Kühn Immobilien GmbH
Same addressActivities of real estate agencies relating to non-residential real estate
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Alexander Steierwald since 10/11/2006 | Managing Director |
Viktor Frank since 10/11/2006 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 50.00% | |
| 50.00% |
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
F & S Wohnbau GmbHKarlsruheJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Lagebericht zum Jahresabschluss 2024der F & S Wohnbau GmbH1. Grundlagen - Geschäftsmodell Firmensitz des Unternehmens ist Neureut bei Karlsruhe. Die F & S Wohnbau GmbH (kurz: F & S) ist auf den Gebieten des Rohbaus und Schlüsselfertigbaus tätig. Um hohe Standards gewährleisten zu können, setzt F & S dabei auf die Zusammenarbeit mit langjährig erfahrenen Fachkräften. Vorausgesetzt wird ebenfalls ein hohes Maß an umfangreichem Wissen bei allen Mitarbeitern hinsichtlich sämtlicher Herausforderungen im Hausbau. Die konsequent regionale Ausrichtung, die langjährige Erfahrung und die Bereitschaft zu ständiger Weiterentwicklung haben uns zum geschätzten Partner von privaten sowie gewerblichen Auftraggebern gemacht. So können wir entgegen dem aktuellen Trend weiterhin unser Geschäftsmodell erfolgreich am Markt platzieren. 2. Wirtschaftsbericht 2.1 Entwicklung der Gesamtwirtschaft Die deutsche Wirtschaft ist weiterhin durch erhebliche Unsicherheiten wie z.B. Haushaltslücke, wirtschaftspolitische Unsicherheit und die Auswirkungen des Ukraine- und des Gaza-Kriegs geprägt. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2024 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,2 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,2 %. „Konjunkturelle und strukturelle Belastungen standen im Jahr 2024 einer besseren wirtschaftlichen Entwicklung im Wege“, sagte Ruth Brand bei der Pressekonferenz „Bruttoinlandsprodukt 2024 für Deutschland“ in Berlin. „Dazu zählen zunehmende Konkurrenz für die deutsche Exportwirtschaft auf wichtigen Absatzmärkten, hohe Energiekosten, ein nach wie vor erhöhtes Zinsniveau, aber auch unsichere wirtschaftliche Aussichten. In diesem Umfeld schrumpfte die deutsche Wirtschaft im Jahr 2024 erneut“, so Brand weiter.1 2.2 Entwicklung der Branche Der Jahresumsatz im Bauhauptgewerbe lag im Jahr 2024 real 1,0 % niedriger als im Vorjahr. Nominal lag er 0,8 % höher und erreichte einen neuen Höchststand von 114,8 Milliarden Euro. Innerhalb der einzelnen Bauarten erwirtschaftete der gewerbliche Tiefbau mit 25,1 Milliarden Euro den höchsten Jahresumsatz, der gewerbliche Hochbau folgte mit 24,8 Milliarden Euro. Der reale (preisbereinigte) Auftragseingang im Bauhauptgewerbe ist im Jahr 2024 um 0,7 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Mit einem Volumen von 103,5 Milliarden Euro lag der nominale (nicht preisbereinigte) Auftragseingang um 1,1 % über dem Vorjahresniveau und damit im zweiten Jahr in Folge im dreistelligen Milliardenbereich, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Im Hochbau lagen die Auftragseingänge mit 47,2 Milliarden Euro real 5,0 % und nominal 4,0 % unter dem Vorjahresergebnis. Dabei verzeichnete der Wohnungsbau mit real -3,5 % (nominal: -2,4 %) geringere Einbußen als der Nichtwohnungsbau (real: -5,8 %, nominal: -4,8 %). Der Auftragseingang im Tiefbau lag dagegen mit 56,3 Milliarden Euro real 3,4 % und nominal 5,7 % höher als im Vorjahr. Großaufträge, vor allem bei der Autobahn-, Brücken- und Tunnelsanierung und beim Ausbau des Stromnetzes, trugen maßgeblich zum diesem Rekordergebnis bei.2 Im Jahr 2024 wurden in Deutschland 251 900 Wohnungen gebaut. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das 14,4 % oder 42 500 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Das war der erste deutliche Rückgang, nachdem die Zahl fertiggestellter Wohnungen in den Jahren 2021 bis 2023 jeweils um 294 000 gelegen hatte. Zuvor war die Zahl neuer Wohnungen von ihrem Tiefststand von 159 000 im Jahr 2009 bis auf den bisherigen Höchststand von 306 400 im Jahr 2020 gestiegen. In diesen Ergebnissen sind sowohl Wohnungen in neuen Wohn- und Nichtwohngebäuden als auch neue Wohnungen in bestehenden Gebäuden enthalten. Von den im Jahr 2024 fertiggestellten Wohnungen befanden sich 215 900 in neu errichteten Wohngebäuden. Das waren 16,1 % oder 41 400 Wohnungen weniger als im Vorjahr. Besonders starke Rückgänge gab es bei den meist von Privatpersonen errichteten Ein- und Zweifamilienhäusern: Mit 54 500 Einfamilienhäusern wurden 22,1 % oder 15 400 weniger fertiggestellt als im Vorjahr. Die Zahl neuer Wohnungen in Zweifamilienhäusern fiel um 26,2 % oder 6 300 auf 17 600. In Mehrfamilienhäusern, der zahlenmäßig stärksten und vor allem von Unternehmen gebauten Gebäudeart, wurden 135 300 Neubauwohnungen geschaffen, das waren 13,4 % oder 21 000 weniger als im Jahr 2023. In neu errichteten Wohnheimen stieg die Zahl fertiggestellter Wohnungen dagegen um 17,6 % oder 1 300 auf 8 500. In neuen Nichtwohngebäuden entstanden 4 800 Wohnungen und damit 15,0 % oder 800 weniger als im Vorjahr. Nach Bauherrengruppen betrachtet entfielen von den im Jahr 2024 fertiggestellten Neubauwohnungen 112 500 auf Unternehmen (-11,8 % oder -15 100 zum Vorjahr) und 95 400 auf Privatpersonen (-20,4 % oder -24 500). Von Trägern der öffentlichen Hand wurden 9 500 Neubauwohnungen fertiggestellt (-20,5 % oder -2 500). Die Zahl fertiggestellter Wohnungen in bereits bestehenden Wohngebäuden blieb im Jahr 2024 mit 30 300 gegenüber dem Vorjahr konstant. Die durchschnittliche Abwicklungsdauer von Neubauwohnungen in Wohngebäuden, also die Zeit von der Genehmigungserteilung bis zur Fertigstellung, hat sich bei den im Jahr 2024 fertiggestellten Wohngebäuden auf 26 Monate weiter verlängert. Im Jahr 2023 hatte der Bau einer Wohnung noch 24 Monate gedauert, im Jahr 2020 lediglich 20 Monate. 2.3 Umsatz- und Auftragsentwicklung Im Jahr 2024 hat die F & S Wohnbau GmbH Bauleistungen in Höhe von TEUR 19.541 (Vj.: TEUR 18.202) erbracht. Die Jahresbauleistung enthält schlussgerechnete Leistungen (Umsatzerlöse lt. Gewinn- und Verlustrechnung) sowie Bestandsveränderungen der noch nicht schlussgerechneten Leistungen (unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen). 2.4 Darstellung der Lage Vermögenslage Die Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. Die aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 abgeleitete Darstellung der Gesellschaft lässt sich im Vergleich zum vorherigen Bilanzstichtag folgendermaßen darstellen:
Das Eigenkapital der F& S Wohnbau GmbH verringerte sich zum Vorjahresstichtag trotz des diesejährigen Jahresüberschusses aufgrund einer Gewinnausschüttung um TEUR 283 auf TEUR 1.069. Das bilanzielle Vermögen verringerte sich um TEUR 3.688 (-22,5%) auf TEUR 12.678. Das Gesamtvermögen setzt sich zum Bilanzstichtag im Wesentlichen aus langfristig gebundenem Vermögen mit TEUR 504 (Vj.: TEUR 591), aus Vorräten mit TEUR 3.730 (Vj.: TEUR 8.346) sowie liquiden Mitteln mit TEUR 7.928 (Vj.: TEUR 6.904) zusammen. Das Gesamtkapital wurde zum Stichtag im Wesentlichen aus Eigenkapital mit TEUR 1.069 (VJ.: TEUR 1.352), aus Rückstellungen mit TEUR 593 (Vj.: TEUR 229) sowie Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten mit TEUR 10.109 (Vj.: TEUR 13.997) gebildet. Wesentlich für die Verringerung der Bilanzsumme auf der Aktivseite ist ein Rückgang der erhaltenen Anzahlungen um TEUR 1.610 auf TEUR 17.614. Aufgrund der Saldierung der erhaltenen Anzahlungen mit den unfertigen Erzeugnissen, unfertigen Leistungen i. H. v. TEUR 21.344 (Vj.: TEUR 24.351) reduzierten sich die Vorräte im aktuellen Wirtschaftjahr um TEUR 4.616 auf TEUR 3.730 (Vj.: TEUR 8.346). Auf der Passivseite sind neben der Verringerung des Eigenkapitals um TEUR 283 auf TEUR 1.069 auch die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von TEUR 13.997 um TEUR 3.888 auf TEUR 10.109 zurückgegegangen Finanzlage
Ertragslage
Der Jahresergbnis im Berichtsjahr beträgt TEUR 717 (Vj.: TEUR 391). Das Ergebnis nach Steuern beträgt im Berichtsjahr TEUR 728 (Vj.: TEUR 405). Entsprechend der Vorjahresplanung liegt das Ergebnis im Berichtsjahr über dem Vorjahresergebnis. Aufgrund der Fertigstellung eines größeren Projektes in 2024 liegt der Gewinn deutlich über dem Vorjahresergebnis. 3. Hinweise auf mögliche Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Für die F & S Wohnbau GmbH sind die Faktoren Kosten, Termin und Qualität ausschlaggebend für die erfolgreiche Umsetzung der einzelnen Projekte. Werden diese Punkte nicht erfüllt, kann eine konsequente und professionelle Umsetzung der Bauabläufe nur schwer erreicht werden. Das Anbieten aller Bauleistungen aus einer Hand, verschafft der Gesellschaft gegenüber Wettbewerbern einen Vorteil, da die Kunden es bevorzugen nur einen Ansprechpartner zu haben. Das Unternehmen wird über die finanziellen Leistungsindikatoren Liquidität und EBIT gesteuert. Durch die Kosten- und Leistungsrechnung überwachen wir die einzelnen Projekte engmaschig und laufend. Wir rechnen nicht mit einem kurzfristigen Ende der Krise und einer störungsfreien Wiederaufnahme der unterbrochenen Lieferketten oder gar der Gasversorgung aus Russland. Daher gehen wir weiter von hohen bis sehr hohen Energiekosten aus. Eine Gasmangellage, die zu einer Einstellung der Produktion von wichtigen Materialien in Deutschland führt, sehen wir derzeit aber nicht. Ferner gehen wir davon aus, dass Lieferausfälle außerhalb des Energiesektors aus der Ukraine, Russland oder Weißrussland durch andere Länder, ggfs. mit Mehrkosten, aufgefangen werden können. In den letzten Monaten gab es vermehrt Provokationen, die zu einer Verletzung des Hoheitsgebietes von Taiwan geführt haben. Weiterhin sind globale Spannungen in Israel und dem Iran zu beobachten. Unbedachtes handeln einer Seite kann hier sehr leicht zu einem weltweiten Konflikt mit unabsehbaren Folgen führen. Bedingt durch die bisher vorliegenden Erkenntnisse aus der Bauleistung sowie Baustellenergebnisse ist für 2025 ein positives operatives Ergebnis geplant, das in etwa das Niveau aus 2024 erreichen sollte. Weiterhin bestehen Risiken aus steigenden Materialbeschaffungskosten, einem Mangel an Baustoffen sowie steigenden Zinsen.
Karlsruhe im Juni 2025 Viktor Frank Alexander Steierwald 1 Destatis Pressemitteilung vom 15. Januar 2025 - 019/25 2 Destatis Pressemitteilung Nr 071 vom 25. Februar 2025 BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeines Der Jahresabschluss zum 31.12.2024 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Bei der Bewertung der Aktivposten und Verbindlichkeiten wurden die Bewertungsgrundsätze des § 252 HGB beachtet. Im Interesse einer besseren Klarheit und Übersichtlichkeit haben wir die nach den gesetzlichen Vorschriften bei den Posten von Bilanz oder Gewinn- und Verlustrechnung anzubringenden Vermerke ebenso wie die Vermerke, die wahlweise in Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder Anhang anzubringen sind, insgesamt im Anhang aufgeführt. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Fortführung der Unternehmenstätigkeit gem. § 252 Abs. 1 Nr. 2 HGB. Angaben zur Identifizierung der Gesellschaft laut Registergericht
Größenklasse Die Gesellschaft ist gemäß § 267 Abs. 1 HGB eine mittelgroße Kapitalgesellschaft. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung als auch bei der Offenlegung des Jahresabschlusses (§§ 288, 327 HGB) wurden in Anspruch genommen. Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Bilanzierungsmethoden Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die unfertigen Erzeugnisse werden zu Herstellungskosten gem. § 255 Abs. 2 HGB mit Einzelkosten, angemessenen Material- und Fertigungsgemeinkosten bewertet, sofern nicht der niedrigere beizulegende Stichtagswert anzusetzen war. Wir haben die Vermögensgegenstände zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und die Schulden mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine angemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Die Rechnungsabgrenzungsposten wurden für Ausgaben gebildet, die erst im Folgejahr aufwandswirksam werden. Das Eigenkapital wird mit dem Nennbetrag ausgewiesen. Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags passiviert. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Angaben zur Bilanz Die Aufgliederung und Entwicklung der Anlagenwerte ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angabe zu Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr
Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Gerichtsverfahren und Prozesskosten i. H. v. TEUR 265 , ausstehende Rechnungen für abgeschlossene Bauprojekte i. H. v. TEUR 70 sowie Urlaubsrückstellungen TEUR 29. Sonstige Pflichtangaben Angabe des Abschlussprüferhonorars Auf die Angabe des Abschlussprüferhonorars nach § 285 Nr. 17 HGB wurde gem. § 288 Abs. 2 Satz 2 HGB verzichtet. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Haftungsverhältnisse Es bestehen Grundpfandrechte i. H. v. € 7.150.000,00, Grundschulden i. H. v. € 14.750.000,00 sowie Gesamtbuchgrundschulden i. H. v. € 6.790.000,00. Daneben gibt es Globalzessionen auf Kaufpreisansprüche. Mitzugehörigkeitsvermerke
Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind aus dem folgenden Verbindlichkeitenspiegel zu ersehen:
Angaben zur Personalentwicklung Gem. § 285 Nr. 7 HGB i. V. m. 267 Abs. 5 HGB beschäftigte die Gesellschaft Im Jahresdurchschnitt 32 Mitarbeiter. Hievon sind 2 Mitarbeiter im kaufmännischen Innendienst und die restlichen Mitarbeiter im Bereich Bau beschäftigt. Nachtragsbericht Nach dem Bilanzstichtag sind keine wesentlichn Ereignisse von besonderer Bedeutung im Sinne von § 285 Nr. 33 HGB eingetreten. Angaben zur Geschäftsführung Die Geschäfte der Gesellschaft wurden geführt durch: - Viktor Frank, kaufmännischer Geschäftsführer, Karlsruhe - Alexander Steierwald, technischer Geschäftsführer, Karlsruhe Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung wird gem. § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
Karlsruhe den 16.06.2025 Viktor Frank Alexander Steierwald
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 04.08.2025 festgestellt. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die F & S Wohnbau GmbH, Karlsruhe Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der F & S Wohnbau GmbH, Karlsruhe - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der F & S Wohnbau GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2024 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Personengesellschaften im Sinne von § 264a HGB geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • erlangen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Karlsruhe, den 04. Juli 2025 SGB GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft gez. Stefan Burger, Wirtschaftsprüfer |
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