Mobile Energy GmbH
Same addressWholesale of electrical household appliances
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Thilo Hack since 4/6/2021 | Board Member |
Katrin Wetzel since 12/1/2020 | Procura |
Markus Fürst since 1/20/2010 | Board Member |
Manfred Blank since 7/4/2007 | Procura |
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
ANSMANN AGAssamstadtJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023LageberichtI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell des Unternehmens Die Gesellschaft erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr Umsätze in den Geschäftsbereichen Konsum und Industrielösungen mit Schwerpunkt Ladetechnik & Stromversorgung, Akkus & Batterien, Akkupacks, Mobiles Licht und Antriebstechnik. 2. Forschung und Entwicklung Für uns stehen innovative, qualitativ hochwertige Produkte im Vordergrund, die unseren Kunden Zusatznutzen und uns wenn möglich Alleinstellungsmerkmale bieten, weshalb wir im vergangenen Geschäftsjahr 1.628 TEUR in Forschung und Entwicklung investiert haben. Wir arbeiten in allen Geschäftsbereichen gezielt an neuen, innovativen und verbesserten Produkten, die erweiterten Kundennutzen bieten und unseren hohen Qualitätsansprüchen gerecht werden. Dies wird es uns ermöglichen, uns noch deutlicher am Markt zu differenzieren. Die Entwicklungskapazitäten im Geschäftsbereich Industrielösungen fokussieren wir auf die kundenspezifische Entwicklung von Akkupacks mit dazugehörigen Ladetechnik und Batteriemanagementsystemen. Ebenso beschäftigen wir uns intensiv mit den korrespondierenden Fertigungsprozessen, um die Akkupackproduktion in Assamstadt weiter effizient auszubauen. Dabei nehmen Ressourcenschonung, Umweltschutz, Nachhaltigkeit und regenerative Energien in unserem täglichen Handeln einen hohen Stellenwert ein. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Im Geschäftsbereich Konsum ist seitens der Endverbraucher der Trend hin zum Online-Shopping und zu großen Einzelhandelsmärkten ungebrochen. In beiden Bereichen verfügen wir über einen großen Kundenstamm. Der Großhandel und das Fachhandelsgeschäft verlieren nachhaltig an Bedeutung für den Endkunden. Im Geschäftsbereich Industrielösungen sehen wir vor allem in kundenspezifischen Akkupacks ein stark wachsendes Marktsegment, da immer mehr Applikationen mobil werden und daher eine entsprechende Energieversorgung benötigen. Da wir neben Akkupacks auch die kundenspezifische Ladetechnik, Entwicklung und Zertifizierungen anbieten, sehen wir uns als Systemanbieter für unsere Kunden gut im Markt aufgestellt. 2. Geschäftsverlauf Die ANSMANN AG konnte das Geschäftsjahr 2023 mit einem positiven Ergebnis vor Steuern i. H. v. 1.638 TEUR abschließen (Vorjahr 3.027 TEUR). Das Gesamtergebnis nach Steuern beträgt 1.219 TEUR (Vorjahr 2.060 TEUR). Das EBIT, definiert als Ergebnis vor Zinsen und Steuern inkl. Beteiligungserträge, reduzierte sich in 2023 um 811 TEUR und beträgt nun 2.415 TEUR. Es liegt somit deutlich über der im Lagebericht des Vorjahres prognostizierten Entwicklung für 2023. Ursache für diese Abweichung sind in erster Linie die unter Plan liegenden Personal- und Sachkosten. Die Umsatzerlöse der ANSMANN AG haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr rückläufig entwickelt. So mussten wir einen Rückgang des Nettoumsatzes um 1,5 % oder 1.119 TEUR gegenüber dem Vorjahr verzeichnen, der geringer als im Lagebericht des Vorjahres prognostiziert ausgefallen ist. Ein Grund hierfür ist insbesondere die positive Umsatzentwicklung im Geschäftsbereich Konsum. Die Materialquote lag im Geschäftsjahr bei 65,9 % und sank somit im Vergleich zum Vorjahr (70,3 %). Der Rohertrag hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 2.840 TEUR erhöht. Die Rohertragsquote von der Gesamtleistung lag bei 34,1 % (Vorjahr: 29,7 %). Ursache für die Verbesserung der Rohertragsquote waren insbesondere niedrigere Einkaufspreise und erhöhte Verkaufspreise. Ein weiterer Grund waren im Vorjahr Preissteigerungen für Elektronikkomponenten, die an Kunden margenschwächer als das Kerngeschäft weitergegeben wurden. Zum Jahresende waren insgesamt 272 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr: 261), davon 31 Auszubildende und 65 Teilzeitbeschäftigte. Die Personalaufwendungen inklusive Nebenkosten stiegen gegenüber dem Vorjahr um 125 TEUR. Die Personalaufwandsquote beträgt im Berichtsjahr 19,2 % nach 18,7 % im Vorjahr. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Berichtsjahr um 567 TEUR. Hauptgrund hierfür ist ein Anstieg bei den Werbe- und Reisekosten (251 TEUR). Das Zinsergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 578 TEUR verschlechtert und beträgt nun - 777 TEUR. 3. Lage Die Lage des Unternehmens ist nach wie vor geprägt von unserem operativen Geschäft. a) Ertragslage Das Ergebnis vor Steuern beträgt im Berichtsjahr 1.638 TEUR (Vorjahr: 3.027 TEUR). Hauptgrund für diese Entwicklung sind die gestiegenen Zins- und Sachkosten sowie im Vorjahr erzielte Währungsgewinne. b) Finanzlage Unsere Finanzlage ist als sehr stabil zu bezeichnen. Unser Finanzmanagement ist darauf ausgerichtet, die Liquidität der Gesellschaft sicherzustellen, Verbindlichkeiten stets innerhalb der Zahlungsfrist zu begleichen und Forderungen innerhalb der Zahlungsziele zu vereinnahmen. Die Eigenkapitalquote stieg im Geschäftsjahr und beträgt am Bilanzstichtag 47,3 % (Vorjahr: 45,8 %). Zum Bilanzstichtag weist die Gesellschaft Bankverbindlichkeiten i. H. v. 7.301 TEUR aus (Vorjahr: 7.273 TEUR). Zwecks Finanzierung unserer Absatzgeschäfte bedienen wir uns der eingeräumten Kreditlinien unserer Banken, welche jeweils kurzfristig in Anspruch genommen werden. Besondere Finanzierungsvorhaben sind nicht geplant. Die Investitionen im Berichtsjahr 2023 verteilen sich im Wesentlichen wie folgt:
Als wesentliche Positionen enthalten die "Immateriellen Vermögensgegenstände" den Erwerb eines CRM-Systems i. H. v. 223 TEUR sowie die "Anderen Anlagen, Geschäftsausstattung" den Erwerb diverser Werkzeuge i. H. v. 100 TEUR. Langfristige Anlagen sind durch unser Eigenkapital gedeckt. c) Vermögenslage Die Bilanzsumme hat sich im Vorjahresvergleich um 1.348 TEUR auf 32.077 TEUR reduziert. Dies resultiert im Wesentlichen aus der Reduzierung der Vorräte sowie einem stichtagsbedingtem Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Die Eigenkapitalquote beträgt zum Bilanzstichtag 47,3 % nach 45,8 % im vorangegangenen Berichtsjahr. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren Die Unternehmensplanung wird sukzessive aus verschiedenen Teilplänen entwickelt. Diese Teilpläne werden mit den Führungskräften und weiteren Verantwortlichen in den verschiedenen Funktionsbereichen abgestimmt und Einzelsachverhalte entsprechend gewürdigt. Als Steuerungsinstrumente werden monatlich Plan/Ist-Vergleiche auf Ebene der Teilpläne sowie auf Ebene des Gesamtunternehmens durchgeführt. Diese werden monatlich im Führungskreis besprochen und gegebenenfalls entsprechende Maßnahmen definiert und umgesetzt. Die wesentlichen Leistungsindikatoren sind dabei Umsatzerlöse, Rohertrag, EBIT sowie EBT. Unsere wirtschaftliche Lage bewerten wir insgesamt als positiv. III. Prognosebericht Das Geschäftsjahr 2023 war wie die Vorjahre durch vielfältige globale Herausforderungen geprägt: Politische Spannungen, der Krieg in der Ukraine und im Nahen Osten, der anhaltende Inflationsdruck und in einigen Teilen der Welt die immer noch anhaltenden Nachwirkungen der Covid-19-Pandemie. Trotz dieser Herausforderungen blickt die ANSMANN AG insgesamt auf einen positiven Geschäftsverlauf im Berichtsjahr zurück. Auch für das Jahr 2024 bleibt die globale politische Lage weiterhin stark angespannt und unsicher. Neben dem Krieg in der Ukraine sorgt die militärische Auseinandersetzung im Nahen Osten für einen zusätzlichen Unsicherheitsfaktor für die Weltwirtschaft. Der Inflationsdruck bleibt durch erhöhte Energie-, Lohn- und Finanzierungskosten hoch, sodass sich keine durchgängige konjunkturelle Belebung der Wirtschaft abzeichnet. Wir gehen daher von einer volatilen Nachfragesituation für das kommende Geschäftsjahr aus. Um die positive Entwicklung des Unternehmens zu sichern, werden wir weiterhin in Zukunft den Ausbau unserer Bestandskunden und die Neukundenakquise durch Verstärkung unseres Vertriebes fördern und dabei auch das europäische Ausland stärker forcieren. Darüber hinaus sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Die Strategien für unsere unterschiedlichen Geschäftsbereiche und die Geschäftserwartungen sind dabei klar umrissen. Im Konsumbereich sehen wir vor allem im kleinen Fachhandel Absatzrückgänge, wohingegen beim Onlinehandel und Einkaufsverbänden Absatzzuwächse verbucht werden. Diesen Grundsatz sehen wir auch für das europäische Ausland für gültig an, wobei die Geschäftsentwicklung hier nach regionalen Gesichtspunkten unterschiedlich bewertet wird. Sehen wir in West- und Nordeuropa Markterschließungspotential, so erkennen wir in Osteuropa große Nachfragebedürfnisse der Bevölkerung, die jedoch nach wie vor kaum mit Kaufkraft ausgestattet sind. Daher wird das erwartete Umsatzpotential nicht vollständig am Markt sichtbar. Wir werden uns nicht um jeden Preis um Verkaufserfolge bei Massenwaren bemühen. Wir erwarten ein Wachstum, das wir durch neue Produkte und Neukunden verstärken möchten. Bei Akkus, Batterien und mobilem Licht sehen wir Wachstumsmöglichkeiten, die wir durch den Ausbau und Aktualisierung unseres bestehenden Programms konsequent nutzen werden. Großvertriebsformen des Handels verfolgen deutlich die Strategie der Lieferantenkonzentration. Durch unser breites Produktangebot sehen wir uns in der Lage, als Generalanbieter und Problemlöser bei unseren Kunden aufzutreten und uns dadurch vom Wettbewerb zu differenzieren. Im Geschäftsbereich Industrielösungen sehen wir im Markt nach wie vor interessante Kundenprojekte im Bereich kundenspezifische Akkupacks, Netz- und Ladegeräte sowie Antriebstechnik. Durch den effizienten Ausbau unserer Akkupackproduktion am Standort Assamstadt können wir unseren Kunden maßgeschneiderte Systeme der mobilen Stromversorgung aus einer Hand zu attraktiven Konditionen anbieten. Die globale, gesamtwirtschaftliche Lage veranlasst industrielle Kunden teilweise zu vorsichtigem und unbeständigem Handeln. Wir beurteilen die langfristige Entwicklung des Unternehmens positiv. Aufgrund der insgesamt verhaltenen Prognosen für die Gesamtwirtschaft erwarten wir für das kommende Geschäftsjahr 2024 eine Umsatzreduzierung zwischen 1 - 2 %. Weiter planen wir mit einem EBIT zwischen 2.100 TEUR und 2.400 TEUR sowie einem EBT zwischen 1.700 TEUR und 2.000 TEUR. Wir werden auch zukünftig immer in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. IV. Chancen- und Risikobericht 1. Risikobericht Branchenspezifische Risiken Risiken stellen die Entwicklung der Rohstoffpreise am Weltmarkt, die Verfügbarkeit und Lieferzeiten elektronischer Bauteile, insbesondere aus Asien sowie spezifische Risiken des Projektgeschäfts dar. Daraus können etwaige Umsatz- und Ergebnisrisiken entstehen. Wir verweisen auf unsere weiteren Ausführungen unter den finanzwirtschaftlichen Risiken. Ertragsorientierte Risiken Im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit ist die Gesellschaft Währungs- sowie Zinsschwankungen ausgesetzt. Unternehmensstrategie ist es, diese Risiken durch den Abschluss von Sicherungsgeschäften auszuschließen bzw. zu begrenzen. Zuständig hierfür ist der Finanzvorstand. Die Absicherung der Wechselkurs- und Zinsrisiken ist durch Anweisungen des Vorstandes geregelt. Als Partner für den Abschluss der Sicherungsgeschäfte fungieren erstklassige nationale und internationale Banken. Zur Absicherung des Währungsrisikos werden Devisentermingeschäfte, Devisenoptionen oder ähnliche Derivate eingesetzt. Diese Geschäfte beziehen sich ausschließlich auf die Kurssicherung von Wareneinkäufen in Fremdwährung aus dem operativen Geschäft; spekulative Positionen werden nicht eingegangen. Die getätigten Kurssicherungen betreffen den US-Dollar und den Chinesischen Yuan. Die Kursentwicklung an den internationalen Finanzmärkten kann vor allem im Beschaffungsmarkt die Ertragslage belasten. Aus der Finanzierung der Geschäftstätigkeit entstehen Zinsänderungsrisiken, die sich negativ auf die Ertragslage der Gesellschaft auswirken können. Zur Reduzierung der Zinsrisiken wurden für einen Teil der variabel verzinsten Darlehen Zinssicherungsgeschäfte geschlossen. Um die Abhängigkeit von einzelnen Kunden zu vermeiden, stellt die Akquise von Neukunden eine wesentliche Aufgabe für die zukünftigen Geschäftsjahre dar. Finanzwirtschaftliche Risiken Die konjunkturelle Entwicklung der Weltwirtschaft wird auch im Geschäftsjahr 2024 unter dem Einfluss des Ukraine- und Nahost-Konflikts stehen. Wirtschaftliche Folgen wie Erhöhung der Rohstoff-, Energie- und Transportpreise, Störungen in Lieferketten sowie Probleme bei der Verfügbarkeit von Rohstoffen bleiben wesentliche Risikofaktoren. Eine anhaltend hohe Inflation mit einer Schwächung der Kaufkraft der Haushalte könnte sich negativ auf das Absatzvolumen auswirken. Dies kann negative Auswirkungen auf die Geschäftsentwicklung des Unternehmens haben. In Abhängigkeit von der künftigen Entwicklung kann hieraus eine Verschlechterung der Finanz-, Vermögens- und Ertragslage resultieren. Dementsprechend kann eine Verschärfung der internationalen Liefersituation sowie eine negative konjunkturelle Entwicklung zu einer negativen Abweichung der Prognose für das Geschäftsjahr 2024 führen. Es wurden weitreichende Maßnahmen zur Sicherung der Liquidität und Ertragslage getroffen. Hierzu zählen u.a. Preisanpassungen bei unseren Produkten sowie eine stringente Kostenkontrolle. Die Sicherstellung der Lieferfähigkeit erreichen wir durch die Auswahl leistungsfähiger Lieferanten, den Abschluss von Mengenkontrakten und die Qualifizierung von Alternativbauteilen. Diese Maßnahmen zeigten bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr ihre Wirkung und werden auch im Jahr 2024 fortgeführt. Aufgrund der stabilen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar. Die Liquiditätssituation der Gesellschaft ist stabil; es sind keine Engpässe zu erwarten. In den sonstigen Vermögensgegenständen sind zahlungsmittelähnliche Werte in Höhe von 2.302 TEUR enthalten. 2. Chancenbericht In unseren Geschäftsbereichen sind wir gut gegenüber den Wettbewerbern positioniert. Unsere Strategie, dem Kunden Produkte mit höchster Qualität und optimalem Produktnutzen sowie Komplettlösungen aus einer Hand anzubieten, ist richtig und setzt sich am Markt erfolgreich durch. Durch diese seit Jahren erfolgreich praktizierte Produktstrategie ist es uns gelungen, die Marktführerschaft bei hochwertigen Ladegeräten in Europa zu festigen. Aber auch bei Akkus und Batterien sowie Akkupacks haben wir unsere Wettbewerbssituation erheblich verbessert. 3. Gesamtaussage Risiken für die Zukunft sehen wir in der Entwicklung des Ukraine-, und Nahostkonflikts und damit einhergehend mit der Verschlechterung der weltweiten Konjunktur. Weitere Risiken sehen wir in der Entwicklung des USD-Wechselkurses und CNY-Wechselkurses zum EURO sowie in eventuell steigenden Rohstoffpreisen, Verfügbarkeit von Bauteilen und sonstigen Störungen in der Lieferkette. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität und der getroffenen Maßnahmen zur Sicherung der Liquiditäts- und Ertragssituation sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken aber bestens gerüstet. Zum Zeitpunkt der Berichtserstellung sind keine bestandsgefährdenden Risiken bekannt. V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen, Verbindlichkeiten und Sicherungsgeschäfte zur Absicherung von Währungskurs- und Zinsschwankungen. Das Ausfallrisiko aus finanziellen Vermögensgegenständen besteht in der Gefahr der Zahlungsunfähigkeit von Kunden und dem damit verbundenen Ausfall der entsprechenden offenen Forderungen. Ein wesentlicher Teil der Forderungen ist durch Warenkreditversicherungen gedeckt. Die Gesellschaft geht davon aus, dass durch die gebildeten Einzel- und Pauschalwertberichtigungen das tatsächliche Ausfallrisiko aus originären Finanzinstrumenten abgedeckt ist. Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen gezahlt. Im kurzfristigen Bereich finanziert sich die Gesellschaft überwiegend über Kreditlinien verschiedener Banken und mittels Lieferantenkrediten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Absicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Allen Positionen liegt ein Grundgeschäft zu Grunde; spekulative Positionen werden nicht eingegangen. Zur Absicherung gegen das Liquiditätsrisiko wird ein langfristiger Liquiditätsplan erstellt. Die operative Liquidität wird durch einen wöchentlich erstellten Liquiditätsplan mit kurzfristigem Planungshorizont gesteuert, der einen Überblick über die Geldaus- und -eingänge der kommenden Wochen vermittelt. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Forderungsmanagement. Zudem besteht eine Warenkreditversicherung. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung einer neuen Geschäftsbeziehung stets über die Bonität unserer Kunden. VI. Bericht über Zweigniederlassungen Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten. VII. Schlusserklärung über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Der Vorstand der Ansmann AG erstellte für das Geschäftsjahr 2023 gemäß § 312 AktG einen Abhängigkeitsbericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen, der mit folgender Erklärung schließt: "Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt bekannt waren, an dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist nicht benachteiligt worden. Berichtspflichtige Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden oder eines mit ihm verbundenen Unternehmens sind weder getroffen noch unterlassen worden."
Assamstadt, im April 2024 ANSMANN AG gez. Markus Fürst, Vorstand gez. Thilo Hack, Vorstand BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangA. Angaben zu Inhalt und Gliederung des Jahresabschlusses A.I Allgemeine Angaben Sitz der Ansmann AG ist Assamstadt. Die Gesellschaft ist unter der Nummer HRB 721168 im Register des Amtsgerichts Ulm eingetragen. Der Jahresabschluss zum 31.12.2023 ist nach den allgemeinen Ansatz- und Bewertungsvorschriften des HGB, unter Berücksichtigung der besonderen Vorschriften für Kapitalgesellschaften, sowie den Vorschriften des AktG aufgestellt worden. Die Form der Darstellung, insbesondere der Gliederung der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung, wurde beibehalten. Die Aufstellung der Bilanz erfolgt vor Ergebnisverwendung. Angaben, die wahlweise in der Bilanz bzw. Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden B.I Auf die Posten der Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden B.I. 1 Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen Die immateriellen Vermögensgegenstände und Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens, deren Nutzung zeitlich begrenzt ist, werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer planmäßig abgeschrieben. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungskosten bis 800 EUR werden im Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben. B.I. 2 Finanzanlagen Das Finanzanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. B.I. 3 Vorräte Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden mit den Anschaffungskosten bewertet. Waren werden zu Anschaffungskosten auf Basis eines gleitenden gewogenen Durchschnitts bewertet. Niedrigere Tagespreise des Bilanzstichtages unter Berücksichtigung von Preisnachlässen sowie unter Abzug branchenüblicher Abschläge, die die technische Überholung, Beschädigung und mangelnde Gängigkeit beinhalten, werden angesetzt. Die Vorräte sind verlustfrei bewertet. B.I. 4 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind unter Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen mit dem Nennwert ausgewiesen. Die übrigen Forderungen und die sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert angesetzt. B.I. 5 Liquide Mittel Liquide Mittel sind zu Nominalwerten angesetzt. B.I. 6 Latente Steuern Latente Steuern werden auf sich in Folgejahren wieder ausgleichende Differenzen in den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen kalkuliert, sofern sich daraus zukünftige Steuerbe- oder -entlastungen ergeben (§ 274 Abs.1 HGB). Aktive latente Steuern auf Verlust- und Zinsvorträge werden insoweit berücksichtigt, wie mit einer Nutzung innerhalb der nächsten 5 Jahre gerechnet wird. Sich daraus ergebende aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Das sich keine wesentlichen Differenzen in den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen ergeben, wird von dem bestehenden Ansatzwahlrecht für einen aktiven Überhang latenter Steuern kein Gebrauch gemacht. B.I. 7 Rückstellungen Die Rückstellungen sind mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag bewertet. B.I. 8 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. B.I. 9 Bewertungseinheiten Zum Ausgleich gegenläufiger Wertänderungen oder Zahlungsströme aus dem Eintritt vergleichbarer Risiken werden Vermögensgegenstände, Schulden, schwebende Geschäfte oder mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen mit Finanzinstrumenten zu Bewertungseinheiten zusammengefasst. B.II Grundlagen der Währungsumrechnung Eine Währungsumrechnung ist bei den Vermögensgegenständen des Vorratsvermögens, bei den Guthaben gegenüber Kreditinstituten sowie den Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen erforderlich. Bei den Waren und geleisteten Anzahlungen auf Vorräte erfolgt die Bewertung auf Basis des Tageskurses im Zeitpunkt des Warenzugangs bzw. des niedrigeren Wertes am Bilanzstichtag. Die Währungsumrechnung der Guthaben gegenüber Kreditinstituten erfolgt zum Devisenkassamittelkurs des Bilanzstichtages. Die Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die in Fremdwährung ge- bzw. bezahlt werden, werden gemäß § 256a HGB mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet, sofern die Restlaufzeit weniger als ein Jahr beträgt. Ansonsten erfolgte die Bewertung imparitätisch unter Beachtung des § 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB. C. Erläuterungen zur Bilanz C.I Anlagevermögen Das Anlagevermögen ist im beiliegenden Anlagenspiegel erläutert. C.II Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben wie im Vorjahr allesamt eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. C.III Forderungen gegen verbundene Unternehmen Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen handelt es sich um Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (229 TEUR; Vorjahr: 216 TEUR). Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände haben allesamt eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. C.IV Eigenkapital Das Grundkapital von 1.346.665 EUR ist eingeteilt in 1.346.665 auf den Namen der Aktionäre lautende Stückaktien. Im Berichtsjahr wurden keine Aktien ausgegeben. Auf die einzelnen Aktiengattungen entfallen somit:
Mitteilung im Sinne von § 160 Abs. 1 AktG: Von der Ansmann Holding GmbH & Co. KG hat die Ansmann AG folgende Mitteilung erhalten: "Nach § 20 Abs. 4 AktG teilen wir Ihnen mit, dass der Ansmann Holding GmbH & Co. KG eine Mehrheitsbeteiligung im Sinne von § 16 Abs. 1 AktG gehört." C.V Rückstellungen C.V. 1 Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten insbesondere Tantieme-, Gewährleistungs-, WKZ-, und Bonusverpflichtungen. C.VI Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten Verpflichtungen, die den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (2.557 TEUR; Vorjahr: 1.659 TEUR) zuzuweisen wären. Die Restlaufzeiten der einzelnen Verbindlichkeiten gliedern sich wie folgt:
C.VII Haftungsverhältnisse Die ANSMANN AG übernimmt gemeinsam mit der Ansmann Energy International Ltd., Hongkong, eine gesamtschuldnerische Bürgschaft für eine Kreditlinie in Höhe von 7.000 TEUR. Des Weiteren übernimmt die ANSMANN AG eine Garantie für Verbindlichkeiten der Ansmann Electronics, China. Die Garantie valutiert zum 31.12.2023 mit 887 TCNY. Die eingegangenen Verpflichtungen waren nicht zu passivieren, da die ihr zugrunde liegenden Verpflichtungen aufgrund der Geschäftsentwicklung durch die einzelnen Gesellschaften (verbundene Unternehmen) erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung D.I Umsatzerlöse Von den Umsatzerlösen entfällt ein Anteil von 75 % auf Deutschland, von 18 % auf die EU sowie von 7 % auf übrige geographische Märkte. Auf den Bereich Industrielösung entfallen dabei 49 % der Umsatzerlöse und auf den Bereich Konsum 51 %. D.II Erträge/Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe von 85 TEUR (Vorjahr: Ertrag von 3.029 TEUR) enthalten. D.III Periodenfremde Erträge und Aufwendungen Unter den sonstigen betrieblichen Erträgen sind periodenfremde Erträge in Höhe von 51 TEUR (Vorjahr: 20 TEUR) enthalten. Weiterhin sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellung in Höhe von 166 TEUR enthalten. D.IV Bilanzgewinn Nach § 158 Abs. 1 AktG ergibt sich zum 31.12.2023 folgende Überleitung des Jahresüberschusses auf den Bilanzgewinn:
E. Sonstige Angaben E.I Organe der Gesellschaft Herr Markus Fürst, Vorstand für Finanzen, IT, Personal, Logistik, Zentrale Dienste und Qualitätswesen. Herr Thilo Hack, Vorstand für Konsum, Industrielösungen und Marketing. Zum Bilanzstichtag bestand der Aufsichtsrat aus den folgenden Personen: Frau Ulrike Unterwandling, Kaufmännische Angestellte bei der Ansmann AG, Aufsichtsratsvorsitzende Herr Oliver Hammel, Geschäftsführer der Dürr Kunststofftechnik GmbH & Co. KG Herr Dr. Matthias Händle, Partner der PETER MAY Family Business Consulting GmbH & Co. KG Herr Jürgen Klohe, Unternehmensberater Frau Sabine Schöbinger, Business Development Managerin bei der Ansmann AG Als Prokuristen waren zum 31.12.2023 bestellt: Herr Kurt Scheuermann Herr Manfred Blank Frau Katrin Wetzel Die Vergütungen des Aufsichtsrats beliefen sich auf 106 TEUR E.II Anteilsbesitz Die Gesellschaft hält Anteile an den nachfolgenden Gesellschaften, die nicht von untergeordneter Bedeutung sind:
Das Eigenkapital in Landeswährung wurde mit dem Stichtagskurs zum Bilanzstichtag und das Ergebnis des letzten Geschäftsjahres mit dem Durchschnittskurs umgerechnet. E.III Aufstellungserleichterungen Von der Erleichterung gem. § 286 Abs. 4 i.V.m. § 285 Nr. 9 a HGB wird Gebrauch gemacht. E.IV Personalentwicklung Die Zahl der durchschnittlich bei der Gesellschaft Beschäftigten stellt sich wie folgt dar:
E.V Außerbilanzielle Geschäfte und sonstige finanzielle Verpflichtungen Nach § 285 Nr. 3, 3a HGB bestehen nachfolgende Verpflichtungen aus außerbilanziellen Geschäften:
Bei den Leasing- und Mietverträgen handelt es sich um sog. Operating-Lease Verträge, die zu keiner Bilanzierung der Vermögensgegenstände führen. Der Vorteil dieser Verträge liegt in der Verbesserung der Liquiditätssituation und der Verbesserung der Eigenkapitalquote im Vergleich zum Erwerb. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Ferner werden von einem verbundenen Unternehmen die Betriebsimmobilien angemietet. Die jährliche Miete beträgt 762,9 TEUR. Das Mietverhältnis wurde mindestens bis zum 31.12.2025 geschlossen. E.VI Derivative Finanzinstrumente Zur Sicherung von Währungsrisiken aus erwarteten Warenimporten werden Devisentermingeschäfte eingesetzt. Dabei werden mehrere gleichartige Grundgeschäfte durch ein oder mehrere Sicherungsinstrumente abgesichert und zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst (Portfolio-Hedge). Zur Messung der Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung wird die Critical-Terms-Match-Methode angewendet. Alle wertbestimmenden Faktoren zwischen Grundgeschäft und Sicherungsgeschäft stimmen für den Zeitraum der Sicherungsbeziehung überein, sodass eine vollständige Wirksamkeit der Sicherungsbeziehung vorliegt. In dem Umfang und für den Zeitraum, in dem sich die gegenläufigen Wertänderungen oder Zahlungsströme ausgleichen, findet keine buchmäßige Erfassung der Bewertung statt (Einfrierungsmethode). Zum Bilanzstichtag bestehen erwartete Warenimporte in Höhe von umgerechnet TEUR 34.434. Davon sind umgerechnet TEUR 22.178 im Rahmen der Bewertungseinheit durch Devisentermingeschäfte gesichert.
Aufgrund der Transaktionen in der Vergangenheit ist der Abschluss der erwarteten Warenimporte sehr wahrscheinlich. Der erwartete Abschluss des Grundgeschäfts und die Fälligkeit des Sicherungsinstruments sind zeitlich abgestimmt. E.VII Konzernzugehörigkeit Die Ansmann AG wird in den Konzernabschluss der Ansmann Holding GmbH & Co. KG, Assamstadt einbezogen. Die Angabe des Abschlussprüferhonorars unterbleibt nach § 285 Nr. 17 HGB. E. VII ErgebnisverwendungsvorschlagjVorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, den ausgewiesenen Bilanzgewinn aus dem Geschäftsjahr 2023 in Höhe von 12.131.830,53 EUR wie folgt zu verwenden: Ausschüttung einer Dividende von 1,00 EUR pro Vorzugsaktie sowie pro Stammaktie. Dies entspricht einem Ausschüttungsbetrag von 1.346.665,00 EUR. Vortrag des Restbetrags in Höhe von 10.785.165,53 EUR auf neue Rechnung. E.VIII Ereignisse nach dem Abschlussstichtag Nach dem Abschlussstichtag sind keine Ereignisse eingetreten, die einen wesentlichen Einfluss auf den Jahresabschluss haben.
Assamstadt, im April 2024 gez. Markus Fürst, Vorstand gez. Thilo Hack, Vorstand Anlagespiegel
Bericht des Aufsichtsrats an die ordentliche Hauptversammlung für 2023A. Allgemeine Hinweise Der Aufsichtsrat hat sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2023 vom Vorstand der ANSMANN AG durch mündliche und schriftliche Berichte über die Lage und die Entwicklung des Unternehmens umfassend und aktuell unterrichten lassen. Dabei wurden Abweichungen vom Geschäftsverlauf gegenüber den Planungsrechnungen im Einzelnen ausführlich erläutert. Sich daraus für die Gesellschaft evtl. ergebende Risiken wurden, einschließlich der möglichen Gegenmaßnahmen, ausführlich erörtert. Im Jahr 2023 fanden 4 ordentliche Aufsichtsratssitzungen statt. Die nach Gesetz und Satzung bestehenden Aufgaben hat der Aufsichtsrat wahrgenommen und die Geschäftsleitung überwacht. B. Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns Der Vorstand hat dem Aufsichtsrat den Vorschlag vorgelegt, den er der Hauptversammlung für die Verwendung des Bilanzgewinns machen will. Demnach soll eine Dividende von 1,00 EUR je Aktie ausgeschüttet werden. Somit werden insgesamt 1.346.665 EUR ausgeschüttet, folglich 50.000,00 EUR an die Stiftung und 1.296.665 an die Aktionäre. Der restliche Bilanzgewinn soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. C. Prüfungshandlungen Die Überprüfung der Geschäftsführung durch den Aufsichtsrat im Geschäftsjahr 2023 erfolgte im Rahmen der am 22.07.2024 gemäß § 110 Abs. 3 AktG durchgeführten Aufsichtsratssitzung. Der Vorstand hat uns im Berichtszeitraum regelmäßig über den Gang der Geschäfte mündlich und schriftlich unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstands in seiner Sitzung vollumfänglich behandelt. Die Entwicklung des Unternehmens wurde gemeinsam mit dem Vorstand im Rahmen der Aufsichtsratssitzungen erörtert. Gegenstand der Beratungen waren in der Berichtszeit insbesondere die beabsichtigte Geschäftspolitik und andere grundsätzliche Fragen der Unternehmensplanung sowie die Maßnahmen zu deren Umsetzung. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Lagebericht und den Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft. Die Abschlussprüferin, die OT-audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Heidelberg, hat den Jahresabschluss zum 31.12.2023 und den Lagebericht geprüft und den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Prüfungsleiter, Herr Wirtschaftsprüfer Oskar Ulrich hat an der Bilanzsitzung teilgenommen und über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Der Aufsichtsrat tritt dem Ergebnis der Prüfung des Jahresabschlusses durch die Abschlussprüferin aufgrund eigener Prüfung bei. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung hat der Aufsichtsrat keine Einwendungen zu erheben. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss wird gebilligt und ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstandes über die Verwendung des Bilanzgewinns schließt sich der Aufsichtsrat an. Der vom Vorstand gemäß § 312 AktG aufgestellte Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen für das Geschäftsjahr 2023 (Abhängigkeitsbericht) wurde von der OT-audit GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Heidelberg, geprüft. Der Abschlussprüfer erteilte hierzu am 25. April 2024 folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: "Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war oder Nachteile ausgeglichen worden sind." Der Aufsichtsrat stimmte dem Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers zu. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung durch den Aufsichtsrat wurden gegen die im Abhängigkeitsbericht enthaltene Schlusserklärung des Vorstands keine Einwendungen erhoben. An dieser Stelle möchte sich der Aufsichtsrat beim Vorstand und den Führungskräften für die konstruktive Zusammenarbeit und ihre Leistungen im abgelaufenen Geschäftsjahr bedanken. Ein besonderer Dank geht an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihren persönlichen Einsatz und ihr großes Engagement.
Assamstadt, den 22.07.2024 ANSMANN AG, Assamstadt gez. Ulrike Unterwandling, Aufsichtsratsvorsitzende sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 22.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Ansmann AG, Assamstadt Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Ansmann AG, Assamstadt - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Ansmann AG, Assamstadt, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unseren Beurteilungen aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse • entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und • vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus • identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können. • gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben. • beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben. • ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann. • beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. • beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens. • führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Heidelberg, 25. April 2024 OT-audit
GmbH
gez. Dirk Müller, Wirtschaftsprüfer gez. Oskar Ulrich, Wirtschaftsprüfer |
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