Die BürgerEnergie eG
Same addressProduction of electricity from renewable sources for distribution
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Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Dietrich-Wilhelm Dr. Gemmel since 1/17/2013 | Managing Director |
Dietmar Wiezin since 4/14/2011 | Procura |
Stefan Schumacher since 10/14/2009 | Procura |
Matthias Dr.jur. Schütte since 10/14/2009 | Procura |
Norbert Dr. Verweyen since 7/14/2009 | Managing Director |
Official financial statements and annual reports
RWE Effizienz GmbHDortmundJahresabschluss zum 31. Dezember 2014 und Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014
LageberichtInhaltsverzeichnis 1 Grundlagen 2 Wirtschaftsbericht 3 Nachhaltigkeitsbericht 4 Nachtragsbericht 5 Prognose-, Chancen- und Risikobericht 1 GrundlagenEinordnung der RWE Effizienz GmbH in den RWE Konzern Die RWE Effizienz GmbH (RWE Effizienz), Dortmund, wurde am 19. Mai 2009 gegründet und erfüllt die Eigenschaften einer mittelgroßen Kapitalgesellschaft i. S .d. § 267 Abs. 2 und 4 HGB. Die Geschäftstätigkeit der RWE Effizienz ist die Entwicklung und Vermarktung von Dienstleistungen und Produkten in den Bereichen Energieeffizienz und Energiedienstleistungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Verwendung von Strom, Gas, Licht, Wärme und Kälte sowie von Dienstleistungen und Produkten im Zusammenhang mit Elektromobilitätsangeboten für Fahrzeuge. Die RWE Effizienz ist eine 100 % Tochtergesellschaft der RWE Beteiligungsgesellschaft mbH (RWE Beteiligungsgesellschaft), Essen, mit der ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag besteht. Die RWE Beteiligungsgesellschaft wird in den von der RWE AG (RWE), Essen, aufgestellten Konzernabschluss einbezogen. Tätigkeiten Die RWE Effizienz ist gemäß § 6b Energiewirtschaftsgesetz ein vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen und in dem Bereich "sonstige Tätigkeiten" aktiv. Produkte und Dienstleistungen RWE hat bereits 2009 in Ergänzung zu dem klassischen Geschäftsfeld der Energiedienstleistungen die RWE Effizienz für das Themenfeld Energieeffizienz gegründet, die sich auf die Bereiche Energieeffizienzmaßnahmen und -infrastruktur fokussiert. Die RWE Effizienz bietet insbesondere Privat- und kleineren Gewerbekunden sowie Stadtwerken und RWE Schwestergesellschaften intelligente Produkte zur Energiesteuerung und Energieeinsparung an, mit denen Kunden Kosten sparen und die Umwelt schonen können. Das Leistungsspektrum der Gesellschaft ist vielfältig: Die RWE Effizienz bietet sowohl Geräte und Dienstleistungen als auch Systemlösungen an. Hierbei geht die RWE Effizienz die Energieeffizienz von A bis Z an und setzt durch innovative Ansätze und neue Produkte Standards. Mit Informationen und Aufklärung soll das öffentliche Bewusstsein für Energieeffizienz deutlich gesteigert werden. Im Bereich der Elektromobilität ist die RWE Effizienz einer der führenden Anbieter von Ladeinfrastruktur und Systemdienstleistungen für Elektrofahrzeuge in Europa. Mit RWE SmartHome wird die technisch führende Hausautomatisierung für den Massenmarkt angeboten. Auf dem Gebiet der dezentralen Energieerzeugung wird mit RWE HomePower Storage ein neues Batteriespeicherkonzept für den Betrieb von privaten Photovoltaik-Anlagen angeboten. Im Betätigungsfeld Energieberatung ist die Webseite Energiewelt.de Deutschlands größtes Internetportal für alle Themen rund um Energieeffizienz. Die landesweit verfügbaren Beratungsangebote der RWE Effizienz runden das Spektrum ab. Forschung und Entwicklung Die RWE Effizienz bündelt alle Energieeffizienz-Aktivitäten des RWE-Konzerns und beteiligt sich dabei an zahlreichen Förderprojekten. Schwerpunkte bilden die Entwicklung und die Vermarktung intelligenter Effizienzlösungen und Produkte. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten (F&E) der RWE Effizienz tragen dazu in besonderem Maße bei. Durch kontinuierliche Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten der RWE Effizienz entstehen Grundlagen für die Umsetzung innovativer Ideen, die bereits vorhandene Produkte und Leistungen noch anwender- und umweltfreundlicher machen sowie die Suche nach neuen zukunftsorientierten Geschäftsfelder vorantreiben. 2 WirtschaftsberichtGesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Die globale Wirtschaftsleistung stieg 2014 nach ersten Schätzungen um ca. 2,5 % über das Vorjahresniveau an. Demgegenüber dürfte sich im vergangenen Jahr das Bruttoinlandsprodukt in der Eurozone, insbesondere aufgrund der notwendigen Maßnahmen zur Konsolidierung der privaten und staatlichen Haushalte, voraussichtlich nur um knapp 1% erhöht haben. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland, der größten Volkswirtschaft des Währungsgebiets, wird wahrscheinlich im Jahresvergleich um leicht über 1% gestiegen sein. Dabei hatte insbesondere der private Konsum einen positiven Einfluss. Hinsichtlich der Steigerung der Energieeffizienz haben sich die EU-Mitgliedstaaten bereits 2007 darauf verständigt, den Primärenergieverbrauch bis 2020 um 20 % gegenüber einem Business-As-Usual-Szenario zu reduzieren. Um dieses Ziel bestmöglich zu erreichen, wurde im Dezember 2012 die Energieeffizienz-Richtlinie (2012/27/EU) in Kraft gesetzt. Die nationale Umsetzung in den Mitgliedstaaten musste bis spätestens Juni 2014 erfolgen. In der Richtlinie sind zahlreiche Energieeffizienzaktivitäten vorgesehen, die von den Mitgliedstaaten umgesetzt werden sollen bzw. müssen. U. a. wird festgelegt, dass die Mitgliedstaaten ein indikatives, nationales Energieeffizienzziel zur Reduktion des Energieverbrauchs bis 2020 festlegen müssen. Deutschland hat diese Vorgaben zur Umsetzung bisher nur teilweise erfüllt. Zwar wurden der Kommission im Juni 2014 ein Gesamteinsparziel bis 2020 in Höhe von 1.758 Peta Joule sowie die für die Zielerreichung noch zu schließende Lücke in Höhe von 292 Peta Joule gemeldet, allerdings fehlte ein konkreter Maßnahmenkatalog, der die Umsetzung aufzeigte. Die Bundesregierung hat zu diesem Zweck im zweiten Halbjahr 2014 den Nationalen Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) erstellt und Anfang Dezember im Kabinett verabschiedet. Die konkrete Ausgestaltung und Umsetzung des dort aufgeführten Maßnahmenkatalogs soll im Jahr 2015 erfolgen. Ungeachtet der konkreten Umsetzung bis zum Jahr 2020 hat die Europäische Kommission frühzeitig die Fortführung einer ambitionierten Energieeffizienzpolitik bestätigt. Ziel ist es, den Primärenergieverbrauch bis 2030 um mindestens 27 % gegenüber einer Referenzentwicklung zu reduzieren. Geschäftsentwicklung Insgesamt ist der Geschäftsverlauf vor dem Hintergrund des innovativen Charakters der Geschäftsfelder und den sich noch entwickelnden Märkten der RWE Effizienz als positiv zu bewerten. Die Entwicklung in den Geschäftsfeldern stellt sich wie folgt dar: Elektromobilität In einem insgesamt weiterhin noch hinter den Erwartungen zurück liegenden Markt für Elektromobilität in Europa konnte sich die RWE Effizienz weiterhin als einer der Marktführer für Ladeinfrastruktur behaupten. In Deutschland betreibt die RWE Effizienz mehr als 2.300 intelligente Ladepunkte in über 420 Städten, in Europa insgesamt rund 3.700 Ladepunkte. Gemeinsam mit über 80 Partnern aus Stadtwerken und Energieversorgern baut die RWE Effizienz Deutschlands größtes Ladestationsnetz mit einen Marktanteil von 37 % stetig weiter aus. Neben dem Betrieb von eigenen, intelligenten Ladepunkten konnte sich die RWE Effizienz auch erfolgreich als Systemanbieter für Ladeinfrastrukturlösungen für Automobilhersteller, Flottenbetreiber und den Handel positionieren. Besonders hervorzuheben sind hier der weitere Ausbau von Ladeinfrastruktur bei führenden Unternehmen der Automobilbranche und des Elektronikeinzelhandels sowie der Gewinn von internationalen Technologiekonzernen als namenhafte Kunden. Auch international konnte die RWE Effizienz mit ihrem Lösungsangebot weiter Fuß fassen. Aktuell vertreibt die RWE Effizienz Produkte in 22 europäischen Ländern. Hausautomatisierung Die RWE Effizienz hat durch den intelligenten Wohnassistenten "RWE SmartHome" im Jahr 2011 ein Produkt auf den Markt gebracht, mit dem insbesondere Privathaushalte, egal ob Mietwohnung, Mehrfamilienhaus oder Eigenheim, kostengünstig und ohne bauliche Maßnahmen komplett automatisieren kann. Schon heute kann sowohl der Einsatz von Solaranlagen und Batteriespeichern als auch Waschmaschinen und Wäschetrockner über RWE SmartHome visualisiert und gesteuert werden. Wesentliche Neuerungen im Jahr 2014 war die Einbindung von Philips Hue-Lampen und Buderus-Heizkesseln in das RWE SmartHome-System. Es ist geplant, Produkte weiterer Technologiepartner an das System anzubinden, um den Kunden zukünftig eine noch größere Produktpalette aus einer Hand anbieten zu können. Einer der Schwerpunkte ist neben dem Energiemanagement das Thema Gebäudesicherheit. Mittlerweile gibt es mehr als 20 Geräte und ebenso viele Apps und Features, die über RWE SmartHome genutzt werden können. Der Gesamtmarkt für Hausautomatisierung wächst in Deutschland weiter an, was auch durch eine Vielzahl neuer (insbesondere Nischen-) Anbieter auf Messen wie der IFA in Berlin oder der European Utility Week in Amsterdam ersichtlich wird. Die Produktpositionierung von RWE SmartHome trägt als umfassende "Plug and Play"-fähige Lösung zunehmend Früchte. So ist RWE SmartHome einer der führenden Anbieter in Deutschland und darüber hinaus mittlerweile über Vertriebspartner bereits in Österreich, Belgien und den Niederlanden vertreten. Energieberatung In 2014 wurde aufgrund der Neuregelungen der Energieeinsparverordnung 2014 das schon etablierte Portfolio der bundesweit verfügbaren Gebäudeenergieberatungen um weitere Beratungsdienstleistungen wie z. B. den Energieausweis Online erweitert. Damit bietet die RWE Effizienz ihren Kunden für jede Bedarfssituation - vom Hauserwerb über die Sanierung bis hin zur Qualitätssicherung durchgeführter Sanierungsmaßnahmen - passgenaue Produktlösungen mit TÜV geprüften Serviceprozessen an. Trotz eines schwierigen Marktumfeldes konnte in 2014 der Absatz um rund 20 % gesteigert werden. Neben dem reinen Geschäftsmodell für die Vermittlung von Energieberatungen wurde als planbarer Erlöshebel die Bereitstellung des Vermittlungssystems für Energieversorgungsunternehmen als "White Label"-System erfolgreich weiter ausgebaut. Als Servicedienstleister bietet die RWE Effizienz nun neben der Bausparkasse Schwäbisch Hall (und damit den Volks- und Raiffeisenbanken, Sparda- sowie PSD Banken) einer zunehmenden Anzahl an Stadtwerken die Nutzung des RWE Energieberatungssystems an. Dezentrale Erzeugung Ein weiteres Betätigungsfeld ist die dezentrale, intelligente Energieerzeugung/-speicherung bei Privat- und Kleingewerbekunden. Als erste Produktfamilie aus diesem Bereich sind die RWE HomePower Mikro-KWK-Systeme auf dem Markt platziert worden. Mit den dort gemachten Erfahrungen wurde das Produkt Brennwert-Contracting (RWE Hauswärme) entwickelt, das im September 2014 erstmals an Kunden vermarktet wurde. Der Produktstart hat die Erwartungen übertroffen, innerhalb von 3 Monaten wurden 67 Verträge mit einer 10 Jahre währenden Wärmelieferung geschlossen. Der Markt für Batteriespeicher für selbsterzeugten Strom aus Photovoltaikanlagen entwickelt sich rasant. Zum September 2014 wurde mit der Vermarktung des neuen Batteriespeichers RWE storage eco begonnen. Aufgrund der Aufbauarbeit im Vertrieb in Verbindung mit dem guten Preis-Leistungsverhältnis des Gerätes konnte der bis dahin schleppende Absatz der Speicher im Jahr 2014 sprunghaft gesteigert werden. Ertragslage und Ergebnisentwicklung Die RWE Effizienz erzielte im Geschäftsjahr 2014 Umsatzerlöse von insgesamt 12,8 Mio. € (Vj. 12,7 Mio. €). Die Umsatzerlöse betreffen mit 4,5 Mio. € (Vj. 3,6 Mio. €) den Verkauf von Ladeinfrastruktur und mit 5,1 Mio. € (Vj. 7,5 Mio. €) den Verkauf von Produkten aus dem Bereich SmartHome. 0,9 Mio. € des Umsatzes entfallen auf RWE HomePower Storage-Produkte. Insgesamt wurde für das Geschäftsjahr 2014 ein Umsatz in Höhe von 29,2 Mio. € geplant, der auf einem stärkeren Markthochlauf basierte. Das handelsrechtliche Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug im Berichtsjahr 35,3 Mio. € (Vj. 34,8 Mio. €). Eine wesentliche Ursache für den leichten Ergebnisrückgang liegt in Finanzergebnis. Das für die interne Steuerung genutzte betriebliche Ergebnis nach IFRS wurde für 2014 mit 35,7 Mio. € geplant und wurde damit im abgelaufenen Geschäftsjahr (34,9 Mio. €) leicht positiv übertroffen. Im Vorjahr lag das betriebliche Ergebnis nach IFRS bei 35,1 Mio. €. Im Vergleich zum handelsrechtlichen Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit enthält das betriebliche Ergebnis nach IFRS kein Zinsergebnis in Höhe von 1,1 Mio. € (Vj. 0,6 Mio. €) und unterscheidet sich darüber hinaus durch Bewertungs- und Ausweisdifferenzen von insgesamt -0,7 Mio. € (Vj. -0,8 Mio. €). Diese Differenzen betreffen insbesondere personalbezogene Aufwendungen. Die weiteren Ausführungen beziehen sich auf die handelsrechtliche Gewinn- und Verlustrechnung. Der zur Realisierung des Umsatzvolumens erforderliche Materialaufwand beinhaltet vor allem bezogene Waren in Höhe von 6,7 Mio. € (Vj. 7,1 Mio. €) und bezogene Fremdleistungen in Höhe von 13,0 Mio. € (Vj. 11,7 Mio. €). Der Personalaufwand für die eigenen Mitarbeiter der RWE Effizienz blieb in 2014 gegenüber dem Vorjahr konstant (15,4 Mio. €). 137 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, ausgedrückt in Mitarbeiteräquivalenten, waren im Jahresdurchschnitt bei der RWE Effizienz angestellt (Vj. 136 Mitarbeiteräquivalente). Der sonstige betriebliche Aufwand entfiel mit 6,7 Mio. € (Vj. 9,4 Mio. €) hauptsächlich auf die Inanspruchnahme von Programmierungs- und Beratungsleistungen zur Weiterentwicklung des Produktangebotes - insbesondere in den Bereichen SmartHome und Elektromobilität. Außerdem resultieren Aufwendungen in Höhe von 3,0 Mio. € aus der Nutzung verschiedener verwaltungsnaher Dienstleistungen, im Wesentlichen der RWE Service GmbH (Vj. 3,6 Mio. €). Eine außerplanmäßige Abschreibung aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung wurde bei den Wertansätzen für Beteiligungen gemäß § 253 Abs. 3 S. 3 HGB in Höhe von 1.422 Tsd. € vorgenommen. Die Beschaffung von Waren und Fremdleistungen erfolgt dienstleistend durch Konzerngesellschaften zu marktüblichen Konditionen. Hierdurch wird eine mengen- und qualitätsgerechte Materialversorgung sichergestellt. Im Rahmen des Gewinnabführungsvertrages mit der RWE Beteiligungsgesellschaft mbH wurde ein Verlust von 25,6 Mio. € (Vj. 24,2 Mio. €) von der RWE Beteiligungsgesellschaft mbH übernommen. Entwicklung der Vermögens- und Finanzlage Das Anlagevermögen der RWE Effizienz umfasst neben der Betriebs- und Geschäftsausstattung und technischen Anlagen auch Beteiligungen und immaterielle Vermögensgegenstände. Letztere entfallen im Wesentlichen auf selbst erstellte Software in den Bereichen SmartHome (1,4 Mio. €) und Elektromobilität (0,4 Mio. €). Das Investitionsvolumen betrug in 2014 rd. 2,4 Mio. € und liegt damit unter dem Niveau des Vorjahres (2,7 Mio. €). Der Beteiligungsanteil an der Hubject GmbH beträgt rd. 16,7 %. Im Berichtsjahr wurde mit 52,9 Mio. € eine etwas höhere Bilanzsumme als im Vorjahr (Vj. 51,9 Mio. €) ausgewiesen. Auf der Aktivseite reduzierte sich das Anlagevermögen um 2,3 Mio. €, im Wesentlichen bedingt durch die Abschreibung auf Finanzanlagen mit rd. 1,4 Mio. €. Die Anlagenintensität lag im Jahr 2014 bei 6,7 % (Vj. 11,2 %). Die Forderungen erhöhten sich um 1,5 Mio. €, im Wesentlichen durch höhere Forderungen aus dem Ergebnisabführungsvertrag und einen leichten Anstieg der Forderungen aus Lieferungs- und Leistungsverkehr gegenüber verbundenen Unternehmen. Der Anteil des Umlaufvermögens an der Bilanzsumme beträgt 93,1 % und liegt damit leicht über Vorjahresniveau (Vj. 88,6 %). Auf der Passivseite erhöhten sich die Rückstellungen um 3,5 Mio. €, hauptsächlich im Bereich der Gewährleistungs-, Rücknahme- und Vertragsverpflichtungen. Die Verbindlichkeitsquote liegt aufgrund niedrigerer Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung mit 60,9 % unter Vorjahresniveau (Vj. 66,8 %). Die Gesellschaft ist über die RWE Deutschland AG in das Cash-Management-System der RWE AG eingebunden. Die Zahlungsfähigkeit war somit kontinuierlich gewährleistet. Zum 31. Dezember 2014 bestanden Verbindlichkeiten gegen die RWE Deutschland AG aus der Teilnahme am Cash-Management in Höhe von 25,3 Mio. € (Vj. 25,7 Mio €). Der Cash Flow aus dem operativen Geschäft lag im Berichtsjahr mit -21,5 Mio. € ebenso auf Vorjahresniveau (Vj. -21,3 Mio. €) wie der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit in Höhe von -2,3 Mio. € (Vj. -2,3 Mio. €). 3 NachhaltigkeitsberichtVerantwortung für Mitarbeiter Die Mitarbeiter der RWE Effizienz sind ihre wertvollste Ressource. Sie zu fördern, zu motivieren und langfristig an das Unternehmen zu binden, steht daher im Zentrum der Personalarbeit. Wie dies umgesetzt wird, zeigt exemplarisch folgendes Beispiel: Arbeits- und Gesundheitsschutz Arbeitsschutz hat für die RWE Effizienz oberste Priorität. Mit dem Ziel, Risiken für Mitarbeiter zu minimieren und Unfälle zu vermeiden, verfolgt die RWE Effizienz bei der Konzeption konkreter Maßnahmen zur Arbeitssicherheit und zum Gesundheitsschutz einen ganzheitlichen und präventiven Ansatz. Jeder Mitarbeiter wird durch seine Führungskraft verbindlich geschult und so auf mögliche Gefahren aufmerksam gemacht. Individuelle Rahmenbedingungen und Möglichkeiten unterstützen die nachhaltige Schaffung von gesundheitsfördernden Strukturen und Prozessen mit dem Ziel, das Arbeitssicherheits- und Gesundheitsmanagement als ständige Führungsaufgabe sowie als essentiellen Bestandteil der Unternehmenskultur weiterzuentwickeln. Die Unfallkennzahl von 0,0 LTIF (Lost Time Incident Frequency; Zahl der Arbeits- und Dienstwegeunfälle mit mindestens einem Ausfalltag je einer Million geleisteter Arbeitsstunden) in 2014 konnte im Vergleich zum Vorjahr (0,0 LTIF) gehalten werden. Innovationsmanagement Die RWE Effizienz folgt bezüglich Innovationen der Konzernstrategie und hat sich mit seinem Innovationsmanagement als Best Practice im Konzern etabliert. Hauptaufgabe ist die Generierung von neuen Produktideen, abgeleitet aus der Analyse von Umweltfaktoren anhand fest definierter Bewertungsinstrumente. Zusätzlich wird regelmäßig der Produktbedarf identifiziert und anschließend die Produktanforderung definiert. Das Innovationsmanagement unterstützt auch bei der Weiterentwicklung bestehender Geschäftsfelder, erörtert dabei die Produktzyklen und spiegelt die Produktattraktivität am Markt wider. Durch die Vermittlung von Kreativ-Know-how, die Schaffung von Innovationskultur sowie die Bereitstellung von Innovationsstruktur wird außerdem allen Mitarbeitern der RWE Effizienz erfolgreiches Innovieren ermöglicht. Diese Kompetenz wird sogar dienstleistend für den RWE-Konzern angeboten. So wurde auch von Anfang an das internationale Projekt Innovation@RWE vorangetrieben. Verschiedenste Innovationstypen waren 2014 Schwerpunkt: Produkte, Prozesse, Services, Geschäftsmodelle, Design und Technologien. Umweltpolitik Seit 2010 ist die RWE Effizienz durch die Zustimmung zur "Konzernrichtlinie Umweltmanagement" Teil des Umweltmanagementsystems des RWE Konzerns. RWE kann mit Hilfe dieses Systems Leistungen im Bereich Umweltschutz wirkungsvoll kommunizieren, aber auch Ereignisse und Schadensfälle mit potenziell hoher Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit sachgerecht kommentieren. Für die RWE Effizienz bedeutet dies, dass ein internes System mit dokumentierter Aufbau- und Ablauforganisation zu etablieren war, welches eine Steuerung aller umweltrelevanten Geschäftsvorfälle sicherstellt. Die Dimensionierung des Umweltmanagements richtet sich nach den geschäftsmäßigen Tätigkeiten jeder Konzerngesellschaft, den zugehörigen Anlagen und Betrieben sowie den sich daraus ergebenden umweltrelevanten Anforderungen und Umweltrisiken. Die RWE Effizienz entwickelt und vertreibt Produkte und Dienstleistungen, deren Einsatz oder Nutzung einem breiten Markt die Hebung von Energieeffizienzpotenzialen ermöglicht. Dadurch tragen die Produkte und Dienstleistungen dazu bei, den Klimaschutz zu verbessern, respektive Emissionen zu reduzieren. Gesetzlich relevanten Umweltbestimmungen fühlt sich die RWE Effizienz verpflichtet und hält sie ein. Forschung und Entwicklung Im Bereich F&E wurde der Wissensaufbau u.a. in den F&E-Leuchtturmprojekten "Zukunftshäuser", "Mikro-KWK" und "Windheizung" vorangetrieben und dabei wichtige Erkenntnisse zur Entwicklung einer zukunftsfähigen RWE-Energiemanagement-Gesamtlösung gewonnen. Außerdem ist die RWE Effizienz ein kompetenter Partner bei den öffentlichen Förderprojekten "green Emotion", "eMerge", "IPIN", "CCS München", "e-Dash" und "eNterop". Bei den Förderprojekten "Smart-E", CCS Berlin "openECOSHERE" und "Metropol-E" engagiert sich die RWE Effizienz sogar als Konsortialführer. Mit der Beteiligung an diesen Förderprojekten wird ein wichtiger Beitrag zur Weiterentwicklung und Etablierung der Elektromobilität in Deutschland geleistet. Zur Unterstützung des Center of Expertise Research & Development wurde die Planung des Center of Competence R&D Decentral aktiv unterstützt, welches sich auf alle relevanten Kundenlösungen "hinter dem Zähler" sowohl im B2C- als auch im B2B-Bereich fokussiert. 4 NachtragsberichtNach dem Bilanzstichtag und vor Erstellung dieses Lageberichts haben sich keine berichtspflichtigen Vorgänge von besonderer Bedeutung ergeben, die für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Finanz-, Vermögens- und Ertragslage der RWE Effizienz von Bedeutung gewesen wären. 5 Prognose-, Chancen- und RisikoberichtChancen und Risiken Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014 wurde die im Jahr 2013 eingeführte Repositionierung fortgeführt und den zwei definierten Hauptzielen "Stärkung des kommerziellen Geschäfts" und "Etablierung eines Kompetenzzentrums Innovation und Produktentwicklung" konkrete Maßnahmen zugewiesen. Weiterhin besteht jedoch eine Abhängigkeit des kommerziellen Erfolgs von der Nachfrage der angebotenen innovativen Produkte und Dienstleistungen. Diese Abhängigkeit zeigt sich insbesondere im Marktumfeld Elektromobilität und Hausautomatisierung. Der Geschäftsbereich Elektromobilität wird weiterhin von einem noch hinter den Prognosen liegenden Markthochlauf beeinflusst. Es zeichnet sich ab, dass zunehmend deutsche Anbieter ihr Fahrzeugangebot elektrifizieren und zukünftig die Zahl der Zulassungen insbesondere in Deutschland steigen wird, was einen direkten Einfluss auf den Absatz von Ladeinfrastruktur zur Folge haben wird. Das vom Gesetzgeber verabschiedete und im Frühjahr 2015 in Kraft tretende Elektromobilitätsgesetz wird sich positiv auf den Markthochlauf in Deutschland auswirken. Dieser wird allerdings ohne weitere Fördermaßnahmen voraussichtlich weiter moderat ausfallen. Die Umsatzentwicklung in der Produktlinie Hausautomatisierung "RWE SmartHome" ging gegenüber dem Vorjahr leicht zurück. Hintergrund ist im Wesentlichen die Umsetzung einer neuen Preisstrategie und die damit einhergehende Marktpreisbereinigung durch Lagerbestandsabbau bei Absatzmittlern. Zudem verläuft die Öffnung des Marktes langsamer als vorhergesehen, womit auch andere Marktbegleiter umzugehen haben. RWE versucht, zusätzliche Vertriebskanäle zu erschließen. Anfang 2015 startet beispielsweise mit der eWorld of Energy die aktive Vermarktung einer von der Marke "RWE" losgelösten Version von Smart Home, die insbesondere den Vertriebskanal "Stadtwerke" bedienen soll. Neben Chancen birgt jedes unternehmerische Handeln auch Risiken. Ziel der RWE Effizienz ist es, Chancen erfolgsorientiert zu nutzen und möglichst frühzeitig Informationen über Risiken und die daraus resultierenden Auswirkungen zu gewinnen, um mit geeigneten Maßnahmen gegensteuern zu können. Das Controlling der RWE Effizienz stellt durch ein regelmäßiges Reporting und Prognoserechnungen sowie in darüber hinausgehenden Analysen ein umfassendes Bild der aktuellen wirtschaftlichen Situation sowie der zukünftigen Entwicklung bereit. Die Weiterentwicklung und kontinuierliche Nutzung des Managementinformationssystems als maßgebliches Steuerungsinstrument und die Durchführung regelmäßiger Strategie-, Planungs- und Prognosegespräche sowohl innerhalb der RWE Effizienz als auch gemeinsam mit der für die Führung der RWE Effizienz verantwortlichen RWE Deutschland AG gewährleisten eine vollständige und zeitnahe Information. Das interne Kontrollsystem wurde weiter ausgebaut, um zusätzliche, teilweise automatisierte Kontrollen der ordnungsmäßigen Abarbeitung kaufmännischer Aufgaben zu ermöglichen. Die RWE Effizienz ist in das ganzheitlich organisierte Risikomanagementsystem der RWE Deutschland Gruppe integriert. Das bewährte Risikomanagementsystem der RWE Deutschland Gruppe ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensführung. Damit ist die Identifikation, Bewertung und Begrenzung von Risiken kontinuierlich gewährleistet. Die potentiellen Risiken werden regelmäßig hinsichtlich ihrer möglichen Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit bewertet und Risikokategorien zugeordnet. Somit unterliegen die Risiken der kontinuierlichen Überwachung. Die Risikobewertung erfolgt für das aktuelle Geschäftsjahr und für alle Planungsjahre. Die im Rahmen der Risikobeurteilung identifizierten Risiken können folgenden Risikokategorien zugeordnet werden: Kreditrisiken ergeben sich aus den Geschäftsbeziehungen mit Kunden und Lieferanten. Sie werden dadurch begrenzt, dass vom Umfang der Geschäftsbeziehung abhängige Bonitätsprüfungen durchgeführt werden. Dabei werden bei der Messung und Steuerung von Kreditrisiken die konzernweit gültigen Standards eingehalten. Die Höhe der Kreditrisiken ist für die Lage der Gesellschaft von untergeordneter Bedeutung. Regulatorische und rechtliche Risiken können auftreten aufgrund äußerer Eingriffe, insbesondere durch Gesetzesänderungen, behördlichen Maßnahmen oder gerichtlicher Entscheidungen. Im Falle von Rechtsstreitigkeiten wird über die Bildung von Rückstellungen angemessene Risikovorsorge getroffen. Liegt aufgrund einer niedrigen Eintrittswahrscheinlichkeit keine Notwendigkeit zur Rückstellungsbildung vor, erfolgt dennoch eine transparente Berichterstattung an die RWE Deutschland AG und den Aufsichtsrat, sofern ein bestimmtes Volumen überschritten wird. Für 2015 wurde ein derartiges Risiko in Höhe von 0,3 Mio. € identifiziert (Gesamtrisiko bewertet mit einer Eintrittswahrscheinlichkeit von 15 %). Operationelle Risiken können durch Informationsverluste und Prozessstörungen entstehen. Die Geschäftsprozesse der RWE Effizienz werden durch Informationsverarbeitungssysteme unterstützt und sind durch starke Arbeitsteilung und hohe Anforderungen an Datenqualität gekennzeichnet. Operationellen Risiken begegnet die RWE Effizienz durch ständige Weiterentwicklung ihrer Informationsverarbeitungssysteme sowie durch hohe Sicherheitsstandards bezüglich Datenschutz und Beschränkung von Zugriffs- und Zugangsrechten. Die Höhe der operationellen Risiken können als unwesentlich bewertet werden. Liquiditätsrisiken werden durch die Teilnahme am Cash-Pooling des RWE-Konzerns begrenzt. Zudem besteht ein Gewinnabführungsvertrag mit der RWE Beteiligungsgesellschaft mbH, über den etwaige Fehlbeträge ausgeglichen werden könnten. Während des Geschäftsjahres 2014 bestanden keine den Fortbestand des Unternehmens gefährdenden Risiken. Es lagen lediglich Risiken vor, deren Bewertung eine stetige Überwachung, aber keinen akuten Handlungsbedarf begründen. Unternehmensgefährdende Risiken sind auch für die folgenden Geschäftsjahre derzeit nicht erkennbar. Prognose Nach ersten Prognosen wird die globale Wirtschaftsleistung 2015 voraussichtlich um etwa 3 % steigen. Im Euro-Raum werden die notwendigen Maßnahmen zur Konsolidierung der privaten und staatlichen Haushalte das Wachstum wahrscheinlich weiter gedämpft halten. Das Bruttoinlandsprodukt der Eurozone könnte somit um rund 1 % steigen. Vergleichbar dazu scheinen die Perspektiven für die deutsche Volkswirtschaft zu sein. Nach einem Wachstum von rund 1 % im vergangenen Jahr hält der Sachverständigenrat auch für 2015 einen Anstieg der Wirtschaftsleistung von 1 % für möglich. Stimulierende Impulse werden insbesondere durch die robuste Beschäftigungssituation und die gestiegenen verfügbaren Einkommen erwartet. Die Geschäftsentwicklung der RWE Effizienz wird perspektivisch auch von der nationalen Umsetzung der EU-Richtlinie 2012/27/EU in Verbindung mit der Umsetzung des Energiekonzeptes aus 2010 beeinflusst. Auch wenn die Einführung eines sogenannten Verpflichtungsmodells mehr und mehr als unwahrscheinlich gilt, ist die genaue Ausgestaltung und Umsetzung der Ziele noch nicht vollständig absehbar. Absehbar ist jedoch, dass das Themenfeld Energieeffizienz sowohl auf Grund der gesetzlichen Anforderungen als auch auf Grund der langfristigen Energiepreisentwicklungen für Wärme und Strom im Privatkundensegment immer wichtiger werden wird. Gerade der Nationale Aktionsplan Energieeffizienz (NAPE) bestätigt das Bekenntnis der Regierungsparteien, die Energieeffizienz zur "zweiten Säule für eine nachhaltige Energiewende" zu erheben und der Senkung des Energieverbrauchs durch mehr Energieeffizienz mehr Gewicht in der kommenden Legislaturperiode zuzusprechen. Die mehrheitlich aktiv angegangene Umsetzung der EU-Richtlinie 2012/27/EU zur Energieeffizienz macht deutlich, dass die RWE Effizienz mit ihren umfangreichen Produkten und Dienstleistungen unabhängig von der jeweiligen nationalstaatlichen Umsetzungsstrategie einen wesentlichen Beitrag zur Realisierung der Energieeffizienzziele leisten kann und somit für die Zukunft gut aufgestellt ist. Zudem wird durch die nachhaltig steigenden Energiepreise das Thema "Energieeffizienz" auch bei Endverbrauchern zunehmend stärker in den Fokus gerückt. Insgesamt wird davon ausgegangen, dass die Europäische Energieeffizienz-Richtlinie, die steigende politische Wahrnehmung, die zunehmende Sensibilität für Energieeffizienz beim Endkunden und die fundamentalen Veränderungen, die aus der Energiewende resultieren, dazu führen werden, dass die Nachfrage nach innovativen Produkten und Dienstleistungen kurz- bis mittelfristig weiter zunimmt. Auch RWE-Vertriebsgesellschaften, insbesondere die RWE Vertrieb AG oder auch die eprimo GmbH, zeigen vermehrt Interesse an zielgerichteten Produktentwicklungen für die Vermarktung in Verbindung mit Strom- und Gaslieferverträgen. Auf Basis dieser Entwicklungen wird für 2015 eine Verdopplung des Umsatzes gegenüber 2014 erwartet. Wesentliche Treiber bei der Umsatzentwicklung sind weiterhin die Bereiche Elektromobilität (+ ca. 54 %) und RWE SmartHome (+ ca. 58 %). Außerdem wird der Produktfamilie "RWE HomePower Storage" ein erheblicher Umsatzanstieg zugeschrieben. Das betriebliche Ergebnis nach IFRS wird in 2015 leicht unter dem Niveau von 2014 erwartet. Das Arbeitssicherheits- und Gesundheitsmanagement wird als wesentlicher Bestandteil der Unternehmenskultur weiter vorangetrieben. Für das kommende Geschäftsjahr wird weiterhin ein LTIF-Wert von 0,0 angestrebt.
Dortmund, den 29. Januar 2015 RWE Effizienz GmbH Die Geschäftsführung Dr. Gemmel Dr. Verweyen BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
AnhangAllgemeine GrundlagenDie RWE Effizienz GmbH (RWE Effizienz), Dortmund, ist verantwortlich für die Entwicklung und Vermarktung von Dienstleistungen und Produkten in den Bereichen Energieeffizienz und Energiedienstleistungen, insbesondere im Zusammenhang mit der Verwendung von Strom, Gas, Licht, Wärme und Kälte sowie von Dienstleistungen und Produkten im Zusammenhang mit Elektromobilitätsangeboten für Fahrzeuge. Alleinige Gesellschafterin der RWE Effizienz ist die RWE Beteiligungsgesellschaft mbH mit Sitz in Essen. Die Gesellschaft wird in den Konzernabschluss der RWE AG, Essen, (größter Konsolidierungskreis) einbezogen, der nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt wird. Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht der RWE AG werden im Bundesanzeiger veröffentlicht. Für den kleinsten Konsolidierungskreis auf Ebene der RWE Beteiligungsgesellschaft mbH wird kein gesonderter Konzernabschluss aufgestellt. Die RWE Effizienz ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 HGB. Der vorliegende Jahresabschluss bezieht sich auf das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2014 und entspricht sowohl den Vorschriften des Handelsgesetzbuches als auch denen des GmbH-Gesetzes. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. Zur Klarheit der Darstellung sind in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Die Beträge im Jahresabschluss werden in Euro (€) sowie in Tausend Euro (Tsd. €) angegeben. Von den größenabhängigen Erleichterungsvorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften wurde gemäß § 288 HGB teilweise Gebrauch gemacht. Zwischen der RWE Beteiligungsgesellschaft mbH und der RWE Effizienz besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag, der am 19. Mai 2009 geschlossen wurde. Die Eintragung in das Handelsregister der Gesellschaft erfolgte am 2. Juni 2009. Die RWE Effizienz ist zudem vertraglich in das zentrale Cash-Management-System des RWE-Konzerns eingebunden, das unter anderem einen Liquiditätsausgleich (Pooling) auf Basis banküblicher Übertragungsverfahren beinhaltet. Die RWE Effizienz ist ein im Sinne von § 3 Nr. 38 Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen mit der Folge der internen Kontentrennungspflicht nach § 6b Abs. 3 EnWG. Den Anforderungen des § 6b Abs. 2 EnWG - den Ausweis von Geschäften größeren Umfangs mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen betreffend - wurde im Anhang Rechnung getragen. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenAktiva Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Herstellungskosten (Entwicklungskosten) aktiviert, sofern zum Abschlussstichtag zumindest eine hohe Wahrscheinlichkeit der tatsächlichen Entstehung eines Vermögensgegenstandes besteht. Zu den Herstellungskosten zählen die der Entwicklung zurechenbaren Kosten durch den Verbrauch von Gütern und die Inanspruchnahme von Diensten. Die selbst geschaffenen immateriellen Vermögensgegenstände werden planmäßig nach der linearen Methode pro rata temporis über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer von 3 bzw. 5 Jahren abgeschrieben. Entgeltlich von Dritten erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten einschließlich Nebenkosten und abzüglich Preisminderungen unter Berücksichtigung von plan- und außerplanmäßigen Abschreibungen bewertet. Sachanlagen sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten einschließlich Nebenkosten und abzüglich Preisminderungen unter Berücksichtigung von plan- und außerplanmäßigen Abschreibungen bewertet. Die Abschreibungen basieren auf voraussichtlichen Nutzungsdauern. Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen, die seit dem Geschäftsjahr 2010 angeschafft wurden, werden linear vorgenommen. Auf Sachanlagen, die im Geschäftsjahr 2009 angeschafft wurden, erfolgt - soweit zum damaligen Zeitpunkt steuerlich zulässig - die planmäßige Abschreibung degressiv; der Wechsel zur linearen Abschreibungsmethode tritt ein, sobald diese zu höheren Abschreibungsbeträgen führt. Soweit die beizulegenden Werte einzelner Vermögensgegenstände ihren Buchwert unterschreiten, werden zusätzlich außerplanmäßige Abschreibungen bei voraussichtlich dauernder Wertminderung vorgenommen. Durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz sind die umgekehrte Maßgeblichkeit sowie die entsprechenden handelsrechtlichen Öffnungsklauseln aufgehoben worden. Es wird das Wahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 4 S. 1 EGHGB in Anspruch genommen, die im Handelsrecht bis 2009 auf Grund von steuerlichen Vorschriften gebildeten Wertansätze fortzuführen. Im Vergleich zur linearen Methode ergeben sich dabei keine Mehrabschreibungen für das Geschäftsjahr 2014. Geringwertige Vermögensgegenstände mit Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter 150 € werden im Zugangsjahr aufwandswirksam erfasst; zwischen 150 € und 410 € erfolgt eine Aufnahme im Anlagevermögen mit voller Abschreibung im Zugangsjahr und darauffolgender Abgangsbildung. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Beteiligungen sind zu Anschaffungskosten und soweit erforderlich mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Ausleihungen werden zum Nominalwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. Die Vorräte sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen, die sich aus überdurchschnittlicher Lagerdauer, geminderter Verwertbarkeit und/oder niedrigeren Wiederbeschaffungskosten ergeben, sind durch angemessene Wertabschläge berücksichtigt. In allen Fällen wurde verlustfrei bewertet, d. h. soweit die voraussichtlichen Verkaufspreise abzüglich der bis zum Verkauf anfallenden Kosten zu einem niedrigeren beizulegenden Wert führten, wurden entsprechende Abwertungen vorgenommen. Die unfertigen Leistungen sind zu Herstellungskosten bewertet. Die Herstellungskosten enthalten die aktivierungspflichtigen Bestandteile gemäß § 255 Abs. 2 HGB. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert nach Abzug der erforderlichen Wertberichtigungen bilanziert. Alle erkennbaren Einzelrisiken und das allgemeine Kreditrisiko werden berücksichtigt. Die Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen denselben verbundenen Unternehmen werden miteinander verrechnet, da zum Bilanzstichtag die Gleichartigkeit und Fälligkeit gegeben ist. Die sonstigen Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen dienen, werden zum beizulegenden Zeitwert bilanziert und gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit den dazugehörigen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen saldiert. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bewertet. Als aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind Auszahlungen vor dem Abschlussstichtag angesetzt, soweit sie Aufwand für einen bestimmten Zeitraum nach diesem Zeitpunkt darstellen. Passiva Das gezeichnete Kapital wird zum Nennwert bilanziert. Bei der Bemessung der Rückstellungen wird allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten nach dem Grundsatz vernünftiger kaufmännischer Beurteilung Rechnung getragen. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck - die eine generationenabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) gebildet. Sie werden mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB); der Zinssatz im Dezember 2014 beträgt 4,53 % (Vj. 4,88 %). Im Rahmen weiterer Rechnungsannahmen wurden für die Bewertung der Pensionen Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,35 % p. a. und Rentensteigerungen von 1,60 % p. a. unterstellt. Abweichend zu Pensionen wurden der Bewertung der Zusagen entsprechend der RWE-Versorgungsordnung 2004 (Entgeltumwandlung) die Lohn- und Gehaltssteigerungen von 0,00 % p. a. und Rentensteigerungen von 1,00 % p. a. zugrunde gelegt. Die sonstigen Rückstellungen decken alle Verpflichtungen, ungewisse Verbindlichkeiten und erkennbare Risiken in Höhe der voraussichtlichen Inanspruchnahme. Bei ihrer Bemessung wurde der Grundsatz kaufmännischer Vorsicht beachtet. Die Bewertung erfolgt jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist, um zukünftige Zahlungsverpflichtungen abzudecken. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Die Bewertung der Rückstellungen für Jubiläumsverpflichtungen wird nach versicherungsmathematischen Grundsätzen durchgeführt. Als Rechnungsgrundlagen dienen die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem Rechnungszinssatz von 4,54 % p. a. (Vj. 4,90 % p. a.) und die Annahme von Gehaltssteigerungen von 2,10 % p. a. (Vj. 2,75 % p. a.). Die Ermittlung der Höhe der Rückstellung für Verpflichtungen zur Erbringung von Leistungen nach dem Altersteilzeitgesetz wird nach den handelsrechtlichen Bestimmungen durchgeführt. Sie enthält Aufstockungsbeträge und bis zum Bilanzstichtag aufgelaufene Erfüllungsverpflichtungen der Gesellschaft. Als Rechnungsgrundlagen dienen die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck mit einem unter der Anwendung der Durationsmethode ermittelten Rechnungszinssatz von 3,45 % p. a. (Vj. 4,12 % p. a.) und die Annahme von Gehaltssteigerungen von 2,10 % p. a. (Vj. 2,75 % p. a.). Zur Abzinsung der übrigen langfristigen sonstigen Rückstellungen werden die von der Deutschen Bundesbank im November 2014 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssätze der vergangenen sieben Jahre sowie die individuellen Laufzeiten der Rückstellungen herangezogen. Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden mit dem Kurs am Tag des Geschäftsvorfalls oder zum ungünstigeren Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Verluste aus Kursänderungen sind stichtagsbezogen berücksichtigt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von bis zu einem Jahr werden stets zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. Auf Grund der bestehenden steuerlichen Organschaft mit der RWE AG werden latente Steuern nicht bei der Organgesellschaft ausgewiesen. Bilanzerläuterungen (1) Anlagevermögen
Die Investitionen des laufenden Jahres entfallen mit 1.840 Tsd. € (Vj. 1.416 Tsd. €) auf immaterielle Vermögensgegenstände, mit 254 Tsd. € (Vj. 921 Tsd. €) auf Sachanlagen und mit 274 Tsd. € (Vj. 314 Tsd. €) auf Finanzanlagen. Die Investitionen in die immateriellen Vermögensgegenstände betreffen hauptsächlich Produkte in den Bereichen Elektromobilität und SmartHome. Der Gesamtbetrag der Forschungs- und Entwicklungskosten des Geschäftsjahres beläuft sich auf 11.412 Tsd. € (Vj. 13.340 Tsd. €), davon entfallen auf die selbst geschaffenen immateriellen Vermögenswerte 1.840 Tsd. € (Vj. 1.413 Tsd. €). Bei den Investitionen in Sachanlagen handelt es sich überwiegend um RWE Hauswärme-Anlagen. Im Bereich Finanzanlagen betreffen die Ausleihungen an verbundene Unternehmen Darlehen an die RWE AG im Rahmen der Programme NRWindinvest und RWE-Bürgerbeteiligung. Die Investitionen in Finanzanlagen entfallen auf die Einzahlung in die Kapitalrücklage einer Finanzbeteiligung. Eine außerplanmäßige Abschreibung aufgrund voraussichtlich dauernder Wertminderung wurde bei den Wertansätzen für Beteiligungen gemäß § 253 Abs. 3 S. 3 HGB in Höhe von 1.422 Tsd. € vorgenommen. Die sonstigen Ausleihungen betreffen Wohnungsbaudarlehen an Werksangehörige sowie Anteile an Der BürgerEnergie eG, Dortmund. Im Folgenden ist die Aufstellung des Anteilsbesitzes zum 31. Dezember 2014 dargestellt.
(2) Vorräte
Die unfertigen Leistungen enthalten noch nicht abgeschlossene Aufträge im Bereich Elektromobilität und RWE HomePower Storage. (3 ) Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
* RLZ = Restlaufzeit Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen 35.251 Tsd. € (Vj. 34.756 Tsd. €) auf die Forderungen aus dem Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag sowie Steuerumlage gegen die Gesellschafterin RWE Beteiligungsgesellschaft mbH. Die übrigen Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus Lieferungs- und Leistungsverkehr. Erkennbare Ausfallrisiken wurden durch angemessene Wertberichtigungen berücksichtigt. (4 ) Flüssige Mittel Dieser Posten in Höhe von 9.616 Tsd. € (Vj. 8.770 Tsd. €) enthält Guthaben bei Kreditinstituten hauptsächlich aus der Vereinnahmung von Fördergeldern. (5 ) Rechnungsabgrenzungsposten Hierin enthalten sind Ausgaben für im Voraus gezahlte Lizenzgebühren. (6 ) Eigenkapital Als gezeichnetes Kapital wird das Stammkapital gemäß § 272 Abs. 1 S. 1 HGB i. V. m. § 5 GmbHG ausgewiesen. Das gezeichnete Kapital ist voll eingezahlt und wird zu 100 % von der RWE Beteiligungsgesellschaft mbH gehalten. (7 ) Rückstellungen
Auf Grund des Saldierungsgebots des § 246 Abs. 2 S. 2 HGB wurden die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen mit dem Deckungsvermögen aus Rückdeckungsversicherungen verrechnet.
Die entsprechende Verrechnung von Aufwendungen und Erträgen ist unter Punkt (17) dargestellt. Der beizulegende Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände entspricht dem Marktpreis zum 31. Dezember 2014. Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Gewährleistungs-, Rücknahme- und Vertragsverpflichtungen in Höhe von 8.961 Tsd. € (Vj. 7.184 Tsd. €) sowie Rückstellungen für personalnahe Aufwendungen in Höhe von 4.044 Tsd. € (Vj. 3.882 Tsd. €). (8 ) Verbindlichkeiten
* RLZ = Restlaufzeit Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in Höhe von 4.607 Tsd. € (Vj. 6.653 Tsd. €) auf Lieferungen und Leistungen sowie mit 25.316 Tsd. € (Vj. 25.749 Tsd. €) auf das Cash-Pooling mit der RWE AG. Die sonstigen Verbindlichkeiten umfassen u. a. Darlehen im Rahmen von Bürgerbeteiligungsprojekten. Die Verbindlichkeiten aus Steuern beinhalten im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lohn- und Kirchensteuern sowie Solidaritätszuschlag. (9 ) Sonstige finanzielle Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse Im Rahmen des zentralen Finanzmittelausgleichs der RWE AG besteht eine Mithaftung für die von der RWE Effizienz verursachten Mittelaufnahmen. Die konzerninternen Verpflichtungen, im Wesentlichen aus Miet- und Dienstleistungsverträgen, belaufen sich auf 5.746 Tsd. € (Vj. 4.956 Tsd. €). Das Bestellobligo aus Investitionsaufträgen beträgt zum 31. Dezember 2014 2 Tsd. € (Vj. 92 Tsd. €). Aus den Pensionsverpflichtungen der RWE Effizienz in Höhe von 3.034 Tsd. € (Vj. 2.759 Tsd. €), die bei der RWE AG bilanziert sind, ergibt sich eine Gewährleistungsverpflichtung in genannter Höhe. Die wirtschaftlichen Be- und Entlastungen aus diesen Verpflichtungen liegen bei der RWE Effizienz. Der jährliche Personalaufwand wird der RWE Effizienz belastet. Die zugunsten verbundener Unternehmen eingegangenen Verpflichtungen gegenüber Dritten sind nicht zu passivieren, da die zugrunde liegenden Verbindlichkeiten durch die verbundenen Unternehmen voraussichtlich erfüllt werden können und daher mit einer Inanspruchnahme nicht zu rechnen ist. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(10 ) Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse betreffen mit 9.590 Tsd. € (Vj. 11.137 Tsd. €) den Verkauf von Ladeinfrastruktur und von Produkten aus dem Bereich SmartHome, 904 Tsd. € entfallen auf RWE HomePower Storage Produkte (Vj. 489 Tsd. €). Die Umsatzerlöse werden zum größten Teil in Deutschland erbracht. (11 ) Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge von der RWE AG in Höhe von 1.200 Tsd. € (Vj. 219 Tsd. €) zur Unterstützung von Elektromobilitätsaktivitäten sowie Zuwendungen aus Förderprojekten für den Bereich Elektromobilität in Höhe von 2.775 Tsd. € (Vj. 1.868 Tsd. €). Außerdem wurden hier Vertriebs-/Werbekostenzuschüsse sowie Weiterberechnungen für Projektleistungen von der RWE Deutschland AG in Höhe von 1.147 Tsd. € (Vj. 875 Tsd. €) erfasst. Ferner sind periodenfremde Erträge in Höhe von 579 Tsd. € (Vj. 3.617 Tsd. €), die im Berichtsjahr auf die Auflösung von Rückstellungen entfallen, sowie Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe von 5 Tsd. € (Vj. 0,3 Tsd. €) enthalten. (12 ) Materialaufwand
Auf den Materialaufwand entfallen im Wesentlichen Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von 5.552 Tsd. € (Vj. 6.111 Tsd. €) sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von 6.983 Tsd. € (Vj. 7.807 Tsd. €) auf die Bereiche Elektromobilität und SmartHome. Weiterhin sind Aufwendungen für Querschnitts- und Personaldienstleistungen in Höhe von 2.202 Tsd. € (Vj. 1.197 Tsd. €) enthalten. (13 ) Personalaufwand
Die Aufwendungen für Altersversorgung betreffen mit 275 Tsd. € (Vj. 604 Tsd. €) die Zuführung zu Pensionsrückstellungen. (14 ) Mitarbeiter
Die Angaben der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt erfolgt in Mitarbeiteräquivalenten. Diese entsprechen Mitarbeitern gemäß dem jeweiligen prozentualen Beschäftigungsgrad. (15 ) Abschreibungen
Die Abschreibungen des laufenden Jahres entfallen mit 2.820 Tsd. € (Vj. 1.873 Tsd. €) auf immaterielle Vermögensgegenstände und mit 343 Tsd. € (Vj. 1.681 Tsd. €) auf Sachanlagen. Im letzten Jahr waren darin außerplanmäßige Abschreibungen im Bereich Elektromobilität und Dezentrale Erzeugung aufgrund dauerhafter Wertminderung in Höhe von 1.236 Tsd. € enthalten. (16 ) Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen in Höhe von 6.721 Tsd. € (Vj. 9.353 Tsd. €) für Programmierungs- und Beratungsleistungen hauptsächlich in den Geschäftsbereichen SmartHome und Elektromobilität. Auf die Aufwendungen aus Rückstellungssachverhalten entfallen 2.926 Tsd. € (Vj. 1.841 Tsd. €). Weitere Aufwendungen in Höhe von 2.981 Tsd. € (Vj. 3.599 Tsd. €) betreffen im Wesentlichen konzerninterne Dienstleistungen der RWE Service GmbH. Aus der Währungsumrechnung haben sich Aufwendungen in Höhe von 6 Tsd. € (Vj. 0,3 Tsd. €) ergeben. Periodenfremde Aufwendungen sind im Geschäftsjahr nicht in wesentlicher Höhe angefallen. (17 ) Zinsergebnis
Die Zinserträge aus verbundenen Unternehmen resultieren im Wesentlichen aus der Verzinsung des Verlustausgleiches. Die Zinsaufwendungen aus verbundenen Unternehmen entfallen größtenteils auf die Verzinsung des Finanzmittelkontos mit der RWE AG. Ferner sind in den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen Zinsanteile aus der Zuführung zu Rückstellungen in Höhe von 1.330 Tsd. € (Vj. 837 Tsd. €) enthalten. Die Erträge aus dem Rückdeckungsvermögen in Höhe von 17 Tsd. € (Vj. 18 Tsd. €) wurden mit den Aufwendungen aus Zinszuführungen in Höhe von 17 Tsd. € (Vj. 18 Tsd. €) gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB saldiert. (18) Abschreibungen auf Finanzanlagen Im Geschäftsjahr sind Aufwendungen aus außerplanmäßigen Abschreibungen auf die Finanzbeteiligung in Höhe von 1.422 Tsd. € entstanden. (1 9 ) Steuern vom Einkommen und vom Ertrag Vom Organträger wurden Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 9.718 Tsd. € (Vj. 10.628 Tsd. €) erstattet. (20 ) Aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages übernommener Verlust Der Verlust in Höhe von 25.596 Tsd. € (Vj. 24.190 Tsd. €) wurde nach Maßgabe des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrags von der RWE Beteiligungsgesellschaft mbH übernommen. (2 1 ) Ausschüttungsgesperrte Beträge
(2 2 ) Angaben zu Geschäften größeren Umfangs gemäß § 6b Abs. 2 EnWG Im Berichtsjahr wurden folgende Geschäfte größeren Umfangs, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens nicht von untergeordneter Bedeutung sind, mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen der RWE AG getätigt:
(2 3 ) Sonstige Angaben Die Angabe der in 2014 an die Geschäftsführer gezahlten Gesamtbezüge wird unter Anwendung der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB nicht vorgenommen. Die Vergütung des Aufsichtsrats einschließlich der Sitzungsgelder beträgt 170 Tsd. € (Vj. 152 Tsd. €). Das Honorar des Abschlussprüfers wird nach § 285 Nr. 17 HGB nicht offen gelegt, da diese Angabe im Konzernabschluss der RWE AG enthalten ist. Geschäftsführung
Dortmund, den 29. Januar 2015 RWE Effizienz GmbH Die Geschäftsführung Dr. Gemmel Dr. Verweyen Anlagenspiegel
Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der RWE Effizienz GmbH, Dortmund, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung der Geschäftsführer der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der Geschäftsführer, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichtes hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt.
Essen, den 2. Februar 2015 PricewaterhouseCoopers
ppa. Gerd Tolls, Wirtschaftsprüfer ppa. Katrin Dummersdorf, Wirtschaftsprüfer Der Jahresabschluss zum 31.12.2014 wurde am 18.2.2015 festgestellt. |
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