HQM Tubes GmbH
Ernst-von-Delius-Straße 5, 03238 Finsterwalde, DEUMaster Data
Basic information of the organization
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Martin Russig since 11/4/2025 | Procura |
Henry Schulze since 1/19/2023 | Procura |
Michael Köppe since 10/8/2018 | Managing Director |
Heidi Jakob since 12/9/2015 | Procura |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Beneficial owner data is only accessible to registered users.
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Tube Technology Systems GmbHMassen-NiederlausitzJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015LageberichtTube Technology Systems GmbH, Massen-Niederlausitz (vormals Tube Technology Systems AG)I. Darstellung des Geschäftsverlaufs Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Die weltweiten Zulassungen von PKW und leichten Nutzfahrzeugen legten im Berichtsjahr um 3,3% auf 82,4 Mio. Fahrzeuge zu. Die beiden größten Automobilmärkte USA und China trugen wiederum maßgeblich dazu bei. So stiegen die Zulassungszahlen in China um 8,9% auf 20,5 Mio. Einheiten. Trotz einer Abschwächung im Vergleich zum Vorjahr konnte der chinesische Markt den US-amerikanischen hinter sich lassen. Das Wachstum in den USA lag bei 5,7% (17,5 Mio. Fahrzeuge). In Europa nahmen die Automobilmärkte 2015 den Schwung aus dem Vorjahr mit und verzeichneten ein Plus von 9,2% (14,2 Mio. Fahrzeuge). Der europäische Automobilmarkt, bereinigt um die Zulassungen in Deutschland, konnte auf 11,0 Mio. Einheiten sogar etwas stärker zulegen (+ 10,3%). Der Markt in Deutschland wuchs um 5,6% auf 3,2 Mio. Einheiten und stellte damit fast ein Viertel aller Neuzulassungen in Europa (22,6%). Frankreich (1,9 Mio. Fahrzeuge/+ 6,8%) und Italien (1,6 Mio. Fahrzeuge/+ 15,5%) trugen mit einem robusten Plus zur Erholung bei. Mit hoher Dynamik konnte Spanien erneut zum Wachstum in Europa beitragen (1,0 Mio. Fahrzeuge/+ 20,9%). Die Zulassungen in Großbritannien legten um 6,3% zu (2,6 Mio. Fahrzeuge). Die Automobilmärkte der großen Schwellenländer litten 2015 weiter unter der Rezession. Der russische Markt brach um mehr als ein Drittel ein (1,5 Mio. Fahrzeuge/- 36,0%). In Brasilien betrug das Minus rund ein Viertel (2,5 Mio. Fahrzeuge/- 25,7%). Geschäftsverlauf Der Geschäftsverlauf des Bereichs Rohrleitungssysteme wurde in 2015 erheblich durch zwei Havarien im 1. Quartal im Werk Massen beeinflusst. In Folge dieser Ereignisse kam es über einen größeren Zeitraum zu teilweisem Produktionsstillstand an diesem Standort, wobei die Belieferung des Hauptkunden durch Zukauf von Vormaterial jederzeit sichergestellt werden konnte. Die direkten negativen wirtschaftlichen Folgen der Havarie Brandschaden wurden durch die Versicherung zum Großteil ausgeglichen. Es verblieb ein Schaden von T€ 904, der im außerordentlichen Ergebnis des Geschäftsjahres ausgewiesen wird. In Folge des Produktionsstillstandes war es nicht mehr möglich, die Tochtergesellschaft, TTS Inc., Auburn/USA, verlässlich mit Vorprodukten zu versorgen. Diese wirtschaftlichen Umstände zwangen die TTS letztlich, die Tochtergesellschaft zum 30. Juni 2015 zu schließen. Der ursprünglich geplante Ausbau des USA-Geschäftes konnte aufgrund dieser Ereignisse nicht weiter verfolgt werden. Die Anteile an der TTS Inc. wurden veräußert und das Anlagenvermögen der Tochter gegen teilweise Aufrechnung mit eigenen Forderungen an die Muttergesellschaft übertragen. Der negative Ergebnisbeitrag i.H.v. T€ 909, welcher aus diesem Sachverhalt resultierte wird ebenfalls im außerordentlichen Ergebnis ausgewiesen. Aus der Havarie Qualitätsschaden resultierten Mehraufwendungen für die Identifikation und Beseitigung der Ursache dieser Havarie i.H.v. T€ 1.014, welche im außerordentlichen Ergebnis enthalten sind. Zum Geschäftsjahresende war die Beseitigung der Auswirkungen der o.g. Ereignisse abgeschlossen und die Ursachen identifiziert. Die Produktion lief in vollem Umfang wieder an. Am Standort Zwickau war 2015 ein planmäßiger Geschäftsverlauf zu verzeichnen. Im Bereich JIS/JIT wurden bestehende Aufträge abgearbeitet. Im Bereich ITG konnte der Abgang eines größeren Kunden zu Jahresbeginn in den Folgemonaten durch erhöhte Umsätze kompensiert und das geplante Ergebnis realisiert werden. Auch 2014 bestätigten die erfolgreich durchgeführten DIN EN-Audits ISO 9001:2008/ TS 16949, dass sämtliche Prozessstandards und Qualitätsanforderungen durch TTS einmal mehr vollumfänglich umgesetzt werden. Auch das im Vorjahr eingeführte Energie-Management-System nach DIN EN 50001 wurde erfolgreich eingeführt. Die wiederkehrende Zertifizierung "Sicher mit System", durchgeführt von der Berufsgenossenschaft, wurde ebenfalls erfolgreich auditiert. Mit Übernahme von Anteilen an der Gesellschafterin der Muttergesellschaft erwarb die Härterei und Qualitätsmanagement GmbH, Leipzig, per 1. September 2015 indirekt die Anteilsmehrheit an der TTS. In Folge dessen wurde die TTS in den Konzernverbund der HQM integriert. Danach erfolgte die Umwandlung im Rahmen eines Formwechsels von der Aktiengesellschaft in die GmbH. II. Darstellung der Lage Ertragslage Im Geschäftsjahr wurde ein Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ -510 erzielt. Dieser resultierte im Wesentlichen aus den Havarien im ersten Quartal, deren Auswirkungen im außerordentlichen Ergebnis dargestellt sind. Demgegenüber ist das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit mit T€ 2.763 positiv. Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr von 68 Mio. € auf 132 Mio. € und spiegeln nun erstmals den ganzjährigen Geschäftsverlauf der Gesellschaft an allen drei Standorten wider, da 2014 der Standort Zwickau erst unterjährig übernommen wurde. Bei dem Betriebsteil "JIS/JIT" wird mit einem hohen Wareneinsatz bei gleichzeitig hohen Umsatzerlösen gearbeitet wohingegen die weiteren Betriebsteile eine hohe Fertigungstiefe besitzen. Die Gesamtmarge hat sich im Geschäftsjahr dadurch deutlich reduziert. Finanzlage Die Finanzlage des Unternehmens ist im abgelaufenen Geschäftsjahr weiterhin durchweg stabil. Auch in der Zeit von Produktionsstillständen war die Liquidität jederzeit gesichert. Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr von T€ 32.116 auf T€ 21.935 reduziert, was im Wesentlichen auf die Rückführung eines Lieferantenkredits und die Folgen aus der Schließung der TTS Inc. im Berichtsjahr zurückzuführen ist. Die Eigenkapitalquote hat sich trotz eines Jahresfehlbetrags von 26,1% auf 34,2% erhöht. Insgesamt wurden im Geschäftsjahr T€ 1.963 in das Anlagevermögen investiert. Die Investitionen erfolgten zum Großteil in Maschinen und Anlagen des Bereich Rohrleitungssysteme. III. Chancen und Risiken Als potentielles Risiko wird weiterhin eine mögliche allgemeine bzw. Branchenrezession der Automobilindustrie gesehen. Im Besonderen bestehen Risiken in der Veränderung von Abrufzahlen der Hauptkunden sowie ungünstige Preisentwicklungen am Rohstoffmarkt. Zudem muss die Gesellschaft stets den hohen Qualitätsanforderungen der Kunden gerecht werden. Schwächen in der Qualität der ausgelieferten Produkte können einen wesentlichen negativen Einfluss auf die Ertragslage der Gesellschaft haben. Aufgrund der hohen Abhängigkeit der TTS von einem OEM in der Automobilindustrie besteht ein strukturelles Risiko. Diesem Risiko wird mit der mittelfristigen Ausrichtung auf neue Kunden begegnet. Eine Bestandsgefährdung aufgrund dieses Risikos wird nicht gesehen. Der Bereich JIS/JIT birgt aufgrund der geringen Margen stets das Risiko, bei unvorhergesehenen Ereignissen oder ungünstigen Kostenentwicklungen, in eine Verlustsituation zu geraten. Im Rohrleitungsgeschäft sieht das Unternehmen Chancen durch kapazitive Erweiterungen der Produktpalette und durch die Gewinnung von weiteren OEM's als Kunden. Im Bereich ITG ist die zweite Generation des Hauptproduktes erfolgreich entwickelt worden und wird für weitere OEM's und der Zulieferindustrie angeboten. IV. Nachtragsbericht Es sind keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres zu verzeichnen. V. Prognosebericht Im Geschäftsjahr 2016 wird mit einer weiterhin stabilen Auftragslage gerechnet. Die Diversifikation der Produktpalette wird vorangetrieben und die Akquisition von Folgeaufträgen zu den derzeit bestehenden wird angestrebt. Des Weiteren soll die Integration in die HQM Gruppe fortgesetzt werden, was zur Freisetzung von Synergieeffekten führen wird. Für 2016 wird ein Umsatz auf Niveau des Geschäftsjahres erwartet, wogegen sich das geplante Ergebnis deutlich erhöhen soll. Es wird mit einem Jahresüberschuss von ca. T€ 1.000 geplant. VI. Zweigniederlassungen Die Gesellschaft hat neben dem Hauptsitz in Massen weitere Standorte in Tröbitz und Zwickau.
Massen-Niederlausitz, 29. April 2016 gez. Jens Reimann, Geschäftsführer gez. Dieter Lange, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Ergebnisverwendung
AnhangA. Allgemeine Hinweise Mit Wirkung zum 9. Dezember 2015 wurde die Tube Technology Systems AG in die Tube Technology Systems GmbH umgewandelt (Formwechsel). Der vorliegende Jahresabschluss wurde gem. den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes und des Gesellschaftsvertrages aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften im Sinne von § 267 Abs. 3 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir "davon-Vermerke" zu Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung in den Anhang aufgenommen. Aus dem gleichen Grunde wurden die Angaben zu Haftungsverhältnissen (§ 251 HGB i. V. mit § 268 Abs. 7 HGB) sowie die Angaben zur Mitzugehörigkeit (§ 265 Abs. 3 HGB) zu anderen Posten der Bilanz ebenfalls im Anhang gemacht. Im Juli 2014 übernahm die Gesellschaft im Rahmen eines Asset Deals die Geschäftsbereiche"JIS/JIT" und "ITG" von der insolventen HQM Sachsenring GmbH. Das Geschäftsjahr 2015 ist somit das erste volle Geschäftsjahr mit diesen Geschäftsbereichen. Die Vorjahreszahlen der Gewinn- und Verlustrechnung sind deshalb nur eingeschränkt vergleichbar. B. Angaben zu Bilanzierung und Bewertung Für die Aufstellung des Jahresabschlusses sind unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten vermindert um die lineare Abschreibung bewertet. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vornahme der planmäßigen Abschreibungen erfolgt unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer pro rata temporis. Für Anlagegüter, die nach dem 31.12.2007 und vor dem 01.01.2015 zugegangen sind und deren Anschaffungs- oder Herstellungskosten für den einzelnen Vermögensgegenstand € 150 aber nicht € 1.000 übersteigen, ist teilweise ein Sammelposten gebildet worden, der über 5 Jahre abgeschrieben wird. Soweit Investitionszuschüsse vereinnahmt wurden, wird hierfür der passivische Ansatz als Sonderposten für Investitionszuwendungen gewählt. Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bewertet. Soweit erforderlich, wurden Abschreibungen vorgenommen. Der Ansatz des Vorratsvermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. In die Herstellungskosten werden die Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten einbezogen. Sofern der Zeitwert am Bilanzstichtag niedriger war, wird dieser angesetzt. Das strenge Niederstwertprinzip wird bei der Bewertung beachtet. Alle Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Der Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Für Disagien auf Bankdarlehen wurde ein aktiver Rechnungsabgrenzungsposten gebildet. Darüber hinaus wurden anteilige Ausgaben aus der Zeit vor dem Abschlussstichtag, die Aufwendungen für Folgejahre darstellen, abgegrenzt. Das gezeichnete Kapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Rücklagen sind aus dem Ergebnis früherer Geschäftsjahre gebildet und zum Nennwert bewertet. Der Sonderposten für Investitionszuwendungen ist mit dem noch nicht erfolgswirksam gewordenen Anteil bewertet. Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen, sie sind ausreichend bemessen und nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung in der Höhe notwendig. Rückstellungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden mit fristadäquaten Zinssätzen abgezinst, die von der Deutschen Bundesbank bekannt gegeben werden. Die Verbindlichkeiten werden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremden Währungen werden im Laufe des Geschäftsjahres mit aktuellen Kursen umgerechnet. Am Geschäftsjahresende werden auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten zum Devisenkassakurs umgerechnet. C. Angaben und Erläuterungen zu den einzelnen Posten I. Posten der Bilanz 1. Einzelposten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Anlagenspiegel. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Alle Forderungen haben eine Laufzeit von unter einem Jahr. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegen Gesellschafter in Höhe von € 1.050.043,46 enthalten. 3. Aktive Rechnungsabgrenzung In den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in Höhe von € 26.133,44 (Vorjahr: € 37.333,40) enthalten. 4. Gewinnrücklagen Aufgrund des Formwechsel erfolgte im Geschäftsjahr die Umgliederung der gesetzlichen Rücklage in andere Gewinnrücklagen. 5. Sonderposten für Investitionszuwendungen Im Sonderposten für Investitionszuwendungen werden Investitionszuschüsse aus Mitteln der Gemeinschaftsabgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" ausgewiesen, wobei die ertragsmäßige Berücksichtigung der Investitionszuschüsse über die Auflösung entsprechend dem Abschreibungsverlauf der begünstigten Investitionsobjekte erfolgt. 6. sonstige Rückstellungen In den sonstigen Rückstellungen sind u.a. folgende Posten mit nicht unerheblichem Umfang enthalten.
7. Verbindlichkeiten Die Aufgliederung der Verbindlichkeiten ergibt sich aus dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel:
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind enthalten Verbindlichkeiten:
*1) Grundschuld, Bürgschaften, Sicherungsübereignung von Sachen und Rechten *2) Garantieerklärungen, Eigentumsvorbehalte, Sicherungsübereignungen II. Posten der Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Von den Umsatzerlösen in Höhe von T€ 132.217 wurden T€ 121.355 im Inland und T€ 10.862 im Ausland erzielt. 2. sonstige betriebliche Erträge In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse in Höhe von € 193.352,48 (Vorjahr: € 191.809,89) und periodenfremde Erträge in Höhe von € 82.682,07 (Vorjahr: € 0,00) enthalten. Des Weiteren sind enthalten Erträge aus Währungsdifferenzen in Höhe von € 3.405,52 (Vorjahr: € 82,54). 3. Personalaufwand und Aufwand für Leiharbeiter Unter diesem Posten werden auch die Aufwendungen für Leiharbeiter in Höhe von € 889.116,94 ausgewiesen. Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Die Postenbezeichnung wurde zur Klarstellung angepasst. 4. Aufwendungen für Altersversorgung Im Gesamtbetrag der Aufwendungen sind enthalten:
5. Abschreibungen In den Abschreibungen sind außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von € 393.036,68 (Vorjahr: € 0,00) enthalten. Abschreibungen in Höhe von € 698.708,00 werden im außerordentlichen Aufwand ausgewiesen, da sie bei der Ermittlung des durch den Brand entstandenen Betriebsunterbrechungsschadens zu berücksichtigen sind. 6. sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus Währungsumrechnungen in Höhe von € 2.885,32 (Vorjahr: € 0,00) enthalten. Des Weiteren werden periodenfremde Aufwendungen in Höhe von € 678.713,93 (Vorjahr: € 0,00) ausgewiesen. Hierbei handelt es sich im Wesentlichen um Gutschriften für Lieferungen früherer Jahre (T€ 431) und um den Aufwand für im Vorjahr weiterveräußerte Sonderbetriebsmittel (T€ 221). 7. außerordentliche Erträge Die außerordentlichen Erträge in Höhe von T€ 4.000 betreffen die Zahlung der Betriebsunterbrechnungsversicherung für die Folgen eines Brandschadens. 8. außerordentliche Aufwendungen In Höhe von € 5.918.104,39 werden Aufwendungen in Folge von Havarien mit anschliessendem Produktionsstillstand ausgewiesen. In Höhe von € 908.648,42 werden die aus der Veräußerung der Tochtergesellschaft Tube Technology Systems Inc, Cape Coral (USA, Florida), resultierenden Veräußerungsverluste sowie die Abschreibung auf die Ausleihungen und Forderungen gegen diese Gesellschaft aufgrund Uneinbringlichkeit ausgewiesen. 9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Der Posten enthält Zinserträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von € 16.975,46 (Vorjahr: € 21.902,21). D. Sonstige Pflichtangaben Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen Über die in der Bilanz ausgewiesenen Schuldposten hinaus bestehen langfristige sonstige finanzielle Verpflichtungen mit folgenden geschätzten Belastungen:
II. Abschlussprüferhonorar Der Abschlussprüfer hat für das Geschäftsjahr folgende Honorare für seine Leistungen berechnet:
III. Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt Im Durchschnitt des Geschäftsjahres waren folgende Mitarbeiter beschäftigt:
IV. Organe der Gesellschaft 1. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat wurde mit Formwechsel vom 9. Dezember 2015 aufgelöst. Bis zu diesem Zeitpunkt gehörten dem Aufsichtsrat an:
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrates betrugen im Geschäftsjahr 2015 € 32.240,00. 2. Geschäftsführung
Unter Bezug auf § 286 Abs. 4 HGB und das Schreiben des BMJ vom 6. März 1995 unterbleiben die Angaben über die Gesamtbezüge der Geschäftsführung. V. Geschäfte mit nahestehenden Personen Es sind im Geschäftsjahr folgende wesentliche Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen zustandegekommen: Dem Mehrheitsgesellschafter wurde eine verzinsliche Ausleihung von T€ 1.049 gewährt. Personen in Schlüsselpositionen erhielten im Geschäftsjahr Lieferungen durch die Gesellschaft im Gesamtwert von T€ 518. VI. Konzernabschluss des Mutterunternehmens Das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den kleinsten und den größten Kreis einbezogener Unternehmen aufstellt, ist die Härterei und Qualitätsmanagement GmbH, Leipzig. Der Konzernabschluss der Härterei und Qualitätsmanagement GmbH, Leipzig, wird beim elektronischen Bundesanzeiger eingereicht.
Massen-Niederlausitz, 29. April 2016 Tube
Technology Systems GmbH
gez. Jens Reimann, Geschäftsführer gez. Dieter Lange, Geschäftsführer Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.07.2016 festgestellt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Tube Technology Systems GmbH (vormals Tube Technology Systems AG) , Massen-Niederlausitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2015 bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Leipzig, 29. April 2016 CT
Lloyd GmbH
ppa. Dipl.-Kfm. Guido Große, Wirtschaftsprüfer Dipl.- Ökon. Gerd Kleveman, Wirtschaftsprüfer |
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