IDS GmbH - Analysis and Reporting Services

Königinstraße 28, 80802 München, DEU

Master Data

Registry
Register court München HRB 136982
Registered
5/2/2001
Industry
Other information service activitiesProvision of data processing servicesComputer consultancy activities
Purpose
Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem operativen Investment-Controlling von Kapitalanlagen, insbesondere Integration und Harmonisierung der internationalen Investmentdaten der Allianz Gruppe sowie Bereitstellung von Analysesoftware zur Performance- und Risikomessung, ferner Erstellung des laufenden Reportings für institutionelle Kunden der Allianz Asset Management Gesellschaften.

Financial Overview

History

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Management

NameRole
Anne Neuner-Rijkers
since 5/22/2025
Procura
Wolfgang Dr. Dietl
since 2/28/2025
Procura
Florina Dr. Nicolae
since 1/3/2024
Procura
Managing Director
Alexander Kostopoulos
since 6/29/2023
Procura
Andreas Schug
since 6/29/2023
Procura
Christoph Dr. Plein
since 2/24/2020
Managing Director
Julia Steeger
since 4/15/2019
Procura
Bernd Dr. Hübinger
since 9/1/2015
Procura
Holger Haun
since 9/1/2015
Procura
Ulrich Dr. Raber
since 9/1/2015
Procura

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Germany
€36,000
100.00%

Balance Sheet Accounts

Profit and Loss Accounts

Account

Financial Report

IDS GmbH - Analysis and Reporting Services

München

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2022 bis zum 31.12.2022

Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022

Geschäftstätigkeit

Die IDS GmbH - Analysis and Reporting Services (IDS) wurde am 06. Juli 2001 in München als eine 100%-Tochter der Allianz SE gegründet. Sie bietet Dienstleistungen im Zusammenhang mit dem Controlling von Kapitalanlagen an den Standorten München und Frankfurt an.

Die IDS macht für ihre Kunden deren globale Investmententscheidungen transparent, von der einzelnen Transaktion bis hin zum gesamten Investmentportfolio. Mithilfe der best-geeignetsten Finanztechnology, einer hochmotivierten, diversen und hochqualifizierten Mannschaft, modernsten Projektmanagementansätzen und einer exzellenten Industriekenntnis unterstützt die IDS alle Informationsdimensionen für Investmentportfolios. Zusammen mit unseren Kunden aus der Investment- und Asset-Managementindustrie entwickeln wir unser Dienstleistungsportfolio permanent bedarfsgerecht weiter.

Dank des modularen Aufbaus der Produktionsplattform können alle Losgrößen abgebildet werden. Die Effizienz der Produktion ist das Ergebnis einer jahrzehntelangen Erfahrung im Datenmanagement. Unter anderem auf Basis der Qualität der Analysen und Reportings erhalten IDS Kunden regelmäßig Auszeichnungen.

Damit Daten bzw. Reportings nahtlos in die Ökosysteme der Kunden andocken, stellt IDS die notwendigen Zielformate her, sowohl im Push- als auch Pull-Modus. Neben den "klassischen" Risiko-, Performance- und Strukturanalysen sowie regulatorischen Reportings ergänzt die IDS ihr Servicespektrum regelmäßig, um entweder aktuellen Entwicklungen wie z.B. ESG Rechnung zu tragen, Analysen zu vertiefen oder die Datenversorgung der Kunden zu erweitern.

Die IDS-Dienstleistungen stehen der Allianzgruppe und auch Dritten global zur Verfügung. Insbesondere der Ausbau des Geschäftes für konzernfremde Kunden wird nachhaltig vorangetrieben.

Allgemeine Rahmenbedingungen

Gesamtwirtschaftliche und branchenspezifische Entwicklung

 

(1) Anfang 2022 war die Corona-Pandemie noch spürbar, jedoch mit abnehmender Tendenz im Gesamtjahr. Die damit verbundenen Beschränkungen wurden sukzessive aufgehoben und laufen Anfang 2023 im öffentlichen Leben weitgehend aus. Die Hoffnung auf eine wirtschaftliche Normalisierung nach dem Pandemiegeschehen wurde durch die militärischen Intervention Russlands in der Ukraine am 24. Februar zunichte gemacht. Konjunkturelle Belastungen sprunghaft gestiegener Rohstoffkosten, Sanktionen gegen Russland und geopolitische Unsicherheiten waren und sind die Folge, insbesondere auf Grund der geografischen Nähe Europas zur Ukraine. Dazu kam die strikte Null-Covid-Strategie Chinas und die daraus resultierenden umfangreichen Lockdowns, die Lieferketten und die Produktion belasteten.

 

(2) Die Inflation betrug in 2022 7,9% in Deutschland, 9,2% im Euroraum. Besonders bemerkenswert war der Anstieg der Erzeugerpreise, die im August 2022 mit einem Anstieg um 45,8% zum Vorjahresmonat den höchsten Wert seit 1949 erreichten. Diese Entwicklung löste im März zunächst in den USA und ab Juli bei der EZB mehrfache substantielle Leitzinsanhebungen aus. Konträr dazu wurden erhebliche fiskalische Schutzschirmmaßnahmen und höhere Militärausgaben beschlossen. Die weitere Entwicklung hängt letztlich an der Entwicklung der Energiepreise, der Situation der Lieferketten sowie der konjunkturellen Entwicklung.

 

(3) Am Kapitalmarkt hat sich die Erwartung einer eher nachhaltigen Inflationsentwicklung durchgesetzt, ablesbar an der Einpreisung der Erwartung signifikant steigender Renditen. Die Risikospreads für Unternehmensanleihen stiegen ebenfalls vor dem Hintergrund der Sorge um die konjunkturelle Entwicklung. Die Inflationserwartung konnte auch an den Aktienindizes abgelesen werden, die zum Teil um mehr als 20% gesunken waren. Seit Oktober haben sich die Kurse kräftig erholt.

 

(4) Relevante regulatorischen Rahmenbedingungen haben sich in 2022 nicht wesentlich geändert. Dennoch war das ganze Jahr geprägt von Implementierungs- und Vorbereitungsmaßnahmen für neue oder erweiterte regulatorischen Reportings, die ab 2023 in Kraft treten (z.B. PRIIPS, SFDR).

Markt- und Wettbewerbsbedingungen

IDS gehört zur Industrie der Daten- und Informationsdienstleister für die Finanzindustrie. Als captive der Allianz SE steht IDS grundsätzlich im Wettbewerb zu anderen Anbietern, deren Services eventuell in direkter Konkurrenz stehen bzw. deren Produkte Teile des IDS Servicespektrums enthalten. Der Markt besteht aus großen "Vollsortimentern", aus Nischen- bzw. Spezialanbietern sowie Providern, die wiederum Daten Dritter anbieten.

IDS sieht sich im Wettbewerb gut positioniert. Durch den weit fortgeschrittenen Umbau der Infrastruktur hin zu einer offenen und modularen Plattform können Angebote Dritter effizient zu einem Gesamtservice für Kunden gebündelt werden. Die dadurch erzielte Flexibilität erlaubt es jederzeit, punktgenau entweder eine nicht am Markt verfügbare Eigenentwicklung anzubieten oder eben Lösungen Dritter zu integrieren. Verbunden mit der exzellenten Kenntnis des Allianzkonzerns, dessen Systeme und dessen proprietärer Daten sieht sich die IDS gut positioniert. Das Engagement der Belegschaft für den Kunden Allianz geht weit über eine vertragliche Vereinbarung hinaus.

Die Kunden außerhalb des Konzernverbundes profitieren ebenso von der Verlässlichkeit wie von der Vertrauenswürdigkeit der IDS und schätzen den Service. IDS und seine Kunden streben in der Regel eine langfristige Partnerschaft an.

Geschäftsverlauf und Lage der IDS

Der Jahresabschluss stellt die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der IDS dar. Die Gesellschaft ist innerhalb der Allianz Gruppe als Cost-Center aufgestellt. Den Leistungen an konzernfremde Kunden liegen Vergütungsvereinbarungen mit marktüblicher Struktur zugrunde.

Kunden

2022 unterhielt die IDS Kundenbeziehungen zu 155 (Vj. 167) Gesellschaften, von denen 34 Gesellschaften (Vj. 34) nicht zum Allianz-Konzern gehörten.

Mitarbeiter :innen

Die IDS beschäftigte zum 31. Dezember 2022 insgesamt 332 (Vj. 327) Mitarbeiter:innen an den zwei deutschen Standorten München und Frankfurt.

66 (Vj. 65) Mitarbeiter:innen hatten einen Teilzeitvertrag und 8 (Vj. 11) Mitarbeiter:innen hatten befristete Arbeitsverträge. Es gab in 2022 keinen Mitarbeiter:in (Vj. 0) mit einem befristeten Teilzeitvertrag.

Umsatz

Die Umsatzerlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 9,8 % auf 79,6 Mio. € (Vj. 72,5 Mio. €). Zurückzuführen ist der Anstieg im Wesentlichen auf unterjährige Zusatzbestellungen von Dienstleistungen im Betrachtungszeitraum.

Aufwand

Der Personalaufwand erhöhte sich im Geschäftsjahr um 3,4 % auf 35,5 Mio. € (Vj. 34,3 Mio €). Grund dafür ist das gesteigerte Servicevolumen. Parallel erhöhte sich auch der Materialaufwand um 17,6 % auf 55,2 Mio. € (Vj. 46,9 Mio. €). Neben der in 2020 in größerem Umfang begonnenen Auslagerung operativer Tätigkeiten an einen externen Dienstleister sind hier auch Aufwände für Investitionen enthalten, die die IDS in 2022 in größerem Umfang in die IT-Infrastruktur sowie i.R. des Aufbaus eines neuen Servicebereichs getätigt hat. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Geschäftsjahr um 51,4 % auf 0,9 Mio. € (Vj. 0,6 Mio. €), da mit Abklingen der Coronapandemie insbesondere die Reisetätigkeiten und ein regulärer Bürobetrieb wieder aufgenommen werden konnten.

Rückstellungen

Wesentliche Rückstellungen wurden für Sondervergütungen und für ausstehende Rechnungen gebildet. Daneben wurde eine Drohverlustrückstellung für das gemietete Bürogebäude gebildet. Die Rückstellungspositionen stellen kurzfristige (< 1 Jahr) und der Höhe nach ungewisse Verbindlichkeiten dar.

Ergebnis

Die IDS weist im Geschäftsjahr ein negatives Jahresergebnis in Höhe von 2.757.457,79 € aus (Vj. negatives Jahresergebnis von 733.614,04 €). Der Verlust wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages von der Allianz SE getragen. Das Ergebnis liegt über Plan und ist mit der Muttergesellschaft abgestimmt.

Finanzlage

Ein effizientes Liquiditätsmanagement gehört zur Zielsetzung des Finanzmanagements von IDS. Durch die Teilnahme am konzernweiten Cash-Pool der AZ SE wird gewährleistet, dass überschüssige Liquidität zu marktüblichen Konditionen angelegt wird und kurzfristiger Liquiditätsbedarf ausgeglichen werden kann.

Vermögenslage

Infolge der Geschäftstätigkeit der IDS wird die Aktivseite von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von 12,9 Mio. (Vj. 13,0 Mio.) € bestimmt sowie von immateriellen Vermögensgegenständen in Höhe von 10,6 Mio. (Vj. 4, Mio.).Daneben werden die Passiva geprägt von den Rückstellungen in Höhe von 17,0 Mio. (Vj. 14,5 Mio.) €, die im Wesentlichen für Erfolgsbeteiligungen, Rückstellungen für ausstehende Rechnungen sowie der Rückstellung für Drohverluste aus dem gemieteten Bürogebäude bestehen.

Prognosebericht

Voraussichtliche Entwicklung 20 23 /20 24

Auf Basis diverser Diskussionen mit aktuellen und potentiellen Kunden ist ein moderates Umsatzwachstum geplant. Der Zuwachs wird durch die Entwicklung neuer bzw. Ausweitung bestehender Dienstleistungen getragen.

Zukünftige Entwicklung und Chancen

Die Entwicklung der Gesellschaft hängt im Wesentlichen von strategischen Entscheidungen der Konzernmutter sowie der einzelnen Kundensparten im Konzern ab. Seit Ende 2021 unterstützt IDS mit ihrem Datenmanagement-Know How den Aufbau einer strategischen Plattform im Versicherungssegment. In Zusammenarbeit mit einem Konzernpartner stellt IDS als Generalunternehmer der Zielplattform wesentliche Datenstrukturen zur Verfügung. Daneben sind weitere Mehrwertservices in Planung, die aktuell schon von der Investmentseite nachgefragt werden.

Gleichzeitig wird der Umbau der aktuellen IDS Plattform nach Plan fortgesetzt. Insbesondere die "Umstellung auf cloud" unterstützt das Ziel, den Kunden jede Fertigungstiefe anzubieten, die gewünscht wird: Vom reinen Data-Pull bis zum online Reporting.

Der Ausbau der ESG-Services wird weiter vorangetrieben. Insbesondere die Kompetenz im Umgang mit zugekauften Daten und deren zweckorientierte Verknüpfung sind ein wesentlicher Erfolgsfaktor. Die aktive Zusammenarbeit mit OS-C, insbesondere die Einbringung des IDS Know Hows im Bereich NLP, ist ein wichtiger Treiber für die Weiterentwicklung der ESG Services.

Risikobericht

Das Risikomanagementsystem der IDS umfasst alle relevanten Risikofelder (Geschäftsrisiko, operationale Risiken, Reputationsrisiken, sonstige Risiken).

In den beiden vergangenen Berichtszeiträumen hat die COVID-Pandemie die Risikobetrachtung dominiert, in 2022 wurden die Anstrengungen in diesem Zusammenhang reduziert, die aktiven Krisenstabsinitiativen diesbezüglich wurden eingestellt.

Die operative Resilienz des Unternehmens ist ein Kernpunkt des Risikomanagements der IDS. Für unsere Kunden, die regulatorische Verpflichtungen erfüllen müssen, ist es essentiell wichtig, einen zuverlässigen Lieferanten zu haben. IDS ist umfassend in die Risikomanagementaktivitäten des Allianzkonzerns eingebunden.

Geschäftsrisiko

Das Geschäftsrisiko beinhaltet alle Risiken, die unmittelbar die Budgetausstattung der IDS betreffen. Dazu zählt insbesondere die Entscheidung für eine dezentrale Datenhaltung im Konzern oder die Entwicklung und Implementierung einer alternativen Plattform für die Konzernfinanzdaten. Übermäßige Budgetrestriktionen eines oder mehrerer Kunden bei gleichbleibendem Leistungsbezugsanspruch können die nachhaltige Leistungsfähigkeit der IDS gefährden. Um den Anforderungen der Kunden möglichst umfassend gerecht zu werden, stimmt die Geschäftsleitung der IDS deshalb das Dienstleistungsangebot regelmäßig mit dem Beirat und den Kunden ab.

Die IDS hat in den beiden vergangenen Jahren substantiell in die "IDS as a platform"-Strategie investiert. Ziel war es, die bisherige Data Warehouse-zentrische Infrastruktur und Applikationen zu modularisieren. Im Ergebnis werden jetzt auch Cloud Service Komponenten genutzt und einzelne Funktionen können "on demand" angesprochen werden, die vorher funktionale Elemente eines Gesamtprozesses waren. ("service-mesh").

IDS ist einem permanenten Wettbewerb ausgesetzt, insbesondere bei Produkten und Dienstleistungen für die Assetmanagement-Kunden. Die exzellente Kenntnis der Bedürfnisse der Kunden und deren Datenlandschaft verschafft der IDS einen Wettbewerbsvorteil. Insbesondere die Realisierung der Plattformstrategie bringt den Kunden einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil: Sie können flexibel und modular einzelne Teilservices beziehen oder die gesamte Wertschöpfungskette. Dennoch können ist nicht auszuschließen, dass Kunden aufgrund strategischer Überlegungen einen anderen Weg gehen.

Operationale Risiken

Operationale Risiken, die sich aus System-Prozessen und menschlichen Interaktionen ergeben können, wird insbesondere durch eine klare Definition der Prozesse, Kontrollverfahren und Verantwortlichkeiten sowie einer unabhängigen Allianz SE Revisionseinheit (Group Audit / Investments) begegnet. Im Rahmen der Konzernvorgaben ("Operational Risk Management") werden operationale Risiken thematisch vorstrukturiert und deren Eintritt/Nichteintritt durch ein periodisches Berichtswesen quantifiziert.

Im Rahmen eines IDS Information Security Steering Boards wird regelmässig der Reifegrad bezüglich Information / Cyber Risks, basierend auf Kennzahlen die mit der Allianz Gruppe abgestimmt sind, bewertet und notwendige Massnahmen zur Verbesserung selbiger initiiert.

Die Kunden vertrauen auf die Fähigkeit der IDS, substantielle Datenvolumina effizient zu prozessieren und Analysen und Daten fristgerecht über Datennetzwerke zur Verfügung zu stellen. Die IT-Infrastruktur wird überwiegend von einer Gesellschaft der Allianz Gruppe bereitgestellt. Störungen jeglicher Art in den Rechenzentren können materielle Auswirkungen auf Geschäftsabläufe haben. Es bestehen umfangreiche Vorkehrungen gegen einen teilweisen oder gänzlichen Ausfall der Systeme:

Verteilung der Hardware in räumlich getrennte Sicherheits- und Klimazonen (verschiedene Brandschutzbereiche) mit Zugangskontrollen;

Regionale Aufteilung der Infrastruktur in Rechenzentren in Frankfurt bzw. Paris für das Business Continuity Management

Separate Datensicherungsarchive;

Oracle-RAC (Real Application Cluster) - Exadata bzw. Oracle Cloud Infrastructure (OCI) für Data Warehousing und Analyseapplikationen für optimale Skalierbarkeit und Verfügbarkeit;

Vierfache Datensicherung durch Spiegelung, Backup und Storage-Array-Cluster;

Überwachungsvorkehrungen wie Sicherheits- und Qualitätsprüfungen sowie

Regelmäßige Back-Ups von Software und Daten.

Unter Berücksichtigung der konzerninternen IT-Sicherheitsvorgaben werden die bei der IDS geführten Daten und Programme durch spezifische Zugriffsschutzsysteme bzw. Benutzerberechtigungskonzepte vor unzulässigen Zugriffen und Manipulationen geschützt (Autorisierung / Authentifizierung). Die Distribution der Daten erfolgt hauptsächlich über verschlüsselte und entsprechend gesicherte Netzwerkverbindungen.

Der IT Security Manager von IDS überprüft die Umsetzung der Konzern-Richtlinien und steht in enger Zusammenarbeit mit dem Konzern. Regelmäßige Risikoanalysen sowie die laufende Systemüberwachung geben IDS die Möglichkeit, kritische Entwicklungen frühzeitig zu erkennen, zu analysieren und geeignete Gegenmaßnahmen einzuleiten. Seit 2019 sind diese Aktivitäten im Operationsbereich gebündelt. ITIL-konforme Betriebsprozesse (Incident-, Problem-, Change- und Release Management) sind etabliert. Trotz verschiedenster umfangreicher Maßnahmen des IT-Dienstleisters kann von Seiten IDS keine Garantie dafür abgegeben werden, dass alle potentiellen negativen Ereignisse ohne Auswirkungen auf die Lieferfähigkeit bleiben.

In 2017 wurde erstmalig das Information Security Management System von IDS nach ISO 27001 für die Bereiche Data Management, Risk Controlling, Performance Analyse und Reporting zertifiziert und in 2019 in einem Überwachungsaudit bestätigt. Der Umfang der Zertifizierung umfasst die durch IDS bereitgestellten Services und die Unterstützungsleistungen durch Dritte (z.B. Dienstleister, Geschäftspartner). IDS ist ein Provider quantitativer Analysen, Daten und Reportings für Investmentportfolios Institutioneller und Retail Kunden. Die Kunden haben entweder direkt Zugriff auf die Datenbanken über Tools, erhalten maßgeschneiderte Datensets für die Weiterverarbeitung oder haben ganze Geschäftsprozesse an IDS ausgelagert. Bestimmte Daten und Analysemodelle werden nur von wenigen, im Extremfall einem einzelnen, Marktanbieter zur Verfügung gestellt. Störungen, Fehler oder Lieferschwierigkeiten seitens dieser Anbieter können negative Auswirkungen auf die eigene Lieferfähigkeit und damit auf das Geschäftsmodell unserer Kunden haben. Dies gilt auch für die potentielle Verletzung verschiedenster Lizenz- und Nutzungsvereinbarungen von Daten und Modellen. Daher steht IDS mit seinen Lieferanten in einem intensiven Austausch.

IDS Kunden sind Unternehmen der Finanzindustrie, die in einem zunehmenden Maße der Regulierung ausgesetzt ist. Geschäftsinformationen, die IDS für diese Kunden für deren Portfolios bereitstellt, werden von diesen explizit für regulatorische Reportings genutzt oder fließen implizit auf Kundenseite in derartige Reportings ein. Vom Regulator angeregte Nachfragen unserer Kunden können zu kostenintensiven und langwierigen Analysen führen. Daher hat IDS Kernprozesse nach ISAE 3402 Typ 2 zertifiziert.

Die kontinuierliche Weiterentwicklung eines Notfall- und Wiederanlaufkonzepts durch einen BCM (Business Continuity Management) Verantwortlichen von IDS sowie regelmäßige interne Schulungen zu Kapitalmarkt-Compliance, Data Privacy, Anti-Fraud und Anti-Corruption runden das Instrumentarium zum Risikomanagement ab.

Operationale Risiken anderer Konzernunternehmen bzw. der Konzernmutter, deren Dienstleistung IDS in Anspruch nimmt, unterliegen nicht explizit dem Risikomanagement von IDS. Daraus resultierende Ansprüche gegen IDS bzw. deren Organe wegen fehlerhafter Geschäftsprozesse anderer werden durch entsprechende Konstruktionen aufgefangen bzw. können im Zweifel zu Verlusten der Gesellschaft führen.

Zur Begrenzung etwaiger rechtlicher Risiken werden bei der Ausgestaltung von Verträgen regelmäßig juristische Experten aus der Gruppe oder auch von externen Kanzleien eingebunden.

Reputationsrisiken

Als Reputationsrisiko sind die Einflüsse auf die Geschäftsbeziehung mit unseren Kunden, Geschäftspartnern und Eigentümern definiert, die zu einer negativen Perzeption führen könnten. Im Wesentlichen wird durch einen regelmäßigen und institutionalisierten Informationsaustausch sowie durchgehende Transparenz die Basis dafür geschaffen, eventuellen Reputationsrisiken im Vorfeld zu begegnen. Neue Aktivitäten werden hinsichtlich des Reputationsrisikos vorab bewertet.

Sonstige Risiken

Der geschäftliche Erfolg basiert auf einer hoch motivierten und gut ausgebildeten Belegschaft. Der Wettbewerb in der einschlägigen Industrie (einschließlich IT) um Talente ist sehr intensiv. Daher sind die nachhaltige Bindung und das Rekrutieren von talentierten Mitarbeiter/Innen für die Weiterentwicklung und Bereitstellung der existierenden Services existentiell. Wesentliche Anstrengungen von IDS beziehen sich daher auch auf die Schaffung attraktiver Arbeitsbedingungen und die Weiterentwicklung der Mitarbeiter/Innen. Das Weiterbildungsangebot für die Mitarbeiter/Innen wird regelmäßig überprüft und weiterentwickelt.

Aufgrund des Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrages mit der Allianz SE verpflichtet sich die Gesellschafterin, Verluste der IDS auszugleichen.

Gesamteinschätzung der Risikolage

Aktuell und für das anlaufende Geschäftsjahr konnten keine Risiken identifiziert werden, welche für die Fortsetzung der Unternehmenstätigkeit gefährdend sein könnten. Alle identifizierten Risiken des abgelaufenen Geschäftsjahres sind mit entsprechenden Mitigationsmaßnahmen hinterlegt und mit der Geschäftsleitung abgestimmt.

Vorbehalt bei Zukunftsaussagen

Die Einschätzungen stehen wie immer unter den nachfolgend angegebenen Vorbehalten.

Soweit in diesem Bericht Prognosen oder Erwartungen geäußert werden oder Aussagen die Zukunft betreffen, können diese mit bekannten und unbekannten Risiken und Ungewissheiten verbunden sein. Die tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen können daher wesentlich von den geäußerten Erwartungen und Annahmen abweichen. Neben weiteren hier nicht aufgeführten Gründen ergeben sich eventuell Abweichungen aus Veränderungen der allgemeinen wirtschaftlichen Lage und der Wettbewerbssituation, vor allem in Allianz Kerngeschäftsfeldern und -märkten, aus Akquisitionen sowie der anschließenden Integration von Unternehmen und aus Restrukturierungsmaßnahmen. Auch die Entwicklungen der Finanzmärkte und der Wechselkurse, sowie nationale und internationale Gesetzesänderungen können entsprechenden Einfluss haben. Terroranschläge und deren Folgen können die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß von Abweichungen erhöhen. Gleiches gilt für die Situation in der Ukraine. Die Gesellschaft übernimmt keine Verpflichtung, Zukunftsaussagen zu aktualisieren.

 

München, den 28. Februar 2023

Die Geschäftsführer

Dr. Christoph Plein

Tatjana Ehrlich

Dr. Wolfgang Dietl

Bilanz zum 31. Dezember 2022

AKTIVA

31.12.2022 31.12.2021
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 10.580.652,27 4.713.438,35
2. entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 268.645,46 260.783,97
3. geleistete Anzahlungen 16.052,23 16.052,23
10.865.349,96 4.990.274,55
II. Sachanlagen
1. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 21.654,80 16.256,14
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 22.323,68 31.768,11
10.909.328,44 5.038.298,80
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte:
1. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 0,00 267.656,22
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.182.119,71 1.620.719,12
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 12.994.777,36 13.027.512,52
3. sonstige Vermögensgegenstände 1.576.444,16 1.564.962,55
16.753.341,23 16.213.194,19
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 59.946,72 145.043,05
16.813.287,95 16.625.893,46
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 670.619,64 620.808,70
D. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNG 3.202,27 1.139,24
28.396.438,30 22.286.140,20

PASSIVA

31.12.2022 31.12.2021
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 36.000,00 36.000,00
II. Kapitalrücklage 9.500.000,00 4.000.000,00
III. Gewinnvortrag 440.003,41 440.003,41
9.976.003,41 4.476.003,41
B. RÜCKSTELLUNGEN
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 583.130,07 517.253,16
2. Steuerrückstellung 514.948,00 421.985,00
3. sonstige Rückstellungen 15.913.785,09 13.580.549,97
17.011.863,16 14.519.788,13
C. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 116.717,62 662.630,81
2. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 831.584,79 2.196.747,21
3. sonstige Verbindlichkeiten 460.269,32 430.970,64
davon aus Steuern: 427.274,65 € (Vj. 421.013,24 €)
1.408.571,73 3.290.348,66
28.396.438,30 22.286.140,20

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01.01.2022 bis 31.12.2022

01.01. - 31.12.2022
01.01. - 31.12.2021
1. Umsatzerlöse 79.639.634,48 72.501.154,15
2. andere aktivierte Eigenleistungen 6.293.552,51 4.081.245,69
3. sonstige betriebliche Erträge 3.514.909,42 4.630.588,77
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für bezogene Leistungen -55.243.695,35 -46.977.405,88
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -29.364.976,69 -28.532.513,85
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -6.090.785,12 -5.761.907,79
davon für Altersversorgung: -1.493.163,14 € (Vj. -1.352.107,52 €)
6. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -799.791,23 -398.246,70
b) auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -188.003,30 -40,00
7. sonstige betriebliche Aufwendungen -867.343,92 -572.987,27
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.052,41 51.762,24
davon aus verbundenen Unternehmen: 1.993,13 € (Vj. 0,00 €)
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -153.998,32 -313.861,01
10. Steuern vom Einkommen und Ertrag 14.865,04 0,00
11. Ergebnis nach Steuern -3.240.580,07 -1.292.211,65
12. sonstige Steuern 483.122,28 558.597,61
13. Erträge aus Verlustübernahme 2.757.457,79 733.614,04
14. Jahresüberschuss 0,00 0,00

Anhang für das Geschäftsjahr 2022

Angaben gemäß § 264 Absatz 1a HGB

 

IDS GmbH - Analysis and Reporting Services

Königinstraße 28, 80802 München Handelsregister B des Amtsgerichts München Handelsregisternummer HRB 136982

1. Maßgebliche Rechtsvorschriften

Die IDS erstellt den Jahresabschluss nach Maßgabe der Bestimmungen des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des GmbH-Gesetzes. Es gelten die Vorschriften für große Kapitalgesellschaften. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend.

Immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen

Die hier erfassten Aktiva sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und werden um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend ihrer Nutzungsdauer vermindert. Die Nutzungsdauer beträgt bei immateriellen Vermögensgegenständen 3 bis 6 Jahre, bei allen anderen Anlagegütern 3 bis 12 Jahre. In Ausnahmefällen erfolgt eine außerplanmäßige Abschreibung (2022 war das nicht erforderlich). Die Abschreibungen auf Zugänge des Anlagevermögens während des Geschäftsjahres erfolgen grundsätzlich zeitanteilig. Geleistete Anzahlungen werden zu ihrem Nennwert bilanziert.

Geringwertige Wirtschaftsgüter im Wert bis 250,00 € netto werden sofort abgeschrieben. Für bewegliche Wirtschaftsgüter, die der eigenständigen Nutzung fähig sind, im Wert von 250,00 € netto bis 1.000,00 € netto wird ein steuerlicher Sammelposten nach § 6 Absatz 2a EStG. gebildet, der im Jahr der Bildung und den vier folgenden Wirtschaftsjahren pauschal um jeweils ein Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird.

Wertpapiere des Anlagevermögens werden nach dem gemilderten Niederstwertprinzip bewertet und zu fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt.

Vorräte wurden grundsätzlich mit den Nominalbeträgen angesetzt.

Sonstige Vermögensgegenstände werden mit ihren Anschaffungskosten oder ggf. mit dem niedrigeren Marktwert bewertet.

Forderungen und Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt

Rechnungsabgrenzungsposten wurden grundsätzlich mit den Nominalbeträgen angesetzt.

Vermögen zur Erfüllung von Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen

Das Vermögen wird gemäß § 253 Absatz 1 HGB mit ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt und in Verbindung mit § 246 Absatz 2 HGB mit den Schulden verrechnet. Sofern die Schulden den beizulegenden Zeitwert übersteigen, wird der übersteigende Betrag unter dem Posten Rückstellungen ausgewiesen. Übersteigt der beizulegende Zeitwert den Betrag der Schulden, so wird der übersteigende Betrag unter dem Posten "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" ausgewiesen. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethode des aktiven Unterschiedsbetrags entspricht derjenigen der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen.

Eigenkapital

Das Eigenkapital wird mit dem Nennwert ausgewiesen.

Rückstellungen und Verbindlichkeiten

Die Rückstellungen beinhalten alle ungewissen Verbindlichkeiten. Ihr Umfang richtet sich nach dem notwendigen Erfüllungsbetrag.

Die Pensionsrückstellungen sind nach versicherungsmathematischen Grundsätzen berechnet.

Die Berechnungsmethode wird unter "Erläuterungen zur Bilanz" in Pkt. 2.5 erläutert.

Gemäß § 253 Absatz 2 Satz 1 HGB sind die Rückstellungen für Altersversorgungsverpflichtungen mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und für sonstige Personalverpflichtungen (zum Beispiel Wertkontenmodell) mit dem durchschnittlichen Marktzinssatz aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren abzuzinsen. Ein positiver Unterschiedsbetrag, der sich aus der Bewertung der Altersversorgungsverpflichtungen mit dem siebenjährigen Durchschnittszins gegenüber der Bewertung mit dem zehnjährigen Durchschnittszins ergibt, unterliegt gemäß § 253 Absatz 6 Satz 2 HGB einer Ausschüttungssperre. Diese Ausschüttungssperre führt nicht zu einer Abführungssperre, wenn wie bei der IDS ein Ergebnisabführungsvertrag vorliegt.

2022 wird weiterhin die Vereinfachungsregelung in § 253 Absatz 2 Satz 2 HGB (Restlaufzeit von 15 Jahren) in Anspruch genommen, wobei wie im Vorjahr ein zum Bilanzstichtag prognostizierter Zinssatz zugrunde gelegt wurde. Der Effekt aus einer Änderung des Diskontierungszinssatzes wird in GuV 8 "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" ausgewiesen.

Weitere Erläuterungen inklusive Berechnungsparameter finden sich im Anhang unter "Erläuterungen zur Bilanz" (Pkt. 2.5).

Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt.

Währungsumrechnung

Grundsätzlich werden alle Geschäftsvorgänge in der Originalwährung erfasst und zum jeweiligen Tageskurs (Devisenkassamittelkurs) in Euro umgerechnet. Dabei werden bei Forderungen und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger die Gewinne oder Verluste aus der Umrechnung gemäß § 256a HGB erfolgswirksam erfasst.

3. Erläuterungen zur Bilanz

3.1. Anlagevermögen

Anlagegitter gemäß § 284 Absatz 3 HGB:

Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand 31.12.2021
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
A.I. Immaterielle Vermögensgegenstände
A.I.1 Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 5.437.363 6.561.209 0 0 11.998.572
A.I.2 entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte u.ä. 1.613.742 105.809 0 11.458 1.708.093
A.I.4 geleistete Anzahlungen 16.052 0 0 0 16.052
Summe 7.067.157 6.667.017 0 11.458 13.722.717
A.II. Sachanlagen
A.II.1 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 0 0 0 0
A.II.2 Technische Anlagen und Maschinen 0 0 0 0 0
A.II.3 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 103.578 13.248 0 4.094 112.732
A.II.4 geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0
Summe 103.578 13.248 0 4.094 112.732
A.III Finanzanlagen 31.768 0 0 9.444 22.324
Anlagevermögen 7.202.503 6.680.265 0 24.996 13.857.772
Abschreibungen
Stand 31.12.2021
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Zuschreibung
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
A.I. Immaterielle Vermögensgegenstände
A.I.1 Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 723.925 693.995 0 0 0 1.417.919
A.I.2 entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte u.ä. 1.352.958 97.947 0 11.458 0 1.439.447
A.I.4 geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0 0
Summe 2.076.882 791.942 0 11.458 0 2.857.367
A.II. Sachanlagen
A.II.1 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 0 0 0 0 0
A.II.2 Technische Anlagen und Maschinen 0 0 0 0 0 0
A.II.3 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 87.322 7.849 0 4.094 0 91.077
A.II.4 geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0 0
Summe 87.322 7.849 0 4.094 0 91.077
A.III Finanzanlagen 0 0 0 0 0 0
Anlagevermögen 2.164.204 799.791 0 15.552 0 2.948.444
Bilanzwert
Stand 31.12.2021
EUR
Stand 31.12.2022
EUR
A.I. Immaterielle Vermögensgegenstände
A.I.1 Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 4.713.438 10.580.652
A.I.2 entgeltlich erworbene Konzessionen gewerbliche Schutzrechte u.ä. 260.784 268.645
A.I.4 geleistete Anzahlungen 16.052 16.052
Summe 4.990.275 10.865.350
A.II. Sachanlagen
A.II.1 Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 0 0
A.II.2 Technische Anlagen und Maschinen 0 0
A.II.3 Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 16.256 21.655
A.II.4 geleistete Anzahlungen 0 0
Summe 16.256 21.655
A.III Finanzanlagen 31.768 22.324
Anlagevermögen 5.038.299 10.909.328

Die Position A I 1 (Zugänge) entfällt auf einen Teil der Entwicklungskosten für selbst erstellte Software. Die Position A I 2 enthält im wesentlichen Softwareprodukte, die zur Erbringung kundenspezifischer Dienstleistungen eingesetzt werden. Umbuchungen oder Verrechnungen fielen nicht an.

3.2. Umlaufvermögen

3.2.1. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

31.12.2022
31.12.2021
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.182.119,71 1.620.719,12
Forderungen gegen verbundene Unternehmen 12.994.777,36 13.027.512,52
sonstige Vermögensgegenstände 1.576.444,16 1.564.962,55
16.753.341,23 16.213.194,19

Die Forderungen haben alle eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

Von den Forderungen gegen verbundene Unternehmen entfallen auf die Gesellschafterin (Allianz SE) 5.384.423,61 € (Vj. 10.380.086,18 €), davon 0,00 € (Vj. 9.004.214,57 €) Forderungen aus Cashpool-Guthaben und 2.808.362,70 (Vj. 770.433,76 €) auf Grund des Ergebnisabführungsvertrags.

Die sonstigen Vermögensgegenstände bestehen im Wesentlichen aus Sicherungsgeschäften mit der Allianz SE im Rahmen der Allianz Equity-Incentive-Pläne.

3.2.2. Allianz Equity-Incentive-Pläne

Die Restricted Stock Units (RSU) werden durch Termingeschäfte mit der Allianz SE abgesichert, die als Forderung gegenüber der Allianz SE und als Equity Swap bilanziert werden. Termingeschäfte werden mit den entsprechenden Grundgeschäften als Bewertungseinheit zusammengefasst. Der Ausweis der Grundgeschäfte erfolgt unter den sonstigen Rückstellungen und der Ausweis der Sicherungsgeschäfte unter den sonstigen Vermögensgegenständen. Für die gebildeten Bewertungseinheiten kommt ein Mikro-Hedge zum Ansatz, um Preisänderungsrisiken aufgrund von Marktpreisschwankungen vollständig auszuschließen.

Die Wirksamkeit der Bewertungseinheiten über die spätestens im Jahr 2026 auslaufenden aktienbasierten Vergütungspläne wird prospektiv und retrospektiv durch die Übereinstimmung der Bedingungen, Parameter und Risiken (critical term match - Methode) nachgewiesen.

Zum Bilanzstichtag umfassen die einbezogenen Grundgeschäfte, bestehend aus voraussichtlich zukünftig auszugleichenden Leistungen, ein Volumen von 1.387.549,02 € (Vj. 1.471.485,59 €). Mit den Bewertungseinheiten werden Risiken in Form von Wertänderungen in Höhe von 287.031,14 € (Vj. 361.638,82 €) abgesichert. Die Bilanzierung der Bewertungseinheiten erfolgt nach der Einfrierungsmethode.

3.3. Rechnungsabgrenzungsposten

Im Berichtsjahr wurden im Wesentlichen Vorauszahlungen auf Lizenzgebühren sowie Aufwendungen für IT-Wartungen abgegrenzt, die das Jahr 2023 betreffen.

3.4. Latente Steuern

Aufgrund der bestehenden ertragsteuerlichen Organschaft werden latente Steuern unter analoger Anwendung der §§274 HGB auf Ebene des Organträgers berücksichtigt. Wesentliche Abweichungen zwischen den handels- und steuerrechtlichen Wertansätzen ergeben sich bei den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, die jeweils zu aktiven latenten Steuern führen. Die Bewertung der inländischen Steuerlatenzen erfolgt mit einem Steuersatz in Höhe von 31 Prozent.

3.5. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die IDS hat Pensionszusagen erteilt, für die Pensionsrückstellungen gebildet werden. Ein Teil der Pensionszusagen ist im Rahmen eines "Contractual Trust Arrangements" (Methusalem Trust e.V.) abgesichert. Dieses Treuhandvermögen stellt saldierungspflichtiges Deckungsvermögen dar, wobei als beizulegender Zeitwert der Aktivwert bzw. der Marktwert zugrunde gelegt wird.

Der Erfüllungsbetrag wird auf Basis der Projected Unit Credit-Methode (dies bezeichnet ein Anwartschaftsbarwertverfahren, bezogen auf den erdienten Teil) ermittelt bzw. als Barwert der erworbenen Anwartschaft ausgewiesen. Sofern es sich um wertpapiergebundene Zusagen handelt, wird der Zeitwert der Vermögensgegenstände angesetzt. Bei der Berechnung wurden folgende Zinssätze/ Trendparameter angewandt:

31.12.2022 31.12.2021
Diskontierungszinssatz (10-jähriger Durchschnittszins) 1,79% 1,87%
Diskontierungszinssatz (7-jähriger Durchschnittszins) 1,45% 1,35%
Rententrend (2022 ab 2025) *) 2,00% 2,00%
Gehaltstrend (inkl. durchschnittlichem Karrieretrend) 3,25% 3,25%

*) Wegen der hohen Inflation wurde 2022 erstmalig ein erhöhter Rententrend bis 2024 von 5,5% pro Jahr eingeführt.

Abweichend hiervon wird bei einem Teil der Pensionszusagen die garantierte Rentendynamik von 1% p.a. zugrunde gelegt.

Als biometrische Rechnungsgrundlagen werden die aktuellen Heubeck-Richttafeln RT2005G verwendet, die bzgl. der Sterblichkeit, Invalidisierung und Fluktuation an die unternehmensspezifischen Verhältnisse angepasst wurden. Diese Anpassungen wurden im Jahr 2010 eingeführt und im Jahr 2018 überprüft und neu festgelegt. Als Pensionierungsalter wird die vertraglich vorgesehene bzw. die sich nach dem Rentenversicherungs-Altersgrenzenanpassungsgesetz 2007 ergebende Altersgrenze angesetzt. Nicht ausgewiesene Rückstellungsbeträge gemäß Artikel 67 Absatz 2 EGHGB gibt es bei der IDS nicht.

Der Gesamtbetrag der bei der IDS gebildeten Pensionsrückstellungen und der gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit diesen Rückstellungen verrechneten Vermögensgegenstände setzt sich wie folgt zusammen:

31.12.2022
31.12.2021
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände 10.825.228 9.937.284
Beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände 10.977.363 10.262.149
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 11.560.493 10.779.402

Nach Verrechnung des Erfüllungsbetrages mit dem Zeitwert der zuordenbaren Vermögensgegenstände ergibt sich eine Pensionsrückstellung von 583.130 € (Vj. 517.253 €).

Der mit dem 7-jährigen Durchschnittszins zum 31.12.2022 ermittelte Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt 11.777.729 € und überschreitet den Bilanzwert um 217.236 €.

3.6. Steuerrückstellungen

Der Hauptanteil entfällt auf die Umsatzsteuer von 479.390,00 € (Vj. 381.390,00 €).

3.7. Sonstige Rückstellungen

Von den sonstigen Rückstellungen entfallen 4.999.320,00€ (Vj. 5.144.668,00 €) auf Sondervergütungen. Daneben wurden sonstige Rückstellungen für Urlaubsansprüche in Höhe von 1.005.297,00 € (Vj 1.047.302,00 €), für ausstehende Lieferantenrechnungen in Höhe von 4.734.104,06 € (Vj. 4.509.313,96 €), für drohende Verluste eines angemieteten Bürogebäudes in Höhe von 2.500.000,00 € (Vj. 0,00 €) und für virtuelle Aktien (RSU) in Höhe von 1.029.516,93 € (Vj. 1.077.232,98 €) gebildet.

Die Gesellschaft hat Verpflichtungen aus einem Wertkontenmodell und aus Altersteilzeitverträgen, die unter den Sonstigen Rückstellungen ausgewiesen werden. Das im Methusalem Trust e.V. für das Altersteilzeit-Sicherungsguthaben und das Wertkontenmodell reservierte Vermögen stellt saldierungspflichtiges Deckungsvermögen dar, wobei als beizulegender Zeitwert der Aktivwert bzw. der Marktwert zugrunde gelegt wird. Die Bewertung dieser Verpflichtungen erfolgt im Wesentlichen analog zu den Pensionszusagen und auf Basis der gleichen Rechnungsannahmen (mit Ausnahme des Diskontierungszinssatzes). Die Rückstellungen setzen sich wie folgt zusammen (nicht ausgewiesene Rückstellungen gemäß Art. 67 Abs. 2 EGHGB Fehlanzeige):

31.12.2022
31.12.2021
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände 2.131.228 1.851.178
Beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände 2.126.970 1.853.073
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 2.123.768 1.851.933

Für die Verpflichtungen aus Altersteilzeit, bei denen der Zeitwert der zugeordneten Vermögensgegenstände die Rückstellung übersteigt, weist die IDS den saldierten Wert in Höhe von 3.023 € (1.139 €) in der Position "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" aus.

3.8. Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten (s. nachfolgende Aufstellung) haben alle eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

3.9. Verbindlichkeitenspiegel

Art der Verbindlichkeit 31.12.2022
31.12.2021
Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung 116.717,62 662.630,81
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 831.584,79 2.196.747,21
sonstige Verbindlichkeiten 460.269,32 430.970,64
-davon aus Steuern 427.274,65 421.013,24
1.408.571,73 3.290.348,66

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen resultieren aus dem Verrechnungsverkehr (Abwicklung von Dienstleistungen). Auf die Gesellschafterin entfielen davon 254.017,36 € (Vj. 42.726,88 €).

4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1. Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse betragen 79.639.634,48 € (Vj. 72.501.154,15 €) und entfallen im Wesentlichen auf Dienstleistungen. Von den Umsatzerlösen entfallen 19.166.976,19 € (Vj. 17.396.738,99 €) auf Kunden aus dem Ausland.

4.2. Sonstige betriebliche Erträge

Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen handelt es sich überwiegend um Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 3.310.361,62 € (Vj. 4.605.745,05 €).

4.3. Materialaufwand

Unter dieser Position werden die Aufwendungen für bezogene Dienstleistungen ausgewiesen.

4.4. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Weiterbildung und Recruiting, Reisekosten, Honorare sowie Erstattungen an Angestellte und Dienstleistungsempfänger/Kunden.

4.5. Zinsen und ähnliche Aufwendungen

Aus der Aufzinsung langfristiger Rückstellungen resultiert ein Aufwand von 104.045,32 € (Vj. 283.441,57 €) wovon auf die Altersversorgung 83.069,14 € (Vj 258.964,53 €) entfallen.

4.6. Finanzergebnis

Aus der Verrechnung von Vermögensgegenständen und Schulden nach § 246 Absatz 2 HGB ergab sich eine Saldierung folgender Aufwendungen und Erträge:

Pensionen 31.12.2022
Pensionen 31.12.2021
Sonstige 31.12.2022
Sonstige 31.12.2021
Ertrag aus dem beizulegenden Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände 68.919 540.490 -5.765 38.813
Rechnerische Verzinsung des Erfüllungsbetrages der verrechneten Schulden -111.325 -514.023 -690 -17.758
Effekt aus der Änderung des Diskontierungszinssatzes für den Erfüllungsbetrag -40.345 -254.968 63 142
Netto-Betrag der verrechneten Erträge und Aufwendungen -82.751 -228.501 -6.392 20.913

Das Finanzergebnis beträgt -148.945,91 € (Vj. -262.098,77 €) und beinhaltet neben dem oben angegebenen Nettobetrag insbesondere die Zinserträge/ -aufwendungen aus dem Cash-Pool.

4.7. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag

Es besteht eine steuerliche Organschaft mit der Allianz SE. Die Steuern werden daher auf die Allianz SE umgelegt.

4.8. Sonstige Steuern

Aus der Umsatzsteuerjahreserklärung für das Vorjahr resultiert ein Ertrag in Höhe von 581.637,64 € (Vj. 645.914,04 €).

5. Sonstige Angaben

5.1. Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse bestehen im Rahmen der betrieblichen Altersversorgung. Grundlage der betrieblichen Altersversorgung für die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der deutschen Tochtergesellschaften, die bis zum 31.12.2014 eingetreten sind, ist in der Regel die Mitgliedschaft in der Allianz-Versorgungskasse VVaG (AVK), die als rechtlich selbständige und regulierte Pensionskasse der Aufsicht der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht unterliegt. Die Leistungen der AVK werden nach dem Einmalbeitragssystem über Zuwendungen der Trägergesellschaften an die Kasse durch Gehaltsumwandlung finanziert. Zu den Trägergesellschaften gehört neben der Allianz SE, der Allianz Deutschland AG, der Allianz Versicherungs-AG und der Allianz Lebensversicherungs-AG unter anderem auch die IDS.

Die IDS ist verpflichtet, anteilige Verwaltungskosten der AVK zu tragen und entsprechend den Rechtsgrundlagen gegebenenfalls Zuschüsse zu leisten. Außerdem leisten die Trägergesellschaften für die bis zum 31.12.2014 eingetretenen Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen Zuwendungen an den Allianz Pensionsverein e.V. (APV). Weil die Anpassungsverpflichtung nach § 16 BetrAVG im Alttarif des APV nicht rückgedeckt ist, ist zum 31.12.2022 das Deckungsvermögen des APV geringer als die Versorgungsverpflichtungen. Der Fehlbetrag zum 31.12.2022 beträgt 3.369.949 € (Vj. 3.095.733 €). Die Gesellschaft macht von dem Wahlrecht nach Artikel 28 Absatz 1 EGHGB Gebrauch, hierfür keine Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten zu bilden, da die gesetzlich vorgeschriebene Anpassung der Renten an den Verbraucherpreisindex durch zusätzliche Beiträge an den APV finanziert wird.

Sowohl die AVK als auch der APV wurden für Neueintritte ab dem 1.1.2015 geschlossen. Für Neueintritte ab dem 1.1.2015 wurde die betriebliche Altersversorgung einheitlich neu geregelt. Die IDS leistet für diese einen monatlichen Beitrag in eine Direktversicherung bei der Allianz Lebensversicherungs-AG, welcher im Rahmen der Entgeltumwandlung finanziert wird. Außerdem wird monatlich ein Arbeitgeberbeitrag im Rahmen einer Direktzusage gewährt.

Die Allianz SE haftet durch Schuldbeitritt gesamtschuldnerisch für einen Teil der Pensionszusagen. Die IDS erstattet die Kosten; die Allianz SE hat die Erfüllung übernommen. Daher werden diese Pensionsverpflichtungen bei der Allianz SE und nicht bei der Gesellschaft bilanziert. Mit Wirkung zum 1. Januar 2017 erstatten die Gesellschaften für ihre Angestellten lediglich noch die Dienstzeitaufwände. Für die Risiken aus Zins, Inflation und Biometrie erfolgt keine Erstattung mehr. Die gesamtschuldnerische Haftung der IDS aus diesen Pensionszusagen sowie die diesen Haftungsverbindlichkeiten gegenüberstehenden Rückgriffsforderungen an die Allianz SE betragen:

31.12.2022
31.12.2021
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 7.236.775 6.896.164
Nicht ausgewiesener Rückstellungsbetrag gemäß Artikel 67 Absatz 2 EGHGB 0 0
Gesamtschuldnerische Haftung bzw. Rückgriffsforderung gegenüber der Allianz SE 7.236.775 6.896.164

5.2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Neben den Haftungsverhältnissen bestehen keine sonstigen finanziellen Verpflichtungen.

5.3. Geschäftsführung

 

Dr. Christoph Plein, Chief Executive Officer

 

Dr. Wolfgang Dietl, Kaufmännischer Geschäftsführer

 

Tatjana Ehrlich, Sonderaufgaben

5.4. Gesamtbezüge der Geschäftsführung

Unter Anwendung der Regelungen in § 286 Absatz 4 HGB unterbleiben die Angaben zu den Bezügen der aktiven Geschäftsführer. Die Gesamtvergütung für ehemalige Geschäftsführer im Ruhestand betrug 133.051,80 € (Vj. 130.818,36€).

Die Pensionsverpflichtungen für ehemalige Geschäftsführer beziehungsweise deren Hinterbliebene stellen sich wie folgt dar:

31.12.2022
31.12.2021
Anschaffungskosten der verrechneten Vermögensgegenstände 1.019.897 983.217
Beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände 1.019.897 983.217
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden 4.150.249 3.992.451
Nicht ausgewiesener Rückstellungsbetrag gemäß Artikel 67 Absatz 2 EGHGB 0 0
Pensionsrückstellung 3.130.352 3.009.234

Als beizulegender Zeitwert der verrechneten Vermögensgegenstände wird der Aktivwert der Rückdeckungsversicherung zugrunde gelegt.

5.5. Anzahl der Mitarbeiter im Jahresdurchschnitt

Im Jahresdurchschnitt 2022 beschäftigte die IDS 331 (Vj. 324) Arbeitnehmer.

2022 2021
Arbeitnehmer Vollzeit 262 259
Arbeitnehmer Teilzeit 69 65
Summe 331 324

5.6. Jahresfehlbetrag/ Ausschüttungssperre (§ 268 Absatz 8 HGB)

Die aus § 268 Absatz 8 HGB resultierende Ausschüttungs-/Abführungssperre beträgt 4.713.438,35 €. Der Gewinnvortrag aus dem Vorjahr wird 2022 auf neue Rechnung vorgetragen. Der Verlust 2022 in Höhe von 2.757.457,79 € (Vj. 733.614,04 €) wird auf Grund des Ergebnisabführungsvertrags von der Allianz SE ausgeglichen.

5.7. Nachtragsbericht

Es sind keine Vorgänge, die für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der IDS von besonderer Bedeutung gewesen wären, nach Schluss des Geschäftsjahrs bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses eingetreten.

5.8. Honorar des Abschlussprüfers

Die Angaben zum Gesamthonorar des Abschlussprüfers gemäß § 285 Nr. 17 HGB für Leistungen an die IDS sind im Konzernabschluss der Allianz SE, München, enthalten.

5.9. Beirat

 

Dr. Claus Stickler, Vorsitzender

Managing Director der Allianz Investment Management SE (AIM)

 

Michael Peters

Head of Investment Business Management bei der Allianz Global Investors GmbH

 

Alexandra Auer

COO, BD Head Asset Management, Allianz Global Investors GmbH

 

Dr. Roman Sauer

Head of Group Accounting & Reporting, Allianz SE

5.10 Konzernzugehörigkeit

Die IDS gehört zum Allianz Konzern unter Führung der Allianz SE, München. Konzernabschluss und -lagebericht werden im Geschäftsbericht der Allianz SE veröffentlicht und nach deren Hauptversammlung beim Betreiber des Bundesanzeigers eingereicht und dort veröffentlicht. Sie können im Unternehmensregister eingesehen oder bei der IDS angefordert werden. Seit 2017 wird die IDS in den Konzernabschluss einbezogen. Zwischen der IDS und der Allianz SE besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

 

München, den 28. Februar 2023

Die Geschäftsführer

Dr. Christoph Plein

Tatjana Ehrlich

Dr. Wolfgang Dietl

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERS

An die IDS GmbH - Analysis and Reporting Services, München

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der IDS GmbH - Analysis and Reporting Services, München, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2022 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der IDS GmbH - Analysis and Reporting Services für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2022 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2022 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Beirats für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Beirat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können.

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben.

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben.

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann.

beurteilen wir Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt.

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft.

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

 

München, den 26. Mai 2023

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Christine Keller, Wirtschaftsprüferin

ppa. Pascal Bockhold, Wirtschaftsprüfer

Gesellschafterbeschluss der IDS GmbH - Analysis and Reporting Services München

Die alleinige Gesellschafterin der IDS GmbH - Analysis and Reporting Services mit Sitz in München beschließt unter Verzicht auf die Abhaltung einer Gesellschafterversammlung im schriftlichen Verfahren:

1.

Der von den Geschäftsführern vorgelegte Jahresabschluss zum 31.12.2022 wird festgestellt. Die Bilanzsumme beträgt EUR 28.396.438,30

2.

Die Gesellschaft hat mit der Allianz SE einen Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag geschlossen.

Aufgrund dieses Vertrages wird ein Verlust in Höhe von EUR 2.757.457,79 von der Allianz SE übernommen.

3.

Den Geschäftsführern wird für das Geschäftsjahr 2022 Entlastung erteilt.

 

München, den 15.6.2023

Allianz SE

Claus Stickler

Roman Sauer

Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 wurde am 30.06.2023 festgestellt.

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