Wienerberger Deutschland Grundstücksverwaltungs GmbH
Dillinger Straße 60, 86637 Wertingen, DEUMaster Data
Basic information of the organization
Financial Overview
Indicators extracted from public financial statements
History
Changes published in the official company registry
Management
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Stefanie Paufler since 2/19/2026 | Procura |
Florian Scherr since 2/19/2026 | Procura |
Burkhard Peter Ulrich Theuerkauf since 2/19/2026 | Managing Director |
Ronald Ottensammer since 2/19/2026 | Managing Director |
Beneficial Owners
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
Unresolved chains (1)
| Name | Ownership |
|---|---|
Wienerberger AG | 100.00% |
Shareholders
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Holdings
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
CREATON Produktions GmbHDissolved | 100.00% |
| 51.00% |
Balance Sheet Accounts
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and Loss Accounts
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Financial Report
Official financial statements and annual reports
Wienerberger Deutschland Grundstücksverwaltungs GmbH (vormals: CREATON GmbH)WertingenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht 2023I. Grundlagen des UnternehmensDie Creaton GmbH (kurz: CREATON) gehörte im Jahr 2023 unmittelbar zur Clay Tiles Europe SAS, Suresnes, Frankreich. Dadurch gehörte die CREATON im Jahr 2023 mittelbar zur Terreal Gruppe. Die Wienerberger GmbH, Hannover erwarb am 29.02.2024 die Creaton GmbH. Seitdem gehört die Creaton GmbH unmittelbar zur Wienerberger GmbH, Hannover und mittelbar zur Wienerberger AG, Wien. Die CREATON ist einer der führenden Tondachziegelhersteller in Deutschland und Europa. Das Angebotsspektrum beinhaltet Biberschwanzziegel, Pfannenziegel und Dachsysteme. Kerngeschäft sind Renovierungs-, Sanierungs-, Modernisierungsmaßnahmen und Neubauten im Wohnungsbau. Geografisch betrachtet konzentriert sich CREATON vor allem auf den deutschen Markt mit regionalen Schwerpunkten. Die Produkte werden weltweit exportiert, wobei der Schwerpunkt in den europäischen Ländern liegt. Zweigniederlassungen und Tochterunternehmen Das Produktionsnetzwerk von CREATON umfasst Standorte in Baden-Württemberg, Bayern und Thüringen, die von der 100% Tochtergesellschaft betrieben werden. Die CREATON konzentriert sich vollständig auf die Herstellung und den Vertrieb von Steildachprodukten und deren Zubehör. Das neue Produkt Photovoltaik wird konsequent vorangetrieben und ausgebaut. Um insbesondere Dienstleistungen um dieses Produkt zu erhöhen, gründete die CREATON im Jahr 2023 die Creaton Wattwerk GmbH, eine 100% Tochter der CREATON. Daneben gründete sie für das österreichische Geschäft die 100% Tochter Creaton Steildach GmbH. Die CREATON hält einen Anteil von 51% an der EL-Tec GmbH, Wassenberg. Die EL-Tec GmbH produziert Universalzubehör für das Steildach, insbesondere selbstklebende Kombiverbundmaterialien. Forschung und Entwicklung Produktentwicklungsaktivitäten von CREATON werden von einer internen Fachabteilung betreut. Die Gesellschaft arbeitet weiterhin daran die bestehenden Produkte zu optimieren und das Portfolio zu erweitern. Diese Aktivitäten werden abteilungsübergreifend und in Kooperation mit den Schwestergesellschaften durch eigene Mitarbeiter selbständig vorangetrieben. II. Wirtschaftsbericht1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Konjunkturelle Rahmenbedingungen Das Wirtschaftswachstum in Deutschland ging 2023 preisbereinigt um 0,3 % zurück und lag damit unter dem Niveau des Vorjahres (1,8 %). Für das Wirtschaftsjahr 2024 wird eine leicht positive Wachstumsrate von 0,2 % prognostiziert. Eine ähnliche Entwicklung wird für den Euroraum erwartet. Die großen Volkswirtschaften Frankreich, Italien und Spanien haben im Jahr 2023 alle positiven Wachstumsraten erzielt. Entwicklung der Branche Im Jahr 2023 hat sich die Lage in der Bauindustrie aufgrund der Zinswende und des Inflationsgeschehen negativ entwickelt. Der Auftragseingang ist im Bauhauptgewerbe im November 2023 um 7,4 % im Vergleich zum Vorjahresmonat zurückgegangen. Die Anzahl der Genehmigungen für Neubauwohnungen gingen 2023 um 26,6 % zurück. Im Bereich Ein- und Zweifamilienhäuser war ein Rückgang von 39,1 % (bei Einfamilienhäusern) und von 48,3 % (bei Zweifamilienhäusern) gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum zu verzeichnen. Umsatzentwicklung Die Umsatzerlöse in Höhe von EUR 163,4 Mio. sind gegenüber dem Vorjahr 2022 (EUR 237,2 Mio.) um 31,1 % gesunken. Der Umsatzrückgang ist im Wesentlichen durch das gefallene Auftragsvolumen zu begründen. Die Prognose des Vorjahres von einer steigenden Umsatzentwicklung wurde deutlich verfehlt. Ergebnisentwicklung Das Ergebnis nach Steuern in Höhe von EUR - 11,2 Mio. ist aufgrund des gefallenen Auftragsvolumens gegenüber dem Vorjahr (EUR 9,4 Mio.) deutlich gesunken. In der Konsequenz des reduzierten Absatzes wurde in weiten Teilen des Unternehmens Kurzarbeit eingeführt und alle nicht zwingend notwendigen Projekte gestrichen. Durch den deutlichen Absatzrückgang wurde die Ergebnisprognose deutlich verfehlt. 2. Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Vermögenslage Die Bilanzsumme ist um EUR 9,3 Mio. auf EUR 141,7 Mio. gesunken. Auf der Aktivseite hat sich das Sachanlagevermögen in Höhe von EUR 42,8 Mio. (Vj. EUR 42,3 Mio.) weitestgehend auf Vorjahresniveau gehalten. Im Geschäftsjahr 2023 beliefen sich die Anlagenzugänge für immaterielle Vermögensgegenstände und das Sachanlagevermögen auf EUR 5,4 Mio., die im Wesentlichen Ersatzbeschaffungen waren. Das Vorratsvermögen hat sich um EUR 7,4 Mio., im Wesentlichen bedingt durch stark gestiegenen Herstellkosten und einen Volumenaufbau am Jahresende, erhöht. Durch deutliche Reduzieren in der Produktion konnte das Vorratsvermögen ggü. der Mitte des Jahres bereits deutlich reduziert werden. Auf der Passivseite haben sich die Rückstellungen für Pensionen um EUR 0,4 Mio. auf EUR 20,7 Mio. reduziert. Die Verminderung begründet sich durch die normalen Parameteränderungen. Die sonstigen Rückstellungen sind auf EUR 18,6 Mio. (Vj. EUR 31,2 Mio.) gesunken. Die Höhe der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen ist um EUR 19,9 Mio. auf EUR 58,2 Mio. (Vj. EUR 38,3 Mio.) gestiegen. Der Anstieg ist im Wesentlichen durch erhaltene Gesellschafterdarlehen zu begründen. Die Eigenkapitalquote ist gegenüber dem Vorjahr um 5,79 Prozentpunkte gesunken (27,99%, Vj. 33,78%). Finanzlage Die kurzfristige Finanzierung der CREATON erfolgt über eigene Mittel und Darlehen von verbundenen Unternehmen. Um den Ergebnisrückgang zu die gestiegene Kapitalbindung zu finanzieren, musste die Gesellschaft zusätzliche Gesellschafterdarlehen in Höhe von EUR 23,7 Mio. aufnehmen. Ertragslage Die Umsatzerlöse lagen mit EUR 163,4 Mio. unter dem Vorjahresniveau (-31,1 %). Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Wesentlichen bedingt durch höhere Erträge aus Auflösungen von Rückstellungen, um EUR 3,7 Mio. gestiegen. Die Materialaufwandsquote (Materialaufwand/Gesamtleistung) blieb nahezu unverändert (65,05 %, Vj. 65,07 %). Der Personalaufwand ist aufgrund von Kurzarbeit im Berichtszeitraum um EUR 2 Mio. auf EUR 27,4 Mio. gesunken. Der sonstige betriebliche Aufwand hat sich gegenüber dem Vorjahr von EUR 52,8 Mio. auf EUR 36,8 Mio. reduziert. Dies resultiert aus den gesunkenen Frachtkosten aufgrund des Auftragsrückgangs, ebenso führten die notwendigen Kosteneinsparungen in allen Bereichen zu geringeren betrieblichen Aufwänden. Die Abschreibungen sind gegenüber dem Vorjahr um EUR 0,3 Mio., bedingt durch Einsparmaßnahmen bei Ersatzinvestitionen, gesunken. Das Ergebnis nach Steuern beträgt EUR -11,2 Mio. und hat sich gegenüber dem Vorjahresergebnis nach Steuern von EUR 9,4 Mio. deutlich verschlechtert. 2. Finanzielle Leistungsindikatoren Zur Steuerung des Unternehmens werden unverändert die Umsatzerlöse sowie das Jahresergebnis nach Steuern herangezogen. 3. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Produktion und Beschaffung Durch den in dieser Form noch nicht erlebten Konjunktureinbruch, war wie sonst üblich, kein erhöhtes Geschäftsaufkommen in den Monaten April bis September zu beobachten. Produktionsseitig musste darauf reagiert werden und die Werke wurden schrittweise ab April heruntergefahren. Geplante Optimierungen zur Verbesserung der Ausbringungsmenge oder zur Reduzierung von Energieverbräuchen mussten aufgrund der konjunkturellen Lage verschoben werden. In den vergangenen Jahren hat der Einkauf begonnen sich unternehmensübergreifend aufzustellen. Aufgrund der bevorstehenden Veräußerung der Schwestergesellschaften in Polen und Ungarn wurden die eingeleiteten Aktivitäten wieder zurückgedreht und die Beschaffung erfolgte unternehmensgebunden. Für den Energieeinkauf und deren Absicherung gegen Preisschwankungen agiert die CREATON im Energiegroßhandel bzw. mit einer großhandlesnahen Beschaffungsstrategie. Um Sicherzustellen, dass planbare Preise erzielt werden, sicherte die CREATON einen großen Anteil des geplanten Energieeinkaufs im Jahr 2022 und zu Beginn des Jahres 2023 ab. Durch den unerwarteten Konjunktureinbruch und die damit einhergegangenen Produktionsanpassungen, fiel der tatsächliche Energieverbrauch deutlich niedriger als erwartet aus. Bereits kontrahierte Mengen mussten bei der Creaton Produktions GmbH aufgrund gefallener Markpreise mit Verlusten verkauft werden. Personal- und Sozialbereich Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter sank von 361 im Jahr 2022 auf 340 im Jahr 2023. Insbesondere die konjunkturelle Lage führte dazu, dass offene Stellen nicht nachbesetz wurden oder eine interne Umbesetzung erfolgte. Durch Qualifizierungsmaßnahmen, sowohl in der Fertigung als auch in den indirekten Bereichen, wird die Weiterentwicklung unserer Mitarbeiter gesichert. Angaben nach §§ 36, 52 Abs. 2 GmbHG Auf der Ebene der Geschäftsführung, die derzeit aus drei Geschäftsführern besteht, liegt die Frauenquote zum Stichtag bei 0%. Da derzeit keine Änderungen geplant sind, wird die Zielgröße für den Frauenquote in der Geschäftsführung mit 0% beschlossen. Der Frauenquote auf den beiden Führungsebenen unterhalb der Geschäftsführung liegt bei der CREATON zum Stichtag bei 20% auf der ersten und 40% auf der zweiten Hierarchiestufe. Zielgrößen wurden noch keine festgelegt. Wir werden die gesetzlichen Erfordernisse einhalten und die bereits realisierte Frauenquote beibehalten. Als im Wettbewerb stehendes Unternehmen werden wir unsere Einstellungen aber ausschließlich nach Qualifikation vornehmen. III. Risiken und ChancenRisikomanagementziele und - methoden Die Gesellschaft war in die international übergreifende Kontrollmechanismen der Terrealgruppe eingebunden. Ab 2024 ist die Gesellschaft in die Kontrollmechanismen der Wienerberger AG integriert. Darüber hinaus erfassen Verantwortliche in allen Bereichen des Unternehmens potenzielle Unternehmensrisiken, die mit der Geschäftsleitung und den Führungskräften des Unternehmens besprochen werden. Sofern bestehende Risiken bilanzierungsfähig waren, wurden entsprechende Rückstellungen gebildet. Risiken Die nachfolgend dargestellten Risiken werden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben. Es ist weiterhin mit einer deutlich angespannten Marktlage zu rechnen. Daher wird die Gesellschaft weiterhin in einem Markt agieren, der deutlich unter den vorhanden Produktionskapazitäten liegt. Durch die Ungleichheit zwischen Angebot und Nachfrage ist mit Preisdruck auf das Produktportfolio zu rechnen. Die Gesellschaft versucht dem mit angepassten Produktionsmengen zu begegnen. Der Energiemarkt hat sich stabilisiert. Trotzdem führen die langfristigen Durchschnittspreisentwicklung im Energiesektor und die gestiegenen Preise von Rohstoffen, Dienstleistungen und Vorprodukten zu einer höheren Kostenbelastung für das Unternehmen. Dies wurde bereits in den Preisen für das Jahr 2024 berücksichtigt. Die Gesellschaft plant die Kostenanstiege zwar weiterzureichen, jedoch besteht das Risiko, dass aufgrund einer abnehmenden Nachfrage Kostenbestandteile durch die Gesellschaft getragen werden. Es wird durch fixierte Liefer- und Leistungsvereinbarungen versucht dem bestmöglich entgegenzuwirken. Die Situation wird laufend überwacht. Gestiegene Baukosten und das deutlich angehobene Zinsniveau werden weiterhin die Baukonjunktur, insbesondere im Bereich Neubau, deutlich abschwächen. Marktspezifische Produktrisiken, hinsichtlich des Produktportfolios, werden durch eine strukturierte Marktbeobachtung sowie ein gut aufgestelltes Produktmanagement (lokal und zentral) minimiert. Der Vertrieb von Tonprodukten erfordert spezifisches Know-How, welches durch konsequente Aus- und Weiterbildung gesichert wird. Aus- und Weiterbildung hat auch bei der Gewinnung und Qualifizierung von Fach- und Führungskräften eine besonders hohe Bedeutung. Um IT-Risiken zu verhindern, sichern wir uns durch umfangreiche Datensicherheitslösungen, physische Schutzvorkehrungen und redundante Systeme in wichtigen Teilbereichen auch zukünftig unter Einbeziehung der IT Security-Abteilung der Terrealgruppe ab. Bestandsgefährdende Risiken sehen wir für die Gesellschaft gegenwärtig nicht. Chancen Die nachfolgend dargestellten Chancen der künftigen Entwicklung werden in absteigender Reihenfolge ihrer Bedeutung für die Gesellschaft beschrieben. Die CREATON hat in 2020 ein dachintegriertes PV-System auf den Markt gebracht und seitdem das Portfolio an PV-Produkten erweitert. Der Umsatz in diesem Segment konnte in 2023 erneut gesteigert werden. Wir erwarten auch in den kommenden Jahren deutlichen Wachstum in diesem Marktsegment. Auch die Attraktivität unserer Bedachungsprodukte nimmt in Kombination mit diesen Lösungen zu. Im Dezember 2022 hat die Wienerberger AG eine verbindliche Kaufabsicht für Terreal und die CREATON Gesellschaften in Deutschland abgegeben. Am 29.02.2024 konnten alle Voraussetzungen erfüllt werden und die CREATON von der Wienerberger GmbH übernommen werden. Durch die Gruppenzugehörigkeit ergeben sich Anknüpfungspunkte im Bereich der Beschaffung und dem Zugang zu industriespezifischem Know-How. Insbesondere im Hinblick auf die bevorstehenden Verpflichtungen zur Emissionsreduzierung ergeben sich für die Gesellschaft mittelfristig mögliche Potentiale. Weiterhin kann durch die Zusammenführung der Vertriebsaktivitäten für Dachprodukte eine bessere Marktabdeckung erfolgen. IV. PrognoseberichtAufgrund der inflationsbedingt gestiegenen Herstellkosten und Preisen für Baumaterialien und der von der EZB vollzogenen Zinswende ist mit keiner Wiederbelebung im Neubau von Einfamilienhäusern zu rechnen. Im Bereich der Sanierungen im Bestand wird ebenfalls nicht mit einer signifikanten Trendumkehr gerechnet. Für das Jahr 2024 erwarten wir eine leicht steigende Umsatzentwicklung gegenüber 2023. Wir gehen davon aus, dass die Produktionskosten, bedingt durch eine Entspannung bei den Energiepreisen, sinken werden. Für den Bereich der PV-Lösungen erwarten wir weiterhin steigende Umsätze durch erhöhte Absätze. Im Jahr 2024 werden wir weiter konsequent die Preiserzielung am Markt überwachen und weiter an der Verfeinerung der Pricing Policy arbeiten. Nachdem unerwarteten Markteinbruch in 2023 hat sich die Gesellschaft entsprechend vorbereitet in dem veränderten Marktumfeld zu agieren. Insgesamt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2024 deutliche Verbesserung des Ergebnisses gegenüber dem Vorjahr. Das Ergebnis wird sich allerdings auch in 2024 im negativen Bereich bewegen. Für die kommenden beiden Geschäftsjahre erwarten wir eine schrittweise Stabilisierung, bezogen auf die Vermögens- und Finanzlage. Durch die Zugehörigkeit zu der Wienerberger AG soll die Effizienz weiter gesteigert werden. Die dadurch entstehenden Synergien werden die Wettbewerbsfähigkeit sichern und Kostensteigerung in den Produktionsfaktoren kompensieren. Die Auslastung der Gesellschaft ist mittel- und langfristig durch eine Stabilisierung der erwarteten Nachfrage in den bestehenden Märkten, leicht positiv gegenüber dem aktuellen Jahr zu bewerten. Zusätzliches Wachstum kann mittelfristig durch Erweiterung des Produktportfolios stattfinden. Wir erwarten, dass die Fortführung der Verbesserungsmaßnahmen im kommenden Jahr weitere positive Wirkung zeigen und die Gesellschaft im Zweijahreszeitraum die Rentabilität wieder in den positiven Bereich ausbauen kann. Insgesamt wird der Markt in der Baubranche weiter als angespannt erwartet. Aufgrund der geopolitischen Lage und einer weiterhin über den Zielwerten vorhanden Inflation, sind Einschätzungen schwer zu treffen und mit Unsicherheitsfaktoren behaftet, die weder innerhalb des Kontrollbereiches der Gesellschaft liegen noch präzise Einschätzungen ermöglichen. Dies kann dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den hier getroffenen Aussagen abweichen. Die Geschäftsleitung hält zum jetzigen Zeitpunkt nach wie vor an Ihren Zielen für das Geschäftsjahr 2024 fest.
Wertingen, den 26. April 2024 Creaton GmbH Die Geschäftsführer Dr. Sebastian Dresse Reinhard Schwabe Bilanz zum 31. Dezember 2023AKTIVSEITE
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2023
Anhang für das Geschäftsjahr 2023Allgemeine AngabenDie Gesellschaft Creaton GmbH mit Sitz in Wertingen ist im Handelsregister des Amtsgerichts Augsburg unter der Nummer HRB 32687 eingetragen. Mit der Tochtergesellschaft Creaton Produktions GmbH als Organgesellschaft und der Creaton GmbH als Organträgerin besteht seit 2018 ein Gewinnabführungsvertrag. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs in der zurzeit geltenden Fassung sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt worden. Die Gliederung der Bilanz entspricht § 266 Abs. 2 und 3 HGB. Die Darstellung der Gewinn- und Verlustrechnung entspricht dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB. Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Die Terreal Holding SAS/Frankreich, erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen, in den die Creaton GmbH und ihre Tochtergesellschaften bis zum 31. Dezember 2023 einbezogen werden. Dieser Konzernabschluss wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt, wie sie in der EU anzuwenden sind. Der Konzernabschluss ist auf der Internetadresse -https://www.greffe-tc-nanterre.fr/unter der Nummer 483 473 344 abrufbar. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeFür die Aufstellung des Jahresabschlusses waren im Wesentlichen unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden entsprechend ihrer Nutzungsdauer, im Zugangsjahr zeitanteilig, um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Patente werden über 10 Jahre abgeschrieben; alle übrigen Rechte über 3 bis 5 Jahre. Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen werden neben den Einzelkosten auch angemessene Teile der Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear, im Zugangsjahr zeitanteilig, abgeschrieben. Zinsen für Fremdkapital werden nicht einbezogen. Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken, technische Anlagen und Maschinen sowie andere Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung werden über eine Nutzungsdauer zwischen 3 und 25 Jahren abgeschrieben. Massive Geschäfts- und Fabrikgebäude werden zwischen 8 und 50 Jahren abgeschrieben. Bei den Grubengrundstücken werden Abschreibungen für Substanzverzehr vorgenommen. Von dem Beibehaltungswahlrecht nach Art. 67 Abs. 4 Satz 1 EGHGB wurde Gebrauch gemacht. Entsprechend werden bewegliche Anlagegüter, die vor dem 1. Januar 2010 erworben wurden, weiterhin degressiv abgeschrieben. Das Ausmaß der Beeinflussung der Abschreibung auf das Jahresergebnis ist und war in Vorperioden nicht wesentlich. Bewegliche Anlagegüter, die nach dem 31. Dezember 2009 erworben wurden, werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert bis EUR 250 werden im Jahr der Anschaffung als Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter mit einem Wert von EUR 250 bis EUR 1.000 wurden aus Vereinfachungsgründen auch in der Handelsbilanz in einen steuerlichen Sammelposten eingestellt und linear über fünf Jahre einheitlich abgeschrieben. Bei voraussichtlich dauernden Wertminderungen werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sind die Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung entfallen, erfolgt eine Wertaufholung. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Für Finanzanlagen, deren Wertminderung voraussichtlich von Dauer ist, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sind die Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung entfallen, erfolgt eine Zuschreibung. Die Vorräte werden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Die Ermittlung der Anschaffungskosten bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen sowie Waren erfolgt nach dem Durchschnittswertverfahren. Die Herstellungskosten der unfertigen und fertigen Erzeugnisse umfassen neben den Einzelkosten angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie Kosten der allgemeinen Verwaltung. Fremdkapitalzinsen wurden nicht berücksichtigt. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalbetrag bewertet. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wird durch eine Pauschalwertberichtigung entsprechend Rechnung getragen. Die flüssigen Mittel werden zu Nennwerten, die zugleich dem Zeitwert entsprechen, angesetzt. Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) unter Verwendung der Heubeck’schen Richttafeln 2018 G ermittelt. Für die Abzinsung wurde gemäß § 253 Abs. 2 HGB pauschal eine durchschnittliche Restlaufzeit von 15 Jahren unterstellt und dafür der von der Deutschen Bundesbank auf den Bilanzstichtag ermittelte durchschnittliche Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre von 1,82% p.a. angesetzt (Vj. 1,78% p.a.). Der Rententrend wurde mit 2,00% p.a. für Altzusagen und 1,00% p.a. für Neuzusagen ab 2011 berücksichtigt. Eine Berücksichtigung von Lohn- und Gehaltssteigerungen ist für Altzusagen aufgrund von Festbeträgen nicht erforderlich, für die Neuzusagen ab 2011 wurde in der Berechnung des Geschäftsjahres 2023 ein Gehaltstrend von jährlich 2,75% unterstellt. Da die Mitarbeiter in der Regel lange im Unternehmen beschäftigt bleiben, wurde auf die Berücksichtigung einer Fluktuationsrate verzichtet. Die ausschließlich zur Erfüllung der Altersversorgungsverpflichtungen dienenden, dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogenen Vermögensgegenstände (Deckungsvermögen i. S. d. § 246 Abs. 2 HGB) wurden mit ihrem beizulegenden Zeitwert mit den Rückstellungen verrechnet. Bei dem Deckungsvermögen handelt es sich um Rückdeckungsversicherungen und Fondsanteile (Wertpapiere). Der beizulegende Zeitwert des Rückdeckungsversicherungsanspruchs besteht aus dem sog. geschäftsplanmäßigen Deckungskapital des Versicherungsunternehmens zuzüglich eines etwa vorhandenen Guthabens aus Beitragsrückerstattungen (sog. Überschussbeteiligung). Die Steuerrückstellungen und die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden Geschäften. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden gemäß § 253 Abs. 2 HGB abgezinst. Zukünftig erwartete Kostensteigerungen werden ebenfalls berücksichtigt. Die Rückstellungen für Dienstjubiläen werden für die erbrachten Dienstzeiten nach versicherungsmathematischen Grundsätzen auf der Grundlage des modifizierten Teilwertverfahrens mit einem Rechnungszins von 1,75% p.a. (durchschnittlicher Marktzinssatz der letzten sieben Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren zum 30. November 2023) ermittelt. Jährliche Gehaltssteigerungen wurden aufgrund der fixen Beträge nicht berücksichtigt. Für zukünftige Aufwendungen aus der Erfüllung von Garantieleistungen wurden entsprechende Rückstellungen in Höhe des jeweiligen Erfüllungsbetrags, d.h. unter Berücksichtigung der voraussichtlich im Erfüllungszeitpunkt geltenden Kostenverhältnisse, gebildet. Die Gewährleistungsrückstellungen wurden sowohl für einzelne Sachverhalte als auch pauschal gebildet. Der Teil der Rückstellungen, welcher auf Ausgaben entfällt, die nach Ablauf des dem Abschlussstichtag folgenden Geschäftsjahres anfallen, wird mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Die Verbindlichkeiten werden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Bei einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde dabei das Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 Halbsatz 2 HGB) und das Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB) beachtet. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel (Anlage 1 zum Anhang) dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz
1) Werte beziehen sich auf einen vorläufigen und untestierten Jahresabschluss zum 31.12.2023. 2) Werte vor Ergebnisabführung Das Vorratsvermögen ist im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 34.301 um TEUR 7.385 auf TEUR 41.686 gestiegen. Dies ist im Wesentlich durch die stark gesunkenen Umsätze im Jahr 2023 und gestiegene Herstellungskosten begründet. Die Forderungen gegenüber verbundene Unternehmen in Höhe von TEUR 17.349 (Vj. TEUR 23.171) beinhalten im Wesentlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 3.459 (Vj. TEUR 3.121), Forderungen aus gewährten Darlehen in Höhe von TEUR 13.500 (Vj. TEUR 5.000) und sonstigen Forderungen TEUR 221 (Vj. TEUR 94). In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen aus Ertragssteuern in Höhe von TEUR 184 (Vj. TEUR 0) sowie sonstige Forderungen und geleisteten Anzahlungen in Höhe von TEUR 572 (Vj. TEUR 325) und Umsatzsteuerforderungen in Höhe von TEUR 563 (Vj. TEUR 310) enthalten, die rechtlich erst nach dem Abschlussstichtag entstehen. Die Forderungen und Vermögensgegenstände haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr. Erstmalig wurden im Jahr 2023 bei der CREATON als Organträgerin aktive latente Steuern in Höhe von TEUR 7.103 (Vj. TEUR 0) auf temporäre Unterschiede auf die Bilanzposten zwischen Handelsbilanz und Steuerbilanz und auf Verlustvorträge gebildet. Die latenten Steuern der Organmitglieder sind in diesem Posten ebenfalls enthalten. Diese Änderung wurde aufgrund der ab 2024 eingeführten globalen Mindestbesteuerung von Unternehmensgewinnen umgesetzt. Das gezeichnete Kapital der Creaton GmbH beträgt TEUR 17.920, das sich aus 17.920.000 Geschäftsanteilen im Nennwert von jeweils EUR 1 zusammensetzt. Die Gesellschaft hält eigene Anteile mit einem Nennbetrag von TEUR 1.580. Die Gewinnrücklagen von TEUR 34.685 (Vj. TEUR 25.454) enthalten Ergebnisanteile aus Vorjahren, die Umbuchung aus der Rücklage für eigene Anteile sowie die Auswirkung der Bewertungsänderung für Rekultivierungsverpflichtungen im Rahmen der erstmaligen Anwendung des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) zum 1. Januar 2010. Die Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 20.707 (Vj. TEUR 21.141) ergeben sich aus der Verrechnung der Erfüllungsbeträge aus den Pensionsrückstellungen in Höhe von TEUR 27.061 (Vj. TEUR 27.144) mit dem beizulegenden Zeitwert des Planvermögens von TEUR 6.354 (Vj. TEUR 6.004). Die Anschaffungskosten des Planvermögens belaufen sich auf TEUR 6.019 (Vj. TEUR 5.862). Die Differenz zwischen dem beizulegenden Zeitwert und den Anschaffungskosten von TEUR 335 (Vj. TEUR 142) unterliegt der Ausschüttungssperre gemäß § 268 Abs. 8 HGB. Aus der Abzinsung der Rückstellungen für Pensionen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Jahre ergibt sich im Vergleich zur Abzinsung mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre ein Unterschiedsbetrag in Höhe von TEUR 342, der gemäß § 253 Abs. 6 HGB ausschüttungsgesperrt ist. Die ausschüttungsgesperrten Beträge sind durch die frei verfügbaren Rücklagen vollständig gedeckt. Die Steuerrückstellungen in Höhe von TEUR 1.478 (Vj. TEUR 3.384) enthalten die Rückstellungen für Körperschaftssteuer inklusive Solidaritätszuschlags von TEUR 68 (Vj. TEUR 1.719), Gewerbesteuer von TEUR 1.410 (Vj. TEUR 1.565) sowie ausländische Körperschaftssteuer von TEUR 0 (Vj. TEUR 100). Unter den sonstigen Rückstellungen in Höhe von TEUR 18.539 (Vj. TEUR 31.240) sind im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungen (TEUR 5.901, Vj. TEUR 8.525), Kundenboni (TEUR 5.885, Vj. TEUR 12.160), variable Vergütung (TEUR 1.068, Vj. TEUR 3.598), Restrukturierung (TEUR 735, Vj. TEUR 542), Rekultivierung und Abraumbeseitigung (TEUR 2.003, Vj. TEUR 2.218), ausstehende Rechnungen (TEUR 1.831, Vj. TEUR 2.804), Jubiläen (TEUR 494, Vj. TEUR 552), Zeitguthaben der Mitarbeiter (TEUR 87, Vj. TEUR 343) sowie Urlaubsansprüche (TEUR 246, Vj. TEUR 268) enthalten. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 58.202 (Vj. TEUR 38.280) enthalten TEUR 40.835 (Vj. TEUR 17.150) aus Darlehen, in denen ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von TEUR 26.835 (Vj. TEUR 3.150) enthalten ist, sowie TEUR 541 (Vj. TEUR 1.025) aus der umsatzsteuerlichen Organschaft. Die verbleibenden Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungen und Leistungen inkl. Zinsen in Höhe TEUR 4.173(Vj. TEUR 20.105.) und der Verlustübernahme von TEUR 12.653(Vj. EUR 0) aus einem Ergebnisabführungsvertrag mit der Creaton Produktions GmbH. Die Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr. Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle VerpflichtungenDie Gesellschaft haftet als Organ gemäß § 73 AO für solche Steuern des Organträgers, für welche die Organschaft zwischen beiden steuerlich von Bedeutung ist. Zum Stichtag bestanden keine Grundschulden auf den Betriebsgrundstücken der Gesellschaft. Darüber hinaus bestehen zugunsten eines verbundenen Unternehmens selbstschuldnerische Bürgschaften mit einem Maximalbetrag von TEUR 300. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen gliedern sich wie folgt:
Die kurzfristigen Miet- und Leasingverträge betreffen im Wesentlichen Kraftfahrzeuge, Büro- und Geschäftsausstattung, Maschinen sowie Dienstleistungs- und Wartungsverträge. Die langfristigen Pachtverträge betreffen die gepachteten Betriebsimmobilien an vier Standorten. Die Verpflichtungen aus Dienstleistungsverträgen gegenüber verbundenen Unternehmen beinhalten im Wesentlichen Verpflichtungen für Management- und IT-Leistungen. Durch die Nutzung von Leasingverträgen wird die Bilanzsumme verringert und die Eigenkapitalquote verbessert. Risiken könnten sich aus der Vertragslaufzeit ergeben, sofern die Objekte nicht mehr vollständig genutzt werden könnten, wozu es derzeit keine Anzeichen gibt. Besondere Risiken aus den Leasingverhältnissen sind nicht ersichtlich. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus der Bürgschaft wird als gering eingeschätzt. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungAufteilung nach Tätigkeitsbereichen
Aufteilung nach Regionen
Die sonstigen Umsätze betreffen überwiegend Erlöse für Transportmittel. Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 9.346 (Vj. TEUR 5.693) resultieren im Wesentlichen aus periodenfremden Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von TEUR 2.884(Vj. TEUR 1.106) sowie aus Weiterbelastungen von Kosten in Höhe von TEUR 2.359 (Vj. TEUR 1.578). Zudem sind darin enthalten Erträge aus Weiterbelastungen an Schwesterfirmen in Höhe von TEUR 2.528 (Vj. TEUR 2.394). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Höhe von TEUR 36.817 (Vj. TEUR 52.792) enthalten im Berichtsjahr periodenfremde Aufwendungen in Höhe von TEUR 0,2 (Vj. TEUR 76), die sich aus der Ausbuchung von alten Posten ergeben. Die Creaton GmbH ist seit 2021 die Organträgerin der ertragssteuerlichen Organschaft mit der Creaton Produktions GmbH. Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag enthalten den laufenden Aufwand für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag, der aktuellen Organschaft, sowie der Steueraufwand der österreichischen Betriebsstätte. NachtragsberichtEs ergaben sich daraus nach dem Abschluss des Berichtsjahres bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses einen Vorgang von besonderer Bedeutung, der sich auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft auswirken kann. Die zuständige Antragsbehörde für Energiesteuererstattungen (Gaspreisbremse) hat nach dem Geschäftsjahresende die Creaton Produktions GmbH darauf hingewiesen, dass sie für das Jahr 2023 eine Erstattung in Höhe von TEUR 700 erwarten kann. Dies wurde entsprechend noch im Wirtschaftsjahr 2023 erfasst. Durch die aktuellen geopolitischen Spannungen und den Angriffskrieg Russlands ggü. der Ukraine herrscht hohe Unsicherheit am Gas- und Rohstoffmarkt. Störungen in den Lieferketten und Verfügbarkeitsengpässe führen zu steigenden Preisen. Es kann derzeit nicht abgesehen werden ob hier mittelfristig ein Einfluss auf den Geschäftsverlauf entsteht. Sonstige AngabenDie Mitglieder der Geschäftsführung werden in der Anlage 2 zu diesem Anhang gesondert aufgeführt. Auf die Angabe der Gesamtbezüge der Geschäftsführung der Creaton GmbH wird unter Bezugnahme auf die Befreiungsmöglichkeiten des § 286 Abs. 4 HGB verzichtet. Die sonstigen Bezüge ehemaliger Mitglieder des Vorstands der ehemaligen Creaton AG betrugen im Geschäftsjahr TEUR 470 (Vj. TEUR 474). Die Rückstellungen für Pensionen für ehemalige Mitglieder des Vorstands der Creaton AG beläuft sich auf TEUR 12.157 (Vj. TEUR 12.518). Den Beiratsmitgliedern wurden Bezüge für ihre Tätigkeit im Beirat in Höhe von TEUR 11 (Vj. TEUR 35) gewährt. Frühere Mitglieder des ehemaligen Aufsichtsrats erhielten sonstige Bezüge in Höhe von TEUR 325 (Vj. TEUR 317). Die Rückstellungen für Pensionen für frühere Mitglieder des ehemaligen Aufsichtsrats sowie deren pensionsberechtigte Angehörige betrugen TEUR 153 (Vj. TEUR 233). Während des Geschäftsjahres waren in der Creaton GmbH ohne Auszubildende durchschnittlich 340 (Vj. 361) Mitarbeiter beschäftigt, davon 87 (Vj. 90) als gewerbliche Mitarbeiter und 253 (Vj. 271) als Angestellte. Das Gesamthonorar des Abschlussprüfers im Geschäftsjahr 2023 beläuft sich auf TEUR 56 und entfällt ausschließlich auf Abschlussprüfungsleistungen.
Wertingen, den 26. April 2024 Creaton GmbH Die Geschäftsführer Dr. Sebastian Dresse Reinhard Schwabe Entwicklung des Anlagevermögens 2023
BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die CREATON GmbH, Wertingen Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der CREATON GmbH, Wertingen, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der CREATON GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt „Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts“ unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Düsseldorf, den 26. April 2024 PricewaterhouseCoopers GmbH Stephan Schims, Wirtschaftsprüfer ppa. Christian Storms, Wirtschaftsprüfer Organe der Gesellschaft Creaton GmbH, Wertingen, § 285 Nr. 10 HGBStand: 28.03.2024 Geschäftsführer:
Den für die Creaton GmbH befreienden Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen stellt die Terreal Holding SAS/Frankreich, auf. Die Creaton GmbH und ihre Tochtergesellschaften werden in diesen Konzernabschluss zum 31. Dezember 2023 einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt, wie sie in der EU anzuwenden sind. Die Gesellschaft ist daher gem. § 291 HGB von der Aufstellung eines Konzernabschlusses befreit. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde am 17. Oktober 2024 festgestellt. |
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