Anders Invest GmbH
Same addressManagement activities of other holding companies
Basic information of the organization
Changes published in the official company registry
Legal representatives of the organization
| Name | Role |
|---|---|
Davut Sahin since 12/16/2019 | Managing Director |
Steffen Anders since 5/18/2012 | Managing Director |
Natural persons who ultimately own or control the company, resolved through the shareholder chain
| Name | Ownership |
|---|---|
| 100.00% |
Company ownership and partner structure
1 shareholder
GmbH structure
Official financial statements and annual reports
FEXCOM GmbHLeipzigJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2017 bis zum 31.12.2017LageberichtAllgemeines Das Unternehmen FEXCOM GmbH wurde 1993 gegründet und ist seit 1997 in dem für seinen Hauptunternehmenszweck relevanten Telekommunikationsmarkt in Deutschland tätig. Dabei hat sich die FEXCOM in ihrer bisherigen Unternehmensgeschichte auf den Teilmärkten des Mobilfunks, des Festnetz- und Internetzugangs, der Verbindungstechnologien sowie der mobilen Endgeräte zu einem großen Marktteilnehmer mit Alleinstellungsmerkmalen entwickelt. Mit 167 eigenen Einzelhandelsfilialen, einer angeschlossenen Distribution sowie einer exklusiven Businesskundenbetreuung ist die FEXCOM heute Deutschlands größter unabhängiger Anbieter der Telekommunikationsdienstleistungen und -produkte aller deutschen Netzbetreiber, sowohl für Privat- als auch für Firmenkunden. Darüber hinaus vermarktet die FEXCOM in ihren eigenen Shops alle gängigen mobilen Endgeräte großer bekannter und innovativer Hersteller. Der Erwerb der Geräte kann bei Bedarf ohne Einschränkungen auch finanziert und gegen typische Risiken wie Displaybruch oder Wasserschäden abgesichert werden. Exklusive, italienische Accessoires ergänzen das anspruchsvolle Sortiment rund um Smartphone, Tablet & Co. Neben Klassikern wie Booklets, Powerbanks und Headsets bietet die FEXCOM auch Lifestyle- und Wellnessprodukte an, die sich via Smartphone steuern und bedienen lassen. Ein EP:-Elektrofachgeschäft, eine eigene Werbe- und Marketingagentur und ein Servicecenter für die Reparatur von mobilen Endgeräten komplettierten in 2017 die Unternehmensgruppe FEXCOM. Die FEXCOM beschäftigte per 31.12.2017 456 Mitarbeiter in 15 verschiedenen Bundesländern, davon 439 in Vollzeit und 17 in Teilzeit. Markt und Marktumfeld Die FEXCOM ist seit über 20 Jahren schwerpunktmäßig in der deutschen Telekommunikationsbranche tätig. Während auf dem Markt eine Vielzahl von Einzelmarken existiert, standen in 2017 nur lediglich 6 Konzerne hinter diesen Marken. Hierzu zählten die Deutsche Telekom, Vodafone Deutschland, Telefonica Deutschland, Drillisch AG, Freenet AG und United Internet. Der deutsche Telekommunikationsmarkt ist seit mehreren Jahren durch einen intensiven Preiswettbewerb gekennzeichnet, dem eine stetige Marktsättigung zugrunde liegt. Dies führte in der Vergangenheit immer wieder zu Konsolidierungstransaktionen unter den Marktteilnehmern. Auch 2017 wurde zum Ende hin durch so eine Konsolidierungsmaßnahme geprägt: der vorrangig auf die Online-Vermarktung von Telekommunikationsdienstleistungen spezialisierte Konzern United Internet (1&1) übernahm die Mehrheit an der Drillisch AG. Die Drillisch AG, selbst ein jahrelanger Profi im Onlinegeschäft, übernahm erst in 2015 aufgrund der Fusion von Telefonica Deutschland mit der E-Plus-Gruppe eine Vielzahl von ehemaligen O2- und E-Plus-Filialen und stieg mit der Marke Yourfone erstmalig selbst in das stationäre Einzelhandelsgeschäft ein. Mit der Übernahme durch United Internet scheint die Expansion im stationären Geschäft jedoch vorerst beendet. Im Dezember 2017 veräußerte die Drillisch AG unter der neuen Mutter ihre eigene Yourfone-Einzelhandelskette an den Investor aptus 1206. GmbH. Die mit dem freien Einzelhandel geschlossenen Vertriebspartnerverträge über das Betreiben von lizensierten Yourfone-Shops wurden ebenfalls noch im Dezember 2017 zum Ablauf des 1. Quartals 2018 gekündigt. Hiervon war auch die FEXCOM GmbH mit zum Zeitpunkt der Kündigung 16 selbst betriebenen Yourfone-Shops betroffen. Der Rückgang der Umsatzerlöse hielt im Telekommunikationsmarkt auch in 2017 weiter an (Quelle: Bundesnetzagentur). Dabei ist seit einigen Jahren innerhalb des Marktes eine deutliche Verschiebung der Umsätze vom Festnetz hin zum Mobilfunk erkennbar gewesen. Aufgrund der sich stetig weiterentwickelnden Übertragungsstandards (3G, 4G, 5G etc.) sowie der weiten Verbreitung von mobilen Endgeräten wie Smartphones und Tablets, verlor der Sektor des klassischen Festnetzes immer mehr an Bedeutung. Mit neuen Technologien und Vernetzungsmöglichkeiten auch im privaten Haushalt (SmartHome, Home Entertainment) soll künftig solchen Kannibalisierungseffekten wieder entgegengewirkt werden. In diesem Marktumfeld gelingt es der FEXCOM GmbH seit mehreren Jahren mit ihrem Alleinstellungsmerkmal erfolgreich zu agieren: sie betreibt die größte unabhängige Einzelhandelskette auf dem Telekommunikationsmarkt. Derzeit gibt es keinen unabhängigen Wettbewerber, der in Größe, Produktvielfalt und Leistungsspektrum vergleichbar ist. Darstellung des Geschäftsverlaufs Nachdem das Geschäftsjahr 2016 nach der Übernahme von 80 neuen Standorten in den alten Bundesländern in 2015 noch zu einer Konsolidierungsphase gehörte, sollte in 2017 das Ende dieser Konsolidierung und ein Turnaround geschafft werden. Umstrukturierungen und Prozessveränderungen, die im Zusammenhang mit der Übernahme notwendig geworden waren, sowie die personelle Verstärkung der Verwaltungszentrale sollten abgeschlossen werden. Erste Softwareeigenentwicklungen, die in Zusammenarbeit mit einer Leipziger Softwareentwicklungsfirma entstanden, um der neuen Unternehmensgröße Rechnung zu tragen, sollten eingeführt und im Tagesgeschäft getestet werden. Fazit: alle abschließenden Maßnahmen rund um die Expansion und den damit verbundenen, anschließenden Konsolidierungszeitraum konnten in 2017 umgesetzt und beendet werden. Gegen Ende 2017 war die FEXCOM somit erstmalig in ihrer neu gewonnen Unternehmensgröße vollständig einsatzbereit. Neben den Konsolidierungsmaßnahmen drehten sich für die FEXCOM aber auch auf all ihren anderen Tätigkeitsfeldern die Räder weiter. Bereits in der ersten Hälfte 2017 schloss die FEXCOM einen Kooperationsvertrag mit dem italienischen Hersteller SBS Mobile, der exklusive und hochwertige Accessoires für Smartphones und Tablets anbietet. Neben den klassischen Zubehörprodukten zählen auch insbesondere digitale Lifestyle-Produkte zur Angebotspallette des Herstellers. Parallel zum Vertrieb der italienischen Accessoires in der eigenen Shopkette, hat sich die FEXCOM auch den exklusiven Vertrieb der Produkte in der Distribution für den deutschen Markt gesichert. Dafür wurde in 2017 ein zweiter Distributionskanal gestartet, der neben den bereits angeschlossenen Händlern, vorrangig Neukunden außerhalb der Telekommunikationsbranche akquirieren und betreuen soll. Hierzu zählen insbesondere Einzelhandelsketten, die Zubehörartikel neben Ihrem eigentlichen Hauptsortiment zusätzlich anbieten (bspw. Drogeriemärkte, Supermärkte etc.). Vor diesem Hintergrund hat SBS Mobile am Verwaltungsstandort der FEXCOM ein Kommissionswarenlager eingerichtet. Dieses Lager dient der FEXCOM zur exklusiven Belieferung des deutschen Marktes. Die Exklusivität des Großhandels soll in den nächsten Jahren möglichst auch auf die Nachbarländer Österreich und Schweiz ausgeweitet werden (D-A-CH). Bedeutende Veränderungen ergaben sich in 2017 auch im Vertriebskanal der eigenen Retailkette. Zunächst waren hiervon die zuletzt durch die Fusion von O2 Deutschland und E-Plus auf 33 angewachsenen O2-Partnershops. Diese wurden entsprechend der Vereinbarungen mit Telefonica in den letzten Jahren als "Franchise-Modelle" durch die FEXCOM betrieben. Da bei den Franchise-Konzepten die zur Verfügung stehenden Produkte und Dienstleistungen durch den Netzbetreiber streng vorgegeben werden, sah sich die FEXCOM in den betroffenen Standorten in den letzten Monaten in der Ausnutzung aller vertrieblichen Potentiale zunehmend eingeschränkt. Insbesondere bei Konvergenzprodukten wie Finanzierungsmöglichkeiten und Schutzbriefabsicherungen arbeitet die FEXCOM in ihren Shops ohne Franchisebindung seit Längerem mit alternativen Lieferanten erfolgreicher zusammen. Im Oktober 2017 entschied die FEXCOM endgültig, in den betroffenen 33 Shops das bis dahin ausgeübte O2-Partnershopmodell aufzugeben und in ein flexibleres, freies Fachhandelsmodell zu wechseln. Dieser Wechsel wurde bereits ab dem 01.11. rechtsgültig und "über Nacht" vollzogen. Allein nur durch die Ablösung der Franchise-Produkte durch Angebote alternativer Lieferanten erwartet die FEXCOM mittelfristig eine Steigerung der Rohertragsquote von über 25% in diesen Standorten. Eine weitere, bedeutende Veränderung in der Retailkette hingegen wurde nicht durch die FEXCOM selbst auf den Weg gebracht, sondern durch den Netzbetreiber Yourfone initialisiert. Der hinter der Marke Yourfone stehende Konzern Drillisch AG wurde im letzten Quartal 2017 mehrheitlich durch den ebenfalls im Telekommunikationsmarkt agierenden Konzern United Internet (1&1) übernommen. Relativ zeitnah im Anschluss an diese Übernahme wurde durch den neuen Mehrheitsaktionär beschlossen, dass sich die Yourfone aus dem erst 2015 gestarteten stationären Einzelhandelsgeschäft wieder zurückzieht. Dies betraf sowohl die Yourfone-eigene Shopkette, die an den Investor aptus 1206. GmbH veräußert wurde, als auch die durch den Fachhandel im Franchise-Konzept betriebenen Yourfone-Partnershops. Die FEXCOM erhielt im Dezember 2017 die Kündigung der entsprechenden Vertriebspartnerverträge für ihre 16 eigenen Yourfone-Standorte. Die Kündigungen sollen zum Ende des 1. Quartals 2018 wirksam werden. Ähnlich wie bei den durch die FEXCOM selbst gekündigten O2-Partnershopverträgen wird die FEXCOM auch bei den Yourfone-Standorten künftig Konzeptionen eines freien Fachhandelmodells umsetzen. Nachdem die FEXCOM bei einem leipziger Softwareunternehmen die Entwicklung zweier umfangreicher Softwareprojekte für den eigenen Geschäftsbetrieb in Auftrag gegeben und inzwischen bereits auch teilweise intern ausgerollt hat, wurde mit der Entwicklerfirma in 2017 eine Kooperationsvereinbarung über den Vertrieb dieser gemeinsam entwickelten Produkte abgeschlossen. Im 4. Quartal 2017 wurde der Softwarevertrieb gestartet und soll zunächst hauptsächlich durch die Geschäftskundenbetreuung der FEXCOM gewährleistet werden. Erste, größere Interessenten konnten bereits noch in 2017 akquiriert werden. Aktuell wird davon ausgegangen, dass im 3. Quartal 2018 erste entsprechende Verträge gezeichnet werden können. Lage der Gesellschaft Die FEXCOM konnte 2017 erneut, wie bereits auch in 2016, die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr steigern. Die Umsätze wuchsen dabei um ca. 3,9 Mio. Euro auf nunmehr 51,9 Mio. Euro absolut. Dies entspricht einem prozentualen Wachstum von 8,1%. Der Großteil dieser Umsätze ist mit ca. 33 Mio. Euro auf die Erlöse aus der Vermittlung von Telekommunikationsverträgen (Mobilfunk, Festnetz, Smart Home etc.) zurückzuführen. Weitere 14,4 Mio. Euro wurden mit dem Handel von mobilen Endgeräten und dazugehörigen, exklusiven Zubehöraccessoires umgesetzt. Aus der Vermittlung von Finanzierungen und Schutzbriefen ergaben sich insgesamt 2,9 Mio. Euro Umsatzerlöse. Der Rohertrag konnte in 2017 ebenfalls von 27,6 Mio. Euro auf 29,2 Mio. Euro gesteigert werden. Das entspricht einer Steigerung von ca. 5,8%. Trotz der deutlichen Steigerungen von Umsatz und Rohertrag sind die Gesamtkosten gegenüber dem Vorjahr nur um ca. 353 TEUR (+1,3%) gestiegen. Dies ist vorrangig auf Einsparungen bei den Raum- und Mietkosten zurückzuführen. Die FEXCOM hatte sich in den Jahren 2016 und 2017 von nicht mehr rentablen Standorten in der eigenen Shopkette getrennt. So wurde die Anzahl der Geschäftsstellen von einst 193 auf 167 zurückgefahren. Nachdem das Geschäftsjahr 2016 noch mit einem geplanten negativen Betriebsergebnis abgeschlossen wurde, konnten in 2017 wieder "schwarze Zahlen" werden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug zum Jahresende 479 TEUR (ggü. -680 TEUR im Vorjahr). Die liquiden Mittel des Unternehmens waren während des gesamten Geschäftsjahres ausreichend, um alle Verbindlichkeiten entsprechend der jeweiligen vertraglichen Vereinbarungen termingerecht zu bedienen. Gegen Ende 2017 wurden bei der GRENKE Bank neue Fremdmittel i.H.v. 1 Mio. Euro aufgenommen. Diese dienten der nachträglichen Refinanzierung der beauftragten Softwareprojekte, nachdem die FEXCOM hier mit eigenen Mitteln aus dem operativen Geschäft in Vorleistung gegangen war. Die Bilanzsumme ist gegenüber dem Vorjahr um ca. 1,2 Mio. Euro gestiegen. Dabei stieg das wirtschaftliche Eigenkapital um ca. 135 TEUR. Die Eigenkapitalquote lag in 2017 bei ca. 52,8% (Vorjahr: 55,7%). Personal Das Unternehmen verfügt über einen kompetenten, verlässlichen und loyalen Personalstamm. Laufende Fortbildungs- und Schulungsmaßnahmen stellen sicher, dass ein hohes Maß an Qualität in der Verkaufsberatung durchgesetzt wird. Neben den Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten bietet die FEXCOM ihren Mitarbeitern eine Vielzahl an sozialen Leistungen. Neben Klassikern wie betrieblicher Altersvorsorge und Kita-Zuschüssen bekommen die MA bspw. auf Wunsch einen Firmenwagen zu einem nur geringen Selbstkostenanteil gestellt. Durch solche "Nebenleistungen" sollen zusätzlich Anreize und Motivationen geschaffen werden, um sich für die FEXCOM als Arbeitgeber zu entscheiden. Die FEXCOM beschäftigte per 31.12.2017 456 Mitarbeiter in 15 verschiedenen Bundesländern, davon 439 in Vollzeit und 17 in Teilzeit. Soziales Engagement Zum Verständnis der FEXCOM gehört es, sich stets in einem gewissen Rahmen für soziale Projekte zu engagieren und Sportvereine zu fördern. Dabei stand auch in 2017 insbesondere der Mukoviszidose-Selbsthilfe e.V. wieder im Fokus dieses Engagements. Analyse des Geschäftsverlaufs Bilanz- und Finanzkennzahlen 2017
Voraussichtliche Entwicklung der Gesellschaft sowie Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung Aufgrund der Marktbeschaffenheit der Telekommunikationsbranche bestehen für einen Marktteilnehmer wie die FEXCOM GmbH dauerhaft gewisse Risiken. Einige wenige Schwergewichte teilen sich den Lieferantenmarkt und bestimmen und beeinflussen im Wesentlichen die Entwicklungen und Veränderungen der deutschen Telekommunikationsbranche. Dies wurde auch in 2017 wieder einmal deutlich. Nachdem United Internet die Mehrheit an der Drillisch AG erworben hatte, wurde die strategische Ausrichtung der Drillisch-Marke Yourfone binnen weniger Tage radikal geändert: die erst 2 Jahre zuvor gestartete Expansion in das stationäre Einzelhandelsgeschäft wurde gestoppt, die eigenen Shops veräußert und sämtliche mit dem Fachhandel geschlossene Vertriebspartnerverträge gekündigt. Insgesamt waren von dieser Maßnahme über 200 Standorte betroffen. Die FEXCOM selbst hatte 16 ihrer eigenen Shops auf dieses Partnershopmodell der Yourfone ausgerichtet. Der FEXCOM kommt bei Entwicklungen wie dieser schon immer Rolle eines Reagierenden statt eines Agierenden zu. Da die FEXCOM diese Rolle jedoch schon seit Jahren innehat, konnte sie in ihrer Unternehmensgeschichte das Reagieren perfektionieren. Vertrieblich betrachtet gleicht kein Geschäftsjahr dem anderen. Sowohl in der Shopkette als auch in der Distribution oder im Geschäftskundenvertrieb wird ständig nach ergänzenden oder optimaleren Lösungen, Produkten und Dienstleistungen gesucht und diese werden erfolgreich umgesetzt, um sowohl Privat- als auch Geschäftskunden immer umfassender betreuen zu können. Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Geschäftspartnern außerhalb der Telekommunikationsbranche kann ein gewisser Grad an Unabhängigkeit gegenüber den Netzbetreibern und Hardwareherstellern erreicht werden, wenngleich bei den maßgeblichen Dienstleistungen und Produkten, dem Telekommunikationsvertrag und dem Smartphone, diese Abhängigkeit aktuell weiterhin bestehen bleiben wird.
Leipzig, 02. Mai 2018 FEXCOM GmbH, Leipzig René Streuber Steffen Anders BilanzAktiva
Gewinn- und Verlustrechnung
ErgebnisverwendungErgebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungDas Jahresergebnis wird auf neue Rechnung vorgetragen. AnhangInhaltsverzeichnis 1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des JA 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 4. Angaben zur Bilanz und zur Gewinn- und Verlustrechnung 5. Sonstige Pflichtangaben 1. Allgemeine Angaben zum Unternehmen Firmenname: FEXCOM GmbH Firmensitz: Leipzig Registergericht: Leipzig Register-Nr.: HRB 28258 Der Jahresabschluss der FEXCOM GmbH wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des GmbH-Gesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren gewählt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine große Kapitalgesellschaft. 2. Allgemeine Angaben zu Inhalt und Gliederung des JA Im Geschäftsjahr wurden Konten neugeordnet, so dass nun unter strenger Einhaltung des Kontenzwecks gebucht wird. Dies betrifft insbesondere den Bereich der Rückstellungen und, in kleinem Umfang die Bezugsnebenkosten und Reisekosten. Die Vergleichbarkeit ist hierbei jedoch stets gegeben. 3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden übernommen werden. Erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden nach der voraussichtlichen Nutzungsdauer der Vermögensgegenstände und entsprechend den steuerlichen Vorschriften linear vorgenommen. Der Geschäfts- oder Firmenwert, der durch die Verschmelzung mit der baseline Communication GmbH und der tradeline GmbH sowie durch die Übernahme neuer Shops entstanden ist, wird über einen Zeitraum von fünf Jahren linear abgeschrieben. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens mit einem Wert ab 150,00 Euro bis 410,00 Euro wurden - wie im Vorjahr auch - aktiviert und planmäßig voll abgeschrieben. Bei den Finanzanlagen wurden sowohl die Beteiligungen als auch die Wertpapiere zum niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Die Vorräte wurden zu durchschnittlichen Anschaffungskosten nach gewogenen Durchschnittspreisen angesetzt. Wertminderungen wurden, soweit erforderlich durch Abschläge berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken grundsätzlich zum Nennwert bewertet. Erkennbaren Risiken ist durch Bildung von Wertberichtigungen Rechnung getragen worden. Für Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Abschlussstichtag darstellen, wurde ein Rechnungsabgrenzungsposten gemäß § 250 HGB auf der Aktivseite gebildet. Die Forderungen aus Steuerüberzahlungen betreffen die Steuern der beiden Vorjahre. Die sonstigen Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt und mit dem notwendigen Erfüllungsbetrag angesetzt. Bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr wurden kurzfristige Preis- und Kostensteigerungen berücksichtigt und eine Abzinsung auf den Bilanzstichtag mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre vorgenommen. Die Berechnung der Rückstellungen erfolgte auf Vollkostenbasis. Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Aufgrund von Differenzen zwischen den handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen, welche vor allem durch die unterschiedliche Betrachtung beim Geschäfts- oder Firmenwert entstanden sind, ergab sich nach § 274 Abs. 1 HGB eine Steuerentlastung welche in Ausübung des Wahlrechtes nicht aktiviert wurde. 4. Angaben zur Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung Anlagevermögen Die Aufgliederung der Anlagenwerte ist dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Die Geschäftsjahresabschreibung je Posten der Bilanz ist ebenfalls dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Es bestehen sonstige Vermögensgegenstände mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von 703.245,87 € (Vj.: 718.981,39 €). Forderungen gegenüber Gesellschaftern bestehen in Höhe von 629.718,46 €. Aktiver Rechnungsabgrenzungsposten Der Aktive Rechnungsabgrenzungsposten von 380.619,84 € (Vj.: 135.590,44 €) enthält ein Disagio i.H.v. 2.460,94 € (Vj.: 4.429,69 €). Sonstige Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen betreffen im Einzelnen:
Betrag der Verbindlichkeiten und Sicherungsrechte mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr, 1-5 Jahre, und über 5 Jahre
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind wie folgt abgesichert:
Passive latente Steuern Die passiven latenten Steuern der Vorjahre beruhten im Wesentlichen auf der unterschiedlichen Behandlung der Geschäfts- oder Firmenwerte der im Jahr 2014 auf die FEXCOM verschmolzenen Unternehmen Baseline communication GmbH und Tradeline GmbH in der Steuerbilanz. In 2015 wurden im Zuge des Erwerbes neuer Filialen weitere Geschäfts- oder Firmenwerte sowohl in der Handels- als auch in der Steuerbilanz aktiviert. Durch die regelmäßig höheren handelsrechtlichen Abschreibungen entstehen aktive Latenzen, die im Geschäftsjahr zur Auflösung der passiven latenten Steuern führten. Entwicklung der passiven latenten Steuern
Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB Haftungsverhältnisse aus nicht bilanzierten Verbindlichkeiten gemäß § 251 HGB bestehen nicht. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Finanzielle Verpflichtungen aus Miet-, Leasing- und Versicherungsverträgen sowie Zinsvereinbarungen zu langfristigen Darlehensverträgen bestehen in einer Gesamthöhe von ca. 21.252,2 T€. Jahresergebnis Der Jahresabschluss wurde vor Ergebnisverwendung erstellt, der Jahresüberschuss beträgt 135.070,03 € und soll auf neue Rechnung vorgetragen werden. 5. Sonstige Pflichtangaben Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahrs beschäftigten AN Die nachfolgenden Arbeitnehmergruppen waren während des Geschäftsjahrs im Unternehmen beschäftigt:
Namen der Geschäftsführer Während des abgelaufenen Geschäftsjahrs wurden die Geschäfte des Unternehmens geführt durch die Herren
Vergütungen der Geschäftsführer Die Angaben über Gesamtbezüge der Geschäftsführung werden gemäß § 286 Abs. 4 HGB nicht dargestellt. Vorschüsse und Kredite an Geschäftsführer Forderungen gegenüber der Geschäftsführung aus gewährten Vorschüssen bestehen zum Bilanzstichtag in Höhe von 124.024,18 €, diese werden regelmäßig mit 2% über Basiszins, mindestens jedoch mit 1,5% p.a. verzinst. Darüber hinaus wurde in 2013 ein Darlehen über 30.000,- € gewährt, welches zum 31.12.2017 zzgl. Zinsen fällig war. Der vertraglich vereinbarte Zins beträgt auch hier 2% über Basiszins, mindestens jedoch 1,5% p.a. Die Rückzahlung inkl. Zinsen erfolgte am 19.01.2018. Angaben nach § 42 Abs. 3 GmbHG Gegenüber den Gesellschaftern bestehen die nachfolgenden Rechte und Pflichten:
Geschäfte mit nahe stehenden Personen Alle Geschäfte mit nahestehenden Personen wurden wie unter fremden Dritten abgewickelt. Honorar des Abschlussprüfers Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr berechnetet Gesamthonorar beträgt 23.635,00 € und gliedert sich wie folgt:
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach dem Schluss des Geschäftsjahres Einen weiteren bedeutenden Schritt in eine Richtung weniger Abhängigkeiten ist die FEXCOM GmbH im Januar 2018 gegangen. Die Gesellschafter Frank Demmler, René Streuber und die Anders Invest GmbH haben beschlossen, ihre Gesellschafteranteile an der FEXCOM in eine übergeordnete Holding-Gesellschaft einzubringen. Am 08.01.2018 wurden die Anteile der FEXCOM zu 100% in die Philion SE eingebracht. Im Gegenzug erhielten die ehemaligen Gesellschafter der FEXCOM Aktienanteile an der Philion SE. Die Philion SE ist an der Deutschen Börse in Stuttgart gelistet. Betrachtet man die gesamte bisherige Historie der FEXCOM GmbH war ein Gang an die Börse bereits seit einiger Zeit der nächste logische, strategische Schritt für das Unternehmen. Gegründet als 1-Mann-Unternehmen für Fotoentwicklung gilt die FEXCOM heute mit über 50 Mio. Euro Umsatz, über 450 Mitarbeitern und 167 Filialen bundesweit als Deutschlands größter, unabhängiger Einzelhändler in der Telekommunikationsbranche. Strategisch will und muss die FEXCOM weiter wachsen. Dies soll zum einen weiterhin im stationären Geschäft erfolgen. Zum anderen soll aber in den nächsten Jahren auch mit dem Aufbau eines Onlinehandels begonnen werden. Um diese ehrgeizigen Vorhaben zielgerichtet umsetzen zu können, bildet die Rechtsform einer börsennotierten Aktiengesellschaft eine wesentlich optimalere Ausgangsbasis als die einer GmbH. Aus praktischen Gründen hat man sich dabei für den Weg über eine Holding-Aktiengesellschaft entschieden, anstatt die FEXCOM GmbH selbst in eine solche umzuwandeln. Die aptus 1206. GmbH, die zuvor im Dezember 2017 die Shops der Yourfone erworben hatte, gehört ebenfalls zum Aktionärskreis der Philion SE. Vorschlag bzw. Beschluss zur ErgebnisverwendungenDie Geschäftsführung schlägt der Gesellschafterversammlung vor, den Jahresüberschuss in Höhe von 135.070,03 € in den Gewinnvortrag einzustellen. Unterschrift der Geschäftsleitung
Leipzig, den 02.05.2018 FEXCOM GmbH René Streuber Steffen Anders Anlagespiegel
sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 30.06.2018 festgestellt. BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der FEXCOM GmbH für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2017 bis 31. Dezember 2017 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftervertrags liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der FEXCOM GmbH sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichtes. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen des Gesellschaftsvertrags und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der FEXCOM GmbH und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Eine Verwendung des obigen Bestätigungsvermerks außerhalb dieses Prüfungsberichts bedarf unserer vorherigen Zustimmung. Bei Veröffentlichungen oder Weitergabe des Jahresabschlusses in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; auf § 328 HGB wird verwiesen.
Halle (Saale), den 03. Mai 2018 Henschke
und Partner mbB
Dipl.-Kfm. (FH) Marcus van den Broek, Wirtschaftsprüfer |
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