WIFAG-Polytype GmbHLiquidated

20097 Hamburg, DEU

Master Data

Registry
Register court Hamburg HRB 67712
Previous
Pagendarm BTT GmbH
Registered
4/2/2002
Industry
Processing and finishing of plastic productsManufacture of builders’ ware of plasticManufacture of plastic packing goods
Purpose
Gegenstand berichtigt: Der Vertrieb, Projektierung, Konstruktion, Engineering und Handel mit Anlagen zur Beschichtungs- und Trocknungstechnik insbesondere zur Veredelung von bahnförmigen Materialien.

History

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Management

NameRole
Peter Belkowitz
since 4/16/2024
Liquidator

Financial Report

WIFAG-Polytype GmbH

Hamburg

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Bilanz

A K T I V A 31.12.2016 31.12.2015
EUR  EUR 
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0 24.729,00
II. Sachanlagen 0 120.305,00
0 145.034,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte 2.762.741,52 4.586.615,59
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.056.809,51 2.965.817,83
III. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 913.169,65 865.901,29
5.732.720,68 8.418.334,71
C. Rechnungsabgrenzungsposten 12.809,72 17.711,18
D. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung  37.082,13 36.846,96
E. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.535.377,83 662.922,08
7.317.990,36 9.280.848,93
P A S S I V A 31.12.2016 31.12.2015
EUR  EUR 
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 400.000,00 400.000,00
II. Bilanzverlust ‑1.935.377,83  ‑1.062.922,08 
III. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 1.535.377,83 662.922,08
0 0
B. Rückstellungen 1.912.098,88 2.905.854,93
C. Verbindlichkeiten 5.405.891,48 6.374.994,00
7.317.990,36 9.280.848,93


Anhang

WIFAG-Polytype GmbH, Hamburg

A.      Allgemeine Angaben und Erläuterungen

Der Jahresabschluss für das am 31. Dezember 2016 endende Geschäftsjahr wurde nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) für kleine Kapitalgesellschaften und den einschlägigen Vorschriften des GmbH-Gesetzes aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft macht grundsätzlich von den größenabhängigen Erleichterungen (§§ 274 a, 288 Abs. 1 HGB) Gebrauch.

Zur Darstellung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurden zusätzliche Angaben bei den Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung gemacht.

Zur Gewährleistung der Vergleichbarkeit wurden die Vorjahreszahlen der Umsatzerlöse im Rahmen der Neufassung von § 277 Abs. 1 HGB durch das BilRUG angepasst.

Die Gesellschaft ist im Handelsregister des Amtsgerichtes Hamburg unter der Nummer HRB 67712 eingetragen.

Die Wertangaben erfolgten in gerundeten € und T€.

B.      Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen unveränderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bewertet worden und werden linear über die erwartete Nutzungsdauer abgeschrieben.

Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen des Sachanlagevermögens erfolgen linear im steuerlich zulässigen Umfang. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis € 150 werden sofort als Aufwand erfasst. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten von € 150 bis € 1.000 werden gemäß der steuerlichen Regelung in einen Sammelposten eingestellt und über die Laufzeit von fünf Jahren abgeschrieben.

Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einschließlich Material- und Fertigungsgemeinkosten bewertet. Dem Niederstwertprinzip wurde Rechnung getragen.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt worden. Erkennbaren Risiken wird durch Abschreibungen oder Bildung aktivisch abgesetzter Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine angemessene Pauschalwertberichtigung auf die nicht einzelwertberichtigten Forderungen gebildet.

Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nominalwert angesetzt worden.

Im Jahresabschluss 2016 erfolgte wie im Vorjahr der gesonderte Ausweis nach § 246 Abs. 2 Satz 3 HGB des aktiven Unterschiedsbetrages aus der Vermögensverrechnung einer Verpflichtung aus einer Pensionszusage mit dem ihm zugrunde liegenden Anspruch aus einer Rückdeckungsversicherung. Der Rückdeckungsversicherungsanspruch aus einer Lebensversicherung ist zum Zeitwert bewertet. Für die Berechnung der Verpflichtung aus Pensionszusage wurde als biologische Rechnungsgrundlage die "Richttafeln 2005 G" von Klaus Heubeck gewählt. Bei der Berechnung der Teil- und Barwerte wurden die anerkannten Regeln der Versicherungsmathematik angewandt. Der Rechnungszinsfuß beträgt 4,01 % (i. Vj. 3,89 %). Zuschläge für Verwaltungskosten oder anderes sind nicht in den Rückstellungen enthalten. Die Rentendynamik ist mit 1,27%  (i. Vj. 1,15 %) festgelegt.

Das gezeichnete Kapital wurde zum Nennwert angesetzt.

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Bewertung erfolgte jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken.

Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag bewertet.

C.      Erläuterungen zur Bilanz

1.       Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Alle Forderungen haben - wie im Vorjahr - eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr.

2.       Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung

Zum Bilanzstichtag erfolgte die bilanzielle Verrechnung nach § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB der Verpflichtung aus einer Pensionszusage gemäß versicherungsmathematischem Gutachten in Höhe von T€ 295 (i. Vj. T€ 683) mit dem an den Pensionsberechtigten verpfändeten Rückdeckungsanspruch aus Lebensversicherung gemäß Zeitwert-Bestätigung der Versicherung in Höhe von T€ 332 (i. Vj. T€ 720). Der aktive Unterschiedsbetrag aus dieser Vermögensverrechnung beträgt T€ 37 (i. Vj. T€ 37).

In diesem Zusammenhang wurden Erträge aus der Abzinsung sowie Aufwendungen aus der Bildung miteinander verrechnet und im Zinsaufwand erfasst.

3.       Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag

Mit dem im Geschäftsjahr 2016 erzielten Jahresfehlbetrag in Höhe von T€ 872 ist die Gesellschaft zum Bilanzstichtag in Höhe von T€ 1.535 (i. Vj. T€ 663) bilanziell überschuldet.

Die Geschäftsführung geht aufgrund einer positiven Fortbestehensprognose davon aus, dass die Fortführung der Gesellschaft überwiegend wahrscheinlich ist. Die Gesellschaft ist auf die finanzielle Unterstützung durch den Gesellschafter bzw. den WIFAG-Konzern angewiesen.

4.       Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen ausstehende Eingangsrechnungen 1,2 Mio. € (i. Vj. 2,4 Mio. €), Gewährleistungen T€ 253 (i. Vj. T€ 183), drohende Verluste T€ 168 (i. Vj. T€ 0), Rückbauverpflichtungen aus einem Mietvertrag T€ 90 (i. Vj. T€ 15), Rechtsstreitigkeiten T€ 50 (i. Vj. T€ 100) und Nachbesserungen T€ 20 (i. Vj. T€ 148).

5.       Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen betreffen in Höhe von T€ 850 (i. Vj. T€ 850) sonstige Verbindlichkeiten aus Finanzierungstätigkeit und in Höhe von T€ 227 (i. Vj. T€ 253) Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. In Höhe von T€ 850 besteht ein Rangrücktritt für diese Schuldposten.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschafter sind dem Grunde nach erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen in Höhe von T€ 1.600 (i. Vj. T€ 400) und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von T€ 592 (i. Vj. T€ 218).

Sämtliche Verbindlichkeiten haben eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Auf Verbindlichkeiten aus Steuern entfällt ein Betrag von T€ 71 (i. Vj. T€ 53) und auf Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit ein Betrag von T€ 5 (i. Vj. T€ 5).

D.      Sonstige Angaben

1.       Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus diversen Miet-, Wartungs- und Leasingverträgen ergeben sich finanzielle Verpflichtungen in Höhe von insgesamt ca. 250 TEUR.

2.       Zahl der beschäftigten Mitarbeiter

Im Geschäftsjahr 2016 waren durchschnittlich 25 Mitarbeiter (i. Vj. 32) im Unternehmen beschäftigt.

3.       Konzernabschluss

Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der WIFAG-Polytype Holding AG, Fribourg/Schweiz, einbezogen.

Hamburg, 1. März 2017

Andreas Christian Thüler

Geschäftsführer

Feststellung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde am 20. Juni 2017 festgestellt.

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