Buying and selling of own non-residential real estate
iTaC Software AG
Aubachstraße 24, 56410 Montabaur, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Andreas Zerfas since 2/25/2025 | Procura |
Andreas Eckert since 10/9/2023 | Board Member |
Michael Leonhardt since 6/10/2021 | Procura |
Volker Burch since 4/29/2021 | Procura |
Martin Heinz since 1/21/2020 | Board Member |
Manfred Sonntag since 6/28/2018 | Procura |
Andreas Rudl since 10/24/2016 | Procura |
HoldingsBeta
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
iTAC Software AGMontabaurJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024Darstellung des Geschäftsmodells Die iTAC Software AG, ein eigenständiges Unternehmen des Maschinen- und Anlagenbaukonzerns Dürr, bietet internetfähige Informations- und Kommunikationstechnologien für die produzierende Industrie an. Das 1998 gegründete Unternehmen zählt zu den führenden Manufacturing Execution System (MES)- und Manufacturing Operations Management (MOM) Herstellern. Die iTAC.MOM.Suite ist ein ausgereiftes, auf zukunftsweisenden Technologien basierendes Manufacturing Execution System, das weltweit bei Unternehmen unterschiedlicher Industriezweige wie Automobilhersteller und -zulieferer, Elektronik/EMS, Medizintechnik und Metallgussindustrie zum Einsatz kommt und die Basis für die Umsetzung von Industrie 4.0-Anforderungen schafft. Dabei wird die iTAC.MOM.Suite On-Premises, in der Cloud und auf IIOT-Plattformen betrieben. Unser Ziel ist es, mit unserer Software die Menschen, Daten und Systeme miteinander zu verbinden. Die Entwicklung des Standard-Produktportfolios der iTAC Software AG ist in Deutschland angesiedelt. Die Programmierung der Standard-Software sowie der projekt- und kundenspezifischen Softwarekomponenten wird ebenfalls in Deutschland durchgeführt mit maßgeblicher Unterstützung eines langjährigen Nearshoring-Partners in Polen. Die Installation und Integration des MOM-Produktportfolios erfolgt durch Mitarbeiter der Bereichs Professional Services und Global Support, über Dürr Konzerngesellschaften wie der Dürr Systems AG, Dürr Mexiko, Dürr Japan und Dürr China. Auch hier unterstützen Partnerunternehmen aus Polen und Tunesien. In den Regionen "D-A-CH" (Deutschland, Österreich und Schweiz) und "EMEA" (Europe and Middle East Asia) erfolgt ein Direktvertrieb der einzelnen iTAC-Produkte. In China erfolgt der Vertrieb über die Dürr Paintshop Systems Engineering in Shanghai/China Corp. Ltd ., in Amerika über die Cogiscan Inc. in Bromont/Kanada. In Japan gibt es Partner, die als Lead Finder agieren. Ziel der iTAC Software AG ist es, den Umsatz im Heimatmarkt "D-A-CH" und in den USA auszubauen, sowie den Softwareumsatz insbesondere mit Neukunden in EMEA und Asien zu steigern. Seit 2020 arbeitet iTAC an der neuen Software iTAC.MOM.Suite (Manufacturing Operations Management), welche die bereits seit vielen Jahren erfolgreich eingesetzte iTAC.MES.Suite (Manufacturing Execution System) ablösen wird. Die MOM-Core-Plattform V11.0 wurde im Juni 2024 sowie die Folgeversion V11.10 im Dezember 2024 erfolgreich für den Markt freigegeben. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nach dem preisbereinigten Rückgang des Bruttoinlandsproduktes (BIP) um -0,3% in 2023 erwartet der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung für das Jahr 2024 in seinem Frühjahrsgutachten erneut nur eine leichte Steigerung des Bruttoinlandsproduktes (BIP) in Deutschland von 0,2% gegenüber dem Vorjahr. Im später veröffentlichten Jahresgutachten 2024/2025 revidierte der Sachverständigenrat seine Frühjahrsprognose um 0,3% nach unten und erwartet einen erneuten Rückgang des BIP in Deutschland von -0,1% gegenüber 2023. Die rückläufige Prognose wurde durch das Statistische Bundesamt bestätigt, dass im Januar 2025 einen preisbereinigten Rückgang des BIP in 2024 von -0,2% gegenüber dem Vorjahr vermeldete. Entgegen diesem Trend erwartete der Branchenverband Bitkom für das Jahr 2024 einen erneuten Anstieg des Umsatzes in der Informationstechnik, wobei für den Umsatz im Software-Segment der größte Anstieg von 4,1 Mrd. EUR prognostiziert wird. Jedoch hat sich im November 2024 die Situation durch den Rückgang des Bitkom-Ifo-Digitalindexes von 2,2 Punkten eingetrübt. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland hinkt in 2024 im internationalen Vergleich deutlich hinterher. Die Weltwirtschaft sowie die globale Industrieproduktion wachsen mit positiven Raten. Die Abkopplung des deutschen Industriesektors von der Entwicklung der Weltwirtschaft verdeutlicht, dass die deutsche Schwäche nicht nur konjunkturell, sondern gleichermaßen strukturell bedingt ist. Die schwache wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland ist vor allem durch einen Rückgang der Produktion und Wertschöpfung im verarbeitenden Gewerbe zu erklären. Die Energiepreise sind nach der Energiekrise zwar deutlich zurückgegangen, haben sich jedoch oberhalb des Niveaus vor der Corona Pandemie stabilisiert. In der Industrie ist die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber wichtigen Handelspartnern weiter gesunken, einhergehend mit rückläufiger Kapazitätsauslastung sowie Arbeitsproduktivität. Diese Entwicklung hat auch weltweit produzierende Konzerne, welche die größte Kundengruppe der ITAC Software AG im wichtigen Bereich Automotive darstellen, erfasst. Trotz der ungünstigen konjunkturellen Rahmenbedingungen verlief das Geschäftsjahr 2024 für die iTAC Software AG bezüglich des Ergebnisses zufriedenstellend. Dennoch sieht der Vorstand die konjunkturelle Schwäche in Deutschland und Zentraleuropa als Hauptursache an, dass der geplante Umsatz nicht erreicht werden konnte, blickt jedoch optimistisch in das Jahr 2025, da trotz eines gering erwarteten Anstiegs des BIP und begrenzter Investitionsbudgets die Kunden in wichtige Zukunftstechnologien investieren müssen. Mit ihrem Produkt- Portfolio der iTAC.MOM.Suite und dem jüngsten IIOT-Produkt AssetAnalyzer, sieht sich die iTAC Software AG gut aufgestellt. Geschäftsverlauf und wirtschaftliche Lage Der MES/MOM-Markt wird nach wie vor durch die Themen Industrie 4.0, Industrial Internet of Things (IIOT) und durch die Digitale Transformation getrieben. Potenzielle Kunden initiieren hierzu operativ, aber auch strategisch motivierte Projekte, um Daten für die Optimierung der Fertigung zu erfassen, zu analysieren, um dadurch die Produktionsziele aktiv zu steuern und zu erreichen. Erhöhter globaler Wettbewerbsdruck und die zunehmende Digitalisierungsstrategie der Produktion erfordern MES/MOM- Lösungen, die die Transparenz der Daten in der Fertigung schaffen und so das Aufdecken von verdeckten Profitabilitäts- und Kosten-Potenzialen, durch ein ganzheitliches Fertigungsmanagementsystem, ermöglichen können. Sie sollen so zu mehr Datendurchgängigkeit, mehr Produktinnovationen und mehr Datenqualität beitragen und zu geringeren Kosten führen. Die Kommunikation in der Fertigung wird in Form der vertikalen und horizontalen Integration von MES/MOM-Anwendungen übernommen. Zusätzlich wird sich die Analyse von Daten und eine entsprechende Vorhersage des Verhaltens von Maschinen, Anlagen und von Produktionsprozessen weiter verstärken, die mit neuen Ansätzen der sog. Large Language Models (LLM) noch effektiver werden. Die Digitale Transformation schreitet weiter voran und wird auch in Zukunft, u.a. auch forciert durch die weiter steigende Komplexität von Produkten, Lieferketten und den Fachkräftemangel, noch mehr an Bedeutung gewinnen. Dies gilt für fast alle Branchen und Industriebereiche und verändert nachhaltig nicht nur den Wirtschaftsstandort Deutschland, sondern auch global die Fertigung und Montage. Die Produktion der Zukunft, im Sinne der Industrie 4.0, spielt dabei eine tragende Rolle: Intelligent, effizient und vernetzt. Wenn es um die flexible, sich selbst optimierende Produktion geht, stehen MES/MOM-Lösungen im Zentrum der Entwicklung. Diese Systeme unterstützen bei der Verarbeitung von Daten in Echtzeit und können für Transparenz und Flexibilität in den Prozessen sorgen. Fortschrittliche MES/MOM-Lösungen werden dabei zunehmend intelligenter, vernetzen die Produktionseinheiten im Unternehmen, in der Supply-Chain und steuern diese aktiv im Zusammenspiel mit den Maschinen. Sie werden um Analytics-Plattformen ergänzt und ermöglichen auf Basis von Microservice-Architekturen und intelligenten Services eine Abbildung von Cloud und Hybrid-Cloud-Anwendungsszenarien, die eine maximale Skalierbarkeit über IIOT Plattformen ermöglicht. Die iTAC konnte im Geschäftsjahr 2024 ihre Umsatzerlöse auf 26,5 Mio. EUR steigern. Jedoch bewegten sich die Umsatzerlöse 3,4 Mio. EUR unter den für 2024 gesetzten Zielen. Das Profit-Center D-A-CH lag mit 0,1 Mio. EUR über Plan. Alle anderen Profit-Center lagen mit insgesamt 3,5 Mio. EUR unter Plan. Das geplante EBIT-Ziel konnte, trotz Abschreibung des Beteiligungswertes der Cogiscan Inc., Bromont/Kanada von 0,6 Mio. EUR und des geringeren Umsatzes von 3,4 Mio. EUR, aufgrund von Kosteneinsparungen übertroffen werden und beträgt 2,8 Mio. EUR. Grund für den geringeren Umsatz war die Tatsache, dass potenzielle Kunden nicht zwingend notwendige Investitionen, aufgrund der schwierigen und unsicheren weltwirtschaftlichen Lage verschoben haben. Der Auftragseingang der iTAC Software AG lag mit 31,1 Mio. EUR 6,9 Mio. EUR über dem Auftragseingang des Vorjahres. Im Geschäftsjahr 2024 hat die iTAC 11,2 Mio. EUR in die Erweiterung und Weiterentwicklung der iTAC.MES.Suite sowie im Wesentlichen in die MOM-Software investiert, um zusätzliche Features ihren Kunden anbieten zu können. Der Wettbewerb im Großkunden und Enterprise MES/MOM-Segment ist aufgrund der geopolitischen und konjunkturellen Rahmenbedingungen hart umkämpft und die großen Wettbewerber wie SAP, Dassault Systems und Siemens buhlen mit iTAC um die Gewinnung von Neukunden. Das renommierte US-amerikanische Marktforschungsunternehmen Gartner bewertet jährlich den globalen MES- Anbietermarkt und wählt 60 Anbieter-Unternehmen für einen Benchmark aus. Nachdem iTAC in den vergangenen Jahren bereits als sog. "Visionär" bewertet wurde, führte die zurückliegende Entwicklung der iTAC und der iTAC.MOM.Suite in 2023 erstmalig zur Einstufung als Leader im sog. Gartner ® Magic QuadrantTM. Nach 2023 wurde iTAC auch in 2024 von Frost & Sullivan ausgezeichnet, in 2023 als "Company of the Year" in der MedTech- und Life-Science Branche und im November 2024 folgte der ",2024 Frost & Sullivan Enabling Technology Leadership Award". iTAC wird damit eine führende Position im MES/MOM-Markt, in Bezug auf das Produkt und die Umsetzungsfähigkeit, bescheinigt. Diese Auszeichnungen bestätigen die technische und technologische Ausrichtung der iTAC.MOM.Suite, die wir auch im Jahr 2025 weiter strategisch und operativ forcieren werden. Hinzu kommt, dass das Integrationskonzept künftig effektiver gestaltet wird, um auch die Einführungskosten und den Integrationsauswand zu reduzieren, um damit positive Skaleneffekte für die Wettbewerbsfähigkeit zu generieren. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Entwicklung/Investition Mit den Entwicklungsinvestitionen (R&D) des Geschäftsjahres 2024, festigt iTAC seine Rolle als Leader zukunftsweisender internetbasierter Technologien für die industrielle Produktion und sichert zudem langfristig seine technologische Marktführerschaft, insbesondere in Bezug auf die Softwarearchitektur und als führender MES/MOM-Anbieter für die diskrete Fertigungsindustrie. iTAC aktiviert Aufwendungen für die selbsterstellte Software in den immateriellen Vermögensgegenständen, soweit es keine kundenspezifischen Entwicklungen sind. Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 wurden 11,2 Mio. EUR aktiviert. Dies entspricht einer Aktivierungsquote von 93%. Die aktivierten Eigenleistungen betreffen die Versionen iTAC.MOM.Suite 11.00 und 11.10 sowie weitere kleinere Entwicklungsprojekte. Die Abschreibungen auf die selbsterstellte Software für das Geschäftsjahr 2024 betrugen 3,6 Mio. EUR. Die Entwicklungsaufwendungen sind für die funktionale sowie technologische Weiterentwicklung der iTAC.MOM Suite bestimmt. Diese Investitionen sind notwendig, um den vertraglichen Verpflichtungen gegenüber den Bestandskunden mit Software-Wartungsverträgen nachzukommen und das MES-Produkt sowie die MOM-Suite der iTAC Software AG wettbewerbsfähig, praxisnah und an den sich verändernden Bedürfnissen der Kunden ausgerichtet zu halten. Des Weiteren investierte die iTAC in die Aus- und Weiterbildung des Personals, um den steigenden Technik- und Projektanforderungen der Kunden gerecht werden zu können. Personal/Entwicklung Im Jahr 2024 reduzierte sich der durchschnittliche Personalstand von 128 auf 126 Mitarbeiter. Die wichtigsten finanziellen Leistungsindikatoren für die Unternehmenssteuerung sind EBIT, Umsatz und Auftragseingang. Eine Analyse zu diesen Positionen veranschaulicht folgende Tabelle:
Ertragslage Mit einem Jahresüberschuss von 0,9 Mio. EUR hat sich das Ergebnis des Vorjahres (Jahresfehlbetrag 1,1 Mio. EUR) um 2,0 Mio. EUR verbessert. Diese Verbesserung ergibt sich vor allem durch den gestiegenen Umsatz. Die Umsatzerlöse sind im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 Mio. EUR gestiegen und betrugen im Geschäftsjahr 2024 26,5 Mio. EUR. Diese beinhalten Erlöse mit verbundenen Unternehmen in Höhe von 3,1 Mio. EUR. Der Lizenzumsatz betrug im Jahr 2024 5,2 Mio. EUR. Der Dienstleistungsumsatz konnte gegenüber dem Vorjahr um 1,2 Mio. EUR gesteigert werden und betrug 7,7 Mio. EUR. Der Wartungsumsatz stieg um 0,2 Mio. EUR auf 8,5 Mio. EUR. Der Umsatz mit Third Party Komponenten, wie z.B. BI, EAI, EMI und APS liegt bei rd. 1,4 Mio. EUR (Third Party Lizenzen und Wartung). Der Third Party Dienstleistungsumsatz blieb mit 0,6 Mio. EUR gegenüber 2023 fast unverändert. Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen von 0,8 Mio. EUR im Vorjahr auf 0,9 Mio. EUR im aktuellen Geschäftsjahr. Der Personalaufwand stieg aufgrund von Gehalts- und Prämienanpassungen um 0,4 Mio. EUR auf 13,4 Mio. EUR an. Der durchschnittliche Personalstand reduzierte sich von 128 auf 126 Mitarbeiter. Die anderen aktivierten Eigenleistungen in Höhe von 11,2 Mio. EUR (Vorjahr 9,5 Mio. EUR) resultierten im Wesentlichen aus den Entwicklungsaufwendungen der iTAC.MOM.Suite. Der Anstieg der Abschreibungen in Höhe von 1,9 Mio. EUR auf 3,7 Mio. EUR (Vorjahr 1,8 Mio. EUR) ergibt sich aus Fertigstellung unserer MOM-Core-Entwicklung mit einem Abschreibungsvolumen von 1,5 Mio. EUR. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen 14,8 Mio. EUR (Vorjahr 14,4 Mio. EUR). Der Anstieg von 0,4 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahr ergab sich vor allem durch die höheren Kosten für die MOM-Entwicklung von 1,3 Mio. EUR bei gleichzeitiger Reduzierung der sonstigen Kosten um 0,9 Mio. EUR. Vermögenslage Die Eigenkapitalquote ist von 46% auf 41% gesunken, da sich die Bilanzsumme im Wesentlichen durch die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen erhöhte. Der Forderungsbestand aus Lieferungen und Leistungen ist gegenüber dem Vorjahr um 1,1 Mio. EUR auf 4,0 Mio. EUR stichtagsbedingt gesunken. Die sonstigen Rückstellungen sind zum 31. Dezember 2024 im Wesentlichen aufgrund von höheren Personalrückstellungen und sonstigen Rückstellungen von 2,6 Mio. EUR auf 3,3 Mio. EUR angestiegen. Die Verbindlichkeiten betrugen zum Bilanzstichtag 21,1 Mio. EUR, was einem Anstieg von 4,5 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Dies resultiert im Wesentlichen aus dem Anstieg des Darlehens der Dürr AG. Finanzlage Der operative Cashflow ist von 5,2 Mio. EUR auf 7,8 Mio. EUR angestiegen und resultiert im Wesentlichen aus dem gestiegenen handelsrechtlichen Ergebnis. Aufgrund des hohen Investitionsvolumens des MOM-Entwicklungsprojektes von 11,2 Mio. EUR in 2024, ist der Free Cashflow derzeit negativ. Dieser konnte um 0,5 Mio. EUR im Vergleich zum Vorjahr verbessert werden. Da die iTAC die Entwicklungsprojekte vorfinanziert, gewährt die Dürr AG der Gesellschaft im Vorjahr ein langfristiges Darlehen von 10,0 Mio. EUR und erhöhte im aktuellen Geschäftsjahr die kurzfristige Kreditline von 10,0 Mio. EUR auf 12,0 Mio. EUR, wovon 16,1 Mio. EUR in Anspruch genommen wurden. Prognose-, Chancen- und Risikobericht Risikomanagement System Die iTAC Software AG nutzt das konzernweit eingesetzte Risikomanagement System. Verantwortlich für die Durchführung der Risikoanalyse ist der Risikomanager der jeweiligen Konzerngesellschaft. Die Risikoinventur wird zweimal jährlich durchgeführt. Sie erfasst jene Risiken, die für die iTAC Software AG relevant sind. Diese werden erfasst, analysiert und bewertet. Der Bewertungsprozess beruht auf einem dreistufigen Ansatz. Im ersten Schritt wird das Schadenspotential kalkuliert. Danach wird die Eintrittswahrscheinlichkeit beurteilt und im dritten Schritt die Wirksamkeit potenzieller Gegenmaßnahmen geprüft und mit einem risikoreduzierenden Faktor bewertet. Als Ergebnis liegt das Nettorisikopotential vor. Das Gesamtrisikopotential belief sich Ende 2024 auf 1,4 Mio. Euro und erstreckt sich auf folgende Risikokategorien:
Zukünftige Entwicklung Die in den letzten Jahren eingeführte Strategie des Enterprise-Deal Softwaregeschäftes (Verträge mit Unternehmen, deren Werke komplett oder teilweise von iTAC mit MES/MOM-Software ausgestattet werden), wurde im Geschäftsjahr 2024 weiter umgesetzt und auf große Accounts ausgerollt. Auch im kommenden Jahr 2025 wird diese Strategie weiter fortgesetzt, sowohl in den Bereichen "New Business" als auch in der "Installed Base", wobei ein klarer Fokus darauf liegt, Neukunden in den Sales Regionen DACH und EMEA zu akquirieren. Um dieses Ziel zu erreichen, wird in 2025 in die Stärkung des Vertriebs investiert und Allianzen mit namhaften Beratungsunternehmen wie z.B. CapGemini, MHP und CGI etabliert. Weiterhin soll mit der Markteinführung des Produktes AssetAnalyzer, die Basis für die "Land & Expand" - Strategie geschaffen werden. Mit der finanziellen Unterstützung der Muttergesellschaft und dem neuen Produkt iTAC.MOM.Suite ist iTAC ein wichtiger Partner für unsere weltweit agierenden Kunden. Für 2025 erwartet der Sachverständigenrat einen Anstieg des deutschen BIP von 0,4% während für den Euro Raum ein Anstieg von 1,3% prognostiziert wird. Dies verdeutlicht, dass die deutsche Wirtschaftsleistung im internationalen Vergleich deutlich hinterherhinkt. Angesichts der anhaltenten industriellen Schwäche, in der sich die deutsche Wirtschaft befindet, zeichnet der Branchenverband Bitkom in seiner Prognose für 2025 jedoch ein positives Bild für die ITK Branche und geht von einem Umsatzwachstum von 4,6% aus. Dies belegt, dass der Digitalwirtschaft trotz stagnierender wirtschaftlicher Gesamtleistung eine Schlüsselrolle zukommt. Insbesondere für das Geschäft mit Software erwartet Bitkom einen Anstieg von 9,8% auf 51,5 Mrd. Euro. Gefördert wird dieser Anstieg durch das wachsende Geschäft mit KI-basierten Plattformen. Aufgrund der anhaltenden Notwendigkeit der Kunden, in die Digitalisierung Ihrer Produktionsabläufe weiterhin zu investieren, erwartet der Vorstand den Umsatz in 2025 weiter zu steigern und erwartet ein Umsatzvolumen von 32,3 Mio. EUR woraus ein befriedigendes EBIT generiert werden soll Diese Umsatzsteigerung soll im Wesentlichen durch Investitionen in den Vertrieb, einen einheitlichen Vertriebsansatz und Marktangang, durch eine klare Fokussierung auf Kundensegmente sowie des weiteren Ausbaus unserer Aktivitäten und Instrumente im Bereich Inbound-/Outbound-Marketing und Leadmanagement erreicht werden. Basierend auf der Definition des notwendigen Vertriebsansatzes, wurde zu Beginn 2024 die Profit-Center-Struktur "D-A-CH" und "International" aufgelöst, der Sales- Bereich in "New Business EMEA" und "Installed Base EMEA" definiert, beide Bereiche in einer einheitlichen Struktur an den Bereich "D-A-CH" angeglichen und insgesamt Sales und Operations unter eine einheitliche Leitung gestellt. Durch diese Maßnahme wird ein einheitlicher Marktansprache über alle Kundensegmente sichergestellt und zusätzlichen Synergien in der Zusammenarbeit generiert. Hierauf werden wir die Anzahl möglicher neuer Aufträge vergrößern und erwarten einen weiteren Umsatzanstieg in den folgenden Geschäftsjahren. Ein weiterer zentraler Aspekt, um die Wettbewerbs- und Innovationskraft der iTAC Software AG in 2025 und Folgejahren zu stärken besteht darin, im Verbund mit den Einheiten der iTAC Group Synergien im Produkt- und Kundenportfolio zu nutzen. Damit soll die Basis geschaffen werden den weltweit agierenden Kunden ein breiter aufgestelltes Standardprodukt - Offering anzubieten Für das Geschäftsjahr 2025 wird für die iTAC Software AG ein positives EBIT von 2,0 Mio. EUR bei einem Umsatz in Höhe von 32,3 Mio. EUR erwartet. Dieses Ziel wollen wir vor allem durch eine Umsatzsteigerung von 22% und konsequentes Kostenmanagement erzielen. Der geplante Auftragseingang für 2025 wird mit 30,1 Mio. EUR erwartet. Im Rahmen dieses Wachstumsplans existieren folgende grundlegende Risiken für die iTAC Software AG:
Um das erste Risiko abzudecken, haben wir unseren Marktfokus und die Geschäftsausrichtung sowohl geographisch als auch seitens der Industrie-Segmente erweitert. Wir streben damit an, Schwankungen einer einzelnen Region oder in einzelnen Branchen auszugleichen. Bezüglich der Cyberkriminalität arbeiten wir permanent am Schutz unserer IT-Landschaft, um sie gegen Angriffe von außen zu schützen, indem wir state-of-the-art Sicherheitsmaßnahmen installiert haben und diese auch mit Unterstützung externer Experten aktuell halten. Des Weiteren wurde die IT- Landschaft der iTAC Software AG in das robuste Dürr - Netzwerk integriert, wodurch zusätzlicher Schutz vor Cyperangriffen erwartet wird. Das dritte Risiko erfordert die ständige Verbesserung unserer Software, die wir insbesondere durch die Entwicklung der iTAC.MOM.Suite entscheidend vorantreiben werden. Darüber hinaus sind die Einhaltung und kontinuierliche Verbesserung der internen Prozesse und insbesondere die Fähigkeit, Termine und Planungen in interdisziplinären Projekten einzuhalten, entscheidend. Aus hausinternen Initiativen zur Optimierung und internen Audits erfassen wir Kennzahlen, aus denen Maßnahmen abgeleitet werden, die unsere Effektivität in der Abwicklung der Kundenaufträge verbessern. Wir sind nach der Norm ISO 9001 und 27001 sowie nach TISAX zertifiziert und werden regelmäßig sowohl von unabhängiger Stelle als auch von Kunden auditiert. Im Weiteren arbeiten wir permanent daran, überaus transparent in der Kommunikation mit unseren Kunden und Partnern zu sein. Durch unsere Erfahrungen bei Enterprise Deals, beim vierten oben genannten Risiko, werden die längeren Abschlusszeiten bei der Umsatzplanung entsprechend berücksichtigt und Mehraufwände in der Akquise- Phase entsprechend einkalkuliert. Durch konsequente Projektplanung, erfahrenes Projekt-Management und Erweiterung des systemgestützten Projekt-Controllings, werden Komplexität, Qualität, Budget und Zeitplanung des Projektes permanent überwacht. Zusätzlich werden durch das Change-Management die Änderungsanforderungen während der Projektlaufzeit kontrolliert und in die Abwicklung integriert. Mit einem abteilungsübergreifenden und regelmäßigen Review der iTAC.MES/MOM.Suite - Produkt-Roadmap wird dem Risiko einer verminderten Wettbewerbsfähigkeit im weltweiten MES/MOM-Markt mit den notwendigen Gegenmaßnahmen entgegengewirkt. Aus diesem Grund hat die iTAC im Geschäftsjahr 2020 begonnen, die Software iTAC.MOM.Suite auf Cloud-/IIOT-Technologien zu entwickeln, die Mitte 2024 in den Markt gegangen ist. Diese Maßnahme wirkt auch gegen das Risiko, durch den rasanten Technologiewandel und Systemumstellungen an Marktanteilen zu verlieren. Alle Finanzderivate sowie die zugrundeliegenden Grundgeschäfte unterliegen einer regelmäßigen internen Kontrolle und Bewertung im Rahmen einer Konzernrichtlinie. Der Abschluss derivativer Finanzinstrumente ist auf die wirtschaftliche Absicherung des operativen Geschäfts begrenzt. Zu Beginn einer Sicherungsbeziehung werden sowohl die Sicherungsbeziehung als auch die Risikomanagementzielsetzungen und -strategien im Hinblick auf die Absicherung formal festgelegt und dokumentiert. Diese Dokumentation enthält die Festlegung des Sicherungsinstruments, des Grundgeschäfts oder der abgesicherten Transaktion und die Art des abzusichernden Risikos sowie eine Beschreibung, wie das Unternehmen die Wirksamkeit des Sicherungsinstruments bei der Kompensation der Risiken aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts oder der Cashflows des gesicherten Grundgeschäfts ermitteln wird. Derartige Sicherungsbeziehungen werden hinsichtlich der Erreichung einer Kompensation der Risiken aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts oder der Cashflows als in hohem Maße wirksam eingeschätzt. Sie werden fortlaufend dahingehend beurteilt, ob sie tatsächlich während der gesamten Berichtsperiode, für die die Sicherungsbeziehung designiert wurde, hochwirksam waren. Die Gesellschaft verwendet zur Risikoabsicherung überwiegend Mikro-Hedges, bei denen ein aus einem einzelnen Grundgeschäft resultierendes Risiko mittels eines einzelnen Sicherungsinstruments abgesichert wird. Zur Messung der Effektivität gibt es prospektive und retrospektive Tests. Zukünftig werden sich bei den jeweilig abgesicherten Risiken die gegenläufigen Wertentwicklungen voraussichtlich ausgleichen, da laut Konzernrisikopolitik Risikopositionen (Grundgeschäft) unverzüglich nach Entstehung in betraglich gleicher Höhe in derselben Währung und Laufzeit durch Devisentermingeschäfte abgesichert werden. Zur Messung der Effektivität der Sicherungsbeziehungen wird die Critical-Term-Match-Methode verwendet. Zur Absicherung von bedingten Kaufpreisraten werden teilweise Sicherungsbeziehungen gebildet. Die Liquidität wurde durch eine entsprechende Kreditlinie durch die Dürr AG gesichert. Es wurde ein langfristiges Darlehen von 10,0 Mio. bis zum 30.11.2028 gewährt. Zusätzlich wurde die bestehende Kreditlinie von 10,0 Mio. EUR auf 12,0 Mio. EUR erhöht, welche bis zum 30.06.2026 unkündbar ist. Es ist geplant, Mitte des Jahres 2026 mit der kontinuierlichen Tilgung zu beginnen und die Kreditlinie rechtzeitig vor Ablauf erneut zu verlängern. Chancen Der anhaltende Mega-Trend zur Digitalen Transformation der Unternehmen und der Optimierung von Produktionsabläufen, bietet nach wie vor große Wachstumschancen für iTAC. Umsatzzuwächse ergeben sich z.B. aus digitalen MOM-Services zur Steigerung der Produktivität und Effektivität der Produktion. Darüber hinaus sind viele Unternehmen bestrebt, durch die Nutzung von künstlicher Intelligenz (KI) und Machine Learning, die Produktionsabläufe und deren Prozessqualität (z.B. Predictive Maintenance) sowie die daraus resultierende Produktqualität (Predictive Quality) im Produktionsablauf vorherzusagen und basierend auf Regelungsparametern positiv zu steuern. Dies eröffnet iTAC die Option die Produktgruppe "Manufacturing Analytics (MA)" inkl. Ansätze aus LLM im Markt zu positionieren und den steigenden Trend zu nutzungsbasierten Lizenzierungsmodellen (Subskription) auch erstmalig strategisch in die Fläche zu bringen. Hierdurch können die CAPAX-Investitionshürden deutlich reduziert und künftig kontinuierliche Umsätze generiert werden. Strategisch kann und soll Manufacturing Analytics der Einstieg mit kürzerem Sales-Cycle bei einem Neukunden sein, der durch eine begleitende "Land & Expand" Strategie weiteres Up-Selling Potential ermöglicht, bis hin zur vollständigen MOM-Anwendung. Seit 2012 expandiert die iTAC verstärkt in neue Märkte, um die wachsende Nachfrage nach MES/MOM-Lösungen bestimmter Branchen und Regionen für sich zu nutzen. Aufbauend auf ihrer starken Position im Automotive Sektor in ihrem Heimatmarkt D-A-CH hat die iTAC begonnen, den Wachstumskurs des Unternehmens durch Investitionen in zwei Bereichen zu verstärken: a) Verstärkung der Marktdurchdringung in ausgewählten Industriesektoren mit Fokus auf die Branchen Automotive, Elektronik, Battery Production, Medizintechnik, Industrial und b) Branchen-Know-how aus dem Heimmarkt in andere Wachstumsmärkte zu transferieren, um dort in den Märkten als MES/MOM Lieferant bekannt und erfolgreich zu werden. Im Geschäftsjahr 2023 konnte die iTAC weitere Enterprise Deals abschließen, die 2024 weiter ausgebaut wurden. Wenn die negativen wirtschaftlichen Auswirkungen des Russland-Ukraine-Krieges, sowie geopolitische Risiken weiter zurückgehen bzw. die drohende Finanz- und Wirtschaftskrise ausbleibt, erwarten wir neue Enterprise Deals im niedrigen einstelligen Millionenbereich und werden somit unsere Marktposition im Geschäftsjahr 2025 weiter ausbauen. Das iTAC Management ist auf Basis der zuvor darstellten Unternehmenslage davon überzeugt, in 2025 weiter profitabel zu sein und aus eigener Kraft weiter zu wachsen. Erklärung des Vorstands gemäß § 312 AktG Der Vorstand erklärt, dass die Gesellschaft bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024 nach den Umständen, die dem Vorstand in dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen getroffen oder unterlassen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat.
Montabaur, 11. März 2025 Martin Heinz Andreas Eckert Bilanz zum 31. Dezember 2024Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024
Anhang für das Geschäftsjahr 20241. Allgemeine Angaben Die iTAC Software AG hat ihren Sitz in Montabaur und ist beim Amtsgericht Montabaur, Abteilung B, unter HRB Nr. 6740 eingetragen. Der Jahresabschluss wurde gemäß den Vorschriften der §§ 242 ff. des Handelsgesetzbuchs (HGB) unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften nach den §§ 264 ff. HGB aufgestellt. Die Vorschriften des Aktiengesetzes wurden ebenfalls beachtet. Soweit Wahlrechte für Angaben in der Bilanz oder im Anhang ausgeübt werden können, wurde überwiegend der Vermerk im Anhang gewählt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB gewählt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Gesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 2 HGB. Von den größenabhängigen Erleichterungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften gemäß § 288 HGB wurde teilweise Gebrauch gemacht. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses wurde von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit (Going Concern) ausgegangen, da die Finanzierung der Gesellschaft über eine von der Dürr AG, als oberste Konzerngesellschaft, zugesagte Kreditlinie in Höhe von 12,0 Mio. EUR und einem Darlehen von 10,0 Mio. EUR gesichert ist. 2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte wurden zu Herstellungskosten bewertet. Es wird seit 2022 mit einer dreijährigen Nutzungsdauer kalkuliert, da diese dem derzeitigen Produktzyklus angepasst wurde. Von 2017 bis 2021 wurde die selbsterstelle Software über eine Nutzungsdauer von zwei Jahren abgeschrieben. Die MOM-Core-Entwicklung wird mit 5 Jahren Nutzungsdauer kalkuliert. Die Abschreibung erfolgt linear. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Nutzungsdauer beträgt für Software zwischen 3 und 10 Jahren, für Hardware zwischen 3 und 7 Jahren, sowie für Büroeinrichtungen zwischen 10 und 14 Jahren. Bewegliche Anlagegüter des Anlagevermögens bis zu einem Anschaffungswert von 250,00 EUR werden als Aufwand gezeigt. Innerhalb der Finanzanlagen werden die Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Die Waren wurden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern die Marktwerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese herangezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die liquiden Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Aktive Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Rückstellungen für Pensionen beinhalten kongruent rückgedeckte Altersversorgungszusagen, deren Höhe sich somit ausschließlich nach dem beizulegenden Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs bestimmt. Diese sind mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet, soweit er den garantierten Mindestbetrag (diskontierter Erfüllungsbetrag der Garantieleistung) übersteigt. Eine Rückdeckungsversicherung ist als kongruent zu bezeichnen, wenn die aus ihren resultierenden Zahlungen sowohl hinsichtlich der Höhe als auch hinsichtlich der Zeitpunkte mit den Zahlungen an den Versorgungsberechtigten deckungsgleich sind. Der beizulegende Zeitwert eines Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sog. geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zzgl. eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung). Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind gem. § 253 Abs. 2 Satz 1 HGB mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7-Geschäftsjahre abgezinst. Die anzuwendenden Abzinsungssätze werden nach § 253 Abs. 2 Sätze 4 und 5 HGB von der Deutschen Bundesbank ermittelt und monatlich bekannt gegeben. Sonstige Rückstellungen mit einer Laufzeit von bis zu einem Jahr wurden nicht abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten werden für Einnahmen vor dem Abschlussstichtag gebildet, soweit sie Erträge für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge, werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Verlustvorträge sind jedoch nur insoweit einzubeziehen, als eine Verrechnung mit dem steuerpflichtigen Einkommen innerhalb des gesetzlich festgelegten Zeitraums von fünf Jahren möglich ist. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet ausgewiesen. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird entsprechend dem Aktivierungswahlrecht nach §274 Abs. 1 S. 2 HGB auf eine Bilanzierung verzichtet. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Gewinne und Verluste aus Kursänderungen sind zum Bilanzstichtag berücksichtigt. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke zur Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Soweit Forderungen oder Verbindlichkeiten in fremder Währung durch Kurssicherungsgeschäfte abgesichert sind und Bewertungseinheiten gemäß § 254 HGB gebildet werden, kommen folgende Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zur Anwendung: Bei gegenläufigen Wertänderungen bzw. Zahlungsströmen von Grund- und Sicherungsgeschäften, die sich durch die Devisentermingeschäfte vollständig ausgleichen, wird die Durchbuchungsmethode angewandt; die sich ausgleichenden positiven und negativen Wertänderungen werden mit Berührung der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. 3. Erläuterungen zu den Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens je Posten ist aus dem Anlagenspiegel (Anlage zum Anhang) zu entnehmen. Die immaterielle Vermögensgegenstände betragen 26,718 Mio. EUR (Vj. 19,128 Mio. EUR), wovon 26,530 Mio. EUR sich aus selbst geschaffenen Vermögenswerten (Vj. 18,943 Mio. EUR) ergeben. Es sind im Geschäftsjahr 2024 keine Forschungsaufwendungen angefallen. Die Finanzanlagen in Höhe von 9,027 Mio. EUR (Vj. 9,629 Mio. EUR) enthalten die Anteile der DUALIS GmbH IT Solution, Dresden von 3,950 Mio. EUR (Vj. 3,950 Mio. EUR) sowie die Anteile der Cogiscan Inc., Bromont/Kanada von 5,077 Mio. EUR (Vj. 5,679 Mio. EUR). Im Geschäftsjahr 2024 wurden die Anteile der Cogiscan Inc., Bromont/Kanada um 0,603 Mio. EUR reduziert. Vorräte Es bestehen Vorräte an Lizenzen im Wert von 0,407 Mio. EUR (Vj. 0,453 Mio. EUR). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es gibt in diesem Jahr keine Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, welche eine Laufzeit von über einem Jahr haben (Vj. 0,0 Mio. EUR). Die sonstigen Vermögensgegenstände enthalten, wie auch bereits im Vorjahr keine langfristige Vermögensgegenstände. Forderungen gegen verbundene Unternehmen Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen mit 2,136 Mio. EUR (Vj. 1,207 Mio. EUR). Dabei handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1,637 Mio. EUR (Vj. 0,6 Mio. EUR) sowie sonstigen Forderungen aus der Ergebnisabführung von 0,499 Mio. EUR (Vj. 0,649 Mio. EUR) mit der Dualis GmbH IT Solution in Dresden. Flüssige Mittel Die Position enthält ausschließlich Guthaben bei Kreditinstituten von 0,574 Mio. EUR (Vj. 0,304 Mio. EUR). Rechnungsabgrenzungsposten Es besteht eine aktive Rechnungsabgrenzung in Höhe von 0,554 Mio. EUR (Vj. 0,615 Mio. EUR), wovon 0,049 Mio. EUR eine Restlaufzeit von über einem Jahr haben (Vj. 0,192 Mio. EUR). Eigenkapital Per 31. Dezember 2024 bestehen 426.840 Stückaktien mit einem Nennwert von EUR 1,00 je Aktie. Diese sind aufgeteilt in:
Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Rückstellungen für noch nicht genommenen Urlaub in Höhe von 0,2 Mio. EUR (Vj. 0,2 Mio. EUR), abzugrenzende Personalaufwendungen in Höhe von 2,2 Mio. EUR (Vj. 2,0 Mio. EUR) und ausstehende Eingangs- und Ausgangsrechnungen in Höhe von 0,8 Mio. EUR (Vj. 0,4 Mio. EUR). Die Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen wurden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren unter Verwendung der "Richttafeln 2018 G" von der Heubeck-Richttafeln-GmbH ermittelt. Bei der Abzinsung der Jubiläumsverpflichtungen kam der 7-Jahresdurchschnittszins von 1,97 % (Vj. 1,76 %) zur Anwendung. Die grundlegenden Annahmen der Berechnung sind folgende:
Verbindlichkeiten Es bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von 21,057 Mio. EUR (Vj. 16,555 Mio. EUR). Davon haben 11,057 Mio. EUR (Vj. 6,6 Mio. EUR), eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Die verbleibenden Verbindlichkeiten von 10,0 Mio. EUR beinhalten ein Darlehen von verbundenen Unternehmen in Höhe von 10,0 Mio. EUR (Vj. 10,0 Mio. EUR) mit einer Laufzeit bis zum 30.11.2028. Passive Rechnungsabgrenzungsposten Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betragen 0,508 Mio. EUR (Vj. 0,475 Mio. EUR) und resultieren hauptsächlich aus Kundenzahlungen für jährliche Wartungsverträge. Latente Steuern Die aktiven und passiven latenten Steuern resultieren aus den folgenden Sachverhalten (in Mio. EUR):
Aus der Aktivierung von "Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte" ergeben sich passive latente Steuern von 7,863 Mio. EUR (Vj. 5,615 Mio. EUR). Es wurde der unternehmensindividuelle Steuersatz von 29,64% (Vj. Steuersatz 29,64%) herangezogen. Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB i. V. m. § 274 HGB Die Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB ermittelt sich wie folgt:
Derivative Finanzinstrumente Die Gesellschaft verwendet derivative Finanzinstrumente zur Minimierung der Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf Zahlungsströme sowie von Änderungen des Zeitwerts der Forderungen und Verbindlichkeiten. Der Abschluss derivativer Finanzinstrumente ist auf die wirtschaftliche Absicherung des operativen Geschäfts begrenzt. Ein Derivat ist ein Finanzinstrument oder ein anderer Vertrag, der alle der drei folgenden Merkmale aufweist:
Der Zeitwert der Finanzinstrumente wird auf Basis der folgenden Methoden und Annahmen ermittelt: Bei Devisentermingeschäften werden die Zeitwerte als Barwert der Zahlungsströme unter Berücksichtigung der jeweiligen vertraglich vereinbarten Terminkurse und des Terminkurses am Bilanzstichtag ermittelt. Angaben zu Finanzinstrumenten (nicht zum beizulegenden Zeitwert bilanziert): Zum 31. Dezember 2024 besteht ein Derivat zur Absicherung des Fremdwährungsrisikos einer ursprünglichen Earnout-Verbindlichkeit mit einem Nominalwert von 0,750 Mio. CAD. Da dieses Rechtsgeschäft nicht mehr existiert, erfolgte zu gleichem Wert eine Gegensicherung. Dieses Derivat weist einen beizulegenden Zeitwert per 31. Dezember 2024 von 1.658 EUR auf. Die Absicherung erfolgte zum Zeitpunkt des Vertragsunterzeichnung. Bewertungseinheiten Die von der Gesellschaft verwendeten Sicherungsgeschäfte bilden zusammen mit den dazugehörigen Grundgeschäften eine Bewertungseinheit im Sinne des § 254 HGB. Zum 31. Dezember 2024 bestehen keine Sicherungsbeziehungen. Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen Im Geschäftsjahr 2024 wurden keine marktunüblichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen oder Personen getätigt. An dieser Stelle verweisen wir auf den Abhängigkeitsbericht. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Im Geschäftsjahr 2024 sind in den Umsatzerlösen 0,050 Mio. EUR (Vj. 0,050 Mio. EUR) enthalten, wovon 0,030 Mio. EUR (Vj. 0,030 Mio. EUR) auf weiterberechenbare Managementkosten und 0,020 Mio. EUR auf Messekosten (Vj. 0,020 Mio. EUR) entfallen. Andere aktivierte Eigenleistungen Die anderen aktivierten Eigenleistungen betragen 11,2 Mio. EUR (Vj. 9,5 Mio. EUR) und betreffen selbsterstellte Software. Davon werden 1,5 Mio. EUR über einen Zeitraum von 5 Jahren und die restlichen 9,7 Mio. EUR über einen Zeitraum von 3 Jahren abgeschrieben. Die MOM-Core Entwicklung wird über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Forschungskosten sind darüber hinaus nicht angefallen. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Einzelwertberichtigungen auf Forderungen von 0,243 Mio. EUR (Vj. 0,197 Mio. EUR), Erträge aus periodenfremden Rückstellungsauflösungen von 0,122 Mio. EUR (Vj. 0,081 Mio. EUR), sowie 0,122 Mio. EUR Kursgewinne aus Hedgegeschäften (Vj. 0,002 Mio. EUR). Sonstiger betrieblicher Aufwand Der sonstige betrieblichen Aufwand enthält im wesentlichen Aufwendungen für die Entwicklung der Software von 8,279 Mio. EUR, 1,095 Mio. EUR Miet- und Leasing- und Nebenkosten, 1,573 Mio. EUR Aufwand aus verbundenen Unternehmen, 0,906 Mio. EUR Partneraufwendungen, 0,845 Mio. EUR Vertriebskosten, 0,609 Mio. EUR IT-Kosten, 0,589 Mio. EUR KFZ und Reisekosten, 0,303 Mio. EUR Marketingkosten, sowie 0,599 Mio. EUR sonstige Kosten. Außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen Im Geschäfts 2024 wurden die Anteile an der der Cogiscan Inc., Bromont/Kanada in Höhe von 0,603 Mio. EUR (Vj. 1,983 Mio. EUR) abgeschrieben. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
4. Sonstige Angaben Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse im Sinne von § 251 i. V. m. § 268 Abs. 7 HGB im Geschäftsjahr. Außerbilanzielle Geschäfte Es bestehen keine außerbilanziellen Geschäfte. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 1,32 Mio. EUR (davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 0,69 Mio. EUR) (Vj. 1,2 Mio. EUR mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr von 0,69 Mio. EUR). Dabei handelt es sich im Einzelnen um Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen für die Anmietung der Bürogebäude in Montabaur (Vertrag bis zum 31. Dezember 2026) mit insgesamt 0,87 Mio. EUR (davon bis zu einem Jahr: 0,44 Mio. EUR) (Vj. 0,87 Mio. EUR, davon bis zu einem Jahr: 0,45 Mio. EUR), EDV-Leasing 0,055 Mio. EUR (davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 0,021 Mio. EUR) (Vj. 0,06 Mio. EUR, davon bis zu einem Jahr von 0,021 Mio. EUR) und Kfz-/Fahrrad-Leasingverträge mit insgesamt 0,39 Mio. EUR (davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 0,23 Mio. EUR) (Vj. 0,28 Mio. EUR, davon bis zu einem Jahr: 0,16 Mio. EUR). Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmer inklusive drei Vorstände waren im Unternehmen beschäftigt:
Die Anzahl der Arbeitnehmer wurde gemäß § 267 Abs. 5 HGB ermittelt. Vorstand Während des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde die Gesellschaft durch die folgenden Personen vertreten: - Vorstand:
Zu den Bezügen des Vorstands werden Bezug nehmend auf § 286 Abs. 4 HGB keine Angaben gemacht. Aufsichtsrat - Vorsitzender:
- Stellvertretender Vorsitzender:
- Weitere Aufsichtsratsmitglieder:
Zu den Bezügen des Aufsichtsrates werden Bezug nehmend auf § 286 Abs. 4 HGB keine Angaben gemacht. Angaben über den Anteilsbesitz Gemäß § 285 Nr. 11 HGB wird über verbundene Unternehmen berichtet:
1) Es besteht ein Beherrschungs- und
Ergebnisabführungsvertrag mit der DUALIS GmbH IT
Solution.
Konzernzugehörigkeit und Abschlussprüferhonorar Die iTAC Software AG, Montabaur, ist Mutterunternehmen i. S. d. § 290 Abs. 1 HGB für die unter den Finanzanlagen aufgeführten Tochtergesellschaften. Die iTAC Software AG ist ein 100 %iges Tochterunternehmen der Dürr Technologies GmbH, Stuttgart, gemäß § 290 HGB, die wiederum ein 100 %iges Tochterunternehmen der Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, ist. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 der iTAC Software AG wird mit ihrer Tochtergesellschaft in den Konzernabschluss der Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, einbezogen, welche den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen aufstellt. Der Konzernabschluss der Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, wird im Bundesanzeiger veröffentlicht. Auf die Angabe des Gesamthonorars für im Geschäftsjahr 2024 durch den Abschlussprüfer erbrachte Leistungen wird verzichtet, da die Gesellschaft in den Konzernabschluss der Dürr Aktiengesellschaft, Stuttgart, einbezogen wird und die Angabe im Konzernabschluss enthalten ist. Ergebnisverwendung Der Jahresüberschuss beträgt 869.193,47 EUR (Vj. Jahresfehlbetrag 1.089.909,59 EUR). Aufgrund des Verlustvortrags von 25.847.344,43 EUR (Vj. 24.757.434,84 EUR) ergibt sich ein Bilanzverlust von 24.978.150,96 EUR (Vj. 25.847.344,43 EUR), der auf neue Rechnung vorgetragen wird. Nachtragsbericht Es bestehen keine Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres 2024. Sonstige Hinweise Die Dürr AG, Stuttgart, ist im Verhältnis zur iTAC Software AG Muttergesellschaft im Sinne des § 290 HGB und erstellt zum 31. Dezember 2024 einen befreienden in Einklang mit den von der Europäischen Union übernommenen IFRS/IAS stehenden Konzernabschluss und Konzernlagebericht, der im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt wird. Zur Erstellung eines Konzernabschlusses war die iTAC Software AG gemäß §291 HGB daher nicht verpflichtet.
Montabaur, 11. März 2025 Matin Heinz Andreas Eckert Entwicklung des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2024
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die iTAC Software AG, Montabaur Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der iTAC Software AG, Montabaur, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Dar- über hinaus haben wir den Lagebericht der iTAC Software AG, Montabaur, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Stuttgart, den 11. März 2025 Deloitte
GmbH
Jan Bühler, Wirtschaftsprüfer Myriam Weber, Wirtschaftsprüferin Bericht des AufsichtsratsDer Aufsichtsrat hat sich während des Geschäftsjahres 2024 in zwei ordentlichen Sitzungen und durch regelmäßige schriftliche und mündliche Berichte des Vorstands von der Ordnungsmäßigkeit und Zweckmäßigkeit der Geschäftsführung überzeugt. Die vom Vorstand dem Aufsichtsrat vorgelegten Monats- und Quartalsberichte, mit denen insbesondere über die Entwicklung und Lage der Gesellschaft im abgelaufenen Geschäftsjahr sowie über alle wesentlichen Ereignisse und Geschäftsführungsmaßnahmen berichtet wurde, wurden in den Aufsichtsratssitzungen eingehend erörtert. Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung des Vorstands kontrolliert; er bestätigt, dass der Vorstand rechtmäßig, ordnungsgemäß und wirtschaftlich gehandelt hat. Besondere Schwerpunkte im Geschäftszeitraum 2024 war die weitere Entwicklung der Manufacturing Operations Management (MOM) Software, die Geschäftsentwicklung der ANT in Polen, die Verfolgung relevanter Kundenvertragsabschlüsse der iTAC AG sowie deren kanadischen Tochtergesellschaft Cogiscan. Alle Geschäfte, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen, wurden in den Aufsichtsratssitzungen vor entsprechender Beschlussfassung ausführlich diskutiert. Auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen, hat der Vorstand in regelmäßigen Kontakten und im Bedarfsfall mit dem Aufsichtsratsvorsitzenden und seinem Stellvertreter wichtige unternehmenspolitische Entscheidungen eingehend beraten. Es haben im abgelaufenen Geschäftsjahr 2024 auch insgesamt fünf Jour Fixes mit dem Aufsichtsrat, mit detaillierter Präsentation zur Geschäftslage und den R&D-Tätigkeiten, stattgefunden. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 und der Lagebericht sind unter Einbeziehung der Buchführung von der als Abschlussprüfer gewählten Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der Aufsichtsrat hat das Ergebnis der Prüfung zustimmend zur Kenntnis genommen. Die Wirtschaftsprüfer Jan Bühler und Myriam Weber (Deloitte) haben bei der Feststellung (TOP 3.1) persönlich an der Sitzung teilgenommen. Der Aufsichtsrat nahm das Ergebnis der Prüfung zustimmend zur Kenntnis und billigte den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss 2024, der damit festgestellt ist. Dem Vorschlag des Vorstands, den Jahresüberschuss in Höhe von 869.173,47 EUR mit dem handelsrechtlichen Verlustvortrag zu verrechnen und den resultierenden Bilanzverlust von 24.978.150,96 EUR auf das kommende Geschäftsjahr vorzutragen, schließt sich der Aufsichtsrat an. Der Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht), den der Vorstand gemäß § 312 Aktiengesetz für das Geschäftsjahr 2024 erstellt hat, wurde vom Aufsichtsrat geprüft. Der Abschlussprüfer hat den folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk gemäß § 313 Aktiengesetz erteilt: "Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
Der Aufsichtsrat stimmt diesem Prüfungsergebnis zu. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung durch den Aufsichtsrat, sind gegen die Erklärung des Vorstands am Schluss des Abhängigkeitsberichts, keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand sowie allen Mitarbeitern Dank und Anerkennung für die im Jahr 2024 geleistete Arbeit aus.
Bietigheim-Bissingen, den 14. März 2025 Für den Aufsichtsrat Dr. Lars Friedrich, Vorsitzender |
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