Master Data

Registry
Register court Charlottenburg (Berlin) HRB 157611
Registered
4/7/2014
Purpose
Die Herstellung und der Vertrieb von Döner-, Tiefkühl- und Fleischprodukten sowie der Fleischgroßhandel.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Hasan Babur
since 2/12/2020
Procura
Muhammed Babur
since 4/7/2014
Managing Director

Beneficial Owners

100.00% identified0.00% unresolved

Identified persons (1)

NameOwnership
Muhammed BaburBAHA Holding GmbH
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Berlin
€25,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

BAHA Food GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023

Inhaltsverzeichnis

I. Einleitung

a) Vorstellung des Unternehmers

b) Aktueller Marktkontext und Herausforderungen

II. Geschäftsentwicklung

a) Umsatzentwicklung im Berichtszeitraum

b) Kundenstruktur und Entwicklung

c) Produkt und Dienstleistungsportfolio

d) Ertragslage

e) Vermögens- und Finanzlage

III. Mitarbeiter

a) Personalstruktur und -entwicklung

b) Ausbildung und Qualifikationen

IV. Betriebliches Risikomanagement

a) Analyse von Risiken und Chancen

b) Maßnahmen zur Risikovermeidung und -minderung

c) Krisenmanagement und -kommunikation

V. Ausblick

a) Zukünftige Entwicklungen und Chancen

b) Strategische Ziele und Maßnahmen

c) Finanzielle Prognose

VI. Fazit

I. Einleitung

a) Vorstellung des Unternehmers

Die BAHA Food GmbH, wurde 2014 gegründet und ist ein produzierender Betrieb mit Sitz in Berlin. Die Gesellschaft ist auf die Produktion und den Vertrieb von Dönerspießen aus Kalbfleisch für den deutschen und europäischen Markt spezialisiert. Sie verfügt neben einem extensiven Zulieferer- und Kundennetzwerk über einen eigenen Fuhrpark, bestehend aus Kleintransportern und Lastkraftwagen, um auch die Lieferlogistik in weitgehend in eigener Hand zu haben. Sie ist im Großraum Berlin Marktführerin. Daneben vertreiben wir unsere Erzeugnisse mit gutem Erfolg in Nordrhein-Westphalen und im nördlichen Europa an.

Unser hoher Anspruch in Bezug auf die Qualität unserer Produkte und die damit verbundene Zufriedenheit unserer Kunden haben für uns, die BAHA Food GmbH und jeden unserer Mitarbeiter, höchste Priorität. Daher sind wir mit modernsten Maschinen und Kühlanlagen ausgestattet und legen besonderes Augenmerk auf Hygienebestimmungen und Sorgfaltspflichten. Diesem Qualitätsanspruch tragen wir mit Bestimmungen und internen Kontrollen zur Sicherung unserer Produkte mit hoher Fleischqualität stets Rechnung.

b) Aktueller Marktkontext und Herausforderungen

Im Jahr 2023 gab es im Markt für Fleischproduktion neben den allgemeinen Herausforderungen eine Reihe von spezifischen Anforderungen zu bewältigen. Dies insbesondere auch deswegen, da der Ernährungssektor immer mehr besonderen gesetzlichen Bestimmungen unterliegt.

Nicht zuletzt die Erfahrungen und Auswirkungen im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie haben den Markt entscheidend beeinflusst und wirken sich auch heute noch auf die Anforderungen auf unser Unternahmen aus. Hier haben wir entscheidende Maßnahmen und Vorkehrungen getroffen.

Ein weiterer Faktor, der den Markt beeinflusst, ist die zunehmende Bedeutung von Fleischersatzprodukten insbesondere in Form von vegetarischen bzw veganen Möglichkeiten der Ernährung. Kunden erwarten nachhaltige Angebote und messen dem Tierwohl zunehmendes Gewicht bei.

Diesen Anforderungen an Vielfalt und Qualität zu entsprechen und gleichzeitig Preisstabilität auf der Verkaufsseite zu ermöglichen, sind nach wie vor die wichtigen Ziele der gesamten Gesellschaft und damit auch unseres Unternehmens.

Zusätzlich gibt es politische und gesetzliche Entwicklungen, die den Markt beeinflussen. So sind im europäischen und deutschen Markt weiterhin hohe Anforderungen bezüglich Tierhaltung, Landwirtschaft, Hygiene, Lebensmittelsicherheit und Umweltschutz gegeben. Diese haben starke Auswirkungen auf Produktionsausgestaltungen und damit nicht zuletzt auf die Herstellungskosten als wesentliche Einflussfaktoren um damit die Möglichkeiten des Marktes einerseits ausschöpfen zu können und andererseits dem Marktgeschehen gerecht zu werden. Dies betrifft sowohl die Einkaufsseite als auch den Verkaufsbereich.

Insgesamt erfordert der Marktkontext eine hohe Anpassungsfähigkeit und Innovationsbereitschaft neben Kontinuität und Qualität seitens der Fleisch produzierenden Gewerbebetriebe. Unternehmen, die in der Lage sind, schnell und flexibel auf Veränderungen zu reagieren und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln, werden in der Lage sein, auch in Zukunft trotz tendenziell geringer Gewinnmargen erfolgreich zu sein.

II. Geschäftsentwicklung

a) Umsatzentwicklung im Berichtszeitraum

Im Geschäftsjahr 2023 konnte die BAHA Food GmbH ihren Umsatz im Vergleich zum Vorjahr auf gutem Niveau halten. Die Erlöse im Jahr 2023 betrugen insgesamt TEUR 26.989; im Jahr 2022 lag der Umsatz bei TEUR 28.054. Eine preisliche Steigerungskomponente lag nicht vor; vielmehr bewegte sich das Umsatzvolumen mengenmäßig auf ähnlichem Niveau wie im Jahr 2022.

Wir konnten unsere Stellung am Markt festigen. Dies betrifft in Deutschland nicht nur den Berliner-Brandenburger Absatzraum. Vielmehr lag ein Schwerpunkt auf Nordrhein-Westfalen. Dabei hat die BAHA Food GmbH stets darauf geachtet, ihre Fleischprodukte bedarfsgerecht anzubieten und auf individuelle Anforderungen der Kunden einzugehen. Mit Blick in die Zukunft rechnet das Unternehmen mit einer weiterhin herausfordernden Marktsituation und einem intensiven Wettbewerbsdruck. Dennoch ist die BAHA Food GmbH zuversichtlich, ihre Position am Markt auch in Zukunft erfolgreich halten und mengenmäßig auszubauen zu können. dies betrifft nicht zuletzt den europäischen Markt.

b) Kundenstruktur und Entwicklung

Im Jahr 2023 hat die BAHA Food GmbH ihren Fokus auf die Neukundengewinnung sowie die Stärkung ihres bestehenden Kundenstamms gelegt.

Die Weiterberechnung von steigenden Kosten, bedingt im Wesentlichen durch einsetzende starke Inflation, erheblich zunehmenden Energiepreisen und Handelssanktionen im Zuge des Ukraine-Russland-Krieges, an unsere Kunden war und ist nur bedingt möglich.

Im Jahr 2024 liegen unsere Umsatzerlöse gut 13 % über denen des Jahres 2023.

Die Umsatzentwicklung der letzten fünf Geschäftsjahre in den verschiedenen, von uns bisher bedienten Märkten, wird in folgender Kurzübersicht (Beträge in TEUR) wiedergegeben:

Jahr Bln-Brbrg NRW Rest BRD
2020 8.773 5.719 635
2021 9.273 8.091 670
2022 12.302 7.853 854
2023 13.423 10.131 1.306
2024 14.315 11.369 1.015
Jahr Schweden so. Ausld Summe
2020 397 1.154 16.678
2021 638 2.873 21.545
2022 762 6.283 28.054
2023 833 1.296 26.989
2024 1.192 2.656 30.547

Dank der guten Beziehungen zu ihren Kunden konnte sich die BAHA Food GmbH als verlässlicher und fairer Partner beweisen und ihre langjährigen Kundenbeziehungen durch nachhaltige Zusammenarbeit, Fokussierung auf die Kernkompetenzen sowie Bündelung und Optimierung von Herstellungs- und Arbeitsprozessen weiter stärken und ausbauen.

c) Produkt und Dienstleistungsportfolio

Das Produkt- und Dienstleistungsportfolio, vor allem die Dönerfleischproduktion der BAHA Food GmbH, hat sich auch in Zeiten von Krisen als resilienter Garant unseres Unternehmenswachstum erwiesen. So konnte sich die Branche der Restaurants, welche Döner anbieten, als Marktführer im Bereich Fast-Food weiterhin behaupten. Zudem sind weitere Entwicklungen hin zu einer Verstärkung der sogenannten Systemgastronomie zu erkennen. An dieser Entwicklung des Marktes nimmt die BAHA Food GmbH aktiv teil und wird sich wie bisher positiv einbringen. Durch die ab Ende 2025/Anfang 2026 vorgesehene Ausweitung der Produktpalette in der neuen Fertigungsstätte wird zukünftig ein breiteres Sortiment hergestellt und angeboten werden können.

Das Unternehmen setzt auf qualifizierte Mitarbeiter und moderne Anlagentechnik. Dies bietet seinen Kunden ein hohes Maß an Qualität, Hygiene und Service.

Dessen ungeachtet ermöglicht die nach wie vor bestehende Konzentration der BAHA Food GmbH auf das Kernprodukt, die Dönerfleisch- und Dönerspießproduktion, es dem Unternehmen, sich auf die unterschiedlichen Bedürfnisse und Anforderungen seiner Kunden einzugehen und auch zukünftig weiter individuelle Lösungen anzubieten.

d) Ertragslage

Im Jahr 2023 hat sich die Ertragslage des Unternehmens gegenüber dem Vorjahr weiterhin gut verbessert. Es wird ein Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 371 ausgewiesen. Im Jahr 2022 betrug der Überschuss TEUR 184.

Vorläufige Zahlen für 2024 lassen die Erwartung eines ähnlichen Gewinns wie im Jahr 2023 zu.

Die Umsatzerlöse verringerten sich im Geschäftsjahr 2023 um 3,8% von TEUR 28.054 im Jahr 2022 auf TEUR 26.989. Es ist anzumerken, dass von 2021 zu 2022 eine sehr große Steigerung um 30% vorgelegen hatte. Im Jahr 2023 erfolgte eine gewisse Konsolidierung.

Der Materialaufwand verminderte sich im gleichen Zeitraum um 3,0% von TEUR 22.373 auf TEUR 21.707.

Das Rohergebnis hat sich im Jahr 2023 um TEUR 517 nicht unerheblich verbessert. Dies entspricht - trotz des etwas geringeren Umsatzes - einer Erhöhung um 9,1%. Anzumerken ist, dass im Rohergebnis des Jahres 2023 TEUR 326 übrige Erträge enthalten sind (Vorjahr TEUR 31).

Beim Personalaufwand lag eine überproportionale Steigerung um 17,7% von TEUR 2.454 auf TEUR 2.890 vor.

Die Abschreibungen auf das immaterielle Anlagevermögen und die Sachanlagen liegen mit TEUR 339 (Vorjahr: TEUR 312) leicht über denen des Vorjahres.

Die Verbesserung der Ertragslage ist vor allem darauf zurückzuführen, dass im Jahr 2023 die Preise beim Fleischeinkauf nicht mehr so stark angestiegen waren wie in den Vorjahren. Demzufolge konnte 2023 eine entscheidende Verbesserung der Rohgewinnmarge erreicht werden.

In Auswirkung auf das Betriebsergebnis hatte diese Verbesserung durch einen erhöhten Personalaufwand (17,7% mehr) einen negativen Effekt. Infolge geringerer sonstiger betrieblicher Aufwendungen konnte das Betriebsergebnis von TEUR 295 auf TEUR 539 dennoch erheblich gesteigert werden (+ 82.7%).

Zusammenfassend ist in Bezug auf die Entwicklung der Ertragslage im Jahr 2023 festzuhalten, dass die Ertragslage unseres Unternehmens als gut positiv und zufriedenstellend bezeichnet werden kann.

e) Vermögens- und Finanzlage

Die Bilanzsumme des Unternehmens stieg im Jahr 2023 um TEUR 1.800 (22,9%) von TEUR 7.854 auf TEUR 9.654. Dies ist auf der Aktivseite überwiegend auf eine Zunahme der Vorräte und der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen. Auf der Passivseite liegt der größte Steigerungsanteil bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und den sonstigen Verbindlichkeiten. Dagegen konnten die Bankschulden durch Tilgungen gut abgebaut werden.

Das Anlagevermögen des Unternehmens erhöhte sich im Jahr 2023 nur geringfügig. Hierbei standen den Zugängen (TEUR 368) laufende planmäßige Abschreibungen in Höhe von TEUR 339 gegenüber.

Die Vorräte der BAHA Food GmbH erhöhten sich nicht unerheblich um 43,2% von TEUR 1.605 auf TEUR 2.298. Im Jahr 2022 lag ein geringerer Bestand vor als bei der Gesellschaft durchschnittlich gegeben ist.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich erheblich um TEUR 1.468 = 70,2% von TEUR 2.090 auf TEUR 3.558. Mit größeren Ausfällen rechnen wir erfahrungsgemäß nicht. Eine Pauschalwertberichtigung deckt Verluste überwiegend ab.

Die Geld-/Barmittel des Unternehmens werden zum Bilanzstichtag 31.12.2023 erheblich geringer ausgewiesen (von TEUR 133 auf TEUR 12). Die Liquidität wird dadurch nicht negativ beeinflusst. Im Jahr 2022 lag ein vergleichsweise hoher Ausweis vor.

Das Eigenkapital des Unternehmens hat sich von TEUR 393 auf TEUR 764 stark erhöht. Die Eigenkapitalquote hat sich zum 31.12.2023 somit gut verbessert. wieder erhöht. Sie liegt mit 7,9% erheblich über den 5,0% des Vorjahres. Und dies trotz der stark gestiegenen Bilanzsumme.

Die gesamten Verbindlichkeiten des Unternehmens stiegen um 18% von TEUR 7.337 auf TEUR 8.684. Diese Erhöhung um TEUR 1.347 ist ganz überwiegend auf eine Zunahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, um TEUR 1.353, zurückzuführen. Der Anstieg korrespondiert mit den höheren Vorräten und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Die Bankschulden haben sich vor allem durch Tilgungen verringert.

Zusammenfassend lässt sich anmerken, dass die Vermögens- und Finanzlage des Unternehmens im Jahr 2023 gut gesichert ist. Die geänderte Vermögenslage ist durch hohe, langfristig zur Verfügung stehende Investitionen im Anlagevermögen mit gutem Umsatzpotential gekennzeichnet. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben teilweise längere Ausgleichsfristen und stellen somit eine Liquiditäts- und Finanzierungskomponente dar.

III. Mitarbeiter

a) Personalstruktur und -entwicklung

Die Personalstruktur der BAHA Food GmbH hat sich im Jahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr kaum verändert. Im Jahr 2023 waren durchschnittlich 110 Mitarbeiter (umgerechnet in Vollzeiteinheiten) beschäftigt.

Die Personalstruktur und -entwicklung bleibt auch in Zukunft ein wichtiges Thema für unser Unternehmen, um nicht zuletzt dadurch die Qualität unserer Produkte und sonstigen Angebote aufrechtzuerhalten und zu verbessern. Modernisierungen im Bereich der maschinellen Ausstattung haben dabei einen entscheidenden Einfluss.

b) Ausbildung und Qualifikationen

Wir legen großen Wert auf die Qualifikation, die Ausbildung und Weiterbildung unserer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen.

Nur durch eine kontinuierliche Aus- und Weiterbildung können wir unseren hohen Qualitätsstandard gewährleisten und uns den ständig verändernden Herausforderungen unserer Branche stellen. Vorschriften, insbesondere des Lebensmittelgesetzes, werden stets beachtet; ihre Anwendung unterliegt laufenden Kontrollen.

IV. Betriebliches Risikomanagement

a) Analyse von Risiken und Chancen

Analyse von Risiken und Chancen für die BAHA Food GmbH stellten sich im Jahr 2023 wie folgt dar:

Risiken:

Lieferengpässe und Rohstoffpreisanstieg: Lieferanten vermelden immer wieder, dass Engpässe bei den Rohmaterialien aus der Schlachtung zu Lieferverzögerungen führen können. Diese wiederrum können Produktionsengpässe bei uns nach sich ziehen. Auch der damit einhergehende Preisanstieg auf der Einkaufsseite stellt ein größer werdendes Risiko dar. Der Begegnung dieser Risiken mit geeigneten Maßnahmen wird von Seiten der Geschäftsführung im Tagesgeschäft ein besonderer Stellenwert beigemessen.

Konkurrenz: Der Wettbewerb in der Dönerfleischproduktion bleibt hoch. Dies kann zu einem Preisdruck auf der Verkaufsseite und einer möglichen Abwanderung von Kunden führen.

Fachkräftemangel: Der Mangel an qualifizierten Mitarbeitern insbesondere in der Produktion kann zu Schwierigkeiten bei der Besetzung von Stellen führen und unter Umständen die Effektivität der Geschäftstätigkeit beeinträchtigen.

Sicherheitsrisiken: Grundsätzlich besteht immer das Risiko von Sicherheitsbedrohungen wie Einbrüchen, Diebstählen und Vandalismus, die das Unternehmen betreffen können und gegebenenfalls auch den Ruf des Unternehmens beeinträchtigen können.

Chancen:

Wachstumspotential: Die zunehmende Nachfrage nach Fast-Food und dem Döner „für Zuhause“ - auch im Einzelhandel - bietet Potenzial für Wachstum. Generell ist eine Ausweitung der Produkt- und Angebotspalette vorteilhaft.

Digitalisierung: Die fortschreitende Digitalisierung eröffnet neue Möglichkeiten, um Produktions- und Lieferketten effektiver zu gestalten und neue Produkte anzubieten sowie eine allgemeine Kostenminderung zu erlangen.

Nachhaltigkeit: Die zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeit in der Gesellschaft bietet insofern Potenzial für die Entwicklung des Unternehmens, als dass das Unternehmen durch die Herstellung entsprechender Produkte und Produktgruppen die Kundennachfrage besser befriedigen und seine Position am Markt stärken kann (z.B. durch die Herstellung von Fleischersatzprodukten).

Erschließung neuer Marktregionen: Hier bieten unsere Angebote gute Möglichkeiten mit entscheidendem Umsatzpotential. Dabei bieten nicht zuletzt Abnehmerketten der Gastronomie gute Steigerungsmöglichkeiten. Wir versuchen unsere außerhalb der Region Berlin-Brandenburg bereits bestehenden Absatzmärkte intensiver zu bedienen sowie neue Märkte zu erschließen.

b) Maßnahmen zur Risikovermeidung und -minderung

Um Risiken zu minimieren und schwere Folgen zu vermeiden, hat die BAHA Food GmbH im Jahr 2023 verschiedene Maßnahmen ergriffen und verstärkt: Vermehrte Einführung von Hygienemaßnahmen und -kontrollen, um dem Risiko von Infektionen und Pandemien zu begegnen und diese zu minimieren.

Schulungen und Sensibilisierung der Mitarbeiter zur Einhaltung und Beachtung der Hygienemaßnahmen.

Umstellung auf digitale Prozesse, insbesondere in der Verwaltung, und Herbeiführung von geeigneten Arbeitsabläufen, um die Effizienz und Flexibilität zu verbessern und Arbeitsprozesse zu optimieren.

Analyse und Bewertung von Risiken im Zusammenhang mit angebotenen Dienstleistungen und Produkten sowie Ergreifen von Maßnahmen zur Minimierung dieser Risiken.

Intensivierung der Kundenbetreuung und -pflege, um die bestehenden Kundenbeziehungen weiter auszubauen, zu vertiefen und zu stärken.

c) Krisenmanagement und -kommunikation

Im Jahr 2023 hat die BAHA Food GmbH ihre Krisenmanagement- und Kommunikationsstrategie aufrechterhalten und weiter verbessert. Gerade in unserer Branche war und ist es wichtig, schnell und effektiv zu handeln, um die Gesundheit und Sicherheit sowohl unserer Mitarbeiter als auch der Kunden zu gewährleisten und gleichzeitig den Geschäftsbetrieb möglichst umfassend aufrechtzuerhalten. Dies gilt insbesondere beim Eintritt von unerwarteten und umfassenden Problematiken.

Um die Risiken so schnell wie möglich zu erkennen und zu mindern, werden unsere Mitarbeiter über Sofortmaßnahmen und notwendige Verhaltensregeln regelmäßig informiert und geschult.

In Bezug auf die Kommunikation arbeitet die BAHA Food GmbH eng mit ihren Kunden zusammen, um sie über die aktuellen Maßnahmen und Empfehlungen auf dem Laufenden zu halten und ihre Bedürfnisse gut zu verstehen. Auch die Mitarbeiter werden regelmäßig über die aktuelle Situation informiert und auf dem Laufenden gehalten, um Unsicherheiten und Ängste zu vermeiden.

Insgesamt hat die BAHA Food GmbH ihre Krisenmanagement- und Kommunikationsstrategie im Jahr 2023 weiter ausgebaut, um insbesondere auf unvorhergesehene Ereignisse schnell und effektiv reagieren zu können. Die Gesundheit und Sicherheit unserer Mitarbeiter und Kunden werden wir bei ähnlich auftretenden Problemen (z.B. eine Pandemie oder Problematiken im Tierbereich) dadurch möglichst gewährleisten. Hierfür haben wir aus den Erfahrungen insbesondere der letzten Jahre heraus zusätzliche Vorkehrungen und Maßnahmen auf den Weg gebracht und sind in hohem Maße sensibilisiert.

V. Ausblick

a) Zukünftige Entwicklungen und Chancen

Der Lebensmittelmarkt allgemein und vor allem der auf die Dönerproduktion bezogene Markt in Deutschland und Europa befindet sich weiterhin in einer dynamischen Wachstumsphase. Er bietet der BAHA Food GmbH mit ihrem im Laufe der Jahre hervorgehobenen und gefestigten Marktstellung zahlreiche Chancen für die Zukunft. Neben dem klassischen Absatzgeschäft über Restaurants, welches nach wie vor den Kern des Marktes darstellt, ergeben sich sowohl durch neue Produktlinien als auch zusätzliche Absatzkanäle und -märkte, die es zu erschließen und zu bedienen gilt, gute Entwicklungschancen.

Einzelhandel: Der Einzelhandel entwickelt sich zu einem immer wichtigeren Abnehmer von Dönerfleisch. Supermärkte und Discounter bieten ihren Kunden zunehmend frische und verzehrfertige Dönerprodukte an, die sowohl im Kühlregal als auch in der Tiefkühlung erhältlich sind. Dieser Trend wird durch die zunehmende Bequemlichkeit und den Zeitmangel der Verbraucher verstärkt.

Neue Vertriebskanäle: Neben dem Einzelhandel bieten Lieferdienste und Online-Plattformen neue Absatzchancen für Dönerfleischhersteller. Diese Vertriebskanäle ermöglichen es den Herstellern, ihre Produkte direkt an Endverbraucher zu verkaufen und so höhere Margen erzielen zu können.

Internationalisierung: Der Döner erfreut sich auch in anderen Ländern wachsender Beliebtheit. Die BAHA Food GmbH wird weiterhin Ihre Beziehungen zu europäischen Absatzmärkten ausbauen sowie ihre Geschäftstätigkeit internationalisieren und damit neue Märkte erschließen.

Die neue Produktionsstätte unweit der jetzigen Betriebsgebäude bietet der BAHA Food GmbH die Möglichkeit, sowohl ihre Produktionsprozesse zu optimieren als auch die Effizienz des Unternehmens zu steigern. Dies kann und soll perspektivisch zu nicht unerheblichen Kosteneinsparungen einerseits und höheren Gewinnmargen andererseits führen. Darüber hinaus kann die neue Fertigungshalle auch dazu genutzt werden, neue, innovative Produkte zu entwickeln sowie die Qualität der bestehenden Produkte nochmals zu verbessern. Hier sehen wir gute Chancen und Möglichkeiten.

b) Strategische Ziele und Maßnahmen

Um den Marktanteil in unserem Kerngeschäft - die Belieferung von Restaurants - zu erhöhen, werden laufend gezielt zusätzliche Maßnahmen ergriffen. Die bestehenden Kundenbeziehungen zu Restaurants und Restaurantketten werden durch regelmäßigen Kontakt, persönliche Betreuung und individuelle Angebote weiter gefestigt. Neue Kunden können durch unsere qualitativ hochwertigen Produkte, die den Geschmack der Gäste treffen, und attraktive Angebote, wie zum Beispiel Rabatte oder Aktionen, gewonnen werden.

Um die Leistungsfähigkeit und Effizienz zu erhöhen sowie die Lieferfähigkeit zu verbessern, werden die Vertriebs- und Logistikprozesse zusätzlich optimiert.

Die zum Teil bereits genutzte, und komplett vorgesehene Einführung einer modernen Lager-Softwarelösung mit flexiblem Warenwirtschaftssystem wird von der Geschäftsführung weiter stark vorangetrieben, um Abläufe nicht zuletzt kostenmäßig zu optimieren und schnellere Informationen zu erhalten.

Die Stärkung der seit Jahren eingeführten Marke „baha food“, ist nach wie vor ein wichtiges strategisches Ziel der Geschäftsführung. Mit Maßnahmen zur Steigerung des Bekanntheitsgrads, des Images für Qualität und guten Geschmack, sorgt die BAHA Food GmbH für Kundenloyalität und Ausweitung der eigenen Marktanteile sowie in Zukunft verstärkt die Erschließung neuer Märkte. Mithilfe einer effektiven und langfristigen Markenstrategie wird die Wettbewerbsposition weiter gefestigt werden. Auch fördert die Markenentwicklung hin zu einer beliebten Traditionsmarke sowohl die Mitarbeitermotivation und den Mitarbeiterstolz als auch die Identifikation mit dem Unternehmen. Sie trägt - auf das Unternehmen an sich bezogen - zu einer Stärkung und zu einer positiven Entwicklung der internen Unternehmenskultur bei.

Die Sicherung der langfristigen Wettbewerbsfähigkeit durch große Erweiterungsinvestitionen, Investitionen in moderne Fertigungsanlagen, einen qualifizierten Mitarbeiterbestand und die Schaffung von langjährigen positiven Geschäftsbeziehungen zu Geschäftspartnern werden von der Geschäftsleitung seit vielen Jahren als notwendige und zielführende Maßnahmen angesehen und konsequent verfolgt. Diese Maßnahmen unterstützen die BAHA Food GmbH auf Ihrem weiteren Weg zu einem agilen und zukunftsorientierten Unternehmen, welches sich an stetig ändernde Bedürfnisse der Kunden, Zulieferer, Mitarbeiter sowie sich ändernde Marktbedingungen schneller und besser anpassen kann und muss. Nicht zuletzt sind gesetzliche Vorgaben schnell und effizient, aber auch kostengünstig umzusetzen.

c) Finanzielle Prognose

Die Prognose basiert auf den folgenden Daten:

 

Eigenkapitalanteil 2023: 7,9%

 

Verschuldungsgrad bei Kreditinstituten 2023: 19,9%

 

Verbindlichkeiten bei Lieferanten: 64,2%

 

Erhöhung des Vermögens gegenüber dem Bilanzstichtag 2022: 22,9%

Basierend auf diesen Ausgangsparametern gehen wir davon aus, dass unser Unternehmen auch im Jahr 2024 und danach eine gute finanzielle Entwicklung verzeichnen wird. Die Erhöhung des Vermögens gegenüber dem Bilanzstichtag 2022 um 22,9% lässt eine weitere positive Geschäftsentwicklung zu und wird so auch erwartet. Von 2021 zu 2022 lag bereits eine Vermögensmehrung um 30,5% vor.

Der gestiegene Eigenkapitalanteil in Höhe von 7,9% zum 31.12.2023 zeigt, dass unser Unternehmen über eine solide und nachhaltige Performance und gute finanzielle Basis verfügt. Der Verschuldungsgrad bei Kreditinstituten hat sich gegenüber 2022 von 29,1% auf nunmehr 19,9% gut vermindert. Den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stehen Vorratsbestände und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in geringerer Höhe gegenüber.

Die finanzielle Lage ist per Ende 2023 aber nach wie vor als gut gesichert und stabil zu bezeichnen.

Wir sind zuversichtlich, dass wir unsere langfristigen Finanzziele erreichen werden. Wir arbeiten unter Durchführung von großen Investitionen weiterhin daran, unsere finanzielle Stabilität und Widerstandsfähigkeit zu stärken. Die Zahlen für 2024 sowie die bisherigen Ergebnisse im Jahr 2025 bestätigen vorstehende Einschätzungen.

VI. Fazit

Zusammenfassung der wichtigsten Aussagen

1.

Die BAHA Food GmbH hat im Geschäftsjahr 2023 eine gute erhebliches Umsatzstabilität verzeichnet. Sie konnte ihre Marktstellung und -aussichten stärken und den Ausbau vorantreiben.

2.

Die Geschäftsentwicklung im Jahr 2023 ist insbesondere als Festigung und Bestätigung der bereits im Jahr 2022 erheblich gestiegenen Umsatzausweitung (plus 30%) anzusehen. Die BAHA Food GmbH konnte erfolgreich auf veränderte Bedingungen reagieren und gleichzeitig ihre Leistungen an die Anforderungen der Kunden anpassen.

3.

Die BAHA Food GmbH legt großen Wert auf die Qualität und Herkunft Ihrer Rohmaterialien. Hierzu wurden im Jahr 2023 flankierend zusätzliche und regelmäßige Qualitäts- und Hygienekontrollen durchgeführt.

4.

Die finanzielle Situation der BAHA Food GmbH hat sich gut bestätigt und ist als positiv stabil zu bezeichnen. Der Eigenkapitalanteil beträgt verbessert 7,9%. Die Verschuldungen bei Kreditinstituten und Lieferanten befinden sich nach wie vor auf einem tragbaren Niveau. Gestiegene Forderungen an Kunden und ein höherer Bestand an Vorräten infolge starker Umsatzausweitungen bieten hierfür einen adäquaten Ausgleich.

5.

Die BAHA Food GmbH hat für die folgenden Geschäftsjahre ein starkes Wachstumspotenzial vorzuweisen. Dies wird durch die im Jahr 2024 bereits eingetretene weitere Umsatzerhöhung und verbesserte Erträge bestätigt. Die neue Produktionsstätte bietet große Möglichkeiten.

Insgesamt stellt sich die Lage der BAHA Food GmbH in Form einer gefestigt positiven Geschäftsentwicklung dar. Die bereits im Jahr 2024 und bis Mitte 2025 weiter eingetretene positive Entwicklung und unsere Prognosen für die Zeit danach sind als gut positiv zu bezeichnen und entsprechen unseren Erwartungen. Die BAHA Food GmbH ist weiterhin stark bestrebt, ihre Produkte stetig zu verbessern, Innovationen herbeizuführen und auch neue Erzeugnisse herzustellen und anzubieten. Wir sind in hohem Maße bestrebt, unsere Position am Markt nachhaltig zu stärken und auch überregional auszuweiten.

Hiermit erkläre ich, dass in diesem Bericht die Lage und der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses der BAHA Food GmbH so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild von unserem Unternehmen vermittelt wird. Wesentliche Chancen und Risiken wurden von mir benannt und erläutert.

 

Berlin, den 07.07.2025

Muhammed Babur, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

AKTIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 139.672,00 158.758,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.817,00 0,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 941.173,00 952.482,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.005.420,37 1.967.099,15
3.095.082,37 3.078.339,15
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftanteile 520,00 520,00
Summe Anlagevermögen 3.095.603,37 3.078.860,15
UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe 343.294,00 239.210,00
2. Unfertige Erzeugnisse 805.022,00 561.792,00
3. Fertige Erzeugnisse 1.148.497,00 801.998,00
4. Geleistete Anzahlungen 1.548,37 1.548,37
2.298.361,37 1.604.548,37
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.558.428,03 2.089.632,17
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 33.049,04 (Vorjahr: EUR 0,00)
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 300.889,97 288.911,95
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr EUR 300.889,97 (Vorjahr: EUR 288.911,95)
3. Forderungen gegen Gesellschafter 0,00 60.964,56
4. Sonstige Vermögensgegenstände 387.065,67 597.269,40
4.246.383,67 3.036.778,08
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 12.399,19 132.611,16
Summe Umlaufvermögen 6.557.144,23 4.773.937,61
RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 1.266,64 1.266,64
9.654.014,24 7.854.064,40

PASSIVA

31.12.2023 31.12.2022
EUR EUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 25.000,00 25.000,00
Nict eingeforderte ausstehende Einlagen -12.500,00 -12.500,00
II. Gewinnvortrag 380.724,44 197.100,66
III. Jahresüberschuss 370.626,66 183.623,78
763.851,10 393.224,44
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Steuerrückstellungen 103.623,11 0,00
2. Sonstige Rückstellungen 102.160,00 123.699,00
205.783,11 123.699,00
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 1.926.660,81 2.287.596,70
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 179.715,45 (Vorjahr: EUR 134.194,80)
- davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr: EUR 1.746.945,36 (Vorjahr: EUR 2.153.401,90)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.203.465,90 4.850.315,11
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 6.203.465,9 (Vorjahr: EUR 4.850.315,11)
3. Verbindlichkeiten ggü. Gesellschaftern 0,00 1.243,98
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 1.243,98)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 554.253,32 197.985,17
- davon an Geschäftsführer: EUR 277.907,74 (Vorjahr: EUR )
- davon aus Steuern: EUR 168.978,81 (Vorjahr: EUR 155.388,96)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 554.253,32 (Vorjahr: EUR 170.260,60)
- davon mit einer Restlaufzeit über einem Jahr: EUR 0,00 (Vorjahr: EUR 27.724,57)
8.684.380,03 7.337.140,96
9.654.014,24 7.854.064,40

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2023

2023 2022
EUR EUR
1. Rohergebnis 6.198.398,03 5.680.859,52
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -2.351.604,83 -2.003.255,45
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -538.982,11 -451.333,16
-2.890.586,94 -2.454.588,61
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -339.262,58 -312.330,10
4. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.429.912,81 -2.619.338,42
5. Betriebsergebnis 538.635,70 294.602,39
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6.690,44 8.071,66
- davon von verbundenen Unternehmen EUR 5.828,02 (Vorjahr: EUR 2.411,95)
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -73.908,08 -70.064,04
8. Finanzergebnis -67.217,64 -61.992,38
9. Steuern vom Einkommen und Ertrag -90.423,64 -38.936,47
10. Ergebnis nach Steuern 380.994,42 193.673,54
11. sonstige Steuern -10.367,76 -10.049,76
12. Jahresüberschuss 370.626,66 183.623,78

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

INHALTSVERZEICHNIS

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Handelsregistereintrag

II. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

III. Bewertungs- und Bilanzierungsmethoden / Bewertungen verschiedener Bilanzposten

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

2. Sachanlagen

3. Vorräte

4. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

5. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen / gegen Gesellschafter

6. Sonstige Vermögensgegenstände

7. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie übrige Verbindlichkeiten

8. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

9. Rückstellungen

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

I. Anlagevermögen

II. Rückstellungen / Rückstellungsspiegel

C. Ergänzende Angaben

D. Ergebnisverwendung / Ausschüttungen

Anlage: Anlagespiegel

A. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Der Jahresabschluss der BAHA Food GmbH zum 31.12.2023 wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung und bei der Offenlegung (§ 327 HGB) des Jahresabschlusses wurden in Anspruch genommen.

Der Abschluss umfasst die Bilanz, die Gewinn- und Verlustrechnung und den Anhang (einschließlich Anlagespiegel). Die Gewinn- und Verlustrechnung ist entsprechend § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Um die Klarheit der Darstellung zu verbessern, sind einzelne Posten der Bilanz sowie der Gewinn- und Verlustrechnung zusammengefasst und - soweit vorgeschrieben - ergänzend in diesem Anhang aufgegliedert und erläutert.

I. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Handelsregistereintrag

Firma: BAHA Food GmbH
Sitz: Berlin
Register: Handelsregister HRB
Registergericht: Amtsgericht Berlin (Charlottenburg)
Register-Nr.: 157611

II. Gliederungsgrundsätze / Darstellungsstetigkeit

Die Gliederung der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht den §§ 266 und 275 HGB sowie § 42 GmbHG. Von der Darstellungsstetigkeit wurde gegenüber dem Vorjahr nicht abgewichen.

III. Bewertung- und Bilanzierungsmethoden / Bewertungen verschiedener Bilanzposten

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen, Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals, sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden im Rahmen des § 249 HGB, Rechnungsabgrenzungsposten nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der allgemeinen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatz- und Bewertungsbestimmungen für Kapitalgesellschaften (§§ 264 bis 274 und 279 bis 283 HGB) erstellt.

Einzelne Posten wurden wie folgt bewertet:

1. Immaterielle Vermögensgegenstände

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

2. Sachanlagen

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Außerplanmäßige Abschreibungen waren im Berichtsjahr nicht angezeigt.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände überwiegend linear vorgenommen.

Im Geschäftsjahr erworbene geringwertige Anlagegüter werden voll abgeschrieben.

3. Vorräte

Die Roh- Hilfs- und Betriebsstoffe sind zu Anschaffungskosten zuzüglich Nebenkosten bewertet. Bei den Erzeugnissen erfolgte die Bewertung zu Herstellungskosten. Dabei kamen neben den Einzelkosten der Fertigung angemessene Fertigungszuschlagssätze sowie Zuschläge für allgemeine Gemeinkosten zum Ansatz. Die Vorschriften zur Berücksichtigung einer verlustfreien Bewertung wurden hinreichend beachtet.

4. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind grundsätzlich mit ihrem Nominalwert bilanziert worden. Dabei werden Rechnungskürzungen, Skontoabzüge und dergleichen berücksichtigt. Gegebenenfalls erkennbare Ausfallrisiken wird bei Vorliegen durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Im Jahr 2023 wurden keine Einzelwertberichtigungen gebildet. Auf den gesamten Forderungsbestand wurde eine Pauschalwertberichtigung gebildet.

5. Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen / gegen Gesellschafter

Die Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen betragen zum Bilanzstichtag einschließlich Zinsen 300.889,97 € (Vorjahr 288.911,95 €).

Die Forderungen sind zum Nennwert ausgewiesen.

6. Sonstige Vermögensgegenstände

Hier sind unter anderem Kautionen in Höhe von 209.508,87 € sowie Steuererstattungsansprüche betreffend Vorjahre in Höhe von zusammen 126.005,44 € erfasst. Die sonstigen Vermögensgegenstände wurden zu Nennbeträgen bilanziert.

7. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie übrige Verbindlichkeiten

Diese Verbindlichkeiten wurden mit Ihrem Nennwert bzw. Rückzahlungsbetrag bilanziert.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen am Bilanzstichtag 6.203.465,90 €.

Es sind Schulden gegenüber der Gesellschafterin in Höhe von 0,00 € (Vorjahr 1.243,98 €) erfasst. Gegenüber dem Geschäftsführer werden Verbindlichkeiten in Höhe von € 277.907,74 bilanziert.

8. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Im Vorjahr wurde im Zusammenhang mit dem Umbau/der Errichtung der neuen Produktionshalle nebst Verwaltungsräumen im ein langfristiges, KfW-basiertes und zinsgünstiges, Tilgungsdarlehen bei der Commerzbank AG in Höhe von 1.622.000,00 € aufgenommen. Die Laufzeit beträgt zehn Jahre. Die Tilgung setzte ab dem Kalenderjahr 2023 ein.

9. Rückstellungen

Die Rückstellungen sind mit ihrem voraussichtlich zu erwartenden Erfüllungsbetrag angesetzt. Ihre Zusammensetzung und Entwicklung im Berichtsjahr werden nachfolgend unter B. I. Rückstellungsspiegel aufgezeigt.

Ansatz und Höhe der bilanzierten Rückstellungen ergeben sich aus Unterlagen der Gesellschaft. Bei ihrer Bildung wurde der Grundsatz der Vorsicht berücksichtig; Erfahrungswerte aus Vorjahren kamen vor allem bei der Ermittlung der Höhe zur Anwendung.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

I. Anlagevermögen

Die Gesellschaft baut aktuell und im Jahr 2023 eine weitere Produktionshalle mit angeschlossenen Verwaltungsräumlichkeiten um/aus. Die Aufnahme der Produktion in den neuen Räumlichkeiten wird voraussichtlich im letzten Quartal 2025 erfolgen.

Der Bilanzposten geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau beinhaltet zum 31.12.2023 1.990.244,77 € unter der Position Geschäftsbauten im Bau.

In der Summe waren im Berichtsjahr Anlagenzugänge in Höhe von 368.628,32 € zu verzeichnen gewesen. Abgänge ergaben sich in Höhe von 55.813,24 €. Im Jahr 2022 beliefen sich die Zugänge im Anlagevermögen auf 1.877.487,92 €; die Abgänge auf 1.117,96 €.

Hinsichtlich weiterer Erläuterungen zum Anlagevermögen und dessen Entwicklung im Einzelnen im Jahr 2023 wird auf den als Anlage zu diesem Anhang beigefügten Anlagenspiegel verwiesen.

II. Rückstellungen / Rückstellungsspiegel

Die Rückstellungen haben sich im Geschäftsjahr 2023 wie folgt entwickelt:

Anfangsbestand Verbrauch / Auflösung Zuführungen Endstand
Rückstellungen Gewerbesteuer - € 44.143,00 € 44.143,00 €
Rückstellungen Körperschaftsteuer - € - € 59.480,11 € 59.480,11 €
Zwischensumme Steuerrückstellungen - € - € 103.623,11 € 103.623,11 €
Rückstellungen für Personalkosten 20.160,00 € 6.120,00 € 15.120,00 € 29.160,00 €
Rückstellungen für Aufbewahrungspflichten 15.000,00 € - € - € 15.000,00 €
Rückstellungen latente Steuern 45.539,00 € 45.539,00 € - €
Rückstellungen für Abschluss und Prüfung 43.000,00 € 22.046,40 € 37.046,40 € 58.000,00 €
Sonstige Rückstellungen - € 51.464,81 € 51.464,81 € - €
Zwischensumme Sonst. Rückstellungen 123.699,00 € 125.170,21 € 103.631,21 € 102.160,00 €
Rückstellungen gesamt 123.699,00 € 125.170,21 € 207.254,32 € 205.783,11 €

Die Steuerrückstellungen betreffen die zu erwartenden Beträge für den Veranlagungszeitraum 2023.

Aufgrund von Ausgleichsabgaben an die LAGESO zu erwartende Beträge für 2023 werden Rückstellungen für Personalkosten - nach erfolgtem Teilverbrauch in 2023 - in Höhe von 29.160,00 € bilanziert.

Die Rückstellung für Aufbewahrungspflichten wird in unveränderter Höhe ausgewiesen.

Bei den Rückstellungen für Abschluss- und Prüfungskosten handelt es sich um zu erwartende Aufwendungen für die Erstellungen der Jahresabschlüsse und für die Jahresabschlussprüfungen für mehrere Jahre. Nach einem Teilverbrauch in Höhe von 22.046,40 € im Berichtsjahr erfolgte eine Zuführung in Höhe von 37.046,40 € zu Lasten des Ergebnisses von 2023.

Die Rückstellung für latente Steuern war in Vorjahren gebildet worden; sie konnte im Jahr 2023 zu Gunsten des Ergebnisses in voller Höhe aufgelöst werden.

C. Ergänzende Angaben

Im Berichtsjahr wurde und wird, wie in den Jahren davor und auch danach, die Geschäftsleitung des Unternehmens durch Herrn Muhammed Babur wahrgenommen. Er ist der alleinige Geschäftsführer der BAHA Food GmbH und der Geschäftsführer der Gesellschafterin (BAHA Holding GmbH).

Die durchschnittliche Zahl der im Laufe des Kalenderjahres 2023 im Unternehmen beschäftigten Arbeitnehmer betrug (auf Vollzeitbasis umgerechnet) 110 Personen.

D. Ergebnisverwendung / Ausschüttungen

Für das Geschäftsjahr 2023 ermittelt sich ein Jahresüberschuss in Höhe von 370.626,66 €. Die Gesellschaft schlägt vor, diesen auf neue Rechnung vorzutragen. Es ermittelt sich dann ein neuer Gewinnvortrag nach 2024 in Höhe von 751.351,10 €.

Der Jahresabschluss wurde unter der Berücksichtigung der von der Geschäftsführung vorgeschlagenen Gewinnverwendung aufgestellt.

Ausschüttungen an die Gesellschafterin wurden wie in den Vorjahren nicht beschlossen; sie werden der Gesellschafterin wegen verstärkt vorgesehener Kapitalbildung durch Gewinnthesaurierung nicht vorgeschlagen.

 

Berlin, den 07.07.2025

Muhammed Babur, Geschäftsführer

Anlagespiegel zum 31.12.2023

BAHA Food GmbH, Berlin

Anschaffungs- und Herstellungskosten
01. Jan. 2023 Zugänge Abgänge Umgliederungen 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.700,00 - - - 1.700,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 223.685,10 - - - 223.685,10
2. Technische Anlagen und Maschinen - 9.311,12 - - 9.311,12
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 2.002.293,51 141.793,46 55.530,72 178.920,00 2.267.476,25
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.967.099,15 217.523,74 282,52 - 178.920,00 2.005.420,37
Summe Sachanlagen 4.193.077,76 368.628,32 55.813,24 4.505.892,84
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 520,00 - - 520,00
Summe Anlagevermögen 4.195.297,76 368.628,32 55.813,24 - 4.508.112,84
Kumulierte Abschreibungen
01. Jan. 2023 Zugänge Abgänge Umgliederungen 31. Dez. 2023
EUR EUR EUR EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.699,00 - - - 1.699,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 64.927,10 19.086,00 - - 84.013,10
2. Technische Anlagen und Maschinen - 494,12 - - 494,12
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 1.006.620,79 319.682,46 - 43.190,72 1.326.303,25
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau - - - - 43.190,72 -
Summe Sachanlagen 1.071.547,89 339.262,58 - 1.410.810,47
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile - - - -
Summe Anlagevermögen 1.073.246,89 339.262,58 - - 1.412.509,47
Nettobuchwerte
31. Dez. 2023 31. Dez. 2022
EUR EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1,00 1,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 139.672,00 158.758,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 8.817,00 -
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattungen 941.173,00 952.482,00
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.005.420,37 1.967.099,15
Summe Sachanlagen 3.095.082,37 3.078.339,15
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 520,00 520,00
Summe Anlagevermögen 3.095.603,37 3.078.860,15

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die BAHA Food GmbH, Berlin

Prüfungsurteile

Ich habe den Jahresabschluss der BAHA Food GmbH, Berlin, - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der BAHA Food GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 geprüft.

Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteile ich die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während unserer Prüfung feststellen.

 

Berlin, den 08.08.2025

Dipl.-Kfm. Hans-Joachim Nierlein, Wirtschaftsprüfer und Steuerberater

Die Bestätigung der Feststellung des Jahresabschlusses per 31.12.2023 erfolgte am 08.08.2025.

 

Muhammed Babur, Geschäftsführer

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