Manufacture of machinery for paper and paperboard production
Philipp Kirsch GmbH
Im Lossenfeld 14, 77731 Willstätt, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Ralf Alexander Ledda since 10/15/2025 | Managing Director |
Michael Epting since 10/15/2025 | Procura |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Identified persons (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
Klaus-Günter EberleAHT LabTec Holding GmbH | 68.00% |
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
Uranus Investment II S.à r.l. | 32.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Philipp Kirsch GmbHWillstättJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022LageberichtA. Historie und Geschäftsmodell Die Philipp Kirsch wurde 1865 als Kupferschmiede gegründet. Das Hauptaufgabengebiet war die Herstellung von Destillierapparaten. Um die Jahrhundertwende wurden die ersten Kühlsysteme für Natureis hergestellt. Mitte der 20er Jahre wurde aus dem inzwischen größeren Handwerksbetrieb durch die Herstellung weiterer Erzeugnisse aus dem Kühlbereich ein Industriebetrieb. Nach Fertigung des ersten Kühlschrankes mit elektrischer Kältemaschine nach dem zweiten Weltkrieg, wurde das Angebot ständig erweitert. Die technische Entwicklung war dabei immer gleichauf mit dem jeweils neuesten Stand der Technik. Im Jahre 1972 wurde die Philipp Kirsch GmbH als Betriebsgesellschaft gegründet. Die Fertigung umfasst heute hauptsächlich Blutkonserven-Kühlschränke und Blutplasma-Froster, Labor-Kühl- und Gefrierschränke sowie Medikamenten-Kühl- und Gefrierschränke. Sie werden aufgrund ihrer hohen Qualität weltweit in Laboratorien, Krankenhäusern, Blutbanken, Apotheken und Instituten eingesetzt. Seit 2017 befindet sich die Philipp Kirsch GmbH an ihrem neuen Standort in Willstätt. In diesen für die Zwecke des Unternehmens neugebauten Räumlichkeiten bestehen optimale Voraussetzungen für sowohl qualitäts- als auch effizienzoptimierte Produktions- und Verwaltungsprozesse. Die Philipp Kirsch GmbH ist nach "ISO 9001 : 2015" und der "DIN EN 13485" zertifiziert und garantiert mit ihrem Qualitätsmanagementsystem eine gleichbleibend hohe Qualität und Funktionssicherheit. B. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche branchenbezogene Rahmenbedingungen Das deutsche Bruttoinlandsprodukt wuchs im Jahr 2022 preisbereinigt im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 %. Die Medizintechnik erholte sich gemäß der Herbstumfrage des BVMed (www.bvmed.de/herbstumfrage2022) nach starken Umsatzeinbrüchen im Corona-Krisenjahr 2020 leicht. Die Branche erwartete darin für 2022 in Deutschland ein Umsatzwachstum von 3,3 Prozent, weltweit von 3,5 Prozent. Die Gewinne der MedTech-Branche werden 2022 aufgrund der dramatischen Kostensteigerungen insgesamt zurückgehen. Stärkste Faktoren für die Gewinneinbrüche sind die dramatisch steigenden Transport-, Rohstoff- und Energiekosten. 2. Geschäftsverlauf Der Gesamtumsatz der Philipp Kirsch GmbH im Geschäftsjahr 2022 betrug TEUR 16.950. Dies entspricht einer Minderung von TEUR 1.327 (-7,3 %) im Vergleich zum Umsatz des Vorjahres. Die Vorjahresprognose konnte somit nicht erreicht werden. Hauptgrund für den Umsatzrückgang sind die noch immer andauernden, coronabedingten Projektverzögerungen im Krankenhaussektor. Das Geschäftsjahr war zudem geprägt von erheblichen Unsicherheiten bzgl. der Material- und Energieversorgung und den damit verbundenen Einkaufspreiserhöhungen. Hierauf mussten wir mit Verkaufspreisanpassungen reagieren. Die Materialkostenquote konnte hierdurch trotz niedrigerem Umsatzniveau stabilisiert werden. 3. Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage Ertragslage In den vergangenen fünf Jahren entwickelten sich die Umsatzerlöse wie folgt:
Der aufgrund niedrigerer Absatzmengen entstandene Umsatzrückgang konnte durch Preisanpassungen teilweise kompensiert werden. Die höheren Beschaffungspreise konnten aber nicht vollumfänglich an unsere Kunden weitergegeben werden. Das EBIT beträgt TEUR 2.370 gegenüber TEUR 3.433 im Vorjahr. Der Jahresüberschuss minderte sich um TEUR 924 auf TEUR 1.494. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um TEUR 84 (+3,3 %) gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Die Hauptursache für diesen Anstieg sind die wieder entstandenen Messekosten. Vermögenslage Die Bilanzsumme zum 31.12.2022 beträgt TEUR 19.594 gegenüber TEUR 23.317 zum 31.12.2021. Die Bilanzverkürzung ist wesentlich auf eine Ausschüttung von Gewinnvorträgen in Höhe von EUR 5 Mio. zurückzuführen. Das Anlagevermögen hat leicht abgenommen (TEUR 2.145 gegenüber TEUR 2.290 im Vorjahr). Die Investitionen und Abschreibungen stellen sich in den letzten fünf Jahren wie folgt dar:
Zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit wurden langfristige Lieferverträge abgeschlossen und die Lagerbestände von TEUR 3.391 auf TEUR 3.685 erhöht. Aufgrund des gesunkenen Umsatzes sind auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen am Bilanzstichtag um TEUR 221 auf TEUR 651 gesunken. Der Bestand an liquiden Mitteln beträgt TEUR 6.914 zum 31.12.2022 und hat sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.123 verringert. Ursächlich ist hierfür die Ausschüttung von Gewinnvorträgen. Die Rückstellungen betragen TEUR 2.944 zum 31.12.2022 und haben sich gegenüber dem Vorjahr um TEUR 224 verringert. Der Anstieg der sonstigen Rückstellungen ist durch einen Einmaleffekt zu begründen, da eine Charge einer Modellreihe fehlerhaft war und nachgebessert werden musste. Die Fehlerursache wurde umgehend behoben und kann somit in der Zukunft nicht mehr auftreten. Gesunkene Rückstellungen für Pensionen (TEUR 2.137) stehen aufgrund des geringeren Ergebnisses geringeren Steuerrückstellungen (TEUR 51) gegenüber. Die sonstigen Rückstellungen sind um TEUR 121 auf TEUR 756 angestiegen. Die Verbindlichkeiten betragen TEUR 1.937 zum 31.12.2022 und haben sich gegenüber dem Vorjahr minimal um TEUR 7 erhöht. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden im Rahmen von Tilgungen um TEUR 381 zurückgeführt. Das Eigenkapital zum 31.12.2022 betrug TEUR 14.713 (Vj. TEUR 18.219). Die Eigenkapitalquote beträgt 75,1 % gegenüber 78,1 % zum 31.12.2021. Die Vermögenslage kann zusammenfassend als gut bezeichnet werden. Finanzlage Ziel unseres Finanzmanagements ist die Begleichung von Verbindlichkeiten innerhalb der Zahlungsfristen und die Vereinnahmung von Forderungen innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele. Dieses Ziel konnten wir im Berichtsjahr erreichen. Das Anlagevermögen und ein großer Teil des Umlaufvermögens sind beinahe vollständig aus Eigenmitteln finanziert. Der vereinfachte Cash-Flow (Jahresüberschuss zuzüglich Abschreibungen) beläuft sich in 2022 auf TEUR 2.193 (Vj. TEUR 3.066). Schon aufgrund der hohen Liquiditätsbestände und Eigenkapitalquote ist unsere Finanzlage als sehr stabil zu bezeichnen. Die Kapitaldienstfähigkeit war jederzeit gegeben. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf: • Umsatzentwicklung • Rohertrag • Betriebsergebnisentwicklung Diese Kennzahlen werden regelmäßig u. a. unter Berücksichtigung von Abweichungen zu Vormonaten sowie dem Vorjahr analysiert. 5. Gesamtaussage Das Unternehmen entwickelte sich trotz erheblicher gesamtwirtschaftlicher Unsicherheiten in 2022 weiterhin sehr gut und weist ein deutlich positives Ergebnis aus. C. Prognosebericht In den kommenden Geschäftsjahren ist es nach wie vor das Ziel, Kontinuität in der Unternehmensführung sowie im Fertigungsbereich zu erzielen. Die Erwartungen hinsichtlich der Umsatzentwicklung werden nach vorliegenden Erkenntnissen optimistisch beurteilt. Für das Kalenderjahr 2023 wird mit einer leichten Umsatzsteigerung sowie mit einem positiven Jahresergebnis gerechnet. Allerdings wird erwartet, dass die Erträge auf Grund weiterer Preissteigerungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Vorprodukte sowie der Löhne und Gehälter zurückgehen werden. Wir ergreifen Maßnahmen, um die Rentabilität des Unternehmens weiterhin sicherzustellen. D. Chancen- und Risikobericht 1. Chancen Der Bedarf an hochpräziser Kühltechnik bietet ebenfalls Chancen in unserem Segment. Chancen sehen wir unverändert in der hohen Qualität unserer Produkte sowie der Einführung zahlreicher Produktinnovationen in diesem Jahr. Des Weiteren können wir auf viele qualifizierte Mitarbeiter setzen. 2. Risiken Als allgemeine Risiken sind unseres Erachtens folgende zu nennen: • Preissteigerungen bei den Materialien und den Personalkosten • Andauernde Projektverzögerungen bei der Fertigstellung von Kliniken. Liquiditätsrisiken können aufgrund der vorhandenen Liquidität weitestgehend ausgeschlossen werden. Ausfallrisiken können durch die regelmäßige sorgfältige Überprüfung unserer Kundenbasis sowie die überwiegend langfristigen Kundenbeziehungen nahezu ausgeschlossen werden. Besondere rechtliche Risiken, die die künftige Entwicklung der Gesellschaft beeinträchtigen können, sehen wir nicht. Währungsrisiken von größerem Umfang sind aktuell ebenfalls nicht erkennbar. Aufgrund der geordneten wirtschaftlichen Verhältnisse und dem bewährten Fertigungskonzept kann die Gesellschaft nach erfolgter Risikoanalyse, trotz der momentanen schwierigen konjunkturellen Lage aufgrund der weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen, optimistisch in die Zukunft blicken. BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Allgemeine Angaben Die Philipp Kirsch GmbH mit Sitz in Willstätt ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Freiburg i. Br. unter der Nummer HRB 470386 eingetragen. Der Jahresabschluss der Philipp Kirsch GmbH zum 31.12.2022 ist nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt nach dem Gesamtkostenverfahren. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Entsprechend wurde bei der Aufstellung des Jahresabschlusses von den größenabhängigen Erleichterungen teilweise Gebrauch gemacht. Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktiva sind nicht mit den Posten der Passiva, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden. Posten in fremder Währung werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Mit Blick auf die Verständlichkeit der Darstellung wird der Vermerk der Verbindlichkeitsbeträge mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr und mehr als einem Jahr (§ 268 Abs. 5 Satz 1 HGB) nicht in der Bilanz dargestellt, sondern mit der Angabe der Verbindlichkeitsbeträge mit einer Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren (§ 285 Nr. 2 HGB) in einem Verbindlichkeitenspiegel zusammengefasst, der im Anhang gezeigt wird. In Bezug auf die Gliederung der Abschreibungen in der Gewinn- und Verlustrechnung wird von der Regelung des § 265 Abs. 6, 7 HGB Gebrauch gemacht. Die Postenbezeichnung ist in "Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen" abgeändert worden, weshalb der Ausweis dieser Abschreibungen in Form eines Unterpostens entfallen kann. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die immateriellen Vermögensgegenstände sowie Sachanlagen sind mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten, abzüglich Skonto und vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Zugänge werden nach der linearen Methode abgeschrieben. Bei den zugegangenen Anlagegütern erfolgt die Abschreibung pro rata temporis, d. h. zeitanteilig. Außerplanmäßige Abschreibungen kamen im Berichtsjahr nicht zum Ansatz. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis EUR 800,00 netto werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang gezeigt. Die Bewertung des Finanzanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungskosten. Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe erfolgt zu Anschaffungskosten, wobei das Lifo-Verfahren unter Berücksichtigung von Fracht- und Nebenkosten zum Ansatz kam. Überstände werden entsprechend abgewertet. Die Bewertung der unfertigen und fertigen Erzeugnisse erfolgt zu Herstellungskosten, wobei neben den Einzelkosten auch notwendige Material-, Fertigungs- und Verwaltungsgemeinkosten berücksichtigt werden. Die Waren werden ebenfalls im Lifo-Verfahren zuzüglich Anschaffungsnebenkosten bewertet. Aus Gründen einer verlustfreien Bewertung kommt in Einzelfällen der am Abschlussstichtag beizulegende Wert zum Ansatz. Nicht mehr verkaufsfähige Erzeugnisse bzw. anderweitig nicht mehr verwendbare Bestände sind voll wertberichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert angesetzt. Für drei Inlands- und eine Auslandsforderung war die Bildung von Einzelwertberichtigungen erforderlich. Für Ausfallrisiken allgemeiner Art ist eine Pauschalwertberichtigung gebildet und aktiv abgesetzt. Die Bewertung der sonstigen Wertpapiere erfolgt mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten enthalten Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Für aktive latente Steuern wurde das Aktivierungswahlrecht beansprucht. Die Rückstellungen für Pensionen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Der Rückstellungsbetrag ergibt sich aus einem versicherungsmathematischen Gutachten. Für die Berechnung dienten die Richttafeln 2018 G von Dr. Klaus Heubeck als biometrische Rechnungsgrundlage. Es wurde gemäß der Vereinfachungsregel nach § 253 Abs. 2 S. 2 HGB der Zinssatz für eine Restlaufzeit von 15 Jahren angewendet. Der zu Grunde gelegte Rechnungszinsfuß, der sich bei einer 10-jährigen Durchschnittsbildung ergibt, beträgt 1,78 %. Aufgrund der vertraglichen Vereinbarungen wurde die Rentendynamik mit jährlich 1,5 % berücksichtigt. Der einer Ausschüttungssperre unterliegende Unterschiedsbetrag zwischen dem Rechnungszinsfuß von 1,44 % (7-jährige Durchschnittsbildung) und dem mit einem Rechnungszinsfuß von 1,78 % (10-jährige Durchschnittsbildung) berechneten Verpflichtungsumfang beträgt EUR 89.536,-. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre nach § 253 Abs. 6 HGB. Effekte aus Zinssatzänderungen werden im Zinsergebnis ausgewiesen. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Verbindlichkeiten sind grundsätzlich zum Erfüllungsbetrag bilanziert. Abzinsungen waren nicht erforderlich. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden haben sich gegenüber dem Vorjahr nicht geändert. C. Erläuterungen zum Jahresabschluss 1. Anlagevermögen Die Entwicklung des Anlagevermögens ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr bestehen in Höhe von EUR 4.700,00 (Vj. EUR 3.503.700,00). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von EUR 3.500.000,00 (Vj. EUR 3.784.028,84) enthalten. 3. Latente Steuern Die aktiven latenten Steuern resultieren aus der unterschiedlichen Bewertung der Pensionsrückstellungen sowie der Wertpapiere des Umlaufvermögens. Die Bewertungsunterschiede setzen sich wie folgt zusammen:
Die latenten Steuern wurden mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 28,075 % berechnet. Bezüglich des Gesamtbetrags in Höhe von EUR 358.010,00 (Vj. TEUR 260) besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB. 4. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten:
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind besichert durch Sicherungsübereignungen und die Verpfändung des Wertpapierdepots. In Bezug auf die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen im branchenüblichen Maße Eigentumsvorbehalte. D. Sonstige Angaben Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen enthalten Verpflichtungen: - aus Pacht Immobilie in Höhe von EUR 7.080.325,20 davon innerhalb eines Jahres EUR 726.187,20 - aus Pacht PV Anlage in Höhe von EUR 860.250,00 davon innerhalb eines Jahres EUR 93.000,00 (beide gegenüber der Gesellschafterin Kirsch Areale GmbH & Co. KG, Willstätt). - aus Leasing-Drucker in Höhe von EUR 6.859,54 davon innerhalb eines Jahres EUR 6.859,54. Die durchschnittliche Anzahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer, getrennt nach Gruppen, beträgt gem. § 285 Nr. 7 HGB:
Alleinvertretungsberechtigter Geschäftsführer ist seit 01.01.2012 Herr Dr. Jochen Kopitzke, Schutterwald. Der Beruf des Geschäftsführers entspricht seiner Organstellung. Im Jahr 2022 fand eine steuerliche Betriebsprüfung für die Jahre 2019 und 2020 statt, die zu keinen wesentlichen Auswirkungen führte. Die Ergebnisse sind im vorliegenden Jahresabschluss berücksichtigt. Es besteht eine Ausschüttungssperre wie folgt:
Die Geschäftsführung schlägt vor, den ausgewiesenen Jahresüberschuss wie folgt zu verwenden:
sonstige BerichtsbestandteileBei dem vorstehenden Jahresabschluss der Philipp Kirsch GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2022 bis 31. Dezember 2022 handelt es sich um die in Einklang mit § 327 HGB für Offenlegungszwecke verkürzte Fassung des Jahresabschlusses. Mit Gesellschafterbeschluss vom 28.04.2023 wurde beschlossen, den nach der Vorabgewinnausschüttung vom 20.01.2023 verbleibenden Bilanzgewinn in Höhe von EUR 5.371.819,38 auf neue Rechnung vorzutragen.
Willstätt, den 21.04.2023 gez. Dr. Jochen Kopitzke Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 28.04.2023 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfersan die Philipp Kirsch GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Philipp Kirsch GmbH, Willstätt, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis 31.12.2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Philipp Kirsch GmbH für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis 31.12.2022 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis 31.12.2022 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Kehl am Rhein, den 21. April 2023 Eidel
Audit GmbH
Andreas Eidel, Wirtschaftsprüfer Mathias Bandle, Wirtschaftsprüfer |
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