Meyer logistics GmbH
Willich
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023
Lagebericht
für Offenlegungszwecke
Gliederung:
I. Grundlagen des Unternehmens
-. Geschäftsmodell des
Unternehmens
II. Wirtschaftsbericht
| 1. |
Gesamtwirtschaftliche,
branchenbezogene Rahmenbedingungen
|
| 2. |
Geschäftsverlauf
|
| 3. |
Lage
|
a) Ertragslage
b) Finanzlage
c) Vermögenslage
4. Finanzielle
Leistungsindikatoren
5. Gesamtaussage zur
Geschäftsentwicklung
III. Chancen- und Risikobericht
| 1. |
Chancenbericht
|
| 2. |
Risikobericht
|
| 3. |
Gesamtaussage
|
IV. -. Prognosebericht
I. Grundlagen des Unternehmens
-. Geschäftsmodell des Unternehmens
Die Firma Meyer logistics GmbH wurde 1986 gegründet
und basiert auf einem bereits seit 1946 tätigen und
lokal ansässigen Unternehmen. Seither sind wir stetig
gewachsen, aber immer lokal verwurzelt geblieben.
Heute beschäftigen wir über ca. 200
Mitarbeiter. Als mittelständisches,
inhabergeführtes Unternehmen verfügen wir
über jahrelange Erfahrung in den Logistikbereichen
Elektronik, Getränke und Futtermittel.
Die Meyer logistics GmbH ist ein moderner
Logistikdienstleister. Hochmoderne IT-Systeme mit
individuellen Kundenschnittstellen sowie unser moderner
Fuhrpark, der aktuell rd. 100 ziehende Einheiten umfasst,
ermöglichen reibungslose Dienstleistungen. Das
Leistungs- und Lösungsangebot geht dabei über das
traditionelle Speditionsgewerbe hinaus, individuelle
Lösungen gehören zu unseren Stärken.
II. Wirtschaftsbericht
1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene
Rahmenbedingungen
Der Transport- und Speditionssektor ist nach wie vor
ein stark umkämpfter und unverändert schwieriger
Markt. Dies hat sich auch im Jahr 2023 wieder gezeigt. So
herrschte weiterhin ein finanzieller Druck wegen der
konkurrenzorientierten Preisgestaltung sowie ein Mangel an
qualifizierten Berufskraftfahrern.
Die Mauterhöhung hat zu einer erheblichen
Transportkostensteigerung geführt. Die Ertragslage der
Gesellschaft ist insgesamt weiterhin positiv und stabil.
2. Geschäftsverlauf
Insgesamt wurde im Jahre 2023 erneut ein positives
Gesamtergebnis erwirtschaftet.
3. Lage
a) Ertragslage
Der Gesamtumsatz der Gesellschaft ist gegenüber
dem Vorjahr rückläufig, und zwar um
TEUR 1.762,3 (-5,2 %). Bei einer Erhöhung der
sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 3,8 sowie
eines Rückgangs des Materialaufwandes um TEUR 548,2
verringerte sich das Rohergebnis um TEUR 1.210,3 (-4,4
%).
Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr um
TEUR 436,4 auf TEUR 9.644,3 (+4,7 %) gestiegen. Die
Abschreibungen des Geschäftsjahres haben sich von TEUR
1.699,0 auf TEUR 1.798,3 erhöht.
Gleichzeitig gingen die sonstigen betrieblichen
Aufwendungen von TEUR 11.100,8 um TEUR 762,0 auf TEUR
10.338,8 zurück, so dass insgesamt ein um TEUR 983,9
geringeres Betriebsergebnis in Höhe von
TEUR 4.742,4 erzielt wurde.
Das Finanzergebnis hat sich aufgrund höherer
Zinserträge gegenüber dem Vorjahr von TEUR -18,5
auf TEUR 80,7 verbessert.
b) Finanzlage
Die Eigenkapitalquote beträgt 68,8 % und hat
sich zum Vorjahr um 6,6 %-Punkte verbessert.
Die Gesellschaft verfügte im abgelaufenen
Geschäftsjahr jederzeit über ausreichend
Liquidität und konnte ihren Zahlungsverpflichtungen
jederzeit nachkommen.
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
sowie die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen
Fahrzeugfinanzierungen machen mit TEUR 1.342,5 rd. 6,6 %
der Bilanzsumme aus. Im Geschäftsjahr sanken die
Finanzierungsverbindlichkeiten absolut von TEUR 2.240,5 um
TEUR 898,0 auf TEUR 1.342,5.
Die Finanzlage der Gesellschaft ist unverändert
stabil. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet,
Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu
begleichen.
Der Liquiditätsbestand erhöhte sich im
Berichtjahr um TEUR 4.484,7 auf TEUR 7.397,8. Es konnte ein
Zahlungsmittelüberschuss aus der laufenden
Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 8.210,7
erzielt werden.
c) Vermögenslage
Das Gesamtkapital der Gesellschaft hat sich im
Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr von
TEUR 17.520,9 um TEUR 2.770,0 (+15,8 %) auf TEUR
20.290,9 erhöht.
Im Geschäftsjahr wurden Investitionen im Bereich
des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 3.022,9
getätigt; diese lagen um TEUR 626,4 über denen
des Vorjahres. Den Investitionen des Geschäftsjahres
standen Abschreibungen von TEUR 1.798,3 gegenüber.
Die Anlagengegenstände wurden linear und
degressiv über ihre Restnutzungsdauer abgeschrieben.
Andere Wertberichtigungen waren nicht vorzunehmen.
4. Finanzielle Leistungsindikatoren
Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung
die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und
den Cash-Flow heran.
Bei den Mitarbeitern werden die
Geschäftsführer nicht mitgezählt. Die
Umsatzrendite berechnen wir mit dem Jahresüberschuss
vor Ertragsteuern im Verhältnis zu den
Umsatzerlösen einschließlich der sonstigen
betrieblichen Erträge, den Cash-Flow aus der Summe aus
Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw.
Auflösung) langfristiger Rückstellungen sowie dem
Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen.
Der Umsatz pro Mitarbeiter (Pro-Kopf-Betrachtung)
betrug TEUR 153,4 und ist damit um TEUR 21,2 gegenüber
Vorjahr zurückgegangen. Die Umsatzrendite ist im
Vergleich zum Vorjahr um 2,1 %-Punkte zurückgegangen
und betrug im Geschäftsjahr 14,5 %. Der Cash-Flow
betrug TEUR 4.670,7 und ist damit um TEUR 747,8 geringer
als im Vorjahr.
Aufgrund der Ertragssituation kann die
wirtschaftliche Lage der Gesellschaft insgesamt als
zufriedenstellend bezeichnet werden.
5. Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung
Der Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres
2023 kann aus unserer Sicht als äußerst
zufriedenstellend angesehen werden. Auch wenn die
Umsätze unter Vorjahr liegen, konnte die
Ergebnisplanung erreicht werden.
III. Chancen- und Risikobericht
1. Chancenbericht
Ein hohes Maß an Qualität und
Zuverlässigkeit und unsere langjährige Erfahrung
lassen uns dem Wettbewerb am Markt erwartungsvoll begegnen.
Maßgebend für die zukünftige Entwicklung
des Transportvolumens und der Logistikdienstleistungen ist
insbesondere die Dynamik des Wachstums der
Wirtschaftsbereiche, für deren Warenströme die
Gesellschaft Dienstleistungen erbringt. Zur
Früherkennung der Nachfrage werden die
Marktentwicklungen der relevanten Wirtschaftsbereiche
intensiv beobachtet.
2. Risikobericht
Branchenspezifische Risiken
Seit vielen Jahren bildet die Firma Meyer logistics
GmbH in folgenden Bereichen selber aus, um dem oben
genannten Mangel an qualifizierten Berufskraftfahrern
entgegenzuwirken und vorbereitet zu sein.
Kauffrau / -mann für Spedition und
Logistikdienstleistung
Berufskraftfahrer / -in
Fachkraft für Lagerlogistik
Fachlagerist
KFZ-Mechatroniker/ -in
Das Thema "Risikomanagement" wird auch im Transport-
und Logistikbereich immer relevanter. Risiken bestehen im
Bereich steigender Energiepreise; hier liegt der Fokus auf
dem Ölpreis.
Ertragsorientierte Risiken
Durch eine konsequente und zielgerichtete
Marktbeobachtung werden mit den geeigneten Methoden Risiken
erkannt und den Marktsituationen und den Möglichkeiten
entsprechend entgegengewirkt. Es werden überwiegend
Logistikdienstleistungen im Rahmen der Lebensmittelbranche
erbracht. Da diese Branche im Berichtsjahr ein starkes
Wachstum im Vergleich zu den übrigen
Wirtschaftsbereichen erfahren hat und in naher Zukunft mit
weiteren Umsatzsteigerungen in diesem Segment gerechnet
wird, bestehen geringe ertragsorientierte Risiken.
Finanzwirtschaftliche Risiken
Liquiditätsrisiken sind aufgrund der stabilen
Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres
Unternehmens beherrschbar.
3. Gesamtaussage
Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird
monatlich überwacht und bei negativen Auswirkungen mit
entsprechenden Maßnahmen entgegengewirkt. Die
getroffenen Vorkehrungen gewährleisten, dass Risiken
frühzeitig erkannt werden.
IV. Prognosebericht
Für 2024 erwarten wir eine stabile Entwicklung
der Umsatzerlöse.
Eine hinreichende Ausstattung an Liquidität ist
in 2024 gewährleistet, es ist von einer fristgerechten
Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen auszugehen. Die
Gesellschaft verfügt über ein effizientes
Mahnwesen, Forderungsausfälle sind
betragsmäßig unerheblich und die Ausnahme.
Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr
2024 wird voraussichtlich unter dem des Vorjahres liegen.
Aufgrund der zuvor beschriebenen Unsicherheiten ist eine
detaillierte Prognose aus heutiger Sicht jedoch nicht
vollends möglich.
Willich, den 31. Juli
2024
Meyer logistics GmbH
gez. Ira Meyer
gez. Michael Meyer-Lingen
Bilanz für Offenlegungszwecke
AKTIVA
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Anlagevermögen |
|
|
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
34.148,00 |
96.085,00 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
17.203,00 |
14.112,00 |
| 2.
Technische Anlagen und Maschinen |
1.011.721,00 |
555.208,00 |
| 3.
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
4.992.531,14 |
4.164.776,00 |
| 4.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
0,00 |
793,40 |
| Summe
Sachanlagen |
6.021.455,14 |
4.734.889,40 |
| III.
Finanzanlagen |
|
|
| 1.
Beteiligungen |
50.001,00 |
50.001,00 |
| 2.
Genossenschaftsanteile |
906,78 |
906,78 |
| Summe
Finanzanlagen |
50.907,78 |
50.907,78 |
| Summe
Anlagevermögen |
6.106.510,92 |
4.881.882,18 |
| B.
Umlaufvermögen |
|
|
| I.
Vorräte |
60.407,82 |
80.367,85 |
| II.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände |
6.445.777,23 |
9.226.334,14 |
| -
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr:
1.291.453,74 (Vj: 270.451,93) |
|
|
| -
davon Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht 129.593,44 (Vj:
100.749,03) |
|
|
| III.
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten |
7.397.821,25 |
2.913.138,35 |
| Summe
Umlaufvermögen |
13.904.006,30 |
12.219.840,34 |
| C.
Rechnungsabgrenzungsposten |
120.924,47 |
188.909,28 |
| D.
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung |
159.461,00 |
230.335,04 |
| E.
Bilanzsumme Aktiva |
20.290.902,69 |
17.520.966,84 |
PASSIVA
|
31.12.2023
EUR |
31.12.2022
EUR |
| A.
Eigenkapital |
|
|
| I.
Gezeichnetes Kapital |
383.550,00 |
383.550,00 |
| II.
Gewinnvortrag / Verlustvortrag |
10.371.733,10 |
6.678.796,53 |
| III.
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag |
3.207.442,35 |
3.832.936,57 |
| Summe
Eigenkapital |
13.962.725,45 |
10.895.283,10 |
| B.
Rückstellungen |
3.157.797,30 |
2.678.659,53 |
| C.
Verbindlichkeiten |
3.170.379,94 |
3.947.024,21 |
| -
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr:
2.589.743,34 (Vj: 2.646.012,05) |
|
|
| -
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr:
580.636,60 (Vj: 1.301.012,16) |
|
|
| -
davon gegenüber Kreditinstituten 161.982,30 (Vj:
365.029,74) |
|
|
| -
davon gegenüber Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht 60.701,72 (Vj:
50.574,69) |
|
|
| D.
Bilanzsumme Passiva |
20.290.902,69 |
17.520.966,84 |
Gewinn- und Verlustrechnung für
Offenlegungszwecke
|
2023
EUR |
2022
EUR |
| 1.
Rohergebnis |
26.523.759,48 |
27.734.046,38 |
| 2.
Personalaufwand |
|
|
| a.
Löhne und Gehälter |
-7.794.042,37 |
-7.353.101,94 |
| b.
Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung und für Unterstützung |
-1.850.290,03 |
-1.854.848,61 |
| -
davon für Altersversorgung: -2.880,56 (Vj:
-17.485,81) |
|
|
| Summe
Personalaufwand |
-9.644.332,40 |
-9.207.950,55 |
| 3.
Abschreibungen |
|
|
| a.
auf immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens und Sachanlagen |
-1.798.259,86 |
-1.698.977,63 |
| Summe
Abschreibungen |
-1.798.259,86 |
-1.698.977,63 |
| 4.
Sonstige betriebliche Aufwendungen |
-10.338.810,40 |
-11.100.821,76 |
| 5.
Ordentliches Betriebsergebnis |
4.742.356,82 |
5.726.296,44 |
| 6.
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge |
118.983,64 |
12.634,77 |
| 7.
Zinsen und ähnliche Aufwendungen |
-38.236,27 |
-31.101,21 |
| 8.
Finanzergebnis |
80.747,37 |
-18.466,44 |
| 9.
Ergebnis vor Steuern |
4.823.104,19 |
5.707.830,00 |
| 10.
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
-1.500.791,72 |
-1.774.531,74 |
| 11.
Ergebnis nach Steuern |
3.322.312,47 |
3.933.298,26 |
| 12.
Sonstige Steuern |
-114.870,12 |
-100.361,69 |
| 13.
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag |
3.207.442,35 |
3.832.936,57 |
Anhang für Offenlegungszwecke
I
.
Allgemeine
Angaben
Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Willich. Sie ist im
Handelsregister des Amtsgerichtes Krefeld unter HRB 3354
eingetragen.
II
.
Allgemeine
Angaben
zu
den
Bilanzierungs
-
und
Bewertungsmethoden
Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die
Größenmerkmale einer mittelgroßen
Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf.
Der Jahresabschluss der Meyer logistics GmbH wurde auf
der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften
des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches in Verbindung
mit den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes
aufgestellt.
Die Bilanz enthält sämtliche
Vermögensgegenstände und Schulden. Die
Ausübung von Bilanzierungswahlrechten wird nachstehend
bei den Einzelposten der Bilanz erläutert.
Bei der Bewertung von Vermögensgegenständen,
Verbindlichkeiten, Rückstellungen und
Rechnungsabgrenzungsposten sind die gesetzlichen
Vorschriften beachtet worden. Zu den Methoden der
planmäßigen Abschreibungen und zu der
Ausübung von Bewertungswahlrechten werden nachstehend
Angaben bei den einzelnen Posten der Bilanz gemacht.
III
.
Angaben
zu
Posten
der
Bilanz
1. Anlagevermögen
Zu der Entwicklung der immateriellen
Vermögensgegenstände und des
Sachanlagevermögens wird auf den als Anlage A zum
Anhang beigefügten Anlagenspiegel verwiesen.
Bei den immateriellen Vermögensgegenständen
handelt es sich um erworbene Software Diese wurde mit den
Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige
lineare Abschreibungen bewertet.
Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten
bewertet und um planmäßige Abschreibungen
vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der
voraussichtlichen Nutzungsdauer der
Vermögensgegenstände linear sowie degressiv
vorgenommen.
Die geringwertigen Anlagegüter mit
Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 bis
einschließlich EUR 800,00 wurden entsprechend
den steuerlichen Vorschriften im Jahr der Anschaffung voll
abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit
Anschaffungskosten bis zu EUR 250,00 wurden sofort als
sonstiger betrieblicher Aufwand behandelt.
2. Finanzanlagen
Unter dieser Position werden zum einen die Anteile an
der KLV-Gesellschaftervereinigung Kombinierter
Ladungsverkehr Hohenbudberg GmbH & Co. KG ausgewiesen.
Die Hafteinlage betrug ursprünglich EUR 25.564,59.
Wegen Wertlosigkeit und beschlossener Auflösung der
Gesellschaft wurde diese bereits in 2002 auf EUR 1,00
abgeschrieben.
Des Weiteren ist die Beteiligung an der KM-Lager
logistics GmbH, Willich, enthalten. Der Anteil am Kapital
beträgt 50 %. Gemäß dem zuletzt
festgestellten Jahresabschluss betrug das Eigenkapital zum
31. Dezember 2022 EUR 424.288,82. Der Jahresüberschuss
im Geschäftsjahr 2022 betrug EUR 95.586,06.
Zudem werden unter den Finanzanlagen ein
Genossenschaftsanteil an der Volksbank Mönchengladbach
e.G. in Höhe von EUR 600,00 sowie ein
Genossenschaftsanteil an der VKS-Vereinigung Deutscher
Kraftwagenspediteure e.G. in Höhe von EUR 306,78
ausgewiesen.
3. Vorräte
Die Vorräte werden grundsätzlich zu
Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren
Widerbeschaffungs-kosten unter Beachtung des
Niederstwertprinzips bewertet.
4. Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Durch den Ansatz einer Pauschalwertberichtigung in
Höhe von TEUR 35,9 (rund 1 %) wird dem allgemeinen
Ausfallrisiko Rechnung getragen. Im Übrigen werden die
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit
dem Nennwert angesetzt.
5. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten
Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten
berücksichtigt Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die
Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag
darstellen.
6. Pensionsrückstellungen
Die Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen werden mit dem
Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253
Abs. 1 S. 2 HGB). Die Ermittlung der
Pensionsrückstellung erfolgte auf der Grundlage eines
versicherungsmathematischen Gutachtens. Als
Bewertungsmethode wurde das Teilwertverfahren angewendet.
Künftige Rentenanpassungen sind mit einem Wert von 0 %
p.a. in die Bewertung einbezogen worden. Als biometrische
Rechenrundlage wurde die Richttafel 2018 G von Klaus
Heubeck verwendet. Die Rückstellungen für
Pensionen wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit
dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 10
Jahren in Höhe von 1,82 % abgezinst.
Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der
Rückstellung nach Maßgabe des
siebenjährigen und des zehnjährigen
Durchschnittszinssatzes beläuft sich bei einem
Zinssatz von 1,74 % auf EUR 4.214,00. Dieser
Unterschiedsbetrag unterliegt im Rahmen des § 253 Abs.
6 HGB einer Ausschüttungssperre.
Durch die Umstellung der Bewertung der
Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergab sich ein
zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in
Höhe von EUR 53.708,00. Von der
Übergangsvorschrift gemäß § 67 Abs. 1
Satz 1 EGHGB, den notwendigen Erhöhungsbetrag der
Pensionsrückstellung, der sich aus der
BilMoG-Erstanwendung ergibt, bis spätestens zum 31.
Dezember 2024 anzusammeln, wurde bis zum Jahr 2020 Gebrauch
gemacht. In 2020 wurde der verbliebende Restbetrag von
EUR 14.317,00 vollständig zugeführt, sodass
kein Unterschiedsbetrag mehr besteht.
Es wurden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB
Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe
von insgesamt EUR 705.325,00 (Zeitwert) von den
Pensionsverpflichtungen (EUR 545.864,00) in Abzug gebracht.
Der Erhöhungsbetrag der Aktivwerte der
Rückdeckungsversicherung zum Vorjahreswert ist als
sonstiger betrieblicher Ertrag ausgewiesen. Der Saldo aus
den verrechneten Aufwendungen (EUR 10.060,00) und
Erträgen (EUR 32.332,00) beträgt EUR 22.272,00.
Durch den Abzug der Aktivwerte übersteigt das
Planvermögen den Wert der Pensionsrückstellung,
so dass der Saldo der beiden Positionen in Höhe von
EUR 159.461,00 als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung" gemäß § 246
Abs. 2 Satz 3 HGB aktiviert wurde.
7. Sonstige Rückstellungen
Der Ansatz der Rückstellungen erfolgte mit den
nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendigen Erfüllungsbeträgen.
Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle
erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und
sind mit den Erfüllungsbeträgen bewertet, die
nach vernünftiger kaufmännischer Bewertung
notwendig sind (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB).
Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als
einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden
durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben
Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB).
8. Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten werden mit ihrem
Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 S. 2
HGB). Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1.342.474,00
sind durch Sicherungsübereignung gesichert.
IV
.
Angaben
zu
Posten
der
Gewinn
-
und
Verlustrechnung
1. Zinsaufwand und -ertrag
Im Rahmen der Saldierung von Aufwendungen und
Erträgen für Pensionsrückstellungen nach
§ 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden im Zinsaufwand
Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von TEUR 10,1
sowie in den sonstigen betrieblichen Erträgen
Zinserträge aus der Rückdeckungsversicherung in
Höhe von TEUR 32,3 verrechnet.
V
.
Sonstige
Angaben
1. Geschäftsführung
Geschäftsführer der Gesellschaft waren im
Berichtsjahr
Frau Ira Meyer und
Herr Michael Meyer-Lingen.
Auf die Angabe der Vergütungen für die
Geschäftsführung wird in Übereinstimmung mit
§ 286 Abs. 4 HGB verzichtet.
2. Mitarbeiter
Während des Geschäftsjahres waren im
Durchschnitt 214,0 Arbeitnehmer bei der Gesellschaft
beschäftigt. Hierin sind die Geschäftsführer
und Auszubildende nicht enthalten. Die Arbeitnehmer
entfallen auf die Gruppen
| Gewerbliche
Arbeitnehmer |
161,0 |
| Kaufmännische
Arbeitnehmer |
53,0 |
3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Es bestehen aus der Bilanz nicht ersichtliche und
nach § 251 HGB auch nicht vermerkpflichtige
sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von
EUR 6.426.895,70, die für die Beurteilung der
Finanzlage von Bedeutung sind.
Es handelt sich um Verpflichtungen aus bestehenden
Miet- und Leasingverträgen.
4. Sonstige vermerkpflichtige
Haftungsverhältnisse
Es bestehen vermerkpflichtige Haftungsverhältnisse
nach § 251 HGB aus der Übernahme von
selbstschuldnerischen Höchstbetragsbürgschaften
in Höhe von TEUR 2.350,0 für
Verbindlichkeiten Dritter, deren Restvaluta sich zum
Bilanzstichtag auf TEUR 2.350,0 beläuft.
5. Vorgänge von besonderer Bedeutung
Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von
besonderer Bedeutung eingetreten, die eine wesentliche
Auswirkung auf den Jahresabschluss haben.
6. Ergebnisverwendungsvorschlag
Die Geschäftsführung schlägt vor, den
Jahresüberschuss von EUR 3.207.442,35 und den
Gewinnvortrag von EUR 10.371.733,10, zusammen
EUR 13.579.175,45, auf neue Rechnung vorzutragen.
Willich, den 31. Juli
2024
Meyer logistics GmbH
gez. Ira Meyer
gez. Michael Meyer-Lingen
Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke
Anschaffungs- und Herstellungskosten
|
Stand 01.01.2023 EUR
|
Zugänge EUR
|
Abgänge EUR
|
Umbuchungen EUR
|
Stand 31.12.2023 EUR
|
| A.
Anlagevermögen |
|
|
|
|
|
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
424.486,74 |
9.680,00 |
0,00 |
0,00 |
434.166,74 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
|
|
|
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
35.724,59 |
4.608,70 |
0,00 |
0,00 |
40.333,29 |
| 2.
Technische Anlagen und Maschinen |
2.179.600,68 |
679.521,79 |
43.800,00 |
0,00 |
2.815.322,47 |
| 3.
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
15.976.865,46 |
2.329.079,11 |
1.539.828,58 |
793,40 |
16.766.909,39 |
| 4.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
793,40 |
0,00 |
0,00 |
-793,40 |
0,00 |
| Summe
Sachanlagen |
18.192.984,13 |
3.013.209,60 |
1.583.628,58 |
0,00 |
19.622.565,15 |
| III.
Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
| 1.
Beteiligungen |
76.910,10 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
76.910,10 |
| 2.
Genossenschaftsanteile |
906,78 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
906,78 |
| Summe
Finanzanlagen |
77.816,88 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
77.816,88 |
| Summe
Anlagevermögen |
18.695.287,75 |
3.022.889,60 |
1.583.628,58 |
0,00 |
20.134.548,77 |
Abschreibungen
|
Stand 01.01.2023 EUR
|
Abschreibungen
Berichtsjahr EUR
|
Änderung der
gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen EUR
|
Rundungs- differenz EUR
|
Stand 31.12.2023 EUR
|
| A.
Anlagevermögen |
|
|
|
|
|
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
328.401,74 |
71.617,00 |
0,00 |
0,00 |
400.018,74 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
|
|
|
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
21.612,59 |
1.517,70 |
0,00 |
0,00 |
23.130,29 |
| 2.
Technische Anlagen und Maschinen |
1.624.392,68 |
223.008,79 |
43.800,00 |
0,00 |
1.803.601,47 |
| 3.
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
11.812.089,46 |
1.502.116,37 |
1.539.828,58 |
1,00 |
11.774.378,25 |
| 4.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| Summe
Sachanlagen |
13.458.094,73 |
1.726.642,86 |
1.583.628,58 |
1,00 |
13.601.110,01 |
| III.
Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
| 1.
Beteiligungen |
26.909,10 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
26.909,10 |
| 2.
Genossenschaftsanteile |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
| Summe
Finanzanlagen |
26.909,10 |
0,00 |
0,00 |
0,00 |
26.909,10 |
| Summe
Anlagevermögen |
13.813.405,57 |
1.798.259,86 |
1.583.628,58 |
1,00 |
14.028.037,85 |
Buchwerte
|
Buchwert 31.12.2023 EUR
|
Buchwert 31.12.2022 EUR
|
| A.
Anlagevermögen |
|
|
| I.
Immaterielle Vermögensgegenstände |
34.148,00 |
96.085,00 |
| II.
Sachanlagen |
|
|
| 1.
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und
Bauten einschließlich der Bauten auf fremden
Grundstücken |
17.203,00 |
14.112,00 |
| 2.
Technische Anlagen und Maschinen |
1.011.721,00 |
555.208,00 |
| 3.
Andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung |
4.992.531,14 |
4.164.776,00 |
| 4.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau |
0,00 |
793,40 |
| Summe
Sachanlagen |
6.021.455,14 |
4.734.889,40 |
| III.
Finanzanlagen |
|
|
| 1.
Beteiligungen |
50.001,00 |
50.001,00 |
| 2.
Genossenschaftsanteile |
906,78 |
906,78 |
| Summe
Finanzanlagen |
50.907,78 |
50.907,78 |
| Summe
Anlagevermögen |
6.106.510,92 |
4.881.882,18 |
Bestätigungsvermerk
des Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke
In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten
verkürzten Jahresabschluss wurden die
größenabhängigen Erleichterungen nach
§ 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem
vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht
wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:
BESTÄTIGUNGSVERMERK
DES
UNABHÄNGIGEN
ABSCHLUSSPRÜFERS
An die Meyer logistics GmbH
Prüfungsurteile
Wir haben den Jahresabschluss der Meyer logistics
GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023
und der Gewinn- und Verlustrechnung für das
Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum
31. Dezember 2023 sowie dem Anhang,
einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus
haben wir den Lagebericht der Meyer logistics GmbH für
das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31.
Dezember 2023 geprüft.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
| • |
entspricht der beigefügte
Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter
Beachtung der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens- und Finanzlage der
Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer
Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1.
Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und
|
| • |
vermittelt der beigefügte
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der
Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen
steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem
Jahresabschluss, entspricht den deutschen
gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und
Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend
dar.
|
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB
erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen
Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des
Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.
Grundlage
für
die
Prüfungsurteile
Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses
und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317
HGB unter Beachtung der vom Institut der
Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW
Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten
durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen
Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt
"Verantwortung des Abschlussprüfers für die
Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts"
unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.
Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in
Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen
und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere
sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung
mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der
Auffassung, dass die von uns erlangten
Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um
als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.
Verantwortung
der
gesetzlichen
Vertreter
für
den
Jahresabschluss
und
den
Lagebericht
Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich
für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den
deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden
handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen
Belangen entspricht, und dafür, dass der
Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen
Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die
gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen
Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den
deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger
Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die
Aufstellung eines Jahresab-schlusses zu ermöglichen,
der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund
von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der
Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder
Irrtümern ist.
Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die
gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren
haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang
mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit,
sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus
sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des
Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der
Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht
tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten
entgegenstehen.
Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter
verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts,
der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der
Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den
deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen
Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und
Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet
haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in
Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen
gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um
ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im
Lagebericht erbringen zu können.
Verantwortung
des
Abschlussprüfers
für
die
Prüfung
des
Jahresabschlusses
und
des
Lageberichts
Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit
darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes
frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der
Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage
der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen
Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der
Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht,
den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die
Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung
zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk
zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum
Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.
Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an
Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in
Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW)
festgestellten deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter
Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger
komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine
wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche
Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder
Irrtümern resultieren und werden als wesentlich
angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden
könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der
Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts
getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten
beeinflussen.
Während der Prüfung üben wir
pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine
kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
| • |
identifizieren und beurteilen
wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen
im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von
dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und
führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf
diese Risiken durch sowie erlangen
Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet
sind, um als Grundlage für unsere
Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus
dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche
Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher
als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende
wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt
werden, da dolose Handlungen kollusives
Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte
Unvollständigkeiten, irreführende
Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen
interner Kontrollen beinhalten können;
|
| • |
gewinnen wir ein
Verständnis von dem für die Prüfung
des Jahresabschlusses relevanten internen
Kontrollsystem und den für die Prüfung des
Lageberichts relevanten Vorkehrungen und
Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu
planen, die unter den gegebenen Umständen
angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein
Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme
der Gesellschaft abzugeben;
|
| • |
beurteilen wir die
Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern
angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die
Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern
dargestellten geschätzten Werte und damit
zusammenhängenden Angaben;
|
| • |
ziehen wir Schlussfolgerungen
über die Angemessenheit des von den gesetzlichen
Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes
der Fortführung der Unternehmenstätigkeit
sowie, auf der Grundlage der erlangten
Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche
Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder
Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der
Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung
der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können.
Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine
wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir
verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die
dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im
Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese
Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges
Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen
unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis
zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten
Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse
oder Gegebenheiten können jedoch dazu
führen, dass die Gesellschaft ihre
Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen
kann;
|
| • |
beurteilen wir die
Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des
Jahresabschlusses einschließlich der Angaben
sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden
Geschäftsvorfälle und Ereignisse so
darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung
der deutschen Grundsätze
ordnungsmäßiger Buchführung ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der
Gesellschaft vermittelt;
|
| • |
beurteilen wir den Einklang des
Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine
Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild
von der Lage des Unternehmens;
|
| • |
führen wir
Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen
Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben
im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender
geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir
dabei insbesondere die den zukunftsorientierten
Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde
gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die
sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten
Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges
Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten
Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen
geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches
unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse
wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben
abweichen.
|
Wir erörtern mit den für die
Überwachung Verantwortlichen unter anderem den
geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie
bedeutsame Prüfungsfeststellungen,
einschließlich etwaiger Mängel im internen
Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung
feststellen.
Krefeld, den 1. August
2024
Dr. Heilmaier & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft
| Nauen |
Schlaf |
|
Wirtschaftsprüfer |
Wirtschaftsprüferin |
Ergänzende
Angaben
zur
Offenlegung
Beschluss
über
die
Ergebnisverwendung
:
Die Gesellschafterversammlung der Meyer logistic GmbH
hat am 21. August 2024 beschlossen, den
Jahresüberschuss von EUR 3.207.442,35 und den
Gewinnvortrag von EUR 10.371.733,10, zusammen
EUR 13.579.175,45 auf neue Rechnung vorzutragen. Aus
dem Gewinnvortrag werden EUR 280.000,00 ausgeschüttet.
Die Ausschüttung erfolgt zum 22. August 2024.
Beschluss
über
die
Feststellung
des
Jahresabschlusses
:
Der Jahresabschluss 2023 wurde in der
Gesellschafterversammlung am am 21. August 2024
festgestellt.
|