Abwicklungsgesellschaft Koebcke GmbH

Gartenfelder Straße 29, 13599 Berlin, DEU

Master Data

Registry
Register court Charlottenburg (Berlin) HRB 22476
Previous
Koebcke GmbH
Registered
10/12/2004
Industry
Activities of holding companiesAgents involved in the sale of wine, sparkling wine and spiritsAgents involved in the sale of furniture
Purpose
Die Herstellung, die Bearbeitung und der Vertrieb von Erzeugnissen jeglicher Art im Bereich der Reprografie, insbesondere in den Gebieten Pausen und Kopieren, Dokumentieren und Archivieren, Gestalten und Drucken sowie Gerätetechnik und Software; das Eingehen von Beteiligungen zu diesem Zweck nebst allen vernünftigerweise damit verbundenen Tätigkeiten. Ausgenommen sind Geschäfte im Sinne des § 34c GewO und Bankgeschäfte.

History

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Management

NameRole
Carl P. Clampit
since 1/8/2014
Managing Director
Matthias Putzig
since 12/19/2011
Procura
Norbert Paech
since 10/12/2004
Procura

Beneficial Owners

0.00% identified100.00% unresolved

Unresolved chains (1)

NameOwnership
Service Point Solutions S.A.ESP
100.00%

Shareholders

1 shareholder

GmbH structure

Service Point Germany Holding GmbH
Germany
€637,500
100.00%

Holdings

NameOwnership
No data available

Financial Report

Koebcke GmbH

Berlin

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

LAGEBERICHT 2010

DER KOEBCKE GMBH

Darstellung des Geschäftsverlaufes

Informationen zu vervielfältigen und gezielt zu verteilen ist seit über 40 Jahren das Kerngeschäft der Koebcke GmbH (Koebcke). Koebcke bedient mit seinen Leistungen im Bereich Digitaldruck, Scanning und Business Process Outsourcing einen großen Teil des Dokumenten Life-Cycle. Seit 2007 positioniert sich das Unternehmen mehr und mehr als Business Process Outsourcing Spezialist für E-Commerce Unternehmen im Bereich Fotobücher, Book-On-Demand und Print- On-Demand. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Berlin ist seit dem 01.01.2009 100 %ige Tochter der Service Point Germany Holding GmbH und als solche deutschlandweit tätig. Zwischen der Koebcke GmbH und die Service Point Germany Holding GmbH besteht seit dem 19.03.2009 ein Ergebnisabführungsvertrag. Die Service Point Germany Holding GmbH ist eine 100 % Tochter der Service Point Solutions S.A. mit Sitz in Barcelona, Spanien. Im Verbund mit der spanischen Service Point Solutions S.A. (MCE: SPS.MC, WKN 3421G1, ISIN ESO143421G11) sind die deutschen Gesellschaften noch in weiteren sieben Ländern vertreten.

Neben dem konventionellen Niederlassungsgeschäft besteht Koebckes Kompetenz insbesondere darin, komplexe Großaufträge und maßgeschneiderte Kundenlösungen innerhalb kürzester Zeit zuverlässig und erfolgreich umzusetzen.

Als neutraler Dienstleister arbeitet das Unternehmen nur mit den besten und verlässlichsten Datenmanagement-, digitalen Druck- und Archivierungssystemen. Bei großen Projekten konnte Koebcke mit diesem Anspruch seine gute Verhandlungsposition festigen und wird diese in den kommenden Jahren effektiv nutzen und weiter optimieren. Das Unternehmen wird auch in Zukunft weiter konsequent den eingeschlagen Weg verfolgen und seine Position in Deutschland weiter ausbauen.

Zum Wohle der Kunden arbeitet das Unternehmen seit Jahren nur nach den höchsten Qualitätsstandards. Das wurde unter anderem auch durch das erfolgreiche Wiederholungsaudit des Qualitätsmanagementsystems nach DIN EN ISO 9001:2001 Januar 2008 zum dreizehnten Mal in Folge dokumentiert. Im Jahre 2010 ist das Unternehmen darüber hinaus zum zweiten Mal nach der Umweltnorm DIN EN ISO 14001:2004 zertifiziert worden. Dieser Schritt soll dem jahrelangen Engagement für Umweltbelange Rechnung tragen.

Einschätzung der gesamtwirtschaftlichen und branchenspezifischen Entwicklung

Nach den Turbulenzen der letzten Jahre schätzen wir die gesamtwirtschaftliche Lage und Entwicklung (Sub-Prime-Krise + Banken-Krise = Wirtschaftskrise) als besser ein. Im Bereich des Niederlassungsgeschäftes im Bereich "Digitale Reprografie" wird sich die Branche - wie schon im Vorjahr - weiter konsolidieren. Im Bereich Farbdrucke, insbesondere beim Digitalen Offsetdruck, Print on Demand und bei den personalisierten Drucksachen, werden weiter kräftig wachsende Volumen erwartet. Unsicherheiten bestehen bei der Frage ob der Bereich Digitale Reprografie schon in 2011 - entsprechend der allgemeinen besseren Wirtschaftslage - das gute Niveau 2009 wieder erreichen kann. Im Bereich On- Demand-Druck/ BPO wird auch in 2011 wieder ein kräftiges zweistelliges Wachstum gegenüber dem Vorjahr erwartet.

Umsatz- und Ertragsentwicklung

Der Umsatz des Geschäftsjahres 2010 ist mit EUR 10,8 gegenüber dem Vorjahr deutlich hinter dem Geschäftsjahr 2009 (EUR 12,8 Mio.) zurückgeblieben. Dies entspricht einer Verschlechterung um rund 15,6 % gegenüber Vorjahr. Damit wurde auch das geplante Ergebnis deutlich verfehlt.

Die Geschäftsfelder der Koebcke GmbH haben sich dabei wie folgt entwickelt:

Trotz erheblicher Verbesserungen im On-Demand-Geschäft (+33 %) gegenüber 2009 mussten im Bereich Digitale Reprografie und Scanning (-33 %) empfindliche Verluste hingenommen werden. Nach dem Rekordjahr 2009 schließt Koebcke in 2010 mit einem Ergebnis vor Steuern, Zinsen und Abschreibungen (EBITDA) von TEUR 296 und einem Gewinn auf dem Level des Ergebnisses vor Steuern und Zinsen (EBIT) von TEUR -347 (EBIT und EBITDA nach Konzerninternem Rechnungssystem) ab.

Investitionen

Die Investitionen des Geschäftsjahrs beliefen sich auf TEUR 3.128. Diese setzen sich zum einen aus dem regulären Ersatz von Anlagevermögen, zum anderen aus substanziellen Erweiterungen des Produktionsstandortes für On-Demand-Druck zusammen.

Demgegenüber stehen Maschinenabgänge in Höhe von TEUR 159 die durch effizientere Modelle ersetzt wurden. So ergibt sich ein saldiertes Investitionsvolumen von TEUR 2.969.

Im Jahr 2010 ist erneut eine Anpassung (Verlängerung) der Abschreibungsdauer von Maschinen und Anlagevermögen vorgenommen worden. Diese Änderung wurde erforderlich um eine vollständige Anpassung an die Buchungsrichtlinien der Service Point-Gruppe (SPS Financial Reporting Manual für Property, Plant and Equipment) zu vollziehen.

Die Abschreibungen des Geschäftsjahrs 2010 betrugen insgesamt TEUR 628. Ohne Verlängerung der Nutzungsdauern wären die Abschreibungen um TEUR 54 höher ausgefallen. Darüber hinaus bestehen EUR 0,1 Mio. Leasingverpflichtungen für Maschinen.

Finanzierungsmaßnahmen bzw. -vorhaben

Der Großteil der getätigten Investitionen 2010 wurde über Kredit und Mietkauf finanziert.

Im Jahr 2011 sind im Wesentlichen Ersatzinvestitionen geplant. Die geplanten Investitionen werden in 2011 durch kurz- und mittelfristige Darlehen sowie Leasing finanziert.

Durch das schlechte Geschäftsjahr 2010 hat sich die Liquiditätslage der Gesellschaft verschlechtert. Über ein Gesellschafterdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt in Höhe von TEUR 550 sowie eine Aufstockung der Kapitalrücklage um TEUR 700 wurde die Liquiditäts- bzw. Bilanzsituation der Gesellschaft für den Prognosezeitraum gesichert.

Wie in den Vorjahren wurden auch in 2010 die aufgenommenen Bankdarlehen planmäßig zurückgeführt. Zum Jahresende belaufen sich die Bankverbindlich- keiten insbesondere aufgrund der Anschaffung weiterer Maschinen im Bereich "Book-On-Demand" (EUR 2,0 Mio.) auf EUR 3,7 Mio. (Vorjahr: EUR 1,5 Mio.).

Personal- und Sozialbereich

Zum Ende des Geschäftsjahrs gehörten 150 Mitarbeiter (Vorjahr: 162) zur Belegschaft der Koebcke GmbH.

Die Entlohnung wird einzelvertraglich, bei ca. 42 % der Mitarbeiter variabel geregelt.

Für 2010 ist für die Mitarbeiter keine Sonderzahlung vorgesehen. In den Bereichen Gesundheits- und Arbeitsschutz, z. B. Unfallschutz, Berufsunfälle u.ä., haben sich im Geschäftsjahr 2010 keine besonderen Vorkommnisse ergeben.

Sonstige wichtige Vorgänge nach Abschluss des Geschäftsjahres

keine

Darstellung der Lage

Vermögenslage

Bei einer um EUR 1,2 Mio. gestiegenen Bilanzsumme hat sich die Eigenkapitalquote rechnerisch von im Vorjahr 9 % auf nunmehr 19 % verringert. Unter Berücksichtigung der Konzernfinanzierung beträgt die Quote 39 % (Vj.: 37 %).

Der Anteil des Anlagevermögens an der Bilanzsumme beträgt rd. 62 %. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich absolut von EUR 1,5 Mio. auf EUR 3,7 Mio. erhöht.

Finanzlage

Die anfallenden finanziellen Verpflichtungen wurden stets erfüllt. Die Gesellschafterdarlehen wurden aufgrund des bestehenden Rangrücktritts zins- und tilgungsfrei gestellt.

Der Cashflow aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stellt sich negativ dar. Die Liquiditätsplanung für 2011 prognostiziert, dass trotz hoher Tilgungen für Drittdarlehen, die Verpflichtungen des Geschäftsjahres 2011 von der Gesellschaft jederzeit erfüllt werden können. Dies setzt allerdings voraus, dass die auf Basis des Geschäftsjahres 2009 geplanten Umsatzerlöse auch tatsächlich zahlungswirksam vereinnahmt werden können.

Ertragslage

Die Gesamtleistung hat sich um 15 % insgesamt gegenüber 2009 deutlich verschlechtert. Die gesunkene Umsatzleistung ist vor allem auf die nicht erreichte Kompensation der im Jahr 2009 beendeten Verträge mit dem Deutschen Bundestag und Bundesrat sowie dem Bundesamt für Zivildienst zurückzuführen. Ohne diesen Effekt wäre der Umsatz konstant geblieben. Gegenüber dem Vorjahr ist das Ergebnis vor Steuern von TEUR -38 (2009) auf TEUR -930 (2010) um TEUR 892 gesunken. Damit ist das Geschäftsjahr 2010 deutlich hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Neben den aufgezeigten Umsatzausfällen im Bereich Reprografie wirkte sich ein Auftrag im Bereich Fotobücher, Book-On-Demand und Print-On-Demand hier negativ aus.

Im Verbund der Service Point Gruppe geht die Planung des Unternehmens 2011 von einem Umsatz von rund EUR 13 Mio. und einem EBIT von rund TEUR 900 aus. Die erhebliche EBIT-Verbesserung begründet sich auf der einen Seite auf Kostensenkungsmaßnahmen und einer Erholung der Auftragslage im Bereich Reprografie sowie weiterem kräftigen Wachstum im Bereich E-Business.

Zukunftsorientierte Chancen und Risiken

Das Unternehmen ist gesetzlich verpflichtet, auf wesentliche Risiken der zukünftigen Entwicklung, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz oder Ertragslage haben könnten, hinzuweisen. Koebcke hat für das Erkennen wesentlicher Risiken ein der Unternehmensgröße entsprechendes Kontroll- und Risikomanagement als Bestandteil der Unternehmensplanung implementiert. Die eingesetzten Steuerungs- und Überwachungssysteme werden fortlaufend weiterentwickelt, um noch besser das Maß der Risiken zu bewerten, zu handhaben und schnell reagieren zu können.

Grundsätzliche Ertrags- und Liquiditätsrisiken sehen wir in der derzeit noch immer schwer zu beurteilenden Auswirkungen der gesamtwirtschaftlichen Lage. Aufgrund des Aufschwungs geht das Unternehmen von einer sich erholenden Auftragslage im Bereich Reprografie aus, so dass das Niveau von 2009 wiedererreicht werden kann. Im Bereich BPO/ E-Business geht das Unternehmen auch in 2011 von einem stabilen privaten Konsum aus, so dass der Bereich nach 2007, 2008, 2009, 2010 auch in 2011 kräftig zweistellig wachsen und Ende 2011 rund 60 % der Gesamtleistung ausmachen wird. Koebcke ist nach nur zwei Jahren im Markt 2007-2009 in 2009 der 4. größte Photobuch Produzent Deutschlands und der 6 größte Produzent Europas (Quelle: FutureSource Photobook Market Report 2010).

Infolge des schlechten Geschäftsjahres 2010 hat sich auch die Liquiditätslage der Gesellschaft verschlechtert. Über ein Gesellschafterdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt in Höhe von TEUR 550 sowie eine Aufstockung der Kapitalrücklage um TEUR 700 wurde die Liquiditäts- bzw. Bilanzsituation der Gesellschaft für den Prognosezeitraum gesichert. Gemäß Liquiditätsplanung wird Koebcke trotz hoher Tilgungen für Drittdarlehen seinen Verpflichtungen im Geschäftsjahr 2011 jederzeit erfüllen können. Dies setzt voraus, dass die auf Basis des Geschäftsjahres 2009 geplanten Umsatzerlöse 2011 auch tatsächlich zahlungswirksam vereinnahmt werden können. Ein deutliches Verfehlen der geplanten Werte würde dagegen weiter Unterstützungsmaßnahmen der Gesellschafter notwendig machen.

Wegen der weiter anhaltenden Konsolidierung in der Branche im Bereich Reprografie kann nicht ausgeschlossen werden, dass - nicht zuletzt aufgrund der ruinösen Preispolitik des Wettbewerbs - die Auftragssituation im Bereich Reprografie weiter stagniert. Eine bewusste Annahme von nichtvollkostendeckenden Aufträgen wird weiterhin strikt vermieden.

Alle uns bekannten Risiken sind nach derzeitigem Kenntnisstand durch entsprechende Rückstellungen ausreichend abgedeckt.

Sofern unser Lagebericht in die Zukunft gerichtete Annahmen und Einschätzungen enthält, besteht trotz der sich bessernden Konjunktur eine Unsicherheit von Prognosen in Bezug auf die tatsächlichen Ergebnisse.

Voraussichtliche Entwicklung

Der hohe Auftragsbestand zum 31.12.2010 und der hohe Prozentsatz vertraglich gesicherten Geschäftes > 50 % weisen darauf hin, dass in 2011 ohne neue Großaufträge das Umsatzniveau von 2009 realistisch wieder erreicht werden kann. Koebcke plant daher aus heutiger Sicht eine Gesamtleistung für 2011 i. H. von EUR 12,1 Mio. bei einem positiven Ergebnis. Nach Umsetzung des Profitabilitätssteigerungsprogramms 2009 wird die geplante Ergebnissteigerung und die damit einhergehende Liquiditätsverbesserung vor allem durch eine Umsatzerholung im Bereich Reprografie sowie weiterem Wachstum im Bereich E-Business sowie durch weitere in 2010 bereits initiierte Kostensenkungen begründet.

Koebcke unterhielt zum Bilanzstichtag 31.12.2010 folgende Betriebsstätten:

Hauptsitz:

 

Betriebsstätte: Berlin, Axel-Springer-Straße

 

Betriebsstätte: Hamburg, Landwehr

 

Betriebsstätte: Schönefeld, Mittelstraße

 

Betriebsstätte: Berlin, Gartenfelder Straße

 

Betriebsstätte: Essen, Westendstraße

 

Betriebsstätte: Frankfurt a.M., Hahnstraße

 

Betriebsstätte: Leipzig, Wittenberger Straße

 

Betriebsstätte: Dresden, Hoyerswerdaer Straße

 

Betriebsstätte: Esslingen, Flandenstraße

 

Betriebsstätte: Koblenz, Ferdinand-Sauerbruch-Straße

Bilanz

AKTIVA

31.12.2010 Vorjahr
EUR EUR TEUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 236.166,00 297
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 74.063,00 76
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.079.038,00 2.669
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 127.533,00 5.280.634,00 134 2.879
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 104,00 0
5.516.904,00 3.176
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 276.237,21 289
2. Unfertige Leistungen 27.969,58 304.206,79 1 290
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 824.581,59 1.996
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 426.508,28 700
3. Forderungen gegen Gesellschaftern 1.003.030,85 38
4. Sonstige Vermögensgegenstände 634.175,59 2.888.296,31 451 3.185
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 92.752,54 30
3.285.255,64 3.505
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 42.387,27 24
8.844.546,91 6.705

PASSIVA

31.12.2010 Vorjahr
EUR EUR TEUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 637.500,00 638
II. Kapitalrücklage 1.367.938,32 668
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 257.706,33 258
IV. Verlustvortrag - 1.225.474,23 - 1.226
V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0
1.037.670,42 338
B. SONDERPOSTEN FÜR ZUWENDUNGEN 498.942,09 271
C. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 357.950,42 467
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.712.282,40 1.549
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.344.789,18 (Vj.: TEUR 784)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.044.609,34 1.497
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.044.609,34 (Vj.: TEUR 1.496)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.976.293,15 2.114
- davon gegenüber Gesellschafter: EUR 0,00 (Vj.: TEUR 0)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.613.293,15 (Vj.: TEUR 1.153)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 216.799,09 469
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 216.799,09 (Vj.: TEUR 469)
- davon aus Steuern: EUR 45.661,75(Vj.: TEUR 49)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vj.: TEUR 1) 6.949.983,98 5.629
8.844.546,91 6.705

Gewinn- und Verlustrechnung

2010 Vorjahr
EUR EUR TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 10.840.395,89 12.814
2. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen 26.757,50 - 21
3. Sonstige betriebliche Erträge 266.996,55 271
11.134.149,94 13.064
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 2.786.875,16 - 2.963
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 752.696,48 - 3.539.571,64 - 933 - 3.896
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 2.989.979,33 - 3.914
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 538.010,88 - 667
- davon für Altersversorgung: EUR 4.810,24 (Vj.: TEUR 5) - 3.527.990,21 - 4.581
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 627.764,00 - 691
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 4.154.229,10 - 3.735
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.381,81 2
- davon an Gesellschafter: EUR 2.586,87 (Vj.: TEUR 0)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 216.296,13 - 201
- davon an Gesellschafter: EUR 93.746,88 (Vj.: TEUR 79)
- 212.914,32 - 199
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 928.319,33 - 38
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 798,25 6
13. Sonstige Steuern - 2.512,00 - 5
14. Erträge aus Verlustübernahme 930.033,08 37
15. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0

Anlagespiegel

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2010
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.772.023,03 20.536,64 0,00 1.792.559,67
1.772.023,03 20.536,64 0,00 1.792.559,67
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 113.513,04 23.887,10 0,00 137.400,14
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.207.662,92 3.040.147,60 177.827,62 10.069.982,90
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 467.560,22 43.021,66 0,00 510.581,88
7.788.736,18 3.107.056,36 177.827,62 10.717.964,92
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 104,00 0,00 0,00 104,00
104,00 0,00 0,00 104,00
9.560.863,21 3.127.593,00 177.827,62 12.510.628,59
Entwicklung der Abschreibungen
Stand 01.01.2010
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.475.448,03 80.945,64 0,00 1.556.393,67
1.475.448,03 80.945,64 0,00 1.556.393,67
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 37.570,04 25.767,10 0,00 63.337,14
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.538.833,92 471.374,60 19.263,62 4.990.944,90
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 333.372,22 49.676,66 0,00 383.048,88
4.909.776,18 546.818,36 19.263,62 5.437.330,92
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
6.385.224,21 627.764,00 19.263,62 6.993.724,59
Nettobuchwerte
Stand 31.12.2010
EUR
Stand 01.01.2010
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 236.166,00 296.575,00
236.166,00 296.575,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 74.063,00 75.943,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.079.038,00 2.668.829,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 127.533,00 134.188,00
5.280.634,00 2.878.960,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 104,00 104,00
104,00 104,00
5.516.904,00 3.175.639,00

Anhang zum Jahresabschluss 31. Dezember 2010

1. Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss

Aufstellung und Offenlegung des Anhangs

Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft gem. § 267 (2) HGB.

Das Unternehmen wird seit dem 01. Januar 1984 in der Rechtsform einer Gesellschaft mit beschränkter Haftung geführt. Der Gesellschaftsvertrag ist am 27. Juni 1984 abgeschlossen. Er wurde im Laufe der Zeit in verschiedenen Punkten geändert oder ergänzt.

Im Handelsregister B ist die Gesellschaft unter der Nummer 22476 beim Amtsgericht Berlin Charlottenburg eingetragen.

Der Sitz der Firma Koebcke GmbH ist Berlin.

Gegenstand des Unternehmens ist gem. § 2 der Satzung vom 26. August 1998 die Herstellung, die Bearbeitung und der Vertrieb von Erzeugnissen jeglicher Art im Bereich der Reprografie, insbesondere in den Gebieten Pausen und Kopieren, Dokumentieren und Archivieren, Gestalten und Drucken sowie Gerätetechnik und Software.

Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen berechtigt, die dem Gesellschaftszweck zu dienen geeignet erscheinen. Sie kann insbesondere Unternehmen, deren Unternehmensgegenstände ihrem eigenen gleich oder ähnlich sind, gründen, sie erwerben, pachten, sich an ihnen beteiligen und Zweigniederlassungen im In- und Ausland errichten.

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

Die Dauer der Gesellschaft ist unbestimmt.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Der Jahresabschluss der Gesellschaft ist nach den Bestimmungen des HGB gegliedert. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB gewählt.

Die Bilanzierung und Bewertung erfolgte auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften, insbesondere des Handelsgesetzbuches und des GmbH-Gesetzes.

Die angewandten Bewertungsgrundsätze sind:

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Brutto-Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Anlagenspiegel (Anlage I, Seite 12).

Immaterielle Vermögensgegenstände

Die Zugänge werden mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, bewertet.

Sachanlagen

Die Zugänge zum Sachanlagevermögen werden mit Anschaffungskosten bewertet.

Die Abschreibung der abnutzbaren Vermögensgegenstände mit einem Anschaffungswert über EUR 1.000,00 erfolgt im Allgemeinen planmäßig über die voraussichtliche betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer.

Für 24 Anlagegegenstände wurde die Nutzungsdauer von 5 bzw. 7 auf 7 bzw. 6 und 10 Jahre verlängert. Dies entspricht einer Anpassung an die technische Leistungsfähigkeit der Maschinen. Aus der Anpassung der Nutzungsdauer resultiert eine Minderung des Abschreibungsvolumen i.H.v. TEUR 54.

Bei Geringwertigen Wirtschaftsgütern mit einem Anschaffungswert bis EUR 150,00 wurde grundsätzlich von der Bewertungsvereinfachung gemäß § 6 Abs. 2 EStG Gebrauch gemacht. Für abnutzbare bewegliche Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens mit einem Wert über EUR 150,00 aber unter EUR 1.000,00 wurde ein Sammelposten gebildet, der im Jahr der Bildung und den folgenden vier Jahren mit jeweils einem Fünftel gewinnmindernd aufgelöst wird.

In Vorjahren im Zusammenhang mit Großprojekten angeschaffte geringwertige Wirtschaftsgüter werden über die Projektlaufzeit verteilt abgeschrieben.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bewertet.

Umlaufvermögen

Vorräte

Die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie der unfertigen Leistungen erfolgte zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Vermögensgegenstände sind unter Berücksichtigung des strengen Niederstwertprinzips mit dem Nennwert bewertet.

Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks

Die Bewertung erfolgt mit dem Nennwert.

Rechnungsabgrenzungsposten

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.

Sonderposten für Zuwendungen

Als Sonderposten für Zuwendungen werden noch nicht aufgelöste Investitionszulagen und -zuschüsse ausgewiesen.

Rückstellungen

Rückstellungen werden mit dem nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Sie berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten.

Verbindlichkeiten

Die Bewertung der Verbindlichkeiten erfolgte mit dem Erfüllungsbetrag.

3. Angaben zur Bilanz

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen weisen keine Restlaufzeit von mehr als einem Jahr aus. Forderungen gegen Gesellschafter bestehen i.H.v. EUR 1.003.030,85. Forderungen gegen sonstige verbundene Unternehmen bestehen i.H.v. EUR 426.508,28.

Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten

Im aktiven Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio mit einem Betrag i.H.v. EUR 6.000,00 enthalten.

Eigenkapital

Mit Gesellschafterbeschluss vom 09.12.2010 hat der Gesellschafter beschlossen, das Eigenkapital der Koebcke GmbH um EUR 700.000,00 durch Zuführung zur Kapitalrücklage zu erhöhen.

Sonderposten für Zuschüsse und Zulagen

Die Zusammensetzung und Entwicklung der Sonderposten ergeben sich aus folgender Übersicht:

Stand 01.01.2010
EUR
Zuführung/Minderung
EUR
Auflösung
EUR
Stand 31.12.2010
EUR
Investitionszulage 2006 3.200,00 0,00 - 3.200,00 0,00
Investitionszulage 2007 87.980,00 0,00 - 46.870,00 41.110,00
Investitionszulagen 2008 13.440,00 0,00 - 4.480,00 8.960,00
Investitionszulage 2009 116.240,00 - 18.282,54 - 24.489,37 73.468,09
Investitionszulage 2010 0,00 281.750,00 - 56.350,00 225.400,00
220.860,00 263.467,46 - 135.389,37 348.938,09
Investitionszuschuss 2006 10.512,00 0,00 - 10.512,00 0,00
Investitionszuschuss 2007 25.008,00 0,00 - 12.504,00 12.504,00
Investitionszuschuss 2008 14.250,00 0,00 - 4.750,00 9.500,00
Investitionszuschuss 2010 0,00 160.000,00 - 32.000,00 128.000,00
49.770,00 160.000,00 - 59.766,00 150.004,00
270.630,00 423.467,46 - 195.155,37 498.942,09

Die Gesellschaft hat Investitionszulagen und öffentliche Finanzierungshilfen im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GA-Mittel) erhalten. Die Zulagen und die von der Investitionsbank Berlin (IBB) ausgezahlten Zuschüsse werden als gesonderter Passivposten ausgewiesen.

Die Auflösung erfolgt entsprechend der auf die zuschussfinanzierten Anlagegegenstände entfallenden Abschreibungen. Im Ergebnis erfolgt hierdurch eine erfolgswirksame Verteilung der Zuschüsse auf die Nutzungsdauer der Anlagegegenstände.

Aufgrund des Verkaufs zweier Klebe- und Bindemaschinen wurde der Sonderposten in Höhe des noch nicht aufgelösten Teils der dafür im Vorjahr vereinnahmten Investitionszulage (TEUR 18) korrigiert.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen enthalten Rückstellungen für Personal in Höhe von TEUR 77, die im Wesentlichen Urlaubsrückstände und Berufsgenossenschaftsbeiträge betreffen. Weiterhin werden übrige sonstige Rückstellungen in Höhe von TEUR 281 im Wesentlichen für ausstehende Rechnungen, Vertriebsunterstützung und Jahresabschlusskosten ausgewiesen.

Verbindlichkeiten

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten und deren Restlaufzeiten ergeben sich aus dem Verbindlichkeitsspiegel (vgl. Anlage I, Seite 11), der Bestandteil des Anhangs ist.

Angaben zu den Sicherheiten:

Commerzbank AG Sicherungsübereignung der angeschafften Vermögensgegenstände
GEFA Gesellschaft für Absatzfinanzierung GmbH Sicherungsübereignung der angeschafften Vermögensgegenstände
Landesbank Baden-Württemberg Sicherungsübereignung der angeschafften Vermögensgegenstände
Berliner Volksbank eG Verpfändung von Guthaben für Avalkredite
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Eigentumsvorbehalte

Gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von EUR 1.976.293,15.

Haftungsverhältnisse

Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB bestehen i.H.v. EUR 100 Mio. Diese werden jedoch nur insoweit in Anspruch genommen, solange keine Unterbilanz entsteht bzw. durch die Inanspruchnahme entstehen würde.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der jährliche Betrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen nach § 285 Nr. 3a HGB beträgt rd. TEUR 1.296. Es handelt sich um:

EUR
Mietaufwand 677.187,57
Miete für Maschinen/Einrichtungen 126.529,55
Leasingaufwand Maschinen 181.181,06
Leasingaufwand HP 148.585,96
Leasingaufwand Telefonanlage 93.669,03
Leasingaufwand Kfz 68.595,14
Gesamt 1.295.748,31

4. Angaben zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse sind in folgenden Tätigkeitsbereichen erzielt worden:

Traditional Repro 4.694 TEUR
Spezialdruck 5.010 TEUR
Facility Management 470 TEUR
Innovations Business 381 TEUR
Sonstige 285 TEUR
10.840 TEUR

Sonstige betriebliche Erträge

Die Erträge aus der Auflösung von Sonderposten betragen EUR 195.155,37.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den Aufwendungen sind Kosten für die Abschlussprüfung (TEUR 22) sowie Steuerberatungskosten (TEUR 8) enthalten. Des Weiteren werden periodenfremde Aufwendungen aus der Bewertung von Forderungen (TEUR 23), für Buchverluste aus dem Abgang von Anlagegegenständen (TEUR 17) sowie weitere periodenfremde Aufwendungen (TEUR 14) ausgewiesen.

5. Sonstige Angaben

Zur Geschäftsführung waren befugt:

Herr Benno Hübel, mit der Befugnis, die Gesellschaft allein zu vertreten, mit der Befugnis Rechtsgeschäfte mit sich selbst oder als Vertreter Dritter abzuschließen.

Die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB wird für die Geschäftsführung in Anspruch genommen.

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer beträgt 150 (im Vorjahr 173).

Angabe nach § 285 Nr.14 HGB

Die Muttergesellschaft, Service Point Solutions (SPS) S.A. (Av. Sarriá 102-106 8a planta, 08017 Barcelona, Spain) stellt den Konzernabschluss für den größten Kreis der Unternehmen auf.

 

Berlin, 10. Februar 2011

Benno Hübel, Geschäftsführer

Verbindlichkeitenspiegel für die Koebcke GmbH, Berlin, für das Jahr 2010

Kreditbetrag Stand 31.12.2010
EUR
Restlaufzeit gesicherte Beträge
EUR
Art der Sicherheit
bis 1 Jahr
EUR
1 - 5 Jahre
EUR
> 5 Jahre
EUR
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.712.282,40 1.344.789,18 2.204.003,45 163.489,77 Sicherungsübereignungen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen 1.100.254,14 1.100.254,14 0,00 0,00 Eigentumsvorbehalt
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.976.293,15 1.613.293,15 363.000,00 0,00 0,00
sonstige Verbindlichkeiten 84.111,24 84.111,24 0,00 0,00 0,00
Verbindlichkeiten insgesamt 6.872.940,93 4.142.447,71 2.567.003,45 163.489,77 0,00
Vorjahr 5.629.675,98 3.903.273,73 1.726.402,25 0,00

Bilanz

AKTIVA

31.12.2010 Vorjahr
EUR EUR TEUR TEUR
A. ANLAGEVERMÖGEN
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 236.166,00 297
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 74.063,00 76
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.079.038,00 2.669
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 127.533,00 5.280.634,00 134 2.879
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 104,00 0
5.516.904,00 3.176
B. UMLAUFVERMÖGEN
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 276.237,21 289
2. Unfertige Leistungen 27.969,58 304.206,79 1 290
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 824.581,59 1.996
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 426.508,28 700
3. Forderungen gegen Gesellschaftern 1.003.030,85 38
4. Sonstige Vermögensgegenstände 634.175,59 2.888.296,31 451 3.185
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 92.752,54 30
3.285.255,64 3.505
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 42.387,27 24
8.844.546,91 6.705

PASSIVA

31.12.2010 Vorjahr
EUR EUR TEUR TEUR
A. EIGENKAPITAL
I. Gezeichnetes Kapital 637.500,00 638
II. Kapitalrücklage 1.367.938,32 668
III. Gewinnrücklagen
Andere Gewinnrücklagen 257.706,33 258
IV. Verlustvortrag - 1.225.474,23 - 1.226
V. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0
1.037.670,42 338
B. SONDERPOSTEN FÜR ZUWENDUNGEN 498.942,09 271
C. RÜCKSTELLUNGEN
Sonstige Rückstellungen 357.950,42 467
D. VERBINDLICHKEITEN
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.712.282,40 1.549
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.344.789,18 (Vj.: TEUR 784)
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.044.609,34 1.497
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.044.609,34 (Vj.: TEUR 1.496)
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.976.293,15 2.114
- davon gegenüber Gesellschafter: EUR 0,00 (Vj.: TEUR 0)
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 1.613.293,15 (Vj.: TEUR 1.153)
4. Sonstige Verbindlichkeiten 216.799,09 469
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr: EUR 216.799,09 (Vj.: TEUR 469)
- davon aus Steuern: EUR 45.661,75(Vj.: TEUR 49)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 0,00 (Vj.: TEUR 1) 6.949.983,98 5.629
8.844.546,91 6.705

Gewinn- und Verlustrechnung

2010 Vorjahr
EUR EUR TEUR TEUR
1. Umsatzerlöse 10.840.395,89 12.814
2. Veränderung des Bestands an unfertigen Leistungen 26.757,50 - 21
3. Sonstige betriebliche Erträge 266.996,55 271
11.134.149,94 13.064
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren - 2.786.875,16 - 2.963
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen - 752.696,48 - 3.539.571,64 - 933 - 3.896
5. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter - 2.989.979,33 - 3.914
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung - 538.010,88 - 667
- davon für Altersversorgung: EUR 4.810,24 (Vj.: TEUR 5) - 3.527.990,21 - 4.581
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen - 627.764,00 - 691
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen - 4.154.229,10 - 3.735
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 3.381,81 2
- davon an Gesellschafter: EUR 2.586,87 (Vj.: TEUR 0)
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen - 216.296,13 - 201
- davon an Gesellschafter: EUR 93.746,88 (Vj.: TEUR 79)
- 212.914,32 - 199
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit - 928.319,33 - 38
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 798,25 6
13. Sonstige Steuern - 2.512,00 - 5
14. Erträge aus Verlustübernahme 930.033,08 37
15. Jahresüberschuss/-fehlbetrag 0,00 0

Anlagespiegel

Anschaffungskosten
Stand 01.01.2010
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.772.023,03 20.536,64 0,00 1.792.559,67
1.772.023,03 20.536,64 0,00 1.792.559,67
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 113.513,04 23.887,10 0,00 137.400,14
2. Technische Anlagen und Maschinen 7.207.662,92 3.040.147,60 177.827,62 10.069.982,90
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 467.560,22 43.021,66 0,00 510.581,88
7.788.736,18 3.107.056,36 177.827,62 10.717.964,92
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 104,00 0,00 0,00 104,00
104,00 0,00 0,00 104,00
9.560.863,21 3.127.593,00 177.827,62 12.510.628,59
Entwicklung der Abschreibungen
Stand 01.01.2010
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand 31.12.2010
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.475.448,03 80.945,64 0,00 1.556.393,67
1.475.448,03 80.945,64 0,00 1.556.393,67
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 37.570,04 25.767,10 0,00 63.337,14
2. Technische Anlagen und Maschinen 4.538.833,92 471.374,60 19.263,62 4.990.944,90
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 333.372,22 49.676,66 0,00 383.048,88
4.909.776,18 546.818,36 19.263,62 5.437.330,92
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 0,00 0,00 0,00
6.385.224,21 627.764,00 19.263,62 6.993.724,59
Nettobuchwerte
Stand 31.12.2010
EUR
Stand 01.01.2010
EUR
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 236.166,00 296.575,00
236.166,00 296.575,00
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 74.063,00 75.943,00
2. Technische Anlagen und Maschinen 5.079.038,00 2.668.829,00
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 127.533,00 134.188,00
5.280.634,00 2.878.960,00
III. Finanzanlagen
Genossenschaftsanteile 104,00 104,00
104,00 104,00
5.516.904,00 3.175.639,00

BESTÄTIGUNGSVERMERK DES ABSCHLUSSPRÜFERS

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Koebcke GmbH, Berlin, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis zum 31. Dezember 2010 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Berlin, 15. Februar 2011

BDO AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Schulz, Wirtschaftsprüfer

gez. ppa. Märschenz, Wirtschaftsprüfer

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