Ebner GmbHLiquidated

93053 Regensburg, DEU

Master Data

Registry
Register court Regensburg HRB 2669
Registered
3/17/1982
Industry
Manufacture of rusks and biscuits; manufacture of preserved pastry goods and cakesManufacture of bread; manufacture of fresh pastry goods and cakesWholesale of sugar and chocolate and sugar confectionery
Purpose
Produktion von Back- und Konditorwaren aller Art

History

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Management

NameRole
Maximilian Hahn
since 8/23/2023
Managing Director
Benedikt Hahn
since 12/11/2017
Managing Director
Rudolf Hahn
since 12/11/2017
Managing Director

Financial Report

Ebner GmbH

Regensburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Lagebericht

Anlage 5

A. Geschäfts- und Rahmenbedingungen

1. Unternehmensstruktur, Geschäftstätigkeit

Die Ebner GmbH wurde am 29.Dezember 1981 gegründet und hat ihren Sitz in Regensburg.

Die rechtliche Unternehmensstruktur hat sich im Geschäftsjahr 2016 nicht verändert.

Unser Betrieb ist vor allem auf die Herstellung von Bäckerei- und Konditoreiwaren aller Art und deren Vertrieb spezialisiert.

Produktionsstandort: Regensburg

Vertriebsstandorte: Regensburg, Pentling, Lappersdorf, Regenstauf, Zeitlarn, Sinzing, Neutraubling, Straubing, Bad Abbach und Kelheim.

Die Ebner GmbH unterscheidet sich deutlich vom Markt durch die Herstellung von naturbelassenen Teigen ohne Zusatzstoffe (E- Nummern) und ohne Fertigprodukte.

Der Ausbau der Herstellung von naturbelassenen Backwaren ist die vorrangige Strategie der Ebner GmbH.

Durch Einsatz unserer technisch neuen Gärautomaten und Gärsysteme haben wir die Qualität unserer Produkte verbessert. Sehr positiv wirkt sich unser Sauerteigsystem auf die Qualität aus. Durch eine neuartige Berechnung kann der Sauerteig mit dem gewünschten pH-Wert genauer bestimmt werden. Auch die Masa Madre lässt sich mit unserer verbesserten Teigführung exakter berechnen und steuern. Die beiden Sauerteigführungen sind die Grundlage für natürliches Backen ohne Mehlbehandlung und ohne Zusatzstoffe mit E-Nummern. Zugleich sind sie die Garanten für einen guten Geschmack der Backwaren mit langer Frischhaltung. Unser Bauernbaguette wurde durch die Langzeitführung wesentlich verbessert. Mit diesen Teigtechnologien garantiert die Bäckerei Ebner den Verbrauchern eine natürliche Herstellung aller Brote und Backwaren zum Wohle unserer Kunden bzw. ihrer Gesundheit durch natürliche Ernährung. Diese Verbesserungen sichern uns die Erfolge in der Zukunft. Im Branchenvergleich liegen wir mit unserer Umsatzentwicklung weit über dem Durchschnitt.

Im Berichtsjahr haben wir eine Filiale geschlossen, so dass die Anzahl unserer Filialen 26 beträgt.

In unseren Filialen haben wir neue Produkte in unser Angebot aufgenommen und erfolgreich am Markt angeboten. Im Einzelnen sind hier Dinkelkrone, Mohnstangerl, Toskana, Kirschquarktasche und die Amarenaschnitte zu nennen.

Im Berichtsjahr lag die Kapazitätsauslastung unserer Produktion bei ca. 90%.

Im Vergleich zum Vorjahr konnten wir die Auslastung des Produktionsvolumens stabil halten.

2. Geschäftsverlauf

Entwicklung der Gesamtwirtschaft

Die konjunkturelle Lage in Deutschland war im Jahr 2016 gekennzeichnet durch ein solides und stetiges Wirtschaftswachstum. Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP) war nach ersten Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Jahresdurchschnitt 2016 um 1,9 % höher als im Vorjahr (kalenderbereinigt: + 1,8 %). Der inländische Konsum war mit einem Beitrag von + 2,5 Prozentpunkten der größte Wachstumsmotor des BIP. Die privaten Konsumausgaben waren preisbereinigt um 2,0 % höher als ein Jahr zuvor. Die staatlichen Konsumausgaben erhöhten sich mit + 4,2 % sogar noch deutlich stärker. Dieser kräftige Anstieg ist unter anderem auf die hohe Zuwanderung von Schutzsuchenden und die daraus resultierenden Kosten zurückzuführen. Auch die Bruttoanlageinvestitionen - das sind Ausrüstungsinvestitionen, Bauinvestitionen sowie sonstige Anlagen - stützten das Wachstum und legten im Vorjahresvergleich deutlich zu (+ 2,5 %). Entscheidend für diesen Zuwachs waren die Investitionen in Wohnbauten. Für die Verbraucher in Deutschland haben sich die Preise insgesamt mit + 0,5 % nur sehr moderat erhöht, gegen Ende des Jahres war aber eine spürbare Beschleunigung wegen gestiegener Energiepreise zu beobachten. Auch die Einkommen legten 2016 kräftig zu. Das Arbeitnehmerentgelt der Inländer erhöhte sich gegenüber 2015 um 3,6 %. Etwas weniger stark stiegen im selben Zeitraum die Unternehmens- und Vermögenseinkommen, nämlich um 3,1 %. Die Bruttolöhne und -gehälter erhöhten sich 2016 im Durchschnitt je Arbeitnehmer um 3,7 %. Die durchschnittlichen Nettolöhne und -gehälter stiegen weniger stark um 3,4 %. Die Differenz umfasst die von den Arbeitnehmern abgeführten Sozialbeiträge und die Lohnsteuer, die zusammen im Jahr 2016 mit + 4,4 % je Arbeitnehmer überproportional anstiegen. In den höheren Abgaben je Arbeitnehmer spiegeln sich vor allem die positive Einkommensentwicklung sowie die Steuerprogression wider.

Entwicklung der Branche

Da bei Berichtserstellung die Zahlen des Bäckerhandwerks für das Jahr 2016 noch nicht vorlagen, wir hier auf das Jahr 2015 zurückgegriffen.

Im Jahr 2015 konnte sich das Bäckerhandwerk trotz schwieriger wirtschaftlicher Rahmenbedingungen behaupten. Der Jahresumsatz stieg auf 13,99 Mrd. Euro. Das ist fast eine halbe Milliarde Euro mehr als im Vorjahr (2014: 13,52 Mrd. Euro). Allerdings mussten vor allem kleine Bäckereien im harten Wettbewerb erhebliche Umsatzeinbußen hinnehmen. Gewinner der positiven Umsatzentwicklung sind zunehmend größere Bäckereiunternehmen. So erzielten 2015 4,3% der Betriebe rund 65,3% des Gesamtumsatzes. Die Zahl der Bäckereibetriebe (12.155) insgesamt hingegen sank erneut um 3,6%. Auch das Snacksegment hat sich 2015 wieder als Wachstumsfeld erwiesen, in dem die Betriebe des Bäckerhandwerks ihre Marktanteile nicht nur erhalten, sondern oft auch weit überdurchschnittlich vergrößern konnten. Mit 1,03 Mrd. Besuchen in 2015 ist das Deutsche Bäckerhandwerk erneut Spitzenreiter im Marktsegment Quick-Service-Restaurants des Außer-Haus-Marktes. Die Bäckereien können hier mittlerweile ein Fünftel aller Besuche für sich verbuchen (19,9%). Zum Vergleich: Der Gesamtmarkt verzeichnete lediglich eine Steigerung von 0,4%. Unter dem Strich bleibt das Marktumfeld aufgrund der starken Wettbewerbssituation jedoch schwierig.

Bei uns gingen die Umsätze sowohl im Liefergeschäft als auch in den Filialen leicht zurück. Eine Ursache des Umsatzrückgangs ist die Schließung einer Filiale. Die Aktivitäten des Unternehmens und der hohe Einsatz von Mitteln wurde konsequent am Ziel der Qualitätssicherung ausgerichtet. Die hochwertigen Produkte wurden von den Kunden sehr gut angenommen. Das Unternehmen ist mit der Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr dennoch zufrieden und sieht sich in seiner Marktposition weiter gestärkt.

Einschätzung der Unternehmensleitung

Die Geschäftsentwicklung der Ebner GmbH war insgesamt zufriedenstellend.

Im Berichtsjahr konnten Umsatz und Absatz weitestgehend erhalten werden.

Trotz der schwierigen Wettbewerbssituation in unserer Branche können wir einen Überschuss in Höhe von Euro 300.071,82 als Ergebnis nach Steuern vorlegen.

Für 2017 wird wieder mit einer Umsatzsteigerung gerechnet.

B. Darstellung der Ertrags,- Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Ebner GmbH hat sich im Geschäftsjahr 2016 insgesamt positiv entwickelt.

1. Ertragslage

Der Umsatz mit Euro 15.766.419 entwickelte sich leicht rückläufig. Er sank von Euro 16.002.890 um 1,5% auf Euro 15.766.419. Wobei zu beachten ist, dass aufgrund des Bilanzrichtlinien Umsetzungsgesetz (BilRUG) eine Umgliederung der Mieterlöse in Höhe von € 127.215 zu den Umsatzerlösen stattgefunden hat. In 2015 waren diese noch bei den sonstigen betrieblichen Erträgen zu finden.

Die Personalkosten stiegen im Verhältnis zum Umsatz von 49,7% auf 51,4%.

Auf Grund bestehender langjähriger Lieferantenbeziehungen war die termingerechte Versorgung mit den erforderlichen Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen im abgelaufenen Geschäftsjahr jederzeit sicher gestellt. Die Rohstoffpreise sanken um 1,0%.

Das Finanzergebnis beträgt Euro 146.979.

Der Jahresüberschuss hat sich im Berichtsjahr gegenüber dem Vorjahr von Euro 341.023 auf Euro 281.235 verschlechtert.

2. Finanzlage

Die Finanzlage war im Berichtsjahr stabil. Es traten zu keiner Zeit Liquiditätsengpässe auf sondern es waren jederzeit Finanzreserven vorhanden. Einerseits erwirtschaftete das operative Geschäft genügend Liquidität, andererseits hätten die Banken bei Bedarf jederzeit Kredite finanziert.

3. Vermögenslage

Die Bilanzsumme der Ebner GmbH belief sich zum Bilanzstichtag auf Euro 3.750.527. Sie ist gegenüber dem Vorjahr 2015 (Euro 3.871.956) um 3,1% gesunken.

An der Bilanzsumme hat unser Anlagevermögen zum 31.12.2015 einen Anteil von 0,2%.

Dieser Anteil ist relativ gering, weil Investitionen durch die Alfons Ebner BetriebsverpachtungsGmbH & Co. KG erfolgen. Die Ebner GmbH mietet das Anlagevermögen von dieser Gesellschaft an.

Das Sachanlagevermögen verringerte sich um 28,6%.

Das Umlaufvermögen und die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten stiegen um Euro 118.084.

Unser Vorratsvermögen betrug zum 31.12.2015 Euro 210.544.

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken im Vergleich zum Vorjahr leicht.

Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können.

Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 55,4% gekennzeichnet.

4. Gesamtaussage der wirtschaftlichen Lage

Die voraussichtliche gesamtwirtschaftliche Situation wird von dem Unternehmen durchaus positiv eingeschätzt. Es wird ein weiterer Ausbau der Marktposition erwartet.

C. Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung mit ihren Chancen und Risiken

Auch im Geschäftsjahr 2017 sind beträchtliche Investitionen geplant. Es wird eine Filiale mit Cafe in Köfering gebaut und eine Filiale in Obertraubling eröffnet.

Die künftige Auftragslage und die Umsatzerlöse werden weiterhin positiv eingeschätzt. Das Unternehmen hat sich mit den Maßnahmen zur Qualitätssicherung und der Einführung von Bioprodukten den weiteren Ausbau des Umsatzes als Ziel gesetzt.

D. Risikobericht

Risiken im Finanzierungsbereich sind nicht gegeben. Auch im Investitionsbereich sind keine Risiken ersichtlich.

Der Brotverbrauch in Deutschland geht zurück. Dabei spielt auch die demographische Entwicklung eine Rolle: Wenn die Zahl der Konsumenten abnimmt, sinkt in der Regel auch die abgesetzte Menge.

Angesichts der weiterhin anhaltenden Verbreitung von Backshops in Discountern, Supermärkten und Tankstellen, sowie der zunehmenden Entstehung von Discount-Bäckern und der möglichen Einführung von "Backen im Laden" bei Lebensmittel-Discountern besteht insbesondere im Bereich der Kleinbackwaren die große Gefahr von Umsatzeinbußen. Die Risiken für den Hersteller von qualitativ hochstehenden Produkten liegen dabei im Umstand begründet, dass der Konsument aufgrund der zunehmenden "Geiz-Mentalität" sowie aufgrund der verlorengegangenen Kenntnisse und Erfahrungen bezüglich des Originalgeschmacks und der Qualitätsmerkmale von Backwaren die Angemessenheit des Preises für dieselben nicht mehr zu honorieren bereit ist.

Da es jedoch immer mehr Menschen gibt, die auf eine gesundheitsbewusste Ernährung achten, können im Bereich der Biolebensmittel noch immer große Umsatzzuwächse verzeichnet werden. Deshalb versprechen wir uns mit der Einführung der Bioqualitätsprodukte große Chancen im Hinblick auf ein Umsatzwachstum.

Aufgrund der erhöhten Anschaffungspreise für Bioqualitätsprodukte ist gegebenenfalls mit einer negativen Entwicklung der Beschaffungspreise zu rechnen. Jedoch ist der Verbraucher bereit, für Bioprodukte mehr Geld auszugeben als für normale Produkte. Deshalb rechnet das Unternehmen nicht mit dem Wegfall von Großkunden oder einem Preisverfall. Die Qualität der Produkte wird von den Kunden sehr geschätzt. Somit erreicht das Unternehmen auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten eine hohe Kundenbindung und -zufriedenheit.

E. Nachtragsbericht

Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach Schluss des Geschäftsjahres nicht ergeben.

Nach Ablauf des Geschäftsjahres sind keine weiteren Ereignisse eingetreten, die von wesentlicher Bedeutung sind und zu einer veränderten Beurteilung des Unternehmens führen könnten.

F. Forschung und Entwicklung

Die Ebner GmbH arbeitet ständig an der Forschung und Entwicklung neuer Produkte und deren Geschmacksverbesserungen. Immer wieder werden die bestehenden Produkte auf Geschmack, Lagerfähigkeit und Rohstoffzusammenstellung überprüft. Es wird auch an rationelleren Herstellungsverfahren ohne Qualitätsverluste geforscht.

Immer wieder werden neue Produkte entwickelt und am Markt erfolgreich eingeführt.

G. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren

Im abgelaufenen Geschäftsjahr waren 300 Mitarbeiter (einschließlich Auszubildende) bei uns beschäftigt.

Unter den 3beschäftigten Personen waren 137 Teilzeitkräfte, Aushilfen und geringfügig Beschäftigte.

Der Personalaufwand erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 1,8% auf Euro 8.102.076.

Neben der tariflichen und beschäftigungsbedingten Erhöhung unserer Lohn- und Gehaltssumme erhöhten sich die Aufwendungen für die betriebliche Altersversorgung von Euro 93.590 im Vorjahr auf Euro 98.703 im Geschäftsjahr.

Wir haben auch im abgelaufenen Geschäftsjahr Maßnahmen zur Aus- und Weiterbildung unserer Mitarbeiter durchgeführt.

Im Mittelpunkt standen interne Schulungsmaßnahmen zur Verbesserung der Verkaufsqualität.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Personalarbeit war auch im Berichtsjahr die Ausbildung junger Mitarbeiter.

Im Geschäftsjahr befanden sich 12 junge Menschen in der Ausbildung.

Der Anteil der Schwerbehinderten an unserer Belegschaft entspricht 2,54%.

Das Thema Arbeitssicherheit hat in unserem Unternehmen einen hohen Stellenwert.

Umfassender Umweltschutz und hohe Sicherheitsstandards haben für unser Unternehmen hohe Priorität.

Die getroffenen Umweltschutzmaßnahmen betreffen insbesondere:

- die Wärmerückgewinnung mit Wärmetauscher unserer Backöfen und Kältemaschinen

- die Verwertung bzw. Beseitigung von Abfällen

Die Wärmerückgewinnung wird sowohl für die Dampferzeugung und zum Beheizen der Gärräume als auch für die Aufbereitung des warmen Wassers für die Heizung genutzt.

Ein großer Teil unserer Retouren wird von einem Unternehmen mit einer Biogasanlage abgeholt.

Die für das Unternehmen geltenden Rechtsvorschriften zum Umweltschutz wurden eingehalten.

 

Regensburg, 28. Februar 2017

Ebner GmbH

Geschäftsführung

Bilanz

Aktiva

31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Anlagevermögen 8.701,36 12.046,86
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 8,00 8,00
1. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00
2. sonstige immaterielle Vermögensgegenstände 8,00 8,00
II. Sachanlagen 8.334,80 11.680,30
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 8.041,00 10.723,00
2. technische Anlagen und Maschinen 4,50 4,50
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 289,30 952,80
III. Finanzanlagen 358,56 358,56
1. Beteiligungen 58,56 58,56
2. sonstige Finanzanlagen 300,00 300,00
B. Umlaufvermögen 3.736.791,07 3.857.148,05
I. Vorräte 210.544,37 284.047,23
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.306.357,34 3.553.013,17
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 2.846.913,47 3.078.730,20
2. sonstige Vermögensgegenstände 459.443,87 474.282,97
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 219.889,36 20.087,65
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.034,17 2.761,06
Bilanzsumme, Summe Aktiva 3.750.526,60 3.871.955,97

Passiva

   
  31.12.2016
EUR
31.12.2015
EUR
A. Eigenkapital 2.077.759,94 1.796.525,25
I. gezeichnetes Kapital 27.000,00 27.000,00
II. Kapitalrücklage 52.524,15 52.524,15
III. Gewinnvortrag 1.717.001,10 1.375.978,00
IV. Jahresüberschuss 281.234,69 341.023,10
B. Rückstellungen 477.494,41 621.971,76
C. Verbindlichkeiten 1.195.272,25 1.453.458,96
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 48.499,60
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 75.643,67 76.937,02
3. sonstige Verbindlichkeiten 1.119.628,58 1.328.022,34
Bilanzsumme, Summe Passiva 3.750.526,60 3.871.955,97

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2016 - 31.12.2016
EUR
1.1.2015 - 31.12.2015
EUR
1. Rohergebnis 12.876.949,34 13.032.216,73
2. Personalaufwand 8.102.076,02 7.957.217,30
a) Löhne und Gehälter 6.588.911,77 6.481.534,29
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 1.513.164,25 1.475.683,01
davon für Altersversorgung 98.703,29 93.589,88
3. Abschreibungen 6.100,62 17.070,31
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 6.100,62 17.070,31
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 4.457.978,65 4.620.026,07
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 160.903,10 148.891,95
davon aus verbundenen Unternehmen 160.901,49 148.885,79
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 13.924,15 19.915,74
davon an verbundene Unternehmen 303,20 363,87
7. Steuern vom Einkommen und Ertrag 157.701,18 206.208,72
a) Ertrag aus der Veränderung latenter Steuern 0,00 603,95
8. Ergebnis nach Steuern 300.071,82 360.670,54
9. sonstige Steuern 18.837,13 19.647,44
10. Jahresüberschuss 281.234,69 341.023,10

Anhang

Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Aufgrund der erstmaligen Anwendung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) wurden in den Umsatzerlösen Beträge in Höhe von insgesamt Euro 127.214,62 ausgewiesen, die im Vorjahr unter den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von Euro 124.138,69 ausgewiesen wurden.

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: Ebner GmbH

Firmensitz laut Registergericht: Regensburg

Registereintrag: Handelsregister

Registergericht: Regensburg

Register-Nr.: HRB 2669

Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Die selbstgeschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände wurden mit den Entwicklungskosten angesetzt.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

In die Herstellungskosten wurden neben den unmittelbar zurechenbaren Kosten auch notwendige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen.

Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen.

Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet:

- Beteiligungen zu Anschaffungskosten

- sonstige Wertpapiere zu Anschaffungskosten

Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt.

Forderungen und Wertpapiere wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet.

Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern.

Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt.

Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden.

Ein grundlegender Wechsel von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden gegenüber dem Vorjahr fand nicht statt.

Angaben zur Bilanz

Anlagespiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens

Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen.

Die Sofortabschreibung geringwertiger Wirtschaftsgüter wird als Zugang und Abgang ausgewiesen. Die Geschäftsjahresabschreibung enthält damit diese Beträge nicht.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2016
Euro
Zugänge
Euro
davon FK-Zinsen
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2016
Euro
Anlagevermögen            
Immaterielle Vermögensgegenstände            
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 204.399,82 0,00 0,00 0,00 0,00 204.399,82
Geschäfts- oder Firmenwert 76.693,78 0,00 0,00 0,00 0,00 76.693,78
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 281.093,60 0,00 0,00 0,00 0,00 281.093,60
Sachanlagen            
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 89.397,63 0,00 0,00 0,00 0,00 89.397,63
technische Anlagen und Maschinen 268.820,16 0,00 0,00 0,00 0,00 268.820,16
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.196.858,52 2.756,62 0,00 146.007,83 0,00 1.053.607,31
Summe Sachanlagen 1.555.076,31 2.756,62 0,00 146.007,83 0,00 1.411.825,10
Finanzanlagen            
Beteiligungen 58,56 0,00 0,00 0,00 0,00 58,56
Genossenschaftsanteile 300,00 0,00 0,00 0,00 0,00 300,00
Summe Finanzanlagen 358,56 0,00 0,00 0,00 0,00 358,56
Summe Anlagevermögen 1.836.528,47 2.756,62 0,00 146.007,83 0,00 1.693.277,26
kumulierte Abschreibungen 01.01.2016
Euro
Abschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Zugänge
Euro
Abgänge
Euro
Umbuchungen
Euro
Anlagevermögen          
Immaterielle Vermögensgegenstände          
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 204.391,82 0,00 0,00 0,00 0,00
Geschäfts- oder Firmenwert 76.693,78 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 281.085,60 0,00 0,00 0,00 0,00
Sachanlagen          
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 78.674,63 2.682,00 0,00 0,00 0,00
technische Anlagen und Maschinen 268.815,66 0,00 0,00 0,00 0,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.195.905,72 662,00 0,00 143.249,71 0,00
Summe Sachanlagen 1.543.396,01 3.344,00 0,00 143.249,71 0,00
Finanzanlagen          
Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 1.824.481,61 3.344,00 0,00 143.249,71 0,00
kumulierte Abschreibungen 31.12.2016
Euro
Zuschreibungen Geschäftsjahr
Euro
Buchwert 31.12.2016
Euro
Anlagevermögen      
Immaterielle Vermögensgegenstände      
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 204.391,82 0,00 8,00
Geschäfts- oder Firmenwert 76.693,78 0,00 0,00
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 281.085,60 0,00 8,00
Sachanlagen      
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 81.356,63 0,00 8.041,00
technische Anlagen und Maschinen 268.815,66 0,00 4,50
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.053.318,01 0,00 289,30
Summe Sachanlagen 1.403.490,30 0,00 8.334,80
Finanzanlagen      
Beteiligungen 0,00 0,00 58,56
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 300,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 358,56
Summe Anlagevermögen 1.684.575,90 0,00 8.701,36

Angaben zu Ausleihungen, Forderungen und Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

(§ 42 Abs. 3 GmbHG / § 264c Abs. 1 HGB)

Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:

Sachverhalte 2016
Euro
2015
Euro
Ausleihungen 0,00 0,00
Forderungen 2.846.913,47 3.078.730,20
Verbindlichkeiten 75.643,67 76.937,02

Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen

Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten.

Rückstellungen für Personalkosten Euro 451.786,41 (Vorjahr: Euro 414.769,81)

Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 0,00).

Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt Euro 0,00.

Angabe zu Restlaufzeitvermerken

Der Betrag der Forderungen mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 2.300.000,00 (Vorjahr: Euro 2.910.029,04).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt Euro 975.272,25 (Vorjahr: Euro 1.233.458,96).

Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit größer einem Jahr beträgt Euro 220.000,00 (Vorjahr: Euro 220.000,00).

Von den Verbindlichkeiten entfallen Euro 55.507,77 auf Steuern und Euro 2.348,45 auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit.

Sonstige Angaben

Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten Arbeitnehmer

Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt:

Arbeitnehmergruppen Zahl
Arbeiter   84,00
Angestellte   205,00
leitende Angestellte   0,00
Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer beträgt damit 289,00  
vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter   160,00
teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter   129,00

Namen der Geschäftsführer

Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt:

Erster Geschäftsführer: Alfons Ebner ausgeübter Beruf: Bäckermeister
Weitere Geschäftsführer: Ingrid Ebner ausgeübter Beruf: Kauffrau

Vorgänge von besonderer Bedeutung

Es gab keine wesentlichen Ereignisse nach dem Bilanzstichtag.

Vorschlag bzw. Beschluss zur Ergebnisverwendung

Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor:

Der Jahresüberschuss beträgt Euro 281.234,69.

Einschließlich des zu berücksichtigenden Gewinnvortrags ergibt sich ein Betrag von Euro 1.998.235,79, der zu verwenden ist.

Auf neue Rechnung werden Euro 1.998.235,79 vorgetragen.

Unterschrift der Geschäftsführung

 

Regensburg, 28. Februar 2017

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 10.03.2017 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Ebner GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Regensburg, 28. Februar 2017

QJS Audit GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Dipl.-Kfm. Thomas Queck, Wirtschaftsprüfer

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