Master Data

Registry
Register court Chemnitz HRB 20249
Previous
ZI Kaltumformung GmbH
Registered
11/26/2002
Industry
Manufacture of metal forming machineryManufacture of cutleryManufacture of locks and hinges
Purpose
Das Kaltumformen und Zerspanen von Metallen, Leichtmetallen und Buntmetallen, insbesondere durch verschiedene Verfahren der Kaltumformung und Technologieberatung.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Elmar Sorge
since 9/27/2019
Procura
Claudio Sandrini
since 12/14/2010
Managing Director
Yvonne Hübner
since 6/19/2007
Procura

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Germany
€1,250,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

Heckler GmbH

Oberlungwitz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024

Heckler GmbH, Oberlungwitz

Die Heckler GmbH ist Zulieferer für die Bereiche

• Automobilzulieferindustrie,

• Maschinen- und Aggregatebau,

• Wälzlagerindustrie,

• Dieselmotorenbau, Marinetechnik.

Der Fokus der Heckler GmbH liegt auf der Produktion bis zur Montage von kaltumgeformten, einbaufertigen Werkstücken aus Stahl. Gefertigt werden sowohl Einzelteile als auch Serienprodukte und zum Teil auch ganze Bauteilgruppen. Die Fertigung dieser Teile erfolgt mit verschiedenen Verfahren der Kaltmassivumformung mit anschließender Zerspanung, aber auch der alleinigen Zerspanung beigestellter Produkte. Letzteres erfolgt vorwiegend im Bereich der Ersatzteilversorgung im Dieselmotorenbau und der Marinetechnik.

Die Heckler GmbH ist auf die Produktion von Klein- und Mittelserienfertigung eingestellt. In den vergangenen Jahren wurden aber die rationelle Großserienfertigung speziell im Automotive-Bereich ausgebaut und die Klein- und Mittelserienfertigung reduziert.

Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Rahmenbedingungen

Das Jahr 2024 war von anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen geprägt, die sich aus globalen Unsicherheiten und geopolitischen Spannungen ergaben. Insbesondere der Krieg in der Ukraine und die Krise im Gaza-Streifen sowie strukturelle Probleme in vielen Volkswirtschaften haben die wirtschaftliche Entwicklung zusätzlich belastet.

Während die USA kurzfristig ein solides Wachstum verzeichnen konnten, bleibt die wirtschaftliche Erholung in China und anderen Schwellenländern aufgrund struktureller Herausforderungen und politischer Risiken fraglich. Geopolitische Spannungen und Handelskonflikte dämpfen das weltweite Wachstum weiter und führen zu einer zunehmenden wirtschaftlichen Divergenz zwischen den Regionen.

Trotz dieser Unsicherheiten verbleibt die Weltwirtschaft insgesamt in einer Phase moderaten Wachstums. Langfristig dürfte sich jedoch eine eher verhaltene und fragile Entwicklung fortsetzen, da politische und wirtschaftliche Spannungen weiterhin das globale wirtschaftliche Umfeld prägen.

Die aktuellen Prognosen verdeutlichen, dass die Weltwirtschaft vor bedeutenden Herausforderungen steht, insbesondere im Hinblick auf geldpolitische Entscheidungen und die Entwicklung der internationalen Handelsbeziehungen.

Das weltweite Wirtschaftswachstum lag im Jahr 2024 bei 3,2 %, somit 0,5 % unterhalb des historischen Durchschnitts (2000-2019). Die Wachstumsraten unterscheiden sich zwischen den Regionen deutlich. Während in den USA das Wachstum bei 2,8 % lag, bleibt die wirtschaftliche Erholung in China (4,8 %) und anderen Schwellenländern (4,2 %) durch strukturelle und geopolitische Unsicherheiten belastet. Der europäische Wirtschaftsraum konnte im Jahr 2024 nur um 0,8 % wachsen. Für die kommenden Jahre, ergeben sich zusätzliche Risiken durch protektionistische Maßnahmen der neuen US-Administration, darunter Zollerhöhungen und Subventionen, die das Wachstum anderer Volkswirtschaften beeinträchtigen könnten.

Die Automobilbranche sieht sich weiterhin erheblichen Herausforderungen gegenüber, bedingt durch eine zunehmend aggressive Wirtschaftspolitik in Asien und den USA. Die Nachfrage bleibt, wie in den Vorjahren, auf stagnierendem Niveau, sodass keine wesentlichen Impulse für Wachstum zu erwarten sind.

Die Umsatzentwicklung im gesamten Wirtschaftssektor zeigt ein stagnierendes Bild; zwischen 2020 und 2025 ist der Umsatz lediglich um 0,1 % gestiegen, mit einer geplanten Steigerung von 0,2 % bis 2030. Die gegenwärtigen Herausforderungen, darunter die Verschlechterung der Handelsbeziehungen zwischen der EU und China sowie die Notwendigkeit, sich an die neuen technologischen Anforderungen anzupassen, tragen zur Unsicherheit in diesem Sektor bei. Dennoch birgt der anhaltende Fokus auf innovative Technologien im Bereich der E-Mobilität sowohl Herausforderungen als auch Chancen für die Branche.

Geschäftsentwicklung

Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Entwicklung der Gesamtleistung maßgeblich durch den erwarteten Rückzug eines Großkunden aus der Geschäftsbeziehung geprägt. Infolge dieser Veränderung wurde die Gesamtleistung bereits entsprechend konservativ geplant. Das margenträchtige Geschäft aus diesem Kundenverhältnis konnte kurzfristig nicht kompensiert werden, da Neuprojekte erst zum Ende des Jahres 2025 bei der Gesellschaft anlaufen werden. Trotz dieser temporären Herausforderung verfolgt die Gesellschaft weiterhin konsequent ihre strategische Ausrichtung, um durch den gezielten Ausbau neuer Geschäftsfelder und Kundenbeziehungen langfristiges Wachstum sicherzustellen. Durch den verstärkten Ausbau der Großserienproduktion für Konzerngesellschaften soll der Bedarfsrückgang im Eigengeschäft (Artikellebenszyklus und Artikelbereinigung) ausgeglichen werden und für die kommenden Jahre ein profitables Umsatzwachstum sichergestellt werden.

Für das Geschäftsjahr verbleibt ein Rohergebnis (inkl. sonstige betriebliche Erträge) von T€ 6.967. Dies entspricht einem Rückgang von 9,0 % im Vergleich zum Vorjahr. Niedrigere Betriebskosten, insbesondere aufgrund von geminderten Abschreibungen konnten dies nicht ausgleichen. In Summe wurde das Planergebnis dennoch leicht übertroffen. Im gesamtem Geschäftsjahr 2024 erzielte die Heckler GmbH ein positives Geschäftsergebnis (Ergebnis vor Steuern) von T€ 487.

Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der Gesellschaft ist geordnet. Die Heckler GmbH erzielte in 2024 im Vergleich zum Vorjahr eine um rund 9,9 % niedrigere Gesamtleistung.

Die Ertragslage des Unternehmens im Geschäftsjahr 2024 zeigt im Vergleich zum Geschäftsjahr 2023 folgende Veränderungen auf:

2024
T€ %
2023
T€ %
Veränderung
T€ %
Rohergebnis 6.967 100,0 7.660 100,0 -693 -9,0
Betriebskosten -6.458 -92,7 -6.685 -87,3 227 3,4
Betriebsergebnis 509 7,3 975 12,7 -466 -47,8
Finanzergebnis -22 -0,3 -40 -0,5 18 45,0
Geschäftsergebnis 487 7,0 935 12,2 -447 -47,8
Steuern -142 -2,0 -273 -3,6 130 47,6
Jahresüberschuss 345 5,0 662 8,6 -317 -47,9

Das Rohergebnis ist um T€ 693 gesunken, im Wesentlichen bedingt durch den Wegfall eines Großkundenauftrags. Entgegen der Entwicklung im Geschäftsjahr 2023 erfolgte im Geschäftsjahr 2024 ein Bestandsaufbau. Der Rückgang der Betriebskosten um T€ 227 resultiert insbesondere aus einem leicht geringeren Personalaufwand wegen der rückläufigen Mitarbeiterzahl und dem Wegfall der Inflationsausgleichsprämie. Zudem haben sich die planmäßigen Abschreibungen wegen der nur leichten Investitionstätigkeit um T€ 139 vermindert. Es wurde ein Betriebsergebnis von T€ 509 sowie ein Jahresüberschuss von T€ 345 erzielt.

Finanzielle Leistungsindikatoren

2024 2023
Eigenkapitalrentabilität *) 8,0 % 15,6 %
return on investment **) 6,6 % 11,0 %
cash flow 1.421 T€ 1.873 T€

*) Auf Basis des Ergebnisses vor Steuern

**) Auf Basis des Ergebnisses vor Steuern und Zinsen

Die Finanzentwicklung im Unternehmen stellt sich für das Geschäftsjahr im Einzelnen wie folgt dar:

Geldbestände
T€
Bankverbindlichkeiten
T€
01.01.2024 42 1.532
Veränderung 118 -629
31.12.2024 160 903

Die zusammengefasste Vermögenslage zeigt folgendes Bild:

AKTIVA

31.12.2024 31.12.2023
T€ % T€ %
A. ANLAGEVERMÖGEN 2.853 36,8 3.823 43,5
B. UMLAUFVERMÖGEN 4.847 62,6 4.881 55,5
C. RECHNUNGSAB-GRENZUNGSPOSTEN 46 0,6 86 1,0
BILANZSUMME 7.746 100,0 8.790 100,0

PASSIVA

31.12.2024 31.12.2023
T€ % T€ %
A. EIGENKAPITAL 6.040 78,0 5.945 67,6
B. MITTEL- UND KURZFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN 1.706 22,0 2.845 32,4
BILANZSUMME 7.746 100,0 8.790 100,0

Im Geschäftsjahr wurden insgesamt T€ 105 investiert, dabei handelte es sich im Wesentlichen um Ersatzinvestitionen. Das Anlagevermögen hat sich abschreibungsbedingt gegenüber dem Vorjahr um T€ 971 auf T€ 2.853 vermindert. Das Vorratsvermögen ist um T€ 141 auf T€ 2.169 gestiegen. Die Forderungen sind analog der Umsatzentwicklung rückläufig. Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände um T€ 210 resultiert hauptsächlich aus Steuerforderungen. Das Eigenkapital hat sich ergebnisbedingt von T€ 5.945 auf T€ 6.040 erhöht. Die Eigenkapitalquote ist von 67,6 % auf 78,0 % gestiegen. Die mittel- und kurzfristigen Verbindlichkeiten sind in Summe um T€ 1.139 auf T€ 1.706 gesunken. Aufgrund der Steuerforderungen betragen die Steuerrückstellungen zum Stichtag TE 0. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen ist vor allem auf geringere Rückstellungen für Instandhaltungen und geringere Personalrückstellungen zurückzuführen. Aufgrund planmäßiger Tilgungen haben sich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um TE 629 reduziert.

Gesamtaussage zur Geschäftsentwicklung des abgelaufenen Geschäftsjahres

Die Umsatzerlöse sowie das Geschäftsergebnis liegen aufgrund des Verlustes eines Großkundenauftrags unter dem Vorjahr. Das prognostizierte Roh- und Geschäftsergebnis wurde leicht übertroffen. Teilweise konnten Kosten nicht eingespart werden, sodass das Geschäftsergebnis entgegen der Prognose im Vorjahr nicht nur leicht unter Vorjahresniveau, sondern deutlich darunter liegt. Zusammenfassend kann dennoch festgestellt werden, dass das Geschäftsjahr 2024 zufriedenstellend verlaufen ist.

Entwicklung

Durch den verstärkten Ausbau der Großserienproduktion für Konzerngesellschaften soll der Bedarfsrückgang im Eigengeschäft (Artikellebenszyklus und Artikelbereinigung) ausgeglichen werden und für die kommenden Jahre ein profitables Umsatzwachstum sichergestellt werden.

Chancen und Risiken der künftigen Geschäftsentwicklung

Chancen

Durch die zahlreichen Investitionen der vergangenen Jahre verfügt die Heckler GmbH über moderne Produktionsanlagen und ausreichende Fertigungskapazitäten, um künftige Nachfrageentwicklungen effizient zu bedienen. Die Chancen für eine positive Geschäftsentwicklung liegen insbesondere ein einer anhaltend stabilen Marktnachfrage sowie im geplanten weiteren Ausbau der Großserienfertigung, mi dem eine bessere Auslastung und höhere Skaleneffekte erreicht werden können.

Die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens wird durch eine hohe Fertigungstiefe, moderne Automatisierung, eine schlanke Kostenstruktur sowie eine solide Finanz- und Eigenkapitalausstattung nachhaltig gestärkt. Darüber hinaus wirken sich externe Faktoren zunehmend positiv auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen aus. So zeigt sich eine Entspannung auf dem Energiemarkt, was die Planungssicherheit erhöht und die Produktionskosten mittelfristig stabilisiert. Zudem führen Überkapazitäten und intensiver Preiswettbewerb auf dem Stahlmarkt aktuell zu sinkenden Materialpreisen. Infolge des anhaltenden Verdrängungswettbewerbs zeichnet sich ein dauerhaft niedrigeres Preisniveau ab, das die Materialkosten auf absehbare Zeit entlasten dürfte. Insgesamt positioniert sich die Heckler GmbH damit solide, um von zukünftigen Marktchancen profitieren zu können.

Gesamtwirtschaftliche Risiken

Aktuell lassen sich aus den gesamtwirtschaftlichen Herausforderungen keine Risiken ableiten, die eine direkte Auswirkung auf die Geschäftsentwicklung der Heckler GmbH haben. Jedoch können im Kontext der weltweiten Kunden- und Lieferantenbeziehungen der Heckler GmbH globale Risiken, die alle Wirtschaftszweige betreffen, nicht ausgeschlossen werden.

Die getroffenen Präventivmaßnahmen und Vorkehrungen in den Unternehmensabläufen werden weiterhin regelmäßig überprüft und angepasst. Die Heckler GmbH intensivierte ihre Beziehungen zu allen Beteiligten in der Wertschöpfungskette und adjustierte das bestehende Portfolio auf die aktuellen Gegebenheiten.

Branchenrisiko

Durch die sehr hohe Abhängigkeit von der Automobilindustrie besteht bei einer weltweiten Automobilkrise ein ähnliches Risiko wie bei einer gesamtwirtschaftlichen Rezession. Dies gilt jedoch nur bei einer weltweiten Automobilkrise. Nationale bzw. kontinentale Konjunktureinflüsse sind sicher beherrschbar, da der Konzern weltweit aktiv ist.

Risiken des operativen Geschäfts

Heckler ist im Beschaffungs- und Absatzbereich einer Reihe von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit dem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Ein detailliertes monatliches Berichtswesen, verbunden mit einer regelmäßigen Aktualisierung der Hochrechnung für das jeweilige Kalenderjahr, lässt Planabweichungen frühzeitig erkennen.

Das Verhältnis zu den Kunden ist gefestigt und geprägt von gegenseitigem Vertrauen. Das hohe technische Know-How des Unternehmens ist Garant für den Fortbestand der Geschäftsbeziehungen. Die Wachstumschancen des Unternehmens werden insgesamt positiv eingeschätzt.

Rechtliche und steuerliche Risiken

Es sind nach heutiger Kenntnis keine Gerichts- oder Schiedsverfahren, die einen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage des Unternehmens haben könnten, bekannt.

Währungs- und Finanzierungsrisiken

Es wird grundsätzlich in Euro fakturiert. Währungsrisiken bestehen deshalb nicht. Sämtliche Kredite sind langfristig abgesichert.

Forderungsausfallrisiko

Aufgrund der Kundenstruktur werden die Ausfallrisiken als überschaubar und beherrschbar eingestuft.

Risikomanagement

Das Unternehmen verfügt über ein fest installiertes System zum Risikomanagement. Hierbei werden externe, strategische, operative, personelle, EDV-relevante und finanzielle Risiken detailliert überprüft. Die aktualisierte Analyse zeigte keine Indikatoren für ein erhöhtes Risiko in einem der oben aufgeführten Themenblöcke.

Prognosebericht

Globale Konjunkturentwicklung

Die Weltwirtschaft bleibt in einem Umfeld verhaltener Dynamik und zunehmender Unsicherheiten. Insbesondere protektionistische Maßnahmen der neuen US-Administration könnten den Welthandel bremsen und globale Lieferketten belasten. Während die Geldpolitik weniger expansiv ausfällt als erwartet, setzen steigende Rüstungsausgaben fiskalische Impulse. Dennoch wird für 2025 nur ein moderates Wachstum der Weltwirtschaft von 3,1 % prognostiziert.

Regional zeigen sich deutliche Unterschiede: Die US-Konjunktur verliert an Schwung, während Chinas Wirtschaft trotz politischer Maßnahmen durch eine schwächere Exportnachfrage gebremst wird. Europa hingegen könnte eine leichte Belebung erfahren. Die Inflation bleibt hartnäckig hoch, was das Risiko einer länger restriktiven Geldpolitik birgt. Für 2026 wird eine leicht geringere Wachstumsrate von 3,0 % weltweit erwartet.

Künftige Geschäftsentwicklung

Für das kommende Jahr zeichnet sich ein leichter Rückgang innerhalb der Konzern-Abnahmemengen ab, während das Eigengeschäft der GmbH wächst. Zur Sicherung der wirtschaftlichen Stabilität werden gezielte Maßnahmen zur Kosteneffizienz umgesetzt, insbesondere durch die Optimierung der Instandhaltungskosten sowie Einsparungen bei Hilfs- und Betriebsstoffen.

Ende 2025 startet ein neues Großprojekt mit einem südamerikanischen Kunden, das mit bis zu zehn Millionen Teilen pro Jahr und hoher Ertragskraft neue Wachstumsimpulse setzt.

Um diese Nachfrage zu bedienen und Prozesse weiter zu automatisieren, wird 2026 in eine zusätzliche Mehrstufenpresse investiert. Dank der stabilen Unternehmensstruktur kann die Heckler GmbH das Jahr 2025 nutzen, sich strategisch neu auszurichten und optimal auf das Neugeschäft vorzubereiten. Mit dessen Start wird ein nachhaltiges Wachstum und eine Stärkung der Marktposition erwartet.

Aufgrund der durchwachsenen Weltwirtschaftsprognosen für 2025 lässt sich die konjunkturelle Entwicklung im Hinblick auf die zahlreichen Herausforderungen nur bedingt abschätzen. Für das kommende Geschäftsjahr erwartet die Heckler GmbH einen Rohertrag auf Vorjahresniveau. Durch stringente Kostenkontrollen, Effizienzsteigerungen bei Arbeitsprozessen und Flexibilität innerhalb der Personalstruktur wird das Geschäftsergebnis leicht über Vorjahresniveau prognostiziert.

 

Oberlungwitz, den 30. April 2025

Heckler GmbH

Claudio Sandrini, Geschäftsführer

Bilanz

Aktiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Anlagevermögen 2.852.754,20 3.823.374,79
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 19.881,00 9.441,00
II. Sachanlagen 2.832.373,20 3.813.433,79
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.680.100,82 1.741.757,82
2. technische Anlagen und Maschinen 934.438,00 1.791.859,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 205.532,00 272.755,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.302,38 7.061,97
III. Finanzanlagen 500,00 500,00
B. Umlaufvermögen 4.847.447,97 4.881.132,42
I. Vorräte 2.169.259,44 2.028.628,31
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.518.144,43 2.810.320,86
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.940.811,52 2.388.028,79
2. sonstige Vermögensgegenstände 577.332,91 422.292,07
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 160.044,10 42.183,25
C. Rechnungsabgrenzungsposten 45.397,76 85.479,88
Summe Aktiva 7.745.599,93 8.789.987,09

Passiva

31.12.2024
EUR
31.12.2023
EUR
A. Eigenkapital 6.039.585,64 5.945.061,79
I. Gezeichnetes Kapital 1.250.000,00 1.250.000,00
II. Kapitalrücklage 40.471,53 40.471,53
III. Gewinnvortrag 4.404.590,26 3.992.391,42
IV. Jahresüberschuss 344.523,85 662.198,84
B. Rückstellungen 172.300,00 441.410,88
C. Verbindlichkeiten 1.533.714,29 2.403.514,42
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 903.341,90 1.531.980,13
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 622.873,94 676.518,90
davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 280.467,96 855.461,23
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 109.646,35 192.366,65
davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr 109.646,35 192.366,65
3. sonstige Verbindlichkeiten 520.726,04 679.167,64
davon mit Restlaufzeit bis zu einem Jahr 520.726,04 679.167,64
Summe Passiva 7.745.599,93 8.789.987,09

Gewinn- und Verlustrechnung

1.1.2024 - 31.12.2024
EUR
1.1.2023 - 31.12.2023
EUR
1. Rohergebnis 6.967.046,97 7.659.908,07
2. Personalaufwand 3.502.450,53 3.677.668,02
a) Löhne und Gehälter 2.933.562,49 3.106.813,26
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 568.888,04 570.854,76
davon für Altersversorgung 3.556,73 3.808,77
3. Abschreibungen 1.075.794,31 1.210.771,55
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.075.794,31 1.210.771,55
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.879.689,46 1.796.302,44
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung 115,00 60,00
5. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 115,00 1.024,00
davon Erträge aus Abzinsung 100,00 1.014,00
6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 22.363,82 41.173,65
7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 135.691,11 266.168,97
8. Ergebnis nach Steuern 351.172,74 668.847,44
9. sonstige Steuern 6.648,89 6.648,60
10. Jahresüberschuss 344.523,85 662.198,84

ANHANG für das Geschäftsjahr 2024

Heckler GmbH, Oberlungwitz

I. BILANZIERUNGSMETHODEN

Der Jahresabschluss ist unter Beachtung der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches für mittelgroße Kapitalgesellschaften sowie den einschlägigen Vorschriften des GmbHG aufgestellt.

1) Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist.

2) Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen und Grundstücksrechte nicht mit Grundstückslasten verrechnet.

3) Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen.

4) Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewendeten Bilanzierungsmethoden sind stetig angewandt worden

II. BEWERTUNGSMETHODEN

Die Bewertungsmethoden entsprechen den Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung.

1) Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz stimmten mit denen der Schlussbilanz des vorhergehenden Geschäftsjahres überein.

2) Bei der Bewertung wird von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ausgegangen. Dem stehen auch tatsächliche und rechtliche Gegebenheiten nicht entgegen.

3) Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet.

4) Es wird vorsichtig bewertet, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und dem Tag der Aufstellung des Jahresabschlusses bekanntgeworden sind.

5) Gewinne werden nur berücksichtigt, wenn sie am Abschlussstichtag realisiert sind.

6) Aufwendungen und Erträge werden periodengerecht abgegrenzt.

7) Die auf den vorhergehenden Jahresabschluss angewandten Bewertungsmethoden werden beibehalten.

III. GLIEDERUNG

Die Bilanz ist in Kontoform aufgestellt worden.

Die in § 266 II + III HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist in Staffelform nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt worden.

Die in § 275 II + III HGB bezeichneten Posten sind gesondert und in der vorgeschriebenen Reihenfolge ausgewiesen.

Gliederung und Ansatz entsprechen den Vorjahresgrundsätzen.

IV. ANGEWANDTE BEWERTUNGS- UND BILANZIERUNGSMETHODEN

IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen werden linear über die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer von 3 bis 5 Jahren vorgenommen.

SACHANLAGEVERMÖGEN

Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten ohne Inanspruchnahme von Einbeziehungswahlrechten nach § 255 Abs. 2 S. 3 HGB abzüglich planmäßigen und gegebenenfalls außerplanmäßigen Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear und degressiv vorgenommen. Bei der Bemessung der Nutzungsdauer stellen wir auf die betrieblichen Erfahrungen ab, die sich weitgehend mit den Angaben in den steuerlichen Abschreibungstabellen decken.

Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauern liegen hierbei zwischen 1 und 33 Jahren. Für geringwertige Vermögensgegenstände wird das steuerliche Sammelpostenverfahren auch in der Handelsbilanz angewendet. Die geleisteten Anzahlungen sind ohne Umsatzsteuer ausgewiesen.

FINANZANLAGEN

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten oder mit ihrem niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen.

Anschaffungs-, Herstellungskosten 01.01.2024
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 342.057,94 21.177,00 0,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 673.705,95 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.015.763,89 21.177,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 3.633.662,57 29.119,06 0,00
2. technische Anlagen und Maschinen 13.591.688,97 31.366,51 0,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.786.260,12 18.270,74 0,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.061,97 5.240,41 0,00
Summe Sachanlagen 19.018.673,63 83.996,72 0,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 500,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 500,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 20.034.937,52 105.173,72 0,00
Umbuchungen
EUR
Anschaffungs-, Herstellungskosten 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 363.234,94
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 673.705,95
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 1.036.940,89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 3.662.781,63
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 13.623.055,48
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 1.804.530,86
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 12.302,38
Summe Sachanlagen 0,00 19.102.670,35
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 500,00
Summe Anlagevermögen 0,00 20.140.111,24
kumulierte Abschreibung 01.01.2024
EUR
Abschreibung Geschäftsjahr
EUR
Abgänge
EUR
Umbuchungen
EUR
kumulierte Abschreibung 31.12.2024
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 332.616,94 10.737,00 0,00 0,00 343.353,94
2. Geschäfts- oder Firmenwert 673.705,95 0,00 0,00 0,00 673.705,95
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 1.006.322,89 10.737,00 0,00 0,00 1.017.059,89
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.891.904,75 90.776,06 0,00 0,00 1.982.680,81
2. technische Anlagen und Maschinen 11.799.829,97 888.787,51 0,00 0,00 12.688.617,48
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.513.505,12 85.493,74 0,00 0,00 1.598.998,86
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Sachanlagen 15.205.239,84 1.065.057,31 0,00 0,00 16.270.297,15
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe Anlagevermögen 16.211.562,73 1.075.794,31 0,00 0,00 17.287.357,04
Zuschreibung Geschäftsjahr
EUR
Buchwert Geschäftsjahr 31.12.2024
EUR
Buchwert Vorjahr 31.12.2023
EUR
Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 19.881,00 9.441,00
2. Geschäfts- oder Firmenwert 0,00 0,00 0,00
Summe Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 19.881,00 9.441,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0,00 1.680.100,82 1.741.757,82
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 934.438,00 1.791.859,00
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 0,00 205.532,00 272.755,00
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,00 12.302,38 7.061,97
Summe Sachanlagen 0,00 2.832.373,20 3.813.433,79
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 500,00 500,00
Summe Finanzanlagen 0,00 500,00 500,00
Summe Anlagevermögen 0,00 2.852.754,20 3.823.374,79

VORRATSVERMÖGEN

Vorräte sind zu den aktivierungspflichtigen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. Bei den Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffen, Waren sowie unfertigen und fertigen Erzeugnissen sind Bestandsrisiken, die sich aus der Dauer der Lagerhaltung, einer geminderten Verwertbarkeit, niedrigeren Reproduktionskosten oder gesunkenen Wiederbeschaffungs- bzw. Verkaufspreisen ergeben, durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

FORDERUNGEN/SONSTIGES UMLAUFVERMÖGEN

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Die Bewertung erfolgte unter Berücksichtigung aller erkennbarer Risiken. Einzelrisiken werden durch Abschreibungen auf diese Forderungen berücksichtigt.

FORDERUNGEN GEGEN GESELLSCHAFTER (§ 42 ABS. 3 GMBHG)

Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen stellen zugleich Forderungen gegen Gesellschafter und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dar.

LATENTE STEUERN

Latente Steuern aufgrund von temporären Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen werden grundsätzlich berücksichtigt. Der unternehmensindividuelle Steuersatz wird dabei mit 29% im Zeitpunkt des Abbaus der Differenzen bewertet und nicht abgezinst. Aktive und passive Steuerlatenzen werden verrechnet. Aktive latente Steuerdifferenzen resultieren aus gewährten Investitionszulagen, aus der Rückstellung für Aufbewahrungsverpflichtungen und aus der Rückstellung für Jubiläumsaufwendungen. In Ausübung des Aktivierungswahlrechts nach § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB wird auf den Ansatz aktiver latenter Steuerdifferenzen verzichtet.

SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN

Passivierungspflichtige Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und sind nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung bemessen und mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für den Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre, der von der deutschen Bundesbank zum Bilanzstichtag ermittelt wurde, abgezinst. Die Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Personalverbindlichkeiten, unterlassene Instandhaltungen, Abschluss- und Prüfungskosten sowie ungewisse Verbindlichkeiten.

VERBINDLICHKEITEN

Die Verbindlichkeiten sind grundsätzlich mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Verbindlichkeiten in ausländischer Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag passiviert.

AUFGLIEDERUNG DER VERBINDLICHKEITEN NACH FRISTIGKEITEN

Art der Verbindlichkeiten Gesamtbetrag davon mit einer RLZ von gesicherte Beträge Art der Sicherheit
zum 31.12.2024 TEuro < 1 J.
TEuro
1 - 5 J.
TEuro
> 5 J.
TEuro
TEuro
- gegenüber Kreditinstituten 903.341,90 622.873,94 280.467,96 0,00 903.341,90 * , **
(1.531.980,13) (676.518,90) (855.461,23) (0,00) (1.531.980,13)
- aus Lieferungen u. Leistungen 448.542,82 448.542,82 0,00 0,00 0,00
(528.792,75) (528.792,75) (0,00) (0,00) (0,00)
- gegenüber verbundenen Unternehmen
109.646,35 109.646,35 0,00 0,00 0,00
(192.366,65) (192.366,65) (0,00) (0,00) (0,00)
- sonstige Verbindlichkeiten 72.183,22 72.183,22 0,00 0,00 0,00
(150.374,89) (150.374,89) (0,00) (0,00) (0,00)
Summe 1.533.714,29 1.253.246,33 280.467,96 0,00 903.341,90
(2.403.514,42) (1.548.053,19) (855.461,23) (0,00) (1.531.980,13)

*) Grundschulden, Sicherungsübereignung Maschinen

**) Sicherungsübereignung Maschinen

V. SONSTIGE PFLICHTANGABEN

HANDELSREGISTER

Die Heckler GmbH mit Sitz in Oberlungwitz ist im Handelsregister des Amtsgerichts Chemnitz unter der Nummer HRB 20249 eingetragen.

MITGLIEDER DES GESCHÄFTSFÜHRUNGSORGANS

Geschäftsführer ist Herr Claudio Sandrini (Vorstand der Heckler AG).

Bezüglich der Angabe der Geschäftsführerbezüge wird die Schutzklausel des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

DURCHSCHNITTLICH BESCHÄFTIGTE ARBEITNEHMER

2024 2023
Kaufmännische und technische Beschäftigte 8 9
Gewerbliche Beschäftigte (ohne Auszubildende) 61 63
69 72

GESAMTBETRAG DER NICHT BILANZIERTEN SONSTIGEN FINANZIELLEN VERPFLICHTUNGEN

Es besetehen verschiedene Leasingverträge aus den Jahren 2019 bis 2024 mit einem Gesamtvolumen von 1.127 TEuro. Die hieraus bestehenden finanziellen Verpflichtungen der Folgejahre stellen sich wie folgt dar:

2025
TEuro
2026
TEuro
2027
TEuro
2028
TEuro
2029
TEuro
2030
TEuro
Leasingverträge 394 350 331 39 11 2
Gesamt
TEuro
Leasingverträge 1.127

KONZERNZUGEHÖRIGKEIT

Die Heckler Aktiengesellschaft mit Sitz in Niefern-Öschelbronn ist Mutterunternehmen im Sinne von § 290 HGB. Die Heckler GmbH wird in den Konzernabschluss der Heckler AG einbezogen. Die Heckler AG erstellt den Konzernabschluss für den kleinsten und größten Kreis von Unternehmen. Dieser wird im Unternehmensregister offengelegt.

VI. VORSCHLAG FÜR DIE VERWENDUNG DES BILANZGEWINNS

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von 4.749.114,11 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

VII. EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG

Vorgänge von besonderer Bedeutung, die sich auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage auswirken, sind nach dem Schluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

VIII. UNTERZEICHNUNG DES JAHRESABSCHLUSSES

 

Oberlungwitz, den 30. April 2025

Heckler GmbH

Claudio Sandrini, Geschäftsführer

Bericht des Aufsichtsrats

-

sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung:

Der Jahresabschluss wurde am 26.05.2025 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die Heckler GmbH, Oberlungwitz

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der Heckler GmbH, Oberlungwitz, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie den Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Heckler GmbH, Oberlungwitz, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

- entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen ensprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2024 sowie Ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 und

- vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

- Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung des gesetzlichen Vertreters für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Der gesetzliche Vertreter ist verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die er in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt hat, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses ist der gesetzliche Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren hat er die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus ist er dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner ist der gesetzliche Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die er als notwendig erachtet hat, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

- identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher DarstellungenimJahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass eine aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, ist höher als das Risiko, dass eine aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellung nicht aufgedeckt wird, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

- erlangen wir ein Verständnis von den für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollen und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit der internen Kontrollen der Gesellschaft bzw. dieser Vorkehrungen und Maßnahmen abzugeben.

- beurteilen wir die Angemessenheit der von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

- ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von dem gesetzlichen Vertreter angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

- beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

- beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

§ führen wir Prüfungshandlungen zu den von dem gesetzlichen Vertreter dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von dem gesetzlichen Vertreter zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Stuttgart, 16. Mai 2025

RSM Ebner Stolz GmbH & Co. KG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft

Christoph Brauchle, Wirtschaftsprüfer

Stefanie Martens, Wirtschaftsprüferin

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