LEDO Germany GmbH
Same addressWholesale of fish and fish products
Basic information of the organization
Indicators extracted from public financial statements
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Valentin Serebriakov since 2/2/2012 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 95.00% | |
| 5.00% |
Company ownership and partner structure
2 shareholders
GmbH structure
Companies in which this organization holds a direct stake
| Name | Ownership |
|---|---|
| No data available | |
Balance sheet accounts extracted from public financial statements
Profit and loss accounts extracted from public financial statements
| Account |
|---|
Official financial statements and annual reports
ULAN GmbHPhilippsburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2023 bis zum 31.12.2023Lagebericht für das Geschäftsjahr 2023der ULAN GmbHWirtschaftsbericht Darstellung des Geschäftsverlaufs Handel Unser Betrieb ist vor allem auf den Handel mit osteuropäischen Lebensmittelspezialitäten spezialisiert. Mit einer Lagerfläche von mehr als 17.000 qm, ca. 4.000 Artikeln und 17 eigenen LKW beliefert die ULAN GmbH über 600 Kunden europaweit. Ständige Kontrollmaßnahmen und eine hohe Automatisierung und Digitalisierung im gesamten Betriebsablauf sichern den hohen Qualitätsstandard, der eine wesentliche Grundlage für den Markterfolg unserer Produkte bildet. Um die Konkurrenzfähigkeit unserer Produkte zu sichern, kontrollieren wir laufend unsere gesamte Produktpalette auf Marktgängigkeit, reagieren auf Kundenwünsche und nehmen neue Produkte in unser Angebot auf. Dadurch bleiben wir immer auf der Höhe der Zeit und können ständig etwas Neues anbieten. Im Berichtsjahr konnten wir die verfügbaren Lagerkapazitäten bis an ihre Grenzen auslasten. Wir haben Maßnahmen eingeleitet, um Lagerengpässe zukünftig möglichst zu verhindern bzw. sie in ihren negativen Auswirkungen zu begrenzen, indem weitere Lagerkapazitäten durch die Reaktivierung vormals stillgelegter Lagereinrichtungen geschaffen werden. Unsere Gesamtleistung stieg von 33.989.888,60 EUR um 17,33 % auf 39.879.539,16 EUR. Investitionen Wir haben im abgelaufenen Geschäftsjahr Investitionen in Anlagevermögen in Höhe von 356.831,69 EUR getätigt. Im Jahr 2024 soll die Effizienz des Unternehmens durch umfangreiche Neuinvestitionen weiter verbessert werden, insbesondere in die Reaktivierung und Ausweisung weiterer Lagerflächen im Altgebäude und Bau eines Verbindungsbaus zwischen alter und neuer Halle. Diesen Investitionen stehen Abgänge in Höhe von 18,00 EUR und Abschreibungen in Höhe von 443.684,69 EUR gegenüber. Die Finanzierung der Investitionen erfolgte weitgehend aus Kreditaufnahmen. Den Schwerpunkt der Investitionstätigkeit bildete der Kauf von 3 PKW, Stapler/Hubwagen und Klimageräten. Unsere wichtigsten Investitionsziele waren: - Rationalisierung im Lager- und Transportbereich - Erweiterung der Transportkapazitäten und Anpassung an die erweiterten Lagerflächen - Kosteneinsparung durch den Einsatz digitaler Lösungen in der Lagerhaltung Die Investitionen dienten überwiegend der Sicherung und dem Ausbau unserer Wettbewerbsfähigkeit. Bei den übrigen Sachanlagen handelt es sich um die üblichen Ersatzinvestitionen. Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben Ziel unserer Kreditpolitik war, durch die Aufnahme langfristig verfügbarer Fremdmittel unser Unternehmenswachstum finanziell abzusichern. Unsere Maßnahmen führten zu einem ausgeglichenen Finanzbild. Das Anlagevermögen war zu 95,47 % durch langfristiges Kapital gedeckt. Die Investitionen konnten durch die Zunahme langfristiger Mittel finanziert werden. Entwicklung von Branche und Gesamtwirtschaft Ein weiterer gesamtwirtschaftlicher konjunktureller Aufschwung blieb in 2023 weitgehend aus. Gem. Stat. Bundesamt ging das BIP in 2023 um 0,3 % zurück, preis- und kalenderbereinigt betrug der Rückgang 0,1 %. Für die ULAN GmbH verlieft das Jahr 2023 dennoch erfolgreich. Der Jahresüberschuss beträgt 267.602,68 EUR. Die Marktpreisentwicklung im Lebensmittelbereich, insbesondere durch fallende Energiekosten und durch steigende Rohstoff-Kosten wirkte sich neutral auf das Ergebnis aus. Ebenso Marktpreisanpassungen im Rahmen der schwankenden Bezugs-, Energie- und Transportpreise, die an die Kunden weitergegeben wurden. Träger des Wachstums war die Nachfrage nach Lebensmittelspezialitäten aus dem osteuropäischen Raum, die europaweit gefragt waren, insbesondere auch durch die gestiegene Nachfrage durch die Zuwanderung aus der Ukraine. Die Entwicklung in der ULAN GmbH weicht aus vorstehenden Gründen von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung erkennbar ab. Umsatz- und Auftragsentwicklung Die erfreuliche Entwicklung der Umsatzerlöse in den Vorjahren hat sich auch für das Geschäftsjahr in vollem Umfang fortgesetzt. Die Gesamtleistung konnte auf Grund der positiven Entwicklung um 5.889.650,56 EUR gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die allgemeine Branchenentwicklung zeigte sich auch in den Umsätzen des Unternehmens. Die Umsatzerlöse stiegen von 33.781.553,24 EUR um 18,65 % auf 40.081.015,72 EUR. Das Ergebnis wurde jedoch auch durch folgende ungünstige wirtschaftliche Rahmenbedingungen beeinflusst: - Inflation - Logistische Herausforderungen bei Einfuhr durch Gesetzesverschärfungen und politische Lage in Polen, Ungarn, Rumänien - Logistische Herausforderungen bei der Ausfuhr von Alkoholerzeugnissen durch Gesetzesverschärfung in der EU - Liefer-/Transport- und Zahlungsschwierigkeiten (Osteuropa/Russland/Ukraine). Dies führte im Jahr 2023 in der Summe zu einem erhöhten Aufwand bei vielen Prozessen. Der Umsatzanstieg ist zurückzuführen auf: - optimierter Prozessablauf - hohe Nachfrage durch Zuwanderung Die Entwicklung der Absatzmengen war durch positiven Anstieg gekennzeichnet, der zu gutem Umsatzzuwachs geführt hat. Die Auftragslage war insgesamt im Berichtsjahr gut. Im Verlauf des Berichtsjahrs konnten wir unsere Wettbewerbsposition weiter ausbauen. Darstellung der Lage Vermögenslage Die Vermögensstruktur ist durch einen Anteil vom Anlagevermögen an der Bilanzsumme von 27,1 % gekennzeichnet. 41,86 % der Bilanzsumme entfallen auf Vorräte. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben zum Ende des Geschäftsjahres einen Anteil von 30,32 %. Die Kapitalstruktur ist durch einen Anteil vom Eigenkapital an der Bilanzsumme von 27,08 % gekennzeichnet. Die Liquiditätslage des Unternehmens war im Berichtsjahr durch die Gesamtsituation als ausreichend zu bezeichnen. Das Unternehmen wird auch künftig seine finanziellen Verpflichtungen erfüllen können. Unser Gesamtvermögen hat sich gegenüber dem Vorjahr um 267.602,68 EUR bzw. 11,78 % erhöht. Finanzlage Wir rechnen damit, auch künftig unsere finanziellen Verpflichtungen jederzeit erfüllen zu können. Unsere Investitionsvorhaben der kommenden Jahre werden jedoch voraussichtlich nur über eine weitere Verschuldung durchführbar sein. Mit einer geordneten Vermögens- und Finanzlage sehen wir eine wesentliche Voraussetzung erfüllt, um auch künftig erfolgreich arbeiten zu können. Ertragslage Nach einem außerordentlich hohen Gewinn im Vorjahr, konnte auch im Geschäftsjahr ein Jahresüberschuss von 380.164,51 EUR vor Ertragsteuern erzielt werden, dies entspricht einem im Branchenvergleich unterdurchschnittlichen Ergebnis, allerdings sind die Branchenvergleichswerte nur schwer mit dem speziellen Geschäftsfeld und den spezifischen Problematiken der ULAN GmbH vergleichbar. Das Ergebnis des Berichtsjahres ist gegenüber dem Vorjahr gesunken. Insbesondere hohe Kosten im Rahmen der Gebäuderenovierung/des Lagerumbaus haben dazu geführt, dass unser Betriebsergebnis nicht proportional zum Umsatz gestiegen ist. Risikobericht Risikomanagementziele und -methoden Zur frühzeitigen Erkennung, zur Bewertung und zum richtigen Umgang mit bestehenden Risiken haben wir wirksame Steuerungs- und Kontrollsysteme entwickelt und eingesetzt: Zu einem internen Überwachungssystem gehören: - die Anwendung einheitlicher Richtlinien - der Einsatz zuverlässiger Software - die Auswahl und Schulung qualifizierten Personals - Abweichungsanalysen - Warenkreditversicherungen - Regelungen zur Vertretungsvollmacht - Maßnahmen zur Funktionstrennung Risiken unserer Tätigkeit werden frühzeitig erkannt. Entsprechend dem Risikoprofil setzen wir dabei unterschiedliche Instrumente ein, die wir stetig weiterentwickeln. Preisänderungs-, Ausfall- und Liquiditätsrisiken Preisänderungsrisiken können grundsätzlich nicht ausgeschlossen werden. Die Wahrscheinlichkeit eines Ausfalls prozesskritischer Daten- und Informationssysteme wird durch Sicherungsmaßnahmen reduziert. Die finanzwirtschaftlichen Risiken, wie Liquiditätsrisiken, Preisänderungsrisiken, Bonitätsrisiken und Risiken aus Zahlungsstromschwankungen werden vor- und nachstehend in diesem Bericht bereits ausreichend beschrieben. Wirtschaftliche Bestandsgefährdungspotentiale Unsicherheiten können entstehen aus: - negativer Entwicklung der Zahlungsfähigkeit (z.B. Anstieg der ausbleibenden / verspäteten Kundenzahlungen) - langfristigen Verlusten der Ertragsquellen (z.B. demographischer Wandel / Änderungen des Einkaufsverhaltens / Existenzprobleme der Einzelhändler) - der weiteren konjunkturellen Entwicklung sowie mittel- und langfristiger Kaufkraftverlust der Privathaushalte bei anhaltender Inflation - der dynamischen Wettbewerbsituation oder deren Verschärfung ("Preiskampf") Rechtliche Bestandsgefährdungspotentiale Unsicherheiten könnten entstehen aus: - Zahlungsunfähigkeit - Verstöße gegen gesetzliche Vorschriften Sonstige nicht bestandsgefährdende Risiken mit besonderem Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage Folgende Risiken beeinträchtigen die künftige Entwicklung des Unternehmens: - Kerngeschäft > mögliche Lieferprobleme / Wegfall von Lieferanten > Erschwerte Transport- / Zollbedingungen und/oder bei der Zahlungsabwicklung - Investitions-/Finanzierungsbereich > steigende Inanspruchnahme der Zahlungsziele > steigende Zinsen - Personal > Mangel an qualifiziertem Personal > starke Fluktuation des Personals > überproportionale Entwicklung des Personalaufwands zum Umsatz (z.B. weitere starke Anhebungen des Mindestlohns) Nachfolgend aufgeführte externe Umweltfaktoren gefährden die Entwicklung des Unternehmens: - Abhängigkeit von Lieferanten - steigende Energiekosten - sinkende Exportquoten oder Einführung von Exportquoten in Erzeugerstaaten - steigendes Zinsniveau - steigende Rohstoffpreise Finanz- und Währungsrisiken begegnen wir durch: - eine währungskongruente Finanzierung des Geschäfts Prognosebericht Eine Prognose der zukünftigen Geschäftsentwicklung vor dem Hintergrund der bekannten konjunkturellen und auch der zugrunde liegenden aktuellen weltpolitischen Entwicklung erscheint sehr schwierig. Auf Grund der konjunkturellen Lage und der Entwicklung der ULAN GmbH rechnet das Unternehmen auch im nächsten Jahr mit einem Umsatzzuwachs. Die Nachfrage nach osteuropäischen Lebensmitteln in Europa ist aktuell unverändert hoch. Man kann auch weiterhin eine steigende Nachfrage nach ukrainischen Produkten beobachten. Aktuell sind 5,98 Mio. ukrainische Flüchtlinge in der EU registriert, 1,14 Mio. davon in Deutschland. Umsatz und Ergebnis werden über den Werten von 2023 erwartet. Viele Risiken, die im Teil "Risikobericht" beschrieben sind, bieten dem Unternehmen auch Chancen, insbesondere in: - sinkenden Rohstoff- und Einkaufspreisen - belebter Konjunktur und steigender privater Kaufkraft nach aktueller Stagnation - der Erschließung neuer Absatzmärkte. So könnten z.B. Lieferungen nach Großbritannien durch entsprechende Prozessoptimierungen bei Transport und Verzollung verdoppelt oder sogar verdreifacht werden. Auch Türkei und Rumänien können hier mittelfristig interessante Absatzmärkte werden. - einer stabilen finanziellen Basis - Aufnahme/Ausweitung der Belieferung nationaler Handelsketten mit ausgewählten Produkten (EDEKA, REWE, etc.) - hoher Produktqualität bei bezahlbaren Preisen Forschungs- und Entwicklungsbericht Forschung und Entwicklung (§ 289 Abs. 2 Nr. 3 HGB) werden nicht betrieben. Unterschrift der Geschäftsführung
Philippsburg-Huttenheim, 28.03.2024 V.Serebriakov, Geschäftsführer BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
Anhang 2023Allgemeine Erläuterungen Der Jahresabschluss wurde nach den Vorschriften der §§ 242 ff. HGB unter Beachtung der ergänzenden Bestimmungen für mittelgroße Kapitalgesellschaften aufgestellt. Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände linear vorgenommen. Die Finanzanlagen wurden wie folgt angesetzt und bewertet: - Beteiligungen zu Anschaffungskosten - unverzinsliche und niedrig verzinsliche Ausleihungen zum Barwert Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Die Vorräte wurden zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Sofern die Tageswerte am Bilanzstichtag niedriger waren, wurden diese angesetzt. Die Steuerrückstellungen beinhalten die das Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagten Steuern. Die sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- uind Bewertungsmethoden im Wesentlichen übernommen werden. Angaben zur Bilanz Anlagenspiegel für die einzelnen Posten des Anlagevermögens Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Angaben und Erläuterungen zu Rückstellungen Im Posten sonstige Rückstellungen sind die nachfolgenden nicht unerheblichen Rückstellungsarten enthalten. - Urlaubsrückstellung - Gewährleistungsrückstellung - RSt. für Abschluss und Prüfung - Aufbewahrungsrückstellung für Geschäftsunterlagen Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr beträgt EUR 3.230.717,97 (Vorjahr: EUR 3.440.851,71). Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr beträgt EUR 3.232.661,13 (Vorjahr: EUR 3.297.444,37). Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt EUR 700.000,00 (Vorjahr: EUR 1.261.695,34). Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt EUR 700.000,00. Die nachfolgenden Sicherungsarten und Sicherungsformen sind mit den Verbindlichkeiten verbunden: Pfandrecht an unbeweglichen Sachen und an übertragbaren Rechten In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von EUR 19.102,62 (Vorjahr: EUR 18.257,21) und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von EUR 11.624,25 (Vorjahr: EUR 5.284,17) enthalten. Latente Steuern Der Saldo der passiven latenten Steuern am Ende des Geschäftsjahres beträgt EUR 43.713,86. Im Laufe des Geschäftsjahres gab es folgende Änderungen am Saldo der latenten Steuern: EUR 25.176,19. Nicht bilanzierte sonstige finanzielle Verpflichtungen Am Bilanzstichtag bestehen sonstige finanzielle Verpflichtungen aus Pacht- und Leasing-Verträgen. - Unbefristeter Pachtvertrag über die alte Produktions- und Lagerhalle mit jährlichen Aufwendungen von EUR 132.000. - Unbefristeter Pachtvertrag über ein zugehöriges unbebautes Grundstück mit jährlichen Aufwendungen von EUR 4.800. - Pachtvertrag über die neue Produktions- und Lagerhalle mit jährlichen Aufwendungen von EUR 375.600. Dieser Pachtvertrag hat eine Mindestlaufzeit von 15 Jahren mit jeweils 5-jährigen Verlängerungszeiträumen. Zum 31.12.2023 beträgt die Mindestrestlaufzeit 12 Jahre, ab 01.01.2024 erhöht sich der jährliche Pachtaufwand auf EUR 435.600. - Zur Unterbringung von Mitarbeitern wurden in Philippsburg eine Wohnung für EUR 1.750 mtl., sowie in Germersheim 5 Wohnungen für eine mtl. Miete von insgesamt EUR 3.529,03 angemietet. Die Wohnungen können unter Einhaltung der gesetzlichen Fristen gekündigt werden. - Bei den zum 31.12.2023 bestehenden Leasing-Verträgen handelt es sich um einen KFZ-Leasing-Vertrag mit einer Restlaufzeit von 13 Monaten, einen mit einer Restlaufzeit von 26 Monaten und einen mit einer Restlaufzeit von 27,5 Monaten. Daneben werden vier Stapler geleast, Restlaufzeit sind 32 Monate. Aus diesen Leasingverträgen wurde die Kapitalgesellschaft in 2023 mit EUR 32.013 belastet. Sonstige Angaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahres im Unternehmen beschäftigt: Arbeitnehmergruppen/Zahl Arbeiter / 23,50 Angestellte / 20,75 Leitende Angestellte / 3,00 Vollzeitbeschäftigte Mitarbeiter / 30,00 Teilzeitbeschäftigte Mitarbeiter / 17,25 Die Gesamtzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer / 47,25 Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens durch folgende Personen geführt: Erster Geschäftsführer: Valentin Serebriakov, ausgeübter Beruf: Geschäftsführer Anwendung der Ausnahmeregelung nach § 286 Abs. 3 HGB Auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes wurde verzichtet, da diese Aufstellung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dem Unternehmen einen erheblichen Nachteil zufügen kann. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungDie Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt EUR 267.602,68. Auf neue Rechnung werden EUR 267.602,68 vorgetragen. Unterschrift der Geschäftsführung
Philippsburg-Huttenheim, 28.03.2024 V.Serebriakov, Geschäftsführer sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 16.07.2024 festgestellt. Bestätigungsvermerk des unabhängigen AbschlussprüfersAn die ULAN GmbH, Philippsburg-Huttenheim Vermerk über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Prüfungsurteile Ich habe den Jahresabschluss der ULAN GmbH, Philippsburg-Huttenheim - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2023 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus habe ich den Lagebericht der ULAN GmbH, Philippsburg-Huttenheim für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 geprüft. Nach meiner Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse - entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31. Dezember 2023 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2023 bis zum 31. Dezember 2023 und - vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erkläre ich, dass meine Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Ich habe meine Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Meine Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" meines Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Ich bin von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und habe meine sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Ich bin der Auffassung, dass die von mir erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Meine Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der meine Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung übe ich pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahre eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus -identifiziere und beurteile ich die Risiken wesentlicher falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern, plane und führe Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlange Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für meine Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass aus dolosen Handlungen resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist höher als das Risiko, dass aus Irrtümern resultierende wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, da dolose Handlungen kollusives Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können; -gewinne ich ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben; -beurteile ich die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben; -ziehe ich Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls ich zu dem Schluss komme, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, bin ich verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, mein jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Ich ziehe meine Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum meines Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann; -beurteile ich Darstellung, Aufbau und Inhalt des Jahresabschlusses insgesamt einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrunde liegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt; -beurteile ich den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft; -führe ich Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehe ich dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteile die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen. Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrunde liegenden Annahmen gebe ich nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen. Ich erörtere mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel im internen Kontrollsystem, die ich während meiner Prüfung feststelle.
Bayreuth, den 26.06.2024 Dipl.-Kfm. Claus Dreher, Wirtschaftsprüfer |
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