Management of non-residential real estate on a fee or contract basis
BioSpring Holding GmbH
Alt-Fechenheim 34, 60386 Frankfurt am Main, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Sylvia Renate Dr. Wojczewski since 8/19/2021 | Managing Director |
Hayrullah Hüseyin Dr. Aygün since 8/19/2021 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Identified persons (2)
| Name | Ownership |
|---|---|
| 51.14% | |
| 48.86% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Holdings
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% | |
| 100.00% |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
BioSpring Holding GmbHFrankfurt am MainKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023KonzernbilanzAKTIVA
PASSIVA
Konzerngewinn- und Verlustrechnung
Kapitalflussrechnung
Eigenkapitalspiegel
Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die BioSpring Holding GmbH, Frankfurt am Main Prüfungsurteile Wir haben den Konzernabschluss der BioSpring Holding GmbH und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2023, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der BioSpring Holding GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Die in der Anlage genannten Bestandteile des Konzernlageberichts haben wir in Einklang mit den deutschen gesetzlichen Vorschriften nicht inhaltlich geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Offenbach am Main, den 24. Mai 2024 HaackSchubert
GmbH
Gez. Hartmut W. Schubert, Wirtschaftsprüfer Gez. Benedikt Barkey, Wirtschaftsprüfer Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023I. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss sowie zu den Bilanzierungs-, bewertungs- und Ausweismethoden Angaben zur Identifikation des Mutterunternehmens
Entstehung des Konzerns Die aktuelle Konzernstruktur mit der BioSpring Holding GmbH als Konzernobergesellschaft, nachfolgend auch kurz "BioSpring-Konzern" oder "Konzern" ist mit Wirkung zum 1. November 2021 entstanden. Die BioSpring Holding GmbH stellt für den größten und kleinsten Kreis von Unternehmen den Konzernabschluss auf. Der Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Dritten Buches Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gliederung der Konzernbilanz erfolgte gemäß § 266 HGB. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde entsprechend § 275 Abs. 2 HGB in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Aufgrund des Rumpfgeschäftsjahres in 2021 ist eine Vergleichbarkeit der Zahlen mit denen des aktuellen Geschäftsjahres nur eingeschränkt möglich. II. Angaben zum Konsolidierungskreis sowie zu verbundenen Unternehmen Der Konzernabschluss der BioSpring Holding GmbH, Frankfurt am Main, umfasst die im Wege der Vollkonsolidierung einbezogenen Einzelabschlüsse der folgenden Gesellschaften, die unmittelbar oder mittelbar unter ihrer einheitlichen Leitung stehen:
Der Abschlussstichtag sämtlicher in den Konzernabschluss einbezogenen Gesellschaften ist der 31. Dezember 2023. III. Konsolidierungsmethoden Bei der Kapitalkonsolidierung wurde gemäß § 301 Abs. 1. Satz 2 HGB die Neubewertungsmethode angewendet. Der Konzern ist zum 1. November 2021 entstanden. Im Rahmen der auf diesen Zeitpunkt durchzuführenden Kapitalkonsolidierung (Erstkonsolidierung) wurde vereinfachungsbedingt für die BioSpring GmbH der Zwischenabschluss zum 31. Oktober 2021 verwendet. Für die übrigen Gesellschaften wurde als Erstkonsolidierungszeitpunkt der 31. Dezember 2021 zugrunde gelegt. Die Schuldenkonsolidierung wurde gemäß § 303 HGB vorgenommen. Hierbei wurden die Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Konzernunternehmen des Konsolidierungskreises gegeneinander aufgerechnet. Die Aufwands- und Ertragskonsolidierung der Posten der Konzerngewinn- und Verlustrechnung entspricht § 305 HGB. Aus den Gewinn- und Verlustrechnungen der Konzernunternehmen wurden die Innenumsätze und die diesen entsprechenden Aufwendungen sowie die übrigen gegenseitigen Aufwendungen und Erträge aufgerechnet. Zwischenergebniseliminierungen gemäß § 304 HGB sowie Steuerabgrenzungen gemäß § 306 HGB wurden im Geschäftsjahr entsprechend umgesetzt. IV. Währungsumrechnung Der Jahresabschluss des konsolidierten ausländischen Tochterunternehmens in fremder Währung wurden in Euro umgerechnet. Dabei werden die Aktiv- und Passivposten der auf fremde Währung lautenden Bilanz, mit Ausnahme des Eigenkapitals, das zum 31. Dezember 2023 zum historischen Kurs in Euro umgerechnet wurde, zum Devisenkassamittelkurs am Abschlussstichtag in Euro umgerechnet. Die Posten der Gewinn- und Verlustrechnung wurden zum Durchschnittskurs (für den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023) in Euro umgerechnet. Eine sich ergebende Umrechnungsdifferenz wird innerhalb des Konzerneigenkapitals unter dem Posten "Eigenkapitaldifferenz aus Währungsumrechnung" ausgewiesen. V. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Abschlüsse des Mutterunternehmens und sämtlicher deutschen Tochterunternehmen wurden im Wesentlichen nach einheitlichen Bilanzierungsgrundsätzen aufgestellt. Der Jahresabschluss der ausländischen Gesellschaft wurde nach den handelsrechtlich gültigen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze aufgestellt. Auf die Anwendung einheitlicher Bewertungsmethoden für alle in den Konzernabschluss einbezogenen Jahresabschlüsse wurde gemäß § 308 Abs. 2 Satz 3 HGB verzichtet, da die Auswirkungen für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind. Für die Erstellung des Konzernabschlusses wurden die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewendet: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer entsprechend planmäßig abgeschrieben Sachanlagen werden zu historischen Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibung bilanziert. Die Wertentwicklung wird in der Anlagebuchhaltung zweifelsfrei nachgewiesen. Die planmäßige Abschreibung wurde nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Die Zugänge an geringwertigen Wirtschaftsgütern wurden gemäß § 6 Abs. 2 EStG in voller Höhe abgeschrieben. Finanzanlagen wurden mit Anschaffungskosten bewertet, sofern die beizulegenden Werte zum Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie unfertige und fertige Erzeugnisse werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Einkaufs- bzw. die Verkaufspreise am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen sämtliche aktivierungspflichtige Einzelkosten sowie angemessene Teile der Gemeinkosten und des Werteverzehrs. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt, das allgemeine Kreditrisiko ist in Form pauschaler Abschläge berücksichtigt. Kurzfristig gehaltene Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzip nach § 253 Abs.4 HGB angesetzt. Liquide Mittel sind zum Nominalwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten für transitorische Ausgaben sind nach den handelsrechtlichen Vorschriften gebildet worden. Das gezeichnete Kapital (Stammkapital) ist zum Nennbetrag angesetzt. Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung resultiert aus der Kapitalkonsolidierung und entspricht gemäß DRS 23.147 einem technischen Unterschiedsbetrag. Dieser ist aufgrund der Einbringung von Anteilen zu Buchwerten in die BioSpring Holding GmbH entstanden. Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung gebildet und unter Beachtung der steuerlichen Vorschriften angesetzt und bewertet worden. Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Soweit der Kurs am Tage des Geschäftsvorfalles bei Forderungen darunter bzw. bei Verbindlichkeiten darüber lag, ist dieser angesetzt. Ergänzend hierzu wurde der § 256a HGB berücksichtigt. VI. Angaben zur Konzernbilanz Die Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände, der Sachanlagen und der Finanzanlagen ist im Einzelnen im Konzernanlagenspiegel dargestellt. Sämtliche im Einzelnen ausgewiesenen Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind binnen Jahresfrist fällig. Das ausschüttbare Eigenkapital des Mutterunternehmens beläuft sich zum 31. Dezember 2023 auf TEUR 4.031. Der Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung wird nach Maßgabe der Fortschreibung der Konzernbuchwerte der erworbenen Vermögensgegenstände ergebniswirksam über eine Nutzungsdauer von 15 Jahren aufgelöst (DRS 23.150). Steuerrückstellungen bestehen in Höhe von TEUR 4.088 (Vorjahr TEUR 9.145), sie beinhalten im Wesentlichen die voraussichtlichen Nachzahlungen für das laufende Geschäftsjahr der BioSpring GmbH. Die sonstigen Rückstellungen im Gesamtbetrag von TEUR 1.232 betreffen insbesondere Urlaub, ausstehende Rechnungen, sonstige Personalkosten sowie Aufbewahrungs- und Jahresabschluss- und Prüfungskosten. Der Konzern-Verbindlichkeitenspiegel gibt Überblick über die Fälligkeit der einzelnen Verbindlichkeiten. VII. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Die Umsatzerlöse lassen sich - entsprechend dem Sitzland des Kunden - wie folgt dem In- und Ausland zuordnen:
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 278 enthalten. Diese entfallen im Jahr 2023 im Wesentlichen auf Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen. In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Buchverluste aus Anlagenabgängen in Höhe von TEUR 46 als wesentliche periodenfremde Effekte zu nennen. VIII. Erläuterungen zur Konzernkapitalflussrechnung Die Kapitalflussrechnung ist nach der indirekten Methode aufgestellt und zeigt die Zahlungsströme der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitionstätigkeit und der Finanzierungstätigkeit sowie die Veränderung des Finanzmittelfonds. Grundlage für die Herleitung der Kapitalflussrechnung stellt die aufgestellte pro forma Eröffnungsbilanz dar. Der Finanzmittelfonds umfasst den Kassenbestand und die Guthaben bei Kreditinstituten. IX. Sonstige Angaben Unternehmensorgane Zum Geschäftsführer der Gesellschaft waren bestellt:
Die Geschäftsführer sind jeweils einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit. Beide Geschäftsführer verantworten gleichermaßen die kaufmännischen als auch technischen Bereiche der Gesellschaft. Bezüge der Geschäftsführung Die Angaben nach § 314 Nr. 6 Buchstaben a) und b) HGB unterbleiben jeweils mit Hinweis auf die Schutzklausel gemäß §§ 314 Abs.3 Satz 2 in Verbindung mit § 286 Abs. 4 HGB. Haftungsverhältnisse, nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte sowie sonstige finanzielle Verpflichtungen
Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von TEUR 10.978 sonstige finanzielle Verpflichtungen. Hierbei handelt es sich um Verpflichtungen aus bestehenden Mietverträgen. Innerhalb eines Jahres sind hiervon ca. TEUR 2.219 fällig. Geschäftsjahr Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum vom 1. Januar 2023 bis 31. Dezember 2023. Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Honorar des Abschlussprüfers Zum Abschlussstichtag belief sich das vom Abschlussprüfer des Konzernabschlusses gem. § 314 Abs. 1 Nr. 9 HGB berechnete Gesamthonorar auf TEUR 40. Dieses entfällt vollständig auf Abschlussprüfungsleistungen. Ergebnisverwendungsvorschlag des MutterunternehmensDie Geschäftsführung der BioSpring Holding GmbH schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. Nachtragsbericht Über Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres im Sinne des § 285 Nr. 33 HGB n.F. ist nichts zu berichten. Unterschrift der Geschäftsführer
Frankfurt am Main, den 24. Mai 2024 Gez. Dr. Sylvia Wojczewski Gez. Dr. Hüseyin Aygün Konzernanlagespiegel
Verbindlichkeitenspiegel
KONZERNLAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR 2023 BIS ZUM 31. DEZEMBER 20231. BERICHT ÜBER DEN GESCHÄFTSVERLAUF UND BERICHT ÜBER DIE LAGE DER GESELLSCHAFT 1.1 Entstehung des Konzerns Die aktuelle Konzernstruktur mit der BioSpring Holding GmbH als Konzernobergesellschaft, nachfolgend auch kurz "BioSpring-Konzern" oder "Konzern" ist am 1. November 2021 aus dem Erwerb bzw. der Einbringung der Anteile an der BioSpring GmbH entstanden. 1.2 Geschäftstätigkeit des Unternehmens BioSpring ist ein Auftragshersteller von synthetischen Oligonukleotiden mit hoher und zuverlässiger Qualität für den medizinisch-pharmazeutischen Bereich. Das Unternehmen ist zertifiziert nach GMP (Grundsätze für Wirkstoffe gemäß Artikel 47 der Richtlinie 2001/83/EG), ISO 13485: 2016, ISO 9001: 2015 sowie offiziell als API-Hersteller bei der FDA, EMA und PMDA registriert. BioSpring ist ein erfahrener Hersteller von guide RNA für therapeutische CRISPR/Cas-Programme. Wir investieren kontinuierlich in weitere Kapazitätssteigerung, die Erweiterung des Serviceangebots und die Entwicklung neuer Herstellungstechnologien im Bereich der Herstellung therapeutischer guide RNA. Mit Eröffnung eines weiteren Produktionsgebäudes konnten wir Ende 2023 unsere guide RNA Herstellungskapazität verdreifachen. Die Bereiche der Herstellung umfassen: Therapeutic Manufacturing: Herstellung von Nukleinsäuren unter GMP für die Verwendung als Wirkstoffe für den therapeutischen Einsatz. BioSpring beliefert und unterstützt Pharma- und Biotechunternehmen von der frühen Entwicklung an, über die klinischen Studien bis hin zum zugelassenen Medikament. Diagnostic Manufacturing: Herstellung von Oligonukleotiden unter ISO 13485 für den Einsatz in der Diagnostik. BioSpring beliefert und unterstützt von der frühen Entwicklung, bis hin zum zugelassenen Markt. Research Purposes Manufacturing: Synthetische Oligonukleotide für die Anwendung in der Forschung verschiedener Bereiche wie Therapie oder Diagnostik. Im Bereich "analytical services" werden alle Arten von analytischen Dienstleistungen für Oligonukleotide angeboten. Diese umfassen alle Arten von Analysen für die Testung oder Freigabe von Oligonukleotidwirkstoffen sowie Arzneimitteln, die auf Oligonukleotiden basieren. 1.3 Entwicklung von Gesamtwirtschaft und Branche 1.3.1 Lage in Deutschland Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im Jahr 2023 nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes (Destatis) um 0,3 % niedriger als im Vorjahr. Kalenderbereinigt betrug der Rückgang der Wirtschaftsleistung 0,1 %. Die trotz der jüngsten Rückgänge nach wie vor hohen Preise auf allen Wirtschaftsstufen dämpften die Konjunktur. Hinzu kamen ungünstige Finanzierungsbedingungen durch steigende Zinsen und eine geringere Nachfrage aus dem In- und Ausland. Damit setzte sich die Erholung der deutschen Wirtschaft vom tiefen Einbruch im Corona-Jahr 2020 nicht weiter fort. Im Vergleich zu 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, war das BIP 2023 um 0,7 % höher. Die Entwicklung der Bruttowertschöpfung verlief im Jahr 2023 in den einzelnen Wirtschaftsbereichen unterschiedlich: Die Wirtschaftsleistung im Produzierenden Gewerbe (ohne Baugewerbe) ging insgesamt deutlich um 2,0 % zurück. Entscheidend dafür war eine sehr viel niedrigere Produktion im Bereich Energieversorgung. Das Verarbeitende Gewerbe, das fast 85 % des Produzierenden Gewerbes (ohne Bau) ausmacht, war im Jahr 2023 preisbereinigt ebenfalls im Minus (-0,4 %). Positive Impulse kamen hier vorrangig aus der Automobilindustrie und dem sonstigen Fahrzeugbau. Dagegen sanken Produktion und Wertschöpfung in den energieintensiven Industriezweigen wie der Chemie- und Metallindustrie erneut, nachdem die Wirtschaftsleistung in diesen Branchen bereits 2023 besonders stark auf die steigenden Energiepreise reagiert hatte. Im Baugewerbe machten sich neben den weiterhin hohen Baukosten und dem Fachkräftemangel insbesondere die zunehmend schlechteren Finanzierungsbedingungen bemerkbar. Hiervon war vor allem der Hochbau betroffen. Dagegen konnte die Produktion im Tiefbau und im Ausbaugewerbe gesteigert werden. Insgesamt erreichte das Baugewerbe 2023 preisbereinigt ein kleines Plus von 0,2 %. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vorjahresvergleich erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel aber insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren. Den größten preisbereinigten Zuwachs verzeichnete der Bereich Information und Kommunikation mit +2,6 % und knüpfte damit an seine langjährige, nur im ersten Corona-Jahr 2020 gebremste Wachstumsgeschichte an. Der Bereich Öffentliche Dienstleister, Erziehung, Gesundheit (+1,0 %) und die Unternehmensdienstleister (+0,3 %) konnten ebenfalls leicht zulegen. Dagegen ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im zusammengefassten Wirtschaftsbereich Handel, Verkehr und Gastgewerbe (-1,0 %) zurück. Das lag vor allem am Groß- und am Einzelhandel, die deutlich nachgaben, während der Kraftfahrzeughandel und der Verkehrsbereich zulegten. Insgesamt ging die preisbereinigte Bruttowertschöpfung im Jahr 2023 leicht zurück (-0,1 %). Quelle: Statistisches Bundesamt, Pressemitteilung Nr. 019/24 vom 15.01.2024. 1.3.2 Lage der Weltwirtschaft Die Weltwirtschaft expandiert derzeit in moderatem Tempo, wobei die Dynamik in den einzelnen Regionen recht unterschiedlich ist. Während die Konjunktur in den Vereinigten Staaten bis zuletzt kräftig war, befindet sich die Wirtschaft im Euroraum in einer Phase der Stagnation; im Vereinigten Königreich und in Japan ging die Produktion im zweiten Halbjahr 2023 sogar merklich zurück. Die konjunkturellen Unterschiede dürften im Prognosezeitraum geringer werden, ein kräftiger Aufschwung ist aber nicht in Sicht: Während die Expansion in den Vereinigten Staaten angesichts nachlassender fiskalischer Impulse etwas an Fahrt verliert, belebt sich die Konjunktur in Europa und Japan mit Abklingen der bremsenden Wirkungen des Inflationsschocks allmählich. Stimulierend wirkt auch die sich abzeichnende leichte Erholung beim Welthandel. Die wirtschaftliche Aktivität in China dürfte im Prognosezeitraum angesichts struktureller Probleme allerdings nur verhalten expandieren und im Jahresdurchschnitt merklich schwächer zunehmen als im vergangenen Jahr. Nicht zuletzt deshalb wird der Anstieg der Weltproduktion - gemessen auf Basis von Kaufkraftparitäten - mit 2,8 Prozent etwas niedriger ausfallen als im vergangenen Jahr (3,1 Prozent), für das kommende rechnen wir wieder mit einem Zuwachs von 3,1 Prozent. Damit haben wir unsere Prognose für das Jahr 2024 gegenüber unserer Dezemberprognose unverändert gelassen, die für 2025 geringfügig - um 0,1 Prozentpunkt -- nach unten revidiert. Die Arbeitslosigkeit in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften nimmt in der nächsten Zeit zwar leicht zu, bleibt aber auf historisch niedrigem Niveau. Die Inflation ist zwar gegenüber dem Höchststand Ende 2022 deutlich zurückgegangen, zuletzt aber nur noch wenig gesunken. Vor allem der Anstieg der Preise für Dienstleistungen erweist sich als hartnäckig, so dass. die Inflationsraten voraussichtlich erst im Jahr 2025 wieder nachhaltig in die Nähe der Zielmarken gesunken sein werden. Risiken für die Weltkonjunktur sind vor allem geopolitischer Natur, insbesondere einer Zuspitzung von Handelskonflikten und ergeben sich aus den Unwägbarkeiten im Zusammenhang mit den US-Präsidentschaftswahlen. Quelle: Weltwirtschaft im Frühjahr 2024, Kieler Konjunkturberichte 1.3.3 Branchenentwicklung Der Umsatz der Biotechnologie-Branche in Deutschland im Jahr 2022 musste einen leichten Rückgang von 26,04 Mrd. € auf 25,14 Mrd. € verzeichnen. Dies ist ein Rückgang von ca. 3 %. Davon erwirtschafteten 4,23 Mrd. € private Unternehmen und 20,91 Mrd. € börsennotierte Unternehmen. Die privaten Unternehmen verzeichneten dabei einen Umsatzzuwachs von 12 %. Für das Jahr 2023 ist aufgrund des Umsatzrückgangs des führenden deutschen Vakzin-Herstellers von einem weiteren Rückgang des Umsatzes der Branche in Deutschland auszugehen. Trotz des leichten Umsatzrückgangs ist das Beschäftigungswachstum weiterhin ungebrochen. Gegenüber dem Jahr 2021 konnte in 2022 ein Anstieg von rund 10% auf 47.400 Mitarbeiter verzeichnet werden. Positiv hervorzuheben ist die erstmalige Zulassung eines Medikaments auf Basis der sogenannten Genschere. Die Therapie nutzt die CRISPR/Cas9-Technologie mit der die DNA von blutbildenden Knochenmarkzellen geschnitten und das fehlerhafte DNA-Stücke entfernt werden. Diese Zulassung sollte dem Biotechnologiemarkt einen zusätzlichen Schub geben, daher gehen wir weiterhin von einer positiven Entwicklung des Marktes aus. Quellen: Deutscher Biotechnologie-Report 2023 (Seite 22), eigene Schätzung, Transkript 2. GESCHÄFTSVERLAUF UND MARKTPOSITION 2.1 Ertragslage Der Konzernumsatz des Geschäftsjahres 2023 beläuft sich auf TEUR 96.144 (Vorjahr TEUR 101.445). Unter Berücksichtigung der Bestandsveränderung ergibt sich im Geschäftsjahr eine Gesamtleistung in Höhe von TEUR 100.896 (Vorjahr TEUR 102.161). Der Bezug von Waren und Fremdleistungen beläuft sich im Geschäftsjahr auf TEUR 25.428 (Vorjahr TEUR 25.435). Gemessen an der Gesamtleistung ergibt sich für das abgelaufene Geschäftsjahr eine Quote von 25,2 % (Vorjahr 24,9 %). Der Personalaufwand beläuft sich auf TEUR 35.115 (Vorjahr TEUR 26.869). Das EBIT des abgelaufenen Geschäftsjahres beläuft sich auf TEUR 20.629 (Vorjahr TEUR 33.526). Die Geschäftsleitung ist mit der Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr zufrieden. Im Geschäftsjahr wurden ca. TEUR 19.415 in neues Equipment investiert. Die Investitionen in das Sachanlagevermögen beinhalten sowohl Ersatz als auch Erweiterungsinvestitionen. Die Investitionen lagen damit über der laufenden Jahresabschreibung. 2.2 Vermögenslage Die Bilanzsumme belief sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 138.593 (Vorjahr TEUR 121.716). Die Eigenkapitalquote liegt bei ca. 27,7 % (Vorjahr 20,1 %). Die gestiegene EK-Quote ist im Wesentlichen auf den Jahresüberschuss zurückzuführen. Unter Berücksichtigung des negativen Unterschiedsbetrages in Höhe von TEUR 35.935 (Vorjahr TEUR 38.735) ergibt sich eine Quote von 53,7 % (Vorjahr 51,9 %). Das Anlagevermögen beläuft sich auf TEUR 53.062 (Vorjahr TEUR 39.161) und ist - unter Berücksichtigung des technischen negativen Unterschiedsbetrags - vollständig durch Eigenkapital gedeckt. Mit TEUR 19.834 (TEUR 46.708) nehmen die liquiden Mittel mit 14,3 % (Vorjahr 38,4 %) gemessen an der Bilanzsumme einen signifikanten Teil ein. Der Rückgang ist im Wesentlichen auf eine Umschichtung von Bankguthaben in Wertpapiere des Umlaufvermögens zurückzuführen. 2.3 Finanzlage Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Wir rechnen damit, unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können, da kurzfristig ausreichend Liquidität zur Verfügung steht. Die Finanzlage kann als sehr solide bezeichnet werden. Verbindlichkeiten werden innerhalb der Zahlungsfrist beglichen und Forderungen werden innerhalb der Zahlungsziele vereinnahmt. Wir verweisen an dieser Stelle auf die Anlage IV. 2.4 Personal Im Jahresdurchschnitt beschäftigte die Gruppe 479 Arbeitnehmer/innen auf VZK-Basis. 2.5 Bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Steuerungskennzahlen, die für unsere wirtschaftliche Lage relevant sind, liegt unser Fokus auf der kontinuierlichen Überwachung der Umsatzerlöse, des EBIT und der Liquidität. 2.6 Weitere Entwicklungen im Geschäftsjahr Die Gesellschaft hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 Investitionen in neue Produktions- und Analysegeräte getätigt. Darüber hinaus hat die Gesellschaft den Standort in Alt-Fechenheim weiter ausgebaut und langfristig gesichert. 2.7 Investitionstätigkeit Aufgrund der weiterhin steigenden Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen werden wir die Produktionskapazitäten auch in 2023 erweitern. Im Geschäftsjahr 2023 belief sich das Investitionsvolumen auf TEUR 19.593. Für die Jahre 2024 bis 2027 sind Investitionen in Höhe von Mio. EUR 100 in den neuen Standort in Offenbach am Main geplant. 3. CHANCEN- UND RISIKOBERICH 3.1 Risikomanagementsystem Unternehmerisches Handeln vollzieht sich im Spannungsfeld zwischen Chancen und Risiken. Der verantwortungsvolle Umgang mit Risiken ist eine Grundvoraussetzung für nachhaltigen geschäftlichen Erfolg. Risiken können sich sowohl aus den internen Abläufen und Handlungen, vor allem aber auch aus dem operativen Geschäft ergeben. Das interne Kontrollsystem hat die Aufgabe, die Einhaltung aller gesetzlichen Vorschriften, internen Regelungen und Anweisungen sicherzustellen und Schaden durch betrügerische Handlungen zu verhindern. Dazu sind die ablauforganisatorischen Regelungen, Anweisungen und Richtlinien systematisch niedergelegt. Regelmäßig wird die Einhaltung gesetzlicher Vorschriften und interner Unternehmensregeln überprüft. Das Risikomanagementsystem hat die Aufgabe, operative Risiken frühzeitig zu erkennen, um durch geeignete Maßnahmen drohenden Schaden von der Gesellschaft abzuwenden und eine Bestandsgefährdung auszuschließen. So können Gefahren rechtzeitig erkannt, bewertet und ihnen begegnet werden. Überschaubare Risiken, die in einem angemessenen Verhältnis zu dem erwarteten Nutzen aus der Geschäftstätigkeit stehen, ist das Unternehmen bereit, einzugehen. Ziel des Risikomanagements der Gesellschaft in Bezug auf die Verwendung von Finanzinstrumenten ist die Sicherung des Unternehmenserfolges gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Hierbei steht die Vermeidung von derartigen Risiken im Vordergrund. Preisänderungsrisiken, Ausfall- und Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zahlungsstromschwankungen ist die Gesellschaft in branchenüblichem Umfang ausgesetzt. Soweit bei finanziellen Aktivposten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein Debitorenmanagement mit einem adäquaten Mahnwesen. Basis des Risikomanagementsystems sind im Wesentlichen die laufende Berichterstattung monatlicher Kennzahlen sowie Abweichungsanalysen zu Plänen und Vergleichsperioden. Nachfolgend werden aus der Gesamtheit der beobachteten Risiken wesentliche Risikofelder und Einzelrisiken erläutert, die aus derzeitiger Sicht die Vermögens-, Finanz-, oder Ertragslage der Gesellschaft wesentlich beeinflussen könnten. 3.2. Wettbewerbs- und Marktrisiken Mögliche Wettbewerbsrisiken liegen weiterhin in einer steigenden Zahl an Wettbewerbern. Darüber hinaus könnten auch kundenseitig, wie z.B. durch eine vertikale Produkterweiterung, Wettbewerbs- und Marktrisiken entstehen. 3.3 Konjunkturelle Risiken Eine nachhaltige wirtschaftliche Eintrübung könnte auch die Nachfrage unserer Kunden nach den Produkten negativ beeinflussen bzw. die Lieferfähigkeit unserer Lieferanten negativ beeinflussen. Aktuell sehen wir jedoch keine konkreten Risiken in der kurz- und mittelfristigen Nachfrageentwicklung in den Hauptabsatzmärkten. Die Nachfrage ist weiterhin steigend und Rohstoffe sind lieferbar. 3.4 IT-Risiko Zur Unterstützung und Steuerung des Unternehmens verfügt die Gesellschaft über eine moderne und zukunftsorientierte IT-Struktur, welche alle Entscheidungsträger zeitnah mit allen relevanten und notwendigen Informationen versorgt. Dies wird zunehmend wichtiger, da auch Chancen zunehmend durch IT-Strukturen positiv beeinflusst werden können. Die Steuerung unseres Unternehmens ist maßgeblich von IT-Systemen und IT basierten Geschäftsprozessen abhängig. Ein Ausfall des IT-Systems oder die Sabotage durch einen Angriff von außen bilden ein besonderes Risiko. Wir begegnen diesem Risiko durch permanente Investitionen in die IT-Infrastruktur, die Ausbildung unserer Mitarbeiter sowie die Konsultation von externen Experten. 3.5 Steuerrisiken Für noch nicht abschließend geprüfte Veranlagungszeiträume kann es zu Änderungen kommen, die zu Steuernachzahlungen führen können, sofern die Finanzbehörden im Rahmen von steuerlichen Außenprüfungen zu abweichenden Auslegungen steuerlicher Vorschriften oder abweichenden Bewertungen der zugrundeliegenden Sachverhalte kommen. 3.6 Chancenbericht Sowohl durch die Entwicklung und Einführung von neuen Produkten und Produktkategorien als auch einer Ausweitung des Produktportfolios, werden sich Wachstumschancen ergeben. Die Einsatzgebiete und auch die Nachfrage nach den von uns angebotenen Produkten und Dienstleistungen wird auch zukünftig weiter ansteigen. Durch die Investitionen in den neuen Standort werden wir unsere Produktionskapazitäten deutlich erhöhen und somit den steigenden Bedarf nach unseren Produkten bedienen können. Eine weitere Chance sehen wir in der von uns aufgebauten Expertise, die uns auch zukünftig in die Lage versetzen wird, erfolgreich zu sein.. 4. PROGNOSEBERICHT 4.1 Voraussichtliche Entwicklung der Gesamtwirtschaft und Branche Die DIW-Konjunkturprognose rechnet mit einer einsetzenden Erholung ab der zweiten Jahreshälfte. Zum Jahresende wird die deutsche Wirtschaft langsam wieder Fahrt aufnehmen. Quelle: DIW-Pressemitteilung vom 8.9.2023 Wie bereits beschrieben, ist die erstmalige Zulassung eines Medikaments auf Basis der sogenannten Genschere positiv hervorzuheben. Diese Zulassung sollte dem Biotechnologiemarkt einen zusätzlichen Schub geben, daher gehen wir weiterhin von einer positiven Entwicklung des Marktes aus. 4.2 Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung der Unternehmensgruppe weiterhin positiv. Auch wenn das Jahr 2023 im Hinblick auf Umsatzwachstum nicht mit den Vorjahren mithalten konnte und wir einen deutlichen Umsatzrückgang verzeichnet haben, gehen wir für die kommenden Jahre wieder von einem Umsatzwachstum aus. Durch eine konstante Weiterführung des Geschäfts sowie aufmerksamer Marktbeobachtungen werden wir auch zukünftig in der Lage sein, die Nachfrage nach innovativen Produkten und Dienstleistungen bedienen zu können. Um die steigende Nachfrage auch mittelfristig bedienen zu können, wurde im Januar 2022 der Kauf eines Grundstücks in Offenbach am Main abgeschlossen. Auf diesem wird eine der modernsten Anlagen zur Produktion von Oligonukleotiden entstehen. Die Fertigstellung soll im Jahr 2026 erfolgen. Für das Jahr 2024 gehen wir aufgrund der guten Nachfrage von einem Anstieg der Umsätze aus. Wir planen dabei mit einem Anstieg des Umsatzes im zweistelligen Prozentbereich gegenüber 2023. Das Jahresergebnis wird sich aufgrund der geplanten Investition u.a. in neue Mitarbeiter reduzieren und dann in den Folgejahren wieder ansteigen. Die Geschäftsführung erwartet weiterhin eine positive Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gruppe. Auf Grund der wirtschaftlichen Verhältnisse ist der Fortbestand des Unternehmens gesichert. Bestandgefährdende Risiken bestehen nicht. Die zuvor beschriebenen Risiken sind aus gegenwärtiger Sicht beherrschbar. Unterschriften der Geschäftsführer
Frankfurt, den 24. Mai 2024 Gez. Dr. Sylvia Wojczewski Gez. Dr. Hüseyin Aygün |
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