Metabo Grundstücksverwaltung Beteiligungs-GmbH
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Official financial statements and annual reports
metabo AktiengesellschaftNürtingenKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015KonzernbilanzAKTIVA
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang zum Konzernabschlussmetabo AG
A. Allgemeine AngabenDie metabo AG als Mutterunternehmen des Konzerns ist im Handelsregister beim Amtsgericht Stuttgart in Deutschland unter der Nr. 225005 HRB eingetragen. Sitz der Gesellschaft ist Nürtingen, Deutschland. Die Satzung besteht in der Fassung vom 21. Februar 2013. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Konzern ist in den Bereichen Maschinen-, Metallwaren-, Werkzeug- und Schleifmaschinenbau tätig. Der Konzern stellt insbesondere die durch das Warenzeichen "Metabo" geschützten Maschinen, Werkzeuge und Geräte her und betreibt Handel mit eigenen und fremden Erzeugnissen. Der vorliegende Konzernabschluss wird in den Konzernabschluss der Power Tool Invest B.V., Haarlemmermeer/Niederlande, einbezogen, die für den größten Kreis von Unternehmen einen Konzernabschluss aufstellt. Sie hält 80,0 % der auf Namen lautenden Stückaktien der metabo AG. Mit Wirkung vom 1. März 2016 hat Hitachi Koki Ltd, Tokio/Japan, sämtliche Aktien von Chequers Capital XVI FCPR, Paris/Frankreich, an Power Tool Invest B.V., Haarlemmermeer/Niederlande, der Muttergesellschaft der metabo AG, sowie die weiteren Aktien der metabo AG im Eigentum der Altaktionäre sowie des Managements übernommen. Rechnungslegung Der Konzernabschluss der metabo AG wurde in Übereinstimmung mit den vom International Accounting Standards Board (IASB) verabschiedeten International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, den Interpretationen des IFRS Interpretation Committee (IFRS IC) und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften erstellt. Der Vorstand der metabo AG hat den Konzernabschluss am 11. April 2016 zur Genehmigung an den Aufsichtsrat, der am 15. April 2016 tagen wird, freigegeben. Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Sofern nichts anderes angegeben ist, werden sämtliche Werte in Tausend Euro (TEUR) angegeben. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Umsatzkostenverfahren angewendet. Es wurden die gleichen Rechnungslegungsvorschriften angewendet wie im Vorjahr. Die 2015 erstmals anzuwendenden Änderungen in den Standards hatten keine Auswirkung auf den Konzernabschluss. EU-Endorsement erfolgt Folgende bereits veröffentlichte Standards, die bereits im Rahmen des sog. Endorsement-Verfahrens in das EU-Recht übernommen wurden, für das Geschäftsjahr 2015 aber noch nicht verpflichtend anzuwenden sind, werden vom Konzern noch nicht angewendet: Änderungen von IAS 16 und IAS 38: Klarstellung zulässiger Abschreibungsmethoden Die Änderung von IAS 16 und IAS 38 wurde im Mai 2014 veröffentlicht und ist erstmals im Geschäftsjahr anzuwenden, das am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnt. Die Änderungen präzisieren den in IAS 16 und IAS 38 enthaltenen Grundsatz, dass die Umsatzerlöse den wirtschaftlichen Nutzen, der aus dem Betrieb eines Geschäfts (zu dem der Vermögenswert gehört) generiert wird, widerspiegeln. Die Umsatzerlöse stellen hingegen nicht den wirtschaftlichen Nutzen dar, der durch die Nutzung des Vermögenswerts verbraucht wird. Infolgedessen kann das Verhältnis zwischen dem erzielten Umsatz und dem erwarteten künftigen Gesamtumsatz nicht für die Abschreibung von Sachanlagen herangezogen werden, sondern lediglich - und dies auch nur in sehr begrenzten Fällen - für die Abschreibung von immateriellen Vermögenswerten. Die Änderung ist prospektiv anzuwenden. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Änderungen von IFRS 11:Gemeinsame Vereinbarungen - Bilanzierung des Erwerbs von Anteilen Die Änderung von IFRS 11 wurde im Mai 2014 veröffentlicht und ist erstmals im Geschäftsjahr anzuwenden, das am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnt. Die Änderung schreibt vor, dass ein gemeinschaftlich Tätiger (joint operator), der den Erwerb eines Anteils an einer gemeinschaftlichen Tätigkeit bilanziert, bei der es sich um einen Geschäftsbetrieb im Sinne des IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse handelt, die entsprechenden Grundsätze für die Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen nach IFRS 3 und anderen Standards anzuwenden und die in diesen Standards für Unternehmenszusammenschlüsse geforderten Angaben zu machen hat. Sie stellt darüber hinaus klar, dass ein bislang gehaltener Anteil an einer gemeinschaftlichen Tätigkeit nicht neu bewertet wird, wenn ein weiterer Anteil an derselben gemeinschaftlichen Tätigkeit unter Beibehaltung der gemeinschaftlichen Führung erworben wird. Außerdem wurde eine Ausnahme vom Anwendungsbereich aufgenommen, die präzisieren soll, dass die Änderungen keine Anwendung finden, wenn die Parteien (einschließlich des berichtenden Unternehmens), die sich die gemeinschaftliche Führung teilen, unter der gemeinsamen Beherrschung (common control) einer Partei stehen. Die Änderung betrifft sowohl den erstmaligen Erwerb von Anteilen an einer gemeinschaftlichen Tätigkeit als auch den Erwerb weiterer Anteile an derselben gemeinschaftlichen Tätigkeit. Die Änderung ist prospektiv anzuwenden. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Verbesserungen zu IFRS (2010-2012) Bei den Verbesserungen zu IFRS (2010-2012) handelt es sich um einen Sammelstandard, der im Dezember 2013 veröffentlicht wurde und Änderungen in verschiedenen IFRS zum Gegenstand hat, welche mehrheitlich für Geschäftsjahre anzuwenden sind, die am oder nach dem 1. Februar 2015 beginnen. Der Konzern hat die folgenden Änderungen noch nicht angewandt:
Änderung von IAS 1: Offenlegungsinitiative Als Teil seines übergeordneten Projekts "Disclosure Initiative" zur Würdigung und Verbesserung von Darstellungs- und Angabepflichten hat der IASB erste Änderungen zu IAS 1 Darstellung des Abschlusses veröffentlicht. Diese umfassen begrenzte Änderungen, die Unternehmen ermuntern sollen, mehr Ermessen bei der Angabe und Darstellung von Informationen auszuüben. Dies betrifft z.B. die Klarstellung, dass sich die Wesentlichkeit auf den gesamten Abschluss bezieht und die Angabe unwesentlicher Informationen die Nützlichkeit von Finanzangaben einschränken kann. Ferner sollte mehr Ermessen auch bezogen auf die Stelle im Abschluss und die Reihenfolge von Informationen ausgeübt werden. Außerdem stellen die Änderungen klar, welche Vorschriften für die Darstellung zusätzlicher Zwischensummen in der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und im sonstigen Ergebnis gelten. Sie sind verpflichtend anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Verbesserungen zu IFRS (2012-2014) Bei den Verbesserungen zu IFRS 2012-2014 handelt es sich um einen Sammelstandard, der im September 2014 veröffentlicht wurde und Änderungen in verschiedenen IFRS zum Gegenstand hat, welche verpflichtend für Geschäftsjahre anzuwenden sind, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen. Der Konzern hat die folgenden Änderungen noch nicht angewandt:
Änderungen von IAS 19: Leistungsorientierte Pläne: Arbeitnehmerbeiträge Die Änderung von IAS 19 wurde im November 2013 veröffentlicht und ist erstmals im Geschäftsjahr anzuwenden, das am oder nach dem 1. Februar 2015 beginnt. Die Änderung regelt die Erfassung von Beiträgen von Arbeitnehmern oder Dritten zum Pensionsplan als Reduktion des Dienstzeitaufwands, sofern diese die in der Berichtsperiode erbrachte Leistung widerspiegeln. Die Änderung ist rückwirkend anzuwenden. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Die Auswirkungen aus der erstmaligen Anwendung auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns werden derzeit analysiert. Aus den vorgenannten Änderungen werden keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss erwartet. EU-Endorsement ausstehend Folgende bereits veröffentlichte Standards, für die ein EU-Endorsement nicht erfolgt ist, sind für das Geschäftsjahr 2015 noch nicht verpflichtend anzuwenden und werden vom Konzern noch nicht angewendet. Der Konzern beabsichtigt nicht die Änderungen vorzeitig anzuwenden. Die Auswirkungen der nachfolgend beschriebenen Änderungen werden vom Konzern noch analysiert. Wesentliche Auswirkungen auf den Konzernabschluss werden derzeit nicht erwartet. IFRS 9 Finanzinstrumente Am 24. Juli 2014 hat das IASB den finalen Standard IFRS 9 Finanzinstrumente (IFRS 9 [2014]) veröffentlicht, der die Ergebnisse aller Phasen des IFRS 9-Projekts enthält und sowohl IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung als auch alle vorherigen Versionen von IFRS 9 Finanzinstrumente ersetzt. IFRS 9 ist erstmals für das Geschäftsjahr anzuwenden, das am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnt. Eine vorzeitige Anwendung des finalen Standards (IFRS 9 [2014]) ist jederzeit zulässig. Mit Ausnahme der Bilanzierung von Sicherungsgeschäften ist der Standard rückwirkend anzuwenden, jedoch ist die Angabe von Vergleichsinformationen nicht erforderlich. Für Unternehmen besteht zudem die Möglichkeit, lediglich die Vorschriften zum Ausweis der auf das eigene Kreditrisiko zurückzuführenden Wertänderungen vorzeitig anzuwenden, ohne gleichzeitig die anderen Vorschriften von IFRS 9 (2014) anwenden zu müssen. Der Standard beinhaltet Neuregelungen zur Klassifizierung und Bewertung, zur Wertminderung sowie zur Sicherungsbilanzierung (Hedge Accounting). IFRS 15 Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden Im September 2015 hat das IASB die Änderung an IFRS 15 Effective Date of IFRS 15 betreffend der Verschiebung des verpflichtenden Zeitpunkts des Inkrafttretens von IFRS 15 veröffentlicht. Der Standard ist für Berichtsperioden anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung von IFRS 15 ist weiterhin zulässig. Der Standard ist rückwirkend anzuwenden. Der Standard führt ein neues Modell zur Umsatzrealisierung mit fünf Analyseschritten ein, das auf alle Umsätze aus Verträgen mit Kunden anzuwenden ist. Das Kernprinzip des Standards besteht darin, dass ein Unternehmen Umsatzerlöse zum Zeitpunkt der Übertragung von Gütern oder Dienstleistungen auf Kunden in Höhe der Gegenleistung zu erfassen hat, mit der das Unternehmen im Gegenzug für die Übertragung dieser Güter oder Dienstleistungen rechnen kann. Die Grundsätze in IFRS 15 bieten einen strukturierteren Ansatz zur Bewertung und Erfassung von Umsatzerlösen. Der Anwendungsbereich des Standards erstreckt sich über alle Arten von Branchen und Unternehmen und ersetzt daher alle bestehenden Vorschriften, die den Bereich der Umsatzrealisierung betreffen (IAS 11 Fertigungsaufträge, IAS 18 Umsatzerlöse, IFRIC 13 Kundenbindungsprogramme, IFRIC 15 Verträge über die Errichtung von Immobilien, IFRIC 18 Übertragung von Vermögenswerten durch einen Kunden und SIC 31 Umsatzerlöse - Tausch von Werbedienstleistungen). IFRS 16 Leasingverhältnisse Das IASB hat im Januar 2016 den neuen Standard zur Leasingbilanzierung veröffentlicht. IFRS 16 gilt erstmals für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen. Dieser sieht für Leasingnehmer für die meisten Leasingverhältnisse den verpflichtenden Ansatz des Nutzungsrechts am Leasinggegenstand und einer korrespondierenden Leasingverbindlichkeit vor. Für Leasinggeber gibt es hingegen lediglich geringfügige Änderungen im Vergleich zur Klassifizierung und Bilanzierung von Leasingverhältnissen nach IAS 17. IFRS 16 erfordert sowohl für Leasingnehmer als auch für Leasinggeber erweiterte Anhangsangaben. Eine vorzeitige Anwendung ist unter der Maßgabe zulässig, dass IFRS 15 Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden bereits angewendet wird oder zusammen mit IFRS 16 zum gleichen Zeitpunkt angewendet wird. Änderung von IAS 12: Erfassung latenter Steueransprüche für nicht realisierte Verluste Das IASB hat im Januar 2016 Änderungen von IAS 12: Erfassung latenter Steueransprüche für nicht realisierte Verluste veröffentlicht. Sie sind für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist zulässig. Diese Änderungen sollen die in der Praxis nicht einheitliche Bilanzierung latenter Steueransprüche aus nicht realisierten Verlusten, die im Zusammenhang mit zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten Vermögenswerten auftreten, klarstellen. Änderung von IAS 7: Kapitalflussrechnungen Das IASB hat am 29. Januar 2016 Änderungen an IAS 7: Kapitalflussrechnungen veröffentlicht. Die neuen Vorschriften sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2017 beginnen. Eine vorzeitige Anwendung ist gestattet. Die Erstanwendung erfolgt prospektiv. Die Änderungen zielen insbesondere darauf ab, relevante Informationen an die Abschlussadressaten zu vermitteln, um Veränderungen der Schulden aus Finanzierungstätigkeit besser beurteilen zu können. Dies beinhaltet sowohl zahlungswirksame als auch zahlungsunwirksame Vorgänge. Im Vordergrund der Angabepflichten stehen Schulden, die aktuell oder künftig Zahlungsströme generieren, die im Sinne von IAS 7 Kapitalflussrechnungen der Finanzierungstätigkeit eines Unternehmens zuzuordnen sind. Nachfolgend aufgelistete Neuregelungen sind auf den Konzern nicht anwendbar und werden daher keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben:
Konsolidierungskreis In den Konzernabschluss der metabo Aktiengesellschaft sind neben der metabo Aktiengesellschaft (im Folgenden kurz: metabo AG) als Mutterunternehmen alle direkt und indirekt gehaltenen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, an denen die metabo AG unmittelbar oder mittelbar mehr als 50 % der Anteile hält oder aus anderen Gründen die Möglichkeit hat, deren Finanz- und Geschäftspolitik zu beherrschen (Control-Verhältnis). Die Einbeziehung beginnt zu dem Zeitpunkt, ab dem das Control-Verhältnis besteht; sie endet, wenn diese Möglichkeit nicht mehr gegeben ist. Aufstellung des Anteilsbesitzes und Konsolidierungskreis zum 31. Dezember 2015
1) Einbeziehung auf Grundlage des
Control-Konzepts nach IFRS 10.
Zusammenfassung wesentlicher Rechnungslegungsmethoden Der Konzernabschluss wurde grundsätzlich nach dem Prinzip der historischen Anschaffungs- und Herstellungskosten aufgestellt. Davon abweichend wurden einzelne finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten sowie das Planvermögen für die Rückstellungen für Pensionen und für Altersteilzeit zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Im Folgenden werden die grundlegenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die bei der Aufstellung des Konzernabschlusses angewendet wurden, dargestellt: Konsolidierungsmethoden Die Vermögenswerte und Schulden der in den Konzernabschluss einbezogenen inländischen und ausländischen Unternehmen werden in den für den Konzern geltenden einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden angesetzt und bewertet. Beim Unternehmenserwerb sind die Vermögenswerte und Schulden der erworbenen Tochterunternehmen mit ihrem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt zu bewerten. Soweit der Kaufpreis der Anteile die identifizierten, zum Zeitwert zu bewertenden Vermögenswerte und Schulden übersteigt, wird der Unterschiedsbetrag als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Im Falle eines negativen Unterschiedsbetrags erfolgt eine erneute Bewertung der identifizierbaren Vermögenswerte und Schulden sowie eine erneute Bemessung der Anschaffungskosten. Ein danach verbleibender negativer Unterschiedsbetrag wird erfolgswirksam erfasst. Aufgedeckte stille Reserven und Lasten werden im Rahmen der Folgekonsolidierung entsprechend den korrespondierenden Vermögenswerten und Schulden fortgeführt, abgeschrieben bzw. aufgelöst. Aktivierte Geschäfts- oder Firmenwerte werden nach IFRS 3 nicht planmäßig abgeschrieben, sondern es wird jährlich eine Wertminderungsprüfung durchgeführt. Neue Zusammenschlüsse, die nach IFRS 3 zu bilanzieren wären, liegen zum Bilanzstichtag nicht vor. Die Jahresergebnisse der im Laufe des Jahres erworbenen oder veräußerten Tochterunternehmen werden vom effektiven Erwerbszeitpunkt an bis zum Abgangszeitpunkt in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung einbezogen. Das Geschäftsjahr der einbezogenen Unternehmen entspricht dem Geschäftsjahr des Mutterunternehmens. Alle Forderungen, Verbindlichkeiten, Umsätze, sonstige Erträge und Aufwendungen innerhalb des Konsolidierungskreises werden eliminiert. Die dabei entstandenen Aufrechnungsdifferenzen aus der Aufwands- und Ertragskonsolidierung wurden in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung mit den sonstigen betrieblichen Aufwendungen bzw. sonstigen betrieblichen Erträgen verrechnet. Ausgleichsposten aus der Schuldenkonsolidierung wurden erfolgswirksam unter den sonstigen betrieblichen Ertrag ausgewiesen. Zwischenergebnisse aus den konzerninternen Lieferbeziehungen in das Anlage- und Vorratsvermögen werden herausgerechnet, soweit sie nicht von untergeordneter Bedeutung sind. Währungsumrechnung Die Berichtswährung des Konzerns ist der Euro. Fremdwährungsgeschäfte werden in den Einzelabschlüssen der metabo AG und der einbezogenen Unternehmen mit den Kursen zum Zeitpunkt der Geschäftsvorfälle umgerechnet. Am Bilanzstichtag werden monetäre Vermögenswerte und Schulden in Fremdwährung mit dem Stichtagskurs bewertet. Umrechnungsdifferenzen werden erfolgswirksam erfasst. Umrechnungsdifferenzen aus monetären Posten, die Teil einer Nettoinvestition sind, werden im sonstigen Ergebnis erfasst. Die Abschlüsse der ausländischen Unternehmen werden nach dem Konzept der funktionalen Währung in Euro umgerechnet. Da die Tochterunternehmen ihre Geschäfte in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von einbezogenen Gesellschaften, die in Fremdwährung aufgestellt sind, mit monatlichen Durchschnittskursen in Euro umgerechnet. Vermögenswerte und Schulden werden zum Stichtagskurs umgerechnet. Währungsdifferenzen werden erfolgsneutral behandelt und als übrige Rücklagen im Eigenkapital ausgewiesen. Die folgende Tabelle stellt die bei der Umrechnung in Euro verwendeten Kurse dar:
B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenKlassifizierung in kurzfristig und langfristig Der Konzern gliedert seine Vermögenswerte und Schulden in der Bilanz in kurz- und langfristige Vermögenswerte bzw. Schulden. Ein Vermögenswert ist als kurzfristig einzustufen, wenn:
Alle anderen Vermögenswerte werden als langfristig eingestuft. Eine Schuld ist als kurzfristig einzustufen, wenn:
Alle anderen Schulden werden als langfristig eingestuft. Latente Steueransprüche und -schulden werden als langfristige Vermögenswerte bzw. Schulden eingestuft. Geschäfts- oder Firmenwert Der Konzern aktiviert einen Geschäfts- oder Firmenwert und unterzieht diesen einem jährlich durchzuführenden Werthaltigkeitstest. Ist die Werthaltigkeit nicht mehr gegeben, wird eine Wertminderung vorgenommen. Anderenfalls wird der Wertansatz gegenüber dem Vorjahr unverändert beibehalten. Wertminderungen des Geschäfts- oder Firmenwerts werden nicht rückgängig gemacht, auch wenn eine Wertminderung nicht mehr vorliegt. Metabo führt jährlich eine Überprüfung der Werthaltigkeit des Geschäfts- oder Firmenwerts durch. Die regelmäßige jährliche Überprüfung der Werthaltigkeit des Geschäfts- oder Firmenwerts erfolgt zum Stichtag 31. Dezember. Dabei wird der erzielbare Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit deren Buchwert gegenübergestellt. Als erzielbarer Betrag wird der Nutzungswert herangezogen. Die Nutzungswerte der zahlungsmittelgenerierenden Einheiten werden durch Diskontierung zukünftiger Zahlungsströme bestimmt. Der Ermittlung liegen die folgenden wesentlichen Annahmen zugrunde: Über einen Prognosezeitraum von drei Jahren erfolgt eine detaillierte Planung der Cashflows für die zahlungsmittelgenerierenden Einheiten. Nachfolgende Perioden werden durch den Ansatz einer ewigen Rente, die auf Basis des Durchschnitts der Planjahre 2016 bis 2018 bestimmt wird, berücksichtigt. Die Planung basiert auf Erwartungen bezüglich der zukünftigen Marktentwicklung unter Berücksichtigung der bisherigen Geschäftsentwicklung. Wesentliche Annahmen betreffen die Umsatzentwicklung und das Ergebnis nach Steuern. Die Umsatzplanung erfolgt im Konzern auf Basis von Produktgruppen sowie Vertriebseinheiten, welche nach Regionen gegliedert sind. Zur Umsatzplanung werden unterschiedliche Informationen herangezogen. Im Hinblick auf die kurzfristige Planung werden u.a. Angaben der Vertriebseinheiten und Angaben aus unabhängigen Quellen zum Marktumfeld herangezogen. Mittelfristig geht Metabo bei der Umsatzplanung davon aus, dass der Elektrowerkzeugmarkt je nach Region ein bestimmtes Wachstum erreicht. Kosten werden im Konzern ebenso sowohl auf Basis von Produktgruppen als auch Vertriebseinheiten geplant. Dabei werden Effizienzen und Kostensteigerungen entsprechend der regionalen konjunkturellen Entwicklung umsatzabhängig berücksichtigt. Als Abzinsungssatz wurde zum 31. Dezember 2015 ein Kapitalkostensatz (WACC) vor Steuern von 7,6 % (2014: 7,8 %) verwendet. Der Kapitalkostensatz ergibt sich aus dem Basiszins nach Methode des Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW), der Marktrisikoprämie und dem Beta-Faktor. Der Beta-Faktor stellt das individuelle Risiko einer Aktie im Vergleich zu einem Marktindex dar. Er wird als Durchschnittswert der Vergleichsunternehmen (Peer Group) ermittelt. Der Renditezuschlag für die Fremdkapitalkosten ("Debt Spread") als Aufschlag auf den risikolosen Basiszins wurde aus dem Rating einer Vergleichs-Gruppe ("Peer Group") abgeleitet. Für die Ermittlung des Endwerts ("Terminal Value") wurde, wie im Vorjahr, der Abzinsungssatz unter Berücksichtigung eines Wachstumsabschlags von 1,0 % verwendet. Aus der zum 31. Dezember 2015 durchgeführten Überprüfung der Werthaltigkeit des Geschäfts- oder Firmenwerts ergab sich kein Abwertungsbedarf. Auch vom Management für möglich gehaltene Änderungen der wesentlichen Parameter würden zu keinem Abwertungsbedarf führen. Immaterielle Vermögenswerte Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände, im Wesentlichen Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte, Lizenzen und Software, werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände werden aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil verbunden sein wird, die Kosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können, eine technische und wirtschaftliche Realisierbarkeit sowie die Fähigkeit und Absicht der Vermarktung sichergestellt ist. Die Herstellungskosten selbst geschaffener immaterieller Vermögenswerte werden auf Basis direkt zurechenbarer Einzelkosten sowie anteiliger direkt zurechenbarer Gemeinkosten ermittelt. Sämtliche immaterielle Vermögenswerte im Konzern haben - mit Ausnahme des Geschäfts- oder Firmenwerts - bestimmbare Nutzungsdauern und werden entsprechend dieser Nutzungsdauern planmäßig linear abgeschrieben. Die Nutzungsdauern der Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte, Lizenzen und Software sowie der aktivierten Entwicklungskosten entsprechen den jeweiligen Vertrags- bzw. Projektdauern. Die aktivierten Entwicklungskosten haben Nutzungsdauern von 3, 5 und 7 Jahren, Konzessionen und Software haben in der Regel einer Nutzungsdauer von 5 bzw. 3 Jahren. Sachanlagen Materielle Vermögenswerte, die im Geschäftsbetrieb länger als ein Jahr genutzt werden, werden als Sachanlagen zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen sowie gegebenenfalls außerplanmäßige Wertminderungen, bewertet. In die Herstellungskosten selbsterstellter Anlagen sind neben den Einzelkosten auch anteilige Gemeinkosten und durch die Fertigung veranlasste Abschreibungen einbezogen. Die alternativ zulässige Neubewertungsmethode wird nicht angewendet. Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Die Nutzungsdauern sowie die Abschreibungsmethoden und Restbuchwerte werden periodisch überprüft, um zu gewährleisten, dass die Abschreibungsmethode und der Abschreibungszeitraum mit den erwarteten wirtschaftlichen Nutzungsdauern im Einklang stehen. Wertminderung von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten außer Geschäfts- oder Firmenwert An jedem Bilanzstichtag werden Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte beim Vorliegen der auf eine Wertminderung hinweisenden Anhaltspunkte einem Wertminderungstest nach IAS 36 unterzogen. Wenn der Buchwert eines Vermögenswertes über seinem erzielbaren Betrag liegt, wird eine Wertminderung auf den erzielbaren Betrag vorgenommen. Der erzielbare Betrag ist der höhere der beiden folgenden Werte: der Nettoveräußerungswert abzüglich der voraussichtlichen Veräußerungskosten oder der Nutzungswert. Wenn der erzielbare Betrag für den einzelnen Vermögenswert nicht ermittelt werden kann, erfolgt die Schätzung des erzielbaren Betrags auf Ebene der nächsthöheren zahlungsmittelgenerierenden Einheit. Wertaufholungen werden höchstens bis zu den fortgeführten Anschaffungs- oder Herstellungskosten vorgenommen, falls der erzielbare Betrag den Buchwert in folgenden Perioden übersteigt. Wertminderungen und Wertaufholungen werden erfolgswirksam erfasst. Finanzinstrumente Ein Finanzinstrument gemäß IAS 39 ist ein Vertrag, der gleichzeitig bei dem einen Unternehmen zu einem finanziellen Vermögenswert und bei dem anderen Unternehmen zu einer finanziellen Verbindlichkeit oder einem Eigenkapitalinstrument führt. Die im Konzern gehaltenen Finanzinstrumente werden in die folgenden Kategorien eingeteilt:
Die Kategorisierung der Finanzinstrumente erfolgt zum Zeitpunkt des Erwerbs auf Basis des beabsichtigten Verwendungszwecks. Finanzielle Vermögenswerte umfassen Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Beteiligungen sowie sonstige ausgereichte Kredite und Forderungen und zu Handelszwecken gehaltene derivative finanzielle Vermögenswerte. Unter die finanziellen Verbindlichkeiten fallen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, zu Handelszwecken gehaltene derivative Finanzverbindlichkeiten sowie sonstige finanzielle Verbindlichkeiten. Finanzielle Vermögenswerte Derivate werden am Handelstag, alle anderen marktüblichen Käufe und Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten am Erfüllungstag, d.h. am Tag, an dem der Konzern die Verpflichtung zum Kauf oder Verkauf des Vermögenswerts eingegangen ist, bilanziell erfasst. Die finanziellen Vermögenswerte werden bei der erstmaligen Erfassung zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Bei finanziellen Vermögenswerten, die nicht als "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet" kategorisiert sind, werden Transaktionskosten berücksichtigt, die dem Erwerb des finanziellen Vermögenswerts zuzurechnen sind. Finanzielle Vermögenswerte, die nicht der Kategorie "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert" zugeordnet wurden, werden zu jedem Abschlussstichtag auf ihre Werthaltigkeit überprüft. Ist der beizulegende Zeitwert eines finanziellen Vermögenswertes niedriger als sein Buchwert, wird der Buchwert auf seinen beizulegenden Zeitwert verringert. Diese Verringerung stellt einen Wertminderungsaufwand dar, welcher aufwandswirksam erfasst wird. Eine zuvor aufwandswirksam erfasste Wertminderung wird erfolgswirksam rückgängig gemacht, soweit Ereignisse, die nach der ursprünglichen Erfassung der Wertminderung aufgetreten sind, dies erfordern. Die in der Bilanz angesetzten beizulegenden Zeitwerte entsprechen in der Regel den Marktpreisen der finanziellen Vermögenswerte. Sofern diese nicht verfügbar sind, werden sie unter Anwendung anerkannter Bewertungsmodelle und Rückgriff auf aktuelle Marktparameter berechnet. Zu den Bewertungsmethoden gehören die Verwendung der jüngsten Geschäftsvorfälle zwischen sachverständigen, vertragswilligen und unabhängigen Geschäftspartnern, der Vergleich mit dem aktuellen beizulegenden Zeitwert eines anderen, im Wesentlichen identischen Finanzinstruments sowie die Analyse von diskontierten Cashflows. Ein finanzieller Vermögenswert wird ausgebucht, wenn die vertraglichen Rechte auf Bezug von Cashflows aus diesem finanziellen Vermögenswert erloschen sind oder übertragen wurden. Im Rahmen der Übertragung müssen im Wesentlichen alle Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum am finanziellen Vermögenswert verbunden sind, oder die Verfügungsmacht über den Vermögenswert übertragen werden. Als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete Vermögenswerte werden finanzielle Vermögenswerte kategorisiert, wenn sie für Zwecke der Veräußerung in der nahen Zukunft erworben werden ("zu Handelszwecken gehaltene Finanzinstrumente"). Hierbei handelt es sich um Derivate, für die die Voraussetzungen für ein Hedge Accounting nicht erfüllt sind. Als Kredite und Forderungen werden finanzielle Vermögenswerte kategorisiert, die aus dem Geldverkehr, der Erbringung bzw. dem Bezug von Waren und Dienstleistungen mit Dritten resultieren. Die in diese Kategorie eingestuften kurzfristigen Vermögenswerte und Schulden werden mit den Anschaffungskosten, die langfristigen Vermögenswerte und Schulden werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode und abzüglich etwaiger Wertminderungen bewertet. Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte sind nicht derviative finanzielle Vermögenswerte, die entweder dieser Kategorie zugeordnet wurden oder keine der anderen dargestellten Kategorien zuzuordnen sind. Sie werden den langfristigen Vermögenswerten zugerechnet, sofern das Management nicht die Absicht hat, sie im Folgegeschäftsjahr zu veräußern. In der Regel weisen sie keine festgelegten bzw. bestimmbaren Zahlungen und feste Laufzeiten auf. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente umfassen den Kassenbestand sowie Bankguthaben und werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die Wertminderungen zweifelhafter Forderungen umfassen in erheblichem Maß Einschätzungen und Beurteilungen der einzelnen Forderungen, die auf der Kreditwürdigkeit des jeweiligen Kunden beruhen. Bestehen objektive Hinweise darauf, dass bei den Krediten und Forderungen Wertminderungen eingetreten sind (z.B. erhebliche finanzielle Schwierigkeiten des Schuldners oder negative Veränderungen des Marktumfelds des Schuldners), werden diese erfolgswirksam erfasst. Die Wertminderungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zunächst auf einem Wertberichtigungskonto erfasst. Sofern die Forderung als uneinbringlich eingestuft wird, wird die wertgeminderte Forderung ausgebucht. Zum Bilanzstichtag gab es keine Hinweise, dass weder überfällige noch wertgeminderte finanzielle Vermögenswerte nicht werthaltig sind. Finanzielle Verbindlichkeiten Finanzielle Verbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, derivative finanzielle Verbindlichkeiten und sonstige Verbindlichkeiten. Die finanziellen Verbindlichkeiten werden bei der erstmaligen Erfassung zum beizulegenden Zeitwert bewertet, im Fall von Darlehen und Verbindlichkeiten abzüglich der direkt zurechenbaren Transaktionskosten. Eine finanzielle Verbindlichkeit wird ausgebucht, wenn die dieser Verbindlichkeit zugrunde liegende Verpflichtung erfüllt, aufgehoben oder erloschen ist. Finanzielle Verbindlichkeiten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, umfassen die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und die verzinslichen Darlehen. Sie werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Gewinne und Verluste werden erfolgswirksam erfasst, wenn die Verbindlichkeiten ausgebucht oder getilgt werden. Finanzielle Verbindlichkeiten, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, umfassen zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Verbindlichkeiten, hier Derivate, ggf. einschließlich eingebetteter Derivate, die vom Basisvertrag getrennt wurden, die nicht als Sicherungsinstrumente in ein Hedge Accounting einbezogen sind. Gewinne oder Verluste werden erfolgswirksam erfasst. Derivative Finanzinstrumente und Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen Nach IAS 39 sind alle derivativen Finanzinstrumente, wie zum Beispiel Währungs-, Preis- und Zinsswaps sowie Devisentermingeschäfte, zum Marktwert zu bilanzieren, und zwar unabhängig davon, zu welchem Zweck oder in welcher Absicht sie abgeschlossen wurden. Der Konzern verwendet derivative Finanzinstrumente wie beispielsweise Devisenterminkontrakte, Zinsswaps und Rohstoffterminkontrakte, um sich gegen Wechselkurs-, Zins- und Rohstoffpreisrisiken abzusichern. Diese derivativen Finanzinstrumente werden zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses zum beizulegenden Zeitwert angesetzt und in den Folgeperioden mit dem beizulegenden Zeitwert neu bewertet. Derivative Finanzinstrumente werden als finanzielle Vermögenswerte angesetzt, wenn ihr beizulegender Zeitwert positiv ist, und als finanzielle Verbindlichkeiten, wenn ihr beizulegender Zeitwert negativ ist. Cashflow Hedges werden zur Absicherung gegen Wertänderungsrisiken zukünftiger Cashflows eingesetzt. Bei Marktwertänderungen von derivativen Finanzinstrumenten, die im Rahmen von Cashflow Hedges eingesetzt werden, werden die unrealisierten Gewinne und Verluste in Höhe des effektiven Teils zunächst erfolgsneutral in den Gewinnrücklagen ausgewiesen. Eine Umbuchung in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt zeitgleich mit der Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäfts. Der nicht effektive Teil der Marktwertänderungen wird unmittelbar in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Die Sicherungsgeschäfte im Bereich Rohstoffe, die die Definition eines Derivats (Non-Hedge) nach IAS 39 erfüllen, werden auf Basis des monatlichen Fixings in der Gewinn- und Verlustrechnung in den Umsatzkosten erfasst. Gewinne oder Verluste aus Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von Derivaten werden sofort erfolgswirksam erfasst, mit Ausnahme des wirksamen Teils einer Absicherung von Cashflows, der im sonstigen Ergebnis erfasst wird und erst dann in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert wird, wenn das gesicherte Grundgeschäft das Ergebnis beeinflusst. Vorräte Die Vorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert bewertet. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Handelswaren sind mit ihren fortgeschriebenen durchschnittlichen Anschaffungskosten bewertet. Die Herstellungskosten der unfertigen und der fertigen Erzeugnisse werden auf Basis direkt zurechenbarer Einzelkosten sowie anteiliger produktionsbezogener Gemeinkosten ermittelt. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt. In den Herstellungskosten sind Vetriebskosten sowie Finanzierungskosten nicht einbezogen. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden in die Herstellungskosten einbezogen, soweit sie durch die Produktion verursacht sind. Der Nettoveräußerungswert stellt den geschätzten Verkaufspreis abzüglich aller geschätzen Kosten bis zur Fertigstellung sowie der Kosten für Marketing, Verkauf und Vertrieb dar. Für erkennbare Wertminderungen wegen mangelnder Gängigkeit und Beschaffenheit sowie zur Berücksichtigung gesunkener Veräußerungspreise werden Wertabschläge vorgenommen. Zahlungsmittel Flüssige Mittel sind Kassenbestände, Schecks und sofort verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten. Zahlungsmitteläquivalente werden nicht gehalten. Zahlungsmittel sind mit den fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Rückstellungen für Pensionen Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected Unit Credit Method") gemäß IAS 19 ermittelt. Bei der Bewertung werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen sowie biometrische Annahmen berücksichtigt. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste, die sich zwischen den rechnungsmäßig erwarteten und den tatsächlich eingetretenen Änderungen der Personenbestände sowie der Rechnungsannahmen ergeben können, werden vollständig in der Periode erfasst, in der sie auftreten. Sie werden außerhalb der Gewinn- und Verlustrechnung im sonstigen Ergebnis ausgewiesen. Bei der Bestimmung der Diskontierungszinssätze orientiert sich die Gesellschaft an am Kapitalmarkt beobachteten Zinssätzen für währungskongruente Unternehmensanleihen erstklassiger Bonität (Rating AA oder besser) mit vergleichbarer Laufzeit. Hinsichtlich weiterer Angaben zum Planvermögen verweisen wir auf Angabe 20. Rückstellungen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige gesetzliche oder faktische Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrages zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zur gegenwärtig besten Schätzung der Aufwendungen, die zur Erfüllung der Verpflichtung erforderlich sind. Gegebenenfalls entspricht der Rückstellungsbetrag dem Barwert, der zur Erfüllung der Verpflichtungen voraussichtlich notwendigen Ausgaben. Erstattungsansprüche werden ggf. gesondert aktiviert. Sofern der Konzern für eine Rückstellung zumindest teilweise eine Rückerstattung erwartet, wird die Erstattung als sonstiger Vermögenswert erfasst, sofern der Rückfluss der Erstattung wahrscheinlich ist. Leasingverhältnisse Bei Leasingverhältnissen, in denen der Konzern Leasingnehmer ist, wird das wirtschaftliche Eigentum an den Leasinggegenständen gemäß IAS 17 dem Leasingnehmer zugerechnet, wenn dieser im Wesentlichen alle mit dem Eigentum verbundenen Chancen und Risiken aus dem Leasinggegenstand trägt (Finanzierungsleasing). Die Abschreibungsmethoden und Nutzungsdauern entsprechen denen vergleichbarer erworbener Vermögenswerte. Die Aktivierung des Leasinggegenstandes erfolgt grundsätzlich zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses mit seinem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der künftigen Mindestleasingzahlungen. Anfängliche direkte Kosten werden als Teil des Vermögenswertes aufgenommen. Die Leasingverpflichtungen, die in ihrer Höhe dem Buchwert des Leasinggegenstandes entsprechen, werden unter den Finanzverbindlichkeiten ausgewiesen. Soweit bei Leasingverträgen das wirtschaftliche Eigentum beim Leasinggeber liegt (Operating-Leasing), erfolgt die Bilanzierung der Leasinggegenstände beim Leasinggeber. Die dafür anfallenden Leasingaufwendungen werden grundsätzlich als Aufwand linear über die Laufzeit des Leasingverhältnisses erfasst. Leasingverhältnisse, bei denen der Konzern Leasinggeber ist und bei denen nicht im Wesentlichen alle mit dem Eigentum verbundenen Chancen und Risiken vom Konzern auf den Leasingnehmer übertragen werden, werden als Operate Leasingverhältnisse klassifiziert. Ertrags- und Aufwandsrealisierung Umsatzerlöse werden zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen oder zu erhaltenden Gegenleistung bewertet und stellen die Beträge dar, die für Güter und Dienstleistungen im normalen Geschäftsablauf zu erhalten sind. Die Umsatzerlöse werden vermindert um Erlösschmälerungen, Skonti sowie Umsatzsteuern ausgewiesen. Im Wesentlichen werden Serienprodukte verkauft bei denen die Umsätze wie folgt realisiert werden. Umsatzerlöse werden erfasst, wenn die geschuldeten Lieferungen und Leistungen erbracht worden sind und die mit dem Eigentum verbundenen maßgeblichen Chancen und Risiken auf den Käufer übergegangen sind sowie der Zahlungseingang verlässlich erwartet werden kann. Zinserträge werden periodengerecht unter Anwendung der Effektivzinsmethode erfasst. Sonstige Erträge werden periodengerecht in Übereinstimmung mit den Bestimmungen des zugrunde liegenden Vertrags erfasst. Betriebliche Aufwendungen werden in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, wenn die Leistung in Anspruch genommen wird bzw. zum Zeitpunkt der Verursachung. Forschungs- und Entwicklungskosten Forschungskosten werden zum Zeitpunkt der Entstehung als Aufwand erfasst. Die Kosten für Entwicklungsaktivitäten werden, sofern nachfolgende Kriterien kumulativ erfüllt werden, aktiviert.
Die aktivierten Kosten sind in den immateriellen Vermögenswerten enthalten. Sonstige Entwicklungskosten werden bei der Entstehung aufwandswirksam erfasst. Die aktivierten Kosten werden entsprechend den jeweiligen Vertrags- bzw. Projektdauern über 3, 5 bzw. 7 Jahre abgeschrieben. Ertragsteuern und latente Steuern Der Ertragsteueraufwand stellt die Summe aus tatsächlichem und latentem Steueraufwand dar. Der laufende Steueraufwand wird auf Basis des zu versteuernden Einkommens für das jeweilige Jahr ermittelt. Das zu versteuernde Einkommen unterscheidet sich vom Ergebnis vor Ertragsteuern laut Gewinn- und Verlustrechnung, da es Aufwendungen und Erträge ausschließt, die in früheren oder späteren Jahren oder niemals steuerbar sind. Die Verbindlichkeiten des Konzerns für den laufenden Steueraufwand werden auf Grundlage der Steuersätze und Steuergesetze, die zum Bilanzstichtag gelten, berechnet. Latente Steuern sind die erwarteten Steuerbe- und -entlastungen aus den Differenzen der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden in den Steuerbilanzen der Einzelgesellschaften, verglichen mit den Wertansätzen im Konzernabschluss nach IFRS. Dabei kommt die bilanzorientierte Verbindlichkeitsmethode zur Anwendung. Solche Vermögenswerte und Schulden werden nicht angesetzt, wenn sich die temporäre Differenz (i) aus einem Geschäfts- oder Firmenwert aus einem Anteilserwerb ("Share deal") oder (ii) aus der erstmaligen Erfassung von anderen Vermögenswerten und Schulden ergibt, welche aus Vorfällen resultieren, die keine Unternehmenserwerbe darstellen und die weder das zu versteuernde Einkommen noch das Ergebnis vor Steuern laut Gewinn- und Verlustrechnung berühren. Latente Steuern werden für alle steuerbaren temporären Differenzen insoweit erfasst, wie es wahrscheinlich ist, dass steuerbare Gewinne zur Verfügung stehen, die beim Ausgleich der abzugsfähigen temporären Differenzen genutzt werden können. Daneben werden latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge gebildet, sofern damit zu rechnen ist, dass diese künftig genutzt werden können. Der Buchwert der latenten Steueransprüche wird jedes Jahr am Bilanzstichtag geprüft und herabgesetzt, falls es nicht mehr wahrscheinlich ist, dass genügend zu versteuerndes Einkommen zur Verfügung steht. Die latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die nach der derzeitigen Rechtslage in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt gelten bzw. erwartet werden. Die Veränderungen der latenten Steuern werden als Steuerertrag oder -aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, es sei denn, sie betreffen im sonstigen Ergebnis oder unmittelbar im Eigenkapital erfasste Posten; in diesen Fällen werden die latenten Steuern ebenfalls im sonstigen Ergebnis oder unmittelbar im Eigenkapital dargestellt. Haftungsverhältnisse, Eventualschulden und Eventualforderungen Haftungsverhältnisse und Eventualschulden werden nicht angesetzt. Sie werden im Anhang angegeben, es sei denn, die Möglichkeit eines Abflusses von Ressourcen mit wirtschaftlichem Nutzen ist sehr unwahrscheinlich. Eventualforderungen werden im Abschluss nicht angesetzt. Sie werden im Anhang angegeben, es sei denn, der Zufluss wirtschaftlichen Nutzens ist höchstwahrscheinlich. Gebrauch von Schätzungen Für die Erstellung des Konzernabschlusses unter Beachtung der Verlautbarungen des IASB sind Schätzungen erforderlich, welche sowohl die Wertansätze in der Bilanz, die Art und den Umfang von Eventualschulden und Eventualforderungen am Bilanzstichtag als auch die Höhe der Erträge und Aufwendungen im Berichtszeitraum beeinflussen. Die Annahmen und Schätzungen beziehen sich bei Metabo im Wesentlichen auf die Einbringlichkeit von Forderungen, die Werthaltigkeit von Vorräten, die Bilanzierung und Bewertung von Rückstellungen, die Bewertung des Geschäfts- und Firmenwertes sowie die Realisierbarkeit zukünftiger Steuerentlastungen. Die Annahmen und Schätzungen des Konzerns basieren auf Parametern, die zum Zeitpunkt der Aufstellung des Konzernabschlusses vorlagen. Diese Zustände und die Annahmen über die künftigen Entwicklungen können jedoch aufgrund von Marktbewegungen und Marktverhältnissen, die außerhalb des Einflussbereichs des Konzerns liegen, eine Änderung erfahren. Solche Änderungen finden erst mit ihrem Auftreten einen Niederschlag in den Annahmen. Entwicklungskosten werden entsprechend der Rechnungslegungsmethode aktiviert. Die erstmalige Aktivierung der Kosten beruht auf der Einschätzung des Managements, dass die technische und wirtschaftliche Realisierbarkeit nachgewiesen ist; dies ist i. d. R. dann der Fall, wenn ein Produktentwicklungsprojekt einen bestimmten Meilenstein in einem bestehenden Projektmanagementmodell erreicht hat. Für Zwecke der Ermittlung der zu aktivierenden Beträge trifft das Management Annahmen über die Höhe der erwarteten künftigen Cashflows aus dem Projekt, die anzuwendenden Abzinsungssätze und den Zeitraum des Zuflusses des erwarteten zukünftigen Nutzens. Der Buchwert der aktivierten Entwicklungskosten betrug zum 31. Dezember 2015 TEUR 20.874 (31.12.2014: TEUR 19.471). Garantie- und Gewährleistungsverpflichtungen können durch Gesetz, Vertrag oder Kulanz begründet werden. Rückstellungen werden für die erwartete Inanspruchnahme aus Garantie- oder Gewährleistungsverpflichtungen gebildet. Eine Inanspruchnahme ist insbesondere dann zu erwarten, wenn die Gewährleistungsfrist noch nicht abgelaufen ist, wenn in der Vergangenheit Gewährleistungsaufwendungen angefallen sind oder wenn sich Gewährleistungsfälle konkret abzeichnen. Das Gewährleistungsrisiko ist je nach Sachverhalt entweder aus Einzeleinschätzungen oder aus Erfahrungswerten der Vergangenheit abgeleitet und entsprechend zurückgestellt. Der Buchwert der Rückstellungen für Garantie- und Gewährleistungsverpflichtungen betrug zum 31. Dezember 2015 TEUR 5.497 (31.12.2014: TEUR 5.056). Der Gebrauch von Schätzungen bei anderen Positionen der Konzernbilanz und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird in den Rechnungslegungsgrundsätzen für die jeweiligen Positionen dargestellt. Davon sind insbesondere die folgenden Sachverhalte betroffen: Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwert, Wertminderungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, Wertminderungen auf Forderungen sowie der Wertansatz der Rückstellungen für Pensionen. Unsicherheiten bestehen hinsichtlich der Auslegung komplexer steuerrechtlicher Vorschriften, Änderungen des Steuerrechts sowie der Höhe und des Entstehungszeitpunkts künftig zu versteuernder Ergebnisse. Angesichts der großen Bandbreite internationaler Geschäftsbeziehungen, des langfristigen Charakters und der Komplexität bestehender vertraglicher Vereinbarungen ist es möglich, dass Abweichungen zwischen den tatsächlichen Ergebnissen und den getroffenen Annahmen bzw. künftige Änderungen solcher Annahmen in Zukunft Anpassungen des bereits erfassten Steuerertrags und Steueraufwands erfordern. Der Konzern bildet, basierend auf vernünftigen Schätzungen, Rückstellungen für mögliche Auswirkungen steuerlicher Außenprüfungen in den Ländern, in denen er tätig ist. Die Höhe solcher Rückstellungen basiert auf verschiedenen Faktoren, wie beispielsweise der Erfahrung aus früheren steuerlichen Außenprüfungen und unterschiedlichen Auslegungen der steuerrechtlichen Vorschriften durch das steuerpflichtige Unternehmen und die zuständige Steuerbehörde. Latente Steueransprüche werden für nicht genutzte steuerliche Verlustvorträge in dem Maße angesetzt, in dem es wahrscheinlich ist, dass hierfür zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, so dass die Verlustvorträge tatsächlich genutzt werden können. Bei der Ermittlung der Höhe der latenten Steueransprüche, die aktiviert werden können, ist eine wesentliche Ermessensausübung des Managements bezüglich des erwarteten Eintrittszeitpunkts und der Höhe des künftig zu versteuernden Einkommens sowie der zukünftigen Steuerplanungsstrategien erforderlich. Der Konzern verfügt über steuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 27.664 (31.12.2014: TEUR 29.453). Diese bestehen bei Tochterunternehmen mit einer Historie von Verlusten. Die Verlustvorträge verfallen nur in Teilen und können nicht mit dem zu versteuernden Einkommen anderer Konzerngesellschaften verrechnet werden. Deren künftige (3-Jahreszeitraum) Inanspruchnahme infolge der kumulierten Verluste des jeweiligen Steuersubjekts in der Vergangenheit ist nicht mit absoluter Sicherheit gewährleistet. Die Einschätzung der Wahrscheinlichkeit des Eintritts der in Zukunft erwarteten steuerlichen Erträge ist damit die bestimmende Einflussgröße für die Höhe der Aktivierung von latenten Steuern. C. Einzelangaben zur Gewinn- und Verlustrechnung1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse haben sich gegenüber 2014 um TEUR 30.841 auf TEUR 381.445 erhöht. Die Umsatzerlöse des Konzerns setzen sich wie folgt zusammen:
Aufteilung nach geographischen Märkten:
Maßgebend für die Zuordnung der Umsatzerlöse ist der Standort des Kunden. 2. Umsatzkosten In den Umsatzkosten sind die zur Erzielung der Umsatzerlöse angefallenen Kosten ausgewiesen. Sie enthalten:
3. Vertriebskosten Die Vertriebskosten haben sich gegenüber 2014 um TEUR 6.001 auf TEUR 106.463 erhöht. Die Vertriebskosten umfassen im Wesentlichen Personal-, Sach- und Marketingkosten sowie die auf den Vertriebsbereich entfallenden Abschreibungen. 4. Allgemeine Verwaltungskosten In den allgemeinen Verwaltungskosten sind Personal- und Sachkosten sowie die auf den Verwaltungsbereich entfallenden Abschreibungen enthalten. Die allgemeinen Verwaltungskosten haben sich gegenüber 2014 um TEUR 829 auf TEUR 10.190 erhöht. 5. Forschungs- und Entwicklungskosten Die Forschungs- und Entwicklungskosten umfassen die diesen Aktivitäten zurechenbaren Personalkosten und die Kosten der Versuchsmaterialien und -werkzeuge, soweit es sich nicht um Entwicklungskosten handelt, die entsprechend IAS 38.57 zu aktivieren sind. Im Geschäftsjahr 2015 wurden insgesamt Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 7.145 (2014: TEUR 7.072) aktiviert. Insgesamt fielen im Berichtsjahr Forschungs- und Entwicklungskosten in Höhe von TEUR 16.046 (2014: TEUR 15.798) an. 6. Sonstige betriebliche Erträge
Die Erträge aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten resultierten insbesondere aus der Transaktion in China. 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die Verluste aus dem Abgang von langfristigen Vermögenswerten resultierten insbesondere aus dem Verkauf des Stahlfraktals in Nürtingen. 8. Finanzergebnis
Der sonstige Zinsaufwand setzt sich zusammen aus Zinsanteilen der Altersversorgungspläne TEUR 958 (2014: TEUR 1.336) und im Übrigen aus Bankzinsen und Zinsaufwand aus der Aufzinsung von langfristigen Rückstellungen sowie Fremdwährungsverlusten aus langfristigen Geschäften mit Finanzierungscharakter zusammen. Der Zinsaufwand für Finanzierungsleasing ist von nachrangiger Bedeutung. 9. Ertragsteuern Als Ertragsteuern werden die Körperschaft- und Gewerbesteuer inklusive Solidaritätszuschlag der inländischen Konzerngesellschaften sowie die vergleichbaren Ertragsteuern der ausländischen Konzerngesellschaften ausgewiesen. Für die inländischen Gesellschaften ermittelt sich ein Ertragsteuersatz von 30 % (2014: 30 %). Die Besteuerung im Ausland wird zu den in diesen Ländern geltenden Steuersätzen berechnet und liegt zwischen 10 % und 35 % (2014: zwischen 10 % und 45 %). Der durchschnittliche Steuersatz im Ausland liegt bei 23,4 % (2014: 24,9 %). Die Ertragsteuern setzen sich wie folgt zusammen:
Steuerliche Korrekturen der Vorjahre in Höhe von TEUR 602 mindern den laufenden Ertragsteueraufwand. Die latenten Steuern werden durch Anwendung der Steuersätze ermittelt, die nach der derzeitigen Rechtslage in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt gelten bzw. gelten werden.
Die folgende Tabelle zeigt eine Überleitungsrechnung vom erwarteten Ertragsteueraufwand, der sich theoretisch bei Anwendung des aktuellen inländischen Ertragsteuersatzes von 30 2015% (2014: 30 %) im Konzern ergeben würde, zum tatsächlich ausgewiesenen Ertragsteueraufwand.
Bei in- und ausländischen Tochtergesellschaften sollen thesaurierte Gewinne von TEUR 10.766 (2014: TEUR 5.826) auf Basis der momentanen Planung permanent investiert bleiben. Im Geschäftsjahr 2015 beliefen sich die im sonstigen Ergebnis erfassten latenten Steuererträge aus versicherungsmathematischen Verlusten und Derivaten auf TEUR 931 bzw. TEUR 137 sowie latenten Steueraufwendungen aus Derivaten auf TEUR 397. Mangels Ausschüttung von Dividenden durch den Konzern an die Anteilseigner ergeben sich weder 2015 noch 2014 ertragsteuerliche Konsequenzen. Auf den Bestand des Zwischenergebnisses im Rahmen der Zwischengewinneliminierung wurden aktive latente Steuern in Höhe von 1,4 Mio. EUR (2014: 0,9 Mio. EUR) gebildet. Latente Steueransprüche auf steuerliche Verlustvorträge sind in Höhe von TEUR 1.547 (31.12.2014: TEUR 3.689) aktiviert worden. Auf steuerliche Verlustvorträge in Höhe von TEUR 3.496 (31.12.2014: TEUR 2.864) wurde keine aktive latente Steuer angesetzt, da von einer Realisierung der Steueransprüche in absehbarer Zeit nicht auszugehen ist. Die noch nicht genutzten ertragsteuerlichen Verlustvorträge entfallen im Wesentlichen auf ausländische Tochtergesellschaften. Die gesamten ertragsteuerlichen Verlustvorträge im Konzern betragen TEUR 27.664 (31.12.2014: TEUR 29.453).
Die Steuerabgrenzungen sind den folgenden Sachverhalten zuzuordnen:
D. Erläuterungen zur Bilanz10. Immaterielle Vermögenswerte
Die gesamten planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte sind in den GuV-Positionen Umsatzkosten (2015: TEUR 5.677; 2014: TEUR 3.769) und Vertriebskosten (2015: TEUR 228; 2014: TEUR 188) enthalten. Ein Werthaltigkeitstest für diese Vermögenswerte wurde zum 31. Dezember 2015 durchgeführt. 11. Sachanlagevermögen
1) nachträgliche Anpassung aus der IFRS
Umstellung
Das Sachanlagevermögen enthält auch gemietete Technische Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung mit einem Buchwert von insgesamt TEUR 2.136 (31.12.2014: TEUR 2.113), die infolge der Gestaltung der ihnen zugrunde liegenden Leasingverträge ("Finanzierungsleasing") dem Konzern als wirtschaftlichem Eigentümer zugerechnet werden. Bei den Zugängen des Geschäftsjahres entfielen TEUR 1.489 (2014: TEUR 1.866) auf im Rahmen von Finanzierungs-Leasingverhältnissen und Mietkaufverträgen gehaltene technische Anlagen und Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die Leasinggegenstände und die im Rahmen von Mietkaufverträgen gehaltenen Vermögenswerte dienen als Sicherheit für die jeweiligen Verpflichtungen aus Finanzierungs-Leasingverhältnissen bzw. Mietkaufverträgen. Die auf diese entfallenden Abschreibungen des Geschäftsjahres betrugen TEUR 715 (2014: TEUR 356). Die Finanzierungs-Leasingverhältnisse stellen sich im Einzelnen wie folgt dar:
12. Finanzielle Vermögenswerte Die finanziellen Vermögenswerte betreffen in Höhe von TEUR 63 (31.12.2014: TEUR 63) festverzinsliche Wertpapiere des Anlagevermögens, die nach IAS 19 bewertet werden, sowie eine Beteiligung an der Nexmart Beteiligungs GmbH in Höhe von TEUR 284 (31.12.2014: TEUR 236). Diese ist mit ihren Anschaffungskosten bewertet, da kein aktiver Markt für diese Beteiligung existiert. Das Management hat nicht die Absicht die Beteiligung im Folgegeschäftsjahr zu veräußern. 13. Sonstige langfristige Vermögenswerte Unter den sonstigen langfristigen Vermögenswerten ist unter anderem eine Forderung aus der Transaktion der Metabo Powertools (China) Ltd., Shanghai/China in Höhe von TEUR 2.243 enthalten. 14. Vorräte
Bei den Vorräten wurden Wertminderungen aufgrund von Markt- und Gängigkeitsrisiken in Höhe von TEUR 5.853 (31.12.2014: TEUR 6.823) vorgenommen. Zuschreibungen wurden keine vorgenommen. Der Aufwand wird unter den Umsatzkosten ausgewiesen. 15. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, kurzfristige Ertragsteuererstattungsansprüche sowie sonstige kurzfristige Vermögenswerte Für Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige kurzfristige Vermögenswerte sind Wertminderungen in Höhe von TEUR 1.364 (31.12.2014: TEUR 1.263) für erkennbare Einzelrisiken gebildet. Der Buchwert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und der sonstigen Vermögenswerte entspricht dem beizulegenden Zeitwert. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind nicht verzinslich und haben in der Regel eine Fälligkeit von 30 bis 90 Tagen. Zum 31. Dezember 2015 wurden aufgrund von erkennbaren Einzelrisiken Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im Nennwert von TEUR 1.145 (31.12.2014: TEUR 2.320) in voller Höhe wertberichtigt. Die Entwicklung des Wertberichtigungskontos stellt sich wie folgt dar:
Alle Aufwendungen und Erträge aus Wertminderungen von Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen bzw. Erträgen ausgewiesen. Die Fälligkeitsanalyse der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stellt sich wie folgt dar:
Werte mit einem negativen Vorzeichen stellen Verbindlichkeiten gegen Kunden dar, die sich aus der Verrechnung von Jahresendkonditionen ergeben. Der Wertberichtigungsbedarf wird zu jedem Abschlussstichtag für die wesentlichen Kunden auf Einzelbasis analysiert. Zusätzlich wird eine große Zahl von Forderungen homogen gruppiert und gemeinsam auf Wertminderung beurteilt. Für den Bestand der weder überfälligen noch wertgeminderten Forderungen wurden zum Abschlussstichtag keine Anzeichen dafür identifiziert, dass die Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werden. Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte enthalten Steuerforderungen aus Umsatzsteuer und sonstige Steuern in Höhe von TEUR 3.214 (31.12.2014: TEUR 4.358), Forderungen aus Factoring in Höhe von TEUR 2.876 (31.12.2014: TEUR 3.135) sowie Forderungen aus Devisentermingeschäften in Höhe von TEUR 1.582 (31.12.2014: TEUR 1.927). Des Weiteren sind sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte in Höhe von TEUR 3.131 (31.12.2014: TEUR 1.529) und sonstige kurzfristige nicht-finanzielle Vermögenswerte in Höhe von TEUR 3.080 (31.12.2014: TEUR 2.378) enthalten. 16. Zahlungsmittel Die Position Zahlungsmittel umfasst Bargeld und Kontokorrentguthaben, die vom Konzern gehalten werden. Zahlungsmitteläquivalente gab es wie im Vorjahr nicht. Der Buchwert dieser Vermögenswerte entspricht ihrem beizulegenden Zeitwert. 17. Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte Bei dem zum 31. Dezember 2014 ausgewiesenen Verkaufsobjekt handelt es sich um ein Gebäude der Metabo Powertools (China) Ltd., Shanghai/China, das 2015 verkauft wurde. 18. Eigenkapital Die Veränderungen der einzelnen Posten des Eigenkapitals im Konzern sind gesondert in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt. Das Grundkapital der metabo AG lag zum 31. Dezember 2015 bei 10,0 Mio. Euro und ist unterteilt in 8.000.000 Namensaktien, die je eine Stimme gewähren. Das Grundkapital ist vollständig eingezahlt. Es ergibt sich ein rechnerischer Anteil von 1,25 Euro des Grundkapitals je Namensaktie. Die Gewinnrücklagen enthalten zum einen die gesetzliche Rücklage der metabo AG in Höhe von TEUR 420 (2014: TEUR 420) und zum anderen die von den Konzerngesellschaften erwirtschafteten Ergebnisse, soweit diese noch nicht ausgeschüttet worden sind. Darüber hinaus ist ein Betrag in Höhe von TEUR ./. 9.115 aus der IFRS-Erstanwendung enthalten. Die übrigen Rücklagen enthalten versicherungsmathematische Gewinne und Verluste aus Pensionszusagen, übrige Veränderungen aus der OCI-Rücklage (Derivate und Zinsswap) sowie Unterschiedsbeträge aus der Währungsumrechnung. Die Steuereffekte in der OCI-Rücklage sind der folgenden Tabelle zu entnehmen.
19. Nicht beherrschende Anteile am Eigenkapital und Periodenergebnis In den Konzernabschluss wurde eine Gesellschaft einbezogen, an der die metabo AG zu weniger als 100 % beteiligt ist. Gemäß IAS 27 werden die entsprechenden nicht beherrschenden Anteile in der Konzernbilanz innerhalb des Eigenkapitals getrennt vom auf die Anteilseigner des Mutternunternehmens entfallenden Eigenkapital ausgewiesen. Ebenso werden in der Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung und der Überleitung zum Gesamtergebnis nicht beherrschende Anteile am Periodenergebnis bzw. Gesamtergebnis gesondert angegeben. 20. Rückstellungen für Pensionen Die betriebliche Altersversorgung erfolgt im Konzern bei den Auslandsgesellschaften vorwiegend auf Basis beitragsorientierter Zusagen (Ausnahme: Metabo Österreich) und bei den Inlandsgesellschaften auf Basis leistungsorientierter Versorgungspläne. Bei den beitragsorientierten Zusagen (Defined Contribution Plans) zahlt das Unternehmen aufgrund gesetzlicher oder vertraglicher Bestimmungen bzw. auf freiwilliger Basis Beträge an private Rentenversicherungsträger. Nach Zahlung der Beiträge bestehen für das Unternehmen keine weiteren Verpflichtungen, wie z. B. Nachschusszahlungen. Die laufenden Beitragszahlungen zu den beitragsorientierten Versorgungsplänen sind als Personalaufwand des jeweiligen Jahres ausgewiesen; sie beliefen sich im Konzern auf insgesamt TEUR 648 (2014: TEUR 693) und sind den jeweiligen Funktionskosten zugeordnet. Die Pensionspläne der österreichischen Tochtergesellschaft sichern die Mitarbeiter gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter, Invalidität und Tod ab. Die Verpflichtung ist im Rahmen eines Rückdeckungsvertrages vollständig gedeckt. Die leistungsorientierten Pläne (Defined Benefit Plans) werden im Konzern durch die Bildung von Rückstellungen für Pensionen berücksichtigt, die nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ("Projected Unit Credit Method") gemäß IAS 19 ermittelt werden. Neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften werden auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Im Rahmen der leistungsorientierten Pläne werden den Arbeitnehmern lebenslange Rentenzahlungen ab Erreichen der Altersgrenze oder ab Eintritt der Invalidität zugesagt. Zusätzlich werden Hinterbliebenenrenten im Todesfall gewährt. Die Höhe der Leistung richtet sich nach der Dauer der Betriebszugehörigkeit und dem Endgehalt. Zur Absicherung der Rentenzahlungen in der Zukunft wurden die Verpflichtungen gegenüber einigen leitenden Angestellten auf die Allianz Lebensversicherungs-AG und eine rückgedeckte Unterstützungskasse, die Allianz Pensions-Management e.V., übertragen. Der Leistungsumfang bleibt unverändert. Das vom Pensionsfonds gehaltene Vermögen stellt Planvermögen i.S.d. IAS 19.7 dar und wird daher mit der Verpflichtung gegenüber den Begünstigten saldiert. Die leistungsorientierten Pensionspläne sichern die Mitarbeiter gegen die wirtschaftlichen Folgen von Alter, Invalidität und Tod ab. Die Verpflichtungen aus den zugesagten Leistungen unterliegen gewissen Risiken. Insbesondere bestehen Rechnungszinsrisiken, sofern fallende Marktzinsen zu einem höheren Barwert der Verpflichtung in der Zukunft führen, Inflationsrisiken, welche zu höheren Rentenleistungen führen können und Langlebigkeitsrisiken, sofern über einen längeren als in den verwendeten Sterbetafeln angenommenen Zeitraum Leistungen ausgezahlt werden. Folgende Rechnungsannahmen liegen der Berechnung der Konzernverpflichtung zugrunde:
Das Planvermögen besteht aus Versicherungsansprüchen. Das Planvermögen und die Barwerte der leistungsorientierten Verpflichtungen sind wie folgt auf die Länder verteilt:
Deutschland Plan Die Veränderungen des Anwartschaftsbarwerts der leistungsorientierten Verpflichtungen und des beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens im Jahr 2015 ergibt sich wie folgt:
Österreich Plan Die Veränderungen des Anwartschaftsbarwerts der leistungsorientierten Verpflichtungen und des beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens im Jahr 2015 ergibt sich wie folgt:
2015 wird die Liquiditätsbelastung durch Beiträge zum Planvermögen und den Erstattungsansprüchen sowie direkt vom Konzern getragene Leistungszahlungen voraussichtlich TEUR 2.010 (2014: TEUR 2.005) betragen. Folgende Beträge werden voraussichtlich in den nächsten Jahren im Rahmen der leistungsorientierten Verpflichtungen ausbezahlt:
Die durchschnittliche Laufzeit der leistungsorientierten Verpflichtungen beträgt zum Ende des Berichtszeitraums 15 Jahre (31.12.2014: 15 Jahre). In der Gewinn- und Verlustrechnung sind hinsichtlich der leistungsorientierten Pläne folgende Beträge erfasst:
Der Nettozinsaufwand setzt sich aus Zinsaufwand in Höhe von TEUR 970 (2014: TEUR 1.385) sowie Zinserträgen aus Planvermögen in Höhe von TEUR 30 (2014: TEUR 47) zusammen. Der Dienstzeitaufwand und der nachzuverrechnende Dienstzeitaufwand werden in den Personalkosten der Funktionsbereiche erfasst. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste im laufenden Jahr werden in voller Höhe im sonstigen Ergebnis erfasst (31.12.2015: TEUR ./. 537; 31.12.2014: TEUR ./. 4.646). Der in der Bilanz ausgewiesene Betrag aus der Verpflichtung des Konzerns ergibt sich wie folgt:
Für die Sensitivitäten wurden der Diskontierungssatz, die Gehaltssteigerungen, die zukünftigen Rentenentwicklungen und die Lebenserwartung als wesentliche versicherungsmathematische Annahmen ermittelt. Nachfolgend wird eine quantitative Sensitivitätsanalyse der wichtigsten Annahmen zum 31. Dezember 2015 dargestellt:
Bezüglich des Parameters Lohn- und Gehaltsentwicklung wurde auf eine Sensitivitätsanalyse verzichtet, da nur bei einer Pensionsverpflichtung gegenüber einem Tätigen der Gehaltstrend von Bedeutung ist, weil die Höhe des Betrags für jedes Dienstjahr nach dem Verhältnis des Bruttomonatsgehalts zur Beitragsbemessungsgrenze in der gesetzlichen Rentenversicherung bestimmt wird. Da sowohl der Gehaltstrend als auch der Trend für die Entwicklung der Beitragsbemessungsgrenze mit 2,5 % p. a. angesetzt wurden, hebt sich der Effekt auf. Die übrigen Pensionsverpflichtungen sind unabhängig von der Gehaltsentwicklung. Die vorstehenden Sensitivitätsanalysen wurden mittels eines Verfahrens durchgeführt, das die Auswirkung realistischer Änderungen der wichtigsten Annahmen zum Ende des Berichtszeitraums auf die leistungsorientierte Verpflichtung extrapoliert. 21. Rückstellungen
Eine Rückstellung wurde für Gewährleistungsverpflichtungen aus in den vergangenen zwei Jahren verkauften Produkten passiviert. Die Bewertung wird auf Basis von Erfahrungswerten für Reparaturen und Reklamationen in der Vergangenheit vorgenommen. Es ist zu erwarten, dass der Großteil dieser Kosten innerhalb des nächsten Geschäftsjahres und der gesamte passivierte Betrag innerhalb von zwei Jahren nach dem Abschlussstichtag anfallen werden. Die den Berechnungen der Gewährleistungsrückstellung zugrunde liegenden Annahmen basieren auf dem aktuellen Absatzniveau und den aktuell verfügbaren Informationen über Reklamationen für die verkauften Produkte innerhalb des zweijährigen Gewährleistungszeitraums. Daneben wurden konkrete Einzelfälle berücksichtigt. Rückstellungen im Personalbereich werden unter anderem für Altersteilzeit, Jubiläumszuwendungen und ähnliche Verpflichtungen gebildet. Die vertriebsbezogenen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückvergütungen. Die übrigen Risiken betreffen eine Vielzahl von erkennbaren Einzelrisiken und ungewissen Verpflichtungen, die in Höhe ihres Eintritts berücksichtigt werden. Die Inanspruchnahme der als kurzfristig eingestuften sonstigen Rückstellungen wird im Laufe des folgenden Geschäftsjahres erwartet. Bei langfristigen sonstigen Rückstellungen wird mit Auszahlungen innerhalb der nächsten zwei bis fünf Jahre gerechnet. 22. Lang- und kurzfristige Finanzverbindlichkeiten
Darin enthalten sind Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing in Höhe von TEUR 2.141 (2014: TEUR 2.017) mit einem Nominalvolumen von TEUR 2.373 (2014: TEUR 2.054). Die Verschiebung zwischen den lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten erklärt sich dadurch, dass der Konsortialkredit in Höhe von TEUR 44.691 im Geschäftsjahr 2016 aufgrund der Übernahme durch Hitachi Koki Ltd., Tokio/Japan, in voller Höhe fällig wird. Die durchschnittlichen Zinssätze beliefen sich auf:
Die Bankverbindlichkeiten sind u.a. gesichert durch die Abtretung der lokalen Forderungen und teilweise Vorräte für ein Bankdarlehen der Metabo Corporation, West Chester, Pennsylvania, USA. Des Weiteren wurde für ein Darlehen der Metabo Corporation, West Chester, Pennsylvania, USA, gegenüber der PNC Bank, National Association, ein Grundpfandrecht auf die dortigen Gebäude vergeben. Weitere Informationen bezüglich der Besicherung der Verbindlichkeiten im Rahmen der Konsortialfinanzierung können der Anmerkung 31 entnommen werden. Zum 31. Dezember 2015 standen dem Konzern nicht in Anspruch genommene zugesagte Kreditlinien in Höhe von TEUR 18.950 (2014: TEUR 20.205) zur Verfügung. 23. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten umfassen offene Verpflichtungen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie laufende Kosten. Der Buchwert der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen entspricht annähernd ihrem beizulegenden Zeitwert. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige lang- und kurzfristige Verbindlichkeiten sind - mit Ausnahme handelsüblicher Eigentumsvorbehalte bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - nicht gesichert. In den sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Derivaten in einer Sicherungsbeziehung in Höhe von TEUR 1.008 (31.12.2014: TEUR 1.093), sonstige langfristige Verbindlichkeiten aus Derivaten, die sich nicht in einer Sicherungsbeziehung befinden, in Höhe von TEUR 7 (31.12.2014: TEUR 167) sowie abgegrenzte Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 850 (31.12.2014: TEUR 706) enthalten. Des Weiteren waren zum 31. Dezember 2014 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 27.636 in den sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten enthalten, die zum 31. Dezember 2015 in den kurzfristigen Bereich umgegliedert wurden, da Hitachi Koki Ltd, Tokio/Japan, sämtliche Aktien von Chequers Capital XVI FCPR, Paris/Frankreich, an Power Tool Invest B.V., Haarlemmermeer/Niederlande, der Muttergesellschaft der metabo AG, sowie die weiteren Aktien der metabo AG im Eigentum der Altaktionäre sowie des Managements übernommen hat. In den sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten sind im Wesentlichen Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern in Höhe von TEUR 29.816 (31.12.2014: TEUR 561), abgegrenzte Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 18.803 (31.12.2014: TEUR 17.084), kurzfristige Verbindlichkeiten aus Derivaten in einer Sicherungsbeziehung in Höhe von TEUR 149 (31.12.2014: TEUR 34), kurzfristige Verbindlichkeiten aus Derivaten, die sich nicht in einer Sicherungsbeziehung befinden, in Höhe von TEUR 63 (31.12.2014: TEUR 30), Verbindlichkeiten aus abgegrenzten Zinsen in Höhe von TEUR 115 (31.12.2014: TEUR 247), sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 815 (31.12.2014: TEUR 247) sowie sonstige kurzfristige nicht finanzielle Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 5.530 (31.12.2014: TEUR 5.980) enthalten. E.F. Sicherungspolitik und Finanzinstrumente24. Risiken und Sicherungspolitik Durch die internationalen Aktivitäten des Konzerns wirken sich Änderungen der Währungskurse, Zinsen sowie Rohstoffpreise auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Metabo-Gruppe aus. Die Risiken resultieren aus Währungskurs- und Zinsschwankungen im Rahmen des operativen Geschäfts sowie aus der Finanzierung. Weitere Risiken resultieren aus Marktpreisschwankungen auf dem Rohstoffmarkt für Kupfer und Aluminium. Ferner bestehen Liquiditätsrisiken, die im Zusammenhang mit den Kredit- und Marktpreisrisiken stehen oder mit einer Verschlechterung des operativen Geschäfts beziehungsweise mit Störungen an den Finanzmärkten einhergehen. Die Finanzrisiken werden durch das zentrale Cash-und Devisenmanagement im Konzern-Treasury der metabo AG entsprechend der vom Vorstand verabschiedeten Leitlinien kontinuierlich überwacht und durch entsprechende Sicherungsgeschäfte begrenzt. Durch verbindliche konzerninterne Richtlinien sind die Verantwortlichkeiten bei allen Konzernunternehmen hinsichtlich des Risikomanagements detailliert geregelt. Das Finanzrisikomanagement unterliegt einer strengen Überwachung, die insbesondere durch eine strikte Funktionstrennung in Handel, Abwicklung und Kontrolle gewährleistet wird. Darüber hinaus sorgen die finanzwirtschaftliche Berichterstattung an Vorstand und Aufsichtsrat sowie die Effizienz der Sicherungssysteme und der Zuverlässigkeit der Kontrollsysteme durch interne und externe Prüfungen für ein hohes Maß an Transparenz und permanente Funktionskontrolle. Zusätzliche Erläuterungen zum Risikomanagement finden sich im Konzernlagebericht. Der Konzern ist Markt-, Kredit- und Liquiditätsrisiken ausgesetzt. Die Steuerung dieser Risiken obliegt dem Management des Konzerns. Sämtliche zu Risikomanagementzwecken eingegangenen derivativen Finanzgeschäfte werden von einem Expertenteam gesteuert, die über die erforderlichen Fachkenntnisse und Erfahrung verfügen und einer angemessenen Aufsicht unterstellt sind. Handel mit Derivaten zu spekulativen Zwecken wird entsprechend den konzerninternen Richtlinien nicht betrieben. Die Richtlinien zur Steuerung der im Folgenden dargestellten Risiken werden von der Unternehmensleitung geprüft und beschlossen. 25. Marktrisiko Marktrisiko ist das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert oder künftige Cashflows eines Finanzinstruments aufgrund von Änderungen der Marktpreise schwanken. Das Marktrisiko in der Metabo-Gruppe beinhaltet drei Risikoarten: Zinsrisiko, Währungsrisiko und sonstige Preisrisiken wie das Rohstoffpreisrisiko. Dem Marktrisiko ausgesetzte Finanzinstrumente umfassen u.a. verzinsliche Darlehen und derivative Finanzinstrumente. Die Sensitivitätsanalysen in den folgenden Abschnitten beziehen sich jeweils auf den Stand zum 31. Dezember 2015 bzw. 2014. Die Sensitivitätsanalysen wurden auf der Grundlage der am 31. Dezember 2015 bestehenden Sicherungsbeziehungen und unter der Prämisse erstellt, dass die Nettoverschuldung, das Verhältnis von fester und variabler Verzinsung von Schulden und Derivaten und der Anteil von Finanzinstrumenten in Fremdwährung konstant bleiben. Bei den Analysen bleiben etwaige Auswirkungen von Änderungen der Marktvariablen auf die Buchwerte der Pensionsverpflichtungen und anderen Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses, der Rückstellungen und der nicht-finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten ausländischer Geschäftsbetriebe unberücksichtigt. 26. Währungsrisiko Aufgrund der internationalen Ausrichtung ist der Konzern im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Währungsrisiken ausgesetzt. Das Wechselkursrisiko des Konzerns entsteht im operativen Geschäft vor allem dann, wenn die Umsatzerlöse in einer anderen Währung als die zugehörigen Kosten anfallen. Umsatzerlöse werden im Regelfall in der jeweiligen funktionalen Währung (die jeweilige Landeswährung) des entsprechenden Konzernunternehmens generiert. Der Konzern verwendet Devisenterminkontrakte, um sich gegen einen Teil der Transaktionsrisiken abzusichern. Die Devisenterminkontrakte werden als Absicherung von Cashflows eingestuft und als Sicherungsbeziehungen designiert. Sie werden in Abhängigkeit ihrer Sicherungsbeziehungen erfolgswirksam bzw. erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertet. Der Zeitraum, für den die Devisenterminkontrakte abgeschlossen werden, entspricht dem Zeitraum, in dem ein Fremdwährungsrisiko der zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle besteht, in der Regel ein bis 12 Monate. Die Höhe der Devisentermingeschäfte variiert entsprechend der Höhe der erwarteten Verkäufe und Käufe in Fremdwährungen sowie der Schwankungen der Wechselkurse. Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte zeigen sowohl positive als auch negative Änderung des beizulegenden Zeitwerts der Devisenterminkontrakte, die auf Basis mit hoher Wahrscheinlichkeit eintretender künftiger Transaktionen als Absicherung von Cashflows aus erwarteten wesentlichen künftigen Verkäufen und Käufen in unterschiedlichen Währungen designiert wurden. Diese erwarteten Transaktionen sind sehr wahrscheinlich und umfassen bis zu 100 % der insgesamt erwarteten Verkäufe und Käufe des Konzerns. Erfolgswirksam bewertete finanzielle Vermögenswerte reflektieren positive wie negative Änderungen des beizulegenden Zeitwerts der Devisenterminkontrakte, die nicht in Sicherungsbeziehungen designiert sind und die dennoch dazu bestimmt sind, das Währungsrisiko aus erwarteten Verkäufen zu verringern. Die Konditionen für die Devisenterminkontrakte entsprechen den Konditionen der mit hoher Wahrscheinlichkeit eintretenden künftigen Transaktionen. Die Sicherungsbeziehungen zur Absicherung von Cashflows aus den erwarteten künftigen Verkäufen und Käufen im Jahr 2015 wurden als hoch wirksam eingestuft. Daher wurde im sonstigen Ergebnis ein nicht realisierter Gewinn in Höhe von TEUR 1.321 (2014: TEUR 1.842) unter Berücksichtigung latenter Steuerschulden in Höhe von TEUR 396 (2014: TEUR 522) aus diesen Sicherungsinstrumenten erfasst. Der im Laufe der Periode dem sonstigen Ergebnis entnommene und in das Periodenergebnis umgebuchte Betrag für 2015 betrug TEUR 521 (2014: TEUR 514). Im Konzernergebnis des Geschäftsjahres 2015 sind Nettoerträge (vor Steuern) von TEUR 111 (2014: TEUR 0) enthalten, die auf den unwirksamen Teil der Absicherung entfielen (hedge-ineffektiver Teil). Die zum 31. Dezember 2015 im sonstigen Ergebnis belassenen Beträge werden erwartungsgemäß fällig und wirken sich dann 2016 auf das Ergebnis aus. Mehrere Tochterunternehmen der metabo AG haben ihren Sitz außerhalb des Euroraums. Da die Berichtswährung der Metabo-Gruppe der Euro ist, werden Erträge und Aufwendungen dieser Beteiligungsgesellschaften im Rahmen der Konsolidierung in Euro umgerechnet. Veränderungen der durchschnittlichen Wechselkurse im Vergleich zur Vorperiode können daher Umrechnungseffekte verursachen, die sich über das sonstige Ergebnis im Eigenkapital des Konzerns niederschlagen. Aufgrund der Einbeziehung von Tochtergesellschaften weist der Konzern zudem Vermögenswerte und Verbindlichkeiten außerhalb der Eurozone aus, die auf lokale Währung lauten. Bei der Umrechnung dieser Vermögenswerte in Euro können Wechselkursschwankungen zu Wertänderungen führen. Die Änderungen dieser Netto-Vermögenswerte spiegeln sich im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital wider. Um die möglichen Auswirkungen von Wechselkursänderungen auf das Konzernergebnis quantifizieren zu können, wurde eine Sensitivitätsanalyse durchgeführt. Diese stellt die Veränderung des Konzernergebnisses und des Eigenkapitals für den Fall dar, dass die jeweilige funktionale Währung der Konzerngesellschaften gegenüber dem Euro um 10 % auf- bzw. abgewertet würde:
27. Zinsrisiko Zinsrisiko ist das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert oder künftige Cashflow eines Finanzinstruments aufgrund von Änderungen der Marktzinssätze schwanken. Das Risiko von Schwankungen der Marktzinssätze, dem der Konzern ausgesetzt ist, resultiert überwiegend aus variabel verzinslichen Darlehen. Der Konzern schließt Zinsswaps ab, bei denen der Konzern in festgelegten Zeitabständen die unter Bezugnahme auf einen vorab vereinbarten Nennbetrag ermittelte Differenz zwischen festverzinslichen und variabel verzinslichen Beträgen mit dem Vertragspartner tauscht. Zum 31. Dezember 2015 waren unter Berücksichtigung bestehender Zinsswaps 100 % (31.12.2014: 89 %) der Konsortialfinanzierung abgesichert. Wenn das Marktzinsniveau zum 31. Dezember 2015 um 1 % höher gewesen wäre, hätte sich das Ergebnis um TEUR 2 (31.12.2014: TEUR 67) verringert. Zum 31. Dezember 2015 und 31. Dezember 2014 war der Ergebniseffekt unwesentlich, da der variable Zinssatz auf null begrenzt wird. Wenn das Marktzinsniveau zum 31. Dezember 2015 um 1 % höher gewesen wäre, hätte sich das Konzerneigenkapital um TEUR 891 (31.12.2014: TEUR 1.334) erhöht. Eine Absenkung des Marktzinsniveaus um 1 % hätte eine Eigenkapitalverringerung von TEUR 923 (31.12.2014: TEUR 1.395) zur Folge gehabt. Die angenommene Entwicklung der Basispunkte bei einer Sensitivitätsanalyse der Zinssätze basiert auf dem derzeit beobachtbaren Marktumfeld. Zinsswap Zum 31. Dezember 2015 verfügte der Konzern über einen Zinsswap mit einem nominalen Kapitalbetrag in Höhe von EUR 45 Mio. Zum 31. Dezember 2014 verfügte der Konzern über zwei Zinsswaps mit einem nominalen Kapitalbetrag in Höhe von EUR 50 Mio. Aufgrund dieser Vereinbarungen zahlt der Konzern auf den Nominalbetrag einen festen Zinssatz in Höhe von 0,885 % (2014: 0,885 % bzw. 3,455 %) und erhält einen variablen Zinssatz in Höhe des 3-M-Euribor. Der Zinsswap wird zur Absicherung des Zinsänderungsrisikos aus der variablen Verzinsung des Konsortialkredits eingesetzt. Der im Laufe der Periode dem sonstigen Ergebnis entnommene und in das Periodenergebnis umgebuchte Betrag für 2015 betrug TEUR 397 (2014: TEUR 289). Im Konzernergebnis des Geschäftsjahres 2015 sind Nettoaufwendungen (vor Steuern) von TEUR 7 (2014: TEUR 0) enthalten, die auf den unwirksamen Teil der Absicherung entfielen (ineffektiver Teil). Die Minderung des beizulegenden Zeitwerts des Zinsswaps auf TEUR -1.008 wurde im sonstigen Ergebnis erfolgsneutral erfasst. 2014 wurde die Minderung des beizulegenden Zeitwerts des Zinsswaps auf TEUR -1.093 ebenfalls im sonstigen Ergebnis erfolgsneutral erfasst. 28. Rohstoffpreisrisiko Der Konzern kauft regelmäßig auf Aluminium und Kupfer basierte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, da seine betrieblichen Tätigkeiten eine ständige Versorgung mit diesen Rohstoffen zur Herstellung der Geräte erfordern. Aufgrund der wesentlich erhöhten Volatilität des Rohstoffpreises in den vergangenen 12 Monaten hat die Unternehmensleitung eine Risikomanagementstrategie hinsichtlich des Rohstoffpreisrisikos und seines Ausgleichs entwickelt und verabschiedet. Zur Absicherung wurden sogenannte Rohwarenswaps abgeschlossen; für Kupfer 240 metrische Tonnen und für Aluminium 300 metrische Tonnen. Es ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass die Prognose eintritt. Diese Kontrakte, deren Laufzeit im August 2015 begann, sollen die Volatilität von Preisschwankungen bei den erwähnten Rohstoffen mindern. Die Absicherung gegen diese Preisschwankungen im Rahmen der prognostizierten Kupferkäufe erfolgt in Übereinstimmung mit der von der Unternehmensleitung vorgegebenen Risikomanagementstrategie. Die Kontrakte sind in Abhängigkeit der Kaufvereinbarungen auf Zeiträume zwischen 12 und 18 Monaten ausgelegt. Die Bewertung der Rohstoffderivate erfolgt nach der Mark-to-market-Methode. Wie auch bei den Währungsderivaten handelt es sich um OTC-Produkte. Zum 31. Dezember 2015 beliefen sich die positiven beizulegenden Zeitwerte der ausstehenden Rohstoffterminkontrakte auf TEUR 0 (2014: TEUR 49) sowie die negativen beizulegenden Zeitwerte auf TEUR 62 (2014: TEUR 27) bei Kupfer und Aluminium. Die in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Aufwendungen Derivate Non-Hedge erfassten Fair Value-Änderungen beliefen sich für das laufende Jahr auf TEUR 337 (2014: TEUR 56). Die im Geschäftsjahr 2015 in der Gewinn- und Verlustrechnung unter den Erträgen Derivate Non-Hedge erfassten Fair Value-Änderungen beliefen sich für das laufende Jahr auf TEUR 254 (2014: TEUR 97). Wenn das Marktwertniveau des Kupfers zum 31. Dezember 2015 um 10 % gestiegen wäre, hätte sich das Ergebnis um TEUR 102 (31.12.2014: TEUR 156) erhöht. Eine Absenkung des Marktwertes um 10 % hätte zu einer Ergebnisverringerung von TEUR 102 (31.12.2014: TEUR 156) geführt. Wenn das Marktwertniveau des Aluminiums zum 31. Dezember 2015 um 10 % gestiegen wäre, hätte sich das Ergebnis um TEUR 41 (31.12.2014: TEUR 72) erhöht. Eine Absenkung des Marktwertes um 10 % hätte zu einer Ergebnisverringerung von TEUR 41 (31.12.2014: TEUR 72) geführt. Die Sensitivitätsanalysen beziehen sich auf Effekte aus Rohstoffderivaten. 29. Ausfall- und Kreditrisiko Das Kreditrisiko beschreibt die Gefahr eines wirtschaftlichen Verlustes, der dadurch entsteht, dass ein Vertragspartner seinen vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. Das Kreditrisiko umfasst dabei sowohl das unmittelbare Ausfallrisiko als auch das Risiko einer Bonitätsverschlechterung sowie Konzentrationsrisiken. Die maximalen Risikopositionen aus finanziellen Vermögenswerten, welche grundsätzlich einem Kreditrisiko unterliegen können, entsprechen deren Buchwerten. Darüber hinaus besteht ein maximales Ausfallrisiko aus der maximalen Inanspruchnahme von Finanzgarantien. Ausfallrisiko ist das Risiko, dass ein Geschäftspartner seinen Verpflichtungen im Rahmen eines Finanzinstruments oder Kundenrahmenvertrags nicht nachkommt und dies zu einem finanziellen Verlust führt. Der Konzern ist im Rahmen seiner operativen Geschäftstätigkeit Ausfallrisiken (insbesondere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) sowie Risiken im Rahmen der Finanzierungstätigkeit, einschließlich aus Devisengeschäften und sonstigen Finanzinstrumenten, ausgesetzt. 30. Liquide Mittel Liquide Mittel umfassen im Wesentlichen sofort verfügbare Guthaben bei Kreditinstituten. Im Zusammenhang mit der Anlage von liquiden Mitteln ist die Metabo-Gruppe Verlusten aus Kreditrisiken ausgesetzt, sofern Finanzinstitute ihre Verpflichtungen nicht erfüllen (sog. Kontrahentenrisiko). Zur Minimierung dieses Risikos werden die Finanzinstrumente, bei denen Anlagen getätigt werden, sorgfältig ausgewählt. Die maximale Risikoexposition entspricht dem Buchwert der liquiden Mittel zum Bilanzstichtag. 31. Konsortialfinanzierung Die Konsortialfinanzierung über ursprünglich EUR 70 Mio. setzt sich aus zwei Teilen zusammen:
Die Bankverbindlichkeiten sind besichert durch:
Weitere Details regelt der Sicherheitenpoolvertrag vom 10. August 2012. 32. Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und Schulden Finanzielle Vermögenswerte und Schulden, die Verrechnungsvereinbarungen, einklagbaren Globalverrechnungsverträgen und ähnlichen Vereinbarungen unterliegen:
Die mit unseren Banken abgeschlossenen Rahmenverträge für Finanztermingeschäfte regeln u.a., dass im Insolvenzfall eines Vertragspartners die bestehenden Kontrakte gekündigt und zum jeweiligen Marktwert ausgeglichen werden müssen. Sofern bei einem Vertragspartner mehrere Geschäfte abgerechnet werden, werden positive und negative Marktwerte saldiert und nur die verbleibende Spitze ausgeglichen. Zum 31. Dezember 2015 bestehen die folgenden saldierungsfähigen Beträge:
33. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Das Ausfallrisiko aus Forderungen gegen Kunden wird von der entsprechenden Geschäftseinheit basierend auf den Richtlinien, Verfahren und Kontrollen des Metabo-Konzerns für das Ausfallrisikomanagement bei Kunden gesteuert. Ausstehende Forderungen gegenüber Kunden werden regelmäßig überwacht. Lieferungen an Importeure sind in der Regel durch Akkreditive oder eine Kreditversicherung abgedeckt. Das maximale Ausfallrisiko entspricht dem Buchwert der Forderungen; davon sind 90 % der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen durch eine Kreditversicherung besichert. Der Wertberichtigungsbedarf wird zu jedem Abschlussstichtag für die wesentlichen Kunden auf Einzelbasis analysiert. Zusätzlich wird eine große Zahl von geringeren Forderungen homogen gruppiert und gemeinsam auf Wertminderung beurteilt. Die Berechnung basiert auf tatsächlich entstandenen historischen Daten. Die Buchwerte der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, mit gesonderter Darstellung der überfälligen und wertberichtigten Forderungen, können der Anmerkung 15 entnommen werden. Der Konzern beurteilt die Risikokonzentration hinsichtlich der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen als niedrig, da seine Kunden in verschiedenen Ländern ansässig sind, verschiedenen Branchen angehören und auf weitgehend unabhängigen Märkten tätig sind. 34. Liquiditätsrisiko Der Konzern überwacht das Risiko eines etwaigen Liquiditätsengpasses mittels eines Liquiditätsplanungs-Tools. Das Ziel des Konzerns ist es, ein Gleichgewicht zwischen der kontinuierlichen Deckung des Finanzmittelbedarfs und der Sicherstellung der Flexibilität durch die Nutzung von Kontokorrentkrediten, Bankdarlehen, Finanzierungs-Leasingverhältnissen und Mietkaufverträgen zu wahren. Der Konzern bewertete die Risikokonzentration hinsichtlich der Refinanzierung seiner Schulden und kam zu dem Schluss, dass sie als niedrig beurteilt werden kann. Finanzierungsquellen stehen im ausreichenden Umfang zur Verfügung; Schulden mit einer Laufzeit von bis zu 12 Monaten können bei den bestehenden Darlehensgebern verlängert werden. 35. Erwartete Zahlungsabflüsse Die nachfolgende Tabelle zeigt alle vertraglich fixierten Zahlungen für Tilgungen, Rückzahlungen und Zinsen aus bilanzierten finanziellen Verbindlichkeiten, einschließlich der derivaten Finanzinstrumente, mit einem negativen Marktwert.
Den Abflüssen in der Position "Derivate Hedge" stehen im Wesentlichen AUD Verkäufe mit einem Volumen von AUD 7,5 Mio. und USD Käufe mit einem Volumen von USD 6,3 Mio. gegenüber. Bei der Position "Derivate Non Hedge" sind es im Wesentlichen USD Käufe mit einem Volumen von USD 0,8 Mio.
Weitere Erläuterungen zu Finanzverbindlichkeiten finden sich im Anhang unter der Angabe 22. 36. Zusätzliche Informationen über Finanzinstrumente Dieser Abschnitt gibt einen umfassenden Überblick über die Bedeutung von Finanzinstrumenten und liefert zusätzliche Informationen über Bilanzpositionen, die Finanzinstrumente enthalten. Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte (BW) und Zeitwerte (ZW) der finanziellen Vermögenswerte:
1) LaR - Loans and Receivables - Kredite und
Forderungen
Die folgende Tabelle zeigt die Buchwerte (BW) und Zeitwerte (ZW) der finanziellen Verbindlichkeiten:
1) FLAC -Financial Liabilities measured at
Amorised Cost - Zu fortgeführten Anschaffungskosten
bewertete finanzielle Verbindlichkeiten
Das Management hat festgestellt, dass die Buchwerte von Zahlungsmitteln und kurzfristigen Einlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, Kontokorrentkredite und sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten hauptsächlich aufgrund der kurzen Laufzeiten dieser Instrumente ihren beizulegenden Zeitwerten nahezu entsprechen. Der beizulegende Zeitwert der finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten ist mit dem Betrag angegeben, zu dem das betreffende Instrument in einer gegenwärtigen Transaktion (ausgenommen erzwungene Veräußerung oder Liquidation) zwischen vertragswilligen Geschäftspartnern getauscht werden könnte. Die zur Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte angewandten Methoden und Annahmen stellen sich wie folgt dar:
Die wesentlichen durch den Konzern verwendeten finanziellen Verbindlichkeiten - mit Ausnahme derivativer Finanzinstrumente - umfassen verzinsliche Darlehen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sowie Finanzgarantien. Der Hauptzweck dieser finanziellen Verbindlichkeiten ist die Finanzierung der Geschäftstätigkeit des Konzerns sowie die Aufrechterhaltung seiner Geschäftstätigkeit. Die wichtigsten finanziellen Vermögenswerte des Konzerns sind Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen sowie Zahlungsmittel und kurzfristige Einlagen, die unmittelbar aus seiner Geschäftstätigkeit resultieren. Der Konzern schließt darüber hinaus derivative Finanzgeschäfte ab. Bemessung des beizulegenden Zeitwerts In der nachfolgenden Tabelle sind die zum beizulegenden Zeitwert bilanzierten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten nach Bewertungskategorien gegliedert. Die Bewertungskategorien sind dabei folgendermaßen definiert: Stufe 1: Auf aktiven Märkten gehandelte Finanzinstrumente, deren notierte Preise unverändert für die Bewertung übernommen wurden. Stufe 2: Die Bewertung erfolgt auf Basis von Bewertungsverfahren, deren verwendete Einflussfaktoren direkt oder indirekt aus beobachtbaren Marktdaten abgeleitet werden. Stufe 3: Die Bewertung erfolgt auf Basis von Bewertungsverfahren, deren verwendete Einflussfaktoren nicht ausschließlich auf beobachtbaren Marktdaten beruhen. Metabo prüft zum Ende jeder Berichtsperiode, ob es einen Anlass zu einer Umgruppierung in oder aus einer Bewertungskategorie gibt. Im Berichtszeitraum gab es keine Umgliederungen zwischen den Bewertungskategorien. Alle in der folgenden Tabelle aufgeführten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten wurden nach der Stufe 2 bewertet, da für keinen finanziellen Vermögenswert und keine finanzielle Verbindlichkeit zum Bewertungsstichtag 31. Dezember 2015 oder 31. Dezember 2014 ein aktiver Markt besteht bzw. bestand. Die folgende Tabelle zeigt die Zuordnung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten zu den Bewertungsstichtagen 31. Dezember 2015 und 31. Dezember 2014:
Alle in der folgenden Tabelle aufgeführten finanziellen Verbindlichkeiten wurden nach der Stufe 2 bewertet, da für keine finanzielle Verbindlichkeit zum Bewertungsstichtag 31. Dezember 2015 oder 31. Dezember 2014 ein aktiver Markt besteht bzw. bestand. Die folgende Tabelle zeigt die Zuordnung der nicht zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Verbindlichkeiten zu den Bewertungsstichtagen 31. Dezember 2015 und 31. Dezember 2014:
Die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing beruhen auf Sachanlagen, die infolge der Gestaltung der ihnen zugrunde liegenden Leasing-Verträge dem Konzern als wirtschaftlichem Eigentümer zuzuordnen sind. Zum 31. Dezember 2015 betrugen die zukünftigen Mindestleasingzahlungen aus Finanzierungsleasingverträgen TEUR 2.373 (2014: TEUR 2.054). Die Überleitung der Mindestleasingzahlungen aus Finanzierungsleasingverträgen zu den entsprechenden Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2015 bzw. 31. Dezember 2014 stellt sich wie folgt dar:
Gesamtzinserträge und -aufwendungen von Finanzinstrumenten Die Gesamtzinserträge und -aufwendungen für finanzielle Vermögenswerte und finanzielle Verbindlichkeiten, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, stellen sich wie folgt dar:
Von den Gesamtzinserträgen resultieren, wie im Vorjahr, keine Zinserträge aus wertgeminderten finanziellen Vermögenswerten. Weitere Nettogewinne bzw. -verluste von Finanzinstrumenten
Nettogewinne bzw. -verluste aus Derivaten beinhalten die Effekte aus Marktwertänderungen, die in voller Höhe im Ergebnis der Periode erfasst werden. Nettogewinne bzw. -verluste aus Krediten und Forderungen enthalten im Wesentlichen Währungsgewinne und -verluste. 37. Übertragungen von finanziellen Vermögenswerten Übertragene finanzielle Vermögenswerte, die nicht vollständig ausgebucht werden Seit dem 1. Juni 2014 besteht eine Factoring Vereinbarung, gemäß dieser der Factor befugt ist, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zu kaufen. Die Metabowerke GmbH hat das Ausfallrisiko an den Factor übertragen und nur die Kosten für das Spätzahlerrisiko bei Überfälligkeit bis 180 Tage zurückbehalten. Die Metabowerke GmbH hat für das Geschäftsjahr 2015 an den Factor einen Nominalwert von 4,8 Mio. EUR (2014: 2,6 Mio. EUR) übertragen, hiervon wurden für das Spätzahlerrisiko TEUR 38 (2014: TEUR 22) angesetzt. Die damit verbundene Verbindlichkeit hat einen Buchwert von TEUR 40 (2014: TEUR 23). Diese Verbindlichkeit stellt das maximale verbleibende Risiko der Spätzahlerrisiken dar. Die übertragenen Forderungen betreffen kurzfristige Forderungen bei denen der Buchwert dem beizulegenden Zeitwert der übertragenen Vermögenswerte entspricht. Das Volumen an verkauften Forderungen unterlag- wie in den Vorjahren -während des Geschäftsjahres keinen wesentlichen Schwankungen. Seit 2000 besteht eine Factoring Vereinbarung, gemäß dieser der Factor befugt ist, Forderungen aus Lieferung und Leistungen zu kaufen. Die Metabowerke GmbH hat alle wesentlichen Risiken an den Factor übertragen. Die Metabowerke GmbH trägt nur die Kosten für das Spätzahlungsrisiko bei Überfälligkeit bis 120 Tage. Die Metabowerke GmbH hat für das Geschäftsjahr 2015 an den Factor einen Nominalwert von 4,8 Mio. EUR (2014: 5,1 Mio. EUR) übertragen, hiervon wurden für das Spätzahlerrisiko TEUR 14 (2014: TEUR 0) angesetzt. Die damit verbundene Verbindlichkeit hat einen Buchwert von TEUR 19 (2014: TEUR 0). Diese Verbindlichkeit stellt das maximale verbleibende Risiko der Spätzahlerrisiken dar. Die übertragenen Forderungen betreffen kurzfristige Forderungen bei denen der Buchwert dem beizulegenden Zeitwert der übertragenen Vermögenswerte entspricht. Das Volumen an verkauften Forderungen unterlag - wie in den Vorjahren -während des Geschäftsjahres keinen wesentlichen Schwankungen. 38. Kapitalmanagement Metabo sieht ein starkes Finanzprofil der Unternehmensgruppe als Grundvoraussetzung für weiteres Wachstum. Durch die gute Kapitalausstattung sind Zukunftsinvestitionen für organisches Wachstum, aber auch für externes Wachstum möglich. Für Zwecke der Kapitalsteuerung umfasst das Eigenkapital das gezeichnete Kapital sowie alle sonstigen auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens entfallenden Rücklagen. Vorrangiges Ziel der Kapitalsteuerung des Konzerns ist die Maximierung des Shareholder Value. Der Konzern steuert seine Kapitalstruktur und nimmt Anpassungen vor unter Berücksichtigung des Wandels der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie der vereinbarten Financial Covenants. Die Netto-Finanzschulden umfassen verzinsliche Darlehen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstige Verbindlichkeiten abzüglich Zahlungsmittel; aufgegebene Geschäftsbereiche bleiben unberücksichtigt.
Zum 31. Dezember 2015 wurden keine Änderungen der Ziele, Richtlinien und Verfahren der Kapitalsteuerung vorgenommen. G. Erläuterungen zur KapitalflussrechnungDie Konzern-Kapitalflussrechnung zeigt, wie sich die Zahlungsmittel des Konzerns durch Mittelzu- und -abflüsse im Laufe des Geschäftsjahres verändert haben. Entsprechend IAS 7 wird zwischen Zahlungsströmen aus betrieblicher Tätigkeit sowie aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Die in der Kapitalflussrechnung betrachteten Zahlungsmittel umfassen die in der Bilanz ausgewiesenen liquiden Mittel, d.h. Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten. Die Cashflows aus der Investitions- und Finanzierungstätigkeit werden zahlungsbezogen ermittelt. Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit wird demgegenüber ausgehend vom Ergebnis nach Ertragsteuern indirekt abgeleitet. Im Rahmen der indirekten Ermittlung werden die berücksichtigten Veränderungen von Bilanzpositionen im Zusammenhang mit der betrieblichen Tätigkeit um Effekte aus der Währungsumrechnung sowie aus Änderungen des Konsolidierungskreises bereinigt. Die Veränderungen der betreffenden Bilanzpositionen können daher nicht mit den entsprechenden Werten auf Grundlage der veröffentlichten Konzernbilanz abgestimmt werden. H. Sonstige Angaben39. Haftungsverhältnisse Zum Bilanzstichtag bestanden Haftungsverhältnisse (Bürgschaften, Sicherheiten für fremde Verbindlichkeiten) in Höhe von insgesamt TEUR 4.105 (2014: TEUR 202) für Verbindlichkeiten Dritter. Dieser Betrag entspricht der maximalen möglichen Inanspruchnahme zum frühestmöglichen Zeitpunkt. Das Risiko einer Inanspruchnahme aus den einzelnen Haftungsverhältnissen wird als gering eingeschätzt, da den vertraglichen Verpflichtungen nachgekommen wird. 40. Eventualverbindlichkeiten Zu den Eventualschulden zählen mögliche Verpflichtungen oder Vermögenswerte, die auf vergangenen Ereignissen beruhen und deren Existenz von künftigen Ereignissen abhängt, die nicht unter vollständiger Kontrolle des Bilanzierenden stehen. Eventualschulden sind zudem bestehende Verpflichtungen, die auf vergangenen Ereignissen beruhen und bei denen entweder ein Ressourcenabfluss nicht wahrscheinlich ist oder aber deren Höhe nicht mit ausreichender Verlässlichkeit bestimmt werden kann. 41. Operate Lease und sonstige finanzielle Verpflichtungen Im Aufwand sind Zahlungen aus Operating-Leasingverhältnissen in Höhe von TEUR 3.419 (2014: TEUR 2.832) enthalten. Die durchschnittliche Laufzeit der Leasingverträge liegt zwischen 2 und 5 Jahren. Die Leasingverträge beinhalten Verlängerungsoptionen. Dem Konzern als Leasingnehmer werden keine Beschränkungen durch die Leasingvereinbarungen auferlegt. Die bestehenden Verpflichtungen für Bestellobligos beziehen sich auf Warenbezüge.
42. Finance Lease Angaben zum Finance Lease können der Angabe 36 entnommen werden. 43. Anzahl der Beschäftigten Die Gesamtmitarbeiterzahl im Konzern setzt sich im Jahresdurchschnitt wie folgt zusammen:
44. Personalaufwand Die Personalaufwendungen belaufen sich im Berichtsjahr auf TEUR 102.944 (2014: TEUR 96.359). Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung entfallen TEUR 2.493 (2014: TEUR 1.021) auf Aufwendungen für Altersversorgung. 45. Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Mit Vertrag vom 13. November 2015 hat Hitachi Koki Ltd, Tokio/Japan, sämtliche Aktien von Chequers Capital XVI FCPR, Paris/Frankreich, an Power Tool Invest B.V., Haarlemmermeer/Niederlande, sowie die sonstigen Aktien der metabo AG im Eigentum der Altaktionäre sowie des Managements übernommen. Das Closing dieser Transaktion erfolgte nach Zustimmung der Kartellbehörden zum 1. März 2016. Infolgedessen wird metabo das Geschäftsjahr vom 1. April bis zum 31. März des Folgejahres umstellen. Auswirkungen auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 ergaben sich aus dem Einstieg von Koki Ltd, Tokio/Japan, insoweit, als dass die verbleibende Konsortialkreditverbindlichkeit in Höhe von 44,7 Mio. EUR sowie die Darlehensverbindlichkeit gegenüber der Muttergesellschaft über 29,6 Mio. EUR als kurzfristig ausgewiesen wurden. 46. Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen Geschäftsvorfälle zwischen dem Mutterunternehmen, der metabo AG, und seinen Tochterunternehmen werden im Zuge der Konsolidierung eliminiert und daher in dieser Anhangsangabe nicht erläutert. Darüber hinaus bestehen keine Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen des Konzerns und nahestehenden Personen bzw. Unternehmen, die von nahestehenden Personen beherrscht werden. Im Rahmen seines Ausscheidens im Juni 2015 verkaufte Markus Gehrt, Vorstand Operations, 200.000 Namensaktien an die Power Tool Invest B.V., Haarlemmermeer/Niederlande. Die Power Tool Invest B.V., Haarlemmermeer/Niederlande, die bis dato 77,5 % an der metabo AG hielt, ist seither wieder mit 80,0 % an der metabo AG beteiligt. Während des Berichtsjahres fanden mit Ausnahme des Erwerbs von Namensaktien sowie der Teilrückzahlung des Gesellschafterdarlehens in Höhe von TEUR 535 (2014: TEUR 130) keine weiteren Transaktionen zwischen dem Konzern und dem obersten Mutterunternehmen Power Tool Invest B.V., Haarlemmermeer/Niederlande, statt. I. Organe der Gesellschaft47. Aufsichtsrat Roland Steindorf - Vorsitzender (selbstständiger Unternehmer, Frankfurt am Main) Prof. Dr. Meiko Zeppenfeld (Rechtsanwalt, Pullach) Uwe Flach (Unternehmensberater, Frankfurt am Main) (ab 12. Februar 2015) Im Berichtsjahr betrugen die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats der metabo AG TEUR 43 (2014: TEUR 44). 48. Vorstand Horst W. Garbrecht, Dipl.-Ing. (FH), Ostelsheim (Vorsitzender des Vorstands) Markus Gehrt, Dipl.-Wirtsch.-Ing., Tübingen (Vorstand Operations, bis 2. Juni 2015) Eric Oellerer, Mag. iur MBA, Stuttgart (Vorstand Finanzen) Im Berichtsjahr betrugen die Gesamtbezüge des Vorstands der metabo AG TEUR 2.065 (2014: TEUR 1.586). Es handelt sich bei den Gesamtbezügen um kurzfristige Vergütungen. 49. Rückstellung für Pensionen und Anwartschaften ehemaliger Mitglieder der Geschäftsführung Die Pensionsrückstellungen für ehemalige Mitglieder der Geschäftsführung und der unserer Rechtsvorgängerin und ihre Hinterbliebenen sind in voller Höhe gebildet und belaufen sich zum 31. Dezember 2015 auf TEUR 8.923 (31.12.2014: TEUR 9.036). Ferner sind laufende Renten in Höhe von TEUR 585 (31.12.2014: TEUR 566) angefallen. 50. Honorar des Abschlussprüfers Die Honorare des Abschlussprüfers betragen:
51. Ergänzende Angaben Die Tochtergesellschaft Metabowerke GmbH, Nürtingen, macht von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch.
Nürtingen, 31. März 2016 Der Vorstand Horst W. Garbrecht Eric Oellerer Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
Konzern-Kapitalflussrechnung
Konzernlagebericht 20151. Metabo - auf einen Blick
1) Metabo-interne Ermittlung
2. Metabo - Tätigkeitsbereiche und OrganisationDie Metabo-Gruppe produziert, entwickelt, beschafft und vertreibt handgeführte Elektrowerkzeuge, halbstationäre Maschinen inklusive Kompressoren und Pumpen/Hauswasserwerke sowie entsprechendes Zubehör. Der Fokus allen Tuns liegt dabei auf dem professionellen Endanwender aus Handwerk und Industrie. Dabei wird ein umfassendes Produktsortiment angeboten, wobei unseren zwei Zielgruppen Metallhandwerk und -industrie sowie Bauhandwerk & Renovierung auch umfangreiche Spezialistenprodukte und komplette Systemlösungen angeboten werden. Neben der Muttergesellschaft metabo AG und der inländischen Hauptgesellschaft Metabowerke GmbH (Metabowerke) wird die Produktion sowohl über Nürtingen als auch über den zweiten Standort in Shanghai gesteuert. Die Produkte werden über die Metabowerke, 25 angeschlossene Vertriebstochtergesellschaften in Europa, Asien und Amerika sowie ca. 100 Importeure im Ausland vertrieben. Metabo ist nicht nach Segmenten/Divisionen organisiert. 3. SteuerungsgrößenDie wesentlichen Steuerungsgrößen auf Konzernebene sind neben dem Umsatz die Group Margin (Bruttoumsatz zu Budgetkursen abzüglich Standard-Konzernherstell-kosten) sowie EBITDA und Free Cashflow. Darüber hinaus gibt es eine erhebliche Zahl an einzelnen key performance indicators (KPIs), mit der einzelne Bereiche gemessen werden. Beispielhaft seien hier Preisdurchsetzung, Materialeinsparungsquote/-volumen, Produktivität, Lagerumschlag und Forderungslaufzeit genannt. Neben diesen finanziell geprägten Steuerungsgrößen sind sowohl ein Qualitätsmanagement- als auch ein Energiemanagementsystem in Einsatz, die beide jährlich auditiert werden. 4. Forschung und EntwicklungDie im Jahr 2009 beschlossene Konzentration auf professionelle Endanwender im Bereich des Handwerks und der Industrie und hier speziell innerhalb der Zielgruppen Metall sowie Bauhandwerk & Renovierung wird zwischenzeitlich im Markt umfassend verstanden und führt mehr und mehr zu einer hohen Bereitschaft, metabo als Zielgruppenspezialist sowie Generalisten mit einer starken Akkukompetenz zu setzen. Speziell durch die konsequente Einführung von Lösungsprodukten auch im Akkusegment konnte diese angestrebte Positionierung weiter vorangetrieben werden. So wurden nicht nur völlig neue Generationen an Standard-Akku-Geräten in den Markt eingeführt, sondern verschiedene spezielle Geräte auf Akkubasis entwickelt, die jeweils für die Zielgruppen optimiert wurden. Mit der Einführung der weltweit ersten Hochleistungs-Akkugeneration, die in der Lage ist, konstante Ströme im zweireihigen Akkubereich über 60 Ampere zu liefern (Li-HD), konnten verschiedene Produkte, die bisher nur kabelbetrieben möglich waren, akkubetrieben vorgestellt werden - darunter der weltweit erste batteriebetriebene Zweihandwinkelschleifer. Zahlreiche bereits existierende Produkte, wie zum Beispiel der bürstenlose kleine Winkelschleifer, profitieren von dieser neuen Akkugeneration hinsichtlich Leistung, Produktivität und Lebensdauer. Die Li-HD-Technologie von Metabo trägt dazu bei, die Technologieführerschaft im Bereich Akku-Technologie erneut unter Beweis zu stellen und als Leuchtturmprodukt den gesamten Akkubereich weiter zu entwickeln. Zusätzlich wurden bedeutende Neuheiten im Bereich Akku ganzjährig in den Markt eingeführt. Die Strategie von metabo beinhaltet die Konzentration auf zwei Zielgruppen, das Metallhandwerk und die Industrie auf der einen Seite sowie das Bauhandwerk und die Renovierungsindustrie auf der anderen Seite. Nachdem in Vorjahren die Zielgruppe Metall umfangreich bearbeitet wurde, stand das Jahr 2015 ganz im Zeichen von Bauhandwerk & Renovierung. Auf der Messe in Nürnberg im März 2015 wurde das umfangreichste Sortiment der Branche für die Zielgruppe Bauhandwerk & Renovierung der Weltöffentlichkeit vorgestellt. Allein sechs völlig neue Lösungsprodukte runden das bereits existierende Produktportfolio von Metabo künftig für diesen Zielgruppenbereich ab. 5. Konjunkturelle Entwicklung und BranchenumfeldDer positive Trend setzte sich konsequent im gesamten Jahr 2015 fort. Allerdings ist anzumerken, dass sich dabei der Gesamtweltmarkt sehr heterogen darstellt. Während in der Ukraine und Russland rückläufige Marktentwicklungen zu verzeichnen waren und in rohstoffgetriebenen Märkten, wie zum Beispiel Norwegen und Südafrika, eine bestenfalls stagnierende Entwicklung der Märkte zu erkennen waren, gab es in den USA sowie in vielen zentraleuropäischen Märkten durchaus positive Entwicklungen der Märkte. Hierbei ist anzumerken, dass sich metabo in nahezu allen wesentlichen Märkten besser als der Markt verkauft hat und damit weitere Marktanteile gewonnen werden konnten. In den USA war der Markt zweigeteilt. Während im Bereich 'Residential/House construction' zweistellige Zuwächse zu verzeichnen waren, ist der für metabo relevante Bereich der Öl- und Gasindustrie um mehr als 10 % eingebrochen. Generell war festzustellen, dass sich die verschiedenen Vertriebskanäle für metabo deutlich unterschiedlich entwickelten. Während konsumnahe Vertriebskanäle - zumindest in Zentraleuropa - in der Regel stagnierten, konnten im industrie- und handwerksnahen Sektor weitere Zuwächse verbucht werden. Überdies ist festzustellen, dass internet-affine Vertriebskanäle überproportionale Zuwächse erzielen konnten. Der deutsche Elektrowerkzeugmarkt hat sich 2015 positiv entwickelt, wobei vor allem im Facheinzelhandelsgeschäft (FEH) sowie im Produktionsverbindungshandel (PVH) gute Zuwächse erzielt werden konnten. Überkapazitäten der Hersteller sowie der starke Wettbewerb um Marktanteile im Sektor Akkugeräte generieren speziell im Einstiegsbereich einen unverändert hohen Preisdruck. Dieser Sachverhalt wirkt verstärkt im Bereich der professionellen Einstiegsprodukte, die mehr und mehr Anteil am gesamten Markt für professionelle Elektrowerkzeuge einnehmen. Das Wettbewerbsumfeld ist gegenüber dem Vorjahr im Wesentlichen stabil geblieben, d. h. die Anzahl der Hersteller von Elektrowerkzeugen ist nahezu unverändert. 6. Wesentliche EreignisseGemäß Kaufvertrag vom 13. November 2015 hat Hitachi Koki Ltd, Tokio/Japan, sämtliche Aktien von Chequers Capital XVI FCPR, Paris/Frankreich, an Power Tool Invest B.V., Haarlemmermeer/Niederlande, der Muttergesellschaft der metabo AG, sowie die weiteren Aktien der metabo AG im Eigentum der Altaktionäre sowie des Managements übernommen. Das closing dieser Transaktion erfolgte nach Zustimmung der Kartellbehörden zum 1. März 2016. Ziel der Transaktion ist es, Synergien zu realisieren, unter anderem durch gemeinsamen Einkauf und gemeinsamer Entwicklung bestimmter Komponenten und gegenseitiger Belieferung mit komplementären Produkten. Strategisch sollten die beiden starken Marken weitergeführt und weiter ausgebaut werden sowie die komplementäre geografische Ausrichtung genutzt werden. Die Krisen in der Ukraine und Russland hatten auch 2015 Auswirkungen auf das metabo-Geschäft. In beiden Ländern hat sich das Geschäft weiterhin erfreulich mit starken Umsatzzuwächsen in lokaler Währung entwickelt. Die starke Abwertung des Rubels und des Grivnas im Jahresdurchschnitt hat aber das Ergebnis negativ beeinflusst, wobei die Effekte an anderer Stelle überkompensiert werden konnten. Trotz der starken Währungseffekte konnte in Russland der Rückgang der abgesetzten Stückzahlen auf einen leicht zweistelligen Bereich begrenzt werden - in der Ukraine konnten sogar deutliche Stückzahlsteigerungen erreicht werden. Das bereits Ende 2014 aufgebaute Risikomanagement in Russland und in der Ukraine wurde nochmals intensiviert; dabei wurde vor Ort mit der konsequenten Anpassung von Preisen und Zahlungskonditionen reagiert. 7. Umsatz- und ErtragsentwicklungIm Jahr 2015 wurden wiederum bedeutende Akzente durch Produktneueinführungen gesetzt, mit denen metabo die zunehmend gute Marktposition, das positive Image sowie die auf den professionellen Anwender ausgerichtete Strategie weiter entwickeln konnte. Zwei Highlights haben dabei das Jahr 2015 bestimmt. Zum einem war es die Einführung umfangreicher Neuprodukte für unsere Zielgruppe Bauhandwerk & Renovierung im März, zum anderen wurde die Hochleistungs-Generation Li-HD ab Mai in den Märkten gelauncht. Im Umfeld der genannten Produktneuheiten hat sich der Umsatz des Konzerns (vor Abzug von Erlösschmälerungen) um 9,1 % auf 408,5 Mio. EUR verbessert. Währungs-bereinigt lag das Umsatzwachstum bei 6,0 %. In Europa, der traditionell mit Abstand wichtigsten Vertriebsregion von metabo, war trotz weiterhin stagnierender süd- und mitteleuropäischer Märkte eine Umsatz-steigerung von 8,9 % festzustellen, wobei die Region Osteuropa wiederum überproportional wachsen konnte. In den Niederlanden und Spanien konnten auch Wachstumsraten erzielt werden. Die Forderungsausfälle blieben wiederholt auf einem erfreulich niedrigen Niveau und sind somit durch die Vorsorge bei der Forderungsbewertung über Wertminderungen für erkennbare Einzelrisiken ausreichend abgedeckt. Der Nettoumsatz ist gegenüber dem Vorjahr von 350,6 Mio. EUR um 8,8 % auf 381,4 Mio. EUR und damit über Plan gestiegen. Die anderen aktivierten Eigenleistungen enthalten neben Werkzeugen und Montagevorrichtungen überwiegend Entwicklungsleistungen in Höhe von 7,1 Mio. EUR. Die sonstigen betrieblichen Erträge erhöhten sich von 4,8 Mio. EUR im Jahr 2014 auf 13,5 Mio. EUR im Jahr 2015. Sie enthalten neben Währungsgewinnen, Kostenerstattungen Dritter sowie Mieteinnahmen und fakturierten Entwicklungsleistungen im Wesentlichen den Ertrag aus dem Abgang des Gebäudes bei Metabo Powertools China in Höhe von 7,9 Mio. EUR. Die Umsatzkostenquote am Nettoumsatz erhöhte sich 2015 um 2,2 Prozentpunkte auf 62,8 %. Maßgeblich für diese Verschlechterung waren negative Währungseffekte auf das Einkaufspreisniveau von Rohstoffen und Handelswaren aus China und dem USD-Raum. Die gesamten in den Umsatzkosten enthaltenen Personalaufwendungen haben sich gegenüber dem Vorjahr um 5,6 % auf 36,6 Mio. EUR erhöht. Ursache hierfür sind im Wesentlichen die Tariferhöhungen 2015 sowie negative Währungseffekte bei der chinesischen Produktionsgesellschaft. Gegenläufig wirkten die Personalreduzierungen im Zuge von Produktivitätssteigerungen. Die Vertriebskosten, welche hauptsächlich aus vertriebsspezifischen Personalkosten und betrieblichen Aufwendungen bestehen, sind um 6,0 Mio. EUR auf 106,5 Mio. EUR gestiegen, was in erster Linie an dem hohen Anteil umsatzvariabler Aufwendungen (Fracht, Garantie, Provisionen) sowie dem Aufbau von Personal in Wachstumsprojekte liegt. Die allgemeinen Verwaltungskosten sind um 1,1 Mio. auf 26,2 Mio. EUR gestiegen. Auch hier sind die Hauptbestandteile administrative Personal- und Sachkosten. Die allgemeinen sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten neben Währungsverlusten, sonstigen Steueraufwendungen und sonstigen Fremdleistungen im Wesentlichen den Aufwand aus dem Verkauf des Stahlfraktalgebäudes in Nürtingen in Höhe von 1,1 Mio. EUR. In Summe erhöhten sich die sonstigen betrieblichen Aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Mio. EUR auf 8,0 Mio. EUR. Das Finanzergebnis verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 2,6 Mio. EUR auf -7,3 Mio. EUR. Wesentliche Einflüsse sind hier zum einen die geringeren Währungsverluste aus der langfristigen Finanzierung der russischen und ukrainischen Tochtergesellschaften, eine geringere Zinsbelastung dank reduzierter Verschuldung sowie Zinserträge aus Steuerrückerstattungen. Das Ergebnis vor Ertragsteuern erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,8 Mio. EUR auf 7,3 Mio. EUR, was in erster Linie auf das starke Umsatzwachstum und den Ertrag aus der Transaktion bei Metabo Powertools China zurückzuführen ist. Gegenläufige nachteilige Effekte aus der Währungsentwicklung, insbesondere in China, USA und Russland, konnten durch die verbesserte Auslastung, Preiserhöhungen, konsequentes Kostenmanagement auf der Sachgemeinkostenebene sowie durch Produktivitätssteigerungen und Einkaufspreissenkungen nur teilweise kompensiert werden. Das Konzernjahresergebnis lag bei 3,4 Mio. EUR im Vergleich zu 2,6 Mio. EUR im Jahr 2014. 8. Vermögens- und FinanzlageDie immateriellen Vermögenswerte erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,8 Mio. EUR. Dies ist im Wesentlichen auf die aktivierten Entwicklungsleistungen zurückzuführen. Das Sachanlagevermögen des Konzerns verminderte sich um 5,4 Mio. EUR auf 52,5 Mio. EUR, was überwiegend mit dem Verkauf des Stahlfraktalgebäudes begründet ist. In Sachanlagen wurde ein Betrag von 7,2 Mio. EUR (Vj. 7,8 Mio. EUR) investiert. Die Abschreibungen auf Sachanlagen bewegten sich mit 6,9 Mio. EUR etwa 0,2 Mio. EUR unter dem Vorjahresniveau. Die finanziellen Vermögenswerte (Festverzinsliche Wertpapiere des Anlagevermögens und Beteiligungen) erhöhten sich leicht von 0,3 Mio. auf 0,35 Mio. EUR. Die sonstigen langfristigen Vermögenswerte zum 31. Dezember 2015 enthalten die Restkaufpreisforderung aus der Transaktion der Metabo Powertools China in Höhe von 2,2 Mio. EUR. Latente Steueransprüche erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 Mio. EUR auf 4,3 Mio. EUR. Dies ist im Wesentlichen auf Konsolidierungsvorgänge (Zwischen-ergebniseliminierung) zurückzuführen. Das Vorratsvermögen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Mio. EUR auf 58,6 Mio. EUR, was im Wesentlichen auf das gesteigerte Produktionsvolumen der chinesischen Gesellschaft sowie Währungsdifferenzen zurückzuführen ist. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten erhöhten sich um 0,5 Mio. EUR auf 36,6 Mio. EUR. Dies ergibt sich vor allem aus dem gestiegenen Umsatzniveau; gegenläufig wirkten erhöhte von den Factors angekaufte Forderungen, Währungseffekte (in USA und China z.B. sind die durchschnittlichen Jahreskurse stärker als die vergleichbaren Jahresschlusskurse gestiegen) sowie reduzierte Zahlungsziele. Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 0,6 Mio. EUR auf 13,9 Mio. EUR. Dies liegt unter anderem an einem höheren Anzahlungsniveau der chinesischen Gesellschaft aufgrund eines gestiegenen Produktions- und Einkaufvolumens. Aufgrund der beschriebenen bilanziellen Veränderungen hat sich die Bilanzsumme im Metabo-Konzern um 4,8 Mio. EUR (2,2 %) auf 222,2 Mio. EUR erhöht. Gegenüber dem Vorjahr ist das Eigenkapital um 2,1 Mio. EUR auf 28,4 Mio. EUR gestiegen; neben dem positiven Konzernjahresergebnis haben sich hierbei negative Effekte aus der Währungsumrechnung und dem sonstigen Ergebnis ausgewirkt. Die Eigenkapitalquote erhöhte sich entsprechend von 12,1 % im Vorjahr auf 12,8 % im Berichtsjahr. Die Pensionsrückstellungen blieben im Vergleich zum Vorjahr auf dem Niveau von 43,7 Mio. EUR. Dies liegt vorwiegend an den nahezu unveränderten Parametern, welche für die Bewertung der Pensionsrückstellungen entsprechend den versicherungsmathematischen Vorgaben verwendet wurden. Die lang- und kurzfristigen Rückstellungen erhöhten sich um 1,0 Mio. EUR auf 6,7 Mio. EUR, was ganz wesentlich durch Garantierückstellungen und Rückstellungen für Altersteilzeit verursacht ist. Die lang- und kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, als wesentlicher Bestandteil der Finanzverbindlichkeiten, verringerten sich um 5,9 Mio. EUR (kurzfristig: +43,9 Mio. EUR; langfristig: -49,8 Mio. EUR) auf 48,7 Mio. EUR (kurzfristig: 48,2 Mio. EUR; langfristig: 0,5 Mio. EUR). Die Verschiebung bei den Fristigkeiten ist durch die Umgliederung des bestehenden Konsortialkredits in die kurzfristigen Verbindlichkeiten bedingt. Die sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten haben sich um 27,8 Mio. EUR auf nun noch 1,9 Mio. EUR reduziert, was zum überwiegenden Teil auf die Umgliederung der Darlehensverbindlichkeiten gegenüber Aktionären in kurzfristige Verbindlichkeiten zurückzuführen ist. Der verbliebene Betrag bezieht sich auf Zinsswap-Geschäfte. Die latenten Steuerschulden erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,4 Mio. EUR auf 7,2 Mio. EUR. Die Erhöhung der passiven latenten Steuern resultiert im Wesentlichen aus der vollständigen Wertberichtigung der vormals aktivierten steuerlichen Verlustvorträge bei der metabo AG. Die latenten Steuerschulden sind vor allem bedingt durch die aktivierten Entwicklungsleistungen. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich, basierend auf einem hohen Einkaufsvolumen für die Neuanläufe zu Jahresbeginn 2016 sowie einem hohen Umsatz- und Wertschöpfungsniveau im Dezember 2015 um 2,8 Mio. EUR auf 27,8 Mio. EUR erhöht. Dieser Anstieg ist vorwiegend auf Wechselkursänderungen zurückzuführen. Die sonstigen kurzfristigen Verbindlichkeiten betragen 55,3 Mio. EUR und beinhalten üblicherweise überwiegend kurzfristige Personalverpflichtungen und vertriebsbezogene Verpflichtungen. Aufgrund der Umgliederung der Darlehensverbindlichkeit gegenüber Aktionären von langfristigen sonstigen Verbindlichkeiten zu kurzfristigen sonstigen Verbindlichkeiten, ist auf dieser Position 2015 ein signifikanter Anstieg von 31,4 Mio. EUR zu verzeichnen, wovon 29,8 Mio. EUR aus besagter Umgliederung resultieren. Zudem sind die vertriebsbezogenen Verpflichtungen aufgrund des Umsatzwachstums um 0,9 Mio. EUR auf 6,1 Mio. gestiegen. 9. FinanzierungslageAm 31. Juli 2012 wurde der Vertrag über einen Konsortialkredit, mit einer Laufzeit bis zum 31. Juli 2018, unterzeichnet. Dieser Konsortialkredit umfasst eine Langfristtranche über 55,0 Mio. EUR sowie Betriebsmittellinien in Höhe von 15,0 Mio. EUR. Durch zwischenzeitliche Tilgungen konnte die Langfristtranche (A) zum 31. Dezember 2015 auf 44,7 Mio. EUR reduziert werden. Aufgrund des Closings mit Hitachi Koki Ltd., Tokio/Japan, zum 1. März 2016 wurde die verbleibende Konsortialkreditverbindlichkeit mit Vereinbarung vom 2. März 2016 abgelöst und durch ein Darlehen von Hitachi Koki Ltd., Tokio/Japan, ersetzt. Kredite in den Tochtergesellschaften konnten ebenfalls vermindert werden. Die freien Kontokorrentlinien belaufen sich zum 31. Dezember 2015 auf 18,9 Mio. EUR und betreffen die Betriebsmittellinien des Konsortialkredits und der ausländischen Tochtergesellschaften. Die freie Liquidität auf den Konten beträgt 44,1 Mio. EUR. Die Zahlungsmittel (Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten) betragen 25,8 Mio. EUR am Jahresende 2015. Damit verfügt das Unternehmen zum Jahresende ebenso wie unterjährig über ausreichende Mittel, um das angestrebte weitere Wachstum zu finanzieren und auf all-fällige Schwankungen im Marktumfeld zu reagieren. 10. NachtragsberichtDas Closing der Transaktion mit Hitachi Koki Ltd., Tokio/Japan, erfolgte nach Zustimmung der Kartellbehörden zum 1. März 2016. Infolgedessen wird metabo das Geschäftsjahr auf den 31. März umstellen. Auswirkungen auf den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2015 ergaben sich aus dem Einstieg von Koki Ltd., Tokio/Japan, insoweit, als dass die verbleibende Konsortialkreditverbindlichkeit in Höhe von 44,6 Mio. EUR sowie die Darlehensverbindlichkeit gegenüber der Muttergesellschaft über 29,6 Mio. EUR als kurzfristig ausgewiesen wurden. Aufgrund des Closings mit Hitachi Koki Ltd., Tokio/Japan, zum 1. März 2016 wurde die verbleibende Konsortialkreditverbindlichkeit mit Vereinbarung vom 2. März 2016 abgelöst und durch ein Darlehen von Hitachi Koki Ltd., Tokio/Japan, über 50,0 Mio. EUR ersetzt. Dieses Darlehen hat eine Laufzeit bis 29. Juni 2016. Nach Abschluss der Berichtsperiode haben sich keine weiteren wesentlichen, berichtspflichtigen Ereignisse ergeben. 11. MitarbeiterDie Gesamtzahl der im Jahresdurchschnitt im Konzern beschäftigten Mitarbeiter einschließlich Auszubildenden erhöhte sich von 1.752 Mitarbeitern im Vorjahr auf 1.789 Mitarbeiter im Berichtsjahr, was einer Steigerung von 2,1 % entspricht. Im gewerblichen Bereich ist dabei neben einem leichten Aufbau der Teilzeitkräfte in der Logistik der Metabowerke GmbH ein Sondereffekt von sechs Mitarbeitern in Südafrika aufgrund des Insourcings der Distributionslogistik zu beachten. Im Angestelltenbereich wurden gezielt Vertriebs-/Marketingmitarbeiter zur nachhaltigen Unterstützung der Wachstumsprojekte aufgebaut. Es wurden zahlreiche neue Personalentwicklungsmaßnahmen eingeführt und weiterentwickelt, welche eine breite Entwicklung der Führungskräfte und des Nachwuchses fördern sollen, gleichzeitig wurde über alle Bereiche hinweg intensiv das Thema ,altersgerechte Arbeitsbedingungen' vorangetrieben und entsprechende Projekte umgesetzt. Wie schon im Vorjahr konnte metabo einen Platz unter den Top 50 der besten Arbeitgeber Deutschlands erreichen. Im Juni 2015 hat sich der Vorstand durch das Ausscheiden von Herrn Markus Gehrt von drei auf zwei Mitglieder verringert. 12. Produktion, Logistik und BeschaffungDer generelle Trend der Verschiebung hin zu akkubetriebenen Werkzeugen setzt sich auch 2015 weiter fort. Im Bereich akkubetriebener Werkzeuge konnten überproportionale Umsatzsteigerungen und Stückzahlerhöhungen erzielt werden. Dieser Trend hat zu deutlich höheren Produktionsstückzahlen im Akkubereich sowohl am Standort Shanghai als auch am Standort Nürtingen geführt. Das Jahr 2015 war für den Standort Nürtingen geprägt vom Projekt "Umzug Stahlfraktal". Durch die permanente Verlagerung im Bereich von Bohr- und Schlagbohrmaschinen hin zu akkubetriebenen Werkzeugen, kam es automatisch zu einem veränderten Einsatz von Materialien im Getriebebereich. Netzbetriebene Schlagbohrmaschinen, die im Markt rückläufig sind, waren mit geschnittenen Stirnradverzahnungen ausgestattet, moderne Akkubohrmaschinen und Schlagbohrmaschinen sind mit gesinterten Planetenradgetrieben bestückt. Da metabo diese Technologie nicht selbst herstellt, wurde die zwischenzeitlich in diesem Bereich vorhandene Überkapazität hinsichtlich Maschinen abgebaut, das gesamte Fraktal der Stahlteileherstellung daraufhin verkleinert und zeitgleich ins Hauptwerk integriert. Dadurch wurde es möglich das Gebäude, in dem die Stahlfertigung bisher untergebracht war, an ein ortsansässiges Maschinenbauunternehmen zu veräußern. In China wurde ein Grundstück veräußert. Nach der Veräußerung erfolgte die Vermietung von Gebäudebestandteilen durch den Investor an Metabo Powertools China. Es wurden signifikante Produktivitätsverbesserungen im Jahr 2015 erreicht, trotz Umzug und der Tatsache, dass dadurch das gesamte Werk hinsichtlich des Layouts angepasst werden musste. Auf der Materialkostenseite konnten durch geringere Einkaufspreise in zahlreichen und wesentlichen Materialgruppen weitere Herstellkostenreduzierungen erzielt werden, die notwendig sind, weil am Markt ein permanenter Preisdruck in der Branche herrscht. Allerdings wurden die geringeren Einkaufspreise durch negative Währungseffekte von Rohstoffen und Handelswaren aus China und dem USD-Raum mehr als kompensiert. 13. Chancen- und RisikoberichtDas erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2015 war gekennzeichnet von solidem Wachstum in allen europäischen Märkten mit Ausnahme von Frankreich, wo in einem rückläufigen Markt metabo vor allem bei professionellen Endkunden allerdings Marktanteile gewinnen konnte. In diesem Umfeld konnten in vielen Märkten Marktanteile gewonnen und ausgebaut werden. Vor allem in der zweiten Jahreshälfte ergab sich eine Verlangsamung des Umsatzwachstums aufgrund der in der Weltwirtschaft deutlich ansteigenden Volatilität und Eintrübung des wirtschaftlichen Ausblicks. Außerhalb Europas war in den für metabo relevanten Endindustrien, hier vor allem exportierende metallverarbeitende Industrien und in USA auch Öl- und Gasförderung das gesamte Jahr 2015 von rückläufigen Märkten und hoher Unsicherheit geprägt. Wir gehen davon aus, dass sich 2016 eine ähnliche Entwicklung wie 2015 zeigt und bei trotz weiterhin schwierigen Märkten metabo solides Wachstum im mittleren einstelligen Bereich realisieren kann. Basis sind die deutlich erhöhte Stärke der Marke und zahlreiche Neuprodukte sowie Vertriebsinitiativen. Als wesentliches politisches und wirtschaftliches Risiko sehen wir die potenzielle Verschärfung des Konfliktes zwischen Russland und der Ukraine. Wir sind in unserer Planung für 2016 von einer weiteren Abwertung der Währungen gegenüber den Durchschnittskursen 2015 und nur mehr leicht rückläufigen Mengen in diesen Märkten ausgegangen, haben aber keine bedeutenden Auswirkungen aus Währungsänderungen auf anderen Märkten unterstellt. Ein weiteres Risiko ist eine nachhaltige Eintrübung der Konjunktur weltweit basierend auf einem nachhaltig niedrigen Ölpreis. Es wurden zahlreiche Maßnahmen durch das zentrale Risk-Management und das lokale Management gemeinsam implementiert, um allfällige Risiken möglichst zu minimieren. Hierbei wurden verschiedene Risikoszenarien betrachtet, notwendige Maßnahmen im Falle des Risikoeintritts diskutiert und soweit möglich vorbereitet. Wesentliche Wachstumstreiber werden neben einem generell zumindest in weiten Teilen Europas positiven Marktumfeld zahlreiche Neuprodukte, die Fokussierung auf unsere Zielgruppen und die weitere konsequente Umsetzung unserer Strategie sein. Für die kosten- und produktivitätsverbessernden Projekte sowie bisher erfolgreich umgesetzten Wachstumsprojekte werden auch 2016 weiterhin gezielt Mittel investiert, um die sich dadurch bietenden Marktchancen zu nutzen. Die aktuell gehaltene Liquidität wird weiterhin als Absicherung gegen eine weiterhin mögliche Rezession gehalten und gezielt in Wachstumsmaßnahmen investiert. Unser Risikomanagementsystem im Finanzbereich basiert neben einer Compliance Richtlinie unter anderem auf einer Treasury-Richtlinie, die sich vor allem aus den Elementen Zins-, Währungs- und Liquiditätsmanagement zusammensetzt. Zinsänderungsrisiken haben wir durch den Einsatz von Zinssicherungsinstrumenten Rechnung getragen. Wesentliche Volumina unseres Fremdwährungsexposures werden über Devisengeschäfte abgesichert. Der kontinuierliche Ausbau der Fremdwährungsfakturierung bei der Metabowerke GmbH führt zu nachhaltigen Prozessverbesserungen in der Risikosteuerung. 2015 war stark von einer deutlichen Abwertung des Euro gegenüber dem USD und RMB gekennzeichnet. Obwohl metabo weiterhin als einer der wenigen Elektrowerkzeughersteller ein hohes Maß an Wertschöpfung in Europa hat, führt die Aufwertung des USD (Einkaufswährung für zahlreiche Komponenten, welche für Akku-betriebene Produkte relevant sind) und des chinesischen RMB zu einer nachhaltigen Ergebnisbelastung. Zur Risiko- und Volatilitätsreduktion wurden die Risiken in diesen Währungen auch für 2016 bestmöglich abgesichert, genauso wie wesentliche Rohstoff- und Zinsrisiken. Im Rahmen unserer unternehmensweiten Risikokonzeption werden die Prozesse zur Risikoerfassung und -bewertung über alle Unternehmensbereiche hinweg weiter standardisiert und formalisiert - unter anderem im Fremdwährungsbereich wurden die Systeme weiter verfeinert. Dies hat es uns ermöglicht, die Effekte aus den teilweise sehr volatilen Fremdwährungen wie insbesondere dem russischen Rubel und der ukrainischen Grivna früh zu erkennen und gegenzusteuern. Metabo hat ein umfassendes Compliance-Handbuch, welches für alle Unternehmenseinheiten gültig ist. Alle Mitarbeiter wurden anhand dieses Handbuchs geschult - überdies werden in eventuell kritischen Bereichen regelmäßig Stichproben-untersuchungen vorgenommen. Es wurde ein Chief Compliance Officer (CCO) ernannt. Spezielle Maßnahmen mit Compliance-Hintergrund sowie eine 'whistleblower hotline' wurden eingerichtet. Der Aufsichtsrat erhält jährlich einen umfangreichen Bericht und beschließt für das Folgejahr entsprechende Maßnahmen und weitere Entwicklungsschritte. Wir sind der Ansicht, dass unser Compliance-System passend ist und unseren spezifischen Risiken Rechnung trägt. Dieses System wird von uns kontinuierlich weiterentwickelt und in der ganzen Organisation trainiert. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell keine ersichtlich. Eine Rezession, vor allem im Euroraum und in den USA, kann aktuell nicht ausgeschlossen werden und hätte für den Metabo-Konzern Konsequenzen. Zur Risikominimierung wurden Pläne entwickelt und vorbereitet, wie auf der Kosten- und Bestandsseite im Falle eines Umsatzrückganges schnell und effektiv reagiert werden kann. Risiken könnten sich aus der Verschärfung der Ukrainekrise ergeben - hierzu wurden die relevanten Länderbudgets für das Jahr 2016 bereits konservativ geplant und zahlreiche Maßnahmen umgesetzt, um Risiken aus den Währungen sowie Forderungsausfällen auf ein Minimum zu reduzieren. Besondere operative Ereignisse nach dem Bilanzstichtag ergaben sich keine. Nach dem Bilanzstichtag gingen die Zustimmungen aller relevanten Kartellbehörden für die Übernahme der metabo AG durch Hitachi Koki ein. Das entsprechende closing der Transaktion erfolgte zum 1. März 2016. In Summe wird die enge Kooperation mit Hitachi dazu führen, dass wichtige Synergien auf der Kosten- und Umsatzseite realisiert werden können, was nachhaltig auch die Abhängigkeit von Marktentwicklungen und damit auch Marktvolatilitäten reduzieren sollte. Aus den Skaleneffekten sollte es möglich sein, deutliche Kosteneinsparungen zu realisieren. 14. PrognoseberichtWir gehen für das Jahr 2016 im Metabo-Konzern von einem soliden Umsatzwachstum im mittleren einstelligen Bereich in lokalen Währungen aus, wobei das Wachstum geografisch unterschiedlich ausfallen wird. Nachdem 2015 mit der Markteinführung des breiten Produktsortiments für die Zielgruppe Bauhandwerk & Renovierung ein weiterer wichtiger Schritt der Strategieumsetzung abgeschlossen werden konnte, werden 2016 wieder eine große Anzahl neuer Produkte auf den Markt gebracht werden. Die klare Fokussierung auf die Zielgruppen Metall sowie Bauhandwerk & Renovierung und den professionellen Endanwender steht weiterhin im Vordergrund, genauso wie die konsequente Investition von Mitteln in Wachstumsmärkte und -kanäle. Für das weltweite Elektrowerkzeuggeschäft sind folgende regionalen Unterschiede für 2016 zu erwarten: a) Asien Für 2016 erwarten wir für den asiatischen Markt für Elektrowerkzeuge ein leichtes Wachstum, wobei die Entwicklung deutlich von China abhängen wird, wo wir aktuell allerdings weiterhin ein schwieriges Marktumfeld sehen. b) Amerika Für den amerikanischen Markt in Summe wird grundsätzlich mit einem soliden Marktwachstum gerechnet. In den für metabo relevanten Endindustrien, vor allem der exportierenden Industrie, der Öl- und Gasförderung sowie der Kraftwerksinstandsetzung ist allerdings aufgrund des starken USD sowie der anhaltenden Schwäche des Erdölpreises mit keinem Wachstum zu rechnen. metabo wird sich darauf fokussieren, die Vertriebspräsenz in den bekannten Endindustrien weiter auszubauen und weitere Branchen zu bearbeiten. c) Osteuropa Nachdem in Russland 2015 in einem stark kleiner werdenden Marktumfeld hohe Marktanteile gewonnen werden konnten, gehen wir 2016 von einem sich stabilisierenden Marktumfeld und in diesem Umfeld von weiteren Zugewinnen für metabo aus. Dies bedeutet in lokaler Währung solides Wachstum bei nur noch leicht fallenden Absatzmengen. Die Entwicklung wird aber wesentlich von der Entwicklung des Ölpreises und der Stabilität des Rubels abhängen. Auch die Ukraine bleibt ein volatiler Markt mit hoher politischer Unsicherheit. Da trotz der schweren Lage 2015 sehr erfreuliche Zuwächse verzeichnet werden konnten, erwarten wir für 2016 entsprechend weitere, wenn auch geringere, Zuwächse. Die Entwicklung der anderen osteuropäischen Märkte wird sowohl von den Entwicklungen in Russland als auch der Ukraine maßgeblich beeinflusst werden, grundsätzlich erwarten wir für die Region aber wie 2015 ein solides Wachstum. d) Europa (ohne Osteuropa) Im für metabo nach wie vor wichtigsten Markt Europa (ohne Osteuropa) erwarten wir allgemein eine weitere moderate Belebung der Märkte. Die konsequente Umsetzung der Zielgruppenstrategie, die nachhaltig verbesserte Wahrnehmung der Marke metabo, zusätzliche Marktzugänge und zahlreiche Neuprodukte werden es uns erlauben, Marktanteile auszubauen. Diesen Positivtrend sehen wir auch für die Folgeperiode. Generell liegt für das Jahr 2016 der Fokus auf den folgenden Themen:
Der Vorstand unterstellt, dass durch die beschriebenen Aktivitäten weiteres internationales Wachstum und durch die Zielgruppenorientierung eine Basis für ein nachhaltig positives Jahresergebnis, welches deutlich über dem diesjährigen Jahresergebnis liegen wird, geschaffen werden kann.
Nürtingen, 31. März 2016 Der Vorstand Horst W. Garbrecht Eric Oellerer BestätigungsvermerkWir haben den von der metabo Aktiengesellschaft, Nürtingen, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzern-Gesamtergebnisrechnung, Konzernbilanz, Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung, Konzern-Kapitalflussrechnung und Anhang zum Konzernabschluss - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und Konzernlagebericht sowie den weiter ergänzend anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften nach § 315a Abs. 1 HGB liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Stuttgart, 31. März 2016 Ernst
& Young GmbH
Kern, Wirtschaftsprüfer Wittmann, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats 2015metabo Aktiengesellschaft, NürtingenDer Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2015 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für die Gesellschaft war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Im Berichtsjahr fanden vier ordentliche Aufsichtsratssitzungen und eine außerordentliche AR-Telefonkonferenz statt. In diesen Sitzungen hat sich der Aufsichtsrat ausführlich mit der Geschäftsentwicklung der metabo AG und des Konzerns, der Ertrags-, Risiko- und Liquiditätslage, Strategie, Marktentwicklung, Produktentwicklung sowie grundsätzlichen Fragen der Unternehmensführung und -planung und zahlreichen Einzelfragen befasst. Zwischen den Sitzungen ließ sich der Aufsichtsrat regelmäßig vom Vorstand schriftlich über die Geschäftsentwicklung, die Lage der Gesellschaft und des Konzerns einschließlich der Risikolage und des Risikomanagements sowie über jeweils aktuelle Themen unterrichten. Die Berichte und Beschlussvorschläge des Vorstands hat der Aufsichtsrat gründlich geprüft und beraten sowie sein Votum hierzu abgegeben, sofern dies nach gesetzlichen, satzungsmäßigen oder sonstigen Bestimmungen erforderlich war. Die aufgrund gesetzlicher und satzungsmäßiger Bestimmungen zustimmungspflichtigen Maßnahmen des Vorstands wurden intensiv beraten. Nach gründlicher Prüfung und Erörterung der jeweiligen Anträge des Vorstands hat der Aufsichtsrat alle erforderlichen Zustimmungen erteilt. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und der Konzernabschluss zum 31.12.2015 sowie der Lagebericht und der Konzernlagebericht wurden durch den in der ordentlichen Hauptversammlung am 17.07.2014 gewählten Abschlussprüfer, die Ernst & Young GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Stuttgart, geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Auch der vom Vorstand gemäß § 312 AktG aufgestellte Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) wurde von dem Abschlussprüfer geprüft. Der Abschlussprüfer erteilte hierzu am 30. März 2016 den folgenden Bestätigungsvermerk: "Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass
Die vorgelegten Prüfungsberichte nahm der Aufsichtsrat zustimmend zur Kenntnis. Der Aufsichtsrat prüfte seinerseits den Jahresabschluss, den Lagebericht der AG und des Konzerns und stellte fest, dass nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen zu erheben sind. Der Aufsichtsrat unterzog auch den Abhängigkeitsbericht unter Einbeziehung der Ergebnisse des Abschlussprüfers einer eingehenden Prüfung, billigte den Bericht sowie das Ergebnis des Abschlussprüfers und stellte auch insoweit fest, dass nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung keine Einwendungen gegen die vom Vorstand am Schluss des Berichts abgegebene Erklärung über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen zu erheben sind. Der Jahresabschluss und der Konzernabschluss wurden vom Aufsichtsrat gebilligt. Der Jahresabschluss 2015 ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat spricht dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für die geleistete Arbeit Dank und Anerkennung aus.
Nürtingen, 15. April 2016 Der Aufsichtsrat Osami Maehara, Vorsitzender des Aufsichtsrates |
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