Taksz Holding GmbH
Same addressManagement activities of other holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Daniela Meyer since 11/2/2015 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 40.00% |
| Name | Ownership |
|---|---|
| 60.00% |
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
MBM Meyer Network Service GmbHBerlinJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022Bilanz zum 31. Dezember 2022AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1.1. bis 31.12.2022
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022Inhaltsverzeichnis A. Allgemeine Angaben I. Bilanzierungsmethoden II. Bewertungsmethoden 1. Sachanlagen 2. Ford. aus Lieferungen u. Leistungen u. sonst. Vermögensgegenstände 3. Kassenbestände und Bankguthaben 4. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten 5. Rückstellungen 6. Pensionsrückstellungen 7. Verbindlichkeiten 8. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten 9. Passive latente Steuern B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung D. Ergänzende Angaben I. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane II. Arbeitnehmer E. Ergebnisverwendung F. Forderungsspiegel G. Rückstellungsspiegel H. Verbindlichkeitenspiegel I. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen I. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB A. Allgemeine Angaben Die MBM Meyer Network Service GmbH hat ihren Sitz in Berlin und ist eingetragen in das Handelsregister beim Amtsgericht Charlottenburg (Reg. Nr. HRB 101788). Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des GmbH Gesetzes sowie des Gesellschaftsvertrages beachtet. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 2 HGB. Die größenabhängigen Erleichterungen gemäß §§ 286 und 288 HGB wurden teilweise in Anspruch genommen. I. Bilanzierungsmethoden Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite verrechnet worden mit Ausnahme des Aktivierungswertes der Rückdeckungsversicherung, der mit der Pensionsrückstellung verrechnet als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensbildung ausgewiesen wird. Aufwendungen sind nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden. Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert. Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert. Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben. II. Bewertungsmethoden Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden. Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet: 1. Sachanlagen
2. Ford. aus Lieferungen u. Leistungen u. sonst. Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. 3. Kassenbestände und Bankguthaben Kassenbestände und Guthaben bei Kreditinstituten wurden jeweils mit dem Nennwert angesetzt. 4. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet die Zahlungen für Aufwendungen des nächsten Jahres gem. § 250 Abs. 1 HGB. 5. Rückstellungen
6. Pensionsrückstellungen
7. Verbindlichkeiten
8. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten
9. Passive latente Steuern
B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Die Entwicklung und Gliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sind aus dem Anlagenspiegel ersichtlich; ebenso die Abschreibungen des Geschäftsjahres. Die Gliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen ist aus dem Forderungsspiegel ersichtlich. Es wurde ein aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung gebildet. Die Anschaffungskosten für die Vermögensgegenstände zur Saldierung mit Pensionsrückstellungen betrugen EUR 751.107,20 und der Aktivierungswert zum 31.12.2022 EUR 690.457,60 (Vorjahr EUR 710.852,47). Die Soll-Rückstellung für Pensionen beträgt EUR 476.464,00 (Vorjahr EUR 492.502,00). Der aktive Unterschiedsbetrag zum 31.12.2022 beträgt EUR 213.993,60 (Vorjahr EUR 218.350,47). Die Pensionsrückstellung wird mit dem im Bundesgesetzblatt veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre abgezinst. Dieser beträgt 1,78%. Es besteht eine Ausschüttungssperre in Höhe des Unterschiedsbetrags zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Jahren (1,78%) und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Jahren (1,44%). Der Unterschiedsbetrag zum 31.12.2022 beträgt EUR 14.928,00 und ermittelt sich wie folgt:
Die sonstigen Rückstellungen setzen sich wie in dem unter dem Gliederungspunkt G des Anhangs dargestellten Rückstellungsspiegel zusammen. Die Aufgliederung, die Restlaufzeit und die Besicherung der Verbindlichkeiten ist aus dem Verbindlichkeitenspiegel ersichtlich. Die passiven latenten Steuern sind auf steuerrechtliche Sonderabschreibungen zurückzuführen und betragen zum 31.12.2022 EUR 25.059,00 (Vorjahr EUR 0,00). Am Abschlussstichtag bestehende Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert erläutert. Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind unter dem Gliederungspunkt I ersichtlich. C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung Von den Personalaufwendungen entfallen auf:
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von EUR 1.370,86 enthalten. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremden Erträge in Höhe von EUR 72,33 enthalten. In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Zinserträge aus der Abzinsung von Rückstellungen in Höhe von EUR 9.807,00 enthalten. D. Ergänzende Angaben I. Angaben über Mitglieder der Unternehmensorgane Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurden die Geschäfte des Unternehmens durch Frau Daniela Meyer, Kauffrau, Berlin geführt. Die Geschäftsführerin ist einzelvertretungsberechtigt und von Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Auf die Angabe der Geschäftsführerbezüge wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. II. Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt (ohne Organmitglieder):
Die Gesamtzahl der durchschnittlichen Arbeitnehmer beträgt damit 78. E. Ergebnisverwendung Die Geschäftsleitung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von EUR 645.896,98 auf neue Rechnung vorzutragen. F. Forderungsspiegel
G. Rückstellungsspiegel
H. Verbindlichkeitenspiegel
I. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen I. Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB Am Abschlussstichtag bestanden keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB. II. Sonstige finanzielle Verpflichtungen gemäß § 285 Nr. 3 HGB Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, die für die Beurteilung der Lage des Unternehmens von Bedeutung sind, bestanden am Abschlussstichtag aus:
Unterschrift der Geschäftsführung
Berlin, den 12.02.2024 Daniela Meyer, Geschäftsführerin ANLAGENGITTER FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2022
Lagebericht 2022I. Grundlagen des Unternehmens 1.1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die MBM Meyer Network Service übernimmt im Auftrag unserer Kunden die Installation bzw. Bereitstellung schlüsselfertiger Fernmelde- und Elektronetze in Deutschland. Von der Projektplanung bis zur kompletten Realisierung werden alle Arbeiten umfassend gemäß unserer Zertifizierung (DIN ISO 9001) umgesetzt. Das Leistungsangebot der MBM Meyer Network Service GmbH gliedert sich in drei Bereiche: 1. TELEKOMMUNIKATION Wir führen Netzmontagearbeiten für Kupfertechnik, Glasfasertechnik, Systemtechnik, FTTH und FTTC durch und übernehmen die Elektroinstallationen sowie den Netzwerkausbau. 2. SMART GRID & SMART HOME Wir führen fachgerecht alle Elektroarbeiten der Stark- und Schwachstromtechnik bezogen auf alle Kommunikations- und Fernmeldeprojekte aus. Hierzu gehören Swaps und upgrades, Kabeltiefbau, das Herstellung von Kabelgräben inner- und außerorts in allen Oberflächen, ungesteuerte Pressung und Rohrvortrieb, Einbau von Kabelrohren, Kabeltrögen und Kabelschächten, Erstellung von Kabelkanalanlagen, Kabelschachtsanierungen und -inspektionen, Spülbohrungen, Montagen, Einziehen und Einblasen von LWL- und Cu-Kabeln. Wir montieren Brandmelde und Sicherheitstechnik, stellen Datenleitungen für Fernwärmestrecken her, projektieren und installieren Smart Grid und Ladesäulen für die E-Mobility. 3. SERVICE Wir sind Servicepartner für große Telekommunikationsunternehmen, für die wir die Entstörung von Anschlüssen bzw. Leitungen übernehmen, Netzknoten, Routern, Switches, Konverter einrichten, Steuerungstechnik einbauen, Kabelstörungen in NE4 beseitigen und Montagen in NE4 durchführen. 1.2. Forschung und Entwicklung Die Gesellschaft tätigt keine Forschung und keine Produktentwicklungen. II. Wirtschaftliches Umfeld II.1. Gesamtwirtschaftliche Entwicklung des Telekommunikationsmarktes Breitband/Glasfaser ist das zweitgrößte Produktsegment im deutschen Markt und das Einzige mit einem Wachstumstrend in den letzten Jahren. Breitband/Glasfaser gewinnt zunehmend an Relevanz, da schnellere Übertragungsraten, vielfältige Anschlussmöglichkeiten und Energieeffizienz als wesentliche Ansprüche der Kunden gewertet werden. Der Ausbau von Festnetz verliert kontinuierlich an Bedeutung aufgrund von Substitution durch mobile Telekommunikation, bleibt jedoch weiterhin der wesentliche Werttreiber. Kabelnetz wird als Alternative für Breitband gewertet, verliert jedoch an Wertschöpfung. Im gesamten Stadtbild von Berlin konnten bis Ende 2023 nur 17,2 Prozent der Haushalte mit Glasfaser versorgt werden. Bis 2028 sollen alle Haushalte in Berlin die Anbindung an Glasfaseranschlüsse erhalten. Die derzeit geringe Ausbauquote im Bereich Glasfaseranschlüsse bietet Investoren ein hohes Auftragspotenzial in naher Zukunft. Die größten Herausforderungen in der Entwicklung:
Die Telekommunikationsbranche ist unverändert von einer hohen Wettbewerbsintensität geprägt. Verbraucher profitieren von einer breiten Angebotsauswahl. Im Festnetz stehen etablierte Telekommunikationsunternehmen im intensiven Wettbewerb mit Kabelnetz-Betreibern, Stadtnetz-Betreibern und Wiederverkäufern, die auf überwiegend regulierte Vorleistungsprodukte zurückgreifen. Finanzinvestoren steigen vermehrt in den Ausbau regionaler und überregionaler Glasfasernetze ein. Schließlich üben Internet-Unternehmen mit Over-The-Top (OTT)-Kommunikationsdiensten zunehmenden Wettbewerbsdruck aus. II.2. Prognosedaten des Telekommunikationsmarktes Nachdem es in Deutschland lange eher schleppend mit dem Glasfaserausbau voranging, können sich mittlerweile erste Ausbauerfolge sehen lassen. Im Jahr 2022 wurde im Telekommunikationsmarkt ein Umsatz von 59,1 Milliarden Euro erwirtschaftet (nach vorläufigen Berechnungen). Die Zahlen beinhalten die Erlöse im Festnetz, Mobilfunk und auf Basis der Kabel-TV-Infrastruktur. Bis 2025 soll jeder zweite Haushalt in Deutschland einen Glasfaseranschluss bekommen können. Bis 2030 jeder Haushalt. Das sieht die Gigabitstrategie der Bundesregierung vor. Tatsächlich haben so viele Hausanschlüsse wie noch nie von dem Glasfaserausbau profitiert. Bis 2025 planen die ausbauenden Unternehmen privatwirtschaftliche Investitionen in Höhe von zehn bis zwölf Milliarden Euro pro Jahr für den Netzausbau. Bundesweit trägt die Deutsche Telekom entscheidend zum Glasfaser Ausbau bei. Bis 2024 sind zehn Millionen Glasfaseranschlüsse geplant. Chancen der Branche in der Zukunft:
Erfolgsfaktoren in der Branche:
III. Wirtschaftsbericht III.1. Geschäftsverlauf und Lage a. Ertragslage Die Kapazitäten unserer Gesellschaft waren während des gesamten Geschäftsjahres 2022 weiterhin gut ausgelastet, die Auftragslage ist zu unserer Zufriedenheit gestiegen. Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr auf T€ 17.914 (Vorjahr T€ 10.412) gut entwickelt.
Mit den gestiegenen Umsatzerlösen stieg auch der Materialeinsatz um rund T€ 5.197 oder 96,66 % auf T€ 10.574 (Vorjahr T€ 5.377). Infolgedessen hat sich der Rohertrag um T€ 2.304 (45,78%) erhöht. Die Rohertragsmarge (Rohertrag/Umsatzerlöse x 100) beträgt für das Jahr 2022 40,97% (Vorjahr 48,36%), hier nicht gesondert ausgewiesen. Der Personalaufwand beträgt T€ 4.665 (Vorjahr T€ 3.642) und erhöht sich um rund T€ 1.022 oder 28,08%. Die Abschreibungen betragen rund T€ 235 (Vorjahr: rund T€ 146). Das Betriebsergebnis beträgt T€ 950.954 (Vorjahr rund T€ 196). Nach Berücksichtigung des negativen Zinsergebnisses mit einem Verlust von rund T€ 24 (Vorjahr T€ 50) und Ertragsteuern von rund T€ 281 (Vorjahr T€ 36) verbleibt ein Jahresüberschuss in Höhe von rund T€ 646 (Vorjahr T€ 110). b. Finanzlage Die Gesellschaft finanziert sich im Wesentlichen durch Eigenmittel.
Die Eigenkapitalquote beträgt 63,43% (Vorjahr: 71,50%) und übersteigt damit weiterhin unsere strategische Zielsetzung von 50%. Der operative Cash-Flow (Jahresüberschuss zzgl. Abschreibungen) ist mit rund T€ 625 auf rund T€ 881 (Vorjahr T€ 256) gestiegen. Die Gesellschaft hat im Berichtsjahr insgesamt T€ 357 investiert. Die flüssigen Mittel betragen zum Bilanzstichtag rund T€ 5.197 (Vorjahr T€ 4.186). Diese sind im Vergleich zum Vorjahr um rund T€ 1.010 gestiegen. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage, ihre finanziellen Verpflichtungen zu erfüllen. c. Vermögenslage Die Bilanzsumme ist auf T€ 8.528 (Vorjahr T€ 6.661) deutlich gestiegen. Die Anlagequote beträgt für das Berichtsjahr 7,69% (Vorjahr 8,10%).
Die liquiden Mittel sind deutlich auf T€ 5.197 (Vorjahr T€ 4.186) gestiegen. III.2. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren legen wir den Fokus auf:
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung je nach Sparten die o.g. Indikatoren/Kennzahlen heran.
Die Umsatzrendite beläuft sich auf 4% im Jahr 2022, bei einer leicht gesunkenen Anlagenintensität von 7,69% (Vorjahr 8,06%). Unsere Eigenkapitalquote liegt weiterhin mit 63,43% (Vorjahr 71,50%) über der strategischen Zielgröße von 50%, was die Stabilität der Gesellschaft gewährleistet. Der Cashflow der MBM Meyer Network Service GmbH liegt bei rund T€ 880 (Vorjahr T€ 256). III.3. Gesamtaussage Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage schätzen wir als gut ein. Die Entwicklung unserer Umsatzrendite sowie die Ergebnisentwicklung befinden sich im Rahmen unserer Erwartungen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Wir konnten im Berichtsjahr durch kurzfristige Zahlungen, soweit möglich, Skontoabzüge realisieren. IV. Prognosebericht Die wirtschaftliche Entwicklung der MBM Meyer Network Service GmbH verlief grundsätzlich positiv. Jedoch, zu Beginn des Jahres 2023, traten Unstimmigkeiten im Bereich der Netzebene 3/Tiefbau auf, die auf Probleme mit der technischen Leitung und einem erstmals beauftragten Subunternehmen zurückzuführen sind. Infolgedessen hat die Geschäftsführung die Entscheidung getroffen, die technische Leitung kurzfristig zu entlassen und sich von dem Subunternehmen zu trennen. Dieser Schritt wurde notwendig, da die erbrachten Leistungen erhebliche Qualitätsmängel aufwiesen und die Kunden die Arbeiten nicht mehr akzeptierten. Das Unternehmen befindet sich nun in der Phase der Mängelbeseitigung, was sich temporär nachteilig auf die Ertragslage auswirkt und auswirken wird, bis die Bereinigung durch die außerordentlichen Einmalaufwendungen (Behebung und Beseitigung der durch Subunternehmen verursachten Mängel) vollständig abgeschlossen ist. Durch die vorbenannten Umstände werden sich die Erlöse Stand heute bei circa € 13 Mio. einpendeln und einen vorläufigen Verlust von € 2,5 Mio. generieren, wobei es hier durch Abschlussbuchungen und Nachbuchungen von periodisch nach 2023 gehörenden Erlösen und Aufwendungen durchaus noch zu leichten Veränderungen kommen kann. Eine nachhaltige Schieflage des Unternehmens ist dadurch nicht zu erwarten, vielmehr ist dies als temporärer Effekt auf Grund der angesprochenen Imponderabilien zu werten. V. Risiko- und Chancenbericht Zu den wesentlichen Marktrisiken, denen wir ausgesetzt sind, zählen ein sinkendes Preisniveau bzw. Preisdruck. Ursachen sind in erster Linie der anhaltend starke Wettbewerb in der Telekommunikationsbranche. Mit weiterhin anhaltendem Wettbewerbsdruck ist insbesondere im Festnetz zu rechnen. Im Breitband/Glasfaser- Markt bestätigt sich der Trend, dass v. a. in Deutschland die Marktanteile regionaler Netzbetreiber und überregionaler spezialisierter FTTH-Anbieter überproportional steigen und diese ihre Marktabdeckung durch Ausbau ihrer eigenen Infrastruktur erhöhen. Dies ist auch eine Chance neben dem Hauptkunden Deutsche Telekom weitere Auftraggeber zu akquirieren. Ein weiteres Wettbewerbsrisiko liegt darin, dass wir uns in einem stetigen Prozess strategischer Anpassungen und Kostensenkungsinitiativen befinden. Können wir diese Vorhaben nicht wie geplant abfedern, sind wir bestimmten Risiken ausgesetzt. So könnte der Nutzen der Maßnahmen geringer sein als ursprünglich abgeschätzt, sie könnten sich später als angenommen auswirken oder ihre Wirkung könnte ganz ausbleiben. Jeder dieser Faktoren - allein oder in Kombination - könnte sich negativ auf unser Geschäfts-, Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken. Ziel ist mit Partnerschaften u. a. die Umsätze zu erhöhen bzw. die Auftragslage zu verstärken. Dies bietet die Chancen, sich stabiler im Markt zu positionieren. Angesichts der geänderten Situation in 2023 ist eine verstärkte Überwachung der Liquidität unerlässlich geworden. Infolgedessen hat die Geschäftsführung die Entscheidung getroffen, strukturelle Veränderungen vorzunehmen. Dieser Schritt ist notwendig, da die erbrachten Leistungen erhebliche Qualitätsmängel aufwiesen und die Kunden die Arbeiten nicht mehr akzeptierten. Das Unternehmen befindet sich nun in der Phase der Mängelbeseitigung, was sich temporär nachteilig auf die Ertragslage auswirkt und auswirken wird, bis die Bereinigung durch die außerordentlichen Einmalaufwendungen (Behebung und Beseitigung der durch Subunternehmen verursachten Mängel) vollständig abgeschlossen ist. Dies ist gleichzeitig eine Chance mit einer verbesserten Struktur, Team und technischem Sachverstand, das Unternehmen an der positiven Marktentwicklung partizipieren zu lassen. Allerdings ergeben sich Risiken auf Grund der Mängel, die in baurechtliche Klagen bzw. Auseinandersetzungen mit Subunternehmen, wie auch Auftraggebern, führen könnten. Insgesamt hat das Unternehmen unter der allgemein schwierigen Großwetterlage (Fachkräftemangel, Rezession, Inflation, Kriege) zu leiden, auch die Arbeitsmoral innerhalb der Belegschaft wird durch die politischen und gesetzlichen Möglichkeiten für Arbeitnehmer nicht unbedingt besser, hinzu kommt der allgemein Lohndruck ohne entsprechende Möglichkeiten des Ausgleichs und der Weitergabe dieser Lohnsteigerungen und der allgemein steigenden Energiekosten etc. an die Kunden. Gleichwohl bleiben wir insgesamt zuversichtlich, Krisen gilt es zu bewältigen, indem man Gegenmaßnahmen ergreift. So wurde unwirtschaftliches Personal weitestgehend in 2023 freigesetzt, was sich kostentechnisch erst in 2024 positiv auswirken wird.
Berlin, den 12.02.2024 Daniela Meyer, Geschäftsführerin BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die MBM Meyer Network Service GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der MBM Meyer Network Service GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der MBM Meyer Network Service GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis zum 31. Dezember 2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit §317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Berlin, den 13.02.2024 KWP
GmbH & Co. KG
Michael Kleber, Wirtschaftsprüfer Dr. Alexander Jacobi, Wirtschaftsprüfer Textbaustein FeststellungDer Jahresabschluss ist durch Beschluss der Gesellschafterversammlung vom 15.03.2024 festgestellt worden. |
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