Master Data

Registry
Register court Mannheim HRB 110003
Registered
8/15/2002
Industry
Activities of holding companiesOther specialised construction activities in construction of buildings n.e.c.Development of building projects for residential buildings
Purpose
Die Durchführung von Hochbauarbeiten in eigenem und fremden Namen, insbesondere auch als Bauträger und Baubetreuer, sowie die Vornahme aller damit in Zusammenhang stehenden Tätigkeiten. Die Gesellschaft ist berechtigt, sich an gleichartigen oder ähnlichen Unternehmen zu beteiligen sowie Zweigniederlassungen zu errichten.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Alexander Steierwald
since 10/11/2006
Managing Director
Viktor Frank
since 10/11/2006
Managing Director

Beneficial Owners

100.00% identified0.00% unresolved

Identified persons (2)

NameOwnership
50.00%
50.00%

Shareholders

2 shareholders

GmbH structure

Heidelberger Straße 17, 76344 Eggenstein-Leopoldshafen
€12,500
50.00%
Meißener Str. 38, 76139 Karlsruhe
€12,500
50.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

F & S Wohnbau GmbH

Karlsruhe

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht zum Jahresabschluss 2024

der F & S Wohnbau GmbH

1. Grundlagen - Geschäftsmodell

Firmensitz des Unternehmens ist Neureut bei Karlsruhe. Die F & S Wohnbau GmbH (kurz: F & S) ist auf den Gebieten des Rohbaus und Schlüsselfertigbaus tätig.

Um hohe Standards gewährleisten zu können, setzt F & S dabei auf die Zusammenarbeit mit langjährig erfahrenen Fachkräften. Vorausgesetzt wird ebenfalls ein hohes Maß an umfangreichem Wissen bei allen Mitarbeitern hinsichtlich sämtlicher Herausforderungen im Hausbau.

Die konsequent regionale Ausrichtung, die langjährige Erfahrung und die Bereitschaft zu ständiger Weiterentwicklung haben uns zum geschätzten Partner von privaten sowie gewerblichen Auftraggebern gemacht.

So können wir entgegen dem aktuellen Trend weiterhin unser Geschäftsmodell erfolgreich am Markt platzieren.

2. Wirtschaftsbericht

2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die deutsche Wirtschaft ist weiterhin durch erhebliche Unsicherheiten wie z.B. Haushaltslücke, wirtschaftspolitische Unsicherheit und die Auswirkungen des Ukraine- und des Gaza-Kriegs geprägt.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2024 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,2 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,2 %. „Konjunkturelle und strukturelle Belastungen standen im Jahr 2024 einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung im Wege“, sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz „Bruttoinlandsprodukt 2024 für Deutschland“ in Berlin. „Dazu zählen zunehmende Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft auf wichtigen Absatzmärkten, hohe Energiekosten, ein nach wie vor erhöhtes Zinsniveau, aber auch unsichere wirtschaftliche Aussichten. In diesem Umfeld schrumpfte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 erneut“, so Brand weiter.1

2.2 Entwicklung der Branche

Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe lag im Jahr 2024 real 1,0 % niedriger als im Vorjahr. Nominal lag er 0,8 % höher und erreichte einen neuen Höchststand von 114,8 Milliarden Euro. Innerhalb der einzelnen Bauarten erwirtschaftete der gewerbliche Tiefbau mit 25,1 Milliarden Euro den höchsten Jahresumsatz, der gewerbliche Hochbau folgte mit 24,8 Milliarden Euro.

Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2024 um 0,7 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 103,5 Milliarden Euro lag der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang um 1,1 % über dem Vorjahresniveau und damit im zweiten Jahr in Folge im dreistelligen Milliardenbereich, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt.

Im Hochbau lagen die Auftragseingänge mit 47,2 Milliarden Euro real 5,0 % und nominal 4,0 % unter dem Vorjahresergebnis. Dabei verzeichnete der Wohnungsbau mit real -3,5 % (nominal: -2,4 %) geringere Einbußen als der Nichtwohnungsbau (real: -5,8 %, nominal: -4,8 %). Der Auftragseingang im Tiefbau lag dagegen mit 56,3 Milliarden Euro real 3,4 % und nominal 5,7 % höher als im Vorjahr. Großaufträge, vor allem bei der Autobahn-, Brücken- und Tunnelsanierung und beim Ausbau des Stromnetzes, trugen maßgeblich zum diesem Rekordergebnis bei.2

Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 251 900 Wohnungen gebaut. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 14,4 % oder 42 500 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Das war der erste deutliche Rückgang, nachdem die Zahl fertiggestellter Wohnungen in den Jahren 2021 bis 2023 jeweils um 294 000 gelegen hatte. Zuvor war die Zahl neuer Wohnungen von ihrem Tiefststand von 159 000 im Jahr 2009 bis auf den bisherigen Höchststand von 306 400 im Jahr 2020 gestiegen. In diesen Ergebnissen sind sowohl Wohnungen in neuen Wohn- und Nichtwohngebäuden als auch neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden enthalten.

Von den im Jahr 2024 fertiggestellten Wohnungen befanden sich 215 900 in neu errichteten Wohngebäuden. Das waren 16,1 % oder 41 400 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Besonders starke Rückgänge gab es bei den meist von Privatpersonen errichteten Ein- und Zweifamilienhäusern: Mit 54 500 Einfamilienhäusern wurden 22,1 % oder 15 400 weniger fertiggestellt als im Vorjahr. Die Zahl neuer Wohnungen in Zweifamilienhäusern fiel um 26,2 % oder 6 300 auf 17 600. In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten und vor allem von Unternehmen gebauten Gebäudeart, wurden 135 300 Neubauwohnungen geschaffen, das waren 13,4 % oder 21 000 weniger als im Jahr 2023. In neu errichteten Wohnheimen stieg die Zahl fertiggestellter Wohnungen dagegen um 17,6 % oder 1 300 auf 8 500. In neuen Nichtwohngebäuden entstanden 4 800 Wohnungen und damit 15,0 % oder 800 weniger als im Vorjahr.

Nach Bauherrengruppen betrachtet entfielen von den im Jahr 2024 fertiggestellten Neubauwohnungen 112 500 auf Unternehmen (-11,8 % oder -15 100 zum Vorjahr) und 95 400 auf Privatpersonen (-20,4 % oder -24 500). Von Trägern der öffentlichen Hand wurden 9 500 Neubauwohnungen fertiggestellt (-20,5 % oder -2 500).

Die Zahl fertiggestellter Wohnungen in bereits bestehenden Wohngebäuden blieb im Jahr 2024 mit 30 300 gegenüber dem Vorjahr konstant.

Die durchschnittliche Abwicklungsdauer von Neubauwohnungen in Wohngebäuden, also die Zeit von der Genehmigungserteilung bis zur Fertigstellung, hat sich bei den im Jahr 2024 fertiggestellten Wohngebäuden auf 26 Monate weiter verlängert. Im Jahr 2023 hatte der Bau einer Wohnung noch 24 Monate gedauert, im Jahr 2020 lediglich 20 Monate.

2.3 Umsatz- und Auftragsentwicklung

Im Jahr 2024 hat die F & S Wohnbau GmbH Bauleistungen in Höhe von TEUR 19.541 (Vj.: TEUR 18.202) erbracht. Die Jahresbauleistung enthält schlussgerechnete Leistungen (Umsatzerlöse lt. Gewinn- und Verlustrechnung) sowie Bestandsveränderungen der noch nicht schlussgerechneten Leistungen (unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen).

2.4 Darstellung der Lage

Vermögenslage

Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet.

Die aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 abgeleitete Darstellung der Gesellschaft lässt sich im Vergleich zum vorherigen Bilanzstichtag folgendermaßen darstellen:

Bilanzstruktur TEUR 2024
TEUR
TEUR 2023
TEUR
ANLAGEVERMÖGEN
Immaterielle Vermögensgegenstände 6,9 0,0
Sachanlagen 496,6 590,3
Finanzanlagen 0,3 503,8 3,97% 0,3 590,6 3,61%
UMLAUFVERMÖGEN
Vorräte 3.730,2 8.346,3
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 471,4 455,7
sonstige Vermögensgegenstände 33,4 70,7
Bankguthaben 7.927,9 12.162,9 95,93% 6.903,8 15.776,5 96,39%
RECHNUNGSABGRENZUNG 11,7 11,7 0,10% 0,0 0,0 0,00%
12.678,4 100,00% 16.367,1 100,00%
EIGENKAPITAL
Gezeichnetes Kapital 25,0 25,0
Gewinnvortrag 326,9 934,9
Jahresergebnis 717,4 1.069,3 8,43% 392,0 1.351,9 8,26%
RÜCKSTELLUNGEN 592,6 4,67% 228,5 1,40%
VERBINDLICHKEITEN
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.108,8 13.997,4
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 459,2 371,5
sonstige Verbindlichkeiten 448,5 11.016,5 86,90% 417,8 14.786,7 90,34%
12.678,4 100,00% 16.367,1 100,00%

Das Eigenkapital der F& S Wohnbau GmbH verringerte sich zum Vorjahresstichtag trotz des diesejährigen Jahresüberschusses aufgrund einer Gewinnausschüttung um TEUR 283 auf TEUR 1.069.

Das bilanzielle Vermögen verringerte sich um TEUR 3.688 (-22,5%) auf TEUR 12.678.

Das Gesamtvermögen setzt sich zum Bilanzstichtag im Wesentlichen aus langfristig gebundenem Vermögen mit TEUR 504 (Vj.: TEUR 591), aus Vorräten mit TEUR 3.730 (Vj.: TEUR 8.346) sowie liquiden Mitteln mit TEUR 7.928 (Vj.: TEUR 6.904) zusammen.

Das Gesamtkapital wurde zum Stichtag im Wesentlichen aus Eigenkapital mit TEUR 1.069 (VJ.: TEUR 1.352), aus Rückstellungen mit TEUR 593 (Vj.: TEUR 229) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit TEUR 10.109 (Vj.: TEUR 13.997) gebildet.

Wesentlich für die Verringerung der Bilanzsumme auf der Aktivseite ist ein Rückgang der erhaltenen Anzahlungen um TEUR 1.610 auf TEUR 17.614. Aufgrund der Saldierung der erhaltenen Anzahlungen mit den unfertigen Erzeugnissen, unfertigen Leistungen i. H. v. TEUR 21.344 (Vj.: TEUR 24.351) reduzierten sich die Vorräte im aktuellen Wirtschaftjahr um TEUR 4.616 auf TEUR 3.730 (Vj.: TEUR 8.346).

Auf der Passivseite sind neben der Verringerung des Eigenkapitals um TEUR 283 auf TEUR 1.069 auch die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 13.997 um TEUR 3.888 auf TEUR 10.109 zurückgegegangen

Finanzlage

Kapitalflussrechnung 2024
TEUR TEUR
Jahresüberschuss/-fehlbetrag 717
Abschreibungen Anlagevermögen 130
Gewinn (-) Verlust aus Anlagenabgängen 0
Zunahme (-)/Abnahme (+) Vorräte 4.616
Zunahme (-)/Abnahme (+) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände 21
Zunahme (-)/Abnahme (+) ARAP/übriger Aktiva -11
Zunahme (-)/Abnahme (+) Rückstellungen 364
Zunahme (-)/Abnahme (+) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie übriger Passiva 118
I Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 5.956
Einzahlungen (+) aus Sachanlagenabgängen 0
Auszahlungen (-) für Investitionen in Sachanlagen und immaterielles Anlagevermögen -43
Einzahlungen (+) aus Finanzanlagen 0
Auszahlungen (-) für Investitionen in Finanzanlagevermögen 0
II Cashflow aus der Investitionstätigkeit -43
Auszahlungen (-) an Gesellschafter -1.000
Einzahlungen (+) Auszahlungen (-)aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme / Rückzahlung von (Finanz-) Krediten -3.889
III Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit -4.889
Zahlungswirksame Veränderung Finanzmittelbestand (I-III) 1.024
Finanzmittelbestand am Anfang der Periode 6.903
Finanzmittelbestand am Ende der Periode 7.927

Ertragslage

Ertragslage 2024
TEUR
2023
TEUR
Ergebnisveränderung
TEUR
Rohertrag 4.514 3.776 +738
- Personalkosten -2.193 -2.123 -70
- Abschreibungen -130 -133 +3
- sonstige betriebliche Aufwendungen -772 -551 -221
Betriebsergebnis 1.419 969 +450
+ Finanzergebnis -352 -374 +22
+ Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -339 -190 -149
Ergebnis nach Steuern 728 405 +323
- sonstige Steuern (ohne Ertragsteuern) -11 -13 +2
Jahresergebnis 717 392 +325

Der Jahresergbnis im Berichtsjahr beträgt TEUR 717 (Vj.: TEUR 391). Das Ergebnis nach Steuern beträgt im Berichtsjahr TEUR 728 (Vj.: TEUR 405).

Entsprechend der Vorjahresplanung liegt das Ergebnis im Berichtsjahr über dem Vorjahresergebnis. Aufgrund der Fertigstellung eines größeren Projektes in 2024 liegt der Gewinn deutlich über dem Vorjahresergebnis.

3. Hinweise auf mögliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Für die F & S Wohnbau GmbH sind die Faktoren Kosten, Termin und Qualität ausschlaggebend für die erfolgreiche Umsetzung der einzelnen Projekte. Werden diese Punkte nicht erfüllt, kann eine konsequente und professionelle Umsetzung der Bauabläufe nur schwer erreicht werden.

Das Anbieten aller Bauleistungen aus einer Hand, verschafft der Gesellschaft gegenüber Wettbewerbern einen Vorteil, da die Kunden es bevorzugen nur einen Ansprechpartner zu haben.

Das Unternehmen wird über die finanziellen Leistungsindikatoren Liquidität und EBIT gesteuert.

Durch die Kosten- und Leistungsrechnung überwachen wir die einzelnen Projekte engmaschig und laufend.

Wir rechnen nicht mit einem kurzfristigen Ende der Krise und einer störungsfreien Wiederaufnahme der unterbrochenen Lieferketten oder gar der Gasversorgung aus Russland. Daher gehen wir weiter von hohen bis sehr hohen Energiekosten aus. Eine Gasmangellage, die zu einer Einstellung der Produktion von wichtigen Materialien in Deutschland führt, sehen wir derzeit aber nicht. Ferner gehen wir davon aus, dass Lieferausfälle außerhalb des Energiesektors aus der Ukraine, Russland oder Weißrussland durch andere Länder, ggfs. mit Mehrkosten, aufgefangen werden können.

In den letzten Monaten gab es vermehrt Provokationen, die zu einer Verletzung des Hoheitsgebietes von Taiwan geführt haben. Weiterhin sind globale Spannungen in Israel und dem Iran zu beobachten. Unbedachtes handeln einer Seite kann hier sehr leicht zu einem weltweiten Konflikt mit unabsehbaren Folgen führen.

Bedingt durch die bisher vorliegenden Erkenntnisse aus der Bauleistung sowie Baustellenergebnisse ist für 2025 ein positives operatives Ergebnis geplant, das in etwa das Niveau aus 2024 erreichen sollte. Weiterhin bestehen Risiken aus steigenden Materialbeschaffungskosten, einem Mangel an Baustoffen sowie steigenden Zinsen.

 

Karlsruhe im Juni 2025

Viktor Frank

Alexander Steierwald

1 Destatis Pressemitteilung vom 15. Januar 2025 - 019/25

2 Destatis Pressemitteilung Nr 071 vom 25. Februar 2025

Bilanz

Aktiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 503.857,00 590.588,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6.915,00 1,00
II. Sachanlagen 496.642,00 590.287,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 299.304,00 309.050,00
2. technische Anlagen und Maschinen 1.119,00 116,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 196.219,00 281.121,00
III. Finanzanlagen 300,00 300,00
B. Umlaufvermögen 12.162.905,67 15.776.491,01
I. Vorräte 3.730.237,92 8.346.293,92
1. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 17.614.091,32 16.004.257,38
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 504.795,35 526.429,00
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 7.927.872,40 6.903.768,09
C. Rechnungsabgrenzungsposten 11.671,97
Summe Aktiva 12.678.434,64 16.367.079,01

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 1.069.319,27 1.351.895,12
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
II. Gewinnvortrag 326.895,12 934.902,11
III. Jahresüberschuss 717.424,15 391.993,01
B. Rückstellungen 592.616,05 228.524,57
C. Verbindlichkeiten 11.016.499,32 14.786.659,32
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.108.855,58 13.997.365,18
2. sonstige Verbindlichkeiten 907.643,74 789.294,14
Summe Passiva 12.678.434,64 16.367.079,01

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 4.513.710,46 3.776.553,56
2. Personalaufwand 2.193.231,11 2.123.594,52
a) Löhne und Gehälter 1.711.721,31 1.620.748,71
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 481.509,80 502.845,81
davon für Altersversorgung 776,76 777,60
3. Abschreibungen 130.162,73 132.836,23
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 130.162,73 113.586,23
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 19.250,00
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 771.595,86 550.798,80
5. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 12,00 9,00
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.304,47 0,03
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 352.688,03 374.302,09
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 338.580,35 189.926,47
9. Ergebnis nach Steuern 728.768,85 405.104,48
10. sonstige Steuern 11.344,70 13.111,47
11. Jahresüberschuss 717.424,15 391.993,01

Anhang

Allgemeines

Der Jahresabschluss zum 31.12.2024 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.

Bei der Bewertung der Aktivposten und Verbindlichkeiten wurden die Bewertungsgrundsätze des § 252 HGB beachtet.

Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten von Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt.

Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB.

Angaben zur Identifizierung der Gesellschaft laut Registergericht

Firmennamen laut Registergericht: F & S Wohnbau GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Karlsruhe
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Mannheim
Register-Nr.: HRB 110003

Größenklasse

Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 1 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung als auch bei der Offenlegung des Jahresabschlusses (§§ 288, 327 HGB) wurden in Anspruch genommen.

Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen.

Bilanzierungsmethoden

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB mit Einzelkosten, angemessenen Material- und Fertigungsgemeinkosten bewertet, sofern nicht der niedrigere beizulegende Stichtagswert anzusetzen war.

Wir haben die Vermögensgegenstände zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und die Schulden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt.

Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben gebildet, die erst im Folgejahr aufwandswirksam werden.

Das Eigenkapital wird mit dem Nennbetrag ausgewiesen.

Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Angaben zur Bilanz

Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt TEUR 0

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gerichtsverfahren und Prozesskosten i. H. v. TEUR 265 , ausstehende Rechnungen für abgeschlossene Bauprojekte i. H. v. TEUR 70 sowie Urlaubsrückstellungen TEUR 29.

Sonstige Pflichtangaben

Angabe des Abschlussprüferhonorars

Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars nach § 285 Nr. 17 HGB wurde gem. § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

2024 2025 2026 > 2027
Bewegliches Anlagevermögen € 15.392,28 € 0,00 € 0,00 € 0,00
Unbewegliches Anlagevermögen € 13.350,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00
Gesamt € 28.742,28 € 0,00 € 0,00 € 0,00

Haftungsverhältnisse

Es bestehen Grundpfandrechte i. H. v. € 7.150.000,00, Grundschulden i. H. v. € 14.750.000,00 sowie Gesamtbuchgrundschulden i. H. v. € 6.790.000,00.

Daneben gibt es Globalzessionen auf Kaufpreisansprüche.

Mitzugehörigkeitsvermerke

sonstige Vermögensgegenstände in der Bilanz mit 33.405,45 (Vj.: 70.727,92);
- davon gegenüber Gesellschaften, mit denen ein Beteiligungsverhältnis
besteht: 0,00 (VJ.: 0,00);
- davon gegenüber Gesellschaftern: 0,00 (VJ.: 0,00);
- davon aus Steuern: 0,00 (VJ.: 60.837,52);
sonstige Verbindlichkeiten in der Bilanz mit 448.467,83 (Vj.: 417.773,04);
- davon gegenüber Gesellschaften, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht: 0,00 (VJ.: 0,00);
- davon gegenüber Gesellschaftern: 89.404,98 (VJ.: 88.109,30);
- davon aus Steuern: 261.274,24 (VJ.: 258.686,97);

Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel zu ersehen:

Bis zu 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre
Gegenüber Kreditinstituten 8.241.009,58 1.867.846,00 0,00
(Vj.: TEUR 12.188) (Vj.: TEUR 1.795) (Vj.:TEUR 14)
Aus Lieferungen und Leistungen 459.175,91 0,00 0,00
(Vj.:TEUR 372) (Vj.:TEUR 0) (Vj.:TEUR 0)
Sonstige Verbindlichkeiten 448.467,83 0,00 0,00
(Vj.:TEUR 418) (Vj.:TEUR 0) (Vj.:TEUR 0)
Summe 9.148.653,32 1.867.846,00 0,00

Angaben zur Personalentwicklung

Gem. § 285 Nr. 7 HGB i. V. m. 267 Abs. 5 HGB beschäftigte die Gesellschaft Im Jahresdurchschnitt 32 Mitarbeiter. Hievon sind 2 Mitarbeiter im kaufmännischen Innendienst und die restlichen Mitarbeiter im Bereich Bau beschäftigt.

Nachtragsbericht

Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichn Ereignisse von besonderer Bedeutung im Sinne von § 285 Nr. 33 HGB eingetreten.

Angaben zur Geschäftsführung

Die Geschäfte der Gesellschaft wurden geführt durch:

- Viktor Frank, kaufmännischer Geschäftsführer, Karlsruhe

- Alexander Steierwald, technischer Geschäftsführer, Karlsruhe

Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

 

Karlsruhe den 16.06.2025

Viktor Frank

Alexander Steierwald

Anschaffungs,- Herstellungskosten 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.581,00 7.543,04 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.581,00 7.543,04 0,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 427.344,00 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 130.142,72 1.318,03 0,00
andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 925.056,67 34.570,66 21.593,33
Summe Sachanlagen 1.482.543,39 35.888,69 21.593,33
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 300,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 300,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.485.424,39 43.431,73 21.593,33
Zuschreibungen Geschäftsjahr
EUR
Anschaffungs,- Herstellungskosten 31.12.2024
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 10.124,04
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 10.124,04
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 427.344,00
technische Anlagen und Maschinen 0,00 131.460,75
andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 0,00 938.034,00
Summe Sachanlagen 0,00 1.496.838,75
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 300,00
Summe Finanzanlagen 0,00 300,00
Summe Anlagevermögen 0,00 1.507.262,79
kumulierte Abschreibungen 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
kumulierte Abschreibungen 31.12.2024
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.580,00 629,04 0,00 3.209,04
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 2.580,00 629,04 0,00 3.209,04
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 118.294,00 9.746,00 0,00 128.040,00
technische Anlagen und Maschinen 130.026,72 315,03 0,00 130.341,75
andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 643.935,67 119.472,66 21.593,33 741.815,00
Summe Sachanlagen 892.256,39 129.533,69 21.593,33 1.000.196,75
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 894.836,39 130.162,73 21.593,33 1.003.405,79
Buchwert 31.12.2024
EUR
Buchwert 31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 6.915,00 1,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 6.915,00 1,00
II. Sachanlagen
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 299.304,00 309.050,00
technische Anlagen und Maschinen 1.119,00 116,00
andere Anlagen, Betriebs-und Geschäftsausstattung 196.219,00 281.121,00
Summe Sachanlagen 496.642,00 590.287,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 300,00 300,00
Summe Finanzanlagen 300,00 300,00
Summe Anlagevermögen 503.857,00 590.588,00

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 04.08.2025 festgestellt.

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die F & S Wohnbau GmbH, Karlsruhe

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der F & S Wohnbau GmbH, Karlsruhe - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der F & S Wohnbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt.

Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personengesellschaften im Sinne von § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• erlangen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Karlsruhe, den 04. Juli 2025

SGB GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Stefan Burger, Wirtschaftsprüfer

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