isel Germany GmbH
Bürgermeister-Ebert-Straße 40, 36124 Eichenzell, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
André van Eckendonk since 6/18/2025 | Managing Director |
Emiel Vriend since 6/18/2025 | Procura |
Thomas Schlicher since 6/18/2025 | Procura |
Thomas Breser since 11/20/2023 | Managing Director |
Beneficial OwnersBeta
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
Aalberts Deutschland B.V. | 100.00% |
ShareholdersBeta
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
HoldingsBeta
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
isel Germany GmbH (vormals: isel Germany AG)EichenzellJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Bilanz zum 31. Dezember 2023Aktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 20231. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter der Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Die isel Germany AG mit dem Sitz in Eichenzell ist durch den Beschluss der Hauptversammlung vom 27. Oktober 2023, UVZ-Nr. 213/2023 des Notars Dr. Carsten J. Angersbach mit Amtssitz in Frankfurt am Main, formwechselnd in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach den Vorschriften des Umwandlungsgesetzes umgewandelt worden. Die Eintragung des Formwechsels in das Handelsregister erfolgte am 20.11.2023. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
2. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Die Immateriellen Vermögensgegenstände wurden linear abgeschrieben. Dabei wird die Nutzungsdauer des jeweiligen immateriellen Vermögensgegenstands nach dessen Produktlebenszyklus oder dessen erwarteten Synergieeffekten angesetzt, soweit diese verlässlich geschätzt werden können. Ansonsten wird die Nutzungsdauer gem. § 253 Abs. 3 HGB mit zehn Jahren angenommen. Entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte werden zur Anschaffungskosten aktiviert und über 4 Jahre abgeschrieben. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von EUR 800 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: Anteile an verbundenen Unternehmen zu Anschaffungskosten. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nennwert bzw. zu den Anschaffungskosten angesetzt, Wertberichtigungen auf Forderungen wurden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls gebildet. Die Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit den Anschaffungskosten bewertet. Das Niederstwertprinzip wurde beachtet. Flüssige Mittel sind in Höhe ihres Nennwertes angesetzt. Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Für bestehende Unterschiede zwischen handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen, werden passive (Steuerbelastung) bzw. aktive (Steuerentlastung) latente Steuern gebildet. Entstandene aktive und passive latente Steuern werden saldiert ausgewiesen. Das Wahlrecht nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB zum Ansatz eines sich insgesamt ergebenden Aktivsaldos wird in Anspruch genommen. Die Bewertung der sich ergebenden Steuerbe- und -entlastung erfolgt mit den unternehmensindividuellen Steuersätzen. Das Eigenkapital ist zum Nennbetrag angesetzt. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten im Rahmen vorsichtiger kaufmännischer Beurteilung. Die Steuerrückstellungen beinhalten noch nicht veranlagte Steuern. Die Sonstigen Rückstellungen sind in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von länger als einem Jahr wurden entsprechend den geschätzten Laufzeiten und den Zinssätzen der Deutschen Bundesbank nach der Rückstellungsabzinsungsverordnung abgezinst. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Der Jahresabschluss enthält auf fremde Währung lautende Sachverhalte, die in EUR umgerechnet wurden. Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz Brutto-Anlagenspiegel Die Aufgliederung und die Entwicklung der Anlagenwerte sind aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Beteiligungen Die Gesellschaft ist mit 100 % am Stammkapital der folgenden Tochterunternehmen beteiligt.
Abschreibung auf Geschäfts- oder Firmenwert Der entgeltlich erworbene Geschäfts- oder Firmenwert wurde aktiviert. Als betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer werden 4 Jahre festgelegt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind in Höhe von TEUR 9.553 (Vorjahr: TEUR 5.531) innerhalb eines Jahres zur Zahlung fällig. Ein Betrag in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 0) hat eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 1.082; Vorjahr: TEUR 1.058) und aus Sonstigen Vermögensgegenstände (TEUR 5.059; Vorjahr TEUR 815). Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen TEUR 5.416 (Vorjahr: TEUR 973) auf Forderungen gegen Gesellschafter. Diese resultieren aus Sonstigen Vermögensgegenständen (TEUR 5.059; Vorjahr: TEUR 815) und aus Lieferungen und Leistungen (TEUR 357; Vorjahr: TEUR 158). Latente Steuern Zum Bilanzstichtag ergeben sich aktive und passive latente Steuern. Zum 31. Dezember 2023 bestehen Unterschiede zwischen den handels- und steuerrechtlichen Bilanzansätzen. Die latenten Steuern resultieren aus der abweichenden steuerlichen Bewertung des Anlagevermögens, der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände, der flüssigen Mittel und der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Der für die Bewertung verwendete Steuersatz beläuft sich auf 28,94 % und umfasst die Körperschaftsteuer, den Solidaritätszuschlag und die Gewerbesteuer. Der Betrag des im Geschäftsjahr ausgewiesenen Saldos aus aktiven und passiven latenten Steuern beträgt TEUR 170 (Vorjahr: TEUR 30). Angaben über die Gattung der Aktien Bis zur Eintragung des Formwechsels am 20.11.2023 war das Grundkapital von TEUR 1.000 eingeteilt in:
Es handelt sich um Namensaktien. Nach dem Formwechsel beträgt das Stammkapital TEUR 1.000. Ausschüttungssperre Der Gesamtbetrag, der gem. § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt TEUR 170 (Vorjahr: TEUR 30) und resultiert aus der Aktivierung latenter Steuern. Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für: Abfindungen (TEUR 0; Vorjahr: TEUT 250) Gewährleistungen (TEUR 110; Vorjahr: TEUR 218), Tantiemen und Sonderzahlungen (TEUR 120; Vorjahr: TEUR 187), ausstehende Überstundenvergütung (TEUR 177; Vorjahr: TEUR 101), Urlaubsrückstände (TEUR 80; Vorjahr: TEUR 85), Berufsgenossenschaft (TEUR 93; Vorjahr: TEUR 82), Jahresabschluss- und Prüfungskosten (TEUR 40; Vorjahr: TEUR 33), Archivierungskosten (TEUR 13; Vorjahr: TEUR 12), Aufsichtsratvergütungen (TEUR 27; Vorjahr: TEUR 27), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 0; Vorjahr: TEUR 25) sowie sonstige Rückstellungen (TEUR 224; Vorjahr: TEUR 58). Angaben zu Verbindlichkeiten Die Fälligkeiten der Verbindlichkeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitenspiegel:
Die Verbindlichkeiten sind nicht besichert. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 2.000 (Vorjahr: TEUR 1) und resultieren aus den sonstige Verbindlichkeiten.. Die sonstigen Verbindlichkeiten enthalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von TEUR 282 (Vorjahr: TEUR 115) sowie Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von TEUR 4 (Vorjahr: TEUR 13). 4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Sonstige betriebliche Erträge Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 171 (Vorjahr: TEUR 188) sowie periodenfremde Erträge in Höhe von TEUR 28 (Vorjahr: TEUR 5). Die Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betragen TEUR 242 (Vorjahr: TEUR 221). Darüber hinaus werden periodenfremde Erträge aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 3.237) ausgewiesen. Diese Ausbuchungen basieren auf Verzichtserklärungen der Gläubiger. Darüber hinaus werden Erträge aus der Herabsetzung von Wertberichtigungen auf Forderungen in Höhe von TEUR 152 (Vorjahr: TEUR 0) ausgewiesen. Personalaufwendungen Die Sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung enthalten TEUR 96 (Vorjahr: TEUR 39) für Altersversorgung. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten im Wesentlichen Miet- und Leasingaufwendungen TEUR 1.509 (Vorjahr: TEUR 1.494), Fremdleistungen, Fremdarbeiten und Service Charges TEUR 857 (Vorjahr: TEUR 108), Kosten der Warenabgabe TEUR 651 (Vorjahr TEUR 639), Reparaturen und Instandhaltungen TEUR 322 (Vorjahr: 330), Werkzeuge und Kleingeräte TEUR 287 (Vorjahr: TEUR 207), Werbe- und Reisekosten TEUR 326 (Vorjahr: TEUR 321) sowie Rechts- und Beratungskosten TEUR 100 (Vorjahr: TEUR 87). Unter der Position sonstige betriebliche Aufwendungen werden Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von TEUR 194 (Vorjahr: TEUR 148) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 50 (Vorjahr: TEUR 39) ausgewiesen. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Unter den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen werden Erträge aus Wertpapieren in Höhe von TEUR 0 (Vorjahr: TEUR 6) ausgewiesen. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen resultieren in Höhe von TEUR 1 (Vorjahr: TEUR 0) aus Zinsen für kurzfristige Verbindlichkeiten. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Aus der Anpassung des Postens für latente Steuern resultiert ein Ertrag in Höhe von TEUR 140 (im Vorjahr: TEUR 41), der unter den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag ausgewiesen wird. 5. Sonstige Angaben Ereignisse nach dem Stichtag Die isel Germany AG mit dem Sitz in Eichenzell ist durch den Beschluss der Hauptversammlung vom 27. Oktober 2023, UVZ-Nr. 213/2023 des Notars Dr. Carsten J. Angersbach mit Amtssitz in Frankfurt am Main, formwechselnd in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach den Vorschriften des Umwandlungsgesetzes umgewandelt worden. Die Eintragung des Formwechsels in das Handelsregister erfolgte am 20.11.2023. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Vorstand Während des Geschäftsjahres 2023 gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an:
Auf die Angabe der Vorstandsbezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Aufsichtsrat Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an:
Auf die Angabe der Vergütung für den Aufsichtsrat wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Geschäftsführung Durch den Formwechsel am 20.11.2023 erfolgte die Geschäftsführung durch :
Auf die Angabe der Bezüge wurde gemäß § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Konzernzugehörigkeit Die isel Germany GmbH (vormals isel Germany AG) wird in den Konzern der Aalberts N.V., Utrecht/Niederlande einbezogen. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Zum 31. Dezember 2023 bestehen sonstige langfristige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen in Höhe von TEUR 1.903. Vom Gesamtbetrag entfallen TEUR 908 auf Verpflichtungen aus Mietverträgen. Darüber hinaus bestehen jährliche Mietverpflichtungen gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 218. Haftungsverhältnisse Es bestehen mittelbare Pensionsverpflichtungen gegenüber den Mitarbeitern der Gesellschaft. Gegenwärtig sind jedoch keine Anzeichen für eine Unterdeckung der Versorgungskasse ersichtlich, so dass das Risiko für die isel Germany GmbH (vormals: isel Germany AG) aus dieser mittelbaren Verpflichtung als gering angesehen wird. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Vorstand hat der Hauptversammlung vorschlagen, den Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 6.084 auf neue Rechnung vorzutragen.
Eichenzell, den 21. November 2025 van Eckendonk Breser Anlagenspiegel
Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis 31.12.2023A. Allgemeine Lage und Rahmenbedingungen Die isel Germany AG mit dem Sitz in Eichenzell ist durch den Beschluss der Hauptversammlung vom 27. Oktober 2023, UVZ-Nr. 213/2023 des Notars Dr. Carsten J. Angersbach mit Amtssitz in Frankfurt am Main, formwechselnd in eine Gesellschaft mit beschränkter Haftung nach den Vorschriften des Umwandlungsgesetzes umgewandelt worden. Die Eintragung des Formwechsels in das Handelsregister erfolgte am 20.11.2023. Die isel Germany AG ist eine Aktiengesellschaft, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Fulda unter HRB 5468. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die isel Germany AG hat ab dem 15. August 2008 das operative Geschäft der iselautomation GmbH & Co. KG übernommen. Gegenstand des Unternehmens ist die Forschung und Entwicklung, Herstellung und Vertrieb sowie die Montage und Service von industriellen Erzeugnissen und Komponenten auf dem Gebiet der Automatisierungstechnik, Automatisierungs- Komplettlösungen, Roboter und CNC-Maschinen und verwandter Techniken sowie der Betrieb von im Zusammenhang damit anfallenden Industrie- und Handelsgeschäften im In- und Ausland zum Zwecke der Gewinnerzielung. Die isel Germany AG ist in Deutschland an den Unternehmensstandorten Eichenzell, Eiterfeld und Dermbach mit insgesamt 33.000 qm Produktions-, Lager und Bürofläche vertreten. Die Unternehmensaktivitäten betreffen den weltweiten Markt und schließen nahezu alle Branchen und Abnehmergruppen ein. Im Januar 2022 wurde die isel Germany AG an den Aalberts Konzern in Holland verkauft. Neuer Gesellschafter ist die IDE (Integrated Dynamics Engeneering GmbH mit Sitz in Raunheim. B. Darstellung des Geschäftsverlaufs einschließlich des Geschäftsergebnisses 1. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Deutsche Wirtschaft sank um 0,3% im Vergleich zum Vorjahr Die deutsche Wirtschaft sah sich mehreren Herausforderungen gegenüber:
Die Bundesregierung hat umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um die Wirtschaft zu stabilisieren, darunter:
Globale Konjunktur beeinflusst Maschinenbau, Prognose, Investitionen und Digitalisierung Die Produktion ist in den ersten zehn Monaten dieses Jahres aufgrund hoher Auftragsbestände und geringerer Lieferengpässe stabil geblieben. Das Wachstum betrug dennoch bei nur 0,9 Prozent. VDMA-Präsident, erläutert: „Die bis zum Sommer gute Produktion sorgt zwar dafür, dass wir unsere Schätzung für 2023 anheben. Wir rechnen nur noch mit einem Produktionsrückgang von real 1 Prozent. Anders als vor einem Jahr kann der sinkende Auftragsbestand die Produktion aber immer weniger stützen. Daher wird die Prognose für 2024 nach unten angepasst, von bisher minus 2 auf nun minus 4 Prozent. In Deutschland wird die Investitionstätigkeit auch im nächsten Jahr weiterhin schwach bleiben. Trotz Investitionsanreize wie der Digitalisierung und Automatisierung, dem Ausbau resilienter Lieferketten sowie der Dekarbonisierung wird nicht erwartet, dass diese bereits im kommenden Jahr alle belastenden Faktoren kompensieren können. „Es ist allerhöchste Zeit dafür, der sozialen Marktwirtschaft wieder mehr zu vertrauen, Regulierung und Bürokratie zurückzudrängen, den Unternehmen wieder mehr Freiräume für ihre Innovationen und auch den einzelnen Bürgern wieder mehr Freiheit und Verantwortung zu geben“, fordert der VDMA-Präsident. 2. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die isel Germany GmbH hat im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 einen Gesamtumsatz von TEUR 56.003 erzielt. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr von 24,6 Prozent. Die Umsätze setzen sich im Wesentlichen durch die folgenden Produktgruppen zusammen: Beim Auftragseingang gab es eine deutlichen Rückgang gegenüber dem Vorjahr. Im abgelaufenen Geschäftsjahr betrug der Auftragseingang in TEUR 46.342 (i. Vj. TEUR 70.137). Die Abweichung gegenüber dem Vorjahr betrug -33,9 Prozent. Die Verteilung auf die einzelnen Produktgruppen stellt sich folgendermaßen dar: Mechanics: TEUR 7.157, Electronics: TEUR 2.713, CNC machines: TEUR 5.403, Dental machines: TEUR 8.053, Robotics: TEUR 20.168, Other: TEUR 2.848. Der Auftragsbestand zum Jahresende betrug TEUR 37.017 und damit um -21,7% Prozent niedriger als dem Vorjahreswert. 3. Produktion Die unterschiedlichen Produktionsabteilungen verteilen sich wie folgt auf die einzelnen Standorte: In Eichenzell befindet sich die zerspanende Fertigung (Fräserei, Dreherei, Schleiferei, Zuschnitt), die Montage von Komponenten (Antriebselemente, Linearführungen, Lineareinheiten) sowie Handling und Robotik. In allen Bereichen wird einschichtig gearbeitet, Ausnahme der Bereiche Fräserei, und Dreherei wo zweischichtig und bei Bedarf auch dreischichtig gearbeitet wird und zwar von Montag bis Freitag. In Dermbach befindet sich die Blechbearbeitung und in Eiterfeld die CNC Montage und die Elektronik. Auch hier wird im Einschichtbetrieb von Montag bis Freitag gearbeitet. 4. Beschaffung Ab dem 01.01.2012 erfolgt die Beschaffung über das zentrale Auftragsmanagement. Die Materialbestellung erfolgte vorher dezentral über die jeweiligen Produktionsabteilungen. Aufgrund der Umstellung auf ein entsprechendes Hauptlager pro Artikel erfolgt die Materialversorgung innerhalb der Abteilungen nun durch sogenannte Umlagerungen. Ähnlich wie in 2022 gab es auch in 2023 noch einige Beschaffungsprobleme aufgrund von längeren Lieferzeiten bei einigen Lieferanten. Speziell im Bereich Handling und Robotik waren hier einige A-Teile von betroffen. Abhilfe konnte man dadurch erzielen, in dem man bereits bestehende Rahmenaufträge erhöhte, bzw. da wo es möglich war auf Alternativlieferanten auswich. Im Vergleich zum Vorjahr lag das Einkaufsvolumen um ca. 17,1% höher als im Jahr 2022. 5. Investitionen (in €) Die Gesamtinvestitionen im Jahre 2023 beliefen sich auf TEUR 1.859.Davon entfielen auf EDV-Software (TEUR 94), Maschinen (TEUR 1.180 und sonstige Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (TEUR 539).. 6. Finanzierungsmaßnahmen bzw. Finanzierungsvorhaben Die Finanzierung des laufenden Geschäftsbetriebes konnte durch den Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit des Unternehmens sowie dem Stammkapital sichergestellt werden. 7. Personal- und Sozialbereich Die Personalaufwandsquote erhöhte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 7,8 Prozent. Absolut gesehen stiegen die Personalkosten von TEUR 12.598 auf TEUR 13.590 an. Der Personalbestand per 31.12.2023 betrug insgesamt 248 Mitarbeiter. Angaben zur Aus- und Weiterbildung Für die Weiterbildung des Personals werden intern regelmäßig Schulungen durchgeführt. Darüber hinaus werden gezielt für Mitarbeiter externe Schulungen angeboten. Gesundheitsschutz Die ausgeübten Tätigkeiten sind nicht gesundheitsgefährdend. Im Rahmen der Corona-Pandemie wurde ein Hygienekonzept aufgestellt und entsprechende Maßnahmen und Verhaltensregeln an die Mitarbeiter über Aushänge kommuniziert. Arbeitsschutz In allen Bereichen, in denen Arbeitsschutz (Sicherheitsschuhe, Gehörschutz) notwendig ist, wird dieser gemäß den gesetzlichen Vorgaben gewährleistet. Tarifbindung Das Unternehmen unterliegt keiner Tarifbindung 8. Umweltschutz In dem Betrieb werden nur wenige umweltbelastende Stoffe eingesetzt. Diese wenigen Stoffe werden laut den Datenblätter der Hersteller eingesetzt und von externen Firmen fachgerecht entsorgt. 9. Sonstige wichtige Vorgänge im Berichtsjahr 1. Überwachungsaudit ISO 9001:2015 In der Zeit vom 09.05.2023 - 11.05.2023 hat die isel Germany AG die Aufrechterhaltung der Zertifizierung nach ISO 9001.2015 bis 2026 erlangt. Geltungsbereich: Entwicklung, Produktion, Vertrieb und Service von Komponenten und Systemen für die Automatisierung.: C. Darstellung der Lage des Unternehmens 1. Ertragslage Die Gesellschaft schloss das Geschäftsjahr 2023 mit einem Jahresüberschuss von TEUR 6.084 (i. Vj. TEUR 4.941) ab. Die Löhne und Gehälter betrugen TEUR 11.082 (i. Vj. TEUR 10.415). An sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung fielen im Berichtsjahr TEUR 2.508 (i. Vj. TEUR 2.184) an. Als Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit wurde in 2023 ein Betrag in Höhe von TEUR 8.601 (i. Vj. TEUR 7.026). 2. Finanzlage Finanzierungsanalyse Die Finanzsituation der isel Germany GmbH (vormals isel Germany AG) ist als gut zu bezeichnen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr konnten sämtliche Ausgaben aus dem Gewinn des Vorjahres, dem Cash-Flow und dem Stammkapital heraus finanziert werden. D. Risikobericht und Chancenbericht ( § 289 Abs. 1 S. 4 und Abs. 2 Nr. 2 HGB) 1. Risikomanagement Mit dem Gesetz zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich (KonTraG) wurden die rechtlichen Anforderungen für das Risikomanagement neu angelegt. Das frühzeitige Erkennen und Handhabung geschäftlicher Risiken ist Bestandteil der Sorgfaltspflichten der Geschäftsleitung. Im Rahmen der geschäftlichen Tätigkeiten ist die Gesellschaft auch Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Wir haben kein strukturiertes Risikomanagementsystem installiert. Die im Hause vorhandene Berichterstattung und Kommunikation und die enge Vernetzung mit den Standorten gibt aber der Unternehmensleitung die Möglichkeit, auf unternehmerische Risiken zu handeln. Auch die Implementierung einer Ertrags- und Liquiditätsplanung mit monatlichen Soll-/Ist-Vergleichen dient diesem Zweck bzw. der Früherkennung von Entwicklungen. Im Folgenden geben wir einen kurzen Überblick über die von uns als wesentlich erachteten Risiken: Rechtliche Risiken und Haftungsrisiken In einem Unternehmen kommt es zwangsläufig hin und wieder zu Rechtsstreitigkeiten. Um rechtlichen Risiken vorzubeugen, werden alle wesentlichen Rechtsgeschäfte durch die Geschäftsführung sowie durch externe Rechtsberater geprüft und genehmigt. Haftungsrisiken und Schadensfälle werden durch wirksame Versicherungen minimiert. Für das verbleibende Risiko sowie für Rechtsberatungskosten werden Rückstellungen gebildet, soweit eine Inanspruchnahme erwartet wird. Versicherungen Alle relevanten Risiken sind nach unserer Überzeugung durch Versicherungen abgedeckt. Die Gesellschaft wird dabei von einem namhaften Versicherungsmakler beraten und betreut. Der Umfang der Versicherungen wird laufend überprüft und bei Bedarf angepasst bzw. erweitert. Wir führen hierzu auch regelmäßig Gespräche mit den Vertretern des Versicherungsmaklers, um Aktualität im Versicherungsbestand zu gewährleisten. Aufgrund der abgeschlossenen Versicherungen, getroffenen Maßnahmen und der organisatorischen Überwachung der Systeme kann davon ausgegangen werden, dass eventuell eintretende Schadensfälle keine substantiellen Auswirkungen haben können. Beschaffung, Produktion, Logistik und Vertrieb Es sind für die Bereiche Beschaffung, Produktion Logistik und Vertrieb keine besonderen Risiken erkennbar. Risiken aus Informationstechnologie Zur Abwicklung von Geschäftsprozessen nutzt die Gesellschaft IT-gestützte Kommunikationssysteme in erheblichem Umfang. Hierdurch entsteht ein Risiko durch den Ausfall von Systemen. Zur Minimierung dieser Risiken nutzt die Gesellschaft die Erfahrungen interner und externer Hard- und Softwarespezialisten. Währungs- und Zinsrisiko Es bestehen keine Währungs- und Zinsrisiken. Das Währungsrisiko wird dadurch ausgeschaltet, dass ein US-Dollar Konto eingerichtet ist, auf welches die Kundenzahlungen von isel USA und anderen in US-Dollar fakturierten Kunden laufen. Über dieses Konto werden dann US-Dollar Zahlungen für unsere Lieferanten in USA und China getätigt. Zusammenfassung der Risikosituation Auf der Grundlage der uns heute bekannten Informationen sind keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten. Auch die Corona Pandemie hat die Risiken im Unternehmen nicht nennenswert erhöht. Durch gezielte Maßnahmen wie die Entsendung einen Teil der Angestellten ins Homeoffice, die maximale Begrenzung von zwei Mitarbeitern im Büro sowie die Verteilung der gewerblichen Mitarbeiter auf die Standorte (Eichenzell, Eiterfeld, Dermbach), was durch die vorhandenen räumlichen Kapazitäten machbar war konnte das Risiko minimieren. 2. Chancen Chancen ergeben sich für uns im Wesentlichen aus
Darüber hinaus verfolgen wir, aus unserer heutigen Einschätzung heraus, zukunftsträchtige Produkt- und Produktionsentwicklungen. Produktentwicklungen sind maßgeblich für das Interesse des Handels und der Konsumenten an unseren Produkten. Zusammenfassung der Risiken und Chancensituation Planungsrisiken bestehen naturgemäß in der Umsatzvorhersage, in der Abschätzung von Abschreibungen auf Vorräte, in Forderungsausfällen und im Zinsrisiko. Diese Planungsunsicherheiten betreffen die Höhe des Umsatzes und des Ergebnisses sowie die Bilanzstruktur E. Prognosebericht - für das Jahr 2024- I. Prognosebericht Darstellung der voraussichtlichen Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen und Risiken für das nächste Geschäftsjahr: Der Umsatzrsteigerung in 2023 gegenüber 2022 von 24,4 Prozent hing in erster Linie mit der deutlichen Steigerung im Bereich Handling & Robotik (38,3 Prozent) sowie den dem Bereich Dentalmaschinen und Elektronik. Die Unternehmensleitung geht im nächsten Geschäftsjahr allerdings nicht von einer Steigerung der derzeitigen Umsatz- und Ergebnissituation aus, da aufgrund von Energiekrise, Geopolitischen Spannungen und Steigenden Zinsen eher Zurückhaltung im Bereich Investitionen herrscht. Somit wird eher mit einem Rückgang im Bereich Maschinen und Mechanik gerechnet. Auch in der Halbleiterindustrie geht man wohl von einer Stagnation aus, da viele Kunden Ihre Läger noch gefüllt haben und diese erst einmal abbauen wollen. Für 2024 ist ein Jahresumsatz von TEUR 43.182 bei einem voraussichtlichen Ergebnis von 6,8% eingeplant.
Eichenzell, 21. November 2025 Die Geschäftsführung BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die isel Germany GmbH (vormals: isel Germany AG), Eichenzell Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der isel Germany GmbH (vormals: isel Germany AG), Eichenzell, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der isel Germany GmbH (vormals: isel Germany AG), Eichenzell, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unsrer Prüfung feststellen.
Hannover, den 21. November 2025 Niedersächsische Revision und Treuhand GmbH - Nierut Ralf Gries, Wirtschaftsprüfer |
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