Interflex Datensysteme GmbH

Epplestraße 225, 70567 Stuttgart, DEU

Master Data

Registry
Register court Stuttgart HRB 757952
Registered
8/31/2016
Industry
Manufacture of computers and peripheral equipmentManufacture of testing machinesManufacture of irradiation, electromedical and electrotherapeutic equipment
Purpose
Die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Datenerfassungssystemen und artverwandten Systemen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Bernhard Sommer
since 5/7/2019
Managing Director
Antje Bohrer
since 8/31/2016
Procura
Bart Achiel Michiels
since 8/31/2016
Managing Director

Beneficial Owners
Beta

0.00% identified96.46% unresolved

Unresolved chains (3)

NameOwnership
Allegion Deutsche Holding I GmbH
94.00%
Allegion Canada Inc.CAN
2.43%
Allegion US Holding Company Inc.USA
0.03%

Shareholders
Beta

2 shareholders

GmbH structure

Name
Location
Amount
Share
Normbau GmbH
Germany
€2,403,071
94.00%
Allegion German Holding I GmbH
Germany
€153,387
6.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Interflex Datensysteme GmbH

Stuttgart

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

I. Grundlagen der Gesellschaft

1. Geschäftsmodell

Die Interflex Datensysteme GmbH, Stuttgart, entwickelt, produziert und vertreibt kombinierte Soft- und Hardwarekomplettlösungen für das Zeit- und Sicherheitsmanagement. Die Lösungen bestehen aus Software für die Zeiterfassung, das Projektzeitmanagement, die Personaleinsatzplanung, die Zutrittskontrolle, die Betriebsdatenerfassung und die mobile Zeiterfassung.

Das Leistungsangebot von Interflex umfasst:

Entwicklung individueller Sicherheitskonzepte mit Zutrittskontrolle, biometrischer Erkennung, Offline-Lösungen, Videoüberwachung, Sicherheitsleitstand, Besucherverwaltung

Unternehmensspezifische Lösungen für Workforce Management mit Zeitwirtschaft und Personaleinsatzplanung

Das im Jahr 1976 in Stuttgart gegründete Unternehmen hat einen wichtigen Beitrag bei der Umsetzung der Gleitzeit in Deutschland geleistet.

Die Fertigung der Systeme und das Forschungs- und Entwicklungszentrum für Hardware sind in Durchhausen konzentriert. Software- und Entwicklungsstandorte befinden sich zusätzlich in Karlsruhe und Erlangen.

Die Interflex Datensysteme GmbH ist selbst und über ihre Töchter an 17 Standorten in 5 Ländern vertreten. Weiterhin ist die Interflex durch ein weltweites Vertriebspartner-/Servicepartner-Netzwerk in 23 Ländern vertreten.

Nahezu alle von Interflex eingesetzten Komponenten, wie Leiterplatten, elektronische Baugruppen, Gehäuse usw. werden in unserem Werk in Durchhausen gelagert, getestet und auftragsbezogen assembliert. Dieses Verfahren ermöglicht es uns, bei geringer Lagerhaltung den Ausstoß fertiger Produkte sehr flexibel der auch saisonal bedingten und kundenspezifischen Nachfrage anzupassen. Die Erweiterung der Fertigungstiefe sowie die Anschaffung preisintensiver Fertigungseinrichtungen zum Zwecke der Automatisierung erscheinen uns aus betriebswirtschaftlichen Gründen aufgrund vergleichsweise kleiner Serien nicht gerechtfertigt zu sein.

Seit Dezember 2013 gehört die Gesellschaft zum Allegion Konzern. Die Allegion Public Limited Company, Dublin/Irland, ist seitdem das oberste Mutterunternehmen der Interflex Datensysteme GmbH und ist selbständig an der New York Stock Exchange registriert.

2. Forschung und Entwicklung

Organisatorisch ist die Entwicklungsabteilung in die Bereiche Hardware (Elektronik) und Software unterteilt, da diese für Interflex wesentliche Wettbewerbs- und Erfolgsfaktoren darstellen.

Für die Interflex ist es entscheidend, auch künftig sichere und zukunftsorientierte Produkte und Systeme anbieten zu können, um den Erfolg nachhaltig abzusichern.

Dadurch sind wir in der Lage, die komplette Systemfunktionalität zu entwerfen und zu beherrschen sowie jederzeit flexibel auf Kundenanforderungen zu reagieren.

Im Bereich der allgemeinen technologischen Entwicklung innerhalb der Elektronik, Firmware oder Software, KI profitiert Interflex von der Unterstützung der Muttergesellschaft Allegion.

Ebenfalls ermöglicht der Konzernverbund die Interflex-Teilnahme und Mitsprache bei großen Unternehmensverbänden und sichert dadurch den neuesten Stand der Technik.

Im Rahmen der Softwareentwicklung konzentriert sich Interflex vor allem auf die Weiterentwicklung der vorhandenen Produkte IF-6040 und - gemeinsam mit der Schwesterfirma Plano solutions GmbH auf Basis des Interflexprodukts SP-EXPERT.

Hieraus ergeben sich neue moderne Systemlösungen in den Bereichen Zutrittskontrolle, Besucherverwaltung, Zeiterfassung und Zeitwirtschaft sowie der Personaleinsatzplanung.

Im Rahmen dieser Weiterentwicklung tragen wir auch der zunehmenden Nachfrage nach Cloud-Lösungen Rechnung und passen die vorhandenen Software Lösungen an den Kundenbedarf an.

Interflex entwickelt eine offene API-Schnittstelle, die eine einfache Anbindung an beliebige Fremdsysteme ermöglicht hat. Weiterhin entwickelt Interflex erstmals eine native App für unsere Zeiterfassungs- und Zeitwirtschaftslösung.

Im Rahmen der Hardware- und Elektronikentwicklung wurde weiterhin ein besonderer Fokus auf die Themen Konnektivität und Cyber-Security gelegt.

Beschleunigte Prozessabläufe ermöglichen kurzfristige Reaktionen auf erkannte potenzielle Sicherheitsrisiken.

Alle Interflex Zutritts- & Zeiterfassungsterminals sind mit aktuellen, BSI-zugelassenen Verschlüsselungs- und Signaturverfahren ausgestattet.

Ein weiterer Schwerpunkt lag in der Weiterentwicklung der Produktlinie "Opendor", die drahtlose, batteriebetriebene Zutrittskomponenten onlinefähig macht.

Der etablierte Plattformansatz erlaubt es, alle Funktionen und Verbesserungen in den unterschiedlichsten Zutrittskomponenten zu nutzen.

Die Verwendung aktueller Konnektivitätsstandards in Verbindung mit zertifikatsbasierter sicherer Kommunikation in dieser Produktlinie ermöglicht eine sichere Weiterentwicklung der Produktlandschaft und eine einfache Funktionserweiterung mit neuen Anwendungsmodellen für alle Endkunden.

Der Aufwand für Forschung und Entwicklung betrug im Geschäftsjahr 11,5 % der Umsatzerlöse. Organisatorisch ist die Entwicklungsabteilung mit insgesamt 113 Mitarbeitern in die Bereiche Hardware (Elektronik) und Software unterteilt.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Europäische Zentralbank (EZB) beschreibt in ihrem aktuellen Wirtschaftsbericht das weltweite Wachstum als moderat, aber stetig. Diese Entwicklung führt sie auf einen kräftigen privaten Konsum und die Unterstützung durch die robusten Arbeitsmärkte zurück.

In der ersten Jahreshälfte 2023 verzeichnete die Region EMEA (Europa, Naher Osten, Afrika) laut Angaben der EZB ein sehr geringfügiges Wirtschaftswachstum. 1

In der zweiten Jahreshälfte ging das reale BIP - hauptsächlich bedingt durch eine Verringerung der Lagerbestände - leicht zurück. Weitere Ursachen dafür waren eingetrübtes Vertrauen, eine geringe Wettbewerbsfähigkeit, erneute geopolitische Spannungen und restriktivere Finanzierungsbedingungen. Die meisten Dienstleistungsbereiche konnten ihre wirtschaftlichen Aktivitäten im Vergleich zum Vorjahr erneut ausweiten und stützten die Wirtschaft im Jahr 2023. Der Anstieg fiel jedoch insgesamt schwächer aus als in den beiden vorangegangenen Jahren."

Branchensituation und Marktumfeld

Trotz der makroökonomischen Herausforderungen, wie oben beschrieben, verlief die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 wieder günstig für die Interflex.

Die Einnahmen der deutschen IT-Branche sind in den letzten zehn Jahren stetig gewachsen und betrugen im Jahr 2022 113 Mrd. €. Für 2023 wird bisher eine Prognose von 120,2 Mrd. € erwartet. Diese steigenden Einnahmen spiegeln die immer größer werdende Rolle wider, die das Internet und die IT im täglichen Leben spielen. Eine der beliebtesten technologischen Neuerungen, die in letzter Zeit weltweit Aufmerksamkeit erregte, war der Start des Chatbots ChatGPT. Obwohl das Vertrauen in Chatbots und künstliche Intelligenz (KI) je nach Land unterschiedlich ist, gaben bisher 41 Prozent der Gen Z in Deutschland an, aktiv KI zu nutzen. Da KI immer zuverlässiger wird und sich weiterentwickelt, ist zu erwarten, dass diese Zahl weiter steigen wird 2 .

Unser Ergebnis für 2023 hat erneut die Stärke und Umsetzung unserer LRP (Long Range Plan) Strategie bestätigt und zeigt, dass sich Interflex durch seine Strategie der Innovation und des Wachstums weiterhin vorne im Marktumfeld bewegt.

2. Personal- und Sozialbereich

Der Personalbestand der Interflex Datensysteme GmbH betrug im Jahresdurchschnitt:

2023 482
2022 468

Unmittelbare Pensionszusagen bestehen nicht.

In allen Bereichen, insbesondere für den Vertrieb und das Führungspersonal, werden erfolgsabhängige, zielorientierte Vergütungen nach unterschiedlichen Kriterien von Geschäftsjahr zu Geschäftsjahr neu ausgelobt.

Da der Erfolg der Gesellschaft wesentlich von ihrem Humankapital abhängig ist, wird Wert auf die interne und externe, von der Firma geförderte und initialisierte Weiterbildung und die Aktualisierung des bestehenden Wissens gelegt.

Um den Anschluss an die immer schneller fortschreitende Technologieentwicklung und das hohe Ausbildungsniveau unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen zu halten, setzen wir dabei stark auf deren Eigeninitiative. Der Weiterbildungsbedarf wird in Personalgesprächen und Mitarbeiterbeurteilungen festgestellt, gemeldet und vom Unternehmen bestmöglich gefördert und umgesetzt.

3. Umweltschutz

Aufgrund der geringen Fertigungstiefe in der Produktion (nahezu reine Assemblierung) sowie der Beschaffenheit unserer Lösungen bestehen keine wesentlichen Umweltrisiken. Wir sind jedoch sowohl unter ökologischen als auch unter ökonomischen Aspekten bemüht, unsere Prozesse laufend zu optimieren. Darüber hinaus sind wir eingebunden in das EHS-Programm (Environment, Health and Safety) des Allegion-Konzerns.

4. Prognose-Ist-Vergleich

Für das Geschäftsjahr 2023 hatte die Gesellschaft einen Umsatz in Höhe von 93,6 Mio € und ein Betriebsergebnis in der Spanne von € 17 Mio € und 20,0 Mio € geplant. Diese Budgetzahlen im Umsatz konnten mit 93,3 Mio € fast erreicht werden. Im Bereich des Betriebsergebnis wurde das Ergebnis mit 15,7 Mio € spürbar verfehlt. Hauptgrund für die Abweichung Betriebsergebnis war, dass die Kostensteigerung im Materialbereich nicht vollumfänglich/zeitversetzt an die Kunden weitergegeben werden konnte.

5. Geschäftsverlauf

Die Interflex Datensysteme misst den Erfolg ihrer Aktivitäten im Wesentlichen an den Kennzahlen Umsatz und Jahresüberschuss. Auftragseingang und Auftragsbestand stellen für die Geschäftsführung weitere wichtige Kennzahlen dar, weil ihre Bedeutung für Unternehmen aktiv im Umfeld vom Projektgeschäft (PBB oder Project Base Business) hohe Relevanz hat in Bezug auf die vorhersehbare Zukunft des Gesamtunternehmens.

Der Geschäftsverlauf der Interflex Datensysteme GmbH entsprach, gemessen am Umsatz, den Erwartungen. In Summe sind die Umsatzerlöse im Vergleich zu 2022 infolge der starken Produktnachfrage um € 5,5 Mio bzw. 5,9 % gewachsen, am meisten wegen des starken Wachstums im Inland.

Im Bereich Auftragseingang ist die Interflex im Jahr 2023 gleich geblieben im Vergleich zum Vorjahr.

Insgesamt sind die Erlöse am meisten in den Bereichen Hardware Elektronik gegenüber dem Vorjahr gewachsen. Am stärksten ist Interflex in dem Bereich Security und Time Management gewachsen.

Im Bereich Projektgeschäft für Security und Time Management sind die Erlöse um knapp 7 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen.

Das Betriebsergebnis ist im Vergleich zum Vorjahr praktisch gleichgeblieben. Die Vorjahresprognose konnte nicht vollständig erreicht werden. Hauptgründe hierfür waren höhere Kosten im Bereich Vertrieb und Verwaltung.

In 2023 haben wir die Software Plattform IF-6040 wie geplant weiterentwickelt. Meist mit Fokus auf Cloud und Personaleinsatzplanung (PEP).

Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen von T€ 7.197(Vorjahr: T€ 6.892). In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen.

6. Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Vermögenslage

Die Bilanzsumme beträgt zum 31. Dezember 2023 € 46,03 Mio und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 26,1 % gesunken.

Das Anlagevermögen hat sich im Berichtsjahr um € 0,1 Mio verringert, was insbesondere auf die getätigten Investitionen in die immateriellen Vermögenstände zurückzuführen ist.

Die getätigten Investitionen in die immateriellen Vermögenstände sowie in das Sachanlagevermögen betrugen in Summe € 3,0 Mio. Die Investitionen entfielen auf geleistete Anzahlungen für Software i.H.v. € 2,6 Mio und auf Betriebs- und Geschäftsausstattung i.H.v. € 0,5 Mio. Dem gegenüber standen Abschreibungen von € 3.1 Mio.

Das Umlaufvermögen hat sich um € 16,0 Mio verringert. Hauptgründe hierfür ist die Tilgung des Darlehens gegenüber verbundenen Unternehmen.

Die Eigenkapitalquote erhöht sich zum Stichtag von 29,1 % im Vorjahr auf 35,2 % im Geschäftsjahr 2023. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren neben der Verbindlichkeit aus Ergebnisabführung im Wesentlichen aus dem Bezug von Waren und Komponenten sowie aus Konzernumlagen und Darlehensverbindlichkeiten. Die Reduzierung um € 15,0 Mio resultiert im Wesentlichen aus Darlehensverbindlichkeit.

Finanzlage

Der Zahlungsmittelbestand besteht unverändert zum Vorjahr aus Kassenbeständen und Guthaben bei Kreditinstituten. Der Zahlungsmittelbestand beträgt zum 31. Dezember 2023 € 7,2 Mio (Vorjahr € 6,0 Mio). Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden zum Bilanzstichtag nicht.

Wesentliche Währungsrisiken bestehen nicht.

Folgende Investitionen wurden im Berichtsjahr vorgenommen:

2023
T€
2022
T€
Immaterielle Vermögensgegenstände 2.572 1.757
Sachanlagen 492 918
3.064 2.675

Während die Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände im Wesentlichen Software und Lizenzen betrafen, ist der Schwerpunkt im Sachanlagevermögen vor allem die Betriebs- und Geschäftsausstattung gewesen.

Ertragslage

Nachfolgende Übersicht zur Ertragslage gibt einen Einblick in wesentliche Kennzahlen:

Übersicht 2023
T€
2022
T€
Umsatzerlöse (Konzernfremde) 86.950 81.525
Veränderung gegenüber Vorjahr 6,65% 5,72%
Umsatzerlöse (Konzerngesellschaften) 6.298 6.210
Veränderung gegenüber Vorjahr 0,10% 33,20%
Jahresüberschuss vor Ergebnisabführung 15.844 15.376
Veränderung gegenüber Vorjahr 0,3% -0,4%
in Prozent vom Umsatz 16,99 % 17,53%
Auftragseingang (Konzernfremde) 86.334 85.164
Veränderung gegenüber Vorjahr 1,37% 3,94%
Auftragsbestand (Konzernfremde) zum 31.12. 22.316 21.134
Veränderung gegenüber Vorjahr 5,6% 22,04%

Die Umsatzerlöse der Gesellschaft belaufen sich im Geschäftsjahr 2023 auf € 93,2 Mio (Vorjahr € 87,7 Mio). Dabei werden rund 87 % des Umsatzes im Inland erwirtschaftet und 13 % im übrigen Vertriebsgebiet.

Der konzernfremde Umsatz hat sich in den Bereich Security and Time Management positiv entwickelt. Der Projektumsatz ist in diesem Bereich um 9,6 % gewachsen im Vergleich zum Vorjahr.

Im Bereich Workforce Management (Personaleinsatzplanung) sank der konzernfremde Umsatz um 14 % gegenüber dem Vorjahr.

Der Rohertrag (Umsatzerlöse abzüglich Materialaufwand) nahm im Vergleich zum Vorjahr um € 3,7 Mio auf € 76,3 Mio zu. Die Rohertragsmarge sank somit im Vergleich zum Vorjahr leicht auf 81,8 % (Vorjahr 82,2 %).

Der Anstieg des Personalaufwands resultiert im Wesentlichen aus den gestiegenen Gehaltserhöhungen.

III. Prognosen, Chancen- und Risikobericht

1. Prognosebericht

Das globale Wirtschaftswachstum wird 2024 leicht sinken, was vor allem auf die Auswirkungen der geldpolitischen Straffung in den Industrieländern zurückzuführen ist, so die Prognose der Europäischen Zentralbank (EZB) in ihrem aktuellen Wirtschaftsbericht

Laut das IFO Institut, die deutsche Wirtschaft arbeitet ich langsam aus der Krise. Das zweite Halbjahr 2024 dürfte deutlich besser ausfallen als das erste. Insgesamt wird die Wirtschaftsleistung im zweiten Quartal mit 0,3 % aber nur wenig schneller zulegen als im Vorquartal 3 .

Der deutsche IT-Markt wird im Jahr 2026 voraussichtlich einen Wert von 133,02 Milliarden US-Dollar verzeichnen und für den Zeitraum 2022-2026 mit einer CAGR von 3,08 % wachsen. Faktoren wie das Wachstum von Cloud-Computing-Diensten, der Anstieg der Sicherheit der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), die steigende Nachfrage nach Big Data, die wachsende Durchdringung des Internets, das Wachstum der Anzahl von Software- und IT-Dienstleistungsunternehmen und die rasche Urbanisierung würden das Wachstum des Marktes vorantreiben. Das Marktwachstum würde jedoch durch den Mangel an qualifizierten IT-Arbeitskräften, den Mangel an qualifizierten IT-Arbeitskräften und neue Sicherheitsbedrohungen herausgefordert.

Deutschland wird nicht nur in Europa, sondern weltweit als führend im digitalen und technologischen Bereich wahrgenommen. In Deutschland wächst die IT-Branche in einem bemerkenswerten Evolutionsprozess. Unternehmen der IT-Branche sind mit ihren Produkten ständig innovativ, um Kunden im Namen der Digitalisierung zu gewinnen. 4 Eventuelle Risiken, dass die Planung nicht zutrifft, liegen in den derzeit unsicheren Konjunktur-Erwartungen sowohl aufgrund des Krieges in der Ukraine als auch aufgrund der andauernden Inflation.

Die Interflex Datensysteme GmbH sieht sich mit dem bestehenden Chancen- und Risikoprofil gut in der Lage, die wirtschaftlichen Herausforderungen zu überstehen und in Zukunft auch weiterhin nachhaltig erfolgreich zu sein. Für 2023 erwartet die Interflex eine weitere Beschleunigung des Cloudgeschäfts sowie des WFM Geschäfts.

Die Interflex erwartet, dass das Betriebsergebnis für das Gesamtjahr 2024 in einer Spanne zwischen € 15,0 Mio und € 17,0 Mio liegen wird. Der Umsatz soll sich zwischen € 91 Mio und € 93 Mio bewegen.

2. Chancenbericht

Kern der Geschäftstätigkeit der Interflex ist die kontinuierliche Gewinnung von Neukunden sowie der Ausbau der Bestandskundeninstallationen in den Themen Zutrittskontrolle, Arbeitszeitmanagement und Personaleinsatzplanung.

Chancen zum weiteren Ausbau unseres Geschäftsmodells sehen wir insbesondere durch die Digitalisierung der Wirtschaft und durch die wachsenden Anforderungen an Unternehmen zur Arbeitszeitflexibilisierung. Wesentliche Faktoren in dieser Hinsicht sind: Fachkräftemangel, demografischer Faktor, wachsende Anforderungen zur Steigerung der Effizienz und sich hieraus ergebende Anforderungen von Unternehmen an Workforce Management Lösungen. Auch das Thema 'New Work', oder Arbeit 4.0 bietet Möglichkeiten für Interflex.

Durch die Zugehörigkeit zum Allegion-Konzern besteht durch die verstärkte Fokussierung auf den Bereich Sicherheitslösungen die Chance, die notwendigen Investitionen in den in- und ausländischen Vertrieb durchzuführen, um Marktanteile zu verteidigen und auszubauen. Ferner bestehen Chancen in der geplanten Einführung neuer Produkte und durch Synergien mit existierenden sowie neu zugekauften Unternehmen.

Weiterhin ist das Management der Auffassung, dass sich der Trend von mechanischen zu mechatronischen softwaregesteuerten Anwendungen fortsetzen wird. Hier sind speziell Anwendungsbereiche bei Krankenhäusern und Universitäten zu nennen, welche verstärkt auf die Kombination aus Online-Zutrittskontrolle und mechatronischen Komponenten setzen, um den klassischen mechanischen Schlüssel zu ersetzen.

Im Bereich AWFM (Advanced Workforce Management) sehen wir die weiteren Chancen im Ausrollen unserer webbasierten Lösungen. Dies ermöglicht unseren Kunden eine schnelle Bereitstellung von Services und eine zentrale Administration aller Dienste. Weiterhin setzten wir in diesem Geschäftsbereich voll auf beschleunigtes internationales Wachstum. Durch die Integration von Plano Solutions in die Allegion-Familie erwarten wir Synergien unter den bestehenden Kunden beider Unternehmen sowie im Bereich der Softwareentwicklug für AWFM.

Nicht zuletzt durch das Angebot sämtlicher Produkte auch als Cloud Lösung wird die Interflex neue Kundengruppen einschließen und somit weitere Aufträge einbringen.

3. Risikobericht

Risikomanagement/Internes Kontrollsystem

Das von der US-Regierung verabschiedete Sarbanes-Oxley-Gesetz verpflichtet alle an der New Yorker Börse gelisteten Unternehmen zur Einführung, Dokumentation und Überprüfung eines umfassenden unternehmensweiten Kontrollsystems. Durch die Einbindung in den Konzern der Allegion plc. Dublin/Irland, findet dies auch auf unsere Gesellschaft Anwendung. Im Zuge der Umsetzung dieses Kontrollsystems haben wir Unternehmensprozesse dokumentiert, Risiken analysiert und eine Reihe zusätzlicher Kontrollmechanismen festgelegt. Im Rahmen der vorgeschriebenen Management Testing Procedures wird die Wirksamkeit dieses Kontrollsystems regelmäßig überprüft.

Insgesamt sehen wir durch die verschiedenen Komponenten unseres Risikomanagements eine frühzeitige und ausreichende Identifikation möglicher Risiken als gewährleistet.

Operative Geschäftsrisiken

Der Verkauf und die Implementierung von Interflex-Software, -Hardware und -Services, einschließlich cloudbasierter Software und Service, unterliegen Risiken, auf die wir nicht immer direkten Einfluss haben.

Die Unsicherheiten in der globalen Wirtschaft, wie aktuell durch den Krieg in der Ukraine und den weltweiten Chipmangel ausgelöst, könnten sich negativ auf die Umsatzentwicklung der Interflex Datensysteme auswirken.

Mögliche Risiken aus rückläufigen Umsätzen oder Zahlungsverzug unserer Kunden identifizieren wir frühzeitig im Rahmen eines wöchentlich wiederkehrenden Vorschauprozesses, in den sämtliche Niederlassungen eingebunden sind.

Im Rahmen des Konzernberichtswesens finden ausführliche monatliche Analysen statt (Monthly Operating Review), die es uns ermöglichen, Risiken in unserer Kostenstruktur sowie im Ist/Soll Vergleich zeitnah festzustellen.

Weiterhin verzeichnet der Markt im Bereich WFM eine steigende Nachfrage für Cloudprodukte und im Verhältnis zu On-Premise-Lösungen ein starkes Wachstum dieser Produkte. Um im Cloudgeschäft ein besseres Betriebsergebnis zu erzielen, ist es entscheidend, dass wir mit unserer Produktentwicklung sowie unserer Vermarktung im Cloud-Geschäft weiterhin gut vorankommen.

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Als europa- bzw. weltweit agierende Gesellschaft unterliegt die Interflex Datensysteme GmbH den konjunkturellen Entwicklungen und gesamtwirtschaftlichen Risiken in diesen Märkten. Daher können negative konjunkturelle Entwicklungen zu einem Umsatzeinbruch führen.

Branchenrisiken

Der Markt für Zutrittskontrolle, Zeiterfassung und integrierte Sicherheitstechnik, in dem die Interflex tätig ist, ist durch hohe Wettbewerbsintensität und starken technologischen Wandel geprägt. Aus diesem Grund ist die weitere Geschäftsentwicklung der Interflex davon abhängig, inwieweit es gelingt, die Marktposition und die Technologieführerschaft zu halten bzw. auszubauen sowie ständig flexibel auf Marktveränderungen zu reagieren. Da Interflex ihre Hard- und Softwareprodukte laufend auf dem neuesten Stand hält, gehen wir davon aus, dass wir unsere Marktposition verteidigen und ausbauen können.

Beschaffungsrisiken

Die bei der Beschaffung bzw. Lieferantenauswahl angewendeten Abläufe sind im Qualitäts-Management-Handbuch und den mitgeltenden Dokumenten beschrieben und geregelt und werden entsprechend eingehalten. Dies gilt sowohl für Lieferanten für Produktionsmaterial als auch für Partner der Niederlassungen. Hauptkriterien hierbei sind die Optimierung der Materialkosten unter Berücksichtigung einer optimalen Produktqualität sowie einer termingenauen Anlieferung.

Die Einhaltung dieser verbindlichen Richtlinien hat zum Ziel, eine möglichst reibungslose und kostenoptimierte Abwicklung von Aufträgen und eine langfristige Kundenbindung und -zufriedenheit zu gewährleisten.

Risiken der Preis-, Kurs- und Mengenentwicklung bestehen aufgrund unseres Fertigungsverfahrens und eines weitgehend stabilen Preisniveaus für unsere Vorprodukte kaum. Der Großteil des Einkaufsvolumens wird im EURO-Raum beschafft, so dass Währungsschwankungen keinen Einfluss auf die Finanzstabilität bewirken können. Darüber hinaus wird den Lieferanten eine langfristige Liefervorschau zur Verfügung gestellt, um mögliche Lieferprobleme von Produkten mit langen Lieferzeiten auszuschließen.

Produktrisiken/Gewährleistungsrisiken

Die Produkte und Dienstleistungen von Interflex könnten mit Fehlern behaftet sein, die zu einer Beeinträchtigung Ihrer Marktakzeptanz und damit auch des Absatzes der Produkte und Dienstleistungen bei Kunden oder zu entsprechenden Ersatzansprüchen führen könnten.

Bei auftretenden Produktmängeln kann nicht ausgeschlossen werden, dass Interflex künftig Gewährleitungs- und Schadenersatzansprüchen oder Ansprüchen auf Zahlung von Vertragsstrafen ausgesetzt sein könnte. Gewährleistungsrisiken beugen wir neben der laufenden Qualitätskontrolle dadurch vor, dass wir elektronische Komponenten einer angemessenen technischen Qualitätskontrolle unterziehen beziehungsweise neue Softwaregenerationen zunächst intern und schließlich gemeinsam mit Testkunden vor der Markteinführung mehrstufigen Testphasen unterwerfen. Bei unserem Lieferantenstamm verfolgen wir eine "second source policy", um mögliche Risiken aus der Abhängigkeit von einzelnen Lieferanten zu minimieren.

IT - Risiken

Der Ausfall jeglicher IT-Systeme stellt ein latentes Risiko dar und kann die Leistungsfähigkeit der Gesellschaft signifikant beeinträchtigen. Durch regelmäßige Investitionen in die IT-Infrastruktur wird dieses Risiko minimiert.

Das Gesamtrisiko der Interflex stellt sich vor dem Hintergrund der dargestellten Vermögens- und Finanzlage unter Berücksichtigung der Liquiditätsentwicklung als moderat dar. Auch in der jetzigen Situation aufgrund der Ukraine Krise steht Interflex von keinem existenziellen Risiko.

 

Stuttgart, den 26.06.2024

Interflex Datensysteme GmbH

Bart Michiels

Bernhard Sommer

1 Europäische Zentralbank, Economic Bulletin, Ausgabe 8/2023, Veröffentlichungsdatum: 11. Januar 2024
2 IT industry in Germany - statistics & facts | Statista
3 ifo Konjunkturprognose Sommer 2024: Neue Hoffnung, aber (noch) kein Sommermärchen - Deutsche Wirtschaft arbeitet sich langsam aus
der Krise | Fakten | ifo Institut
4 German IT Market (Services, Software & Hardware): Insights & Forecast with Potential Impact of COVID-19 (2022-2026)
(researchandmarkets.com)

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7.490.220,94 7.783.275,06
II. Sachanlagen 1.975.242,02 1.750.738,03
III. Finanzanlagen 970.479,15 970.479,15
10.435.942,11 10.504.492,24
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2.839.117,19 3.666.662,07
2. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.620.817,90 1.412.314,35
3. Fertige Erzeugnisse und Waren 1.229.194,37 676.794,52
5.689.129,46 5.755.770,94
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17.048.832,83 15.419.580,62
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 5.363.941,95 24.141.311,81
3. Sonstige Vermögensgegenstände 70.886,05 98.235,44
22.483.660,83 39.659.127,87
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 7.212.223,33 5.978.812,88
35.385.013,62 51.393.711,69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 209.909,20 404.851,47
46.030.864,93 62.303.055,40

Passiva

31.12.2023
31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Stammkapital 2.556.458,00 2.556.458,00
II. Kapitalrücklage 4.383.679,48 4.383.679,48
III. Andere Gewinnrücklagen 9.285.337,55 9.285.337,55
16.225.475,03 16.225.475,03
B. Rückstellungen
1. Steuerrückstellungen 303.260,03 303.260,03
2. Sonstige Rückstellungen 5.045.268,24 6.087.804,94
5.348.528,27 6.391.064,97
C. Verbindlichkeiten
1. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3.503,34 9.703,34
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.162.543,24 2.819.086,24
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 18.257.944,90 33.477.807,75
4. Sonstige Verbindlichkeiten 2.143.935,20 1.903.286,47
22.567.926,68 38.209.883,80
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.888.934,95 1.476.631,60
46.030.864,93 62.303.055,40

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023
2022
1. Umsatzerlöse 93.247.656,30 87.735.408,86
2. Verminderung oder Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 760.903,40 247.351,90
3. andere aktivierte Eigenleistung
4. Sonstige betriebliche Erträge 55.633,01 265.542,05
94.064.192,71 88.248.302,81
5. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -13.626.912,98 -12.435.337,75
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -4.244.456,20 -3.263.511,02
-17.871.369,18 -15.698.848,77
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -32.646.629,12 -32.150.540,37
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -6.342.851,36 -6.017.956,27
-38.989.480,48 -38.168.496,64
7. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -3.133.502,93 -2.347.667,90
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -18.357.192,63 -16.713.430,92
-21.490.695,56 -19.061.098,82
9 . Betriebsergebnis 15.712.647,49 15.319.858,58
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 816.889,67 282.692,97
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -623.177,62 -217.397,48
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -43.649,76 -5,14
13. Ergebnis nach Steuern 15.862.709,78 15.385.154,07
14. Sonstige Steuern -18.684,01 -9.459,44
15.844.025,77 15.375.694,63
15. Aufgrund eines Ergebnisabführungsvertrag abgeführter Gewinn -15.844.025,77 -15.375.694,63
16. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss und gesellschaftsrechtliche Änderungen

Die Interflex Datensysteme GmbH hat ihren Sitz in Stuttgart und ist eingetragen in das Handesregister beim Amtsgericht Stuttgart (HRB 757952).

Die Erstellung des Jahreabschlusses erfolgte nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG).

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer großen Kapitalgesellschaft gemäß § 267 Abs. 3 HGB auf.

Angaben, die in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder wahlweise im Anhang zu machen sind, sind überwiegend im Anhang aufgeführt.

Um die Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung zu verbessern, wurden Posten des Anlagevermögens zusammengefasst. Diese sind in dem im Anhang enthaltenen Anlagenspiegel detailliert ausgewiesen und erläutert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie zur Währungsumrechnung

Es wurden die nachfolgend beschriebenen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angewandt:

Selbst geschaffene immaterielle Vermögegenstände werden zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert, sofern zum Abschlussstichtag zumindest eine hohe Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Entstehung eines Vermögensgegenstandes besteht. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte werden planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Die Nutzungsdauer beträgt 5 Jahre.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind zu Anschaffungskosten abzüglich plannmäßiger linearer Abschreibungen aufgrund der jeweiligen wirtschaftlichen Nutzungsdauer bzw. bei einer voraussichtlich dauernden Wertminderung zu einem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Seit 2018 werden geringwertige Wirtschaftsgüter mit Einzelanschaffungskosten bis einschließlich € 800 im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben.

Die Nutzungsdauern betragen:

Immaterielle Vermögensgegenstände: 3-5 Jahre
Technische Anlagen 12 Jahre
Werkzeuge: 6 Jahre
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung: 5-6 Jahre

Der Zeitraum der planmäßigen linearen Abschreibung für entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte betrug 5 Jahre. Die betriebliche Nutzungsdauer der derivativen Geschäfts- oder Firmenwerte von 5 Jahren basierte auf einer Einschätzung der zeitlichen Ertragsrückflüsse auf Basis der identifizierten Komponenten der Geschäfts- oder Firmenwerte. Diese repräsentierten insbesondere Kundenstämme sowie das "know-how" (Mitarbeiter, Prozesse), die im Rahmen des Erwerbs der Geschäftsbetriebe übernommen wurden. Die Ertragspotentiale dieser Komponenten wurden über einen Zeitraum von 5 Jahren ausgeschöpft. Der Geschäfts- und Firmenwert ist vollständig abgeschrieben, aber noch nicht abgegangen.

Die Bewertung der Finanzanlagen erfolgt zu Anschaffungskosten bzw. mit dem am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Wert. Abschreibungen erfolgen nach dem gemilderten Niederstwertprinzip.

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Waren werden zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Wiederbeschaffungspreisen bewertet. Wertabschläge für erkennbare Risiken aufgrund langer Lagerdauer und Überbestand sowie verminderter Verwertbarkeit werden in angemessenem Umfang vorgenommen.

Die fertigen und unfertigen Leistungen und Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile des § 255 Abs. 2 HGB. Für Bestandsrisiken, die sich aus geminderter Verwertbarkeit ergeben, wurden Wertschläge in angemessenem Umfang vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den jeweiligen Nennbeträgen bilanziert. Für besondere Risiken sind in angemessenem Umfang Einzelwertberichtigungen gebildet. Zur Abdeckung des allgemeinen Kreditrisikos sowie für Skontoabzüge werden Wertberichtigungen entsprechend der Konzernrichtlinie vorgenommen. Diese sieht eine gestaffelte Wertberichtung vor:

Ab dem 1. Tag bis 90. Tag 0,01 %
Ab dem 91. Tag bis 180. Tag 2 %
Ab dem 181. Tag bis 360.Tag 10 %
Ab dem 361. Tag 50 %.

Bis zum Geschäftsjahr 2019 erfolgte die Abwertung von 180 bis 360 Tagen um 10 % und ab 361 Tagen um 35 %. Die Veränderung im Vorgehen beruhte auf einer Änderung der Group Accounting Policy von Allegion.

Zum Bilanzstichtag errechnete sich eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von T€ 544 und eine Einzelwertberichtigung in Höhe von T€ 144.

Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert am Bilanzstichtag angesetzt.

Bei den ausgewiesenen aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sic um Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Das gezeichnete Kapital der GmbH wird zum Nennwert bilanziert.

Die Steuerrückstellungen und sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle zum Bilanzstichtag sowie bis zur Bilanzerstellung erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Sie bemessen sich nach dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Die Verbindlichkeiten werden zu deren Erfüllungsbetrag bilanziert.

Von Kunden erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen werden unter den Verbindlichkeiten passiviert und zum Nennbetrag angesetzt.

Bei den ausgewiesenen passiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Einnahmen vor dem Abschlussstichtag, die Ertrag für eine bestimmte Zeit nach dem Abschlussstichtag darstellen.

Fremdwährungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden grundsätzlich mit dem historischen Kurs zum Zeitpunkt der Erstverbuchung erfasst.

Langfristige Fremdwährungsforderungen werden zum Devisenbriefkurs bei Entstehung der Forderung oder zum niedrigeren beizulegenden Wert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, angesetzt (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsforderungen (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) sowie liquide Mittel oder andere kurzfristige Vermögensgegenstände in Fremdwährungen werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Langfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten werden zum Devisengeldkurs bei Entstehung der Verbindlichkeit oder zum höheren Stichtagskurswert, unter Zugrundelegung des Devisenkassamittelkurses am Abschlussstichtag, bewertet (Imparitätsprinzip). Kurzfristige Fremdwährungsverbindlichkeiten (Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger) werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens wird in einem separaten Anlagenspiegel am Ende des Anhangs dargestellt.

Im Anlagevermögen ist selbst entwickelte Software aktiviert. Zugänge erfolgten im Geschäftsjahr 2023 nicht, allerdings erfolgten Umbuchungen aus der Position "Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte von T€ 793.. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten im Geschäftsjahr beträgt T€ 1.497.

Unter den Finanzanlagen werden die unmittelbaren und mittelbaren Anteile an folgenden Unternehmen ausgewiesen:

Name und Sitz der Gesellschaft Anteil am Kapital
%
Eigenkapital
Ergebnis des letzten Geschäftsjahres
Allegion BV, Houten/Niederlande 100% 2.699.412 217.595
Interflex Datensysteme Ges.m.b.H., Wien /Österreich 100% 5.725.713 1.546.204
Allegion NV, Groot Bijgaarden /Belgien 1) 100% 659.475 211.242

1) Mittelbare Beteiligung über die Allegion BV, Vianen Niederlande

Das Eigenkapital und das Ergebnis beziehen sich jeweils auf den 31. Dezember 2023 bzw. auf das Geschäftsjahr 2023.

Umlaufvermögen

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von T€ 21.208 (Vorjahr: T€ 24.141) entfallen T€ 1.745 (Vorjahr: T€ 2.273) auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und T€ 3.618 (Vorjahr: T€ 21.869) auf Darlehensforderungen. Von den Darlehensforderungen gegen verbundene Unternehmen haben T€ 3.500 (Vorjahr: T€ 17.654 eine Laufzeit von mehr als einem Jahr. Die übrigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen, wie auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Eigenkapital

Das im Handesregister eingetragene gezeichnete Kapital beträgt € 2.556.458,00.

Aufgrund des bestehenden Ergebnisabführungsvertrages mit der Allegion German Holding I, Stuttgart, gab es keine Veränderungen im Eigenkapital der Gesellschaft während des Geschäftsjahrs.

Rückstellungen

Für mittelbare Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 1.492 (Vorjahr T€ 1.352) wird gemäß Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB keine Rückstellung gebildet.

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen solche für Vergütungen an Mitarbeiter in Höhe von T€ 2.500 (Vorjahr: T€ 2.304), für Urlaubslöhne und -gehälter von T€ 570 (Vorjahr: T€ 512), für Garantieverpflichtungen von T€ 588 (Vorjahr: T€ 417), für ausstehende Eingangsrechnungen von T€ 288 (Vorjahr: T€ 497), sowie für Berufsgenossenschaftsbeiträge von T€ 200 (Vorjahr: T€ 200).

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen ausschließlich Einnahmen aus Wartungsverträgen, die wirtschaftlich den Folgeperioden zuzurechnen sind.

Verbindlichkeiten

Die Fristigkeit der Verbindlichkeiten stellt sich wie folgt dar:

Bilanzansatz
31.12.23
T€
31.12.22
T€
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3 10
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.163 2.819
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 18.258 33.478
Sonstige Verbindlichkeiten 2.144 1.903
davon aus Steuern 2.131 1.897
davon aus soz. Sicherheit 1 0
22.568 38.210
davon mit einer Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr von 1 bis 5 Jahren mehr als 5 Jahren
31.12.23
T€
31.12.22
T€
31.12.23
T€
31.12.22
T€
31.12.23
T€
31.12.22
T€
Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 3 10 0 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.163 2.819 0 0 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 18.258 33.478 0 0 0 0
Sonstige Verbindlichkeiten 2.144 1.903 0 0 0 0
davon aus Steuern 2.131 1.897 0 0 0 0
davon aus soz. Sicherheit 1 0 0 0 0 0
22.568 38.210 0 0 0 0

Von den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 18.258 (Vorjahr: T€ 33.478) entfallen T€ 2.414 (Vorjahr: T€ 586) auf Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und T€ 0.00 (Vorjahr: T€ 17.516) auf Darlehensverbindlichkeiten sowie in Höhe von T€ 15.844 (Vorjahr: T€ 15.376) auf Verbindlichkeiten aus Ergebnisabführung.

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von T€ 15.844 (Vorjahr: T€ 15.473).

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Zum Bilanzstichtag bestanden sonstige finanzielle Verpflichtungen aus langfristigen Miet- und Leasingverträgen von T€ 7.197 (Vorjahr: T€ 6.892). In allen Fällen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Objekte bei der Gesellschaft führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der geringeren Kapitalbindung im Vergleich zum Erwerb und im Wegfall des Verwertungsrisikos. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt.

Haftungsverhältnisse i.S.d.§§ 251 und 268 Abs. 7 HGB

Es besteht zum Abschlussstichtag im Konzernverbund für die Interflex und einige Schwestergesellschaften eine Kreditlinie in Höhe von T€ 1.700, für welche die Gesellschaft gleichzeitig in Haftung tritt. Die Kreditlinie wird aktuell durch keine Gesellschaft beansprucht.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Haftungsverhältnisse in Anspruch genommen werden ist sehr gering, da die Gesellschaft über genügend liquide Mittel verfügt.

Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse wurden entsprechend der Neudefinition des §277 Abs.1 HGB in der Fassung des BilRUG erfasst und gliedern sich nach geographisch bestimmten Märkten wie folgt:

2023
T€
2022
T€
Inland 81.065 74.465
Ausland 12.286 13.363
93.351 87.828
Abzüglich Kundenskonti 104 93
93.247 87.735

Die Umsätze werden im Wesentlichen mit der Vermarktung von Zugangskontroll-, Zeiterfassungs- und Personaleinsatzplanungssystemen erzielt.

Nach Leistungsart und Abnehmerkreis lassen sich die Umsatzerlöse folgendermaßen aufteilen:

2023
T€
2023
%
2022
T€
2022
%
Hard- und Software 42.817 45,9 39.677 45,2
Installation und Services 17.741 19,1 16.216 18,5
Cloud 537 0,5 163 0,2
Wartung 25.854 27,7 25.469 29,0
Umsätze mit Endkunden 86.949 93,2 81.525 92,9
Konzernumsätze 6.298 6,8 6.210 7,1
93.247 100,0 87.735 100,0

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Wertberichtigungen auf Forderungen sowie Währungsumrechnungen in Höhe von T€ 18 (Vorjahr: T€ 159), davon T€ 1 zum Bilanzstichtag noch nicht realisiert.

Personalaufwand

Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung entfallen T€ 386 auf die Altersversorgung (Vorjahr: T€ 339).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen solche für Kostenweiterbelastungen von verbundenen Unternehmen, Kfz, Betriebspacht, Gebäudemieten und Nebenkosten, Verkaufsprovisionen, Messen und Werbung sowie für Reisen. Zudem beinhalten die sonstigen betrieblichen Aufwendungen solche aus Währungsumrechnungen in Höhe von T€ 44 (Vorjahr: T€ 129). In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 71 (Vorjahr: T€ 139) enthalten.

Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge

Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge resultieren in Höhe von T€ 817 (Vorjahr: T€ 283) aus verbundenen Unternehmen und auf Bankguthaben in Höhe von T€ 167 (Vorjahr: T€ 0).

Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen

In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen sind Zinsen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von T€ 623 (Vorjahr: T€ 180) enthalten.

Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Ab dem Geschäftsjahr 2016 werden aufgrund einer ertragsteuerlichen Organschaft Steuern vom Einkommen und vom Ertrag nur noch auf Ebene des Organträgers (Allegion Deutschte Holding GmbH, Stuttgart) ausgewiesen.

Sonstige Angaben

Geschäfte mit nahe stehenden Unternehmen und Personen

Im Rahmen der normalen Geschäftstätigkeit unterhält die Gesellschaft Geschäftsbeziehungen zu zahlreichen Unternehmen, darunter auch verbundene Unternehmen, die als nahestehende Unternehmen gelten.

Die Gesellschaft unterhält Beziehungen zu verbundenen Unternehmen in den Bereichen:

• Kauf/ Verkauf von Vermögensgegenständen

• Bezug/ Erbringung von Dienstleistungen

• Nutzung/ Nutzungsüberlassung von Vermögensgegenständen

• Finanzierungen (inkl. Cash-Pooling)

• Gewährung/ Erhalt von Bürgschaften oder anderen Sicherheiten

• Abreden im Ein- oder Verkauf.

Da alle Geschäfte mit und zwischen mittel- oder unmittelbar in hundertprozentigem Anteilsbesitz stehenden, in den Konzernabschluss Allegion Public Limited Company, Dublin/Irland, einbezogenen Unternehmen getätigt werden, entfällt gemäß § 285 Nr. 21 HGB eine weitere Angabe.

Weiterhin gelten als nahestehende Personen die Mitglieder der Geschäftsführung. Außer den Vergütungen für die Geschäftsführung bestehen keine Geschäftsbeziehungen zu diesen nahestehenden Personen.

Abschlussprüferhonorar

Das berechnete Gesamthonorar des Abschlussprüfers für das abgeschlossene Geschäftsjahr in Höhe von T€ 65 entfällt in voller Höhe auf Abschlussprüfungsleistungen.

Durchschnittliche Anzahl der Arbeitnehmer

Im Durchschnitt wurden im Geschäftsjahr 482 (Vorjahr: 468) Arbeitnehmer beschäftigt. Diese teilen sich wie folgt auf:

2023 2022
Angestellte 471 457
Gewerbliche Mitarbeiter 11 11
Summe 482 468

Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung für das Geschäftsjahr 2023, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten und weder in der Gewinn- und Verlustrechnung noch in der Bilanz berücksichtigt sind, liegen nicht vor.

Seit dem 24. Februar 2022 führt Russland Krieg gegen die Ukraine. Auch in Deutschland wird dies aller Voraussicht nach zunehmend zu Folgen und deutlichen Einschnitten im Wirtschaftsleben und in der Gesellschaft führen. Von einer Verschlechterung der gesamtwirtschaftlichen Lage ist daher auszugehen. Die konkreten Auswirkungen auf die Gesamtwirtschaft können noch nicht verlässlich abgeschätzt werden.

Geschäftsführung

Als Geschäftsführer waren während des Geschäftsjahres die folgenden Herren bestellt:

 

Bart Michiels, Regional Controller EMEIA, Riederich

 

Bernhard Sommer, General Manager, München

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt, mit der Befugnis im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Da nur zwei Geschäftsführer Bezüge von der Gesellschaft erhalten, wird gemäß § 286 Abs. 4 HGB auf eine Angabe verzichtet.

Mutterunternehmen und verbundene Unternehmen / Konzernverhältnis

Über die Allegion German Holding I GmbH, Stuttgart, die direkt und indirekt 100 % der Anteile am Kapital unserer Gesellschaft hält, gehört unsere Gesellschaft zum Allegion Konzern. Das oberste Mutterunternehmen des Allegion Konzerns ist die Allegion Public Limited Company, Dublin/Irland, die den Konzernabschluss für den größten und den kleinsten Kreis von Unternehmen aufstellt. Die Interflex Datensysteme GmbH sowie deren Tochtergesellschaften werden in den Konzernabschluss des obersten Mutterunternehmens einbezogen. Daher hat die Gesellschaft darauf verzichtet, einen Teilkonzernabschluss aufzustellen. Der Konzernabschluss ist am Sitz der Allegion Public Limited Company, Dublin/Irland, sowie im irischen CRO (Companies Registration Office) unter der Registernummer 527370 und über die Internetseite "www.cro.ie" bzw. "investor.allegion.com" erhältlich und wird in deutscher Sprache im Bundesanzeiger veröffentlicht.

Der Konzernabschluss der Allegion Public Limited Company wird nach geltendem irischen Recht sowie in Übereinstimmung mit den US-amerikanischen Generally Accepted Accounting Principles (US-GAAP) aufgestellt und geprüft. Unterschiede zwischen den US-GAAP und den deutschen handelsrechtlichen Rechnungslegungsvorschriften ergeben sich im Wesentlichen aus der Leasingbehandlung, der handelsrechtlichen planmäßigen Abschreibung des Firmenwerts sowie der Bilanzierung latenter Steuern nach US-GAAP.

Gewinnverwendung

Das in 2023 entstehende Ergebnis wird aufgrund des am 21. November 2016 abgeschlossenen Ergebnisabführungsvertrages an die Gesellschafterin Allegion German Holding I GmbH, Stuttgart, abgeführt. Eine Abführungssperre gemäß § 301 AktG i.V.m. § 268 Abs. 8 HGB besteht nicht, da die frei verfügbaren Rücklagen den aktivierten Betrag der selbst geschaffenen Vermögensgegenstände übersteigen.

 

Stuttgart, den 26.06.2024

Interflex Datensysteme GmbH

Bart Michiels

Bernhard Sommer

Entwicklung des Anlagevermögens in der Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023

Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten
01.01.2023
Zugänge
Umbuchungen
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 5.742.802,94 0,00 0,00 0,00 5.742.802,94
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 9.443.863,39 0,00 793.339,41 0,00 10.237.202,80
3. Geleistete Anzahlungen 996.725,38 2.572.577,03 -896.483,63 0,00 2.672.818,78
16.183.391,71 2.572.577,03 -103.144,22 0,00 18.652.824,52
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.649.411,57 0,00 0,00 0,00 4.649.411,57
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.033.210,03 492.375,77 103.144,22 0,00 7.628.730,02
11.682.621,60 492.375,77 103.144,22 0,00 12.278.141,59
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 970.479,15 0,00 0,00 0,00 970.479,15
28.836.492,46 3.064.952,80 0,00 0,00 31.901.445,26
Abschreibungen
01.01.2023
Zugänge
Abgänge
31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.562.859,11 420.045,39 0,00 2.982.904,50
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.837.257,54 2.342.441,54 0,00 8.179.699,08
3. Geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0,00
8.400.116,65 2.762.486,93 0,00 11.162.603,58
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 4.352.432,78 7.715,62 0,00 4.360.148,40
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.579.450,79 363.300,38 0,00 5.942.751,17
9.931.883,57 371.016,00 0,00 10.302.899,57
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0,00
18.332.000,22 3.133.502,93 0,00 21.465.503,15
Restbuchwerte
31.12.2023
31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.759.898,44 3.179.943,83
2. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.057.503,72 3.606.605,85
3. Geleistete Anzahlungen 2.672.818,78 996.725,38
7.490.220,94 7.783.275,06
II. Sachanlagen
1. Grundstücke und Bauten 289.263,17 296.978,79
2. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.685.978,85 1.453.759,24
1.975.242,02 1.750.738,03
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 970.479,15 970.479,15
10.435.942,11 10.504.492,24

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Interflex Datensysteme GmbH, Stuttgart

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Interflex Datensysteme GmbH, Stuttgart, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Interflex Datensysteme GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, den 26. Juni 2024

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christian Landau, Wirtschaftsprüfer

ppa. Bernd Adamaszek, Wirtschaftsprüfer

Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 5. Juli 2024 festgestellt.

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