I. Cactus Verwaltungs-GmbH
Same addressManagement activities of other holding companies
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Hans-Peter Fischer since 9/25/2025 | Procura |
Andreas Frohberg since 7/22/2024 | Procura |
Josef-Walter Steger since 11/7/2012 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
Cactus GmbHBaden-BadenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023Grundlagen des Unternehmens Geschäftsmodell des Unternehmens Die Cactus GmbH ist seit Mitte der 80-iger Jahre im Grußkarten-Markt aktiv. Mit rund 50 Millionen produzierten Grußkarten, gepaart mit rund 40 Jahren Glückwunschkarten-Erfahrung, gehört Cactus zu den etablierten Herstellern auf dem deutschen Markt. Seit mehr als 20 Jahren ist das Unternehmen Cactus vor allem im Niedrigpreis-Segment sehr erfolgreich gewachsen und gehört zu den Pionieren in diesem Marktsegment. Mit eigenen Designern bringt unser Unternehmen jährlich neue Kollektionen auf den Markt und kann mit seinen eignen Produktionsstätten in Deutschland und Asien selbst exklusive Handmade-Grußkarten zum günstigen Endkundenpreis anbieten. Effiziente Produktions-, Logistik- und Serviceprozesse sichern den Kostenvorteil in diesem Marktsegment. Forschung und Entwicklung Einer der wichtigsten Pfeiler unseres Geschäftsmodells sind trendkonforme Designs. Unsere Designer kreieren täglich neue Glückwunschkarten und Papeterie-Designs, die dann in unseren Druckereien produziert werden. Wir bauen unsere Kreativabteilung stetig aus, um den Bedarf von jährlich bis zu 3.000 neuen trendkonformen Designs sicherzustellen. Unser Geschäftserfolg bestätigt die Richtigkeit dieses Weges. Wirtschaftsbericht Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Durch den Krieg in der Ukraine und im Nahen Osten sowie der in dessen Folge entstandenen Beeinträchtigungen der Lieferketten und drastisch gestiegene Energiepreise, Rohmaterial- und Transportkosten steht die Weltwirtschaft und mit ihr die deutsche Volkswirtschaft weiterhin vor besonderen Herausforderungen. Aufgrund das diese Herausforderungen alle Hersteller betrifft, bleiben die Wettbewerbsbedingungen für die Cactus GmbH unverändert stabil. Die Wirtschaftsentwicklung der deutschen Druckindustrie lag im Geschäftsjahr 2023 wie in den Vorjahren, im Bereich Umsatz und Produktion deutlich unter den Entwicklungen anderer wichtiger Industriebranchen. Laut dem Bundesverband Druck und Medien e.V. ist die seit Jahren stattfindende Strukturanpassung in der deutschen Druck- und Medienwirtschaft auch 2023 nicht abgeschlossen und wird sich ebenfalls im laufenden Geschäftsjahr fortsetzen. Der Anpassungsprozess wird dabei primär durch das sich wandelnde Mediennutzungsverhalten und Digitalisierung vieler Lebensbereiche getrieben. In der Druckindustrie zeigt sich eine rückläufige Produktionstätigkeit. Hingegen zeigt sich im Markt der Glückwunschkarten trotz der stark steigenden Nutzung der "sozialen Medien" ein stabiler und bodenständiger Markt. Die Beliebtheit der Glückwunschkarte als Kommunikationsmittel hat sich auch in diesen Zeiten bestätigt. Für Verlage, die ihre Grußkarten vorrangig über den Buch- und PBS-Fachhandel vertreiben, war die Situation auch im Jahr 2023 angespannt. Zwar wurde der Fachhandel ebenfalls weitgehend zufriedenstellend frequentiert, allerdings stark abhängig vom Handelsumfeld und der Lage der Geschäfte. Viele kleine Fachhändler öffneten Ihre Türen nicht mehr, da die Pandemie für Geschäftsaufgaben gesorgt hat. Die Fachhandelslandschaft schmilzt. Die Kundenströme haben sich auch in 2023 in Richtung Onlinehandel, Drogerien und LEH-Landschaft bewegt. Der Preisanstieg der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe setzt sich fort und hält im Kalenderjahr 2023 an. Hinzu belastet die Entwicklung der Branche der zunehmende Fachkräftemangel, die steigenden Lohnkosten und die Erhöhung des Mindestlohnes als weiterer stark zunehmender Kostenfaktor. Insgesamt ist derzeit davon auszugehen, dass sich die makroökonomischen Effekte weiter negativ auf die Unternehmen der Druck- und Medienindustrie auswirken werden. In welchem Maße sich dies allerdings in den Produktions- und Umsatzzahlen niederschlägt, ist aufgrund der vielen politischen und wirtschaftlichen Unwägbarkeiten in der derzeitigen Situation schwer einzuschätzen. Es bleibt abzuwarten, wie sich insbesondere die Energieversorgungssicherheit und die Lieferkettenprobleme in den kommenden Monaten weiterentwickeln. Die Beliebtheit der Glückwunschkarte als Kommunikationsmittel hat sich auch im Geschäftsjahr 2023 bestätigt. Aufgrund der produktionstechnischen Weiterentwicklung der Cactus GmbH etablieren wir uns immer stärker auch im höherpreisigen Marktsegment der "Handmade - Karten" und können nachhaltig steigende Absätze verzeichnen. Langfristig wird die größere Absatzmenge an Karten im Niedrigpreissektor umgesetzt werden. Das mittlere Preissegment verliert seinen Wettbewerbsvorteil, da nun auch der Niedrigpreissektor eine breite Auswahl an trendkonformen und qualitativ hochwertig produzierten Karten anbieten kann. Es ist zu beobachten, dass Mitbewerber, die in diesem Segment aufgrund des Strategiedefizits ("stuck in the middle") positioniert sind, vom Markt verschwinden. Im Gegenzug schafft diese Bereinigung des Marktes weitere Wachstumspotenziale für die Cactus GmbH. Geschäftsverlauf Im Geschäftsverlauf 2023 können wir auf ein positives Jahr zurückblicken. Bei unseren wichtigsten Kunden konnten wir die Erwartungen zu den Absatz- und Umsatzerlösen im Vergleich zum Vorjahr erreichen. Margenschwache Geschäfte wurden im Geschäftsjahr eingestellt und der Ausbau von margenträchtigen Kundenbeziehungen weiter forciert. Durch Stärkung des Vertriebs sowie die Vorbereitung der Übernahme eines Mitbewerbers konnten wir bereits im Geschäftsjahr 2023 positive Signale vom Markt erhalten, die sich in 2024 konkretisieren werden. Die gestiegenen Einkaufspreise für Personal, Energie und Rohstoffe können nur begrenzt an Kunden weitergegeben werden. Die gestiegenen Preise belasteten auch im Geschäftsjahr 2023 die Ertragslage. Ertragslage Die Ertragslage im Geschäftsjahr 2023 wurde durch eine nachhaltige Optimierung der Lager- und Produktionsprozesse sowie eine effizientere Gestaltung des Sortimentes positiv beeinflusst. Die Umsätze haben sich um 10,9 % erhöht. Um weiterhin wettbewerbsfähig zu sein, wurden im Geschäftsjahr 2023 zukunftsgerichtete Investitionen gestartet. Durch die stetige Steigerung der Lohnkosten ist eine Erhöhung der Produktionskosten weiterhin absehbar. Produktveränderungen wurden forciert, um die steigenden Lohnkosten aufzufangen. Die Beendigung von Kundenbeziehungen mit negativem Deckungsbeitrag wirkte sich durch die damit verbundenen Kosteneinsparungen positiv auf unsere Ertragslage aus. Im Berichtszeitraum 2023 erzielte die Cactus GmbH Umsatzerlöse von 17.610 TEUR (2022: 15.887 TEUR) bei gleichzeitig gesunkener Materialaufwandsquote 29,0% (2022: 30,8%). Das Rohergebnis konnte auf 12.616 TEUR verbessert werden (2022: 11.135 TEUR). Im Berichtszeitraum 2023 waren durchschnittlich 149 Mitarbeiter beschäftigt. Die Personalaufwendungen mit 4.720 TEUR haben sich aufgrund gestiegener Lohnkosten gegenüber dem Vorjahr um 414 TEUR erhöht. Die Abschreibungen liegen mit 322 TEUR um 14 TEUR unter dem Vorjahr. In 2023 wurde im Wesentlichen in technische Anlagen und Maschinen mit längerer Nutzungsdauer investiert. Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist ein Anstieg auf 6.669 TEUR (i.Vj. 5.724 TEUR) zu verzeichnen. Hier erhöhten sich insbesondere Kosten der Warenabgabe (+ 634 TEUR) sowie verschiedene betriebliche Kosten (+ 251 TEUR). Unter Berücksichtigung der Steuern von Einkommen und vom Ertrag und sonstigen Steuern in Höhe von 277 TEUR (i.Vj. 230 TEUR) wurde ein Jahresüberschuss in Höhe von 628 TEUR erzielt (i.Vj. 521 TEUR). Finanzlage Die Finanzlage ist als solide zu bezeichnen. Unsere Forderungen werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsziele vereinnahmt. Die Eingangsrechnungen werden jeweils skontiert. Die bestehenden Kreditlinien wurden nur teilweise beansprucht. Zum Jahresende betrugen die liquiden Mittel 20 TEUR (i.Vj. 1.253 TEUR). Der Rückgang der liquiden Mittel ist insbesondere auf die höhere Investitionstätigkeit in 2023 sowie der planmäßigen Tilgung von Darlehen zurückzuführen. In der Creditreformbewertung wird unser Bonitätsindex weiterhin innerhalb der besten Risikoklasse sehr gut bewertet und spiegelt die geordnete Finanzlage wider (Stand Oktober 2024). Vermögenslage Die Vermögenslage unserer Gesellschaft ist geordnet. Die Stabilität in der Struktur unseres kurz- und langfristigen Vermögens und unserer Verbindlichkeiten ist vorhanden. Die Bestände an Fertigwaren und teilweise auch für Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe haben sich erhöht von 3.382 TEUR (2022) auf 3.976 TEUR. Ursache ist im Wesentlichen der Einfluss des Nah-Ost-Konfliktes sowie des Ukraine-Krieges auf die Lieferketten. Das nötigte uns in 2023 die Sicherheitsbestände unserer Vorräte zu erhöhen, um die Lieferfähigkeit sicherzustellen. Die Eigenkapitalquote beträgt 62,53 % (i.Vj. 56,2 %). Dem Eigenkapital stehen Forderungen gegenüber der Geschäftsführung und an nahestehenden Unternehmen gegenüber. Das Bilanzvolumen ist leicht von 11.458 TEUR (2022) auf 11.304 TEUR im Geschäftsjahr 2023 gesunken. Prognosebericht Es sind keine wesentlichen Änderungen in der Geschäftspolitik unseres Unternehmens zu erwarten. Die erreichte Marktposition ist gefestigt und bietet ausreichend Potential für weiteres Wachstum. Wir werden auch in Zukunft in der Lage sein, unseren Zahlungsverpflichtungen fristgerecht nachzukommen. Die Gewinnung neuer Kunden wurde weiterhin systematisch gesteuert und umgesetzt. Margenschwache Kunden wurden nicht mehr bedient. Mit dem Kauf eines Mitbewerbers und die Übernahme des Sortiments sowie der Kundenbeziehungen im Lebensmitteleinzelhandel in den Unternehmensverbund der Cactus-Gruppe erwarten wir in 2024 auch für die Cactus GmbH ein signifikantes Umsatzwachstum. Bei der Planung des Geschäftsjahres 2024 sind wir aufgrund der nicht vorhersehbaren Preisentwicklung der Einkaufspreise für Energie und Rohstoffe von einem stabilen Umsatzentwicklung gegenüber den Jahreswerten von 2023 ausgegangen. Interne Umstrukturierungen, die Finanzierung des Wachstums und die damit verbundene Überarbeitung der Prozesse werden das Ergebnis in 2024 belasten, sodass wir ein deutlich niedrigeres Ergebnis als in 2023 erwarten. Chancen- und Risikobericht Risikobericht Branchenspezifische Risiken Die finanzwirtschaftliche Situation in Deutschland verschlechtert sich kontinuierlich und dadurch wird die Konjunktur weiterhin geschwächt. Die wirtschaftliche Situation und die Nachfrage unserer Kunden werden negativ beeinflusst. Wir gehen davon aus, dass der Preiseinstieg bei der Grußkarte wieder mehr in den Fokus rückt und Grußkarten im Niedrigpreissegment an Marktanteil gewinnen werden. Ertragsorientierte Risiken Dem Wettbewerb am Markt begegnen wir mit Prozessoptimierung innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette, Wachstum und überdurchschnittlichen Service. Wir gehen davon aus, dass unsere Marktanteile stabil bleiben. Finanzwirtschaftliche Risiken Die Liquiditätslage ist gut und innerhalb des geplanten Wertekorridors. Eventuellen Engpässen werden während der geplanten Wachstumsphase durch kurzfristige Kapitalaufnahmen begegnet. Chancenbericht Auf Grund solider, qualitätsbewusster Lieferanten und langfristiger Vereinbarungen und Geschäftsbeziehungen sehen wir auf der Beschaffungsseite für unser Unternehmen keine signifikanten Risiken. Unsere hohen Qualitätsansprüche setzen wir durch Qualitätskontrollen um. Dem Wettbewerb am Markt begegnen wir durch Zuverlässigkeit, ständiger Prozessoptimierung und herausragenden Service sowie durch neue Produktideen und Konzepte. Unsere eigenen Produktionsstätten geben uns auch für die Zukunft die Gewähr für ein optimales Preis-Leistungsverhältnis unserer Ware am Markt. Gesamtaussage Für das Jahr 2024 rechnen wir mit einer positiven Absatz- und Umsatzentwicklung. Die Cactus GmbH ist finanziell gut aufgestellt und wird das Geschäftsjahr 2024 trotz der Kriegssituation in der Ukraine und im Nahen Osten sowie der steigenden Bezugspreise gut bewältigen. Wir beurteilen auch die weitere finanzielle Entwicklung unseres Unternehmens für 2024 und die Folgejahre positiv. Vor dem Hintergrund unserer finanziellen Stabilität sehen wir uns für die Bewältigung der künftigen Risiken gut gerüstet. Risiken, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden könnten, sind derzeit nicht erkennbar. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Zu den im Unternehmen bestehenden Finanzinstrumenten zählen Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistungen sowie Guthaben bei Kreditinstituten. Die Gesellschaft verfügt über ein Mahnwesen, sodass Forderungsausfälle in unserem Unternehmen die Ausnahme darstellen. Alle Verbindlichkeiten werden innerhalb der vereinbarten Zahlungsfristen beglichen. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Beim Management der Finanzpositionen verfolgt das Unternehmen eine konservative Risikopolitik. Alle Kreditlinien sind ausreichend bemessen, abgesichert und gewährleisten eine durchgehende Liquidität. Soweit bei finanziellen Vermögenswerten Ausfall- und Bonitätsrisiken erkennbar sind, werden entsprechende Wertberichtigungen vorgenommen. Zur Minimierung von Ausfallrisiken verfügt das Unternehmen über ein adäquates Debitorenmanagement. Darüber hinaus informieren wir uns vor Eingehung neuer Geschäftsbeziehungen stets über die Bonität unserer Kunden.
Baden-Baden, den 25. Oktober 2024 Walter Josef Steger, Geschäftsführer BilanzAktiva
Passiva
Gewinn- und Verlustrechnung
sonstige Berichtsbestandteile Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 18.11.2024 festgestellt. Anhang für das Geschäftsjahr 2023I. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss Die Gesellschaft ist nach den in § 267 Abs. 2 HGB bezeichneten Größenmerkmalen als mittelgroße Kapitalgesellschaft einzustufen. Der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2023 wurde aufgestellt gemäß den §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG. Die Gesellschaft nimmt, die für mittelgroße Gesellschaften geltenden Angaben Erleichterungen in Anspruch. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht
II. Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Auf die einzelnen Posten angewandte Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgte unter der Annahme der Unternehmensfortführung. Immaterielle Vermögensgegenstände Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die voraussichtlichen Nutzungsdauern betragen zwischen 2 und 10 Jahren. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer (3 bis 25 Jahre) der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Im Zugangsjahr erfolgt die Abschreibung zeitanteilig. Geringwertige bewegliche Anlagegüter mit einem Einzelanschaffungspreis bis zu € 800 werden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Finanzanlagen Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:
Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere beizulegende Wert angesetzt. Vorräte Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Berücksichtigung von Anschaffungsnebenkosten und -preisminderungen angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die Material- und Lohneinzelkosten, die notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten sowie angemessene Teile des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Zur verlustfreien Bewertung wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden zum Nominalwert bzw. unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Flüssige Mittel Die flüssigen Mittel sind in Höhe ihres Nennwerts angesetzt. Abgrenzungsposten Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen, sind unter dem Rechnungsabgrenzungsposten aktiv abgegrenzt. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags gebildet. Die sonstigen Rückstellungen betreffen Rückstellungen für Gutschriften mit T€ 939 (Vorjahr: T€ 669), Schadensersatzansprüchen aus einem Abnahmevertrag mit T€ 200 ( Vorjahr: T€ 100), Verpflichtungen aus dem Personalbereich mit T€ 125 (Vorjahr: T€ 204) sowie übrige Posten mit T€ 148 (Vorjahr: T€ 51). Verbindlichkeiten Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Grundlagen für die Umrechnung von Fremdwährungsposten in Euro Geschäftsvorfälle in fremder Währung wurden zum jeweiligen Tageskurs eingebucht. 2. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt. III. Angaben zur Bilanz Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Angabe zu den Restlaufzeitvermerken
Verbindlichkeiten Angabe zu den Restlaufzeiten und der Sicherungsrechte
Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren. Von den Verbindlichkeiten sind insgesamt T€ 1.152,2 (Vorjahr: T€ 1.963,6) durch Sicherungsübereignung von Maschinen sowie von Forderungen (Globalzession) gesichert, davon Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von T€ 1.125,0 (Vorjahr: T€ 1.875,0) (Sicherungsübereignung von Forderungen/Globalzession) und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von T€ 27,2 (Vorjahr: T€ 88,6) (Sicherungsübereignung von Maschinen). Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Neben den in der Bilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten bestehen in Höhe von T€ 845,0 sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen. IV. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung Gewinne bzw. Verluste aus Währungsumrechnung Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten Verluste aus Währungsumrechnung von € 0,00 (Vorjahr: € 1.635,17). V. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer
Namen der Geschäftsführer Während des Geschäftsjahrs waren folgende Personen als Geschäftsführer angestellt:
Von dem Wahlrecht gemäß § 286 Absatz 4 HGB wurde Gebrauch gemacht. Gewährte Kredite an Geschäftsführer Die an den Geschäftsführer gewährten Kredite werden jährlich mit 4,5% verzinst und haben sich im Geschäftsjahr wie folgt entwickelt:
Angaben über den Anteilsbesitz an anderen Unternehmen Gemäß § 285 Nr. 11 HGB ist zu folgenden Unternehmen Bericht zu erstatten:
Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern vor, den Jahresüberschuss in Höhe von € 628.079,75 auf neue Rechnung vorzutragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Baden-Baden, den 25. Oktober 2024 Walter Josef Steger In dem vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten verkürzten Jahresabschluss wurden die größenabhängigen Erleichterungen nach § 327 HGB in Anspruch genommen. Zu dem vollständigen Jahresabschluss und dem Lagebericht habe ich den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die Cactus GmbH, Baden-Baden: Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der Cactus GmbH, Baden-Baden - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der Cactus GmbH, Baden-Baden, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung unter Anwendung der IDW Prüfungsstandards für weniger komplexe Einheiten durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus
Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Waldbronn, den 25. Oktober 2024 gez. Stefan Anderer, Master of Arts (M. A.), Wirtschaftsprüfer |
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