Activities of holding companies
Hitachi Vantara GmbH
Im Steingrund 10, 63303 Dreieich, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Jana Görge since 10/9/2024 | Procura |
Petra-Maria Grohs-Frihs since 12/2/2022 | Managing Director |
Agnieszka Maleszewska since 5/25/2022 | Managing Director |
Patric Märki since 10/7/2021 | Managing Director |
Gregor Schneider since 11/25/2019 | Procura |
Christos Koutidis since 7/19/2017 | Procura |
Beneficial OwnersBeta
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
Hitachi Vantara Nederland B.V. | 100.00% |
ShareholdersBeta
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Hitachi Vantara GmbHDreieichJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.04.2023 bis zum 31.03.2024Inhaltsverzeichnis Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers Rechnungslegung Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt Hinweis: Den nachfolgenden Bestätigungsvermerk haben wir, unter Beachtung der gesetzlichen und berufsständischen Bestimmungen, nach Maßgabe der in der Anlage "Auftragsbedingungen, Haftung und Verwendungsvorbehalt" beschriebenen Bedingungen erteilt. Falls das vorliegende Dokument in elektronischer Fassung für Zwecke der Offenlegung gemäß § 325 HGB verwendet wird, sind für diesen Zweck daraus nur die Dateien zur Rechnungslegung und im Falle gesetzlicher Prüfungspflicht der Bestätigungsvermerk resp. der diesbezüglich erteilte Vermerk bestimmt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Hitachi Vantara GmbH Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Hitachi Vantara GmbH, Dreieich - bestehend aus der Bilanz zum 31. März 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Hitachi Vantara GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. April 2023 bis zum 31. März 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Nürnberg, 4. Juni 2024 EY
GmbH & Co. KG
Graeme Collie, Wirtschaftsprüfer Bilanz zum 31. März 2024AKTIVA
PASSIVA
Gewinn- und Verlustrechnung für 2023/2024
Anhang für 2024Allgemeine Hinweise Der vorliegende Jahresabschluss der Hitachi Vantara GmbH (in Folgenden auch: "HV") wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, haben wir die Angaben zur Mitzugehörigkeit zu anderen Posten und davon-Vermerke ebenfalls teilweise in diesem Anhang gemacht. Registerinformationen Die Gesellschaft ist unter der Firma Hitachi Vantara GmbH mit Sitz in Dreieich im Handelsregister des Amtsgerichts Offenbach am Main unter der Nummer HRB Nr. 34957 eingetragen. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen - sofern nicht anders aufgeführt - unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Sachanlagevermögen Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Anlagegüter werden linear abgeschrieben. Der Abschreibungszeitraum beträgt für Technische Anlagen und Maschinen 4 Jahre. Betriebs- und Geschäftsausstattung wird überwiegend in 10 Jahren abgeschrieben. Demonstrationsgeräte haben eine Nutzungsdauer von 2 Jahren. Die Nutzungsdauer von vermieteten Geräten bemisst sich nach der Laufzeit des Mietvertrages, die in den meisten Fällen zwischen 2 und 5 Jahre beträgt. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 800 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden; ihr sofortiger Abgang wurde unterstellt. Die Abschreibungen auf Zugänge des Sachanlagevermögens werden im Übrigen zeitanteilig vorgenommen. Vorräte Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten angesetzt. Die unfertigen Leistungen betreffen in Arbeit befindliche Aufträge aus Beratungsleistungen. Diese sind auf der Basis der geleisteten Arbeitsstunden zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten neben den direkt zurechenbaren Personaleinzelkosten auch angemessene Verwaltungsgemeinkosten. Fremdkapitalzinsen wurden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. es wurden von den voraussichtlichen Verkaufspreisen Abschläge für noch anfallende Kosten vorgenommen. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Abgesehen von handelsüblichen Eigentumsvorbehalten sind die Vorräte frei von Rechten Dritter. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Allen risikobehafteten Posten ist durch die Bildung angemessener Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen; das allgemeine Kreditrisiko ist durch pauschale Abschläge berücksichtigt. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind abgezinst. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten In den Rechnungsabgrenzungsposten sind Zahlungen ausgewiesen, die vor dem Berichtsdatum getätigt wurden, soweit sie einen Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Steuerrückstellungen und Sonstige Rückstellungen Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Passiver Rechnungsabgrenzungsposten Erhält die Gesellschaft Zahlungen des Vertragspreises bevor sie ihre Lieferung oder Leistung erbracht hat, wird eine Vertragsverbindlichkeit zum Zeitpunkt der Zahlung erfasst. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten wird als Umsatz erfasst, sobald die vertraglichen Leistungen erfüllt sind. Latente Steuern Für die Ermittlung latenter Steuern aufgrund von temporären oder quasi-permanenten Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden, und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen oder aufgrund steuerlicher Verlustvorträge werden diese mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und die Beträge der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Die Aktivierung eines Überhangs latenter Steuern unterbleibt in Ausübung des dafür bestehenden Ansatzwahlrechts. Fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 Satz 1 HGB) beachtet. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen davon-Vermerke Währungsumrechnung enthalten sowohl realisierte als auch nicht realisierte Währungskursdifferenzen. Erläuterungen zur Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Die technischen Anlagen und Maschinen beinhalten Hardware in Höhe von EUR 20.036.414 (Vorjahr: EUR 10.635.853), die im Wesentlichen im Rahmen eines Sales-and-Lease-Back Vertrages veräußert wurde, jedoch die wirtschaftliche Zurechnung weiterhin bei der Gesellschaft verbleibt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in der Höhe von EUR 0 (Vorjahr: EUR 22.682.755) wurden in Rahmen eines echten Factorings verkauft. Forderungen gegen verbundene Unternehmen enthalten EUR 73.793.324 (Vorjahr: EUR 77.833.159) Forderungen gegen die Gesellschafterin. Die Forderungen gegen Gesellschafterin betreffen im Wesentlichen Bankguthaben im Rahmen des Cash-Poolings bei Hitachi Vantara Nederland B.V., Zaltbommel, Niederlande in Höhe von EUR 73.793.324 (Vorjahr: EUR 77.833.159). Die übrigen Verbundforderungen betreffen Lieferungen und Leistungen. Sämtliche Forderungen sind wie im Vorjahr kurzfristig. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Forderungen aus EverFlex- Verträgen in Höhe von EUR 6.514.597 (Vorjahr: EUR 7.774.694), andere Vermögensgegenstände in Höhe von EUR 125.263 (Vorjahr: EUR 80.736) sowie Kautionen in Höhe von EUR 11.508 (Vorjahr: EUR 11.508) enthalten. Bis auf die Kautionen und dem langfristigen Anteil der Lease Forderungen in Höhe von EUR 4.519.085 (Vorjahr: EUR 1.883.168) sind wie im Vorjahr sämtliche sonstigen Vermögensgegenstände kurzfristig. Zum Geschäftsjahresende sind mit Endkunden vereinbarte Minimum - Zahlungsströme aus EverFlex- Verträgen in Höhe von EUR 21.137.034 (Vorjahr: EUR 24.326.058) im Rahmen eines echten Factorings verkauft. Rechnungsabgrenzungsposten Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft im Wesentlichen vorausbezahlte Wartungsleistungen. Diese haben in Höhe von EUR 2.407.308 (Vorjahr: EUR 2.333.000) eine Laufzeit von über einem Jahr. Der passive Rechnungsabgrenzungsposten betrifft im Wesentlichen zukünftig zu erbringende Wartungs- und Gewährleistungen, für die die Zahlung bereits erfolgt ist. Aktive latente Steuern Der Aktivsaldo resultiert aus Unterschieden in der Bewertung von Rückstellungen zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz. Der Aktivsaldo beträgt EUR 427.130 (Vorjahr: EUR 138.987) und wurde mit dem unternehmensindividuellen Steuersatz von 30% bewertet. In Ausübung des Wahlrechts wurde der Aktivsaldo nicht aktiviert. Eigenkapital Im Geschäftsjahr 2023/2024 hat HV an die Gesellschafterin Hitachi Vantara Nederland B.V., Zaltbommel, Niederlande eine Dividende in der Höhe von EUR 2.700.000 ausgeschüttet. Steuerrückstellungen Die Steuerrückstellungen in Höhe von EUR 4.007.698 (Vorjahr: EUR 4.491.178) wurden mit dem Guthaben aus Ertragssteuervorauszahlungen in Höhe von EUR 2.992.404 (Vorjahr: EUR 2.919.933) saldiert und separat als Steuerrückstellungen in Höhe von EUR 1.015.294 (Vorjahr: EUR 1.571.245) ausgewiesen. In bestimmten Ländern und Regionen, in denen die Unternehmen der Hitachi Vantara-Gruppe geschäftlich tätig sind, wurden Steuergesetze zur Umsetzung der von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) veröffentlichten Säule-2-Modellregeln erlassen oder in Kraft gesetzt. Für das Jahr, das am 31. März 2024 endete, überstieg der Gesamtumsatz der Gruppe 750 Millionen Euro, was einen Schwellenwert für die Säule-2- Modellregel darstellt. Darüber hinaus wird erwartet, dass der Gesamtumsatz der Gruppe für das Jahr, das am 31. März 2025 endet, ebenfalls über 750 Millionen Euro liegen wird. Das Management der Hitachi Vantara-Gruppe hat eine Bewertung des potenziellen Risikos von Einkommenssteuern vorgenommen, die sich aus den Steuergesetzen ergeben, die zur Umsetzung der von der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung veröffentlichten Säule-2 Modellregeln erlassen wurden (im Folgenden die Säule-2- Einkommenssteuern). Die Bewertung der potenziellen Exposition gegenüber den Säule-2-Modellregeln basiert auf den aktuellsten Steuererklärungen der Tochtergesellschaften und den Country-by-Country Reporting und wird unter Berücksichtigung von Sonderfaktoren und den Auswirkungen von Unternehmenszusammenschlüssen durchgeführt. Auf der Grundlage dieser Einschätzung können in einigen Ländern, in denen die Unternehmen der Hitachi Vantara-Gruppe geschäftlich tätig sind, Ertragsteuern nach der zweiten Säule erhoben werden, in Deutschland wurden jedoch noch keine Ertragsteuern nach der zweiten Säule erhoben. Die Hitachi Vantara GmbH ist der Ansicht, dass die Auswirkungen auf die Finanzlage und den Geschäftsverlauf nicht wesentlich sind. Darüber hinaus erklärt die Hitachi Vantara GmbH, dass sie von der Erfassung latenter Steueransprüche und latenter Steuerschulden befreit ist, die sich aus den Gesetzen zur Umsetzung der Säule-2-Modellregeln (Säule-2-Gesetzgebung) ergeben, und von der Befreiung von der Offenlegung von Informationen zu solchen latenten Steuern. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Gewährleistungsansprüche, Personalkosten, ausstehende Lieferantenrechnungen und Restrukturierungsmaßnahmen gebildet. Die übrigen Rückstellungen beinhalten vor allem Rückstellungen für Rabatte im Rahmen von Partnerprogrammen.
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten und die Besicherung der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten im Wesentlichen Leasingverbindlichkeiten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen umfassen gegenüber der Gesellschafterin Hitachi Vantara Nederland B.V, Zaltbommel, Niederlande, einen Betrag in Höhe von EUR 33.087.932 (Vorjahr: EUR 40.813.853) und resultieren wie im Vorjahr aus dem Lieferungs- und Leistungsverkehr. Die übrigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 6.337.193 (Vorjahr: EUR 10.756.148) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 6.414 (Vorjahr: EUR 3.770).
Haftungsverhältnisse Es bestehen keine Haftungsverhältnisse zum Bilanzstichtag. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Aufgliederung der Umsatzerlöse Nach Sparten:
Sonstige Aufgliederungen: Die Umsätze sind hauptsächlich in Deutschland getätigt worden. Umsatzerlöse aus dem Verkauf von vermieteten Geräten sind in den Umsatzerlösen aus dem Verkauf von Managed Services enthalten. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus Weiterbelastung von Arbeitnehmerüberlassungen an Konzernunternehmen. Da es sich hierbei lediglich um eine Kostenumverteilung handelt und keine tatsächlichen Umsatzerlöse erzielt werden, fällt der Ausweis unter die sonstigen betrieblichen Erträge. Sonstige betriebliche Aufwendungen In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind wie im Vorjahr insbesondere Aufwendungen für Gewährleistungen, PKW, Reisekosten, Beratungskosten, Werbung und Miete enthalten. Periodenfremde Aufwendungen und Erträge In dem Geschäftsjahr gab es periodenfremde Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in Höhe von EUR 1.647.854, die aus Transfer Pricing Korrektur in Geschäftsjahren 2017/2018 - 2021/2022 resultieren. Des Weiteren ist ein periodenfremder Steueraufwand in Höhe von EUR 206.850 enthalten. Zusätzlich gab es periodenfremde Erträge in Höhe von EUR 379.676 für die Abschreibung einer Forderung gegen ein verbundenes Unternehmen. Wie im Vorjahr fielen keine wesentlichen außergewöhnlichen Erträge und außergewöhnlichen Aufwendungen an. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Einzelnen betreffen diese Verpflichtungen u. a. folgende Sachverhalte:
Die Mietverpflichtungen betreffen die Büros in Deutschland. Die Mietverträge haben unterschiedliche Laufzeiten bis zum 31. März 2028. Die Leasingverpflichtungen betreffen im Wesentlichen Kraftfahrzeuge, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Vorteile des Abschlusses solcher Verträge gegenüber dem Kauf der betreffenden Vermögensgegenstände sind die Bilanzneutralität und die gewonnene Flexibilität. Nachteile bestehen in der Laufzeitbindung. Wesentliche Risiken sind nicht ersichtlich. Außerbilanzielle Verpflichtungen Zur Optimierung des Cash Flows bei den EverFlex-Verträgen wurden Rahmenverträge mit der BNP Paribas Lease Group S.A., Zweigniederlassung Deutschland, Köln, sowie der GEFA Bank GmbH, Wuppertal, zur Zwischenfinanzierung geschlossen. Hierbei werden die mit Endkunden vereinbarten Minimum Zahlungsströme aus den EverFlex-Verträgen an die Banken verkauft. Die HV erhält somit umgehend die liquiden Mittel von den Banken. Die Banken übernehmen das Insolvenzrisiko des Kunden während HV das Funktionsrisiko der Geräte übernimmt und das Forderungsmanagement betreibt. HV zahlt die finanzierten Beträge nach einem festen Zahlungsplan an die Banken zurück und erhält andererseits die Zahlungseingänge vom Endkunden über die Laufzeit des EverFlex-Vertrages. Die Vorteile liegen in der verbesserten Liquiditätsplanung. Zum Stichtag betragen die verkauften Minimum Zahlungsströme EUR 21.137.034 (Vorjahr: EUR 24.326.058). Im Geschäftsjahr wurden auch zur Zwischenfinanzierung längerfristiger Zahlungsziele Forderungen aus Verkaufstransaktionen in der Höhe von EUR 0 (Vorjahr: EUR 22.682.755) im Rahmen des Factorings verkauft. Sonstige Angaben Geschäftsführung
Gesamtbezüge der Geschäftsführung Gemäß § 286 Abs. 4 HGB wurde auf die Angabe der Bezüge der Geschäftsführung verzichtet. Nur ein Geschäftsführer hat Gehalt von HV bezogen. Mitarbeiter Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Mitarbeiter: Anzahl der Angestellten
Geschäfte mit nahestehenden Personen und Unternehmen Es werden keine wesentlichen Geschäfte zu marktunüblichen Bedingungen durchgeführt. Konzernverhältnisse Der Jahresabschluss wird in den Konzernabschluss der Hitachi Ltd., Tokio, Japan, einbezogen. Die Hitachi Vantara GmbH ist eine Tochtergesellschaft der Hitachi Vantara Nederland B.V, Zaltbommel, Niederlande, die wiederum von der Hitachi Ltd., Tokio, Japan, gehalten wird. Hitachi Ltd. ist eingetragen am Tokyo Chamber of Commerce unter der Nummer A 43473-47. Die Hitachi Ltd., Tokio, Japan, stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen auf und dieser ist in den Geschäftsräumen der Gesellschaft erhältlich. Die Hitachi Vantara Nederland B.V, Zaltbommel, Niederlande, stellt den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen auf und dieser ist in den Geschäftsräumen der Gesellschaft erhältlich. Prüfungs- und Beratungsgebühren Das für das Geschäftsjahr berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers beträgt für
Gewinnverwendung/GewinnverwendungsvorschlagZum Zeitpunkt der Erstellung dieses HGB Jahresabschlusses hat die Geschäftsführung eine Entscheidung über einen Vorschlag zur Gewinnverwendung des Jahresüberschusses von EUR 2.912.554 sowie des Gewinnvortrages von EUR 2.018.266 getroffen. Die Geschäftsführung hat vorgeschlagen, eine Dividende in der Höhe von EUR 4.500.000 an die Gesellschafterin auszuzahlen und den Rest in Höhe von EUR 430.820 auf neue Rechnung vorzutragen. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Es sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung für den Geschäftsverlauf und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft nach dem Abschlussstichtag eingetreten.
Dreieich, den 04.06.2024 Agnieszka Maleszewska, Geschäftsführerin Petra-Maria Grohs, Geschäftsführerin Dr. Patric Märki, Geschäftsführer Entwicklung des Anlagevermögens 2023/2024
Lagebericht für 2024GRUNDLAGEN DES UNTERNEHMENS Geschäftsmodell Hitachi Vantara GmbH (im Folgenden "HV") bietet Lösungen für das Datenmanagement bestehend aus Hardware- und Softwarekomponenten und ergänzenden Serviceleistungen für Implementierung und Wartung. Das HV-Portfolio setzt sich zusammen aus Speicherlösungen für strukturierte und unstrukturierte Daten und konvergenten Lösungen (Storage-Hardware, Server, Software) mit dem Ziel einer Vereinheitlichung sowie der schnellen und einheitlichen Steuerung der IT-Infrastruktur. Auf der Lösungsseite adressiert das Angebotsportfolio von HV einerseits branchenspezifische Anforderungen an das Datenmanagement (typischerweise getrieben durch spezielle, gesetzliche Vorgaben und interne Compliance- Richtlinien), wie zum Beispiel in den Bereichen Gesundheit, Pharma, Medien & Kommunikation und Finanzen / Banking, aber auch den Bedarf der Fertigungs- sowie der Logistikindustrie. HV hilft dabei Unternehmen bei der konkreten, spezifischen und sicheren Umsetzung von IT-Strategien und der Qualifizierung sowie der zielgerichteten sowie wirtschaftlich sinnvollen und nachhaltigen Umsetzung von Trends wie AI/ML, Big Data, Data Analytics, Cloud und der Digitalen Transformation. Der Fokus lag dieses Jahr weiterhin auf der Unterstützung unserer Kunden bei der Digitalen Transformation, eine sinnlogische Entwicklung aus den bereits etablierten Technologien und Trends, die jedoch zusammengefasst werden müssen, um eine Effizienzsteigerung unserer Kunden zu ermöglichen. Unsere Hardware- als auch Softwareentwicklungen sind alle dahingehend ausgerichtet worden, um unsere Kunden noch besser in Bezug auf deren Skalierbarkeit und Flexibilität im Rahmen deren Transformation zu unterstützen. Hier wurde insbesondere Wert auf eine Weiterentwicklung der Automatisierungsfunktionen in unseren Softwaretools gelegt. Traditionelles Kernstück der Produktpalette waren dabei die High-End und Midrange Speichersysteme der VSP- (Virtual Storage Plattform) Baureihe, die hauptsächlich für den Bedarf von Groß- und Kleinunternehmen oder entsprechenden Leistungs- und Funktionalitätsanforderungen von Kundenumgebungen konzipiert sind. Diese Systeme werden kontinuierlich weiterentwickelt und mit Updates versehen. Allen Systemen ist das gleiche Betriebssystem zu eigen, das eine vollständige Durchgängigkeit im Management aller unserer Plattformen erlaubt. Die HV Software-Produktlinie stellt Großunternehmen sowie kleineren und mittelständischen Unternehmen vielfältige Möglichkeiten zur Verfügung, das Datenmanagement zu vereinfachen und unterbrechungsfrei zu gestalten, die Speichernutzung und den Datenzugriff zu optimieren, die Gesamtbetriebskosten zu reduzieren und die Investitionsrentabilität damit zu beschleunigen. Die HV-Produkte werden im Rahmen von kundenspezifischen Anwendungslösungen von IT- Spezialisten, überwiegend aus dem eigenen Mitarbeiterstamm, aber auch mit Unterstützung von namhaften und etablierten Partnern im Markt vertrieben und implementiert. Dieses Angebot umfasst eine Vielzahl von Kombinationen aus Speicher-Hardware mit unterschiedlicher Kapazität, von Midrange- bis zur Unternehmensausstattung, zusammen mit integrierter Software und bedarfsgerechten Servicepaketen. Mit der Installation modernster HV-Gesamtlösungen, beispielsweise auch im Rahmen von Private-, Public- oder Hybrid-Cloud-Lösungen, werden elementare Kundenanforderungen wie Leistung, Sicherheit, Skalierbarkeit und Management- Funktionalitäten sowie Analysemöglichkeiten erfüllt. Co-Creation wird weiterhin unter dem Arbeitstitel Customer Specific Solutions fortgesetzt. Diese Methode wird mit Unternehmen zur Erstellung maßgeschneiderter Lösungen ein- und umgesetzt. Der Nutzen ist für alle Wirtschaftsbereiche direkt messbar. Hierbei wird aktiv mit diversen Geschäftsbereichen aus dem Konzern der Hitachi Ltd. (u.a. Connective Industries, Green Energy & Mobility) zusammengearbeitet, so zum Beispiel mit Hitachi Energy an zukunftsweisenden PowerGrid-Lösungen. Lösungen um Cyber Security Themen (Attacken) zu bewältigen, haben in kürzerer Vergangenheit massiv an Nachfrage gewonnen. HV bietet hier mit der Basis der Hitachi Content Platform (HCP) die ideale Technologie, um solche zielgerichtet zu adressieren. Ebenfalls kann die HCP für diverse weitere Lösungszenarien (Backup, Archiv, Edge to Core to Cloud, Collaboration, etc.) eingesetzt werden. HV arbeitet traditionell eng mit führenden Anwendungsanbietern wie SAP, Microsoft, Oracle, VMWare als auch der OpenStack-Community zusammen und pflegt eine ganze Reihe weiterer, strategischer Partnerschaften, um sogenannte "End-to-End" Lösungen für die HV-Kunden transparent und nutzbar zu machen. Zum Beispiel unterstützt HV die Microsoft-Produkte Exchange, Hyper-V, Sharepoint und SQL-Anwendungen mit nahtloser Einbindung in integrierte Windows-Frameworks. Die Hitachi Unified Compute Plattform (UCP) Select für die SAP HANA- Plattform hilft Echtzeit-Analysen zu beschleunigen und ermöglicht damit fundierte Geschäftsentscheidungen und tiefere Einblicke in das laufende Geschäft. Mit der in Vorjahren erfolgten Weiterentwicklung des CISCO validated Desigs (CVD) um die Integration der Hitachi VSP Plattformen in den CISCO Intersight Manager wurde in der Managebarkeit großer Computer Umgebungen mittels einer Management-Oberfläche ein Fundament für den in diesem Geschäftsjahr forcierten Ausbau der Geschäftsbeziehungen zu Cisco gelegt. Der Fokus der Vertriebsorganisation lag auch im Geschäftsjahr 2023/2024 nach wie vor auf einer sehr intensiven Betreuung unserer Großkunden sowie der Gewinnung von großen und vielversprechenden Neukunden. Die bestehende und in den vergangenen Jahren bereits angepasste Vertriebssegmentierung wurde und wird hierfür weiter optimiert mit dem Ziel, noch besser auf spezifische Kundenanforderungen eingehen zu können. Die Zusammenarbeit mit unseren Vertriebs- und Technologiepartnern war und ist dabei ein entscheidender Erfolgsfaktor. In dem Zusammenhang hat HV das indirekte Business mittels dem Partner-Modell verstärkt fokussiert und ausbauen können. HV bietet den Kunden an, die Produkte basierend auf dem eingeführten Geschäftsmodell "As-a- Service" (Everflex) zu beziehen. Dieses Modell bedeutet im Kern, dass der Kunde Hardware und Software nicht mehr kaufen muss, sondern für die Nutzung von Kapazität beziehungsweise für vorab vereinbarte Servicelevels von genutzter IT-Infrastruktur bezahlt. Zusätzliche Servicelösungen optimieren den Betrieb und ermöglichen es dem Kunden auch, diesen nahezu vollständig in die Verantwortung der Hitachi Vantara GmbH zu übergeben. Bedingt durch eine klare, strategische Ausrichtung und begleitet durch eine vorsichtige kaufmännische Bilanzierung und Bewertung, gezielten Anpassungen der Organisation und Prozesse an die Herausforderungen des Marktes sowie die Verfügbarkeit eines innovativen Produkt- und Lösungsportfolios, das ständig weiterentwickelt wird, befindet sich die Gesellschaft in einer nachhaltig soliden, wirtschaftlichen Lage. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Jahr 2023 sank das Bruttoinlandsprodukt (BIP) in Deutschland um 0.2% gegenüber dem Jahr 2022. Nach der Corona-Krise und dem wirtschaftlichen Einbruch im Jahr 2020 erhoffte sich die deutsche Wirtschaft eine Regeneration in den Folgejahren. Durch den Krieg in der Ukraine, den steigenden Energiepreisen und der Rekordinflation fiel die ökonomische Regenerierung im Jahr 2022 jedoch geringer aus, 2023 kam es nun sogar zu einer Rezession. Der Speicher-Systeme-Markt, unabhängig ob im Enterprise- oder Midrange-Bereich weist stetiges Wachstum auf und bleibt stark. Über das Jahr 2023 sind die weltweiten Ausgaben für Cloud Infrastructure Services - also PaaS und laaS - laut den Marktanalysten von Canalys im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um ca. 18 Prozent auf 290,4 Milliarden Dollar gestiegen. Laut Canalys würden die Cloud- Migrationsbemühungen in der Wirtschaft aktuell wieder zunehmen, nicht zuletzt getrieben durch das wachsende Interesse an KI-Anwendungen. Vor diesem Hintergrund rechnen die Analysten damit, dass sich die Wachstumsrate 2024 auf 20 Prozent erhöht. Bei den Käufen der Infrastruktur beobachtet IDC (International Data Corporation) einen Fokus auf dem operativen Aufwand. Das heisst, dass die Kunden vermehrt von CAPEX- auf OPEX- Beschaffungen (As-a-Service) wechseln. Davon dürften in diesem Jahr dann auch Anbieter profitieren, die den Kunden zwar Infrastruktur zur Verfügung stellen, die aber dynamisch abrechnen. Das ist eine positive Tendenz, da Hitachi bereits über mehrere Jahre hinweg einen sehr erfolgreichen Anteil an Opex-Umsätzen, basierend auf dem EverFlex Modell erzielen, konnte. WIRTSCHAFTSBERICHT Überblick über das Geschäftsjahr / Darstellung der Lage Der wichtigste Erfolg, der sich positiv auf die Organisation im Geschäftsjahr 2023/2024 ausgewirkt hat, war die Umsatzerzielung mit dem Öffentlichen Sektor. HV konnte hier einen Umsatz von TEUR 90.242 erzielen. Ertragslage Die Gesamtumsatzerlöse der Hitachi Vantara GmbH sind im Vergleich zum Vorjahr um 4,0% oder TEUR 8.515 von TEUR 214.399 auf TEUR 222.914 gestiegen. Die Umsätze aus Hardware und Software sind um 7,4% von TEUR 110.965 auf TEUR 119.156 gestiegen, i.W. aufgrund von im Geschäftsjahr neu abgeschlossenen Verträgen. Die Umsätze aus Wartungsleistungen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 1,7% von TEUR 63.655 auf TEUR 64.746. Die Umsätze aus Beratungsleistungen sind um 20,7% von TEUR 16.067 auf TEUR 12.734 aufgrund einer Anpassung der Umsatzerlöse im Zusammenhang mit dem Education Center im Jahr 2022 (TEUR 2.520) zurückgegangen. Die Managed Services Umsätze sind um 11,4% oder TEUR 2.531 von TEUR 22.164 auf TEUR 24.695 gestiegen. Die Installationen/Deinstallationen Umsätze sind um 4,2% oder TEUR 62 von TEUR 1.487 auf TEUR 1.425 gesunken. Der Materialaufwand beträgt TEUR 165.692 und ist mit dem Vorjahr vergleichbar, was einer Materialaufwandsquote im Berichtsjahr von 74,3% (Vorjahr: 77,3%) entspricht. Dieser Effekt beruht im Wesentlichen auf der Zusammensetzung des Produkt-Mix. Gegenläufig wirkt sich aber ein mit der oben beschriebenen Umsatzanpassung verbundenen Anpassung der Resale Minus-Kosten im Jahr 2023 in Höhe von TEUR -1.648 aus. Der Personalaufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 7.230 auf TEUR 32.611 gestiegen. Dies ist im Wesentlichen auf Rückstellungen für Restrukturierungen zurückzuführen. Die Abschreibungen im Berichtsjahr betrugen TEUR 11.251, im Wesentlichen bedingt durch Abschreibungen auf Sachanlagen aus dem Bereich Managed Services. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 134 auf TEUR 8.934 gestiegen. Die Zinserträge stiegen im Wesentlichen aufgrund von Zinsen aus dem Cash-Pool gegenüber dem Vorjahr um TEUR 737 auf TEUR 3.178. Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 1.705 (Vorjahr: TEUR 2.157) resultieren im Wesentlichen wie im Vorjahr aus den Finanzierungsverträgen. Der Steueraufwand ist im Vergleich zum Vorjahr um TEUR 609 auf TEUR 1.848 aufgrund niedrigen Ergebnisses vor Steuern gesunken. Der Jahresüberschuss ist um TEUR 1.780 von TEUR 4.693 auf TEUR 2.913 zurückgegangen. Finanzlage Das Unternehmen verfügte zum 31. März 2024 über liquide Mittel in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0). Mit der Berücksichtigung von liquiden Mitteln, die HV auf dem Cash-Pool Bankkonto hält, verfügt HV zum 31. März 2024 über liquide Mittel in Höhe von TEUR 73.793 (Vorjahr: TEUR 77.833). Die Veränderung des Zahlungsmittelfonds um TEUR -4.040 ist im Wesentlichen durch die folgenden Faktoren beeinflusst: Der Cash Outflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im Geschäftsjahr 2023/2024 auf TEUR 1.755. Dieser Betrag entfällt mit TEUR -945 für Finanzierungen der Leasing Geschäfte und unter anderem der Sales-and-Lease-Back Transaktion. HV hat Hardware an Kreditinstitut für einen bestimmten Betrag rechtlich verkauft und wieder zurückgemietet. Die gleichen Geräte wurden an den Endkunden im Rahmen des Managed Service Geschäftes weitervermietet. Dieser Betrag wird in der Bilanz unter Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen. Die Ausschüttungen an die Gesellschafterin betrugen im Geschäftsjahr TEUR 2.700. Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit beruht im Wesentlichen auf Investitionen in das Sachanlagevermögen von TEUR 17.155 für Kunden im Managed Services Bereich und auf den Abgängen in Sachanlagevermögen in der Höhe von TEUR 1.504. Der Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit war leicht positiv. Zurückzuführen ist dies im Wesentlichen auf den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.913, Abschreibungen in Höhe von TEUR 11.251, Rückgang der Vorräte in Höhe von TEUR 1.989, Änderungen von aktiven und passiven Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 11.088, niedrigere Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 12.352, höhere Rückstellungen in Höhe von TEUR 3.766 und höhere Forderungen in Höhe von TEUR 5.287. Die Gesellschaft ist in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachzukommen. Die Gesellschaft wickelt ihre Geschäfte aus Warenlieferungen im Wesentlichen mit verbundenen Unternehmen auf EUR Basis ab. Daher entfällt die Nutzung derivativer Finanzinstrumente für Hedging. Außerbilanzielle Finanzierungsinstrumente werden zur Optimierung des Cash Flows der EverFlex Verträge und Verkaufstransaktionen genutzt. Im Zusammenhang mit EverFlex-Verträgen werden Minimum-Zahlungsströme aus den Verträgen mit Endkunden an Banken verkauft, um die zur Erfüllung des Vertrages bestehenden Kosten, vor allem für Hardware, zu finanzieren. Bei den Verkaufstransaktionen werden längerfristige Zahlungsziele der Kunden zwischenfinanziert. Vermögenslage Die Bilanzsumme des Unternehmens belief sich zum 31. März 2024 auf TEUR 176.377. Sie ist gegenüber dem Vorjahr um TEUR 2.889 gestiegen. Auf der Aktivseite ist der Anstieg vor allem durch die Erhöhung der Sachanlagen um TEUR 4.400 auf TEUR 30.526 und der Forderungen um TEUR 1.248 auf TEUR 138.240 bedingt. Der Anstieg des Sachanlagevermögens steht vorrangig im Zusammenhang mit gestiegenen Volumen von Sales- and-Lease-Back-Transaktionen für Kunden im Managed-Service-Bereich. Der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist mit dem Anstieg der Umsatzerlöse verbunden. Zum Geschäftsjahresende wurden keine Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (Vorjahr: EUR 22.682.755) im Rahmen eines Factorings verkauft. Des Weiteren sind zur Optimierung des Cash-flows mit Endkunden vereinbarte Minimum Zahlungsströme aus EverFlex-Verträgen, die in den sonstigen Vermögensgegenständen ausgewiesen werden, in Höhe von EUR 21.137.034 (Vorjahr: EUR 24.326.058) im Rahmen eines echten Factorings an Banken verkauft. Der Anstieg auf der Passivseite ist im Wesentlichen auf folgende Faktoren zurückzuführen:
Der Anstieg der Rechnungsabgrenzungsposten ist auf höhere Umsatzerlöse aus Wartungsleistungen zukünftiger Perioden zurückzuführen. Der Anstieg der Rückstellungen ist vor allem auf erhöhte Personalkosten zurückzuführen. Der Anstieg der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ist auf weitere Finanzierungen im Rahmen von Managed-Services-Verträgen zurückzuführen. Der Rückgang der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist auf höhere Umsatzerlöse im März 2023 im Vergleich zum März 2024 zurückzuführen. Dies hat zu einem entsprechend höheren (konzerninternen) Einkaufsvolumen im Jahr 2022/2023 geführt. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind aufgrund geringerer Umsatzsteuerverbindlichkeiten, infolge eines im Vergleich zum Vorjahr geringeren Umsatzvolumens zum Ende des Geschäftsjahres gesunken. In der Bilanzsumme ist zum Ende des Berichtsjahres 2023/2024 Eigenkapital in Höhe von TEUR 8.689 (Vorjahr: TEUR 8.477) enthalten. Trotz einer Dividendenausschüttung in Höhe von TEUR 2.700 an die Gesellschafterin Hitachi Vantara Nederland B.V., Zaltbommel, Niederlande, blieb die Eigenkapitalquote im Vergleich zum Vorjahr bei 4,9% Durch ein konsequentes Forderungsmanagement und weitere, permanente Kontroll- und Steuerungsmaßnahmen konnte sichergestellt werden, dass sich die Finanz- und insbesondere die Liquiditätslage des Unternehmens weiterhin zufriedenstellend darstellt. Zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts befindet sich die Gesellschaft insgesamt in einer wirtschaftlich stabilen Lage. Vergleich des Geschäftsverlaufs mit den Prognosen im Vorjahr Im Geschäftsjahr 2023/2024 hat sich HV vom vorherigen Geschäftsjahr erholt und wieder Wachstum gezeigt. Trotz der hohen Inflation und der Instabilität im politischen Umfeld war die Nachfrage nach Speicherkapazität und die damit verbundenen Lösungen und Services nicht stark beeinflusst worden. Unsere Prognose für das Geschäftsjahr ging von einem Rückgang der Umsatzerlöse um 9,0% im Vergleich zum Vorjahr. Eine entsprechende Veränderung des EBITs wurde auch prognostiziert. Die Umsatzerwartungen wurden im Geschäftsjahr mit einem Wachstum von 4% mehr als erfüllt. Aufgrund von einmal Effekten im Vorjahr blieb das EBIT trotz Umsatzwachstum unter dem Vorjahreswert. Gesamtaussage der Geschäftsführung zur Ertrags-, Finanz-, und Vermögenslage Die Geschäftsführung ist angesichts der Begleitumstände mit der gezeigten Entwicklung der Gesellschaft im Berichtsjahr insgesamt sehr zufrieden. Finanzielle Leistungsindikatoren Im Geschäftsjahr 2023/2024 sind die Umsatzerlöse der HV im Vergleich mit dem letzten Geschäftsjahr um etwa TEUR 8.515 (4 %) gestiegen. Infolge der dargelegten Effekte ist der EBIT im Geschäftsjahr 2023/2024 ist von TEUR 6.866 im Vorjahr auf TEUR 3.288 gesunken. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Hitachi Vantara versteht sich als Unternehmen, das nicht nur um seine Kunden und Mitarbeiter bemüht ist, sondern dass sich auch an der Gesundung und Gesunderhaltung der Umwelt orientiert. Daher hat HV sich bereits vor Jahren freiwillig dazu verpflichtet, umweltfreundliche Speicherlösungen unter Einhaltung der Umweltrichtlinien RoHS (Beschränkung der Verwendung bestimmter gefährlicher Stoffe in Elektro- und Elektronikgeräten) und WEEE (Elektro- und Elektronikgeräte-Abfall) zu produzieren. Dem Produktionsprozess immanent ist, daher die weitestmögliche Vermeidung von Elektrosmog und die umweltverträgliche Entsorgung von Altstoffen. Seit einigen Jahren verfolgen auch immer mehr Kunden und Lieferanten dem ökonomischen Umgang mit allen Ressourcen, eine Abflachung dieses Trends ist weder zu bemerken noch zu erwarten. Hitachi Vantara kümmert sich proaktiv um Umweltbelange, die jährlich in unserem CSR-Report unter https://www.hitachivantara.com/en-us/company/business-sustainability publiziert werden. Hitachi ist sich seit langem bewusst, wie wichtig die Zusammenarbeit ist, wenn es darum geht, die Herausforderungen der Nachhaltigkeit zu meistern, mit denen wir konfrontiert sind. Indem wir mit anderen zusammenarbeiten, können wir Ideen austauschen, voneinander lernen und gemeinsam Veränderungen in großem Maßstab vorantreiben. Hitachi ist aktiver Unterstützer mehrerer wichtiger Nachhaltigkeitsinitiativen, wie zum Beispiel:
PROGNOSEBERICHT Laut IDC wird ein durchschnittliches Wachstum von 4,3% über einen Zeitraum von fünf Jahre erwartet. Trotz des herausfordernden wirtschaftlichen Klimas würden die Ausgaben für Software und Services stärker ansteigen und auch die Cloud Migration würde weiter an Fahrt aufnehmen. Dies würde sich auch positiv auf die Nachfrage nach Speicher und Lösungen auswirken. Für das Geschäftsjahr 2024/2025 hat Hitachi Vantara eine Prognose auf regionaler Ebene erstellt. Die Region besteht aus Deutschland, Schweiz, Österreich und Zentral/Osteuropa. Das prognostizierte Wachstum für die Region ist 4.4% für den Gesamtumsatzerlös im Vergleich zum Vorjahr. Für Deutschland rechnet HV mit einem niedrigeren Wachstum von nur 1% auf die Gesamtumsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr mit einer entsprechenden Auswirkung auf das EBIT. Die Organisation der Hitachi Vantara GmbH wird für das Geschäftsjahr 2024/2025 den Anforderungen des sich ändernden Marktes entsprechend weiter optimiert. Es wird auch im Geschäftsjahr 2024/2025 in Vertriebskanäle und -kapazitäten, wie zum Beispiel fest angestellte Mitarbeiter im Digital Solutions Bereich, investiert, um die Präsenz bei unseren Kunden und die Qualität der angebotenen Lösungen weiter bedarfsgerecht erhöhen zu können. Weiterhin bildet die Teilnahme an konzernweit unterstützten, strategischen Vertriebsinitiativen die Basis für einen Ausbau der erfolgreichen Vertriebsarbeit. Auch im neuen Geschäftsjahr werden die mittelständischen Endkunden über erfahrene Vertriebs- und Implementierungspartner im indirekten Vertriebskanal bedient. Die Zusammenarbeit mit großen und global aufgestellten Systemintegratoren konnte intensiviert werden und wird nicht nur in diesem laufenden Jahr zur positiven Geschäftsentwicklung und marktrelevanten Diversifizierung der Vertriebskanäle beitragen. Das As-a-Service Modell wird im Geschäftsjahr 2024/2025 weiter forciert, und HV erwartet generell ein Wachstum im Umsatz in diesem Bereich. Das klassische Managed Services Modell wird an Bedeutung verlieren, da dies mit dem As-a-Service (EverFlex) Modell ersetzt wird. Auch für das Geschäftsjahr 2024/2025 ist davon auszugehen, dass der deutsche Markt für Speicherlösungen, ungeachtet der gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen, sich recht stabil entwickelt bzw. leicht wächst. Die zu speichernden Datenmengen dagegen wachsen weiter in zunehmender Geschwindigkeit. Ein Trend, der ungebrochen ist und der unseres Erachtens weiter anhalten wird. Gleichzeitig werden die kostenoptimale Speicherung und bedarfsorientierte Verfügbarkeit von Daten und deren zielgerichtete Analyse zu einem zunehmenden Wettbewerbsvorteil unserer Kunden. CHANCEN- UND RISIKOBERICHT Die Hitachi Vantara GmbH als Lieferant technologisch hoch entwickelter Speicherplattformen, Speicher- und Softwarelösungen ist, wie alle Teilnehmer auf dem sehr wettbewerbsintensiven IT- Teilmarkt, mit einer Vielzahl von Risiken und Chancen konfrontiert, die unmittelbar mit unternehmerischem Handeln verbunden sind. Das Gesamtportfolio von HV unterliegt einem schnellen technologischen Wandel und muss sich erfolgreich auf einem sich schnell ändernden Markt behaupten. Dies erfordert eine ständige Anpassung an die aktuellen technologischen Standards. Die notwendige Forschung und Entwicklung hierzu betreibt die oberste Muttergesellschaft, Hitachi Ltd., Tokio, Japan zusammen mit Hitachi Vantara Corp. und gewährleistet dadurch, dass die Hitachi Vantara GmbH durchgehend technisch neue und ausgereifte Produkte am Markt anbieten kann. Eine zunehmend engere Zusammenarbeit zwischen Hitachi Vantara GmbH und anderen Hitachi-Konzerngesellschaften soll gewährleisten, mit wettbewerbsfähigen und relevanten Lösungen auch zukünftig am Markt erfolgreich zu sein. Diese Zusammenarbeit ist durch die weltweite "One Hitachi" genannte Konzernausrichtung ein Meilenstein in der über 100-jährigend Firmengeschichte. Künftige Projekte erfordern im IT Umfeld genau diese Expertise aus den diversen Fachbereichen, die weit über das klassische IT-Wissen hinausgehen. Die OT-Bereiche (Operational Technologie bezeichnet alle Produkte, die nicht vernetzt sind, klassische Hardware: z.B. Züge, Elektromotoren, Elektrik) werden seit Gründungsbeginn von Hitachi sehr erfolgreich betrieben und wachsen durch die erforderliche Vernetzung mit der IT zusammen. Zur Messung und Überwachung von Risiken und Chancen innerhalb des Unternehmens bestehen umfangreiche und permanent überwachte Reporting- Budget- und Prognosesysteme und -Prozesse, um Risiken aller Art, wie zum Beispiel Ausfall-, Preisänderungs-, Zahlungsstrom- und Liquiditätsrisiken transparent zu machen und entsprechend frühzeitig agieren zu können. In Bezug auf Finanzierungsinstrumente hat HV einen Überprüfungsprozess der Kunden, bei denen es sich in der Regel um große Unternehmen handelt. Die Kreditabteilung legt Kreditlimits fest und die Inkassoabteilung überwacht den Forderungseinzug auf laufender Basis. Für mögliche Schadens- und Haftungsfälle hat Hitachi Vantara GmbH über ihre Muttergesellschaft und auch eigenständig Versicherungen abgeschlossen, die nach Ansicht der Geschäftsführung sicherstellen, dass sich finanzielle Folgen aus möglicherweise eintretenden Risiken in Grenzen halten. Die Hitachi Vantara GmbH sieht sich im Hitachi-Konzernverbund insgesamt für den Wettbewerb gut gerüstet. Unter Beachtung der aktuellen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage und der erwarteten künftigen Entwicklung der Gesellschaft geht die Geschäftsführung davon aus, dass die Hitachi Vantara GmbH auch in Zukunft ihren finanziellen Verpflichtungen nachkommen wird. Das gesamte Risikoprofil des Unternehmens wird dadurch positiv beeinflusst, dass HV die deutsche Verkaufsorganisation der Hitachi Vantara Group (im Folgenden kurz: "Hitachi Group") ist. Hitachi Group gewährleistet einen Produktbeschaffungsvertrag (Product Supply Agreement) mit Hitachi Vantara Nederland B.V., Zaltbommel, Niederlande. Der Vertrag garantiert eine sichere Verfügbarkeit und Lieferung von Produkten, eine positive Nettomarge vor Zinsen und Steuern und die Existenz der HV. Die Überprüfung der Risiken zum Aufstellungszeitpunkt hat ergeben, dass insgesamt keine existenzbedrohenden Risiken bestanden haben. Risiken, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Hinsichtlich unseres Nachtragsberichtes verweisen wir auf unseren Anhang.
Dreieich, den 04.06.2024 Agnieszka Maleszewska, Geschäftsführerin Petra-Maria Grohs, Geschäftsführerin Dr. Patric Märki, Geschäftsführer |
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