Master Data

Registry
Register court Marburg HRB 4353
Previous
Firma Gebrüder Flach GmbH
Registered
3/20/1992
Industry
Wholesale of beveragesAgents involved in the sale of wine, sparkling wine and spiritsNon-specialised wholesale of food, beverages and tobacco
Purpose
Handel mit Lebensmitteln, Getränken, Spirituosen und sonstigen Verbrauchsgütern jeder Art.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Friedrich Georg Flach
since 11/19/2024
Managing Director
Philipp Lausmann
since 8/29/2023
Managing Director
Managing Director
Susanne Katharina Nau
since 8/25/2020
Procura
Thomas Flach
since 9/23/2002
Managing Director

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Germany
€500,000
100.00%

Holdings

NameOwnership
5.56%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Flach GmbH

Frielendorf-Leimsfeld

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht

I. Grundlagen des Unternehmens

Die Flach GmbH ist ein inhabergeführtes Familienunternehmen, das im Handeln von Lebensmitteln für den Gemeinschaftsverpflegungs-, Gastronomie- und Hotelleriemarkt seit fast 100 Jahren erfolgreich in Deutschland tätig ist.

Als unabhängiges, mittelständisches Unternehmen wollen wir die von uns gesetzten Maßstäbe hinsichtlich der kundenspezifischen Wünsche und Qualitätsansprüchen regional und in der Zusammenarbeit mit der Service-Bund GmbH & Co. KG national für weiteres nachhaltiges Wachstum nutzen.

Abgeleitet von diesem Ziel haben wir Grundsätze entwickelt, die diesen Weg unterstützen sollen. Dazu gehören u.a. die klare Positionierung auf Marken und das Verständnis für relevante Absatzmärkte.

Die Finanzierungsstrategie ist darauf ausgerichtet, den Erhalt einer überdurchschnittlichen Kapitalstruktur zu sichern.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche & branchenbezogene Rahmenbedingungen

Nach dem erfolgreichen Überwinden der Pandemie und einem starken Start in das Jahr 2023 trübte sich die wirtschaftliche Lage in Deutschland im Sommer merklich ein. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) Deutschlands schrumpfte um 0,3%. Damit gelang es der deutschen Wirtschaft nicht, den Weg der Erholung nach dem drastischen Einbruch des Pandemiejahres 2020 fortzusetzen. Im Jahr 2023 lag das preisbereinigte BIP um 0,7% höher als vor der Corona-Pandemie im Jahr 2019. Jedoch geriet die gesamtwirtschaftliche Entwicklung in einem weiterhin krisenhaften Umfeld ins Stocken. Die Produzenten, Investoren und Konsumenten wurden von der Energiekrise und den geopolitischen Spannungen verunsichert. (DESTATIS Pressekonferenz am 15.01.2024)

Der Welthandel verlor an Schwung, was die deutsche Exportwirtschaft spürbar belastete. Die Energiepreise, die 2022 infolge des Ukraine-Kriegs stark angestiegen waren, stabilisierten sich auf hohem Niveau und stellten vor allem für die Industrie eine erhebliche Belastung dar. Zudem verschlechterten die gestiegenen Zinsen die zuvor langjährig günstigen Finanzierungsbedingungen, was sich insbesondere negativ auf die Bauwirtschaft auswirkte. Das trotz jüngster Rückgänge weiterhin hohe Preisniveau wirkte sich auf allen Wirtschaftsstufen negativ auf die Konjunktur aus. Die Preissteigerungen bei Lebensmitteln fielen mit 13,4% leicht höher als im Vorjahr aus (DESTATIS Pressemitteilung (PM) Nr. 020 vom 16.01.2024), während die Inflationsrate von 6,9% im Vorjahr auf 5,9% sank. (DESTATIS Pressekonferenz am 15.01.2024)

Im Jahr 2023 verzeichnete das Gastgewerbe laut des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (DEHOGA) in Deutschland das vierte aufeinanderfolgende Jahr mit geringeren Umsätzen als in 2019. Laut dem Statistischen Bundesamt war der reale Umsatz im Vergleich zum Vorkrisenjahr 2019 um 10,8% niedriger und um 1,6% niedriger als im Vorjahr 2022 (DEHOGA-Zahlenspiegel II/2024). Die Branche steht vor großen Herausforderungen, da die Unternehmen mit steigenden Energie- und Lebensmittelpreisen konfrontiert sind und gleichzeitig die Preissensibilität der Kunden zunimmt. Auch Personalknappheit verbunden mit steigenden Löhnen und Gehältern spielt eine wesentliche Rolle. (DEHOGA, PM vom 20.02.2024)

Die Umsatzentwicklung in den verschiedenen Segmenten des Gastgewerbes zeigt folgende Ergebnisse: Im Beherbergungsgewerbe gab es einen realen Zuwachs von 5,2% im Vergleich zum Vorjahr. Das Gaststättengewerbe verzeichnete einen realen Umsatzrückgang von 1,0%. Einen realen Umsatzzuwachs von 1,4% gegenüber dem Vorjahr verzeichnete die Catering-Branche. Von diesen Entwicklungen ist die Flach GmbH unterschiedlich betroffen. (DEHOGA-Zahlenspiegel II/2024)

Ein weiteres Problem ist die Zahlungsmoral von privaten Kunden bei gebuchten Events. Auch öffentliche Kassen lassen sich bei der Zahlung von offenen Rechnungen immer mehr Zeit, was zu Liquiditätsengpässen bei unserem Kunden führt. Kurzfristige Buchungen und Stornierungen führen zu geringerer Planungssicherheit in der Gastronomie / Hotellerie und damit auch zu Auftragseingängen der Firma Flach GmbH.

2. Geschäftsverlauf

Entgegen dem Trend im Gastgewerbe konnte die Firma Flach ein Umsatzzuwachs von 9,0% zum Vorjahr erreichen. Gegenüber dem Vor-Corona-Jahr 2019 haben wir eine Umsatzsteigerung von 23,2% erzielt. Damit konnte unsere Planung aus dem Vorjahr (Wachstum von knapp unter 15%) nicht erreicht werden.

Die Umsatzsteigerungen sind dabei wesentlich durch eine hohe Inflationsrate bedingt. Dies zeigt sich bei einem Vergleich der gelieferten Mengen (Tonnagen) von 2022 und 2023.

Auf der Beschaffungsseite konnten wir von unseren guten Kontakten und den gewachsenen Strukturen (Einkaufsplattform GV-Food-Union, die die Service-Bund GmbH & Co. KG gemeinsam mit der Intergast betreibt) weiterhin profitieren.

Die zunehmende Bedeutung der Service-Bund-Eigenmarken hilft im Wettbewerb. Hinzu kommt die Partnerschaft mit unseren Kunden.

Die Rohgewinnmarge stieg nochmals leicht um 0,05 %-Punkte auf 27,70% (VJ 27,65%), womit wir unseren Plan-Wert aus dem Vorjahr übertreffen konnten.

Es konnte für das Jahr 2023 ein Jahresüberschuss in Höhe von 2.769 T€ (VJ 2.608 T€) erzielt werden, was einer Steigerung von 6,17% im Vergleich zum Vorjahr und 64,7% im Vergleich zum Vor-Corona-Jahr 2019 entspricht. Damit konnte unser Planergebnis (Wachstum im oberen einstelligen Prozentbereich) nicht ganz erreicht werden.

Wir beurteilen dennoch, dass die Geschäftsentwicklung für das Geschäftsjahr 2023 insgesamt unter Berücksichtigung aller Umstände sehr gut verlaufen ist. Die Flach GmbH konnte das historisch beste Ergebnis erreichen.

3. Lage

a) Ertragslage

Die Umsatzerlöse stiegen in 2023 um 9,0% auf 52.781 T€ (VJ 48.407 T€). Dagegen fielen die sonstigen betrieblichen Erträge mit 168 T€ (VJ 183 T€) niedriger als im Vorjahr aus. Dies ist im Wesentlichen auf periodenfremde Erträge zurückzuführen. Die Erträge aus Beteiligungen, die ausschließlich aus dem Gewinnanteil der Beteiligung am Service-Bund bestehen, erhöhten sich hingegen um 13,0% auf 65 T€ (VJ 58 T€). Auf der Kostenseite stieg der Materialaufwand aufgrund des höheren Absatzes in 2023 und den gestiegenen Preisen um 9,0% auf 38.159 T€ (VJ 35.023 T€).

Die Rohgewinnmarge erhöhte sich leicht um 0,05 %-Punkte auf 27,70% (VJ 27,65%). Der Rohgewinn stieg dabei um 9,3% auf 14.623 T€ (VJ 13.384 T€). Bedingt durch Neueinstellungen und Gehaltserhöhungen stiegen die Personalkosten um 10,8% auf 6.838 T€ (VJ 6.174 T€) an, wobei die Personalkosten prozentual zum Umsatz trotz Umsatzsteigerungen gegenüber dem Vorjahr um 0,2 %-Punkte auf 13,0 %-Punkte (VJ 12,8 %-Punkte) gestiegen sind.

Auch die Abschreibungen verzeichneten einen leichten Zuwachs von 4,2% auf 433 T€ (VJ 415 T€). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich sogar um 11,0% auf 3.750 T€ (VJ 3.379 T€).

Das Ergebnis vor Steuern betrug 3.979 T€ (VJ 3.735 T€). Unsere Steuerquote beläuft sich dabei ohne Berücksichtigung der sonstigen Steuern auf nahezu unveränderte 29,8% (VJ 29,5%).

b) Finanzlage

Die Finanzlage ist unverändert als solide zu bezeichnen. Alle Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen werden unter Ausnutzung von Skonto ohne Inanspruchnahmen bei Kreditinstituten reguliert.

Die liquiden Mittel stiegen im Vergleich zum Bilanzstichtag des Vorjahres um 11,8% auf 6.946 T€ (VJ 6.214 T€). Die Veränderung gegenüber dem Vorjahr ist anhand der Kennzahlen aus der Kapitalflussrechnung ersichtlich. Es wurde ein Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 2.886 T€ (VJ 5.044 T€), aus der Investitionstätigkeit in Höhe von -145 T€ (VJ -283 T€) sowie aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von -2.010 T€ (VJ -1.500 T€) erzielt. Im Geschäftsjahr wurde eine Ausschüttung in Höhe von 2.000 T€ aus dem Gewinnvortrag vorgenommen.

Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, handelt es sich ausschließlich um Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber der Service-Bund GmbH & Co. KG. Die sonstigen Verbindlichkeiten sind überwiegend durch Steuerverbindlichkeiten gesunken.

Innerhalb der Sachanlagen wurden Investitionen in Höhe von 303 T€ (VJ 371 T€) getätigt. Diese Investitionen konnten im Berichtsjahr vollständig aus Eigenmitteln finanziert werden.

Mit der vorhandenen Liquidität und den verfügbaren Kreditlinien sind wir jederzeit in der Lage, unseren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

c) Vermögenslage

Die Sachanlagen veränderten sich durch planmäßige Abschreibungen um -5,7% auf 1.411 T€ (VJ 1.496 T€) kaum. Die Finanzanlagen betragen unverändert 1.362 T€. Der Wert der Vorräte sank um 6,1% auf 2.825 T€ (VJ 3.008 T€). Hingegen stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht (ausschließlich Forderungen gegen die Service-Bund GmbH & Co. KG) verzeichnet werden. Sie stiegen um 11,2 auf 3.804 T€ (VJ 3.421 T€) an. Die sonstigen Vermögengenstände betrugen fast unverändert 343 T€ (VJ 360 T€). Die Bilanzsumme der Gesellschaft hat sich um 2,3% auf 18.445 T€ (VJ 18.026 T€) erhöht.

Zum Stichtag bestehen keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Unser kurz- und mittelfristiges Vermögen übersteigt unsere Verbindlichkeiten. Ebenfalls sind die Sachanlagen zu mehr als 100% durch Eigenkapital gedeckt. Das Eigenkapital stieg um 769 T€ auf 12.061 T€ (VJ 11.292 T€), auch die Eigenkapitalquote stieg trotz Ausschüttung in Höhe von 2.000 T€ und erhöhter Bilanzsumme um 2,8 %-Punkte auf hohe 65,4% (VJ 62,6%), worin sich die solide Finanzierung unserer Gesellschaft widerspiegelt.

Die Rückstellungen sind im Jahr 2023 um 1,3% auf 2.108 T€ (VJ 2.136 T€) leicht gesunken, was vor allem in erhöhten Steuervorauszahlungen und damit nicht zu bildenden Steuerrückstellungen begründet ist. Die Rückstellungen für Lohnkosten innerhalb der sonstigen Rückstellungen sind um 192 T€ gestiegen.

Aufgrund eines gestiegenen Einkaufsvolumens haben sich die Verbindlichkeiten wesentlich im Bereich der Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis (ausschließlich Verbindlichkeiten gegen die Service-Bund GmbH & Co. KG) um 16,1% auf 2.450 T€ (VJ 2.919 T€) verringert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung haben sich um 52,6% auf 262 T€ (VJ 171 T€) erhöht. Hingegen sind die sonstigen Verbindlichkeiten um 9,4% auf 1.189 T€ (VJ 1.313 T€) gesunken. 4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Für unsere interne Unternehmenssteuerung vergleichen wir die Umsatz- und Rohertragsentwicklung mit dem Vorjahr und verwenden diese Zahlen ebenfalls als Grundlage für unsere Planung. Zusätzlich überwachen wir die Forderungen (Zahlungsziel), Verbindlichkeiten (Darlehen) und Liquidität kontinuierlich, um jederzeit ein getreues Bild unserer Vermögenslage zu haben.

Weiterhin nutzen wir Best Practice-Vergleiche des Service-Bundes, um unsere Kennzahlen auch mit anderen Unternehmen überregional zu vergleichen.

III. Prognosebericht

Das renommierte ifo-Institut geht in seiner aktuellen "ifo Konjunkturprognose Herbst 2024" davon aus, dass das preisbereinigte BIP im Jahr 2024 nur stagnieren wird. In den kommenden zwei Jahren 2025 und 2026 wird von einem Wirtschaftswachstum von 0,9% beziehungsweise 1,5% ausgegangen. Die Wirtschaftskrise ist dabei in erster Linie eine strukturelle Krise. Durch die Dekarbonisierung, Digitalisierung, demografischer Wandel, Corona-Pandemie, Energiepreisschock und eine veränderte Rolle Chinas in der Weltwirtschaft werden etablierte Geschäftsmodelle unter Druck gesetzt und zwingen Unternehmen, ihre Produktionsstrukturen anzupassen. Insbesondere die hohen Energiepreise belasten das verarbeitende Gewerbe sehr. Zusätzlich dazu sind viele Unternehmen von Unterauslastung durch eine hartnäckige Nachfrageschwäche betroffen. Das ifo Geschäftsklima hat sich im August zum dritten Mal in Folge verschlechtert und die Auftragslage wird in allen Wirtschaftsbereichen bis zuletzt als schlecht eingeschätzt. (ifo Konjunkturprognose Herbst 2024 vom 05.09.2024)

Trotz kräftiger Reallohnsteigerungen profitieren die konsumnahen Bereiche bisher kaum von den damit verbundenen Kaufkraftgewinnen. Stattdessen halten sich die privaten Haushalte mit Ausgaben zurück und legen einen wachsenden Teil ihrer Einkommensanstiege als Ersparnis zurück, was an einer gestiegenen Sparquote gesehen werden kann. Für die Inflationsrate wird ein weiterer Rückgang von durchschnittlich 5,9% im vergangenen Jahr auf 2,2% in diesem Jahr und 2,0% beziehungsweise 1,9% in den kommenden beiden Jahren erwartet. (ifo Konjunkturprognose Herbst 2024 vom 05.09.2024)

Die Umsatzentwicklung im Gastgewerbe ist stark abhängig vom Konsumklima im Land. Das Konsumklima ist wie im Vorjahr deutlich niedriger als im Vor-Corona-Jahr 2019 und immer noch auf schlechtem Niveau (Gfk PM vom 27.08.2024). Das hat sich negativ auf das Gastgewerbe ausgewirkt, das auch im ersten Halbjahr mit sinkenden Umsätzen und hohen Kosten kämpft (DEHOGA PM vom 11.07.2024).

Wir haben für die Jahre 2024 und 2025 eine Umsatz- und Ergebnisplanung vorgenommen. Darin gehen wir nach derzeitigem Stand unter Berücksichtigung der vorgenannten allgemeinen und branchenbezogenen wirtschaftlichen Entwicklung von einem stagnierenden Umsatz aus. Durch den Preisdruck werden wir nicht in gleichem Maße eine Rohertragssteigerung erzielen. Aktuell planen wir hier mit einem Rückgang des Rohertrages um ca. 5%. Aufgrund geplanter Lohnerhöhungen sowie inflationsbedingter Preissteigerungen auf der Kostenseite erwarten wir ein Jahresergebnis, das deutlich unter dem des Vorjahres, aber immer noch deutlich über dem des Jahres 2019 liegen wird. Wir möchten aber ausdrücklich darauf hinweisen, dass weitere Auswirkungen durch den Ukrainekrieg, die Lage im Nahen Osten oder auch Auswirkungen aufgrund eines möglichen Angriffes Chinas auf Taiwan nicht vorhersehbar sind und unsere Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich beeinflussen können.

Zurzeit sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik geplant. Wir beurteilen die voraussichtliche Entwicklung des Unternehmens sehr positiv. Für das Geschäftsjahr 2024 sind keine außergewöhnlichen Investitionen geplant.

IV. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Branchenspezifische Risiken

Chancen und Risiken sind Bestandteil jeder unternehmerischen Tätigkeit. Die derzeit bekannten wirtschaftlichen und politischen Krisensymptome wie der weiterhin anhaltende Krieg in der Ukraine, die Spannungen im Nahen Osten sowie zwischen China und den USA sind ihren Auswirkungen auf unsere Branche nicht seriös einzuschätzen. Auf die möglichen Risiken eines geänderten Marktumfeldes, veränderten Handelswegen und Wirtschaftsstrukturen bereiten wir uns vor, in dem wir den Markt zurzeit besonders intensiv beobachten und schnell handeln. Als Familienunternehmen mit flachen Hierarchien haben wir hierzu beste Voraussetzungen.

Für die Zukunft ist es eine wichtige Aufgabe, qualifizierte Mitarbeiter für die Flach GmbH zu gewinnen und zu binden. Seit Jahren bilden wir erfolgreich in kaufmännischen und gewerblichen Bereichen aus und übernehmen viele unserer Auszubildenden. Jedoch ist es zunehmend schwierig, Mitarbeiter in allen Bereichen zu finden, insbesondere Stellenausschreibungen für hoch qualifizierte Mitarbeiter bleiben lange unbesetzt.

In der mittel- und langfristigen Perspektive stehen der Branche enorme Herausforderungen bevor. Da die Handelsmargen in der Branche traditionell niedrig sind, versuchen vorgelagerte Lieferanten sowie gewerbliche Abnehmer, den Großhandel als zusätzliche Wertschöpfungsstufe zwischen Industrie und Konsumenten auszuschalten. Ebenfalls bringen spezialisierte Logistikdienstleister, die die typischen Großhandelsfunktionen wie Transport oder Lagerung mehr und mehr übernehmen, die Branche in Bedrängnis. Dazu kommt die Herausforderung stark steigende Einkaufspreise auf die nächsten Wertschöpfungsstufen weiterzugeben.

Risiken gehen wir nur dann ein, wenn durch das damit verbundene Geschäft ein angemessener Beitrag zum Ertrag erwartet werden kann. Risiken beinhalten immer auch Chancen. Durch unser Risikomanagement versuchen wir, diese zu nutzen. Um Versorgungsschwierigkeiten zu umgehen, vermeiden wir Abhängigkeiten von einzelnen Lieferanten.

Ertragsorientierte Risiken

Die Wettbewerbssituation in der Lebensmittel-Großhandels-Branche ist weiterhin deutlich spürbar. Der von Kundenseite geforderte Servicegrad sowie ständige Preis- und Rabattverhandlungen nehmen zu. Allerdings sehen wir auch Chancen, uns durch Service, gute Betreuung und partnerschaftliches Handeln vom Mitbewerber abzuheben und dadurch neue Kunden zu gewinnen. Wir sind für die Zukunft bestens gerüstet.

Wir gehen davon aus, unsere Marktanteile in Kooperation mit dem Service-Bund kurz- und mittelfristig weiter ausdehnen zu können.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Aufgrund der überdurchschnittlichen Liquiditäts- und Eigenkapitalsituation unseres Unternehmens, sowie der für 2024 geplanten Maßnahmen sind Liquiditätsrisiken derzeit nicht erkennbar.

Der Einfluss von Zinsrisiken ist für die Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung.

Es sind derzeit keine Risiken erkennbar, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten.

2. Chancenbericht

Wir sehen auch für die kommenden Jahre trotz den Herausforderungen unserer Branche gute Chancen, dass wir weiterhin positive Ergebnisse erzielen können.

Als Unternehmen im Lebensmittelzustellgroßhandel ist der sachgerechte Umgang mit abgepackten Lebensmitteln, im Bereich der Lagerung und Warenzustellung sehr wichtig. Hierbei setzen wir unsere hohen Qualitätsansprüche durch interne Ablauf- und Qualitätskontrollen durch. So haben wir wiederum die ASC-, BIO-, MSC- und IFS-Zertifizierung erreicht. Letztere sogar auf höherem Level. Dies ist ein absoluter Pluspunkt für unsere Neukundenakquise und ein wichtiges Verkaufsargument in der Kundschaft.

Unsere Kundenstruktur ist ausgewogen. Wir beliefern Großkunden sowie kleinere Kunden und sind von keinem Kunden, auch keiner Kundengruppe, abhängig. Wachsen wollen wir im Bereich der regionalen Kunden. Hier haben wir kurze Lieferwege und damit verbundene geringe Lieferkosten. Auch sind regionale Kunden bereit, Service und Lieferbereitschaft zu honorieren. Hier erfolgen langfristige Bindungen an das Haus "Flach".

Unsere Lagerkapazitäten und die gute Verkehrsanbindung bieten uns die Möglichkeiten, unser Sortiment zu optimieren und weiter auszubauen. Unsere Strategie ist es, neue Kunden zu werben und bestehenden Kunden ein immer attraktiveres Sortiment bieten zu können.

Gute Chancen zur Neukundengewinnung sehen wir in der engen Zusammenarbeit mit Verrechnungsgesellschaften (progros, HGK). Wir werden den Markt beobachten, wollen Trends erkennen und umsetzen sowie Problemlöser für Kundenwünsche sein. Gegenüber dem Wettbewerb profitieren wir von unserer engen, partnerschaftlichen Kundenbindung und unserer Flexibilität, auf Kundenwünsche einzugehen. Die nationalen Kunden wollen wir trotzdem nicht vernachlässigen. Wir sehen für die Zukunft einen deutlichen Trend zur System-Gastronomie und -Hotellerie, so dass dieser Markt für uns weiter an Bedeutung gewinnen wird. Weiterhin geben uns national agierende Kundengruppen die Möglichkeit der stabilen Umsätze sowie Verhandlungsspielraum für weitere hohe Lieferantenboni.

Mit der Implementierung des sich an die Marktbedürfnisse orientierenden Webshops sind wir für die Entwicklung im Online-Handel gut aufgestellt.

In der Kooperation mit dem Service-Bund sehen wir langfristig sowohl im Beschaffungs- als auch Vertriebsbereich erhebliche Wachstums- und Synergiepotentiale.

3. Gesamtaussage

Wir sind optimistisch und sehen gute Chancen für eine positive Umsatzentwicklung und eine positive Ertragssituation in den kommenden Jahren.

Gleichzeitig können wir jedoch nicht ausschließen, dass bestimmte Risiken wie z.B. der Ukraine-Krieg oder eine weitere Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage des Gastgewerbes, sich negativ auf unser Geschäft auswirken.

Unsere Planung für das 2. Halbjahr 2024 basiert auf realistischen und vorsichtigen Erwartungen für die Zukunft, unter Berücksichtigung der tatsächlichen Werte vergangener Geschäftsjahre.

Es ist wichtig zu betonen, dass aufgrund der von uns im Risikobericht beschriebenen wirtschaftlichen und politischen Unsicherheiten eine zuverlässige Prognose des zukünftigen Wirtschaftsverlaufs für das Jahr 2024 schwierig ist. Wir werden jedoch weiterhin die Entwicklung aufmerksam verfolgen und angemessene Maßnahmen ergreifen, um mögliche Risiken zu minimieren und unsere Chancen bestmöglich zu nutzen.

Die Zukunftsaussichten unserer Gesellschaft beurteilen wir unter Berücksichtigung der dargestellten Chancen und Risiken als positiv.

V. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten

Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen im Wesentlichen Forderungen (Debitorenlaufzeiten), Verbindlichkeiten und Guthaben bei Kreditinstituten. Wir ermitteln monatlich, z.T. auch wöchentlich, Liquiditätskennzahlen.

Die Gesellschaft verfügt über einen solventen Kundenstamm. Zudem besteht eine langjährige Zusammenarbeit mit einem Großteil der Kunden. Die Außenstände werden täglich überprüft und entsprechende Maßnahmen durch die Geschäftsleitung veranlasst.

Wir zahlen unsere Verbindlichkeiten innerhalb vereinbarter Fristen, soweit möglich unter Ausnutzung von Skonto. Für mögliche kurzfristige Liquiditätsengpässe stehen uns immer genügend liquide Mittel zur Verfügung.

Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik.

Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen umgehend vorgenommen.

VI. Bericht über Zweigniederlassungen

Zweigniederlassungen werden von der Gesellschaft nicht unterhalten.

 

Frielendorf, den 31. März 2024 / 18. September 2024

Die Geschäftsführer

gez. Thomas Flach

gez. Annemarie Flach-Lausmann

gez. Philipp Lausmann

Handelsbilanz

Aktiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Anlagevermögen 3.024.525,23 3.154.445,38
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 251.960,00 296.775,00
II. Sachanlagen 1.410.620,50 1.495.725,65
1. Bauten auf fremden Grundstücken 99.129,00 105.147,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.311.491,50 1.306.626,50
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 83.952,15
III. Finanzanlagen 1.361.944,73 1.361.944,73
1. Beteiligungen 357.136,27 357.136,27
2. Sonstige Finanzanlagen 1.004.808,46 1.004.808,46
B. Umlaufvermögen 15.355.462,22 14.803.478,14
I. Vorräte 2.825.214,00 3.007.544,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.584.369,45 5.582.226,80
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.437.330,72 1.801.385,64
2. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 1.486.341,83 1.311.323,60
3. sonstige Vermögensgegenstände 2.660.696,90 2.469.517,56
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 6.945.878,77 6.213.707,34
C. Rechnungsabgrenzungsposten 60.538,00 68.369,00
Aktiva 18.440.525,45 18.026.292,52

Passiva

31.12.2023
EUR
31.12.2022
EUR
A. Eigenkapital 12.061.361,22 11.292.178,05
I. Gezeichnetes Kapital 750.000,00 750.000,00
II. Bilanzgewinn 11.311.361,22 10.542.178,05
davon Gewinnvortrag 8.542.178,05 7.933.823,91
B. Rückstellungen 2.107.694,00 2.136.072,00
C. Verbindlichkeiten 4.271.470,23 4.598.042,47
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 370.869,32 195.027,91
2. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.449.736,64 2.918.722,32
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.450.864,27 1.484.292,24
Passiva 18.440.525,45 18.026.292,52

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1.1.2022 - 31.12.2022
EUR
1. Rohergebnis 14.790.583,55 13.566.756,40
2. Personalaufwand 6.912.992,36 6.235.574,71
a) Löhne und Gehälter 5.667.905,12 5.116.584,29
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.245.087,24 1.118.990,42
davon für Altersversorgung 35.409,35 52.040,78
3. Abschreibungen 432.595,00 415.009,95
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 432.595,00 415.009,95
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 3.675.378,53 3.317.711,35
5. Erträge aus Beteiligungen 65.454,74 57.946,82
6. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 161.669,55 91.650,79
davon aus verbundenen Unternehmen 41.861,51 64.060,41
7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 18.103,49 13.517,30
davon an verbundene Unternehmen 8.494,54
davon sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen aus Abzinsung 8.498,88 13.321,30
8. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.183.724,21 1.101.327,56
9. Ergebnis nach Steuern 2.794.914,25 2.633.213,14
10. sonstige Steuern 25.731,08 24.859,00
11. Jahresüberschuss 2.769.183,17 2.608.354,14
12. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 8.542.178,05 7.933.823,91
13. Bilanzgewinn 11.311.361,22 10.542.178,05

Anhang

I. Allgemeine Angaben

Die Firma Flach GmbH, Kasseler Str. 1, 34621 Frielendorf wird beim Amtsgericht Marburg unter der Registernummer HRB 4353 geführt.

Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß den §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

Die Gesellschaft weist zum Abschlussstichtag die Größenmerkmale einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i. S. d. § 267 Abs. 2 HGB auf.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde, wie bisher, das Gesamtkostenverfahren angewendet.

Soweit ein Wahlrecht hinsichtlich einer Angabe in der Bilanz bzw. in der Gewinn- und Verlustrechnung einerseits oder dem Anhang andererseits besteht, wurde dieses Wahlrecht aus Gründen der Übersichtlichkeit im Wesentlichen zu Gunsten der Angabe im Anhang ausgeübt.

II. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Die entgeltlich erworbenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten aktiviert und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen (lineare Methode) vermindert.

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Zugänge im Geschäftsjahr zum Sachanlagevermögen wurden pro rata temporis nach der linearen Methode abgeschrieben.

Im Geschäftsjahr 2023 wurde wie im Vorjahr von der Möglichkeit der sofortigen Abschreibung für Wirtschaftsgüter bis netto EUR 800,00 Gebrauch gemacht. Es wurde deren Abgang im Jahr des Zugangs unterstellt.

Das Finanzanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Der Rückdeckungsanspruch aus Lebensversicherungen ist nach § 246 HGB mit der Pensionsrückstellung zu saldieren. Der Ausweis erfolgte daher beim Posten Pensionsrückstellung.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungskosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken angesetzt. Neben Einzelwertberichtigungen auf Forderungen wurde dem allgemeinen Kreditrisiko durch eine Pauschalwertberichtigung auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausreichend Rechnung getragen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich zum Nominalwert bewertet.

Der Ansatz der Wertpapiere des Umlaufvermögens erfolgte zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag.

Die flüssigen Mittel wurden zu Nominalwerten bilanziert.

Die Rückstellungen für Pensionen wurden auf der Basis versicherungsmathematischer Berechnungen nach dem modifizierten Teilwertverfahren gebildet. Sie wurden pauschal mit einem einer Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz abgezinst (Rückstellungsabzinsungsverordnung). Es wurden folgende Annahmen für die Berechnung berücksichtigt:

- Durchschnittlicher Marktzins der vergangenen zehn Jahre von 1,82% (Vorjahr: 1,78%) für eine Laufzeit von 15 Jahren, der von der Deutschen Bundesbank bekanntgemacht wurde

- Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck "Richttafeln 2018 G"

Zukünftige Gehalts- und Rententrends waren nicht zu berücksichtigen. Aus der Abzinsung der Pensionsrückstellungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von EUR 12.602 (Vorjahr: EUR 56.007). Dieser Unterschiedsbetrag ist nach Maßgabe des § 253 Abs. 6 HGB für eine Ausschüttung gesperrt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen 7 Jahre abgezinst.

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt worden.

III. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des laufenden Geschäftsjahres sind im nachfolgenden Anlagespiegel gesondert dargestellt.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2023
EUR
Zugang
EUR
Abgang
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 512.403,87 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 464.089,49 0,00 0,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 4.250.337,85 303.286,85 83.829,24
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 83.952,15 0,00 0,00
Sachanlagen 4.798.379,49 303.286,85 83.829,24
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 357.136,27 0,00 0,00
2. Sonstige Finanzanlagen 1.004.808,46 0,00 0,00
Finanzanlagen 1.361.944,73 0,00 0,00
Anlagevermögen 6.672.728,09 303.286,85 83.829,24
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 512.403,87
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 464.089,49
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 83.952,15 4.553.747,61
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau -83.952,15 0,00
Sachanlagen 0,00 5.017.837,10
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 357.136,27
2. Sonstige Finanzanlagen 0,00 1.004.808,46
Finanzanlagen 0,00 1.361.944,73
Anlagevermögen 0,00 6.892.185,70
Kumulierte Abschreibungen 01.01.2023
EUR
Abschreibungen
EUR
Abgang Abschreibungen
EUR
Kumulierte Abschreibungen 31.12.2023
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 215.628,87 44.815,00 0,00 260.443,87
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 358.942,49 6.018,00 0,00 364.960,49
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.943.711,35 381.762,00 83.217,24 3.242.256,11
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen 3.302.653,84 387.780,00 83.217,24 3.607.216,60
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00
2. Sonstige Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00
Anlagevermögen 3.518.282,71 432.595,00 83.217,24 3.867.660,47
Buchwert 31.12.2023
EUR
Buchwert 31.12.2022
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 251.960,00 296.775,00
II. Sachanlagen
1. Bauten auf fremden Grundstücken 99.129,00 105.147,00
2. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.311.491,50 1.306.626,50
3. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 83.952,15
Sachanlagen 1.410.620,50 1.495.725,65
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 357.136,27 357.136,27
2. Sonstige Finanzanlagen 1.004.808,46 1.004.808,46
Finanzanlagen 1.361.944,73 1.361.944,73
Anlagevermögen 3.024.525,23 3.154.445,38

Die Angaben zu den Beteiligungen i.S.d. § 271 Abs. 1 HGB nach § 285 Nr. 11 HGB unterbleiben gemäß § 286 Abs. 3 S. 1 Nr. 2 HGB.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen hat ein Betrag in Höhe von EUR 1.400.000,00 (Vorjahr: EUR 1.750.000,00), von den Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, hat ein Betrag in Höhe von EUR 89.551,74 (Vorjahr: EUR 82.328,07) und von den sonstigen Vermögensgegenständen hat ein Betrag in Höhe von EUR 82.246,30 (Vorjahr: EUR 87.883,73) eine Restlaufzeit von über einem Jahr.

Die Forderungen gegen verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 37.330,72 (Vorjahr: EUR 51.385,64) aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und von EUR 1.400.000,00 (Vorjahr: EUR 1.750.000,00) aus sonstigen Vermögensgegenständen (Forderungen aus Verrechnungskonten und Darlehen).

Bei Aufstellung der Bilanz unter Berücksichtigung der teilweisen Ergebnisverwendung wurde im Bilanzgewinn ein Gewinnvortrag von EUR 8.542.178,05 (Vorjahr: EUR 7.933.823,91) einbezogen.

Die Rückstellungen für Pensionen haben sich um EUR 14.044,00 auf EUR 1.018.014,00 erhöht. Die Erhöhung berücksichtigt auch die Saldierung von Schulden aus Altersvorsorgeverpflichtungen mit verrechnungsfähigen Vermögenswerten. Dabei wurden folgende Werte ermittelt:

• Erfüllungsbetrag der Schulden EUR 1.277.496,00

• Zeitwert = AK der verrechneten Vermögenswerte EUR 259.482,00

• verrechnete Erträge EUR 9.806,48

Die Erträge wurden mit den Zinsaufwendungen aus der Abzinsung von Pensionsrückstellungen verrechnet.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von EUR 52.153,20 (Vorjahr: EUR 19.846,96) aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und von EUR 318.716,12 (Vorjahr: EUR 175.180,95) aus sonstigen Verbindlichkeiten (Verbindlichkeiten aus Verrechnungskonten).

Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, enthalten in Höhe von EUR 2.449.736,64 (Vorjahr: EUR 2.918.722,32) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Die Verbindlichkeiten sind wie folgt strukturiert. Bei den Verbindlichkeiten bestehen die branchenüblichen Sicherheiten in Form von Eigentumsvorbehalten.

davon mit einer Laufzeit
Gesamtbetrag
EUR
bis zu 1 Jahr
EUR
mehr als 1 Jahr
EUR
über 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen lfd. Jahr 370.869,32 370.869,32 0,00 0,00
Vorjahr 195.027,91 195.027,91 0,00 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht lfd. Jahr 2.449.736,64 2.449.736,64 0,00 0,00
Vorjahr 2.918.722,32 2.918.722,32 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten lfd. Jahr 1.450.864,27 1.450.864,27 0,00 0,00
Vorjahr 1.484.292,24 1.484.292,24 0,00 0,00
4.271.470,23 4.271.470,23 0,00 0,00
4.598.042,47 4.598.042,47 0,00 0,00

Die Gesellschaft haftet gegenüber Kreditinstituten für Verbindlichkeiten eines assoziierten Unternehmens in Höhe von insgesamt EUR 1.000.000,00. Zum Abschlussstichtag liegen keine Hinweise darauf vor, dass eine Inanspruchnahme droht.

Zum Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Leasingverträgen in Höhe von TEUR 572. Daneben bestehen finanzielle Verpflichtungen aus Mietverträgen gegenüber einem verbundenen Unternehmen in Höhe von jährlich TEUR 598.

IV. Sonstige Angaben

Mitarbeiteranzahl

Die Gesellschaft beschäftigte in 2023 durchschnittlich 131 Mitarbeiter; davon 75 gewerbliche Arbeitnehmer und 56 Angestellte. Die Berechnung erfolgte nach § 267 Abs. 5 HGB.

Organe

Zu Geschäftsführern waren während des Geschäftsjahres bestellt:

- Herr Thomas Flach, verantwortlich für strategische Planung

- Frau Annemarie Flach-Lausmann, verantwortlich für Personal, sowie Betriebsorganisation

- Herr Philipp Lausmann (ab 1. August 2023), verantwortlich für Vertrieb, Logistik, Lager und Immobilie

Die Geschäftsführer sind einzelvertretungsberechtigt und von den Beschränkungen des § 181 HGB. Von der Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB wurde Gebrauch gemacht.

 

Frielendorf, den 31. März 2024 / 18. September 2024

Flach GmbH

Die Geschäftsführer

gez. Thomas Flach

gez. Annemarie Flach-Lausmann

gez. Philipp Lausmann

Dem Ergebnisverwendungsvorschlag der Geschäftsführung, den Jahresüberschuss 2023 in Höhe von EUR 2.769.183,17 sowie den Gewinnvortrag in Höhe von EUR 8.542.178,05 auf neue Rechnung vorzutragen, wird zugestimmt.

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 25.09.2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk

Der vorstehende, zur Offenlegung bestimmte Jahresabschluss wurde nach § 327 HGB verkürzt (Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang). Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die Flach GmbH

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Flach GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Flach GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

• entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

• vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

• identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

• gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

• beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

• ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

• beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

• beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

• führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Frankfurt am Main, den 18. September 2024

HEIM HONERMEIER GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Christian Wagner, Wirtschaftsprüfer

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