Previous
THOMAS MAGNETE GMBH
Registered
6/13/1972
Industry
Manufacture of transformers and convertersManufacture of testing machinesManufacture of irradiation, electromedical and electrotherapeutic equipment
Purpose
Geändert, nun: Die Entwicklung, Produktion und der Vertrieb von Geräten und Systemen der Mess-, Steuer- und Regeltechnik.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Michael Hofmann
since 9/28/2023
Procura
Andreas Eschmann
since 8/11/2022
Procura
Hakim Bel Aifa
since 2/28/2020
Procura
Christoph Thomas
since 1/24/2018
Managing Director
Markus Krauss
since 9/9/2005
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

THOMAS Holding Management GmbH & Co. KG
Germany
€2,000,000
100.00%

Holdings

NameOwnership
No data available

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Thomas GmbH (vormals: THOMAS MAGNETE GMBH)

Herdorf/Sieg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

Grundlagen der Gesellschaft

Vision

Unsere Vision lautet: Fluid Control Solutions for a better Life: Healthy - safe and comfortable - wir wollen dazu beitragen, dass das Leben der Menschen gesünder, sicherer und komfortabler wird.* Dabei folgt Thomas einer Mission, die sich auf vier Handlungsfelder stützt: Den Markt, die Technologie, die Organisation und den Menschen.*

Mit einer hohen Fach- und Lösungskompetenz sind wir der bevorzugte, vertrauenswürdige Entwicklungslieferant für Smart Actuation-Lösungen.* Wir stellen unsere Kunden und ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt unseres Handelns. Daher entwickeln wir Lösungen mit hohem nachhaltigen Nutzen und verstehen uns als Innovations- und Technologietreiber.* Unser Ziel: Die Anwendungen unserer Kunden leistungsfähiger, umweltfreundlicher und wirtschaftlicher zu machen - und damit auch das Leben der Endkunden gesünder, sicherer und komfortabler zu gestalten.*

Unsere Produkt- und Anwendungsvielfalt macht uns unabhängig von der Entwicklung einer einzelnen Branche.* Unsere Fertigungstiefe und unser Innovationsgrad ermöglichen ein flexibles Vorgehen bei einer wachsenden Volatilität der globalen Märkte.*

Grundlage unseres Handelns ist ein Unternehmensleitbild, das auf christlicher Ethik basiert.* Unsere Werte „Ehrlichkeit - Mut - Helfen“ begleiten unser tägliches Miteinander.*

Unternehmen

Als High-Tech-Anbieter innovativer Produkte, entwickelt und fertigt Thomas - ein familiengeführtes Unternehmen in der dritten Generation mit über 800 Mitarbeitern und fünf internationalen Vertretungen - elektromagnetische und fluidische Aktoriksysteme.

Das Unternehmen gliedert sich in die Customer-Units Off-Highway-Solutions (früher Mobilhydraulik) und Mobility-Solutions (früher Pkw & Kfz). Das innovative Produktspektrum* bietet hochentwickelte Lösungen* bei verschiedenen Schalt- und Proportionaldruckminderventilen über Steuerblöcke als Subsysteme bis zu elektrohydraulischen Aktuatoren mit integrierter Elektronik.

Das Thomas-Produktportfolio zeichnet sich durch eine sehr hohe Vielfalt aus. Von der Entwicklungskompetenz für höchst spezifische Produkte über die hauseigene Prozessentwicklung für Fertigungstechnologie bis hin zur eigentlichen Fertigung erfolgen alle Schritte im Haus. Durch die ausländischen Schwestergesellschaften in den USA und China unterstützt Thomas weltweit seine Kunden direkt vor Ort.

Der wesentliche Schlüssel für den Erfolg sind hoch qualifizierte und motivierte Mitarbeiter.* Im Familienunternehmenskodex der Inhaberfamilie ist festgehalten, dass das Wohl des Unternehmens und somit auch der Mitarbeiter an erster Stelle steht.

Wesentliche Finanz- und Steuerungskennzahlen

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TEUR 2024 2023
Umsatz 212.121 211.022
EBIT -7.918 947
Investitionen 11.261 22.096
ROCE -14,5 % -1,3 %

Thomas verfolgt als strategisches Finanzziel die dauerhafte Steigerung des Unternehmenswerts, welches in jeder einzelnen Geschäftseinheit im Mittelpunkt der Thomas-Unternehmensziele steht.

Die dauerhafte Steigerung des Unternehmenswerts definiert sich für Thomas als nachhaltiger Erfolg unter Berücksichtigung der Kapitalkosten.

Als führender KPI zur mittel- und langfristigen Steuerung des Unternehmens wird die Kennzahl Return-On-Capital-Employed (ROCE) verwendet, woraus der Thomas-Value-Added (TVA) abgeleitet wird. Bedeutsame finanzielle Leistungsindikatoren für die interne Steuerung stellen außerdem der Umsatz und die Umsatzrentabilität dar.

Personalwesen

Thomas beschäftigt im Geschäftsjahr 2024 durchschnittlich 835 Mitarbeiter. Der Umsatz pro Mitarbeiter blieb im Jahr 2024 mit TEUR 254 (Vorjahr: TEUR 254) nahezu konstant.

Die Berufsausbildung hat bei Thomas seit über 50 Jahren einen hohen Stellenwert.* Im Geschäftsjahr 2024 gab es über 40 Auszubildende, was einen überdurchschnittlich hohen Stand darstellt.

Kontinuierlich aktualisiert wird unter anderem auch das breit gefächerte Angebot an Schulungs-, Weiterbildungs- und Fördermaßnahmen, die bei externen Dienstleistern, an Instituten oder Universitäten und im eigenen Hause durchgeführt werden. Sie reichen von Qualifizierungsprogrammen und Kernkompetenz-Trainings für gewerbliche Mitarbeiter bis hin zu anspruchsvollen Personal-Entwicklungsprogrammen für Führungskräfte.

Das Laufbahnmodell ermöglicht sowohl eine horizontale als auch eine vertikale Entwicklung. Es kennt einerseits drei Karrierepfade: Die Produkt- und Projektlaufbahn, die Expertenlaufbahn und die Disziplinarlaufbahn. Außerdem korreliert die Entwicklung mit der Verantwortung - sei es die Verantwortung für Menschen, ein Produkt, ein Projekt oder Wissen.

Mit über 150 Mitarbeitern stellen die Forschungs- und Entwicklungsbereiche von Thomas einen wesentlichen Bestandteil der Unternehmenstätigkeit dar. Hier werden neue Produkte und Prozesse entwickelt und in eigenen Laboren getestet. Das Unternehmen hat im letzten Jahr rund 9 % der Umsatzerlöse in den Bereich Forschung und Entwicklung investiert. Dies spiegelt sich insbesondere im Personalaufwand wieder, da Thomas überdurchschnittlich viele hochqualifizierte Ingenieure und Techniker beschäftigt.

Produktion und Logistik

Thomas verfügt über zwei Produktionsstandorte in Deutschland und einen Produktionsstandort in China. Damit bedient Thomas die fortschreitende Internationalisierung der Märkte sowie die steigende Bedeutung des asiatischen Raumes, und stellt die Nähe zu den asiatischen Kunden sicher.

Um auch den wirtschaftlichen Kundenanforderungen gerecht werden zu können, hat daneben die Entwicklung der Materialpreise einen hohen Stellenwert. Für die Herstellung werden verschiedene hochwertige Metalle, Halbleiter und weitere Vorprodukte benötigt, sodass die Ergebnisentwicklung von Thomas auch von der Preisentwicklung auf den Rohstoffmärkten abhängt. Aufgrund des hohen Anteils an voll- und teilautomatisierten Fertigungsschritten stellen auch die Energiekosten einen wichtigen Produktionsfaktor dar.

Mit Hilfe gezielter und flexibler Instrumentarien für den Personaleinsatz, wie zum Beispiel verschiedene Arbeitszeitmodelle, konnten auch Personal-Engpässe bei kurzfristigen Auftragsspitzen ausgeglichen und damit die Lieferzeiten verkürzt werden. Zusätzliche Flexibilisierungsmöglichkeiten ergeben sich durch den gezielten Einsatz von Zeitarbeitskräften.

Die Investitionen lagen mit einem Volumen von TEUR 11.261 unterhalb des Vorjahresniveaus, da im Vorjahr aufgrund eines größeren Serienanlaufes die Produktionskapazitäten erweitert werden mussten. Primär wurden Investitionen in die Erweiterung der Produktionsanlagen getätigt, um auf die prognostizierte Umsatzentwicklung in den nächsten Jahren in den Bereichen Off Highway Solutions und Mobility Solutions vorbereitet zu sein. Zusätzlich wurden auch Rationalisierungs- und Ersatzinvestitionen in das Sachanlagevermögen getätigt. Die Investitionen betrafen verschiedene Produktbereiche und wurden hinsichtlich ihrer Auswirkungen auf die Umsatz- und Ertragsentwicklung sorgfältig analysiert und bewertet. Die Digitalisierung und die bessere Vernetzung der verschiedenen Produktionsstandorte durch Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen wurden wie im Vorjahr weiter vorangetrieben.

Wirtschaftsbericht

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft expandierte im Jahre 2024 weiter im moderaten Tempo. Nachdem die Weltwirtschaft im Frühjahr an Fahrt verloren hatte, legte die globale Wirtschaftsleistung im dritten Quartal wieder stärker zu. Das Institut für Weltwirtschaft (IfW), Kiel, schätzt, dass die Weltkonjunktur im Jahr 2024 einen Anstieg von 3,2 % verzeichnet.

Die Wirtschaft in Deutschland kann sich nicht aus der Stagnation lösen, ebenfalls sind Signale für eine spürbare wirtschaftliche Belebung kaum auszumachen. Das Bruttoinlandsprodukt verringerte sich 2024 um 0,2 % nachdem im Vorjahr bereits ein Rückgang von 0,3 % ermittelt wurde.

Die gesamtwirtschaftliche Produktion im Euroraum erhöhte sich 2024 um 0,8 %.

In vergangenen Jahren führten Subventionen, Kreditlenkung und andere Anreize in China zum Aufbau von Überkapazitäten in einer Reihe als wichtig erachteter Industriezweige mit der Folge eines verstärkten Exportdrucks auf die Weltmärkte. Daraufhin beschlossen die USA, Kanada und die europäische Union hohe Zölle auf Elektroautos und andere Güter wie Solarpaneele und Stahl. In China wuchs die Wirtschaft im Jahr 2024 um 4,9 %.

Die Expansion der US-Wirtschaft verlangsamte sich im Berichtsjahr, verbleibt jedoch auf einem hohen Stand. Dies liegt insbesondere am privaten Konsum und aufgrund der hohen Ersparnisse von privaten Haushalten in Vorperioden. Insgesamt verbesserte sich das Bruttoinlandsprodukt um 2,8%.

Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Durch die große Produktvielfalt von Thomas ergeben sich Anknüpfungen zu zahlreichen Branchen. Aufgrund der Umsatzanteile ist das weltweite Zuliefergeschäft mit den Herstellern von Personen- und Nutzfahrzeugen das größte Marktsegment, sodass primär die Entwicklung der Automobilindustrie herangezogen wird.

Der deutsche Pkw-Markt verblieb in 2024 auf dem Niveau des Vorjahres, welches jedoch noch 12 % unter der Produktion des letzten Vorkrisenjahres 2019 liegt. In Deutschland wurden 2,8 Mio. Neufahrzeuge zugelassen, was einem Rückgang von 1 % im Vergleich zum Vorjahr darstelt. Im Gesamtjahr 2024 wurden insgesamt knapp 3,2 Mio. PKW an Kunden weltweit exportiert. Somit stieg der Export im Vergleich zu 2023 um 2 %, verbleibt jedoch noch immer 9 % unter dem Vorkrisenniveau.

Für das Jahr 2025 rechnet der VDIK (Verband der Internationalen Kraftfahrzeughersteller e.V.) damit, dass der deutsche PKW-Markt leicht ansteigt und somit rund 2,85 Mio. PKW zugelassen werden. Dieses Wachstum soll insbesondere im Bereich der batterieelektrischen Fahrzeuge (BEV) generiert werden. Voraussetzung für dieses Wachstum ist jedoch, dass die neue Bundesregierung bei den Rahmenbedingungen für Elektrofahrzeuge deutlich nachbessern muss.

Im vergangenen Jahr verzeichnete Thomas im Segment Off Highway Solutions einen Umsatzrückgang in Höhe von 31,5 %, was einerseits konjunkturell bedingt war, andererseits wurde ein Teil der Produktion in die chinesische Schwestergesellschaft in Kunshan verlagert. Der Umsatzverlagerungseffekt betrug im Geschäftsjahr rund TEUR 4.700. Nach Angaben des Verbandes Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA), einer der größten Branchenverbände für Fluidtechnik, hat die Branche im Jahr 2024 einen Auftragsrückgang um 8 % hinnehmen müssen. Die Inlandsorder gingen um 13 % zurück, aus dem Ausland kamen 5 % weniger Bestellungen. Begründet wird dies mit der fehlenden konjunkturellen Dynamik auf den wichtigen Absatzmärkten, insbesondere im Inland.

Geschäftsverlauf, Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Ertragslage

Trotz des schwierigen Marktumfeldes zu Beginn des Jahres 2024 konnte Thomas verheißungsvoll ins Jahr starten. Die Umsatzerlöse und das EBT lagen leicht oberhalb des Prognosebereichs. In den folgenden beiden Quartalen erfolgte sowohl im Bereich Off Highway Solutions als auch im Bereich Mobility Solutions eine deutliche Abkühlung. Zum Ende des dritten Quartals lagen sowohl Umsatz als auch Ergebnis unter Plan. Aufgrund der sich im Frühjahr abzeichnenden Ergebnisentwicklung wurde das bereits im Vorjahr begonnene Performanceprogramm ausgeweitet, wobei die Prämissen Optimierung der Sachkosten, Steigerung der Profitabilität bei Produktgruppen, Reduzierung der Materialkosten, strukturelle Verschlankung und Optimierung des Working Capitals nochmals nachgeschärft wurden. Die daraus resultierenden Sondereffekte wurden im letzten Quartal quantifiziert und im Jahresergebnis berücksichtigt. Dies sind auch die Gründe warum das im Vorjahr gesetzte Ziel der Steigerung der Umsatzrentabilität und der prognostizierte ROCE verfehlt wurden. Operativ konnte ein positives Jahresergebnis erwirtschaftet werden, aufgrund der Sondereinflüsse aus dem Performanceprogramm ist das Jahresergebnis jedoch negativ.

Aufgrund der allgemeinen Marktschwäche konnte keine wesentliche Steigerung der Umsatzerlöse erreicht werden. Stattdessen stagnierten die Umsätze auf dem Niveau des Vorjahres. Die Inlandsumsätze erhöhten sich marginal um 0,3 % auf TEUR 94.641. Die Umsatzerlöse im Euroraum erhöhten sich dagegen um 3,2 % auf TEUR 62.295. Die Umsätze mit Drittländern verringerten sich dagegen marginal um 2,4 % auf TEUR 55.186, was insbesondere durch die stark gestiegene Direktbelieferung von chinesischen Kunden durch den Produktionsstandort Kunshan zurückzuführen ist.

Die fortgesetzte Marktschwäche führte dazu, dass die Rahmenbedingungen nicht den Erwartungen für das Jahr 2024 entsprachen. Trotz dieser widrigen Umstände hat Thomas im Markt Mobility Solutions einen Umsatzanstieg von 18,1 % erwirtschaftet. Off Highway Solutions musste einen Umsatzrückgang von 31,5 % verzeichnen, da in diesem Markt wesentliche Kunden direkt durch den Produktionsstandort Kunshan beliefert werden. Auch wenn dieses Marktsegment nicht an das Wachstum der Vorjahre anknüpfen konnte trägt es zu rd. 24 % der Gesamtumsätze bei.

Die Materialaufwandsquote hat sich im Geschäftsjahr 2024 mit rd. 51,5 % nahezu konstant auf hohem Niveau entwickelt (Vorjahr 52,7 %). Dies lag insbesondere an den weiterhin hohen Preisen für Rohmaterial. Die Personalaufwandsquote ist im Geschäftsjahr 2024 von 29,3 % auf 33,4 % angestiegen. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen aufgrund der Restrukturierungsaufwendungen bedingt, die das Jahresergebnis 2024 als Sondereffekt deutlich belasten.

Alle auszahlungswirksamen Vorgänge werden restriktiv gesteuert. Im Berichtszeitraum 2024 erhöhten sich die operativen sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Insbesondere erhöhten sich die Aufwendungen für externe Entwicklungskosten. Die größte Veränderung bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist mit rd. TEUR 1.809 auf die Erhöhung der Leasingaufwendungen, bedingt durch den Abschluss weiterer Sale & Lease back Vereinbarungen, zurückzuführen. Trotz der gestiegenen Umsatzerlöse erhöhte sich der Anteil der sonstigen betrieblichen Aufwendungen zu den Umsatzerlösen auf 15,3 % (Vorjahr 14,1 %).

Die Ertragslage im Berichtsjahr ist durch den leichten Umsatzanstieg genauso geprägt wie durch den Anstieg der Personal- und Materialaufwendungen und der sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Das Zinsergebnis verschlechterte sich auf TEUR -2.050 (Vorjahr: TEUR -1.935). Diese Effekte haben, neben den gestiegenen sonstigen betrieblichen Erträgen, dazu geführt, dass sich das EBIT (Earnings before Interest and Taxes) im Berichtsjahr 2024 um TEUR 8.865 auf TEUR -7.918 verschlechtert hat. Das EBIT in Relation zum Umsatz beträgt -3,7 % (Vorjahr 0,4 %). Die Umsatzrentabilität als Jahresergebnis im Verhältnis zu den Umsatzerlösen verringerte sich um 3,2 % gegenüber dem Vorjahr auf -3,7 % im Berichtsjahr.

Finanzlage

Die Finanzlage von Thomas hat sich im Berichtsjahr 2024 negativ im Vergleich zum Vorjahr entwickelt. Der Brutto-Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist weiterhin positiv und beträgt TEUR 4.986 (Vorjahr TEUR 17.010). Im Finanzierungsbereich konnte Thomas TEUR 8.926 langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten tilgen. Der Finanzmittelfonds verringerte sich insgesamt um TEUR 9.551 auf TEUR -17.222.

Thomas deckt seinen Kapitalbedarf mit dem operativen Cashflow sowie ggf. der Aufnahme von kurz- und langfristigen Finanzierungen. Ergänzt wird die Finanzierung durch außerbilanzielle Operating-Leasing-Verträge. Mit dem Ziel einer stabilen Finanzierungslage wurden außerhalb der Finanzierung aus dem laufenden Cashflow weitere externe Finanzierungsformen im Berichtsjahr durch Sale & Lease back in Anspruch genommen.

Thomas hat zur Verbesserung der finanziellen Liquidität verschiedene Projekte fortgesetzt und intensiviert. Mit diesen Projekten werden die Kosten gesenkt und das Betriebskapital optimiert ohne die zur Zukunftssicherung wichtigen Entwicklungsprojekte und Vorbereitungen für Serienanläufe zu unterbrechen. Im Rahmen der Gesamtfinanzierung verfügte Thomas im Geschäftsjahr 2024, inklusive der nicht in Anspruch genommenen Kontokorrentlinien, jederzeit über ausreichend Liquidität.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 3.841 auf TEUR 105.271. Der Anstieg auf der Aktivseite ist insbesondere durch das gestiegene Vorratsvermögen gekennzeichnet, da in Vorbereitung des SAP-GoLives zum 02.01.2025 ein außerordentlicher Sicherheitsbestand im Vorratsvermögen aufgebaut wurde, der im Geschäftsjahr 2025 wieder abgebaut wird.

Das Anlagevermögen hat sich im Berichtsjahr abschreibungsbedingt von TEUR 58.803 auf TEUR 52.339 verringert. Der Anteil des Anlagevermögens am Gesamtvermögen (Anlageintensität) beträgt nunmehr 49,7 % (Vorjahr 58,0 %).

Das Umlaufvermögen hat sich im Vergleich zum 31. Dezember 2023 um TEUR 7.101 auf TEUR 47.684 erhöht. Die Vorräte haben sich um TEUR 5.310 erhöht, was im Wesentlichen auf den Aufbau eines Sicherheitsbestands im Zuge der SAP-Einführung zurückzuführen ist. Der Anteil am Gesamtvermögen (Umlaufintensität) beträgt nunmehr 45,3 % (Vorjahr 40,0 %).

Bedingt durch größere Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, insbesondere aufgrund Drohverlustrückstellungen aus der Restrukturierung und der Existenz von steuerlichen Verlustvorträgen, sind die aktiven latenten Steuern von TEUR 784 im Vorjahr auf TEUR 3.657 angestiegen.

Das Eigenkapital verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 34.834 um TEUR 7.166 auf TEUR 27.668. Die Eigenkapitalquote beträgt 26,3 % (Vorjahr: 34,3 %).

Die Rückstellungen erhöhten sich um TEUR 11.613 auf TEUR 23.363. Dies ist im Wesentlichen durch den Anstieg der Rückstellungen für Gewährleistungen und Restrukturierungsaufwendungen bedingt.

Die Verbindlichkeiten verzeichneten einen Rückgang um TEUR 606 auf TEUR 54.240 und sind insbesondere stichtagsbedingt durch deutlich gesunkene Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie des Rückgangs der erhaltenen Anzahlungen auf Bestellungen bedingt.

Die Geschäftsführung ist mit der Geschäftsentwicklung des Jahres nicht zufrieden, hat aber die notwendigen Maßnahmen zur Profitabilitätsverbesserung durch Marktaktivitäten und das Performance-Steigerungs-Projekt auf den Weg gebracht.

Prognose-, Chancen- und Risikobericht

Chancen- und Risikobericht

Chancen der künftigen Entwicklung

Chancen ergeben sich für Thomas insbesondere durch die stetige Entwicklung neuer Produkte und durch die ständige Verbesserung der bestehenden.

Solange im Markt Mobility Solutions der Übergang vom konventionellen Antrieb zum Elektromotor noch nicht vollständig vollzogen ist, bedient Thomas weiterhin die derzeit beherrschenden Trends bei konventionellen und den beständig zunehmenden hybriden Antrieben. Durch Produkte wie Proportionalmagnete für Nockenwellenverstellsysteme, können Kunden ihre Motoren kraftstoffarm betreiben ohne auf Fahrkomfort oder Dynamik zu verzichten. Mit dem Getriebemagneten TS28 bedient Thomas heute schon den zunehmenden Wandel zu hybriden und elektrifizierten Antriebssträngen.

Die weitere Verschärfung der regulatorischen Vorschriften zu den Verbrauchs- und Abgasnormen für Kraftfahrzeuge könnte eine höhere Nachfrage nach Produkten von Thomas auslösen. Insbesondere im Bereich des individuellen Personenverkehrs sieht Thomas mittelfristig weiterhin die Möglichkeit die starke Stellung im Wettbewerb zu halten und auszubauen, da die Marktreife alternativer Antriebskonzepte in diesem Bereich erst in einigen Jahren eintreten wird.

Neben Möglichkeiten in den Bereichen Kraftstoffeinsparung und Abgasnachbehandlung sieht Thomas große Chancen in der Verbesserung des Fahrkomforts. So ist Thomas im Bereich des Thermomanagements Weltmarktführer für lineare Dosierpumpen.* Diese Thomas Produkte werden in Standheizungen und Zuheizern bereits seit den 1980er Jahren in PKWs, Wohnmobilen, Nutzfahrzeugen sowie im Boots und Schiffbau eingesetzt.

Mit der strategischen Ausrichtung und klarem Fokus auf die Anwendungsfelder ePowertrain und Chassis geht Thomas proaktiv den Transformationsprozess des beschleunigten Technologiewandels im Antriebsbereich in der Automobilindustrie an.*

Im Markt Off-Highway Solutions bietet zum einen die Serienreife des strategisch wichtigen Elektro-mechanischen Aktuator-Systems genauso Wachstumspotential wie die weitere Erschließung des stark wachsenden chinesischen Marktes. Da von Proportionaldruckregelventilen bis zu kompletten Hydraulikblöcken und Subsystemen viele Thomas Produkte in Bau-, Land- und Forstmaschinen verbaut werden, bietet sich die Chance, an dem prognostiziertem Wachstum der Bau-, Agrar- und Forstbranche zu partizipieren. Insbesondere das breite Produktangebot von verschiedenen Baugrößen für den Massenmarkt bis zu spezifischen Varianten mit hervorragendem Kundensupport hat dazu geführt, dass Thomas OEMs und 1st Tier Lieferanten auf der ganzen Welt kompetent und zuverlässig beliefert.*

Thomas entwickelt und fertigt Produkte und Lösungen für Partner weltweit. Die wichtigsten geographischen Märkte stellen, neben dem Inlandsmarkt und der Eurozone die Märkte in Nordamerika und Asien dar. Thomas will den Anteil am Umsatz in den asiatischen Märkten sukzessive steigern. In China wird über die bereits bestehende Präsenz ein überproportionales Wachstum mit Produkten für Off Highway Solutions in den nächsten Jahren angestrebt. Dieses Ziel wird durch den Ausbau des asiatischen Produktionsstandortes zusätzlich unterstrichen. In Nordamerika soll der bestehende Umsatzanteil ebenfalls kontinuierlich ausgeweitet werden.

Risiken der künftigen Entwicklung

Thomas ist in einem Umfeld aktiv, das maßgeblich von technologischem Fortschritt und intensivem Wettbewerb geprägt ist. Um diesen Herausforderungen adäquat zu begegnen identifiziert, erfasst, analysiert und bewertet Thomas die damit verbundenen Chancen und Risiken systematisch im Rahmen des Risikomanagements. Dieses stellt einen integralen Bestandteil der Geschäftsführung dar. Es greift grundsätzlich auf die existierenden Organisations-, Berichts- und Führungsstrukturen zurück und ergänzt diese um spezifische regionale bzw. lokale Elemente, die zur Sicherstellung eines ordnungsgemäßen Risikomanagements erforderlich sind. Ein umfangreiches Planungswesen sowie die allgemeine bereichsinterne und übergreifende Berichtsstruktur gewährleisten, dass Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden oder zu Verlusten führen könnten, frühzeitig erkannt und die erforderlichen Gegenmaßnahmen eingeleitet werden können. Es bezieht alle Geschäftsfelder, Funktionen und Standorte von Thomas ein.

Weitere wesentliche gesamtwirtschaftliche Risiken für die Entwicklung von Thomas resultieren aus einer konjunkturellen Abkühlung auf den relevanten Märkten. Diese umfassen neben dem europäischen Markt auch die Märkte in Nordamerika und China. Aufgrund der neuen US-amerikanischen Regierung einhergehend mit Ankündigungen von Zöllen, kann es zu Einschränkungen auf den ausländischen Märken kommen.

Die Risiken aufgrund von Preissteigerungen auf dem Rohstoff- und Energiesektor - Beschaffungsmarktrisiken - werden durch entsprechende Anpassungen der Verkaufspreise und mit langfristigen Lieferantenverträgen sowie durch den Einsatz von Strategien zur Preis- und Volumenabsicherung minimiert. Die aktive Steuerung des Lieferantenportfolios durch eine sorgfältige Auswahl und regelmäßige Überwachung, die internationale Materialbeschaffung - auch mit dem Ziel nicht von einzelnen Lieferanten abhängig zu sein - sind zentrale Bestandteile zur Risikominimierung von Lieferantenausfällen und stellen sicher, jederzeit die notwendigen Waren und Dienstleistungen in der erforderlichen Art und Güte beschaffen zu können.

Thomas verfügt über zwei starke Marktsegmente, Off-Highway Solutions und Mobility Solutions und damit über einen Zugang in unterschiedliche Branchen. Aufgrund der hohen Umsatzanteile im Markt Mobility Solutions ergibt sich ein starker Bezug zur zyklischen Automobilindustriebranche. Die weltweite Fahrzeugproduktion und damit auch der Verkauf an OEMs sind zum Teil deutlichen Schwankungen unterworfen. Sie sind u. a. abhängig von den allgemeinen Konjunkturbedingungen, dem verfügbaren Einkommen sowie von den Konsumausgaben und -präferenzen der Haushalte, die von verschiedenen Faktoren wie beispielsweise den Kraftstoffkosten, der Verfügbarkeit und den Kosten von Verbraucherkrediten beeinflusst werden können. Infolge der schwankenden Produktionsvolumina in der Automobilindustrie ist auch die Nachfrage nach Produkten von Thomas unregelmäßig. Zur Reduzierung der Auswirkungen des aus dieser Abhängigkeit von der Automobilindustrie resultierenden möglichen Branchenrisikos stärkt Thomas Aktivitäten für Off-Highway Solutions - ein Markt, der langfristiges Wachstum in einem diversifizierten, stabilen Marktumfeld aufweist.

Für Thomas können möglicherweise finanzielle Risiken aus der internationalen Geschäftstätigkeit in Form von währungsbedingten Risiken entstehen, die laufend bewertet und über ein Bündel verschiedener Maßnahmen insbesondere für Umsätze im US-Dollar Raum begrenzt werden können. Innerhalb Europas - mit Ausnahme Großbritannien - ist das Währungsrisiko durch die einheitliche Währung des Euro weitgehend ausgeschlossen. Grundsätzlich können sich Forderungsausfallrisiken ergeben, durch die es zu Wertberichtigungen oder in Einzelfällen zum Ausfall von Forderungen kommen kann. Mittels organisatorischer Vorkehrungen können derartige Risiken aufgrund einer konsequenten Überwachung der Forderungsbestände frühzeitig erkannt werden, so dass die Wahrscheinlichkeit eines Schadens gering ist. Ein wesentlicher Bestandteil der Finanzierung von Thomas ist die Fremdfinanzierung von Erweiterungsinvestitionen. Die Finanzierungsverträge beinhalten die Vereinbarung über feste Laufzeiten und Zinssätze, planmäßige Tilgungen sowie eine kontinuierliche qualifizierte Berichterstattung. Vor steigenden Zinsen schützt sich Thomas situationsbedingt durch den Abschluss von Zinsswapgeschäften zur Sicherung des Zinssatzes.

Personalrisiken können sich im Wesentlichen durch die Fluktuation von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, insbesondere solchen in Schlüsselpositionen, sowie bei der Personalbeschaffung und -entwicklung ergeben. Zusätzlich ergeben sich Risiken auch in Zukunft geeignete Bewerber für Ausbildungsplätze und Berufseinstiegspositionen zu finden. Thomas begrenzt diese Risiken durch ein Bündel von Maßnahmen im Rahmen des strategischen Personalmanagements.

Produktionsrisiken werden über eine Vielzahl von Kennzahlen permanent kontrolliert. Auf diesem Wege werden die Kapitalbindung durch Vorräte und das Abwertungsrisiko der Bestände gesenkt. Darüber hinaus stellt Thomas viele Produkte nach den Spezifikationen und Qualitätsvorgaben von OEM-Kunden her. Wenn die von Thomas gefertigten Produkte diese Vorgaben nicht erfüllen, können aus Gewährleistungs- und Produkthaftungsansprüchen signifikante finanzielle Belastungen entstehen. Mit einem zertifizierten und regelmäßig auditierten Qualitätsmanagementsystem sowie einem darauf abgestimmten Versicherungsschutz grenzt Thomas diese Risiken wirksam ein.

Rechtliche Risiken können sich insbesondere in den Bereichen der Produkthaftung und Reklamationen ergeben und sind über ein umfassendes Qualitätskonzept und einen nach Art und Umfang angemessenen Versicherungsschutz minimiert.

IT Risiken ergeben sich aus der wachsenden Bedrohung durch regelmäßige Angriffe in Form von Deep-Fakes, Phishing-Mails, Trojaner und Viren. Dieser steigenden Gefahr begegnet Thomas präventiv mit einer laufenden Überwachung aller Betriebsrechner, einer ständigen aktualisierten Informationslage an die Mitarbeiter und einem kontinuierlich verbesserten Sicherheitskonzept.

Risiken im Bereich Forschung und Entwicklung können sich insbesondere durch Budgetüberschreitungen und Fehlentwicklungen ergeben. Durch eine konsequente und strukturierte Überwachung der Prozesse können diese Gefahren bei Thomas zeitnah minimiert werden.

Weitere operative, finanzielle oder strategische, insbesondere bestandsgefährdende Risiken sind für Thomas derzeit nicht erkennbar.

Prognosebericht

Künftige Rahmenbedingungen

Nach einem moderaten Anstieg der Weltkonjunktur im aktuellen Berichtsjahr expandiert die Weltwirtschaft im kommenden Jahr langsamer. Für das Geschäftsjahr 2025 prognostiziert das Institut für Weltwirtschaft (IfW), Kiel ein Wachstum der Weltwirtschaft von 3,1 % und für das Jahr 2026 ebenfalls eine Zunahme von 3,1 %.

In Deutschland mehren sich die Anzeichen, dass die momentane wirtschaftliche Schwäche struktureller Natur und weniger konjunkturell bedingt ist. Für das Geschäftsjahr 2025 droht zusätzlich Gegenwind, sofern die neue US-Regierung ihre protektionistischen Ankündigungen umsetzt. Dies würde die deutschen Exporte zusätzlich bremsen. Insgesamt wird für das Jahr 2025 eine Stagnation erwartet, für das Jahr 2026 soll die Wirtschaftsleistung um 0,9 % zulegen.

Die konjunkturelle Entwicklung im Euroraum wird verhalten bleiben. Der private Konsum dürfte dank steigender Reallöhne aufwärtsgerichtet bleiben und die erwartete Lockerung der Geldpolitik wird die Finanzierungsbedingungen verbessern. Bremsend wirken allerdings die anhaltende Schwäche im verarbeitenden Gewerbe, der Fortfall von fiskalischen Impulsen sowie einer Vielzahl an wirtschaftspolitischen Unsicherheiten. Das Bruttoinlandsprodukt wird in 2025 um 0,9 % und in 2026 um 1,1 % zulegen.

Trotz einer expansiven Wirtschaftspolitik kommt die Wirtschaft in China nicht in Schwung. Der Export dürfte durch die verschärfte Handelspolitik durch die USA aber auch Europa spürbar gebremst werden und die Expansion im verarbeitenden Gewerbe zurückgehen. Neben der außenwirtschaftlichen Dämpfung lasten weiterhin die ungelöste Immobilienkrise und die Schuldenprobleme einzelner lokaler Regierungen auf der Wirtschaft. Es wird mit Zuwächsen des Bruttoinlandsprodukts von 4,4 % im Jahr 2025 und 4,0 % im Jahr 2026 gerechnet.

Für die US-Wirtschaft wird in 2025 mit einem Zuwachs der Wirtschaftsleistung in Höhe von 2,4 % für 2025 und in Höhe von 1,7 % für 2026 gerechnet. Konjunkturstärkend wird sich insbesondere der private Konsum aufgrund von höheren Sparguthaben der privaten Haushalte in Vorperioden auswirken. Aufgrund des aktuellen Wahlergebnisses wird mit erheblichen Veränderungen der Wirtschaftspolitik zu rechnen sein. Während die expansivere Finanzpolitik die Konjunktur stärken wird könnten Einfuhrzölle das Wachstum bremsen.

Künftige Entwicklung von Thomas

Thomas hat sein im Vorjahr beschlossenes Unternehmensziel hinsichtlich der Markteinführung neuer Produkte und der Steigerung der Umsatzerlöse nicht erreichen können. Aufgrund der konjunkturellen Abkühlung und Sondereffekten konnte das Ziel einer erhöhten Umsatzrentabilität nicht erreicht werden, das ROCE hat sich entsprechend ebenfalls negativ entwickelt.

Thomas erwartet für das Jahr 2025, dass die Umsatzerlöse leicht unter denen des Berichtsjahres liegen werden. Dies setzt voraus, dass sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen nicht weiter verschlechtern und sich die Inflation nicht deutlich negativ auf das Kundenverhalten auswirkt.

Da für das Geschäftsjahr 2025 mit etwa gleichbleibenden Umsatzerlösen und geringeren Aufwendungen als in 2024 gerechnet wird, wird eine deutliche Steigerung der Umsatzrentabilität angenommen. Durch eine positive Entwicklung der Ertragslage und ein intelligentes Produktionsmittelkonzept sollte sich das ROCE ebenfalls stark positiv entwickeln.

Die Anlageinvestitionen sollen unterhalb der prognostizierten Abschreibung des Geschäftsjahres 2025 liegen. Neben der Innenfinanzierung soll dieses langfristige Wachstum zusätzlich durch externe Finanzierungen ermöglicht werden.

Der bisherige Verlauf im Geschäftsjahr 2025 entspricht im Monat Januar den Erwartungen der Gesellschaft. Der aktuelle Auftragsbestand deutet darauf hin, dass auch im ersten Quartal 2025 die Umsatzerlöse im Prognosebereich der Gesellschaft liegen werden.

Nachhaltigkeit

Nachhaltigkeit ist bei Thomas ein wichtiger Teil zukünftiger Entwicklung. Aus diesem Grund ist das Themengebiet der Nachhaltigkeit direkt in die Unternehmensstrategie integriert. Im Vorjahr wurde eine Stabsstelle „Sustainability & Compliance“ eingerichtet. Damit die Nachhaltigkeitsstrategie auch erfolgreich bei der täglichen Arbeit umgesetzt werden kann, wurde Thomas nach verschiedensten Standards u.a. in den Bereichen Umwelt, Qualität, Arbeitsschutz und Energie zertifiziert. Durch ein integriertes, prozessorientiertes Managementsystem (IMS) wird die Verpflichtungen zur Berücksichtigung der Qualitätsphilosophie und den Regelungen der IATF 16949, der DIN EN ISO 13485 und der DIN EN ISO/IEC 8007934 nachgekommen. Zudem dokumentiert das IMS die Anforderungen der DIN EN ISO 14001, DIN EN ISO 50001, DIN ISO 45001 und der ISO/IEC 27001 in den jeweils gültigen Fassungen.

Am Anfang der Wertschöpfungskette steht der Rohstoffeinkauf und die Lagerung der Betriebsmittel. Da langjährige Lieferantenbeziehungen angestrebt werden, legt Thomas deshalb großen Wert darauf, dass jeder Lieferant den „Code of Conduct für Lieferanten“ unterschreibt und umsetzt. Darin werden die geforderten Nachhaltigkeitsaspekte geregelt: Die Einhaltung der Menschenrechte, die Vermeidung von Korruption und die Einhaltung von Arbeitnehmerrechten sowie angemessene Arbeitsbedingungen. Auch ökologische Aspekte, wie ein verantwortungsbewusster Umgang mit natürlichen Ressourcen sind im Code of Conduct für Lieferanten verankert. Thomas legt ebenfalls großen Wert darauf, möglichst lokale Lieferanten zu engagieren. Des Weiteren finden regelmäßig Lieferantenbewertungen mit Hilfe von Audits unter qualitativen und logistischen Gesichtspunkten statt. Externe Dienstleister werden erst nach umfangreicher Analyse ausgewählt und beauftragt.

Die nächste Stufe der Wertschöpfungskette ist die Fertigung hochwertigen Produkte. Dabei wird einer Null-Fehler-Philosophie gefolgt und versucht, höchst effizient zu fertigen, d.h. so wenig Ausschuss wie möglich zu produzieren. Die Produkte sind so klein und effizient wie möglich. Ausschuss in der Fertigung, der sich nicht komplett vermeiden lässt, wird getrennt und sortenrein entsorgt. Die Fertigung läuft größtenteils papierlos ab, da sämtliche Daten automatisch erfasst werden. Sowohl in der Fertigung als auch im Lager wird auf die Gesundheit der Mitarbeiter geachtet. Darüber hinaus bietet Thomas viele gesundheitliche Leistungen an, die die Mitarbeiter wahrnehmen können.

Die letzte Stufe der Wertschöpfungskette ist der Vertrieb der Produkte. Da Thomas eng mit den Kunden zusammenarbeitet, kann schnell und flexibel auf Kundenanforderungen reagiert werden. Thomas gestaltet die Produkte so umweltfreundlich wie möglich, sodass diese auch nach Ablauf ihrer Lebensdauer verwendet werden können.

Umweltthemen

Der Klimawandel und die Ressourcenverknappung wurden als große ökologische Risiken identifiziert. So legt Thomas besonderen Wert auf eine hohe Qualität der Produkte und versucht den Energie- und Ressourceneinsatz so gering wie möglich zu halten. Zudem ist Thomas bestrebt Umweltauswirkungen wie Emissionen zu reduzieren. Die Ad-Blue Dosierpumpen P800 und P1300 sowie die Förderpumpe P700 haben einen sehr positiven Effekt auf die Umwelt, da schädliche Emissionen, die von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor ausgestoßen werden, durch Thomas-Pumpen behandelt und reduziert werden.

Thomas versucht die Umweltbelastungen so gering wie möglich zu halten. Daher leitet Thomas Unternehmensziele zur Nachhaltigkeit ab. Diese untergliedern sich in „strategische“ und „operative“ Ziele, die mit geeigneten Maßnahmen hinterlegt werden. Deshalb wurde als strategisches Ziel die CO2 -Kompensation / CO2-Reduzierung in das Zielprogramm aufgenommen. Insbesondere soll eine Reduzierung von CO2 Emissionen bei Dienstfahrzeugen (Ausgangsbasis 2018) erreicht werden, dazu wurde die Dienstwagenregelung angepasst und ein CO2 -orientiertes Dienstwagenmodell eingeführt. Ebenfalls bietet Thomas für die Mitarbeiter ein Fahrradleasingmodell (Jobbike) an. Bezüglich der Ressourcenschonung hat sich Thomas auf die Reduzierung des Papierverbrauchs fokussiert. Durch die fortschreitende Digitalisierung sieht Thomas hier auch zukünftig Einsparpotenziale.

Der Strom für die Fertigung wird auch verbrauchsnah durch ein eigenes Blockheizkraftwerk erzeugt. Durch das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung wird der Energieträger Gas in Strom und Wärme umgewandelt, sodass auch die Abwärme im Betrieb genutzt werden kann. Des Weiteren wird elektrische Energie in Form von regenerativen Naturstrom bezogen. Ein Teil der Produktionsgebäude wird mittels Geothermie beheizt, dadurch werden fossile Energieträger eingespart und ausgabewirksame Kosten reduziert.

Bedeutende Ziele sind die Reduzierung der Abfälle sowie die Optimierung der Abfalltrennung. Ein im Vorjahr neu eingeführtes Abfallkonzept am Standort in Rennerod sowie die Reduzierung der "Vernichtung defekter Einzelteile" über die Qualitätsoffensive soll dazu beitragen, Abfälle zu reduzieren. Die Errichtung des Wertstoffhofes hat die Abfalltrennung bei Thomas erleichtert und optimiert. Gefahrstoffe sind wichtige Bestandteile bei einigen Arbeitsprozessen. Ziel ist es, den Gefahrstoffbestand weiter zu reduzieren.

Mit Organisationsanweisungen wird sichergestellt, dass bei qualitäts-, energie-, umwelt und arbeitsschutzrelevanten Beschaffungen hohe, unternehmensinterne Standards eingehalten werden. Dabei wird insbesondere auf die Energieeffizienzklassen bei elektrischen Geräten, Maschinen und Anlagen geachtet.

Gesellschaftliche Themen

Im Bereich „Soziales“ hat Thomas das Ziel erreicht, das Arbeitsschutzmanagementsystem (AMS) gemäß der DIN ISO 45001 zertifizieren zu lassen. Da bei Thomas der Mensch im Vordergrund steht, wird durch umfänglichen Arbeits- und Gesundheitsschutz dafür Sorge getragen, die Gesundheit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auch über ihre Arbeit hinaus zu unterstützen. Darüber hinaus liegt Thomas die Sicherheit der Mitarbeiter sehr am Herzen. Um dies zu erreichen, erfolgen regelmäßige Begehungen und interne Audits, um unsichere Situationen frühzeitig zu erkennen und Arbeitsunfälle zu vermeiden.

Auch das Thema Prävention ist ein wesentlicher Bestandteil bei der Ausrichtung des Arbeits- und Gesundheitsschutzes. So werden regelmäßige Gesundheitskurse angeboten, die auf dem Thomas Betriebsgelände stattfanden, sodass jeder Mitarbeiter die Möglichkeit hat daran teilzunehmen.

Thomas behandelt die Gehälter aller Mitarbeiter vertraulich. Daher werden keinerlei Informationen zu Gehältern, auch nicht in allgemeiner Form, veröffentlicht.

Governance Themen

Thomas wird auf Basis christlicher Ethik und den Hauptwerten „Ehrlichkeit. Mut. Helfen.“ geführt. Außerdem ist die Unternehmenskultur durch Wertschätzung und Offenheit geprägt. Ziel ist es jeden Menschen gleich zu behandeln. Nach dem Verständnis von Thomas ist absolut kein Platz für Benachteiligungen, Belästigung, Mobbing und sexuelle Belästigung. Von Mitarbeitern wird erwartet, dass sie ihr tägliches Handeln, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Unternehmens an diesen Werten orientieren. Jeder Mitarbeiter, Bewerber und allgemein jeder Mensch wird unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft oder anderen oberflächlichen Faktoren beurteilt. Thomas ermöglicht so jedem Menschen gleichwertige Chancen in allen Bereichen. Verstöße gegen diese Grundprinzipien werden der Schwere entsprechend geahndet. Zusätzlich wurde eine Beschwerdestelle für jegliche Art von Diskriminierung oder Benachteiligung eingerichtet.

Die Gewerkschaftsrechte werden im Rahmen der Betriebsratsarbeit komplett umgesetzt. Bei Thomas herrscht eine gute Zusammenarbeit zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung, sodass Thomas nicht in Arbeitnehmer- oder Arbeitgeberverbänden vertreten ist.

Jeder Mitarbeiter hat die Möglichkeit, alle wichtigen Dokumente im Intranet und am Arbeitsplatz einzusehen und es findet jährlich eine verpflichtende Sicherheitsunterweisung statt. Außerdem hat jeder Mitarbeiter Zugriff auf jegliche Prozess- und Organisationsanweisungen, Checklisten und Formblätter.

Jeder Mitarbeiter, egal ob Führungskraft oder nicht, hat das Recht, Weiterbildungsmaßnahmen in Anspruch zu nehmen. Mit Hilfe der Thomas Akademie werden alle Weiterbildungsmaßnahmen strukturiert und organisiert.

Jeder Mitarbeiter hat die Chance an Schulungen teilzunehmen, die ihn fachlich oder persönlich weiterbringen. Mitgestaltungsmöglichkeiten haben Mitarbeiter in regelmäßig stattfindenden Mitarbeitergesprächen oder über das betriebliche Vorschlagswesen sowie in einer jährlichen Mitarbeiterbefragung.

Bei der Auswahl von Lieferanten wird neben wirtschaftlichen Auswahlkriterien großen Wert auf die Einhaltung von Menschenrechten, Arbeits- und Sozialstandards, Antikorruptions- und Antidiskriminierungsvorgaben, sowie Vorgaben zum Umweltschutz gelegt. Jeder Lieferant ist verpflichtet, den „Code of Conduct für Lieferanten“ vor Beginn der Zusammenarbeit zu unterschreiben. Dieser besagt, dass jeder Lieferant sich verpflichtet, die international anerkannten Menschenrechte zu wahren und zu unterstützen. Außerdem stellt er den Schutz der Privatsphäre und der Persönlichkeitsrechte sicher und gewährt die freie Meinungsäußerung und das Recht auf Meinungsfreiheit. Zusätzlich lehnt er jegliche Form von Menschenhandel und Kinder- bzw. Zwangsarbeit ab und stellt sicher, dass die Mitarbeiter ein Recht auf Koalitions- und Versammlungsfreiheit haben sowie jegliche Anforderungen in Bezug auf Arbeitnehmerrechte und Arbeitsschutz.

Thomas unterhält enge Kontakte zu den Wirtschaftsverbänden der Region und ist Mitglied der Industrie- und Handelskammer. Als Familienunternehmen übt Thomas weder eigenständig oder durch Mitgliedschaft in Branchenverbänden politischen Einfluss aus, noch engagiert sich Thomas anderweitig politisch. Somit ist Thomas nicht in politisch aktiven Organisationen Mitglied und spendet darüber hinaus grundsätzlich nicht an Parteien oder Politiker.

 

Herdorf, den 07. März 2025

Thomas Magnete GmbH

Die Geschäftsführung

Dipl.Ing., Dipl.Kfm. Markus Krauss

Dipl.Wirt.Ing. Christoph Thomas

* mit einem Stern markierte Aussagen sind ungeprüft.

BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2024

AKTIVA

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31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 52.338.569,56 58.793.136,43
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.551.807,16 5.629.932,48
1. Software und Lizenzen 899.733,54 1.333.581,41
2. Geleistete Anzahlungen 6.652.073,62 4.296.351,07
II. Sachanlagen 42.786.602,40 51.140.599,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.707.771,08 2.814.960,58
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 35.451.152,48 31.883.492,95
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.627.678,84 16.442.145,97
III. Finanzanlagen 2.000.160,00 2.022.604,45
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.000.000,00 2.022.444,45
2. Sonstige Ausleihungen 160,00 160,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 47.684.153,43 40.582.197,12
I. Vorräte 22.521.383,82 17.211.163,98
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 10.031.632,28 7.776.883,75
2. Unfertige Erzeugnisse 2.854.051,71 2.620.225,66
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 9.615.699,83 6.794.054,57
4. Geleistete Anzahlungen 20.000,00 20.000,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 23.983.633,20 23.099.049,49
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 21.435.914,47 18.859.421,25
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.814.969,88 3.085.441,83
- davon aus Lieferungen und Leistungen: EUR 1.585.105,41 (Vorjahr: EUR 3.085.441,83)
3. Sonstige Vermögensgegenstände 732.748,85 1.154.186,41
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.179.136,41 271.983,65
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.591.880,37 1.270.672,51
I. Andere Rechnungsabgrenzungsposten 1.591.880,37 1.270.672,51
D. AKTIVE LATENTE STEUERN 3.656.780,00 784.000,00
105.271.383,36 101.430.006,06

PASSIVA

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. EIGENKAPITAL 27.668.316,70 34.834.103,79
I. Gezeichnetes Kapital 2.000.000,00 2.000.000,00
II. Kapitalrücklage 4.000.000,00 4.000.000,00
III. Gewinnvortrag 28.834.103,79 29.984.740,44
IV. Jahresfehlbetrag -7.165.787,09 -1.150.636,65
B. RÜCKSTELLUNGEN 23.363.000,00 11.749.839,40
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.074.000,00 2.845.000,00
2. Steuerrückstellungen 250.000,00 254.839,40
3. Sonstige Rückstellungen 20.039.000,00 8.650.000,00
C. VERBINDLICHKEITEN 54.240.066,66 54.846.062,87
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 46.741.121,12 42.211.378,36
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 3.226.541,88
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.316.887,72 6.732.252,10
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 24.000,00 24.000,00
- davon aus Lieferungen und Leistungen: EUR 24.000,00 (Vorjahr: EUR 24.000,00)
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.158.057,82 2.651.890,53
105.271.383,36 101.430.006,06

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2024

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2024
EUR
2023
EUR
1. Umsatzerlöse 212.121.466,25 211.022.341,06
2. Erhöhung/Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 3.055.471,31 -581.863,92
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 2.799.772,13 3.458.220,69
4. Sonstige betriebliche Erträge 4.710.152,62 3.767.938,51
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 229.718,93 (Vorjahr: EUR 540.239,40)
5. Materialaufwand -112.229.528,62 -112.676.935,52
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -111.199.137,17 -111.713.249,29
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -1.030.391,45 -963.686,23
6. Personalaufwand -72.720.202,49 -62.557.577,62
a) Löhne und Gehälter -61.543.100,74 -51.439.099,31
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -11.177.101,75 -11.118.478,31
- davon für Altersversorgung: EUR 1.173.938,72 (Vorjahr: EUR 1.599.789,96)
7. Abschreibungen -13.234.647,11 -11.684.080,51
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -13.234.647,11 -11.684.080,51
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -32.420.392,82 -29.800.671,72
- davon aus Währungsumrechnung: EUR 209.195,61 (Vorjahr: EUR 645.262,16)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 168.710,12 180.548,27
- davon aus der Abzinsung von Rückstellungen: EUR 66.000,00 (Vorjahr: EUR 99.410,32)
- davon aus verbundenen Unternehmen: EUR 100.886,81 (Vorjahr: EUR 54.254,93)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -2.218.777,70 -2.115.831,13
- davon aus der Aufzinsung von Rückstellungen: EUR 144.340,50 (Vorjahr: EUR 120.722,00)
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 2.884.873,94 -81.874,98
12. Ergebnis nach Steuern -7.083.102,37 -1.069.786,87
13. Sonstige Steuern -82.684,72 -80.849,78
14. Jahresfehlbetrag -7.165.787,09 -1.150.636,65

Anhang für das Geschäftsjahr 2024

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Die Thomas Magnete GmbH hat ihren Sitz in Herdorf und wird beim Amtsgericht Montabaur unter der Nummer HRB 1412 geführt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.

Der vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt (§§ 265 Abs. 1 Satz 2, 266 ff. HGB).

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen wurden zu Anschaffungskosten und - soweit abnutzbar - vermindert um planmäßige Abschreibungen angesetzt. Bei voraussichtlich dauernder Wertminderung werden außerplanmäßige Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen. Die Abschreibungen wurden nach der linearen Methode entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer vorgenommen.

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Nutzungsdauer des Anlagevermögens
Immaterielles Anlagevermögen 3 bis 10 Jahre
Geschäfts- und Fabrikbauten 10 bis 19 Jahre
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15 Jahre

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgte zu Anschaffungskosten (§253 Abs. 1 S. 1 HGB) oder dem niedrigeren Wertansatz (§ 253 Abs. 2 HGB).

Die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen umfassen neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Material- und Fertigungsgemeinkosten.

Die Abschreibung der Zugänge im immateriellen Anlagevermögen und im Sachanlagevermögen erfolgte im Anschaffungsjahr pro rata temporis nach linearer Methode.

Abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00, die zu einer selbständigen Nutzung fähig sind, werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe als Betriebsausgabe abgezogen.

Im Bereich der Vorräte sind die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert am Bilanzstichtag bewertet. Bei der Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse werden neben den Material- und Fertigungseinzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten sowie des Wertverzehrs des Anlagevermögens einbezogen. Fremdkapitalzinsen sind in den Herstellungskosten nicht enthalten. Das Niederstwertprinzip wird beachtet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr wurden mit ihren Nominalwerten angesetzt. Die Forderungen in fremder Währung mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr wurden zum Devisenkassamittelkurs gemäß § 256a HGB zum Bilanzstichtag umgerechnet. Sofern Anhaltspunkte für eine Wertminderung vorliegen, werden die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Vermögensgegenstände, die dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind und ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen (sog. Deckungsvermögen), sind gemäß § 246 Abs. 2 HGB erfolgswirksam mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet und werden mit diesen Schulden verrechnet. Zum 31.12.2024 ergab sich aus der Zeitbewertung keine Ausschüttungssperre.

Die Kasse sowie die Bankguthaben sind zum Nennwert bilanziert. Beträge in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs i.S.d. § 256a HGB bewertet.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten umfassen gemäß § 250 Abs. 1 HGB Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Die latenten Steuern werden auf steuerliche Verlustvorträge und auf Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerlichen Wertansätzen gebildet, sofern sich diese in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Im Fall einer sich insgesamt ergebenden Steuerentlastung wird von dem Aktivierungswahlrecht des § 274 Abs. 1 HGB Gebrauch gemacht. Die Berechnung der latenten Steuern erfolgte mit einem Steuersatz von 29,7 %. Gemäß § 268 Abs. 8 HGB besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe des die passiven latenten Steuern übersteigenden Betrags von TEUR 3.657.

Die Eigenkapitalposten sind zum Nennwert bilanziert.

Die Bewertung der Pensionsverpflichtungen (ThomasVorsorgeModell) erfolgte mittels der Projected-Unit-Credit-Methode (PUC-Methode) nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf Basis der Heubeck-Richttafeln 2018 G, berücksichtigt wurde ein Rechungszinssatz von 1,90 % p.a. (Vorjahr: 1,82 % p.a.). Die Rückstellungen wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Hierbei wurde nicht mehr mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Jahren, sondern mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Jahren abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt. Da es sich um echte beitragsorientierte Zusagen handelt, wurde kein Renten-, Gehalts- oder Fluktuationstrend berücksichtigt.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der betrieblichen Altersvorsorge nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren beträgt TEUR 36 und ist ausschüttungsgesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten und wurden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB).

Sonstige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von genau einem Jahr oder weniger unterliegen nicht der Abzinsungspflicht und werden nicht abgezinst.

Zur Ermittlung der Höhe der pauschalen Gewährleistungsrückstellung wurden die Reklamationskosten im Verhältnis zu den garantiebehafteten Umsätzen des aktuellen Jahres herangezogen. Das arithmetische Mittel der letzten drei Jahre bezogen auf die Reklamation Kosten / Umsatz ist die Berechnungsgrundlage für das laufende Jahr. Die Rückstellungen sind zu Vollkosten bewertet. Die Bewertung erfolgt zum Betrag der bestmöglichen Schätzung der Aufwendungen, die zur Erfüllung der Verpflichtung am Bilanzstichtag erforderlich sind. Die Bewertung der Gewährleistungsrückstellung basiert auf tatsächlich angefallenen Gewährleistungsaufwendungen unter Berücksichtigung von Gewährleistungs- und Kulanzkosten über mehrere Jahre sowie der Erfahrung hiermit.

Bei der Bewertung von Einzel-Gewährleistungsrückstellungen sind in der Regel Schätzungen in erheblichem Umfang vorzunehmen. Sofern erforderlich wird dabei auch rechtlicher Rat eingeholt und der voraussichtliche Versicherungsschutz sowie werthaltige Rückgriffansprüche gegenüber Dritten berücksichtigt.

Die Rückstellung für Verpflichtungen aus Altersteilzeitvereinbarungen umfasst die Aufwendungen für die Gehaltszahlungen an Mitarbeiter in der Freistellungsphase sowie die Aufstockungsleistungen. Auf Basis der korrigierten Heubeck-Richttafeln 2018 G wurde diese Rückstellung nach versicherungsmathematischen Grundsätzen mit einem Rechnungszinssatz von 1,48 % p.a. (Vorjahr: 1,06 %) und einem Gehaltstrend von 0% berechnet. Bei diesen Rückstellungen wurden der Erfüllungsrückstand und die Aufstockungsbeträge im Zeitpunkt der Entstehung in voller Höhe passiviert. Zur Absicherung gegen eine mögliche Insolvenz abgeschlossene kongruente Rückdeckungsversicherungen wurden mit ihrem Zeitwert mit dieser Rückstellung saldiert.

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Verbindlichkeiten in fremder Währung sind zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet.

C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Bilanz

Aktiva

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist in der Anlage zum Anhang dargestellt (Anlagespiegel).

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen und aus Verrechnungen mit der Thomas Magnete USA LLC und mit der Thomas Actuation Technology (Kunshan) Co. Ltd. sowie der Thomas Actuation Technology (Shanghai) Co. Ltd.. Im Vergleich zum Vorjahr reduzierten sich die Forderungen gegen verbundene Unternehmen um TEUR 1.400 auf TEUR 1.685 (Vorjahr: TEUR 3.085) Sämtliche Forderungen gegen verbundene Unternehmen haben eine Laufzeit bis zu einem Jahr.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen sonstige Forderungen und Steuererstattungsansprüche. Die Laufzeit beträgt weniger als ein Jahr.

Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen mit TEUR 1.592 hauptsächlich EDV-Wartungszahlungen und Lizenzen, soweit sie sich auf das Folgejahr beziehen.

Die aktiven latenten Steuern beruhen auf folgenden Sachverhalten:

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Handelsbilanz - aktuelles Jahr
TEUR
Steuerbilanz - aktuelles Jahr
TEUR
Differenz - aktuelles Jahr
TEUR
Anlagevermögen 50.338 47.681 -2.657
Rückstellung Altersteilzeit 3.549 2.711 838
Rückstellung betriebliche Altersversorgung (TVM) 3.074 2.359 715
Pauschalgewährleistungen 1.613 1.361 252
Einzelgewährleistung 1.462 1.300 162
Tantiemen 99 152 -53
Restrukturierungsrückstellung 6.770 6.770 0
Restrukturierung Drohverlustrückstellung 3.404 0 3.404
Archivierungskosten 42 29 13
Urlaubs- / Gleitzeitrückstellungen 754 665 89
Steuerlicher Ausgleichsposten Pensionsrückstellung 0 1.922 1.922
Latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge 0 7.628 7.628
Summe Differenz: 12.313
Steuersatz (29,7%): 3.657

Die Summe der ausschüttungsgesperrten Beträge beträgt TEUR 3.693. Diese setzen sich zusammen aus ausschüttungsgesperrten Beträgen in Zusammenhang mit latenten Steuern in Höhe von TEUR 3.657 und betrieblicher Altersversorgung in Höhe von TEUR 36.

Passiva

Das gezeichnete Kapital beläuft sich auf TEUR 2.000 und wird unverändert von der Thomas Holding GmbH als alleinige Gesellschafterin gehalten. Das Eigenkapital hat sich durch den Jahresfehlbetrag 2024 in Höhe von TEUR 7.166 vermindert.

Rückstellungspflichtige Pensionsverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 3.074 und beinhalten Versorgungsansprüche der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Einzel- und Kollektivzusagen der Thomas Magnete GmbH.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen in Höhe von TEUR 6.675 (Vorjahr: TEUR 4.153) und Rückstellungen für Personal in Höhe von TEUR 11.513 (Vorjahr: TEUR 3.769).

Rückstellungspflichtige Altersteilzeitverpflichtungen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von TEUR 3.549. Diese wurden mit dem Deckungsvermögen (TEUR 2.028) gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB verrechnet. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände wurde anhand von Marktpreisen auf einem aktiven Markt bestimmt.

Der Gesamtbetrag aller Verbindlichkeiten beträgt TEUR 54.240 (Vorjahr: TEUR 54.846).

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In TEUR Ausweis in der Bilanz zum 31.12.2024 davon Restlaufzeit bis 1 Jahr davon Restlaufzeit 1 bis 5 Jahre davon über 5 Jahre Ausweis in der Bilanz zum 31.12.2023
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 46.741 27.809 14.826 4.106
Restlaufzeiten 2023 17.246 18.305 6.660 42.211
2. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0
Restlaufzeiten 2023 3.227 3.227
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 5.317 5.317
Restlaufzeiten 2023 6.732 6.732
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 24 24
Restlaufzeiten 2023 24 24
5. Sonstige Verbindlichkeiten 2.158 2.158
Restlaufzeiten 2023 2.652 2.652
- davon aus Steuern 2024 570 570
- davon aus Steuern 2023 1.436 1.436
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2024 159 159
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 2023 64 64
Summe 2024: 54.240 35.308 14.826 4.106
Summe 2023: 29.881 18.305 6.660 54.846

Bei der Finanzierung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben die kreditgebenden Banken vollständig auf Besicherungen verzichtet.

Ferner hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr ein variabel verzinsliches Darlehen durch einen Payer-Zinsswap gesichert, um mittelfristig günstige Zinssätze zu sichern. Das zu sichernde Darlehensvolumen weist zum Abschlussstichtag einen Nominalwert von TEUR 10.000 auf (Grundgeschäft). Es handelt sich um partielles Hedging. Die auf die Hedge Ratio bezogenen gegenläufigen Wertänderungen von Grund- und Sicherungsgeschäft werden unter Ermittlung der Hedge-Effektivität und Prüfung eventueller Drohverlustrückstellungen nicht im Jahresabschluss ausgewiesen. Der Marktwert der Swaps zum Bewertungsstichtag setzt sich zusammen aus der Bewertung der aktuellen Zinscoupons mit den Marktpreisen sowie der bis zum Bewertungsstichtag aufgelaufenen Stückzinsen. Der Marktwert des Swaps beträgt zum Stichtag TEUR 251. Alle Werte sind zum Zeitpunkt ihrer Fälligkeit bis zum Bewertungstag auf Barwerte mit der Par-Methode abgezinst.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen gegenüber Schwestergesellschaften in Höhe von TEUR 24 (Vorjahr: TEUR 24). Sie betreffen Lieferungen und Leistungen.

Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen:

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Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen mit Fälligkeit
in TEUR
31.12.2024 31.12.2023
bis 1 Jahr 6.129 5.295
1 bis 5 Jahre 16.792 16.041
nach 5 Jahren 1.041 2.269
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davon Verbund 31.12.2024 31.12.2023
bis 1 Jahr 2.922 2.922
1 bis 5 Jahre 5.844 8.766
nach 5 Jahren 0 0

Bestellobligos bestehen darüber hinaus im üblichen Rahmen zum Stichtag.

D. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 212.121 sind Nettoumsätze aus dem Verkauf von eigenen Erzeugnissen sowie damit verbundenen Dienstleistungen und entfallen zu rd. 29 % auf Exporte in EU-Länder und zu rd. 26 % auf Exporte in Nicht-EU-Länder, überwiegend für den nordamerikanischen und chinesischen Markt.

In den Bestandsveränderungen sind sowohl die mengen- als auch die wertmäßigen Bestandsmehrungen und Bestandsminderungen der fertigen und unfertigen Erzeugnisse berücksichtigt.

Die aktivierten Eigenleistungen des Berichtsjahres betragen TEUR 2.800 (Vorjahr TEUR 3.458) und betreffen die Herstellung von technischen Anlagen und Maschinen für die Produktion.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erlöse aus Kursgewinnen in Höhe von TEUR 230 und periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 1.845 aus der Auflösung von Rückstellungen sowie in Höhe von TEUR 208 aus Erträgen der Herabsetzung von einzelwertberichtigten Forderungen sowie Gewinne aus dem Verkauf von Anlagevermögen i.H.v TEUR 141.

Des Weiteren sind periodenfremde sowie außergewöhnliche Erträge aus Versicherungserstattungen in den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von TEUR 1.003 enthalten.

Im Personalaufwand befinden sich außergewöhnliche Aufwendungen aus Abfindungen sowie aus Restrukturierung im Rahmen des Restrukturierungsprogramms in Höhe von insgesamt TEUR 9.268.

In den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen im Zusammenhang mit einem Projektabbruch in Höhe von TEUR 312 enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Kursverluste in Höhe von TEUR 209.

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag entfallen in Höhe von TEUR 1 auf das Ergebnis des laufenden Geschäftsjahres, in Höhe von TEUR -13 auf vorangegangene Geschäftsjahre und in Höhe von TEUR -2.873 auf latente Steuern.

E. Sonstige Angaben

Im Jahresdurchschnitt 2024 wurden 835 Mitarbeiter - ohne Geschäftsführer und ohne Auszubildende (Vorjahr: 831) - beschäftigt, davon 546 Angestellte (Vorjahr: 529) und 289 gewerbliche Arbeitnehmer (Vorjahr: 302).

Im Geschäftsjahr 2024 erfolgte die Geschäftsführung durch Herrn Dipl.-Ing., Dipl.-Kfm. Markus Krauss (Vorsitzender CEO), Herrn Dipl.-Ing. Jürgen Heck (CTO) und Herrn Dipl.-Wirt.-Ing. Christoph Thomas (CCO). Herr Markus Krauss ist alleinvertretungsberechtigt. Alle Geschäftsführer sind von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Herr Jürgen Heck ist am 19.12.2024 als Geschäftsführer ausgeschieden.

Die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführer gemäß § 285 Nr. 9 a HGB unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB. Die Angabe des Gesamtbezugs des ehemaligen Geschäftsführers gemäß § 285 Nr. 9 b unterbleibt gemäß § 286 Abs. 4 HGB.

Zum Beirat des Unternehmens gehörten in 2024 Herr Dieter Schlenkermann, Unternehmensberater (Vorsitzender), Herr Dietrich Thomas (Berater), Herr Jan Hirz, (Geschäftsführer / CEO), Herr Hartwig Krauss (Berater) und Herr Christian Rothe (Geschäftsführer Marketing). Die Gesamtvergütung für den Beirat betrug TEUR 163.

Die Thomas Magnete GmbH wird in den Konzernabschluss einbezogen, der durch die Thomas Holding Management GmbH & Co. KG mit dem Sitz in Herdorf aufgestellt wird. Dabei stellt die Thomas Holding Management GmbH & Co. KG die Muttergesellschaft für den größten Kreis der Unternehmen dar. Der Konzernanhang enthält auch die Angaben nach § 285 Nr. 17 HGB für die Thomas Magnete GmbH. Die Offenlegung dieses Konzernabschlusses erfolgt im elektronischen Unternehmensregister.

F. Abschlussprüferhonorar:

Die Angabe des Abschlussprüferhonorars erfolgt im IFRS-Konzernabschluss per 31. Dezember 2024 der Thomas Holding Management GmbH & Co. KG.

G. Vorschlag zur Gewinnverwendung:

Es wird vorgeschlagen, den Jahresfehlbetrag in Höhe von TEUR 7.166 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Herdorf, den 06. März 2025

Thomas Magnete GmbH

Die Geschäftsführer

Dipl.-Ing., Dipl.-Kfm. Markus Krauss, CEO

Dipl.-Wirt.-Ing. Christoph Thomas, CCO

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Historische Anschaffungs- /Herstellungskosten
Stand am 01.01.2024
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Umbuchungen
EUR
Stand am 31.12.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software und Lizenzen 7.541.471,73 137.880,43 95.044,64 251.143,52 7.835.451,04
2. Geleistete Anzahlungen 5.037.936,55 2.606.866,07 0,00 -251.143,52 7.393.659,10
12.579.408,28 2.744.746,50 95.044,64 0,00 15.229.110,14
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.456.332,96 1.159.665,84 0,00 1.106.602,53 6.722.601,33
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Betriebs- und Geschäftsausstattung 13.679.151,78 681.634,01 351.585,25 219.100,12 14.228.300,66
b) Maschinen und maschinelle Anlagen 71.910.964,56 2.376.530,77 3.926.780,80 13.113.687,85 83.474.402,38
c) Werkzeuge bei Lieferanten 6.417.272,68 1.942.699,79 585.626,13 869.656,01 8.644.002,35
d) Werkzeuge bei Thomas 3.482.696,45 177.833,82 416.219,07 320.345,08 3.564.656,28
e) Kraftfahrzeuge 294.806,44 0,00 0,00 0,00 294.806,44
f) Geringwertige Wirtschaftsgüter 390.444,79 363.423,80 390.444,79 0,00 363.423,80
96.175.336,70 5.542.122,19 5.670.656,04 14.522.789,06 110.569.591,91
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
a) Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 16.771.845,97 1.814.924,46 0,00 -15.629.391,59 2.957.378,84
117.403.515,63 8.516.712,49 5.670.656,04 0,00 120.249.572,08
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.022.444,45 0,00 22.444,45 0,00 2.000.000,00
2. Sonstige Ausleihungen 108.076,59 0,00 0,00 0,00 108.076,59
2.130.521,04 0,00 22.444,45 0,00 2.108.076,59
132.113.444,95 11.261.458,99 5.788.145,13 0,00 137.586.758,81
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kumulierte Abschreibungen
Stand am 01.01.2024
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
Stand am 31.12.2024
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software und Lizenzen 6.207.890,32 776.071,82 48.244,64 6.935.717,50
2. Geleistete Anzahlungen 741.585,48 0,00 0,00 741.585,48
6.949.475,80 776.071,82 48.244,64 7.677.302,98
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.641.372,38 373.457,87 0,00 2.014.830,25
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Betriebs- und Geschäftsausstattung 10.156.565,95 1.110.760,93 348.385,97 10.918.940,91
b) Maschinen und maschinelle Anlagen 48.269.363,60 9.178.585,88 272.693,11 57.175.256,37
c) Werkzeuge bei Lieferanten 3.227.974,85 958.953,71 133.525,65 4.053.402,91
d) Werkzeuge bei Thomas 2.005.106,79 451.986,29 113.472,22 2.343.620,86
e) Kraftfahrzeuge 242.387,77 21.406,81 0,00 263.794,58
f) Geringwertige Wirtschaftsgüter 390.444,79 363.423,80 390.444,79 363.423,80
64.291.843,75 12.085.117,42 1.258.521,74 75.118.439,43
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
a) Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 329.700,00 0,00 0,00 329.700,00
66.262.916,13 12.458.575,29 1.258.521,74 77.462.969,68
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Ausleihungen 107.916,59 0,00 0,00 107.916,59
107.916,59 0,00 0,00 107.916,59
73.320.308,52 13.234.647,11 1.306.766,38 85.248.189,25
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Buchwerte
Stand am 31.12.2024
EUR
Stand am 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software und Lizenzen 899.733,54 1.333.581,41
2. Geleistete Anzahlungen 6.652.073,62 4.296.351,07
7.551.807,16 5.629.932,48
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.707.771,08 2.814.960,58
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
a) Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.309.359,75 3.522.585,83
b) Maschinen und maschinelle Anlagen 26.299.146,01 23.641.600,96
c) Werkzeuge bei Lieferanten 4.590.599,44 3.189.297,83
d) Werkzeuge bei Thomas 1.221.035,42 1.477.589,66
e) Kraftfahrzeuge 31.011,86 52.418,67
f) Geringwertige Wirtschaftsgüter 0,00 0,00
35.451.152,48 31.883.492,95
3. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
a) Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.627.678,84 16.442.145,97
42.786.602,40 51.140.599,50
III. Finanzanlagen
1. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 2.000.000,00 2.022.444,45
2. Sonstige Ausleihungen 160,00 160,00
2.000.160,00 2.022.604,45
52.338.569,56 58.793.136,43

 

Herdorf, den 07. März 2025

Dipl.-Ing. Dipl.-Kfm. Markus Krauss

Dipl.-Wirt.-Ing. Christoph Thomas

Datum der Feststellung des Jahresabschlusses zum 31.12.2024: 27.05.2025

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Thomas Magnete GmbH, Herdorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Thomas Magnete GmbH, Herdorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Thomas Magnete GmbH, Herdorf, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 S. 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Siegen, 07. März 2025

8P Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. S. Lützenbürger, Wirtschaftsprüfer

Dipl.-Kfm./Dipl.-Vw. D. Neuhaus, Wirtschaftsprüfer

Auszug aus dem Protokoll der Gesellschafterversammlung der Thomas Magnete GmbH:

Die Thomas Magnete GmbH (die "Gesellschaft") besitzt ein Stammkapital i.H.v. EUR 2.000.0000,00; die Thomas Holding GmbH ist mit einer Einlage i.H.v. EUR 2.000.000,00 insgesamt zu 100 % beteiligt.

Unter Verzicht auf die Einhaltung jeglicher Frist- und Formvorschriften fand heute in den Geschäftsräumen der Gesellschaft eine Gesellschafterversammlung statt.

Die Gesellschafterversammlung hat folgende einstimmige Beschlüsse gefasst:

- Der Jahresabschluss der Gesellschaft für das Jahr 2024, der mit einer Bilanzsumme von EUR 105.271.383,36 und einem Jahresfehlbetrag in Höhe von EUR -7.165.787,09 abschließt, wird hiermit festgestellt.

- Der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2024 in Höhe von EUR -7.165.787,09 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Herdorf, den 27. Mai 2025

Markus Krauss

Christoph Thomas

als Geschäftsführer der Thomas Holding GmbH

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