IDR-Entsorgungsgesellschaft mbH

Oerschbachstraße 31, 40599 Düsseldorf, DEU

Master Data

Registry
Register court Düsseldorf HRB 22452
Registered
11/17/1987
Industry
Energy recoveryOperation of sewage treatment facilitiesLandfilling or permanent storage of other waste
Purpose
Die Planung, Errichtung und der Betrieb von Abfallentsorgungsanlagen, insbesondere von Sonderabfallbehandlungsanlagen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Peter Bastian
since 4/14/2026
Procura
Kelvin Collier
since 2/9/2026
Procura
Remo Fidalgo Estevez
since 2/9/2026
Procura
Achim Wetzel
since 3/30/2012
Managing Director
Peter Solscheid
since 8/24/2004
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
100.00%

Shareholders

2 shareholders

GmbH structure

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

IDR-Entsorgungsgesellschaft mbH

Düsseldorf

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

A. Grundlagen der Gesellschaft

Gegenstand der IDR-Entsorgungsgesellschaft mbH (IDR-EG) ist gemäß § 2 des Gesellschaftsvertrages die Planung, Errichtung und der Betrieb von Abfallentsorgungsanlagen, insbesondere von Sonderabfallbehandlungsanlagen.

Die IDR-EG mbH betreibt ein Sonderabfallzwischenlager und eine Aufbereitungsanlage für kontaminierte Stoffe. Sie ist ein verbundenes Unternehmen der REMONDIS-Gruppe und eine 100%ige Beteiligung der REMONDIS Rhein-Wupper GmbH & Co. KG (RRW).

Die IDR-EG bedient den Bereich der Industriekunden und Sonderabfälle sowie im kommunalen Bereich als Satzungsanlage die Landeshauptstadt Düsseldorf und den Kreis Mettmann.

B. Wirtschaftsbericht

B.1 Wirtschaftliche Entwicklung und Geschäftsverlauf

B.1.1.Wirtschaftliche Entwicklung

Die deutsche Wirtschaft ist im Wirtschaftsjahr 2023 von Stagnation geprägt. Die Inflationsrate stellt sich leicht rückläufig dar, ist jedoch weiterhin auf einem hohen Niveau. Ursächlich für die Stagnation ist der starke Kaufpreisverlust aufgrund der Energiepreiskrise, welche den privaten Konsum geschwächt hat. Weitere Ursachen liegen in geopolitischen Spannungen und Krisen. Das preisbereinigte BIP stellt sich im Wirtschaftsjahr mit 107,89 um 0,3% schlechter dar als im Vorjahr (preisbereinigt, 2015 = 100).

Marktstruktur

Wie in den Vorjahren sind Tendenzen zur Rekommunalisierung von kreislaufwirtschaftlichen Aktivitäten in Deutschland erkennbar, die auch REMONDIS über Verluste von profitablen Aufträgen berühren können.

Die Verbrennungspreise für Siedlungs- und Gewerbeabfälle liegen am Entsorgungsmarkt im Vergleich zum Vorjahr auf einem konstanten Niveau. Ursächlich für diese Entwicklung sind die weiterhin knappen Behandlungskapazitäten für gemischte Siedlungsabfälle sowie Gewerbeabfälle und die bundesweite Vollauslastung der Behandlungsanlagen. Als weitere Gründe hierfür nennen die Marktteilnehmer neben den warmen Wintern der vergangenen Jahre die andauernd starken Abfallimporte.

Trotz der eingetrübten Konjunktur, bedingt durch die Energiepreiskrise und eine weiterhin hohe Inflationsrate, wurde auf Jahressicht ein weitestgehend stabiles Mengenaufkommen aus dem produzierenden Gewerbe generiert.

Die IDR-EG hat damit auch im Jahr 2023 einen Beitrag zur Auslastung der REMONDIS-Kapazitäten in der MVA Düsseldorf geleistet.

Im Jahresverlauf 2023 ist der Kraftstoffpreis (Diesel) gegenüber dem Vorjahr bis zum Sommer auf einem Konstanten Niveau geblieben. Ab dem Herbst 2023 begannen die Preise wieder zu sinken. Für das Jahr 2024 ist davon auszugehen, dass die Preise wieder steigen werden aufgrund weiter steigender CO2-Abgaben.

Rahmenbedingungen

Im Konzernverbund hat die IDR-EG aufgrund ihrer Zugehörigkeit zur REMONDIS-Gruppe Zugriff auf nahezu alle Arten von Aufbereitungsanlagen der thermischen Entsorgung, Deponierung und Verwertung. Über Beteiligungsgesellschaften können Baumischabfälle und Bauschutt sowie Kunststoffabfälle, Schrotte, PPK (Papier, Pappe, Kartonagen) wie auch Sonderabfälle aufbereitet oder abgesteuert werden. Analog gilt das für die Kompostierung von Grünabfällen. Für den Bereich der Sonderabfälle bestehen darüber hinaus direkte, langjährige Verbindungen zu entsprechenden Anlagen.

Die IDR-EG ist von der Entwicklung der Rekommunalisierung von kreislaufwirtschaftlichen Aktivitäten in Deutschland in ihrem Operationsgebiet bislang nicht betroffen.

Die bestehenden Partnerschaften zwischen öffentlichen Auftraggebern und REMONDIS in Form von Gemeinschaftsunternehmen (Public Private Partnerships) bieten einen gewissen Schutz vor einer Rekommunalisierung. Die IDR-EG unterhält ihrerseits zahlreiche Geschäftsbeziehungen zur AWISTA Gesellschaft für Abfallwirtschaft und Stadtreinigung mbH, dem Gemeinschaftsunternehmen von REMONDIS mit der Stadtwerke Düsseldorf AG für das kommunale Abfallgeschäft in Düsseldorf.

Leistungsangebot

Die REMONDIS SE & Co. KG mit den zugehörigen Konzerngesellschaften leistet als Unternehmen der Wasser- und Kreislaufwirtschaft in Deutschland sowie in vielen anderen Ländern mit ihren Anlagen und Dienstleistungen einen Beitrag zur Ressourcenschonung und zur Versorgung der Industrie mit Sekundärrohstoffen. Im Leistungsangebot der Gruppe steht neben der Sammlung und Aufbereitung von Abfällen und der Erbringung anderer Infrastrukturdienstleistungen die Gewinnung von Rohstoffen und Energie aus Recyclingprozessen im Mittelpunkt.

Die Zugehörigkeit der IDR-EG über die RRW zur REMONDIS-Gruppe versetzt die RRW mit den zugehörigen Beteiligungsgesellschaften in die Lage, Systemdienstleistungen auf allen Wertschöpfungsstufen der Kreislaufwirtschaft anzubieten.

Das Unternehmen verfügt in seinem Kerngebiet, das im Wesentlichen das Städtedreieck Wuppertal, Solingen, Remscheid sowie den Kreis Mettmann und die Stadt Düsseldorf umfasst, über 2 Niederlassungen (Düsseldorf und Wuppertal) und diesen Niederlassungen zugeordnete Betriebsstätten (Langenfeld und Remscheid) sowie Beteiligungen, wozu die IDR-EG zählt.

Die IDR-EG bedient den Bereich der Industriekunden und Sonderabfälle sowie im kommunalen Bereich als Satzungsanlage die Landeshauptstadt Düsseldorf und den Kreis Mettmann.

Das Zertifikat der IDR-EG nach Entsorgungsfachbetriebeverordnung umfasst mehrere hundert unterschiedlicher Abfallarten nach Abfallverzeichnisverordnung. Es werden Abfälle angenommen, für die fachspezifisches Wissen notwendig ist, welches die IDR-EG durch ihre Mitarbeiter bietet. Das Leistungsangebot umfasst das Lagern, Behandeln und Verwerten, sowie das Sammeln und Befördern.

Neben gefährlichen Abfällen werden Industrieabfälle insbesondere von Produktionsbetrieben der Chemie- und Automobilindustrie angenommen. Weitere Leistungen umfassen die kommunale Sammlung von Schadstoffen aus Haushalten und das Annehmen von Elektroaltgeräten.

B.1.2 Geschäftsverlauf

Die IDR-EG konnte im Berichtsjahr ihr Ergebnis konstant halten.

Die verarbeitete Menge ist mit rund 40.000 to im Jahr gleich geblieben. Diese Menge ist auf mehrere Hundert verschiedene Abfallarten verteilt. Ein allgemein gebräuchlicher Index, wie dieser bei Papier, Schrott oder Kunststoffen, bekannt ist, existiert aufgrund der Differenziertheit der Stoffe im Sonderabfallbereich nicht.

Der Umsatz lag im Berichtsjahr bei 18,4 Mio. € und ist gegenüber dem Vorjahr um 2,3 % gesunken. Der Jahresüberschuss lag mit 1,5 Mio. € um 3,2 % oberhalb des Vorjahres.

Im Jahresverlauf 2023 haben sich die Preise im Sonderabfallbereich in eine positive Richtung entwickelt.

Allgemein war eine weitestgehend stabile Nachfrage für Entsorgungsdienstleistungen im Jahr 2023 zu beobachten, was sich in der verarbeiteten Menge niederschlägt.

Strategische Entwicklung im Geschäftsjahr 202 3

Die IDR-EG konnte im Jahr 2023 ihre Position in ihrem Kerngebiet festigen. Aufgrund langjähriger Kunden- und Lieferantenbeziehungen konnte der Mengendurchsatz stabil gehalten werden.

B.2 Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

B.2.1. Vermögenslage

Die Bilanzsumme erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 0,7 Mio. € auf 6,1 Mio. € (Vorjahr: 5,4 Mio. €).

Die Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen lagen mit 0,5 Mio. € auf dem gleichen Niveau des Vorjahres. Die Investitionen in das Anlagevermögen beliefen sich auf 0,5 Mio. €.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erhöhten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 0,7 Mio. € auf 2,5 Mio. € (Vorjahr: 1,8 Mio. €). Dies liegt im Wesentlichen am Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betragen im abgelaufenen Geschäftsjahr 1,9 Mio. € (Vorjahr: 1,3 Mio. €).

Auf der Passivseite der Bilanz blieb das Eigenkapital nahezu unverändert bei 2,3 Mio. € (Vorjahr 2,3 Mio. €). Bezogen auf die Bilanzsumme ergibt sich eine Eigenkapitalquote von 37,1 % (Vorjahr: 41,9 %).

202 3 202 2
Eigenkapital in Mio. € 2,3 2,3
Bilanzsumme in Mio. € 6,1 5,4
Eigenkapitalquote in % 37,1 41,9

Eigenkapital = Kapitalanteile des Komplementärs zzgl. Kapitalanteile der Kommanditisten zzgl. Rücklagen bzw. gezeichnetes Kapital zzgl. Kapitalrücklagen zzgl. Gewinnrücklagen zzgl. Gewinnvortrag abzgl. Verlustvortrag zzgl. Jahresüberschuss (jeweils zum Stichtag)

Bilanzsumme = Summe Aktiva oder Summe Passiva (jeweils zum Stichtag)

Die Rückstellungen lagen mit 0,9 Mio. € um 0,4 Mio. € unterhalb des Vorjahresniveaus. Die Steuerrückstellungen verringerten sich um 0,2 Mio. € auf 0,0 Mio. € und die sonstigen Rückstellungen verringerten sich um 0,2 Mio. € auf 0,9 Mio. €.

Die Summe der Verbindlichkeiten liegt mit 2,8 Mio. € um 1,2 Mio. € oberhalb des Vorjahresniveaus von 1,6 Mio. €.

B.2.2. Finanzlage

Cashflow aus operativer Tätigkeit:

Für die Finanzierung des Geschäfts standen im Berichtsjahr ausreichend Mittelzuflüsse aus laufender Geschäftstätigkeit zur Verfügung. Entsprechend des angewandten Deutschen Rechnungslegungsstandards Nr. 21 ergibt sich ein Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 1,9 Mio. € (Vorjahr: 1,0 Mio. €). Der Anstieg des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus dem stichtagsbedingten Anstieg der Verbindlichkeiten.

Cashflow aus Investitionstätigkeit :

Die Investitionen des Geschäftsjahres 2023 in Sach- und immaterielles Anlagevermögen betragen 0,5 Mio. €. Dieser Wert setzt sich zusammen aus 0,5 Mio. € für Sachanlagen.

Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit lag bei -0,5 Mio. € (Vorjahr -0,8 Mio €).

Cashflow aus Finanzierungstätigkeit:

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten blieben im Geschäftsjahr bei 0,5 Mio. € (Vorjahr: 0,5 Mio. €).

Es fanden Entnahmen der Gesellschafter in Höhe von 1,1 Mio. € statt.

Zur Sicherstellung der Liquidität der IDR wurden mit den Hausbanken Finanzierungsrahmen ausgehandelt.

Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit lag bei -1,4 Mio. € (Vorjahr: -1,7 Mio. €).

Der Gesamt-Cashflow beträgt 0,03 Mio. € (Vorjahr: -1,5 Mio. €). Der Finanzmittelbestand erhöht sich von 0,5 Mio. € auf 0,6 Mio. €.

B.2.3. Ertragslage

Im Berichtsjahr ergibt sich ein Umsatz von 18,4 Mio. € (Vorjahr: 18,8 Mio. €).

Im Vergleich zum Vorjahr ist das Ergebnis um 0,05 Mio. € gestiegen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 1,5 Mio. € erzielt.

Der Materialaufwand sank im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Mio. € auf 10,1 Mio. €. Das Rohergebnis stieg um 0,3 Mio. € auf 8,6 Mio. €.

Der Personalaufwand stieg im Berichtsjahr um rd. 0,3 Mio. € auf 3,6 Mio. € (Vorjahr: 3,3 Mio. €). Im Verhältnis zum Rohergebnis stieg der Personalaufwand auf eine Quote von 42,22 % (Vorjahr: 39,9 %). In der Gesellschaft wurden durchschnittlich 68 Mitarbeiter beschäftigt. Ein wesentlicher Faktor für gestiegene Personalkosten ist ein deutlicher Tarifanstieg und die Auszahlung der Inflationsausgleichsprämie an die Mitarbeiter.

Die Abschreibungen liegen im Vergleich zum Vorjahr mit 0,5 Mio. € auf einem konstanten Niveau (Vorjahr: 0,5 Mio. €), die sonstigen betrieblichen Aufwendungen blieben stabil bei 2,5 Mio. € (Vorjahr: 2,5 Mio. €).

Der EBITDA lag in 2023 bei 2,6 Mio. € (Vorjahr 2,6 Mio. €).

Im Geschäftsjahr wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 1,5 Mio. € (Vorjahr 1,4 Mio. €) erzielt.

B.3. Gesamtbeurteilung der Entwicklung im abgelaufenen Jahr

Zusammenfassend zeigte sich im Berichtsjahr aus Sicht der Geschäftsführung eine zufriedenstellende Entwicklung der Berichtsgesellschaft. Negative Auswirkungen durch die Energiepreiskrise und geopolitische Spannungen konnten durch Preisanpassungen und eine aktive Vertriebsstrategie kompensiert werden.

Die Geschäftsführung ist davon überzeugt, mit der Gesellschaft auch weiterhin den Anforderungen des Entsorgungsmarktes gerecht zu werden.

C. Voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken

C.1 Chancen- und Risikobericht

Chancen und Risiken

Die mittelbaren wirtschaftlichen Folgen der geopolitischen Spannungen für das Unternehmen/den Konzern und die damit verbundenen weitreichenden Sanktionen auf die Weltwirtschaft und die Rohstoffmärkte spiegeln sich in der nachfolgenden Darstellung der Märkte wider. In Deutschland kämpfen Unternehmen im Jahr 2023 im Durchschnitt mit 5,9 % Inflation. Dies führte zu Preiserhöhungen in allen Regionen. Darüber hinaus werden Preiserhöhungen aufgrund einer Verknappung auf dem Rohstoffmarkt erwartet, was sowohl Chancen als auch Risiken birgt, die im Folgenden detailliert beschrieben werden.

Dem Ausfallrisiko von Leistungsforderungen begegnen wir mit einem intensiven Debitorenmanagement und strukturierten Mahn- und Inkassoprozessen.

Das Preisniveau bei der Neuvergabe kommunaler Entsorgungsverträge stabilisiert sich. Trotzdem besteht weiterhin das Risiko, bei kommenden Ausschreibungen von Altverträgen diese zu verlieren oder bestehende Konditionen nicht weiter durchsetzen zu können.

Die Automotivbranche wird durch den Ukraine-Krieg voraussichtlich weiterhin negativ beeinflusst. Dies hat einen negativen Einfluss auf die IDR-EG zur Folge. Drohende Lieferkettenengpässe werden die Produktion einschränken und somit die Abfallströme reduzieren.Dies kann einen negativen Einfluss auf die IDR-EG über den größten Einzelkunden Daimler zur Folge haben.

Ein weiteres Risiko besteht in den steigenden Energiepreisen, bedingt durch den Ukraine-Krieg. Hiervon ist die energieintensive Chemieproduktion besonders betroffen. Produktionsrückgänge und damit verbunden auch ein Rückgang der Abfallmengen waren bereits im abgelaufenen Wirtschaftsjahr zu verzeichnen. Dieser Trend könnte sich in 2024 fortsetzen und negativen Einfluss auf die IDR-EG haben. Darüber hinaus läuft der aktuelle Stromliefervertrag zum Ende des Jahres 2024 aus.

Chancen aus Ausschreibungen und Investitions- oder Kooperationsmöglichkeiten, die sich aus Branchenkonsolidierungen ergeben, bestehen auch für das Geschäftsjahr 2024.

C.2 Prognosebericht

Die geopolitischen Spannungen werden auch im Geschäftsjahr 2024 präsent sein, da diese sowohl Chancen durch steigende Rohstoffpreise als auch Risiken durch Lieferkettenengpässe birgt, ist eine Ergebnisprognose schwierig.

Nach der Wirtschaftsplanung der IDR-EG gemäß den Vorgaben der REMONDIS-Gruppe wird für die finanziellen Leistungsindikatoren für das Jahr 2024 wie folgt geplant:

2023 202 3 202 4
Mio. € Mio. € Mio. €
Plan Ist Plan
Umsatzerlöse * 19,2 18, 4 1 8,4
Wertschöpfung 8,4 8, 6 9,1
Jahresüberschuss 1,5 1, 5 1, 5
EBITDA ** 2,5 2,6 2, 7

Umsatzerlöse * Planwerte beinhalten interne Leistungsverrechnungen (Brutto) zwischen den Profit-Centern

EBITDA ** Planwerte beinhalten kein Beteiligungsergebnis

Die prognostizierten Plan-Werte für das Geschäftsjahr 2023 wurden, bis auf die Planabweichung bei den Umsatzerlösen, erfüllt bzw. übertroffen. Trotz einer stabilen Menge von Abfällen wurde das Umsatzziel nicht erreicht. Dies ist darauf zurückzuführen, dass eine größere Menge auf Abfallarten entfallen ist, mit denen man einen vergleichsweise niedrigeren Preis beim Kunden erzielen konnte.

Der Planung 2024 wurde die Prämisse zugrunde gelegt, dass sich in diesem Zeitraum keine Effekte mehr aus geopolitischen Spannungen einstellen.

Als wesentliche Investitionen sind Ersatzinvestitionen in Gebäude und den Maschinenpark geplant.

 

Düsseldorf, den 20. März 2024

IDR-Entsorgungsgesellschaft mbH

Die Geschäftsführung der IDR-Entsorgungsgesellschaft mbH

Peter Solscheid

Achim Wetzel

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

  31.12.2023 31.12.2022
 
A. Anlagevermögen    
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene EDV-Software 40.564,00 57.981,00
  40.564,00 57.981,00
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.030.635,00 1.136.413,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 861.032,00 944.282,00
3. Fuhrpark 235.046,00 56.414,64
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 515.750,00 515.123,00
5. Anlagen im Bau 79.978,69 43.912,88
  2.722.441,69 2.696.145,52
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 128.000,00 128.000,00
2. Beteiligungen 100.000,00 100.000,00
  228.000,00 228.000,00
  2.991.005,69 2.982.126,52
B. Umlaufvermögen    
I. Vorräte    
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 50.012,87 44.451,41
2. Waren 10.887,74 7.144,96
  60.900,61 51.596,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände    
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.866.247,90 1.271.296,62
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 173.668,81 148.987,97
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein    
Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 132.175,78
4. Forderungen gegen Gesellschafter 81.436,51 127.028,71
5. Sonstige Vermögensgegenstände 363.154,34 100.556,40
  2.484.507,56 1.780.045,48
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 576.916,17 545.871,99
  3.122.324,34 2.377.513,84
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.322,00 0,00
D. Aktive latente Steuern 22.684,48 23.494,03
  6.138.336,51 5.383.134,39

Passiva

  31.12.2023 31.12.2022
 
A. Eigenkapital    
I. Gezeichnetes Kapital 762.000,00 762.000,00
II. Gewinnvortrag 23.494,03 51.764,56
III. Jahresüberschuss 1.490.053,52 1.444.208,56
  2.275.547,55 2.257.973,12
B. Rückstellungen    
1. Steuerrückstellungen 0,00 226.563,00
2. Sonstige Rückstellungen 893.349,42 1.110.550,94
  893.349,42 1.337.113,94
C. Verbindlichkeiten    
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 531.505,97 461.275,73
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.424.037,84 715.589,14
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 482.073,61 172.542,72
4. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 106.867,06
5. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 150.597,07 42.404,69
6. Sonstige Verbindlichkeiten 208.096,23 128.638,34
(davon aus Steuern € 143.203,71; Vorjahr: € 92.016,53)    
  2.796.310,72 1.627.317,68
D. Rechnungsabgrenzungsposten 173.128,82 160.729,65
  6.138.336,51 5.383.134,39

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023

  2023 2022
 
1. Umsatzerlöse 18.389.997,08 18.819.440,14
2. Sonstige betriebliche Erträge 359.037,82 176.968,20
3. Gesamtleistung 18.749.034,90 18.996.408,34
4. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -46.815,78 -91.548,29
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -10.070.606,82 -10.571.773,94
  -10.117.422,60 -10.663.322,23
5. Rohergebnis 8.631.612,30 8.333.086,11
6. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -2.857.738,30 -2.584.563,42
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -786.347,47 -736.718,57
(davon für Altersversorgung € -67,20; Vorjahr: € -1.710,61)    
  -3.644.085,77 -3.321.281,99
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -490.113,70 -461.277,91
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.454.430,52 -2.523.790,01
9. Erträge aus Beteiligungen 82.615,50 99.993,75
(davon aus verbundenen Unternehmen € 32.615,50; Vorjahr € 24.993,75)    
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 180,00 80,81
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -10.017,89 -9.937,47
12. Ergebnis vor Steuern 2.115.759,92 2.116.873,29
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -625.706,40 -672.664,73
(davon latente Steuern € -809,55; Vorjahr: € -3.274,38)    
14. Ergebnis nach Steuern/Jahresüberschuss 1.490.053,52 1.444.208,56

Anhang für das Geschäftsjahr 1. Januar - 31. Dezember 2023

IDR-Entsorgungsgesellschaft mbH, Düsseldorf
Amtsgericht Düsseldorf
HRB 22452

I. GRUNDLAGEN

Die IDR-Entsorgungsgesellschaft mbH ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 und 4 HGB.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte gemäß Gesellschaftsvertrag nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften, der weiteren rechtsformspezifischen Vorgaben, etwaigen gesellschaftsindividuellen Vorgaben sowie der Rethmann-Bilanzierungsrichtlinien.

II. BILANZIERUNGS-, BEWERTUNGS- UND AUSWEIS-METHODEN

Die Gliederungsschemata gemäß §§ 266 und 275 HGB wurden zur verbesserten Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage um folgende Positionen geändert:

In der Bilanz:

gesonderter Ausweis des Fuhrparks innerhalb der Sachanlagen.

gesonderter Ausweis der Forderungen gegen bzw. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern.

In der Gewinn- und Verlustrechnung:

Eingefügte Zwischensummen: Gesamtleistung, Rohergebnis, Ergebnis vor Steuern.

Wegfall des Ausweises der sonstigen Steuern.

Die sonstigen Steuern werden zwecks Anpassung an international übliche Darstellungsmethoden nicht als eigenständige Position nach dem Ergebnis nach Steuern in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen, sondern sind in der Position sonstige betriebliche Aufwendungen enthalten.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.

In der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung sind jeweils die entsprechenden Vorjahresbeträge angegeben.

Aktiva:

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Dabei werden entgeltlich erworbene EDV-Programme über eine betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von drei Jahren abgeschrieben.

Sachanlagen sind mit den Anschaffungskosten, im Fall abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige nutzungsbedingte Abschreibungen, bewertet. Bei vor dem 1. Januar 2010 angeschafften Sachanlagen werden die planmäßigen Abschreibungen - soweit steuerlich zulässig - degressiv vorgenommen. Sofern die lineare Abschreibung zu höheren Beträgen als die degressive Abschreibung führt, wird ein Wechsel von der degressiven zu der linearen Abschreibung vorgenommen.

Bei Anlagegütern, die nach dem 1. Januar 2010 angeschafft wurden, erfolgt die Abschreibung näherungsweise gemäß dem tatsächlichen Nutzungsverlauf. Dabei kommt grundsätzlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung. Lediglich im Bereich der Fahrzeuge wird weiterhin degressiv abgeschrieben, da dies dem tatsächlichen Entwertungsverlauf entspricht. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände dauerhaft ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen.

Folgende Nutzungsdauern sind den Abschreibungen der einzelnen Sachanlagegruppen zugrunde gelegt worden:

-Gebäude 33 Jahre
-Außenanlagen, Platzbefestigung 10 - 19 Jahre
-Arbeitsmaschinen, maschinelle Anlagen 4 - 20 Jahre
-Fahrzeuge des Entsorgungsbereichs 6 Jahre
-Behälter 4 Jahre

Zugänge zu Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Die Anschaffungskosten umfassen auch Nebenkosten und nachträgliche Anschaffungskosten. Dem Vermögensgegenstand direkt zurechenbare Anschaffungspreisminderungen werden abgesetzt. Der Umfang der Anschaffungskosten entspricht § 255 Abs. 1 HGB.

Abgänge von immateriellen Vermögensgegenständen und Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten und den aufgelaufenen Abschreibungen zum Zeitpunkt ihres Ausscheidens verbucht.

Zugänge an Geringwertigen Wirtschaftsgütern bis 250 € (bis 2017: 150 €) werden direkt als sonstige betriebliche Aufwendungen erfasst. Als Ausnahme sind die Behälter bis 250 € (bis 2017: 150 €) zu nennen, die weiterhin aktiviert und im selben Jahr voll abgeschrieben werden.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten zwischen 250 € (bis 2017: 150 €) und 800 € (bis 2017: 410 €) werden aktiviert und sofort im Monat des Zugangs abgeschrieben. Hierbei wird im Anlagengitter der Totalabgang nach 6 Jahren unterstellt.

Bei den Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten bewertet, in Einzelfällen mit dauerhafter Wertminderung zu niedrigeren beizulegenden Zeitwerten. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen.

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Bestandsrisiken, die sich aus der Lagerdauer und geminderter Verwertbarkeit ergeben, wird durch Wertabschlägen Rechnung getragen.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren sind mit den Anschaffungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungspreisminderungen aktiviert. Als Bewertungsvereinfachungsverfahren wird die Durchschnittsmethode angewandt.

Der Ansatz von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen erfolgt grundsätzlich zu Nennwerten; alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Einzelrisiken wird durch die Bildung von Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Deckung des allgemeinen Kreditrisikos wird bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen weiterhin eine Pauschalwertberichtigung des Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen.

Die Bewertung der liquiden Mittel erfolgt zu Nennwerten.

Ausgaben, die Aufwendungen für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

Latente Steuern werden für zeitliche Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten ermittelt. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis eines aus Gewerbesteuer, Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag kombinierten Steuersatzes. Eine sich insgesamt ergebende passive Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer ausgewiesen. Für eine sich insgesamt ergebende Steuerentlastung wird das Aktivierungswahlrecht ausgeübt. Der Ausweis erfolgt dann unter den aktiven latenten Steuern.

Passiva:

Das Eigenkapital wird zum Nennwert bilanziert.

Bei der Bildung der Steuer- und sonstigen Rückstellungen wurde den erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten angemessen Rechnung getragen. Sie sind unter Berücksichtigung zukünftiger Preis- und Kostensteigerungen in der Höhe bemessen, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung zur Erfüllung notwendig ist.

Alle Verbindlichkeiten sind zu ihren Erfüllungsbeträgen bilanziert.

Einnahmen, die Erträge für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen, sind im passiven Rechnungsabgrenzungsposten abgegrenzt.

III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

Anlagevermögen:

Das Anlagengitter gemäß § 284 Abs. 3 HGBist dem Anhang beigefügt.

Eine Übersicht über die Anteile an verbundenen Unternehmen (Anteilsbesitz) nach § 271 Abs. 1 HGB, ist dem Anhang als Anlage beigefügt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände:

Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 173.668,81 € (Vorjahr: 148.987,97 €).

Die Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 132.175,78 €).

Die Forderungen gegen Gesellschafter schließen Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 81.436,51 € (Vorjahr: 127.028,71 €) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 81.436,51 € (Vorjahr: 127.028,71 €) ein.

Aktive latente Steuern:

Die in der Bilanz gem. § 274 Abs. 1 HGB gesondert ausgewiesenen aktiven latenten Steuern setzen sich im Wesentlichen aus temporären Differenzen im Bereich des Sachanlagevermögens und der sonstigen Rückstellungen zusammen.

Die Bewertung der temporären Differenzen erfolgt wie im Vorjahr mit dem für das Geschäftsjahr geltenden kombinierten Steuersatz für Körperschaftsteuer einschließlich Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer von 31,22 %.

Eigenkapital:

Das im Handelsregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt 762.000,00 €.

Im Eigenkapital ist ein Betrag von 22.684,48 € aus der Aktivierung latenter Steuern zur Ausschüttung gesperrt.

Rückstellungen:

Die Bildung der sonstigen Rückstellungen erfolgte vor allem für Verpflichtungen aus dem Personalbereich, Entsorgungskosten, ausstehende Eingangsrechnungen und unterlassene Instandhaltung.

Verbindlichkeiten:

Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten nach Restlaufzeiten geht aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel hervor.

Gesamt 31.12.2023 Restlaufzeiten Restlaufzeiten
≤ 1 Jahr > 1 Jahr D avon > 5 Jahre ≤ 1 Jahr 31.12.2022 > 1 Jahr 31.12.2022
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 531.505,97 226.541,75 304.964,22 0,00 191.577,95 269.697,78
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.424.037,84 1.424.037,84 0,00 0,00 715.589,14 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 482.073,61 482.073,61 0,00 0,00 172.542,72 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0,00 106.867,06 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 150.597,07 150.597,07 0,00 0,00 42.404,69 0,00
Sonstige Verbindlichkeiten 208.096,23 208.096,23 0,00 0,00 128.638,34 0,00
2.796.310,72 2.491.346,50 304.964,22 0,00 1.357.619,90 269.697,78

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 482.073,61 € (Vorjahr: 172.542,72 €).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, beinhalten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 0,00 € (Vorjahr: 106.867,06 €).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern schließen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 150.597,07 € (Vorjahr: 42.404,69 €) sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 150.597,07 € (Vorjahr: 42.404,69 €) ein.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten:

Der passive Rechnungsabgrenzungsposten enthält bereits erhaltene Zahlungen für zukünftige Ansprüche sowie bereits vereinnahmte Entsorgungserlöse, bei denen die angenommenen Abfallmengen noch nicht verwertet bzw. beseitigt wurden bzw. für Leistungen, die noch nicht vollständig erbracht worden sind.

Weitere Angaben zur Bilanz:

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Jahresabschlusses wird vorgeschlagen, aus dem in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Jahresüberschuss in Höhe von 1.490.053,52 €, dem Gewinnvortrag in Höhe von 23.494,03 € abzüglich der zur Ausschüttung gesperrten aktiven latenten Steuern in Höhe von 22.684,48 € insgesamt 1.490.863,07 € auszuschütten und 22.684,48 € auf neue Rechnung vorzutragen.

IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

Umsatzerlöse :

Die Umsatzerlöse gliedern sich nach Tätigkeitsbereichen wie folgt auf:

2023 2022
T € T €
Sortier-/Aufbereitungsanlage 18.249 18.678
Umschlagplätze, Recyclinghöhe 141 141
18.390 18.819

Die Umsatzerlöse gliedern sich wie folgt nach den geografischen Märkten auf:

2023 2022
T € T €
Deutschland 18.317 18.682
EU außer Deutschland 73 137
Übriges Ausland 0 0
18.390 18.819

Periodenfremde Erträge:

In der Position sonstige betriebliche Erträge der Gewinn- und Verlustrechnung sind folgende periodenfremde und neutrale Erträge enthalten:

Verrechnete Sachbezüge AN über 45.417,02 €.

Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen über 275.569,51 €.

Sonstige betriebliche Aufwendungen:

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten sonstige Steuern in Höhe von 12.017,74 € (Vorjahr 15.549,30 €).

Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen:

Der Zinsanteil aus der Zuführung zu Rückstellungen beträgt 232,00 € (Vorjahr: 263,00 €).

Steuern vom Einkommen und Ertrag

In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind latente Körperschaftsteuer in Höhe von 410,28 € (Vorjahr: 1.659,47 €) und latente Gewerbesteuer in Höhe von 399,27 € (Vorjahr: 1.614,91 €) enthalten.

V. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNG NACH DEM SCHLUSS DES GESCHÄFTSJAHRES

Zwischen Bilanzstichtag und Erstellung des Jahresabschlusses sind keine wertbegründenden Geschäftsvorfälle von besonderer Bedeutung eingetreten, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage haben.

VI. ERGÄNZENDE ANGABEN

Arbeitnehmerzahlen:

Im Jahr 2023 waren durchschnittlich beschäftigt:

2023 2022
Angestellte 21 20
gewerbliche Mitarbeiter 35 34
Aushilfen 12 14
Summe Arbeitnehmer nach § 267 Abs. 5 HGB 68 68
Auszubildende 4 2
Gesamtsumme 72 70

Aufgrund tarifvertraglicher Verpflichtungen in Bezug auf die ehemals städtischen Mitarbeiter ist die Gesellschaft Mitglied der kommunalen Zusatzversorgungskasse Rheinische Versorgungs- und Zusatzversorgungskasse (RVK/RZVK), Köln. 77 Mitarbeiter haben einen zusätzlichen Altersversorgungsanspruch gegenüber der Zusatzversorgungskasse. Die Leistung der Zusatzversorgung greift bei Beginn der Altersrente, d.h. in der Regel am Ende des Arbeitslebens.

Die Zusatzversorgung verfolgt das Prinzip der so genannten Gesamtversorgung. Dies bedeutet, dass die Höhe der Leistung der Zusatzversorgungskasse von der Dauer der jeweiligen Umlagezahlung für den betroffenen Mitarbeiter und der Höhe der ihm gewährten Rentenleistung des Sozialversicherungsträgers abhängig ist. Das zvk-pflichtige Entgelt betrug 2.423 T€ in 2023.

Der Umlagesatz für 2023 betrug 4,25 %. Im Jahr 2023 ist zusätzlich ein Sanierungsgeld in Höhe von 3,5 % erhoben worden. Die Umlage betrug im Jahr 2023 somit 102 T€ (2022: 96 T€).

Hinsichtlich dieser Versorgungsverpflichtungen der RZVK gegenüber Mitarbeitern und ehemaligen Mitarbeitern der IDR sind Unterdeckungen nicht auszuschließen. Soweit Unterdeckungen der Versorgungsansprüche bei der RZVK vorliegen, kann eine subsidiäre Einstandspflicht der IDR als Arbeitgeber bestehen. Für diese mittelbare Verpflichtung braucht gemäß Artikel 28 EGHGB eine Rückstellung nicht gebildet werden.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen:

Als wesentliche sonstige finanzielle Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB sind nach Art und Betrag zu nennen:

Gesamt Restlaufzeiten
≤ 1 Jahr > 1 Jahr D avon > 5 Jahre
aus Miet-, Pacht- und Leasingverträgen 4.757.683,74 641.043,84 4.116.639,90 2.274.351,60
davon mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
aus sonstigen Verträgen 2.394.559,20 239.455,92 2.155.103,28 1.197.279,60
davon mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen 2.394.559,20 239.455,92 2.155.103,28 1.197.279,60
7.152.242,94 880.499,76 6.271.743,18 3.471.631,20

Gesamthonorar des Abschlussprüfers:

Das im Aufwand erfasste Gesamthonorar des Abschlussprüfers im abgeschlossenen Geschäftsjahr teilt sich wie folgt auf:

Honorar für
Abschlussprüfungsleistungen 16.660,00
Summe 16.660,00

VII. BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGSUNTERNEHMEN

Mitgliedschaft im Konzern:

Der Jahresabschluss der Gesellschaft wird gemäß §§ 290 ff. HGB in den Konzernabschluss der REMONDIS SE & Co. KG mit Sitz in Lünen, die den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt, sowie in den Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG mit Sitz in Selm, die den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt, einbezogen. Der Konzernabschluss der Rethmann SE & Co. KG ist beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers einzureichen und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt machen zu lassen.

VIII. ANGABEN ZU GESELLSCHAFTSORGANEN

Der Geschäftsführung der Berichtsgesellschaftgehörten im Berichtsjahr an:

Herr Peter Solscheid, Linnich, Diplom-Ingenieur, Geschäftsführer,

Herr Achim Wetzel, Düsseldorf, Diplom-Ingenieur, Geschäftsführer,

Angestellter der REMONDIS Rhein-Wupper GmbH & Co. KG.

Auf die Angabe der Vergütung für die Mitglieder des Geschäftsführungsorgans wurde gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

Dem Beirat der Berichtsgesellschaft gehörten im Berichtsjahr an:

Herr Peter Ehler, Geschäftsführer der REMONDIS Rhein-Wupper GmbH & Co. KG,

Herr Peter Blumenrath, Geschäftsführer der Blumenrath & Cönen GmbH,

Herr Jörg Mühlen, Geschäftsführer der REMONDIS Rhein-Wupper GmbH & Co. KG,

Frau Sarah Löffler, Studentin, GRÜNE Düsseldorf,

Herr Michael Jung, Geschäftsführer der REMONDIS Industrie Service GmbH & Co. KG,

Herr Stephan Krings (Vorsitzender), Geschäftsführer der REMONDIS GmbH & Co. KG, Köln.

 

Düsseldorf, den 20. März 2024

IDR-Entsorgungsgesellschaft mbH

Geschäftsführer

Peter Solscheid

Achim Wetzel

Entwicklung des Anlagevermögens 2023

Anschaffungskosten
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene EDV-Software 81.671,20 0,00 0,00 81.671,20
  81.671,20 0,00 0,00 81.671,20
II. Sachanlagen      
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.735.181,82 0,00 0,00 5.735.181,82
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.607.674,99 36.700,00 0,00 2.644.374,99
3. Fuhrpark 796.924,39 223.997,17 8.180,67 1.012.740,89
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.850.654,47 202.229,89 75.784,22 1.977.100,14
5. Anlagen im Bau 43.912,88 36.065,81 0,00 79.978,69
  11.034.348,55 498.992,87 83.964,89 11.449.376,53
III. Finanzanlagen      
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 128.000,00 0,00 0,00 128.000,00
2. Beteiligungen 100.000,00 0,00 0,00 100.000,00
  228.000,00 0,00 0,00 228.000,00
Gesamt 11.344.019,75 498.992,87 83.964,89 11.759.047,73
Kumulierte Abschreibungen Restbuchwerte
01.01.2023 Zugänge Abgänge 31.12.2023 31.12.2023 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene EDV-Software 23.690,20 17.417,00 0,00 41.107,20 40.564,00 57.981,00
  23.690,20 17.417,00 0,00 41.107,20 40.564,00 57.981,00
II. Sachanlagen            
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 4.598.768,82 105.778,00 0,00 4.704.546,82 1.030.635,00 1.136.413,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.663.392,99 119.950,00 0,00 1.783.342,99 861.032,00 944.282,00
3. Fuhrpark 740.509,75 45.365,81 8.180,67 777.694,89 235.046,00 56.414,64
4. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.335.531,47 201.602,89 75.784,22 1.461.350,14 515.750,00 515.123,00
5. Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 79.978,69 43.912,88
  8.338.203,03 472.696,70 83.964,89 8.726.934,84 2.722.441,69 2.696.145,52
III. Finanzanlagen            
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00 128.000,00 128.000,00
2. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 100.000,00 100.000,00
  0,00 0,00 0,00 0,00 228.000,00 228.000,00
Gesamt 8.361.893,23 490.113,70 83.964,89 8.768.042,04 2.991.005,69 2.982.126,52

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die IDR-Entsorgungsgesellschaft mbH, Düsseldorf

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IDR-Entsorgungsgesellschaft mbH, Düsseldorf, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IDR-Entsorgungsgesellschaft mbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Essen, den 12. April 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

ppa. Matthias Kräbber, Wirtschaftsprüfer ppa. Henning Staschullo, Wirtschaftsprüfer



N I E D E R S C H R I F T von Mittwoch, 05. Juni 2024, 11:05 Uhr über die 68. Sitzung der Gesellschafterversammlung der IDR-Entsorgungsgesellschaft mbH

Bei der IDR-Entsorgungsgesellschaft mbH Oerschbachstraße 31 40599 Düsseldorf

Anwesenheit

Gesellschafter

Herr Peter Ehler (Vorsitzender) REMONDIS Rhein-Wupper GmbH & Co. KG
Herr Jörg Mühlen REMONDIS Rhein-Wupper GmbH & Co. KG

Geschäfts führung

Herr Peter Solscheid

Herr Achim Wetzel

Gäste

Herr Stephan Krings

Pro to kollführer

Herr Achim Wetzel

TAGESORDNUNG

1.

Verzicht auf die Einhaltung der Frist- und Formvorschriften

2.

Feststellung der Beschlussfähigkeit

3.

Genehmigung der Tagesordnung

4.

Genehmigung der Niederschrift der 67. Gesellschafterversam m lung der IDR-EG vom 20.11.2023

5.

Feststellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr 202 3

6.

Verwendung des Bilanzergebnisses / Ausschüttungstermin

7.

Entlastung der Geschäftsführung und des Beirates

8.

Bericht der Geschäftsführung

9.

Verschiedenes

Der Vorsitzende begrüßt die Teilnehmer und ruft den TOP 1 auf.

1.

Verzicht auf die Einhaltung der Frist - und Formvorschriften

Für die heutige Sitzung verzichtet die Gesellschafterversammlung auf die Einhaltung von Frist- und Formvorschriften.

2.

Feststellung der Beschlussfähigkeit

Der Vorsitzende stellt die Beschlussfähigkeit fest.

3.

Genehmigung der Tagesordnung

Die Tagesordnung wird in der von der Geschäftsführung vorgelegten Form genehmigt.

4.

Genehmigung der Niederschrift der 67 . Gesellschafterversammlung der IDR-EG vom 20.11.2023

Die Niederschrift der 67. Gesellschafterversammlung der IDR-EG vom 20.11.2023 wird von der Gesellschafterversammlung genehmigt.

5.

Feststellung des Jahresabschlusses mit Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Der Wirtschaftsprüfer hat einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Bezüglich der Erläuterung wird auf die Ausführungen in der Beiratssitzung verwiesen.

Beschluss:

Die Gesellschafterversammlung stellt den Jahresabschluss mit Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023 fest.

6.

Verwendung des Bilanzergebnisses / Ausschüttungstermin

Die Gesellschafterversammlung beschließt, aus dem Jahresüberschuss 2023 in Höhe von € 1.490.053,52 zzgl. des Gewinnvortrags in Höhe von € 23.494,03, € 1.490.863,07 auszuschütten. Im Eigenkapital ist ein Betrag in Höhe von € 22.684,48 aus der Aktivierung latenter Steuern zur Ausschüttung gesperrt. Dieser Betrag in Höhe von € 22.684,48 wird auf neue Rechnung vorgetragen.

Die Ausschüttung findet am 02.12.2024 statt.

7.

Entlastung der Geschäftsführung und des Beirates

Die Gesellschafterversammlung beschließt, der Geschäftsführung und den Mitgliedern des Beirates für das Geschäftsjahr 2023 Entlastung zu erteilen.

Der Vorsitzende dankt der Geschäftsführung und der Belegschaft für die geleistete Arbeit.

8.

Bericht der Geschäftsführung

Auf einen ausführlichen Bericht wird verzichtet, da dieser bereits in der vorangegangenen Beiratssitzung vorgestellt wurde.

Die Gesellschafterversammlung nimmt die Ausführungen unter Verweis auf die Ausführungen in der unmittelbar vorangegangenen Beiratssitzung zur Kenntnis.

9.

Verschiedenes

Da keine weiteren Wortmeldungen vorliegen, schließt der Vorsitzende die Sitzung um 11:10 Uhr.

Vorsitzender (Peter Ehler)


Schriftführer (Achim Wetzel)


Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 wurde am 05.06.2024 festgestellt.

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