Master Data

Registry
Register court Krefeld HRB 3354
Previous
Meyer Transporte + Spedition GmbH
Registered
4/16/2003
Industry
Logistics service activitiesFreight transport by roadInland freight water transport
Purpose
Der Betrieb eines Speditions- und Logistikunternehmens.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Managing Director
Ira Ina Marisa Meyer
since 6/1/2015
Managing Director

Beneficial Owners

Beneficial owner data is only accessible to registered users.

Shareholders

7 shareholders

GmbH structure

2 of 7 shown

47877 Willich
€134,245
35.00%
47877 Willich
€134,244
35.00%

Holdings

NameOwnership
51.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Meyer logistics GmbH

Willich

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für Offenlegungszwecke


Gliederung:


I. Grundlagen des Unternehmens


     -. Geschäftsmodell des Unternehmens


II. Wirtschaftsbericht

1.

Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

2.

Geschäftsverlauf

3.

Lage


a) Ertragslage


b) Finanzlage

c) Vermögenslage


     4. Finanzielle Leistungsindikatoren


     5. Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung


III. Chancen- und Risikobericht

1.

Chancenbericht

2.

Risikobericht

3.

Gesamtaussage


IV. -. Prognosebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

-. Geschäftsmodell des Unternehmens

Die Firma Meyer logistics GmbH wurde 1986 gegründet und basiert auf einem bereits seit 1946 tätigen und lokal ansässigen Unternehmen. Seither sind wir stetig gewachsen, aber immer lokal verwurzelt geblieben.


Heute beschäftigen wir über ca. 200 Mitarbeiter. Als mittelständisches, inhabergeführtes Unternehmen verfügen wir über jahrelange Erfahrung in den Logistikbereichen Elektronik, Getränke und Futtermittel.


Die Meyer logistics GmbH ist ein moderner Logistikdienstleister. Hochmoderne IT-Systeme mit individuellen Kundenschnittstellen sowie unser moderner Fuhrpark, der aktuell rd. 100 ziehende Einheiten umfasst, ermöglichen reibungslose Dienstleistungen. Das Leistungs- und Lösungsangebot geht dabei über das traditionelle Speditionsgewerbe hinaus, individuelle Lösungen gehören zu unseren Stärken.

II. Wirtschaftsbericht


1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen


Der Transport- und Speditionssektor ist nach wie vor ein stark umkämpfter und unverändert schwieriger Markt. Dies hat sich auch im Jahr 2023 wieder gezeigt. So herrschte weiterhin ein finanzieller Druck wegen der konkurrenzorientierten Preisgestaltung sowie ein Mangel an qualifizierten Berufskraftfahrern.


Die Mauterhöhung hat zu einer erheblichen Transportkostensteigerung geführt. Die Ertragslage der Gesellschaft ist insgesamt weiterhin positiv und stabil.

2. Geschäftsverlauf


Insgesamt wurde im Jahre 2023 erneut ein positives Gesamtergebnis erwirtschaftet.

3. Lage


a) Ertragslage


Der Gesamtumsatz der Gesellschaft ist gegenüber dem Vorjahr rückläufig, und zwar um TEUR 1.762,3 (-5,2 %). Bei einer Erhöhung der sonstigen betrieblichen Erträge um TEUR 3,8 sowie eines Rückgangs des Materialaufwandes um TEUR 548,2 verringerte sich das Rohergebnis um TEUR 1.210,3 (-4,4 %).


Die Personalkosten sind gegenüber dem Vorjahr um TEUR 436,4 auf TEUR 9.644,3 (+4,7 %) gestiegen. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres haben sich von TEUR 1.699,0 auf TEUR 1.798,3 erhöht.


Gleichzeitig gingen die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von TEUR 11.100,8 um TEUR 762,0 auf TEUR 10.338,8 zurück, so dass insgesamt ein um TEUR 983,9 geringeres Betriebsergebnis in Höhe von TEUR 4.742,4 erzielt wurde.


Das Finanzergebnis hat sich aufgrund höherer Zinserträge gegenüber dem Vorjahr von TEUR -18,5 auf TEUR 80,7 verbessert.


b) Finanzlage


Die Eigenkapitalquote beträgt 68,8 % und hat sich zum Vorjahr um 6,6 %-Punkte verbessert.


Die Gesellschaft verfügte im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit über ausreichend Liquidität und konnte ihren Zahlungsverpflichtungen jederzeit nachkommen.


Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sowie die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Fahrzeugfinanzierungen machen mit TEUR 1.342,5 rd. 6,6 % der Bilanzsumme aus. Im Geschäftsjahr sanken die Finanzierungsverbindlichkeiten absolut von TEUR 2.240,5 um TEUR 898,0 auf TEUR 1.342,5.


Die Finanzlage der Gesellschaft ist unverändert stabil. Das Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen.

Der Liquiditätsbestand erhöhte sich im Berichtjahr um TEUR 4.484,7 auf TEUR 7.397,8. Es konnte ein Zahlungsmittelüberschuss aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von TEUR 8.210,7 erzielt werden.

c) Vermögenslage

Das Gesamtkapital der Gesellschaft hat sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr von TEUR 17.520,9 um TEUR 2.770,0 (+15,8 %) auf TEUR 20.290,9 erhöht.

Im Geschäftsjahr wurden Investitionen im Bereich des Anlagevermögens in Höhe von TEUR 3.022,9 getätigt; diese lagen um TEUR 626,4 über denen des Vorjahres. Den Investitionen des Geschäftsjahres standen Abschreibungen von TEUR 1.798,3 gegenüber.


Die Anlagengegenstände wurden linear und degressiv über ihre Restnutzungsdauer abgeschrieben. Andere Wertberichtigungen waren nicht vorzunehmen.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere interne Unternehmenssteuerung die Kennzahlen Umsatz pro Mitarbeiter, Umsatzrendite und den Cash-Flow heran.


Bei den Mitarbeitern werden die Geschäftsführer nicht mitgezählt. Die Umsatzrendite berechnen wir mit dem Jahresüberschuss vor Ertragsteuern im Verhältnis zu den Umsatzerlösen einschließlich der sonstigen betrieblichen Erträge, den Cash-Flow aus der Summe aus Jahresergebnis, Abschreibungen und Dotierung (bzw. Auflösung) langfristiger Rückstellungen sowie dem Gewinn/Verlust aus Anlagenabgängen.


Der Umsatz pro Mitarbeiter (Pro-Kopf-Betrachtung) betrug TEUR 153,4 und ist damit um TEUR 21,2 gegenüber Vorjahr zurückgegangen. Die Umsatzrendite ist im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 %-Punkte zurückgegangen und betrug im Geschäftsjahr 14,5 %. Der Cash-Flow betrug TEUR 4.670,7 und ist damit um TEUR 747,8 geringer als im Vorjahr.


Aufgrund der Ertragssituation kann die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft insgesamt als zufriedenstellend bezeichnet werden.

5. Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung


Der Geschäftsverlauf des Geschäftsjahres 2023 kann aus unserer Sicht als äußerst zufriedenstellend angesehen werden. Auch wenn die Umsätze unter Vorjahr liegen, konnte die Ergebnisplanung erreicht werden.

III. Chancen- und Risikobericht


1. Chancenbericht


Ein hohes Maß an Qualität und Zuverlässigkeit und unsere langjährige Erfahrung lassen uns dem Wettbewerb am Markt erwartungsvoll begegnen. Maßgebend für die zukünftige Entwicklung des Transportvolumens und der Logistikdienstleistungen ist insbesondere die Dynamik des Wachstums der Wirtschaftsbereiche, für deren Warenströme die Gesellschaft Dienstleistungen erbringt. Zur Früherkennung der Nachfrage werden die Marktentwicklungen der relevanten Wirtschaftsbereiche intensiv beobachtet.

2. Risikobericht


Branchenspezifische Risiken


Seit vielen Jahren bildet die Firma Meyer logistics GmbH in folgenden Bereichen selber aus, um dem oben genannten Mangel an qualifizierten Berufskraftfahrern entgegenzuwirken und vorbereitet zu sein.


Kauffrau / -mann für Spedition und Logistikdienstleistung


Berufskraftfahrer / -in


Fachkraft für Lagerlogistik


Fachlagerist


KFZ-Mechatroniker/ -in


Das Thema "Risikomanagement" wird auch im Transport- und Logistikbereich immer relevanter. Risiken bestehen im Bereich steigender Energiepreise; hier liegt der Fokus auf dem Ölpreis.

Ertragsorientierte Risiken


Durch eine konsequente und zielgerichtete Marktbeobachtung werden mit den geeigneten Methoden Risiken erkannt und den Marktsituationen und den Möglichkeiten entsprechend entgegengewirkt. Es werden überwiegend Logistikdienstleistungen im Rahmen der Lebensmittelbranche erbracht. Da diese Branche im Berichtsjahr ein starkes Wachstum im Vergleich zu den übrigen Wirtschaftsbereichen erfahren hat und in naher Zukunft mit weiteren Umsatzsteigerungen in diesem Segment gerechnet wird, bestehen geringe ertragsorientierte Risiken.

Finanzwirtschaftliche Risiken


Liquiditätsrisiken sind aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens beherrschbar.

3. Gesamtaussage

Unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wird monatlich überwacht und bei negativen Auswirkungen mit entsprechenden Maßnahmen entgegengewirkt. Die getroffenen Vorkehrungen gewährleisten, dass Risiken frühzeitig erkannt werden.

IV. Prognosebericht


Für 2024 erwarten wir eine stabile Entwicklung der Umsatzerlöse.


Eine hinreichende Ausstattung an Liquidität ist in 2024 gewährleistet, es ist von einer fristgerechten Erfüllung der Zahlungsverpflichtungen auszugehen. Die Gesellschaft verfügt über ein effizientes Mahnwesen, Forderungsausfälle sind betragsmäßig unerheblich und die Ausnahme.


Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2024 wird voraussichtlich unter dem des Vorjahres liegen. Aufgrund der zuvor beschriebenen Unsicherheiten ist eine detaillierte Prognose aus heutiger Sicht jedoch nicht vollends möglich.

 

Willich, den 31. Juli 2024

Meyer logistics GmbH


gez. Ira Meyer


gez. Michael Meyer-Lingen

Bilanz für Offenlegungszwecke

AKTIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 34.148,00 96.085,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.203,00 14.112,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.011.721,00 555.208,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.992.531,14 4.164.776,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 793,40
Summe Sachanlagen 6.021.455,14 4.734.889,40
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 50.001,00 50.001,00
2. Genossenschaftsanteile 906,78 906,78
Summe Finanzanlagen 50.907,78 50.907,78
Summe Anlagevermögen 6.106.510,92 4.881.882,18
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 60.407,82 80.367,85
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.445.777,23 9.226.334,14
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 1.291.453,74 (Vj: 270.451,93)
- davon Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 129.593,44 (Vj: 100.749,03)
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 7.397.821,25 2.913.138,35
Summe Umlaufvermögen 13.904.006,30 12.219.840,34
C. Rechnungsabgrenzungsposten 120.924,47 188.909,28
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 159.461,00 230.335,04
E. Bilanzsumme Aktiva 20.290.902,69 17.520.966,84

PASSIVA

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 383.550,00 383.550,00
II. Gewinnvortrag / Verlustvortrag 10.371.733,10 6.678.796,53
III. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 3.207.442,35 3.832.936,57
Summe Eigenkapital 13.962.725,45 10.895.283,10
B. Rückstellungen 3.157.797,30 2.678.659,53
C. Verbindlichkeiten 3.170.379,94 3.947.024,21
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: 2.589.743,34 (Vj: 2.646.012,05)
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr: 580.636,60 (Vj: 1.301.012,16)
- davon gegenüber Kreditinstituten 161.982,30 (Vj: 365.029,74)
- davon gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 60.701,72 (Vj: 50.574,69)
D. Bilanzsumme Passiva 20.290.902,69 17.520.966,84

Gewinn- und Verlustrechnung für Offenlegungszwecke

2023
EUR
2022
EUR
1. Rohergebnis 26.523.759,48 27.734.046,38
2. Personalaufwand
a. Löhne und Gehälter -7.794.042,37 -7.353.101,94
b. Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.850.290,03 -1.854.848,61
- davon für Altersversorgung: -2.880,56 (Vj: -17.485,81)
Summe Personalaufwand -9.644.332,40 -9.207.950,55
3. Abschreibungen
a. auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.798.259,86 -1.698.977,63
Summe Abschreibungen -1.798.259,86 -1.698.977,63
4. Sonstige betriebliche Aufwendungen -10.338.810,40 -11.100.821,76
5. Ordentliches Betriebsergebnis 4.742.356,82 5.726.296,44
6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 118.983,64 12.634,77
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -38.236,27 -31.101,21
8. Finanzergebnis 80.747,37 -18.466,44
9. Ergebnis vor Steuern 4.823.104,19 5.707.830,00
10. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -1.500.791,72 -1.774.531,74
11. Ergebnis nach Steuern 3.322.312,47 3.933.298,26
12. Sonstige Steuern -114.870,12 -100.361,69
13. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag 3.207.442,35 3.832.936,57

Anhang für Offenlegungszwecke

I . Allgemeine Angaben

Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Willich. Sie ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Krefeld unter HRB 3354 eingetragen.

II . Allgemeine Angaben zu den Bilanzierungs - und Bewertungsmethoden

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB auf.

Der Jahresabschluss der Meyer logistics GmbH wurde auf der Grundlage der Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Dritten Buches des Handelsgesetzbuches in Verbindung mit den ergänzenden Bestimmungen des GmbH-Gesetzes aufgestellt.

Die Bilanz enthält sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden. Die Ausübung von Bilanzierungswahlrechten wird nachstehend bei den Einzelposten der Bilanz erläutert.

Bei der Bewertung von Vermögensgegenständen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen und Rechnungsabgrenzungsposten sind die gesetzlichen Vorschriften beachtet worden. Zu den Methoden der planmäßigen Abschreibungen und zu der Ausübung von Bewertungswahlrechten werden nachstehend Angaben bei den einzelnen Posten der Bilanz gemacht.

III . Angaben zu Posten der Bilanz

1. Anlagevermögen

Zu der Entwicklung der immateriellen Vermögensgegenstände und des Sachanlagevermögens wird auf den als Anlage A zum Anhang beigefügten Anlagenspiegel verwiesen.

Bei den immateriellen Vermögensgegenständen handelt es sich um erworbene Software Diese wurde mit den Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen bewertet.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten bewertet und um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear sowie degressiv vorgenommen.

Die geringwertigen Anlagegüter mit Anschaffungskosten von mehr als EUR 250,00 bis einschließlich EUR 800,00 wurden entsprechend den steuerlichen Vorschriften im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 250,00 wurden sofort als sonstiger betrieblicher Aufwand behandelt.

2. Finanzanlagen

Unter dieser Position werden zum einen die Anteile an der KLV-Gesellschaftervereinigung Kombinierter Ladungsverkehr Hohenbudberg GmbH & Co. KG ausgewiesen. Die Hafteinlage betrug ursprünglich EUR 25.564,59. Wegen Wertlosigkeit und beschlossener Auflösung der Gesellschaft wurde diese bereits in 2002 auf EUR 1,00 abgeschrieben.

Des Weiteren ist die Beteiligung an der KM-Lager logistics GmbH, Willich, enthalten. Der Anteil am Kapital beträgt 50 %. Gemäß dem zuletzt festgestellten Jahresabschluss betrug das Eigenkapital zum 31. Dezember 2022 EUR 424.288,82. Der Jahresüberschuss im Geschäftsjahr 2022 betrug EUR 95.586,06.

Zudem werden unter den Finanzanlagen ein Genossenschaftsanteil an der Volksbank Mönchengladbach e.G. in Höhe von EUR 600,00 sowie ein Genossenschaftsanteil an der VKS-Vereinigung Deutscher Kraftwagenspediteure e.G. in Höhe von EUR 306,78 ausgewiesen.

3. Vorräte

Die Vorräte werden grundsätzlich zu Anschaffungskosten bzw. zu niedrigeren Widerbeschaffungs-kosten unter Beachtung des Niederstwertprinzips bewertet.

4. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Durch den Ansatz einer Pauschalwertberichtigung in Höhe von TEUR 35,9 (rund 1 %) wird dem allgemeinen Ausfallrisiko Rechnung getragen. Im Übrigen werden die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände mit dem Nennwert angesetzt.

5. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten berücksichtigt Zahlungen vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Stichtag darstellen.

6. Pensionsrückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden mit dem Erfüllungsbetrag bewertet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Die Ermittlung der Pensionsrückstellung erfolgte auf der Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens. Als Bewertungsmethode wurde das Teilwertverfahren angewendet. Künftige Rentenanpassungen sind mit einem Wert von 0 % p.a. in die Bewertung einbezogen worden. Als biometrische Rechenrundlage wurde die Richttafel 2018 G von Klaus Heubeck verwendet. Die Rückstellungen für Pensionen wurden gemäß § 253 Abs. 2 HGB mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen 10 Jahren in Höhe von 1,82 % abgezinst.

Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des siebenjährigen und des zehnjährigen Durchschnittszinssatzes beläuft sich bei einem Zinssatz von 1,74 % auf EUR 4.214,00. Dieser Unterschiedsbetrag unterliegt im Rahmen des § 253 Abs. 6 HGB einer Ausschüttungssperre.

Durch die Umstellung der Bewertung der Pensionsrückstellungen nach BilMoG ergab sich ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag in Höhe von EUR 53.708,00. Von der Übergangsvorschrift gemäß § 67 Abs. 1 Satz 1 EGHGB, den notwendigen Erhöhungsbetrag der Pensionsrückstellung, der sich aus der BilMoG-Erstanwendung ergibt, bis spätestens zum 31. Dezember 2024 anzusammeln, wurde bis zum Jahr 2020 Gebrauch gemacht. In 2020 wurde der verbliebende Restbetrag von EUR 14.317,00 vollständig zugeführt, sodass kein Unterschiedsbetrag mehr besteht.

Es wurden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB Aktivwerte aus Rückdeckungsversicherungen in Höhe von insgesamt EUR 705.325,00 (Zeitwert) von den Pensionsverpflichtungen (EUR 545.864,00) in Abzug gebracht. Der Erhöhungsbetrag der Aktivwerte der Rückdeckungsversicherung zum Vorjahreswert ist als sonstiger betrieblicher Ertrag ausgewiesen. Der Saldo aus den verrechneten Aufwendungen (EUR 10.060,00) und Erträgen (EUR 32.332,00) beträgt EUR 22.272,00.

Durch den Abzug der Aktivwerte übersteigt das Planvermögen den Wert der Pensionsrückstellung, so dass der Saldo der beiden Positionen in Höhe von EUR 159.461,00 als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" gemäß § 246 Abs. 2 Satz 3 HGB aktiviert wurde.

7. Sonstige Rückstellungen


Der Ansatz der Rückstellungen erfolgte mit den nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbeträgen.


Die sonstigen Rückstellungen erfassen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind mit den Erfüllungsbeträgen bewertet, die nach vernünftiger kaufmännischer Bewertung notwendig sind (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst (§ 253 Abs. 2 S. 1 HGB).

8. Verbindlichkeiten


Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag bilanziert (§ 253 Abs. 1 S. 2 HGB). Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1.342.474,00 sind durch Sicherungsübereignung gesichert.

IV . Angaben zu Posten der Gewinn - und Verlustrechnung

1. Zinsaufwand und -ertrag

Im Rahmen der Saldierung von Aufwendungen und Erträgen für Pensionsrückstellungen nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB wurden im Zinsaufwand Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von TEUR 10,1 sowie in den sonstigen betrieblichen Erträgen Zinserträge aus der Rückdeckungsversicherung in Höhe von TEUR 32,3 verrechnet.

V . Sonstige Angaben

1. Geschäftsführung

Geschäftsführer der Gesellschaft waren im Berichtsjahr

Frau Ira Meyer und


Herr Michael Meyer-Lingen.

Auf die Angabe der Vergütungen für die Geschäftsführung wird in Übereinstimmung mit § 286 Abs. 4 HGB verzichtet.

2. Mitarbeiter

Während des Geschäftsjahres waren im Durchschnitt 214,0 Arbeitnehmer bei der Gesellschaft beschäftigt. Hierin sind die Geschäftsführer und Auszubildende nicht enthalten. Die Arbeitnehmer entfallen auf die Gruppen

Gewerbliche Arbeitnehmer 161,0
Kaufmännische Arbeitnehmer 53,0

3. Sonstige finanzielle Verpflichtungen


Es bestehen aus der Bilanz nicht ersichtliche und nach § 251 HGB auch nicht vermerkpflichtige sonstige finanzielle Verpflichtungen in Höhe von EUR 6.426.895,70, die für die Beurteilung der Finanzlage von Bedeutung sind.


Es handelt sich um Verpflichtungen aus bestehenden Miet- und Leasingverträgen.

4. Sonstige vermerkpflichtige Haftungsverhältnisse

Es bestehen vermerkpflichtige Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB aus der Übernahme von selbstschuldnerischen Höchstbetragsbürgschaften in Höhe von TEUR 2.350,0 für Verbindlichkeiten Dritter, deren Restvaluta sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 2.350,0 beläuft.

5. Vorgänge von besonderer Bedeutung

Nach dem Bilanzstichtag sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, die eine wesentliche Auswirkung auf den Jahresabschluss haben.

6. Ergebnisverwendungsvorschlag


Die Geschäftsführung schlägt vor, den Jahresüberschuss von EUR 3.207.442,35 und den Gewinnvortrag von EUR 10.371.733,10, zusammen EUR 13.579.175,45, auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Willich, den 31. Juli 2024

Meyer logistics GmbH


gez. Ira Meyer


gez. Michael Meyer-Lingen

Anlagenspiegel für Offenlegungszwecke

Anschaffungs- und Herstellungskosten

Stand 01.01.2023 EUR
Zugänge EUR
Abgänge EUR
Umbuchungen EUR
Stand 31.12.2023 EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 424.486,74 9.680,00 0,00 0,00 434.166,74
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 35.724,59 4.608,70 0,00 0,00 40.333,29
2. Technische Anlagen und Maschinen 2.179.600,68 679.521,79 43.800,00 0,00 2.815.322,47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 15.976.865,46 2.329.079,11 1.539.828,58 793,40 16.766.909,39
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 793,40 0,00 0,00 -793,40 0,00
Summe Sachanlagen 18.192.984,13 3.013.209,60 1.583.628,58 0,00 19.622.565,15
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 76.910,10 0,00 0,00 0,00 76.910,10
2. Genossenschaftsanteile 906,78 0,00 0,00 0,00 906,78
Summe Finanzanlagen 77.816,88 0,00 0,00 0,00 77.816,88
Summe Anlagevermögen 18.695.287,75 3.022.889,60 1.583.628,58 0,00 20.134.548,77

Abschreibungen

Stand 01.01.2023 EUR
Abschreibungen Berichtsjahr EUR
Änderung der gesamten Abschreibungen i. Z. m. Abgängen EUR
Rundungs- differenz EUR
Stand 31.12.2023 EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 328.401,74 71.617,00 0,00 0,00 400.018,74
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 21.612,59 1.517,70 0,00 0,00 23.130,29
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.624.392,68 223.008,79 43.800,00 0,00 1.803.601,47
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 11.812.089,46 1.502.116,37 1.539.828,58 1,00 11.774.378,25
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 13.458.094,73 1.726.642,86 1.583.628,58 1,00 13.601.110,01
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 26.909,10 0,00 0,00 0,00 26.909,10
2. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 26.909,10 0,00 0,00 0,00 26.909,10
Summe Anlagevermögen 13.813.405,57 1.798.259,86 1.583.628,58 1,00 14.028.037,85

Buchwerte

Buchwert 31.12.2023 EUR
Buchwert 31.12.2022 EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 34.148,00 96.085,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 17.203,00 14.112,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 1.011.721,00 555.208,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.992.531,14 4.164.776,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 793,40
Summe Sachanlagen 6.021.455,14 4.734.889,40
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 50.001,00 50.001,00
2. Genossenschaftsanteile 906,78 906,78
Summe Finanzanlagen 50.907,78 50.907,78
Summe Anlagevermögen 6.106.510,92 4.881.882,18

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers für Offenlegungszwecke

In dem beigefügten, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht wurde folgender Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Meyer logistics GmbH

Prüfungsurteile


Wir haben den Jahresabschluss der Meyer logistics GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Meyer logistics GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.


Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.


Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile


Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht


Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresab-schlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.


Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.


Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts


Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.


Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.


Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.


Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Krefeld, den 1. August 2024

Dr. Heilmaier & Partner GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft


Steuerberatungsgesellschaft

Nauen Schlaf
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüferin

Ergänzende Angaben zur Offenlegung

Beschluss über die Ergebnisverwendung :

Die Gesellschafterversammlung der Meyer logistic GmbH hat am 21. August 2024 beschlossen, den Jahresüberschuss von EUR 3.207.442,35 und den Gewinnvortrag von EUR 10.371.733,10, zusammen EUR 13.579.175,45 auf neue Rechnung vorzutragen. Aus dem Gewinnvortrag werden EUR 280.000,00 ausgeschüttet. Die Ausschüttung erfolgt zum 22. August 2024.

Beschluss über die Feststellung des Jahresabschlusses :

Der Jahresabschluss 2023 wurde in der Gesellschafterversammlung am am 21. August 2024 festgestellt.

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