Master Data

Registry
Register court Ulm HRB 661976
Registered
2/22/1982
Industry
Wholesale of non-ferrous ores, non-ferrous metals and non-ferrous semi-finished metal productsWholesale of iron ores, iron, steel and ferrous semi-finished metal productsManufacture of other non-metallic mineral products n.e.c.
Purpose
Der Handel mit mineralischen Produkten aller Art. Handel mit anderen Füll- und Zuschlagstoffen.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Lisanne Eva Hippelein
since 1/5/2026
Managing Director
Jürgen Gerstmeier
since 1/7/2008
Managing Director
Frank Dieter Hippelein
since 11/21/2006
Managing Director

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

sh minerals GmbH

Heidenheim an der Brenz

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023

Lagebericht der Geschäftsführer für das Wirtschaftsjahr 01.01.2023 bis 31.12.2023

I. Allgemeines

Die sh minerals GmbH, Heidenheim, vertreibt mineralische Füllstoffe und getrocknete Körnungen für industrielle Anwendungen.

Die Kunden sind vor allem aus den Bereichen Automobilsektor, Bauchemie, Putzsektor, Beton, Thermoplaste und Klebstoffe. Unsere Kunden haben ihre Produktionsstätten überwiegend in Deutschland sowie in Nachbarländern, selten in overseas. Die Inlandskonjunktur/ Nachfrage in den obigen Branchen war viele Jahre gut, seit 2023 aber deutlich gedämpft.

II. Branchenbezogene Rahmenbedingungen

Das Interesse und der Bedarf im Bereich der mineralischen Füllstoffe und getrockneten Körnungen ist vor allem im Bereich Baustoffe weiter rückgängig, im Vergleich zu den Vorjahren. Die Produkte werden jedoch in unterschiedlichsten Branchen eingesetzt. In anderen Branchen, zum Beispiel dem Automobilsektor, ist eine nahezu gleichbleibende Nachfrage nach Füllstoffen festzustellen.

III. Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft

1. Ertragslage

Das Geschäftsjahr 2023 endete mit einem Jahresüberschuss von 2.069 T€ (Vj.: 2.097 T€). Damit sind die Erwartungen der Geschäftsführung übertroffen. Durch weiter intensivierte Marktbearbeitung konnte die Kundenbindung und Neukundengewinnung auch im Geschäftsjahr 2023 verbessert werden. Die im Jahresverlauf gesunkenen Energiekosten wurden bei der Preisbildung berücksichtigt, was, gemeinsam mit einer konjunkturbedingten geringeren Nachfrage, schlussendlich zu einem Umsatzrückgang von 10,8 % geführt hat.

Der Rohertrag ist um 9,6 % von 4.801 T€ auf 4.338 T€ gesunken. Der Wareneinkauf erfolgte überwiegend von verbundenen Unternehmen.

Die Personalaufwendungen sind mit ca. 3 % zum Umsatz geringfügig gestiegen.

2. Personalbereich

Die durchschnittliche Beschäftigtenzahl hat sich von 20 auf 18 verringert.

3. Vermögens- und Finanzlage

Vom Gesamtvermögen entfallen 99,6 % auf das Umlaufvermögen. Das Umlaufvermögen ist, wie in den Vorjahren, vorsichtig bewertet. Die Veränderungen im working capital sind stichtagsbedingt bzw. gehen mit der Umsatzentwicklung einher.

Ein Kontokorrent-Kredit musste zu keiner Zeit in Anspruch genommen werden. Die Bankguthaben sind mit dem Jahresergebnis weiter gestiegen. Sämtliche Investitionen wurden aus dem laufenden Cash-Flow finanziert. Die Investitionen des Sachanlagevermögens in Höhe von 69,3 T€ betreffen vor allem den Fuhrpark.

Das bilanzielle Eigenkapital beträgt 11.019 T€ (Vj.: 8.950 T€), dies entspricht einer Eigenkapitalquote von 79,4 % (Vj.: 81,8 %). Die Ausschüttungspolitik der Vorjahre wird fortgesetzt, um die Eigenkapitalsituation der Gesellschaft weiter nachhaltig zu stärken.

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind von 607 T€ im Vorjahr auf 719 T€ im Berichtsjahr gestiegen.

Betriebsstätten

Die Gesellschaft unterhält neben der Zentrale in Heidenheim eine Niederlassung in Lengefeld. Die Zentrale und die Niederlassung arbeiten in gemieteten Räumen.

IV. Chancen und Risiken

Zukünftige Entwicklung

Aufgrund der wiederum gesunkenen Nachfrage aus dem Baustoffsektor wird ein leichter Rückgang des Umsatzes in 2024 erwartet.

Hier bleibt abzuwarten, wie stark der Nachfragerückgang bis Ende des Jahres sein wird.

Die Geschäftsführung rechnet für das Geschäftsjahr 2024 mit einem Ergebnis vor Steuern etwas unter Vorjahr. Der Wareneinkauf wird auch in Zukunft überwiegend über die verbundenen Unternehmen erfolgen.

Risikomanagementziele und Risikomanagementmethoden

Die Geschäftsführung ist bestrebt, die Risiken aus dem operativen Geschäft weiter zu minimieren.

Das Ausfallrisiko der Kundenforderungen wird durch permanente Überwachung der Außenstände, Reduzierung von Zahlungszielen und ggf. Verhängung von Lieferstopps minimiert.

Das Liquiditätsrisiko wird durch die verhaltene Ausschüttungspolitik minimiert.

Des Weiteren besteht ein Risiko bezüglich der rückgängigen Nachfrage der Kunden vor allem aus dem Baustoffsektor.

Die Geschäftsführung ist bestrebt, durch weiterhin verstärkte Neukundenakquise, die Aufnahme neuer Handelsprodukte und die Intensivierung des Geschäftes mit bestehenden Handelsprodukten, die Ergebnissituation zu verbessern.

 

Heidenheim, 23. Juli 2024

gezeichnet

Frank Hippelein, Geschäftsführer

Jürgen Gerstmeier, Geschäftsführer

Bilanz zum 31. Dezember 2023

Aktivseite

31.12.2023 31.12.2022
A. Anlagevermögen
I. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 56.182,00 25.652,00
II. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 250,00 250,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 5.363,00 4.965,00
2. fertige Erzeugnisse und Waren 320.846,65 324.232,75
326.209,65 329.197,75
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.067.476,94 562.245,33
2. Sonstige Vermögensgegenstände 2.857.670,30 2.662.807,31
3.925.147,24 3.225.052,64
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 9.572.208,51 7.339.629,90
C. Rechnungsabgrenzungsposten 2.995,00 16.260,00
13.882.992,40 10.936.042,29

Passivseite

31.12.2023 31.12.2022
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 300.000,00 300.000,00
II. Gewinnvortrag 8.649.761,51 6.552.707,66
III. Jahresüberschuss 2.068.975,00 2.097.053,85
11.018.736,51 8.949.761,51
B. Rückstellungen 738.912,69 969.700,00
C. Verbindlichkeiten
1. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.323.587,76 392.381,59
2. sonstige Verbindlichkeiten 801.755,44 624.199,19
2.125.343,20 1.016.580,78
13.882.992,40 10.936.042,29

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2023 - 31.12.2023

2023 2022
1. Rohergebnis 4.734.461,81 4.938.428,28
2. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter 1.202.725,05 1.171.547,48
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 202.268,34 1.404.993,39 196.247,52
3. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 38.749,70 48.805,64
4. sonstige betriebliche Aufwendungen 573.300,13 564.712,64
5. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 206.744,27 7.567,90
6. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 852.893,86 865.448,05
7. Ergebnis nach Steuern 2.071.269,00 2.099.234,85
8. Sonstige Steuern 2.294,00 2.181,00
9. Jahresüberschuss 2.068.975,00 2.097.053,85

Anhang für das Geschäftsjahr 2023

Offenzulegende Fassung gemäß § 327 Nr. 2 HGB

Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut Registergericht

Firmenname laut Registergericht: sh minerals GmbH
Firmensitz laut Registergericht: Heidenheim an der Brenz
Geschäftsanschrift laut Registergericht: Satteldorf
Registereintrag: Handelsregister
Register-Nr.: HRB 661976

A. Allgemeine Angaben

Die Bilanz wurde nach § 266 HGB gegliedert. Von einer Verkürzung gemäß § 265 Abs. 7 HGB wurde kein Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung entspricht § 275 Abs. 2 HGB (Gesamtkostenverfahren).

Im Berichtsjahr wurden die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des BilRUG angewandt.

B. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Anlagevermögen

Die Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet. Die Zugänge an beweglichen Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens im Jahr 2023 wurden linear abgeschrieben. Die Annahme der Nutzungsdauer erfolgte in Anlehnung an die steuerlichen Abschreibungstabellen und betriebsindividuellen Erfahrungen. Geringwertige Anlagegüter werden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben und im Anlagenspiegel als Abgang dargestellt.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Umlaufvermögen

Die Vorräte sind zu Anschaffungskosten oder ggf. zu den niedrigeren Wiederbeschaffungskosten des Bilanzstichtages bewertet.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind grundsätzlich zum Nennwert ausgewiesen.

Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung von 1 % auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Rechnung getragen. Spezielle Risiken werden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt.

Eigenkapital

Das Eigenkapital ist zum Nennwert angesetzt.

Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten sind mit ihren Rückzahlungsbeträgen bilanziert.

C. Erläuterungen zur Bilanz

Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagenspiegel dargestellt.

In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen sind Forderungen gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 654,4 T€ (Vj.: 465,1 T€) enthalten.

Sämtliche Forderungen haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:

2023 2022
T€ T€
Jahresüberschuss 2.069,0 2.097,1
Gewinnvortrag aus dem Vorjahr 8.649,8 6.552,7
Bilanzgewinn 10.718,8 8.649,8

Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Wesentlichen Rückstellungen für Urlaub, Gewährleistungen und Prämienansprüche seitens des Managements und der Mitarbeiter.

In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sind Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von 785,6 T€ (Vj.: 256,4 T€) enthalten.

Sämtliche Verbindlichkeiten haben, wie im Vorjahr, eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen (§ 285 Nr. 3a HGB) betreffen Mietzahlungen mit 43,2 T€, hiervon gegenüber verbundenen Unternehmen 43,2 T€.

D. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

2023 2022
T€ T€
sonstige betriebliche Erträge 396,3 137,2
sonstige betriebliche Aufwendungen 573,3 564,7

In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentlichen Erträge aus empfangenen Schadensersatzleistungen, Erträge aus ausgebuchten Forderungen, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Erträge aus verrechneten Sachbezügen enthalten.

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Wesentlichen Werbe- und Reisekosten, Rechtsberatungskosten, Fahrzeugkosten und Aufwendungen für die externe Verwaltung enthalten.

E. Sonstige Angaben

Im Geschäftsjahr 2023 waren durchschnittlich 18 Personen beschäftigt.

Alleinvertretungsberechtigte Geschäftsführer sind Herr Frank Hippelein, Dipl.-Ing., und Herr Jürgen Gerstmeier, Dipl.-Kfm. Herr Frank Hippelein ist von den Beschränkungen des § 181 BGB befreit.

Der Jahresüberschuss des Geschäftsjahres beträgt 2.068.975,00 €.

Die Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss 2023 auf neue Rechnung vorzutragen.

 

Satteldorf, den 23. Juli 2024

gezeichnet

Frank Hippelein, Geschäftsführer

Jürgen Gerstmeier, Geschäftsführer

Anlagenspiegel zur Bilanz zum 31.12.2023

ANSCHAFFUNGSWERTE
ANLAGENGRUPPE Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 91.210,00 0,00 0,00 91.210,00
Summe I 91.210,00 0,00 0,00 91.210,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 276.868,14 69.279,70 61.203,69 284.944,15
Summe II 276.868,14 69.279,70 61.203,69 284.944,15
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 250,00 0,00 0,00 250,00
Summe III 250,00 0,00 0,00 250,00
Gesamtsumme 368.328,14 69.279,70 61.203,69 376.404,15
ABSCHREIBUNGEN
ANLAGENGRUPPE Stand 01.01.2023 Zugänge Abgänge Stand 31.12.2023
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 91.210,00 0,00 0,00 91.210,00
Summe I 91.210,00 0,00 0,00 91.210,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 251.216,14 38.749,70 61.203,69 228.762,15
Summe II 251.216,14 38.749,70 61.203,69 228.762,15
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
Summe III 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamtsumme 342.426,14 38.749,70 61.203,69 319.972,15
BUCHWERTE
ANLAGENGRUPPE Stand 31.12.2023 Stand 31.12.2022
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00
Summe I 0,00 0,00
II. Sachanlagen
1. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 56.182,00 25.652,00
Summe II 56.182,00 25.652,00
III. Finanzanlagen
1. Genossenschaftsanteile 250,00 250,00
Summe III 250,00 250,00
Gesamtsumme 56.432,00 25.902,00

Bericht des Aufsichtsrats

Kein Aufsichtsrat vorhanden.

Sonstige Berichtsbestandteile

Angaben zur Feststellung

Der Jahresabschluss wurde am 30. August 2024 festgestellt.

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Für den vorstehenden, zur Offenlegung bestimmten, Jahresabschluss wurden gesetzlich zulässige Offenlegungserleichterungen in Anspruch genommen. Der Abschlussprüfer hat zum vollständigen Jahresabschluss nebst Lagebericht der sh minerals GmbH, Satteldorf, mit einer Bilanzsumme von 13.882.992,40 € und einem Jahresüberschuss von 2.068.975,00 € den folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:

An die sh minerals GmbH, Satteldorf

Prüfungsurteil

Wir haben den Jahresabschluss der sh minerals GmbH - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der sh minerals GmbH für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d. h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage des Unternehmens.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

Heidenheim, 21. August 2024

Helmer und Partner mbB
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Josef Helmer, Wirtschaftsprüfer

Dr. Rüdiger Frieß, Wirtschaftsprüfer

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