BOSIG GmbHLiquidated

73333 Gingen an der Fils, DEU

Master Data

Registry
Register court Ulm HRB 541237
Previous
Schmid BaukunststoffeSchmid Baukunststoffe GmbH
Registered
3/2/1979
Industry
Manufacture of plastic packing goodsManufacture of rubber, compounded rubber and semi-finished products thereofManufacture of builders’ ware of plastic
Purpose
Gegenstand geändert; nun: Entwicklung, Herstellung und Vertrieb folgender Produkte: Dichtfolien für Fenster und Fassaden, Klebefolien- und Bänder, Dichtungsbänder aus elastischen Werkstoffen, Schaumstoffe für technische Anwendungen, PU-Platten as Konstruktionselement und für den Dämmbereich, Schallschutzprodukte, Dichttechnik für den Dachbereich, Belüftungstechnik für den Dachbereich, Dicht- und Klebstoffe, Brandschutzprodukte, Butylklebebänder, Sonderlösungen für Dammtechnik im Fahrzeugbereich, Schwammgummi-Technik.

History

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Financial Report

BOSIG GmbH

Gingen an der Fils

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010

Gliederung:

1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

3. Produktion und Beschaffung

4. Investitionen und Finanzierung

5. Forschung und Entwicklung

6. Personal- und Sozialbereich

7. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr

8. Bestehende Zweigniederlassungen

9. Voraussichtliche weitere Entwicklung

1. Geschäftsverlauf und Lage der Gesellschaft

Nachdem der Absatz in den ersten Monaten des Berichtsjahres wie üblich etwas schleppend verlaufen war, konnten wir mit dem Eintreten des Frühjahrs deutlich den Verkauf steigern. Die Vorbereitungen für den verstärkten Absatz wurden bereits im Vorjahr getroffen, so haben wir während der Krisenzeit die Weichen für neue und innovative Produkte gestellt. Der Markt nimmt diese Produkte gerne an und fordert uns sogar noch zu weiteren Entwicklungen heraus.

Somit konnten wir unseren Umsatz im Jahr 2010 auf 22,242 Mio EUR steigern. Dies bedeutet eine Steigerung zum Vorjahr von etwa 13 %.

Mit diesem Umsatz konnten wir auch das Niveau von 2008 übersteigern und sehen somit aus der Sicht des Umsatzes die Krisenzeit für erledigt an. Auch gegenüber unserer Planung konnten wir den Absatz und das Ergebnis steigern.

Das Ergebnis ist aber mit der Sicht auf die Produktgruppen sehr uneinheitlich ausgefallen.

So konnten wir mit unseren alten und bekannten Produkten keine große Steigerung erzielen. Nur durch die konzentrierte Entwicklung und Forschung, sowie einer guten Vorbereitung im Vorjahr, konnten wir mit neuen Anwendungen und Produkten die erreichten Zahlen darstellen.

Unsere Produkte finden sich in vielen Branchen wieder. Die Entwicklung der Geschäftsfelder war sehr uneinheitlich.

Unser Industriegeschäft, in welches wir Formteile und Dichtungsteile aus Schaumstoff,

Gummi und Kunststoff liefern, ist wieder etwas gewachsen. Dennoch spüren wir dort noch immer eine gewisse Zurückhaltung, vor allem bei ausgewählten Bereichen des Maschinenbaus.

Im Bereich der Reinigungsmolche aus Schwammgummi und Schaumstoff konnten wir deutlich gegenüber dem Vorjahr steigern, allerdings verzeichnen wir auch genau in diesem Bereich den größten Wettbewerb und die stärksten Verschiebungen innerhalb der Branche. Der Wettbewerb ist vor allem aus Ländern wie der Türkei, aber auch China und Indien zu spüren. Hinzu kommt, dass dieser Bereich sehr stark von Rohstoffschwankungen beeinflusst wird. Und im Berichtsjahr mussten wir leidvoll erfahren, wie die Rohstoffe preislich explodierten.

Im Vorjahr hatten wir die Unternehmenswerte der Zukäufe in diesem Geschäftsbereich abgeschrieben. Somit wurde ein schmerzlicher Verlust eingefahren. Aus heutiger Sicht war es aber die richtige Entscheidung, denn wir können derzeit nicht beurteilen, wie lange dieses Geschäftsfeld noch aufrecht erhalten werden kann.

Der Baubereich ist wieder etwas gewachsen. Vor allem der klassische Hausbau und der Fertighausbau haben wieder Zuwächse. In diesem Geschäftsfeld sind wir mit vielen Dichtungsfolien und Membranen aktiv. Auch ist der Bereich der Gebäudesanierung sehr wichtig für uns. Auch in diesem Geschäftsbereich entwickeln wir ständig neue Artikel zur Verbesserung der Gebäudesubstanz.

Der Geschäftsbereich Schallschutz ist in diesem Jahr stark gewachsen, wir konnten unzählige neue Produkte auf den Markt bringen und somit unsere Angebotspalette interessanter für den Markt gestalten. Auch haben wir hierbei in viele verschiedene Maschinen investiert, um unseren, aber auch den Anforderungen des Marktes gerecht zu werden.

Unsere Vermarktung findet in Europa statt. Die Entwicklung der einzelnen Länder ist sehr unterschiedlich verlaufen. So sind wir natürlich mit den schwachen Ländern in Spanien und Portugal schon vertraut, doch so dynamisch, wie Deutschland im Berichtsjahr gewachsen ist, konnte kein anderes Land mithalten.

Im Vertriebsgebiet England konnten wir im gesamten Jahr eine deutliche Verbesserung erkennen. Viele langfristig geplante Projekte konnten umgesetzt werden. Auch konnten wir in diesen Markt neue Produkte platzieren.

In Nordeuropa, also Skandinavien, Dänemark etc haben wir auch während der Krise kaum Umsatzrückgänge erkannt, der Markt läuft nach wie vor relativ stabil.

Die immer breiter werdende Diskussion um das Energiesparen und die Gebäudedämmung, sowie die Schalldämmung hat uns auch dazu bewogen, speziell darauf aufgesetzte Produktlösungen und auch Marketingkonzepte auszuarbeiten. Unsere Aktion "Energiesparlösungen" trägt deutlich zur Absatzsteigerung bei.

Durch die konsequente Schulung von Kunden, Interessenten, Bauplanern und Architekten haben wir uns, wie in den Vorjahren auch, im Berichtsjahr einen sehr angesehenen Namen im Markt erarbeitet. Dies flankieren wir mit Marketingmaßnahmen und permanenter Internetarbeit.

2. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft

Unser Unternehmen in eine Branche einzugliedern ist schwierig, wir befinden uns übergreifend in mehreren Branchen, beziehungsweise in Nischen dieser Branchen.

Über öffentliche Zahlen, wie es in manchen Branchen gibt, haben wir für unser Segment keine Kenntnis. Somit ist dies eine eigene Einschätzung.

In der Baubranche beliefern wir das Baunebengewerke mit Abdichtungsmaterialien.

Insbesondere der Sanierungsmarkt ist sehr stabil verlaufen, abgesehen von den saisonalen Schwankungen.

Lediglich der Steildachsektor in Deutschland litt stark unter der Absatzkrise, da Neueindeckungen von Dächern bereits seit Jahren rückläufig sind. In den englischen Dachmarkt ist aber wieder etwas Belebung gekommen, dort sind spürbare Erleichterungen zu sehen. Gleiches gilt für Benelux.

Insgesamt ist aber festzustellen, dass der Bausektor aufgrund der öffentlichen Unterstützungen und der Sanierungswelle (Energieeinsparung) kaum an Einbusen leidet.

Allerdings versuchen aus diesem Grund viele Wettbewerber und Systemlieferanten, diesen Markt noch intensiver zu bearbeiten, was somit einen Preisverfall nach sich zieht.

Es ist aber auch wichtig zu wissen, dass das Niveau aller Bautätigkeiten insgesamt deutlich gefallen ist. Gab es in Deutschland im Jahr 1996 noch 560.000 Fertigstellungen von Wohnungen, so waren es im Jahr 2010 gerade mal noch 178.000. Diese Zahl macht deutlich, welche Veränderung der Markt und die Branche hinter sich haben.

Viele unserer Produkte werden in Investitionsgüter verbaut oder sind Verbrauchsgüter.

Bei den Investitionsgütern ist der Markt in Deutschland wieder etwas aufgehellt.

In anderen europäischen Ländern ist dies bislang definitiv nicht der Fall.

Bei den Verbrauchsgütern haben wir mehr denn je mit ausländischem Wettbewerb zu kämpfen.

Andere Produkte werden im Maschinen-und Fahrzeugbau (LKW, Sonderfahrzeuge)

verbaut, dort sehen wir eine deutliche Erhöhung der Aktivitäten.

3. Produktion und Beschaffung

Unsere Produktionsanlagen liefen über den Berichtsraum hindurch kontinuierlich auf hohem Niveau und ohne größere Zwischenfälle. Die ständigen Wartungs-und Reinigungsintervalle werden konsequent eingehalten. Auch werden permanent Anbauten für die Verbesserung der Produktqualität eingebunden.

Die Rohstoffpreise sind aber seit Mitte des Berichtsjahres deutlich gestiegen. Teilweise gab es bereits Probleme bei der Beschaffung der benötigten Mengen. Durch gutes Lagermanagement konnten wir dem Problem sicher entgegentreten und werden dies in der Zukunft noch wesentlich besser im Auge behalten.

Vor allem die Preisentwicklung bereitet uns Sorgen, da wir derzeit noch kein Ende der Preisspirale erkennen können.

Auch die Energiepreise sind deutlich gestiegen, insbesondere in diesem Bereich haben wir uns im Berichtsjahr auch mit Fachpersonen zur Energieoptimierung abgestimmt.

Unser Lagerbestand wurde innerhalb des Jahres stets etwa gleich gehalten.

4. Investitionen und Finanzierung

Wir haben im Berichtsjahr einige kleine und mittelgroße Maschinen angeschafft, da sonst die Absatzmenge nicht produzierbar gewesen wäre. Darüber hinaus haben wir in zwei Großmaschinen zur Konfektionierung von Schaumstoffen, speziell für die Herstellung von Schallschutzprodukten investiert.

Die getätigten Investitionen wurden mittels Leasing oder aus dem Cash-Flow bestritten.

Auch wurden die Firmenfahrzeuge per Leasing finanziert.

Im Berichtsjahr wurde weiterhin in den Bereich EDV investiert. Dies vor allem in erweiterte Programme und Systeme, die unsere Arbeitsabläufe optimieren und den Anforderungen der Kunden und Märkte gerecht werden, sowie die internen Abläufe prozesssicherer zu gestalten.

5. Forschung und Entwicklung

Permanent entwickeln wir unsere Produkte weiter und forschen auch in Zusammenarbeit mit öffentlichen Einrichtungen nach neuen Materialien, welche unsere Produkte noch effizienter machen.

Hierbei scheuen wir keine Kosten, so haben wir im Berichtsjahr einige Prüfmaschinen und -geräte angeschafft und sogar einen hauseigenen Akustikraum installiert.

Konsequente Marketingmaßnahmen werden ausgebaut. Die ins Leben gerufenen Markennamen werden damit etabliert. Dies schließt die kontinuierliche Entwicklung unserer Produktbroschüren, unseren Internetauftritt und die regelmäßige, eingehende Schulung unserer Mitarbeiter ein.

Auch halten wir kontinuierliche Schulungsprogramme mit unseren Kunden ab. So wird z.B. vor Ort beim Kunden durch unsere Abteilungen Vertrieb und Anwendungstechnik geschult.

Parallel dazu wurde auch im vergangenen Geschäftsjahr fortgefahren PR-Maßnahmen für unser Image und unsere Produkte zu schalten. Die Weiterentwicklung unseres Internetportals wird auch zukünftig weiter fortschreiten und unterliegteinem permanenten Aktualisierungs-und Änderungsdienst.

Im Geschäftsjahr wurde ein Wiederholungsaudit für die DIN EN ISO 9001:2008 und DIN EN ISO 14001 durchgeführt. Auch weitere zahlreiche Qualitätsstandards für die unterschiedlichsten Industrieanforderungen wurden erfolgreich umgesetzt und fortgeführt.

Ferner haben wir die VDA-Norm 6.1 konsequent umgesetzt und auch die Normierung für Arbeitssicherheit ISO 18001 erreicht.

6. Personal-und Sozialbereich

Die Anzahl unserer Beschäftigten belief sich zum Stichtag 31.12.10 auf insgesamt

86 Personen. Wir haben somit unsere Stammbelegschaft im Vergleich zum Vorjahresstichtag um 1 Person ausgebaut. Auftragsspitzen haben wir je nach Bedarf, wie auch in den vergangenen Jahren, durch Leiharbeitskräfte abgedeckt.

Konsequente Schulungen, regelmäßige Produktschulungen, Strategiemeetings und Gesamtmeetings gehören zum festen Plan bei der Weiterbildung unseres Personals für die verschiedenen Unternehmensbereiche.

Wir legen viel Wert auf die Ausbildung. Sowohl im kaufmännischen, als auch im technischen Bereich ist es ein großes Anliegen unseres Hauses, Nachwuchskräfte auszubilden. Wir investieren in diesem Bereich viel Zeit und Geld und sehen aber dadurch auch eine tragfähige Säule an motivierten jungen Menschen, die zukünftig unser Geschäft unterstützen sollen. Nicht nur die klassischen Ausbildungsberufe werden von unserem Unternehmen unterstützt, zunehmend bilden wir auch Bachelor und Master aus. In enger Kooperation mit der Hochschule integrieren wir die jungen Menschen in alle Bereiche unseres Hauses. Auch Auslandsaufenthalte und eine damit verbundene betriebliche Tätigkeit in unseren Betrieben in USA und China, werden konstant umgesetzt, um die Sprache, die Arbeitsweise und die jeweilige Mentalitäten zu erlernen.

Insgesamt ist keine Fluktuation zu erkennen.

7. Sonstige wichtige Vorgänge im Geschäftsjahr

Das Geschäft unserer Schwestergesellschaft BOSIG Inc in USA ist noch immer sehr schwierig. Wir sehen derzeit kaum Verbesserungen für unsere Produkte im US-Markt, aus diesem Grund wollen wir das Geschäft auf kleiner Flamme durch unsere Mitarbeiter in USA fortführen und darauf warten, dass es wieder zu etwas mehr Belebung im Markt kommt.

Das Geschäftsfeld in China ist dagegen gänzlich anders. Wir verzeichnen zusammen mit unseren Partnern und Mitarbeitern eine gute Entwicklung und ständig neue Anfragen und Aufträge. Insgesamt ist von einer guten Entwicklung zu sprechen.

Aufgrund der guten Entwicklung unseres Unternehmens haben wir zum Jahresende einen Sonderbonus für alle Mitarbeiter beschlossen und ausgeschüttet.

Im Januar 2011 fand wieder die BAU-Messe in München statt. Im Berichtsjahr haben wir natürlich etliche Vorbereitungen für diese Messe erbracht.

Wie in jedem Jahr haben wir auch 2010 unter einen Jahresslogan gestellt und in diesem Zuge alle Marketingmaßnahmen entsprechend angepasst. Im Jahr 2010 haben wir uns getreu mit dem Motto "Gemeinsam stark" bewegt.

Neben dem Wiederholungsaudit haben wir wie in den vergangenen Jahren auch im Berichtsjahr das Qualitätsmanagement konsequent vorangetrieben. Folglich haben wir in diesem Zusammenhang auch weiterhin an der Harmonisierung des Handbuchs über alle Betriebszweige gearbeitet.

Darüber hinaus haben wir im Berichtsjahr wieder die neue Normierung für Arbeitsschutzmanagement nach OHSAS 18001 erarbeitet und mit Bravour bestanden. Es war eine neue Herausforderung, welche durchaus auch viele interne Prozesse verändert hat. In unserem Haus gibt es kaum eine Maschine, welche kein Gefährdungspotential enthält und aus diesem Grund war uns eine Regelung und Strukturierung der Arbeitsschutzlinien wichtig. Hiervon versprechen wir uns mehr Sicherheit, eine höhere Sensibilisierung des Personals und letztendlich eine höhere Qualität unserer Arbeit.

8. Bestehende Zweigniederlassungen

Unser Unternehmen verfügt über keine Zweigniederlassung.

Es werden aber von Gingen aus die Geschäfte in USA und China betreut und unterstützt.

Der Vertrieb vor Ort hat den guten integrierten Zugang zu den jeweiligen Märkten und wir wollen in diesen Märkten aktiv sein, also beliefern wir unsere Schwestergesellschaften mit den entsprechend benötigten Produkten und unterstützen mit technischem Know-How.

9. Voraussichtliche weitere Entwicklung

Da wir ständig an der Verbesserung unserer Potentiale arbeiten, werden wir uns auch den Herausforderungen in diesem Jahr stellen. Wir sehen diese Herausforderungen als Chance für unser mittelständig geführtes Unternehmen. Mit unseren Ideen und unserem Engagement haben wir noch viele Möglichkeiten, neue Bereiche im Markt zu erschließen.

Das erste Quartal des Jahres wird sicherlich wieder aufgrund der Witterungssituationen schwierig sein, doch im Frühjahr wird es witterungsbedingt und branchenübergreifend zu verstärktem Absatz kommen.

Insgesamt aber sehen wir die Umsetzung unserer Planung nicht gefährdet, wenngleich dies wie auch in den letzten Jahren, mit großen innerjährigen Schwankungen verlaufen wird.

Größere Herausforderungen sehen wir vor allem aber in der Entwicklung den Rohstoffe und der Energie. Diese Faktoren sind kaum kalkulierbar und derzeit entwickeln sich die Preise galoppierend in die Höhe. In wiefern wir diese an uns gerichteten Erhöhungen am Markt weiter platzieren können, ist fraglich. Wir werden zwar alle Hebel dazu in Bewegung setzen, doch die letzte Entscheidungsmacht hat eben der Markt.

Um unsere Innovationen und Gedanken in die Tat umzusetzen, wollen wir in neue Maschinen und Techniken investieren. Es werden auch größere Maschineninvestitionen geplant. Diese Investitionen werden uns aber in die Lage versetzen, bislang nicht zu erreichende Märkte bedienen zu können.

Doch nicht nur die Bedienung neuer Märkte steht für uns im Fokus, durchaus wollen wir auch in die interne Flexibilität, Produktivität und die Ressourceeinsparung investieren.

So werden wir auch in eine neue Produktionsplanung und ein damit verbundenes größeres und besseres EDV-System investieren.

Mit positiven Gedanken gehen wir in ein herausforderndes Jahr 2011. Wir werden den Jahresslogan "Entdecke Neues" leben, da wir unseren Partnern zeigen wollen, welche Fähigkeiten und Neuigkeiten in uns stecken. Hier sehen wir vor allen Dingen auch unsere Unternehmensgruppe im gesamten Herausgefordert, denn innerhalb der Gruppe liegen viele Potentiale und Möglichkeiten und durch die gemeinsame Nutzung und das gemeinsame Vorgehen werden wir neue Dinge entdecken.

Wir verstehen uns als Innovator für Produktentwicklung und sehen uns als Individualisten sowie als weitsichtiges und strategisch orientierendes Unternehmen in enger Zusammenarbeit mit unseren Kunden.

 

Gingen, den 02.03.2011

Oliver Schmid

Bilanz

Aktiva

  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Anlagevermögen 1.603.864,50 1.638.776,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 407.075,50 468.309,50
1. Geschäfts- oder Firmenwert 391.092,00 428.072,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 15.983,50 40.237,50
II. Sachanlagen 1.196.789,00 1.170.466,50
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 293.394,00 325.415,50
2. technische Anlagen und Maschinen 524.227,00 433.654,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 379.168,00 396.996,50
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 14.400,00
B. Umlaufvermögen 8.712.399,26 5.519.648,82
I. Vorräte 1.963.514,15 1.784.920,53
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.821.465,10 2.147.209,29
1. sonstige Vermögensgegenstände 4.821.465,10 2.147.209,29
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2.579.802,53 330.632,08
III. Wertpapiere 199.600,00 199.520,00
1. sonstige Wertpapiere 199.600,00 199.520,00
IV. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.727.820,01 1.387.999,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 79.849,05 14.650,93
D. Abgrenzungsposten für latente Steuern 210,66 0,00
Bilanzsumme, Summe Aktiva 10.396.323,47 7.173.075,75

Passiva

   
  31.12.2010
EUR
31.12.2009
EUR
A. Eigenkapital 4.648.148,21 4.087.360,70
I. gezeichnetes Kapital 150.000,00 150.000,00
II. Gewinnrücklagen 10.915,71 0,00
III. Gewinnvortrag 3.812.360,70 4.096.819,41
IV. Jahresüberschuss 674.871,80 -159.458,71
B. Typisch stille Beteiligung 250.000,00 250.000,00
C. Rückstellungen 891.510,72 357.991,75
D. Verbindlichkeiten 4.606.664,54 2.477.723,30
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.297.649,74 1.280.812,85
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 2.150.000,00 0,00
2. sonstige Verbindlichkeiten 1.309.014,80 1.196.910,45
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 1.309.014,80 1.196.910,45
Bilanzsumme, Summe Passiva 10.396.323,47 7.173.075,75

Gewinn- und Verlustrechnung

  1.1.2010 - 31.12.2010
EUR
1.1.2009 - 31.12.2009
EUR
1. Rohergebnis 9.722.536,68 8.734.014,86
2. Personalaufwand 3.983.280,31 3.544.694,29
a) Löhne und Gehälter 3.324.158,91 2.899.460,41
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 659.121,40 645.233,88
davon für Altersversorgung 70.083,72 99.586,98
3. Abschreibungen 374.723,39 1.043.715,88
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs 374.723,39 1.043.715,88
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.380.651,72 4.212.725,58
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 152.686,03 37.643,01
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 108.094,30 114.213,88
7. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 1.028.472,99 -143.691,76
8. außerordentliche Erträge 6.367,97 0,00
9. außerordentliche Aufwendungen 23.262,00 0,00
10. außerordentliches Ergebnis -16.894,03 0,00
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 289.582,02 -22.299,85
12. sonstige Steuern 22.125,14 18.066,80
13. auf Grund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinnabführungs- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 25.000,00 20.000,00
14. Jahresüberschuss 674.871,80 -159.458,71

Anhang zum 31. Dezember 2010

BOSIG GmbH, Brunnenstrasse 75-77, 73333 Gingen

Allgemeine Angaben

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt.

Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen.

ANGABEN ZUR BILANZIERUNG UND BEWERTUNG

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Der Jahresabschluss der BOSIG GmbH wurde auf der Grundlage der neuen Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand mit Ausnahme der Bewertung der Rückstellungen mit einer Laufzeit von über einem Jahr nicht statt. Bei erstmaliger Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB in der Fassung des BilMoG vom 25.5.2009 wurden die Vorjahreszahlen nicht angepasst.

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Dabei wurden teilweise lineare, teilweise degressive Abschreibungen angesetzt.

Neuzugänge wurden linear abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und zum Teil linear, zum Teil degressiv vorgenommen. Der Übergang von der degressiven zur linearen Abschreibung erfolgte in den Fällen, in denen dies zu einer höheren Abschreibung führt.

Die Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe sowie die Rohware wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Einkaufspreisminderungen in Form von Boni und Skonti fanden Berücksichtigung.

Fertige Erzeugnisse wurden mit Materialkosten und Fertigungskosten (einschließlich Gemeinkosten) zum Ansatz gebracht. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet.

Die erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurch-schnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch Bildung angemessener Einzelwertberichtigung Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko, Skontoinanspruchnahme langfristiger Forderungen ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt.

Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden einer Wertaufholung unterzogen. Der Wert der Anschaffungskosten wurde erreicht.

Die Steuererstattungen beinhalten die Vorjahre betreffende, noch nicht veranlagte Steuern. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurde eine Rückstellung gebildet und mit dem Aktivwert der verpfändeten Rückdeckungsversicherung in Höhe von 64.676,49 Euro verrechnet. Die Bewertung erfolgte gemäß der Stellungnahme des IDW zur handelsrechtlichen Bilanzierung von Altersversorgungszusagen (IDW RS HFA30, Tz. 74) in Höhe des Aktivwerts der zeitlich und der Höhe nach kongruenten bestehenden Rückdeckungsversicherung.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB auf Basis des durchschnittlichen Marktzinssatzes nach Maßgabe der Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.

Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Kurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalls bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt.

Latente Steuern wurden anhand der Bruttowertmethode gemäß § 274 Abs. 1 Satz 3 HGB ausgewiesen.

Aus der vom Steuerrecht abweichenden Ermittlung der Rückstellungen für Aufbewahrungsverpflichtungen ergaben sich aktive latente Steuern.

Aus dem Ansatz unterschiedlicher Nutzungsdauern bei Neuzugängen im Anlagevermögen sowie aus der Bewertung von Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen ergaben sich passive latente Steuern.

Der kombinierte Effektivertragsteuersatz beträgt 27,3750 %. Die Zusammensetzung des Postens zeigt der nachfolgende Steuerlatenzspiegel.

  Wertansatz Differenz
  Handelsbilanz Steuerbilanz EUR
Aktivlatenzen      
Sachanlagen Pkw/Lkw 40.304,00 43.008,00 2.704,00
sonstige Rückstellungen 587.597,62 564.008,62 23.589,00
      26.293,00
Passivlatenzen      
Sachanlagen 1.156.485,00 1.139.088,00 17.397,00
immatrielle Vermögensgegenstände 407.075,50 406.710,50 365,00
Pensionsrückstellungen 0,00 7.761,51 7.761,51
      25.523,51
Überhang Aktivlatenzen     769,49
27,3750%     210,66

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Der Geschäfts- und Firmenwert betrifft den Zukauf des Geschäftsbereiches "Dachzubehör - Produkte". Dieser Geschäftsbereich trägt positiv zum Gesamtergebnis des Unternehmens bei, wobei hier in den nächsten Jahren aufgrund der Förderung von Energiesparmaßnahmen und Gebäudesanierungen mit Zuwächsen gerechnet wird. Die bisher zugrundegelegte voraussichtliche Nutzungsdauer von 15 Jahren wird daher beibehalten.

Geschäftsjahresabschreibung

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Ausschüttungssperre und latente Steuern

Aus dem Ansatz von latenten Steuern unterliegen 210,66 € der Ausschüttungssperre gemäß § 288 Abs. 8 HGB. Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB hinsichtlich der Angaben gemäß § 285 Nr. 29 HGB wird Gebrauch gemacht.

Rückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen wurden in Höhe von EUR 64.676,49 mit dem Aktivwert aus der Rückdeckungsversicherung verrechnet.

Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungen, noch nicht genommene Urlaubstage und Überstunden, Tantiemen, Berufsgenossenschaft, Lizenzgebühren, Aufbewahrungspflichten und das Risiko aus laufenden Rechtstreiten gebidet.

Von den Erleichterungen des § 288 Abs. 2 HGB hinsichtlich der Angaben gemäß § 285 Nr. 17 HGB wird Gebrauch gemacht.

Betrag der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren

Darlehen Kreissparkasse Göppingen anteilig mit 547.649,74 Euro; hierzu liegt eine Globalzession sowie eine Sicherungsabtretung einer Konturenschneide-maschine zugunsten der Kreissparkasse Göppingen vor.

Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB

10.612,09 Euro für den Mietpark in Berlin. Es besteht eine Bürgschaft bei der Kreissparkasse Göppingen über diesen Betrag.

Sonstige finanziellen Verpflichtungen

Verpflichtung aus Miet- Pacht- und Leasingverträgen

Fällig innerhalb eines Jahres 1.523.587 Euro

Fällig zwischen zwei und fünf Jahren 4.969.814 Euro

Haftungsverhältnisse aus Bestellung von Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten

keine

Zertifizierung

Mit Zertifikat vom 11.10.2004 wurde die BOSIG GmbH für den Geltungsbereich Entwicklung, Herstellung und Vertrieb von Baukunststoffen bescheinigt, dass sie ein Qualitätssystem entsprechend der Norm DIN ISO 9001:2008 eingeführt hat und dieses wirksam anwendet. In 2006 wurde das Zertifikat zur Umweltzertifizierung nach ISO 14001 erworben. Im Berichtsjahr wurden beide Wiederholungsaudits erneut bestanden. Ferner wurde durch konsequente Umsetzung der VDA-Norm 6.1 die Normierung für Arbeitssicherheit ISO 18001 erreicht.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Der Jahresumsatz beträgt 22.243 TEuro (2009 19.647 TEuro).

Die strukturelle Verteilung ergibt sich wie folgt:

  2009 2010
Inland 78,90% 78,22%
EG-Umsätze 17,36% 18,59%
Export Drittländer 3,74% 3,19%

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen Erträge aus Anlagenverkäufen sowie Erträge außerhalb des üblichen Liefer- und Leistungsverkehrs.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Betriebs- Verwaltungs- und Vertriebskosten und Aufwendungen für Dienst- und sonstige Fremdleistungen.

Steuern vom Einkommen und Ertrag

Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit.

Sonstige Angaben

Geschäftsführer

Herr Oliver Schmid, Kaufmann, Stuttgart

alleinvertretungsberechtigt

Mitarbeiter

Unter Zugrundelegung der Durchschnittsmethode nach § 267 Abs.5 HGB wurden im Berichtsjahr durchschnittlich 92 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 87).

Am Bilanzstichtag waren insgesamt 86 Mitarbeiter beschäftigt, davon 20 Personen in der Verwaltung, 7 Personen im Vertrieb, 8 Person im Einkauf und Logistik, 41 Personen in der Produktion und 10 Auszubildende.

Ergebnisverwendung

Der Jahresüberschuss beträgt 674.871,80 Euro.

Einschließlich des Gewinnvortrages von 3.812.360,70 Euro ergibt sich ein Bilanzgewinn von 4.487.232,50 Euro, der zu verwenden ist.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn in das Folgejahr vorzutragen.

Unterzeichnung des Jahresabschlusses

 

Gingen, im April 2011

Die Geschäftsleitung

Oliver Schmid

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 08.04.2011 festgestellt.

  Anschaffungs-/ Herstellungskosten am Anfang des Geschäftsjahres
Euro
Zugänge (+)
Euro
Umbuchungen (+)
Euro
Abgänge (-)
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. EDV - Software 174.386,83 12.276,00 0,00 28.070,78
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.405.564,00 0,00 0,00 0,00
  1.579.950,83 12.276,00 0,00 28.070,78
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 581.996,47 10.691,22 0,00 1.739,65
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.713.810,68 205.787,32 14.400,00 80.523,57
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung        
a) Betriebs- und Geschäftsausstattung 906.776,91 71.720,10 0,00 18.011,16
b) Fuhrpark 209.559,71 68.349,62 0,00 38.000,28
c) geringwertige WG Sammelposten 81.671,55 17.083,63 0,00 0,00
  1.198.008,17 157.153,35 0,00 56.011,44
4. Geleistete Anzahlungen und        
Anlagen im Bau 14.400,00 0,00 -14.400,00 0,00
III. Finanzanlagen 26.383,30 0,00 0,00 0,00
  5.114.549,45 385.907,89 0,00 166.345,44
  Anschaffungs-/ Herstellungskosten am Ende des Geschäftsjahres
Euro
aufgelaufene Abschreibungen (-)
Euro
Nettowerte am Ende des Geschäftsjahres
Euro
Nettowerte am Ende des Vorjahres
Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
1. EDV - Software 158.592,05 142.608,55 15.983,50 40.237,50
2. Geschäfts- oder Firmenwert 1.405.564,00 1.014.472,00 391.092,00 428.072,00
  1.564.156,05 1.157.080,55 407.075,50 468.309,50
II. Sachanlagen        
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschl. der Bauten auf fremden Grundstücken 590.948,04 297.554,04 293.394,00 325.415,50
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.853.474,43 1.329.247,43 524.227,00 433.654,50
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung        
a) Betriebs- und Geschäftsausstattung 960.485,85 698.243,85 262.242,00 277.749,50
b) Fuhrpark 239.909,05 166.001,05 73.908,00 59.894,00
c) geringwertige WG Sammelposten 98.755,18 55.737,18 43.018,00 59.353,00
  1.299.150,08 919.982,08 379.168,00 396.996,50
4. Geleistete Anzahlungen und        
Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 14.400,00
III. Finanzanlagen 26.383,30 26.383,30 0,00 0,00
  5.334.111,90 3.730.247,40 1.603.864,50 1.638.776,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der

BOSIG GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen im Gesellschaftsvertrag liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Überzeugung vermittelt der Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze

ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht gibt insgesamt eine zutreffende Vorstellung von der Lage der Gesellschaft und stellt die Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Aalen, den 12. April 2011

AWT AALENER WIRTSCHAFTSTREUHAND GMBH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft - Steuerberatungsgesellschaft

ppa.

Matthias Schmid, Wirtschaftsprüfer

Eberhard Spresser, Vereidigter Buchprüfer

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